Betriebsschließungsversicherung Kosten
Warum sich der Schutz für Ihren Betrieb schneller bezahlt macht, als Sie denken.
Betriebsschließungsversicherung – Kosten, die Existenzen retten können
Viele Betriebe unterschätzen das Risiko einer plötzlichen behördlichen Schließung – dabei reicht oft schon ein Krankheitsfall im Team oder eine Infektion bei Gästen, um den gesamten Geschäftsbetrieb lahmzulegen. Wir kennen die Sorgen, die damit verbunden sind, und wissen: Eine Betriebsschließungsversicherung bietet gerade in solchen Situationen eine entscheidende finanzielle Absicherung.
Die gute Nachricht: Die Kosten einer Betriebsschließungsversicherung sind häufig deutlich geringer als gedacht – und stehen in keinem Verhältnis zu den potenziellen Ausfällen und Folgekosten einer ungeplanten Schließung. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei den Kosten ankommt, welche Leistungen im Ernstfall übernommen werden – und für welche Betriebe der Schutz besonders wichtig ist.
Das Wichtigste im Überblick
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Warum ist eine Betriebsschließungsversicherung wichtig?
Betriebe stehen täglich vor vielfältigen Herausforderungen. Eine der gravierendsten ist die behördlich angeordnete Schließung aufgrund von Infektionsrisiken. Solche Maßnahmen können nicht nur den laufenden Betrieb stören, sondern auch erhebliche finanzielle Einbußen verursachen. Eine Betriebsschließungsversicherung bietet hier essenziellen Schutz.
Reale Szenarien verdeutlichen die Relevanz:
Gastronomiebetriebe: Ein Gast infiziert sich mit einer meldepflichtigen Krankheit. Die Folge: Das Gesundheitsamt ordnet eine sofortige Schließung des Restaurants an.
Einzelhandel: Ein Mitarbeiter wird positiv auf eine Infektionskrankheit getestet. Alle Kollegen müssen in Quarantäne, der Laden bleibt geschlossen.
Dienstleistungsunternehmen: In einem Friseursalon wird ein Kunde mit einer meldepflichtigen Krankheit identifiziert. Der Salon muss vorübergehend schließen.
In all diesen Fällen schützt eine Betriebsschließungsversicherung vor den finanziellen Folgen und sichert die Existenz des Unternehmens.
Die Betriebsschließungsversicherung deckt typischerweise folgende Punkte ab:
Betriebsschließung: Entschädigung bei behördlich angeordneter Schließung aufgrund meldepflichtiger Krankheiten oder Krankheitserreger gemäß Infektionsschutzgesetz.
Tätigkeitsverbote: Übernahme von Lohnkosten bei behördlich verhängten Tätigkeitsverboten für Mitarbeiter.
Desinfektionskosten: Kostenübernahme für die behördlich angeordnete Reinigung und Desinfektion des Betriebs.
Warenschäden: Ersatz für Waren und Vorräte, die aufgrund behördlicher Anordnung vernichtet werden müssen.
Es gibt bestimmte Ausschlüsse, die je nach Versicherer variieren können:
Pandemien/Epidemien: Schäden aufgrund von Pandemien oder Epidemien, wie von WHO oder RKI definiert, sind häufig ausgeschlossen.
Allgemeinverfügungen: Maßnahmen, die nicht auf eine individuelle behördliche Anordnung zurückzuführen sind, sondern allgemeiner Natur sind, fallen oft nicht unter den Versicherungsschutz.
Schäden durch Naturkatastrophen: Ereignisse wie Erdbeben oder Überschwemmungen sind in der Regel nicht abgedeckt.
Vorsätzliche Verstöße: Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Versicherungsnehmers entstehen, sind ausgeschlossen.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Betriebsschließungsversicherung?
Die genannten Informationen basieren auf allgemeinen Erfahrungswerten und können je nach individueller Situation und Versicherer variieren. Es wird empfohlen, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um ein maßgeschneidertes Angebot zu erhalten.
Die Prämien für eine Betriebsschließungsversicherung können je nach Betrieb erheblich variieren. Es gibt jedoch einige zentrale Faktoren, die die Kosten maßgeblich beeinflussen:
Branche und Betriebsart: Unternehmen mit höherem Risiko, wie Gastronomiebetriebe oder Lebensmittelhersteller, zahlen in der Regel höhere Prämien als beispielsweise Bürobetriebe
Betriebsgröße und Umsatz: Ein höherer Jahresumsatz kann zu höheren Versicherungskosten führen, da potenzielle Ausfälle größer sind.
Anzahl der Mitarbeiter: Mehr Angestellte bedeuten oft höhere Lohnkosten im Schadensfall, was die Prämie beeinflusst.
Standort des Unternehmens: Regionale Risiken oder behördliche Auflagen können die Kosten beeinflussen.
Gewählte Versicherungssumme und Haftzeit: Eine höhere Versicherungssumme oder längere Haftzeit (z. B. 60 statt 30 Tage) erhöht die Prämie.
Selbstbeteiligung: Ein höherer Selbstbehalt kann die monatlichen Kosten senken.
Ein Beispiel: Ein kleines Café mit wenigen Mitarbeitern und moderatem Umsatz kann bereits ab etwa 100 € jährlich versichert werden. Ein großes Restaurant mit vielen Angestellten und hohem Umsatz muss hingegen mit höheren Prämien rechnen.
Es ist entscheidend, den eigenen Betrieb genau zu analysieren und verschiedene Angebote einzuholen, um den optimalen Schutz zu einem fairen Preis zu erhalten.
Branchen gezielt absichern
Branchen für die Betriebsschließungsversicherung im Überblick
Eine behördlich angeordnete Betriebsschließung kann zahlreiche Branchen treffen – oft unerwartet und trotz größter Sorgfalt. Gerade dort, wo Hygienevorgaben bestehen oder enger Kundenkontakt herrscht, ist das Risiko besonders hoch. Die Betriebsschließungsversicherung schützt vor finanziellen Schäden durch Umsatzausfälle, Personalkosten oder notwendige Desinfektionsmaßnahmen. In den folgenden Berufsgruppen ist sie deshalb besonders sinnvoll – teils sogar unverzichtbar.
Hotel
Hotels haben täglich wechselnde Gäste, die Speisen konsumieren, übernachten und miteinander in Kontakt kommen. Schon eine einzelne Meldung über eine mögliche Infektion kann ausreichen, um eine sofortige Schließung durch das Gesundheitsamt zu veranlassen. Eine Betriebsschließungsversicherung kann in solchen Fällen die wirtschaftlichen Folgen deutlich abmildern.
Friseur
Friseure arbeiten im direkten Körperkontakt mit Kunden. Aufgrund der Nähe und der Nutzung gemeinsamer Räume ist das Risiko einer Infektionsübertragung hoch. Selbst bei einem begründeten Verdacht kann es zu einer temporären Schließung kommen – mit erheblichen Einnahmeverlusten. Eine Versicherung hilft, diese Lücke zu überbrücken.
Kosmetikstudio
Kosmetikerinnen und Kosmetiker führen Behandlungen am offenen Gesicht durch – mit engem Kontakt und besonderen Hygienebestimmungen. Ein einzelner Infektionsfall kann dazu führen, dass das Studio auf behördliche Anweisung hin schließen muss. Der Schutz durch eine Betriebsschließungsversicherung bietet hier finanzielle Sicherheit im Ernstfall.
Heilpraktiker
Auch in heilkundlichen Praxen ohne Kassenzulassung gelten hohe Hygienestandards. Wenn Patienten ansteckende Krankheiten einschleppen oder meldepflichtige Erkrankungen auftreten, sind Schließungen durch das Gesundheitsamt nicht ungewöhnlich. Die Betriebsschließungsversicherung federt hier Ausfallzeiten und Kosten ab.
Pflegeberufe
Pflegekräfte und Betreuungspersonal arbeiten mit vulnerablen Menschen – besonders im mobilen Dienst oder in Tagespflegeeinrichtungen. Bereits ein Infektionsverdacht kann eine vorsorgliche Stilllegung des Betriebs auslösen. Die Versicherung sichert dabei laufende Kosten und Gehälter ab.
Bäcker
Wo täglich frische Backwaren hergestellt und verkauft werden, kommt es auf Hygiene und einwandfreie Abläufe an. Der Ausfall nur einer Person kann bereits zu einem Betriebsrisiko werden – besonders in kleineren Bäckereien. Eine Schließung zieht schnell wirtschaftliche Folgen nach sich, gegen die man sich effektiv absichern kann.
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Unterschied zwischen Betriebsschließungs- und Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Viele Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie sich gegen unvorhergesehene Betriebsunterbrechungen absichern können. Dabei tauchen häufig die Begriffe Betriebsschließungsversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung auf. Obwohl sie ähnlich klingen, unterscheiden sie sich in wesentlichen Punkten.
Betriebsschließungsversicherung:
Zweck: Schutz vor finanziellen Verlusten durch behördlich angeordnete Schließungen aufgrund von meldepflichtigen Krankheiten oder Krankheitserregern gemäß Infektionsschutzgesetz.
Leistungen:
Erstattung von Umsatzausfällen.
Übernahme von Lohnkosten während der Schließung.
Kosten für Desinfektionsmaßnahmen.
Ersatz für verderbliche Waren.
Beispiel: Ein Restaurant muss aufgrund eines Salmonellen-Ausbruchs vorübergehend schließen.
Betriebsunterbrechungsversicherung:
Zweck: Absicherung gegen Ertragsausfälle infolge von Sachschäden, die den Betriebsablauf stören oder unterbrechen.
Leistungen:
Kompensation des entgangenen Gewinns.
Deckung der fortlaufenden Fixkosten wie Miete und Gehälter.
Beispiel: Ein Feuer zerstört Teile einer Produktionshalle, wodurch der Betrieb für mehrere Wochen stillsteht.
Wichtige Unterschiede:
Ursache der Unterbrechung:
Betriebsschließungsversicherung: Behördliche Anordnung wegen Gesundheitsrisiken.
Betriebsunterbrechungsversicherung: Physische Schäden am Betriebsvermögen.
Versicherte Risiken:
Betriebsschließungsversicherung: Krankheiten, die im Infektionsschutzgesetz aufgeführt sind.
Betriebsunterbrechungsversicherung: Schäden durch Feuer, Sturm, Leitungswasser etc.
Während die Betriebsschließungsversicherung speziell für Fälle von behördlich angeordneten Schließungen aufgrund von Gesundheitsrisiken konzipiert ist, deckt die Betriebsunterbrechungsversicherung Ertragsausfälle ab, die durch Sachschäden verursacht werden. Für einen umfassenden Schutz sollten Unternehmen beide Versicherungen in Betracht ziehen.
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Zusammenfassung
Die Betriebsschließungsversicherung schützt gezielt vor den wirtschaftlichen Folgen behördlich angeordneter Schließungen – z. B. durch meldepflichtige Krankheiten oder Krankheitserreger. Die Beiträge sind im Vergleich zu möglichen Schäden sehr gering, können als Betriebsausgabe abgesetzt werden und sichern Umsatz, Löhne und laufende Kosten. Besonders für Gastronomie, Gesundheitswesen und kontaktintensive Dienstleistungen stellt sie eine sinnvolle Ergänzung zur betrieblichen Absicherung dar. Noch besser ist der Schutz in Kombination mit weiteren Versicherungen wie Sach‑, Geschäfts- oder Krankenversicherung.
häufige Fragen
Wie hoch sind die Kosten für eine Betriebsschließungsversicherung?
Die Prämien starten je nach Branche und Unternehmensgröße bei ca. 100 € jährlich. Genaue Beiträge hängen von Umsatz, Mitarbeiterzahl, Laufzeit und gewünschter Versicherungssumme ab.
Was ist der Unterschied zur Betriebsunterbrechungsversicherung?
Die Betriebsschließungsversicherung greift bei behördlich angeordneter Schließung (z. B. wegen Infektionsgefahr). Die Betriebsunterbrechungsversicherung hingegen schützt bei Sachschäden wie Feuer oder Leitungswasser – also ohne behördliche Veranlassung.
Für welche Betriebe ist sie besonders sinnvoll?
Vor allem für Unternehmen mit engem Kundenkontakt und Hygieneanforderungen – etwa Gastronomie, Pflege, Kosmetik oder medizinische Berufe. Auch kleinere Betriebe mit Schlüsselpersonal sollten sich absichern.
Ist die Versicherung steuerlich absetzbar?
Ja. Die Beiträge zur Betriebsschließungsversicherung gelten als Betriebsausgaben und können steuerlich vollständig geltend gemacht werden.