Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung: Tari­fe und Leis­tun­gen

OP oder Kran­ken­ver­si­che­rung? Ver­glei­chen Sie Tari­fe und berech­nen Sie den Bei­trag.

Ein Beagle an der Leine läuft mit einer Person durch buntes Herbstlaub in einem sonnigen Wald

Wel­che Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung passt zu Ihrem Hund?

Wenn beim Hund plötz­lich eine Ver­let­zung pas­siert oder eine Krank­heit län­ger behan­delt wer­den muss, wird aus „mal schnell zum Tier­arzt“ oft eine Rech­nung, die man nicht mehr neben­bei weg­steckt. Genau hier trennt sich OP-Schutz von Kran­ken­ver­si­che­rung: Eine OP-Ver­si­che­rung für Hun­de federt vor allem hohe Ope­ra­ti­ons­kos­ten ab. Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung geht wei­ter und kann zusätz­lich Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te mit abde­cken. Wel­che Vari­an­te für Sie sinn­voll ist, hängt weni­ger vom „bes­ten Tarif“ ab, son­dern davon, wie Ihr Hund lebt, wie alt er ist und wie plan­bar Sie Tier­arzt­kos­ten hal­ten möch­ten.

Bei der Uelz­e­ner sind die Tarif­stu­fen vor allem über das Jah­res­li­mit und den Leis­tungs­um­fang zu unter­schei­den: In der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung liegt das Erstat­tungs­li­mit je nach Tarif bei 1.500 Euro oder 3.000 Euro pro Jahr, im Pre­mi­um-Plus-Tarif sind Erstat­tun­gen ohne Jah­res­li­mit vor­ge­se­hen. Die Erstat­tung ist dabei unab­hän­gig vom GOT-Satz beschrie­ben, was gera­de bei Not­fäl­len und Spe­zi­al­be­hand­lun­gen wich­tig wird. Rele­van­te Stol­per­stel­len sind War­te­zei­ten und Son­der­fris­ten, zum Bei­spiel 30 Tage all­ge­mein und 6 Mona­te bei Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on. Wenn Sie das sau­ber abglei­chen, sehen Sie schnell, ob ein güns­ti­ger Ein­stieg reicht oder ob Sie lie­ber „ohne Limit“ rech­nen möch­ten.

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Inhalts­ver­zeich­nis

Schnell zur pas­sen­den Uelz­e­ner Absi­che­rung

Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung: Kran­ken, OP oder Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Nicht jeder Hund braucht den­sel­ben Schutz. Wenn Sie vor allem Tier­arzt­kos­ten absi­chern möch­ten, ist die Kran­ken­ver­si­che­rung die rich­ti­ge Rich­tung. Wenn es Ihnen in ers­ter Linie um teu­re Ein­grif­fe geht, ist die OP-Ver­si­che­rung der fokus­sier­te­re Weg. Und wenn Sie sich gegen Schä­den absi­chern möch­ten, die Ihr Hund ande­ren zufügt, geht es um die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht. Wäh­len Sie hier das The­ma, das zu Ihrer Situa­ti­on passt.

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Das Wich­tigs­te im Über­blick

Gesund­heit absi­chern und Bei­trä­ge plan­bar hal­ten

War­um die Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung für vie­le Hal­ter passt

Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen oft nicht nur bei gro­ßen Not­fäl­len, son­dern auch durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen. Wer die­se Kos­ten plan­ba­rer machen möch­te, ent­schei­det sich meist zwi­schen OP-Schutz, Kran­ken­ver­si­che­rung. Bei der Uelz­e­ner ist die Erstat­tung je nach Tarif bis zu 100 Pro­zent mög­lich und unab­hän­gig vom GOT-Satz, das ist vor allem bei Not­dienst und Spe­zi­al­be­hand­lun­gen rele­vant.

Ope­ra­tio­nen gehö­ren zu den teu­ers­ten Tier­arzt­leis­tun­gen, weil neben dem Ein­griff oft Nar­ko­se, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Ver­bands­ma­te­ri­al und die Nach­be­hand­lung dazu­kom­men. Genau hier setzt die Hun­de OP-Ver­si­che­rung der Uelz­e­ner an und über­nimmt je nach Tarif bis zu 100 Pro­zent der Kos­ten, unab­hän­gig vom GOT-Satz.

Wich­tig ist die Tarif­lo­gik: Es gibt ein Erstat­tungs­li­mit pro Ver­si­che­rungs­jahr, je nach Stu­fe mit 1.500 Euro, 3.000 Euro oder ohne Jah­res­li­mit. Für vie­le Hal­ter rele­vant ist außer­dem die Annah­me­gren­ze: Pre­mi­um Plus ist nur bis zum 6. Geburts­tag abschließ­bar.

Auch War­te­zei­ten gehö­ren in die­sen Tab, damit es kei­ne Über­ra­schung gibt. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 30 Tage, für medi­zi­nisch indi­zier­te Kas­tra­tio­nen oder Ste­ri­li­sa­tio­nen gilt eine War­te­zeit von 6 Mona­ten.

Die Kran­ken­ver­si­che­rung ist die Lösung, wenn Sie nicht nur OP-Kos­ten, son­dern auch Behand­lun­gen im All­tag absi­chern möch­ten. Dazu zäh­len ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und je nach Situa­ti­on auch Ope­ra­tio­nen, aller­dings immer inner­halb des tarif­li­chen Erstat­tungs­li­mits.

Prak­tisch ist die Logik im Tarif­auf­bau: Die Uelz­e­ner Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ent­hält die Leis­tun­gen der OP-Ver­si­che­rung in der jewei­li­gen Stu­fe, das Erstat­tungs­li­mit bleibt dabei bestehen. Dadurch wis­sen Sie von Anfang an, wie viel Bud­get pro Ver­si­che­rungs­jahr zur Ver­fü­gung steht.

Für vie­le Hun­de­be­sit­zer ein ech­ter All­tags­vor­teil ist die Gesund­heits­pau­scha­le für Vor­sor­ge. In Pre­mi­um sind 100 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr vor­ge­se­hen, in Pre­mi­um Plus 200 Euro. Basis ent­hält die­se Pau­scha­le nicht.

Wenn Sie gezielt erwei­tern möch­ten, sind die Bau­stei­ne der sau­bers­te Weg. So zah­len Sie nur für Leis­tun­gen, die zu Ihrem Hund und Ihrem Risi­ko pas­sen, statt einen zu gro­ßen Tarif zu wäh­len.

Bei der Uelz­e­ner sind als Bau­stei­ne gegen Mehr­bei­trag vor­ge­se­hen: Son­der-OP, Reha und Zahn­zu­satz. Das ist inter­es­sant, wenn Sie zum Bei­spiel nach einer OP mehr Nach­be­hand­lung abde­cken möch­ten oder Zahn­the­men für Ihren Hund rea­lis­ti­scher sind als bei ande­ren.

Erstat­tet bis zu 1.000 € für Nach­be­hand­lun­gen nach einer ver­si­cher­ten OP, auch durch Nicht-Tier­ärz­te – inner­halb von 21 Kalen­der­ta­gen:

  • Phy­sio­the­ra­pie (bis 12 Wochen nach OP)

  • Osteo­pa­thie

  • Phy­to­the­ra­pie

  • Heil­prak­ti­ker & Homöo­pa­thie

  • Rege­ne­ra­ti­ve The­ra­pien (z. B. PRP, IRAP)

Erwei­tert den OP-Schutz auf ange­bo­re­ne, gene­tisch beding­te oder schwer kal­ku­lier­ba­re Erkran­kun­gen. Gedeckt sind unter ande­rem:

  • Patell­a­lu­xa­ti­on, Hüft­dys­pla­sie (HD)

  • Kreuz­band­riss, Brachy­ze­pha­lie

  • Kryptor­chis­mus (ver­la­ger­te Hoden)

  • Entropium/Ektropium (Lid­fehl­stel­lun­gen)

  • Leis­ten- und Nabel­brü­che

  • Herz­ope­ra­tio­nen, Lebershunt

  • Lid­spal­ten­plas­tik, Femur­kopf­re­sek­ti­on

Die Leis­tung beträgt max. 3.000 €/Jahr im Pre­mi­um Plus Tarif.

Deckt zahn­me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen bis 1.000 € jähr­lich, die sonst oft aus­ge­schlos­sen sind:

  • medi­zi­nisch not­wen­di­ge Gebiss­kor­rek­tur

  • Zahn­pro­the­sen nach Über­kro­nung

  • Zahn­rei­ni­gung, Poli­tur, Zahn­stein­ent­fer­nung

Die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) regelt, wie Tier­ärz­te Leis­tun­gen abrech­nen. Je nach Auf­wand und Situa­ti­on kann der Satz deut­lich vari­ie­ren, zum Bei­spiel bei Not­dienst, am Wochen­en­de oder in der Tier­kli­nik.

Der ent­schei­den­de Punkt für vie­le Hal­ter: Die Uelz­e­ner erstat­tet unab­hän­gig vom GOT-Satz. Das gibt Ihnen mehr Sicher­heit, weil Sie nicht erst rech­nen müs­sen, ob eine Behand­lung „zu teu­er abge­rech­net“ wur­de, son­dern ob sie medi­zi­nisch not­wen­dig ist und in den Tarif fällt.

Wenn Sie unsi­cher sind, star­ten Sie mit einer ein­fa­chen Fra­ge: Geht es Ihnen vor allem um das Risi­ko einer teu­ren Ope­ra­ti­on oder möch­ten Sie auch die lau­fen­den Tier­arzt­kos­ten absi­chern. Danach lässt sich der pas­sen­de Tarif deut­lich schnel­ler ein­gren­zen. Wenn Sie die Bei­trä­ge direkt sehen möch­ten, rech­nen Sie den Schutz ein­mal durch und prü­fen Sie dann in Ruhe, wel­che Bau­stei­ne wirk­lich zu Ihrem Hund pas­sen.

Von Basis bis Pre­mi­um Plus: So unter­schei­den sich die Tari­fe wirk­lich

Wel­che Leis­tun­gen bie­ten die Uelz­e­ner Tari­fe?

Die Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung bie­tet Tari­fe für OP-Schutz und Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung. Ent­schei­dend ist, ob Sie ein kla­res Jah­res­bud­get akzep­tie­ren oder lie­ber ohne Limit pla­nen möch­ten und wel­che Extras Ihnen im All­tag wirk­lich hel­fen.

Im Kern unter­schei­den sich die Tarif­stu­fen über zwei Punk­te: das Erstat­tungs­li­mit pro Ver­si­che­rungs­jahr und den Umfang der Leis­tun­gen rund um Ein­grif­fe, Nach­sor­ge und Vor­sor­ge. In der OP-Ver­si­che­rung liegt das Limit bei 1.500 Euro (Basis), 3.000 Euro (Pre­mi­um) oder ohne Jah­res­höchst­gren­ze (Pre­mi­um Plus). Das ist wich­tig, weil gera­de bei kom­pli­zier­ten Ope­ra­tio­nen nicht nur der Ein­griff zählt, son­dern auch Vor­un­ter­su­chun­gen, Nar­ko­se, Medi­ka­men­te und die Nach­be­hand­lung. Zusätz­lich unter­schei­den sich Tari­fe bei der Län­ge der Nach­sor­ge nach OP sowie bei Leis­tun­gen, die ohne klas­si­schen OP-Schnitt anfal­len, zum Bei­spiel mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe oder bestimm­te Fremd­kör­per­ent­fer­nun­gen.

Bei der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung kommt zur OP-Logik der All­tag dazu: Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te. Ein rele­van­ter Unter­schied ist außer­dem die Gesund­heits­pau­scha­le für Vor­sor­ge. In den Tari­fen ist sie als 0 Euro (Basis), 100 Euro pro Jahr (Pre­mi­um) und 200 Euro pro Jahr (Pre­mi­um Plus) aus­ge­wie­sen. Dadurch kön­nen typi­sche Vor­sor­ge­the­men plan­ba­rer wer­den, ohne dass jede Klei­nig­keit zur Bud­get­fra­ge wird.

Uelz­e­ner Tari­fe im Ver­gleich

Mit­ver­si­cher­te Leis­tun­gen in der Tarif­va­ri­an­te Basis Pre­mi­um Pre­mi­um Plus
Alle Ope­ra­tio­nen sind ver­si­cher­bar
Erstat­tung bis zu 100 % unab­hän­gig vom GOT-Satz
Erstat­tungs­li­mit pro Ver­si­che­rungs­jahr1.500 €3.000 €ohne Jah­res­höchst­gren­ze
Auf­nah­me ab dem 1. Lebens­tag
Selbst­be­tei­li­gung (bei Auf­nah­me­al­ter ab dem 6. Geburts­tag)150 €150 €Tarif nicht abschließ­bar
Ver­si­cher­te Vor­be­hand­lung vor OPam letz­ten Unter­su­chungs­tagletz­te 2 Unter­su­chungs­ta­geletz­ten 3 Unter­su­chungs­ta­ge
Ope­ra­tio­nen auf­grund ange­bo­re­ner Erkran­kun­gen
Mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe, Endo­sko­pie, Punk­ti­on
Fremd­kör­per­ent­fer­nung ohne OP
Nach­sor­ge/-behand­lung ambulant/stationär nach OP7 Tage14 Tage21 Tage
Alter­na­ti­ve Behand­lung durch Tier­arzt
Freie Tier­arzt- und Tier­kli­nik­wahl
Aus­lands­schutz12 Mona­te (euro­pa­weit)12 Mona­te (welt­weit)12 Mona­te (welt­weit)
All­ge­mei­ne War­te­zeit30 Tage30 Tage30 Tage
Reha-Bau­stein abschließ­bar (optio­nal)
Zahn­zu­satz-Bau­stein abschließ­bar (optio­nal)
Son­der-OP-Bau­stein abschließ­bar (optio­nal)
Bau­stein Kran­ken­ver­si­che­rung
Inklu­si­ve OP-Ver­si­che­rung und Wahl­op­ti­on Zucht­hün­din
Alle OP-Metho­den sind ver­si­chert
Ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen
Rönt­gen unter Nar­ko­se ohne OP
Homöo­pa­thie, Aku­punk­tur (Tier­arzt)
Unbe­grenz­te Vor- und Nach­be­hand­lung bei OP
Not­dienst­ge­bühr bei OP / Unfall
Gesund­heits­pau­scha­le (ohne War­te­zeit)100 €/Jahr200 €/Jahr

Damit Sie die Tabel­le schnell rich­tig lesen, lohnt sich die­se ein­fa­che Ein­ord­nung: Wenn Sie vor allem das OP-Risi­ko absi­chern möch­ten, ent­schei­det das Jah­res­li­mit dar­über, wie viel Puf­fer Sie im Ernst­fall haben. Basis kann bei klei­ne­ren Ein­grif­fen rei­chen, Pre­mi­um gibt mehr Luft, Pre­mi­um Plus ist die Wahl, wenn Sie sich nicht mit einer Ober­gren­ze beschäf­ti­gen möch­ten. Der zwei­te Blick soll­te auf Leis­tun­gen gehen, die häu­fig „neben der OP“ teu­er wer­den, zum Bei­spiel die Dau­er der Nach­be­hand­lung oder ob bestimm­te Ein­grif­fe und Fremd­kör­per­ent­fer­nun­gen ohne klas­si­sche OP im Tarif ent­hal­ten sind.

Wenn Sie zusätz­lich lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten absi­chern möch­ten, ist die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung der pas­sen­de­re Rah­men. Hier wird die Gesund­heits­pau­scha­le für vie­le Hal­ter im All­tag spür­bar, weil Vor­sor­ge nicht erst dann wich­tig wird, wenn etwas akut ist. Und wenn Sie beson­de­re Risi­ken abde­cken möch­ten, las­sen sich die Tari­fe über Bau­stei­ne erwei­tern. Ob das sinn­voll ist, hängt nicht von einem „bes­se­ren Tarif“ ab, son­dern davon, was bei Ihrem Hund rea­lis­tisch ist, zum Bei­spiel Zahn­pro­ble­me, Reha nach Ein­grif­fen oder spe­zi­el­le OP-The­men.

Wich­tig: Ein nied­ri­ger Start­bei­trag wirkt attrak­tiv, sagt aber wenig dar­über aus, ob der Schutz im Ernst­fall reicht. Wer ein­mal kurz Jah­res­li­mit, Nach­sor­ge und Vor­sor­ge­bud­get prüft, trifft meist die bes­se­re Ent­schei­dung und muss spä­ter weni­ger nach­jus­tie­ren.

Was kos­tet ein Tier­arzt­be­such wirk­lich?

Tier­arzt­kos­ten nach GOT ver­ste­hen und gezielt absi­chern

Vie­le Hal­ter rech­nen bei Tier­arzt­kos­ten mit „ein paar Euro für Unter­su­chung und Medi­ka­men­te“. In der Pra­xis wird es oft schnel­ler teu­rer, weil Dia­gnos­tik, Bild­ge­bung, Labor, Nar­ko­se und Nach­sor­ge zusam­men­kom­men. Dazu kommt die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te, kurz GOT. Sie legt den Rah­men fest, wie tier­ärzt­li­che Leis­tun­gen abge­rech­net wer­den dür­fen, inklu­si­ve Fak­to­ren und Zuschlä­gen.

Die GOT unter­schei­det zwi­schen einem ein­fa­chen und höhe­ren Gebüh­ren­satz. Je nach Auf­wand, Schwie­rig­keit und Situa­ti­on kann eine Leis­tung im 1‑fachen, 2‑fachen oder 3‑fachen Satz abge­rech­net wer­den. Im tier­ärzt­li­chen Not­dienst gel­ten eige­ne Regeln. Dort wird min­des­tens der 2‑fache Satz berech­net, zusätz­lich fällt eine Not­dienst­ge­bühr an. Genau sol­che Situa­tio­nen sind der Grund, war­um ver­meint­lich „nor­ma­le“ Behand­lun­gen schnell drei­stel­li­ge Beträ­ge errei­chen kön­nen, selbst wenn kei­ne Ope­ra­ti­on nötig ist.

Beson­ders kos­ten­trei­bend sind Fäl­le, bei denen meh­re­re Posi­tio­nen zusam­men­lau­fen. Bei einer Ohren­ent­zün­dung bleibt es häu­fig nicht bei der Unter­su­chung. Spü­lung, Behand­lung, Medi­ka­men­te und Kon­troll­ter­mi­ne kom­men dazu. Bei ortho­pä­di­schen The­men wie einem Kreuz­band­riss wird es noch deut­li­cher. Vor­un­ter­su­chun­gen, Rönt­gen, OP-Tech­nik, Kli­nik­auf­ent­halt sowie Nach­sor­ge mit Medi­ka­men­ten und Phy­sio­the­ra­pie kön­nen den Kos­ten­block mas­siv erhö­hen. Wer hier ohne pas­sen­den Schutz zahlt, trägt nicht nur den Ein­griff, son­dern auch die Fol­ge­kos­ten, die im All­tag gern unter­schätzt wer­den.

Bei der Uelz­e­ner ist die Erstat­tung in den Tari­fen bis zu 100 Pro­zent mög­lich und unab­hän­gig vom GOT-Satz beschrie­ben. Ent­schei­dend bleibt trotz­dem, dass der kon­kre­te Leis­tungs­um­fang und ein mög­li­ches Jah­res­li­mit im Tarif fest­ge­legt sind. Des­halb lohnt sich vor dem Abschluss ein kur­zer Check: Was soll abge­si­chert sein, wie hoch darf das Jah­res­bud­get sein und wie wich­tig ist Ihnen Vor­sor­ge, die regel­mä­ßig anfällt.

Leis­tung 1‑fach 2‑fach 3‑fach
Bei­spiel: Ohren­ent­zün­dung beim Hund
Unter­su­chung + Bera­tung 23,62 € 47,24 € 70,86 €
Ohr­spü­lung + Behand­lung 40,63 € 81,26 € 121,89 €
Medi­ka­men­te (lokal & oral) ca. 35 €
Gesamt­kos­ten Ohren­ent­zün­dung ca. 100 € ca. 165 € über 220 €
Bei­spiel: Kreuz­band­riss beim Hund
Unter­su­chung, Rönt­gen, Dia­gno­se 90–120 €
OP (z. B. TTA oder TPLO) ab 900 € bis 2.400 € bis 3.500 €
Nach­sor­ge, Medi­ka­men­te, Phy­sio­the­ra­pie 300–600 €
Gesamt­kos­ten Kreuz­band­riss über 1.300 € bis 3.000 € bis 4.500 €

Gera­de bei kom­pli­zier­ten Behand­lun­gen oder chro­ni­schen Pro­ble­men ist nicht der eine gro­ße Ter­min das The­ma, son­dern die Sum­me aus Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­ten und wie­der­keh­ren­den Kon­trol­len. Dazu kom­men Not­dienst­kos­ten, wenn es nachts, am Wochen­en­de oder an Fei­er­ta­gen pas­sie­ren muss. Wer sich hier früh fest­legt, trifft meist die bes­se­re Ent­schei­dung, weil der Tarif dann zu Hund, Risi­ko und Bud­get passt und nicht erst gewählt wird, wenn bereits Beschwer­den oder Befun­de vor­lie­gen.

Wis­sen, das im All­tag hilft

Wei­te­re wich­ti­ge The­men rund um Ihren Hund

Eine gute Absi­che­rung beginnt nicht erst beim Ver­si­che­rungs­ver­gleich. Wer typi­sche Krank­hei­ten kennt, Warn­zei­chen früh erkennt und die Hal­tung pas­send zur Ras­se plant, spart oft Stress, Zeit und im Zwei­fel auch hohe Tier­arzt­kos­ten. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie kom­pak­te Inhal­te, die Ihnen bei Ent­schei­dun­gen rund um Gesund­heit, All­tag und Vor­sor­ge hel­fen.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält
Hun­de­krank­hei­ten

Von All­er­gien bis zu chro­ni­schen Erkran­kun­gen: Hier fin­den Sie häu­fi­ge Krank­heits­bil­der beim Hund ver­ständ­lich erklärt. Mit typi­schen Sym­pto­men, mög­li­chen Ursa­chen und dem, was Tier­ärz­te meist als Nächs­tes prü­fen. So kön­nen Sie Warn­zei­chen bes­ser ein­ord­nen und schnel­ler han­deln. Ide­al, wenn Sie wis­sen wol­len, wann Abwar­ten okay ist und wann nicht.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

All­tag, Ernäh­rung, Pfle­ge und Ver­hal­ten sind die Basis für ein gesun­des Hun­de­le­ben. In unse­ren Rat­ge­bern bekom­men Sie kla­re Ant­wor­ten ohne Fach­chi­ne­sisch, mit prak­ti­schen Tipps, die wirk­lich umsetz­bar sind. Für Wel­pen genau­so wie für erwach­se­ne Hun­de und Senio­ren. Damit Sie Ent­schei­dun­gen tref­fen, die zu Ihnen und Ihrem Hund pas­sen.

Drei verschiedene Hunderassen sitzen nebeneinander auf einer Wiese – sinnbildlich für Vielfalt und Charakter der beliebtesten Rassen
Hun­de­ras­sen

Nicht jede Ras­se passt zu jedem All­tag. Hier fin­den Sie Steck­brie­fe mit Cha­rak­ter, typi­schen Bedürf­nis­sen, Beschäf­ti­gung und häu­fi­gen Gesund­heits­the­men. Das hilft bei der Wahl eines Hun­des und auch dann, wenn Ihr Hund bereits bei Ihnen lebt. Sie ver­ste­hen bes­ser, was ras­se­ty­pisch ist und wor­auf Sie ach­ten soll­ten.

Opti­ma­ler Ver­si­che­rungs­zeit­punkt

Wann ist der Abschluss einer Hun­de­ver­si­che­rung sinn­voll?

Vie­le Hal­ter beschäf­ti­gen sich mit einer Hun­de­ver­si­che­rung erst dann, wenn die ers­te grö­ße­re Rech­nung auf dem Tisch liegt. Das Pro­blem: Genau dann kann es schwie­rig wer­den, noch den Schutz zu bekom­men, den man eigent­lich woll­te. Der Zeit­punkt spielt eine gro­ße Rol­le, weil er Ein­fluss dar­auf hat, wie rei­bungs­los der Ver­trag star­tet, wie gut der Leis­tungs­um­fang zu Ihrem Hund passt und wie kal­ku­lier­bar Ihre Tier­arzt­kos­ten im Ernst­fall blei­ben.

In der Pra­xis gilt: Je frü­her Sie sich küm­mern, des­to weni­ger „Alt­las­ten“ bringt Ihr Hund in den Antrag mit. Bei jun­gen Hun­den sind Vor­er­kran­kun­gen in der Regel noch kein The­ma und die Gesund­heits­prü­fung fällt leich­ter. Das ist rele­vant, weil vie­le Tari­fe bei bestehen­den Dia­gno­sen ein­zel­ne Erkran­kun­gen aus­schlie­ßen kön­nen oder Behand­lun­gen gar nicht mit­ver­si­chert wer­den. Wer erst abschließt, wenn bereits Beschwer­den bekannt sind, merkt oft, dass genau die­se Bau­stel­le spä­ter nicht abge­si­chert ist.

Neben der Annah­me spielt auch die Bei­trags­lo­gik eine Rol­le. Bei­trä­ge ori­en­tie­ren sich häu­fig am Ein­tritts­al­ter und am Risi­ko­pro­fil. Ein frü­her Abschluss sorgt des­halb nicht auto­ma­tisch für den nied­rigs­ten Bei­trag „für immer“, kann aber hel­fen, die Absi­che­rung zu einem Zeit­punkt zu star­ten, an dem die Aus­wahl grö­ßer ist und der Leis­tungs­um­fang bes­ser zu den eige­nen Erwar­tun­gen passt. Ent­schei­dend ist dabei, nicht nur den Preis zu ver­glei­chen, son­dern War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung, mög­li­che Jah­res­li­mits und die Fra­ge, ob OP-Schutz allein reicht oder ob Sie auch lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten absi­chern möch­ten.

Auch ein Abschluss bei erwach­se­nen oder älte­ren Hun­den kann sinn­voll sein, wenn Ihr Hund aktu­ell gesund ist und der Tarif zu Ihrer Situa­ti­on passt. Dann soll­ten Sie beson­ders genau prü­fen, wel­che Leis­tun­gen für Ihren Hund rea­lis­tisch sind, wie streng die Bedin­gun­gen bei ras­se­spe­zi­fi­schen The­men oder chro­ni­schen Erkran­kun­gen sind und ob Sie ein fes­tes Bud­get pro Ver­si­che­rungs­jahr akzep­tie­ren möch­ten. Gera­de bei älte­ren Hun­den geht es oft weni­ger um „maxi­ma­len“ Schutz, son­dern um eine Lösung, die plan­bar bleibt und die typi­schen Kos­ten­blö­cke abfe­dert.

Wenn Sie unsi­cher sind, hilft eine ein­fa­che Ent­schei­dungs­hil­fe: Geht es Ihnen vor allem um das Risi­ko einer teu­ren Ope­ra­ti­on, dann ist OP-Schutz meist der Ein­stieg. Wenn Sie auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen abfe­dern möch­ten, passt eher eine Kran­ken­voll­ver­si­che­rung. Je kla­rer Sie die­se Fra­ge beant­wor­ten, des­to schnel­ler fin­den Sie eine Hun­de­ver­si­che­rung, die sich im All­tag wirk­lich gut anfühlt und im Ernst­fall nicht ent­täuscht.

Kurz erklärt: Tari­fe, War­te­zei­ten, Erstat­tung und wich­ti­ge Bedin­gun­gen

Was Sie schon immer über die Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Wenn Sie vor allem das Kos­ten­ri­si­ko einer Ope­ra­ti­on absi­chern möch­ten, ist die OP-Ver­si­che­rung der pas­sen­de Weg. Sie über­nimmt je nach Tarif nicht nur den Ein­griff, son­dern auch Kos­ten rund um die OP, zum Bei­spiel für Vor­un­ter­su­chun­gen und Nach­sor­ge. Genau dort unter­schei­den sich die Tarif­stu­fen spür­bar.

Wenn Sie auch Behand­lun­gen ohne OP absi­chern möch­ten, ist die Kran­ken­ver­si­che­rung die bes­se­re Wahl. Dann geht es zusätz­lich um Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te sowie ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen. Für vie­le Hun­de­hal­ter ist das die Lösung, wenn nicht nur „der gro­ße Ein­griff“, son­dern auch der Tier­arzt-All­tag plan­ba­rer wer­den soll.

Der Schutz star­tet nicht sofort in allen Berei­chen. Für Erkran­kun­gen gilt bei der Uelz­e­ner eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 30 Tagen. Erst danach wer­den Kos­ten im Rah­men des gewähl­ten Tarifs über­nom­men.

Zusätz­lich gibt es für ein­zel­ne Leis­tun­gen län­ge­re War­te­zei­ten. Das ist wich­tig, weil es Fäl­le gibt, in denen ein Tarif grund­sätz­lich aktiv ist, aber bestimm­te Leis­tun­gen erst spä­ter grei­fen. Wer gezielt wegen eines kon­kre­ten The­mas abschließt, soll­te das vor­ab sau­ber ein­ord­nen, damit es im Ernst­fall kei­ne Über­ra­schung gibt.

Bei der Erstat­tung ist ent­schei­dend, ob ein Tarif an den GOT-Satz gebun­den ist. Im OP-Schutz kann die Uelz­e­ner bis zu 100 % unab­hän­gig vom GOT-Satz erstat­ten. Das ist prak­tisch, wenn in der Kli­nik, im Not­dienst oder beim Spe­zia­lis­ten höhe­re Sät­ze abge­rech­net wer­den.

Trotz­dem heißt „100 %“ nicht auto­ma­tisch „unbe­grenzt“. Je nach Tarif zäh­len auch Fak­to­ren wie Jah­res­gren­zen, Selbst­be­tei­li­gung und die Fra­ge, wel­che Leis­tun­gen im kon­kre­ten Fall als erstat­tungs­fä­hig gel­ten.

Ja. Im OP-Schutz gibt es je nach Tarif kla­re Jah­res­gren­zen: Basis bis 1.500 €, Pre­mi­um bis 3.000 €, Pre­mi­um Plus ohne Jah­res­höchst­gren­ze. Das ist einer der wich­tigs­ten Unter­schie­de zwi­schen den Stu­fen.

Wenn Sie „nach oben offen“ absi­chern möch­ten, führt in der Pra­xis meist kein Weg an der Vari­an­te ohne Jah­res­li­mit vor­bei, weil hohe OP-Kos­ten schnell meh­re­re Tau­send Euro errei­chen kön­nen.

Bei OP-Tari­fen geht es nicht nur um den Schnitt im OP-Saal. Mit­ver­si­chert sind je nach Tarif auch Vor­leis­tun­gen, zum Bei­spiel Unter­su­chun­gen unmit­tel­bar vor der OP, sowie die Nach­be­hand­lung danach.

Bei der Uelz­e­ner ist die Nach­sor­ge im OP-Schutz zeit­lich gestaf­felt: 7 Tage (Basis), 14 Tage (Pre­mi­um), 21 Tage (Pre­mi­um Plus). Das ist rele­vant, weil Nach­kon­trol­len, Medi­ka­men­te, Ver­bands­wech­sel oder Phy­sio­the­ra­pie oft erst nach der OP rich­tig star­ten und dann schnell teu­er wer­den.

Eine Selbst­be­tei­li­gung kann eine Rol­le spie­len, vor allem abhän­gig vom Ein­tritts­al­ter. Im OP-Schutz liegt sie bei der Uelz­e­ner bei 150 € pro Ver­si­che­rungs­jahr, wenn der Hund ab dem 6. Geburts­tag auf­ge­nom­men wird (Basis und Pre­mi­um).

Wich­tig: Ein spä­ter Ein­stieg kann nicht nur die Selbst­be­tei­li­gung ver­än­dern, son­dern auch die Tarif-Aus­wahl ein­schrän­ken. Wer früh absi­chert, hält sich in der Regel mehr Optio­nen offen.

Ja. In der Kran­ken­ver­si­che­rung gibt es eine Gesund­heits­pau­scha­le für Vor­sor­ge und Prä­ven­ti­on: 100 € pro Jahr (Pre­mi­um) bzw. 200 € pro Jahr (Pre­mi­um Plus). Die­se Pau­scha­le steht ohne War­te­zeit zur Ver­fü­gung.

Für vie­le Hun­de­hal­ter ist genau das der „All­tags­nut­zen“, weil typi­sche Vor­sor­ge­the­men regel­mä­ßig anfal­len, auch ohne Erkran­kung oder OP.

Ja, Zahn­leis­tun­gen las­sen sich bei der Uelz­e­ner über einen Zahn­zu­satz-Bau­stein ergän­zen. Damit kön­nen je nach Aus­ge­stal­tung typi­sche Zahn­the­men abge­si­chert wer­den, zum Bei­spiel Zahn­stein­be­hand­lung, Extrak­tio­nen oder wei­te­re zahn­me­di­zi­ni­sche Maß­nah­men.

Ent­schei­dend ist, was Sie absi­chern möch­ten: rei­ne Pro­phy­la­xe, aku­te Zahn­be­hand­lung oder grö­ße­re Ein­grif­fe. Zahn­kos­ten sind im Hun­de­be­reich ein häu­fi­ger Preis­trei­ber, des­halb lohnt sich eine kla­re Ent­schei­dung, ob das für Ihren Hund rea­lis­tisch rele­vant ist.

Grund­sätz­lich wer­den Erkran­kun­gen und Behand­lun­gen abge­si­chert, die nach Ver­trags­be­ginn auf­tre­ten. Bestehen bereits Dia­gno­sen, lau­fen­de Behand­lun­gen oder bekann­te Beschwer­den vor dem Abschluss, kann das zu Aus­schlüs­sen oder einer Ableh­nung füh­ren.

Wich­tig ist: Vie­le Pro­ble­me ent­wi­ckeln sich schlei­chend, zum Bei­spiel Gelenk, Haut oder Stoff­wech­sel. Wer erst abschließt, wenn der Tier­arzt schon „dran ist“, bekommt häu­fig nur noch ein­ge­schränk­ten Schutz. Je frü­her der Abschluss, des­to sau­be­rer ist die Aus­gangs­la­ge.

Ein Ein­stieg ist ab dem 1. Lebens­tag mög­lich. Mit zuneh­men­dem Alter wird es aber oft anspruchs­vol­ler, weil die Gesund­heits­prü­fung stren­ger wird und bestimm­te Tarif­stu­fen nicht mehr für jedes Ein­tritts­al­ter ver­füg­bar sind.

Für älte­re Hun­de zählt vor allem, dass der Tarif rea­lis­tisch zum Gesund­heits­zu­stand passt und Sie mit mög­li­chen Ein­schrän­kun­gen leben kön­nen. Ein spä­ter Abschluss kann sinn­voll sein, wenn der Hund gesund ist und der Schutz klar auf Ihre Prio­ri­tä­ten aus­ge­rich­tet wird.

Ja, Aus­lands­schutz ist ent­hal­ten, aller­dings je nach Tarif unter­schied­lich: 12 Mona­te euro­pa­weit im Basis­ta­rif und 12 Mona­te welt­weit in den höhe­ren Stu­fen.

Wenn Sie regel­mä­ßig rei­sen, ist das ein wich­ti­ger Punkt. Ent­schei­dend ist nicht nur „Aus­land ja/nein“, son­dern auch, ob der Gel­tungs­be­reich zu Ihrem Rei­se­ver­hal­ten passt.

„Gut“ ist die Ver­si­che­rung dann, wenn der Tarif zu Ihrem Hund passt und im Ernst­fall zuver­läs­sig die Kos­ten­punk­te abdeckt, die wirk­lich weh tun. Stär­ken sind im OP-Schutz vor allem die Mög­lich­keit der Erstat­tung unab­hän­gig vom GOT-Satz und die kla­re Staf­fe­lung der Tarif­stu­fen. In der Kran­ken­ver­si­che­rung ist die Gesund­heits­pau­scha­le für vie­le Hun­de­hal­ter ein ech­ter All­tags­vor­teil.

Auf der ande­ren Sei­te müs­sen Sie rea­lis­tisch blei­ben: War­te­zei­ten, Jah­res­gren­zen in den güns­ti­ge­ren Stu­fen, Selbst­be­tei­li­gung ab einem bestimm­ten Ein­tritts­al­ter und das The­ma Vor­er­kran­kun­gen sind klas­si­sche Stol­per­stei­ne. Wer die­se Punk­te vor Abschluss sau­ber ein­ord­net, kann den Schutz sehr pas­send wäh­len.

Sie möch­ten mehr über Leis­tun­gen, Anbie­ter oder Unter­schie­de bei Hun­de­ver­si­che­run­gen erfah­ren? In unse­ren FAQ zur Hun­de­ver­si­che­rung fin­den Sie alle wich­ti­gen Ant­wor­ten auf einen Blick.

Schutz bei typi­schen Hun­de­krank­hei­ten

Häu­fi­ge Erkran­kun­gen, bei denen eine Hun­de­ver­si­che­rung ent­las­tet

Vie­le Hun­de ent­wi­ckeln im Lau­fe ihres Lebens Beschwer­den, die nicht nur unan­ge­nehm sind, son­dern schnell teu­er wer­den. Beson­ders häu­fig sind ortho­pä­di­sche Pro­ble­me, Zahn­erkran­kun­gen und Befun­de an Haut und Gewe­be. Eine Hun­de­ver­si­che­rung kann je nach Tarif OP-Kos­ten, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te sowie Vor- und Nach­be­hand­lun­gen abfe­dern. Drei typi­sche Bei­spie­le, die in der Pra­xis regel­mä­ßig vor­kom­men, fin­den Sie hier im Über­blick.

Kreuz­band­riss

Ein Kreuz­band­riss gehört zu den häu­figs­ten ortho­pä­di­schen Pro­ble­men beim Hund. Typisch sind Lahm­heit, Schmer­zen und eine deut­li­che Ein­schrän­kung der Bewe­gung. Oft ist eine Ope­ra­ti­on sinn­voll, dazu kom­men Dia­gnos­tik, Nar­ko­se und Nach­sor­ge. Je nach Tarif über­nimmt eine Hun­de­ver­si­che­rung die­se Kos­ten ganz oder teil­wei­se. Auch Reha kann ein wich­ti­ger Bau­stein sein.

Zahn­pro­ble­me

Zahn­stein und Ent­zün­dun­gen sind bei vie­len Hun­den ein Dau­er­the­ma, beson­ders mit zuneh­men­dem Alter. Wird es schmerz­haft, sind Behand­lun­gen unter Nar­ko­se kei­ne Sel­ten­heit. Je nach Tarif kann eine Hun­de­ver­si­che­rung Zahn­be­hand­lun­gen mit­tra­gen, häu­fig aber nur mit pas­sen­dem Zahn­schutz-Bau­stein. Wich­tig ist, ob auch Extrak­tio­nen und Nach­be­hand­lun­gen ein­ge­schlos­sen sind. Das senkt das Risi­ko wie­der­keh­ren­der Kos­ten.

Haut­tu­mo­re

Kno­ten und Ver­än­de­run­gen an der Haut soll­ten immer abge­klärt wer­den, weil dahin­ter harm­lo­se Befun­de oder erns­te­re Ursa­chen ste­cken kön­nen. Häu­fig fol­gen Unter­su­chun­gen, Bild­ge­bung, Biop­sie und even­tu­ell eine OP. Die Kos­ten ent­ste­hen oft nicht nur ein­mal, son­dern über meh­re­re Schrit­te hin­weg. Je nach Tarif über­nimmt eine Hun­de­ver­si­che­rung Dia­gnos­tik, Ope­ra­ti­on und Nach­sor­ge. Ent­schei­dend sind War­te­zei­ten und der ver­ein­bar­te Leis­tungs­rah­men.

Wich­ti­ge Kri­te­ri­en bei der Tarif­wahl

Wor­auf kommt es bei einer Hun­de­ver­si­che­rung wirk­lich an?

Eine Hun­de­ver­si­che­rung ist nur dann hilf­reich, wenn sie zu Ihrem Hund und zu Ihrem All­tag passt. Der Preis allein sagt wenig dar­über aus, ob Sie im Ernst­fall wirk­lich ent­las­tet wer­den. Ent­schei­dend sind die Regeln im Klein­ge­druck­ten, also ab wann der Schutz greift, was genau erstat­tet wird und wel­che Gren­zen es bei Dia­gno­sen, Behand­lun­gen und Kos­ten­hö­hen gibt.

Der ers­te Schritt ist die sau­be­re Ein­ord­nung: Brau­chen Sie vor allem Schutz für teu­re Ope­ra­tio­nen oder möch­ten Sie auch die lau­fen­den Tier­arzt­kos­ten absi­chern. Eine OP-Ver­si­che­rung ist meist der schlan­ke­re Ein­stieg, weil sie auf Ein­grif­fe und den OP-Rah­men fokus­siert. Eine Kran­ken­voll­ver­si­che­rung ist brei­ter, weil sie je nach Tarif auch Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te abdeckt. Vie­le Miss­ver­ständ­nis­se ent­ste­hen, wenn man erwar­tet, dass jeder Tarif auto­ma­tisch „alles“ über­nimmt. Genau des­halb lohnt es sich, die Leis­tungs­be­rei­che ein­mal struk­tu­riert zu prü­fen.

Danach kommt die Fra­ge, wie die Erstat­tung in der Pra­xis funk­tio­niert. Wich­tig sind drei Punk­te: die pro­zen­tua­le Erstat­tung, mög­li­che Selbst­be­tei­li­gun­gen und ein ver­ein­bar­tes Bud­get pro Ver­si­che­rungs­jahr. Ein Tarif kann auf dem Papier 100 Pro­zent erstat­ten, aber trotz­dem begrenzt sein, wenn es ein Jah­res­li­mit oder ein­zel­ne Ober­gren­zen für bestimm­te Leis­tun­gen gibt. Das ist nicht per se schlecht, es muss nur zu Ihrer Erwar­tung pas­sen. Wenn Sie maxi­ma­le Plan­bar­keit möch­ten, ist ein hoher Leis­tungs­rah­men ent­schei­dend. Wenn Sie eher das gro­ße Risi­ko abfe­dern wol­len, kann auch eine kla­re Ober­gren­ze sinn­voll sein, solan­ge sie rea­lis­tisch gewählt ist.

Ein zen­tra­ler Punkt ist außer­dem die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te, kurz GOT. Tier­ärz­te dür­fen je nach Auf­wand und Situa­ti­on inner­halb eines Rah­mens abrech­nen, und im Not­dienst wird es in der Regel teu­rer. Wenn ein Tarif nur nied­ri­ge Sät­ze abdeckt, kann bei Not­fäl­len oder Spe­zi­al­kli­ni­ken ein Eigen­an­teil ent­ste­hen, obwohl grund­sätz­lich Ver­si­che­rungs­schutz besteht. Des­halb lohnt sich der Blick dar­auf, ob die Erstat­tung unab­hän­gig von der Höhe des GOT Sat­zes gere­gelt ist und wie Not­dienst­kos­ten behan­delt wer­den.

Eben­so wich­tig sind die War­te­zei­ten. Vie­le Ver­si­che­run­gen leis­ten nicht sofort in allen Berei­chen, und es gibt häu­fig Unter­schie­de zwi­schen Unfall und Krank­heit. Zusätz­lich kön­nen für bestimm­te Leis­tun­gen beson­de­re Fris­ten gel­ten, zum Bei­spiel für Kas­tra­ti­on oder aus­ge­wähl­te Ein­grif­fe. Das ist kein Nach­teil, solan­ge Sie es vor­her wis­sen und ein­pla­nen. Wer dage­gen erst nach einem aku­ten Befund abschlie­ßen möch­te, erlebt oft, dass genau die­se Dia­gno­se aus­ge­schlos­sen ist oder gar nicht erst ver­si­chert wer­den kann. Eine Hun­de­ver­si­che­rung ist des­halb am stärks­ten, wenn sie abge­schlos­sen wird, bevor Beschwer­den bekannt sind.

Ach­ten Sie außer­dem auf den Leis­tungs­um­fang rund um Dia­gnos­tik und Nach­sor­ge. In der Rea­li­tät sind es oft nicht nur die Kos­ten der Ope­ra­ti­on selbst. Vor­un­ter­su­chun­gen, Bild­ge­bung, Labor, Nar­ko­se, Medi­ka­men­te sowie Kon­troll­ter­mi­ne und Phy­sio­the­ra­pie kön­nen einen gro­ßen Teil der Gesamt­rech­nung aus­ma­chen. Gute Tari­fe regeln klar, wie lan­ge Nach­be­hand­lun­gen über­nom­men wer­den und ob auch Leis­tun­gen ent­hal­ten sind, die ohne klas­si­schen OP Schnitt anfal­len, etwa mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe oder bestimm­te Behand­lun­gen im Rah­men von Dia­gnos­tik.

Wenn Sie Wert auf Vor­sor­ge legen, prü­fen Sie, ob es dafür ein fes­tes Bud­get gibt und was dar­un­ter fällt. Vie­le Hal­ter wol­len Imp­fun­gen, Ent­wur­mung, Floh und Zecken­schutz oder Rou­ti­ne­checks plan­ba­rer machen. Je nach Tarif kann das über eine Pau­scha­le oder über kon­kre­te Leis­tun­gen gelöst sein. Auch Zahn­the­men sind ein häu­fi­ger Kos­ten­punkt, wobei es hier beson­ders vie­le Unter­schie­de gibt. Man­che Tari­fe decken nur ein­zel­ne Zahn­be­hand­lun­gen ab, ande­re benö­ti­gen einen Zusatz­bau­stein. Ent­schei­dend ist, ob Zahn­stein, Extrak­tio­nen und Behand­lun­gen unter Nar­ko­se mit­ge­dacht sind.

Prak­tisch im All­tag sind außer­dem Ver­trags­de­tails, die man leicht über­sieht: freie Tier­arzt und Kli­nik­wahl, Abrech­nung per Rech­nungs­ein­rei­chung, mög­li­che Direkt­ab­rech­nung, Aus­lands­schutz und die Fra­ge, wie lan­ge Aus­lands­auf­ent­hal­te abge­si­chert sind. Auch das Ein­tritts­al­ter spielt eine Rol­le, weil man­che Tari­fe ab einem bestimm­ten Alter nicht mehr neu abge­schlos­sen wer­den kön­nen oder sich das Leis­tungs­an­ge­bot ver­än­dert. Dazu kom­men Bei­trags­an­pas­sun­gen im Zeit­ver­lauf, die bei Tier­ver­si­che­run­gen grund­sätz­lich mög­lich sind. Wer lang­fris­tig plant, schaut des­halb nicht nur auf den Start­bei­trag, son­dern auch auf die Tarif­lo­gik dahin­ter.

Wenn Sie die­se Punk­te ein­mal sau­ber prü­fen, wird die Tarif­wahl deut­lich ein­fa­cher. Dann ver­glei­chen Sie nicht mehr „viel Leis­tung“ gegen „wenig Bei­trag“, son­dern genau das, was für Ihren Hund zählt. Und wenn Sie den Bei­trag berech­nen, wis­sen Sie auch sofort, wel­che Stell­schrau­ben wirk­lich ent­schei­dend sind, Leis­tungs­rah­men, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zei­ten und der kon­kre­te Leis­tungs­um­fang.

Zusam­men­fas­sung

Die Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung bie­tet je nach Bedarf OP-Schutz oder eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung mit kla­ren Tarif­stu­fen. Der ent­schei­den­de Unter­schied liegt vor allem im Leis­tungs­rah­men pro Ver­si­che­rungs­jahr und im Umfang der abge­deck­ten Leis­tun­gen rund um Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen, Ope­ra­tio­nen sowie Vor und Nach­sor­ge. Wer vor allem das Risi­ko einer teu­ren OP absi­chern möch­te, fährt mit einer OP-Ver­si­che­rung oft schlan­ker. Wer zusätz­lich lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten plan­ba­rer machen will, schaut eher auf die Kran­ken­ver­si­che­rung und die Vor­sor­ge­leis­tun­gen.

Stark ist die Tarif­lo­gik, weil sie trans­pa­rent über Limits und Leis­tungs­bau­stei­ne funk­tio­niert. Gleich­zei­tig lohnt sich ein genau­er Blick auf Details wie War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung, Nach­sor­ge­zeit­räu­me und mög­li­che Zusatz­bau­stei­ne, etwa für Zahn, Reha oder Son­der­the­men. So lässt sich der Schutz so wäh­len, dass er zu Hund, All­tag und Bud­get passt, ohne spä­ter von Bedin­gun­gen über­rascht zu wer­den.

Wenn Sie möch­ten, berech­nen Sie den Bei­trag ein­mal und prü­fen dann in Ruhe, ob Ihnen ein fes­tes Jah­res­bud­get reicht oder ob Sie lie­ber ohne Limit pla­nen möch­ten. Genau die­se Ent­schei­dung macht in der Pra­xis den größ­ten Unter­schied, wenn es wirk­lich dar­auf ankommt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wie lan­ge zahlt die Uelz­e­ner nach einer OP für die Nach­be­hand­lung?

Die Nach­be­hand­lung nach einer OP ist im OP-Schutz tarif­ab­hän­gig gere­gelt: 7 Tage (Basis), 14 Tage (Pre­mi­um), 21 Tage (Pre­mi­um Plus). Das ist oft der Unter­schied, ob „nur die OP“ bezahlt wird oder auch das, was danach typi­scher­wei­se folgt, wie Kon­trol­len, Medi­ka­men­te oder Phy­sio­the­ra­pie.

Sie kön­nen Tier­arzt und Tier­kli­nik frei wäh­len. Not­dienst­kos­ten sind eben­falls rele­vant und wer­den im Rah­men des ver­si­cher­ten Leis­tungs­falls berück­sich­tigt, zum Bei­spiel wenn eine Behand­lung als Not­fall abge­rech­net wird.

Gera­de bei aku­ten Fäl­len ist das wich­tig, weil der Not­dienst schnell deut­lich teu­rer ist als ein nor­ma­ler Ter­min tags­über.

Sie benö­ti­gen vor allem eine voll­stän­di­ge Tier­arzt­rech­nung mit Datum, Dia­gno­se und den abge­rech­ne­ten Leis­tun­gen. Sinn­voll sind zusätz­lich Befun­de oder OP-Berich­te, wenn es um grö­ße­re Ein­grif­fe oder kom­ple­xe Behand­lun­gen geht.

Je voll­stän­di­ger die Unter­la­gen sind, des­to weni­ger Rück­fra­gen ent­ste­hen und des­to schnel­ler lässt sich der Fall sau­ber bear­bei­ten.

Bau­stei­ne oder Tarif­stu­fen kön­nen spä­ter oft ergänzt oder ange­passt wer­den. Ob das ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung klappt, hängt in der Pra­xis davon ab, was geän­dert wer­den soll und wie der aktu­el­le Gesund­heits­zu­stand des Hun­des aus­sieht.

Wenn Sie Fle­xi­bi­li­tät wol­len, ist es sinn­voll, schon beim Start einen Tarif zu wäh­len, der spä­ter nicht „gegen Sie arbei­tet“, falls der Hund älter wird oder sich das Risi­ko ver­än­dert.

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