Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung: Leis­tun­gen, Kos­ten und Tari­fe

Voll­schutz für OPs und Behand­lun­gen ohne OP. Bei­trag in weni­gen Schrit­ten berech­nen.

Mann kniet sich vor seine graue Katze und berührt liebevoll ihre Stirn – Szene steht symbolisch für Allianz Katzenkrankenversicherung

Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung im Über­blick: Voll­schutz mit kla­ren Gren­zen

Bei Kat­zen ent­ste­hen hohe Tier­arzt­kos­ten oft nicht nur durch eine Ope­ra­ti­on, son­dern durch das Drum­her­um. Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, wie­der­keh­ren­de Kon­trol­len und im Zwei­fel ein sta­tio­nä­rer Auf­ent­halt machen die Rech­nung schnell groß. Genau hier setzt eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung an: Sie kann die Kos­ten im All­tag plan­ba­rer machen, damit Behand­lun­gen nicht vom Kon­to­stand abhän­gen. Das ist vor allem dann hilf­reich, wenn eine Kat­ze regel­mä­ßig zum Tier­arzt muss oder wenn Sie bei Sym­pto­men schnel­ler abklä­ren las­sen möch­ten.

Der Voll­schutz der Alli­anz ist in vier Tarif­stu­fen auf­ge­baut: Basis, Smart, Kom­fort und Pre­mi­um. Je höher der Tarif, des­to höher sind die ver­füg­ba­ren Sum­men pro Ver­si­che­rungs­jahr. Im Voll­schutz gilt eine Jah­res­höchst­leis­tung von 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbe­grenzt. Für Behand­lun­gen ohne OP gibt es je Tarif eige­ne Jah­res­li­mits von 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 €. Die­se Höchst­be­trä­ge lau­fen inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung. Zusätz­lich steu­ern Sie den Bei­trag über die Selbst­be­tei­li­gung, die bei der Alli­anz wähl­bar ist und je Rech­nung gede­ckelt wird. So lässt sich der Voll­schutz sau­ber auf Bud­get und Risi­ko­pro­fil Ihrer Kat­ze ein­stel­len.

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Schnell zur pas­sen­den Sei­te

Wel­che Schutz passt zu Ihrer Kat­ze?

Bei der Alli­anz gibt es zwei Wege: Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung als Voll­schutz für OPs und Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on sowie die Kat­zen OP Ver­si­che­rung, die sich auf medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen kon­zen­triert. Wenn Sie erst ein­mal den Über­blick möch­ten, ist die Über­sichts­sei­te der rich­ti­ge Ein­stieg. Wenn Sie gezielt den OP Schutz prü­fen möch­ten, führt die OP Sei­te schnel­ler zum Ziel.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

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Mehr als OP-Schutz: auch Krank­hei­ten und Vor­sor­ge abge­si­chert

War­um lohnt sich der Voll­schutz der Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung?

Der größ­te Kos­ten­block ent­steht bei Kat­zen oft nicht durch eine ein­zel­ne OP, son­dern durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen, die sich über Wochen oder Mona­te zie­hen. Der Voll­schutz kom­bi­niert OP-Leis­tun­gen mit Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on und ergänzt je nach Tarif Vor­sor­ge und wei­te­re Leis­tungs­be­rei­che. Ent­schei­dend ist, dass es kla­re Jah­res­höchst­leis­tun­gen gibt und in ein­zel­nen Berei­chen zusätz­li­che Höchst­be­trä­ge grei­fen kön­nen. So lässt sich der Schutz plan­ba­rer aus­wäh­len, statt erst im Ernst­fall zu mer­ken, was fehlt.

Vie­le Behand­lun­gen brau­chen kei­ne OP, kos­ten aber trotz­dem schnell meh­re­re hun­dert oder tau­send Euro. Der Voll­schutz über­nimmt je nach Tarif ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te, wenn eine Krank­heit, ein Unfall oder ein ver­si­cher­tes Ereig­nis vor­liegt. Für „Behand­lun­gen ohne OP“ gilt zusätz­lich ein eige­ner Höchst­be­trag, der inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung liegt.

Typi­sche Bei­spie­le:

  • Infek­te, Magen-Darm Beschwer­den, Ent­zün­dun­gen

  • Chro­ni­sche Erkran­kun­gen mit wie­der­keh­ren­der The­ra­pie

  • Dia­gnos­tik (z. B. Labor, Bild­ge­bung) und Medi­ka­men­te

  • Kli­nik­auf­ent­hal­te ohne vor­he­ri­ge Ope­ra­ti­on

Vor­sor­ge lohnt sich vor allem dann, wenn sie wirk­lich genutzt wird. Ab Tarif­li­nie Smart ist eine Basis­vor­sor­ge ent­hal­ten und kann direkt ab Ver­trags­be­ginn genutzt wer­den, ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung. Dazu zäh­len je nach Vor­ga­be unter ande­rem Impf­pro­phy­la­xe, Para­si­ten­be­hand­lung und Kenn­zeich­nung. Je nach Tarif ist auch Zahn­ge­sund­heit bes­ser abge­si­chert als im Basis­ta­rif, für den ein­zel­ne Leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen sein kön­nen.

Gut zu wis­sen:

  • Basis­vor­sor­ge ab Smart im Schutz ent­hal­ten

  • Maß­nah­men müs­sen durch appro­bier­te Tier­ärz­te erfol­gen

  • Vor­sor­ge­bo­nus kann Zuschüs­se erhö­hen, wenn Jah­re leis­tungs­frei blei­ben

  • Zahn­be­reich ist je nach Tarif mit eige­nen Höchst­be­trä­gen gere­gelt

Nach einer Erkran­kung oder OP ent­ste­hen Kos­ten oft in der Nach­be­hand­lung. Je nach Tarif kön­nen phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men und wei­te­re The­ra­pie­for­men mit­ver­si­chert sein, wenn sie medi­zi­nisch not­wen­dig sind. Für bestimm­te Leis­tungs­be­rei­che wie the­ra­peu­ti­sche Behand­lun­gen, Hilfs­mit­tel oder Implan­ta­te kön­nen eige­ne jähr­li­che Höchst­be­trä­ge gel­ten, die inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung lau­fen.

Bei­spie­le je nach Tarif:

  • Phy­sio­the­ra­pie, manu­el­le The­ra­pie und wei­te­re Anwen­dun­gen

  • Nach­be­hand­lun­gen nach OP inner­halb defi­nier­ter Zeit­räu­me

  • Hilfs­mit­tel (z. B. Orthe­sen) im ver­ein­bar­ten Rah­men

  • Implan­ta­te mit sepa­ra­ten Höchst­be­trä­gen mög­lich

Bei der Alli­anz ist die Logik klar: Es gibt eine Jah­res­höchst­leis­tung je Ver­si­che­rungs­jahr und je nach Leis­tungs­be­reich zusätz­li­che Höchst­be­trä­ge, die dar­in ent­hal­ten sind. Dazu kommt eine wähl­ba­re Selbst­be­tei­li­gung, die pro Rech­nung gede­ckelt ist. War­te­zei­ten sind je nach Situa­ti­on gere­gelt, für Unfäl­le gilt kei­ne War­te­zeit und für sehr jun­ge Tie­re kön­nen War­te­zei­ten ent­fal­len.

Wich­ti­ge Stell­schrau­ben:

  • Jah­res­höchst­leis­tung: 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbe­grenzt

  • Selbst­be­tei­li­gung: 0 %, 10 % (max. 500 €), 20 % (max. 1.000 €) je Rech­nung

  • Behand­lun­gen ohne OP: eige­ner Höchst­be­trag je Tarif, inner­halb der Jah­res­sum­me

  • Ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr: Ver­zicht auf Kün­di­gungs­recht zum Ablauf und im Ver­si­che­rungs­fall

Wenn Sie den Bei­trag pas­send zu Ihrer Kat­ze sehen möch­ten, lie­fert der Rech­ner in weni­gen Schrit­ten die Kos­ten je Tarif und Selbst­be­tei­li­gung.

Voll­schutz statt nur OP-Schutz: so funk­tio­niert die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung

Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung: Voll­schutz in vier Tarif­stu­fen

Bei der Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung geht es nicht nur um den OP-Moment, son­dern um die Kos­ten davor und danach: Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kli­ni­k­leis­tun­gen und Behand­lun­gen, die ganz ohne Ope­ra­ti­on statt­fin­den.

Die Alli­anz bie­tet für Kat­zen zwei Absi­che­rungs­we­ge: OP-Schutz oder Voll­schutz. Der Voll­schutz umfasst die OP-Leis­tun­gen und erwei­tert den Schutz um medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on. Das betrifft typi­sche Fäl­le wie Infek­te, Magen-Darm-Erkran­kun­gen, All­er­gien oder chro­ni­sche Lei­den mit regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len und Medi­ka­men­ten, aber auch sta­tio­nä­re Behand­lun­gen ohne vor­he­ri­ge OP.

Für die finan­zi­el­le Ein­ord­nung sind zwei Din­ge ent­schei­dend: Es gibt je Tarif eine Jah­res­höchst­leis­tung von 2.000 € (Basis), 4.000 € (Smart), 8.000 € (Kom­fort) oder unbe­grenzt (Pre­mi­um). Zusätz­lich sind Behand­lun­gen ohne OP pro Ver­si­che­rungs­jahr bis zu 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 € abge­si­chert. Die­se Höchst­be­trä­ge sind kei­ne „Extra-Töp­fe“, son­dern gel­ten inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung. So bleibt trans­pa­rent, wie viel Bud­get im Jahr ins­ge­samt zur Ver­fü­gung steht und wie stark der Bereich „ohne OP“ im Tarif aus­ge­baut ist.

Zum Grund­schutz gehö­ren außer­dem wich­ti­ge Pra­xis­punk­te wie freie Tier­arzt­wahl sowie Leis­tun­gen rund um Dia­gnos­tik und Behand­lung, etwa bild­ge­ben­de Ver­fah­ren, Tele­me­di­zin/On­line-Sprech­stun­de, Not­dienst­ge­büh­ren und auch Ein­schlä­fe­rung. Für vie­le Hal­ter ist zudem rele­vant: Es besteht welt­wei­ter Schutz bei vor­über­ge­hen­dem Aus­lands­auf­ent­halt bis 12 Mona­te.

Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung: Tari­fe im Ver­gleich

Die Tarif­li­ni­en unter­schei­den sich vor allem in der Jah­res­höchst­leis­tung, den Höchst­be­trä­gen für Behand­lun­gen ohne OP und in Zusatz­leis­tun­gen. Ab Smart kom­men bei­spiels­wei­se Berei­che wie Basis­vor­sor­ge, höhe­re Limits und wei­te­re Leis­tungs­bau­stei­ne stär­ker ins Spiel. In den höhe­ren Lini­en steigt der Umfang typi­scher „All­tags­kos­ten“ deut­lich an, etwa bei Zahn­leis­tun­gen oder Phy­sio­the­ra­pie.

Leis­tung Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung Basis Smart Kom­fort Pre­mi­um
Leis­tungs­über­sicht
In allen Tari­fen ent­hal­ten:
  • Freie Tier­arzt­wahl
  • Lebens­lan­ge Absi­che­rung
  • Ope­ra­tio­nen auf­grund Unfall oder Krank­hei­ten
  • Ope­ra­tio­nen unter Voll- und Teil­nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie oder Sedie­rung
  • Letz­ter Unter­su­chungs­tag vor der Ope­ra­ti­on und Nach­be­hand­lung
Jah­res­höchst­leis­tung 2.000 € 4.000 € 8.000 € Unbe­grenzt
Selbst­be­tei­li­gung Mög­li­che Aus­wahl: 20 % SB (maxi­mal 1.000 € pro Rech­nung), 10 % SB (maxi­mal 500 € pro Rech­nung), 0 % (kei­ne SB) Optio­nal Optio­nal Optio­nal Optio­nal
Behand­lun­gen ohne OP 4 Erstat­tet wer­den ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen ohne vor­her­ge­hen­de Ope­ra­ti­on. bis 1.000 € bis 2.000 € bis 4.000 € bis 6.000 €
Erstat­tung nach Gebüh­ren­ord­nung (GOT) 2‑fach 4‑fach (Not­fall) 4‑fach (Not­fall) 4‑fach (Not­fall)
Nach­be­hand­lung nach OP bis 20 Tage bis 20 Tage bis 30 Tage bis 30 Tage
Vor­sor­ge 1 bis zu 50 € bis zu 100 € bis zu 100 €
Vor­sor­ge­bo­nus 2 50 € / 150 € 50 € / 150 € 50 € / 150 €
Phy­sio­the­ra­pie 3 bis 150 € bis 500 € bis 500 €
Zahn­be­hand­lun­gen 3 Ver­si­chert sind neben Zahn­be­hand­lun­gen und chir­ur­gi­schen Behand­lun­gen der Maul­höh­le auch Kie­fer­or­tho­pä­die und Zahn­pro­phy­la­xe unter Nar­ko­se. bis 1.000 € bis 2.500 € bis 5.000 €
War­te­zei­ten
War­te­zeit Jung­tie­re unter 6 Mona­te Kei­ne Kei­ne Kei­ne Kei­ne
War­te­zeit bei Unfall Kei­ne Kei­ne Kei­ne Kei­ne
War­te­zeit Vor­sor­ge Kei­ne Kei­ne Kei­ne Kei­ne
War­te­zeit bei Krank­heit und Fehl­ent­wick­lung 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te
War­te­zeit für chir­ur­gi­sche Kas­tra­ti­on bzw. Ste­ri­li­sa­ti­on und Not­kai­ser­schnitt 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te 3 Mona­te
Wei­te­re Leis­tun­gen und Ser­vices
Tele­me­di­zin
Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren
Chir­ur­gi­sche Kastration/Sterilisation 4 bis zu 100 € bis zu 150 € bis zu 300 €
Pro­the­sen & Implan­ta­te
Orthe­sen und Hilfs­mit­tel 4 bis zu 1.000 € bis zu 1.000 € bis zu 1.000 € bis zu 1.000 €
Schutz im Aus­land 12 Mona­te welt­weit 12 Mona­te welt­weit 12 Mona­te welt­weit 12 Mona­te welt­weit
Not­dienst­ge­bühr
Kos­ten Ein­schlä­fe­rung
Direk­te Abrech­nung mit Tier­ärz­tin oder Tier­arzt
Zusatz­bau­stein Wech­sel­op­ti­on 5 optio­nal wähl­bar optio­nal wähl­bar optio­nal wähl­bar optio­nal wähl­bar
  • Erstat­tungs­be­trag steigt bei leis­tungs­frei­en Jah­ren.
  • Gut­schrift nach einem bzw. zwei leis­tungs­frei­en Jah­ren.
  • Der Erstat­tungs­be­trag gilt pro Ver­si­che­rungs­jahr und wird inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung gezahlt.
  • Ins­ge­samt gilt zudem die Jah­res­höchst­leis­tung pro Ver­si­che­rungs­jahr.
  • Durch Abschluss des Zusatz­bau­steins Wech­sel­op­ti­on erhal­ten Sie das ein­ma­li­ge Recht auf Umstel­lung des Ver­si­che­rungs­schut­zes in eine für den Neu­zu­gang geöff­ne­te Tier­kran­ken­ver­si­che­rung mit höhe­ren oder umfas­sen­de­ren Leis­tun­gen ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Für die Tarif­wahl lohnt sich ein Blick auf das, was im All­tag wirk­lich anfällt: Wenn Ihre Kat­ze eher sel­ten beim Tier­arzt ist, kann ein soli­der Ein­stieg aus­rei­chen. Wenn Sie aber mit regel­mä­ßi­gen Besu­chen, Dia­gnos­tik oder län­ger lau­fen­den The­ra­pien rech­nen, ist vor allem der Bau­stein Behand­lun­gen ohne OP oft der Unter­schied, den man spä­ter spürt.

Ein zwei­ter Hebel ist die Selbst­be­tei­li­gung: Sie ist wähl­bar mit 0 %, 10 % (max. 500 € je Rech­nung) oder 20 % (max. 1.000 € je Rech­nung). Dadurch bleibt der Eigen­an­teil pro Rech­nung begrenzt. Wer sich zusätz­lich Fle­xi­bi­li­tät für spä­ter offen­hal­ten möch­te, kann optio­nal eine Wech­sel­op­ti­on ver­ein­ba­ren, um den Schutz ein­ma­lig in einen höher­wer­ti­gen oder umfas­sen­de­ren Tarif bzw. mit gerin­ge­rer Selbst­be­tei­li­gung umzu­stel­len, ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Bei­trag kal­ku­lie­ren und Tarif pas­send aus­wäh­len

Was kos­tet die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung und wie fin­den Sie den rich­ti­gen Tarif?

Der Bei­trag hängt nicht nur vom Tarif ab, son­dern vor allem davon, wie Ihre Kat­ze lebt und wel­che Absi­che­rung Sie wirk­lich brau­chen. Wer die Stell­schrau­ben kennt, fin­det schnel­ler den Tarif, der im All­tag passt.

Bei der Alli­anz wird der Bei­trag im Kern durch drei Bau­stei­ne bestimmt: Tarif­li­nie (Basis, Smart, Kom­fort, Pre­mi­um), Selbst­be­tei­li­gung und die Ein­stu­fung Ihrer Kat­ze. Zur Ein­stu­fung zäh­len typi­scher­wei­se Alter, Ras­se, Geschlecht, Hal­tungs­form (Woh­nung oder Frei­gang), Post­leit­zahl, Vor­er­kran­kun­gen sowie Ver­trags­de­tails wie Lauf­zeit und Zahl­wei­se. Schon klei­ne Unter­schie­de kön­nen den Bei­trag spür­bar ver­än­dern, weil das Risi­ko und die erwart­ba­ren Behand­lungs­kos­ten anders bewer­tet wer­den.

Ein Rechen­bei­spiel zeigt, wie kon­kret die­se Fak­to­ren wir­ken kön­nen: In einer Bei­spiel­kal­ku­la­ti­on liegt der Bei­trag bei 16,74 € pro Monat für Basis Voll­schutz bei einer Siam-Kat­ze, weib­lich, 6 Mona­te, aus­schließ­lich Woh­nungs­hal­tung, PLZ 66333, kei­ne Vor­er­kran­kun­gen, 20 % Selbst­be­tei­li­gung, 1 Jahr Ver­trags­lauf­zeit und monat­li­cher Zahl­wei­se. Das ist kein fixer Ein­stiegs­preis, son­dern ein Bei­spiel, das sich bei ande­ren Anga­ben sofort ver­än­dert.

Für die Tarif­wahl lohnt sich ein Blick auf zwei Gren­zen, die im All­tag ent­schei­dend sind: die Jah­res­höchst­leis­tung und die jähr­li­chen Höchst­be­trä­ge für Behand­lun­gen ohne OP. Wer eher sel­ten beim Tier­arzt ist und vor allem das gro­ße Risi­ko abfe­dern möch­te, kommt oft mit einer klei­ne­ren Jah­res­sum­me aus. Wenn dage­gen regel­mä­ßig Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen zu erwar­ten sind, wird die Höhe der Limits bei Behand­lun­gen ohne OP schnell zum aus­schlag­ge­ben­den Punkt.

Die Selbst­be­tei­li­gung wirkt wie ein Preis­schie­ber: Mit 0 %, 10 % oder 20 % steu­ern Sie den Bei­trag, gleich­zei­tig bleibt der Eigen­an­teil durch die Decke­lung pro Rech­nung kal­ku­lier­bar. Prak­tisch bedeu­tet das: Ein nied­ri­ger Bei­trag kann sinn­voll sein, wenn Rück­la­gen vor­han­den sind. Wer plan­ba­rer unter­wegs sein möch­te, wählt eher weni­ger Selbst­be­tei­li­gung und nimmt dafür einen höhe­ren Monats­bei­trag in Kauf. So ent­steht eine Ent­schei­dung, die zu Bud­get und Risi­ko­ge­fühl passt.

Mehr Ori­en­tie­rung für Ihre Ent­schei­dung

Wei­te­re The­men für ver­ant­wor­tungs­vol­le Kat­zen­hal­ter

Die pas­sen­de Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung hängt immer auch davon ab, wie Ihre Kat­ze lebt und wel­che Risi­ken rea­lis­tisch sind. Wer sich kurz mit Ras­se­merk­ma­len, typi­schen Krank­hei­ten und den wich­tigs­ten Fra­gen zur Erstat­tung beschäf­tigt, ent­schei­det am Ende siche­rer. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie kom­pak­te, pra­xis­na­he Inhal­te, die Ihnen genau dabei hel­fen.

Mehrere Katzen verschiedener Rassen – u. a. Maine Coon, Orientalisch Kurzhaar und Sphynx – liegen nebeneinander auf einer Fensterbank.
Kat­zen­ras­sen

Ob Maine Coon, Siam oder Bri­tisch Kurz­haar: Ras­sen unter­schei­den sich bei Grö­ße, Akti­vi­tät und teils auch bei typi­schen Gesund­heits­ri­si­ken. Wenn Sie die Beson­der­hei­ten ken­nen, kön­nen Sie Vor­sor­ge und Schutz bes­ser ein­schät­zen. Beson­ders hilf­reich ist das, wenn Ihre Kat­ze zu den eher emp­find­li­chen oder sehr akti­ven Ras­sen gehört.

Junge Frau streichelt ihre schwarz-weiße Katze auf einem Tisch – Symbolbild für liebevollen Umgang und Katzenwissen im Alltag.
Kat­zen­rat­ge­ber

Wie läuft die Kos­ten­er­stat­tung ab, was bedeu­tet Selbst­be­tei­li­gung und wel­che Anga­ben sind beim Abschluss wich­tig? Im Rat­ge­ber fin­den Sie kla­re Ant­wor­ten auf typi­sche All­tags­fra­gen. Damit ver­mei­den Sie Miss­ver­ständ­nis­se und wis­sen vor­her, wor­auf es bei Rech­nun­gen, War­te­zei­ten und Tarif­de­tails ankommt.

Eine Frau hält ihre kranke Katze liebevoll im Arm – beide liegen auf dem Sofa, eng aneinandergeschmiegt und in einem ruhigen Moment vereint.
Kat­zen­krank­hei­ten

Zahn­pro­ble­me, chro­ni­sche Nie­ren­er­kran­kun­gen oder Magen-Darm-The­men kom­men bei Kat­zen häu­fi­ger vor, als vie­le den­ken. Wenn Sie Sym­pto­me früh ein­ord­nen, han­deln Sie schnel­ler und spa­ren oft Fol­ge­kos­ten. Hier fin­den Sie kom­pak­te Infos zu häu­fi­gen Erkran­kun­gen, Dia­gnos­tik und typi­schen Behand­lungs­schrit­ten.

Mehr als OP: Behand­lung, Dia­gnos­tik und Vor­sor­ge absi­chern

Was über­nimmt die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung über eine OP hin­aus?

Ope­ra­tio­nen sind teu­er, kei­ne Fra­ge. In der Pra­xis ent­ste­hen hohe Kos­ten bei Kat­zen aber oft auch ohne OP: durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen oder sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te. Genau hier setzt die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung an.

Bei der Alli­anz kön­nen Sie zwi­schen OP-Schutz und Voll­schutz wäh­len. Der OP-Schutz ist auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe und die dazu­ge­hö­ri­gen OP-Kos­ten aus­ge­rich­tet. Der Voll­schutz geht deut­lich wei­ter und über­nimmt zusätz­lich ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen ohne vor­he­ri­ge Ope­ra­ti­on. Das ist wich­tig, weil vie­le Erkran­kun­gen nicht im OP-Saal star­ten, son­dern mit Unter­su­chun­gen, Labor­wer­ten, Bild­ge­bung und einer län­ge­ren The­ra­pie.

Ein Kern­punkt sind die Höchst­sum­men. Im Voll­schutz gilt eine Jah­res­höchst­leis­tung je Tarif von 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € bis unbe­grenzt. Inner­halb die­ser Jah­res­höchst­leis­tung sind Behand­lun­gen ohne OP je Tarif bis 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 € mög­lich. Das sorgt für mehr Plan­bar­keit, gera­de wenn sich Kos­ten über Mona­te auf­bau­en, etwa bei chro­ni­schen Ver­läu­fen oder län­ge­ren sta­tio­nä­ren Behand­lun­gen.

Dazu kom­men Leis­tun­gen, die im All­tag von Kat­zen­hal­tern oft den Unter­schied machen: Basis­vor­sor­ge ist ab Linie Smart ent­hal­ten und kann ab Ver­trags­be­ginn genutzt wer­den, ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung. Dazu zäh­len unter ande­rem Floh und Zecken­be­hand­lung (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch), Ent­wur­mung, Imp­fun­gen nach Sti­Ko Vet (inklu­si­ve the­ra­peu­ti­scher Imp­fun­gen) sowie die ein­ma­li­ge Kenn­zeich­nung per Trans­pon­der oder Mikro­chip. Je Tarif sind außer­dem wei­te­re Leis­tungs­be­rei­che mög­lich, etwa Zahn­be­hand­lun­gen und chir­ur­gi­sche Behand­lun­gen der Maul­höh­le (mit tarif­ab­hän­gi­gen Höchst­sum­men) sowie Phy­sio­the­ra­pie und ähn­li­che Maß­nah­men nach medi­zi­ni­scher Not­wen­dig­keit.

Voll­schutz oder OP-Schutz: so tref­fen Sie schnel­ler die rich­ti­ge Wahl

  • Alli­anz Kat­zen OP-Ver­si­che­rung: sinn­voll, wenn Sie vor allem das OP-Risi­ko abfe­dern möch­ten und lau­fen­de Behand­lun­gen selbst tra­gen kön­nen.

  • Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung (Voll­schutz): sinn­voll, wenn Sie auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Behand­lun­gen ohne OP und Vor­sor­ge von Anfang an im Schutz haben möch­ten.

Wenn Sie zunächst mit klei­ne­rem Schutz star­ten, kann es sinn­voll sein, beim Abschluss eine Wech­sel­op­ti­on zu prü­fen, um spä­ter ein­ma­lig in einen umfas­sen­de­ren Schutz oder eine gerin­ge­re Selbst­be­tei­li­gung wech­seln zu kön­nen, ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Kla­re Ant­wor­ten auf häu­fi­ge Fra­gen zur Kran­ken­voll­ver­si­che­rung Ihrer Kat­ze

Was Sie schon immer über die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Der Bei­trag hängt nicht an einer „Pau­scha­le“, son­dern an den Daten Ihrer Kat­ze und Ihrer Tarif­wahl. Maß­geb­lich sind der gewähl­te Tarif (Basis, Smart, Kom­fort oder Pre­mi­um), das Alter der Kat­ze und ob Sie eine Selbst­be­tei­li­gung wäh­len. Auch Anga­ben wie Wohn­ort (PLZ) und Hal­tungs­form flie­ßen in die Berech­nung ein.

Wenn Sie den Bei­trag fair ver­glei­chen wol­len, rech­nen Sie immer mit den­sel­ben Eck­da­ten und prü­fen dann, ob der Tarif Ihre Wunsch­leis­tun­gen (z. B. Behand­lun­gen ohne OP, Zahn, Vor­sor­ge) wirk­lich in pas­sen­der Höhe abdeckt.

Der Voll­schutz baut auf einem OP-Tarif auf und erwei­tert ihn um Leis­tun­gen, die im All­tag häu­fi­ger vor­kom­men als eine OP. Ver­si­chert sein kön­nen je nach Tarif zum Bei­spiel Behand­lun­gen ohne vor­he­ri­ge Ope­ra­ti­on (ambu­lant und sta­tio­när), Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te sowie je nach Tarif Bau­stei­ne wie Vor­sor­ge, Phy­sio­the­ra­pie oder Zahn­leis­tun­gen.

Wich­tig ist: Ent­schei­dend ist immer, ob die Maß­nah­me medi­zi­nisch not­wen­dig ist und in den Tarif­um­fang fällt.

Ja. Die Jah­res­höchst­leis­tung ist der gesam­te Betrag, der pro Ver­si­che­rungs­jahr maxi­mal zur Ver­fü­gung steht. Typi­sche Grö­ßen­ord­nun­gen sind 2.000 €, 4.000 €, 8.000 € oder unbe­grenzt (je nach Tarif). Inner­halb die­ser Jah­res­höchst­leis­tung gel­ten für ein­zel­ne Leis­tungs­ar­ten eige­ne Höchst­gren­zen, die nicht „oben drauf“ kom­men.

Bei „Behand­lun­gen ohne OP“ sind bei­spiels­wei­se Grö­ßen­ord­nun­gen bis 1.000 €, 2.000 €, 4.000 € oder 6.000 € pro Jahr mög­lich (tarif­ab­hän­gig). Die­se Limits lau­fen inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung, sie sind also Teil der­sel­ben Gesamt­sum­me.

Sie kön­nen Tari­fe ohne Selbst­be­tei­li­gung wäh­len oder mit Selbst­be­tei­li­gung. Üblich sind 0 %, 10 % oder 20 %. Ent­schei­dend ist die Decke­lung pro Rech­nung: Bei 10 % ist der Eigen­an­teil pro Rech­nung typi­scher­wei­se auf 500 € begrenzt, bei 20 % auf 1.000 €.

Das schützt Sie vor sehr hohen Eigen­an­tei­len bei gro­ßen Ein­grif­fen, senkt aber trotz­dem den Bei­trag, wenn Sie sich für SB ent­schei­den.

Der Abschluss ist grund­sätz­lich ab einem sehr jun­gen Alter mög­lich (ab der 8. Lebens­wo­che). Je frü­her der Schutz star­tet, des­to weni­ger Kon­flik­te gibt es spä­ter mit Gesund­heits­an­ga­ben, weil noch kei­ne Dia­gno­sen „his­to­risch“ sind.

Für älte­re Kat­zen ist der Abschluss wei­ter­hin mög­lich, es kommt dann stär­ker auf die Gesund­heits­prü­fung und mög­li­che Ein­schrän­kun­gen an.

Unfäl­le sind in der Regel ab Ver­trags­be­ginn abge­si­chert. Für Krank­hei­ten und Fehl­ent­wick­lun­gen gilt eine War­te­zeit von 3 Mona­ten. Für sehr jun­ge Tie­re kann die War­te­zeit ent­fal­len, wenn die Kat­ze bei Ver­si­che­rungs­be­ginn unter 6 Mona­te alt ist.

Vor­sor­ge­leis­tun­gen kön­nen sofort ab Ver­trags­be­ginn nutz­bar sein, ohne War­te­zeit.

Sie zah­len die Tier­arzt­rech­nung zunächst selbst und rei­chen sie danach ein. Die Erstat­tung erfolgt im Rah­men Ihres Tarifs, Ihrer Jah­res­höchst­leis­tung und mög­li­cher Sub­li­mits. Für plan­ba­re, teu­re Behand­lun­gen ist es sinn­voll, vor­ab einen Kos­ten­vor­anschlag ein­zu­rei­chen, damit Sie Sicher­heit zur Erstat­tung haben. Je nach Fall kann auch eine direk­te Abrech­nung mit Tier­arzt oder Tier­ärz­tin mög­lich sein, wenn das vor­her abge­stimmt wird.

Ja, über die Jah­res­höchst­leis­tung. Die­se Gren­ze ist der „Deckel“ für alle Leis­tun­gen zusam­men im Ver­si­che­rungs­jahr.

Zusätz­li­che Gren­zen kön­nen für ein­zel­ne Berei­che gel­ten (z. B. Behand­lun­gen ohne OP, Zahn­be­hand­lun­gen, Phy­sio­the­ra­pie). Die­se Teil­gren­zen sind inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung zu ver­ste­hen, nicht zusätz­lich.

Ja, freie Tier­arzt­wahl gehört typi­scher­wei­se zum Leis­tungs­um­fang. Das gilt für Tier­arzt­pra­xis und Tier­kli­nik, solan­ge die Behand­lung im ver­si­cher­ten Rah­men statt­fin­det und kor­rekt abge­rech­net wird.

Für Online-Sprech­stun­den oder Video-Bera­tung kann eben­falls Ver­si­che­rungs­schutz bestehen, wenn es sich um eine tier­ärzt­li­che Leis­tung han­delt und die Abrech­nung nach GOT erfolgt.

Abge­rech­net wird nach Gebüh­ren­ordung für Tier­ärz­te (GOT). Je nach Tarif sind Erstat­tun­gen in einer Band­brei­te mög­lich, häu­fig bis zum 2‑fachen Satz und im Not­fall bis zum 4‑fachen Satz. Das ist rele­vant, weil Not­diens­te und aku­te Fäl­le schnell teu­rer wer­den kön­nen.

Ja, in Tari­fen mit Basis­vor­sor­ge. Dazu kön­nen zum Bei­spiel Floh- und Zecken­be­kämp­fung (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch), Ent­wur­mun­gen (pro­phy­lak­tisch und the­ra­peu­tisch), Impf­pro­phy­la­xe nach Sti­Ko Vet und the­ra­peu­ti­sche Imp­fun­gen sowie eine ein­ma­li­ge Kenn­zeich­nung per Transponder/Mikrochip zäh­len.

Für die­se Basis­vor­sor­ge kann gel­ten: sofort nutz­bar ab Ver­trags­be­ginn, ohne War­te­zeit und ohne Selbst­be­tei­li­gung, vor­aus­ge­setzt, die Leis­tung wird von einer appro­bier­ten Tier­ärz­tin oder einem appro­bier­ten Tier­arzt erbracht. In höhe­ren Tari­fen kommt oft ein Vor­sor­ge­bo­nus dazu, der die jähr­li­che Vor­sor­ge­sum­me nach leis­tungs­frei­en Jah­ren erhöht.

Für vor­über­ge­hen­de Auf­ent­hal­te im Aus­land kann welt­weit Schutz bestehen, häu­fig bis zu 12 Mona­te. Erstat­tet wer­den dann Kos­ten, die maxi­mal einer ver­gleich­ba­ren Behand­lung in Deutsch­land ent­spre­chen. Für län­ge­re Aus­lands­auf­ent­hal­te oder geplan­te Behand­lun­gen im Aus­land soll­ten Sie vor­ab prü­fen, ob und wie die Erstat­tung greift.

Unser Tipp: Wei­te­re, wich­ti­ge Ant­wor­ten zur Kat­zen Kran­ken­ver­si­che­rung fin­den Sie in unse­ren häu­fig gestell­ten Fra­gen.

Typi­sche Risi­ken ken­nen und bes­ser vor­sor­gen

Die­se Kat­zen­krank­hei­ten ver­ur­sa­chen oft hohe Behand­lungs­kos­ten

Vie­le Erkran­kun­gen bei Kat­zen ent­wi­ckeln sich schlei­chend. Gera­de bei Zäh­nen, Stoff­wech­sel und Nie­ren fal­len anfangs oft nur klei­ne Ver­än­de­run­gen auf, wäh­rend die Kos­ten mit Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­ten und regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len über Mona­te deut­lich stei­gen kön­nen. Wer typi­sche Krank­heits­bil­der kennt, kann Sym­pto­me schnel­ler ein­ord­nen und frü­her han­deln. Das hilft Ihrer Kat­ze medi­zi­nisch und sorgt dafür, dass Behand­lungs­kos­ten nicht plötz­lich zum Pro­blem wer­den.

FORL (Zahn­erkran­kung)

FORL gehört zu den häu­figs­ten schmerz­haf­ten Zahn­erkran­kun­gen bei Kat­zen. Typisch sind Ent­zün­dun­gen, Zahn­re­sorp­ti­on und star­ke Schmer­zen beim Fres­sen. Die Abklä­rung erfolgt oft über Rönt­gen, die Behand­lung über Zahn­be­hand­lung unter Nar­ko­se. Häu­fig kom­men Zahn­ent­fer­nun­gen und Nach­sor­ge dazu. Dadurch kön­nen schnell meh­re­re Ter­mi­ne und hohe Rech­nun­gen ent­ste­hen.

Chro­ni­sche Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz (CNI)

CNI betrifft vor allem älte­re Kat­zen und bleibt lan­ge unbe­merkt. Häu­fig sind wie­der­hol­te Blut und Urin­un­ter­su­chun­gen nötig, dazu Spe­zi­al­fut­ter und Medi­ka­men­te. In schlech­te­ren Pha­sen kom­men Infu­sio­nen oder sta­tio­nä­re Behand­lun­gen hin­zu. Die Kos­ten ent­ste­hen weni­ger durch einen ein­zel­nen Ein­griff, son­dern durch regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len. Genau die­se Dau­er­be­las­tung wird oft unter­schätzt.

Dia­be­tes mel­li­tus

Kat­zen­dia­be­tes erfor­dert meist eine kon­se­quen­te Lang­zeit­be­treu­ung. Dazu gehö­ren Blut­zu­cker­kon­trol­len, Insu­lin, ange­pass­te Ernäh­rung und regel­mä­ßi­ge Tier­arzt­be­su­che. Am Anfang steht oft Dia­gnos­tik, um die Ursa­che und Ein­stel­lung zu klä­ren. Spä­ter kom­men Fol­ge­pro­ble­me hin­zu, wenn Wer­te schwan­ken oder Infek­te auf­tre­ten. Über Mona­te oder Jah­re sum­mie­ren sich die Kos­ten spür­bar.

Die rich­ti­gen Fra­gen stel­len, bevor Sie sich fest­le­gen

Wor­auf Sie bei einer Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung wirk­lich ach­ten soll­ten

Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung lohnt sich nur dann, wenn die Leis­tun­gen im All­tag Ihrer Kat­ze auch wirk­lich grei­fen. Des­halb ist nicht der Bei­trag der ers­te Prüf­punkt, son­dern die Fra­ge, wel­che Kos­ten über­nom­men wer­den, wo Gren­zen lie­gen und wel­che Regeln im Ernst­fall zäh­len.

Schau­en Sie zuerst auf den Leis­tungs­um­fang: Über­nimmt der Tarif nur Ope­ra­tio­nen oder auch Behand­lun­gen ohne OP wie Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te und län­ger lau­fen­de The­ra­pien? Vie­le hohe Rech­nun­gen ent­ste­hen genau in die­sen Berei­chen, etwa bei chro­ni­schen Erkran­kun­gen oder wie­der­keh­ren­den Beschwer­den. Wich­tig ist des­halb, dass Sie klar erken­nen kön­nen, ob ein Tarif nur „gro­ße Ein­grif­fe“ abdeckt oder auch die typi­schen All­tags­kos­ten rund um Krank­heit und Behand­lung.

Der zwei­te Punkt sind Höchst­gren­zen und Erstat­tungs­re­geln. Ent­schei­dend ist nicht nur, ob es eine jähr­li­che Gesamt­sum­me gibt, son­dern auch, ob ein­zel­ne Leis­tungs­be­rei­che zusätz­lich begrenzt sind. Das beein­flusst, wie gut ein Tarif bei län­ge­ren Behand­lun­gen trägt. Eben­so rele­vant ist die Abrech­nung nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te: In Not­fäl­len oder bei kom­ple­xen Behand­lun­gen kön­nen höhe­re Sät­ze anfal­len. Prü­fen Sie daher, wie weit die Erstat­tung nach GOT reicht und ob Not­fall­kos­ten im Schutz sinn­voll berück­sich­tigt sind.

War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se und Gesund­heits­prü­fung wer­den ger­ne über­le­sen, sind aber im Leis­tungs­fall oft der Knack­punkt. Klä­ren Sie, ab wann Schutz bei Krank­heit gilt, wie Unfäl­le behan­delt wer­den und was bei bereits bekann­ten Dia­gno­sen pas­siert. Auch bei jun­gen Tie­ren oder bei einem Ver­si­cher­er­wech­sel kön­nen Son­der­re­geln gel­ten, die sich loh­nen kön­nen, wenn sie zu Ihrer Situa­ti­on pas­sen. Wer hier sau­ber liest, ver­mei­det spä­te­re Ent­täu­schun­gen.

Zum Schluss lohnt sich ein Blick auf die Stell­schrau­ben, die Bei­trag und Eigen­an­teil steu­ern. Eine Selbst­be­tei­li­gung kann den Bei­trag sen­ken, bedeu­tet aber höhe­re Eigen­kos­ten je Rech­nung. Für vie­le Hal­ter ist außer­dem wich­tig, dass die Tier­arzt­wahl frei bleibt und die Abwick­lung im All­tag unkom­pli­ziert ist, etwa über digi­ta­le Ein­rei­chung von Rech­nun­gen und eine kla­re Leis­tungs­über­sicht. Wenn die­se Punk­te zusam­men­pas­sen, wird aus „irgend­ei­nem Tarif“ ein Schutz, der im Ernst­fall wirk­lich ent­las­tet.

Zusam­men­fas­sung

Die Alli­anz Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung rich­tet sich an Kat­zen­hal­ter, die nicht nur OP-Kos­ten, son­dern auch Behand­lun­gen ohne OP absi­chern möch­ten. Gera­de Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te und län­ger lau­fen­de The­ra­pien sind typi­sche Kos­ten­trei­ber im All­tag. Im Voll­schutz ste­hen je Tarif kla­re Jah­res­höchst­leis­tun­gen zur Ver­fü­gung. Zusätz­lich gibt es jähr­li­che Höchst­be­trä­ge für Behand­lun­gen ohne OP, die inner­halb der Jah­res­höchst­leis­tung gel­ten. So lässt sich der Schutz bes­ser an das Risi­ko und die Lebens­wei­se Ihrer Kat­ze anpas­sen.

Für die pas­sen­de Tarif­wahl sind vor allem drei Punk­te ent­schei­dend: Wie hoch ist die Jah­res­sum­me, wie stark ist der Bereich „Behand­lun­gen ohne OP“ abge­si­chert und wel­che Selbst­be­tei­li­gung passt zu Ihrem Bud­get. Die Selbst­be­tei­li­gung ist wähl­bar und je Rech­nung gede­ckelt, was die Eigen­kos­ten plan­bar macht. Ab höhe­ren Tarif­li­ni­en kom­men außer­dem mehr Leis­tun­gen hin­zu, etwa im Bereich Vor­sor­ge, Zahn und Phy­sio­the­ra­pie, jeweils inner­halb defi­nier­ter Gren­zen.

Wenn Sie ver­glei­chen, ach­ten Sie nicht nur auf den Monats­bei­trag, son­dern auf die Kom­bi­na­ti­on aus Leis­tungs­tie­fe, Limits und Regeln wie War­te­zei­ten. So fin­den Sie den Tarif, der im All­tag zuver­läs­sig greift und im Ernst­fall finan­zi­ell ent­las­tet.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was ist der Unter­schied zwi­schen OP-Ver­si­che­rung und Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung (Voll­schutz) bei der Alli­anz?

Die Kat­zen OP-Ver­si­che­rung kon­zen­triert sich auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe und die unmit­tel­ba­re OP-Umge­bung (z. B. Nar­ko­se, Dia­gnos­tik am letz­ten Unter­su­chungs­tag vor der OP, Nach­be­hand­lung).

Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung geht dar­über hin­aus und über­nimmt je nach Tarif auch Behand­lun­gen ohne OP, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Bau­stei­ne wie Vor­sor­ge oder Zahn­leis­tun­gen. Wenn Ihre Kat­ze eher regel­mä­ßig behan­delt wird (chro­ni­sche The­men, häu­fi­ge Dia­gnos­tik, wie­der­keh­ren­de Medi­ka­men­te), ist der Voll­schutz meist die pas­sen­de­re Logik.

Vor­er­kran­kun­gen sind der Knack­punkt jeder Tier­kran­ken­ver­si­che­rung. Eine Ver­si­che­rung ist grund­sätz­lich mög­lich, je nach Gesund­heits­prü­fung. Was schon bekannt, ange­ra­ten, unter­sucht oder behan­delt wur­de, wird häu­fig aus­ge­schlos­sen oder ein­ge­schränkt. Rea­lis­tisch heißt das: Der Ver­trag kann zustan­de kom­men, aber die Kos­ten, die ein­deu­tig mit bereits bestehen­den Dia­gno­sen zusam­men­hän­gen, sind typi­scher­wei­se nicht erstat­tungs­fä­hig. Wenn Sie unsi­cher sind, lohnt sich vor Abschluss eine sau­be­re Auf­lis­tung aller Dia­gno­sen und Behand­lun­gen der letz­ten Jah­re, damit es spä­ter kei­ne bösen Über­ra­schun­gen gibt.

Der Vor­sor­ge­bo­nus belohnt leis­tungs­freie Ver­si­che­rungs­jah­re, indem er die maxi­mal ver­füg­ba­re Sum­me für Basis­vor­sor­ge erhöht. Pra­xis­nah: Bleibt ein Jahr ohne ein­ge­reich­te Rech­nun­gen, steigt der Vor­sor­ge-Zuschuss im Fol­ge­jahr. Nach zwei direkt auf­ein­an­der­fol­gen­den leis­tungs­frei­en Jah­ren ist die Erhö­hung meist deut­lich höher. Sobald wie­der Leis­tun­gen abge­rech­net wer­den, kann der Bonus im nächs­ten Jahr ent­fal­len.

Ab dem vier­ten Ver­si­che­rungs­jahr kann ein Ver­zicht auf die ordent­li­che Kün­di­gung zum Ablauf gel­ten. Das schafft Pla­nungs­si­cher­heit, weil der Ver­si­che­rer den Ver­trag dann nicht ein­fach zum jähr­li­chen Ablauf been­det. Für sehr hohe Gesamt­auf­wen­dun­gen kann es Aus­nah­men geben. Wenn Ihnen Sta­bi­li­tät wich­tig ist, ist genau die­se Rege­lung ein Punkt, den Sie bewusst mit­neh­men soll­ten.

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