Kau­ti­ons­ver­si­che­rung für Unter­neh­men – Liqui­di­tät sichern, Ver­trau­en schaf­fen

Ver­trag­li­che Sicher­heit ohne Bank­bin­dung: So ent­las­ten Sie Ihre Kre­dit­li­nie und blei­ben finan­zi­ell fle­xi­bel.

Junge Geschäftsfrau arbeitet konzentriert am Laptop – Symbolbild für Vertragswesen und Kautionsversicherung

Ver­trag­li­che Ver­pflich­tun­gen ein­ge­hen, ohne Kapi­tal zu bin­den? Genau das ermög­licht die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung für Unter­neh­men. Ob im Bau, Han­del oder Dienst­leis­tungs­be­reich – mit einer Kau­ti­ons­ver­si­che­rung schüt­zen Sie sich vor finan­zi­el­len Risi­ken, ohne Ihre Kre­dit­li­nie bei der Bank zu belas­ten. Wir zei­gen Ihnen, wie der Schutz funk­tio­niert, für wen er sich lohnt und wel­che Vor­tei­le Sie kon­kret erwar­ten dür­fen.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

  • Sichert ver­trag­li­che Ver­pflich­tun­gen ab, ohne die Haus­bank ein­zu­be­zie­hen

  • Erhöht Ihre Liqui­di­tät durch Ent­las­tung der Kre­dit­li­nie

  • Ide­al für Bau, Han­del, Dienst­leis­tun­gen und Start-ups

  • Weni­ger Sicher­hei­ten nötig als bei Bank­bürg­schaf­ten

  • Aus­schrei­bung – kei­ne Stan­dard­ta­ri­fe, son­dern indi­vi­du­el­le Ange­bo­te

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Ver­trag­li­che Sicher­heit ohne Kapi­tal­bin­dung

Was ist eine Kau­ti­ons­ver­si­che­rung?

Eine Kau­ti­ons­ver­si­che­rung ermög­licht es Unter­neh­men, ver­trag­li­che Ver­pflich­tun­gen abzu­si­chern, ohne dabei Eigen­ka­pi­tal zu bin­den oder die Kre­dit­li­nie bei der Haus­bank zu belas­ten. Statt einer tra­di­tio­nel­len Bank­bürg­schaft tritt die Ver­si­che­rung als Bür­ge auf und stellt dem Auf­trag­ge­ber eine Bürg­schafts­ur­kun­de zur Ver­fü­gung. Dies bie­tet sowohl dem Auf­trag­ge­ber als auch dem Auf­trag­neh­mer finan­zi­el­le Sicher­heit und Fle­xi­bi­li­tät.

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung ist beson­ders vor­teil­haft für Unter­neh­men im Bau­ge­wer­be, Maschi­nen­bau, Han­del und Dienst­leis­tungs­sek­tor. Sie schützt vor finan­zi­el­len Risi­ken, die durch Nicht­er­fül­lung von Ver­trä­gen oder Insol­venz ent­ste­hen kön­nen, und ermög­licht es Unter­neh­men, ihre Liqui­di­tät zu erhal­ten und ihre Kre­dit­li­ni­en für ande­re Inves­ti­tio­nen zu nut­zen.

Umfas­sen­der Schutz für Ihre ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen:

  • Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaf­ten: Absi­che­rung der ord­nungs­ge­mä­ßen und frist­ge­rech­ten Aus­füh­rung von Auf­trä­gen.

  • Gewähr­leis­tungs­bürg­schaf­ten: Deckung von Män­gel­an­sprü­chen nach Abschluss eines Pro­jekts.

  • Anzah­lungs­bürg­schaf­ten: Schutz für den Auf­trag­ge­ber bei Vor­aus­zah­lun­gen, falls der Auf­trag­neh­mer nicht lie­fert.

  • Miet­kau­ti­ons­bürg­schaf­ten: Alter­na­ti­ve zur Bar­kau­ti­on bei gewerb­li­chen Miet­ver­hält­nis­sen.

  • Zoll­bürg­schaf­ten: Sicher­stel­lung von Zoll­ver­pflich­tun­gen gegen­über den Behör­den.

Die­se Bürg­schaf­ten bie­ten Sicher­heit für bei­de Ver­trags­par­tei­en und stär­ken das Ver­trau­en in die Geschäfts­be­zie­hung.

Was Sie für den Abschluss einer Kau­ti­ons­ver­si­che­rung benö­ti­gen:

  • Boni­täts­prü­fung: Eine posi­ti­ve Boni­täts­be­wer­tung ist erfor­der­lich. Die Prü­fung kann je nach Bürg­schafts­hö­he vari­ie­ren.

  • Unter­neh­mens­sitz: Das Unter­neh­men soll­te sei­nen Sitz in Deutsch­land haben und eine deut­sche Rechts­form besit­zen.

  • Unter­neh­mens­al­ter: In der Regel soll­te das Unter­neh­men min­des­tens zwei Jah­re am Markt aktiv sein. Für Start-ups kön­nen spe­zi­el­le Rege­lun­gen gel­ten.

  • Finanz­un­ter­la­gen: Bereit­stel­lung von aktu­el­len betriebs­wirt­schaft­li­chen Aus­wer­tun­gen (BWA), Jah­res­ab­schlüs­sen oder ande­ren rele­van­ten Finanz­do­ku­men­ten.

Die genau­en Anfor­de­run­gen kön­nen je nach Ver­si­che­rer vari­ie­ren. Es ist rat­sam, sich im Vor­feld über die spe­zi­fi­schen Bedin­gun­gen zu infor­mie­ren.

Ver­pflich­tun­gen absi­chern – Liqui­di­tät erhal­ten.

Leis­tun­gen der Kau­ti­ons­ver­si­che­rung für Unter­neh­men

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung schützt Unter­neh­men vor den finan­zi­el­len Fol­gen, die bei Nicht­er­fül­lung ver­trag­li­cher Ver­pflich­tun­gen ent­ste­hen kön­nen. Sie bie­tet Auf­trag­ge­bern Sicher­heit und ermög­licht es Auf­trag­neh­mern, ihre Liqui­di­tät zu scho­nen – ohne Belas­tung der Bank­kre­dit­li­nie.

Der Leis­tungs­um­fang hängt vom gewähl­ten Bürg­schafts­typ ab. Am häu­figs­ten kom­men Vertragserfüllungs‑, Gewähr­leis­tungs- oder Anzah­lungs­bürg­schaf­ten zum Ein­satz. Dane­ben exis­tie­ren Spe­zi­al­lö­sun­gen, etwa für Miet­ver­hält­nis­se im Gewer­be oder für zoll­recht­li­che Ver­pflich­tun­gen. Die Ver­si­che­rung stellt dem Auf­trag­ge­ber eine Bürg­schafts­ur­kun­de zur Ver­fü­gung, die im Scha­dens­fall die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Sum­me absi­chert. Damit wird das Risi­ko zwi­schen bei­den Par­tei­en pro­fes­sio­nell abge­si­chert.

Die digi­ta­le Ver­wal­tung über Online­por­ta­le vie­ler Anbie­ter ver­ein­facht den Antrags- und Ände­rungs­pro­zess erheb­lich. Unter­neh­men kön­nen Bürg­schaf­ten fle­xi­bel abru­fen und ver­wal­ten, wodurch sich admi­nis­tra­ti­ve Auf­wän­de deut­lich redu­zie­ren las­sen. Die Ver­si­che­rungs­lö­sun­gen sind dabei auf unter­schied­li­che Bran­chen und Unter­neh­mens­grö­ßen abge­stimmt.

Finan­zi­el­le Sicher­heit – zu plan­ba­ren Kos­ten

Kos­ten der Kau­ti­ons­ver­si­che­rung

Die Kos­ten einer Kau­ti­ons­ver­si­che­rung rich­ten sich nach der Art und Höhe der Bürg­schaft sowie der Boni­tät des Unter­neh­mens. In der Regel lie­gen die Bei­trä­ge bei 0,5 % bis 2,5 % der Bürg­schafts­sum­me pro Jahr. Bei Miet­kau­ti­ons­ver­si­che­run­gen für Gewer­be sind 4 % bis 7 % jähr­lich üblich.

Zu den wei­te­ren Ein­fluss­fak­to­ren zäh­len Unter­neh­mens­kenn­zah­len, Lauf­zeit, gewünsch­te Bürg­schafts­rah­men sowie mög­li­che Zusatz­leis­tun­gen. Anbie­ter stel­len teil­wei­se Ein­stiegs­an­ge­bo­te für klei­ne Unter­neh­men bereit – bei­spiels­wei­se Bürg­schafts­rah­men bis 25.000 Euro ab rund 50 € Jah­res­bei­trag. Für grö­ße­re oder risi­ko­rei­che­re Betrie­be kön­nen die Bei­trä­ge ent­spre­chend stei­gen.

Wich­tig: Je nach Anbie­ter gel­ten Min­dest­lauf­zei­ten, und eine Boni­täts­prü­fung ist in der Regel Vor­aus­set­zung. Man­che Ver­si­che­rer ver­lan­gen auch die Ein­rei­chung von Bilan­zen oder betriebs­wirt­schaft­li­chen Aus­wer­tun­gen, um ein pas­sen­des Ange­bot kal­ku­lie­ren zu kön­nen.

Ergän­zen­der Schutz, der zählt

Wei­te­re wich­ti­ge Ver­si­che­run­gen für Ihr Unter­neh­men

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung ist ein zen­tra­ler Bau­stein für finan­zi­el­le Sicher­heit – doch ein umfas­sen­der Schutz für Ihr Unter­neh­men geht dar­über hin­aus. Neben Ver­trags­ri­si­ken gibt es wei­te­re Gefah­ren: von Haf­tungs­fäl­len über Sach­schä­den bis hin zu unvor­her­seh­ba­ren Stö­run­gen im Betriebs­ab­lauf. Die fol­gen­den Ver­si­che­run­gen run­den Ihr Sicher­heits­kon­zept ab – ziel­ge­rich­tet, sinn­voll und unver­zicht­bar für den Ernst­fall.

Handwerker bei Montagearbeiten an einem Haus – Symbolbild für betriebliche Haftung und Betriebshaftpflichtversicherung

Betriebs­haft­pflicht

Die Betriebs­haft­pflicht schützt Sie, wenn Drit­te durch Ihre betrieb­li­che Tätig­keit zu Scha­den kom­men – etwa bei Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­schä­den. Beson­ders wich­tig ist sie für Unter­neh­men mit hand­werk­li­chem, pro­duk­ti­ons­be­zo­ge­nem oder kun­den­na­hem Schwer­punkt. Ohne die­se Absi­che­rung kann schon ein klei­ner Feh­ler hohe Scha­den­for­de­run­gen nach sich zie­hen.

Drei Personen besprechen Baupläne in einem hellen Raum, im Vordergrund liegt ein Schutzhelm auf dem Tisch

Berufs­haft­pflicht

Für bera­ten­de, pla­nen­de oder hei­len­de Beru­fe ist die Berufs­haft­pflicht unver­zicht­bar. Sie schützt Sie vor den finan­zi­el­len Fol­gen von Bera­tungs­feh­lern, Ver­säum­nis­sen oder Pla­nungs­män­geln – und bewahrt Ihre Exis­tenz im Ernst­fall. Beson­ders geeig­net für Selbst­stän­di­ge und Dienst­leis­ter, die mit hohem Ver­ant­wor­tungs­grad agie­ren.

Lagerarbeiter mit Tablet in einem Hochregallager – Symbolbild für die Absicherung von Betriebsinventar durch eine Inhaltsversicherung

Inhalts­ver­si­che­rung

Ob Büro­aus­stat­tung, Maschi­nen oder Waren­la­ger – die Inhalts­ver­si­che­rung schützt Ihre Geschäfts­ein­rich­tung bei Feu­er, Ein­bruch, Lei­tungs­was­ser oder Van­da­lis­mus. Sie sichert die Grund­la­ge Ihrer Arbeits­fä­hig­keit und stellt sicher, dass Sie auch nach einem Scha­den hand­lungs­fä­hig blei­ben.

Vor­tei­le der Kau­ti­ons­ver­si­che­rung

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung bie­tet Unter­neh­men nicht nur Sicher­heit für ihre Ver­trags­part­ner – sie schafft auch wert­vol­le finan­zi­el­le Spiel­räu­me. Wer sich für eine Ver­si­che­rungs­lö­sung statt einer klas­si­schen Bank­bürg­schaft ent­schei­det, pro­fi­tiert von mehr Unab­hän­gig­keit und Liqui­di­tät. Gleich­zei­tig lässt sich der Schutz indi­vi­du­ell auf Bran­chen, Pro­jek­te oder Anfor­de­run­gen zuschnei­den.

Vari­an­ten

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung für Unter­neh­men kann in ver­schie­de­nen Vari­an­ten abge­schlos­sen wer­den – je nach Bran­che und Ein­satz­ge­biet. Zu den gän­gi­gen Bürg­schafts­ar­ten zäh­len u. a.:

Die Anzah­lungs­bürg­schaft sichert den Auf­trag­ge­ber ab, wenn die­ser vor­ab Zah­lun­gen an den Auf­trag­neh­mer leis­tet – bei­spiels­wei­se zur Mate­ri­al­be­schaf­fung oder Pro­jekt­vor­be­rei­tung. Soll­te der Auf­trag­neh­mer sei­ne Leis­tung nicht erbrin­gen, ersetzt die Bürg­schaft dem Auf­trag­ge­ber die geleis­te­te Anzah­lung bis zur ver­ein­bar­ten Höhe. Beson­ders rele­vant im Maschi­nen- oder Anla­gen­bau sowie bei grö­ße­ren Pro­jekt­auf­trä­gen.

Mit der Aus­füh­rungs­bürg­schaft wird sicher­ge­stellt, dass der Auf­trag­neh­mer die ver­ein­bar­te Leis­tung voll­stän­dig und ter­min­ge­recht erbringt. Kommt es zu Ver­zö­ge­run­gen oder Leis­tungs­stö­run­gen, kann der Auf­trag­ge­ber die Bürg­schaft in Anspruch neh­men. Die­se Vari­an­te ist beson­ders im Bau­we­sen und bei zeit­kri­ti­schen Pro­jek­ten von Bedeu­tung.

Die­se spe­zi­el­le Bürg­schafts­form basiert auf § 650f BGB und schützt Bau­hand­wer­ker, wenn sie Leis­tun­gen auf Grund­la­ge eines Werk­ver­trags erbrin­gen. Sie dient dazu, den Zah­lungs­an­spruch des Bau­un­ter­neh­mers gegen den Auf­trag­ge­ber abzu­si­chern. Gera­de für Sub­un­ter­neh­mer ist sie ein wich­ti­ges Instru­ment zur Sicher­stel­lung ihrer For­de­run­gen.

Die Bie­tungs­bürg­schaft wird im Rah­men öffent­li­cher Aus­schrei­bun­gen ver­wen­det. Sie sichert dem Auf­trag­ge­ber zu, dass der Bie­ter im Fal­le eines Zuschlags den Auf­trag auch zu den ange­bo­te­nen Kon­di­tio­nen annimmt. Kommt es zu einem Rück­zug, deckt die Bürg­schaft poten­zi­el­le Mehr­kos­ten für eine Neu­ver­ga­be ab. Häu­fig gefor­dert bei öffent­li­chen Bau- oder Lie­fer­auf­trä­gen.

Die­se Bürg­schaft sichert nach Abnah­me eines Pro­jekts mög­li­che Ansprü­che auf Nach­bes­se­rung oder Scha­dens­er­satz ab – typi­scher­wei­se wäh­rend der Gewähr­leis­tungs­frist. Tritt ein Man­gel auf und der Auf­trag­neh­mer kommt sei­ner Nach­bes­se­rungs­pflicht nicht nach, springt die Bürg­schaft ein. Wich­tig im Bau‑, Anla­gen- oder Maschi­nen­bau.

Die Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaft kom­bi­niert meh­re­re Sicher­hei­ten in einem Pro­dukt: Sie deckt sowohl die ord­nungs­ge­mä­ße Aus­füh­rung des Ver­trags als auch etwa­ige Vor­aus­zah­lun­gen und Män­gel­an­sprü­che ab. Die­se All-in-One-Lösung wird oft bei kom­ple­xen Pro­jekt­ver­trä­gen ein­ge­setzt, bei denen meh­re­re Risi­ken abge­si­chert wer­den müs­sen.

Statt einer Bar­kau­ti­on oder Bank­bürg­schaft kann ein Unter­neh­men eine gewerb­li­che Miet­kau­ti­ons­ver­si­che­rung nut­zen. Die­se sichert die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Kau­ti­ons­sum­me für den Ver­mie­ter ab – zum Bei­spiel bei gewerb­li­chen Miet­ob­jek­ten, Lager­hal­len oder Büros. Vor­teil: Die Liqui­di­tät des Mie­ters bleibt erhal­ten, da kei­ne Kapi­tal­bin­dung not­wen­dig ist.

Abseits der klas­si­schen Bürg­schaf­ten gibt es bran­chen­spe­zi­fi­sche oder indi­vi­du­ell gestal­te­te Bürg­schafts­lö­sun­gen – etwa für Zoll­ver­pflich­tun­gen, Lie­fer­ver­trä­ge, Rah­men­ab­kom­men oder inter­na­tio­na­le Geschäf­te. Die­se kön­nen je nach Bedarf kon­fi­gu­riert und direkt mit dem Ver­si­che­rer abge­stimmt wer­den.

Pass­ge­naue Absi­che­rung für jede Bran­che

Gewer­be im Über­blick

Jede Bran­che bringt ihre eige­nen Risi­ken mit – und stellt dadurch ganz unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen an die Absi­che­rung von Ver­trä­gen. Wäh­rend im Ein­zel­han­del oft Zah­lungs­aus­fäl­le oder Lie­fer­ver­zö­ge­run­gen im Vor­der­grund ste­hen, sind es im Hand­werk meist Män­gel­an­sprü­che oder Pro­jekt­ver­zö­ge­run­gen. Frei­be­ruf­ler wie­der­um kämp­fen mit Hono­rar­the­men oder Daten­schutz­ver­let­zun­gen.

Eine Kau­ti­ons­ver­si­che­rung lässt sich gezielt auf die­se Risi­ken abstim­men – für mehr Sicher­heit im Tages­ge­schäft und weni­ger Kapi­tal­bin­dung.

Fir­men & Gewer­be­trei­ben­de

Einzelhändlerin verkauft Kleidung in Boutique mit direktem Kundenkontakt

Vom Ein­zel­händ­ler bis zum pro­du­zie­ren­den Betrieb – klas­si­sche Gewer­be­trei­ben­de sind auf zuver­läs­si­ge Ver­trä­ge mit Kun­den, Lie­fe­ran­ten oder Ver­mie­tern ange­wie­sen. Kommt es zu Rück­stän­den, Ver­trags­brü­chen oder For­de­rungs­aus­fäl­len, schützt die pas­sen­de Absi­che­rung vor finan­zi­el­len Eng­päs­sen. Beson­ders wich­tig sind The­men wie Ver­trags­recht, Betriebs­aus­fall, Haf­tung und Rechts­schutz.

Hand­werks­be­trie­be

Handwerker plant in seiner Werkstatt am Laptop die Gründung eines eigenen Handwerksbetriebs mit Katze an seiner Seite

Im Hand­werk gehö­ren Pro­jekt­ver­trä­ge, Aus­füh­rungs­ga­ran­tien und Sub­un­ter­neh­mer-Ver­ein­ba­run­gen zum All­tag – und damit auch das Risi­ko für Män­gel­rü­gen, Zah­lungs­ver­zug oder Haf­tungs­fra­gen. Mit der rich­ti­gen Ver­si­che­rungs­lö­sung las­sen sich die­se Risi­ken gezielt absi­chern. Tech­ni­sche Aus­fäl­le, Mate­ri­al­ver­zug oder behörd­li­che Anfor­de­run­gen las­sen sich über pas­sen­de Zusatz­bau­stei­ne abde­cken.

Freie Beru­fe & Selbst­stän­di­ge

Junge Fotografin mit grünblonden Haaren sitzt an einem Schreibtisch und hält eine Kamera in der Hand, im Hintergrund ein Monitor mit Bildbearbeitung

Freie Beru­fe tra­gen hohe Ver­ant­wor­tung – sei es bei Bera­tung, Pla­nung, Gestal­tung oder Heil­kun­de. Schon klei­ne Feh­ler oder feh­len­de Ver­ein­ba­run­gen kön­nen zu kost­spie­li­gen Fol­gen füh­ren. Abmah­nun­gen, DSGVO-Ver­stö­ße oder Hono­rar­kla­gen zäh­len zu den häu­figs­ten Risi­ken. Mit bran­chen­ge­rech­ter Absi­che­rung – kom­bi­nier­bar mit Berufs­haft­pflicht oder Cyber­ver­si­che­rung – sichern sich Selbst­stän­di­ge effek­tiv ab.

Liqui­di­tät sichern – Ver­trau­en stär­ken.

Für wen lohnt sich eine Kau­ti­ons­ver­si­che­rung beson­ders?

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung bie­tet Unter­neh­men eine fle­xi­ble Alter­na­ti­ve zur klas­si­schen Bank­bürg­schaft. Sie ent­las­tet die Kre­dit­li­nie, erhöht die Liqui­di­tät und stärkt das Ver­trau­en bei Geschäfts­part­nern. Beson­ders vor­teil­haft ist sie für Unter­neh­men, die regel­mä­ßig Bürg­schaf­ten stel­len müs­sen oder ihre finan­zi­el­len Spiel­räu­me erwei­tern möch­ten.

Klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU): KMU pro­fi­tie­ren von der Kau­ti­ons­ver­si­che­rung, da sie ihre Kre­dit­li­nie bei der Haus­bank nicht belas­ten müs­sen. Dies schafft finan­zi­el­len Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen und Wachs­tum. Zudem ermög­licht die Ver­si­che­rung eine schnel­le und unkom­pli­zier­te Aus­stel­lung von Bürg­schaf­ten, was beson­ders bei kurz­fris­ti­gen Pro­jek­ten von Vor­teil ist.

Start-ups und Exis­tenz­grün­der: Für jun­ge Unter­neh­men ist die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung eine attrak­ti­ve Lösung, um not­wen­di­ge Bürg­schaf­ten zu stel­len, ohne Eigen­ka­pi­tal zu bin­den. Sie erleich­tert den Markt­ein­tritt und unter­stützt beim Auf­bau von Geschäfts­be­zie­hun­gen, indem sie Ver­trau­en bei Auf­trag­ge­bern schafft.

Bau- und Hand­werks­be­trie­be: In der Bau­bran­che sind Bürg­schaf­ten wie Gewähr­leis­tungs- oder Ver­trags­er­fül­lungs­bürg­schaf­ten gän­gi­ge Pra­xis. Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung bie­tet hier eine effi­zi­en­te Mög­lich­keit, die­se Anfor­de­run­gen zu erfül­len, ohne die Liqui­di­tät des Unter­neh­mens zu beein­träch­ti­gen.

Unter­neh­men mit regel­mä­ßi­gem Bürg­schafts­be­darf: Fir­men, die häu­fig Bürg­schaf­ten für Pro­jek­te, Lie­fe­run­gen oder Dienst­leis­tun­gen benö­ti­gen, kön­nen durch die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung admi­nis­tra­ti­ve Pro­zes­se ver­ein­fa­chen und Kos­ten redu­zie­ren. Die Ver­si­che­rung ermög­licht eine zen­tra­le Ver­wal­tung und schnel­le Anpas­sung an wech­seln­de Anfor­de­run­gen.

Unter­neh­men mit begrenz­ter Kre­dit­li­nie: Für Unter­neh­men, deren Kre­dit­li­nie bei der Haus­bank bereits aus­ge­schöpft ist oder die die­se für ande­re Zwe­cke nut­zen möch­ten, bie­tet die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung eine wert­vol­le Alter­na­ti­ve. Sie ermög­licht die Stel­lung von Bürg­schaf­ten, ohne zusätz­li­che Sicher­hei­ten bei der Bank hin­ter­le­gen zu müs­sen.

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung ist somit ein viel­sei­ti­ges Instru­ment, das Unter­neh­men unter­schied­li­cher Grö­ßen und Bran­chen dabei unter­stützt, finan­zi­el­le Fle­xi­bi­li­tät zu bewah­ren und gleich­zei­tig die Anfor­de­run­gen ihrer Geschäfts­part­ner zu erfül­len.

Ergän­zen­der Schutz für Ihr Unter­neh­men

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Gewerb­li­che Sach­ver­si­che­run­gen

Egal ob Werk­statt, Lager­flä­che oder Büro­ein­rich­tung – mit einer gewerb­li­chen Sach­ver­si­che­rung sichern Sie Ihr Betriebs­ver­mö­gen zuver­läs­sig gegen Schä­den durch Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm, Van­da­lis­mus oder Ein­bruch­dieb­stahl ab. Die Absi­che­rung lässt sich indi­vi­du­ell an Ihre Bran­che und Ihre Risi­ko­si­tua­ti­on anpas­sen und soll­te fes­ter Bestand­teil jeder Unter­neh­mens­si­che­rung sein.

Betriebs- & Geschäfts­ver­si­che­run­gen

Von Maschi­nen­still­stand bis Per­so­nal­eng­pass – Betriebs- und Geschäfts­ver­si­che­run­gen bie­ten umfas­sen­den Schutz gegen wirt­schaft­li­che Risi­ken. Sie kom­bi­nie­ren wich­ti­ge Leis­tun­gen wie Haft­pflicht, Inven­tar­schutz oder Betriebs­un­ter­bre­chung in einem modu­la­ren Kon­zept. So blei­ben Sie auch dann hand­lungs­fä­hig, wenn uner­war­te­te Stö­run­gen Ihren Betriebs­ab­lauf tref­fen.

Zusam­men­fas­sung

Die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung ist eine moder­ne Alter­na­ti­ve zur Bank­bürg­schaft – beson­ders für Unter­neh­men, die regel­mä­ßig Bürg­schaf­ten stel­len müs­sen oder ihre Liqui­di­tät scho­nen möch­ten. Sie ersetzt klas­si­sche Sicher­hei­ten durch eine Ver­si­che­rungs­lö­sung, die nicht auf die Kre­dit­li­nie ange­rech­net wird. Damit schaf­fen sich Unter­neh­men finan­zi­el­len Frei­raum, stär­ken ihre Ver­hand­lungs­po­si­ti­on gegen­über Auf­trag­ge­bern und pro­fi­tie­ren von schnel­len, digi­ta­len Pro­zes­sen. Ob für Bau­vor­ha­ben, Lie­fer­ver­trä­ge oder Miet­ver­hält­nis­se – die Kau­ti­ons­ver­si­che­rung lässt sich fle­xi­bel anpas­sen und bie­tet Sicher­heit auf meh­re­ren Ebe­nen.

Für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men, Hand­werks­be­trie­be, Exis­tenz­grün­der und Fir­men mit lau­fen­dem Bürg­schafts­be­darf ist sie ein ech­ter Gewinn – sowohl wirt­schaft­lich als auch orga­ni­sa­to­risch.

häu­fi­ge Fra­gen

Die gewerb­li­che Kau­ti­ons­ver­si­che­rung ersetzt eine klas­si­sche Bank­bürg­schaft und dient dazu, ver­trag­li­che Ver­pflich­tun­gen abzu­si­chern – zum Bei­spiel bei Bau­vor­ha­ben, Lie­fer­ver­trä­gen oder Miet­ver­hält­nis­sen. Sie schützt den Auf­trag­ge­ber im Fall der Nicht­er­fül­lung und ent­las­tet gleich­zei­tig die Kre­dit­li­nie des Ver­si­che­rungs­neh­mers.

Ja, vor allem für Unter­neh­men mit regel­mä­ßi­gem Bürg­schafts­be­darf. Sie bie­tet mehr Liqui­di­tät, ent­las­tet die Bank­kre­dit­li­nie und ermög­licht eine fle­xi­ble Absi­che­rung gegen­über Geschäfts­part­nern. Auch der admi­nis­tra­ti­ve Auf­wand ist in vie­len Fäl­len gerin­ger als bei Bank­bürg­schaf­ten.

In Deutsch­land bie­ten unter ande­rem R+V, Alli­anz Trade (ehe­mals Euler Her­mes), VHV, ERGO, Zurich und Atra­di­us gewerb­li­che Kau­ti­ons­ver­si­che­run­gen an. Die Leis­tun­gen und Bedin­gun­gen unter­schei­den sich je nach Anbie­ter und soll­ten indi­vi­du­ell ver­gli­chen oder aus­ge­schrie­ben wer­den.

Ein mög­li­cher Nach­teil ist die Rück­zah­lungs­pflicht im Scha­dens­fall: Zahlt der Ver­si­che­rer an den Begüns­tig­ten, kann er den Betrag vom Ver­si­che­rungs­neh­mer zurück­for­dern. Zudem hängt die Ver­ga­be vom Boni­täts­ra­ting ab, und für jun­ge oder finan­zi­ell schwä­che­re Unter­neh­men kann es Ein­schrän­kun­gen geben. Auch gel­ten bei eini­gen Anbie­tern Min­dest­lauf­zei­ten oder fest­ge­leg­te Bürg­schafts­rah­men.