Allianz Katzenkrankenversicherung: Leistungen, Kosten und Tarife
Vollschutz für OPs und Behandlungen ohne OP. Beitrag in wenigen Schritten berechnen.
Allianz Katzenkrankenversicherung im Überblick: Vollschutz mit klaren Grenzen
Bei Katzen entstehen hohe Tierarztkosten oft nicht nur durch eine Operation, sondern durch das Drumherum. Diagnostik, Medikamente, wiederkehrende Kontrollen und im Zweifel ein stationärer Aufenthalt machen die Rechnung schnell groß. Genau hier setzt eine Katzenkrankenversicherung an: Sie kann die Kosten im Alltag planbarer machen, damit Behandlungen nicht vom Kontostand abhängen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn eine Katze regelmäßig zum Tierarzt muss oder wenn Sie bei Symptomen schneller abklären lassen möchten.
Der Vollschutz der Allianz ist in vier Tarifstufen aufgebaut: Basis, Smart, Komfort und Premium. Je höher der Tarif, desto höher sind die verfügbaren Summen pro Versicherungsjahr. Im Vollschutz gilt eine Jahreshöchstleistung von 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbegrenzt. Für Behandlungen ohne OP gibt es je Tarif eigene Jahreslimits von 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 €. Diese Höchstbeträge laufen innerhalb der Jahreshöchstleistung. Zusätzlich steuern Sie den Beitrag über die Selbstbeteiligung, die bei der Allianz wählbar ist und je Rechnung gedeckelt wird. So lässt sich der Vollschutz sauber auf Budget und Risikoprofil Ihrer Katze einstellen.
Schnell zur passenden Seite
Welche Schutz passt zu Ihrer Katze?
Bei der Allianz gibt es zwei Wege: Die Katzenkrankenversicherung als Vollschutz für OPs und Behandlungen ohne Operation sowie die Katzen OP Versicherung, die sich auf medizinisch notwendige Operationen konzentriert. Wenn Sie erst einmal den Überblick möchten, ist die Übersichtsseite der richtige Einstieg. Wenn Sie gezielt den OP Schutz prüfen möchten, führt die OP Seite schneller zum Ziel.
Das Wichtigste im Überblick
- Vollschutz statt nur OP: Abgesichert sind medizinisch notwendige Operationen und zusätzlich ambulante sowie stationäre Behandlungen ohne Operation, inklusive typischer Kosten rund um Diagnostik, Medikamente und Nachbehandlung im tariflichen Rahmen.
- Tarife und Limits klar getrennt: Basis, Smart, Komfort, Premium mit Jahreshöchstleistung von 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbegrenzt. Für Behandlungen ohne OP gelten jährliche Höchstbeträge von 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 €, diese liegen innerhalb der Jahreshöchstleistung.
- Erstattung nach GOT: Abrechnung nach Gebührenordnung für Tierärzte, je Tarif bis zum 2‑fachen Satz, im Notfall bis zum 4‑fachen Satz.
- Selbstbeteiligung mit Deckelung: Wahlweise 0 %, 10 % (max. 500 € je Rechnung) oder 20 % (max. 1.000 € je Rechnung), damit bleibt der Eigenanteil pro Rechnung kalkulierbar.
- Basisvorsorge und Bonus: Basisvorsorge umfasst Floh- und Zeckenbehandlung, Entwurmung, Impfprophylaxe nach StiKo Vet inklusive therapeutischer Impfungen sowie einmalige Kennzeichnung (Transponder oder Mikrochip) und EU-Heimtierausweis. In Smart bis 50 €, in Komfort und Premium bis 100 € pro Jahr, Basis nicht enthalten. Für Basisvorsorge gilt keine Wartezeit und keine Selbstbeteiligung, der Vorsorgebonus erhöht die Vorsorge-Höchstsumme nach leistungsfreien Jahren.
- Wartezeiten und Planung: Bei Unfällen besteht sofortiger Schutz. Für Krankheit und Fehlentwicklung gilt 3 Monate Wartezeit, ebenso für chirurgische Kastration oder Sterilisation und Notkaiserschnitt. Beginnt der Schutz vor dem 6. Lebensmonat, entfällt die Wartezeit. Ab dem 4. Versicherungsjahr besteht ein Verzicht auf das Kündigungsrecht im Versicherungsfall, optional kann eine Wechseloption vereinbart werden (einmalige Leistungsverbesserung ohne erneute Gesundheitsprüfung, neue Leistungen mit Wartezeiten).
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Mehr als OP-Schutz: auch Krankheiten und Vorsorge abgesichert
Warum lohnt sich der Vollschutz der Allianz Katzenkrankenversicherung?
Der größte Kostenblock entsteht bei Katzen oft nicht durch eine einzelne OP, sondern durch Diagnostik, Medikamente und Behandlungen, die sich über Wochen oder Monate ziehen. Der Vollschutz kombiniert OP-Leistungen mit Behandlungen ohne Operation und ergänzt je nach Tarif Vorsorge und weitere Leistungsbereiche. Entscheidend ist, dass es klare Jahreshöchstleistungen gibt und in einzelnen Bereichen zusätzliche Höchstbeträge greifen können. So lässt sich der Schutz planbarer auswählen, statt erst im Ernstfall zu merken, was fehlt.
Viele Behandlungen brauchen keine OP, kosten aber trotzdem schnell mehrere hundert oder tausend Euro. Der Vollschutz übernimmt je nach Tarif ambulante und stationäre Heilbehandlungen, Diagnostik und Medikamente, wenn eine Krankheit, ein Unfall oder ein versichertes Ereignis vorliegt. Für „Behandlungen ohne OP“ gilt zusätzlich ein eigener Höchstbetrag, der innerhalb der Jahreshöchstleistung liegt.
Typische Beispiele:
Infekte, Magen-Darm Beschwerden, Entzündungen
Chronische Erkrankungen mit wiederkehrender Therapie
Diagnostik (z. B. Labor, Bildgebung) und Medikamente
Klinikaufenthalte ohne vorherige Operation
Vorsorge lohnt sich vor allem dann, wenn sie wirklich genutzt wird. Ab Tariflinie Smart ist eine Basisvorsorge enthalten und kann direkt ab Vertragsbeginn genutzt werden, ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung. Dazu zählen je nach Vorgabe unter anderem Impfprophylaxe, Parasitenbehandlung und Kennzeichnung. Je nach Tarif ist auch Zahngesundheit besser abgesichert als im Basistarif, für den einzelne Leistungen ausgeschlossen sein können.
Gut zu wissen:
Basisvorsorge ab Smart im Schutz enthalten
Maßnahmen müssen durch approbierte Tierärzte erfolgen
Vorsorgebonus kann Zuschüsse erhöhen, wenn Jahre leistungsfrei bleiben
Zahnbereich ist je nach Tarif mit eigenen Höchstbeträgen geregelt
Nach einer Erkrankung oder OP entstehen Kosten oft in der Nachbehandlung. Je nach Tarif können physiotherapeutische Maßnahmen und weitere Therapieformen mitversichert sein, wenn sie medizinisch notwendig sind. Für bestimmte Leistungsbereiche wie therapeutische Behandlungen, Hilfsmittel oder Implantate können eigene jährliche Höchstbeträge gelten, die innerhalb der Jahreshöchstleistung laufen.
Beispiele je nach Tarif:
Physiotherapie, manuelle Therapie und weitere Anwendungen
Nachbehandlungen nach OP innerhalb definierter Zeiträume
Hilfsmittel (z. B. Orthesen) im vereinbarten Rahmen
Implantate mit separaten Höchstbeträgen möglich
Bei der Allianz ist die Logik klar: Es gibt eine Jahreshöchstleistung je Versicherungsjahr und je nach Leistungsbereich zusätzliche Höchstbeträge, die darin enthalten sind. Dazu kommt eine wählbare Selbstbeteiligung, die pro Rechnung gedeckelt ist. Wartezeiten sind je nach Situation geregelt, für Unfälle gilt keine Wartezeit und für sehr junge Tiere können Wartezeiten entfallen.
Wichtige Stellschrauben:
Jahreshöchstleistung: 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbegrenzt
Selbstbeteiligung: 0 %, 10 % (max. 500 €), 20 % (max. 1.000 €) je Rechnung
Behandlungen ohne OP: eigener Höchstbetrag je Tarif, innerhalb der Jahressumme
Ab dem 4. Versicherungsjahr: Verzicht auf Kündigungsrecht zum Ablauf und im Versicherungsfall
Wenn Sie den Beitrag passend zu Ihrer Katze sehen möchten, liefert der Rechner in wenigen Schritten die Kosten je Tarif und Selbstbeteiligung.
Vollschutz statt nur OP-Schutz: so funktioniert die Allianz Katzenkrankenversicherung
Allianz Katzenkrankenversicherung: Vollschutz in vier Tarifstufen
Bei der Katzenkrankenversicherung geht es nicht nur um den OP-Moment, sondern um die Kosten davor und danach: Diagnostik, Medikamente, Klinikleistungen und Behandlungen, die ganz ohne Operation stattfinden.
Die Allianz bietet für Katzen zwei Absicherungswege: OP-Schutz oder Vollschutz. Der Vollschutz umfasst die OP-Leistungen und erweitert den Schutz um medizinisch notwendige Behandlungen ohne Operation. Das betrifft typische Fälle wie Infekte, Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien oder chronische Leiden mit regelmäßigen Kontrollen und Medikamenten, aber auch stationäre Behandlungen ohne vorherige OP.
Für die finanzielle Einordnung sind zwei Dinge entscheidend: Es gibt je Tarif eine Jahreshöchstleistung von 2.000 € (Basis), 4.000 € (Smart), 8.000 € (Komfort) oder unbegrenzt (Premium). Zusätzlich sind Behandlungen ohne OP pro Versicherungsjahr bis zu 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 € abgesichert. Diese Höchstbeträge sind keine „Extra-Töpfe“, sondern gelten innerhalb der Jahreshöchstleistung. So bleibt transparent, wie viel Budget im Jahr insgesamt zur Verfügung steht und wie stark der Bereich „ohne OP“ im Tarif ausgebaut ist.
Zum Grundschutz gehören außerdem wichtige Praxispunkte wie freie Tierarztwahl sowie Leistungen rund um Diagnostik und Behandlung, etwa bildgebende Verfahren, Telemedizin/Online-Sprechstunde, Notdienstgebühren und auch Einschläferung. Für viele Halter ist zudem relevant: Es besteht weltweiter Schutz bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt bis 12 Monate.
Allianz Katzenkrankenversicherung: Tarife im Vergleich
Die Tariflinien unterscheiden sich vor allem in der Jahreshöchstleistung, den Höchstbeträgen für Behandlungen ohne OP und in Zusatzleistungen. Ab Smart kommen beispielsweise Bereiche wie Basisvorsorge, höhere Limits und weitere Leistungsbausteine stärker ins Spiel. In den höheren Linien steigt der Umfang typischer „Alltagskosten“ deutlich an, etwa bei Zahnleistungen oder Physiotherapie.
| Leistung Allianz Katzenkrankenversicherung | Basis | Smart | Komfort | Premium | |
|---|---|---|---|---|---|
| Leistungsübersicht | |||||
| In allen Tarifen enthalten: |
|
||||
| Jahreshöchstleistung | 2.000 € | 4.000 € | 8.000 € | Unbegrenzt | |
| Selbstbeteiligung Mögliche Auswahl: 20 % SB (maximal 1.000 € pro Rechnung), 10 % SB (maximal 500 € pro Rechnung), 0 % (keine SB) | Optional | Optional | Optional | Optional | |
| Behandlungen ohne OP 4 Erstattet werden ambulante und stationäre Behandlungen ohne vorhergehende Operation. | ✅bis 1.000 € | ✅bis 2.000 € | ✅bis 4.000 € | ✅bis 6.000 € | |
| Erstattung nach Gebührenordnung (GOT) | 2‑fach | 4‑fach (Notfall) | 4‑fach (Notfall) | 4‑fach (Notfall) | |
| Nachbehandlung nach OP | ✅bis 20 Tage | ✅bis 20 Tage | ✅bis 30 Tage | ✅bis 30 Tage | |
| Vorsorge 1 | ✘ | ✅bis zu 50 € | ✅bis zu 100 € | ✅bis zu 100 € | |
| Vorsorgebonus 2 | ✘ | ✅50 € / 150 € | ✅50 € / 150 € | ✅50 € / 150 € | |
| Physiotherapie 3 | ✘ | ✅bis 150 € | ✅bis 500 € | ✅bis 500 € | |
| Zahnbehandlungen 3 Versichert sind neben Zahnbehandlungen und chirurgischen Behandlungen der Maulhöhle auch Kieferorthopädie und Zahnprophylaxe unter Narkose. | ✘ | ✅bis 1.000 € | ✅bis 2.500 € | ✅bis 5.000 € | |
| Wartezeiten | |||||
| Wartezeit Jungtiere unter 6 Monate | Keine | Keine | Keine | Keine | |
| Wartezeit bei Unfall | Keine | Keine | Keine | Keine | |
| Wartezeit Vorsorge | Keine | Keine | Keine | Keine | |
| Wartezeit bei Krankheit und Fehlentwicklung | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | |
| Wartezeit für chirurgische Kastration bzw. Sterilisation und Notkaiserschnitt | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | 3 Monate | |
| Weitere Leistungen und Services | |||||
| Telemedizin | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Bildgebende Verfahren | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Chirurgische Kastration/Sterilisation 4 | ✘ | ✅bis zu 100 € | ✅bis zu 150 € | ✅bis zu 300 € | |
| Prothesen & Implantate | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Orthesen und Hilfsmittel 4 | ✅bis zu 1.000 € | ✅bis zu 1.000 € | ✅bis zu 1.000 € | ✅bis zu 1.000 € | |
| Schutz im Ausland | 12 Monate weltweit | 12 Monate weltweit | 12 Monate weltweit | 12 Monate weltweit | |
| Notdienstgebühr | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Kosten Einschläferung | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Direkte Abrechnung mit Tierärztin oder Tierarzt | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| Zusatzbaustein Wechseloption 5 | optional wählbar | optional wählbar | optional wählbar | optional wählbar | |
|
|||||
Für die Tarifwahl lohnt sich ein Blick auf das, was im Alltag wirklich anfällt: Wenn Ihre Katze eher selten beim Tierarzt ist, kann ein solider Einstieg ausreichen. Wenn Sie aber mit regelmäßigen Besuchen, Diagnostik oder länger laufenden Therapien rechnen, ist vor allem der Baustein Behandlungen ohne OP oft der Unterschied, den man später spürt.
Ein zweiter Hebel ist die Selbstbeteiligung: Sie ist wählbar mit 0 %, 10 % (max. 500 € je Rechnung) oder 20 % (max. 1.000 € je Rechnung). Dadurch bleibt der Eigenanteil pro Rechnung begrenzt. Wer sich zusätzlich Flexibilität für später offenhalten möchte, kann optional eine Wechseloption vereinbaren, um den Schutz einmalig in einen höherwertigen oder umfassenderen Tarif bzw. mit geringerer Selbstbeteiligung umzustellen, ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Beitrag kalkulieren und Tarif passend auswählen
Was kostet die Allianz Katzenkrankenversicherung und wie finden Sie den richtigen Tarif?
Der Beitrag hängt nicht nur vom Tarif ab, sondern vor allem davon, wie Ihre Katze lebt und welche Absicherung Sie wirklich brauchen. Wer die Stellschrauben kennt, findet schneller den Tarif, der im Alltag passt.
Bei der Allianz wird der Beitrag im Kern durch drei Bausteine bestimmt: Tariflinie (Basis, Smart, Komfort, Premium), Selbstbeteiligung und die Einstufung Ihrer Katze. Zur Einstufung zählen typischerweise Alter, Rasse, Geschlecht, Haltungsform (Wohnung oder Freigang), Postleitzahl, Vorerkrankungen sowie Vertragsdetails wie Laufzeit und Zahlweise. Schon kleine Unterschiede können den Beitrag spürbar verändern, weil das Risiko und die erwartbaren Behandlungskosten anders bewertet werden.
Ein Rechenbeispiel zeigt, wie konkret diese Faktoren wirken können: In einer Beispielkalkulation liegt der Beitrag bei 16,74 € pro Monat für Basis Vollschutz bei einer Siam-Katze, weiblich, 6 Monate, ausschließlich Wohnungshaltung, PLZ 66333, keine Vorerkrankungen, 20 % Selbstbeteiligung, 1 Jahr Vertragslaufzeit und monatlicher Zahlweise. Das ist kein fixer Einstiegspreis, sondern ein Beispiel, das sich bei anderen Angaben sofort verändert.
Für die Tarifwahl lohnt sich ein Blick auf zwei Grenzen, die im Alltag entscheidend sind: die Jahreshöchstleistung und die jährlichen Höchstbeträge für Behandlungen ohne OP. Wer eher selten beim Tierarzt ist und vor allem das große Risiko abfedern möchte, kommt oft mit einer kleineren Jahressumme aus. Wenn dagegen regelmäßig Diagnostik, Medikamente oder wiederkehrende Behandlungen zu erwarten sind, wird die Höhe der Limits bei Behandlungen ohne OP schnell zum ausschlaggebenden Punkt.
Die Selbstbeteiligung wirkt wie ein Preisschieber: Mit 0 %, 10 % oder 20 % steuern Sie den Beitrag, gleichzeitig bleibt der Eigenanteil durch die Deckelung pro Rechnung kalkulierbar. Praktisch bedeutet das: Ein niedriger Beitrag kann sinnvoll sein, wenn Rücklagen vorhanden sind. Wer planbarer unterwegs sein möchte, wählt eher weniger Selbstbeteiligung und nimmt dafür einen höheren Monatsbeitrag in Kauf. So entsteht eine Entscheidung, die zu Budget und Risikogefühl passt.
Mehr Orientierung für Ihre Entscheidung
Weitere Themen für verantwortungsvolle Katzenhalter
Die passende Katzenkrankenversicherung hängt immer auch davon ab, wie Ihre Katze lebt und welche Risiken realistisch sind. Wer sich kurz mit Rassemerkmalen, typischen Krankheiten und den wichtigsten Fragen zur Erstattung beschäftigt, entscheidet am Ende sicherer. In den folgenden Bereichen finden Sie kompakte, praxisnahe Inhalte, die Ihnen genau dabei helfen.
Ob Maine Coon, Siam oder Britisch Kurzhaar: Rassen unterscheiden sich bei Größe, Aktivität und teils auch bei typischen Gesundheitsrisiken. Wenn Sie die Besonderheiten kennen, können Sie Vorsorge und Schutz besser einschätzen. Besonders hilfreich ist das, wenn Ihre Katze zu den eher empfindlichen oder sehr aktiven Rassen gehört.
Wie läuft die Kostenerstattung ab, was bedeutet Selbstbeteiligung und welche Angaben sind beim Abschluss wichtig? Im Ratgeber finden Sie klare Antworten auf typische Alltagsfragen. Damit vermeiden Sie Missverständnisse und wissen vorher, worauf es bei Rechnungen, Wartezeiten und Tarifdetails ankommt.
Zahnprobleme, chronische Nierenerkrankungen oder Magen-Darm-Themen kommen bei Katzen häufiger vor, als viele denken. Wenn Sie Symptome früh einordnen, handeln Sie schneller und sparen oft Folgekosten. Hier finden Sie kompakte Infos zu häufigen Erkrankungen, Diagnostik und typischen Behandlungsschritten.
Mehr als OP: Behandlung, Diagnostik und Vorsorge absichern
Was übernimmt die Allianz Katzenkrankenversicherung über eine OP hinaus?
Operationen sind teuer, keine Frage. In der Praxis entstehen hohe Kosten bei Katzen aber oft auch ohne OP: durch Diagnostik, Medikamente, wiederkehrende Behandlungen oder stationäre Aufenthalte. Genau hier setzt die Allianz Katzenkrankenversicherung an.
Bei der Allianz können Sie zwischen OP-Schutz und Vollschutz wählen. Der OP-Schutz ist auf chirurgische Eingriffe und die dazugehörigen OP-Kosten ausgerichtet. Der Vollschutz geht deutlich weiter und übernimmt zusätzlich ambulante und stationäre Behandlungen ohne vorherige Operation. Das ist wichtig, weil viele Erkrankungen nicht im OP-Saal starten, sondern mit Untersuchungen, Laborwerten, Bildgebung und einer längeren Therapie.
Ein Kernpunkt sind die Höchstsummen. Im Vollschutz gilt eine Jahreshöchstleistung je Tarif von 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € bis unbegrenzt. Innerhalb dieser Jahreshöchstleistung sind Behandlungen ohne OP je Tarif bis 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 € möglich. Das sorgt für mehr Planbarkeit, gerade wenn sich Kosten über Monate aufbauen, etwa bei chronischen Verläufen oder längeren stationären Behandlungen.
Dazu kommen Leistungen, die im Alltag von Katzenhaltern oft den Unterschied machen: Basisvorsorge ist ab Linie Smart enthalten und kann ab Vertragsbeginn genutzt werden, ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung. Dazu zählen unter anderem Floh und Zeckenbehandlung (prophylaktisch und therapeutisch), Entwurmung, Impfungen nach StiKo Vet (inklusive therapeutischer Impfungen) sowie die einmalige Kennzeichnung per Transponder oder Mikrochip. Je Tarif sind außerdem weitere Leistungsbereiche möglich, etwa Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle (mit tarifabhängigen Höchstsummen) sowie Physiotherapie und ähnliche Maßnahmen nach medizinischer Notwendigkeit.
Vollschutz oder OP-Schutz: so treffen Sie schneller die richtige Wahl
Allianz Katzen OP-Versicherung: sinnvoll, wenn Sie vor allem das OP-Risiko abfedern möchten und laufende Behandlungen selbst tragen können.
Allianz Katzenkrankenversicherung (Vollschutz): sinnvoll, wenn Sie auch Diagnostik, Medikamente, Behandlungen ohne OP und Vorsorge von Anfang an im Schutz haben möchten.
Wenn Sie zunächst mit kleinerem Schutz starten, kann es sinnvoll sein, beim Abschluss eine Wechseloption zu prüfen, um später einmalig in einen umfassenderen Schutz oder eine geringere Selbstbeteiligung wechseln zu können, ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Klare Antworten auf häufige Fragen zur Krankenvollversicherung Ihrer Katze
Was Sie schon immer über die Allianz Katzenkrankenversicherung wissen wollten
Was kostet eine Katzenkrankenversicherung bei der Allianz?
Der Beitrag hängt nicht an einer „Pauschale“, sondern an den Daten Ihrer Katze und Ihrer Tarifwahl. Maßgeblich sind der gewählte Tarif (Basis, Smart, Komfort oder Premium), das Alter der Katze und ob Sie eine Selbstbeteiligung wählen. Auch Angaben wie Wohnort (PLZ) und Haltungsform fließen in die Berechnung ein.
Wenn Sie den Beitrag fair vergleichen wollen, rechnen Sie immer mit denselben Eckdaten und prüfen dann, ob der Tarif Ihre Wunschleistungen (z. B. Behandlungen ohne OP, Zahn, Vorsorge) wirklich in passender Höhe abdeckt.
Welche Leistungen bietet die Allianz Katzenkrankenversicherung (Vollschutz) grundsätzlich?
Der Vollschutz baut auf einem OP-Tarif auf und erweitert ihn um Leistungen, die im Alltag häufiger vorkommen als eine OP. Versichert sein können je nach Tarif zum Beispiel Behandlungen ohne vorherige Operation (ambulant und stationär), Diagnostik, Medikamente sowie je nach Tarif Bausteine wie Vorsorge, Physiotherapie oder Zahnleistungen.
Wichtig ist: Entscheidend ist immer, ob die Maßnahme medizinisch notwendig ist und in den Tarifumfang fällt.
Gibt es eine Jahreshöchstleistung und wie wirken die Limits für „Behandlungen ohne OP“?
Ja. Die Jahreshöchstleistung ist der gesamte Betrag, der pro Versicherungsjahr maximal zur Verfügung steht. Typische Größenordnungen sind 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbegrenzt (je nach Tarif). Innerhalb dieser Jahreshöchstleistung gelten für einzelne Leistungsarten eigene Höchstgrenzen, die nicht „oben drauf“ kommen.
Bei „Behandlungen ohne OP“ sind beispielsweise Größenordnungen bis 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 € pro Jahr möglich (tarifabhängig). Diese Limits laufen innerhalb der Jahreshöchstleistung, sie sind also Teil derselben Gesamtsumme.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei der Allianz und was bedeutet die Deckelung pro Rechnung?
Sie können Tarife ohne Selbstbeteiligung wählen oder mit Selbstbeteiligung. Üblich sind 0 %, 10 % oder 20 %. Entscheidend ist die Deckelung pro Rechnung: Bei 10 % ist der Eigenanteil pro Rechnung typischerweise auf 500 € begrenzt, bei 20 % auf 1.000 €.
Das schützt Sie vor sehr hohen Eigenanteilen bei großen Eingriffen, senkt aber trotzdem den Beitrag, wenn Sie sich für SB entscheiden.
Ab wann kann ich eine Allianz Katzenkrankenversicherung für meine Katze abschließen?
Der Abschluss ist grundsätzlich ab einem sehr jungen Alter möglich (ab der 8. Lebenswoche). Je früher der Schutz startet, desto weniger Konflikte gibt es später mit Gesundheitsangaben, weil noch keine Diagnosen „historisch“ sind.
Für ältere Katzen ist der Abschluss weiterhin möglich, es kommt dann stärker auf die Gesundheitsprüfung und mögliche Einschränkungen an.
Welche Wartezeiten gelten bei der Allianz Katzenkrankenversicherung?
Unfälle sind in der Regel ab Vertragsbeginn abgesichert. Für Krankheiten und Fehlentwicklungen gilt eine Wartezeit von 3 Monaten. Für sehr junge Tiere kann die Wartezeit entfallen, wenn die Katze bei Versicherungsbeginn unter 6 Monate alt ist.
Vorsorgeleistungen können sofort ab Vertragsbeginn nutzbar sein, ohne Wartezeit.
Wie funktioniert die Kostenerstattung bei der Allianz Katzenkrankenversicherung?
Sie zahlen die Tierarztrechnung zunächst selbst und reichen sie danach ein. Die Erstattung erfolgt im Rahmen Ihres Tarifs, Ihrer Jahreshöchstleistung und möglicher Sublimits. Für planbare, teure Behandlungen ist es sinnvoll, vorab einen Kostenvoranschlag einzureichen, damit Sie Sicherheit zur Erstattung haben. Je nach Fall kann auch eine direkte Abrechnung mit Tierarzt oder Tierärztin möglich sein, wenn das vorher abgestimmt wird.
Gibt es bei der Allianz eine Jahresobergrenze für Erstattungen?
Ja, über die Jahreshöchstleistung. Diese Grenze ist der „Deckel“ für alle Leistungen zusammen im Versicherungsjahr.
Zusätzliche Grenzen können für einzelne Bereiche gelten (z. B. Behandlungen ohne OP, Zahnbehandlungen, Physiotherapie). Diese Teilgrenzen sind innerhalb der Jahreshöchstleistung zu verstehen, nicht zusätzlich.
Kann ich bei der Allianz den Tierarzt frei wählen?
Ja, freie Tierarztwahl gehört typischerweise zum Leistungsumfang. Das gilt für Tierarztpraxis und Tierklinik, solange die Behandlung im versicherten Rahmen stattfindet und korrekt abgerechnet wird.
Für Online-Sprechstunden oder Video-Beratung kann ebenfalls Versicherungsschutz bestehen, wenn es sich um eine tierärztliche Leistung handelt und die Abrechnung nach GOT erfolgt.
Wie wird die Gebührenordnung (GOT) bei der Allianz berücksichtigt?
Abgerechnet wird nach Gebührenordung für Tierärzte (GOT). Je nach Tarif sind Erstattungen in einer Bandbreite möglich, häufig bis zum 2‑fachen Satz und im Notfall bis zum 4‑fachen Satz. Das ist relevant, weil Notdienste und akute Fälle schnell teurer werden können.
Werden Vorsorgeleistungen wie Impfungen und Entwurmung erstattet?
Ja, in Tarifen mit Basisvorsorge. Dazu können zum Beispiel Floh- und Zeckenbekämpfung (prophylaktisch und therapeutisch), Entwurmungen (prophylaktisch und therapeutisch), Impfprophylaxe nach StiKo Vet und therapeutische Impfungen sowie eine einmalige Kennzeichnung per Transponder/Mikrochip zählen.
Für diese Basisvorsorge kann gelten: sofort nutzbar ab Vertragsbeginn, ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung, vorausgesetzt, die Leistung wird von einer approbierten Tierärztin oder einem approbierten Tierarzt erbracht. In höheren Tarifen kommt oft ein Vorsorgebonus dazu, der die jährliche Vorsorgesumme nach leistungsfreien Jahren erhöht.
Ist die Allianz Katzenkrankenversicherung auch im Ausland gültig?
Für vorübergehende Aufenthalte im Ausland kann weltweit Schutz bestehen, häufig bis zu 12 Monate. Erstattet werden dann Kosten, die maximal einer vergleichbaren Behandlung in Deutschland entsprechen. Für längere Auslandsaufenthalte oder geplante Behandlungen im Ausland sollten Sie vorab prüfen, ob und wie die Erstattung greift.
Typische Risiken kennen und besser vorsorgen
Diese Katzenkrankheiten verursachen oft hohe Behandlungskosten
Viele Erkrankungen bei Katzen entwickeln sich schleichend. Gerade bei Zähnen, Stoffwechsel und Nieren fallen anfangs oft nur kleine Veränderungen auf, während die Kosten mit Diagnostik, Medikamenten und regelmäßigen Kontrollen über Monate deutlich steigen können. Wer typische Krankheitsbilder kennt, kann Symptome schneller einordnen und früher handeln. Das hilft Ihrer Katze medizinisch und sorgt dafür, dass Behandlungskosten nicht plötzlich zum Problem werden.
FORL gehört zu den häufigsten schmerzhaften Zahnerkrankungen bei Katzen. Typisch sind Entzündungen, Zahnresorption und starke Schmerzen beim Fressen. Die Abklärung erfolgt oft über Röntgen, die Behandlung über Zahnbehandlung unter Narkose. Häufig kommen Zahnentfernungen und Nachsorge dazu. Dadurch können schnell mehrere Termine und hohe Rechnungen entstehen.
CNI betrifft vor allem ältere Katzen und bleibt lange unbemerkt. Häufig sind wiederholte Blut und Urinuntersuchungen nötig, dazu Spezialfutter und Medikamente. In schlechteren Phasen kommen Infusionen oder stationäre Behandlungen hinzu. Die Kosten entstehen weniger durch einen einzelnen Eingriff, sondern durch regelmäßige Kontrollen. Genau diese Dauerbelastung wird oft unterschätzt.
Katzendiabetes erfordert meist eine konsequente Langzeitbetreuung. Dazu gehören Blutzuckerkontrollen, Insulin, angepasste Ernährung und regelmäßige Tierarztbesuche. Am Anfang steht oft Diagnostik, um die Ursache und Einstellung zu klären. Später kommen Folgeprobleme hinzu, wenn Werte schwanken oder Infekte auftreten. Über Monate oder Jahre summieren sich die Kosten spürbar.
Die richtigen Fragen stellen, bevor Sie sich festlegen
Worauf Sie bei einer Katzenkrankenversicherung wirklich achten sollten
Eine Katzenkrankenversicherung lohnt sich nur dann, wenn die Leistungen im Alltag Ihrer Katze auch wirklich greifen. Deshalb ist nicht der Beitrag der erste Prüfpunkt, sondern die Frage, welche Kosten übernommen werden, wo Grenzen liegen und welche Regeln im Ernstfall zählen.
Schauen Sie zuerst auf den Leistungsumfang: Übernimmt der Tarif nur Operationen oder auch Behandlungen ohne OP wie Diagnostik, Medikamente, stationäre Aufenthalte und länger laufende Therapien? Viele hohe Rechnungen entstehen genau in diesen Bereichen, etwa bei chronischen Erkrankungen oder wiederkehrenden Beschwerden. Wichtig ist deshalb, dass Sie klar erkennen können, ob ein Tarif nur „große Eingriffe“ abdeckt oder auch die typischen Alltagskosten rund um Krankheit und Behandlung.
Der zweite Punkt sind Höchstgrenzen und Erstattungsregeln. Entscheidend ist nicht nur, ob es eine jährliche Gesamtsumme gibt, sondern auch, ob einzelne Leistungsbereiche zusätzlich begrenzt sind. Das beeinflusst, wie gut ein Tarif bei längeren Behandlungen trägt. Ebenso relevant ist die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Tierärzte: In Notfällen oder bei komplexen Behandlungen können höhere Sätze anfallen. Prüfen Sie daher, wie weit die Erstattung nach GOT reicht und ob Notfallkosten im Schutz sinnvoll berücksichtigt sind.
Wartezeiten, Ausschlüsse und Gesundheitsprüfung werden gerne überlesen, sind aber im Leistungsfall oft der Knackpunkt. Klären Sie, ab wann Schutz bei Krankheit gilt, wie Unfälle behandelt werden und was bei bereits bekannten Diagnosen passiert. Auch bei jungen Tieren oder bei einem Versichererwechsel können Sonderregeln gelten, die sich lohnen können, wenn sie zu Ihrer Situation passen. Wer hier sauber liest, vermeidet spätere Enttäuschungen.
Zum Schluss lohnt sich ein Blick auf die Stellschrauben, die Beitrag und Eigenanteil steuern. Eine Selbstbeteiligung kann den Beitrag senken, bedeutet aber höhere Eigenkosten je Rechnung. Für viele Halter ist außerdem wichtig, dass die Tierarztwahl frei bleibt und die Abwicklung im Alltag unkompliziert ist, etwa über digitale Einreichung von Rechnungen und eine klare Leistungsübersicht. Wenn diese Punkte zusammenpassen, wird aus „irgendeinem Tarif“ ein Schutz, der im Ernstfall wirklich entlastet.
Zusammenfassung
Die Allianz Katzenkrankenversicherung richtet sich an Katzenhalter, die nicht nur OP-Kosten, sondern auch Behandlungen ohne OP absichern möchten. Gerade Diagnostik, Medikamente, stationäre Aufenthalte und länger laufende Therapien sind typische Kostentreiber im Alltag. Im Vollschutz stehen je Tarif klare Jahreshöchstleistungen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es jährliche Höchstbeträge für Behandlungen ohne OP, die innerhalb der Jahreshöchstleistung gelten. So lässt sich der Schutz besser an das Risiko und die Lebensweise Ihrer Katze anpassen.
Für die passende Tarifwahl sind vor allem drei Punkte entscheidend: Wie hoch ist die Jahressumme, wie stark ist der Bereich „Behandlungen ohne OP“ abgesichert und welche Selbstbeteiligung passt zu Ihrem Budget. Die Selbstbeteiligung ist wählbar und je Rechnung gedeckelt, was die Eigenkosten planbar macht. Ab höheren Tariflinien kommen außerdem mehr Leistungen hinzu, etwa im Bereich Vorsorge, Zahn und Physiotherapie, jeweils innerhalb definierter Grenzen.
Wenn Sie vergleichen, achten Sie nicht nur auf den Monatsbeitrag, sondern auf die Kombination aus Leistungstiefe, Limits und Regeln wie Wartezeiten. So finden Sie den Tarif, der im Alltag zuverlässig greift und im Ernstfall finanziell entlastet.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen OP-Versicherung und Katzenkrankenversicherung (Vollschutz) bei der Allianz?
Die Katzen OP-Versicherung konzentriert sich auf chirurgische Eingriffe und die unmittelbare OP-Umgebung (z. B. Narkose, Diagnostik am letzten Untersuchungstag vor der OP, Nachbehandlung).
Die Katzenkrankenversicherung geht darüber hinaus und übernimmt je nach Tarif auch Behandlungen ohne OP, Diagnostik, Medikamente und Bausteine wie Vorsorge oder Zahnleistungen. Wenn Ihre Katze eher regelmäßig behandelt wird (chronische Themen, häufige Diagnostik, wiederkehrende Medikamente), ist der Vollschutz meist die passendere Logik.
Sind Vorerkrankungen bei der Allianz mitversichert?
Vorerkrankungen sind der Knackpunkt jeder Tierkrankenversicherung. Eine Versicherung ist grundsätzlich möglich, je nach Gesundheitsprüfung. Was schon bekannt, angeraten, untersucht oder behandelt wurde, wird häufig ausgeschlossen oder eingeschränkt. Realistisch heißt das: Der Vertrag kann zustande kommen, aber die Kosten, die eindeutig mit bereits bestehenden Diagnosen zusammenhängen, sind typischerweise nicht erstattungsfähig. Wenn Sie unsicher sind, lohnt sich vor Abschluss eine saubere Auflistung aller Diagnosen und Behandlungen der letzten Jahre, damit es später keine bösen Überraschungen gibt.
Was bedeutet „Vorsorgebonus“ und wann bekomme ich ihn?
Der Vorsorgebonus belohnt leistungsfreie Versicherungsjahre, indem er die maximal verfügbare Summe für Basisvorsorge erhöht. Praxisnah: Bleibt ein Jahr ohne eingereichte Rechnungen, steigt der Vorsorge-Zuschuss im Folgejahr. Nach zwei direkt aufeinanderfolgenden leistungsfreien Jahren ist die Erhöhung meist deutlich höher. Sobald wieder Leistungen abgerechnet werden, kann der Bonus im nächsten Jahr entfallen.
Was bedeutet „Kündigungsverzicht ab dem 4. Versicherungsjahr“ bei der Allianz?
Ab dem vierten Versicherungsjahr kann ein Verzicht auf die ordentliche Kündigung zum Ablauf gelten. Das schafft Planungssicherheit, weil der Versicherer den Vertrag dann nicht einfach zum jährlichen Ablauf beendet. Für sehr hohe Gesamtaufwendungen kann es Ausnahmen geben. Wenn Ihnen Stabilität wichtig ist, ist genau diese Regelung ein Punkt, den Sie bewusst mitnehmen sollten.