Klein­tier­ver­si­che­rung für Kanin­chen, Vögel und Rep­ti­li­en

Bei­trag online berech­nen und Tier­arzt­kos­ten plan­bar absi­chern.

Ein Kaninchen, ein Meerschweinchen und eine Schildkröte fressen gemeinsam Gras auf einem Holztisch – Symbol für Kleintierhaltung.

Wel­che Klein­tier­ver­si­che­rung passt zu Kanin­chen, Vögeln oder Rep­ti­li­en?

Kanin­chen, Wel­len­sit­tich oder Bar­tagame, medi­zi­nisch sind Klein­tie­re oft anspruchs­vol­ler als vie­le den­ken. Schon eine Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder eine Ope­ra­ti­on kön­nen schnell ins Geld gehen, weil Spe­zi­al­wis­sen, Nar­ko­se und Nach­sor­ge auch bei klei­nen Tie­ren auf­wen­dig sind. Eine Tier­ver­si­che­rung für Klein­tie­re kann hier ent­las­ten, je nach­dem, ob Sie nur OP-Kos­ten absi­chern möch­ten oder einen brei­te­ren Schutz für Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te und Unter­su­chun­gen brau­chen. Wich­tig ist, dass Sie vor dem Abschluss wis­sen, für wel­che Tier­ar­ten der Tarif gilt und wel­che Gren­zen es gibt, zum Bei­spiel War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se bei bereits bekann­ten Erkran­kun­gen oder Ein­schrän­kun­gen beim Ein­tritts­al­ter.

Damit Sie nicht lan­ge suchen müs­sen, soll­ten Sie Tari­fe immer nach den­sel­ben Punk­ten ver­glei­chen. Prü­fen Sie, wie hoch die Erstat­tung ist, ob und bis zu wel­chem GOT-Satz abge­rech­net wird, ob es ein Jah­res­li­mit gibt und ob eine Selbst­be­tei­li­gung ver­ein­bart ist. Eben­falls rele­vant ist die Fra­ge, ob Sie Ihren Tier­arzt frei wäh­len kön­nen, wie Rech­nun­gen ein­ge­reicht wer­den und wel­che Leis­tun­gen rund um Dia­gnos­tik, Nach­be­hand­lung und Medi­ka­men­te ent­hal­ten sind. Wenn Sie jetzt berech­nen, erhal­ten Sie eine kla­re Grund­la­ge, um Schutz­um­fang und Bei­trag pas­send zu Ihrem Tier ein­zu­ord­nen, ohne sich durch Klein­ge­druck­tes zu kämp­fen.

Inhalts­ver­zeich­nis

Schnell zur pas­sen­den Absi­che­rung

Wel­ches Tier möch­ten Sie absi­chern?

Bei Klein­tie­ren und Exo­ten gibt es gro­ße Unter­schie­de bei Behand­lungs­kos­ten, typi­schen Erkran­kun­gen und auch bei den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen. Des­halb ist der schnells­te Weg zur pas­sen­den Lösung: erst die Tier­art aus­wäh­len, dann Leis­tun­gen und Bei­trag ver­glei­chen. So lan­den Sie direkt bei den Tari­fen, die wirk­lich für Ihr Tier gedacht sind und ver­mei­den unnö­ti­ge Umwe­ge über Ange­bo­te, die am Ende gar nicht pas­sen.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Ver­trau­en ist mess­bar

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Drei Bau­stei­ne, je nach Tier­art und Bedarf kom­bi­nier­bar

So funk­tio­niert der Ver­si­che­rungs­schutz für Klein­tie­re

Eine Klein­tier­ver­si­che­rung kann Tier­arzt­kos­ten plan­bar machen, aber die Leis­tun­gen unter­schei­den sich je nach Tarif deut­lich. Meist geht es um Kran­ken­schutz und OP-Kos­ten, bei Säu­ge­tie­ren oft ergänzt um einen Zahn­bau­stein. Bei exo­ti­schen Tier­ar­ten kommt ein wei­te­rer Punkt dazu: die Haft­pflicht, also der Schutz, wenn Ihr Tier einen Per­so­nen- oder Sach­scha­den ver­ur­sacht. Damit Sie schnel­ler zur pas­sen­den Lösung kom­men, fin­den Sie hier die wich­tigs­ten Bau­stei­ne im Über­blick, inklu­si­ve der typi­schen Stel­len, an denen Tari­fe sich in der Pra­xis unter­schei­den, zum Bei­spiel War­te­zei­ten, Erstat­tung nach GOT, Limits und Aus­schlüs­se.

Die Klein­tier-Kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt je nach Tarif die Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen beim Tier­arzt und in der Tier­kli­nik. Dazu zäh­len typi­scher­wei­se Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te sowie ambu­lan­te und sta­tio­nä­re The­ra­pien. Vie­le Tari­fe decken auch Ope­ra­tio­nen ab, inklu­si­ve Vor- und Nach­be­hand­lung. Ent­schei­dend für die tat­säch­li­che Erstat­tung sind weni­ger schö­ne Wer­be­wor­te, son­dern die har­ten Tarif­de­tails: bis zu wel­chem GOT-Satz erstat­tet wird, ob es ein Jah­res­li­mit gibt und ob Sie eine Selbst­be­tei­li­gung ver­ein­ba­ren.

In der Pra­xis soll­ten Sie außer­dem auf War­te­zei­ten ach­ten. Häu­fig gibt es eine all­ge­mei­ne War­te­zeit ab Ver­si­che­rungs­be­ginn und für bestimm­te Erkran­kun­gen oder Ein­grif­fe eine län­ge­re Frist. Unfäl­le sind bei eini­gen Kon­zep­ten direkt ab Start ver­si­chert. Eben­falls wich­tig: Vor­er­kran­kun­gen sind oft aus­ge­schlos­sen oder nur ein­ge­schränkt ver­si­cher­bar, des­halb kann ein frü­her Abschluss ech­te Leis­tungs­lü­cken ver­mei­den.

Je nach Tarif kön­nen zusätz­lich Bau­stei­ne oder Bud­gets ent­hal­ten sein, zum Bei­spiel für Vor­sor­ge, Kas­tra­tio­nen oder alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den. Prü­fen Sie dabei immer, ob die­se Leis­tun­gen nur über einen Bau­stein lau­fen und ob sie an fes­te Maxi­mal­be­trä­ge gebun­den sind.

Gera­de bei Kanin­chen und Meer­schwein­chen sind Zahn­pro­ble­me ein sehr häu­fi­ger Kos­ten­trei­ber. Die Zäh­ne wach­sen lebens­lang, Fehl­stel­lun­gen oder schmerz­haf­te Kan­ten müs­sen dann regel­mä­ßig kor­ri­giert wer­den, in man­chen Fäl­len auch unter Nar­ko­se. Genau dafür ist ein Zahn­bau­stein sinn­voll, denn ohne die­sen Bau­stein sind Zahn­be­hand­lun­gen je nach Tarif ganz oder teil­wei­se aus­ge­schlos­sen.

Typisch abge­deckt sind, je nach Tarif und Bud­get, zum Bei­spiel Zahn­kor­rek­tu­ren, Ein­schlei­fen oder Kür­zen, Zahn­ex­trak­tio­nen und teils auch Wur­zel­be­hand­lun­gen. Häu­fig gibt es dafür fes­te Jah­res­ma­xi­ma, die Sie vor Abschluss ken­nen soll­ten. Für Vogel­hal­ter ist zusätz­lich rele­vant, ob Schna­bel­kür­zun­gen oder ähn­li­che Maß­nah­men im Rah­men des Zahn­be­reichs mit­ge­dacht sind.

Wenn Ihr Tier bereits Zahn­pro­ble­me hat­te, lohnt ein beson­ders genau­er Blick in die Annah­me­richt­li­ni­en und War­te­zei­ten. Hier ent­schei­det sich oft, ob der Schutz im All­tag wirk­lich greift oder nur auf dem Papier gut klingt.

Die­ser Bau­stein ist kei­ne „Tier­arzt­kos­ten­ver­si­che­rung“, son­dern schützt Sie, wenn Ihr exo­ti­sches Tier einen Scha­den ver­ur­sacht. Das kann teu­er wer­den, weil Tier­hal­ter in vie­len Fäl­len auch ohne eige­nes Ver­schul­den haf­ten. Wich­tig: In der pri­va­ten Haft­pflicht sind Klein­tie­re wie vie­le Nager oder Vögel häu­fig mit­ver­si­chert, exo­ti­sche oder wil­de­re Tier­ar­ten sind dage­gen je nach Ver­trag oft aus­ge­schlos­sen. Genau hier setzt eine sepa­ra­te Tier­hal­ter­haft­pflicht für Exo­ten an.

Eine gesetz­li­che Pflicht besteht in Deutsch­land nicht flä­chen­de­ckend. Für bestimm­te Kon­stel­la­tio­nen kann aber ein behörd­li­cher Nach­weis ver­langt wer­den, zum Bei­spiel in Nord­rhein-West­fa­len. Wenn Sie Exo­ten hal­ten, ist der siche­re Weg: kurz prü­fen, wel­che Vor­ga­ben bei Ihrer zustän­di­gen Behör­de gel­ten, und dann eine Haft­pflicht wäh­len, die Ihre Tier­art aus­drück­lich ein­schließt.

Ach­ten Sie bei der Haft­pflicht beson­ders auf die ver­si­cher­ten Tier­ar­ten, die Deckungs­sum­me und dar­auf, ob auch Such‑, Fang- oder Ber­gungs­kos­ten sowie Miet­sach­schä­den sinn­voll gere­gelt sind. Das sind typi­sche Stol­per­stel­len, die spä­ter über Stress oder Ruhe ent­schei­den.

Begriff klä­ren, Tier­ar­ten rich­tig zuord­nen und Fehl­an­nah­men ver­mei­den

Was gilt eigent­lich als Klein­tier?

„Klein­tier“ ist kein fest defi­nier­ter Rechts­be­griff, der über­all gleich ver­wen­det wird. Im All­tag mei­nen vie­le damit klei­ne­re Heim­tie­re, die im Wohn­be­reich gehal­ten wer­den, zum Bei­spiel Kanin­chen, Hams­ter oder Wel­len­sit­ti­che. In der Ver­si­che­rungs­welt kommt noch etwas dazu: Anbie­ter bün­deln Tier­ar­ten unter­schied­lich, man­che spre­chen bei „Klein­tier­ver­si­che­rung“ vor allem über Klein­säu­ger, ande­re schlie­ßen aus­drück­lich auch Vögel und Rep­ti­li­en ein. Genau des­halb lohnt sich ein kur­zer Check, bevor Sie Tari­fe ver­glei­chen oder berech­nen.

Der Begriff „Heim­tier“ wird von Behör­den häu­fig als Sam­mel­be­griff für Tie­re ver­stan­den, die im Wohn­be­reich gehal­ten wer­den, dar­un­ter auch klas­si­sche Klein­tie­re wie Kanin­chen, Hams­ter, Mäu­se, Rat­ten oder Meer­schwein­chen sowie Vögel und Fische. Für Ver­si­che­run­gen ist aber nicht ent­schei­dend, wie ein Begriff umgangs­sprach­lich ver­wen­det wird, son­dern wel­che Tier­ar­ten der jewei­li­ge Tarif tat­säch­lich annimmt und ver­si­chert. Genau hier ent­ste­hen die meis­ten Miss­ver­ständ­nis­se: Ein Tarif kann „Klein­tier­ver­si­che­rung“ hei­ßen und trotz­dem bestimm­te Arten aus­neh­men oder nur unter Bedin­gun­gen (z. B. Ein­tritts­al­ter, Gesund­heits­zu­stand, spe­zi­el­le Tier­grup­pen) anbie­ten.

Im Markt sehen Sie zwei typi­sche Lini­en. Ers­tens Tari­fe, die „Klein­tier­ver­si­che­rung“ sehr breit aus­le­gen und aus­drück­lich Klein­säu­ger, Vögel und Rep­ti­li­en nen­nen. Das wird auf Pro­dukt­sei­ten oft direkt so kom­mu­ni­ziert, inklu­si­ve Tier­ar­ten­bei­spie­len. Zwei­tens Ange­bo­te, die stär­ker als „Exo­ten­ver­si­che­rung“ auf­tre­ten, aber inhalt­lich eben­falls Kanin­chen, Vögel oder Rep­ti­li­en ein­schlie­ßen. Für Ihre Ent­schei­dung ist das kein rei­nes Wor­ding-The­ma, son­dern wirkt sich auf Annah­me, Bei­trag und Leis­tungs­um­fang aus, weil Dia­gno­se- und Behand­lungs­kos­ten je nach Tier­art stark vari­ie­ren kön­nen.

Prak­tisch heißt das: Als „Klein­tie­re“ wer­den im Ver­si­che­rungs­kon­text meist Klein­säu­ger wie Kanin­chen, Meer­schwein­chen, Hams­ter oder ähn­li­che Tie­re ver­stan­den, häu­fig ergänzt um Zier­vö­gel und je nach Anbie­ter auch Rep­ti­li­en und wei­te­re exo­ti­sche Arten. Ob Ihr Tier ver­si­cher­bar ist, hängt dann nicht nur von der Tier­art ab, son­dern von den Annah­me­richt­li­ni­en des Tarifs. Gera­de bei „Exo­ten“ ist die Band­brei­te groß, des­halb wer­den bestimm­te Arten teils nur nach kon­kre­ter Anfra­ge ver­si­chert.

Wich­tig ist außer­dem die sau­be­re Tren­nung der Pro­dukt­ty­pen: Eine Klein­tier­ver­si­che­rung zielt in der Regel auf Tier­arzt­kos­ten (OP und Behand­lun­gen). Die Tier­hal­ter­haft­pflicht ist etwas ande­res und betrifft Schä­den, die Ihr Tier Drit­ten zufügt. Vie­le „zah­me“ Klein­tie­re sind über die Pri­vat­haft­pflicht mit­ab­ge­deckt, exo­ti­sche oder wil­de Tie­re sind dage­gen je nach Ver­trag häu­fig aus­ge­schlos­sen, wes­halb dann eine sepa­ra­te Lösung nötig sein kann.

Leis­tungs­um­fang nach Tarif­stu­fe: So erken­nen Sie schnell die Unter­schie­de

Die­se Leis­tun­gen sind in der Klein­tier­ver­si­che­rung ent­hal­ten

Bei Klein­tie­ren und Exo­ten ent­schei­det nicht der Name des Tarifs, son­dern der kon­kre­te Leis­tungs­rah­men: Wie hoch ist die jähr­li­che Erstat­tung, bis zu wel­chem GOT-Satz wer­den Tier­arzt­kos­ten über­nom­men, sind Not­dienst­ge­büh­ren ent­hal­ten und wie lan­ge ist die Nach­be­hand­lung nach einer OP mit­ver­si­chert. In der fol­gen­den Über­sicht sehen Sie die Tarif­stu­fen im direk­ten Ver­gleich, damit Sie die für Ihr Tier pas­sen­de Absi­che­rung schnel­ler ein­ord­nen und anschlie­ßend den Bei­trag berech­nen kön­nen.

Wich­tig: Die Unter­schie­de zei­gen sich oft an weni­gen Stel­len, die im Ernst­fall aber viel aus­ma­chen. Dazu zäh­len die Ver­si­che­rungs­sum­me (begrenz­te Jah­res­leis­tung oder ohne Limit), der Erstat­tungs­satz nach GOT, die Über­nah­me von Not­dienst­ge­büh­ren sowie Bud­gets für Vor­sor­ge, alter­na­ti­ve The­ra­pien oder Zahn­leis­tun­gen bei Klein­säu­gern. Nut­zen Sie die Tabel­le des­halb wie eine Check­lis­te: Wel­che Punk­te sind Ihnen wirk­lich wich­tig, und was darf im Zwei­fel nicht feh­len?

Leis­tun­gen & Tari­fe im Über­blick

So lesen Sie die Tabel­le: Links ste­hen die Leis­tun­gen, oben die Tarif­stu­fen. Haken zei­gen, was ent­hal­ten ist; Beträ­ge nen­nen fes­te Bud­gets oder Gren­zen.

Leis­tun­gen Basis­schutz Stan­dard­schutz Rund­um­schutz
Ver­si­che­rungs­sum­me 3.000 Euro 5.000 Euro unbe­grenzt
Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl
Über­nah­me Tier­arzt­ge­büh­ren
bis zum 3-/4‑­fa­chen GoT-Satz

bis 3‑fach

bis 3‑fach

bis 4‑fach
Über­nah­me Not­dienst­ge­bühr
ℹ️ Alter­na­ti­ve Heil­be­hand­lun­gen (z. B. Aku­punk­tur, Homöo­pa­thie, Phy­sio­the­ra­pie)
100 Euro

200 Euro
ℹ️ Osteo­pa­thie & Heil­prak­ti­ker­be­hand­lung nach OP
200 Euro
Kas­tra­ti­on
200 Euro
Nach­be­hand­lung
bis X Tage nach OP

15 Tage

15 Tage

30 Tage
Imp­fun­gen, Para­si­ten­mit­tel, Blut­checks
200 Euro
Zahn­ex­trak­ti­on / Wur­zel­be­hand­lung
500 Euro (bei Säu­ge­tie­ren)

500 Euro (bei Säu­ge­tie­ren)
Zahn­pro­phy­la­xe (Zahn­stein, Rei­ni­gung, Kür­zung)
200 Euro (bei Säu­ge­tie­ren)

500 Euro (bei Säu­ge­tie­ren)

Für vie­le Hal­ter ist die Ent­schei­dung am ein­fachs­ten, wenn Sie drei Punk­te prio­ri­sie­ren: Erstat­tungs­sum­me, GOT-Satz und Not­fall­re­ge­lung. Wenn Sie Wert auf mög­lichst viel Spiel­raum bei hohen Rech­nun­gen legen, ist eine unbe­grenz­te Erstat­tung der stärks­te Hebel. Wenn Sie häu­fi­ger außer­halb der Sprech­zei­ten in die Kli­nik müss­ten, ist die Not­dienst­ge­bühr ein rele­van­ter Pra­xis­punkt. Bei Klein­säu­gern lohnt zusätz­lich der Blick auf den Zahn­be­reich, weil Kor­rek­tu­ren, Extrak­tio­nen oder Pro­phy­la­xe je nach Tier schnell wie­der­keh­ren­de Kos­ten ver­ur­sa­chen kön­nen. Maß­geb­lich sind immer die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen und die im Antrag gewähl­te Tarif­stu­fe.

Gut infor­miert zu angren­zen­den Ver­si­che­rungs­the­men

Die­se The­men könn­ten für Sie eben­falls rele­vant sein

Klein­tie­re und Exo­ten brin­gen beson­de­re Anfor­de­run­gen bei Tier­arzt­kos­ten und Hal­tung mit. Oft lohnt es sich zusätz­lich, angren­zen­de Ver­si­che­rungs­the­men mit­zu­den­ken, ent­we­der weil sie bei exo­ti­schen Tier­ar­ten schnell rele­vant wer­den oder weil sie die Tier­arzt­kos­ten-Absi­che­rung sinn­voll ergän­zen. Hier fin­den Sie drei The­men, die häu­fig zusam­men mit einer Klein­tier­ver­si­che­rung recher­chiert wer­den.

Grüne Schlange, Skorpion und Spinne auf einem Ast im Terrarium – Symbolbild für exotische Tiere und Tierhalterhaftpflicht
Exo­ti­sche Tier­hal­ter­haft­pflicht

Für vie­le Exo­ten kann eine sepa­ra­te Tier­hal­ter­haft­pflicht sinn­voll sein, weil Schä­den an Drit­ten schnell teu­er wer­den. Ent­schei­dend ist, dass Ihre Tier­art im Ver­trag aus­drück­lich ein­ge­schlos­sen ist und die Deckungs­sum­me zu Ihrem Risi­ko passt.

Hund und Katze sitzen friedlich nebeneinander auf einer Wiese im Sonnenlicht – Symbol für Tiergesundheit und Schutz
Tier­kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt je nach Tarif nicht nur OP-Kos­ten, son­dern auch Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te. Wenn Sie einen brei­ten Schutz möch­ten, hilft der Ver­gleich von Erstat­tung, GOT-Satz, Limits und War­te­zei­ten.

Tierärztin hält eine Katze im Arm – Symbolbild für tiermedizinische Versorgung mit Tier-OP-Versicherung
Tier-OP-Ver­si­che­rung

Die Tier-OP-Ver­si­che­rung fokus­siert sich auf Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Vor- und Nach­be­hand­lung. Das ist oft eine güns­ti­ge Ein­stiegs­lö­sung, wenn Sie vor allem das finan­zi­el­le Risi­ko einer teu­ren OP abfe­dern möch­ten.

Bei­trags­hö­he abhän­gig von Tier­art, Alter und Tarif­wahl

Was kos­tet eine Klein­tier­ver­si­che­rung?

Die Kos­ten einer Klein­tier­ver­si­che­rung las­sen sich nicht mit einem Pau­schal­preis beant­wor­ten, weil die Bei­trags­hö­he vor allem von drei Din­gen abhängt: Tier­art, Alter und Tarif­stu­fe. Ein Kanin­chen hat ande­re typi­sche Behand­lungs­ri­si­ken als ein Papa­gei oder eine Schild­krö­te. Dazu kommt, ob Sie einen Basis­schutz mit kla­rer Jah­res­gren­ze wäh­len oder einen Rund­um­schutz, der deut­lich mehr Leis­tungs­spiel­raum bie­tet. Optio­nal kann bei Klein­säu­gern außer­dem ein Zahn­be­reich ent­schei­dend sein, weil Zahn­pro­ble­me bei man­chen Arten regel­mä­ßig auf­tre­ten und schnell teu­er wer­den.

Im All­tag lohnt es sich, den Bei­trag nicht iso­liert zu betrach­ten, son­dern immer zusam­men mit dem Leis­tungs­rah­men. Zwei Tari­fe kön­nen preis­lich nah bei­ein­an­der­lie­gen, aber beim GOT-Satz, bei Not­dienst­ge­büh­ren, bei Nach­be­hand­lung nach OP oder bei Bud­gets für Vor­sor­ge deut­lich aus­ein­an­der­ge­hen. Genau die­se Punk­te ent­schei­den spä­ter, ob eine Rech­nung „durch­läuft“ oder ob Sie auf einem Teil der Kos­ten sit­zen blei­ben. Wenn Sie gezielt ver­glei­chen möch­ten, hilft eine Sor­tie­rung nach Tier­grup­pen, denn die Kal­ku­la­ti­on unter­schei­det sich je nach Gat­tung meist stär­ker als zwi­schen ein­zel­nen Namen inner­halb der­sel­ben Grup­pe.

Bei­trags­bei­spie­le nach Gat­tung (Stand: Juli 2025):

Rep­ti­li­en­ver­si­che­rung (Bei­spie­le):

  • Grie­chi­sche Land­schild­krö­te (5 Jah­re): ab 10,28 € bis 28,12 €

  • Leo­pard­ge­cko (2 Jah­re): ab 10,91 € bis 27,30 €

  • Boa Con­stric­tor (4 Jah­re): ab 16,37 € bis 32,77 €

Vogel­ver­si­che­rung (Bei­spie­le):

  • Ara Mac­ar­a­na (4 Jah­re): ab 14,98 € bis 29,98 €

  • Wel­len­sit­tich (1 Jahr): ab 10,28 €

Klein­tier­ver­si­che­rung für Klein­säu­ger (Bei­spie­le):

  • Zwerg­wid­der (1 Jahr) mit Zahn­zu­satz: ab 69,99 €

  • Meer­schwein­chen US-Ted­dy (1 Jahr): ab 27,99 €

  • Chin­chil­la (2 Jah­re): ab 18,02 €

  • Frett­chen: wird meist wie ande­re Klein­säu­ger ein­ge­stuft, den kon­kre­ten Bei­trag sehen Sie im Rech­ner pas­send zu Alter und Tarif

Am schnells­ten fin­den Sie Ihren ech­ten Bei­trag, wenn Sie Ihr Tier aus­wäh­len und die Tarif­stu­fe direkt durch­rech­nen. Dann sehen Sie sofort, was der Schutz monat­lich kos­tet und wel­che Leis­tun­gen im gewähl­ten Paket kon­kret ent­hal­ten sind.

Absi­che­rung, wenn es dar­auf ankommt

War­um sich eine Klein­tier­ver­si­che­rung wirk­lich lohnt

Bei Klein­tie­ren wird oft unter­schätzt, wie schnell Tier­arzt­kos­ten stei­gen kön­nen. Eine Zahn­kor­rek­tur beim Kanin­chen, eine Dia­gnos­tik mit Rönt­gen und Labor beim Meer­schwein­chen oder eine Behand­lung beim rep­ti­li­en­kun­di­gen Tier­arzt sind medi­zi­nisch anspruchs­voll und damit häu­fig teu­rer, als vie­le Hal­ter erwar­ten. Eine Klein­tier­ver­si­che­rung hilft, die­se Kos­ten plan­bar zu machen. Sie sorgt dafür, dass Ent­schei­dun­gen im Not­fall nicht am Geld hän­gen, son­dern dar­an, was medi­zi­nisch sinn­voll ist.

Klein­tie­re sind kei­ne „klei­nen Fäl­le“. Schon die Unter­su­chung kann auf­wen­di­ger sein, weil spe­zi­el­le Erfah­rung, ange­pass­te Nar­ko­se­ver­fah­ren und kon­trol­lier­te Nach­sor­ge nötig sind. Das gilt beson­ders für Rep­ti­li­en und vie­le Vogel­ar­ten, bei denen nicht jede Pra­xis die pas­sen­de Aus­stat­tung oder Exper­ti­se hat. Wenn dann meh­re­re Ter­mi­ne, Medi­ka­men­te oder ein sta­tio­nä­rer Auf­ent­halt dazu­kom­men, sum­mie­ren sich die Aus­ga­ben schnell. Eine Ver­si­che­rung kann die­se Belas­tung abfe­dern, je nach­dem, ob Sie nur OP-Kos­ten absi­chern oder einen brei­te­ren Schutz für Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te wäh­len.

Ent­schei­dend ist, wie pra­xis­taug­lich der Tarif wirk­lich ist. Ach­ten Sie weni­ger auf „schö­ne Wor­te“, son­dern auf die Regeln, die spä­ter über die Erstat­tung ent­schei­den: bis zu wel­chem GOT-Satz gezahlt wird, ob es Jah­res­li­mits gibt, wie Not­dienst­ge­büh­ren gere­gelt sind und ob Vor- und Nach­be­hand­lun­gen nach einer OP ein­ge­schlos­sen sind. Bei Klein­säu­gern ist außer­dem der Zahn­be­reich ein typi­scher Knack­punkt. Gera­de bei Kanin­chen oder Meer­schwein­chen kön­nen Zahn­pro­ble­me wie­der­keh­rend sein. Ein Zahn­bau­stein kann hier sinn­voll sein, wenn er die Leis­tun­gen abdeckt, die in Ihrer Tier­art tat­säch­lich häu­fig anfal­len.

Auch das Timing spielt eine Rol­le. Vie­le Tari­fe schlie­ßen bereits bekann­te Erkran­kun­gen aus und arbei­ten mit War­te­zei­ten. Wer früh abschließt, redu­ziert das Risi­ko, dass wich­ti­ge The­men spä­ter nicht mehr ver­si­cher­bar sind. Gleich­zei­tig gilt: Eine Klein­tier­ver­si­che­rung ersetzt kei­ne gute Hal­tung und kei­ne regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le, sie nimmt aber den finan­zi­el­len Druck aus Situa­tio­nen, in denen schnel­le Ent­schei­dun­gen nötig sind. Wenn Sie den Bei­trag berech­nen, soll­ten Sie des­halb immer par­al­lel prü­fen, ob der Tarif zu Ihrer Tier­art passt und die Punk­te abdeckt, die in der Pra­xis am häu­figs­ten rele­vant wer­den.

Trans­pa­renz bei Tier­arzt­kos­ten, damit Sie Bei­trä­ge und Schutz rea­lis­tisch ein­ord­nen kön­nen

So viel kos­ten häu­fi­ge Behand­lun­gen bei Klein­tie­ren im Über­blick

Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche Tier­arzt­kos­ten bei Klein­tie­ren als Richt­wer­te. Abge­rech­net wird in Deutsch­land nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT). Je nach Auf­wand sind in der Regel unter­schied­li­che Stei­ge­rungs­fak­to­ren mög­lich, im Not­dienst kom­men meist höhe­re Sät­ze plus Not­dienst­pau­scha­le dazu. Dazu kön­nen Kos­ten für Dia­gnos­tik, Nar­ko­se, Mate­ria­li­en, Medi­ka­men­te und sta­tio­nä­re Auf­nah­me kom­men. Ent­schei­dend ist am Ende, ob Ihr Tarif sol­che Kos­ten in der Brei­te trägt und bis zu wel­chem GOT-Satz erstat­tet wird.

Zäh­ne und Magen Darm sind häu­fi­ge Kos­ten­trei­ber

Kanin­chen sind anfäl­lig für Zahn­fehl­stel­lun­gen und Ver­dau­ungs­pro­ble­me. Was harm­los wirkt, wird schnell teu­er, weil oft Bild­ge­bung, Nar­ko­se oder meh­re­re Ter­mi­ne nötig sind. Gera­de bei Zahn­pro­ble­men geht es sel­ten um „ein­mal behan­deln“, son­dern um Kon­trol­le und Nach­sor­ge.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Zahn­kor­rek­tur 50–100 €, Zahn­wur­zel OP bis 255 €, Magen Darm The­ra­pie 150–500 €

Wich­tig im Tarif: Erstat­tung für Dia­gnos­tik, Nar­ko­se und Nach­be­hand­lung, idea­ler­wei­se auch Vor­sor­ge.

Atem­we­ge, Zäh­ne und Tumo­re tref­fen vie­le Hal­ter uner­war­tet

Meer­schwein­chen zei­gen Beschwer­den oft spät. Dann sind Dia­gnos­tik und Behand­lung meist inten­si­ver, zum Bei­spiel bei Atem­wegs­in­fek­ten oder Tumo­ren. Auch Zahn­the­men sind häu­fig und kön­nen wie­der­keh­ren­de Kos­ten ver­ur­sa­chen.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Zahn­kor­rek­tur 100–300 €, Atem­wegs­er­kran­kung 150–500 €, Tumor­ent­fer­nung 400–1.500 €

Wich­tig im Tarif: Gute Abde­ckung für Dia­gnos­tik und Ope­ra­tio­nen, plus Nach­sor­ge und Medi­ka­men­te.

Spe­zi­al­wis­sen und Dia­gnos­tik machen Vogel­kos­ten spür­bar

Bei Papa­gei­en braucht es oft vogel­kun­di­ge Tier­ärz­te. Schna­bel, Kropf und inne­re Orga­ne erfor­dern häu­fig Labor, Rönt­gen und geziel­te Medi­ka­men­te. Je grö­ßer der Vogel, des­to höher sind meist Auf­wand und Kos­ten.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Schna­bel­kor­rek­tur ab 29 €, Rönt­gen plus Blut­un­ter­su­chung 80–420 €, Kropf­ent­zün­dung 100–400 €

Wich­tig im Tarif: Dia­gnos­tik und Labor soll­ten sau­ber mit­ver­si­chert sein, ide­al auch sta­tio­nä­re Behand­lung.

Klein, aber im Ernst­fall schnell vier­stel­lig

Wel­len­sit­ti­che erkran­ken teils akut. Tumo­re, Atem­wegs­pro­ble­me oder Ver­let­zun­gen erfor­dern häu­fig Rönt­gen und Medi­ka­men­te, manch­mal auch Ope­ra­tio­nen. Bei klei­nen Vögeln zählt außer­dem eine schnel­le Ver­sor­gung, oft auch im Not­dienst.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Tumor­ent­fer­nung 400–1.200 €, Atem­we­ge 150–350 €, Rönt­gen 80–300 €

Wich­tig im Tarif: Not­fall­ver­sor­gung, Dia­gnos­tik und OP Kos­ten soll­ten nicht an nied­ri­gen Limits schei­tern.

Pan­zer, Lege­not und Infek­tio­nen brau­chen Rep­ti­li­en­pro­fis

Schild­krö­ten benö­ti­gen spe­zia­li­sier­te Tier­ärz­te, gera­de bei Pan­zer­ver­let­zun­gen, Lege­not oder Infek­tio­nen. Häu­fig kom­men Bild­ge­bung, sta­tio­nä­re Über­wa­chung und Medi­ka­men­te hin­zu. Das treibt die Rech­nung schnel­ler nach oben als vie­le erwar­ten.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Lege­not OP ca. 260 €, Pan­zer­bruch 400–1.500 €, Infek­tio­nen 150–300 €

Wich­tig im Tarif: OP und sta­tio­nä­re Leis­tun­gen, plus Dia­gnos­tik und Nach­be­hand­lung.

Hal­tung und Para­si­ten sind typi­sche Ursa­chen für Tier­arzt­kos­ten

Bei Cha­mä­le­ons und Geckos füh­ren Para­si­ten, Häu­tungs­stö­run­gen oder Augen­pro­ble­me oft zu wie­der­hol­ten Behand­lun­gen. Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te sind hier ein zen­tra­ler Kos­ten­block, nicht nur die „eine“ Behand­lung.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Para­si­ten­be­hand­lung 100–300 €, Augen­in­fek­ti­on 80–250 €, Häu­tungs­pro­ble­me 100–200 €

Wich­tig im Tarif: Ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te soll­ten klar umfasst sein.

Dia­gnos­tik ist auf­wen­dig, Atem­we­ge sind ein Klas­si­ker

Bei Schlan­gen ist Dia­gnos­tik oft kom­plex, etwa bei Atem­wegs­pro­ble­men oder inne­ren Infek­tio­nen. Rönt­gen, Ultra­schall oder Endo­sko­pie kön­nen nötig sein, teils unter Nar­ko­se. Auch Lege­not kann eine inten­si­ve­re Behand­lung erfor­dern.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Rönt­gen 100–250 €, Lun­gen­ent­zün­dung 200–600 €, Lege­not medi­ka­men­tös 150–250 €

Wich­tig im Tarif: Dia­gnos­tik und Nar­ko­se­kos­ten müs­sen mit­ge­dacht sein, nicht nur OP Leis­tun­gen.

Zäh­ne und Tumor­ri­si­ken sor­gen oft für wie­der­keh­ren­de Kos­ten

Vie­le Nager nei­gen zu Zahn­pro­ble­men. Dazu kom­men Tumo­re oder Atem­wegs­in­fek­te, die Dia­gnos­tik und teils Ope­ra­tio­nen erfor­dern. Wer hier absi­chert, soll­te auf soli­de Limits und eine sau­be­re Kos­ten­er­stat­tung ach­ten.

Behand­lungs­kos­ten (Richt­wer­te): Zahn­be­hand­lung 120–350 €, Tumor OP 400–1.000 €, Atem­we­ge 150–300 €

Wich­tig im Tarif: Gute Erstat­tung für wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen und OP, plus Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge.

Wer hier ein­mal sau­ber hin­schaut, spart sich spä­ter Dis­kus­sio­nen mit dem Ver­si­che­rer. Denn die span­nends­te Fra­ge ist nicht „Wie hoch ist der Bei­trag?“, son­dern: Wann wird wirk­lich gezahlt und wann grei­fen War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se oder Ein­schrän­kun­gen? Im nächs­ten Abschnitt sehen Sie des­halb in Klar­text, in wel­chen Fäl­len eine Klein­tier­ver­si­che­rung typi­scher­wei­se leis­tet und wann nicht.

Klar­heit im Scha­den­fall

Wann Ihre Klein­tier­ver­si­che­rung leis­tet und wann nicht

Die Klein­tier­ver­si­che­rung zahlt, wenn …

Die Klein­tier­ver­si­che­rung zahlt nicht, wenn …

Ant­wor­ten auf die wich­tigs­ten Fra­gen von Tier­hal­tern

Was Sie schon immer über Klein­tier­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Eine Klein­tier­ver­si­che­rung ist eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung für klei­ne­re Heim­tie­re und teils auch Exo­ten. Je nach Tarif wer­den Tier­arzt­kos­ten bei Krank­heit und Unfall erstat­tet, häu­fig inklu­si­ve Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, OPs sowie Vor- und Nach­be­hand­lung. Ent­schei­dend ist, ob es sich um eine rei­ne OP-Absi­che­rung han­delt oder um eine Kran­ken­ver­si­che­rung, die auch ambu­lan­te Behand­lun­gen ein­schließt.

Das hängt vom Anbie­ter ab. Typisch ver­si­cher­bar sind zum Bei­spiel Kanin­chen, Meer­schwein­chen, Chin­chil­las, Degus, Rat­ten und teils auch Frett­chen. In man­chen Lösun­gen sind auch Vögel (z. B. Wel­len­sit­ti­che, Papa­gei­en) und Rep­ti­li­en (z. B. Schild­krö­ten, Geckos, Schlan­gen) ein­ge­schlos­sen oder sepa­rat vor­ge­se­hen.

In guten Tari­fen gehö­ren Tier­arzt­be­hand­lun­gen bei Krank­heit und Unfall dazu, zum Bei­spiel Unter­su­chun­gen, Bild­ge­bung, Labor, Medi­ka­men­te, Ope­ra­tio­nen sowie die Nach­sor­ge. Ob auch sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te, alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den oder bestimm­te Spe­zi­al­leis­tun­gen ent­hal­ten sind, ist tarif­ab­hän­gig. Wich­tig ist immer der Blick in den Leis­tungs­ka­ta­log und in die Aus­schlüs­se.

Teil­wei­se. Vie­le Tari­fe unter­schei­den klar zwi­schen „medi­zi­nisch not­wen­dig“ und „Vor­sor­ge“. Man­che Lösun­gen haben ein jähr­li­ches Vor­sor­ge­bud­get, ande­re schlie­ßen Vor­sor­ge kom­plett aus oder bin­den sie an Bedin­gun­gen. Wenn Ihnen Vor­sor­ge wich­tig ist, soll­te das im Tarif expli­zit gere­gelt sein.

Nicht auto­ma­tisch. Zahn­pro­ble­me sind bei Kanin­chen und eini­gen Nagern häu­fig und kön­nen schnell teu­er wer­den. Vie­le Ver­si­che­run­gen lösen das über kla­re Ein­schrän­kun­gen, Bud­gets oder einen sepa­ra­ten Zahn­bau­stein. Wenn Ihr Tier zu Zahn­pro­ble­men neigt, lohnt sich genau die­ser Punkt im Bedin­gungs­werk beson­ders.

Auch hier gilt: nicht pau­schal. Schna­bel­kor­rek­tu­ren, Ent­zün­dun­gen oder Dia­gnos­tik bei spe­zia­li­sier­ten vogel­kun­di­gen Tier­ärz­ten kön­nen in man­chen Tari­fen ein­ge­schlos­sen sein (bspw. Cle­os), in ande­ren nur teil­wei­se oder gar nicht. Bei Vogel­hal­tern ist das ein zen­tra­ler Ver­gleichs­punkt.

Ja, oft. Vie­le Ver­si­che­rer haben War­te­zei­ten für Krank­hei­ten, teil­wei­se auch für bestimm­te Dia­gno­sen oder Ein­grif­fe. Unfäl­le sind in man­chen Tari­fen frü­her mit­ver­si­chert als Krank­hei­ten, das ist aber nicht über­all gleich. Ein Bei­spiel: Bei Cle­os wird eine War­te­zeit von 30 Tagen genannt.

Der Bei­trag hängt vor allem von Tier­art, Alter, Tarif (OP oder Kran­ken), Leis­tungs­gren­zen, Selbst­be­tei­li­gung und optio­na­len Bau­stei­nen ab. Bei Exo­ten und spe­zia­li­sier­ten Tier­ar­ten ist der Bei­trag oft höher, weil Dia­gnos­tik und Behand­lung nur bei spe­zia­li­sier­ten Pra­xen mög­lich sind und Kos­ten schnell stei­gen.

Eine Selbst­be­tei­li­gung bedeu­tet, dass Sie einen fes­ten Betrag oder einen pro­zen­tua­len Anteil je Rech­nung selbst tra­gen. Das senkt meist den Bei­trag, kann sich aber bei häu­fi­gen Behand­lun­gen schnell bemerk­bar machen. Prak­tisch ist: Wer eher sel­ten zum Tier­arzt muss, pro­fi­tiert häu­fi­ger von einer Selbst­be­tei­li­gung. Wer regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len oder wie­der­keh­ren­de The­men erwar­tet, fährt oft bes­ser ohne oder mit nied­ri­ger SB.

Vor­er­kran­kun­gen sind in der Pra­xis einer der häu­figs­ten Grün­de für Aus­schlüs­se, Risi­ko­zu­schlä­ge oder Ableh­nun­gen. Vie­le Ver­si­che­rer ver­si­chern nur „zukünf­ti­ge“ Erkran­kun­gen und schlie­ßen bekann­te, bereits ange­ra­te­ne oder lau­fen­de Behand­lun­gen aus. Wenn es bereits Dia­gno­sen gibt, ist eine sau­be­re, schrift­li­che Klä­rung vor Abschluss wich­tig, damit es spä­ter kei­ne Über­ra­schun­gen gibt.

Das ist tarif­ab­hän­gig. Man­che Tari­fe leis­ten im Aus­land für Rei­sen (häu­fig zeit­lich begrenzt), ande­re nur in Deutsch­land. Wenn Sie regel­mä­ßig ver­rei­sen oder im Grenz­ge­biet woh­nen, soll­te der räum­li­che Gel­tungs­be­reich aus­drück­lich geprüft wer­den.

Die Kün­di­gungs­frist steht im Ver­trag. Häu­fig ist eine Kün­di­gung zum Ende der Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode mög­lich, teils gibt es auch Son­der­kün­di­gungs­rech­te, etwa bei Bei­trags­er­hö­hun­gen. Wenn Sie wech­seln möch­ten, soll­te der neue Schutz erst ste­hen, bevor der alte Ver­trag endet, damit kei­ne Lücke ent­steht.

Sie haben noch Fra­gen zur Tier­ver­si­che­rung? In unse­ren aus­führ­li­chen FAQ fin­den Sie Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Anlie­gen rund um Leis­tun­gen, Anbie­ter, Tier­ar­ten und Ver­trags­be­din­gun­gen.

Gut abge­si­chert: für Tier und Hal­ter

Die­se The­men loh­nen sich für Sie eben­falls

Tier­arzt­kos­ten, Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen und recht­li­che Fra­gen betref­fen nicht nur Ihr Tier, son­dern oft auch Sie als Hal­ter. Wer sich mit Klein­tier­ver­si­che­rung beschäf­tigt, stol­pert schnell über The­men wie Tier­arzt­be­such, GOT und die Fra­ge, wel­che Ver­si­che­run­gen Sie selbst im All­tag sinn­voll ergän­zen. Hier fin­den Sie pas­sen­de Inhal­te, die Ihnen hel­fen, Kos­ten bes­ser ein­zu­ord­nen, typi­sche Feh­ler zu ver­mei­den und Ihr Risi­ko als Hal­ter rea­lis­tisch abzu­si­chern.

Mehrere Tierhalter mit Hunden und Katze im Wartezimmer einer Tierarztpraxis – der Alltag vor einer tierärztlichen Behandlung.
Tier­arzt­be­such: so geht’s

Ein Tier­arzt­ter­min ist für vie­le Tie­re Stress. Mit guter Vor­be­rei­tung las­sen sich Trans­port, War­te­zeit und Unter­su­chung deut­lich ent­spann­ter gestal­ten. Sie erfah­ren, wie Sie typi­sche Feh­ler ver­mei­den und wann ein Besuch wirk­lich drin­gend ist.

Frau geht mit ihrem Hund an der Leine in eine Tierarztpraxis – Symbolbild für Tierarztbesuche und die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT)

Die GOT bestimmt, wie Tier­arzt­leis­tun­gen abge­rech­net wer­den und war­um Rech­nun­gen je nach Auf­wand stark schwan­ken kön­nen. Hier sehen Sie, wie die Sät­ze zustan­de kom­men und wor­auf Sie bei Kos­ten­vor­anschlä­gen ach­ten soll­ten.

Drei Anbie­ter? Der Markt ist klein, aber viel­fäl­ti­ger, als vie­le den­ken

Wel­cher Anbie­ter passt zu Ihrem Klein­tier?

Der Markt für Klein­tier­ver­si­che­run­gen ist deut­lich über­schau­ba­rer als bei Hund und Kat­ze. Trotz­dem stimmt „nur drei Anbie­ter“ so nicht. Je nach Tier­art gibt es meh­re­re Wege zur Absi­che­rung, teils direkt beim Anbie­ter, teils über Part­ner­lö­sun­gen. Der wich­tigs­te Punkt für Ihre Ent­schei­dung ist weni­ger der Name auf der Poli­ce, son­dern die Fra­ge: Passt der Tarif wirk­lich zu Ihrer Tier­grup­pe und zu den Kos­ten, die in der Pra­xis typi­scher­wei­se ent­ste­hen?

Wenn Sie Anbie­ter ver­glei­chen, soll­ten Sie zuerst die Basis klä­ren: Wel­che Tie­re sind über­haupt ver­si­cher­bar und mit wel­chem Leis­tungs­mo­dell? Man­che Tari­fe sind klar als Klein­tier-Kran­ken­ver­si­che­rung auf­ge­baut, ande­re funk­tio­nie­ren modu­lar über Zusatz­bau­stei­ne. Bei Exo­ten wird häu­fig über Spe­zi­al­lö­sun­gen gear­bei­tet, die für Rep­ti­li­en, Vögel und klei­ne Säu­ge­tie­re eige­ne Limits und Regeln haben. Genau hier ent­ste­hen die gro­ßen Unter­schie­de bei Preis, Leis­tungs­um­fang und „Papier­lo­gik“ in den Bedin­gun­gen.

1) Brei­ter Rund­um­schutz für vie­le Klein­tie­re (Klein­säu­ger, Vögel, Rep­ti­li­en)
Ein Bei­spiel ist Cle­os: Dort wird die Klein­tier-Kran­ken­ver­si­che­rung als kom­plet­ter Schutz gedacht, je nach Tarif­stu­fe mit fes­ten Ver­si­che­rungs­sum­men oder unbe­grenz­tem Rah­men. In den Unter­la­gen und Pro­dukt­in­fos fin­den sich Leis­tun­gen wie OPs unter Voll oder Teil­nar­ko­se, ein Kas­tra­ti­ons­bud­get (z. B. 200 €) sowie eine gere­gel­te Kos­ten­über­nah­me für Kli­nik-Auf­ent­halt und Nach­be­hand­lung nach OP (tarif­ab­hän­gig, z. B. 15 bis 30 Tage). Das ist für vie­le Hal­ter rele­vant, weil gera­de Nach­sor­ge und Kli­nik­auf­ent­halt schnell teu­er wer­den.

2) Digi­tal und modu­lar, mit Zusatz­bau­stei­nen
Figo arbei­tet stark über anpass­ba­re Zusatz­ver­si­che­run­gen (zum Bei­spiel Zahn­schutz). Für Kanin­chen wird der Zahn­be­reich in der Pra­xis oft zum Kos­ten­trei­ber, daher ist rele­vant, ob ein Zahn­bau­stein über­haupt mög­lich ist und wel­che Gren­zen gel­ten. Bei Figo wird der Zahn­schutz als sepa­ra­ter Bau­stein beschrie­ben, inklu­si­ve Anga­ben zur Erstat­tungs­hö­he.
Für Sie zählt hier: Modu­la­re Tari­fe kön­nen gut pas­sen, wenn Sie gezielt ein­zel­ne Risi­ken absi­chern möch­ten. Gleich­zei­tig müs­sen Sie sau­ber prü­fen, wel­che Bau­stei­ne Sie wirk­lich brau­chen, damit am Ende kein „güns­ti­ger Grund­ta­rif“ bleibt, der die typi­schen Kos­ten Ihrer Tier­art nicht abdeckt.

3) Exo­ten-Spe­zia­list mit eige­nen Limits je Tier­grup­pe
Pet­co­ver posi­tio­niert sich als Ver­si­che­rung für exo­ti­sche Haus­tie­re und nennt Tier­ar­ten wie Rep­ti­li­en, Vögel und klei­ne Säu­ge­tie­re expli­zit. Auf­fäl­lig sind die getrenn­ten Deckungs­rah­men je Kate­go­rie, etwa „bis zu 3.000 €“ für klei­ne Säu­ge­tie­re sowie Regeln zu War­te­zei­ten (z. B. kei­ne War­te­zeit bei Ver­let­zun­gen, 14 Tage bei Krank­hei­ten) und zur Selbst­be­tei­li­gung (z. B. 30 € oder 130 € je Scha­dens­fall, je nach Wahl).
Das kann eine pas­sen­de Lösung sein, wenn Sie ein Tier ver­si­chern möch­ten, das bei klas­si­schen Tier­kran­ken­ver­si­che­rern oft gar nicht vor­ge­se­hen ist. Ent­schei­dend ist dann, ob das Jah­res­li­mit zu Ihrem Risi­ko passt und wie breit Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und ergän­zen­de Behand­lun­gen abge­deckt sind.

So tref­fen Sie die rich­ti­ge Wahl, ohne sich zu ver­zet­teln

  1. Tier­art zuerst, Tarif danach: Rep­til, Vogel, Klein­säu­ger sind ver­si­che­rungs­tech­nisch oft kom­plett unter­schied­li­che Wel­ten.

  2. Nicht nur auf „Jah­res­leis­tung“ schau­en: Prü­fen Sie GOT-Satz, Not­dienst, Nach­be­hand­lung, Kli­nik­auf­ent­halt, Bud­gets (Vor­sor­ge, Zäh­ne, Kas­tra­ti­on) und Aus­schlüs­se.

  3. War­te­zei­ten und Vor­er­kran­kun­gen ehr­lich ein­pla­nen: Früh abschlie­ßen ist bei Klein­tie­ren oft der Unter­schied zwi­schen „mit­ver­si­chert“ und „aus­ge­schlos­sen“.

Fazit: Die Cle­os Tier­ver­si­che­rung bie­tet bei kla­rem Auf­bau, hohen Leis­tun­gen und fai­rem Preis aus unse­rer Sicht die der­zeit bes­te Lösung im Markt.

Zusam­men­fas­sung

Die Klein­tier­ver­si­che­rung schützt Sie vor hohen Tier­arzt­kos­ten, wenn Kanin­chen, Vögel, Rep­ti­li­en oder ande­re Klein­tie­re krank wer­den oder sich ver­let­zen. Gera­de bei klei­nen und exo­ti­schen Tie­ren ent­ste­hen schnell hohe Rech­nun­gen, weil Dia­gnos­tik, Nar­ko­sen, sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te oder spe­zia­li­sier­te Tier­ärz­te häu­fi­ger nötig sind als vie­le erwar­ten. Mit dem pas­sen­den Tarif sichern Sie nicht nur Ope­ra­tio­nen ab, son­dern je nach Umfang auch Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge. So kön­nen Sie im Ernst­fall schnel­ler ent­schei­den, was medi­zi­nisch sinn­voll ist, ohne dass die Kos­ten im Vor­der­grund ste­hen.

Wich­tig ist, dass Sie beim Ver­gleich nicht nur auf den Bei­trag schau­en, son­dern auf die Details: War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung, Erstat­tungs­sät­ze, Aus­schlüs­se bei Vor­er­kran­kun­gen sowie Leis­tun­gen, die bei Klein­tie­ren oft ent­schei­dend sind, etwa Zahn- oder Schna­bel­be­hand­lun­gen und Vor­sor­ge­bud­gets. Wenn Sie früh­zei­tig abschlie­ßen, ver­mei­den Sie häu­fig spä­te­re Ein­schrän­kun­gen durch bereits bekann­te Beschwer­den. Nut­zen Sie am bes­ten den Rech­ner, um den Bei­trag für Ihre Tier­art zu berech­nen und den Tarif so zu wäh­len, dass er zu Ihrem All­tag und Ihrem Tier passt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­che Unter­schie­de bestehen zwi­schen OP- und Kran­ken­ver­si­che­rung für Klein­tie­re?

Eine Tier OP-Ver­si­che­rung zahlt in ers­ter Linie chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe inklu­si­ve Vor- und Nach­be­hand­lung rund um die OP. Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung geht wei­ter und über­nimmt zusätz­lich ambu­lan­te Behand­lun­gen wie Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und häu­fig auch sta­tio­nä­re Leis­tun­gen. Für Tie­re mit wie­der­keh­ren­den Pro­ble­men ist die Kran­ken­ver­si­che­rung oft die pas­sen­de­re Lösung, weil nicht alles erst „OP-reif“ wer­den muss.

Ja, bei vie­len Anbie­tern. Üblich sind Min­dest­al­ter (damit Jung­tie­re sta­bil ver­si­cher­bar sind) und je nach Tier­art auch Höchst­al­ter beim Neu­ab­schluss. Man­che Ver­si­che­rer sind bei bestimm­ten Tier­grup­pen deut­lich stren­ger als bei Hund und Kat­ze.

In den meis­ten Model­len zah­len Sie die Rech­nung zunächst selbst und rei­chen sie anschlie­ßend digi­tal oder per Upload ein. Ent­schei­dend sind dann Tarif­gren­zen, Erstat­tungs­satz, War­te­zeit-Regeln und ob die Leis­tung als „medi­zi­nisch not­wen­dig“ gilt. Für eine schnel­le Erstat­tung hilft es, Dia­gno­se und Rech­nung voll­stän­dig ein­zu­rei­chen und Rück­fra­gen zügig zu beant­wor­ten.

Ja. Tari­fe ohne Selbst­be­tei­li­gung sind oft teu­rer, bie­ten dafür plan­ba­re­re Kos­ten im All­tag. Ob das sinn­voll ist, hängt davon ab, wie häu­fig Ihr Tier vor­aus­sicht­lich behan­delt wird und wie hoch die typi­schen Rech­nun­gen sind. Bei regel­mä­ßi­gen Ter­mi­nen kann „ohne SB“ rech­ne­risch klar im Vor­teil sein.

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