Mal­te­ser: Steck­brief, Cha­rak­ter und Pfle­ge im All­tag

Grö­ße, Wesen, Fell­pfle­ge und Gesund­heit klar erklärt

Malteser Hund liegt entspannt auf einem Sofa mit Kissen

Mal­te­ser: Was Sie zu Cha­rak­ter, Hal­tung und Pfle­ge wis­sen soll­ten

Der Mal­te­ser gehört zu den klei­nen Gesell­schafts- und Begleit­hun­den und wird vor allem wegen sei­nes freund­li­chen, men­schen­be­zo­ge­nen Wesens geschätzt. Im Ras­se­stan­dard ist er als kom­pak­ter Hund beschrie­ben, mit einer Wider­rist­hö­he von etwa 21 bis 25 cm beim Rüden und 20 bis 23 cm bei der Hün­din, bei einem Gewicht von rund 3 bis 4 kg. Typisch ist das lan­ge, glat­te, sei­di­ge Haar­kleid in Weiß, das optisch beein­druckt, im All­tag aber Pfle­ge braucht. Wer sich für einen Mal­te­ser inter­es­siert, soll­te daher nicht nur auf die Optik schau­en, son­dern auch auf die täg­li­che Rou­ti­ne, die damit ein­her­geht.

Im All­tag ist der Mal­te­ser meist auf­merk­sam, ver­spielt und stark auf sei­ne Bezugs­per­son fixiert. Damit dar­aus kein „Dau­er-Anhän­ger“ wird, sind frü­he Gewöh­nung ans Allein­blei­ben, kla­re Regeln und gute Sozia­li­sa­ti­on sinn­voll. Ohne regel­mä­ßi­ges Bürs­ten ver­filzt das lan­ge Haar, und die Augen­par­tie kann bei hel­len Hun­den schnell zum Pro­blem wer­den, wenn Trä­nen­fluss und Ver­schmut­zung nicht sau­ber gema­nagt wer­den. Gesund­heit­lich lohnt sich bei klei­nen Hun­den ein beson­de­res Augen­merk auf Zahn­pfle­ge, weil klei­ne Ras­sen häu­fi­ger zu Zahn­stein und Erkran­kun­gen am Zahn­ap­pa­rat nei­gen. Wenn Sie das im Blick haben, ist der Mal­te­ser ein unkom­pli­zier­ter Beglei­ter, der auch in der Woh­nung gut zurecht­kommt, solan­ge Bewe­gung, Beschäf­ti­gung und Nähe im All­tag nicht zu kurz kom­men.

Inhalts­ver­zeich­nis
Kleiner Malteser Hund mit weißem, lockigem Fell sitzt auf dem Sofa

Steck­brief: Mal­te­ser

Vom Hafen­hund zum Fami­li­en­be­glei­ter

Die Her­kunft des Mal­te­sers: Eine Geschich­te von Anmut und Intel­li­genz

Der Mal­te­ser wirkt heu­te wie ein typi­scher klei­ner Begleit­hund. Sei­ne Wur­zeln lie­gen aber nicht im Wohn­zim­mer, son­dern in den Küs­ten­or­ten des zen­tra­len Mit­tel­meer­raums.

Der Name „Mal­te­ser“ wird häu­fig auto­ma­tisch mit der Insel Mal­ta ver­bun­den. His­to­risch ist das nicht so ein­deu­tig. In der Über­lie­fe­rung wird der Begriff eher mit alten Hafen und Küs­ten­be­zeich­nun­gen in Ver­bin­dung gebracht. Die­se Her­kunft passt auch zur frü­hen Auf­ga­be der Hun­de: In Häfen, Lager­häu­sern und auf Schif­fen hiel­ten klei­ne, flin­ke Hun­de Mäu­se und Rat­ten kurz. Das erklärt, war­um der Mal­te­ser trotz sei­ner gerin­gen Grö­ße oft auf­merk­sam und erstaun­lich wach ist.

Schon in der Anti­ke taucht die Hun­de­ras­se bezie­hungs­wei­se der Typ klei­ner, lang­haa­ri­ger Hun­de in Beschrei­bun­gen auf. In alten Schrif­ten wer­den klei­ne Hun­de unter einer Bezeich­nung erwähnt, die dem spä­te­ren Ras­sen­a­men ähnelt. Par­al­lel dazu fin­det sich die Rol­le als Beglei­ter in wohl­ha­ben­den Haus­hal­ten. Der Mal­te­ser war nicht nur „nütz­lich“, son­dern wur­de früh als Sta­tus­hund geschätzt, der Nähe sucht und sich eng an Men­schen bin­det.

Spä­tes­tens in der römi­schen Zeit ist der Mal­te­ser als Gesell­schafts­hund gut belegt, spä­ter auch in der Renais­sance. Dar­stel­lun­gen zei­gen klei­ne, hel­le Hun­de in Salons und auf Por­träts, oft an der Sei­te ele­gant geklei­de­ter Per­so­nen. Genau die­se Linie zieht sich bis heu­te durch: Der Mal­te­ser ist ein Hund, der den Men­schen sucht, schnell auf Stim­mun­gen reagiert und sich im All­tag stark an sei­ner Bezugs­per­son ori­en­tiert.

Für die heu­ti­ge Hal­tung ist die Geschich­te mehr als net­te Folk­lo­re. Sie erklärt, war­um der Mal­te­ser einer­seits ein ech­ter Nähe­hund ist und ande­rer­seits geis­tig beschäf­tigt wer­den möch­te. Wer das ernst nimmt, bekommt einen unkom­pli­zier­ten Beglei­ter. Wer ihn nur trägt und „mit­lau­fen lässt“, ris­kiert typi­sche The­men klei­ner Begleit­hun­de wie schlech­tes Allein­blei­ben, Ner­vo­si­tät oder stän­di­ges Mel­den.

All­tags­taug­lich, wenn Nähe und Regeln zusam­men­pas­sen

Hal­tung und Erzie­hung beim Mal­te­ser: So bleibt der klei­ne Beglei­ter ent­spannt

Der Mal­te­ser ist ein klas­si­scher Nähe­hund. Damit das im All­tag gut funk­tio­niert, braucht er eine kla­re Rou­ti­ne, frü­he Erzie­hung und Auf­ga­ben, die zu sei­ner Grö­ße pas­sen.

Der Mal­te­ser bin­det sich stark an sei­ne Bezugs­per­son und möch­te am liebs­ten über­all dabei sein. Genau des­halb ist das The­ma Allein­blei­ben bei die­ser Ras­se oft ein Knack­punkt. Vie­le Mal­te­ser tun sich mit län­ge­ren Zei­ten allein schwer, las­sen sich aber mit einem klein­schrit­ti­gen Trai­ning dar­an gewöh­nen. Ent­schei­dend ist, dass Sie das ruhig auf­bau­en und nicht erst dann star­ten, wenn es „muss“. Sonst ent­ste­hen schnell Stress, Unru­he oder Frust, die sich spä­ter schwe­rer abstel­len las­sen.

In der Erzie­hung ist der Mal­te­ser meist lern­wil­lig und koope­ra­ti­ons­be­reit, gleich­zei­tig aber sen­si­bel. Har­te Ansa­gen und Schroff­heit brin­gen bei ihm sel­ten gute Ergeb­nis­se. Bes­ser funk­tio­niert eine ruhi­ge, freund­li­che Kon­se­quenz, bei der Regeln ver­läss­lich blei­ben. Ein Mal­te­ser tes­tet Gren­zen ger­ne aus, weil er schnell lernt, womit er durch­kommt. Wenn Bett, Sofa oder Fut­ter vom Tisch mal erlaubt und mal ver­bo­ten sind, lernt er nicht „situa­ti­ons­be­dingt“, son­dern er lernt, wei­ter zu pro­bie­ren. Genau hier ent­schei­det sich, ob er spä­ter ange­nehm mit­läuft oder ob er Ihnen im All­tag sprich­wört­lich auf der Nase her­um­tanzt.

Für die Hal­tung ist frü­he Sozia­li­sa­ti­on Gold wert. Tref­fen mit ruhi­gen, pas­sen­den Hun­den, Wel­pen­spiel­grup­pen und kon­trol­lier­te All­tags­si­tua­tio­nen hel­fen, damit der Mal­te­ser spä­ter gelas­sen bleibt und nicht aus Unsi­cher­heit reagiert. In Fami­li­en ist außer­dem wich­tig, dass Kin­der nicht zu stür­misch sind. Der Mal­te­ser ist klein, und stän­di­ges Hoch­he­ben, Drü­cken oder hek­ti­sches Anfas­sen kann ihn über­for­dern. Wenn Sie kla­re Spiel­re­geln set­zen, ist er meist ein sehr ange­neh­mer Fami­li­en­hund.

Bei der Aus­las­tung gilt: lie­ber regel­mä­ßig und pas­send, statt sel­ten und zu viel. Der Mal­te­ser ist ver­spielt und unter­neh­mungs­lus­tig, braucht aber kei­ne Mara­thon­run­den. Sinn­voll sind meh­re­re kur­ze Spa­zier­gän­ge, Schnüf­fel­zei­ten und leich­te Kopf­ar­beit. Intel­li­genz­spie­le, klei­ne Such­auf­ga­ben oder Tricks brin­gen oft mehr als rei­ne Stre­cke. Wenn ihm die­se Aus­las­tung fehlt, kann er mit „fre­chen“ Ideen reagie­ren, zum Bei­spiel mit Unru­he oder For­de­rungs­ver­hal­ten.

Zur Hal­tung gehört beim Mal­te­ser auch die Pfle­ge, weil sie direkt den All­tag beein­flusst. Das lan­ge, sei­di­ge Fell soll­te regel­mä­ßig, oft täg­lich, gebürs­tet wer­den, damit es nicht ver­filzt. Auch die Augen­par­tie braucht Auf­merk­sam­keit, weil Haa­re und Aus­fluss Rei­zun­gen begüns­ti­gen kön­nen. Zusätz­lich lohnt sich eine fes­te Zahn­pfle­ge­rou­ti­ne, denn klei­ne Ras­sen wie der Mal­te­ser sind ver­gleichs­wei­se häu­fig von Zahn­stein betrof­fen. Wenn Sie Pfle­ge und Trai­ning als nor­ma­le All­tags­bau­stei­ne eta­blie­ren, wird der Mal­te­ser zu dem, was die meis­ten sich wün­schen: ein ruhi­ger, freund­li­cher Beglei­ter, der gern dabei ist, aber nicht dau­er­haft am Bein klebt.

Wesens­stark, anhäng­lich, oft erstaun­lich wach­sam

Cha­rak­ter beim Mal­te­ser: So tickt die Ras­se im All­tag

Der Mal­te­ser ist ein klas­si­scher Begleit- und Fami­li­en­hund, der sehr nah am Men­schen lebt. Vie­le Mal­te­ser sind fröh­lich, ver­spielt, intel­li­gent und auf­merk­sam. Sie möch­ten ihre Bezugs­per­son am liebs­ten über­all­hin beglei­ten und genie­ßen Nähe deut­lich mehr als Distanz. Das macht sie zu tol­len All­tags­be­glei­tern, kann aber auch dazu füh­ren, dass sie ungern allein sind und das Allein­blei­ben bewusst auf­ge­baut wer­den muss.

Oft wird gefragt, ob Mal­te­ser „Kläf­fer“ sind. Das ist kein Auto­ma­tis­mus. Mal­te­ser bel­len im Nor­mal­fall nicht dau­er­haft, und ob ein Hund viel bellt, hängt stark von Erzie­hung, Gewöh­nung und dem All­tag ab. Typisch ist eher: Der Mal­te­ser mel­det, wenn ihn etwas ver­un­si­chert oder wenn er gelernt hat, dass Bel­len Auf­merk­sam­keit bringt. Mit ruhi­ger, kla­rer Erzie­hung wird er meist ange­nehm im Haus und drau­ßen.

Wich­tig ist auch die sen­si­ble Sei­te die­ser Ras­se. Mal­te­ser reagie­ren häu­fig fein auf Stim­mung, Ton­la­ge und Unru­he. Ein freund­li­cher, kon­se­quen­ter Umgang passt hier bes­ser als Druck. Gleich­zei­tig kön­nen Mal­te­ser gele­gent­lich dick­köp­fig sein, vor allem wenn Regeln stän­dig wech­seln oder sie men­tal unter­for­dert sind. Dann wir­ken sie „frech“ oder tes­ten Gren­zen. Wer Struk­tur, kur­ze Trai­nings­ein­hei­ten und pas­sen­de Beschäf­ti­gung kom­bi­niert, bekommt einen sehr umgäng­li­chen klei­nen Hund mit viel Charme.

Stär­ken

Schwä­chen

Klein, ele­gant und sofort zu erken­nen

Kör­per­li­che Merk­ma­le beim Mal­te­ser

Der Mal­te­ser ist ein sehr klei­ner Begleit­hund, der vor allem durch sein lan­ges, wei­ßes Haar­kleid und den „fei­nen“ Kör­per­bau auf­fällt. Vie­le Merk­ma­le sind im Ras­se­stan­dard klar defi­niert.

Der Mal­te­ser ist klein und läng­lich gebaut. Die Rumpf­län­ge soll die Wider­rist­hö­he deut­lich über­tref­fen, im Stan­dard wird als Richt­wert genannt, dass der Kör­per etwa ein Drit­tel län­ger ist als hoch. Dadurch wirkt der Hund eher ele­gant als kom­pakt, mit gera­der Rücken­li­nie bis zum Ruten­an­satz. Auch die Pro­por­tio­nen des Kop­fes sind fest­ge­legt, inklu­si­ve eines deut­lich aus­ge­präg­ten Stopps.

Typisch sind die gro­ßen, leb­haf­ten Augen mit dunk­ler Far­be und schwar­zen Lid­rän­dern, dazu eine schwar­ze Nase. Die Ohren sind hoch ange­setzt, drei­eckig und wer­den hän­gend getra­gen, eng an den Kopf anlie­gend. Die­se Pig­men­tie­rung und der wache Aus­druck prä­gen das „Gesicht“ der Ras­se stark und sind optisch ein gutes Erken­nungs­merk­mal.

Das mar­kan­tes­te Merk­mal ist das Haar­kleid: dicht, glän­zend, schwer her­ab­fal­lend, von sei­di­ger Tex­tur und über den gan­zen Kör­per lang und glatt, ohne Locken oder Kräu­se­lung. Auf dem Rumpf soll das Haar län­ger sein als die Wider­rist­hö­he und wie ein Umhang bis Rich­tung Boden fal­len. Im VDH-Ras­se­le­xi­kon wird zudem aus­drück­lich genannt, dass der Mal­te­ser kei­ne Unter­wol­le hat. Das erklärt, war­um die Ras­se oft als wenig haa­rend beschrie­ben wird, gleich­zei­tig aber kon­se­quen­te Pfle­ge braucht, weil das lan­ge Haar leicht ver­filzt, wenn es nicht regel­mä­ßig gebürs­tet wird.

Bei der Far­be ist der Stan­dard streng: rei­nes Weiß ist vor­ge­se­hen, eine blas­se Elfen­bein­tö­nung ist zuläs­sig. Die Rute wird als ein­zi­ger gro­ßer Bogen getra­gen, der die Krup­pe berührt oder nahe dar­an liegt. Im Gang­werk wird ein gleich­mä­ßi­ger, „glei­ten­der“ Bewe­gungs­ab­lauf beschrie­ben, im Trab mit kur­zen, schnel­len Trit­ten. Ins­ge­samt ergibt das den typi­schen Mal­te­ser-Look: klein, sehr gepflegt wir­kend und trotz Grö­ße erstaun­lich prä­sent.

Tier­arzt­kos­ten plan­bar hal­ten

Wel­che Absi­che­rung für Ihren Mal­te­ser sinn­voll ist

Vie­le Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen nicht nur durch eine gro­ße OP, son­dern durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kon­trol­len und wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen. Mit der pas­sen­den Absi­che­rung ver­mei­den Sie, dass medi­zi­ni­sche Ent­schei­dun­gen am Geld­beu­tel hän­gen.

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­tes­te Lösung, weil sie je nach Tarif nicht nur Ope­ra­tio­nen, son­dern auch ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen abde­cken kann. In der Pra­xis sind genau die­se „All­tags­kos­ten“ oft der grö­ße­re Pos­ten: Blut­wer­te, Rönt­gen, Ultra­schall, Medi­ka­men­te, Infu­sio­nen oder The­ra­pien. Ach­ten Sie hier beson­ders auf Erstat­tung nach GOT, War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung und dar­auf, wie der Tarif mit ras­se­ty­pi­schen Risi­ken oder Fehl­ent­wick­lun­gen umgeht.

Wenn Sie vor allem das Risi­ko gro­ßer Ein­mal­rech­nun­gen abfe­dern möch­ten, ist eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung häu­fig der pas­sen­de­re Ein­stieg. Sie kon­zen­triert sich auf Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve not­wen­di­ger Vor- und Nach­be­hand­lung, wäh­rend lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten in der Regel bei Ihnen blei­ben. Das kann sinn­voll sein, wenn Sie klei­ne­re Rech­nun­gen bewusst selbst tra­gen möch­ten, aber bei OP-Kos­ten ruhig schla­fen wol­len.

Unab­hän­gig davon gehört die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht für vie­le Hal­ter zur Basis. Sie schützt Sie, wenn Ihr Hund Per­so­nen ver­letzt, Sachen beschä­digt oder einen Ver­mö­gens­scha­den ver­ur­sacht. Je nach Bun­des­land kann sie sogar vor­ge­schrie­ben sein. Für die Aus­wahl sind Deckungs­sum­me, Miet­sach­schä­den, Lei­nen­zwang­the­men und die Mit­ver­si­che­rung von Wel­pen oder Fremd­hü­ten typi­sche Prüf­punk­te.

Bei der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung emp­feh­len wir in unse­rem Ver­gleich zwei kla­re Optio­nen: Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger und die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung von Cle­os als Preis-Leis­tungs-Sie­ger. Wel­che Vari­an­te bes­ser passt, hängt davon ab, wie viel Sie im All­tag absi­chern möch­ten, ob Ihnen ein mög­lichst hoher Leis­tungs­ka­ta­log wich­tig ist oder ein stim­mi­ges Ver­hält­nis aus Bei­trag und Schutz im Vor­der­grund steht.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt je nach Tarif vie­le Tier­arzt­kos­ten über das Jahr. Das umfasst Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik wie Labor oder Bild­ge­bung, Medi­ka­men­te und oft auch Ope­ra­tio­nen mit Vor- und Nach­be­hand­lung. Prü­fen Sie GOT-Erstat­tung, War­te­zei­ten und Selbst­be­tei­li­gung, weil die­se Punk­te im Leis­tungs­fall ent­schei­dend sind. In unse­rem Ver­gleich liegt Han­se­Mer­kur vorn beim Leis­tungs­um­fang, Cle­os beim Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund einen Scha­den ver­ur­sacht. Das kann im All­tag schnell pas­sie­ren, zum Bei­spiel bei einem Biss, einem Sturz oder einem Scha­den an frem­dem Eigen­tum. Ach­ten Sie auf eine hohe Deckungs­sum­me und dar­auf, dass wich­ti­ge Bau­stei­ne ent­hal­ten sind, etwa Miet­sach­schä­den und Schä­den durch unge­woll­ten Deck­akt. Je nach Bun­des­land kann eine Pflicht bestehen, des­halb lohnt sich ein kur­zer Check der Anfor­de­run­gen.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist sinn­voll, wenn Sie vor allem hohe OP-Kos­ten absi­chern möch­ten. Sie greift typi­scher­wei­se bei chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen nach Unfall oder Krank­heit und über­nimmt je nach Tarif auch die not­wen­di­ge Vor- und Nach­be­hand­lung. Für vie­le Hal­ter ist das der pas­sen­de Ein­stieg, weil die größ­ten finan­zi­el­len Risi­ken abge­deckt wer­den. Wich­tig sind die OP-Leis­tungs­gren­zen, die War­te­zeit und ob Nach­be­hand­lun­gen aus­rei­chend lan­ge mit­ver­si­chert sind.

Fell­pfle­ge, Augen­par­tie und Zäh­ne im Griff

Pfle­ge beim Mal­te­ser: So bleibt Ihr Hund sau­ber, gesund und frei von Filz

Beim Mal­te­ser steht und fällt viel mit der Pfle­ge. Wenn Sie eine fes­te Rou­ti­ne haben, bleibt das lan­ge, hel­le Haar­kleid schön, und typi­sche Pro­blem­stel­len wie Augen­par­tie, Ohren und Zäh­ne machen deut­lich sel­te­ner Ärger.

Das lan­ge, sei­di­ge Fell braucht regel­mä­ßi­ges Bürs­ten, am bes­ten täg­lich oder min­des­tens so oft, dass kei­ne Kno­ten ent­ste­hen. Beson­ders schnell ver­filzt es hin­ter den Ohren, an den Ach­seln, an den Innen­schen­keln und dort, wo Hals­band oder Geschirr scheu­ern. Arbei­ten Sie Sträh­ne für Sträh­ne bis auf die Haut, ohne zu rei­ßen. Wer das Fell lang trägt, kommt um die­se Rou­ti­ne kaum her­um. Alter­na­tiv kann ein pfle­ge­leich­ter Schnitt beim Hun­de­fri­seur den All­tag deut­lich ent­span­nen, wenn Ihnen „prak­tisch“ wich­ti­ger ist als „boden­lang“.

Die Augen­par­tie ist bei hel­len Hun­den ein Klas­si­ker. Trä­nen­fluss kann zu Ver­fär­bun­gen füh­ren, wenn Feuch­tig­keit und Schmutz im Fell blei­ben. Wischen Sie den Bereich täg­lich sanft mit einem wei­chen, leicht feuch­ten Tuch, und hal­ten Sie die Haa­re um den inne­ren Augen­win­kel kurz, damit nichts reizt. Wenn die Augen gerö­tet sind, es stark riecht, eit­rig wird oder die Fle­cken plötz­lich deut­lich mehr wer­den, gehört das tier­ärzt­lich abge­klärt, weil dahin­ter auch Ent­zün­dun­gen oder ein Pro­blem mit dem Trä­nen­ab­fluss ste­cken kann.

Bei Ohren und Haut gilt: kon­trol­lie­ren ja, über­pfle­gen nein. Schau­en Sie min­des­tens ein­mal pro Woche in die Ohren. Wenn es unan­ge­nehm riecht, stark ver­schmutzt ist oder Ihr Hund häu­fig kratzt und den Kopf schüt­telt, las­sen Sie das prü­fen. Rei­ni­gen soll­ten Sie nur bei Bedarf und mit geeig­ne­ten Pro­duk­ten, nicht mit Wat­te­stäb­chen tief im Ohr. Beim Baden ist weni­ger oft mehr. Nut­zen Sie ein mil­des Hun­de­sham­poo, spü­len Sie gründ­lich aus und trock­nen Sie das Fell wirk­lich kom­plett, damit Haut und Ohren nicht „feucht blei­ben“.

Zahn­pfle­ge wird beim Mal­te­ser ger­ne unter­schätzt, gera­de klei­ne Ras­sen nei­gen schnel­ler zu Belä­gen. Am wirk­sams­ten ist regel­mä­ßi­ges Zäh­ne­put­zen, idea­ler­wei­se täg­lich, mit Hun­de­zahn­bürs­te und Hun­de-Zahn­pas­ta. Star­ten Sie lang­sam über Gewöh­nung und kur­ze Sequen­zen, dann wird es für vie­le Hun­de zur nor­ma­len Rou­ti­ne. Ergän­zend hel­fen Kau­ar­ti­kel oder Zahn­pfle­ge-Gels, die täg­li­che Pfle­ge erset­zen sie aber nicht. Wenn Sie Mund­ge­ruch, gerö­te­tes Zahn­fleisch oder sicht­ba­ren Zahn­stein bemer­ken, ist ein Den­tal­ch­eck sinn­voll.

Gesund­heit im Blick behal­ten

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim Mal­te­ser

Der Mal­te­ser gilt oft als robus­ter klei­ner Begleit­hund. Trotz­dem gibt es Erkran­kun­gen, die bei klei­nen Ras­sen und beim Mal­te­ser häu­fi­ger auf­tau­chen als bei vie­len grö­ße­ren Hun­den. Wenn Sie typi­sche Warn­zei­chen ken­nen und regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren las­sen, wer­den Pro­ble­me oft frü­her erkannt und las­sen sich bes­ser behan­deln. Dazu zäh­len vor allem The­men rund um Zäh­ne, Knie, Atem­we­ge, Augen und in sel­te­nen Fäl­len ange­bo­re­ne Leber­ge­fäß-Ver­än­de­run­gen.

Zahn­stein und Par­odon­ti­tis

Gera­de bei klei­nen Hun­den kann sich Zahn­stein schnell auf­bau­en und das Zahn­fleisch dau­er­haft rei­zen. Typi­sche Hin­wei­se sind Mund­ge­ruch, gerö­te­tes Zahn­fleisch oder Fut­ter, das plötz­lich „komisch“ gekaut wird. Unbe­han­delt kann dar­aus eine Par­odon­ti­tis wer­den, die Zäh­ne lockert und Schmer­zen ver­ur­sacht. Regel­mä­ßi­ges Zäh­ne­put­zen ist die wirk­sams­te Vor­sor­ge. Bei stär­ke­rem Befall hilft meist nur eine pro­fes­sio­nel­le Zahn­be­hand­lung.

Patell­a­lu­xa­ti­on (Knie­schei­ben­pro­ble­me)

Beim Mal­te­ser wird häu­fi­ger über eine ver­rut­schen­de Knie­schei­be gespro­chen. Das zeigt sich oft als kur­zes „Hüp­fen“ oder ein plötz­li­ches Ent­las­ten des Hin­ter­beins, das nach weni­gen Schrit­ten wie­der nor­mal wirkt. Je nach Aus­prä­gung kann es bei leich­ten Fäl­len lan­ge sta­bil blei­ben oder sich schritt­wei­se ver­schlim­mern. Früh hilft oft Mus­kel­auf­bau und Gewichts­ma­nage­ment. Bei höhe­rem Schwe­re­grad wird eine OP häu­fi­ger emp­foh­len, um Fol­ge­schä­den zu ver­mei­den.

Tra­che­al­kol­laps (Luft­röh­ren­kol­laps)

Ein anfalls­ar­ti­ger, tro­cke­ner „Hup“-Husten, Wür­gen oder Atem­not bei Auf­re­gung kann bei klei­nen Ras­sen auf einen Tra­che­al­kol­laps hin­wei­sen. Das Pro­blem ent­steht durch eine Schwä­che der Luft­röh­ren-Struk­tur, wodurch sich die Luft­röh­re ver­engt. Über­ge­wicht und star­ke Belas­tung kön­nen Beschwer­den ver­stär­ken. Ein gut sit­zen­des Geschirr statt Hals­band ist oft sinn­voll. Die Behand­lung reicht je nach Ver­lauf von Medi­ka­men­ten und Manage­ment bis zu spe­zia­li­sier­ten Ver­fah­ren.

Augen­pro­ble­me und tro­cke­nes Auge (KCS)

Beim Mal­te­ser fällt die Augen­par­tie schnell auf, weil Trä­nen­fluss und Rei­zun­gen sicht­ba­rer sind. Beim tro­cke­nen Auge (KCS) fehlt Trä­nen­flüs­sig­keit, das Auge wird rot, schmerzt, und es kann zäher Aus­fluss auf­tre­ten. Ohne Behand­lung dro­hen Horn­haut­pro­ble­me und Seh­stö­run­gen. Früh­zei­ti­ge Dia­gno­se per Trä­nen­test und eine kon­se­quen­te The­ra­pie sind hier ent­schei­dend. Bei anhal­ten­dem Rei­ben, Knei­fen oder star­ker Rötung soll­ten Sie zeit­nah zum Tier­arzt.

Lebershunt (por­to­sys­te­mi­scher Shunt)

Sel­ten, aber wich­tig: Bei klei­nen Ras­sen kann ein ange­bo­re­ner Lebershunt vor­kom­men, bei dem Blut an der Leber vor­bei­ge­lei­tet wird. Mög­li­che Anzei­chen sind schlech­tes Wachs­tum, wie­der­keh­ren­de Magen-Darm-Beschwer­den oder neu­ro­lo­gi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten, die sich nach dem Fres­sen ver­stär­ken kön­nen. Die Dia­gno­se erfolgt über Blut­wer­te und bild­ge­ben­de Ver­fah­ren. Je nach Befund ist eine Ope­ra­ti­on oder ein enges medi­zi­ni­sches Manage­ment not­wen­dig. Wenn der Ver­dacht im Raum steht, lohnt sich die Abklä­rung in einer erfah­re­nen Kli­nik.

FAQ zum Mal­te­ser: Hal­tung, Pfle­ge, Gesund­heit

Was Sie schon immer über Mal­ter­ser wis­sen woll­ten

Ein Mal­te­ser gehört zu den klei­nen Begleit­hun­den. Im Ras­se­stan­dard liegt die Wider­rist­hö­he bei Rüden typi­scher­wei­se bei 21–25 cm, bei Hün­din­nen bei 20–23 cm. Das Ide­al­ge­wicht wird mit etwa 3–4 kg ange­ge­ben.

In der Pra­xis gibt es Abwei­chun­gen, wich­ti­ger als eine Zahl ist ein schlan­ker, gut bemus­kel­ter Kör­per: Sie soll­ten Rip­pen füh­len kön­nen, ohne dass sie „spitz“ her­vor­ste­hen.

Vie­le Mal­te­ser errei­chen 12–15 Jah­re, ein­zel­ne auch mehr. Ent­schei­dend sind Gene­tik, Gewicht, Zahn­ge­sund­heit und eine sau­be­re Vor­sor­ge (Imp­fun­gen, Para­si­ten, regel­mä­ßi­ge Checks).

Bei klei­nen Hun­den sind Zäh­ne oft ein unter­schätz­ter Hebel: Wer früh an Maul­pfle­ge und Kon­trol­len denkt, beugt teu­ren und belas­ten­den Bau­stel­len vor.

Oft ja, wenn die Erwar­tun­gen pas­sen. Mal­te­ser sind in der Regel men­schen­be­zo­gen, ler­nen gern und sind im All­tag meist unkom­pli­ziert. Für Fami­li­en gilt: Wegen der klei­nen Sta­tur soll­ten Kin­der den Hund ruhig und rück­sichts­voll anfas­sen kön­nen.

Ein Mal­te­ser ist kein „Spiel­zeug­hund“, son­dern ein sen­si­bler Beglei­ter, der kla­re Regeln, Ruhe­zei­ten und eine freund­li­che, kon­se­quen­te Erzie­hung braucht.

Der Mal­te­ser ist kein Mara­thon­läu­fer, aber auch kein Sofa­kis­sen. Sinn­voll sind meh­re­re kur­ze Spa­zier­gän­ge plus Spiel und Kopf­ar­beit, ins­ge­samt oft 45–90 Minu­ten am Tag, ange­passt an Alter und Kon­di­ti­on.

Vie­le Mal­te­ser lie­ben Such­spie­le, klei­ne Trick­ein­hei­ten oder Nasen­ar­beit. Das las­tet aus, ohne die Gelen­ke zu über­for­dern.

Allein­sein fällt vie­len Mal­te­sern schwer, weil sie stark auf ihre Bezugs­per­son fixiert sind. Rea­lis­tisch ist: Mit Trai­ning klappt es, aber „stun­den­lang jeden Tag“ ist für vie­le Tie­re nicht ide­al.

Am bes­ten funk­tio­niert ein lang­sa­mer Auf­bau in Mini-Schrit­ten (Sekun­den, Minu­ten, dann län­ger), kom­bi­niert mit Ruhe­trai­ning, kla­ren Ritua­len und ohne gro­ßes Abschieds­dra­ma.

Eher hoch. Das lan­ge, sei­di­ge Haar kann schnell ver­fil­zen, des­halb ist täg­li­ches Bürs­ten bei vie­len Hun­den die bes­te Rou­ti­ne. Dazu kom­men Augen- und Pfo­ten­be­reich sau­ber hal­ten und je nach Fell­län­ge regel­mä­ßi­ge Ter­mi­ne beim Hun­de­fri­seur.

Wer wenig Zeit oder Lust auf Pfle­ge hat, wird mit dem Mal­te­ser oft nicht glück­lich.

Vie­le Mal­te­ser haben kei­ne Unter­wol­le und ver­lie­ren im All­tag oft weni­ger Haa­re. Trotz­dem gilt: „Hypo­all­er­ge­ne“ Hun­de­ras­sen gibt es nicht.

All­er­gien reagie­ren meist auf Pro­te­ine aus Spei­chel, Haut­schup­pen oder Urin, nicht auf das Haar selbst. Wenn eine Hun­de­all­er­gie im Raum steht, hilft nur ein rea­lis­ti­scher Test­kon­takt und ärzt­li­che Abklä­rung vor der Anschaf­fung.

Wie bei vie­len klei­nen Ras­sen kön­nen Knie­pro­ble­me (Patell­a­lu­xa­ti­on) und Zahn­pro­ble­me (Zahn­stein, Par­odon­ti­tis) häu­fi­ger vor­kom­men. Auch trä­nen­de Augen und Rei­zun­gen rund ums Auge sind ein The­ma, das man im All­tag im Blick behal­ten soll­te.

Sel­te­ner, aber wich­tig: Leber-Shunts bzw. Gefäß­an­oma­lien wer­den bei Mal­te­sern als rele­van­te Dif­fe­ren­zi­al­dia­gno­se beschrie­ben, vor allem wenn Wachs­tum, Ent­wick­lung oder Ver­hal­ten auf­fäl­lig sind. Wer früh reagiert, ver­bes­sert die Chan­cen auf eine gute Behand­lung deut­lich.

Mehr Ori­en­tie­rung rund um All­tag, Gesund­heit und Absi­che­rung

Wei­te­re Inhal­te, die Hun­de­hal­tern wei­ter­hel­fen

Ras­se­por­traits beant­wor­ten die Basis­fra­gen. Im All­tag tau­chen aber oft ande­re The­men auf: Wel­che Sym­pto­me sind ernst, wie bleibt der Hund gesund, und wel­che Absi­che­rung passt wirk­lich zur eige­nen Situa­ti­on? Die­se Berei­che füh­ren Sie direkt zu den Inhal­ten, die Hun­de­hal­ter am häu­figs­ten brau­chen, klar erklärt und ohne Umwe­ge.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Hier fin­den Sie kom­pak­te Erklä­run­gen zu häu­fi­gen Krank­hei­ten bei Hun­den, inklu­si­ve typi­scher Warn­zei­chen. Sie erfah­ren, wann ein Tier­arzt­be­such sinn­voll ist und wel­che Dia­gnos­tik oft dahin­ter­steckt. Dazu gibt es Hin­wei­se, wie Behand­lun­gen ablau­fen und war­um Kos­ten schnell stei­gen kön­nen. Ide­al, wenn Sie Sym­pto­me bes­ser ein­ord­nen möch­ten.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Im Hun­de­rat­ge­ber geht es um das, was im All­tag zählt: Hal­tung, Erzie­hung, Pfle­ge und Ernäh­rung. Sie bekom­men prak­ti­sche Tipps, die Sie direkt umset­zen kön­nen, plus kla­re Ori­en­tie­rung für typi­sche Situa­tio­nen. Auch The­men wie Allein­blei­ben, Beschäf­ti­gung und Rou­ti­ne wer­den ver­ständ­lich erklärt. Gut, wenn Sie lang­fris­tig sta­bil auf­stel­len möch­ten.

Zusam­men­fas­sung

Der Mal­te­ser ist ein klei­ner Begleit- und Fami­li­en­hund, der durch sein lan­ges, wei­ßes Haar­kleid und sein stark men­schen­be­zo­ge­nes Wesen auf­fällt. Wer sich für die Ras­se inter­es­siert, soll­te neben dem Cha­rak­ter vor allem die All­tags­the­men rea­lis­tisch ein­pla­nen: kon­se­quen­te, freund­li­che Erzie­hung, frü­hes Trai­ning fürs Allein­blei­ben und eine pas­sen­de Aus­las­tung mit kur­zen Spa­zier­gän­gen und Kopf­ar­beit. So bleibt der Mal­te­ser ent­spannt und ent­wi­ckelt sich zu einem ruhi­gen, ange­neh­men Mit­be­woh­ner.

Pfle­ge ist beim Mal­te­ser kein Neben­the­ma, son­dern Teil der Hal­tung. Regel­mä­ßi­ges Bürs­ten ver­hin­dert Filz, die Augen­par­tie braucht Auf­merk­sam­keit und Zahn­pfle­ge lohnt sich beson­ders bei klei­nen Hun­den. Gesund­heit­lich sind vor allem Zäh­ne, Knie, Atem­we­ge und Augen typi­sche Berei­che, die bei Pro­ble­men schnell Dia­gnos­tik und wie­der­keh­ren­de Kos­ten nach sich zie­hen kön­nen. Wer Warn­zei­chen kennt und Kon­trol­len ernst nimmt, erkennt vie­les frü­her und kann geziel­ter han­deln.

Wenn Sie zusätz­lich Tier­arzt­kos­ten plan­bar hal­ten möch­ten, ist die Wahl der pas­sen­den Absi­che­rung ent­schei­dend. Für umfas­sen­den Schutz eig­nen sich je nach Bedarf Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung oder als fokus­sier­te Lösung eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung, ergänzt durch die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht als Basis. Wich­tig sind dabei immer die Details wie GOT-Erstat­tung, War­te­zei­ten, Limits und Selbst­be­tei­li­gung, weil sie im Leis­tungs­fall den Unter­schied machen.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was ist ein „Mini Mal­te­ser“ und gibt es dafür einen eige­nen Ras­se­stan­dard?

Einen eige­nen Stan­dard gibt es nicht. „Mini Mal­te­ser“ ist kei­ne klar defi­nier­te Bezeich­nung, oft sind damit ein­fach klei­ne­re Tie­re gemeint, die trotz­dem noch im nor­ma­len Gewichts­be­reich lie­gen kön­nen.

Eine geziel­te Zucht auf extrem klein erhöht das Risi­ko für Gesund­heits­pro­ble­me. Wenn Ihnen ein „Mini“ ange­bo­ten wird, lohnt sich ein genau­er Blick auf Her­kunft, Gesund­heits­vor­sor­ge und Serio­si­tät.

Trä­nen­fle­cken ent­ste­hen meist durch dau­er­haf­ten Trä­nen­fluss und ver­färb­tes Haar rund um die Augen. Aus­lö­ser kön­nen Rei­zun­gen, ungüns­ti­ge Haar­län­gen am Auge, ver­eng­te Trä­nen­ka­nä­le oder Ent­zün­dun­gen sein.

Sinn­voll ist ein prag­ma­ti­scher Ablauf: Haa­re am Auge sau­ber frei­hal­ten, täg­lich sanft rei­ni­gen, und bei häu­fi­gem Knei­fen, Rötung oder star­kem Trä­nen eine tier­ärzt­li­che Abklä­rung ein­pla­nen.

Für Mal­te­ser sind zwei Kos­ten­trei­ber typisch: plan­ba­re, wie­der­keh­ren­de Tier­arzt­kos­ten (Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kon­trol­len) und ein­zel­ne teu­re Ein­grif­fe. Eine Hun­de OP-Ver­si­che­rung deckt vor allem Ope­ra­tio­nen, Nar­ko­se und Nach­be­hand­lung ab. Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist umfäng­li­cher und sichert zusätz­lich ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te ab.

Das hängt stark von Anspruch und Gesund­heit ab. Plan­bar sind Fut­ter, Pfle­ge­pro­duk­te, Para­si­ten­pro­phy­la­xe, Hun­de­steu­er und Zube­hör. Dazu kom­men Fell­pfle­ge (wenn Sie schnei­den las­sen) und Vor­sor­ge beim Tier­arzt.

Unplan­bar sind Dia­gnos­tik und Behand­lun­gen bei aku­ten Beschwer­den oder chro­ni­schen The­men, die sich bei klei­nen Ras­sen schnell sum­mie­ren kön­nen. Wer das sau­ber kal­ku­liert, bleibt auch im Ernst­fall hand­lungs­fä­hig.

Ähn­li­che Hun­de­ras­sen zum Mal­te­ser

Sie mögen am Mal­te­ser das freund­li­che Wesen, die hand­li­che Grö­ße und die gute All­tags­taug­lich­keit in Woh­nung und Fami­lie, sind aber noch unsi­cher, ob genau die­se Ras­se zu Ihnen passt. Dann lohnt sich ein Ver­gleich mit ähn­li­chen klei­nen Begleit­hun­den. Die fol­gen­den Alter­na­ti­ven tei­len ent­we­der das lie­be­vol­le Tem­pe­ra­ment, die Eig­nung für die Woh­nung oder ein ähn­li­ches Fell­pro­fil, unter­schei­den sich aber bei Pfle­ge­auf­wand, Akti­vi­tät und Cha­rak­ter.

  • Hava­ne­ser: Sehr nah ver­wandt, char­mant und anpas­sungs­fä­hig, meist etwas robus­ter im All­tag und in vie­len Fell­far­ben zu fin­den.

  • Bolo­gne­ser: Ähn­li­cher Typ, oft ruhi­ger und beson­ne­ner. Gute Wahl, wenn Sie weni­ger Tem­pe­ra­ment und mehr Gelas­sen­heit möch­ten.

  • Mal­ti­poo: Mischung aus Mal­te­ser und Pudel, oft ver­spielt und men­schen­be­zo­gen. Pfle­ge und Fell kön­nen je nach Hund stark vari­ie­ren.

  • Bichon Fri­sé: Fröh­li­cher, robus­ter Beglei­ter mit locki­gem Fell und regel­mä­ßi­gem Pfle­ge­be­darf. Passt, wenn Sie einen gut gelaun­ten Fami­li­en­hund suchen.

  • Bolon­ka Zwet­na: Meist unkom­pli­ziert und kom­pakt, oft als ange­neh­mer Woh­nungs­hund beschrie­ben. Sinn­voll, wenn Sie einen klei­nen All­tags­be­glei­ter möch­ten.

  • Coton de Tuléar: Wei­ches Fell, sanf­tes Wesen und häu­fig sehr men­schen­be­zo­gen. Gute Alter­na­ti­ve, wenn Sie den „Kuschel­hund Typ“ lie­ben.

  • Shih Tzu: Klei­ner Begleit­hund mit lan­gem Fell, im All­tag oft gemüt­li­cher und weni­ger for­dernd, dafür mit kon­se­quen­ter Fell­pfle­ge.

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