Die eige­nen Kin­der ver­nünf­tig absi­chern

Gast­bei­trag von Dani­el Moser auf WD-Welt: war­um Kin­der­un­fall­ver­si­che­rung und Schü­ler-BU früh sinn­voll sind und wor­auf Eltern beim Klein­ge­druck­ten ach­ten soll­ten.

Junge Frau mit Brille liest aufmerksam eine Zeitung in einem Café, vor ihr steht ein Laptop, im Hintergrund warme Lichtquellen

Wor­um es in die­sem Bei­trag geht

Zwei Ver­si­che­run­gen machen bei Kin­dern den Unter­schied: die pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung ab dem ers­ten Tag und die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung spä­tes­tens ab der Schul­zeit. Dani­el Moser erklärt als Mak­ler und zwei­fa­cher Vater, war­um der frü­he Abschluss Geld spart und spä­te­re Hür­den bei den Gesund­heits­fra­gen ver­mei­det. Der Bei­trag ist auf WD-Welt erschie­nen und hier im Wort­laut doku­men­tiert.

WD-Welt Gast­bei­trag von Dani­el Moser, AMBA Ver­si­che­run­gen · Erschie­nen: 2022

Die Geburt des eige­nen Kin­des ist ein unbe­schreib­li­ches Erleb­nis, als zwei­fa­cher Vater habe ich das erle­ben dür­fen. Doch nach der Geburt ändert sich auch der Ver­si­che­rungs­be­darf, und spä­tes­tens zum Schul­start bekommt das The­ma eine zusätz­li­che Kom­po­nen­te. Ich möch­te einen klei­nen Über­blick geben, wel­che Ver­si­che­run­gen für Kin­der unent­behr­lich sind.

Grund­sätz­lich gilt: Wer früh abschließt, pro­fi­tiert dop­pelt. Die Prä­mi­en für Kin­der sind sehr nied­rig, und Gesund­heits­fra­gen stel­len im Regel­fall kei­ne Hür­de für einen Abschluss dar.

Die Wich­tigs­te: pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung für das Kind

Eine Unfall­ver­si­che­rung für Kin­der kos­tet nur einen klei­nen Teil des­sen, was ein Erwach­se­ner für die glei­che Ver­si­che­rung zah­len müss­te. Mit weni­gen Euro Bei­trag pro Monat lässt sich also ein sehr guter Ver­si­che­rungs­schutz errei­chen. Lei­der unter­schät­zen Kin­der schnell mal die Gefah­ren des Stra­ßen­ver­kehrs. In Kin­der­gar­ten und Schu­le sind Kin­der über die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung abge­si­chert, aller­dings mit sehr gerin­gem Ver­si­che­rungs­schutz. Außer­halb die­ser Ein­rich­tun­gen greift der Schutz in der Regel nicht. Kin­der kön­nen sich im Stra­ßen­ver­kehr wie im All­tag schwer ver­let­zen und lei­den dann unter Umstän­den lebens­lang dar­un­ter.

Die Kin­der­un­fall­ver­si­che­rung ver­si­chert sol­che Unfäl­le im Ver­kehr, im Gar­ten, im Haus­halt und bei Spiel und Sport. Ob das Kind mit dem Schlit­ten im Win­ter “aus Ver­se­hen” in einen Sta­chel­draht­zaun fährt, beim Fahr­rad­fah­ren ver­un­fallt oder beim Fuß­ball­spie­len einen Ball an den Kopf bekommt: In all die­sen Fäl­len kann eine Unfall­ver­si­che­rung zum Tra­gen kom­men.

Doch Unfall­ver­si­che­rung ist nicht Unfall­ver­si­che­rung. Gera­de bei einer Kin­der­ver­si­che­rung muss man auf die Details in der Poli­ce ach­ten, um im Scha­dens­fall nicht hören zu müs­sen: “Die­sen Punkt beinhal­tet Ihre Poli­ce aber nicht.”

Schul­start oder Stu­di­um: die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Kommt Ihr Kind zur Schu­le, ist die pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung aus mei­ner Sicht spä­tes­tens unum­gäng­lich. Und es lohnt der Blick auf eine zwei­te Absi­che­rung.

Eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (BU) gehört zu den wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen im Leben, denn die gesetz­li­che BU wur­de gestri­chen. Gesetz­lich exis­tiert nur noch ein Anspruch auf eine Erwerbs­min­de­rungs­ren­te, und die Hür­den für einen Leis­tungs­be­zug sind sehr hoch. Man müss­te prak­tisch nicht mehr in der Lage sein, in irgend­ei­nem Beruf zu arbei­ten. Kom­for­ta­bler ist die pri­va­te Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, die leis­tet, wenn man sei­nen erlern­ten oder zuletzt aus­ge­üb­ten Beruf nicht mehr aus­üben kann. Das betrifft mehr als 25 Pro­zent aller 56- bis 60-Jäh­ri­gen.

Wer erst als Erwach­se­ner eine BU abschlie­ßen will, bekommt oft kei­ne mehr, weil schon Vor­er­kran­kun­gen auf­ge­tre­ten sind, oder zahlt hohe Bei­trä­ge. Wer sich die Schü­ler-BU bereits in jun­gen Jah­ren sichert, zahlt nied­ri­ge Bei­trä­ge und stol­pert nicht über die Gesund­heits­fra­gen. Fast 30 Pro­zent aller Berufs­un­fä­hig­kei­ten gehen übri­gens auf psy­chi­sche Ursa­chen zurück, Burn­out und Co., das soll­te man nicht unter­schät­zen. Es gibt Mög­lich­kei­ten, jun­ge Kin­der in sol­che Ver­si­che­run­gen zu inte­grie­ren oder Anwart­schaf­ten zu erwer­ben. Man­che Ver­si­che­rer bie­ten den Abschluss ab dem 10. Lebens­jahr an. Eine BU für die Eltern ist eben­falls wich­tig, sofern man noch eine erhält.

Mein Fazit: Der frü­he Abschluss ist sinn­voll, spart Geld und sichert bei gutem Gesund­heits­zu­stand eine wich­ti­ge Absi­che­rung fürs Leben. Aber schau­en Sie auf die Bedin­gun­gen, eine ver­nünf­ti­ge BU-Ren­te, das maxi­ma­le End­al­ter und auf das Klein­ge­druck­te.

Bei Fra­gen neh­men Sie ger­ne Kon­takt mit mir auf oder ver­ein­ba­ren Sie direkt Ihren Wunsch­ter­min.

Wei­te­re Inter­views und Bei­trä­ge

Vier Gesprä­che mit Dani­el Moser aus der Bera­tungs­pra­xis. Alle Ver­öf­fent­li­chun­gen fin­den Sie auf der Inter­view-Über­sicht.

Ver­trau­en ist mess­bar

Mehr als 750 Bewer­tun­gen auf Goog­le, Pro­ven­Ex­pert und makler.de durch­schnitt­lich 4,9 bis 5,0 Ster­ne für AMBA Ver­si­che­run­gen als Ver­si­che­rungs­mak­ler im All­gäu.

Google Bewertung für amba-versicherungen.de: 5 von 5 Sternen
Goog­le

120 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Logo von ProvenExpert – Bewertungsplattform mit dem Claim „It’s All About Trust“
Pro­ven Expert

330 Bewer­tun­gen | 4,9 Ster­ne

Logo der Plattform makler.de mit Schriftzug und orangem Symbol auf transparentem Hintergrund
Makler.de

338 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne