Alli­anz Kat­zen OP-Ver­si­che­rung: Schutz bei Ope­ra­tio­nen

Vier Tari­fe von Basis bis Pre­mi­um. Bei­trag berech­nen und OP-Schutz pas­send aus­wäh­len.

Graue Katze steht aufmerksam auf einem Behandlungstisch in der Tierarztpraxis – Symbolbild für Allianz Katzen-OP-Versicherung

Alli­anz Kat­zen OP Ver­si­che­rung: Leis­tun­gen, Tari­fe und wich­ti­ge Gren­zen

Wenn eine Kat­ze ope­riert wer­den muss, geht es sel­ten nur um den Ein­griff. Typisch sind meh­re­re Kos­ten­bau­stei­ne, die zusam­men­lau­fen: Vor­un­ter­su­chung, Dia­gnos­tik, Nar­ko­se, OP, Medi­ka­men­te und Nach­be­hand­lung. Genau hier setzt der OP-Schutz an. Er erstat­tet medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen unter Voll- oder Teil­nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie oder Sedie­rung. Mit­ver­si­chert sind dabei auch der letz­te Unter­su­chungs­tag vor der Ope­ra­ti­on und die Nach­be­hand­lung im fest­ge­leg­ten Zeit­raum. Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren kön­nen im Rah­men der Dia­gnos­tik ein­ge­schlos­sen sein.

Die Alli­anz bie­tet für die Kat­zen OP Ver­si­che­rung vier Tari­fe: Basis, Smart, Kom­fort und Pre­mi­um. Der Unter­schied liegt vor allem in der Jah­res­höchst­leis­tung und in Details wie der Nach­be­hand­lungs­dau­er. Je Tarif steht pro Ver­si­che­rungs­jahr ein Rah­men von 2.000 Euro, 4.000 Euro, 8.000 Euro oder unbe­grenzt zur Ver­fü­gung. Abge­rech­net wird nach GOT, im Not­fall ist eine Erstat­tung bis zum vier­fa­chen Satz mög­lich. Die Selbst­be­tei­li­gung ist wähl­bar mit 0 Pro­zent, 10 Pro­zent bis maxi­mal 500 Euro oder 20 Pro­zent bis maxi­mal 1.000 Euro je Rech­nung. Für Unfäl­le besteht sofor­ti­ger Schutz, bei Krank­heit und Fehl­ent­wick­lung gilt eine War­te­zeit, die bei sehr jun­gen Kat­zen ent­fal­len kann.

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Inhalts­ver­zeich­nis

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Wel­che Absi­che­rung passt zu Ihrer Kat­ze?

Die Alli­anz Kat­zen OP Ver­si­che­rung ist auf medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen aus­ge­rich­tet. Wenn Sie zusätz­lich Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on und damit lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten absi­chern möch­ten, ist die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de Ergän­zung. Nut­zen Sie die Kacheln, um direkt zur rich­ti­gen Sei­te zu sprin­gen und danach Ihren Bei­trag zu berech­nen.

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Gezielt abge­si­chert, wenn aus dem Not­fall ein OP-Fall wird

War­um ist eine OP-Ver­si­che­rung für Kat­zen sinn­voll?

Ope­ra­tio­nen kom­men oft ohne Vor­war­nung und sind einer der größ­ten Kos­ten­trei­ber beim Tier­arzt. Eine Kat­zen OP Ver­si­che­rung sorgt dafür, dass Sie bei einem medi­zi­nisch not­wen­di­gen Ein­griff nicht an der Rech­nung hän­gen blei­ben, son­dern schnell ent­schei­den kön­nen. Wich­tig ist dabei nicht nur die OP selbst, son­dern auch das Drum­her­um wie Nar­ko­se, Dia­gnos­tik und Nach­be­hand­lung. Je nach Tarif steht dafür pro Ver­si­che­rungs­jahr ein kla­rer Kos­ten­rah­men zur Ver­fü­gung.

Kat­zen ver­let­zen sich schnel­ler, als man denkt, zum Bei­spiel durch Stür­ze, Biss­ver­let­zun­gen, Ver­kehrs­un­fäl­le oder ver­schluck­te Fremd­kör­per. Sol­che Situa­tio­nen enden nicht sel­ten im OP-Saal, oft unter Zeit­druck. Der OP-Schutz ist dafür da, die Kos­ten rund um den Ein­griff abzu­fe­dern, damit Sie im Ernst­fall han­deln kön­nen, ohne erst rech­nen zu müs­sen.

Typi­sche OP-Anläs­se:

  • Fremd­kör­per im Magen-Darm-Trakt

  • Unfall­ver­let­zun­gen und Wun­den

  • Aku­te Ent­zün­dun­gen, die ope­riert wer­den müs­sen

Ein Teil der OP-Fäl­le ist nicht rei­ner Zufall, son­dern ent­steht durch Ver­an­la­gung, Ana­to­mie oder wie­der­keh­ren­de Pro­ble­me. Dazu gehö­ren auch Ein­grif­fe im Maul­be­reich, die bei vie­len Kat­zen ein The­ma sind. Ab Tarif­li­nie Smart sind Zahn­be­hand­lun­gen und chir­ur­gi­sche Behand­lun­gen der Maul­höh­le mit fes­ten Höchst­be­trä­gen je Tarif­stu­fe abge­si­chert. So las­sen sich auch plan­ba­re Ein­grif­fe bes­ser kal­ku­lie­ren, wenn der Tier­arzt eine OP emp­fiehlt.

Tier­ärzt­li­che OPs kön­nen schnell meh­re­re tau­send Euro kos­ten, gera­de bei Kli­nik­auf­ent­hal­ten und Not­fäl­len. Im Alli­anz OP-Schutz wird nach GOT erstat­tet, im Not­fall ist eine Erstat­tung bis zum vier­fa­chen Satz mög­lich. Wie viel am Ende erstat­tet wird, hängt vom gewähl­ten Tarif­rah­men pro Ver­si­che­rungs­jahr und von der Selbst­be­tei­li­gung ab. Mit 0 Pro­zent Selbst­be­tei­li­gung ist inner­halb der ver­ein­bar­ten Gren­zen eine voll­stän­di­ge Erstat­tung mög­lich, mit 10 oder 20 Pro­zent tra­gen Sie einen Anteil je Rech­nung, der nach oben gede­ckelt ist.

Bei einer OP ent­ste­hen die Kos­ten nicht erst beim Schnitt. Häu­fig kom­men bild­ge­ben­de Ver­fah­ren und Vor­un­ter­su­chun­gen dazu, dazu Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge. Im OP-Schutz ist der letz­te Unter­su­chungs­tag vor der OP ein­ge­schlos­sen, eben­so medi­zi­nisch not­wen­di­ge Dia­gnos­tik im Zusam­men­hang mit dem Ein­griff. Für die Nach­be­hand­lung gel­ten je nach Tarif kla­re Zeit­räu­me: Im Kom­fort-Tarif bis zu 20 Tage, im Pre­mi­um-Tarif bis zu 30 Tage. So ist die Hei­lungs­pha­se nach der OP nicht auto­ma­tisch Ihr finan­zi­el­les Risi­ko.

Wenn Sie direkt sehen möch­ten, wel­che Tarif­stu­fe zu Ihrer Kat­ze passt, berech­nen Sie den Bei­trag und prü­fen Sie die Jah­res­höchst­leis­tung plus Selbst­be­tei­li­gung im Zusam­men­spiel.

Vier OP-Tari­fe, kla­re Gren­zen, plan­ba­re Kos­ten

Die Alli­anz Kat­zen OP Ver­si­che­rung im Über­blick

Wenn bei Ihrer Kat­ze eine Ope­ra­ti­on nötig wird, ent­ste­hen die gro­ßen Kos­ten meist nicht nur durch den Ein­griff selbst, son­dern durch Nar­ko­se, Vor­un­ter­su­chung, Kli­ni­k­leis­tun­gen und die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Nach­sor­ge.

Der OP-Schutz ist dafür da, genau die­ses Kos­ten­pa­ket abzu­fe­dern. Ver­si­chert sind Ope­ra­tio­nen auf­grund von Unfall oder Krank­heit, inklu­si­ve Ein­grif­fen unter Voll­nar­ko­se, Teil­nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie oder Sedie­rung. Dazu gehört auch der letz­te Unter­su­chungs­tag vor der Ope­ra­ti­on sowie die Nach­be­hand­lung im ver­ein­bar­ten Zeit­raum. Sie kön­nen den Tier­arzt oder die Tier­kli­nik frei wäh­len, und der Schutz ist auf eine lebens­lan­ge Absi­che­rung aus­ge­legt.

Wich­tig ist die Abgren­zung: Behand­lun­gen ohne vor­her­ge­hen­de Ope­ra­ti­on sind im OP-Schutz nicht ent­hal­ten. Wer also auch lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten wie Unter­su­chun­gen, Medi­ka­men­te oder The­ra­pien ohne OP absi­chern möch­te, braucht dafür eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung. Für den OP-Fall selbst arbei­tet der Tarif mit einer Jah­res­höchst­leis­tung, die je nach Linie deut­lich steigt.

Ab Tarif­li­nie Smart sind zusätz­lich Vor­sor­ge­leis­tun­gen ent­hal­ten, auch im OP-Schutz. Dazu zäh­len unter ande­rem Floh- und Zecken­be­hand­lung, Ent­wur­mun­gen, Impf­pro­phy­la­xe nach Sti­Ko Vet, the­ra­peu­ti­sche Imp­fun­gen sowie eine ein­ma­li­ge Kenn­zeich­nung per Trans­pon­der oder Mikro­chip. Die­se Vor­sor­ge ist ab Ver­trags­be­ginn nutz­bar, ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung. Bei leis­tungs­frei­en Ver­si­che­rungs­jah­ren kann sich der Vor­sor­ge-Zuschuss erhö­hen.

Alli­anz Kat­zen OP Ver­si­che­rung: Tari­fe im Ver­gleich

Die fol­gen­de Über­sicht zeigt, wel­che Leis­tun­gen in allen Tari­fen gleich sind und wo sich Basis, Smart, Kom­fort und Pre­mi­um klar unter­schei­den. Ent­schei­dend sind meist Jah­res­höchst­leis­tung, Erstat­tung nach GOT, Nach­sor­ge-Zeit­raum und die ein­ge­schlos­se­nen Zusatz­leis­tun­gen.

Leis­tung Alli­anz Kat­zen OP-Ver­si­che­rung Basis Smart Kom­fort Pre­mi­um
Leis­tungs­über­sicht
In allen Tari­fen ent­hal­ten:
  • Freie Tier­arzt­wahl
  • Lebens­lan­ge Absi­che­rung
  • Ope­ra­tio­nen auf­grund Unfall oder Krank­hei­ten
  • Ope­ra­tio­nen unter Voll- und Teil­nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie oder Sedie­rung
  • Letz­ter Unter­su­chungs­tag vor der Ope­ra­ti­on und Nach­be­hand­lung
Jah­res­höchst­leis­tung 2.000 € 4.000 € 8.000 € Unbe­grenzt
Selbst­be­tei­li­gung Mög­li­che Aus­wahl: 20 % SB (maxi­mal 1.000 € pro Rech­nung), 10 % SB (maxi­mal 500 € pro Rech­nung), 0 % (kei­ne SB) Optio­nal Optio­nal Optio­nal Optio­nal
Behand­lun­gen ohne OP 4 Ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen ohne vor­her­ge­hen­de Ope­ra­ti­on.
Erstat­tung nach Gebüh­ren­ord­nung (GOT) 2‑fach 4‑fach (Not­fall) 4‑fach (Not­fall) 4‑fach (Not­fall)
Nach­be­hand­lung nach OP bis 20 Tage bis 20 Tage bis 30 Tage bis 30 Tage
Vor­sor­ge 1 bis zu 50 € bis zu 100 € bis zu 100 €
Vor­sor­ge­bo­nus 2 50 € / 150 € 50 € / 150 € 50 € / 150 €
Phy­sio­the­ra­pie 3 bis 60 Tage nach OP bis 150 € bis 500 € bis 500 €
Zahn­be­hand­lun­gen 3 Ver­si­chert sind neben Zahn­be­hand­lun­gen und chir­ur­gi­schen Behand­lun­gen der Maul­höh­le auch Kie­fer­or­tho­pä­die und Zahn­pro­phy­la­xe unter Nar­ko­se. bis 1.000 € bis 2.500 € bis 5.000 €
War­te­zei­ten
War­te­zeit Jung­tie­re unter 6 Mona­te Kei­ne Kei­ne Kei­ne Kei­ne
War­te­zeit bei Unfall Kei­ne Kei­ne Kei­ne Kei­ne
War­te­zeit Vor­sor­ge Kei­ne Kei­ne Kei­ne Kei­ne
War­te­zeit bei Krank­heit und Fehl­ent­wick­lung 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te
War­te­zeit für chir­ur­gi­sche Kas­tra­ti­on bzw. Ste­ri­li­sa­ti­on und Not­kai­ser­schnitt 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te
Wei­te­re Leis­tun­gen und Ser­vices
Tele­me­di­zin
Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren
Chir­ur­gi­sche Kastration/Sterilisation 4 bis zu 100 € bis zu 150 € bis zu 300 €
Pro­the­sen & Implan­ta­te
Orthe­sen und Hilfs­mit­tel 4 bis zu 1.000 € bis zu 1.000 € bis zu 1.000 € bis zu 1.000 €
Schutz im Aus­land 12 Mona­te welt­weit 12 Mona­te welt­weit 12 Mona­te welt­weit 12 Mona­te welt­weit
Not­dienst­ge­bühr
Kos­ten Ein­schlä­fe­rung
Direk­te Abrech­nung mit Tier­ärz­tin oder Tier­arzt
Zusatz­bau­stein Wech­sel­op­ti­on 5 optio­nal wähl­bar optio­nal wähl­bar optio­nal wähl­bar optio­nal wähl­bar
  • Erstat­tungs­be­trag steigt bei leis­tungs­frei­en Jah­ren.
  • Gut­schrift nach einem bzw. zwei leis­tungs­frei­en Jah­ren.
  • Der Erstat­tungs­be­trag gilt pro Ver­si­che­rungs­jahr und wird inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung gezahlt.
  • Ins­ge­samt gilt zudem die Jah­res­höchst­leis­tung pro Ver­si­che­rungs­jahr.
  • Durch Abschluss des Zusatz­bau­steins Wech­sel­op­ti­on erhal­ten Sie das ein­ma­li­ge Recht auf Umstel­lung des Ver­si­che­rungs­schut­zes in eine für den Neu­zu­gang geöff­ne­te Tier­kran­ken­ver­si­che­rung mit höhe­ren oder umfas­sen­de­ren Leis­tun­gen ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Für vie­le Kat­zen­hal­ter ist die Jah­res­höchst­leis­tung der wich­tigs­te Unter­schied: 2.000 Euro (Basis), 4.000 Euro (Smart), 8.000 Euro (Kom­fort) und unbe­grenzt (Pre­mi­um) pro Ver­si­che­rungs­jahr. Dazu kommt die Erstat­tung nach GOT: Im Basis-Tarif ist der Rah­men gerin­ger, ab Smart ist im Not­fall eine Erstat­tung bis zum vier­fa­chen Satz vor­ge­se­hen. Die Nach­be­hand­lung nach einer OP ist zeit­lich defi­niert und steigt je nach Tarif.

Sie kön­nen in allen Tari­fen eine Selbst­be­tei­li­gung wäh­len: 0 Pro­zent, 10 Pro­zent bis maxi­mal 500 Euro je Rech­nung oder 20 Pro­zent bis maxi­mal 1.000 Euro je Rech­nung. Damit lässt sich der Bei­trag steu­ern, ohne dass eine ein­zel­ne Rech­nung unbe­grenzt zum Eigen­an­teil wird. Wer spä­ter mehr Leis­tung oder eine gerin­ge­re Selbst­be­tei­li­gung möch­te, soll­te die Wech­sel­op­ti­on als Zusatz­bau­stein direkt zu Beginn mit­den­ken, weil sie den ein­ma­li­gen Wech­sel in einen leis­tungs­stär­ke­ren Schutz ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung ermög­li­chen kann.

Bei­trag berech­nen, Tarif wäh­len, OP-Risi­ko absi­chern

Was kos­tet die Alli­anz Kat­zen OP Ver­si­che­rung?

Der Bei­trag hängt nicht nur vom Tarif ab, son­dern davon, wie Ihre Kat­ze lebt und wel­chen Eigen­an­teil Sie im Leis­tungs­fall über­neh­men möch­ten. Wer die Stell­schrau­ben kennt, kann den Schutz gezielt auf Bud­get und Risi­ko abstim­men.

Die Alli­anz bie­tet vier OP-Tari­fe mit kla­rer Jah­res­höchst­leis­tung: 2.000 Euro (Basis), 4.000 Euro (Smart), 8.000 Euro (Kom­fort) und unbe­grenzt (Pre­mi­um) pro Ver­si­che­rungs­jahr. Die­se Gren­ze ist ein zen­tra­ler Preis­trei­ber, weil sie fest­legt, wie viel finan­zi­el­ler Spiel­raum Ihnen pro Jahr für Ope­ra­tio­nen zur Ver­fü­gung steht. Je höher der Rah­men, des­to mehr kos­tet der Schutz in der Regel, dafür sinkt das Risi­ko, dass eine teu­re OP das Limit sprengt.

Der zwei­te gro­ße Fak­tor ist die Selbst­be­tei­li­gung. Sie kön­nen zwi­schen 0 Pro­zent, 10 Pro­zent (maxi­mal 500 Euro je Rech­nung) oder 20 Pro­zent (maxi­mal 1.000 Euro je Rech­nung) wäh­len. Das wirkt direkt auf den Monats­bei­trag. Ein höhe­rer Eigen­an­teil senkt meist den Bei­trag, erhöht aber Ihre Kos­ten im OP-Fall. Die Decke­lung pro Rech­nung sorgt dafür, dass der Eigen­an­teil bei sehr hohen Rech­nun­gen nicht unbe­grenzt mit­wächst.

Auch die Daten Ihrer Kat­ze beein­flus­sen die Prä­mie, vor allem Alter und Kat­zen­ras­se. Dazu kommt die Hal­tungs­form (Woh­nung oder Frei­gang) sowie der Wohn­ort bzw. die Post­leit­zahl, weil sich Kos­ten­struk­tu­ren regio­nal unter­schei­den kön­nen. Für die Berech­nung wird des­halb das Geburts­da­tum abge­fragt, damit der Bei­trag alters­ge­nau und pas­send zur Tarif­stu­fe ermit­telt wer­den kann.

Wich­tig ist außer­dem, wel­che Zusatz­leis­tun­gen Ihnen wirk­lich wich­tig sind, weil sie sich je Tarif­stu­fe unter­schei­den. Ab Smart sind Vor­sor­ge­leis­tun­gen auch im OP-Schutz ent­hal­ten, und bestimm­te Leis­tun­gen wie Zahn­be­hand­lun­gen oder län­ge­re Nach­be­hand­lungs­zeit­räu­me lie­gen je nach Tarif in unter­schied­li­chen Höchst­be­trä­gen und Zeit­räu­men. Wer eher „Basis-Schutz für den Ernst­fall“ möch­te, ent­schei­det anders als jemand, der höhe­re Limits und mehr Zusatz­leis­tungs­puf­fer bevor­zugt.

Am schnells­ten bekom­men Sie Klar­heit, wenn Sie den Bei­trag direkt berech­nen und dabei die Stell­schrau­ben bewusst set­zen: Tarif­li­nie, Selbst­be­tei­li­gung und die rea­lis­ti­sche Fra­ge, wie hoch das OP-Risi­ko und die gewünsch­te Kos­ten­re­ser­ve pro Jahr sein soll. Der Ver­gleich zeigt Ihnen dann auf einen Blick, wel­che Tarif­stu­fe zu Ihrer Kat­ze und Ihrem Bud­get passt.

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Mehr Wis­sen, bes­se­re Ent­schei­dun­gen

Wich­ti­ge The­men rund um Kat­ze, OP-Risi­ko und Ver­si­che­rungs­schutz

Eine OP trifft vie­le Kat­zen­hal­ter unvor­be­rei­tet. Wer typi­sche Risi­ken kennt und weiß, wor­auf es bei Erstat­tung, War­te­zeit, Selbst­be­tei­li­gung und Nach­sor­ge ankommt, ent­schei­det ruhi­ger und meist auch güns­ti­ger. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie kom­pak­tes Wis­sen zu Ras­sen, Gesund­heit und prak­ti­schen Fra­gen rund um die Absi­che­rung Ihrer Kat­ze.

Mehrere Katzen verschiedener Rassen – u. a. Maine Coon, Orientalisch Kurzhaar und Sphynx – liegen nebeneinander auf einer Fensterbank.

Kat­zen­ras­sen

Eini­ge Ras­sen nei­gen zu Erkran­kun­gen, die häu­fi­ger ope­ra­tiv behan­delt wer­den müs­sen. Lesen Sie, wel­che typi­schen Risi­ken es gibt, wor­an Sie frü­he Warn­zei­chen erken­nen und wel­che Fra­gen beim Tier­arzt sinn­voll sind. So kön­nen Sie den OP-Schutz pas­sen­der wäh­len und unnö­ti­ge Über­ra­schun­gen ver­mei­den.

Junge Frau streichelt ihre schwarz-weiße Katze auf einem Tisch – Symbolbild für liebevollen Umgang und Katzenwissen im Alltag.

Kat­zen­rat­ge­ber

Wie läuft die Kos­ten­er­stat­tung ab, was bedeu­tet Selbst­be­tei­li­gung und wann lohnt sich wel­cher Tarif? Der Rat­ge­ber beant­wor­tet die häu­figs­ten Pra­xis­fra­gen ver­ständ­lich und ohne Fach­chi­ne­sisch. Ide­al, wenn Sie sich vor dem Abschluss schnell ori­en­tie­ren oder Details nach­schla­gen möch­ten.

Eine Frau hält ihre kranke Katze liebevoll im Arm – beide liegen auf dem Sofa, eng aneinandergeschmiegt und in einem ruhigen Moment vereint.

Kat­zen­krank­hei­ten

Fremd­kör­per, Tumo­re, Kno­chen­brü­che oder Zahn­pro­ble­me enden nicht sel­ten im OP-Fall. Hier fin­den Sie Hin­ter­grün­de zu häu­fi­gen Krank­heits­bil­dern, Dia­gno­se­we­gen und Behand­lungs­mög­lich­kei­ten. Das hilft, Risi­ken rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen und im Ernst­fall schnel­ler zu han­deln.

Wenn Schutz eine Fra­ge der Abwä­gung ist

Wann lohnt sich der Abschluss einer OP-Ver­si­che­rung für Kat­zen?

Ope­ra­tio­nen gehö­ren zu den teu­ers­ten Ein­grif­fen in der Tier­me­di­zin und kom­men bei Kat­zen oft plötz­lich. Eine OP-Ver­si­che­rung lohnt sich immer dann, wenn Sie das finan­zi­el­le Risi­ko eines Ein­griffs plan­bar machen möch­ten, ohne gleich den kom­plet­ten Kran­ken­voll­schutz abzu­schlie­ßen. Ent­schei­dend ist, wie hoch Ihr per­sön­li­ches Sicher­heits­be­dürf­nis ist und ob Sie im Ernst­fall meh­re­re tau­send Euro sofort stem­men könn­ten.

Beson­ders sinn­voll ist ein OP-Schutz, wenn Sie zwar einen kla­ren finan­zi­el­len Puf­fer wol­len, aber nicht zwin­gend alle Tier­arzt­kos­ten im All­tag absi­chern möch­ten. Denn auch bei ansons­ten gesun­den Kat­zen kann es schnell zu einem OP-Fall kom­men, etwa durch Unfall­ver­let­zun­gen, ver­schluck­te Fremd­kör­per, aku­te Ent­zün­dun­gen oder Tumo­re. In sol­chen Situa­tio­nen zählt vor allem, dass Dia­gnos­tik, Nar­ko­se, OP und Nach­be­hand­lung zusam­men nicht zur Belas­tungs­pro­be wer­den.

Ein wei­te­rer Punkt ist die Kal­ku­lier­bar­keit über die Tarif­struk­tur. Im Alli­anz OP-Schutz gibt es vier Lini­en mit kla­rer Jah­res­höchst­leis­tung von 2.000 Euro, 4.000 Euro, 8.000 Euro bis unbe­grenzt im Pre­mi­um. Damit kön­nen Sie den Schutz an Ihr Risi­ko anpas­sen: Wer vor allem das „gro­ße Risi­ko“ abfe­dern will, denkt eher in höhe­ren Gren­zen, wer nur eine Basis­ab­si­che­rung sucht, star­tet klei­ner. Die Selbst­be­tei­li­gung ist dabei eine ech­te Stell­schrau­be, weil sie den Bei­trag spür­bar beein­flus­sen kann.

Auch wenn Sie gera­de erst eine Kat­ze über­nom­men haben, kann ein OP-Schutz ein sinn­vol­ler Ein­stieg sein. Je frü­her der Ver­si­che­rungs­schutz beginnt, des­to weni­ger Kon­flik­te ent­ste­hen spä­ter durch Dia­gno­sen, die erst nach Ver­trags­be­ginn auf­tre­ten. Gleich­zei­tig bleibt der Schutz fle­xi­bel, weil er auf Wunsch erwei­tert wer­den kann, wenn sich Lebens­si­tua­ti­on, Bud­get oder Gesund­heits­la­ge ver­än­dern.

Wenn Sie mehr als nur Ope­ra­tio­nen absi­chern möch­ten, ist die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de Alter­na­ti­ve. Sie rich­tet sich an Hal­ter, die neben OPs auch Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on und damit lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten ein­plan­bar machen wol­len. Wer sich zunächst nicht fest­le­gen möch­te, fin­det auf der Über­sichts­sei­te zur Alli­anz Kat­zen­ver­si­che­rung die Ein­ord­nung bei­der Vari­an­ten, um OP-Schutz und Voll­schutz sau­ber gegen­ein­an­der abzu­wä­gen.

Am Ende ist die Ent­schei­dung meist sim­pel: Wenn eine hohe Ein­mal­rech­nung Sie finan­zi­ell unter Druck set­zen wür­de, ist eine OP-Ver­si­che­rung ein sehr prag­ma­ti­scher Schutz. Wenn Sie zusätz­lich regel­mä­ßi­ge Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Vor­sor­ge als Dau­er-The­ma sehen, ist der Voll­schutz der logi­sche­re Schritt.

FAQ zur Alli­anz Kat­zen OP-Ver­si­che­rung

Was Sie schon immer über die Alli­anz Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Ver­si­chert sind medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen nach Unfall, Erkran­kung oder Fehl­ent­wick­lung, wenn ein chir­ur­gi­scher Ein­griff unter Voll­nar­ko­se, Teil­an­äs­the­sie, Sedie­rung oder Lokal­an­äs­the­sie durch­ge­führt wird. Grund­sätz­lich muss dabei Haut und Gewe­be mehr als nur punkt­för­mig eröff­net wer­den, auch mini­mal-inva­si­ve Ein­grif­fe sind erfasst, wenn ein Haut­schnitt gesetzt wird.

Zusätz­lich kön­nen bestimm­te Ein­grif­fe auch ohne klas­si­schen Haut­schnitt als OP gel­ten, zum Bei­spiel Wund­ver­sor­gun­gen mit Naht/Klammern, Augen­ope­ra­tio­nen, sowie Zahn­be­hand­lun­gen und chir­ur­gi­sche Behand­lun­gen der Maul­höh­le (inklu­si­ve Zahnreinigung/Zahnsteinentfernung und Kie­fer­or­tho­pä­die), jeweils unter Nar­ko­se.

Ja, wenn die Kos­ten im direk­ten Zusam­men­hang mit der ver­si­cher­ten Ope­ra­ti­on ste­hen. Dazu gehö­ren typi­scher­wei­se die OP selbst, Nar­ko­se­leis­tun­gen sowie ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re Behand­lun­gen, soweit sie inner­halb des vor­ge­se­he­nen Nach­be­hand­lungs­zeit­raums zur OP gehö­ren.

Medi­ka­men­te, Ver­band­ma­te­ri­al und sons­ti­ge Ver­brauchs­mit­tel sind erstat­tungs­fä­hig, wenn sie direkt für die Nach­be­hand­lung ver­wen­det wer­den.

Ja, soweit es OP-bezo­gen ist. Erstat­tungs­fä­hig sind ein­fa­che und beson­de­re Dia­gnos­tik am letz­ten Unter­su­chungs­tag vor der Ope­ra­ti­on, wenn dort die OP-Not­wen­dig­keit fest­ge­stellt wird. Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren (z. B. Rönt­gen, CT/MRT), die medi­zi­nisch für die OP-Abklä­rung nötig sind, kön­nen dar­un­ter fal­len.

Die Nach­be­hand­lung nach OP ist tarif­ab­hän­gig zeit­lich begrenzt, in der Pra­xis je nach Tarif bis zu 20 oder bis zu 30 Tage. Erfasst sind Behand­lun­gen, die unmit­tel­bar zur OP-Nach­sor­ge gehö­ren.

Ja. Die Jah­res­höchst­leis­tung ist der Gesamt­be­trag, der pro Ver­si­che­rungs­jahr maxi­mal erstat­tet wer­den kann. In den OP-Tari­fen lie­gen die Grö­ßen­ord­nun­gen je nach Tarif bei 2.000 EUR, 4.000 EUR, 8.000 EUR oder unbe­grenzt.

Für ein­zel­ne Son­der­leis­tun­gen (z. B. Zahn, Kas­tra­ti­on, Hilfs­mit­tel) gel­ten eige­ne Höchst­be­trä­ge, die inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung lie­gen und nicht zusätz­lich oben drauf kom­men.

Nein. Der OP-Schutz ist auf Kos­ten rund um ver­si­cher­te Ope­ra­tio­nen aus­ge­legt. Rei­ne Behand­lun­gen ohne ver­si­cher­te OP gehö­ren nicht dazu.

Wenn Sie auch Dia­gnos­tik und The­ra­pien ohne OP absi­chern möch­ten, ist dafür die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung bzw. eine Kat­zen­ver­si­che­rung mit Voll­schutz nötig.

Die Erstat­tung rich­tet sich nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) und dem gewähl­ten Tarif. Je nach Tarif ist eine Erstat­tung bis zu einem bestimm­ten GOT-Satz vor­ge­se­hen.

Für den Not­dienst kann ein höhe­rer Abrech­nungs­satz rele­vant sein, weil Not­fäl­le und Nacht­zei­ten in der GOT teu­rer abge­rech­net wer­den dür­fen. Ent­schei­dend ist immer die tarif­li­che Gren­ze und die Jah­res­höchst­leis­tung.

Sie kön­nen je nach Tarif eine Selbst­be­tei­li­gung von 0 %, 10 % oder 20 % ver­ein­ba­ren. Die Selbst­be­tei­li­gung wird von der erstat­tungs­fä­hi­gen Rech­nungs­sum­me abge­zo­gen.

Bei 10 % bzw. 20 % gel­ten in der Tarif­lo­gik zudem Maxi­mal­be­trä­ge pro Rech­nung (z. B. 10 % bis max. 500 EUR, 20 % bis max. 1.000 EUR). Je höher die Selbst­be­tei­li­gung, des­to nied­ri­ger ist meist der Bei­trag.

Für Ope­ra­tio­nen auf­grund Krank­heit oder Fehl­ent­wick­lung gilt grund­sätz­lich eine War­te­zeit von 3 Mona­ten. Für Unfäl­le besteht Ver­si­che­rungs­schutz ab Ver­si­che­rungs­be­ginn.

Die War­te­zeit kann ent­fal­len, wenn die Kat­ze bei Ver­si­che­rungs­be­ginn jün­ger als 6 Mona­te ist. Außer­dem kann sie ent­fal­len, wenn unmit­tel­bar vor­her eine ver­gleich­ba­re Ver­si­che­rung bestand und kei­ne rele­van­te Ver­trags­un­ter­bre­chung vor­liegt (maxi­mal 3 Mona­te).

Je nach Tarif sind bestimm­te Son­der­leis­tun­gen mit­ver­si­chert, meist ab Linie Smart, oft mit eige­nen Höchst­be­trä­gen. Dazu kön­nen zäh­len:

  • Zahn­be­hand­lun­gen und chir­ur­gi­sche Behand­lun­gen der Maul­höh­le unter Nar­ko­se (inkl. Zahn­stein­ent­fer­nung, Zahn­rei­ni­gung, Kie­fer­or­tho­pä­die)

  • Chir­ur­gi­sche Kas­tra­ti­on und Ste­ri­li­sa­ti­on, auch als Rou­ti­ne­ein­griff (mit tarif­li­cher Höchst­sum­me)

  • Phy­sio­the­ra­pie nach OP, Orthe­sen und Hilfs­mit­tel oder wei­te­re defi­nier­te Spe­zi­al­leis­tun­gen

Die­se Limits gel­ten inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung, nicht zusätz­lich.

Ja, ab Linie Smart ist Basis­vor­sor­ge auch im OP-Schutz ent­hal­ten. Dazu zäh­len typi­scher­wei­se:

  • Floh- und Zecken­be­kämp­fung (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch)

  • Ent­wur­mung (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch)

  • Impf­pro­phy­la­xe nach Sti­Ko Vet und the­ra­peu­ti­sche Imp­fun­gen

  • Ein­ma­li­ge Kenn­zeich­nung per Transponder/Mikrochip inkl. EU-Heim­tier­aus­weis

Die Vor­sor­ge muss durch eine appro­bier­te Tier­ärz­tin oder einen appro­bier­ten Tier­arzt erfol­gen und ist ab Ver­trags­be­ginn nutz­bar, in der Regel ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung.

Vor Ver­trags­be­ginn bekann­te oder dia­gnos­ti­zier­te Erkran­kun­gen sind grund­sätz­lich nicht mit­ver­si­chert. Zusätz­lich sind soge­nann­te Zweck­ab­schlüs­se aus­ge­schlos­sen, also Ver­trä­ge, die geschlos­sen wer­den, obwohl eine OP bereits abseh­bar ist.

Typi­sche Aus­schlüs­se betref­fen außer­dem klar defi­nier­te Ein­grif­fe oder Kon­stel­la­tio­nen, zum Bei­spiel bestimm­te Kor­rek­tu­ren bei ras­se­be­ding­ten Fehl­bil­dun­gen, che­mi­sche Kastration/Sterilisation, sowie Fremd­kör­per­ent­fer­nung per Endo­skop, wenn dabei kein Haut­schnitt erfor­der­lich ist. Wel­che Aus­schlüs­se im Ein­zel­fall grei­fen, ergibt sich aus Bedin­gun­gen und ggf. zusätz­li­chen Rege­lun­gen im Ver­si­che­rungs­schein.

Es gel­ten die ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Rege­lun­gen zur Lauf­zeit und Kün­di­gung. Zusätz­lich wich­tig: Ab Beginn des vier­ten Ver­si­che­rungs­jah­res besteht ein Kün­di­gungs­ver­zicht in Ver­si­che­rungs­fäl­len, das heißt der Ver­si­che­rer ver­zich­tet dann auf sein Kün­di­gungs­recht nach einem Leis­tungs­fall.

Aus­nah­men sind mög­lich, zum Bei­spiel wenn die gesam­ten Scha­den­kos­ten in den letz­ten 12 Mona­ten einen bestimm­ten Wert über­schrei­ten (z. B. über 20.000 EUR). Bei­trags­er­hö­hun­gen und ver­trag­li­che Anpas­sun­gen blei­ben davon unbe­rührt.

Ja, das zen­tra­le Stich­wort ist die Wech­sel­op­ti­on. Wenn sie beim Erst­ab­schluss ein­ge­schlos­sen wur­de, ermög­licht sie eine ein­ma­li­ge Ver­bes­se­rung des Ver­si­che­rungs­schut­zes, zum Bei­spiel in eine höher­wer­ti­ge Tarif­li­nie oder in eine für Neu­zu­gang geöff­ne­te Tier­kran­ken­ver­si­che­rung, ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Ist die Wech­sel­op­ti­on nicht ent­hal­ten oder bereits genutzt, ist eine Ver­bes­se­rung in der Regel nur mit erneu­ter Gesund­heits­prü­fung mög­lich. Für neu hin­zu­kom­men­de Leis­tun­gen kön­nen War­te­zei­ten gel­ten.

Unser Tipp: Wei­te­re, wich­ti­ge Ant­wor­ten zur Kat­zen OP-Ver­si­che­rung fin­den Sie in unse­ren häu­fig gestell­ten Fra­gen.

Typi­sche OP-Anläs­se bei Kat­zen

Wel­che Krank­hei­ten und Not­fäl­le füh­ren bei Kat­zen häu­fig zur Ope­ra­ti­on?

Nicht jede Erkran­kung lässt sich mit Medi­ka­men­ten lösen. Bei vie­len Kat­zen­fäl­len ist eine Ope­ra­ti­on der schnells­te oder ein­zi­ge Weg, um Schmer­zen zu stop­pen und Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­mei­den. Häu­fig ent­ste­hen die Kos­ten nicht nur durch den Ein­griff, son­dern auch durch Dia­gnos­tik, Nar­ko­se, Kli­nik und Nach­sor­ge. Die­se drei Bei­spie­le zei­gen typi­sche OP-Situa­tio­nen, in denen ein OP-Schutz gezielt ent­las­ten kann.

Kno­chen­brü­che nach Stür­zen oder Unfäl­len

Fens­ter­sturz, Ver­kehrs­un­fall oder Biss­ver­let­zung kön­nen Frak­tu­ren an Bei­nen, Becken oder Schwanz aus­lö­sen. Oft ist eine Sta­bi­li­sie­rung mit Schrau­ben, Plat­ten oder Pins nötig, manch­mal auch eine OP an Gelen­ken. Je nach Auf­wand kom­men Rönt­gen, Nar­ko­se, OP und sta­tio­nä­re Über­wa­chung dazu. Die Rech­nun­gen lie­gen dann schnell im vier­stel­li­gen Bereich.

Fremd­kör­per im Magen-Darm-Trakt

Kat­zen ver­schlu­cken Fäden, Haar­bän­der oder klei­ne Gegen­stän­de manch­mal unbe­merkt. Wenn der Fremd­kör­per blo­ckiert oder den Darm ver­letzt, wird dar­aus häu­fig ein Not­fall. Dann zäh­len schnel­le Dia­gnos­tik, OP und Nach­be­hand­lung, um schwe­re Ent­zün­dun­gen zu ver­hin­dern. Gera­de Kli­nik-OPs kön­nen sehr teu­er wer­den, weil meh­re­re Behand­lungs­schrit­te zusam­men­kom­men.

Tumor­ent­fer­nung (z. B. Haut­tu­mo­re, Milch­drü­se)

Tumo­re sind ein häu­fi­ger OP-Grund, beson­ders bei älte­ren Kat­zen. Je nach Lage wird Gewe­be groß­flä­chig ent­fernt und anschlie­ßend his­to­lo­gisch unter­sucht. Bei Tumo­ren der Milch­leis­te oder an inne­ren Orga­nen sind Ein­grif­fe oft umfang­rei­cher und erfor­dern eng­ma­schi­ge Nach­sor­ge. Neben der OP trei­ben Dia­gnos­tik und Kli­nik­auf­ent­halt die Gesamt­kos­ten schnell nach oben.

Nicht jede OP ist gleich: Details ent­schei­den

Wor­auf Sie bei der Alli­anz Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung ach­ten soll­ten

Eine Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung ist dann stark, wenn sie im Ernst­fall nicht nur „irgend­was“ zahlt, son­dern die typi­schen Kos­ten­trei­ber sau­ber abdeckt: Nar­ko­se, OP selbst, Dia­gnos­tik direkt rund um den Ein­griff und die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Nach­sor­ge. Genau hier lohnt sich ein genau­er Blick, weil sich Tari­fe nicht nur über den Preis unter­schei­den, son­dern über Limits, Erstat­tungs­re­geln und kla­re Abgren­zun­gen, was als OP gilt und was nicht.

1) Was gilt über­haupt als „OP“ und was ist mit­ver­si­chert?
Ver­si­chert sind ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe, die unter Voll­nar­ko­se, Teil­nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie oder Sedie­rung durch­ge­führt wer­den und bei denen ein Haut­schnitt erfolgt. Zusätz­lich sind bestimm­te Maß­nah­men auch ohne Haut­schnitt mit­ver­si­chert, zum Bei­spiel Wund­näh­te oder Augen­ope­ra­tio­nen. Wich­tig ist außer­dem das „Drum­her­um“: Erstat­tet wer­den kann auch die Dia­gnos­tik am letz­ten Unter­su­chungs­tag vor der Ope­ra­ti­on, wenn dabei die Not­wen­dig­keit des Ein­griffs fest­ge­stellt wird. Nach der OP ist je nach Tarif ein Nach­be­hand­lungs­zeit­raum mit­ver­si­chert (bis zu 20 bzw. bis zu 30 Tage), inklu­si­ve not­wen­di­ger Medi­ka­men­te, Wund­ver­sor­gung und Kon­troll­un­ter­su­chun­gen.

2) Jah­res­höchst­leis­tung und Son­der­li­mits rich­tig ein­ord­nen
Die OP-Tari­fe arbei­ten mit einer Jah­res­höchst­leis­tung, die je nach Tarif bei 2.000 Euro, 4.000 Euro, 8.000 Euro oder unbe­grenzt liegt. Die­se Sum­me ist der jähr­li­che „Topf“, aus dem die Erstat­tun­gen finan­ziert wer­den. Für bestimm­te Son­der­leis­tun­gen gibt es zusätz­lich eige­ne Höchst­sum­men, etwa bei Zahn­be­hand­lun­gen bzw. chir­ur­gi­schen Behand­lun­gen der Maul­höh­le, Kastration/Sterilisation oder Phy­sio­the­ra­pie. Ent­schei­dend: Die­se Son­der­li­mits lau­fen inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung, sie kom­men also nicht „oben drauf“. Rei­ne ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re Behand­lun­gen ohne OP sind im OP-Schutz nicht ent­hal­ten, dafür ist die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de Ergän­zung.

3) Vor­sor­ge ist auch im OP-Schutz mög­lich, aber nicht in jedem Tarif
Ab Tarif­li­nie Smart ist eine Basis­vor­sor­ge ein­ge­schlos­sen. Dazu gehö­ren typi­scher­wei­se Floh- und Zecken­be­hand­lung (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch), Ent­wur­mun­gen (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch), Impf­pro­phy­la­xe nach Sti­Ko Vet sowie the­ra­peu­ti­sche Imp­fun­gen und die ein­ma­li­ge Kenn­zeich­nung per Transponder/Mikrochip inklu­si­ve EU-Heim­tier­aus­weis. Die­se Vor­sor­ge ist ab Ver­trags­be­ginn nutz­bar und wird ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung erbracht. Je nach Tarif ist zudem ein Vor­sor­ge­bo­nus mög­lich, der bei leis­tungs­frei­en Jah­ren die Vor­sor­ge­leis­tung erhö­hen kann.

4) Erstat­tung nach GOT, Selbst­be­tei­li­gung und Not­fall­kos­ten
Gera­de bei OPs spielt die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) eine gro­ße Rol­le, weil Not­fäl­le, Nacht­zei­ten oder kom­pli­zier­te Ein­grif­fe schnell höhe­re Sät­ze aus­lö­sen kön­nen. Die Erstat­tung erfolgt je nach Tarif nach GOT (im Not­fall bis zu höhe­ren Sät­zen). Zusätz­lich kön­nen Sie die Selbst­be­tei­li­gung wäh­len: 0 %, 10 % (max. 500 Euro je Rech­nung) oder 20 % (max. 1.000 Euro je Rech­nung). Das kann den Bei­trag spür­bar beein­flus­sen, ver­schiebt aber einen Teil des Risi­kos in den Leis­tungs­fall. Wer „Kos­ten­kon­trol­le“ will, soll­te die­se Stell­schrau­be bewusst set­zen.

5) Kün­di­gung im Leis­tungs­fall und typi­sche Aus­schlüs­se
Ein Plus­punkt für Plan­bar­keit: Ab Beginn des 4. Ver­si­che­rungs­jah­res wird auf das Kün­di­gungs­recht im Ver­si­che­rungs­fall ver­zich­tet, solan­ge die Gesamt­auf­wen­dun­gen aus Leis­tungs­fäl­len unter dem Ver­trag 20.000 Euro nicht über­schrit­ten haben. Ihr eige­nes Kün­di­gungs­recht bleibt bestehen, und Bei­trags­an­pas­sun­gen sind davon getrennt zu betrach­ten. Gleich­zei­tig gilt: Nicht alles ist ver­si­cher­bar. Aus­ge­schlos­sen sind unter ande­rem bestimm­te Kor­rek­tu­ren im Zusam­men­hang mit brachy­ce­pha­lem Syn­drom (inklu­si­ve Fol­ge­be­hand­lun­gen), eben­so Ein­grif­fe ohne Haut­schnitt wie das Ent­fer­nen von Fremd­kör­pern per Endo­skop. Auch che­mi­sche Kas­tra­ti­on bzw. Hor­mon­im­plan­ta­te sowie bestimm­te Implan­tat- und Gold­be­hand­lun­gen fal­len nicht unter den OP-Schutz.

Zusam­men­fas­sung

Die Alli­anz Kat­zen OP Ver­si­che­rung ist auf medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen aus­ge­rich­tet und bie­tet vier Tarif­stu­fen: Basis (2.000 €), Smart (4.000 €), Kom­fort (8.000 €) und Pre­mi­um (unbe­grenzt) als Jah­res­höchst­leis­tung. Ver­si­chert sind OPs auf­grund von Unfall oder Krank­heit, inklu­si­ve Ein­grif­fen unter Voll oder Teil­nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie oder Sedie­rung. Zum Schutz gehö­ren auch typi­sche Kos­ten rund um den Ein­griff wie Dia­gnos­tik am letz­ten Unter­su­chungs­tag vor der OP und die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Nach­be­hand­lung, je nach Tarif bis zu 20 Tage oder 30 Tage. Behand­lun­gen ohne vor­her­ge­hen­de Ope­ra­ti­on sind im OP Schutz nicht ent­hal­ten.

Für vie­le Kat­zen­hal­ter wich­tig: Ab Tarif­li­nie Smart ist Basis­vor­sor­ge auch im OP Schutz ent­hal­ten. Dazu zäh­len unter ande­rem Floh und Zecken­be­hand­lung, Ent­wur­mun­gen, Impf­pro­phy­la­xe nach Sti­Ko Vet sowie the­ra­peu­ti­sche Imp­fun­gen und eine ein­ma­li­ge Kenn­zeich­nung per Trans­pon­der oder Mikro­chip inklu­si­ve EU Heim­tier­aus­weis. Die­se Vor­sor­ge ist ab Ver­trags­be­ginn nutz­bar, ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung. Zusätz­lich gibt es bei leis­tungs­frei­en Jah­ren einen Vor­sor­ge­bo­nus, der die Vor­sor­ge­leis­tung erhö­hen kann. Bestimm­te Leis­tun­gen wie Zahn­be­hand­lun­gen, Kas­tra­ti­on oder Phy­sio­the­ra­pie haben eige­ne Höchst­gren­zen, die inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung gel­ten.

Wer den Bei­trag steu­ern möch­te, kann die Selbst­be­tei­li­gung wäh­len: 0 Pro­zent, 10 Pro­zent (max. 500 € je Rech­nung) oder 20 Pro­zent (max. 1.000 € je Rech­nung). Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt für die Pla­nung: Ab Beginn des 4. Ver­si­che­rungs­jah­res wird auf das Kün­di­gungs­recht im Leis­tungs­fall ver­zich­tet, solan­ge die Gesamt­auf­wen­dun­gen aus Leis­tungs­fäl­len unter dem Ver­trag 20.000 € nicht über­schrit­ten haben. Damit eig­net sich der OP Schutz vor allem für Hal­ter, die das gro­ße Kos­ten­ri­si­ko einer Ope­ra­ti­on absi­chern und den pas­sen­den Tarif über Bei­trag, Leis­tungs­gren­ze und Eigen­an­teil sau­ber ein­stel­len möch­ten.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was zählt bei der Alli­anz als „Ope­ra­ti­on“?

Als Ope­ra­ti­on gel­ten Ein­grif­fe, bei denen ein Haut­schnitt erfolgt und unter Voll­nar­ko­se, Teil­nar­ko­se, Sedie­rung oder Lokal­an­äs­the­sie ope­riert wird. Rei­ne Maß­nah­men ohne ech­ten OP-Cha­rak­ter, zum Bei­spiel Punk­tio­nen oder bestimm­te mini­mal­in­va­si­ve Maß­nah­men ohne Haut­schnitt, fal­len nicht auto­ma­tisch dar­un­ter. Der OP-Begriff ist also enger, als vie­le ver­mu­ten.

Leis­tungs­freie Ver­si­che­rungs­jah­re kön­nen zu einem höhe­ren Zuschuss zur Basis­vor­sor­ge füh­ren. Typisch ist: Nach einem leis­tungs­frei­en Jahr steigt die maxi­mal ver­füg­ba­re Vor­sor­ge­leis­tung, nach einem zwei­ten direkt fol­gen­den leis­tungs­frei­en Jahr steigt sie noch­mals. Wird danach eine Leis­tung bean­sprucht, ent­fällt der Bonus übli­cher­wei­se für das Fol­ge­jahr, der Grund­an­spruch auf Basis­vor­sor­ge bleibt jedoch bestehen.

Ja, typi­scher­wei­se ver­zich­tet die Alli­anz ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr auf ihr Recht, den Ver­trag nach einem Ver­si­che­rungs­fall zu kün­di­gen. Das schafft Plan­bar­keit, gera­de wenn im Alter mehr als ein Ein­griff nötig wird. Ihr eige­nes Kün­di­gungs­recht bleibt davon unbe­rührt.

Aus­schlüs­se betref­fen vor allem Ein­grif­fe, die nicht als ver­si­cher­te OP gel­ten oder die als Kor­rek­tur bzw. Fol­ge­be­hand­lung bestimm­ter Grund­er­kran­kun­gen ein­ge­ord­net wer­den. Bei­spie­le sind bestimm­te Kor­rek­tu­ren im Zusam­men­hang mit dem brachy­ze­pha­len Syn­drom, eini­ge Hals‑, Nasen- und Rachen-Kor­rek­tu­ren, sowie Ein­grif­fe ohne Haut­schnitt wie die Fremd­kör­per­ent­fer­nung per Endo­skop. Wer sol­che The­men bei sei­ner Kat­ze erwar­tet, soll­te vor Abschluss genau prü­fen, ob es als ver­si­cher­ter OP-Fall zählt.

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