Mar­der­scha­den am Auto – was zahlt die Ver­si­che­rung?

Tier­biss, Fol­ge­schä­den, Teil­kas­ko: So sichern Sie sich rich­tig ab

Frau blickt besorgt in offenen Motorraum – Symbolbild für Marderschaden am Auto und unerwartete Reparaturkosten

Jedes Früh­jahr das glei­che Spiel: Mar­der suchen sich war­me Rück­zugs­or­te – und lan­den dabei nicht sel­ten im Motor­raum par­ken­der Autos. Mit ihren schar­fen Zäh­nen beschä­di­gen sie Kabel, Dämm­mat­ten oder Schläu­che. Allein 2020 wur­den über 200.000 Mar­der­schä­den regis­triert, Ten­denz stei­gend. Doch wer zahlt die Repa­ra­tur? Die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung hilft – aber nur unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen. In die­sem Rat­ge­ber erfah­ren Sie, wel­che Ver­si­che­rung für wel­che Schä­den auf­kommt, wie Sie Ihr Fahr­zeug schüt­zen kön­nen und wor­auf Sie beim Ver­si­che­rungs­ver­trag unbe­dingt ach­ten soll­ten.

Das Wich­tigs­te auf einem Blick

  • Die Teil­kas­ko zahlt bei direk­ten Mar­der­schä­den – nicht aber auto­ma­tisch bei Fol­ge­schä­den.

  • Pre­mi­um­ta­ri­fe über­neh­men auch Motor­schä­den durch Kühl­was­ser­ver­lust oder Kurz­schluss.

  • Häu­fig ist die Selbst­be­tei­li­gung höher als die Scha­dens­sum­me – Kos­ten blei­ben dann beim Hal­ter.

  • Schutz­maß­nah­men wie Ultra­schall oder Kabelum­man­te­lung kön­nen Schä­den ver­hin­dern.

  • Wer „Tier­biss inkl. Fol­ge­schä­den“ ver­si­chert, ist auch gegen Schä­den durch Rat­ten oder Wasch­bä­ren abge­si­chert.

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Ihre Über­sicht
Ihre Über­sicht

Was Ihre Kfz-Ver­si­che­rung wirk­lich über­nimmt – und was nicht

Wel­che Schä­den sind ver­si­chert?

Nicht jeder Scha­den durch einen Mar­der wird auto­ma­tisch von der Ver­si­che­rung über­nom­men. Ent­schei­dend ist, ob es sich um einen direk­ten Biss­scha­den han­delt oder um dar­aus resul­tie­ren­de Fol­ge­schä­den. Auch der gewähl­te Tarif spielt eine zen­tra­le Rol­le. In den meis­ten Fäl­len hilft die Teil­kas­ko – aller­dings mit Ein­schrän­kun­gen. Wir zei­gen, wel­che Leis­tun­gen ent­hal­ten sind und wor­auf Sie ach­ten soll­ten.

Die meis­ten Teil­kas­ko­ver­si­che­run­gen leis­ten bei direk­ten Schä­den durch einen Mar­der­biss – zum Bei­spiel an Kabel­iso­lie­run­gen, Kühl­mit­tel­schläu­chen, Dämm­ma­te­ri­al oder Zünd­ka­beln. Vor­aus­set­zung: Der Scha­den ist unmit­tel­bar auf den Tier­biss zurück­zu­füh­ren. Die Ent­schä­di­gung erfolgt in Höhe der Repa­ra­tur­kos­ten, abzüg­lich einer even­tu­ell ver­ein­bar­ten Selbst­be­tei­li­gung.

Beson­ders häu­fig betrof­fen sind:

  • Zünd­ka­bel

  • Kühl­schläu­che

  • Dämm­mat­ten

  • Lenk­man­schet­ten

  • Kunst­stoff­um­man­te­lun­gen

Wenn durch einen unbe­merk­ten Mar­der­biss Kühl­flüs­sig­keit aus­tritt, der Motor über­hitzt oder ein Kurz­schluss ent­steht, han­delt es sich um einen Fol­ge­scha­den. Die­se sind nicht auto­ma­tisch ver­si­chert. Nur Tari­fe mit Zusatz­bau­stein „Tier­biss inklu­si­ve Fol­ge­schä­den“ über­neh­men die­se Kos­ten – und auch nur bis zur im Ver­trag genann­ten Höchst­gren­ze.

Wich­tig: Die Begrif­fe unter­schei­den sich je nach Ver­si­che­rer. Bes­ser als „Mar­der­biss“ ist die For­mu­lie­rung „Tier­biss“, da so auch Schä­den durch Rat­ten, Wasch­bä­ren oder ande­re Tie­re mit abge­deckt sind.

In Basis­ta­ri­fen der Teil­kas­ko ist meist nur der direk­te Mar­der­scha­den ver­si­chert – Fol­ge­schä­den blei­ben unver­si­chert. Erst in Pre­mi­um- oder Kom­fort­ta­ri­fen sind häu­fig auch die dar­aus resul­tie­ren­den Schä­den ent­hal­ten. Zusätz­lich vari­iert die Deckungs­sum­me: Man­che Ver­si­che­rer zah­len bis 3.000 Euro, ande­re unbe­grenzt.

Prü­fen Sie Ihre Poli­ce auf fol­gen­de Begrif­fe:

  • „Schä­den durch Tier­biss“

  • „Fol­ge­schä­den durch Tier­biss“

  • „Tier­biss inkl. Fol­ge­schä­den bis [Betrag]“

  • „Erwei­ter­ter Wild­scha­den­schutz“

Ein Mar­der­scha­den lässt sich ver­mei­den – wenn Sie die rich­ti­gen Maß­nah­men ergrei­fen

Wie kann man Mar­der­schä­den vor­beu­gen?

Mar­der sind Ein­zel­gän­ger mit aus­ge­präg­tem Revier­ver­hal­ten. Wer ein Auto mit mar­kier­tem Motor­raum abstellt, ris­kiert Kon­flik­te zwi­schen Art­ge­nos­sen – und damit Biss­schä­den an Kabeln, Schläu­chen oder Dämm­ma­te­ria­li­en. Vor­beu­gung ist daher der bes­te Schutz. Doch wel­che Maß­nah­men funk­tio­nie­ren wirk­lich? Und wel­che gel­ten eher als Pla­ce­bo? Die­ser Abschnitt zeigt, wie Sie Ihr Fahr­zeug effek­tiv schüt­zen.

Ultra­schall­ge­rä­te gehö­ren zu den am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Schutz­maß­nah­men. Sie sen­den hoch­fre­quen­te Töne aus, die für den Men­schen unhör­bar, für Mar­der jedoch unan­ge­nehm sind. Wich­tig: Die Gerä­te müs­sen kor­rekt ver­baut sein und den gesam­ten Motor­raum beschal­len. Bei schlech­ter Plat­zie­rung oder lee­rer Bat­te­rie ver­lie­ren sie ihre Wir­kung.

Kabelum­man­te­lun­gen aus har­tem Kunst­stoff ver­hin­dern, dass Mar­der sen­si­ble Tei­le errei­chen oder durch­bei­ßen kön­nen. Spe­zi­el­le Umman­te­lungs­sät­ze sind für vie­le Fahr­zeug­mo­del­le erhält­lich und las­sen sich bei Werk­stät­ten oder als Do-it-yours­elf-Lösung nach­rüs­ten.

Maschen­draht unter dem Auto kann eben­falls hel­fen, da Mar­der kei­ne unsi­che­ren, metal­li­schen Flä­chen betre­ten. Die Wir­kung hängt jedoch stark von der Flä­che, dem Unter­grund und der Gewohn­heit des Tie­res ab – ein All­heil­mit­tel ist es nicht.

Mar­der­ab­wehr­sprays ver­spre­chen durch unan­ge­neh­me Gerü­che Schutz, sind in der Pra­xis jedoch oft wir­kungs­los. Die Duft­stof­fe ver­flie­gen schnell, und vie­le Tie­re gewöh­nen sich dar­an. Als allei­ni­ge Maß­nah­me nicht emp­feh­lens­wert.

Ein häu­fig unter­schätz­ter Fak­tor ist die Geruchs­spur des Mar­ders: Sie zieht wei­te­re Tie­re an und pro­vo­ziert Revier­kämp­fe. Eine Motor­wä­sche nach einem ers­ten Vor­fall ist daher essen­zi­ell, um wei­te­re Atta­cken zu ver­hin­dern.

Fazit: Der bes­te Schutz ist eine Kom­bi­na­ti­on aus tech­ni­scher Siche­rung, regel­mä­ßi­ger Kon­trol­le und – nach einem Scha­den – der voll­stän­di­gen Besei­ti­gung aller Duft- und Revier­spu­ren.

So sieht ein Mar­der­scha­den in der Pra­xis aus – und was Ihre Ver­si­che­rung über­nimmt

Scha­den­bei­spie­le aus der Pra­xis

Ein Mar­der­biss ist mehr als ein klei­ner Defekt – die finan­zi­el­len Fol­gen kön­nen erheb­lich sein. Ob Sie die Kos­ten selbst tra­gen müs­sen oder Ihre Ver­si­che­rung ein­springt, hängt von der Art des Scha­dens und dem gewähl­ten Tarif ab. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche Scha­dens­ver­läu­fe aus dem All­tag und machen deut­lich, wie wich­tig eine pass­ge­naue Absi­che­rung ist.

Durch­ge­bis­se­ner Kühl­mit­tel­schlauch

Ein VW Golf 7 zeigt nach dem Start eine Warn­mel­dung – Ursa­che ist ein beschä­dig­ter Kühl­mit­tel­schlauch, durch­trennt von einem Mar­der. Die Werk­statt stellt fest, dass kei­ne wei­te­ren Kom­po­nen­ten betrof­fen sind. Die Repa­ra­tur kos­tet rund 420 Euro. Die Teil­kas­ko greift, da ein direk­ter Tier­biss­scha­den vor­liegt. Wegen einer Selbst­be­tei­li­gung von 300 Euro blei­ben jedoch 120 Euro beim Hal­ter.

Kurz­schluss nach Kabel­biss

Bei einem BMW 3er Tou­ring tre­ten elek­tri­sche Pro­ble­me auf – Dia­gno­se: Kabel­biss an der Hoch­span­nungs­lei­tung, aus­ge­löst durch einen Mar­der. Der dar­aus resul­tie­ren­de Kurz­schluss zer­stört das Steu­er­ge­rät. Die Repa­ra­tur schlägt mit 2.100 Euro zu Buche. Glück im Unglück: Der Hal­ter hat einen Pre­mi­um­ta­rif mit „Tier­biss inkl. Fol­ge­schä­den“. Die Ver­si­che­rung über­nimmt den Scha­den voll­stän­dig.

Rat­ten­biss nicht mit­ver­si­chert

Ein Opel Astra fällt durch schlei­fen­de Geräu­sche und schwa­ches Brems­ver­hal­ten auf. Die Werk­statt fin­det eine beschä­dig­te Dämm­mat­te und ange­nag­te Brems­lei­tung. Fell­res­te deu­ten auf eine Rat­te hin – jedoch ist im Ver­trag nur „Mar­der­biss“ abge­si­chert. Die Ver­si­che­rung lehnt den Scha­den­er­satz ab. Die Repa­ra­tur kos­tet 750 Euro und muss voll­stän­dig selbst bezahlt wer­den.

Die­se The­men könn­ten für Sie eben­falls wich­tig sein

Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge rund um Ihre Kfz-Ver­si­che­rung

Ein Mar­der­scha­den ist nur eine von vie­len Situa­tio­nen, in denen Sie auf Ihre Auto­ver­si­che­rung ange­wie­sen sind. Wer sein Fahr­zeug umfas­send schüt­zen möch­te, soll­te auch ande­re Scha­dens­sze­na­ri­en und Ver­trags­be­din­gun­gen ken­nen. Die­se Bei­trä­ge hel­fen Ihnen, den Über­blick zu behal­ten und die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Bei­trags­er­hö­hung

Mann schaut verwirrt auf Brief am Schreibtisch – Symbolbild für Kfz-Beitragserhöhung und unerwartete Kosten

Ihr Ver­si­che­rer hat den Bei­trag erhöht? Das kommt häu­fi­ger vor als gedacht – doch Sie müs­sen das nicht ein­fach hin­neh­men. In die­sem Bei­trag erfah­ren Sie, wann eine Erhö­hung rech­tens ist, wel­che Fris­ten gel­ten und wie Sie mit einem Son­der­kün­di­gungs­recht reagie­ren kön­nen.

Auto­brand

Feuerwehr löscht brennendes Auto auf Landstraße – Symbolbild für Autobrand und Kfz-Versicherung bei Totalschaden

Ein Fahr­zeug­brand kann ver­schie­de­ne Ursa­chen haben: tech­ni­sche Defek­te, Van­da­lis­mus oder sogar Tier­bis­se. Doch nicht jede Ver­si­che­rung zahlt auto­ma­tisch. Wir zei­gen, wel­che Schä­den von Haft­pflicht, Teil­kas­ko oder Voll­kas­ko über­nom­men wer­den – und wann Sie auf den Kos­ten sit­zen­blei­ben.

Kfz-Ver­si­che­rung

Mutter sichert ihr Kind im Kindersitz auf dem Rücksitz eines Autos – Symbolbild für Sicherheit und Verantwortung im Straßenverkehr

Was leis­tet die Kfz-Haft­pflicht? Wann lohnt sich eine Teil­kas­ko – und wann eine Voll­kas­ko? Unser umfas­sen­der Über­blick erklärt Ihnen die wich­tigs­ten Leis­tun­gen, Unter­schie­de und Zusatz­bau­stei­ne – ver­ständ­lich und auf dem aktu­el­len Stand.

Nicht jeder Tarif schützt zuver­läs­sig – wann sich ein Wech­sel lohnt

Wann ist ein Tarif­wech­sel sinn­voll?

Vie­le Auto­fah­rer ver­las­sen sich auf ihre bestehen­de Kfz-Ver­si­che­rung – oft ohne zu wis­sen, ob sie im Ernst­fall wirk­lich aus­rei­chend geschützt sind. Beson­ders bei Mar­der­schä­den zeigt sich schnell, ob ein Tarif zur aktu­el­len Lebens­si­tua­ti­on passt. Ein Wech­sel kann sich loh­nen, wenn wich­ti­ge Leis­tun­gen feh­len oder der Schutz lücken­haft ist. In die­sem Abschnitt zei­gen wir, wann Hand­lungs­be­darf besteht und wor­auf Sie ach­ten soll­ten.

Wenn Ihre aktu­el­le Poli­ce nur „Mar­der­biss“ absi­chert, nicht aber „Tier­biss all­ge­mein“, soll­ten Sie aktiv wer­den – denn Rat­ten oder Wasch­bä­ren kön­nen ähn­li­che Schä­den ver­ur­sa­chen, wer­den dann aber nicht erstat­tet. Eben­so kri­tisch: Wenn Fol­ge­schä­den nicht mit­ver­si­chert sind, blei­ben teu­re Repa­ra­tu­ren an Motor­tei­len, Steu­er­ge­rä­ten oder Kühl­sys­te­men an Ihnen hän­gen.

Ein Tarif­wech­sel ist außer­dem sinn­voll, wenn…

  • Ihre Selbst­be­tei­li­gung höher ist als typi­sche Mar­der­schä­den

  • kei­ne kon­kre­te Deckungs­sum­me für Fol­ge­schä­den genannt ist

  • Sie häu­fig in mar­der­rei­chen Gebie­ten par­ken (z. B. länd­li­cher Raum, Wald­rand, Wohn­ge­bie­te)

  • Ihre Ver­si­che­rung kei­ne regel­mä­ßi­ge Bei­trags­an­pas­sung an den Fahr­zeug­wert vor­nimmt

  • Ihr aktu­el­ler Tarif älter ist und neue Leis­tungs­bau­stei­ne feh­len

Prü­fen Sie Ihren Ver­trag auf Begrif­fe wie „Tier­biss inklu­si­ve Fol­ge­schä­den“ und ach­ten Sie auf die Höhe der Leis­tungs­li­mits – man­che Ver­si­che­rer leis­ten bis 3.000 Euro, ande­re unbe­grenzt. Ein Ver­gleich aktu­el­ler Tari­fe kann zei­gen, ob sich ein Upgrade finan­zi­ell lohnt – oft ohne spür­ba­re Bei­trags­er­hö­hung.

Ein Tarif­wech­sel soll­te nicht nur auf den Preis, son­dern auf den Leis­tungs­um­fang bei rea­lis­ti­schen Scha­dens­sze­na­ri­en abge­stimmt sein. Gera­de bei Mar­der­schä­den zeigt sich, wie wich­tig guter Ver­si­che­rungs­schutz wirk­lich ist.

Mehr als nur Mar­der – Schutz für alle Fahr­zeug­ty­pen

Wei­te­re Ver­si­che­run­gen für beson­de­re Fahr­zeu­ge

Nicht nur bei klas­si­schen Pkw ist der Ver­si­che­rungs­schutz ent­schei­dend. Wer ein Motor­rad, ein Elek­tro­fahr­zeug oder einen Old­ti­mer fährt, braucht eine spe­zi­ell abge­stimm­te Poli­ce. In die­sen Bei­trä­gen erfah­ren Sie, wor­auf es jeweils ankommt – und wie Sie sich zuver­läs­sig absi­chern.

Frau im Lederoutfit prüft ihr Motorrad auf einem Parkplatz – Symbolbild für Motorradversicherung und Sicherheit

Motor­rad­ver­si­che­rung

Ob auf der Stra­ße oder in der Gara­ge – auch Motor­rä­der sind nicht vor Schä­den durch Mar­der oder Wit­te­rung gefeit. Wel­che Leis­tun­gen Sie wirk­lich brau­chen und wie die Teil­kas­ko beim Zwei­rad funk­tio­niert, erfah­ren Sie hier.

Elektroauto wird an Ladesäule geladen – Symbolbild für Elektroauto-Versicherung und moderne Mobilität

E‑Au­to-Ver­si­che­rung

Elek­tro­fahr­zeu­ge stel­len beson­de­re Anfor­de­run­gen an den Ver­si­che­rungs­schutz. Gera­de bei Schä­den an Lade­tech­nik oder Hoch­volt­ka­beln kann es teu­er wer­den. Wir zei­gen, wor­auf Sie bei der Absi­che­rung eines E‑Autos ach­ten soll­ten.

Roter Oldtimer auf Straße – Symbolbild für Oldtimer-Versicherung und den Schutz historischer Fahrzeuge

Old­ti­mer­ver­si­che­rung

Old­ti­mer sind mehr als nur Fort­be­we­gungs­mit­tel – sie sind Lieb­ha­ber­stü­cke mit beson­de­rem Wert. Ent­spre­chend wich­tig ist ein pas­sen­der Ver­si­che­rungs­schutz, der auch Tier­biss, Dieb­stahl und Wert­gut­ach­ten berück­sich­tigt.

Zusam­men­fas­sung

Mar­der­bis­se ver­ur­sa­chen jedes Jahr zehn­tau­sen­de Schä­den – oft mit hohen Fol­ge­kos­ten. Ob Sie abge­si­chert sind, hängt vom Umfang Ihrer Kfz-Ver­si­che­rung ab. Wäh­rend ein­fa­che Teil­kas­ko-Tari­fe meist nur den direk­ten Scha­den erset­zen, bie­ten Pre­mi­um­ta­ri­fe deut­lich mehr Schutz – ins­be­son­de­re bei Fol­ge­schä­den. Wer in gefähr­de­ten Regio­nen parkt oder emp­find­li­che Tech­nik im Fahr­zeug hat, soll­te den eige­nen Ver­trag prü­fen und gezielt nach­bes­sern. Ergänzt durch sinn­vol­le Schutz­maß­nah­men wie Ultra­schall­ge­rä­te oder Kabelum­man­te­lun­gen lässt sich das Risi­ko deut­lich redu­zie­ren.

häu­fi­ge Fra­gen

Nur wenn im Ver­trag „Tier­biss inkl. Fol­ge­schä­den“ ver­ein­bart ist. Andern­falls sind Fol­ge­schä­den – etwa an Motor, Steu­er­ge­rät oder Elek­trik – aus­ge­schlos­sen. Ein Tarif­ver­gleich lohnt sich.

Die Teil­kas­ko zahlt für direkt beschä­dig­te Tei­le wie Kabel, Schläu­che oder Dämm­ma­te­ri­al. Für Fol­ge­schä­den ist ein erwei­ter­ter Schutz nötig. Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung kommt für Mar­der­schä­den grund­sätz­lich nicht auf.

Typi­sche Anzei­chen sind Start­pro­ble­me, Flüs­sig­keits­ver­lust, Warn­mel­dun­gen im Cock­pit oder sicht­ba­re Biss­spu­ren an Schläu­chen. Eine Werk­statt kann die genaue Ursa­che fest­stel­len.

Die Repa­ra­tur­kos­ten lie­gen im Schnitt zwi­schen 300 und 2.500 Euro – je nach Fahr­zeug­typ und Scha­dens­aus­maß. Beson­ders teu­er wird es bei Fol­ge­schä­den an der Elek­tro­nik oder am Motor.