Shih Tzu: Cha­rak­ter, Pfle­ge, Hal­tung und Gesund­heit

Steck­brief, Pfle­ge­auf­wand und typi­sche Risi­ken im All­tag.

Shih Tzu mit hellem Fell läuft durch trockenes Grasfeld in der Abendsonne

Shih Tzu: Grö­ße, Gewicht, Wesen und Pfle­ge

Der Shih Tzu ist ein klei­ner Begleit- und Fami­li­en­hund, der oft sehr men­schen­be­zo­gen ist und gleich­zei­tig eine gewis­se Eigen­stän­dig­keit mit­bringt. Wenn Sie sich für die Ras­se inter­es­sie­ren, hilft ein kur­zer Fak­ten­check: Ein Shih Tzu wird nicht grö­ßer als 27 cm und liegt meist im Bereich von 4,5 bis 8 kg. Damit passt er gut in vie­le Wohn­si­tua­tio­nen, auch ohne Gar­ten. Im All­tag zeigt sich der Shih Tzu häu­fig freund­lich, auf­merk­sam und anhäng­lich, kann aber auch stur sein, wenn Regeln nicht klar sind. Am bes­ten funk­tio­niert das Zusam­men­le­ben, wenn Sie ruhig füh­ren, kon­se­quent blei­ben und mit Geduld arbei­ten.

Der ent­schei­den­de Punkt ist die Pfle­ge. Das lan­ge Fell ver­filzt schnell, wenn es nicht regel­mä­ßig gebürs­tet wird. Vie­le Hal­ter lösen das ent­we­der mit einer fes­ten täg­li­chen Rou­ti­ne oder mit einem prak­ti­schen Kurz­schnitt und regel­mä­ßi­gen Ter­mi­nen beim Hun­de­fri­seur. Zusätz­lich lohnt sich ein rea­lis­ti­scher Blick auf Gesund­heits­the­men, die bei kurz­köp­fi­gen Hun­de­ras­sen häu­fi­ger vor­kom­men: Hit­ze wird schlech­ter ver­tra­gen, die Atmung kann schnel­ler an Gren­zen kom­men und auch die Augen sind durch ihre Form emp­find­li­cher. Wer die­se Punk­te früh ein­plant, trifft beim Shih Tzu meist die bes­se­ren Ent­schei­dun­gen im All­tag, bei der Hal­tung und spä­ter auch bei der Gesund­heits­vor­sor­ge.

Inhalts­ver­zeich­nis
Shih Tzu mit beigem und weißem Fell sitzt vor hellem Hintergrund

Steck­brief: Shih Tzu

Von Tem­pel­hund zum Fami­li­en­hund – die Geschich­te des Shih Tzu

Die könig­li­che Geschich­te des Shih Tzu: Ursprüng­li­che Züch­tung und Her­kunft

Die Her­kunft des Shih Tzu wird oft ver­ein­facht dar­ge­stellt. Tat­säch­lich liegt der Ursprung in Tibet, geprägt wur­de die Ras­se aber vor allem durch ihre spä­te­re Ent­wick­lung in Chi­na. Genau die­se Mischung erklärt auch, war­um der Shih Tzu bis heu­te als klas­si­scher Begleit­hund gilt, mit einer Geschich­te, die eng mit Kul­tur, Hof­hal­tung und geziel­ter Zucht ver­bun­den ist.

Die Wur­zeln des Shih Tzu lie­gen in Tibet. Dort wur­den klei­ne Hun­de über vie­le Jahr­hun­der­te als Gesell­schafts­hun­de gehal­ten, auch im Umfeld bud­dhis­ti­scher Klös­ter. Der Löwe spielt im tibe­ti­schen Bud­dhis­mus eine star­ke sym­bo­li­sche Rol­le, und genau dar­an knüpft auch der Name an: „Shih Tzu“ bedeu­tet sinn­ge­mäß Löwen­hund. Die­se kul­tu­rel­le Ver­bin­dung erklärt, war­um bei der frü­hen Zucht Optik und Aus­strah­lung eine grö­ße­re Rol­le spiel­ten als Arbeits­leis­tung.

Ent­schei­dend für den heu­ti­gen Shih Tzu ist die Wei­ter­ent­wick­lung in Chi­na. Dort leb­ten Hun­de die­ses Typs in den kai­ser­li­chen Paläs­ten und wur­den gezielt als Hof­hun­de gehal­ten. In die­ser Pha­se wur­den Merk­ma­le gefes­tigt, die vie­le Hal­ter sofort mit dem Shih Tzu ver­bin­den: das üppi­ge Haar­kleid, der kom­pak­te Kör­per­bau und der cha­rak­te­ris­ti­sche Kopf. Auch der oft erwähn­te „Chry­san­the­men-Look“ des Kop­fes hat einen sehr kon­kre­ten Ursprung: Er ent­steht durch das Haar, das am Nasen­rü­cken nach oben wächst und die typi­sche Gesichts­form betont.

Mit dem poli­ti­schen Umbruch in Chi­na, ins­be­son­de­re nach der Aus­ru­fung der Repu­blik 1912, gelang­ten Shih Tzu schließ­lich nach und nach in den Wes­ten. Für Groß­bri­tan­ni­en ist die ers­te doku­men­tier­te Ein­fuhr auf 1931 datiert. Kurz danach wur­de der Shih Tzu als eigen­stän­di­ge Ras­se klar von ver­wand­ten ori­en­ta­li­schen Typen abge­grenzt, ab 1940 führ­te der bri­ti­sche Ken­nel Club ein eige­nes Regis­ter. Dass Groß­bri­tan­ni­en heu­te als „Patro­nat“ geführt wird, hängt genau mit die­ser frü­hen Stan­dar­di­sie­rung und Ras­se­füh­rung in Euro­pa zusam­men.

Die FCI ord­net den Shih Tzu in Grup­pe 9 ein, Sek­ti­on 5 „Tibe­ta­ni­sche Ras­sen“ und benennt als Ursprung „Tibet (Chi­na)“. Das wirkt auf den ers­ten Blick wider­sprüch­lich, passt aber zur His­to­rie: Ursprung und kul­tu­rel­le Wur­zeln in Tibet, geziel­te Aus­for­mung und Ver­brei­tung als Hof­hund in Chi­na, spä­ter die for­ma­le Ras­se­ent­wick­lung im Wes­ten. Wer die­se Her­kunft ver­steht, kann vie­le Eigen­schaf­ten bes­ser ein­ord­nen, vom rei­nen Begleit­hund-Cha­rak­ter bis zur Prio­ri­tät von Pfle­ge und Erschei­nungs­bild.

All­tags­taug­lich leben, sau­ber erzie­hen, Pfle­ge gleich mit­den­ken

Hal­tung und Erzie­hung beim Shih Tzu

Der Shih Tzu passt in vie­le Wohn­si­tua­tio­nen, wenn Sie ihm Struk­tur geben und die Fell­pfle­ge von Anfang an als fes­ten Teil des All­tags ein­pla­nen. Bei der Erzie­hung hilft ein ruhi­ger, kla­rer Stil, weil die Ras­se freund­lich ist, aber gern eige­ne Ent­schei­dun­gen trifft.

Ein Shih Tzu kommt gut in einer Woh­nung zurecht, solan­ge er regel­mä­ßig raus­kommt, Kon­takt zu sei­nen Men­schen hat und geis­tig beschäf­tigt wird. Lan­ge Gewalt­mär­sche braucht er meist nicht, dafür aber Rou­ti­ne: fes­te Fut­ter­zei­ten, kur­ze Spa­zier­gän­ge, klei­ne Spiel­se­quen­zen und ruhi­ge Pau­sen. Weil der Shih Tzu zu den kurz­köp­fi­gen Hun­den zählt, lohnt es sich, Bewe­gung bei Wär­me bewusst zu pla­nen. Bei Hit­ze oder schwü­lem Wet­ter kann die Atmung schnel­ler an Gren­zen kom­men und die Erho­lungs­zeit län­ger dau­ern. Spa­zier­gän­ge am Mor­gen oder am Abend und ein kla­rer Fokus auf Abküh­lung sind dann die siche­re Wahl.

In der Erzie­hung funk­tio­niert beim Shih Tzu am bes­ten, was fair, kurz und kon­se­quent ist. Der Stan­dard beschreibt ihn als intel­li­gent, aktiv, auf­merk­sam, freund­lich und unab­hän­gig. Das merkt man im Trai­ning: Er lernt schnell, prüft aber genau­so schnell, ob Regeln wirk­lich gel­ten. Kur­ze Ein­hei­ten, kla­re Signa­le und Beloh­nung für ruhi­ges Mit­ma­chen brin­gen meist mehr als Druck. Wenn Sie Gren­zen set­zen, dann am bes­ten lei­se und kon­se­quent, ohne Dis­kus­sio­nen. Das schafft Ver­läss­lich­keit und macht den Hund all­tags­taug­lich, auch beim Allein­blei­ben, bei Besuch oder unter­wegs.

Pfle­ge und Erzie­hung gehö­ren beim Shih Tzu zusam­men. Wer erst mit Bürs­ten, Augen­par­tie und Pfo­ten­pfle­ge anfängt, wenn das Fell schon ziept, bekommt schnell Gegen­wehr. Sinn­voll ist, schon im Wel­pen­al­ter in Mini Schrit­ten zu üben: kurz anfas­sen, kurz bürs­ten, kurz still­hal­ten, sofort beloh­nen. So wird Fell­pfle­ge nor­mal und nicht zum täg­li­chen Kampf. Ach­ten Sie dabei auch dar­auf, dass das Haar die Sicht nicht stört und Bewe­gun­gen nicht behin­dert. Das ist nicht nur Optik, das ist ech­tes Wohl­be­fin­den.

Für den All­tag lohnt sich eine gute Mischung aus Ruhe­trai­ning und Beschäf­ti­gung. Shih Tzus mögen Nähe, kön­nen aber auch schnell ler­nen, dass sie immer im Mit­tel­punkt ste­hen. Bau­en Sie des­halb bewusst Zei­ten ein, in denen der Hund ein­fach ent­span­nen soll, ohne Action. Par­al­lel hel­fen klei­ne Denk­auf­ga­ben, Such­spie­le und kur­ze Gehor­sams­übun­gen, damit der Hund men­tal aus­ge­las­tet ist. So bekom­men Sie einen ange­neh­men Beglei­ter, der sich gut in Fami­lie, Woh­nung und Tages­ab­läu­fe ein­fügt.

Wesen ver­ste­hen, All­tag ent­spann­ter gestal­ten

Shih Tzu: Cha­rak­ter und Wesen im All­tag

Der Shih Tzu gilt als intel­li­gent, leb­haft und auf­merk­sam. Dazu kommt eine freund­li­che, gleich­zei­tig unab­hän­gi­ge Art. Genau die­se Mischung macht den Reiz der Ras­se aus: Er sucht Nähe, beob­ach­tet viel und ent­schei­det gern selbst, ob eine Situa­ti­on gera­de wich­tig ist oder nicht. Häu­fig wirkt er dabei selbst­be­wusst und mit einer gewis­sen „klei­nen Gran­dez­za“, ohne dass dar­aus auto­ma­tisch Här­te oder Aggres­si­vi­tät wird.

Im Fami­li­en­le­ben zeigt sich das oft als ange­neh­me Balan­ce. Der Shih Tzu kann sehr zuge­wandt sein, möch­te gern dabei sein und reagiert sen­si­bel auf Stim­mung und Rou­ti­ne. Gleich­zei­tig ist er kein Hund, der stän­dig „funk­tio­niert“. Wenn Regeln unklar sind, tes­tet er Gren­zen, igno­riert Signa­le oder macht sein eige­nes Ding. Mit kla­ren Abläu­fen, ruhi­ger Füh­rung und fai­rer Kon­se­quenz wird dar­aus meist ein sehr all­tags­taug­li­cher Beglei­ter, der sich gut anpasst und trotz­dem Per­sön­lich­keit behält.

Für die Erzie­hung bedeu­tet das: Der Shih Tzu lernt schnell, aber er lässt sich ungern „über­fah­ren“. Kur­ze Trai­nings­ein­hei­ten, kla­re Signa­le und Beloh­nung für ruhi­ges Mit­ma­chen funk­tio­nie­ren in der Regel bes­ser als Druck. Wenn Sie Regeln auf­stel­len, soll­ten sie immer gel­ten, auch bei Klei­nig­kei­ten. Sonst lernt der Shih Tzu sehr zuver­läs­sig, dass Aus­nah­men ver­han­del­bar sind. Genau dann ent­steht das typi­sche Bild vom char­man­ten, aber stu­ren klei­nen Hund.

Stär­ken

Schwä­chen

Typisch Shih Tzu, auf den ers­ten Blick erkenn­bar

Kör­per­li­che Merk­ma­le des Shih Tzu

Der Shih Tzu ist ein klei­ner, kom­pak­ter Begleit­hund mit auf­fäl­li­gem Haar­kleid und einem Gesichts­aus­druck, den vie­le sofort wie­der­erken­nen. Für die Hal­tung ist wich­tig, wie die­se Merk­ma­le gebaut sind, weil sie Pfle­ge­auf­wand, All­tags­taug­lich­keit und auch ein­zel­ne gesund­heit­li­che The­men direkt beein­flus­sen.

Der Kör­per wirkt robust und „sta­bil“, nicht zier­lich. Das Haar­kleid ist reich­lich, soll aber nicht so üppig sein, dass es Bewe­gung oder Sicht ein­schränkt. In den Pro­por­tio­nen ist der Shih Tzu eher etwas län­ger als hoch, also zwi­schen Wider­rist und Ruten­an­satz län­ger als die Wider­rist­hö­he. Der Rücken ist gera­de, die Brust breit und tief, wodurch der Hund ins­ge­samt gedrun­gen und kräf­tig steht.

Beson­ders prä­gend ist der Kopf. Er ist breit und rund, mit viel Haar und einem deut­li­chen Bart. Das „Chrysanthemen“-Gesicht ent­steht dadurch, dass das Haar am Fang nach oben wächst, ohne die Sicht zu ver­de­cken. Der Fang selbst ist kurz, breit und eher „qua­dra­tisch“, unge­fähr 2,5 cm lang. Die Nase ist meist schwarz, bei leber­far­be­nen Hun­den ent­spre­chend dun­kel leber­far­ben, und die Nasen­lö­cher sol­len weit offen sein. Die Augen sind groß, dun­kel und rund, dabei gut aus­ein­an­der­lie­gend und nicht her­vor­ste­hend. Die Ohren hän­gen her­ab, sind groß und gehen optisch durch die star­ke Behaa­rung oft in die Hals­be­haa­rung über. Beim Gebiss ist ein leich­ter Vor­biss oder ein Zan­gen­ge­biss vor­ge­se­hen.

Auch die Rute gehört zum typi­schen Gesamt­bild. Sie ist stark befe­dert, hoch ange­setzt und wird fröh­lich über dem Rücken getra­gen, sodass die Sil­hou­et­te „rund“ und aus­ge­wo­gen wirkt. Die Bei­ne sind kurz, mus­ku­lös und kno­chig, vor­ne mög­lichst gera­de, pas­send zur brei­ten Brust. In der Bewe­gung soll der Shih Tzu flie­ßend lau­fen, mit gutem Vor­tritt der Vor­der­hand und kräf­ti­gem Schub hin­ten.

Das Fell ist lang, dicht und nicht lockig, mit mäßi­ger Unter­wol­le, eine leich­te Wel­le ist mög­lich. Es soll nicht „wol­lig“ wir­ken und weder Sicht noch Bewe­gung ein­schrän­ken, des­halb wird das Haar am Kopf häu­fig hoch­ge­bun­den. Farb­lich ist viel erlaubt, alle Far­ben sind mög­lich. Durch die Kom­bi­na­ti­on aus kur­zem Fang, gro­ßen Augen und teils fla­cher Augen­höh­le sind Shih Tzus anfäl­li­ger für Pro­ble­me an der Augen­ober­flä­che, etwa Rei­zun­gen oder Horn­haut­ver­let­zun­gen. Das zei­gen Unter­su­chun­gen bei die­ser Ras­se und bei kurz­schnäu­zi­gen Hun­den gene­rell.

Sinn­vol­le Ver­si­che­run­gen, damit Tier­arzt­kos­ten plan­bar blei­ben

Wel­che Absi­che­rung für Ihren Hund sinn­voll sein kann

Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen sel­ten nur durch einen gro­ßen Ein­griff. Oft sind es Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Nach­be­hand­lung, die sich über meh­re­re Ter­mi­ne addie­ren. Genau des­halb lohnt sich ein Blick auf die Absi­che­rung, die zu Ihrem Hund und Ihrem Bud­get passt.

Vie­le Kos­ten ent­ste­hen im All­tag nicht, weil „etwas Spek­ta­ku­lä­res“ pas­siert, son­dern weil sich Beschwer­den zie­hen. Blut­bild, Rönt­gen, Ultra­schall, Medi­ka­men­te, Kon­troll­ter­mi­ne, dazu im Ernst­fall Kli­nik und Nach­sor­ge. Kommt es zum Not­dienst, wird häu­fig nach höhe­ren Sät­zen abge­rech­net und es fal­len zusätz­li­che Gebüh­ren an. Wer nur auf den Monats­bei­trag schaut, über­sieht schnell die Punk­te, die spä­ter den Unter­schied machen: Erstat­tung nach GOT, War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung und mög­li­che Jah­res­gren­zen.

Wenn Sie mög­lichst breit absi­chern möch­ten, ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung die nahe­lie­gen­de Lösung. Je nach Tarif kön­nen Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, The­ra­pien und Ope­ra­tio­nen abge­deckt sein. Genau hier sind die Tarif­un­ter­schie­de in der Pra­xis oft grö­ßer, als man am Bei­trag ver­mu­tet. In unse­rem Ver­gleich ist die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung der Leis­tungs­sie­ger, weil das Gesamt­pa­ket aus Leis­tungs­um­fang und All­tags­taug­lich­keit sehr stim­mig ist. Die Cle­os Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist bei uns Preis Leis­tungs­sie­ger, weil vie­le Hal­ter ein gutes Ver­hält­nis aus Bei­trag und Leis­tung bekom­men. Wel­che Lösung bes­ser passt, hängt am Ende von Alter, Gesund­heits­sta­tus, gewünsch­ter Selbst­be­tei­li­gung und Ihrem Sicher­heits­be­darf ab.

Eine Hun­de OP Ver­si­che­rung ist die schlan­ke­re Vari­an­te, wenn Sie vor allem teu­re Ope­ra­tio­nen absi­chern möch­ten und lau­fen­de klei­ne­re Rech­nun­gen selbst tra­gen wol­len. Das ist für man­che Hal­ter sinn­voll, weil der Bei­trag häu­fig nied­ri­ger ist, der Schutz aber gezielt auf die gro­ßen Ein­mal­rech­nun­gen zielt. Auch hier soll­ten Sie genau prü­fen, wie die Erstat­tung nach GOT gere­gelt ist, ob Not­dienst mit abge­deckt ist, wel­che War­te­zei­ten gel­ten und ob es Begren­zun­gen gibt, zum Bei­spiel pro Jahr oder pro Ein­griff.

Unab­hän­gig von Tier­arzt­kos­ten ist die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht die Basis nach außen. Als Hal­ter haf­ten Sie in Deutsch­land weit­rei­chend, auch wenn kein Vor­satz dahin­ter­steckt. In eini­gen Bun­des­län­dern gilt eine Pflicht für bestimm­te Hun­de oder Hal­ter­kon­stel­la­tio­nen, in ande­ren nicht. Pflicht hin oder her, sie schützt Sie vor den finan­zi­ell här­tes­ten Risi­ken, wenn Ihr Hund Per­so­nen ver­letzt oder Sach­schä­den ver­ur­sacht, etwa im All­tag, beim Besuch oder unter­wegs.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Sie deckt Tier­arzt­kos­ten im All­tag ab, nicht nur Ope­ra­tio­nen. Je nach Tarif sind Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und The­ra­pien abge­si­chert. Oft sind auch Kli­nik­auf­ent­hal­te und OPs ein­ge­schlos­sen. Sinn­voll, wenn Sie auch län­ge­re Krank­heits­ver­läu­fe finan­zi­ell abfe­dern möch­ten. Beson­ders hilf­reich bei wie­der­keh­ren­den Beschwer­den und Kon­trol­len.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Sie schützt Sie, wenn Ihr Hund Drit­ten einen Scha­den zufügt. Das betrifft Per­so­nen­schä­den, Sach­schä­den und oft auch dar­aus ent­ste­hen­de Fol­ge­kos­ten. Im All­tag ist das die wich­tigs­te Basis­ab­si­che­rung nach außen. Gera­de bei Begeg­nun­gen mit Men­schen und ande­ren Hun­den kann schnell etwas pas­sie­ren. Die Haft­pflicht nimmt Ihnen die­ses Risi­ko vom Kon­to.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Sie kon­zen­triert sich auf die gro­ßen Kos­ten rund um Ope­ra­tio­nen. Das passt, wenn Sie vor allem hohe Ein­mal­rech­nun­gen absi­chern möch­ten. Lau­fen­de Tier­arzt­be­su­che zah­len Sie dann meist selbst. Je nach Tarif sind Vor und Nach­be­hand­lung mit gere­gelt. Eine gute Wahl, wenn Sie Schutz wol­len, aber bewusst schlank star­ten möch­ten.

Pfle­ge, die im All­tag funk­tio­niert und Pro­ble­me früh ver­hin­dert

Pfle­ge beim Shih Tzu

Beim Shih Tzu ist Pfle­ge kein Bei­werk, son­dern Teil der Hal­tung. Wer von Anfang an fes­te Rou­ti­nen ein­plant, hat weni­ger Stress, weni­ger Ver­fil­zun­gen und erkennt Haut, Augen oder Ohren­pro­ble­me frü­her.

Das Haar­kleid ist lang und dicht. Ohne regel­mä­ßi­ges Bürs­ten ent­ste­hen schnell Kno­ten, die am Ende zie­hen und weh tun. Am anfäl­ligs­ten sind Stel­len, an denen Rei­bung ent­steht, zum Bei­spiel hin­ter den Ohren, an den Innen­sei­ten der Bei­ne und am Bauch. Bürs­ten Sie dabei nicht nur ober­fläch­lich, son­dern arbei­ten Sie sich schei­tel­wei­se bis zur Haut vor. Wenn Sie den Auf­wand redu­zie­ren möch­ten, ist ein prak­ti­scher Schnitt beim Hun­de­fri­seur eine gute Lösung. Ganz ohne Bürs­ten geht es aber auch dann nicht, weil das Fell wei­ter­hin fil­zen kann, je nach Schnitt und Fell­struk­tur.

Im Gesicht braucht der Shih Tzu beson­de­re Auf­merk­sam­keit. Das Haar am Kopf soll­te so sit­zen, dass es die Sicht nicht stört. Vie­le Hal­ter bin­den es hoch, damit nichts in die Augen piekst. Rei­ni­gen Sie die Augen­par­tie sanft, am bes­ten täg­lich mit einem wei­chen, leicht ange­feuch­te­ten Tuch, und hal­ten Sie die Haa­re um die Augen kurz und sau­ber. Ach­ten Sie auf Warn­zei­chen wie ver­mehr­tes Blin­zeln, Rötung, Trä­nen­fluss, Rei­ben mit der Pfo­te oder sicht­ba­re Trü­bun­gen. Dann ist ein Tier­arzt­be­such sinn­voll, weil bei kurz­köp­fi­gen Hun­den die Augen­ober­flä­che emp­find­li­cher sein kann.

Ohren, Pfo­ten und Kral­len gehö­ren eben­falls zur Rou­ti­ne. Kon­trol­lie­ren Sie die Ohren regel­mä­ßig auf Geruch, Rötung und Schmutz. Rei­ni­gen Sie nur vor­sich­tig und nicht tief im Gehör­gang. Zu aggres­si­ves Rei­ni­gen oder stän­di­ges Her­aus­zup­fen von Haa­ren kann die Ohren rei­zen. Schnei­den Sie die Kral­len so, dass der Hund sau­ber auf­tritt und nichts am Boden kla­ckert. Das ver­hin­dert Fehl­be­las­tun­gen und macht Spa­zier­gän­ge ange­neh­mer. Zwi­schen den Bal­len ist ein kur­zer Schnitt hilf­reich, damit sich dort weni­ger Schmutz und Kno­ten sam­meln.

Zahn­pfle­ge wird bei klei­nen Hun­den oft unter­schätzt. Durch eng ste­hen­de Zäh­ne lagert sich Plaque schnel­ler an, das Risi­ko für Zahn­fleisch­pro­ble­me steigt. Put­zen Sie die Zäh­ne mög­lichst regel­mä­ßig, ide­al mehr­mals pro Woche. Ergän­zend hel­fen Kau­ar­ti­kel oder Zahn­pfle­ge Snacks, sie erset­zen das Put­zen aber nicht. Wenn Sie früh anfan­gen und es ruhig auf­bau­en, wird Zahn­pfle­ge für vie­le Shih Tzus zur nor­ma­len Rou­ti­ne und nicht zum täg­li­chen Thea­ter.

Früh erken­nen, schnel­ler han­deln

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim Shih Tzu

Beim Shih Tzu hän­gen eini­ge Gesund­heits­the­men direkt mit den kör­per­li­chen Merk­ma­len zusam­men. Der kur­ze Fang kann die Atmung belas­ten, die gro­ßen Augen sind emp­find­li­cher und das enge Gebiss begüns­tigt Zahn und Zahn­fleisch­pro­ble­me. Dazu kom­men The­men, die im All­tag schnell über­se­hen wer­den, zum Bei­spiel Ohren­ent­zün­dun­gen oder Anal­beu­tel­pro­ble­me. Wich­tig ist nicht, bei jedem Sym­ptom sofort das Schlimms­te zu erwar­ten, son­dern typi­sche Warn­zei­chen zu ken­nen und früh zu reagie­ren. So las­sen sich vie­le Beschwer­den gut behan­deln oder zumin­dest deut­lich abmil­dern.

Atmung und Hit­zestress

Shih Tzus kön­nen bei Anstren­gung oder Wär­me schnel­ler an ihre Gren­zen kom­men. Auf­fäl­lig sind lau­tes Atmen, Schnar­chen, star­kes Hecheln, Wür­gen oder kur­ze „Luft­not Momen­te“. Pla­nen Sie Spa­zier­gän­ge bei Hit­ze lie­ber früh oder spät und ver­mei­den Sie Über­ge­wicht, weil jedes Extra Kilo die Atmung zusätz­lich erschwert. Ein gut sit­zen­des Geschirr ist im All­tag oft ange­neh­mer als Zug am Hals.

Augen­pro­ble­me und Horn­haut­ver­let­zun­gen

Durch die Kopf­form sind die Augen beim Shih Tzu häu­fi­ger gereizt. Typisch sind Trä­nen­fluss, Rötung, häu­fi­ges Blin­zeln, Rei­ben am Auge oder Licht­emp­find­lich­keit. Auch klei­ne Krat­zer an der Horn­haut kön­nen schnell sehr schmerz­haft wer­den. Hal­ten Sie das Haar rund ums Auge sau­ber und so, dass nichts ins Auge piekst. Wenn das Auge plötz­lich kneift oder trüb wirkt, ist eine schnel­le tier­ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll.

Zäh­ne und Zahn­fleisch

Beim Shih Tzu kön­nen Zäh­ne enger ste­hen, dadurch lagern sich Plaque und Zahn­stein leich­ter an. Häu­fi­ge Hin­wei­se sind Mund­ge­ruch, gerö­te­tes Zahn­fleisch, Fut­ter fal­len las­sen oder Kau­en nur auf einer Sei­te. Regel­mä­ßi­ges Zäh­ne­put­zen mit Hun­de­zahn­pas­ta ist die wirk­sams­te Basis im All­tag. Dazu gehö­ren je nach Befund pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gun­gen beim Tier­arzt, bevor Ent­zün­dun­gen chro­nisch wer­den.

Ohren­ent­zün­dun­gen

Bei Shih Tzus tre­ten Ohren­pro­ble­me ver­gleichs­wei­se häu­fig auf, unter ande­rem weil im Ohr weni­ger Luft zir­ku­lie­ren kann und Feuch­tig­keit län­ger ste­hen bleibt. Anzei­chen sind Kopf­schüt­teln, Krat­zen, Geruch, Rötung oder bräun­li­ches Sekret. Kon­trol­lie­ren Sie die Ohren am bes­ten regel­mä­ßig und trock­nen Sie sie nach Regen oder Bad gründ­lich ab. Rei­ni­gen Sie nur vor­sich­tig und nicht tief im Gehör­gang, sonst wird das Ohr schnell zusätz­lich gereizt.

Anal­beu­tel­pro­ble­me

Auch der Anal­be­reich kann beim Shih Tzu ein wie­der­keh­ren­des The­ma sein. Typisch sind „Schlit­ten­fah­ren“, häu­fi­ges Lecken, Unru­he beim Sit­zen oder sicht­ba­re Rei­zun­gen. Hin­ter sol­chen Beschwer­den steckt oft ein ver­stopf­ter oder ent­zün­de­ter Anal­beu­tel, manch­mal auch Haut­rei­zun­gen. Eine tier­ärzt­li­che Kon­trol­le klärt die Ursa­che und ver­hin­dert, dass sich dar­aus schmerz­haf­te Ent­zün­dun­gen ent­wi­ckeln. Eine pas­sen­de Füt­te­rung und ein sta­bi­ler Kotab­satz kön­nen zusätz­lich hel­fen.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Shih Tzu, klar beant­wor­tet

FAQ zum Shi Tzu: Hal­tung, Pfle­ge, Gesund­heit und Absi­che­rung

Ein aus­ge­wach­se­ner Shih Tzu gehört zu den klei­nen Hun­de­ras­sen. Die Wider­rist­hö­he liegt typi­scher­wei­se bei maxi­mal 27 cm, das Gewicht meist zwi­schen etwa 4,5 und 8 kg. Ent­schei­dend ist nicht die Zahl auf der Waa­ge, son­dern die Kör­per­form: Rip­pen soll­ten tast­bar sein, ohne dass der Hund zu dünn wirkt.

Über­ge­wicht belas­tet bei klei­nen Hun­den Gelen­ke und Herz-Kreis­lauf. Beim Shih Tzu kommt ein wei­te­rer Punkt hin­zu: Extra Kilos machen das Atmen oft spür­bar schwe­rer, gera­de bei Wär­me oder Bewe­gung.

Die Fell­pfle­ge ist einer der wich­tigs­ten Punk­te bei die­ser Ras­se. Das lan­ge, dich­te Haar ver­filzt schnell, wenn es nicht regel­mä­ßig gebürs­tet wird. Für vie­le Hal­ter klappt es am bes­ten mit einer fes­ten Rou­ti­ne: kurz und gründ­lich bürs­ten, Kno­ten früh lösen, beson­ders an Ohren, Ach­seln, Bauch und Hin­ter­läu­fen.

Vie­le ent­schei­den sich im All­tag für einen prak­ti­schen Kurz­schnitt, weil er pfle­ge­leich­ter ist und das Risi­ko für Filz und Haut­rei­zun­gen redu­ziert. Ohne kon­se­quen­te Pfle­ge wird das Fell schnell zum Dau­er­pro­blem, auch für den Hund.

Ein Shih Tzu ver­liert oft weni­ger Haa­re als vie­le ande­re Ras­sen, weil das Haar eher wei­ter­wächst und lose Haa­re im Fell hän­gen blei­ben. Das senkt den Haar­flug in der Woh­nung, ersetzt aber kei­ne Pfle­ge, weil genau die­se losen Haa­re aus­ge­bürs­tet wer­den müs­sen. 

Für All­er­gi­ker ist wich­tig: Reak­tio­nen ent­ste­hen meist durch Haut­schup­pen und Spei­chel, nicht durch das Haar allein. Ein Shih Tzu kann für man­che All­er­gi­ker bes­ser funk­tio­nie­ren, eine Garan­tie gibt es nicht. Ein sinn­vol­ler Schritt ist ein ech­ter Ver­träg­lich­keits­test vor dem Ein­zug.

Der Shih Tzu ist kein Sport­hund, braucht aber täg­lich Bewe­gung und Kopf­ar­beit, um aus­ge­gli­chen zu blei­ben. In der Pra­xis funk­tio­nie­ren meh­re­re kur­ze Spa­zier­gän­ge oft bes­ser als eine lan­ge Run­de. Dazu pas­sen Such­spie­le, klei­ne Lern­auf­ga­ben und ruhi­ge Beschäf­ti­gung in der Woh­nung.

Ach­ten Sie dabei auf die Tages­form: Bei Wär­me oder wenn der Hund schnel­ler außer Atem gerät, ist weni­ger mehr. Die bes­te Ori­en­tie­rung ist immer die Belast­bar­keit Ihres Hun­des. Ein guter Spa­zier­gang endet, bevor Hecheln, Röcheln oder Leis­tungs­ab­fall domi­nie­ren.

Vie­le Shih Tzus sind freund­lich, men­schen­be­zo­gen und gut all­tags­taug­lich, was Ein­stei­gern ent­ge­gen­kommt. Gleich­zei­tig bringt die Ras­se oft Eigen­stän­dig­keit mit. Das heißt: Der Hund macht mit, wenn die Regeln klar sind und sich Kon­se­quenz ruhig durch­zieht.

Am bes­ten funk­tio­niert eine Mischung aus posi­ti­ver Bestär­kung, kur­zen Trai­nings­ein­hei­ten und kla­ren Rou­ti­nen im All­tag. Här­te oder Druck füh­ren meist zu Trotz oder Ver­mei­dung. Wer Geduld hat, sau­ber auf­baut und dran­bleibt, bekommt in der Regel einen ange­nehm führ­ba­ren Beglei­ter.

Ein Shih Tzu hängt häu­fig stark an sei­nen Men­schen. Allein­blei­ben ist mög­lich, braucht aber Trai­ning in klei­nen Schrit­ten. Star­ten Sie mit sehr kur­zen Zei­ten, stei­gern Sie lang­sam und machen Sie das Weg­ge­hen und Wie­der­kom­men bewusst unspek­ta­ku­lär. Hilf­reich sind fes­te Ritua­le, ein siche­rer Ruhe­platz und Beschäf­ti­gung, die nicht auf­dreht.

Für die meis­ten Hun­de sind vie­le Stun­den täg­lich allei­ne eine ech­te Belas­tung, vor allem ohne Trai­ning und Aus­gleich. Wenn lan­ge Abwe­sen­hei­ten unver­meid­bar sind, ist eine Betreu­ung oder ein zuver­läs­si­ger Plan oft die bes­se­re Lösung.

Beim Shih Tzu ste­hen drei Berei­che beson­ders im Fokus: Atmung, Augen und Zäh­ne. Durch den kur­zen Fang kann die Atmung ein­ge­schränkt sein. Warn­zei­chen sind lau­tes Atmen, Röcheln, schnel­le Erschöp­fung oder Pro­ble­me bei Wär­me. Die Augen sind oft emp­find­li­cher, weil sie stär­ker her­vor­ste­hen. Rötung, Trä­nen­fluss, Knei­fen oder Rei­ben soll­ten ernst genom­men wer­den.

Beim Gebiss kön­nen enge Zahn­stel­lun­gen Zahn­stein und Ent­zün­dun­gen begüns­ti­gen. Wer Gewicht schlank hält, Pfle­ge ernst nimmt und Sym­pto­me früh abklärt, redu­ziert Risi­ken spür­bar.

Vie­le Shih Tzus errei­chen ein Alter im Bereich von etwa 10 bis 16 Jah­ren. Die Spann­wei­te hängt stark von Zucht, Gewicht, Pfle­ge und Gesund­heits­ma­nage­ment ab. Ein schlan­ker Kör­per­zu­stand, regel­mä­ßi­ge Zahn- und Augen­kon­trol­len sowie ein ver­nünf­ti­ger Umgang mit Hit­ze sind für die­se Ras­se beson­ders rele­vant.

Sinn­voll ist ein fes­ter Vor­sor­ge-Rhyth­mus beim Tier­arzt, der zu Alter und Vor­ge­schich­te passt. So wer­den typi­sche Pro­ble­me frü­her erkannt, was oft Behand­lung, Kos­ten und Stress redu­ziert.

Mehr Ori­en­tie­rung für All­tag, Gesund­heit und Absi­che­rung

Wei­te­re The­men, die Hun­de­hal­ter wirk­lich wei­ter­brin­gen

Guter Hun­de­hal­tung bedeu­tet nicht, alles per­fekt zu machen, son­dern die rich­ti­gen Infos zur rich­ti­gen Zeit zu haben. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie ver­ständ­li­che Inhal­te zu typi­schen Krank­hei­ten, prak­ti­schen All­tags­the­men und wich­ti­gen Ver­si­che­rungs­fra­gen. So erken­nen Sie Warn­zei­chen frü­her, tref­fen ruhi­ge­re Ent­schei­dun­gen und ver­mei­den unnö­ti­ge Kos­ten oder Stress­si­tua­tio­nen.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Hier bekom­men Sie einen kla­ren Über­blick über häu­fi­ge Erkran­kun­gen beim Hund und typi­sche Warn­zei­chen. Sie erfah­ren, wel­che Sym­pto­me eher harm­los sind und wann ein Tier­arzt­be­such sinn­voll ist. Dazu fin­den Sie ver­ständ­li­che Erklä­run­gen zu Dia­gnos­tik, Behand­lung und mög­li­chen Fol­ge­kos­ten. Ide­al, wenn Sie schnell ein­ord­nen möch­ten, was gera­de los ist.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Im Rat­ge­ber geht es um Din­ge, die im All­tag zäh­len: Hal­tung, Erzie­hung, Ruhe­trai­ning, Pfle­ge und sinn­vol­le Beschäf­ti­gung. Sie bekom­men Tipps, die sich wirk­lich umset­zen las­sen, ohne Fach­spra­che und ohne Dog­men. Vom Wel­pen bis zum Seni­or fin­den Sie hier prak­ti­sche Ant­wor­ten für typi­sche Situa­tio­nen. Per­fekt, wenn Sie Rou­ti­nen ver­bes­sern möch­ten.

Zusam­men­fas­sung

Der Shih Tzu ist ein klei­ner Begleit- und Fami­li­en­hund mit viel Per­sön­lich­keit: freund­lich, auf­merk­sam und oft sehr men­schen­be­zo­gen, gleich­zei­tig aber eigen­stän­dig und nicht immer „auf Knopf­druck“ gehor­sam. Wer die Ras­se hält, soll­te Pfle­ge und Struk­tur fest ein­pla­nen, denn das lan­ge Fell braucht kon­se­quen­te Rou­ti­ne und auch Augen, Ohren sowie Zäh­ne ver­die­nen mehr Auf­merk­sam­keit als bei vie­len kurz­haa­ri­gen Hun­den. Mit ruhi­ger, kla­rer Erzie­hung und all­tags­taug­li­cher Beschäf­ti­gung wird der Shih Tzu meist zu einem ange­neh­men Mit­be­woh­ner, der sich gut an Wohn­si­tua­tio­nen anpasst.

Gesund­heit­lich lohnt ein rea­lis­ti­scher Blick auf typi­sche Risi­ko­fel­der: Der kur­ze Fang kann die Atmung belas­ten, Hit­ze wird oft schlech­ter ver­tra­gen, und die Augen sind emp­find­li­cher, wes­halb frü­hes Erken­nen von Warn­zei­chen wich­tig ist. Dazu kom­men häu­fi­ge The­men wie Zahn­pro­ble­me, Ohren­ent­zün­dun­gen oder Anal­beu­tel­be­schwer­den, die im All­tag schnell über­se­hen wer­den, aber gut behan­del­bar sind, wenn man recht­zei­tig han­delt. Wer die­se Punk­te kennt, trifft bes­se­re Ent­schei­dun­gen bei Hal­tung, Vor­sor­ge und im Ernst­fall auch bei der pas­sen­den Absi­che­rung.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wor­an erken­ne ich einen gesun­den Shih Tzu und eine seriö­se Zucht?

Ach­ten Sie auf ruhi­ge, freie Atmung ohne stän­di­ges Röcheln oder Atem­not, auch bei leich­ter Akti­vi­tät. Die Nasen­lö­cher soll­ten nicht extrem eng sein. Die Augen soll­ten klar wir­ken, ohne dau­er­haf­ten star­ken Trä­nen­fluss, ohne häu­fi­ges Knei­fen oder Rei­ben. Ein seriö­ser Anbie­ter zeigt Eltern­tie­re, erklärt Gesund­heits­vor­sor­ge nach­voll­zieh­bar und drängt nicht zum schnel­len Kauf. Wich­tig ist auch der All­tag: Wel­pen soll­ten in einer sau­be­ren, gut betreu­ten Umge­bung auf­wach­sen, mit Kon­takt zu Men­schen und nor­ma­lem Haus­halts­le­ben. Eine trans­pa­ren­te, struk­tu­rier­te Abga­be ist ein gutes Zei­chen.

Pla­nen Sie fes­te Ritua­le ein: Fell bürs­ten, Augen­par­tie sau­ber hal­ten, Ohren kon­trol­lie­ren, Zäh­ne pfle­gen. Gera­de Zäh­ne wer­den bei klei­nen Ras­sen oft unter­schätzt. Ein kur­zes täg­li­ches Ritu­al ist meist wirk­sa­mer als sel­te­ne lan­ge Aktio­nen. Wenn Sie einen Kurz­schnitt wäh­len, bleibt die Pfle­ge leich­ter, trotz­dem braucht das Fell wei­ter­hin Rou­ti­ne. Dazu gehört, Kral­len und Pfo­ten im Blick zu behal­ten, weil das lan­ge Haar dort ger­ne ver­klebt. Wer die­se Punk­te sta­bil umsetzt, ver­hin­dert vie­le Fol­ge­pro­ble­me, bevor sie teu­er oder schmerz­haft wer­den.

Für Hun­de­hal­ter sind meist drei Bau­stei­ne rele­vant: Hun­de­haft­pflicht, OP-Ver­si­che­rung und Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung. Die Haft­pflicht schützt vor Schä­den, die Ihr Hund Drit­ten zufügt. Eine OP-Ver­si­che­rung kon­zen­triert sich auf teu­re Ein­grif­fe rund um Ope­ra­tio­nen, oft inklu­si­ve Dia­gnos­tik vor der OP und Nach­sor­ge im Zusam­men­hang mit der OP. Eine Kran­ken­ver­si­che­rung ist brei­ter und deckt auch ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te ab.

Bei kurz­köp­fi­gen Hun­den zählt der All­tag mehr als Theo­rie. Hal­ten Sie das Gewicht schlank, ver­mei­den Sie Über­hit­zung und pas­sen Sie Bewe­gung bei Wär­me kon­se­quent an. Nut­zen Sie ein Geschirr statt Hals­band, um Druck am Hals zu redu­zie­ren. Beob­ach­ten Sie die Atmung: lau­tes Röcheln, star­ke Erschöp­fung oder Pro­ble­me nach kur­zer Belas­tung sind kla­re Signa­le für eine tier­ärzt­li­che Abklä­rung. Je frü­her Ein­schrän­kun­gen erkannt wer­den, des­to bes­ser lässt sich die Situa­ti­on steu­ern.

Ähn­li­che Hun­de­ras­sen zum Shih Tzu

Sie mögen am Shih Tzu das sanft­mü­ti­ge Wesen, die hand­li­che Grö­ße und den typi­schen Gesell­schafts­hund Cha­rak­ter, sind aber noch unsi­cher, ob genau die­se Ras­se zu Ihrem All­tag passt. Dann hilft ein Ver­gleich mit ähn­li­chen klei­nen Beglei­tern. Die fol­gen­den Ras­sen tei­len ent­we­der die Tra­di­ti­on als Woh­nungs­hund, ein ähn­li­ches Tem­pe­ra­ment oder eine ver­gleich­ba­re Grö­ße, unter­schei­den sich aber bei Wach­sam­keit, Akti­vi­täts­le­vel und Pfle­ge­auf­wand.

  • Lha­sa Apso: Sehr nah ver­wandt und optisch ähn­lich, im Cha­rak­ter oft eigen­stän­di­ger und wach­sa­mer. Gute Wahl, wenn Sie etwas mehr „Wäch­ter­typ“ möch­ten.

  • Mal­te­ser: Ele­gant, sehr men­schen­be­zo­gen und häu­fig etwas akti­ver. Passt, wenn Sie mehr Leben­dig­keit suchen, aber klein blei­ben möch­ten.

  • Peki­ne­se: Wür­de­voll, oft ruhi­ger und stol­zer im Auf­tre­ten. Sinn­voll, wenn Sie einen gemüt­li­che­ren Beglei­ter mit kla­rer Per­sön­lich­keit bevor­zu­gen.

  • Hava­ne­ser: Fröh­li­cher All­roun­der, anpas­sungs­fä­hig und fami­li­en­ori­en­tiert. Inter­es­sant, wenn Sie mehr Robust­heit und All­tags­taug­lich­keit suchen.

  • Cava­lier King Charles Spa­ni­el: Sehr sanft und anhäng­lich, häu­fig mit weni­ger Fell­pfle­ge als beim Shih Tzu. Passt gut, wenn Sie einen unkom­pli­zier­ten Kuschel­hund Typ möch­ten.

  • Bichon Fri­sé: Robus­ter, fröh­li­cher Klein­hund mit locki­gem Fell und regel­mä­ßi­gem Pfle­ge­be­darf. Gute Wahl für Stadt und Fami­lie, wenn Sie Fell­pfle­ge ein­pla­nen.

  • Japan Chin: Edler klei­ner Beglei­ter, oft ruhig und fein­füh­lig, mit aus­ge­präg­ter Rein­lich­keit. Sinn­voll, wenn Sie einen lei­sen, char­man­ten Woh­nungs­hund suchen.

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