Allianz Katzenversicherung: Leistungen, Tarife und Erfahrungen
OP Schutz oder Vollschutz. Tarif auswählen und Beitrag für Ihre Katze berechnen.
Allianz Katzenversicherung im Überblick: OP Schutz oder Vollschutz
Tierarztkosten sind bei Katzen selten nur „eine Kleinigkeit“. Eine Diagnostik, Medikamente, Notdienst und eine passende Nachbehandlung können schnell ins Geld gehen. Spätestens bei einer Operation wird es für viele Halter richtig unangenehm, weil mehrere Posten zusammenkommen. Dazu kommen Dauerbaustellen wie chronische Erkrankungen, bei denen jährlich wiederkehrende Kosten entstehen. Wer hier nicht aus Rücklagen zahlen möchte, sucht vor allem eines: einen Tarif, der zu Katze, Haltung und Budget passt.
Bei der Allianz gibt es dafür zwei Wege: OP Schutz oder Vollschutz. Beide Modelle sind in die Tarife Basis, Smart, Komfort und Premium gegliedert. Der Vollschutz erweitert den OP Schutz um Behandlungen ohne Operation innerhalb einer tariflichen Jahreshöchstleistung. Wichtig sind die Stellschrauben, die am Ende über Preis und Nutzen entscheiden: Wartezeit bei Krankheit, sofortiger Schutz bei Unfällen, frei wählbare Selbstbeteiligung, Erstattung nach GOT im normalen Rahmen und im Notfall höher, sowie die Frage, wie hoch die jährlichen Leistungsgrenzen je Tarif liegen. Auch Aspekte wie Auslandsschutz und der Umgang mit bereits bestehenden Befunden spielen in der Praxis eine Rolle.
Zwei Wege zur Allianz Katzenversicherung
OP Schutz oder Vollschutz: Welche Variante passt zu Ihrer Katze?
Bei der Allianz wählen Sie zwischen zwei Absicherungsarten. Der OP Schutz ist dafür gedacht, Kosten rund um medizinisch notwendige Operationen abzufedern. Der Vollschutz geht darüber hinaus und umfasst zusätzlich notwendige Behandlungen ohne Operation. Welche Lösung besser passt, hängt oft von Alter, Gesundheitszustand und Haltung Ihrer Katze ab. Wählen Sie hier die passende Produktseite und rechnen Sie danach Ihren Beitrag.
Das Wichtigste im Überblick
- Zwei Varianten: Sie wählen zwischen OP-Schutz und Vollschutz, jeweils in den Tarifen Basis, Smart, Komfort, Premium.
- Was abgesichert wird: Erstattet werden medizinisch notwendige Operationen wegen Unfall, Krankheit oder Fehlentwicklung. Im Vollschutz sind zusätzlich Behandlungen ohne Operation bis zur jeweiligen Jahreshöchstleistung mit enthalten.
- Abrechnung beim Tierarzt: Die Erstattung erfolgt nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Welcher Gebührensatz abgesichert ist, hängt vom gewählten Tarif ab.
- Wartezeiten klar geregelt: Keine Wartezeit bei Unfällen. Bei Krankheit, Fehlentwicklung und Notkaiserschnitt gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Beginnt der Schutz vor dem 6. Lebensmonat, entfällt die Wartezeit.
- Beitrag steuerbar über Selbstbeteiligung: Wählbar sind 0 %, 10 % (max. 500 €) oder 20 % (max. 1.000 €) je Rechnung.
- Optionen und Extra-Leistungen: Je nach Tarif können Basisvorsorge (z. B. Impfungen, Entwurmung, einmaliger Mikrochip) sowie Leistungen wie Zahnbehandlung/Chirurgie der Maulhöhle, Kastration/Sterilisation oder Physiotherapie eingeschlossen sein. Zusätzlich kann die Wechseloption vereinbart werden (einmaliger Tarifwechsel ohne neue Gesundheitsprüfung); ab dem 4. Versicherungsjahr verzichtet die Allianz auf das ordentliche Kündigungsrecht zum Ablauf.
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Gesundheit absichern und Tierarztkosten planbar halten
Warum eine Katzenversicherung sinnvoll sein kann
Katzen wirken oft robust, bis plötzlich eine Diagnose kommt oder ein Unfall passiert. Dann sind es selten nur „ein paar Euro“, sondern schnell mehrere Kostenbausteine auf einmal: Untersuchung, Diagnostik, Medikamente, eventuell Klinik und Nachsorge. Eine Katzenversicherung kann diese finanzielle Spitze abfedern. Entscheidend ist dabei, welche Absicherung Sie wählen: Ein OP-Schutz konzentriert sich auf medizinisch notwendige Operationen. Ein Vollschutz geht darüber hinaus und kann auch Behandlungen ohne Operation einschließen. Welche Lösung passt, hängt von Alter, Gesundheitszustand und Ihrer Risikoeinschätzung ab.
Auch Wohnungskatzen können sich verletzen, etwa bei Sprüngen, Stürzen oder Rangeleien. Bei Freigängern kommen typische Risiken wie Bissverletzungen oder Infektionen dazu. In solchen Momenten zählt Geschwindigkeit, und genau das macht es teuer: Notdienst, Diagnostik, Narkose, OP und Nachsorge.
Eine Katzen OP-Versicherung kann bei medizinisch notwendigen Operationen finanziell entlasten. Ein Vollschutz kann darüber hinaus auch Behandlungen ohne Operation abdecken, je nach Tarif und Leistungsgrenzen.
Beispiele aus der Praxis:
Frakturen nach Sturz
Bissverletzungen mit OP oder Wundversorgung
Fremdkörper oder Darmverschluss
Notoperationen bei inneren Blutungen
Viele Katzen entwickeln im Laufe des Lebens Beschwerden, die nicht nach einer Behandlung erledigt sind. Häufig geht es dann um regelmäßige Kontrollen, Labordiagnostik und eine dauerhafte Medikamentengabe. Diese „kleinen“ Rechnungen summieren sich über Monate schnell.
Hier zeigt sich der Unterschied zwischen OP-Schutz und Katzenkrankenversicherung besonders deutlich: Wenn es nicht um eine Operation geht, sondern um laufende Behandlungen, ist Vollschutz meist die passendere Richtung. Welche Bausteine und Erstattungsgrenzen gelten, hängt vom Tarif ab.
Typische Kostenpunkte:
Kontrolltermine und Laborwerte
Medikamente und Folgebehandlungen
Bildgebende Diagnostik, wenn medizinisch notwendig
Je nach Tarif auch ergänzende Therapien
Je früher Probleme erkannt werden, desto besser lassen sie sich oft behandeln. Vorsorge heißt bei Katzen vor allem, typische Risiken nicht zu spät zu sehen. Dazu gehören Impfstatus, Parasitenprophylaxe und sinnvolle Checks, wenn Symptome auftreten oder sich Verhalten verändert.
Je nach Tarif sind Maßnahmen der Basisvorsorge möglich, und in bestimmten Varianten kann es Zuschüsse geben. Wichtig: Vorsorge ist in den Bedingungen klar geregelt, deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was im gewählten Tarif konkret vorgesehen ist.
Worum es häufig geht:
Impfungen und Entwurmungen
Kennzeichnung durch Mikrochip, wenn vorgesehen
Vorsorgeleistungen im Rahmen der tariflichen Regeln
Untersuchungen, wenn medizinisch erforderlich
Hohe Rechnungen entstehen oft nicht nur durch den Eingriff selbst, sondern durch alles drumherum: Diagnostik, Narkose, stationärer Aufenthalt, Medikamente und Nachsorge. Bei komplizierteren Fällen kann auch die Abrechnung nach GOT höher ausfallen, etwa im Notfall.
Eine passende Absicherung kann dafür sorgen, dass Sie Entscheidungen nicht vom Kontostand abhängig machen müssen. Entscheidend sind dabei die tariflichen Grenzen, die Selbstbeteiligung und der Umfang der Erstattung.
Wenn Sie wissen möchten, welche Variante besser zu Ihrer Katze passt, starten Sie am einfachsten mit der Beitragsberechnung und prüfen danach den Leistungsumfang.
Zwei Arten der Allianz Katzenversicherung
OP Schutz oder Vollschutz: Welche Allianz Katzenversicherung passt zu Ihrer Katze?
Bei der Allianz haben Sie grundsätzlich zwei Wege: reiner OP Schutz oder Vollschutz mit Behandlungen ohne Operation. Beide Varianten gibt es in den Tarifen Basis, Smart, Komfort und Premium. Entscheidend ist weniger der Name des Tarifs, sondern die Frage, welches Kostenrisiko Sie absichern möchten: die große, einmalige Rechnung rund um eine OP oder auch die vielen kleineren Rechnungen für Diagnostik, Medikamente und laufende Behandlung.
Genau hier trennt sich die passende Lösung oft nach Lebensstil und Risiko, etwa bei Wohnungskatze oder Freigänger, bei jungen Tieren oder bei Katzen, die bereits regelmäßig beim Tierarzt sind.
Der größte Unterschied liegt im Leistungsumfang: Der OP Schutz ist auf medizinisch notwendige Operationen ausgelegt. Der Vollschutz nimmt zusätzlich die Kosten für notwendige Behandlungen ohne Operation mit auf. Das ist relevant, weil hohe Rechnungen nicht nur im OP Saal entstehen. Häufig kommen Diagnostik, Bildgebung, Medikamente, Klinikaufenthalt und Nachsorge zusammen, teils auch über mehrere Termine hinweg.
Für die Einordnung helfen drei Stellschrauben. Erstens die Jahreshöchstleistung, also der Betrag, bis zu dem pro Versicherungsjahr erstattet wird. Zweitens die Selbstbeteiligung, die Sie je Rechnung wählen können und die den Beitrag spürbar beeinflusst. Drittens die Abrechnung nach Gebührenordnung für Tierärzte, weil der Gebührensatz gerade bei Notfällen und komplexen Eingriffen eine echte Rolle spielt.
Wartezeiten sollten Sie klar einplanen: Bei Unfällen besteht sofortiger Versicherungsschutz. Bei Krankheit oder Fehlentwicklung sowie beim Notkaiserschnitt gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Für Jungtiere entfällt die Wartezeit, wenn der Versicherungsschutz vor dem 6. Lebensmonat beginnt. Das sind Punkte, die im Alltag oft wichtiger sind als einzelne Beispielkosten.
Ein weiterer Praxisfaktor ist die Annahme: Tiere mit Vorerkrankungen können grundsätzlich versicherbar sein. Kosten, die aus diesen Erkrankungen und deren Folgen entstehen, sind jedoch nicht versichert. Für viele Halter ist das fair, wenn es transparent bleibt. Für Ihre Entscheidung lohnt sich deshalb immer der Blick darauf, ob Sie eher den OP Ernstfall absichern möchten oder ob Sie auch laufende Behandlungen planbar machen wollen.
Allianz Katzen OP Versicherung
Die Allianz Katzen OP Versicherung ist darauf ausgelegt, die großen Kostenblöcke einer medizinisch notwendigen Operation abzufedern. Versichert sind Operationen aufgrund von Unfall, Krankheit oder Fehlentwicklung, wenn sie nach anerkanntem veterinärmedizinischem Stand notwendig sind und durch einen approbierten Tierarzt durchgeführt werden. Erstattungsfähig sind dabei nicht nur der Eingriff selbst, sondern auch typische Begleitkosten wie Narkose, OP Vorbereitung, Medikamente und die Nachbehandlung im vereinbarten Zeitraum.
Zwischen den Tarifen Basis, Smart, Komfort und Premium unterscheiden sich vor allem die jährlichen Leistungsgrenzen. Im OP Schutz liegen die Jahreshöchstleistungen bei 2.000 Euro (Basis), 4.000 Euro (Smart), 8.000 Euro (Komfort) und unbegrenzt (Premium). Auch die Nachbehandlung nach OP ist zeitlich begrenzt, je nach Tarif bis zu 20 oder bis zu 30 Tage. Die Abrechnung erfolgt nach GOT im vereinbarten Satz, im Notfall kann die Erstattung bis zum 4 fachen Satz greifen.
Je nach Tarif kommen zusätzliche Bausteine hinzu, die bei Katzen häufig relevant sind. Dazu zählen Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle mit jährlichen Höchstbeträgen von bis zu 1.000 Euro (Smart), bis zu 2.500 Euro (Komfort) und bis zu 5.000 Euro (Premium). Für chirurgische Kastration oder Sterilisation gelten je nach Tarif eigene Grenzen von bis zu 100 Euro (Smart), bis zu 150 Euro (Komfort) und bis zu 300 Euro (Premium). Physiotherapie kann im OP Schutz tarifabhängig versichert sein, im Zusammenhang mit einer Operation innerhalb eines definierten Zeitfensters.
Wichtig ist auch hier die Wartezeit Logik: Unfälle sind ab Start sofort versichert, für Krankheiten und Fehlentwicklungen gilt die dreimonatige Wartezeit. Beginnt der Schutz vor dem 6. Lebensmonat, entfällt diese Wartezeit. Wenn Ihre Katze aktuell vor allem ein OP Risiko hat und Sie Behandlungen ohne Operation aus Rücklagen tragen können oder möchten, ist der OP Schutz oft die naheliegende Absicherung.
Allianz Katzenkrankenversicherung
Die Allianz Katzenkrankenversicherung ist der Vollschutz. Sie umfasst die Leistungen des OP Schutzes und ergänzt diese um notwendige Behandlungen ohne Operation. Das ist vor allem dann interessant, wenn nicht die einzelne OP im Vordergrund steht, sondern die laufende Versorgung. Viele Kosten entstehen über Zeit durch wiederkehrende Diagnostik, Medikamente und Therapien, auch ohne dass jemals operiert wird.
Für Behandlungen ohne Operation gelten jährliche Höchstbeträge je Tarif. Diese liegen bei bis zu 1.000 Euro (Basis), bis zu 2.000 Euro (Smart), bis zu 4.000 Euro (Komfort) und bis zu 6.000 Euro (Premium). In diesem Rahmen können je nach medizinischer Notwendigkeit auch alternative und komplementäre Behandlungsmethoden eingeschlossen sein. Operationen bleiben parallel nach den Regeln des OP Schutzes des jeweiligen Tarifs abgesichert.
Auch im Vollschutz spielt die Tariflogik eine große Rolle: Selbstbeteiligung, GOT Erstattung und Wartezeit bestimmen, wie planbar die Kosten in der Praxis sind. Bei der Selbstbeteiligung können Sie zwischen 0 Prozent, 10 Prozent bis maximal 500 Euro oder 20 Prozent bis maximal 1.000 Euro je Rechnung wählen. Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger fällt in der Regel der Beitrag aus.
Wenn Ihre Katze häufiger beim Tierarzt ist, wenn Sie bei Diagnostik und Behandlung nicht jedes Mal neu abwägen möchten oder wenn Sie laufende Risiken absichern wollen, ist der Vollschutz meist die passendere Richtung. Auch hier gilt: Vorerkrankungen können versicherbar sein, Kosten aus diesen Erkrankungen und ihren Folgen sind nicht versichert.
Beitrag berechnen und Tarif passend einordnen
Was kostet die Allianz Katzenversicherung und wovon hängt der Beitrag ab?
Der Beitrag für die Allianz Katzenversicherung ist nicht „fix“, sondern wird aus mehreren Faktoren berechnet. Am größten ist der Unterschied zwischen OP Schutz und Vollschutz, weil der Leistungsumfang deutlich variiert.
Bei der Allianz startet die Preisfrage immer mit der Grundentscheidung: Soll es der OP Schutz sein, der sich auf medizinisch notwendige Operationen konzentriert, oder der Vollschutz, der zusätzlich Behandlungen ohne Operation einschließen kann. Je breiter der Schutz, desto höher fällt der Beitrag in der Regel aus. Ein Hebel ist die Selbstbeteiligung, weil Sie damit das Verhältnis aus Monatsbeitrag und Eigenanteil im Leistungsfall steuern. Bei der Allianz ist die Selbstbeteiligung frei wählbar: 0 Prozent, 10 Prozent (max. 500 Euro) oder 20 Prozent (max. 1.000 Euro) je Rechnung. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt üblicherweise den Beitrag, erhöht aber Ihren Anteil, wenn tatsächlich eine Rechnung kommt.
Für die Beitragsberechnung spielen bei der Allianz vor allem diese Punkte zusammen: der gewählte Tarif (Basis, Smart, Komfort, Premium), die Absicherungsart (OP Schutz oder Vollschutz), das Alter der Katze und die Katzenrasse. Auch der Wohnort, die Haltungsform (Wohnung oder Freigang) sowie die gewählte Selbstbeteiligung wirken sich aus. Dazu kommen Angaben wie vorhandene Vorerkrankungen, weil der Gesundheitszustand die Annahme beeinflussen kann. Auch die Zahlweise und die Vertragslaufzeit können den Preis mitbestimmen.
Damit Sie ein Gefühl für die Größenordnung bekommen, hier zwei Beispielbeiträge aus einer konkreten Berechnung. Entscheidend ist: Es sind Beispiele, die sich bei anderen Daten sofort ändern können.
Vollschutz ab 16,74 Euro pro Monat
Tarif: Basis Vollschutz, Katze: Siamese, weiblich, 6 Monate, reine Wohnungshaltung, PLZ 66333, keine Vorerkrankungen, Selbstbeteiligung 20 Prozent, Laufzeit 1 Jahr, Zahlweise monatlichOP Schutz ab 4,96 Euro pro Monat
Tarif: Basis OP Schutz, Katze: Siam, weiblich, 6 Monate, reine Wohnungshaltung, PLZ 92637, keine Vorerkrankungen, Selbstbeteiligung 20 Prozent, Laufzeit 1 Jahr, Zahlweise monatlich
Beim Vergleich lohnt es sich, nicht nur auf den Beitrag zu schauen, sondern auf die Punkte, die später über den Nutzen entscheiden. Dazu gehören die Jahreshöchstleistungen, die Erstattung nach GOT, die Regelungen zur Nachbehandlung nach einer OP, die Wartezeiten und die Selbstbeteiligung. Wenn Sie diese Punkte einmal sauber gegeneinander halten, wird schnell klar, ob eher OP Schutz reicht oder ob Vollschutz die passendere Absicherung ist.
Mehr Wissen, bessere Entscheidungen
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Wer eine Katzenversicherung auswählt, möchte am Ende zwei Dinge: Sicherheit im Ernstfall und ein gutes Gefühl bei der Entscheidung. Dabei hilft Wissen, das über den Tarif hinausgeht. In den folgenden Bereichen finden Sie praktische Inhalte zu Rassen, typischen Gesundheitsfragen und zur richtigen Absicherung. So können Sie besser einschätzen, welche Risiken für Ihre Katze realistisch sind und worauf es beim Schutz wirklich ankommt.
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Vorausschauend absichern, bevor es teuer wird
Wann ist der Abschluss einer Allianz Katzenversicherung sinnvoll?
Der beste Zeitpunkt ist oft früher, als viele denken. Denn je gesünder die Katze beim Start ist, desto klarer sind die Möglichkeiten beim Schutz und desto weniger Überraschungen gibt es später bei Annahme und Leistung.
Sinnvoll ist eine Katzenversicherung immer dann, wenn Sie Tierarztkosten nicht komplett aus Rücklagen bezahlen möchten und im Ernstfall frei entscheiden wollen, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist. Teuer wird es häufig nicht erst bei der OP selbst, sondern durch Diagnostik, Medikamente, Klinikaufenthalt und Nachsorge. Wer diese Kosten planbar halten will, sollte nicht nur auf den Beitrag schauen, sondern auf Leistungsgrenzen, Selbstbeteiligung und die Erstattung nach der Gebührenordnung für Tierärzte.
Bei der Allianz lohnt sich ein früher Abschluss auch wegen der Wartezeiten. Bei Unfällen besteht sofortiger Versicherungsschutz. Für Krankheit und Fehlentwicklung gilt eine Wartezeit von drei Monaten, ebenso für chirurgische Kastration oder Sterilisation und für den Notkaiserschnitt. Startet der Versicherungsschutz vor dem 6. Lebensmonat, entfällt die Wartezeit. Versicherungsschutz ist ab der 8. Lebenswoche möglich, und auch ältere Katzen können aufgenommen werden.
Gerade bei älteren Katzen oder Tieren mit Vorgeschichte ist die Erwartungshaltung entscheidend. Bei der Allianz können auch Katzen mit Vorerkrankungen versichert werden. Kosten, die aus diesen Erkrankungen und deren Folgen entstehen, sind jedoch nicht versichert. Das heißt: Der Vertrag kann sinnvoll sein, um neue, unabhängige Risiken abzusichern, er löst aber nicht automatisch bereits bestehende Baustellen.
Ein weiterer Punkt, der in der Praxis oft beruhigt: Ab dem 4. Versicherungsjahr verzichtet die Allianz auf das Recht zur Kündigung im Versicherungsfall. Für viele Halter ist das ein klares Signal für langfristige Planbarkeit, gerade wenn im Laufe der Zeit einmal größere Rechnungen auftreten.
Besonders sinnvoll ist der Abschluss in diesen Situationen:
Früh nach Anschaffung einer Katze: Der Start ist meist einfacher, Wartezeiten lassen sich clever einplanen, und spätere Ausschlüsse werden weniger wahrscheinlich.
Bei Freigängern: Höheres Risiko für Verletzungen, Bisswunden, Infektionen und Notfälle.
Bei Rassekatzen oder bekannten Risiken in der Linie: Wenn Sie das Kostenrisiko für Diagnostik, OPs oder längere Behandlungen abfedern möchten.
Wenn Rücklagen fehlen oder geschont werden sollen: Dann zählt finanzielle Planbarkeit mehr als der niedrigste Beitrag.
Bei älteren Katzen: Aufnahme ist möglich, aber ein früherer Start ist oft vorteilhaft, weil neue Erkrankungen sonst schnell in die Vorgeschichte fallen können.
Bei Vorerkrankungen: Aufnahme kann möglich sein, nur sind Kosten aus der Vorerkrankung und deren Folgen nicht abgesichert. Für neue, unabhängige Erkrankungen oder Unfälle kann der Schutz trotzdem sinnvoll sein.
Häufige Fragen zur Allianz Katzenversicherung
Was Sie schon immer über die Allianz Katzenversicherung wissen wollten
Welche Katzenversicherung bietet die Allianz an: OP-Schutz oder Vollschutz?
Sie können zwischen zwei Absicherungsarten wählen: Allianz Katzen OP-Schutz oder Vollschutz. Der OP-Schutz konzentriert sich auf Operationen inklusive Diagnostik und Nachbehandlung. Der Allianz Katzen Vollschutz erweitert das um Behandlungen ohne Operation, also z. B. Untersuchungen, Therapien und Medikamente bei Krankheiten, Unfällen oder Fehlentwicklungen.
Welche Tarife gibt es und wie unterscheiden sie sich grob?
Es gibt vier Tarifstufen: Basis, Smart, Komfort, Premium. Der wichtigste Unterschied liegt im Leistungsumfang und in den Erstattungsgrenzen, die je nach Tarif deutlich ansteigen. Wenn Sie planbare Kosten möchten, lohnt sich der Blick auf Jahreshöchstleistung, Vorsorge, Zahnleistungen und die Erstattung im Notfall.
Gibt es eine Jahreshöchstleistung und welche Größenordnungen sind möglich?
Ja. Die Jahreshöchstleistung ist der Gesamtbetrag, der Ihnen pro Versicherungsjahr insgesamt zur Verfügung steht. Im OP-Schutz liegt diese je nach Tarif bei 2.000 € (Basis), 4.000 € (Smart), 8.000 € (Komfort) oder unbegrenzt (Premium).
Wichtig ist die Unterscheidung im Vollschutz: Behandlungen ohne Operation haben eigene Höchstbeträge pro Versicherungsjahr. Diese liegen je nach Tarif bei bis zu 1.000 € (Basis), bis zu 2.000 € (Smart), bis zu 4.000 € (Komfort) und bis zu 6.000 € (Premium). Darunter fallen ambulante und stationäre Behandlungen ohne vorhergehende OP, z. B. Klinikaufenthalte bei Erkrankungen oder die Behandlung chronischer Leiden.
Kurz gesagt: Die Jahreshöchstleistung ist der finanzielle Rahmen insgesamt, und im Vollschutz gibt es für Behandlungen ohne OP zusätzlich feste Jahreslimits, die je Tarif unterschiedlich hoch sind.
Welche Kosten übernimmt der OP-Schutz konkret?
Versichert sind medizinisch notwendige Operationen wegen Krankheit, Unfall oder Fehlentwicklung. Dazu gehören typischerweise auch Diagnostik am letzten Untersuchungstag vor der OP, die Operation selbst sowie ambulante oder stationäre Nachbehandlungen im vereinbarten Nachbehandlungszeitraum. Je nach Tarif können zusätzlich weitere Bausteine wie Vorsorge, Zahn oder Kastration in definierten Grenzen enthalten sein.
Wie wird nach GOT erstattet und was gilt im Notdienst?
Die Erstattung orientiert sich an der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Je nach Situation sind Erstattungen bis zum 4‑fachen Satz im Notfall möglich. Auch die Notdienstgebühr kann mitversichert sein, wenn ein Notfall tierärztlich bestätigt wird. Das ist einer der Punkte, der bei hohen Rechnungen am stärksten ins Gewicht fällt.
Welche Selbstbeteiligung kann ich wählen?
Die Selbstbeteiligung ist wählbar: 0 %, 10 % (max. 500 € je Rechnung) oder 20 % (max. 1.000 € je Rechnung). Eine Selbstbeteiligung senkt meist den Beitrag, dafür tragen Sie im Leistungsfall einen Teil selbst. Die Deckelung pro Rechnung hilft, große Rechnungen besser kalkulierbar zu halten.
Gibt es Wartezeiten, und ab wann besteht Schutz?
Bei Unfällen besteht sofort Versicherungsschutz. Für Krankheiten und Fehlentwicklungen gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Diese Wartezeit betrifft auch chirurgische Kastration oder Sterilisation sowie einen Notkaiserschnitt. Wichtig ist: Tritt eine Krankheit erkennbar bereits in der Wartezeit auf, kann das auch nach Ablauf der Wartezeit leistungsausschließend wirken. Für Jungtiere unter 6 Monaten kann die Wartezeit entfallen.
Sind Vorsorgeleistungen wie Impfungen und Entwurmung mitversichert?
Ja, je nach Tarif ist eine Basisvorsorge mitversichert und zwar sowohl im OP-Schutz als auch im Vollschutz. Zur Basisvorsorge zählen Floh- und Zeckenbekämpfung, Entwurmungen, Impfprophylaxe nach Empfehlung der StiKo Vet sowie therapeutische Impfungen. Zusätzlich ist eine einmalige Kennzeichnung (wählbar: Transponder oder Mikrochip) eingeschlossen.
Die Erstattung ist tarifabhängig geregelt: Im Basis-Tarif ist die Basisvorsorge nicht enthalten. Im Smart-Tarif werden Leistungen der Basisvorsorge bis zu 50 € pro Versicherungsjahr erstattet. In den Tarifen Komfort und Premium sind es bis zu 100 € pro Versicherungsjahr.
Dazu kommt ein Vorsorgebonus, wenn keine Leistungen in Anspruch genommen wurden: Nach dem ersten leistungsfreien Versicherungsjahr erhöht sich die Höchstsumme der Basisvorsorge um 50 €, nach dem zweiten direkt folgenden leistungsfreien Jahr um 150 €. Wenn in einem Jahr Leistungen genutzt werden, entfällt der Vorsorgebonus für das Folgejahr.
Für Leistungen der Basisvorsorge gelten keine Selbstbeteiligung und keine Wartezeit. Außerdem zählt die Basisvorsorge zur Jahreshöchstleistung pro Versicherungsjahr.
Sind Zahnbehandlungen und Kastration/Sterilisation versichert?
Je nach Tarif können Zahnbehandlungen und chirurgische Behandlungen der Maulhöhle mitversichert sein, oft mit klaren jährlichen Höchstbeträgen. Ebenso kann eine chirurgische Kastration oder Sterilisation als Operation erstattet werden, auch ohne dass Krankheit oder Unfall vorliegen, dann aber innerhalb der vereinbarten tariflichen Grenzen und unter Beachtung der Wartezeit-Regelungen.
Kann ich meine Katze versichern, wenn sie bereits Vorerkrankungen hat?
Das kann möglich sein. Wichtig ist die Abgrenzung: Kosten, die aus bestehenden Vorerkrankungen und deren Folgen entstehen, sind in der Regel nicht mitversichert. Für viele Halter ist genau diese Trennung der entscheidende Punkt, weil sie oft erst im Leistungsfall auffällt.
Gilt der Versicherungsschutz auch im Ausland?
Ja, bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt kann Versicherungsschutz weltweit bis zu 12 Monate bestehen. Auch Behandlungen, die gezielt im Ausland durchgeführt werden, können eingeschlossen sein. Für Auslandsleistungen gilt eine vertragliche Obergrenze, die je nach Regelung bis 20.000 € pro Vertrag reichen kann.
Kann ich später in einen besseren Tarif wechseln, und gibt es Preisvorteile bei Kombinationen?
Ein Tarifwechsel kann über eine optional wählbare Wechseloption erleichtert werden: Damit besteht ein einmaliges Recht, in einen Tarif mit höheren Leistungen oder geringerer Selbstbeteiligung zu wechseln, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Zusätzlich kann es Preisvorteile geben, wenn mehrere passende Verträge aus bestimmten Produktlinien kombiniert werden oder mehrere Tiere abgesichert sind. Entscheidend sind die konkreten Voraussetzungen im Vertrag.
Gesundheitsrisiken früh erkennen und besser einordnen
Diese Katzenkrankheiten kommen besonders häufig vor
Katzen zeigen Beschwerden oft erst spät. Umso wichtiger ist es, typische Risiken zu kennen und Warnzeichen nicht zu übersehen. Einige Erkrankungen lassen sich gut behandeln, wenn früh reagiert wird. Andere können schnell teuer werden, weil Diagnostik, Medikamente und wiederkehrende Kontrollen zusammenkommen. Die folgenden Beispiele sind bei Katzen besonders verbreitet und helfen Ihnen, das Kostenrisiko realistischer einzuschätzen.
FORL gehört zu den häufigsten Zahnerkrankungen bei Katzen und bleibt lange unbemerkt. Typisch sind Schmerzen beim Fressen, Speicheln oder Rückzug. Häufig braucht es Röntgen und eine Behandlung unter Narkose, manchmal mit Zahnentfernung. Dazu kommen Nachbehandlung und Medikamente. Wer Zahnprobleme ernst nimmt, spart der Katze Leid und sich oft Folgekosten.
CNE betrifft vor allem ältere Katzen und entwickelt sich schleichend über Monate oder Jahre. Erste Hinweise sind mehr Trinken, Gewichtsverlust oder mattes Verhalten. In der Praxis folgen Blutwerte, Urinchecks und regelmäßige Kontrollen. Häufig kommen Spezialfutter und Medikamente dazu. Die laufenden Kosten entstehen weniger auf einmal, sondern durch viele Termine und Therapieschritte.
FIP ist eine ernste Erkrankung, die durch eine Fehlreaktion auf feline Coronaviren entstehen kann. Symptome sind oft unspezifisch, etwa Fieber, Appetitverlust oder Gewichtsabnahme. Die Diagnose ist anspruchsvoll und erfordert mehrere Untersuchungen. Therapie und Betreuung können intensiv sein, inklusive Kontrollterminen. Entscheidend ist, früh abklären zu lassen, wenn sich der Zustand deutlich verändert.
Bedingungen prüfen, bevor Sie abschließen
Worauf Sie bei der Allianz Katzenversicherung achten sollten
Eine Katzenversicherung ist nur dann wirklich hilfreich, wenn die Bedingungen zu Ihrer Katze und Ihrem Alltag passen. Viele Tarife klingen im ersten Moment ähnlich, unterscheiden sich aber bei Leistungsgrenzen, Erstattung im Notfall, Wartezeiten und Eigenanteil. Wer diese Punkte vorab sauber einordnet, vermeidet Enttäuschungen im Leistungsfall und findet schneller den passenden Schutz.
Starten Sie mit der Grundentscheidung: OP Schutz oder Vollschutz. OP Schutz konzentriert sich auf medizinisch notwendige Operationen, der Vollschutz erweitert das um Behandlungen ohne Operation innerhalb einer jährlichen Höchstleistung. Das ist wichtig, weil hohe Rechnungen oft aus mehreren Posten bestehen, etwa Diagnostik, Medikamente, Klinik und Nachbehandlung. Je nachdem, ob Sie eher das große Einmalrisiko oder auch laufende Behandlungen absichern möchten, fällt die passende Richtung schnell klarer aus.
Ein zentraler Punkt ist die Erstattung nach der Gebührenordnung für Tierärzte. In der Praxis entscheidet das mit darüber, wie gut ein Tarif bei komplizierten Fällen oder außerhalb der normalen Sprechzeiten trägt. Bei der Allianz ist eine Erstattung nach GOT vorgesehen, im Notfall kann die Erstattung bis zum vierfachen Satz reichen. Prüfen Sie genau, ob das zu Ihrer Erwartung passt, gerade wenn Sie mit Tierklinik, Notdienst oder aufwendiger Diagnostik rechnen.
Achten Sie auf Wartezeiten und darauf, wann der Schutz wirklich greift. Bei der Allianz besteht sofortiger Versicherungsschutz bei Unfällen. Für Krankheit und Fehlentwicklung gilt eine Wartezeit von drei Monaten, ebenso für chirurgische Kastration oder Sterilisation und den Notkaiserschnitt. Für Jungtiere gibt es einen klaren Vorteil: Ist die Katze bei Beginn des Versicherungsschutzes jünger als sechs Monate, entfällt die Wartezeit. Auch das Mindestalter ist geregelt, Versicherungsschutz ist ab der achten Lebenswoche möglich.
Der Beitrag hängt stark davon ab, wie viel Eigenanteil Sie im Leistungsfall tragen möchten. Bei der Allianz ist die Selbstbeteiligung frei wählbar: 0 Prozent, 10 Prozent mit maximal 500 Euro pro Rechnung oder 20 Prozent mit maximal 1.000 Euro pro Rechnung. Das senkt oft den Monatsbeitrag, erhöht aber Ihren Anteil, wenn eine Rechnung kommt. Sinnvoll ist es, die Selbstbeteiligung so zu wählen, dass Sie sie im Ernstfall wirklich aus dem laufenden Budget zahlen können.
Bei älteren Katzen oder Tieren mit Vorgeschichte zählt Klartext zu Vorerkrankungen. Bei der Allianz können auch Tiere mit Vorerkrankungen versichert werden. Für Kosten, die aus diesen Erkrankungen und deren Folgen entstehen, besteht kein Versicherungsschutz. Das kann trotzdem sinnvoll sein, wenn Sie neue, unabhängige Risiken absichern möchten, etwa Unfälle oder später neu auftretende Erkrankungen, die nicht mit der Vorgeschichte zusammenhängen.
Wer langfristig plant, sollte auch die Vertragsdetails und die Abwicklung im Alltag prüfen. Bei der Allianz gibt es eine Vertragsverwaltung über die Meine Allianz App, dort lassen sich Informationen und Dokumente einsehen und Tierarztrechnungen einreichen. Für viele Halter ist auch relevant, dass ab dem vierten Versicherungsjahr auf das Recht zur Kündigung im Versicherungsfall verzichtet wird. Optional gibt es den Zusatzbaustein Wechseloption, der einmalig eine Umstellung auf einen Tarif mit höheren oder umfassenderen Leistungen oder geringerer Selbstbeteiligung ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht.
Zusammenfassung
Die Allianz Katzenversicherung gibt es in zwei Varianten: OP Schutz und Vollschutz. Beide sind in die Tarife Basis, Smart, Komfort und Premium gegliedert. OP Schutz zielt auf medizinisch notwendige Operationen ab, Vollschutz deckt zusätzlich notwendige Behandlungen ohne Operation ab. Welche Variante besser passt, hängt vor allem davon ab, ob Sie nur das große OP Risiko absichern möchten oder auch die laufenden Kosten für Diagnostik, Medikamente und Therapien planbar machen wollen.
Für eine saubere Entscheidung zählen die Tarifdetails: Jahreshöchstleistungen, Erstattung nach GOT (je Tarif bis zum vereinbarten Rahmen, im Notfall bis zum 4 fachen Satz), Wartezeiten und Selbstbeteiligung. Bei Unfällen besteht sofortiger Schutz, bei Krankheit und Fehlentwicklung gilt eine Wartezeit von drei Monaten, ebenso für chirurgische Kastration oder Sterilisation und den Notkaiserschnitt. Die Selbstbeteiligung ist wählbar mit 0 Prozent, 10 Prozent bis 500 Euro oder 20 Prozent bis 1.000 Euro je Rechnung. Praktisch ist auch der Auslandsschutz bis zu 12 Monate weltweit. Ab dem 4. Versicherungsjahr wird auf das Kündigungsrecht im Versicherungsfall verzichtet. Optional lässt sich eine Wechseloption vereinbaren, die einmalig einen Tarifwechsel auf höhere Leistungen oder geringere Selbstbeteiligung ohne neue Gesundheitsprüfung ermöglicht.
Die Beiträge hängen bei der Allianz von mehreren Faktoren ab, etwa Tarif, OP Schutz oder Vollschutz, Alter und Rasse, Haltungsform, Wohnort und der gewählten Selbstbeteiligung. Am schnellsten bekommen Sie Klarheit, wenn Sie den Beitrag berechnen und danach prüfen, ob Leistungsgrenzen, GOT Rahmen, Wartezeiten und Eigenanteil zu Ihrer Katze und Ihrem Budget passen.
Häufige Fragen
Welche Leistungen sind im Allianz OP-Schutz für Katzen typischerweise enthalten?
OP-Schutz deckt Operationen wegen Krankheit, Unfall oder Fehlentwicklung ab. Dazu gehören häufig Diagnostik rund um die OP, Narkose, Klinikaufenthalte und Nachbehandlung im vereinbarten Zeitraum. Je nach Tarif können auch Zahnleistungen, Kastration/Sterilisation, Physiotherapie nach OP und bestimmte Vorsorgemaßnahmen in festen Grenzen enthalten sein.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei der Allianz Katzenversicherung?
Sie wählen zwischen 0 %, 10 % oder 20 % Selbstbeteiligung. Bei 10 % und 20 % ist der Eigenanteil je Rechnung gedeckelt (max. 500 € bzw. 1.000 €). Das reduziert das Risiko, dass eine einzelne sehr hohe Rechnung finanziell „durchschlägt“.
Welche Impfungen und Vorsorge übernimmt die Allianz?
Im Rahmen der Basisvorsorge können Impfungen nach StiKo Vet-Empfehlung, Entwurmungen sowie Floh- und Zeckenschutz erstattungsfähig sein. Je nach Tarif gibt es dafür konkrete Höchstbeträge und teils einen Vorsorgebonus bei leistungsfreien Versicherungsjahren.
Kann ich online abschließen und den Vertrag digital verwalten?
Die Verwaltung kann digital über ein Kundenportal bzw. simplr erfolgen, inklusive Dokumentenübersicht und Rechnungseinreichung. Je nach Ablauf kann auch eine Direktabrechnung beim Tierarzt möglich sein. Welche Wege konkret zur Verfügung stehen, hängt von den vereinbarten Service- und Vertragsdetails ab.