Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung: Tari­fe, Leis­tun­gen, Bei­trag

GOT, War­te­zeit, Jah­res­li­mit, Zahn und Selbst­be­tei­li­gung im Über­blick.

Golden Retriever gibt vertrauensvoll die Pfote in eine menschliche Hand, Tierarzt im Hintergrund lächelt

Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung: So wäh­len Sie den pas­sen­den Tarif

Tier­arzt­kos­ten wer­den bei Hun­den oft schnel­ler hoch als gedacht. Es bleibt sel­ten bei einer Sprit­ze oder einer kur­zen Unter­su­chung. Häu­fig kom­men Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und meh­re­re Ter­mi­ne dazu, im Ernst­fall auch eine Ope­ra­ti­on. Wer dann erst anfängt zu rech­nen, merkt schnell: Der Unter­schied liegt nicht nur im Bei­trag, son­dern in den Tarif­de­tails, die spä­ter über die tat­säch­li­che Erstat­tung ent­schei­den.

Bei der Han­se­Mer­kur wäh­len Sie zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Ent­schei­dend sind dabei das Jah­res­li­mit, die Erstat­tung nach GOT, die War­te­zeit inklu­si­ve Son­der­re­ge­lun­gen sowie die pas­sen­de Selbst­be­tei­li­gung. Je nach Tarif sind außer­dem optio­na­le Bau­stei­ne mög­lich, zum Bei­spiel Zahn­schutz, Tier Assis­tance oder ein erwei­ter­tes Vor­sor­ge­pa­ket. Durch die Tarif-Updates hebt sich Han­se­Mer­kur im direk­ten Ver­gleich zur bes­ten Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger her­vor. Wenn Sie die­se Punk­te ein­mal sau­ber ver­glei­chen, wird die Ent­schei­dung deut­lich ein­fa­cher. Nut­zen Sie dafür am bes­ten direkt den Rech­ner: Sie sehen sofort, wel­che Vari­an­te zu Ihrem Hund und Ihrem Bud­get passt und kön­nen den Bei­trag direkt berech­nen.

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Wei­te­re Han­se­Mer­kur-Ver­si­che­run­gen für Ihren Hund

Pas­sen­de Hun­de­ver­si­che­run­gen der Han­se­Mer­kur

Je nach Lebens­si­tua­ti­on reicht eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung allein nicht immer aus. Wenn Ihr Hund Schä­den bei Drit­ten ver­ur­sa­chen kann, ist eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht das zen­tra­le The­ma. Wenn Sie dage­gen vor allem hohe OP-Kos­ten absi­chern möch­ten, ist eine rei­ne OP-Ver­si­che­rung oft der pas­sen­de­re, schlan­ke­re Schutz. Hier fin­den Sie die pas­sen­den Ein­stie­ge.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

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Leis­tun­gen, Limits und wich­ti­ge Regeln auf einen Blick

Leis­tun­gen der Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung im Detail

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung hilft Ihnen nur dann, wenn sie in den typi­schen Situa­tio­nen auch wirk­lich trägt: teu­re Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te und bei Bedarf auch eine OP. Bei der Han­se­Mer­kur unter­schei­den sich die Tari­fe vor allem bei der Erstat­tung nach GOT, der Jah­res­höchstent­schä­di­gung und bei ein­zel­nen Leis­tungs­be­rei­chen mit eige­nen Gren­zen oder War­te­zei­ten. In den Tabs sehen Sie die Punk­te, die im All­tag am häu­figs­ten den Unter­schied machen.

Tier­arzt­rech­nun­gen wer­den je nach Tarif nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) erstat­tet. Das ist vor allem dann rele­vant, wenn es in die Kli­nik geht oder eine Behand­lung am Wochen­en­de bzw. im Not­dienst ansteht.

  • Kom­fort: Erstat­tung bis zum 3‑fachen GOT-Satz

  • Pre­mi­um / Pre­mi­um plus: Erstat­tung bis zum 4‑fachen GOT-Satz, Not­dienst­ge­büh­ren ein­ge­schlos­sen

  • Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl ist vor­ge­se­hen

  • Direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt kann mög­lich sein

  • Tele­me­di­zin ist ein­ge­schlos­sen

Die drei Tari­fe decken die Grund­lo­gik einer Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ab: Behand­lung, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und bei Bedarf auch OP-Leis­tun­gen. Die Unter­schie­de ste­cken in Limits und in ein­zel­nen Leis­tungs­bau­stei­nen, die sepa­rat begrenzt sein kön­nen.

Wich­ti­ge Gren­zen im Über­blick:

  • Jah­res­höchstent­schä­di­gung für OP und all­ge­mei­ne Behand­lun­gen: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um), unbe­grenzt (Pre­mi­um plus)

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen (z. B. ED/HD): im Kom­fort nicht ver­si­chert, im Pre­mi­um bis 5.000 € über die Ver­trags­lauf­zeit, im Pre­mi­um plus unbe­grenzt

  • Physiotherapie/Osteopathie/Chiropraktik: je nach Tarif zeit­lich begrenzt, danach zusätz­li­cher Jah­res­be­trag

  • Alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den (z. B. Akupunktur/Laser): im Kom­fort nicht ent­hal­ten, in Premium/Premium plus begrenzt

  • Hilfs­mit­tel (z. B. Orthesen/Halskragen): im Kom­fort nicht ent­hal­ten, in Premium/Premium plus bis 250 € (über die Ver­trags­lauf­zeit)

  • Prothesen/Implantate: im Kom­fort nicht ent­hal­ten, in Premium/Premium plus bis 500 € (über die Ver­trags­lauf­zeit)

  • Goldakupunktur/Goldimplantation/Golddrahtimplantation: nur im Pre­mi­um plus bis 500 € (über die Ver­trags­lauf­zeit)

Die Vor­sor­ge­pau­scha­le ist dafür gedacht, typi­sche plan­ba­re Tier­arzt­kos­ten abzu­fe­dern. Sie ist ein Bud­get pro Ver­si­che­rungs­jahr und kein Ersatz für gro­ße Behand­lun­gen.

  • Pre­mi­um: 75 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

  • Pre­mi­um plus: 100 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

Typi­sche Bei­spie­le: Imp­fun­gen, Wurm­kur, Floh- und Zecken­vor­sor­ge, Zahnreinigung/Zahnsteinentfernung, Chip, ger­ia­tri­sches Scree­ning.

Optio­nal in Pre­mi­um plus: Vor­sor­ge Plus
Damit steigt das Vor­sor­ge­bud­get auf 250 € pro Jahr. Zusätz­lich kön­nen dar­über u. a. The­men wie Ver­hal­tens­the­ra­pie, EU-Heim­tier­aus­weis/­Ge­sund­heits­zeug­nis sowie bestimm­te ver­ord­ne­te Ergän­zun­gen (z. B. Diät­fut­ter, Vit­amin-/Mi­ne­ral­stof­fe) abge­deckt sein.

Die Selbst­be­tei­li­gung beein­flusst den Bei­trag spür­bar. Bei der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung fällt sie je Ver­si­che­rungs­jahr an (nicht pro Rech­nung).

Wähl­bar sind:

  • ohne Selbst­be­tei­li­gung

  • 250 € Selbst­be­tei­li­gung

  • 500 € Selbst­be­tei­li­gung

Wich­tig für die Pla­nung: Ohne Selbst­be­tei­li­gung ist der Abschluss nur bis zum Ein­tritts­al­ter von 5 Jah­ren mög­lich (bei bestimm­ten Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E bis 3 Jah­re). Wenn Ihr Hund älter ist oder Sie fle­xi­bel blei­ben möch­ten, sind 250 € oder 500 € oft der prag­ma­ti­sche­re Weg.

Die War­te­zei­ten sind klar gere­gelt und soll­ten vor Abschluss sau­ber pas­sen, damit es spä­ter kei­ne Über­ra­schun­gen gibt.

  • All­ge­mei­ne War­te­zeit: 1 Monat

  • Bei Unfäl­len: kei­ne War­te­zeit, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen: im Kom­fort nicht ver­si­chert, im Pre­mi­um 12 Mona­te, im Pre­mi­um plus 6 Mona­te

  • Prothesen/Implantate (und Gold-The­men): im Kom­fort nicht ver­si­chert, im Pre­mi­um und Pre­mi­um plus 12 Mona­te

Für Rei­sen oder vor­über­ge­hen­de Auf­ent­hal­te im Aus­land ist ein welt­wei­ter Schutz vor­ge­se­hen, aber die Dau­er ist tarif­ab­hän­gig.

  • Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten: 3 Mona­te (Kom­fort), 6 Mona­te (Pre­mi­um), 12 Mona­te (Pre­mi­um plus)

  • Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se wegen unfall­be­ding­ter OP: Pre­mi­um bis 500 €, Pre­mi­um plus bis 1.000 € (Kom­fort: nicht ent­hal­ten)

  • Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­land bei erfor­der­li­cher OP: Premium/Premium plus bis 500 € (Kom­fort: nicht ent­hal­ten)

  • Rei­se­ab­bruch­kos­ten sind nicht abge­deckt

Wenn die­se Punk­te für Sie stim­mig sind, bleibt im nächs­ten Schritt vor allem die prak­ti­sche Fra­ge: Wel­che Vari­an­te passt zu Alter, Hun­de­ras­se und Bud­get und wie wirkt sich die Selbst­be­tei­li­gung auf den Bei­trag aus. Genau dafür ist die Bei­trags­be­rech­nung sinn­voll, weil Sie die Tarif­un­ter­schie­de sau­ber neben­ein­an­der sehen und direkt ein­ord­nen kön­nen.

Kom­fort, Pre­mi­um oder Pre­mi­um Plus: Leis­tun­gen, Limits und Zahn­op­ti­on auf einen Blick

Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung im Über­blick

Wer eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung aus­wählt, soll­te zuerst klä­ren, wo die teu­ers­ten Kos­ten wirk­lich ent­ste­hen. Im All­tag sind das häu­fig Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen, im Ernst­fall aber vor allem Ope­ra­tio­nen mit Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge. Dar­um zählt nicht nur der Bei­trag, son­dern vor allem, ob die Regeln bei hohen Rech­nun­gen wirk­lich tra­gen.

Bei der Han­se­Mer­kur ste­hen drei Tarif­stu­fen im Raum: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der Kern­un­ter­schied liegt in der jähr­li­chen Leis­tungs­gren­ze: Kom­fort ist auf 2.500 €, Pre­mi­um auf 5.000 € begrenzt, Pre­mi­um plus ist ohne fes­te Jah­res­gren­ze. In Pre­mi­um und Pre­mi­um plus wer­den Tier­arzt­rech­nun­gen bis zum 4‑fachen GOT-Satz erstat­tet und Not­dienst­ge­büh­ren sind ein­ge­schlos­sen, Kom­fort arbei­tet mit dem 3‑fachen GOT-Satz.

Wich­tig sind außer­dem die Limits, die oft erst im Leis­tungs­fall auf­fal­len: Bei bestimm­ten beson­de­ren Erkran­kun­gen oder Dia­gno­sen ist Kom­fort nicht ver­si­chert, Pre­mi­um ist hier ins­ge­samt bis 5.000 € über die Ver­trags­lauf­zeit begrenzt, Pre­mi­um plus ist nicht begrenzt. Auch bei The­men wie Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie oder Chi­ro­prak­tik sowie alter­na­ti­ven Metho­den (zum Bei­spiel Aku­punk­tur oder Laser­the­ra­pie) unter­schei­den sich die Zeit­räu­me und zusätz­li­chen Jah­res­bud­gets je Tarif. Dazu kom­men fes­te Höchst­be­trä­ge für Hilfs­mit­tel (bis 250 €) sowie Pro­the­sen und Implan­ta­te (bis 500 €). Für Pro­the­sen, Implan­ta­te sowie Gold­aku­punk­tur und Gold­im­plan­ta­tio­nen gilt eine beson­de­re War­te­zeit von 12 Mona­ten.

Wenn Sie mehr Spiel­raum möch­ten, sind die optio­na­len Bau­stei­ne ein zen­tra­ler Hebel: Eine Zahn­op­ti­on ist je nach Tarif wähl­bar, Tier Assis­tance kann in allen Tari­fen ergänzt wer­den und Vor­sor­ge Plus ist als Zusatz nur mit Pre­mi­um plus mög­lich und erhöht das Vor­sor­ge­bud­get auf 250 € pro Jahr. Für Rei­sen ist je Tarif ein welt­wei­ter Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten vor­ge­se­hen, Pre­mi­um plus reicht bis 12 Mona­te und kann zusätz­lich Stor­no­kos­ten (bis 1.000 €) sowie einen medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­port (bis 500 €) absi­chern. Pre­mi­um plus ist in unse­rem Ver­gleich zur bes­ten Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung der Leis­tungs­sie­ger, weil er die größ­te Kos­ten­brem­se (Jah­res­li­mit) auf­löst und gleich­zei­tig die stärks­ten Zusatz­op­tio­nen ermög­licht. Genau so ent­steht ein Schutz, der im All­tag bezahl­bar bleibt und im Ernst­fall wirk­lich hilft.

Auf­grund Tarif­leis­tun­gen und Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis wur­de die Han­se­Mer­kur Tier­ver­si­che­rung bereits zum 2. mal in Fol­ge als Fairs­ter Tier­ver­si­che­rer von Focus Money (Aus­ga­be 13/2025) aus­ge­zeich­net.

Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung: Pre­mi­um vs. Pre­mi­um Plus im Ver­gleich

Wenn Sie die Tari­fe ver­glei­chen, hel­fen drei Fra­gen: Reicht Ihnen ein Schutz mit Jah­res­li­mit oder möch­ten Sie maxi­ma­le Frei­heit? Wie wich­tig sind Vor­sor­ge und Phy­sio im All­tag? Und ist die Zahn­op­ti­on bei Ihrem Hund ein rea­lis­ti­sches The­ma?

Leis­tung Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung Kom­fort Pre­mi­um Pre­mi­um plus
Leis­tungs­sie­ger
All­ge­mein
Jah­res­höchstent­schä­di­gung für Ope­ra­tio­nen und All­ge­mei­ne Behand­lun­gen auf Grund von Krank­heit oder Unfall 2.500 € 5.000 € Unbe­grenzt
Erstat­tung von Tier­arzt­rech­nun­gen nach GOT13‑facher Satz4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren
Selbst­be­tei­li­gung (SB) je Ver­si­che­rungs­jahr
Wähl­ba­re Optio­nen: ohne SB / 250,– EUR SB / 500,– EUR SB
Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2
Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl
Direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt mög­lich
Tele­me­di­zin
Leis­tun­gen
Chir­ur­gi­scher Ein­griff (die Haut und das dar­un­ter­lie­gen­de Gewe­be wer­den mehr als punkt­för­mig durch­trennt)
Wund­ver­sor­gung durch Nähen
Mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe (Ope­ra­tio­nen mit Endo­skop)
Erwei­ter­ter Unfall­be­griff: Ver­schlu­cken von Fremd-/Schad­kör­pern und Ver­gif­tun­gen gel­ten als Unfall
Heil­be­hand­lun­gen (Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on)
Dia­gnos­tik: Berück­sich­ti­gung sämt­li­cher Unter­su­chun­gen zur Dia­gno­se­stel­lung
Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en
Unter­brin­gung in Tier­kli­nik ohne zeit­li­che Begren­zung
Nach­be­hand­lun­gen ohne zeit­li­che Begren­zung
Ope­ra­tio­nen und Heil­be­hand­lun­gen bei beson­de­ren Erkrankungen/Diagnosen3, z. B. Ell­bo­gen­dys­pla­sie (ED), Hüft­dys­pla­sie (HD)Nein5.000,– EUR4Unbe­grenzt
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, medi­zi­nisch indi­ziert
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, unab­hän­gig von medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on (chir­ur­gisch oder che­misch, z. B. Supre­l­orin-Chip)NeinIm Rah­men der Vor­sor­ge bis 75,– EURIm Rah­men der Vor­sor­ge bis 100,– EUR
Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik15 Tage, danach zusätz­lich 100,– EUR jähr­lich30 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich60 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich
Alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den, z. B. Homöo­pa­thie, Aku­punk­tur und Laser­the­ra­pieNein30 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich60 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich
Hilfs­mit­tel, z. B. Orthe­sen, Geh­hil­fen, Geschirr, Roll­stüh­le, Tra­ge­vor­rich­tun­gen, Hals­kra­genNein250,– EUR4250,– EUR4
Pro­the­sen und Implan­ta­teNein500,– EUR4500,– EUR4
Gold­aku­punk­tur, Gold(draht)implantationNeinNein
Vor­sor­ge und vor­beu­gen­de Behand­lun­gen
Jah­res­höchstent­schä­di­gungNicht ver­si­chert75,– EUR100,– EUR
zum Bei­spiel für:
  • Schutz­imp­fun­gen
  • Floh- und Zecken­vor­sor­ge, Wurm­ku­ren
  • Zahn­rei­ni­gung inkl. Zahn­po­li­tur und Zahn­stein­ent­fer­nung
  • Ger­ia­tri­sches Scree­ning
  • Kenn­zeich­nung per Chip
Nein
Rei­sen
Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten3 Mona­te, welt­weit6 Mona­te, welt­weit12 Mona­te, welt­weit
Erstat­tung von Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se bei unfall­be­ding­ten Ope­ra­tio­nenNein500,– EUR1.000,– EUR
Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­port aus dem Aus­land bei erfor­der­li­cher Ope­ra­ti­onNein500,– EUR500,– EUR
War­te­zei­ten
War­te­zeit bei Unfäl­lenKei­neKei­neKei­ne
All­ge­mei­ne War­te­zeit1 Monat1 Monat1 Monat
Erkrankungen/Diagnosen3 mit beson­de­rer War­te­zeitNicht ver­si­chert12 Mona­te6 Mona­te
War­te­zeit für Pro­the­sen, Implan­ta­te, Gold­aku­punk­tur, Gold(draht)implantationNicht ver­si­chert12 Mona­te12 Mona­te
Anrech­nung War­te­zei­ten bei naht­lo­ser Vor­ver­si­che­rung bei der Han­se­Mer­kur
Garan­tien
Mode­ra­te Bei­trags­ent­wick­lung: Anpas­sung nach dem 3., 5., 7. und 9. Geburts­tag des Tie­res
Ver­län­ger­te Wider­rufs­frist 45 Tage
Täg­li­ches Kün­di­gungs­recht des Ver­si­che­rungs­neh­mers ab dem 2. Ver­si­che­rungs­jahr
Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall ab Ver­si­che­rungs­be­ginn
Lebens­lan­ger Ver­si­che­rungs­schutz ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr556
Bedin­gungs-Update-Garan­tie (Inno­va­ti­ons­ga­ran­tie): Künf­ti­ge Leis­tungs­ver­bes­se­run­gen gel­ten auto­ma­tisch
Optio­na­le Bau­stei­ne
Zahn: u. a. Zahn­ex­trak­ti­on, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Zahn­fül­lun­gen, Kor­rek­tur von Zahn- und Kie­fer­an­oma­lien und Zahn­ersatzNeinOptio­nalOptio­nal
Tier Assis­tance: u. a. Unter­brin­gung des Tie­res, z. B. bei Unfall oder Krank­heit des Besit­zers, Ver­mitt­lung einer Tier­be­treu­ung bei UrlaubOptio­nalOptio­nalOptio­nal
Vor­sor­ge Plus: Erhö­hung der Vor­sor­ge­pau­scha­le auf 250,– EUR jähr­lich, Leis­tun­gen u. a. für Tier-Ver­hal­tens­the­ra­pie, Kos­ten für Erstel­lung EU-Heim­tier­aus­weis oder Gesund­heits­zeug­nis, Diät­mit­tel, Vit­amin-/Mi­ne­ral­stoff­prä­pa­ra­teNeinNeinOptio­nal
  1. GOT = Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te.
  2. Bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E beträgt das Höchst­ein­tritts­al­ter 3 Jah­re.
  3. Eine voll­stän­di­ge Über­sicht über beson­de­ren Erkrankungen/Diagnosen ent­neh­men Sie bit­te den jewei­li­gen Kun­den­in­for­ma­tio­nen.
  4. Der Höchst­be­trag gilt für alle Ver­si­che­rungs­fäl­le wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit.
  5. In bestimm­ten Fäl­len kann eine Kün­di­gung aus­ge­spro­chen wer­den. In die­sem Fall garan­tiert die Han­se­Mer­kur ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif der Tier-Kran­ken­ver­si­che­rung mit einer erhöh­ten Selbst­be­tei­li­gung.
  6. In bestimm­ten Fäl­len kann eine Kün­di­gung aus­ge­spro­chen wer­den. In die­sem Fall garan­tiert die Han­se­Mer­kur ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif der Tier-Kran­ken­ver­si­che­rung mit einer erhöh­ten Selbst­be­tei­li­gung und einer Jah­res­höchstent­schä­di­gung von 10.000,– EUR für All­ge­mei­ne Behand­lun­gen.

Die Leis­tungs­be­schrei­bun­gen sind ver­kürzt wie­der­ge­ge­ben. Maß­ge­bend sind die Kun­den­in­for­ma­tio­nen der Tier-Kran­ken­ver­si­che­rung Febru­ar 2026.

Der Zahn­bau­stein kann sinn­voll sein, wenn Sie nicht nur aku­te Ein­grif­fe, son­dern auch typi­sche Zahn­be­hand­lun­gen absi­chern möch­ten. Ent­schei­dend ist, dass der Bau­stein zur Situa­ti­on Ihres Hun­des passt und bei Antrag­stel­lung kei­ne bereits bekann­ten Befun­de oder Sym­pto­me im Raum ste­hen.

Wenn Sie Alter, gewünsch­te Selbst­be­tei­li­gung und Zahn­op­ti­on grob ein­ge­ord­net haben, ist der nächs­te Schritt logisch: Bei­trag berech­nen und die Tarif­stu­fe wäh­len, die die gro­ßen Kos­ten­ri­si­ken abdeckt, ohne unnö­tig teu­er zu wer­den.

Bei­trag berech­nen nach Alter, Ras­se, Tarif und Zahn­bau­stein

Was kos­tet die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung?

Einen „Fix­preis“ gibt es bei der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung nicht. Der Bei­trag hängt davon ab, wie alt Ihr Hund beim Start ist, wel­che Ras­se ein­ge­stuft wird und ob Sie den Tarif mit oder ohne Selbst­be­tei­li­gung sowie mit oder ohne Zahn­op­ti­on wäh­len.

Damit Sie ein Gefühl für die Grö­ßen­ord­nung bekom­men, hel­fen ech­te Bei­trags­bei­spie­le. In einem Bei­spiel mit 250 € Selbst­be­tei­li­gung liegt der Monats­bei­trag ab 42,04 € im Tarif Pre­mi­um und ab 43,27 € im Tarif Pre­mi­um plus. Mit Zahn­op­ti­on liegt das Bei­spiel ab 44,77 € (Pre­mi­um) bzw. ab 45,99 € (Pre­mi­um plus).

Was den Bei­trag im All­tag am stärks­ten bewegt, sind meist die­se Stell­schrau­ben:

  • Ein­tritts­al­ter: Je spä­ter der Start, des­to höher fällt der Bei­trag in der Regel aus.

  • Ras­se-Ein­stu­fung: Je nach Ras­se wird das Risi­ko unter­schied­lich bewer­tet.

  • Selbst­be­tei­li­gung: Mit Selbst­be­tei­li­gung fällt der Bei­trag meist nied­ri­ger aus, ohne ent­spre­chend höher.

  • Zahn­op­ti­on: Sinn­voll, wenn Zäh­ne bei Ihrem Hund erfah­rungs­ge­mäß öfter The­ma sind, erhöht aber den Bei­trag.

Wenn Sie zwi­schen Pre­mi­um und Pre­mi­um plus schwan­ken, lohnt der Blick auf die gro­ße Kos­ten­fra­ge: Reicht Ihnen ein Tarif mit kla­rer Jah­res­gren­ze im OP-Bereich oder möch­ten Sie maxi­ma­len Spiel­raum ohne fes­te Jah­res­gren­ze im OP-Teil. Genau hier trennt sich die Tarif­lo­gik am deut­lichs­ten.

Am Ende ist der bes­te Kos­ten­check immer die indi­vi­du­el­le Berech­nung: Sie sehen sofort, wie sich Alter, Ras­se, Selbst­be­tei­li­gung und Zahn­op­ti­on auf den Monats­bei­trag aus­wir­ken und kön­nen den Schutz pas­send zu Ihrem Hund ein­stel­len.

Mehr Ori­en­tie­rung für Gesund­heit, Ras­se und Vor­sor­ge

Wei­te­re The­men, die Hun­de­be­sit­zer bei der Tarif­wahl wirk­lich wei­ter­brin­gen

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist ein wich­ti­ger Bau­stein, aber nicht die gan­ze Geschich­te. Wer Kos­ten­ri­si­ken rea­lis­tisch ein­schät­zen will, braucht auch Hin­ter­grund­wis­sen zu typi­schen Krank­hei­ten, ras­se­spe­zi­fi­schen Beson­der­hei­ten und sinn­vol­ler Vor­sor­ge. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie kom­pak­te, gut ver­ständ­li­che Inhal­te, die bei Ent­schei­dun­gen rund um Gesund­heit und Absi­che­rung hel­fen.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält
Hun­de­krank­hei­ten

Ob Magen-Darm, Haut­pro­ble­me, Kreuz­band oder chro­ni­sche Beschwer­den: Vie­le Krank­heits­bil­der kom­men häu­fi­ger vor, als man denkt. Sie erfah­ren, wel­che Sym­pto­me typisch sind, wel­che Dia­gnos­tik Tier­ärz­te nut­zen und wel­che Behand­lun­gen oft nötig wer­den. So kön­nen Sie Risi­ken bes­ser ein­ord­nen und erken­nen, wo eine Ver­si­che­rung beson­ders ent­las­tet.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Hier geht es um All­tags­the­men, die schnell teu­er wer­den kön­nen: Tier­arzt­be­su­che, Vor­sor­ge, Rei­sen, Ernäh­rung und Ver­hal­ten. Sie bekom­men pra­xis­na­he Tipps und kla­re Erklä­run­gen, wor­auf Sie bei Gesund­heit und Kos­ten ach­ten soll­ten. Ide­al, wenn Sie Ihren Hund lang­fris­tig gut ver­sor­gen und Über­ra­schun­gen ver­mei­den möch­ten.

Drei verschiedene Hunderassen sitzen nebeneinander auf einer Wiese – sinnbildlich für Vielfalt und Charakter der beliebtesten Rassen
Hun­de­ras­sen

Ras­se­merk­ma­le beein­flus­sen nicht nur Cha­rak­ter und Hal­tung, son­dern oft auch das Gesund­heits­ri­si­ko. Sie lesen, wel­che ras­se­ty­pi­schen The­men häu­fi­ger auf­tre­ten kön­nen und was das für Vor­sor­ge und Tier­arzt­kos­ten bedeu­tet. Das hilft, Tari­fe rea­lis­ti­scher zu ver­glei­chen und den Schutz pas­send zum Hund aus­zu­wäh­len.

Je frü­her, des­to bes­ser: Bei­trag, Annah­me und Leis­tung hän­gen am Zeit­punkt

Wann soll­te man eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung abschlie­ßen?

Wer sich mit einer Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung beschäf­tigt, stellt schnell fest: Der Abschluss­zeit­punkt ist nicht nur Neben­sa­che, son­dern beein­flusst Bei­trag, Tarif­aus­wahl und spä­te­re Leis­tungs­chan­cen. In der Pra­xis ist der sinn­volls­te Zeit­punkt meist so früh wie mög­lich. Nicht, weil ein Wel­pe auto­ma­tisch krank ist, son­dern weil Ver­si­che­rer bei jun­gen, gesun­den Hun­den in der Regel die bes­ten Kon­di­tio­nen anbie­ten und das Risi­ko von Ein­schrän­kun­gen gerin­ger ist.

Ein frü­her Abschluss hat vor allem einen hand­fes­ten Vor­teil: Vor­er­kran­kun­gen sind im Ver­si­che­rungs­sin­ne ein ech­tes Pro­blem. Sobald Sym­pto­me doku­men­tiert, Dia­gno­sen gestellt oder Behand­lun­gen ange­ra­ten sind, kann das je nach Anbie­ter zu Leis­tungs­aus­schlüs­sen, Zuschlä­gen oder sogar zur Ableh­nung füh­ren. Das ist nicht „unfair“, son­dern Teil der Risi­ko­prü­fung. Wer erst dann abschließt, wenn bereits etwas im Raum steht, bekommt oft nicht mehr den Schutz, den man eigent­lich woll­te.

Auch aus Kos­ten­sicht ist der Zeit­punkt rele­vant. Je jün­ger der Hund beim Start ist, des­to eher lässt sich ein Bei­trag kal­ku­lie­ren, der lang­fris­tig trag­bar bleibt. Gleich­zei­tig kann es sein, dass bestimm­te Tarif­va­ri­an­ten nur bis zu einem bestimm­ten Ein­tritts­al­ter mög­lich sind oder spä­ter nur noch ein­ge­schränkt wähl­bar sind. Das betrifft zum Bei­spiel Model­le ohne Selbst­be­tei­li­gung oder Tari­fe mit sehr weit gefass­ten Leis­tun­gen. Wer zu spät dran ist, lan­det dann schnel­ler bei Kom­pro­mis­sen, die man am Anfang leicht hät­te ver­mei­den kön­nen.

Wich­tig ist zudem: Vie­le Poli­cen arbei­ten mit War­te­zei­ten. Das heißt, in den ers­ten Wochen oder Mona­ten sind bestimm­te Leis­tun­gen noch nicht oder nur ein­ge­schränkt ver­si­chert. Wer erst „im aku­ten Moment“ abschlie­ßen will, ist oft zu spät, weil die Rech­nung zeit­lich genau in die­se Pha­se fal­len kann. Bei Unfall­ereig­nis­sen gel­ten je nach Tarif ande­re Regeln, aber auch hier gilt: Erst der Blick in die Bedin­gun­gen macht klar, wie der Schutz wirk­lich greift.

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist dann am stärks­ten, wenn sie abge­schlos­sen wird, bevor es medi­zi­nisch rele­vant wird. Wer früh star­tet, hat meist mehr Aus­wahl, weni­ger Risi­ko von Aus­schlüs­sen und eine bes­se­re Chan­ce, den Schutz so zu gestal­ten, dass er im All­tag bezahl­bar bleibt und im Ernst­fall wirk­lich ent­las­tet.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung (GOT, War­te­zeit, Selbst­be­tei­li­gung, Zahn­op­ti­on)

Was Sie schon immer über die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt je nach Tarif Kos­ten für Tier­arzt und Tier­kli­nik bei Krank­heit oder Unfall.

Abge­deckt sein kön­nen (tarif­ab­hän­gig):

  • Dia­gnos­tik & Behand­lun­gen (z. B. Unter­su­chun­gen, The­ra­pien)

  • Medi­ka­men­te (inklu­si­ve ver­ord­ne­ter Mit­tel)

  • Ope­ra­tio­nen (inkl. Nar­ko­se, OP-Leis­tun­gen, Unter­brin­gung in der Kli­nik und Nach­be­hand­lung im ver­si­cher­ten Rah­men)

  • Heil­be­hand­lun­gen wie Physio/Osteo/Chiro (mit zeitlichen/finanziellen Gren­zen je Tarif)

Wich­tig ist, dass nicht jeder Tarif jeden Leis­tungs­be­reich gleich behan­delt. Ent­schei­dend sind die Regeln zu GOT, Jah­res­höchstent­schä­di­gung, War­te­zei­ten und spe­zi­el­len Limits.

Es gibt Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um Plus. Der Unter­schied liegt weni­ger im Namen, son­dern in kla­ren Leis­tungs­da­ten.

Kern­un­ter­schie­de (Hund):

  • Jah­res­höchstent­schä­di­gung: Kom­fort 2.500 €, Pre­mi­um 5.000 €, Pre­mi­um Plus ohne fes­te Jah­res­gren­ze

  • GOT-Erstat­tung: Kom­fort bis 3‑fach, Premium/Premium Plus bis 4‑fach inkl. Not­dienst­ge­büh­ren

  • Vor­sor­ge­bud­get: Kom­fort nicht ver­si­chert, Pre­mi­um 75 € pro Jahr, Pre­mi­um Plus 100 € pro Jahr

  • Ras­se­spe­zi­fi­sche Dia­gno­sen (z. B. ED/HD/PL): Kom­fort nicht ver­si­chert, Pre­mi­um mit Gesamt­li­mit, Pre­mi­um Plus ohne sepa­ra­tes Gesamt­li­mit (jeweils mit Son­der­war­te­zei­ten)

  • Optio­nen: Tier Assis­tance (optio­nal je Tarif), Zahn­bau­stein (optio­nal in Premium/Premium Plus), Vor­sor­ge Plus (optio­nal nur in Pre­mi­um Plus)

Ja. Es gibt eine Jah­res­höchstent­schä­di­gung und zusätz­lich ein­zel­ne Spe­zi­al-Limits.

Jah­res­höchstent­schä­di­gung (Hund):

  • Kom­fort: 2.500 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

  • Pre­mi­um: 5.000 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

  • Pre­mi­um Plus: kei­ne fes­te Jah­res­gren­ze

Typi­sche Zusatz­li­mits (Aus­zug):

  • Prothesen/Implantate: in Pre­mi­um & Pre­mi­um Plus max. 500 € über die gesam­te Ver­trags­lauf­zeit

  • Goldakupunktur/Golddrahtimplantation: nur Pre­mi­um Plus, eben­falls max. 500 € über die Ver­trags­lauf­zeit (im sel­ben Rah­men wie Prothesen/Implantate)

  • Bestimm­te Dia­gno­sen (z. B. ED/HD/PL): in Pre­mi­um max. 5.000 € über die Ver­trags­lauf­zeit, in Pre­mi­um Plus kein sepa­ra­tes Gesamt­li­mit

Das hängt vom Tarif ab.

GOT-Erstat­tung (Hund):

  • Kom­fort: bis 3‑facher GOT-Satz

  • Pre­mi­um & Pre­mi­um Plus: bis 4‑facher GOT-Satz, Not­dienst­ge­büh­ren ein­ge­schlos­sen

Das ist rele­vant, wenn Behand­lun­gen in der Tier­kli­nik statt­fin­den oder Not­dienst­zei­ten betrof­fen sind.

Ja, es gibt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit und zusätz­li­che Son­der­war­te­zei­ten für bestimm­te The­men.

War­te­zeit (Grund­re­gel):

  • All­ge­mein: 1 Monat ab Ver­si­che­rungs­be­ginn

  • Unfall: kei­ne War­te­zeit, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist

Son­der­war­te­zei­ten (tarif­ab­hän­gig):

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen (z. B. ED, HD, PL, Kreuz­band­riss, Band­schei­ben­vor­fall):

    • Pre­mi­um: 12 Mona­te (gilt auch bei Unfäl­len)

    • Pre­mi­um Plus: 6 Mona­te (gilt auch bei Unfäl­len)

    • Kom­fort: nicht ver­si­chert

  • Prothesen/Implantate: Pre­mi­um & Pre­mi­um Plus 12 Mona­te (gilt auch bei Unfäl­len)

  • Goldakupunktur/Golddrahtimplantation: Pre­mi­um Plus 12 Mona­te (gilt auch bei Unfäl­len)

Zusätz­lich gilt: Leis­tun­gen set­zen vor­aus, dass vor Ver­si­che­rungs­be­ginn kei­ne Sym­pto­me in die­sem Leis­tungs­be­reich vor­la­gen.

Die Selbst­be­tei­li­gung ist wähl­bar und gilt je Ver­si­che­rungs­jahr.

Optio­nen:

  • ohne Selbst­be­tei­li­gung

  • 250 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

  • 500 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

Wich­ti­ge Gren­ze beim Abschluss ohne SB:

  • ohne SB ist nur bis Höchst­ein­tritts­al­ter 5 Jah­re mög­lich

  • bei Risi­koklas­se E gilt beim Ein­tritts­al­ter maxi­mal 3 Jah­re

Für die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung gilt ein Höchst­ein­tritts­al­ter.

Ein­tritts­al­ter (Hund):

  • grund­sätz­lich bis 8 Jah­re mög­lich

  • ohne Selbst­be­tei­li­gung: bis 5 Jah­re, Risi­koklas­se E bis 3 Jah­re

Nach dem Abschluss läuft der Ver­trag wei­ter, solan­ge er besteht.

Eine Direkt­ab­rech­nung ist mög­lich, die Abwick­lung ist jedoch an eine for­ma­le Vor­aus­set­zung gebun­den.

So funk­tio­niert es prak­tisch:

  • Stan­dard­fall: Sie zah­len die Rech­nung und rei­chen sie zur Erstat­tung ein

  • Direkt­ab­rech­nung: mög­lich über eine Abtre­tungs­er­klä­rung (damit kann direkt an die Pra­xis gezahlt wer­den)

Ob eine Pra­xis Direkt­ab­rech­nung akzep­tiert, ent­schei­det die Pra­xis selbst.

Die Ein­rei­chung ist in meh­re­ren Wegen mög­lich.

Ein­rei­chung:

  • Upload über Online-Por­tal oder App

  • E‑Mail

  • Fax

  • Post

Das ist einer der größ­ten Tarif-Unter­schie­de.

Bei­spie­le für „beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen“:
ED, HD, Patell­a­lu­xa­ti­on, Kreuz­band­riss, OCD, Spon­dy­lo­se, Ell­bo­gen­dys­pla­sie, Band­schei­ben­vor­fall, Cau­da-Equi­na-Syn­drom, Kehl­kopf­läh­mung u. a.

Regel je Tarif:

  • Kom­fort: nicht ver­si­chert

  • Pre­mi­um: ver­si­chert, Gesamt­li­mit 5.000 € über die Ver­trags­lauf­zeit, Son­der­war­te­zeit 12 Mona­te

  • Pre­mi­um Plus: ver­si­chert ohne sepa­ra­tes Gesamt­li­mit, Son­der­war­te­zeit 6 Mona­te

Vor­aus­set­zung bleibt: kei­ne Sym­pto­me nach­weis­bar vor Ver­si­che­rungs­be­ginn in die­sem Bereich.

Der Zahn­bau­stein ist ein optio­na­ler Zusatz­ta­rif (in Pre­mi­um und Pre­mi­um Plus).

Typi­sche Zahn­leis­tun­gen im Bau­stein:

  • Zahn­ex­trak­tio­nen

  • Wur­zel­be­hand­lun­gen

  • Zahn­fül­lun­gen

  • Kor­rek­tu­ren von Zahn- und Kie­fer­an­oma­lien

  • Zahn­ersatz

Auch hier gilt: Beim Abschluss dür­fen kei­ne bereits bekann­ten Befun­de vor­lie­gen, die in die­sen Leis­tungs­be­reich fal­len.

Ja, es gibt Aus­lands­schutz für vor­über­ge­hen­de Auf­ent­hal­te.

Gel­tungs­be­reich:

  • welt­weit bis zu 12 Mona­te bei vor­über­ge­hen­dem Aus­lands­auf­ent­halt

Zusätz­li­che Rei­se-Extras (genannt):

  • medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­land bis 500 €, wenn wegen einer erfor­der­li­chen Ope­ra­ti­on behan­delt wer­den muss

  • Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Rei­se nach unfall­be­ding­ter Ope­ra­ti­on bis 500 €

Unser Tipp: Wei­te­re, wich­ti­ge Ant­wor­ten zur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung fin­den Sie in unse­ren häu­fig gestell­ten Fra­gen.

Typi­sche Erkran­kun­gen, bei denen eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung finan­zi­ell ent­las­tet

Die­se Gesund­heits­ri­si­ken tre­ten bei Hun­den beson­ders häu­fig auf

Ob plötz­lich oder schlei­chend: Vie­le Hun­de­krank­hei­ten sind häu­fig, teu­er und füh­ren schnell zu meh­re­ren Tier­arzt­ter­mi­nen. Beson­ders kos­ten­trei­bend sind Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Ein­grif­fe und Nach­sor­ge. Die fol­gen­den Bei­spie­le hel­fen, typi­sche Risi­ken bes­ser ein­zu­ord­nen und zu ver­ste­hen, war­um ein pas­sen­der Ver­si­che­rungs­schutz in genau sol­chen Situa­tio­nen rele­vant wird.

Zahn­erkran­kun­gen

Zahn­stein, Ent­zün­dun­gen oder wackeln­de Zäh­ne sind bei vie­len Hun­den ein Dau­er­bren­ner. Oft bleibt es nicht bei einer Kon­trol­le, son­dern es kom­men Rönt­gen, Sedie­rung und Ein­grif­fe dazu. Spä­tes­tens bei Extrak­tio­nen oder Wur­zel­be­hand­lun­gen stei­gen die Kos­ten spür­bar. Wer Zäh­ne im Blick hat, ver­mei­det, dass aus „klein“ schnell „teu­er“ wird.

Kreuz­band­riss

Ein Kreuz­band­riss zählt zu den häu­figs­ten ortho­pä­di­schen Ver­let­zun­gen beim Hund. In vie­len Fäl­len fol­gen OP, Bild­ge­bung, Schmerz­the­ra­pie und eine län­ge­re Reha. Auch Nach­kon­trol­len und Phy­sio­the­ra­pie kön­nen nötig sein. Gera­de bei akti­ven Hun­den kann das schnell zu einer finan­zi­el­len Belas­tung wer­den.

Magen-Darm-Erkran­kun­gen

Durch­fall, Erbre­chen oder Ver­gif­tun­gen ent­ste­hen oft plötz­lich und müs­sen rasch abge­klärt wer­den. Häu­fig sind Labor, Ultra­schall, Infu­sio­nen und Medi­ka­men­te nötig, manch­mal auch sta­tio­nä­re Über­wa­chung. Je nach Ursa­che kom­men meh­re­re Ter­mi­ne in kur­zer Zeit zusam­men. Das macht Magen-Darm-The­men zu einem typi­schen Kos­ten­trei­ber.

Nicht jeder Tarif passt zu jedem Hund: Die­se Kri­te­ri­en ent­schei­den im All­tag

Wor­auf Sie beim Abschluss einer Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ach­ten soll­ten

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung hilft nur dann wirk­lich, wenn sie zu Ihrem Hund und Ihrem Bud­get passt. Vor dem Abschluss lohnt sich ein nüch­ter­ner Blick auf die Punk­te, die spä­ter über Erstat­tung oder Eigen­an­teil ent­schei­den: Leis­tungs­gren­zen, GOT-Erstat­tung, War­te­zei­ten, Vor­er­kran­kun­gen und die Fra­ge, ob Zusatz­bau­stei­ne wie Zahn­leis­tun­gen von Anfang an sinn­voll sind.

Star­ten Sie bei der Tarif­struk­tur. Vie­le Anbie­ter arbei­ten mit meh­re­ren Leis­tungs­stu­fen, die sich weni­ger im „Ob“, son­dern im „Wie viel“ unter­schei­den: Gibt es eine Jah­res­gren­ze für OPs oder Behand­lun­gen, sind Kli­nik­auf­ent­hal­te und Nach­sor­ge abge­deckt und bis zu wel­chem GOT-Satz wird erstat­tet. Gera­de der GOT-Satz ist rele­vant, weil höhe­re Sät­ze in der Pra­xis je nach Auf­wand, Not­dienst oder Tier­kli­nik schnel­ler vor­kom­men kön­nen. Wer hier nur auf den Monats­bei­trag schaut, merkt den Unter­schied oft erst, wenn eine grö­ße­re Rech­nung kommt.

Der zwei­te zen­tra­le Punkt ist das Ein­tritts­al­ter. Je jün­ger der Hund beim Start ist, des­to häu­fi­ger sind Tari­fe mit brei­te­ren Optio­nen ver­füg­bar und des­to gerin­ger ist das Risi­ko, dass spä­te­re Beschwer­den als „bereits ange­legt“ dis­ku­tiert wer­den. Gleich­zei­tig gilt bran­chen­weit: Bereits bekann­te Dia­gno­sen, lau­fen­de Behand­lun­gen oder auf­fäl­li­ge Sym­pto­me sind häu­fig ein Aus­schluss- oder Zuschlags­the­ma. Das ist kein Rand­de­tail, son­dern einer der häu­figs­ten Grün­de, war­um Erwar­tun­gen und Leis­tung spä­ter aus­ein­an­der­ge­hen. Wenn Sie unsi­cher sind, hilft eine sau­be­re Ein­ord­nung: Was ist doku­men­tiert, was ist nur Ver­mu­tung, und was wur­de bereits behan­delt.

Auch die Selbst­be­tei­li­gung soll­ten Sie bewusst wäh­len. Sie kann den Bei­trag deut­lich sen­ken, bedeu­tet aber, dass Sie pro Jahr oder pro Behand­lung einen Teil selbst tra­gen. Ent­schei­dend ist nicht „SB ja oder nein“, son­dern ob das Modell zu Ihrer Rea­li­tät passt: Wer sel­ten zum Tier­arzt muss, kann eine SB gut kal­ku­lie­ren. Bei Hun­den mit häu­fi­gen Ter­mi­nen kann ein ande­rer Auf­bau sinn­vol­ler sein, damit die lau­fen­den Kos­ten nicht unter­schätzt wer­den.

Ein oft unter­schätz­ter Punkt sind Zusatz­bau­stei­ne, vor allem rund um Zäh­ne. Zahn­pro­ble­me sind bei vie­len Hun­den kein Ein­zel­fall, son­dern ent­wi­ckeln sich über Jah­re. Man­che Ver­si­che­rer erlau­ben die Zubu­chung nur bei Ver­trags­start oder mit Ein­schrän­kun­gen. Des­halb lohnt sich die Fra­ge früh: Ist Zahn bei Ihrem Hund ras­se­ty­pisch wahr­schein­li­cher, gab es bereits Auf­fäl­lig­kei­ten oder möch­ten Sie die­ses Kos­ten­feld bewusst nicht kom­plett selbst tra­gen.

Prü­fen Sie außer­dem die „All­tags­me­cha­nik“: Kön­nen Sie den Tier­arzt frei wäh­len, wie läuft die Abrech­nung ab, und wie sind War­te­zei­ten gere­gelt. Gera­de War­te­zei­ten sind wich­tig, weil sie bestim­men, ab wann Leis­tun­gen wirk­lich grei­fen. Bei guten Hun­de­kran­ken­ver­si­che­run­gen ist klar defi­niert, wel­che Leis­tun­gen sofort gel­ten (zum Bei­spiel bei Unfall) und was erst nach einer Frist ver­si­chert ist. Das schützt vor Miss­ver­ständ­nis­sen wie „ab Abschluss ist alles drin“.

Wenn Sie einen kon­kre­ten Anbie­ter wie die Han­se­Mer­kur ins Auge fas­sen, ist der Ablauf der­sel­be: Nicht der Mar­ken­na­me ent­schei­det, son­dern ob die Hun­de­ver­si­che­rung zu Ihrem Hund passt.

Zusam­men­fas­sung

Die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist dar­auf aus­ge­legt, Tier­arzt­kos­ten bei Krank­heit und Unfall plan­ba­rer zu machen. Je nach Tarif (Kom­fort, Pre­mi­um, Pre­mi­um Plus) sind Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Ope­ra­tio­nen abge­si­chert. Ein zen­tra­ler Unter­schied liegt in der Jah­res­höchstent­schä­di­gung: Kom­fort ist begrenzt, Pre­mi­um hat ein kla­res Jah­res­li­mit, Pre­mi­um Plus bie­tet den größ­ten Spiel­raum ohne fes­te Jah­res­gren­ze. Auch die GOT-Erstat­tung unter­schei­det sich je Tarif, was gera­de bei Tier­kli­nik und Not­dienst spür­bar wird.

Für die Aus­wahl zäh­len vor allem vier Punk­te: Ein­tritts­al­ter, Ras­se, gewünsch­te Selbst­be­tei­li­gung und ob Sie Optio­nen wie Zahn­schutz, Tier Assis­tance oder ein erwei­ter­tes Vor­sor­ge­bud­get möch­ten. Prü­fen Sie außer­dem War­te­zei­ten und mög­li­che Son­der­re­geln bei bestimm­ten Dia­gno­sen, damit der Schutz spä­ter wirk­lich zu Ihrem Hund passt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wie wirkt sich eine Ras­se oder Vor­er­kran­kung auf die Ver­si­cher­bar­keit aus?

Zwei Punk­te sind ent­schei­dend: Risi­koklas­se und Gesund­heits­zu­stand bei Abschluss.

Rasse/Risikoklasse:

  • Es gibt eine Risi­koklas­se E mit eige­nem Höchst­ein­tritts­al­ter (3 Jah­re).

  • Ob Ihr Hund in die­se Klas­se fällt, zeigt die Bei­trags­be­rech­nung.

Vorerkrankungen/Vorsymptome:

  • Leis­tun­gen set­zen vor­aus, dass vor Ver­si­che­rungs­be­ginn kei­ne Sym­pto­me im jewei­li­gen Leis­tungs­be­reich vor­la­gen.

  • Unkla­re oder unvoll­stän­di­ge Anga­ben füh­ren in der Pra­xis meist zu Rück­fra­gen, Aus­schlüs­sen oder Ableh­nung.

Sie müs­sen vor einer Behand­lung nichts „anmel­den“. Nach der Ver­sor­gung rei­chen Sie die Rech­nung ein und bekom­men die Erstat­tung gemäß Tarif. Wenn Sie nicht vor­stre­cken möch­ten, kann die Abrech­nung auch direkt mit der Pra­xis oder Kli­nik lau­fen, sofern die Abtre­tung sau­ber gere­gelt ist.

Die Vor­sor­ge ist als Jah­res­bud­get gere­gelt und tarif­ab­hän­gig.

Bud­get-Höhe:

  • Pre­mi­um: 75 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

  • Pre­mi­um Plus: 100 € pro Ver­si­che­rungs­jahr, optio­nal Erhö­hung der Vor­sor­ge­pau­scha­le auf 250,– EUR jähr­lich

Typi­sche Inhal­te (Bei­spie­le):

  • Imp­fun­gen

  • Wurm­ku­ren

  • Floh- und Zecken­vor­sor­ge

  • Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen

  • Zahnpflege/Zahnreinigung

  • Kastration/Sterilisation (auch unab­hän­gig von medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on) sowie che­mi­sche Kas­tra­ti­on

Im Kom­fort-Tarif ist die­ser Vor­sor­ge­be­reich nicht ver­si­chert.

Bei­trä­ge hän­gen von Fak­to­ren wie Ein­tritts­al­ter, Ras­se, Tarif­stu­fe, Selbst­be­tei­li­gung und optio­na­len Bau­stei­nen ab. Zusätz­lich sind Anpas­sun­gen mög­lich, wenn sich Kos­ten im Markt ver­än­dern. Bei die­ser Tarif­welt ist außer­dem eine Logik vor­ge­se­hen, bei der Bei­trags­sta­bi­li­tät im Ver­lauf eine Rol­le spielt. Prak­tisch heißt das: Nicht nur „Was kos­tet es heu­te“, son­dern auch „Wie ent­wi­ckelt es sich“ gehört in die Ent­schei­dung.

Neben der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung gibt es in der Pro­dukt­welt auch die Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung als schlan­ke­re Alter­na­ti­ve, wenn Sie aus­schließ­lich das OP-Kos­ten­ri­si­ko absi­chern möch­ten. Zusätz­lich ist für Hun­de oft die Han­se­Mer­kur Hun­de­hal­ter­haft­pflicht ein sepa­ra­tes The­ma, weil sie Schä­den abdeckt, die Ihr Hund Drit­ten zufügt.

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