Kanin­chen­ver­si­che­rung berech­nen und ver­glei­chen

OP oder Kran­ken­schutz wäh­len und Bei­trag direkt berech­nen.

Ein braunes Kaninchen liegt auf der Schulter eines blondhaarigen Mädchens und schaut aufmerksam in die Kamera – Symbol für Tierliebe.

Kanin­chen­ver­si­che­rung: Wel­che Absi­che­rung sich lohnt und wor­auf Sie ach­ten soll­ten

Kanin­chen wir­ken oft pfle­ge­leicht, doch medi­zi­nisch kön­nen sie schnell teu­er wer­den. Häu­fi­ge Bau­stel­len sind Zäh­ne, Ver­dau­ung und Atem­we­ge. Dazu kommt: Kos­ten ent­ste­hen nicht nur durch eine Ope­ra­ti­on, son­dern auch durch Dia­gnos­tik, Nar­ko­se, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge. Genau die­se Mischung führt dazu, dass eine Behand­lung in kur­zer Zeit spür­bar ins Geld gehen kann. Eine Klein­tier­ver­si­che­rung für Kanin­chen hilft, die­se finan­zi­el­le Unsi­cher­heit abzu­fe­dern, damit Ent­schei­dun­gen nicht vom Kon­to­stand abhän­gen.

Wich­tig ist die Tarif­lo­gik. Prü­fen Sie zuerst, ob eine rei­ne Tier OP-Ver­si­che­rung reicht oder ob Sie auch Behand­lun­gen bei Krank­hei­ten absi­chern möch­ten. Danach lohnt der Blick auf die Abrech­nung nach GOT, mög­li­che Jah­res­li­mits, Selbst­be­tei­li­gung und War­te­zei­ten. Bei Kanin­chen spielt zudem das The­ma Zäh­ne eine gro­ße Rol­le, weil Zahn­be­hand­lun­gen je nach Anbie­ter aus­ge­schlos­sen, begrenzt oder nur als Opti­on ver­si­cher­bar sind. Wenn Sie die­se Punk­te sau­ber ver­glei­chen, sehen Sie schnell, wel­cher Schutz zu Ihrem Kanin­chen passt und was am Ende wirk­lich erstat­tet wird.

Inhalts­ver­zeich­nis

Das Wich­tigs­te im Über­blick

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OP- oder Kran­ken­ver­si­che­rung: So fin­den Sie die pas­sen­de Lösung für Ihr Kanin­chen

Was ist eine Kanin­chen­ver­si­che­rung?

Eine Kanin­chen­ver­si­che­rung schützt Sie vor hohen Tier­arzt­kos­ten, wenn Ihr Tier plötz­lich behan­delt wer­den muss. Im Kern gibt es zwei Vari­an­ten: eine Kanin­chen-OP-Ver­si­che­rung für Ope­ra­tio­nen unter Nar­ko­se und eine Kanin­chen-Kran­ken­ver­si­che­rung, die je nach Tarif zusätz­lich Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te abdeckt. Bei Kanin­chen sind dabei zwei Punk­te beson­ders pra­xis­nah: Zahn­pro­ble­me (oft mit wie­der­keh­ren­den Behand­lun­gen) und die Abrech­nung nach GOT, die bei Not­dienst und kom­ple­xen Fäl­len deut­lich höher aus­fal­len kann. Dar­um lohnt es sich, vor dem Abschluss klar zu ent­schei­den, ob Sie nur die gro­ßen OP-Kos­ten abfan­gen möch­ten oder auch die lau­fen­den Behand­lun­gen absi­chern wol­len.

Die Kanin­chen-OP-Ver­si­che­rung ist dafür da, die finan­zi­ell „gro­ßen Bro­cken“ abzu­fan­gen: Ope­ra­tio­nen unter Nar­ko­se. Je nach Tarif sind häu­fig auch Vor­un­ter­su­chung, Nar­ko­se, Medi­ka­men­te rund um den Ein­griff und die Nach­sor­ge inner­halb defi­nier­ter Fris­ten ein­ge­schlos­sen. Sie passt gut, wenn Sie lau­fen­de klei­ne­re Behand­lun­gen selbst zah­len kön­nen, aber das OP-Risi­ko nicht aus dem eige­nen Bud­get tra­gen möch­ten.

Abge­deckt sein kann (je nach Tarif):

  • OP-Kos­ten inkl. Nar­ko­se und OP-Mate­ri­al

  • Vor­un­ter­su­chung und Nach­be­hand­lung im tarif­li­chen Zeit­fens­ter

  • Kli­nik­auf­ent­halt und Medi­ka­men­te im direk­ten Zusam­men­hang mit der OP

  • Zahn-OPs unter Nar­ko­se, wenn Zahn­leis­tun­gen nicht aus­ge­schlos­sen sind

Typisch nicht ent­hal­ten (oder nur als Budget/Option):

  • Rou­ti­ne­be­hand­lun­gen, dau­er­haf­te Medi­ka­men­ten­ga­ben

  • Plan­ba­re Ein­grif­fe wie Kas­tra­ti­on, wenn nicht medi­zi­nisch not­wen­dig oder aus­drück­lich ein­ge­schlos­sen

Die Kanin­chen-Kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­te­re Lösung, weil sie neben OPs auch vie­le Kos­ten im „All­tag der Tier­me­di­zin“ absi­chern kann. Dazu gehö­ren je nach Tarif Dia­gnos­tik (z. B. Labor, Bild­ge­bung), ambu­lan­te Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te. Für Kanin­chen ist das oft attrak­tiv, weil Zahn­pro­ble­me und chro­ni­sche The­men nicht immer mit einer OP erle­digt sind, son­dern wie­der­keh­rend behan­delt wer­den. Wich­tig: Zahn­leis­tun­gen sind nicht auto­ma­tisch immer drin, häu­fig gibt es Gren­zen oder einen Zusatz­bau­stein.

Typisch ver­si­chert (je nach Tarif):

  • Dia­gnos­tik (Labor, Rönt­gen, Ultra­schall)

  • Ambu­lan­te Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te

  • OPs inkl. OP-Neben­leis­tun­gen

  • Zahn­be­hand­lun­gen, wenn im Tarif ent­hal­ten oder als Opti­on gewählt

Hin­weis zur Pra­xis:

  • Prü­fen Sie bei Not­fäl­len, bis zu wel­chem GOT-Satz erstat­tet wird. Im Not­dienst kom­men fes­te Zuschlä­ge dazu und es gel­ten Min­dest­ge­büh­ren­sät­ze.

Wenn Sie schnell ent­schei­den wol­len, hilft eine ein­fa­che Leit­li­nie: OP-Tari­fe sind meist güns­ti­ger und zie­len auf hohe Ein­mal­kos­ten, Kran­ken-Tari­fe kos­ten mehr, kön­nen dafür aber auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und häu­fi­ge Behand­lun­gen abfe­dern. Bei Kanin­chen soll­ten Sie im Ver­gleich zwei Punk­te aktiv prü­fen, weil dort vie­le Anbie­ter Unter­schie­de haben: Zahn­leis­tun­gen (ein­ge­schlos­sen, begrenzt oder nur als Zusatz) und GOT/­Not­dienst-Erstat­tung (gera­de bei kom­pli­zier­ten Fäl­len).

Kurz-Ori­en­tie­rung:

  • OP-Ver­si­che­rung reicht oft, wenn Sie Rück­la­gen für Diagnostik/Medikamente haben und nur das OP-Risi­ko absi­chern möch­ten.

  • Kran­ken­ver­si­che­rung passt bes­ser, wenn Sie auch lau­fen­de Behand­lun­gen absi­chern wol­len oder Zahn­pro­ble­me rea­lis­tisch ein­kal­ku­lie­ren.

  • In bei­den Vari­an­ten soll­ten Sie spä­ter zusätz­lich auf War­te­zei­ten, Jah­res­li­mits und Selbst­be­tei­li­gung schau­en (das gehört in einen eige­nen Abschnitt, damit es nicht unter­geht).

Leis­tungs­merk­mal OP-Ver­si­che­rung Kran­ken­ver­si­che­rung
Chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe
Vor- und Nach­be­hand­lung
Dia­gnos­tik (z. B. Rönt­gen, Labor)
Medi­ka­men­te
Zahn­be­hand­lun­gen (z. B. Kor­rek­tu­ren) ✅ (je nach Tarif)
Vor­sor­ge­maß­nah­men & Imp­fun­gen ✅ (je nach Tarif)
Kos­ten­rah­men pro Monat ab ca. 15 € ab ca. 35 €

Wenn Sie wis­sen, ob Sie eher OP-Schutz oder Kran­ken­schutz möch­ten, lohnt sich der nächs­te Schritt im Rech­ner: mit den­sel­ben Daten die Vari­an­ten durch­rech­nen und danach gezielt prü­fen, ob Zahn­leis­tun­gen, GOT-Erstat­tung und Limits zu Ihrem Kanin­chen pas­sen. So sehen Sie sofort, wel­che Lösung für Ihr Bud­get stim­mig ist, bevor Sie sich fest­le­gen.

Gesund­heits­ri­si­ken je Ras­se­typ früh erken­nen und rich­tig ein­ord­nen

Kanin­chen­ras­sen und ihre Gesund­heits­ri­si­ken

Vie­le Haus­ka­nin­chen sind Misch­lin­ge. Trotz­dem zei­gen bestimm­te Ras­se­ty­pen häu­fi­ger typi­sche Schwach­stel­len, die im All­tag schnell zu wie­der­keh­ren­den Tier­arzt­be­su­chen füh­ren kön­nen. Wer die­se Risi­ken kennt, kann Hal­tung, Vor­sor­ge und Absi­che­rung bes­ser pla­nen, bevor aus einem „klei­nen Pro­blem“ eine dau­er­haf­te Kos­ten­stel­le wird.

Ein wich­ti­ger Punkt vor­weg: Nicht jede Erkran­kung ist „ras­se­be­dingt“. Füt­te­rung, Unter­grund, Gewicht, Bewe­gung und regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len sind oft genau­so ent­schei­dend. Die Ras­se ist eher ein Hin­weis, wo Sie genau­er hin­schau­en soll­ten.

Zwerg­ka­nin­chen und kurz gezüch­te­te Typen (z. B. Far­ben­zwer­ge, Her­me­lin, Löwen­kopf, Ted­dy)
Bei klei­nen, „kurz­köp­fig“ gezüch­te­ten Kanin­chen tre­ten Zahn­fehl­stel­lun­gen und Zahn­pro­ble­me häu­fi­ger auf. Der Grund ist oft, dass Kie­fer und Zäh­ne nicht opti­mal zuein­an­der pas­sen. Das kann zu Über­wuchs, Haken an Backen­zäh­nen, Ent­zün­dun­gen und schmerz­haf­ten Abs­zes­sen füh­ren. Für Hal­ter rele­vant: Zahn­pro­ble­me sind sel­ten „ein­mal erle­digt“, son­dern kön­nen regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len, Kor­rek­tu­ren und teils auch Ein­grif­fe nach sich zie­hen.

Wid­der­ka­nin­chen und Schlapp­oh­ren (z. B. Zwerg­wid­der, Wid­der all­ge­mein)
Bei Hän­ge­oh­ren ist der Gehör­gang häu­fig schlech­ter belüf­tet. Dadurch kön­nen sich Ohren­schmalz und Ent­zün­dun­gen leich­ter fest­set­zen, was das Risi­ko für wie­der­keh­ren­de Außen­oh­ren­pro­ble­me erhöht. Zu Zahn­pro­ble­men gibt es Hin­wei­se in der Fach­li­te­ra­tur, die Stu­di­en­la­ge ist aber nicht in jedem Punkt ein­heit­lich. Prak­tisch heißt das: Ohren soll­ten bei Wid­dern rou­ti­ne­mä­ßig kon­trol­liert wer­den, idea­ler­wei­se bei einem kanin­chen­er­fah­re­nen Tier­arzt.

Rex, gro­ße Ras­sen und schwe­re Typen (z. B. Rex, Deut­scher Rie­se)
Hier spielt die Belas­tung der Hin­ter­läu­fe eine gro­ße Rol­le. Rex­ka­nin­chen haben an den Fer­sen oft weni­ger „Pols­ter“ durch die Fell­struk­tur, gro­ße und schwe­re Ras­sen tra­gen mehr Gewicht. Bei­des kann das Risi­ko für Podo­der­ma­ti­tis (wun­de Läu­fe) erhö­hen, vor allem auf har­ten oder unge­eig­ne­ten Böden. Bei sehr gro­ßen Ras­sen wird auch über eine höhe­re Anfäl­lig­keit für Gelenk­pro­ble­me berich­tet, was sich durch fal­sche Unter­grün­de und Über­ge­wicht wei­ter ver­stär­ken kann.

Lang­haar­ka­nin­chen (z. B. Ango­ra, sehr fell­rei­che Mixe)
Bei star­kem Fell ist kon­se­quen­te Pfle­ge Pflicht. Ver­fil­zun­gen sind nicht nur ein opti­sches The­ma, sie kön­nen schmerz­haft sein, die Haut belas­ten und den Wär­me­aus­tausch stö­ren. Bei ech­ten Angoras ist regel­mä­ßi­ges Sche­ren Teil der Gesund­heits­vor­sor­ge.

Wich­tig: Ras­se­un­ab­hän­gi­ge Risi­ken nicht ver­ges­sen
Myxo­ma­to­se und RHD sind Krank­hei­ten, die jedes Kanin­chen tref­fen kön­nen, unab­hän­gig von Ras­se oder Alter. Hier ist Vor­sor­ge über Imp­fun­gen und Hygie­ne zen­tral. Genau die­se Mischung aus ras­se­ty­pi­schen Dau­er­bau­stel­len (z. B. Zäh­ne, Ohren, Läu­fe) und all­ge­mei­nen Risi­ken ent­schei­det am Ende, ob eher eine rei­ne OP-Absi­che­rung reicht oder ob eine Kran­ken­ver­si­che­rung sinn­vol­ler ist.

Leis­tun­gen im Über­blick: OP, Behand­lung, Zäh­ne und Vor­sor­ge klar ver­glei­chen

Die­se Leis­tun­gen über­nimmt die Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung von Cle­os

Wenn Sie eine Kanin­chen­ver­si­che­rung suchen, geht es meist um zwei Din­ge: plan­ba­re Bei­trä­ge statt über­ra­schen­der Tier­arzt­rech­nun­gen und eine Tarif­lo­gik, die bei Kanin­chen wirk­lich passt. Cle­os (Klein­tier­ver­si­che­rung für Klein­säu­ger wie Kanin­chen) ist dafür eine gute Emp­feh­lung, weil die Tari­fe trans­pa­rent auf­ge­baut sind und Sie je nach Schutz­stu­fe klar sehen, wie hoch die jähr­li­che Ver­si­che­rungs­sum­me ist, bis zu wel­chem GOT-Satz erstat­tet wird und wel­che Bau­stei­ne (z. B. Zäh­ne) extra gere­gelt sind.

Bei Kanin­chen sind nicht nur Ope­ra­tio­nen rele­vant. In der Pra­xis trei­ben häu­fig Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und wie­der­keh­ren­de The­men wie Zahn­be­hand­lun­gen die Kos­ten. Genau hier trennt sich OP-Schutz von Kran­ken­schutz. Die Cle­os Kanin­chen­ver­si­che­rung deckt je nach Tarif medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lun­gen und Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Vor- und Nach­be­hand­lung ab, dazu kön­nen je nach Schutz­stu­fe wei­te­re Leis­tun­gen kom­men, zum Bei­spiel Not­dienst­ge­bühr, alter­na­ti­ve Heil­be­hand­lun­gen oder ein Vor­sor­ge­bud­get.

Wich­tig für die ehr­li­che Ein­ord­nung: Nicht jede Leis­tung ist auto­ma­tisch „immer dabei“. Zäh­ne sind bei Kanin­chen oft der Knack­punkt. Bei Cle­os Tier­ver­si­che­rung sind Zahn­leis­tun­gen als eige­ner Bau­stein für Säu­ge­tie­re gere­gelt. In der Tabel­le sieht man das gut: Zahnextraktion/Wurzelbehandlung und Zahn­pro­phy­la­xe sind nicht im Basis­schutz ent­hal­ten, kön­nen aber im Stan­dard- und Rund­um­schutz über den Zahn­bau­stein bis zu den genann­ten Gren­zen abge­si­chert wer­den.

Auch das The­ma War­te­zeit gehört in die­sen Block, weil es vie­le Nut­zer direkt vor dem Abschluss beschäf­tigt. Laut Cle­os gilt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 30 Tagen. Unfäl­le sind ab Ver­si­che­rungs­be­ginn ver­si­chert. Für eini­ge häu­fi­ge Kanin­chen-The­men sind län­ge­re Fris­ten genannt (unter ande­rem Oti­tis und Ope­ra­ti­on infol­ge einer Mal­ok­klu­si­on). Das ist kein Nach­teil „nur bei Cle­os“, son­dern ein typi­scher Punkt im Markt, den Sie ein­fach vor­ab ken­nen soll­ten.

Kanin­chen­ver­si­che­rung von Cle­os: Tari­fe (Basis, Stan­dard, Rund­um) auf einen Blick

Die Tabel­le zeigt die drei Cle­os-Tari­fe neben­ein­an­der. Schau­en Sie zuerst auf Ver­si­che­rungs­sum­me und GOT-Erstat­tung, dann auf die für Kanin­chen typi­schen Zusatz­punk­te wie Not­dienst­ge­bühr, Zahn­bau­stein und Vor­sor­ge­bud­get. So erken­nen Sie schnell, ob Sie eher einen güns­ti­gen Basis­schutz möch­ten oder ob Standard/Rundum für Ihr Kanin­chen bes­ser passt.

Leis­tun­gen Basis­schutz Stan­dard­schutz Rund­um­schutz
Ver­si­che­rungs­sum­me 3.000 Euro 5.000 Euro unbe­grenzt
Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl
Über­nah­me Tier­arzt­ge­büh­ren bis zum 3‑fachen GoT-Satz bis zum 3‑fachen GoT-Satz Höchst­satz (4‑fach GoT)
Über­nah­me Not­dienst­ge­bühr
ℹ️ Alter­na­ti­ve Heil­be­hand­lun­gen (z. B. Aku­punk­tur, Homöo­pa­thie, Phy­sio­the­ra­pie) 100 Euro 200 Euro
ℹ️ Osteo­pa­thie & Heil­prak­ti­ker­be­hand­lung nach OP 200 Euro
Kas­tra­ti­on 200 Euro
Nach­be­hand­lung bis 15 Tage nach OP bis 15 Tage nach OP bis 30 Tage nach OP
Imp­fun­gen, Para­si­ten­mit­tel, Blut­checks 200 Euro
Zahn­ex­trak­ti­on / Wur­zel­be­hand­lung 500 Euro (Bau­stein bei Säu­ge­tie­ren) 500 Euro (Bau­stein bei Säu­ge­tie­ren)
Zahn­pro­phy­la­xe (Zahn­stein­ent­fer­nung, ‑rei­ni­gung, Zahn-/Schna­bel­kür­zung) 200 Euro (Bau­stein bei Säu­ge­tie­ren) 500 Euro (Bau­stein bei Säu­ge­tie­ren)

Wenn Sie die Schutz­stu­fe gewählt haben, lohnt sich der nächs­te Schritt über den Rech­ner: Bei­trag berech­nen und anschlie­ßend prü­fen, ob Zahn­bau­stein und die rele­van­ten Bud­gets (z. B. Vor­sor­ge im Rund­um­schutz) zu Ihrer Situa­ti­on pas­sen. So tref­fen Sie eine Ent­schei­dung auf Basis von Leis­tun­gen und ech­ten Rah­men­be­din­gun­gen, nicht nur nach Gefühl.

GOT ver­ste­hen, Tier­arzt­be­su­che bes­ser ein­schät­zen, Kos­ten sicher absi­chern

Tier­arzt­kos­ten ver­ste­hen, pla­nen und sicher absi­chern

Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen bei Kanin­chen oft nicht nur durch eine OP, son­dern durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Nach­sor­ge und Not­diens­te. Abge­rech­net wird nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT), die je nach Auf­wand und Situa­ti­on deut­lich vari­ie­ren kann. Damit Sie Kos­ten rea­lis­ti­scher ein­ord­nen und Tari­fe bes­ser ver­glei­chen kön­nen, fin­den Sie hier drei kur­ze The­men­blö­cke: GOT-Grund­la­gen, Ablauf eines Tier­arzt­be­suchs und prak­ti­sche Stell­schrau­ben, um Aus­ga­ben plan­ba­rer zu machen.

Frau geht mit ihrem Hund an der Leine in eine Tierarztpraxis – Symbolbild für Tierarztbesuche und die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te

Die GOT regelt, wie Tier­ärz­te Leis­tun­gen abrech­nen dür­fen. Je nach Auf­wand, Zeit und Not­dienst kön­nen die Kos­ten spür­bar stei­gen, auch bei „klei­nen“ Behand­lun­gen. Für Ihre Ver­si­che­rung ist das wich­tig, weil vie­le Tari­fe die Erstat­tung an den GOT-Rah­men kop­peln. Wer Tari­fe ver­gleicht, soll­te des­halb genau auf den erstat­te­ten GOT-Satz und Not­dienst­kos­ten ach­ten.

Mehrere Tierhalter mit Hunden und Katze im Wartezimmer einer Tierarztpraxis – der Alltag vor einer tierärztlichen Behandlung.
Tier­arzt­be­such: so geht’s

Ein Ter­min besteht sel­ten nur aus der Unter­su­chung. Häu­fig kom­men Bera­tung, Dia­gnos­tik (z. B. Labor oder Bild­ge­bung) und Medi­ka­men­te dazu, gera­de bei Zahn- oder Ver­dau­ungs­the­men. Fra­gen Sie früh nach den nächs­ten Schrit­ten und den vor­aus­sicht­li­chen Kos­ten, bevor auf­wen­di­ge Dia­gnos­tik star­tet. Das sorgt für Klar­heit und ver­hin­dert Über­ra­schun­gen an der Kas­se.

Besorgte Hundebesitzerin liest Tierarztrechnung, während Tierarzt den Hund untersucht – Sorge wegen hoher Tierarztkosten.
Tier­arzt­kos­ten im Griff

Kos­ten­kon­trol­le bedeu­tet nicht „weni­ger Behand­lung“, son­dern bes­ser pla­nen. Rück­la­gen hel­fen, Ver­si­che­run­gen machen Aus­ga­ben kal­ku­lier­ba­rer, wenn GOT, Selbst­be­tei­li­gung, Limits und typi­sche Kanin­chen-The­men (z. B. Zäh­ne) sau­ber abge­deckt sind. Las­sen Sie sich Rech­nungs­po­si­tio­nen kurz erklä­ren, prü­fen Sie Not­dienst­pos­ten und ver­glei­chen Sie Tari­fe immer mit Blick auf die Leis­tun­gen, die bei Kanin­chen wirk­lich häu­fig sind.

Tari­fe ver­glei­chen, Kos­ten ein­schät­zen, Zahn­schutz rich­tig ein­pla­nen

Was kos­tet eine Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung?

Die Kos­ten hän­gen immer davon ab, wie breit der Schutz sein soll und wel­che Jah­res­leis­tung Sie absi­chern möch­ten. Im Markt fin­den Sie zwar Ange­bo­te ab grob 15 bis 60 Euro im Monat, die Unter­schie­de ste­cken aber meist in Details wie Jah­res­li­mit, Erstat­tungs­hö­he, Not­dienst, Vor­sor­ge­bud­get und Zahn­schutz.

Wenn Sie sich für unse­re Emp­feh­lung Cle­os ent­schei­den, star­ten die Bei­trä­ge (jeweils „ab“-Preise) bei 34,99 Euro/Monat im Basis­schutz, 48,99 Euro/Monat im Stan­dard­schutz und 62,99 Euro/Monat im Rund­um­schutz. Der Kern­un­ter­schied ist die Ver­si­che­rungs­sum­me pro Jahr (3.000 Euro, 5.000 Euro oder im Rund­um­schutz ohne Jah­res­li­mit) und die Erstat­tung nach GOT (Basis/Standard bis zum 3‑fachen Satz, Rund­um bis zum 4‑fachen Satz).

Wich­tig ist: Der rei­ne Monats­bei­trag sagt noch nicht, wie „teu­er“ der Tarif im Ernst­fall wird. Bei Kanin­chen fal­len Kos­ten oft nicht nur durch OPs an, son­dern durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Not­dienst und Nach­be­hand­lung. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe. Bei Cle­os sind je nach Tarif zum Bei­spiel Not­dienst­ge­bühr, Nach­be­hand­lung nach OP (bis 15 bzw. 30 Tage) und Bud­gets für Vor­sor­ge oder aus­ge­wähl­te Heil­be­hand­lun­gen gere­gelt.

Wenn Ihr Kanin­chen zu Zahn­pro­ble­men neigt oder Sie das Risi­ko bewusst abde­cken wol­len, soll­ten Sie den Zahn­bau­stein direkt mit­den­ken. Als Richt­wert kön­nen Sie dafür ab ca. 17,50 Euro monat­lich zusätz­lich kal­ku­lie­ren.

Wich­tig: Zahn­the­men sind häu­fig bau­stein­ge­steu­ert und nicht auto­ma­tisch ent­hal­ten. Bei Cle­os sind z. B. Zahnextraktion/Wurzelbehandlung sowie Zahn­pro­phy­la­xe im Rah­men des Bau­steins bis zu 500 Euro vor­ge­se­hen.

Kanin­chen zuver­läs­sig absi­chern und Tier­arzt­kos­ten plan­ba­rer machen

War­um sich eine Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung loh­nen kann

Kanin­chen sind Meis­ter dar­in, Beschwer­den zu ver­ber­gen. Oft merkt man erst spät, dass etwas nicht stimmt. Dann geht es schnell nicht mehr nur um eine kur­ze Unter­su­chung, son­dern um Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, ggf. Kli­nik­auf­ent­halt und eng­ma­schi­ge Kon­trol­len. Eine Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung kann genau in die­sen Situa­tio­nen hel­fen, weil sie die finan­zi­el­len Spit­zen glät­tet und Ent­schei­dun­gen leich­ter macht.

Gera­de bei Kanin­chen ent­ste­hen hohe Kos­ten häu­fig nicht „nur“ durch eine Ope­ra­ti­on. Typi­sche Kos­ten­trei­ber sind Rönt­gen oder Ultra­schall, Blut­un­ter­su­chun­gen, Infu­sio­nen, Schmerz­the­ra­pie und Nach­sor­ge. Dazu kom­men Not­dienst­zei­ten, in denen Behand­lun­gen deut­lich teu­rer aus­fal­len kön­nen. Wenn dann meh­re­re Ter­mi­ne in kur­zer Zeit nötig sind, ist das Bud­get vie­ler Hal­ter schnel­ler belas­tet, als man vor­her erwar­tet.

Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung für Kanin­chen ist des­halb für vie­le eine sinn­vol­le Absi­che­rung, weil sie nicht nur Extrem­fäl­le abfe­dert, son­dern je nach Tarif auch häu­fi­ge The­men im Kanin­chen­all­tag mit abde­cken kann. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se Magen-Darm-Pro­ble­me, Zahn­be­hand­lun­gen oder chro­ni­sche Ver­läu­fe, die regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len und Medi­ka­men­te erfor­dern. Wich­tig ist dabei der Blick ins Klein­ge­druck­te: Zahn­leis­tun­gen sind bei Kanin­chen oft geson­dert gere­gelt, und auch Vor­sor­ge, Imp­fun­gen oder bestimm­te Heil­me­tho­den sind nicht in jedem Tarif auto­ma­tisch ent­hal­ten.

Ehr­lich gehört auch dazu: Eine Tier­ver­si­che­rung ersetzt kei­ne gute Hal­tung und kei­ne Rück­la­gen. Vie­le Anbie­ter ver­si­chern nur gesun­de Tie­re, bestehen­de Erkran­kun­gen sind in der Regel aus­ge­schlos­sen, und War­te­zei­ten sind üblich. Trotz­dem kann eine Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung für Sie genau dann pas­sen, wenn Sie kei­ne Lust auf finan­zi­el­le Über­ra­schun­gen haben oder wenn Sie im Ernst­fall nicht abwä­gen möch­ten, ob Sie sich die medi­zi­nisch sinn­vol­le Behand­lung gera­de leis­ten kön­nen. Wer lie­ber schlank star­tet, kann alter­na­tiv über eine OP-Absi­che­rung plus Rück­la­ge nach­den­ken. Ent­schei­dend ist, dass die Lösung zu Ihrem Kanin­chen, Ihrem Sicher­heits­be­dürf­nis und Ihrem Bud­get passt.

Typi­sche Krank­hei­ten ken­nen, Kos­ten bes­ser ein­schät­zen

Behand­lungs­kos­ten beim Kanin­chen: 6 häu­fi­ge Erkran­kun­gen mit Bei­spiel­kos­ten

Kanin­chen sind Flucht­tie­re und zei­gen Schmer­zen oft erst spät. Dadurch wer­den Erkran­kun­gen wie Zahn­pro­ble­me, Atem­wegs­in­fek­te oder Magen Darm Not­fäl­le häu­fig erst erkannt, wenn Dia­gnos­tik und Behand­lung bereits auf­wen­di­ger sind. Was es am Ende kos­tet, hängt stark von der Tier­arzt­pra­xis oder Kli­nik, der Gebüh­ren­ord­nung (GOT), dem Zeit­punkt (Not­dienst), der Dia­gnos­tik (Rönt­gen, Ultra­schall, Labor) und einer mög­li­chen Nar­ko­se ab. Die fol­gen­den Bei­spie­le hel­fen Ihnen, Grö­ßen­ord­nun­gen ein­zu­ord­nen und gezielt zu prü­fen, ob Ihre Kanin­chen­ver­si­che­rung genau die­se Kos­ten­po­si­tio­nen abdeckt.

Zahn­pro­ble­me gehö­ren bei Kanin­chen zu den häu­figs­ten und teu­ers­ten Dau­er­bau­stel­len. Ursa­che sind oft Kie­fer­fehl­stel­lun­gen, unge­eig­ne­te Füt­te­rung, gene­ti­sche Fak­to­ren oder zu wenig Abrieb. Typisch sind Spei­cheln, Gewichts­ver­lust, „Matsch­kot“, Fut­ter­ver­wei­ge­rung oder Trä­nen­fluss, weil Zahn­spit­zen Schleim­häu­te ver­let­zen oder Ent­zün­dun­gen aus­lö­sen.

Behand­lung bedeu­tet in der Pra­xis häu­fig wie­der­keh­ren­de Ter­mi­ne, manch­mal mit Sedie­rung oder kur­zer Nar­ko­se, weil Backen­zäh­ne sicher und gründ­lich bear­bei­tet wer­den müs­sen. Je nach Befund kom­men Rönt­gen, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Abs­zess­ver­sor­gung oder Zahn­ex­trak­tio­nen dazu. Genau hier ent­schei­det sich, ob eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung wirk­lich ent­las­tet oder ob Sie trotz Poli­ce vie­le Posi­tio­nen selbst tra­gen.

Typi­sche Kos­ten-Span­nen (Richt­wer­te)
• Zahn­kon­trol­le plus Behand­lung (Schlei­fen) grob ca. 50 bis 150 Euro
• Rönt­gen zur Abklä­rung grob ca. 80 bis 250 Euro
• Extrak­ti­on plus Nach­be­hand­lung je nach Auf­wand grob ca. 150 bis 500 Euro

Wor­auf im Tarif ach­ten
• Sind Zahn­be­hand­lun­gen und Dia­gnos­tik (inklu­si­ve Rönt­gen) ver­si­chert oder nur OPs?
• Gibt es einen Zahn­bau­stein oder Limits pro Jahr?
• Wer­den Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge mit­ge­tra­gen?

Trom­mel­sucht ist ein ech­ter Not­fall: Gas staut sich im Magen Darm Trakt, das Kanin­chen wird schnell apa­thisch, frisst nicht, zeigt einen har­ten Bauch und kann inner­halb kur­zer Zeit kreis­lauf­kri­tisch wer­den. Häu­fig steckt eine Ursa­che dahin­ter, zum Bei­spiel Zahn­schmer­zen, Fut­ter­um­stel­lung, Stress oder eine Darm­träg­heit.

In der Behand­lung zäh­len Zeit und Sta­bi­li­sie­rung. Oft braucht es Schmerz­the­ra­pie, Infu­sio­nen, Medi­ka­men­te zur Darm­moti­li­tät, Wär­me, gege­be­nen­falls Sau­er­stoff und je nach Ver­lauf auch wei­ter­füh­ren­de Maß­nah­men in der Kli­nik. Das ist genau der Punkt, an dem Not­dienst­ge­büh­ren, Dia­gnos­tik und sta­tio­nä­re Betreu­ung die Rech­nung spür­bar anhe­ben.

Typi­sche Kos­ten-Span­nen (Richt­wer­te)
• Not­dienst plus Erst­ver­sor­gung grob ca. 150 bis 450 Euro
• Inten­si­ve­re Behand­lung oder Kli­nik­auf­ent­halt grob ca. 300 bis 900 Euro
• In schwe­ren Fäl­len (inklu­si­ve OP) deut­lich dar­über mög­lich

Wor­auf im Tarif ach­ten
• Sind Not­dienst, Infu­sio­nen und sta­tio­nä­re Betreu­ung ver­si­chert?
• Wer­den Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te im Not­fall voll­stän­dig über­nom­men?
• Gibt es Aus­schlüs­se bei „Magen Darm Beschwer­den“ oder Begren­zun­gen je Fall?

Kok­zi­dio­se ist eine para­si­tä­re Darm­er­kran­kung, die beson­ders Jung­tie­re und gestress­te Tie­re betrifft. Häu­fi­ge Anzei­chen sind wei­cher Kot, Durch­fall, Abma­ge­rung und Mat­tig­keit. Die Behand­lung ist oft gut mög­lich, setzt aber eine sau­be­re Dia­gno­se (Kot­pro­be) und kon­se­quen­te Hygie­ne vor­aus, sonst kommt es schnell zu Rück­fäl­len.

Kos­ten ent­ste­hen nicht nur durch das Medi­ka­ment, son­dern vor allem durch wie­der­hol­te Dia­gnos­tik, Kon­troll­kot­pro­ben und unter­stüt­zen­de Maß­nah­men bei geschwäch­ten Tie­ren. Gera­de bei wie­der­keh­ren­den Pro­ble­men lohnt es sich, im Ver­si­che­rungs­schutz auf Labor, Medi­ka­men­te und Fol­ge­kon­trol­len zu ach­ten.

Typi­sche Kos­ten-Span­nen (Richt­wer­te)
• Kot­un­ter­su­chung grob ca. 20 bis 60 Euro
• Medi­ka­men­te und Nach­kon­trol­le grob ca. 40 bis 150 Euro
• Bei schwe­ren Ver­läu­fen (Dehy­drie­rung) zusätz­lich Infu­sio­nen und Betreu­ung

Wor­auf im Tarif ach­ten
• Sind Labor­leis­tun­gen und Kon­troll­un­ter­su­chun­gen ent­hal­ten?
• Wer­den Medi­ka­men­te und Nach­be­hand­lun­gen bezahlt?
• Greift der Schutz auch bei wie­der­keh­ren­den Erkran­kun­gen inner­halb des Jah­res?

„Kanin­chen­schnup­fen“ ist meist kei­ne ein­fa­che Erkäl­tung, son­dern ein kom­ple­xes Atem­wegs­pro­blem, das häu­fig chro­nisch wird. Typisch sind Nie­sen, Nasen­aus­fluss, trä­nen­de Augen, Atem­ge­räu­sche und redu­zier­te Belast­bar­keit. Je frü­her sau­ber dia­gnos­ti­ziert wird, des­to bes­ser las­sen sich Schü­be kon­trol­lie­ren.

Kos­ten­trei­ber sind hier weni­ger die „eine gro­ße Rech­nung“, son­dern vie­le klei­ne­re Bau­stei­ne: wie­der­hol­te Tier­arzt­be­su­che, Anti­bio­ti­ka, Inha­la­ti­ons­the­ra­pie, even­tu­ell Abstri­che, Rönt­gen oder wei­ter­füh­ren­de Dia­gnos­tik, wenn Neben­höh­len oder Zäh­ne betei­ligt sind. Für Ihre Kos­ten­pla­nung ist des­halb ent­schei­dend, ob der Tarif auch bei wie­der­keh­ren­den Behand­lun­gen zuver­läs­sig zahlt.

Typi­sche Kos­ten-Span­nen (Richt­wer­te)
• Unter­su­chung plus Medi­ka­men­te grob ca. 80 bis 250 Euro
• Dia­gnos­tik (Abstrich, Rönt­gen je nach Bedarf) grob ca. 100 bis 500 Euro
• Bei chro­ni­schem Ver­lauf: wie­der­keh­ren­de Kos­ten über Mona­te mög­lich

Wor­auf im Tarif ach­ten
• Sind Medi­ka­men­te, Dia­gnos­tik und Ver­laufs­kon­trol­len abge­deckt?
• Gibt es War­te­zei­ten oder Aus­schlüs­se für „bestehen­de Sym­pto­me“?
• Wer­den Inha­la­tio­nen oder spe­zi­el­le The­ra­pien mit­ge­tra­gen?

Ohren­ent­zün­dun­gen tre­ten bei Kanin­chen häu­fi­ger auf, als vie­le den­ken, beson­ders bei Wid­dern, weil der Gehör­gang schlech­ter belüf­tet sein kann. Sym­pto­me sind Kopf­schüt­teln, Juck­reiz, schmerz­haf­te Berüh­rung, Schief­hal­tung oder übler Geruch. Je nach Ursa­che rei­chen die Befun­de von einer äuße­ren Ent­zün­dung bis zu tie­fe­ren Pro­ble­men.

Behand­lungs­kos­ten ent­ste­hen durch Unter­su­chung, Rei­ni­gung, Medi­ka­men­te und je nach Schwe­re­grad auch durch Sedie­rung, Abstri­che oder Bild­ge­bung. Wenn sich die Ent­zün­dung fest­setzt, kom­men Fol­ge­be­hand­lun­gen hin­zu. Ein guter Ver­si­che­rungs­schutz hilft hier vor allem bei Dia­gnos­tik und wie­der­keh­ren­der The­ra­pie, nicht nur bei „der OP“.

Typi­sche Kos­ten-Span­nen (Richt­wer­te)
• Unter­su­chung plus Behand­lung grob ca. 80 bis 250 Euro
• Rei­ni­gun­gen, Kon­trol­len und Medi­ka­men­te als wie­der­keh­ren­de Posi­ti­on
• Bei schwe­ren Ver­läu­fen (inklu­si­ve Ein­griff) deut­lich höhe­re Kos­ten mög­lich

Wor­auf im Tarif ach­ten
• Wer­den Dia­gnos­tik und Fol­ge­be­hand­lun­gen über­nom­men?
• Sind Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge ent­hal­ten?
• Gibt es Ein­schrän­kun­gen bei chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen?

Myxo­ma­to­se ist eine schwe­re Virus­er­kran­kung, die vor allem durch ste­chen­de Insek­ten über­tra­gen wird. Typisch sind Schwel­lun­gen an Augen, Nase oder Geni­tal­be­reich, Atem­pro­ble­me und ein sehr schlech­ter All­ge­mein­zu­stand. Eine geziel­te Heil­the­ra­pie gibt es nicht, meist ist nur eine inten­si­ve unter­stüt­zen­de Behand­lung mög­lich und die Pro­gno­se kann trotz Behand­lung ungüns­tig sein.

Der wich­tigs­te Hebel ist des­halb Prä­ven­ti­on. Fach­gre­mi­en emp­feh­len, Kanin­chen gegen Myxo­ma­to­se und RHD zu schüt­zen. Ob und in wel­chem Umfang Imp­fun­gen oder Vor­sor­ge im Tarif ent­hal­ten sind, ist je nach Anbie­ter sehr unter­schied­lich. Genau des­halb ist die­se Tab wich­tig, auch wenn die eigent­li­chen Krank­heits­kos­ten stark schwan­ken kön­nen.

Typi­sche Kos­ten-Span­nen (Richt­wer­te)
• Imp­fung je nach Pra­xis und Impf­stoff grob im zwei­stel­li­gen Bereich pro Ter­min
• Bei Erkran­kung: je nach Ver­lauf von „Behand­lung plus Medi­ka­men­te“ bis zu inten­si­ver Betreu­ung mög­lich

Wor­auf im Tarif ach­ten
• Sind Imp­fun­gen oder Vor­sor­ge ent­hal­ten oder gibt es fes­te Bud­gets?
• Wer­den Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und sta­tio­nä­re Betreu­ung über­nom­men?
• Wie wird bei schwe­ren Infek­tio­nen und Not­fäl­len erstat­tet?

Wenn Sie die Kos­ten rea­lis­tisch ein­ord­nen, fällt die Tarif­wahl deut­lich leich­ter: Ent­schei­dend ist nicht nur „OP ja oder nein“, son­dern ob Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Not­dienst, Zahn­be­hand­lun­gen und Fol­ge­kon­trol­len sau­ber abge­deckt sind. Prü­fen Sie des­halb vor dem Abschluss gezielt die Leis­tungs­gren­zen und even­tu­el­le Bau­stei­ne, beson­ders beim The­ma Zäh­ne. Danach kön­nen Sie den pas­sen­den Schutz berech­nen und Tari­fe so ver­glei­chen, dass Ihr Kanin­chen im Ernst­fall medi­zi­nisch ver­sorgt wird, ohne dass Sie bei jeder Rech­nung neu abwä­gen müs­sen.

Klar­heit im Leis­tungs­fall

Wann Ihre Kanin­chen­ver­si­che­rung zahlt und wann nicht

Damit es im Ernst­fall kei­ne Über­ra­schun­gen gibt, lohnt sich ein kur­zer Blick auf die typi­schen Aus­lö­ser für „Zahlt“ und „Zahlt nicht“. Bei Kanin­chen sind es oft War­te­zei­ten, Vor­er­kran­kun­gen und der genaue Leis­tungs­um­fang (OP, ambu­lant, Zahn, Vor­sor­ge), die am Ende den Unter­schied machen. Maß­geb­lich sind immer die Bedin­gun­gen und die Bau­stei­ne, die Sie tat­säch­lich abge­schlos­sen haben.

Die Kanin­chen­ver­si­che­rung zahlt, wenn …

Die Kanin­chen­ver­si­che­rung zahlt nicht, wenn …

FAQ zur Kanin­chen­ver­si­che­rung

Was Sie schon immer über die Kanin­chen­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Eine Kanin­chen­ver­si­che­rung ist eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung für Kanin­chen, die je nach Tarif Tier­arzt­kos­ten über­nimmt. Der Kern ist immer gleich: Sie redu­ziert das Risi­ko, dass Behand­lun­gen oder Ope­ra­tio­nen aus Kos­ten­grün­den ver­scho­ben wer­den müs­sen.

Wich­tig ist die Tarif­art: Man­che Lösun­gen fokus­sie­ren nur Ope­ra­tio­nen, ande­re über­neh­men zusätz­lich Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und ambu­lan­te Behand­lun­gen. Für die Pra­xis zählt weni­ger der Tarif­na­me, son­dern was im Bedin­gungs­werk wirk­lich erstat­tet wird.

Eine OP-Ver­si­che­rung zahlt in ers­ter Linie chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe inklu­si­ve Nar­ko­se sowie fest defi­nier­te Vor- und Nach­be­hand­lun­gen. Sie ist sinn­voll, wenn Sie vor allem teu­re Ein­mal­ereig­nis­se absi­chern möch­ten.

Eine Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung ist brei­ter: Je nach Tarif sind zusätz­lich Dia­gnos­tik (z. B. Rönt­gen, Labor), Medi­ka­men­te, ambu­lan­te Behand­lun­gen und teils Vor­sor­ge­bau­stei­ne ein­ge­schlos­sen. Bei Kanin­chen ist das oft rele­vant, weil vie­le Kos­ten nicht nur durch OPs ent­ste­hen, son­dern durch wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen (z. B. Zahn, Ver­dau­ung, Atem­we­ge).

Das hängt stark vom Tarif ab, aber als Ori­en­tie­rung sind häu­fig ver­si­chert:

  • Tier­ärzt­li­che Behand­lun­gen (ambu­lant und teils sta­tio­när)

  • Dia­gnos­tik wie Bild­ge­bung und Labor

  • Medi­ka­men­te im Zusam­men­hang mit der Behand­lung

  • Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Nar­ko­se und Nach­sor­ge (je nach Fris­ten­re­ge­lung)

  • Je nach Tarif auch Zusatz­bau­stei­ne, etwa für Zahn oder bestimm­te Vor­sor­ge­schrit­te

Prü­fen Sie beim Ver­gleich immer zuerst Jah­res­li­mit bzw. Ver­si­che­rungs­sum­me, GOT-Erstat­tung und War­te­zei­ten. Das sind die drei Stell­schrau­ben, die spä­ter am häu­figs­ten zu Ent­täu­schun­gen füh­ren.

Typi­sche Ein­schrän­kun­gen in der Kanin­chen­ver­si­che­rung sind:

  • Vor­er­kran­kun­gen und bereits ange­ra­te­ne Behand­lun­gen

  • Behand­lun­gen, die vor Ablauf der War­te­zeit begin­nen

  • Leis­tun­gen, die der Tarif nicht vor­sieht (z. B. bestimm­te Vor­sor­ge)

  • Maß­nah­men ohne medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit

  • Je nach Anbie­ter beson­de­re Regeln bei bestimm­ten Erkran­kun­gen oder Nach­wei­sen (z. B. Impf­sta­tus, Test­nach­weis)

Ent­schei­dend ist nicht „ob die Krank­heit im Inter­net als Bei­spiel genannt wird“, son­dern wie der Ver­si­che­rer den Leis­tungs­fall im Ver­trag defi­niert.

In Deutsch­land rech­nen Tier­ärz­te nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) ab. Ver­si­che­rer erstat­ten je nach Tarif oft bis zu einem bestimm­ten GOT-Satz (zum Bei­spiel bis zum 3‑fachen oder 4‑fachen Satz). Im Not­dienst kön­nen zusätz­lich Not­dienst­re­ge­lun­gen und Zuschlä­ge grei­fen.

Für Sie heißt das: Nicht nur „100 % Erstat­tung“ zählt, son­dern 100 % wovon. Ein Tarif mit hohem GOT-Rah­men ist in der Pra­xis oft plan­ba­rer, weil Kanin­chen­be­hand­lun­gen schnell teu­er wer­den kön­nen, gera­de wenn Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te dazu­kom­men.

Ja, War­te­zei­ten sind üblich. Sie sol­len ver­hin­dern, dass eine Poli­ce abge­schlos­sen wird, wenn eine Behand­lung bereits abseh­bar ist.

In der Pra­xis ist es oft so gere­gelt:

  • Unfall ist häu­fig sofort ver­si­chert

  • Krank­hei­ten haben meist eine War­te­zeit (oft rund 30 Tage)

  • Für bestimm­te Leis­tun­gen oder Dia­gno­sen kön­nen län­ge­re War­te­zei­ten gel­ten

Wich­tig: Auch wenn eine War­te­zeit abge­lau­fen ist, blei­ben Vor­er­kran­kun­gen in der Regel aus­ge­schlos­sen. War­te­zeit und Vor­er­kran­kung sind zwei ver­schie­de­ne The­men.

Meist zah­len Sie die Rech­nung zunächst selbst und rei­chen sie dann ein. Üblich sind digi­ta­le Ein­reich­we­ge (Por­tal oder App). Eine kor­rek­te Rech­nung ent­hält Posi­tio­nen nach GOT, Dia­gno­sen und Behand­lungs­da­ten.

Rech­nen Sie damit, dass der Ver­si­che­rer bei grö­ße­ren Fäl­len Rück­fra­gen stel­len kann, etwa zu Behand­lungs­ver­lauf, Vor­be­fun­den oder ob eine Erkran­kung bereits vor Ver­trags­be­ginn bekannt war. Wer Bele­ge sau­ber auf­be­wahrt (Rech­nun­gen, ggf. Befun­de, Impf­pass), hat im Leis­tungs­fall deut­lich weni­ger Rei­bung.

Die Bei­trags­hö­he hängt vor allem ab von:

  • Tarif­um­fang und Jah­res­li­mit bzw. Ver­si­che­rungs­sum­me

  • GOT-Erstat­tung und Not­dienst­re­ge­lung

  • Selbst­be­tei­li­gung

  • Alter und Gesund­heits­zu­stand des Kanin­chens

  • Optio­na­len Bau­stei­nen (zum Bei­spiel Zahn)

Ein güns­ti­ger Bei­trag kann sinn­voll sein, wenn das Bud­get klar begrenzt ist. Für vie­le Hal­ter ist aber ein Tarif stim­mi­ger, der Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und häu­fi­ge Pro­blem­fel­der sau­ber abdeckt, weil genau dort die lau­fen­den Kos­ten ent­ste­hen.

Eine Selbst­be­tei­li­gung senkt häu­fig den Bei­trag. Dafür zah­len Sie im Leis­tungs­fall einen Teil selbst, ent­we­der als fes­ter Betrag, pro­zen­tu­al oder kom­bi­niert (je nach Modell).

Für die Pra­xis gilt: Wenn Ihr Kanin­chen zu wie­der­keh­ren­den The­men neigt (z. B. Zahn), kann eine hohe Selbst­be­tei­li­gung die finan­zi­el­le Ent­las­tung spür­bar redu­zie­ren. Wenn Sie eher „Kata­stro­phen­schutz“ möch­ten und klei­ne­re Rech­nun­gen selbst tra­gen, kann sie pas­send sein.

Das ist je nach Ver­si­che­rer unter­schied­lich. Häu­fig gilt: Je frü­her der Abschluss, des­to bes­ser, weil noch kei­ne Dia­gno­sen doku­men­tiert sind. Man­che Anbie­ter set­zen ein Min­dest­al­ter, ande­re staf­feln Bei­trä­ge oder haben Annah­me­richt­li­ni­en für älte­re Tie­re.

Früh abschlie­ßen, bevor Behand­lun­gen akten­kun­dig wer­den und vor Abschluss prü­fen, ob es eine Abschluss­gren­ze gibt oder ob nur die Prä­mie mit dem Alter steigt.

Ja, in der Regel ist das mög­lich. Häu­fig wird jedes Kanin­chen sepa­rat ver­si­chert, damit Leis­tun­gen, War­te­zei­ten und Gesund­heits­da­ten sau­ber zuge­ord­net sind.

Wenn Sie meh­re­re Tie­re hal­ten, ach­ten Sie beim Ver­gleich dar­auf, ob Rabat­te ange­bo­ten wer­den oder ob es orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­tei­le bei der Ver­wal­tung gibt (zum Bei­spiel gemein­sa­me Ver­trags­über­sicht).

EC ist einer der häu­figs­ten Streit­punk­te bei Kanin­chen, weil es in der Pra­xis oft erst auf­fällt, wenn Sym­pto­me auf­tre­ten. Vie­le Tari­fe knüp­fen die Erstat­tung an Bedin­gun­gen, zum Bei­spiel an einen nega­ti­ven Test vor Ver­si­che­rungs­be­ginn oder an bestimm­te Nach­weis­re­geln.

EC wird nicht auto­ma­tisch „pau­schal“ wie eine Erkäl­tung behan­delt, son­dern oft als Son­der­fall mit kla­ren Bedin­gun­gen im Ver­trag gere­gelt.

In sol­chen Fäl­len ist eine Ver­si­che­rung zwar häu­fig trotz­dem mög­lich, aber EC-bezo­ge­ne Kos­ten sind je nach Tarif oft aus­ge­schlos­sen oder ein­ge­schränkt, weil das Risi­ko bereits bekannt oder nicht sau­ber abgrenz­bar ist.

Der Ver­trag hilft dann häu­fig bei ande­ren Erkran­kun­gen oder Unfäl­len, aber nicht unbe­dingt bei genau dem bekann­ten Pro­blem. Wer hier Klar­heit will, soll­te vor Abschluss die EC-Rege­lung im Bedin­gungs­werk prü­fen.

Zahn ist bei Kanin­chen ein ech­tes Kern­the­ma, aber nicht auto­ma­tisch in jedem Tarif gleich abge­deckt. Man­che Tari­fe schlie­ßen Zahn­leis­tun­gen aus, ande­re decken sie teil­wei­se ab oder bie­ten einen Zahn­bau­stein.

Wich­tig: Wenn bereits Zahn­pro­ble­me doku­men­tiert sind, ist eine nach­träg­li­che Absi­che­rung die­ses Risi­kos oft nicht oder nur ein­ge­schränkt mög­lich. Des­halb ist Zahn einer der Haupt­grün­de, war­um Hal­ter früh abschlie­ßen, bevor wie­der­keh­ren­de Kor­rek­tu­ren zur regel­mä­ßi­gen Posi­ti­on auf der Rech­nung wer­den.

Sie haben noch Fra­gen zur Tier­ver­si­che­rung? In unse­ren aus­führ­li­chen FAQ fin­den Sie Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Anlie­gen rund um Leis­tun­gen, Anbie­ter, Tier­ar­ten und Ver­trags­be­din­gun­gen.

Ergän­zen­der Schutz für Tier­hal­ter: sinn­voll, wenn im All­tag mehr pas­sie­ren kann

War­um wei­te­re Ver­si­che­run­gen für Kanin­chen­hal­ter wich­tig sein kön­nen

Eine Kanin­chen­ver­si­che­rung schützt Ihr Tier vor hohen Tier­arzt­kos­ten. Im All­tag ent­ste­hen Risi­ken aber oft an ganz ande­rer Stel­le: Ein Miss­ge­schick zu Hau­se, ein Scha­den am Eigen­tum oder ein Streit, der recht­lich geklärt wer­den muss. Genau dafür gibt es drei Ver­si­che­run­gen, die vie­le Tier­hal­ter zusätz­lich absi­chern: Pri­vat­haft­pflicht, Haus­rat und Rechts­schutz. Hier sehen Sie kurz und ver­ständ­lich, wann sie hel­fen kön­nen und wor­auf Sie beim Schutz ach­ten soll­ten.

Umgekippte Weinglas mit Rotweinfleck auf hellem Teppich – typischer Schadenfall für die Privathaftpflichtversicherung.
Pri­vat­haft­pflicht

Die Pri­vat­haft­pflicht schützt Sie, wenn Sie ande­ren unbe­ab­sich­tigt einen Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­scha­den zufü­gen. Das kann auch indi­rekt mit Tier­hal­tung zu tun haben, etwa wenn Besu­cher im Haus­halt zu Scha­den kom­men oder etwas kaputt­geht. Wich­tig ist, dass der Tarif Schä­den im pri­va­ten Bereich sau­ber abdeckt und eine aus­rei­chend hohe Deckungs­sum­me bie­tet.

Vater und Tochter sitzen entspannt auf dem Sofa im Wohnzimmer und schauen gemeinsam auf ein Smartphone
Haus­rat­ver­si­che­rung

In Gehe­ge, Zube­hör, Fut­ter­vor­rä­te, Tech­nik und Ein­rich­tung steckt oft mehr Wert, als man denkt. Die Haus­rat­ver­si­che­rung ersetzt Ihr beweg­li­ches Eigen­tum bei typi­schen Schä­den wie Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Ein­bruch­dieb­stahl oder Sturm/Hagel. Sinn­voll ist sie beson­ders, wenn Sie Ihren Haus­stand rea­lis­tisch absi­chern möch­ten und die Ver­si­che­rungs­sum­me zur Wohn­flä­che passt.

Justitia-Statue mit Waage und Schwert auf einem Schreibtisch, im Hintergrund eine Frau in rotem Blazer beim Unterschreiben juristischer Unterlagen – Symbol für Recht und Rechtsschutz.
Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Manch­mal wird aus Ärger schnell ein Rechts­fall, zum Bei­spiel mit Ver­mie­ter, Nach­barn, Hand­wer­kern oder nach einem Ver­kehrs­un­fall. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung über­nimmt je nach Ver­trag Kos­ten wie Anwalt, Gericht und Gut­ach­ter, damit Sie Ihr Recht durch­set­zen kön­nen, ohne das finan­zi­el­le Risi­ko allein zu tra­gen. Ach­ten Sie auf pas­sen­de Bau­stei­ne, War­te­zei­ten und die Selbst­be­tei­li­gung.

Drei Anbie­ter, unter­schied­li­che Model­le, wor­auf Sie bei der Kanin­chen­ver­si­che­rung ach­ten soll­ten

Anbie­ter im Über­blick: Cle­os, FIGO und Pet­co­ver im Ver­gleich

Bei der Kanin­chen­ver­si­che­rung ist der Markt klei­ner als bei der Hun­de­ver­si­che­rung und Kat­zen­ver­si­che­rung, genau des­halb lohnt sich ein genau­er Blick. Die Tari­fe unter­schei­den sich nicht nur beim Bei­trag, son­dern vor allem bei den Details, die spä­ter über die Erstat­tung ent­schei­den. Dazu zäh­len unter ande­rem Erstat­tungs­gren­zen pro Jahr, der maxi­ma­le GOT-Satz, War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gun­gen, Zahn­schutz und die Fra­ge, wie trans­pa­rent Leis­tun­gen wirk­lich gere­gelt sind.

Cle­os Tier­ver­si­che­rung ist für vie­le Hal­ter inter­es­sant, die eine klar struk­tu­rier­te Kanin­chen Tier­kran­ken­ver­si­che­rung mit fes­ten Leis­tungs­stu­fen möch­ten. Je nach Tarif rei­chen die Model­le von einer begrenz­ten Jah­res­leis­tung bis hin zu sehr hohen Leis­tungs­rah­men, ergänzt um defi­nier­te Bau­stei­ne für The­men wie Vor­sor­ge oder Zäh­ne. Für Kanin­chen ist das prak­tisch, weil Zahn­pro­ble­me in der Hal­tung häu­fig nicht die Aus­nah­me sind, son­dern wie­der­keh­ren­de Kos­ten ver­ur­sa­chen. Ein Plus­punkt ist die ein­fa­che Tarif­lo­gik, die im All­tag das Risi­ko senkt, „aus Ver­se­hen“ an einer rele­van­ten Leis­tung vor­bei­zu­ta­ri­fie­ren.

FIGO arbei­tet stär­ker nach dem Bau­kas­ten­prin­zip. Das kann gut pas­sen, wenn Sie sehr gezielt kon­fi­gu­rie­ren möch­ten, zum Bei­spiel Erstat­tungs­hö­he, Jah­res­li­mit oder Selbst­be­tei­li­gung. Der Nach­teil ist, dass Sie genau­er hin­se­hen müs­sen, wel­che Bau­stei­ne wirk­lich ent­hal­ten sind und wel­che Kom­bi­na­ti­on am Ende zu Ihrem Kanin­chen passt. Wer bereit ist, sich inten­si­ver mit der Tarif­zu­sam­men­stel­lung zu beschäf­ti­gen, kann damit einen sehr indi­vi­du­el­len Schutz bau­en.

Pet­co­ver posi­tio­niert sich als Lösung für exo­ti­sche Tie­re, dazu zäh­len aus­drück­lich auch Kanin­chen. Rele­vant sind hier vor allem die War­te­zei­ten und die genaue Defi­ni­ti­on, ab wann wel­che Behand­lun­gen über­nom­men wer­den. Das Modell kann sinn­voll sein, wenn Sie eine Alter­na­ti­ve außer­halb der klas­si­schen Tier­kran­ken­ver­si­che­rung für Hund und Kat­ze suchen, soll­ten aber beson­ders auf Leis­tungs­gren­zen, Aus­schlüs­se und den kon­kre­ten Erstat­tungs­um­fang ach­ten.

Wich­tig für die Pra­xis: Auch wenn oft von „weni­gen Anbie­tern“ gespro­chen wird, gibt es ver­ein­zelt wei­te­re Lösun­gen am Markt. Ent­schei­dend ist am Ende nicht der Name, son­dern ob der Tarif zu Ihrem Kanin­chen passt: Wel­che GOT-Erstat­tung gilt, wie wird der Not­dienst behan­delt, wel­che War­te­zei­ten grei­fen, sind Zahn­be­hand­lun­gen oder ein Zahn­bau­stein rea­lis­tisch abge­deckt, und wie klar sind die Leis­tungs­re­geln for­mu­liert. Wenn Sie eine Emp­feh­lung mit mög­lichst kla­rer Tarif­struk­tur und kanin­chen­ty­pi­schen Schwer­punk­ten suchen, ist Cle­os in vie­len Fäl­len die nahe­lie­gen­de Wahl.

Zusam­men­fas­sung

Kanin­chen sind sen­si­ble Tie­re, und genau das macht Tier­arzt­kos­ten so schwer plan­bar. Vie­le Erkran­kun­gen zei­gen sich spät, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te sum­mie­ren sich schnell und bei aku­ten Not­fäl­len oder einer OP kön­nen hohe Ein­mal­be­trä­ge ent­ste­hen. Eine Kanin­chen­ver­si­che­rung sorgt dafür, dass Sie im Ernst­fall medi­zi­nisch ent­schei­den kön­nen, statt aus Kos­ten­grün­den zu zögern. Ent­schei­dend ist dabei weni­ger der „Name“ der Ver­si­che­rung, son­dern ob Leis­tun­gen wie OP, ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Not­dienst­re­ge­lun­gen, Zahn und Vor­sor­ge in Ihrem Tarif wirk­lich sinn­voll gere­gelt sind.

Auf die­ser Sei­te haben Sie gese­hen, wor­in sich OP- und Kanin­chen­kran­ken­ver­si­che­rung unter­schei­den, wel­che typi­schen Krank­hei­ten und Kos­ten bei Kanin­chen rea­lis­tisch sind und wel­che Punk­te im Ver­trag spä­ter über die Erstat­tung ent­schei­den. Gera­de The­men wie GOT-Erstat­tung, War­te­zei­ten, Vor­er­kran­kun­gen, EC und Zahn­be­hand­lun­gen soll­ten Sie vor Abschluss bewusst prü­fen, weil hier die größ­ten Miss­ver­ständ­nis­se ent­ste­hen. Wenn Sie eine kla­re Tarif­struk­tur mit nach­voll­zieh­ba­ren Leis­tungs­stu­fen möch­ten, ist Cle­os für vie­le Kanin­chen­hal­ter eine nahe­lie­gen­de Wahl, ins­be­son­de­re wenn Sie den Schutz pas­send zu Ihrem All­tag und den typi­schen Gesund­heits­ri­si­ken Ihres Tie­res auf­bau­en wol­len.

Wenn Sie jetzt den nächs­ten Schritt gehen möch­ten, nut­zen Sie den Bei­trags­rech­ner und ver­glei­chen Sie die pas­sen­den Vari­an­ten. So sehen Sie schnell, wel­cher Schutz zu Ihrem Kanin­chen und Ihrem Bud­get passt, inklu­si­ve mög­li­cher Bau­stei­ne wie Zahn­schutz.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­che Rol­le spielt die freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl?

Freie Tier­arzt­wahl bedeu­tet, dass Sie nicht an eine Lis­te gebun­den sind. Das ist bei Kanin­chen rele­vant, weil es regio­na­le Unter­schie­de bei kanin­chen­er­fah­re­nen Pra­xen gibt und im Not­fall oft die nächst erreich­ba­re Kli­nik zählt.

Ach­ten Sie trotz­dem dar­auf, ob es Regeln für Spe­zi­al­kli­ni­ken, Not­dienst oder Vor­ab-Zusa­gen gibt, falls sta­tio­nä­re Ein­grif­fe anste­hen.

Vie­le Tari­fe regeln Aus­lands­be­hand­lun­gen sepa­rat, etwa über zeit­li­che Begren­zun­gen oder Erstat­tungs­lo­gi­ken. In der Pra­xis gilt: Je kla­rer die Rech­nung und je bes­ser sie nach­voll­zieh­bar ist, des­to rei­bungs­lo­ser läuft die Prü­fung.

Wenn Aus­lands­rei­sen rea­lis­tisch sind (Urlaub, län­ge­re Betreu­ung bei Fami­lie), soll­te „Aus­land“ ein ech­ter Ver­gleichs­punkt sein und nicht nur eine Rand­no­tiz.

Bei Kanin­chen ist „Ras­se“ oft weni­ger ein Tarif­merk­mal als bei Hund oder Pferd. In der Pra­xis zäh­len eher Alter, Gesund­heits­sta­tus und ob bereits Behand­lun­gen bekannt sind. Trotz­dem haben bestimm­te Typen (z. B. Wid­der, Zwerg­for­men) häu­fi­ger ras­se­ty­pi­sche The­men wie Ohren oder Zahn­fehl­stel­lun­gen, was bei der Risi­ko­ein­schät­zung indi­rekt eine Rol­le spie­len kann.

Nicht auf den Ras­sen­a­men schau­en, son­dern dar­auf, wel­che Gesund­heits­ri­si­ken im All­tag rea­lis­tisch sind und ob der Tarif die­se Berei­che über­haupt abdeckt.

Sinn­voll ist eine klei­ne „Ver­si­che­rungs­map­pe“, wel­che Sie im digi­ta­len Ver­si­che­rungs­ord­ner sim­plr beim Ver­trag zuord­nen kön­nen:

  • Impf­pass und rele­van­te Nach­wei­se (falls gefor­dert)

  • Befun­de oder Test­ergeb­nis­se (z. B. EC, wenn vor­han­den)

  • Rech­nun­gen mit GOT-Posi­tio­nen und Datum

  • Bei wie­der­keh­ren­den Pro­ble­men kur­ze Chro­no­lo­gie (wann trat was auf)

Das redu­ziert Rück­fra­gen und hilft Ihnen, im Leis­tungs­fall die eige­ne Posi­ti­on sau­ber zu bele­gen.

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