Allianz Katzen OP-Versicherung: Schutz bei Operationen
Vier Tarife von Basis bis Premium. Beitrag berechnen und OP-Schutz passend auswählen.
Allianz Katzen OP Versicherung: Leistungen, Tarife und wichtige Grenzen
Wenn eine Katze operiert werden muss, geht es selten nur um den Eingriff. Typisch sind mehrere Kostenbausteine, die zusammenlaufen: Voruntersuchung, Diagnostik, Narkose, OP, Medikamente und Nachbehandlung. Genau hier setzt der OP-Schutz an. Er erstattet medizinisch notwendige Operationen unter Voll- oder Teilnarkose, Lokalanästhesie oder Sedierung. Mitversichert sind dabei auch der letzte Untersuchungstag vor der Operation und die Nachbehandlung im festgelegten Zeitraum. Bildgebende Verfahren können im Rahmen der Diagnostik eingeschlossen sein.
Die Allianz bietet für die Katzen OP Versicherung vier Tarife: Basis, Smart, Komfort und Premium. Der Unterschied liegt vor allem in der Jahreshöchstleistung und in Details wie der Nachbehandlungsdauer. Je Tarif steht pro Versicherungsjahr ein Rahmen von 2.000 Euro, 4.000 Euro, 8.000 Euro oder unbegrenzt zur Verfügung. Abgerechnet wird nach GOT, im Notfall ist eine Erstattung bis zum vierfachen Satz möglich. Die Selbstbeteiligung ist wählbar mit 0 Prozent, 10 Prozent bis maximal 500 Euro oder 20 Prozent bis maximal 1.000 Euro je Rechnung. Für Unfälle besteht sofortiger Schutz, bei Krankheit und Fehlentwicklung gilt eine Wartezeit, die bei sehr jungen Katzen entfallen kann.
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Welche Absicherung passt zu Ihrer Katze?
Die Allianz Katzen OP Versicherung ist auf medizinisch notwendige Operationen ausgerichtet. Wenn Sie zusätzlich Behandlungen ohne Operation und damit laufende Tierarztkosten absichern möchten, ist die Katzenkrankenversicherung die passende Ergänzung. Nutzen Sie die Kacheln, um direkt zur richtigen Seite zu springen und danach Ihren Beitrag zu berechnen.
Das Wichtigste im Überblick
- Vier OP-Tarife: Basis, Smart, Komfort, Premium mit Jahreshöchstleistung von 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € bis unbegrenzt im Premium.
- Reiner OP-Schutz: Versichert sind medizinisch notwendige Operationen inklusive typischer OP-Kostenbausteine wie Narkose und Nachbehandlung. Behandlungen ohne OP sind im OP-Schutz nicht enthalten.
- Erstattung nach GOT: Abrechnung nach der Gebührenordnung für Tierärzte, im Notfall ist eine Erstattung bis zum 4‑fachen Satz möglich.
- Basisvorsorge ab Smart, sofort nutzbar: Floh-/Zeckenschutz, Entwurmung, Impfungen nach StiKo Vet (inkl. therapeutische Impfungen) plus einmalige Kennzeichnung (Transponder/Mikrochip inkl. EU-Heimtierausweis). Ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung.
- Vorsorgebonus bei Leistungsfreiheit: Smart startet mit 50 €, Komfort/Premium mit 100 € Basisvorsorge pro Jahr. Nach 1 leistungsfreien Jahr steigt der Zuschuss um +50 €, ab dem 2 leistungsfreien Jahr um +150 €. Die Nutzung der Vorsorge zählt dabei nicht als Leistungsinanspruchnahme.
- Wichtige Extra-Leistungen je Tarif: Ab Smart sind Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle bis 1.000 € / 2.500 € / 5.000 € (je Tarif) möglich. Kastration/Sterilisation ab Smart bis 100 € / 150 € / 300 € (Katze). Nachbehandlung nach OP bis 20 Tage ab Komfort, bis 30 Tage im Premium. Einschläferung ist mitversichert.
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Gezielt abgesichert, wenn aus dem Notfall ein OP-Fall wird
Warum ist eine OP-Versicherung für Katzen sinnvoll?
Operationen kommen oft ohne Vorwarnung und sind einer der größten Kostentreiber beim Tierarzt. Eine Katzen OP Versicherung sorgt dafür, dass Sie bei einem medizinisch notwendigen Eingriff nicht an der Rechnung hängen bleiben, sondern schnell entscheiden können. Wichtig ist dabei nicht nur die OP selbst, sondern auch das Drumherum wie Narkose, Diagnostik und Nachbehandlung. Je nach Tarif steht dafür pro Versicherungsjahr ein klarer Kostenrahmen zur Verfügung.
Katzen verletzen sich schneller, als man denkt, zum Beispiel durch Stürze, Bissverletzungen, Verkehrsunfälle oder verschluckte Fremdkörper. Solche Situationen enden nicht selten im OP-Saal, oft unter Zeitdruck. Der OP-Schutz ist dafür da, die Kosten rund um den Eingriff abzufedern, damit Sie im Ernstfall handeln können, ohne erst rechnen zu müssen.
Typische OP-Anlässe:
Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt
Unfallverletzungen und Wunden
Akute Entzündungen, die operiert werden müssen
Ein Teil der OP-Fälle ist nicht reiner Zufall, sondern entsteht durch Veranlagung, Anatomie oder wiederkehrende Probleme. Dazu gehören auch Eingriffe im Maulbereich, die bei vielen Katzen ein Thema sind. Ab Tariflinie Smart sind Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle mit festen Höchstbeträgen je Tarifstufe abgesichert. So lassen sich auch planbare Eingriffe besser kalkulieren, wenn der Tierarzt eine OP empfiehlt.
Tierärztliche OPs können schnell mehrere tausend Euro kosten, gerade bei Klinikaufenthalten und Notfällen. Im Allianz OP-Schutz wird nach GOT erstattet, im Notfall ist eine Erstattung bis zum vierfachen Satz möglich. Wie viel am Ende erstattet wird, hängt vom gewählten Tarifrahmen pro Versicherungsjahr und von der Selbstbeteiligung ab. Mit 0 Prozent Selbstbeteiligung ist innerhalb der vereinbarten Grenzen eine vollständige Erstattung möglich, mit 10 oder 20 Prozent tragen Sie einen Anteil je Rechnung, der nach oben gedeckelt ist.
Bei einer OP entstehen die Kosten nicht erst beim Schnitt. Häufig kommen bildgebende Verfahren und Voruntersuchungen dazu, dazu Medikamente und Nachsorge. Im OP-Schutz ist der letzte Untersuchungstag vor der OP eingeschlossen, ebenso medizinisch notwendige Diagnostik im Zusammenhang mit dem Eingriff. Für die Nachbehandlung gelten je nach Tarif klare Zeiträume: Im Komfort-Tarif bis zu 20 Tage, im Premium-Tarif bis zu 30 Tage. So ist die Heilungsphase nach der OP nicht automatisch Ihr finanzielles Risiko.
Wenn Sie direkt sehen möchten, welche Tarifstufe zu Ihrer Katze passt, berechnen Sie den Beitrag und prüfen Sie die Jahreshöchstleistung plus Selbstbeteiligung im Zusammenspiel.
Vier OP-Tarife, klare Grenzen, planbare Kosten
Die Allianz Katzen OP Versicherung im Überblick
Wenn bei Ihrer Katze eine Operation nötig wird, entstehen die großen Kosten meist nicht nur durch den Eingriff selbst, sondern durch Narkose, Voruntersuchung, Klinikleistungen und die medizinisch notwendige Nachsorge.
Der OP-Schutz ist dafür da, genau dieses Kostenpaket abzufedern. Versichert sind Operationen aufgrund von Unfall oder Krankheit, inklusive Eingriffen unter Vollnarkose, Teilnarkose, Lokalanästhesie oder Sedierung. Dazu gehört auch der letzte Untersuchungstag vor der Operation sowie die Nachbehandlung im vereinbarten Zeitraum. Sie können den Tierarzt oder die Tierklinik frei wählen, und der Schutz ist auf eine lebenslange Absicherung ausgelegt.
Wichtig ist die Abgrenzung: Behandlungen ohne vorhergehende Operation sind im OP-Schutz nicht enthalten. Wer also auch laufende Tierarztkosten wie Untersuchungen, Medikamente oder Therapien ohne OP absichern möchte, braucht dafür eine Katzenkrankenversicherung. Für den OP-Fall selbst arbeitet der Tarif mit einer Jahreshöchstleistung, die je nach Linie deutlich steigt.
Ab Tariflinie Smart sind zusätzlich Vorsorgeleistungen enthalten, auch im OP-Schutz. Dazu zählen unter anderem Floh- und Zeckenbehandlung, Entwurmungen, Impfprophylaxe nach StiKo Vet, therapeutische Impfungen sowie eine einmalige Kennzeichnung per Transponder oder Mikrochip. Diese Vorsorge ist ab Vertragsbeginn nutzbar, ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung. Bei leistungsfreien Versicherungsjahren kann sich der Vorsorge-Zuschuss erhöhen.
Allianz Katzen OP Versicherung: Tarife im Vergleich
Die folgende Übersicht zeigt, welche Leistungen in allen Tarifen gleich sind und wo sich Basis, Smart, Komfort und Premium klar unterscheiden. Entscheidend sind meist Jahreshöchstleistung, Erstattung nach GOT, Nachsorge-Zeitraum und die eingeschlossenen Zusatzleistungen.
| Leistung Allianz Katzen OP-Versicherung | Basis | Smart | Komfort | Premium | |
|---|---|---|---|---|---|
| Leistungsübersicht | |||||
| In allen Tarifen enthalten: |
|
||||
| Jahreshöchstleistung | 2.000 € | 4.000 € | 8.000 € | Unbegrenzt | |
| Selbstbeteiligung Mögliche Auswahl: 20 % SB (maximal 1.000 € pro Rechnung), 10 % SB (maximal 500 € pro Rechnung), 0 % (keine SB) | Optional | Optional | Optional | Optional | |
| Behandlungen ohne OP 4 Ambulante und stationäre Behandlungen ohne vorhergehende Operation. | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | |
| Erstattung nach Gebührenordnung (GOT) | 2‑fach | 4‑fach (Notfall) | 4‑fach (Notfall) | 4‑fach (Notfall) | |
| Nachbehandlung nach OP | ✅bis 20 Tage | ✅bis 20 Tage | ✅bis 30 Tage | ✅bis 30 Tage | |
| Vorsorge 1 | ✘ | ✅bis zu 50 € | ✅bis zu 100 € | ✅bis zu 100 € | |
| Vorsorgebonus 2 | ✘ | ✅50 € / 150 € | ✅50 € / 150 € | ✅50 € / 150 € | |
| Physiotherapie 3 bis 60 Tage nach OP | ✘ | ✅bis 150 € | ✅bis 500 € | ✅bis 500 € | |
| Zahnbehandlungen 3 Versichert sind neben Zahnbehandlungen und chirurgischen Behandlungen der Maulhöhle auch Kieferorthopädie und Zahnprophylaxe unter Narkose. | ✘ | ✅bis 1.000 € | ✅bis 2.500 € | ✅bis 5.000 € | |
| Wartezeiten | |||||
| Wartezeit Jungtiere unter 6 Monate | Keine | Keine | Keine | Keine | |
| Wartezeit bei Unfall | Keine | Keine | Keine | Keine | |
| Wartezeit Vorsorge | Keine | Keine | Keine | Keine | |
| Wartezeit bei Krankheit und Fehlentwicklung | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | |
| Wartezeit für chirurgische Kastration bzw. Sterilisation und Notkaiserschnitt | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | |
| Weitere Leistungen und Services | |||||
| Telemedizin | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Bildgebende Verfahren | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Chirurgische Kastration/Sterilisation 4 | ✘ | ✅bis zu 100 € | ✅bis zu 150 € | ✅bis zu 300 € | |
| Prothesen & Implantate | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Orthesen und Hilfsmittel 4 | ✅bis zu 1.000 € | ✅bis zu 1.000 € | ✅bis zu 1.000 € | ✅bis zu 1.000 € | |
| Schutz im Ausland | 12 Monate weltweit | 12 Monate weltweit | 12 Monate weltweit | 12 Monate weltweit | |
| Notdienstgebühr | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Kosten Einschläferung | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Direkte Abrechnung mit Tierärztin oder Tierarzt | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Zusatzbaustein Wechseloption 5 | optional wählbar | optional wählbar | optional wählbar | optional wählbar | |
|
|||||
Für viele Katzenhalter ist die Jahreshöchstleistung der wichtigste Unterschied: 2.000 Euro (Basis), 4.000 Euro (Smart), 8.000 Euro (Komfort) und unbegrenzt (Premium) pro Versicherungsjahr. Dazu kommt die Erstattung nach GOT: Im Basis-Tarif ist der Rahmen geringer, ab Smart ist im Notfall eine Erstattung bis zum vierfachen Satz vorgesehen. Die Nachbehandlung nach einer OP ist zeitlich definiert und steigt je nach Tarif.
Sie können in allen Tarifen eine Selbstbeteiligung wählen: 0 Prozent, 10 Prozent bis maximal 500 Euro je Rechnung oder 20 Prozent bis maximal 1.000 Euro je Rechnung. Damit lässt sich der Beitrag steuern, ohne dass eine einzelne Rechnung unbegrenzt zum Eigenanteil wird. Wer später mehr Leistung oder eine geringere Selbstbeteiligung möchte, sollte die Wechseloption als Zusatzbaustein direkt zu Beginn mitdenken, weil sie den einmaligen Wechsel in einen leistungsstärkeren Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglichen kann.
Beitrag berechnen, Tarif wählen, OP-Risiko absichern
Was kostet die Allianz Katzen OP Versicherung?
Der Beitrag hängt nicht nur vom Tarif ab, sondern davon, wie Ihre Katze lebt und welchen Eigenanteil Sie im Leistungsfall übernehmen möchten. Wer die Stellschrauben kennt, kann den Schutz gezielt auf Budget und Risiko abstimmen.
Die Allianz bietet vier OP-Tarife mit klarer Jahreshöchstleistung: 2.000 Euro (Basis), 4.000 Euro (Smart), 8.000 Euro (Komfort) und unbegrenzt (Premium) pro Versicherungsjahr. Diese Grenze ist ein zentraler Preistreiber, weil sie festlegt, wie viel finanzieller Spielraum Ihnen pro Jahr für Operationen zur Verfügung steht. Je höher der Rahmen, desto mehr kostet der Schutz in der Regel, dafür sinkt das Risiko, dass eine teure OP das Limit sprengt.
Der zweite große Faktor ist die Selbstbeteiligung. Sie können zwischen 0 Prozent, 10 Prozent (maximal 500 Euro je Rechnung) oder 20 Prozent (maximal 1.000 Euro je Rechnung) wählen. Das wirkt direkt auf den Monatsbeitrag. Ein höherer Eigenanteil senkt meist den Beitrag, erhöht aber Ihre Kosten im OP-Fall. Die Deckelung pro Rechnung sorgt dafür, dass der Eigenanteil bei sehr hohen Rechnungen nicht unbegrenzt mitwächst.
Auch die Daten Ihrer Katze beeinflussen die Prämie, vor allem Alter und Katzenrasse. Dazu kommt die Haltungsform (Wohnung oder Freigang) sowie der Wohnort bzw. die Postleitzahl, weil sich Kostenstrukturen regional unterscheiden können. Für die Berechnung wird deshalb das Geburtsdatum abgefragt, damit der Beitrag altersgenau und passend zur Tarifstufe ermittelt werden kann.
Wichtig ist außerdem, welche Zusatzleistungen Ihnen wirklich wichtig sind, weil sie sich je Tarifstufe unterscheiden. Ab Smart sind Vorsorgeleistungen auch im OP-Schutz enthalten, und bestimmte Leistungen wie Zahnbehandlungen oder längere Nachbehandlungszeiträume liegen je nach Tarif in unterschiedlichen Höchstbeträgen und Zeiträumen. Wer eher „Basis-Schutz für den Ernstfall“ möchte, entscheidet anders als jemand, der höhere Limits und mehr Zusatzleistungspuffer bevorzugt.
Am schnellsten bekommen Sie Klarheit, wenn Sie den Beitrag direkt berechnen und dabei die Stellschrauben bewusst setzen: Tariflinie, Selbstbeteiligung und die realistische Frage, wie hoch das OP-Risiko und die gewünschte Kostenreserve pro Jahr sein soll. Der Vergleich zeigt Ihnen dann auf einen Blick, welche Tarifstufe zu Ihrer Katze und Ihrem Budget passt.
Mehr Wissen, bessere Entscheidungen
Wichtige Themen rund um Katze, OP-Risiko und Versicherungsschutz
Eine OP trifft viele Katzenhalter unvorbereitet. Wer typische Risiken kennt und weiß, worauf es bei Erstattung, Wartezeit, Selbstbeteiligung und Nachsorge ankommt, entscheidet ruhiger und meist auch günstiger. In den folgenden Bereichen finden Sie kompaktes Wissen zu Rassen, Gesundheit und praktischen Fragen rund um die Absicherung Ihrer Katze.
Katzenrassen
Einige Rassen neigen zu Erkrankungen, die häufiger operativ behandelt werden müssen. Lesen Sie, welche typischen Risiken es gibt, woran Sie frühe Warnzeichen erkennen und welche Fragen beim Tierarzt sinnvoll sind. So können Sie den OP-Schutz passender wählen und unnötige Überraschungen vermeiden.
Katzenratgeber
Wie läuft die Kostenerstattung ab, was bedeutet Selbstbeteiligung und wann lohnt sich welcher Tarif? Der Ratgeber beantwortet die häufigsten Praxisfragen verständlich und ohne Fachchinesisch. Ideal, wenn Sie sich vor dem Abschluss schnell orientieren oder Details nachschlagen möchten.
Katzenkrankheiten
Fremdkörper, Tumore, Knochenbrüche oder Zahnprobleme enden nicht selten im OP-Fall. Hier finden Sie Hintergründe zu häufigen Krankheitsbildern, Diagnosewegen und Behandlungsmöglichkeiten. Das hilft, Risiken realistisch einzuschätzen und im Ernstfall schneller zu handeln.
Wenn Schutz eine Frage der Abwägung ist
Wann lohnt sich der Abschluss einer OP-Versicherung für Katzen?
Operationen gehören zu den teuersten Eingriffen in der Tiermedizin und kommen bei Katzen oft plötzlich. Eine OP-Versicherung lohnt sich immer dann, wenn Sie das finanzielle Risiko eines Eingriffs planbar machen möchten, ohne gleich den kompletten Krankenvollschutz abzuschließen. Entscheidend ist, wie hoch Ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis ist und ob Sie im Ernstfall mehrere tausend Euro sofort stemmen könnten.
Besonders sinnvoll ist ein OP-Schutz, wenn Sie zwar einen klaren finanziellen Puffer wollen, aber nicht zwingend alle Tierarztkosten im Alltag absichern möchten. Denn auch bei ansonsten gesunden Katzen kann es schnell zu einem OP-Fall kommen, etwa durch Unfallverletzungen, verschluckte Fremdkörper, akute Entzündungen oder Tumore. In solchen Situationen zählt vor allem, dass Diagnostik, Narkose, OP und Nachbehandlung zusammen nicht zur Belastungsprobe werden.
Ein weiterer Punkt ist die Kalkulierbarkeit über die Tarifstruktur. Im Allianz OP-Schutz gibt es vier Linien mit klarer Jahreshöchstleistung von 2.000 Euro, 4.000 Euro, 8.000 Euro bis unbegrenzt im Premium. Damit können Sie den Schutz an Ihr Risiko anpassen: Wer vor allem das „große Risiko“ abfedern will, denkt eher in höheren Grenzen, wer nur eine Basisabsicherung sucht, startet kleiner. Die Selbstbeteiligung ist dabei eine echte Stellschraube, weil sie den Beitrag spürbar beeinflussen kann.
Auch wenn Sie gerade erst eine Katze übernommen haben, kann ein OP-Schutz ein sinnvoller Einstieg sein. Je früher der Versicherungsschutz beginnt, desto weniger Konflikte entstehen später durch Diagnosen, die erst nach Vertragsbeginn auftreten. Gleichzeitig bleibt der Schutz flexibel, weil er auf Wunsch erweitert werden kann, wenn sich Lebenssituation, Budget oder Gesundheitslage verändern.
Wenn Sie mehr als nur Operationen absichern möchten, ist die Allianz Katzenkrankenversicherung die passende Alternative. Sie richtet sich an Halter, die neben OPs auch Behandlungen ohne Operation und damit laufende Tierarztkosten einplanbar machen wollen. Wer sich zunächst nicht festlegen möchte, findet auf der Übersichtsseite zur Allianz Katzenversicherung die Einordnung beider Varianten, um OP-Schutz und Vollschutz sauber gegeneinander abzuwägen.
Am Ende ist die Entscheidung meist simpel: Wenn eine hohe Einmalrechnung Sie finanziell unter Druck setzen würde, ist eine OP-Versicherung ein sehr pragmatischer Schutz. Wenn Sie zusätzlich regelmäßige Behandlungen, Diagnostik und Vorsorge als Dauer-Thema sehen, ist der Vollschutz der logischere Schritt.
FAQ zur Allianz Katzen OP-Versicherung
Was Sie schon immer über die Allianz Katzen-OP-Versicherung wissen wollten
Was gilt bei der Allianz als Operation und welche Eingriffe sind im OP-Schutz versichert?
Versichert sind medizinisch notwendige Operationen nach Unfall, Erkrankung oder Fehlentwicklung, wenn ein chirurgischer Eingriff unter Vollnarkose, Teilanästhesie, Sedierung oder Lokalanästhesie durchgeführt wird. Grundsätzlich muss dabei Haut und Gewebe mehr als nur punktförmig eröffnet werden, auch minimal-invasive Eingriffe sind erfasst, wenn ein Hautschnitt gesetzt wird.
Zusätzlich können bestimmte Eingriffe auch ohne klassischen Hautschnitt als OP gelten, zum Beispiel Wundversorgungen mit Naht/Klammern, Augenoperationen, sowie Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle (inklusive Zahnreinigung/Zahnsteinentfernung und Kieferorthopädie), jeweils unter Narkose.
Sind Narkose, Klinikaufenthalt, Medikamente und Verbandsmaterial mitversichert?
Ja, wenn die Kosten im direkten Zusammenhang mit der versicherten Operation stehen. Dazu gehören typischerweise die OP selbst, Narkoseleistungen sowie ambulante oder stationäre Behandlungen, soweit sie innerhalb des vorgesehenen Nachbehandlungszeitraums zur OP gehören.
Medikamente, Verbandmaterial und sonstige Verbrauchsmittel sind erstattungsfähig, wenn sie direkt für die Nachbehandlung verwendet werden.
Sind Voruntersuchung, bildgebende Diagnostik und Nachbehandlung enthalten?
Ja, soweit es OP-bezogen ist. Erstattungsfähig sind einfache und besondere Diagnostik am letzten Untersuchungstag vor der Operation, wenn dort die OP-Notwendigkeit festgestellt wird. Bildgebende Verfahren (z. B. Röntgen, CT/MRT), die medizinisch für die OP-Abklärung nötig sind, können darunter fallen.
Die Nachbehandlung nach OP ist tarifabhängig zeitlich begrenzt, in der Praxis je nach Tarif bis zu 20 oder bis zu 30 Tage. Erfasst sind Behandlungen, die unmittelbar zur OP-Nachsorge gehören.
Gibt es eine Jahreshöchstleistung und welche Größenordnungen sind möglich?
Ja. Die Jahreshöchstleistung ist der Gesamtbetrag, der pro Versicherungsjahr maximal erstattet werden kann. In den OP-Tarifen liegen die Größenordnungen je nach Tarif bei 2.000 EUR, 4.000 EUR, 8.000 EUR oder unbegrenzt.
Für einzelne Sonderleistungen (z. B. Zahn, Kastration, Hilfsmittel) gelten eigene Höchstbeträge, die innerhalb der Jahreshöchstleistung liegen und nicht zusätzlich oben drauf kommen.
Zahlt die OP-Versicherung auch Behandlungen ohne Operation?
Nein. Der OP-Schutz ist auf Kosten rund um versicherte Operationen ausgelegt. Reine Behandlungen ohne versicherte OP gehören nicht dazu.
Wenn Sie auch Diagnostik und Therapien ohne OP absichern möchten, ist dafür die Allianz Katzenkrankenversicherung bzw. eine Katzenversicherung mit Vollschutz nötig.
Wie funktioniert die Erstattung nach GOT, auch im Notdienst?
Die Erstattung richtet sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) und dem gewählten Tarif. Je nach Tarif ist eine Erstattung bis zu einem bestimmten GOT-Satz vorgesehen.
Für den Notdienst kann ein höherer Abrechnungssatz relevant sein, weil Notfälle und Nachtzeiten in der GOT teurer abgerechnet werden dürfen. Entscheidend ist immer die tarifliche Grenze und die Jahreshöchstleistung.
Welche Selbstbeteiligung ist möglich und wie wirkt sie sich aus?
Sie können je nach Tarif eine Selbstbeteiligung von 0 %, 10 % oder 20 % vereinbaren. Die Selbstbeteiligung wird von der erstattungsfähigen Rechnungssumme abgezogen.
Bei 10 % bzw. 20 % gelten in der Tariflogik zudem Maximalbeträge pro Rechnung (z. B. 10 % bis max. 500 EUR, 20 % bis max. 1.000 EUR). Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger ist meist der Beitrag.
Gibt es Wartezeiten? Ab wann gilt der Schutz bei Unfall?
Für Operationen aufgrund Krankheit oder Fehlentwicklung gilt grundsätzlich eine Wartezeit von 3 Monaten. Für Unfälle besteht Versicherungsschutz ab Versicherungsbeginn.
Die Wartezeit kann entfallen, wenn die Katze bei Versicherungsbeginn jünger als 6 Monate ist. Außerdem kann sie entfallen, wenn unmittelbar vorher eine vergleichbare Versicherung bestand und keine relevante Vertragsunterbrechung vorliegt (maximal 3 Monate).
Sind Zahn-OPs, Kastration/Sterilisation und andere Sonderleistungen mitversichert?
Je nach Tarif sind bestimmte Sonderleistungen mitversichert, meist ab Linie Smart, oft mit eigenen Höchstbeträgen. Dazu können zählen:
Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle unter Narkose (inkl. Zahnsteinentfernung, Zahnreinigung, Kieferorthopädie)
Chirurgische Kastration und Sterilisation, auch als Routineeingriff (mit tariflicher Höchstsumme)
Physiotherapie nach OP, Orthesen und Hilfsmittel oder weitere definierte Spezialleistungen
Diese Limits gelten innerhalb der Jahreshöchstleistung, nicht zusätzlich.
Sind Vorsorgeleistungen auch im OP-Tarif enthalten und was zählt dazu?
Ja, ab Linie Smart ist Basisvorsorge auch im OP-Schutz enthalten. Dazu zählen typischerweise:
Floh- und Zeckenbekämpfung (prophylaktisch und therapeutisch)
Entwurmung (prophylaktisch und therapeutisch)
Impfprophylaxe nach StiKo Vet und therapeutische Impfungen
Einmalige Kennzeichnung per Transponder/Mikrochip inkl. EU-Heimtierausweis
Die Vorsorge muss durch eine approbierte Tierärztin oder einen approbierten Tierarzt erfolgen und ist ab Vertragsbeginn nutzbar, in der Regel ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung.
Was gilt bei Vorerkrankungen, absehbaren OPs und typischen Ausschlüssen?
Vor Vertragsbeginn bekannte oder diagnostizierte Erkrankungen sind grundsätzlich nicht mitversichert. Zusätzlich sind sogenannte Zweckabschlüsse ausgeschlossen, also Verträge, die geschlossen werden, obwohl eine OP bereits absehbar ist.
Typische Ausschlüsse betreffen außerdem klar definierte Eingriffe oder Konstellationen, zum Beispiel bestimmte Korrekturen bei rassebedingten Fehlbildungen, chemische Kastration/Sterilisation, sowie Fremdkörperentfernung per Endoskop, wenn dabei kein Hautschnitt erforderlich ist. Welche Ausschlüsse im Einzelfall greifen, ergibt sich aus Bedingungen und ggf. zusätzlichen Regelungen im Versicherungsschein.
Wie lange läuft der Vertrag und gilt ein Kündigungsverzicht im Leistungsfall?
Es gelten die vertraglich vereinbarten Regelungen zur Laufzeit und Kündigung. Zusätzlich wichtig: Ab Beginn des vierten Versicherungsjahres besteht ein Kündigungsverzicht in Versicherungsfällen, das heißt der Versicherer verzichtet dann auf sein Kündigungsrecht nach einem Leistungsfall.
Ausnahmen sind möglich, zum Beispiel wenn die gesamten Schadenkosten in den letzten 12 Monaten einen bestimmten Wert überschreiten (z. B. über 20.000 EUR). Beitragserhöhungen und vertragliche Anpassungen bleiben davon unberührt.
Kann ich den Tarif später erweitern oder von OP-Schutz auf mehr Leistungen wechseln?
Ja, das zentrale Stichwort ist die Wechseloption. Wenn sie beim Erstabschluss eingeschlossen wurde, ermöglicht sie eine einmalige Verbesserung des Versicherungsschutzes, zum Beispiel in eine höherwertige Tariflinie oder in eine für Neuzugang geöffnete Tierkrankenversicherung, ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Ist die Wechseloption nicht enthalten oder bereits genutzt, ist eine Verbesserung in der Regel nur mit erneuter Gesundheitsprüfung möglich. Für neu hinzukommende Leistungen können Wartezeiten gelten.
Typische OP-Anlässe bei Katzen
Welche Krankheiten und Notfälle führen bei Katzen häufig zur Operation?
Nicht jede Erkrankung lässt sich mit Medikamenten lösen. Bei vielen Katzenfällen ist eine Operation der schnellste oder einzige Weg, um Schmerzen zu stoppen und Komplikationen zu vermeiden. Häufig entstehen die Kosten nicht nur durch den Eingriff, sondern auch durch Diagnostik, Narkose, Klinik und Nachsorge. Diese drei Beispiele zeigen typische OP-Situationen, in denen ein OP-Schutz gezielt entlasten kann.
Fenstersturz, Verkehrsunfall oder Bissverletzung können Frakturen an Beinen, Becken oder Schwanz auslösen. Oft ist eine Stabilisierung mit Schrauben, Platten oder Pins nötig, manchmal auch eine OP an Gelenken. Je nach Aufwand kommen Röntgen, Narkose, OP und stationäre Überwachung dazu. Die Rechnungen liegen dann schnell im vierstelligen Bereich.
Katzen verschlucken Fäden, Haarbänder oder kleine Gegenstände manchmal unbemerkt. Wenn der Fremdkörper blockiert oder den Darm verletzt, wird daraus häufig ein Notfall. Dann zählen schnelle Diagnostik, OP und Nachbehandlung, um schwere Entzündungen zu verhindern. Gerade Klinik-OPs können sehr teuer werden, weil mehrere Behandlungsschritte zusammenkommen.
Tumore sind ein häufiger OP-Grund, besonders bei älteren Katzen. Je nach Lage wird Gewebe großflächig entfernt und anschließend histologisch untersucht. Bei Tumoren der Milchleiste oder an inneren Organen sind Eingriffe oft umfangreicher und erfordern engmaschige Nachsorge. Neben der OP treiben Diagnostik und Klinikaufenthalt die Gesamtkosten schnell nach oben.
Nicht jede OP ist gleich: Details entscheiden
Worauf Sie bei der Allianz Katzen-OP-Versicherung achten sollten
Eine Katzen-OP-Versicherung ist dann stark, wenn sie im Ernstfall nicht nur „irgendwas“ zahlt, sondern die typischen Kostentreiber sauber abdeckt: Narkose, OP selbst, Diagnostik direkt rund um den Eingriff und die medizinisch notwendige Nachsorge. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick, weil sich Tarife nicht nur über den Preis unterscheiden, sondern über Limits, Erstattungsregeln und klare Abgrenzungen, was als OP gilt und was nicht.
1) Was gilt überhaupt als „OP“ und was ist mitversichert?
Versichert sind operative Eingriffe, die unter Vollnarkose, Teilnarkose, Lokalanästhesie oder Sedierung durchgeführt werden und bei denen ein Hautschnitt erfolgt. Zusätzlich sind bestimmte Maßnahmen auch ohne Hautschnitt mitversichert, zum Beispiel Wundnähte oder Augenoperationen. Wichtig ist außerdem das „Drumherum“: Erstattet werden kann auch die Diagnostik am letzten Untersuchungstag vor der Operation, wenn dabei die Notwendigkeit des Eingriffs festgestellt wird. Nach der OP ist je nach Tarif ein Nachbehandlungszeitraum mitversichert (bis zu 20 bzw. bis zu 30 Tage), inklusive notwendiger Medikamente, Wundversorgung und Kontrolluntersuchungen.
2) Jahreshöchstleistung und Sonderlimits richtig einordnen
Die OP-Tarife arbeiten mit einer Jahreshöchstleistung, die je nach Tarif bei 2.000 Euro, 4.000 Euro, 8.000 Euro oder unbegrenzt liegt. Diese Summe ist der jährliche „Topf“, aus dem die Erstattungen finanziert werden. Für bestimmte Sonderleistungen gibt es zusätzlich eigene Höchstsummen, etwa bei Zahnbehandlungen bzw. chirurgischen Behandlungen der Maulhöhle, Kastration/Sterilisation oder Physiotherapie. Entscheidend: Diese Sonderlimits laufen innerhalb der Jahreshöchstleistung, sie kommen also nicht „oben drauf“. Reine ambulante oder stationäre Behandlungen ohne OP sind im OP-Schutz nicht enthalten, dafür ist die Katzenkrankenversicherung die passende Ergänzung.
3) Vorsorge ist auch im OP-Schutz möglich, aber nicht in jedem Tarif
Ab Tariflinie Smart ist eine Basisvorsorge eingeschlossen. Dazu gehören typischerweise Floh- und Zeckenbehandlung (prophylaktisch und therapeutisch), Entwurmungen (prophylaktisch und therapeutisch), Impfprophylaxe nach StiKo Vet sowie therapeutische Impfungen und die einmalige Kennzeichnung per Transponder/Mikrochip inklusive EU-Heimtierausweis. Diese Vorsorge ist ab Vertragsbeginn nutzbar und wird ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung erbracht. Je nach Tarif ist zudem ein Vorsorgebonus möglich, der bei leistungsfreien Jahren die Vorsorgeleistung erhöhen kann.
4) Erstattung nach GOT, Selbstbeteiligung und Notfallkosten
Gerade bei OPs spielt die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) eine große Rolle, weil Notfälle, Nachtzeiten oder komplizierte Eingriffe schnell höhere Sätze auslösen können. Die Erstattung erfolgt je nach Tarif nach GOT (im Notfall bis zu höheren Sätzen). Zusätzlich können Sie die Selbstbeteiligung wählen: 0 %, 10 % (max. 500 Euro je Rechnung) oder 20 % (max. 1.000 Euro je Rechnung). Das kann den Beitrag spürbar beeinflussen, verschiebt aber einen Teil des Risikos in den Leistungsfall. Wer „Kostenkontrolle“ will, sollte diese Stellschraube bewusst setzen.
5) Kündigung im Leistungsfall und typische Ausschlüsse
Ein Pluspunkt für Planbarkeit: Ab Beginn des 4. Versicherungsjahres wird auf das Kündigungsrecht im Versicherungsfall verzichtet, solange die Gesamtaufwendungen aus Leistungsfällen unter dem Vertrag 20.000 Euro nicht überschritten haben. Ihr eigenes Kündigungsrecht bleibt bestehen, und Beitragsanpassungen sind davon getrennt zu betrachten. Gleichzeitig gilt: Nicht alles ist versicherbar. Ausgeschlossen sind unter anderem bestimmte Korrekturen im Zusammenhang mit brachycephalem Syndrom (inklusive Folgebehandlungen), ebenso Eingriffe ohne Hautschnitt wie das Entfernen von Fremdkörpern per Endoskop. Auch chemische Kastration bzw. Hormonimplantate sowie bestimmte Implantat- und Goldbehandlungen fallen nicht unter den OP-Schutz.
Zusammenfassung
Die Allianz Katzen OP Versicherung ist auf medizinisch notwendige Operationen ausgerichtet und bietet vier Tarifstufen: Basis (2.000 €), Smart (4.000 €), Komfort (8.000 €) und Premium (unbegrenzt) als Jahreshöchstleistung. Versichert sind OPs aufgrund von Unfall oder Krankheit, inklusive Eingriffen unter Voll oder Teilnarkose, Lokalanästhesie oder Sedierung. Zum Schutz gehören auch typische Kosten rund um den Eingriff wie Diagnostik am letzten Untersuchungstag vor der OP und die medizinisch notwendige Nachbehandlung, je nach Tarif bis zu 20 Tage oder 30 Tage. Behandlungen ohne vorhergehende Operation sind im OP Schutz nicht enthalten.
Für viele Katzenhalter wichtig: Ab Tariflinie Smart ist Basisvorsorge auch im OP Schutz enthalten. Dazu zählen unter anderem Floh und Zeckenbehandlung, Entwurmungen, Impfprophylaxe nach StiKo Vet sowie therapeutische Impfungen und eine einmalige Kennzeichnung per Transponder oder Mikrochip inklusive EU Heimtierausweis. Diese Vorsorge ist ab Vertragsbeginn nutzbar, ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung. Zusätzlich gibt es bei leistungsfreien Jahren einen Vorsorgebonus, der die Vorsorgeleistung erhöhen kann. Bestimmte Leistungen wie Zahnbehandlungen, Kastration oder Physiotherapie haben eigene Höchstgrenzen, die innerhalb der Jahreshöchstleistung gelten.
Wer den Beitrag steuern möchte, kann die Selbstbeteiligung wählen: 0 Prozent, 10 Prozent (max. 500 € je Rechnung) oder 20 Prozent (max. 1.000 € je Rechnung). Ein weiterer wichtiger Punkt für die Planung: Ab Beginn des 4. Versicherungsjahres wird auf das Kündigungsrecht im Leistungsfall verzichtet, solange die Gesamtaufwendungen aus Leistungsfällen unter dem Vertrag 20.000 € nicht überschritten haben. Damit eignet sich der OP Schutz vor allem für Halter, die das große Kostenrisiko einer Operation absichern und den passenden Tarif über Beitrag, Leistungsgrenze und Eigenanteil sauber einstellen möchten.
Häufige Fragen
Was zählt bei der Allianz als „Operation“?
Als Operation gelten Eingriffe, bei denen ein Hautschnitt erfolgt und unter Vollnarkose, Teilnarkose, Sedierung oder Lokalanästhesie operiert wird. Reine Maßnahmen ohne echten OP-Charakter, zum Beispiel Punktionen oder bestimmte minimalinvasive Maßnahmen ohne Hautschnitt, fallen nicht automatisch darunter. Der OP-Begriff ist also enger, als viele vermuten.
Wie funktioniert der Vorsorgebonus bei der Allianz?
Leistungsfreie Versicherungsjahre können zu einem höheren Zuschuss zur Basisvorsorge führen. Typisch ist: Nach einem leistungsfreien Jahr steigt die maximal verfügbare Vorsorgeleistung, nach einem zweiten direkt folgenden leistungsfreien Jahr steigt sie nochmals. Wird danach eine Leistung beansprucht, entfällt der Bonus üblicherweise für das Folgejahr, der Grundanspruch auf Basisvorsorge bleibt jedoch bestehen.
Gibt es einen Verzicht auf Kündigung im Leistungsfall?
Ja, typischerweise verzichtet die Allianz ab dem 4. Versicherungsjahr auf ihr Recht, den Vertrag nach einem Versicherungsfall zu kündigen. Das schafft Planbarkeit, gerade wenn im Alter mehr als ein Eingriff nötig wird. Ihr eigenes Kündigungsrecht bleibt davon unberührt.
Welche Ausschlüsse sind bei der Allianz besonders relevant?
Ausschlüsse betreffen vor allem Eingriffe, die nicht als versicherte OP gelten oder die als Korrektur bzw. Folgebehandlung bestimmter Grunderkrankungen eingeordnet werden. Beispiele sind bestimmte Korrekturen im Zusammenhang mit dem brachyzephalen Syndrom, einige Hals‑, Nasen- und Rachen-Korrekturen, sowie Eingriffe ohne Hautschnitt wie die Fremdkörperentfernung per Endoskop. Wer solche Themen bei seiner Katze erwartet, sollte vor Abschluss genau prüfen, ob es als versicherter OP-Fall zählt.