Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Rent­ner: Kos­ten sen­ken, gut ver­sorgt sein

Auch im Ruhe­stand wich­tig: So sichern Sie Zahn­ersatz, Implan­ta­te & Co. mit sta­bi­len Bei­trä­gen und Top-Leis­tun­gen ab

Älteres Paar lacht entspannt im Park – Symbolbild für Lebensqualität und finanzielle Sicherheit im Alter mit Zahnzusatzversicherung.

Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Rent­ner ab 60: Wor­auf Sie beim Abschluss ach­ten soll­ten

Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Rent­ner soll vor allem eines: hohe Eigen­an­tei­le bei Zahn­ersatz und Zahn­be­hand­lun­gen plan­ba­rer machen. In der Pra­xis ent­schei­det beim Abschluss weni­ger das Wer­be­ver­spre­chen, son­dern Ihr aktu­el­ler Zahn­sta­tus. Wich­tig sind feh­len­de Zäh­ne, bereits ange­ra­te­ne oder geplan­te Behand­lun­gen, War­te­zei­ten, Leis­tungs­staf­feln sowie die Fra­ge, wie hoch Zahn­ersatz und Behand­lun­gen tat­säch­lich erstat­tet wer­den. Wir sind Ver­si­che­rungs­mak­ler, nicht der Ver­si­che­rer. Wir ver­glei­chen Tari­fe, prü­fen Bedin­gun­gen ver­ständ­lich und sagen Ihnen offen, wo es Ein­schrän­kun­gen gibt. So wäh­len Sie einen Tarif, der zu Ihrem Bedarf passt und ver­mei­den Über­ra­schun­gen, wenn der Heil- und Kos­ten­plan vor­liegt.

Inhalts­ver­zeich­nis
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Das Wich­tigs­te im Über­blick

War­um sich eine Zusatz­ver­si­che­rung auch im Ruhe­stand lohnt

Was Sie über Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen für Rent­ner wis­sen soll­ten

Vie­le Rent­ner und Senio­ren zah­len beim Zahn­arzt mehr aus eige­ner Tasche, als sie vor­her erwar­ten. Der Grund ist meist nicht die Behand­lung selbst, son­dern der Eigen­an­teil bei Zahn­ersatz und höher­wer­ti­gen Lösun­gen. Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann hel­fen, die­se Kos­ten plan­ba­rer zu machen. Wich­tig ist aber, dass der Tarif zu Ihrem Zahn­sta­tus passt und Sie die typi­schen Stol­per­stei­ne ken­nen: feh­len­de Zäh­ne, ange­ra­te­ne Behand­lun­gen, War­te­zei­ten, Leis­tungs­staf­feln und kla­re Begren­zun­gen in den ers­ten Jah­ren. Genau hier lohnt ein Ver­gleich, weil Tari­fe sich weni­ger beim Wer­be­text unter­schei­den, son­dern in den Bedin­gun­gen.

Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann gera­de im Ruhe­stand sinn­voll sein, weil Zahn­ersatz und umfang­rei­che­re Behand­lun­gen häu­fi­ger wer­den und die GKV bei Zahn­ersatz nur einen fes­ten Zuschuss zur Regel­ver­sor­gung leis­tet. Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet daher nicht „Lohnt sich das grund­sätz­lich?“, son­dern: Passt der Tarif zu Ihrem Bedarf und ist er rea­lis­tisch abschließ­bar, bevor ein kon­kre­ter Heil- und Kos­ten­plan vor­liegt?

Wor­auf Rent­ner typi­scher­wei­se Wert legen:

  • plan­ba­re­re Eigen­an­tei­le bei Zahn­ersatz (Kro­nen, Brü­cken, Pro­the­sen, Implan­ta­te)

  • Zuschüs­se für Pro­phy­la­xe, je nach Tarif auch pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung

  • sinn­vol­ler Schutz, wenn abseh­bar ist, dass in den nächs­ten Jah­ren etwas ansteht, aber noch nichts ange­ra­ten ist

Wich­tig für die Erwar­tung: Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ist in vie­len Tari­fen kein „Ret­tungs­an­ker“, wenn bereits eine Behand­lung ange­ra­ten oder begon­nen wur­de. Genau die­se Gren­ze soll­ten Sie vor dem Abschluss ehr­lich prü­fen.

Im Ren­ten­al­ter ist der Abschluss häu­fig noch mög­lich, aber nicht jeder Tarif nimmt auto­ma­tisch jede Per­son in jedem Alter auf. Man­che Anbie­ter haben Höchst­ein­tritts­al­ter, ande­re nicht. In der Pra­xis ist der Zahn­sta­tus oft wich­ti­ger als das Geburts­jahr.

Gesund­heits­fra­gen dre­hen sich meist um den aktu­el­len Zustand: feh­len Zäh­ne, gibt es her­aus­nehm­ba­re Pro­the­sen, besteht eine Par­odon­ti­tis, sind Behand­lun­gen ange­ra­ten oder läuft bereits etwas. Hier ent­schei­det sich, ob ein Tarif nor­mal ange­nom­men wird, ob es Ein­schrän­kun­gen gibt oder ob der Antrag abge­lehnt wird.

Pra­xis-Check­lis­te für die Antrag­stel­lung:

  • feh­len Zäh­ne, und wenn ja, wie vie­le

  • ist Zahn­ersatz ange­ra­ten oder bereits geplant

  • lau­fen aktu­ell Behand­lun­gen oder wur­de ein Heil- und Kos­ten­plan erstellt

  • gibt es Hin­wei­se auf Par­odon­to­se oder Kno­chen­ab­bau

  • besteht bereits umfang­rei­cher Zahn­ersatz (Kro­nen, Brü­cken, Pro­the­se)

Wenn Sie unsi­cher sind, lohnt sich vor­ab eine sau­be­re Prü­fung, statt „auf gut Glück“ abzu­schlie­ßen. Das spart Zeit und ver­hin­dert Frust.

Bei Rent­nern geht es meis­tens um Zahn­ersatz und Zahn­erhalt. Gute Tari­fe unter­schei­den klar zwi­schen Zahn­ersatz, Zahn­be­hand­lung und Pro­phy­la­xe. Wich­tig ist dabei nicht nur „wie viel Pro­zent“, son­dern wovon die­se Erstat­tung abhängt und wel­che Gren­zen in den ers­ten Jah­ren gel­ten.

Leis­tungs­be­rei­che, die häu­fig rele­vant sind:

  • Zahn­ersatz: Kro­nen, Brü­cken, Implan­ta­te, Pro­the­sen, Inlays

  • Zahn­be­hand­lung: hoch­wer­ti­ge Fül­lun­gen, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Par­odon­to­se­be­hand­lun­gen

  • Pro­phy­la­xe: je nach Tarif Zuschüs­se zur pro­fes­sio­nel­len Zahn­rei­ni­gung

  • Beglei­ten­de Leis­tun­gen: je nach Tarif auch Zusatz­bau­stei­ne rund um Zahn­erhalt und Dia­gnos­tik

Wich­tig: Eini­ge Leis­tun­gen klin­gen attrak­tiv, sind aber nicht in jedem Tarif auto­ma­tisch ent­hal­ten oder nur bis zu fes­ten Höchst­be­trä­gen. Das steht in den Tarif­de­tails, nicht auf der Start­sei­te.

Vie­le Rent­ner möch­ten Schutz, weil bald ein Zahn­arzt­ter­min ansteht. Hier kommt die Rea­li­tät der Bedin­gun­gen ins Spiel: In vie­len Tari­fen gibt es War­te­zei­ten und zusätz­lich Leis­tungs­staf­feln, also Begren­zun­gen in den ers­ten Jah­ren. Tari­fe ohne War­te­zeit exis­tie­ren, sind aber oft teu­rer oder leis­ten am Anfang begrenzt.

So soll­ten Sie das The­ma War­te­zeit rich­tig ein­ord­nen:

  • bei vie­len Tari­fen gibt es War­te­zei­ten, je nach Leis­tungs­be­reich unter­schied­lich

  • Pro­phy­la­xe wird teils frü­her bezu­schusst als Zahn­ersatz

  • bei Unfäl­len gel­ten häu­fig Son­der­re­geln

  • Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung „ohne War­te­zeit“ bedeu­tet in der Pra­xis nicht auto­ma­tisch, dass bereits ange­ra­te­ne oder lau­fen­de Behand­lun­gen über­nom­men wer­den

Wenn Sie bereits einen kon­kre­ten Plan vom Zahn­arzt haben, soll­te man beson­ders genau hin­schau­en. Dann zählt weni­ger das Mar­ke­ting, son­dern die Fra­ge, ob der Tarif dafür über­haupt leis­tet.

Im Ren­ten­al­ter ist der Bei­trag meist höher als bei einem Abschluss mit 30 oder 40, weil das Ein­tritts­al­ter ein zen­tra­ler Kal­ku­la­ti­ons­fak­tor ist. Dazu kom­men Unter­schie­de in der Tarif­kal­ku­la­ti­on: Man­che Tari­fe sind von Beginn an höher ange­setzt und ent­wi­ckeln sich oft sta­bi­ler, ande­re star­ten güns­ti­ger und stei­gen spä­ter stär­ker. Pau­schal „gut“ oder „schlecht“ ist bei­des nicht. Es muss zu Ihrer Pla­nung pas­sen.

Was den Bei­trag bei Rent­nern beson­ders beein­flusst:

  • Ein­tritts­al­ter beim Abschluss

  • Leis­tungs­ni­veau (Basis, Kom­fort, hoher Umfang)

  • Selbst­be­tei­li­gung oder Bud­gets

  • Tarif­lo­gik zur Bei­trags­ent­wick­lung

  • Annah­me­ri­si­ko durch Zahn­sta­tus

Wenn Sie einen Bei­trag suchen, der zu Ihrem Ruhe­stand passt, ist der Rech­ner der schnells­te Weg, um rea­lis­ti­sche Prei­se zu sehen und Tari­fe sau­ber zu ver­glei­chen.

Alters­ge­rech­ter Ver­gleich

Wel­che Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung passt zu Ihrem Alter?

Mit dem Alter ändern sich zwei Din­ge gleich­zei­tig: der Bedarf und die Annah­me­be­din­gun­gen. Vie­le Rent­ner und Senio­ren suchen nicht „den bes­ten Tarif“, son­dern einen Schutz, der rea­lis­tisch abschließ­bar ist und bei Zahn­ersatz zuver­läs­sig ent­las­tet.

Ent­schei­dend sind Ihr Zahn­sta­tus, mög­li­che Ein­schrän­kun­gen in den ers­ten Jah­ren (Staf­fe­lun­gen), War­te­zei­ten und die Fra­ge, ob bereits Behand­lun­gen ange­ra­ten sind. Genau des­halb lohnt sich ein Ver­gleich nach Alters­grup­pen: Sie sehen schnel­ler, wel­che Tarif­ar­ten grund­sätz­lich pas­sen und wo Sie genau­er hin­schau­en soll­ten.

Die fol­gen­den Über­sich­ten sind als Ori­en­tie­rung gedacht. Sie zei­gen typi­sche Leis­tungs­merk­ma­le und Bei­spiel­bei­trä­ge für den jewei­li­gen Ein­tritt in die­sem Alter. Wich­tig: Bei­trä­ge und Bedin­gun­gen ändern sich, und die Annah­me hängt fast immer davon ab, ob Zäh­ne feh­len oder Behand­lun­gen bereits geplant sind. Wenn Sie unsi­cher sind, lohnt sich ein kur­zer Check, bevor Sie Zeit in einen Antrag inves­tie­ren.

Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ab 50: 6 Tari­fe im Ver­gleich

Mit 50 ist der Abschluss häu­fig noch gut mög­lich, wenn noch kei­ne grö­ße­ren Maß­nah­men ange­ra­ten sind. Ach­ten Sie weni­ger auf Wer­be­ver­spre­chen und mehr auf drei Punk­te: Erstat­tung für Zahn­ersatz, Begren­zun­gen in den ers­ten Jah­ren (Staf­fel) und ob Pro­phy­la­xe sinn­voll mit abge­deckt ist. Bereits ange­ra­te­ne oder begon­ne­ne Behand­lun­gen sind je nach Tarif häu­fig aus­ge­schlos­sen.

Leis­tung Ver­si­che­rungs­kam­mer Bay­ern
Zahn­PRI­VAT 100
Leis­tungs­sie­ger
Signal Iduna
Zahn­EX­KLU­SIV­pur
Alli­anz
Mein Zahn­schutz 100 (ZS 100)
astra
Zahn­Plus
Preis-Leis­tungs-Sie­ger
LKH
ZU90+
Bar­me­nia
Zahn 80 + ZV Bonus D
Zahn­ersatz wie ein Pri­vat­pa­ti­ent80 %90 %80 %
Kas­sen­zahn­ver­sor­gung
Erstat­tung Implan­ta­te80 %90 %80 %
Erstat­tung hoch­wer­ti­ge Inlays80 %90 %80 %
Erstat­tung Kro­nen und Brü­cken80 %90 %80 %
Ver­blen­dung80 %90–100 %80 %
Leis­tung Zahn­ersatz ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung Kunst­stoff­fül­lun­gen90–100 %
Wur­zel­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – wenn GKV betei­ligt
Par­odon­to­se­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung
Leis­tung Zahn­be­hand­lung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung für Zahn­rei­ni­gung160 €/Jahrbis 200 €/Jahrbis 200 €/Jahr
Leis­tung Zahn­rei­ni­gung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Ein­fluss Bonus­heft
Kon­stan­te Bei­trä­ge im Alter?
Erstat­tung in den Anfangs­jah­ren1.–3. Jahr: 6.000 €1.–4. Jahr: 6.000 €1.–3. Jahr: 4.000 €1.–4. Jahr: bis 4.000 €1.–4. Jahr: bis 5.000 €1.–4. Jahr: bis 6.000 € + 200 € Behand­lung
Bei­trag für 50-Jäh­ri­ge59,31 €50,25 €41,73 €18,87 €30,00 €30,00 €
* Für den Ver­si­che­rungs­schutz maß­geb­lich sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der jewei­li­gen Anbie­ter.

Die Tabel­le gibt Ihnen eine Ori­en­tie­rung, wel­che Leis­tungs­merk­ma­le in die­sem Alter häu­fig mög­lich sind. Ent­schei­dend bleibt Ihr Zahn­sta­tus und ob bereits Behand­lun­gen ange­ra­ten oder geplant sind. Wenn Sie Ihren Tarif pas­send zu Ihrem Bedarf wäh­len möch­ten, nut­zen Sie den Rech­ner für eine kon­kre­te Bei­trags­be­rech­nung.

Mit 55 stei­gen bei vie­len Tari­fen Bei­trag und Prüf­tie­fe im Antrag. Das heißt nicht, dass es schwie­rig wird, aber der Zahn­sta­tus wird wich­ti­ger. Prü­fen Sie: Wie hoch ist die Zahn­ersatz-Erstat­tung, wie ist die Staf­fel in den ers­ten Jah­ren, und gibt es kla­re Gren­zen bei Pro­phy­la­xe oder Behand­lun­gen. Wer früh ver­gleicht, hat meist mehr Aus­wahl.

Leis­tung Ver­si­che­rungs­kam­mer Bay­ern
Zahn­PRI­VAT 100
Leis­tungs­sie­ger
Signal Iduna
Zahn­EX­KLU­SIV­pur
Con­cor­dia
ZAHN SORGLOS
astra
Zahn­Plus
Preis-Leis­tungs-Sie­ger
LKH
ZU90+
Gotha­er
MediZ Duo 80
Zahn­ersatz wie ein Pri­vat­pa­ti­ent80 %90 %80 %
Kas­sen­zahn­ver­sor­gung
Erstat­tung Implan­ta­te80 %90 %80 %
Erstat­tung hoch­wer­ti­ge Inlays80 %90 %80 %
Erstat­tung Kro­nen und Brü­cken80 %90 %80 %
Ver­blen­dung80 %90–100 %80 %
Leis­tung Zahn­ersatz ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung Kunst­stoff­fül­lun­gen90–100 %
Wur­zel­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – wenn GKV betei­ligt
Par­odon­to­se­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – wenn GKV betei­ligt
Leis­tung Zahn­be­hand­lung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung für Zahn­rei­ni­gung550 € in 2 Jah­ren160 €/Jahrbis 200 €/Jahr200 €/Jahr
Leis­tung Zahn­rei­ni­gung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Ein­fluss Bonus­heft
Kon­stan­te Bei­trä­ge im Alter?
Erstat­tung in den Anfangs­jah­ren 1.- 3. Jahr: 6.000 € 1. — 4. Jahr: 6.000 € 1.- 4. Jahr: bis 4.250 € fle­xi­bel 1.- 4. Jahr: bis 4.000 € 1.- 4. Jahr: 5.000 € 1.- 3. Jahr: 3.000 €
Bei­trag für 55-Jäh­ri­ge 59,31 € 53,62 € 46,14 € 24,22 € 30,00 € 31,90 €
* Für den Ver­si­che­rungs­schutz maß­geb­lich sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der jewei­li­gen Anbie­ter.

Ab 55 zäh­len die Tarif­de­tails beson­ders: Staf­fe­lun­gen in den ers­ten Jah­ren, Erstat­tung für Zahn­ersatz und kla­re Gren­zen bei Pro­phy­la­xe. Ob ein Tarif für Sie passt, hängt stark davon ab, ob Zäh­ne feh­len oder bereits Maß­nah­men ange­ra­ten sind. Im Rech­ner sehen Sie schnell, wel­che Optio­nen für Ihre Situa­ti­on rea­lis­tisch sind.

Ab 60 neh­men nicht mehr alle Tari­fe jeden Neu­kun­den auf, und die Bei­trags­un­ter­schie­de wer­den spür­ba­rer. Für Senio­ren lohnt der Blick auf die Staf­fe­lun­gen, mög­li­che War­te­zei­ten und die Bedin­gun­gen rund um „ange­ra­te­ne Behand­lun­gen“. Wenn ein Heil- und Kos­ten­plan bereits vor­liegt, soll­te man beson­ders sorg­fäl­tig prü­fen, was der Tarif tat­säch­lich leis­tet.

Leis­tung Signal Iduna
Zahn­EX­KLU­SIV­pur
Con­cor­dia
Zahn Sorg­los
Leis­tungs­sie­ger
Alli­anz
Mein Zahn­schutz 100 (ZS 100)
astra
Zahn­Me­ga
Preis-Leis­tungs-Sie­ger
Bar­me­nia
Zahn 80 + ZV Bonus D
Alli­anz
Mein Zahn­schutz 90 (ZS 90)
Zahn­ersatz wie ein Pri­vat­pa­ti­ent90 %80 %90 %
Kas­sen­zahn­ver­sor­gung
Erstat­tung Implan­ta­te90 %80 %90 %
Erstat­tung hoch­wer­ti­ge Inlays90 %80 %90 %
Erstat­tung Kro­nen und Brü­cken90 %80 %90 %
Ver­blen­dung90 %80 %90 %
Leis­tung Zahn­ersatz ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung Kunst­stoff­fül­lun­gen
Wur­zel­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung
Par­odon­to­se­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung
Leis­tung Zahn­be­hand­lung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung für Zahn­rei­ni­gung550 € in 2 Jah­ren180 €/Jahrbis 200 €/Jahr
Leis­tung Zahn­rei­ni­gung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Ein­fluss Bonus­heft
Kon­stan­te Bei­trä­ge im Alter?
Erstat­tung in den Anfangs­jah­ren1. — 4. Jahr: 5.000 — 9.250 € je nach Modul1. — 4. Jahr: 6.000 €1. — 3. Jahr: 4.000 €1. — 4. Jahr: bis 5.000 €1. — 3. Jahr: bis 3.000 €1.- 3. Jahr: bis 3.000 € + 200 € Behand­lung
Bei­trag für 60-Jäh­ri­ge 62,74 € 56,15 € 56,93 € 33,51 € 38,00 € 41,89 €
* Für den Ver­si­che­rungs­schutz maß­geb­lich sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der jewei­li­gen Anbie­ter.

Mit 60 wird die Aus­wahl je nach Zahn­sta­tus oft klei­ner. Prü­fen Sie hier vor allem Staf­fe­lun­gen, War­te­zei­ten und die Fra­ge, was als „bereits ange­ra­ten“ gilt. Wenn Sie den Bei­trag für Ihr Alter und Ihren Bedarf sehen möch­ten, führt der Rech­ner am schnells­ten zum Ergeb­nis.

Ab 65 wird die Tarif­aus­wahl oft enger, aber es gibt wei­ter­hin Lösun­gen. Wich­tig ist jetzt ein rea­lis­ti­scher Blick: Wel­che Leis­tun­gen sind wirk­lich abge­deckt, wie stark sind die Anfangs­jah­re begrenzt, und wie wirkt sich der Zahn­sta­tus auf die Annah­me aus.

Leis­tung Signal Iduna
Zahn­EX­KLU­SIV­pur
Con­cor­dia
Zahn SORGLOS
Leis­tungs­sie­ger
ERGO
Den­tal-Schutz 100 + Den­tal-Vor­sor­ge Pre­mi­um
astra
Zahn­Me­ga
Bar­me­nia
Zahn 80 + ZV Bonus D
LKH
ZU90+L
Preis-Leis­tungs-Sie­ger
Zahn­ersatz wie ein Pri­vat­pa­ti­ent90 %80 %90 %
Kas­sen­zahn­ver­sor­gung
Erstat­tung Implan­ta­te90 %80 %90 %
Erstat­tung hoch­wer­ti­ge Inlays90 %80 %90 %
Erstat­tung Kro­nen und Brü­cken90 %80 %90 %
Ver­blen­dung90 %80 %90–100 %
Leis­tung Zahn­ersatz ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung Kunst­stoff­fül­lun­gen90–100 %
Wur­zel­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – wenn GKV betei­ligt
Par­odon­to­se­be­hand­lung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung – auch bei GKV-Teil­leis­tung
Leis­tung Zahn­be­hand­lung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Leis­tung für Zahn­rei­ni­gung550 € in 2 Jah­ren180 €/Jahrbis 200 €/Jahrbis 200 €/Jahr
Leis­tung Zahn­rei­ni­gung ab wann?Sofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeitSofort, kei­ne War­te­zeit
Ein­fluss Bonus­heft
Kon­stan­te Bei­trä­ge im Alter?
Erstat­tung in den Anfangs­jah­ren1. — 4. Jahr: 6.000 €1. — 4. Jahr: Zahn + Behand­lung 5.000 — 7.000 €Zahn­ersatz bis 4.000 €bis 5..000 € je Zahn­lü­ckebis 6.000 €bis 6.000 €, ggf. 3‑stufiges Bud­get
Bei­trag für 70-Jäh­ri­ge 65,44 € 57,83 € 66,70 € 41,77 € 43,30 € 44,72 €
* Für den Ver­si­che­rungs­schutz maß­geb­lich sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der jewei­li­gen Anbie­ter.

Ab 65 ist ein Abschluss wei­ter­hin mög­lich, aber die Bedin­gun­gen unter­schei­den sich stär­ker. Ach­ten Sie auf Begren­zun­gen in den ers­ten Jah­ren und dar­auf, ob Ihr Zahn­sta­tus die Annah­me beein­flusst. Nut­zen Sie den Rech­ner, um Tari­fe zu fil­tern, die zu Ihrem Alter und Ihrer Aus­gangs­la­ge pas­sen.

Häu­fi­ge Zahn­arzt­leis­tun­gen im Alter

Was zah­len Sie ohne Zusatz­ver­si­che­rung und was über­nimmt die Kas­se?

Mit zuneh­men­dem Alter stei­gen bei vie­len Men­schen die Zahn­arzt­kos­ten, weil Zahn­ersatz oder auf­wen­di­ge­re Behand­lun­gen häu­fi­ger wer­den. Die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se betei­ligt sich dabei in der Regel mit einem fes­ten Zuschuss zur Regel­ver­sor­gung. Wie hoch Ihr Eigen­an­teil am Ende aus­fällt, hängt vom Befund, der gewähl­ten Ver­sor­gung und oft auch vom Bonus­heft ab.

Die fol­gen­de Über­sicht zeigt typi­sche Leis­tun­gen, bei denen Rent­ner und Senio­ren beson­ders häu­fig mit spür­ba­ren Eigen­kos­ten rech­nen müs­sen.

Häu­fi­ge Leis­tun­gen im Über­blick

  • Implan­ta­te als Ersatz feh­len­der Zäh­ne

  • Kro­nen und Inlays bei geschä­dig­ten Zäh­nen

  • Teil oder Voll­pro­the­sen, wenn meh­re­re Zäh­ne feh­len

  • Wur­zel­be­hand­lun­gen, bei denen die Kas­se nicht immer alles über­nimmt

  • Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung als regel­mä­ßi­ge Vor­sor­ge

Leis­tung Durch­schnitts­kos­ten Kas­sen­an­teil Eigen­an­teil ohne Zusatz­ver­si­che­rung
Implan­tat mit Kro­ne ca. 3.000 € ca. 600 € ca. 2.400 €
Hoch­wer­ti­ge Kro­ne (Kera­mik) ca. 1.000 € ca. 200 € ca. 800 €
Teil­pro­the­se ca. 1.500 € ca. 500 € ca. 1.000 €
Wur­zel­be­hand­lung (Backen­zahn) ca. 500 € 0–150 € ca. 350–500 €
Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung ca. 90–120 € 0 € 90–120 €
* Alle Beträ­ge sind Richt­wer­te. Tat­säch­li­che Kos­ten und Kas­sen­an­tei­le hän­gen unter ande­rem von Befund, Ver­sor­gung, Pra­xis, Regi­on und Bonus­heft ab.

Die Bei­spie­le machen deut­lich: Der Eigen­an­teil kann schnell in den vier­stel­li­gen Bereich gehen, vor allem bei Zahn­ersatz. Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann die­se Belas­tung abfe­dern, aber die Leis­tung hängt immer vom Tarif ab. Ach­ten Sie beson­ders auf Staf­fe­lun­gen in den ers­ten Jah­ren, Begren­zun­gen je Leis­tung sowie dar­auf, ob bereits Behand­lun­gen ange­ra­ten oder geplant sind. Genau das ent­schei­det spä­ter, ob und in wel­cher Höhe erstat­tet wird.

Wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Tari­fe zu Ihrem Alter und Ihrem Bedarf pas­sen, ist ein Ver­gleich der schnells­te nächs­te Schritt.

Wei­te­re The­men rund um Zahn­ge­sund­heit im Alter

Die­se Bei­trä­ge könn­ten für Rent­ner und Senio­ren eben­falls hilf­reich sein

Wenn Sie sich mit einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung im Ruhe­stand beschäf­ti­gen, tau­chen meist die­sel­ben Fra­gen auf: Wel­che Kos­ten sind rea­lis­tisch? Wel­che Ver­sor­gung kommt infra­ge? Und wie bleibt der Bei­trag plan­bar, ohne spä­ter böse Über­ra­schun­gen zu erle­ben? Die fol­gen­den Bei­trä­ge lie­fern Ihnen genau dazu pra­xis­na­he Ori­en­tie­rung, ver­ständ­lich erklärt und mit Blick auf die typi­schen Ent­schei­dungs­punk­te bei Zahn­ersatz, Implan­ta­ten und der Bei­trags­kal­ku­la­ti­on.

Grafische Darstellung eines Zahnimplantats mit Schraube, Abutment und Krone im Oberkiefer als Aufbau des Zahnersatzes.
Zahn­im­plan­tat

Implan­ta­te sind häu­fig eine hoch­wer­ti­ge Lösung bei feh­len­den Zäh­nen, aber sie kön­nen schnell teu­er wer­den. Hier erfah­ren Sie, wel­che Kos­ten typisch sind, wie die Kran­ken­kas­se sich betei­ligt und wor­auf Sie bei einer Zusatz­ver­si­che­rung ach­ten soll­ten.

Patientin bespricht mit einer zahnmedizinischen Fachkraft die Kosten für Zahnersatz und füllt ein Formular in der Praxis aus.
Zahn­ersatz Kos­ten

Kro­ne, Brü­cke oder Pro­the­se: Beim Zahn­ersatz ent­ste­hen oft hohe Eigen­an­tei­le, weil die Kas­se nur einen fes­ten Zuschuss leis­tet. Wir zei­gen, wie sich die Kos­ten zusam­men­set­zen und wie Sie Ihren Eigen­an­teil sinn­voll redu­zie­ren kön­nen.

Zwei Frauen unterschiedlichen Alters lachen und umarmen sich – Symbolbild für generationenübergreifende Vorsorge mit Altersrückstellungen.
Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung mit Alters­rück­stel­lung

Man­che Tari­fe sind so kal­ku­liert, dass Bei­trä­ge lang­fris­tig sta­bi­ler blei­ben kön­nen. Hier erklä­ren wir ver­ständ­lich, was Alters­rück­stel­lun­gen bedeu­ten, für wen das im höhe­ren Alter sinn­voll sein kann und wo die Gren­zen lie­gen.

Auf die­se Leis­tun­gen soll­ten Rent­ner ach­ten

Wor­auf es bei einer guten Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung im Alter ankommt

Im Ruhe­stand geht es bei einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung meist um zwei Din­ge: hohe Eigen­an­tei­le bei Zahn­ersatz abfe­dern und Kos­ten bes­ser plan­bar machen. Gleich­zei­tig sind die Bedin­gun­gen im Alter oft stren­ger, weil Zahn­sta­tus, feh­len­de Zäh­ne oder bereits ange­ra­te­ne Behand­lun­gen stär­ker ins Gewicht fal­len. Wer nur nach „viel Pro­zent“ aus­wählt, erlebt spä­ter schnell Über­ra­schun­gen. Mit den rich­ti­gen Tarif­merk­ma­len lässt sich jedoch auch als Rent­ner oder Seni­or ein pas­sen­der Schutz fin­den, der zu Ihrer Zahn­si­tua­ti­on und Ihrem Bud­get passt.

Eine gute Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Rent­ner soll­te vor allem dort leis­ten, wo die Eigen­an­tei­le typi­scher­wei­se am höchs­ten sind: bei Zahn­ersatz wie Kro­nen, Brü­cken, Pro­the­sen und Implan­ta­ten. Gleich­zei­tig lohnt sich ein Blick auf Leis­tun­gen zum Zahn­erhalt, zum Bei­spiel hoch­wer­ti­ge Fül­lun­gen oder Wur­zel­be­hand­lun­gen. Vie­le Tari­fe bie­ten zusätz­lich Zuschüs­se zur pro­fes­sio­nel­len Zahn­rei­ni­gung, oft in fes­ten Bud­gets oder bis zu bestimm­ten Höchst­be­trä­gen. Ent­schei­dend ist dabei nicht nur, ob eine Leis­tung „irgend­wie ent­hal­ten“ ist, son­dern in wel­cher Höhe, unter wel­chen Bedin­gun­gen und ab wann sie tat­säch­lich greift.

Wich­ti­ge Punk­te, auf die Sie ach­ten soll­ten

  • Erstat­tung und Leis­tungs­be­rei­che klar tren­nen: Prü­fen Sie getrennt Zahn­ersatz, Zahn­be­hand­lung und Pro­phy­la­xe. Ein Tarif kann bei Zahn­ersatz stark sein, aber bei Behand­lun­gen oder PZR nur begrenzt leis­ten.

  • Staf­fe­lun­gen und Begren­zun­gen in den ers­ten Jah­ren: Vie­le Tari­fe begren­zen die Erstat­tung am Anfang. Das ist nicht auto­ma­tisch schlecht, muss aber zu Ihrer Pla­nung pas­sen, wenn in den nächs­ten Jah­ren etwas ansteht.

  • War­te­zei­ten und „Sofort­schutz“ rich­tig ein­ord­nen: Tari­fe ohne War­te­zeit gibt es, aber das bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass bereits ange­ra­te­ne oder lau­fen­de Behand­lun­gen über­nom­men wer­den. Genau hier ste­hen die wich­tigs­ten Aus­schlüs­se.

  • Zahn­sta­tus und Annah­me­be­din­gun­gen: Feh­len­de Zäh­ne, Pro­the­sen oder bereits geplan­te Maß­nah­men kön­nen die Annah­me erschwe­ren oder zu Ein­schrän­kun­gen füh­ren. Ehr­li­che Anga­ben sind ent­schei­dend, damit es spä­ter kei­nen Ärger bei der Erstat­tung gibt.

  • Bei­trags­lo­gik ver­ste­hen: Man­che Tari­fe sind so kal­ku­liert, dass Bei­trä­ge lang­fris­tig anders ver­lau­fen als bei „güns­ti­gen Ein­stiegs­ta­ri­fen“. Für Rent­ner kann Plan­bar­keit wich­ti­ger sein als der bil­ligs­te Start­bei­trag.

  • Pas­sung statt „Testsieger“-Denken: Der bes­te Tarif ist der, der zu Ihrer Zahn­si­tua­ti­on passt und im Leis­tungs­fall sau­ber leis­tet. Ein Ver­gleich lohnt sich beson­ders dann, wenn Sie zwi­schen meh­re­ren Ver­sor­gungs­lö­sun­gen schwan­ken oder den Eigen­an­teil gezielt sen­ken möch­ten.

Kurz­um: Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung soll­te im Alter zu Ihrem Zahn­sta­tus, Ihrem Bedarf und Ihrem Bud­get pas­sen. Wenn Sie die Tarif­de­tails sau­ber prü­fen, ver­mei­den Sie Über­ra­schun­gen und sichern sich genau den Schutz, den Sie wirk­lich nut­zen kön­nen.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Rent­ner

Was Sie schon immer über Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen für Senio­ren wis­sen woll­ten

Die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann sinn­voll sein, wenn Sie künf­tig mit Zahn­ersatz oder höhe­ren Eigen­an­tei­len rech­nen und Ihr Zahn­sta­tus noch einen Abschluss zulässt. Wich­tig ist, dass der Tarif zu Ihrem Bedarf passt und Sie Staf­fe­lun­gen, War­te­zei­ten und Aus­schlüs­se ver­ste­hen. Für vie­le Senio­ren lohnt sich der Schutz vor allem dann, wenn noch kei­ne kon­kre­ten Behand­lun­gen ange­ra­ten sind und Sie früh­zei­tig ver­glei­chen.

Ein pas­sen­der Tarif für älte­re Men­schen leis­tet stark bei Zahn­ersatz (Kro­nen, Brü­cken, Pro­the­sen, Implan­ta­te), hat nach­voll­zieh­ba­re Begren­zun­gen in den ers­ten Jah­ren und kla­re Regeln zur Annah­me. Ent­schei­dend sind Zahn­sta­tus, feh­len­de Zäh­ne und die Fra­ge, ob bereits Zahn­ersatz geplant ist. „Bes­te Ver­si­che­rung“ gibt es nicht pau­schal, der bes­te Tarif ist der, der zu Ihrer Aus­gangs­la­ge passt.

Wenn Behand­lun­gen bereits ange­ra­ten oder begon­nen wur­den, wird es oft schwie­rig, weil vie­le Tari­fe dafür nicht leis­ten oder den Antrag ableh­nen. Auch bei vie­len feh­len­den Zäh­nen kann die Aus­wahl deut­lich klei­ner wer­den. Des­halb gilt: Je frü­her Sie ver­glei­chen, des­to grö­ßer ist die Chan­ce auf einen Tarif, der spä­ter wirk­lich ent­las­tet.

Ja, das ist grund­sätz­lich mög­lich, aber nicht bei jedem Anbie­ter und nicht mit jedem Leis­tungs­um­fang. In die­sem Alter sind Annah­me­be­din­gun­gen und Bei­trag oft stren­ger, und der Zahn­sta­tus ist beson­ders ent­schei­dend. Ein Ver­gleich ist hier wich­tig, um Tari­fe zu fin­den, die über­haupt noch offen sind und deren Bedin­gun­gen zu Ihrer Situa­ti­on pas­sen.

Je nach Tarif kön­nen Zahn­ersatz (Kro­nen, Brü­cken, Pro­the­sen, Implan­ta­te), Zahn­be­hand­lun­gen (z. B. hoch­wer­ti­ge Fül­lun­gen, Wur­zel­be­hand­lung) und Pro­phy­la­xe (z. B. Zuschuss zur pro­fes­sio­nel­len Zahn­rei­ni­gung) erstat­tet wer­den. Wie viel wirk­lich über­nom­men wird, hängt von Erstat­tungs­sät­zen, Bud­gets, Staf­fe­lun­gen und den genau­en Bedin­gun­gen ab.

Im All­tag mei­nen vie­le mit „Gebiss“ die her­aus­nehm­ba­re Pro­the­se. Fach­lich ist die Zahn­pro­the­se der Zahn­ersatz, der feh­len­de Zäh­ne ersetzt, ent­we­der her­aus­nehm­bar (Teil-/Voll­pro­the­se) oder fest­sit­zend (z. B. Brü­cke). Für Ihre Ver­si­che­rung ist rele­vant, wel­che Ver­sor­gung geplant ist, weil Tari­fe Leis­tun­gen und Begren­zun­gen oft danach unter­schei­den.

Die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se betei­ligt sich bei Zahn­ersatz in der Regel mit einem fes­ten Zuschuss zur Regel­ver­sor­gung. Der Eigen­an­teil hängt dann von der gewähl­ten Ver­sor­gung, dem Befund und oft auch vom Bonus­heft ab. Hoch­wer­ti­ge­re Lösun­gen kön­nen den Eigen­an­teil deut­lich erhö­hen, wes­halb vie­le Rent­ner die Kos­ten über eine Zusatz­ver­si­che­rung plan­ba­rer machen möch­ten.

Ein ein­heit­li­ches Höchst­auf­nah­me­al­ter gibt es nicht. Eini­ge Tari­fe haben Alters­gren­zen, ande­re neh­men auch im höhe­ren Alter noch auf. Ent­schei­dend ist zusätz­lich der Zahn­sta­tus und ob bereits Behand­lun­gen ange­ra­ten sind. Ein Ver­gleich hilft, Tari­fe zu fin­den, die in Ihrem Alter über­haupt noch abschließ­bar sind.

Die Waiz­mann­ta­bel­le ist eine Ver­gleichs­über­sicht für Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen. Für Ihre Ent­schei­dung ist aber wich­ti­ger, dass Sie Bedin­gun­gen, Staf­fe­lun­gen und Annah­me­fra­gen pas­send zu Ihrem Zahn­sta­tus prü­fen, statt sich nur auf Ran­kings zu ver­las­sen.

Das hängt von Ein­tritts­al­ter, Leis­tungs­um­fang und Zahn­sta­tus ab. Wich­tig ist weni­ger eine „idea­le“ Bei­trags­hö­he, son­dern ob der Tarif im Ver­hält­nis zu den mög­li­chen Eigen­an­tei­len sinn­voll ent­las­tet und ob die Bedin­gun­gen zu Ihrer Pla­nung pas­sen. Wer nur nach dem güns­tigs­ten Bei­trag aus­wählt, ris­kiert spä­ter Lücken durch Begren­zun­gen oder schwa­che Leis­tung.

Gro­ße FAQ Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Sie möch­ten tie­fer ein­stei­gen? In unse­rer gro­ßen FAQ zur Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung fin­den Sie Ant­wor­ten zu Kos­ten, War­te­zei­ten, Staf­fe­lun­gen, Annah­me­fra­gen und Leis­tungs­fäl­len. Kurz, ver­ständ­lich und ohne Wer­be­ver­spre­chen.

Wei­te­re Bedürf­nis­se – wei­te­re Lösun­gen

Wann sich eine spe­zi­el­le Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung beson­ders lohnt

Nicht nur das Alter ent­schei­det über den rich­ti­gen Tarif. Auch indi­vi­du­el­le Lebens­si­tua­tio­nen, aku­te Zahn­arzt­kos­ten oder Unzu­frie­den­heit mit dem aktu­el­len Anbie­ter spie­len eine Rol­le. Die­se The­men hel­fen Ihnen, den pas­sen­den Schutz zu fin­den – genau dann, wenn Sie ihn brau­chen.

Patientin lächelt entspannt im Zahnarztstuhl – Beratung durch Zahnärztin zur sofortigen Absicherung mit Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit.
Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ohne War­te­zeit

Wenn bereits eine Behand­lung ansteht oder drin­gend Zahn­ersatz benö­tigt wird, ist ein Tarif ohne War­te­zeit die rich­ti­ge Wahl. Hier erhal­ten Sie sofor­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz – je nach Anbie­ter sogar ohne Leis­tungs­aus­schlüs­se. Was mög­lich ist und wor­auf Sie ach­ten müs­sen, erfah­ren Sie hier.

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Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung wech­seln

Vie­le Ver­si­cher­te stel­len fest: Der aktu­el­le Tarif hält nicht, was er ver­spricht. Ein Wech­sel zur pas­sen­den Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann bes­se­re Leis­tun­gen und fai­re Bei­trä­ge brin­gen. Wel­che Hür­den es gibt und wie Sie cle­ver wech­seln, zei­gen wir Ihnen im Detail.

Zahntechnikerin oder Zahnarzt setzt eine künstliche Zahnkrone auf ein Zahnmodell im Labor oder Behandlungsraum.
Zahn­kro­ne: Kos­ten & Ver­si­che­rung

Zahn­kro­nen sind im Alter kei­ne Sel­ten­heit – aber teu­er. Die gesetz­li­che Kas­se über­nimmt nur einen Bruch­teil der Kos­ten. Mit der rich­ti­gen Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung lässt sich der Eigen­an­teil deut­lich sen­ken. Hier lesen Sie, was Sie ohne und mit Ver­si­che­rung zah­len.

Implan­ta­te und Zahn­ersatz im Alter: Was zahlt die Kas­se, was der Zusatz­schutz?

Zahn­ersatz­kos­ten für Rent­ner: Unter­schie­de zwi­schen Kas­se und Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Zahn­ersatz gehört im höhe­ren Alter für vie­le Men­schen dazu. Die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se betei­ligt sich dabei in der Regel über einen befund­be­zo­ge­nen Fest­zu­schuss zur Regel­ver­sor­gung. Ent­schei­den Sie sich für hoch­wer­ti­ge­re Ver­sor­gun­gen, steigt der Eigen­an­teil schnell deut­lich. Genau hier kann eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ent­las­ten, je nach Tarif, Leis­tungs­gren­zen und Ihrer Aus­gangs­la­ge.

Die GKV zahlt bei Zahn­ersatz grund­sätz­lich einen fes­ten Zuschuss, der sich am Befund und an der Regel­ver­sor­gung ori­en­tiert. Das bedeu­tet: Auch wenn Sie sich für hoch­wer­ti­ge­re Lösun­gen ent­schei­den, bleibt der Zuschuss nicht auto­ma­tisch im glei­chen Ver­hält­nis „mit­wach­send“. Ein Bonus­heft kann den Zuschuss erhö­hen, und in bestimm­ten Fäl­len (zum Bei­spiel bei aner­kann­ter Här­te­fall­re­ge­lung) gel­ten ande­re Vor­aus­set­zun­gen. Für vie­le Rent­ner ist des­halb ent­schei­dend, den vor­aus­sicht­li­chen Eigen­an­teil früh­zei­tig rea­lis­tisch ein­zu­ord­nen.

Pra­xis­bei­spiel: Ein­zel­zahn­im­plan­tat im Ober­kie­fer
Ein Implan­tat mit Auf­bau und Kro­ne liegt häu­fig im Bereich von rund 2.800 bis 3.500 Euro, je nach Auf­wand und Pra­xis. Die Kran­ken­kas­se betei­ligt sich dabei in der Regel über den Fest­zu­schuss zur pas­sen­den Regel­ver­sor­gung, oft im hohen drei­stel­li­gen Bereich, mit Bonus­heft ent­spre­chend mehr. Der ver­blei­ben­de Eigen­an­teil kann trotz­dem schnell vier­stel­lig wer­den.

Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung kann die­sen Eigen­an­teil redu­zie­ren, aber die Leis­tung hängt vom Tarif ab. Ach­ten Sie beson­ders auf Staf­fe­lun­gen in den ers­ten Jah­ren, mög­li­che Höchst­be­trä­ge, die genaue Erstat­tung für Implan­ta­te und Kro­nen sowie dar­auf, ob bereits Behand­lun­gen ange­ra­ten oder begon­nen sind. Das ist häu­fig der Punkt, der dar­über ent­schei­det, ob eine Erstat­tung über­haupt mög­lich ist.

Fazit

Im Ren­ten­al­ter tref­fen Zahn­ersatz­kos­ten oft auf ein begrenz­te­res Bud­get. Wer recht­zei­tig ver­gleicht, kann die Kos­ten bes­ser plan­bar machen und fin­det eher einen Tarif, der zur eige­nen Zahn­si­tua­ti­on passt.

War­um sich der Abschluss für Rent­ner lohnt

Im Ruhe­stand geht es bei einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung sel­ten um „Luxus“, son­dern um Plan­bar­keit. Zahn­ersatz, Kro­nen, Pro­the­sen oder Implan­ta­te kön­nen schnell hohe Eigen­an­tei­le aus­lö­sen, weil die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se meist nur einen fes­ten Zuschuss zur Regel­ver­sor­gung leis­tet. Wer dann ohne Zusatz­schutz ent­schei­det, zahlt oft spür­bar aus eige­ner Tasche oder muss bei der Ver­sor­gung stär­ker spa­ren, als es eigent­lich nötig wäre.

Ob sich ein Abschluss lohnt, hängt vor allem von Ihrer Aus­gangs­la­ge ab. Wenn noch kei­ne kon­kre­ten Behand­lun­gen ange­ra­ten oder begon­nen sind, ist die Aus­wahl an Tari­fen meist grö­ßer und die Chan­cen auf bes­se­re Kon­di­tio­nen stei­gen. Wer dage­gen bereits Zahn­ersatz plant oder lau­fen­de Maß­nah­men hat, soll­te beson­ders genau hin­schau­en, weil Tari­fe hier häu­fig Gren­zen set­zen oder gar nicht leis­ten. Genau des­halb lohnt sich im Ren­ten­al­ter ein Ver­gleich nicht nur über „Pro­zen­te“, son­dern über die Details: Erstat­tung für Zahn­ersatz und Implan­ta­te, Staf­fe­lun­gen in den ers­ten Jah­ren, mög­li­che War­te­zei­ten, Annah­me­be­din­gun­gen und die Fra­ge, wie sich der Bei­trag über die Zeit ent­wi­ckelt.

Wenn Sie Klar­heit möch­ten, wel­che Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung zu Ihrem Alter und Ihrem Zahn­sta­tus passt, ist der Rech­ner der schnells­te nächs­te Schritt. So sehen Sie in weni­gen Minu­ten, wel­che Tari­fe rea­lis­tisch sind und wel­che Leis­tun­gen Sie für Ihren Bedarf erwar­ten dür­fen.

Häu­fi­ge Fra­gen

Ist eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung mög­lich, wenn schon Kro­nen, Brü­cken oder Pro­the­sen vor­han­den sind?

Ja, das ist oft mög­lich, aber es hängt stark von Ihrem aktu­el­len Zahn­sta­tus und den Annah­me­fra­gen ab. Vor­han­de­ner Zahn­ersatz ist nicht auto­ma­tisch ein Aus­schluss. Kri­ti­scher sind meist feh­len­de Zäh­ne, lau­fen­de Pro­ble­me am Zahn­fleisch (z. B. Par­odon­ti­tis) oder bereits geplan­te Maß­nah­men. Vie­le Tari­fe unter­schei­den außer­dem zwi­schen „bestehen­der Zustand“ und „künf­ti­ger Bedarf“. Heißt: Was schon gemacht wur­de, wird nicht „nach­träg­lich“ bezahlt, künf­ti­ger Zahn­ersatz kann aber je nach Tarif mit­ver­si­chert sein.
Wich­tig für die Pra­xis: Beant­wor­ten Sie Gesund­heits­fra­gen voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß. Sonst ris­kie­ren Sie im Leis­tungs­fall Kür­zun­gen oder eine Ableh­nung der Erstat­tung.

Alters­rück­stel­lun­gen bedeu­ten, dass ein Teil des Bei­trags ange­spart wird, damit der Bei­trag im Alter rech­ne­risch sta­bi­ler bleibt. Das klingt attrak­tiv, ist aber kein Garant für dau­er­haft gleich­blei­ben­de Bei­trä­ge, denn Ver­si­che­rer dür­fen Bei­trä­ge trotz­dem anpas­sen, wenn sich die Kal­ku­la­ti­ons­grund­la­gen ändern.
Für Rent­ner kann ein Tarif mit Alters­rück­stel­lun­gen sinn­voll sein, wenn Ihnen Plan­bar­keit beson­ders wich­tig ist und Sie den Schutz lang­fris­tig hal­ten möch­ten. Gleich­zei­tig gilt: Wer erst im höhe­ren Alter ein­steigt, hat weni­ger Zeit, Rück­stel­lun­gen auf­zu­bau­en. Dann ist der Unter­schied zu Tari­fen ohne Alters­rück­stel­lun­gen häu­fig klei­ner, als vie­le erwar­ten.

In den meis­ten Fäl­len gilt: Was bereits ange­ra­ten, geplant oder begon­nen ist, wird von einer neu abge­schlos­se­nen Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung nicht über­nom­men. Ein Heil und Kos­ten­plan ist dabei ein kla­res Signal, dass eine Maß­nah­me bereits vor­ge­se­hen ist. Vie­le Ver­si­che­rer wer­ten das als „vor­ver­trag­li­chen Ver­si­che­rungs­fall“.
Das heißt nicht, dass ein Abschluss gene­rell unmög­lich ist. Es heißt nur: Für genau die­se geplan­te Behand­lung soll­ten Sie nicht mit einer Erstat­tung rech­nen. Ver­si­chert wer­den kann, je nach Tarif und Annah­me, eher das, was spä­ter neu ent­steht.
Wenn bei Ihnen etwas ansteht, ist es wich­tig, die Bedin­gun­gen sehr genau zu prü­fen: Was zählt als „ange­ra­ten“, wel­che War­te­zei­ten oder Staf­fe­lun­gen gel­ten, und ob der Tarif bei Ihrer Zahn­si­tua­ti­on über­haupt annimmt. Genau hier trennt sich Mar­ke­ting von ech­ter Leis­tung.

Ein Tarif „ohne War­te­zeit“ kann sinn­voll sein, wenn Sie sich kurz­fris­tig absi­chern möch­ten, aber aktu­ell kei­ne ange­ra­te­nen oder lau­fen­den Behand­lun­gen haben. „Ohne War­te­zeit“ bedeu­tet meist: Leis­tun­gen kön­nen ab Ver­trags­be­ginn für neue, unvor­her­seh­ba­re Fäl­le grei­fen.
Die Gren­zen lie­gen oft in drei Punk­ten: ers­tens kön­nen trotz­dem Staf­fe­lun­gen oder Höchst­gren­zen in den ers­ten Jah­ren gel­ten, zwei­tens kön­nen bestimm­te Leis­tun­gen begrenzt sein (z. B. Implan­ta­te), drit­tens wer­den ange­ra­te­ne oder bereits geplan­te Maß­nah­men in der Regel nicht bezahlt, auch ohne War­te­zeit.
Für Rent­ner ist Sofort­schutz dann inter­es­sant, wenn Sie Wert auf schnel­le Absi­che­rung legen, aber gleich­zei­tig bereit sind, die Start­be­gren­zun­gen zu akzep­tie­ren. Ent­schei­dend ist immer der kon­kre­te Blick in die Bedin­gun­gen, nicht nur das Label „ohne War­te­zeit“.

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