Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung – bes­ser abge­si­chert, wenn es dar­auf ankommt

Ergän­zen Sie Ihre gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung gezielt mit Leis­tun­gen, die wirk­lich zu Ihnen pas­sen.

Glückliche Familie mit zwei Kindern macht ein Selfie im Park – Symbolbild für Gesundheit, Vorsorge und Kranken­zusatz­versicherung

Was ist eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung und wann lohnt sie sich?

Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ergänzt Ihre gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und über­nimmt Leis­tun­gen, die die GKV gar nicht oder nur teil­wei­se bezahlt. Das kann im Kran­ken­haus mehr Kom­fort sein, bei Zahn­be­hand­lun­gen ein deut­lich gerin­ge­rer Eigen­an­teil oder ein finan­zi­el­ler Schutz, wenn Sie län­ger arbeits­un­fä­hig sind. Wich­tig ist: Es gibt nicht „die eine“ rich­ti­ge Zusatz­ver­si­che­rung. Sinn­voll ist meist ein Bau­kas­ten aus ein­zel­nen Bau­stei­nen, der zu Ihrer Lebens­si­tua­ti­on passt. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe stark, etwa bei War­te­zei­ten, Gesund­heits­fra­gen, Erstat­tungs­sät­zen, Bei­trags­ent­wick­lung und Aus­schlüs­sen.

Inhalts­ver­zeich­nis
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Das Wich­tigs­te im Über­blick

Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung als Bau­kas­ten

Wel­che Arten der Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung gibt es?

Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ergänzt Ihre gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und schließt genau dort Lücken, wo sonst schnell Eigen­an­tei­le ent­ste­hen. Sinn­voll ist meist ein Bau­kas­ten aus ein­zel­nen Bau­stei­nen, je nach­dem, was Ihnen im All­tag wirk­lich wich­tig ist. Damit Sie schnel­ler ver­glei­chen kön­nen, hier die fünf häu­figs­ten Arten im Über­blick:

  • Ambu­lant: Mehr Leis­tun­gen bei Heil­prak­ti­ker, Seh­hil­fen und bestimm­ten Vor­sor­ge­leis­tun­gen, je nach Tarif

  • Sta­tio­när: Mehr Kom­fort im Kran­ken­haus, zum Bei­spiel Ein oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung

  • Zahn: Weni­ger Eigen­an­teil bei Zahn­ersatz und oft auch bei Zahn­be­hand­lun­gen

  • Pfle­ge: Finan­zi­el­le Ent­las­tung bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit, je nach Tarif als Tage­geld, Ren­te oder Kos­ten­er­stat­tung

  • Kran­ken­ta­ge­geld: Schließt Ein­kom­mens­lü­cken bei län­ge­rer Krank­heit, vor allem für Selbst­stän­di­ge rele­vant

Die ambu­lan­te Zusatz­ver­si­che­rung ist für vie­le eine prak­ti­sche Ergän­zung, wenn Sie mehr möch­ten als den GKV Stan­dard, etwa bei Heil­prak­ti­ker Leis­tun­gen, Seh­hil­fen oder bestimm­ten Vor­sor­ge Leis­tun­gen. Wich­tig: Ambu­lan­te Tari­fe funk­tio­nie­ren oft nur sau­ber, wenn das Kos­ten­er­stat­tungs­ver­fah­ren bei Ihrer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se genutzt wird. Dann zah­len Sie Rech­nun­gen häu­fig zunächst selbst und rei­chen sie anschlie­ßend zur Erstat­tung ein.

Das lohnt sich vor allem, wenn Sie sol­che Leis­tun­gen regel­mä­ßig nut­zen und nicht jedes Mal kom­plett aus eige­ner Tasche zah­len möch­ten.

Typi­sche Leis­tun­gen (je nach Tarif):

  • Zuschüs­se für Heil­prak­ti­ker und alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den, meist mit Höchst­be­trä­gen

  • Zuschüs­se für Bril­len, Kon­takt­lin­sen, teils auch refrak­ti­ve Ein­grif­fe

  • Erwei­ter­te Vor­sor­ge­leis­tun­gen über das GKV Niveau hin­aus

  • Zuschüs­se zu Arz­nei, Heil und Hilfs­mit­teln, sofern tarif­lich vor­ge­se­hen

  • Erstat­tung pri­vat­ärzt­li­cher ambu­lan­ter Leis­tun­gen im Rah­men der ver­ein­bar­ten Regeln

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Ob Kos­ten­er­stat­tung in der GKV Vor­aus­set­zung ist und wie hoch Ihr Vor­leis­tungs­ri­si­ko ist

  • Jah­res­li­mits, Erstat­tungs­sät­ze und Aus­schlüs­se

Wenn Sie ins Kran­ken­haus müs­sen, geht es nicht nur um die Behand­lung, son­dern oft auch um Ruhe, Pri­vat­sphä­re und das Gefühl, mit­ent­schei­den zu kön­nen. Die sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung kann Wahl­leis­tun­gen absi­chern, etwa Ein oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung. Abge­rech­net wird bei Wahl­leis­tun­gen nach der GOÄ, daher lohnt sich ein genau­er Blick in die Bedin­gun­gen, damit Sie wis­sen, was wirk­lich erstat­tet wird.

Typi­sche Leis­tun­gen (je nach Tarif):

  • Unter­brin­gung im Ein oder Zwei­bett­zim­mer

  • Wahl­ärzt­li­che Behand­lung (nicht auto­ma­tisch „Chef­arzt“, son­dern die ver­ein­bar­te Wahl­leis­tung)

  • Erstat­tung der wahl­ärzt­li­chen Leis­tun­gen nach GOÄ, im ver­ein­bar­ten Rah­men

  • Optio­nal, Mehr­kos­ten für beson­de­re Unter­brin­gung, je nach Anbie­ter und Tarif

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Ob die Wahl­leis­tun­gen in jeder Kli­nik gel­ten oder es Ein­schrän­kun­gen gibt

  • Ob es Begren­zun­gen bei GOÄ Sät­zen, War­te­zei­ten oder Leis­tungs­aus­schlüs­se gibt

Hin­weis zur Ein­ord­nung: Ver­gleichs­por­ta­le arbei­ten bei Kran­ken­haus­zu­satz oft mit Tabel­len nach Alter, weil Bei­trä­ge stark alters­ab­hän­gig sind.

Zahn­be­hand­lun­gen und Zahn­ersatz kön­nen teu­er wer­den, weil die GKV häu­fig nur einen Teil über­nimmt. Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung senkt den Eigen­an­teil, je nach Tarif bei Zahn­ersatz, Implan­ta­ten, hoch­wer­ti­gen Fül­lun­gen oder Par­odon­to­se Behand­lun­gen. Für Fami­li­en ist oft auch inter­es­sant, ob Kie­fer­or­tho­pä­die für Kin­der ent­hal­ten ist und in wel­chem Umfang.

Typi­sche Leis­tun­gen (je nach Tarif):

  • Erstat­tung für Zahn­ersatz, häu­fig pro­zen­tu­al, teils bis zu 100 % mög­lich

  • Erstat­tung für Zahn­be­hand­lun­gen, zum Bei­spiel hoch­wer­ti­ge Fül­lun­gen

  • Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung, meist mit jähr­li­chem Bud­get

  • Par­odon­to­se und Wur­zel­be­hand­lun­gen, abhän­gig vom Tarif

  • Kie­fer­or­tho­pä­die für Kin­der und Jugend­li­che, häu­fig mit Begren­zun­gen

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Erstat­tungs­staf­feln in den ers­ten Jah­ren, Höchst­be­trä­ge und Bedin­gun­gen

  • Rege­lun­gen zu bereits ange­ra­te­nen Behand­lun­gen und feh­len­den Zäh­nen

Pfle­ge­be­dürf­tig­keit kann jede Fami­lie tref­fen und die gesetz­li­che Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung deckt oft nicht alles ab. Eine Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung kann finan­zi­el­le Lücken schlie­ßen, je nach­dem als Pfle­ge­ta­ge­geld, Pfle­ger­en­te oder Kos­ten­er­stat­tung. Finanz­tip zählt Pfle­ge­zu­satz zu den sinn­vol­len Bau­stei­nen, auch wenn sie nicht für jeden zwin­gend ist.

Typi­sche Leis­tun­gen (je nach Tarif):

  • Pfle­ge­ta­ge­geld oder Pfle­ger­en­te, abhän­gig von Pfle­ge­grad

  • Kos­ten­er­stat­tung für nach­ge­wie­se­ne Pfle­ge­kos­ten, tarif­ab­hän­gig

  • Wahl­wei­se Absi­che­rung für ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Pfle­ge

  • Bei­trags­be­frei­ung im Leis­tungs­fall, wenn vor­ge­se­hen

  • Leis­tung auch bei Pfle­ge zu Hau­se, je nach Tarif

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Höhe der Leis­tung je Pfle­ge­grad und ob sie lang­fris­tig zu Ihren Kos­ten passt

  • Bei­trags­ent­wick­lung im Alter und mög­li­che War­te­zei­ten

Wenn Sie län­ger krank sind, ent­steht oft eine Ein­kom­mens­lü­cke. Bei Ange­stell­ten endet die Lohn­fort­zah­lung nach sechs Wochen, danach greift Kran­ken­geld, das häu­fig unter dem Net­to­ein­kom­men liegt. Für Selbst­stän­di­ge ist das The­ma oft noch dring­li­cher, weil ohne pas­sen­den Schutz das lau­fen­de Ein­kom­men kom­plett weg­bre­chen kann. Finanz­tip emp­fiehlt Kran­ken­ta­ge­geld beson­ders für Selbst­stän­di­ge und teils auch für Ange­stell­te, abhän­gig von der Situa­ti­on.

Typi­sche Leis­tun­gen (je nach Tarif):

  • Aus­zah­lung eines ver­ein­bar­ten Tages­sat­zes ab dem gewähl­ten Zeit­punkt, häu­fig ab Tag 43

  • Frei wähl­ba­re Höhe des Tages­sat­zes im Rah­men der Prü­fung

  • Absi­che­rung für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler, auch mit frü­he­rem Leis­tungs­be­ginn mög­lich

  • Kom­bi­na­ti­on mit wei­te­ren Bau­stei­nen, je nach Bedarf

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Pas­sen­der Tages­satz, damit lau­fen­de Kos­ten wirk­lich gedeckt sind

  • Start­zeit­punkt, Gesund­heits­prü­fung und Abstim­mung mit bestehen­dem Schutz

Wel­che Bau­stei­ne für Sie sinn­voll sind, hängt nicht von „mehr ist bes­ser“ ab, son­dern von Ihrer Lebens­si­tua­ti­on, Ihrem Bud­get und davon, wel­che Lücken Sie rea­lis­tisch schlie­ßen möch­ten. In der Pra­xis schei­tert es sel­ten am Grund­prin­zip, son­dern an Details wie War­te­zei­ten, Limits, Kos­ten­er­stat­tung, Aus­schlüs­sen und der Fra­ge, ob die Leis­tung im All­tag wirk­lich genutzt wird.

Wenn Sie möch­ten, ver­glei­chen wir pas­sen­de Tari­fe für Sie und sagen Ihnen offen, wo ein Bau­stein kaum Mehr­wert bringt. Sie bekom­men eine kla­re Emp­feh­lung, plus Alter­na­ti­ven, damit Sie eine Ent­schei­dung tref­fen, die Sie spä­ter nicht bereu­en.

Gezielt absi­chern, statt dop­pelt zah­len

Für wen ist eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung sinn­voll?

Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung kann sinn­voll sein, wenn Sie Leis­tun­gen absi­chern möch­ten, die die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung nur teil­wei­se über­nimmt oder gar nicht bezahlt. Ent­schei­dend ist nicht „mög­lichst viel“, son­dern die Fra­ge, wel­che Lücken in Ihrem All­tag rea­lis­tisch teu­er wer­den kön­nen. Am bes­ten funk­tio­niert das als Bau­kas­ten aus ein­zel­nen Bau­stei­nen wie Zahn, sta­tio­när, ambu­lant, Pfle­ge oder Kran­ken­ta­ge­geld.

Sinn­voll ist eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung vor allem dann, wenn Sie bestimm­te Kos­ten­ri­si­ken plan­bar redu­zie­ren möch­ten. Typi­sche Bei­spie­le sind Zahn­ersatz, hoch­wer­ti­ge Zahn­be­hand­lun­gen, Wahl­leis­tun­gen im Kran­ken­haus oder eine finan­zi­el­le Absi­che­rung bei län­ge­rer Krank­heit. Wer hier gezielt vor­sorgt, ver­mei­det hohe Eigen­an­tei­le genau in den Berei­chen, in denen die GKV natur­ge­mäß Gren­zen hat.

Für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler ist häu­fig das Kran­ken­ta­ge­geld der wich­tigs­te Bau­stein. Denn wenn das Ein­kom­men bei Krank­heit weg­fällt oder deut­lich sinkt, wer­den lau­fen­de Fix­kos­ten schnell zum Pro­blem. Mit einem pas­sen­den Tages­satz lässt sich die­se Lücke abfe­dern, vor­aus­ge­setzt Beginn und Höhe sind rea­lis­tisch gewählt und zum rest­li­chen Schutz pas­send.

Für Men­schen, die im Kran­ken­haus Wert auf mehr Ruhe und Wahl­leis­tun­gen legen, kann eine sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung pas­sen. Hier geht es typi­scher­wei­se um Ein oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung. Wich­tig ist, die Bedin­gun­gen genau zu prü­fen, weil Leis­tungs­hö­he und Abrech­nung je nach Tarif unter­schied­lich gere­gelt sind.

Auch Fami­li­en pro­fi­tie­ren häu­fig, ins­be­son­de­re wenn Kie­fer­or­tho­pä­die oder regel­mä­ßig anfal­len­de Zahn­be­hand­lun­gen ein The­ma sind. Bei Zahn­ta­ri­fen kommt es in der Pra­xis weni­ger auf Wer­be­sät­ze an, son­dern auf Details wie Erstat­tungs­satz, Staf­feln in den ers­ten Jah­ren, Höchst­be­trä­ge und die Fra­ge, was mit bereits ange­ra­te­nen Behand­lun­gen pas­siert.

Eine ambu­lan­te Zusatz­ver­si­che­rung kann sinn­voll sein, wenn Sie regel­mä­ßig Leis­tun­gen nut­zen, die nicht im GKV Stan­dard lie­gen, etwa bei Seh­hil­fen oder bestimm­ten natur­heil­kund­li­chen Leis­tun­gen. Hier soll­ten Sie beson­ders dar­auf ach­ten, wie die Erstat­tung funk­tio­niert, ob es Bud­gets gibt und ob Sie Rech­nun­gen zunächst selbst vor­stre­cken müs­sen.

Bei älte­ren Ver­si­cher­ten oder wenn Pfle­ge in der Fami­lie ein rea­lis­ti­sches The­ma ist, kann eine Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung hel­fen, finan­zi­el­le Belas­tun­gen zu redu­zie­ren. Ent­schei­dend ist, dass die Leis­tungs­hö­he zu den erwart­ba­ren Kos­ten passt und lang­fris­tig bezahl­bar bleibt.

Am Ende gilt: Nicht jede Zusatz­ver­si­che­rung lohnt sich für jeden. Wer den pas­sen­den Bau­stein wählt und Gesund­heits­fra­gen, War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se und Limits vor­ab sau­ber prüft, trifft meist die bes­se­re Ent­schei­dung als mit einem „Rund­um Paket“. Wenn Sie unsi­cher sind, wel­che Bau­stei­ne in Ihrem Fall wirk­lich Sinn erge­ben, ver­glei­chen wir als Mak­ler Tari­fe für Sie und sagen Ihnen offen, wo Sie Geld spa­ren kön­nen, ohne spä­ter Schutz zu ver­lie­ren.

Alle Zusatz­ver­si­che­run­gen im Über­blick

Wel­che Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung passt zu Ihnen?

Je nach Lebens­si­tua­ti­on lohnt sich ein ande­rer Bau­stein. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie die wich­tigs­ten Arten der Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung im Über­blick. Jede Kachel führt Sie zu einer eige­nen Unter­sei­te mit Leis­tun­gen, typi­schen Stol­per­stei­nen und kon­kre­ten Ent­schei­dungs­hil­fen.

Frau mit strahlendem Lächeln im Vordergrund, Mann unscharf im Hintergrund – Symbol für Zahngesundheit und Lebensfreude
Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Zahn­ersatz und hoch­wer­ti­ge Zahn­be­hand­lun­gen kön­nen schnell teu­er wer­den. Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung senkt Ihren Eigen­an­teil, je nach Tarif zum Bei­spiel bei Kro­nen, Brü­cken oder Implan­ta­ten. Wich­tig sind Erstat­tungs­satz, Staf­fe­lun­gen und Regeln bei bereits ange­ra­te­nen Behand­lun­gen.

Lächelnde Frau gibt einer Ärztin die Hand bei einem Beratungsgespräch in einer hellen Praxis mit Untersuchungsliege
Ambu­lan­te Zusatz­ver­si­che­rung

Mit einer ambu­lan­ten Zusatz­ver­si­che­rung las­sen sich Leis­tun­gen absi­chern, die die GKV oft nur ein­ge­schränkt über­nimmt, zum Bei­spiel Seh­hil­fen oder bestimm­te natur­heil­kund­li­che Behand­lun­gen. Ent­schei­dend sind Bud­gets, Erstat­tungs­sät­ze und die Fra­ge, wie die Abrech­nung im All­tag funk­tio­niert.

Mann liegt im Krankenhausbett und wird von seiner Tochter und Partnerin umarmt, alle lachen, helle Patientenzimmer-Atmosphäre
Sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung

Im Kran­ken­haus wün­schen vie­le mehr Ruhe und Wahl­mög­lich­kei­ten. Eine sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung kann Wahl­leis­tun­gen abde­cken, etwa Ein oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung. Ach­ten Sie auf Bedin­gun­gen, War­te­zei­ten und die Erstat­tungs­re­geln.

Junge Frau sitzt entspannt auf dem Sofa, genießt mit geschlossenen Augen eine Tasse Tee im Sonnenlicht
Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung

Wenn Sie län­ger krank sind, kann das Ein­kom­men sin­ken oder weg­fal­len. Kran­ken­ta­ge­geld hilft, die­se Lücke zu schlie­ßen, beson­ders für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler. Wich­tig sind ein rea­lis­ti­scher Tages­satz und der pas­sen­de Leis­tungs­be­ginn.

Seniorengruppe sitzt lachend an einem Gartentisch, eine Pflegekraft macht ein gemeinsames Selfie mit dem Smartphone
Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung

Pfle­ge­kos­ten sind für vie­le Fami­li­en ein finan­zi­el­les Risi­ko. Eine Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung kann hel­fen, Eigen­an­tei­le zu redu­zie­ren, zum Bei­spiel über Pfle­ge­ta­ge­geld oder Pfle­ger­en­te. Ent­schei­dend ist, dass Leis­tungs­hö­he und Bei­trag lang­fris­tig trag­bar sind.

Was Sie vor dem Abschluss wis­sen soll­ten

Gesund­heits­prü­fung und War­te­zei­ten bei der Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung

Vie­le Inter­es­sier­te fra­gen sich, wel­che Hür­den beim Abschluss einer Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung zu erwar­ten sind. Zwei Punk­te sind dabei beson­ders rele­vant: die Gesund­heits­fra­gen und mög­li­che War­te­zei­ten. Bei­des ent­schei­det dar­über, wann der Schutz star­tet, wel­che Leis­tun­gen abge­si­chert sind und ob ein Antrag über­haupt ange­nom­men wird. Wer das vor­ab sau­ber prüft, ver­mei­det spä­te­re Über­ra­schun­gen im Leis­tungs­fall.

Beim Abschluss einer Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung stel­len vie­le Anbie­ter Gesund­heits­fra­gen. Abge­fragt wer­den meist Vor­er­kran­kun­gen, lau­fen­de Beschwer­den, regel­mä­ßi­ge Medi­ka­men­te oder bereits geplan­te Behand­lun­gen. Die­se Anga­ben die­nen dazu, das Risi­ko ein­zu­schät­zen. Je nach Ergeb­nis kann es zu einem Risi­ko­zu­schlag kom­men, zu Leis­tungs­aus­schlüs­sen oder im Ein­zel­fall zur Ableh­nung.

Wich­tig: Beant­wor­ten Sie Gesund­heits­fra­gen immer voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß. Wel­che Fol­gen feh­ler­haf­te Anga­ben haben, hängt vom Ein­zel­fall ab. Mög­lich sind zum Bei­spiel eine Anpas­sung des Ver­trags, eine Kün­di­gung oder ein Rück­tritt. Im schlimms­ten Fall kann das dazu füh­ren, dass Leis­tun­gen ganz oder teil­wei­se nicht gezahlt wer­den.

Ein zwei­ter Punkt sind War­te­zei­ten. Vie­le Tari­fe leis­ten nicht sofort nach Ver­trags­be­ginn. Häu­fig gibt es eine all­ge­mei­ne War­te­zeit, zusätz­lich kön­nen für bestimm­te Leis­tungs­be­rei­che län­ge­re War­te­zei­ten gel­ten, etwa bei Zahn­ersatz oder Kie­fer­or­tho­pä­die. Bei Unfäl­len ent­fällt die War­te­zeit in vie­len Tari­fen, die Details ste­hen immer in den Bedin­gun­gen.

Wor­auf Sie kon­kret ach­ten soll­ten:

  • Gibt es War­te­zei­ten und für wel­che Leis­tun­gen gel­ten sie genau?

  • Wel­che Gesund­heits­fra­gen wer­den gestellt und wie weit rei­chen sie zurück?

  • Gibt es Staf­fe­lun­gen, Höchst­be­trä­ge oder Aus­schlüs­se in den ers­ten Jah­ren?

  • Müs­sen Rech­nun­gen zunächst selbst bezahlt wer­den (je nach Baustein/Tarif)?

Die Bedin­gun­gen unter­schei­den sich je nach Anbie­ter und Tarif deut­lich. Man­che Tari­fe arbei­ten mit ver­ein­fach­ten Gesund­heits­fra­gen, in Ein­zel­fäl­len gibt es auch Lösun­gen ohne Gesund­heits­prü­fung. Die­se sind jedoch häu­fig begrenzt, zum Bei­spiel bei der Höhe des absi­cher­ba­ren Kran­ken­ta­ge­gelds. Ein genau­er Blick in die Tarif­de­tails und eine sau­be­re Ein­ord­nung spart spä­ter viel Ärger.

Tipp: Wenn Sie gezielt nach Kran­ken­ta­ge­geld ohne Gesund­heits­fra­gen suchen, fin­den Sie hier wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen:

Bei­trags­hö­he im Über­blick ver­ste­hen

Wie viel kos­tet eine pri­va­te Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung?

Die Kos­ten hän­gen vor allem davon ab, wel­che Bau­stei­ne Sie absi­chern möch­ten und wie Ihr per­sön­li­ches Pro­fil aus­sieht. Alter, Gesund­heits­an­ga­ben, gewünsch­te Leis­tun­gen und mög­li­che Selbst­be­tei­li­gung spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Eine pau­scha­le Zahl gibt es des­halb nicht. Im Fol­gen­den sehen Sie, wie sich Bei­trä­ge typi­scher­wei­se zusam­men­set­zen und wor­auf Sie ach­ten soll­ten, damit Sie sinn­voll ver­si­chert sind, ohne unnö­tig zu zah­len.

Die Bei­trags­hö­he einer pri­va­ten Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ist immer indi­vi­du­ell. Der wich­tigs­te Ein­fluss­fak­tor ist meist das Alter beim Abschluss: Wer früh star­tet, kann sich oft dau­er­haft güns­ti­ge­re Bei­trä­ge sichern, weil das Risi­ko aus Sicht des Ver­si­che­rers nied­ri­ger ist und sich der Tarif über eine län­ge­re Lauf­zeit kal­ku­lie­ren lässt. Spä­te­re Ein­stie­ge sind grund­sätz­lich mög­lich, fal­len aber häu­fig teu­rer aus.

Eben­so ent­schei­dend ist der Leis­tungs­um­fang. Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ist kein ein­zel­nes Pro­dukt, son­dern meist ein Bau­kas­ten. Je nach­dem, ob Sie nur einen Bereich absi­chern oder meh­re­re kom­bi­nie­ren, ver­än­dert sich der Bei­trag deut­lich. Grob gilt: Ein­zel­ne Zusatz­bau­stei­ne kön­nen bereits im nied­ri­gen zwei­stel­li­gen Bereich star­ten, wäh­rend Kom­bi­na­tio­nen aus meh­re­ren Bau­stei­nen spür­bar höher lie­gen kön­nen. Den kon­kre­ten Preis sehen Sie am zuver­läs­sigs­ten im Ver­gleich, weil Tari­fe sehr unter­schied­lich kal­ku­lie­ren.

Auch Ihr Gesund­heits­zu­stand kann den Bei­trag beein­flus­sen. Vie­le Tari­fe ent­hal­ten Gesund­heits­fra­gen. Je nach Vor­er­kran­kun­gen kön­nen sich Bei­trä­ge erhö­hen, ein­zel­ne Leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den oder ein Antrag wird abge­lehnt. Wer gesund abschließt, erhält häu­fig bes­se­re Kon­di­tio­nen. Wich­tig ist dabei vor allem: Gesund­heits­fra­gen müs­sen voll­stän­dig und kor­rekt beant­wor­tet wer­den.

Ein wei­te­rer Hebel ist die Ver­trags­ge­stal­tung. Vie­le Tari­fe bie­ten eine Selbst­be­tei­li­gung oder Bud­gets an. Das senkt den Bei­trag, kann aber im All­tag bedeu­ten, dass Sie klei­ne­re Rech­nun­gen zunächst selbst tra­gen oder nur bis zu einem bestimm­ten Jah­res­be­trag erstat­tet bekom­men. Hier lohnt sich ein rea­lis­ti­scher Blick auf Ihr Nut­zungs­ver­hal­ten, damit Sie nicht „güns­tig ver­si­chert“ sind, aber spä­ter zu viel selbst zah­len.

Zum Schluss spielt die Tarif­lo­gik eine Rol­le. Man­che Tari­fe wir­ken anfangs preis­wert, stei­gen aber im Lau­fe der Jah­re stär­ker an. Ande­re sind von Beginn an höher kal­ku­liert, dafür lang­fris­tig sta­bi­ler. Ent­schei­dend ist nicht der Start­bei­trag allein, son­dern ob der Tarif zu Ihrer Lebens­pla­nung und Ihrem Bud­get passt.

Kur­zer Über­blick: Wel­che Bei­trags­klas­sen gibt es typi­scher­wei­se?

  • Basis-Tari­fe: eher begrenz­ter Leis­tungs­um­fang, güns­ti­ge­re Bei­trä­ge

  • Kom­fort-Tari­fe: brei­te­rer Schutz, häu­fig bes­se­re Erstat­tungs­sät­ze und höhe­re Bud­gets

  • Pre­mi­um-Tari­fe: sehr hoher Leis­tungs­um­fang, ent­spre­chend höhe­re Bei­trä­ge

Pra­xis­bei­spiel (Ori­en­tie­rung)
Eine 30-jäh­ri­ge Per­son kom­bi­niert zum Bei­spiel Zahn, ambu­lant und sta­tio­när. Je nach Tarif, Erstat­tungs­sät­zen, Bud­gets und Gesund­heits­an­ga­ben kann das ins­ge­samt im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Bereich lie­gen oder dar­über. Den exak­ten Bei­trag zeigt Ihnen der Ver­gleichs­rech­ner inner­halb weni­ger Minu­ten.

So spa­ren Sie sinn­voll

  • Früh abschlie­ßen: Jün­ge­res Ein­tritts­al­ter wirkt sich oft posi­tiv auf den Bei­trag aus.
  • Bedarf pas­send wäh­len: Nicht jeder braucht den maxi­ma­len Schutz in jedem Bau­stein.
  • Selbst­be­tei­li­gung prü­fen: Kann Bei­trä­ge sen­ken, erhöht aber Ihre Eigen­kos­ten im All­tag.
  • Auf Tarif­de­tails ach­ten: Bud­gets, Staf­fe­lun­gen und Limits ent­schei­den mehr als Wer­be­aus­sa­gen.

Fle­xi­bel blei­ben trotz Ver­trag

Kün­di­gung und Wech­sel der Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung

Auch wenn eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung lang­fris­tig gedacht ist, sind Sie nicht auto­ma­tisch „für immer“ gebun­den. Ein Wech­sel kann sinn­voll sein, wenn sich Ihre Lebens­si­tua­ti­on ändert, Bei­trä­ge stei­gen oder ein ande­rer Tarif bes­ser zu Ihrem Bedarf passt. Ent­schei­dend ist, dass Sie Fris­ten und Bedin­gun­gen sau­ber prü­fen, damit es kei­ne Lücken oder unnö­ti­ge Risi­ken gibt.

Eine ordent­li­che Kün­di­gung ist bei vie­len Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­run­gen zum Ende des Ver­si­che­rungs­jah­res mög­lich. Häu­fig gilt eine Kün­di­gungs­frist von bis zu drei Mona­ten. Wich­tig: Das Ver­si­che­rungs­jahr ist nicht immer iden­tisch mit dem Kalen­der­jahr. Der Stich­tag steht in Ihren Ver­trags­un­ter­la­gen. Außer­dem kann eine Min­dest­ver­trags­dau­er ver­ein­bart sein, in die­sem Zeit­raum ist eine ordent­li­che Kün­di­gung meist aus­ge­schlos­sen.

Wenn der Ver­si­che­rer den Bei­trag erhöht oder Leis­tun­gen redu­ziert, kann ein Son­der­kün­di­gungs­recht grei­fen. Dann ist die Frist oft deut­lich kür­zer. In der Pra­xis bedeu­tet das: Bei­trags­schrei­ben nicht nur abhef­ten, son­dern prü­fen, ob ein Wech­sel für Sie wirk­lich sinn­voll wäre.

Ein Wech­sel soll­te immer geplant pas­sie­ren. Kün­di­gen Sie erst, wenn Sie eine schrift­li­che Annah­me für den neu­en Tarif haben. So ver­mei­den Sie, dass Sie am Ende ohne Schutz daste­hen. Beach­ten Sie auch: Bei einem neu­en Ver­trag kön­nen erneut Gesund­heits­fra­gen gestellt wer­den. Je nach Tarif kön­nen auch War­te­zei­ten oder Begren­zun­gen in den ers­ten Mona­ten eine Rol­le spie­len. Genau des­halb lohnt sich ein Ver­gleich nicht nur über den Bei­trag, son­dern vor allem über Bedin­gun­gen, Aus­schlüs­se und Erstat­tungs­lo­gik.

The­men, die häu­fig ver­ges­sen wer­den

Wich­ti­ge Zusatz­aspek­te zur Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung

Neben den klas­si­schen Bau­stei­nen wie Zahn, ambu­lant oder sta­tio­när ent­schei­den oft die Details dar­über, ob ein Tarif im All­tag wirk­lich passt. Genau des­halb lohnt sich ein Blick auf Ver­trags­be­din­gun­gen, Erstat­tung und lang­fris­ti­ge Bei­trags­ent­wick­lung. Hier fin­den Sie drei The­men, die vie­le beim Abschluss über­se­hen.

Ver­trags­de­tails & Leis­tungs­um­fang ver­ste­hen

Tari­fe unter­schei­den sich nicht nur beim Bei­trag, son­dern vor allem bei Bedin­gun­gen. Ach­ten Sie auf Erstat­tungs­sät­ze, Bud­gets, Staf­fe­lun­gen, War­te­zei­ten und Aus­schlüs­se. Die­se Details ent­schei­den spä­ter, ob eine Rech­nung wirk­lich bezahlt wird oder ob Sie einen gro­ßen Teil selbst tra­gen.

Was bedeu­tet Kal­ku­la­ti­on und Bei­trags­ent­wick­lung?

Ein güns­ti­ger Start­bei­trag ist nicht alles. Man­che Tari­fe stei­gen im Alter deut­lich stär­ker, ande­re sind von Anfang an höher kal­ku­liert und dafür oft sta­bi­ler. Ent­schei­dend ist, dass der Tarif lang­fris­tig zu Ihrem Bud­get passt und die Leis­tung nicht nur auf dem Papier gut klingt.

Zusatz­ver­si­che­rung für Fami­li­en

Bei Fami­li­en zäh­len ande­re Prio­ri­tä­ten: häu­fig Kie­fer­or­tho­pä­die, Zahn­the­men und plan­ba­re Mehr­kos­ten. Wich­tig ist, ob jedes Fami­li­en­mit­glied einen eige­nen Ver­trag braucht oder ob sich Bau­stei­ne sinn­voll kom­bi­nie­ren las­sen. Wir hel­fen Ihnen, Über­ver­si­che­rung zu ver­mei­den und trotz­dem pas­send abzu­si­chern.

Kla­re Ant­wor­ten für Ihre Ent­schei­dung

Was Sie schon immer über Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ist ein pri­va­ter Zusatz­ver­trag, der Leis­tun­gen ergänzt, die in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nur ein­ge­schränkt ent­hal­ten sind. Meist wäh­len Sie ein­zel­ne Bau­stei­ne wie Zahn, sta­tio­när, ambu­lant, Pfle­ge oder Kran­ken­ta­ge­geld. Sie ersetzt die GKV nicht, sie ergänzt sie.

Das hängt vom gewähl­ten Bau­stein und Tarif ab. Häu­fig geht es um Zahn­ersatz, Wahl­leis­tun­gen im Kran­ken­haus (zum Bei­spiel Ein- oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung), ambu­lan­te Extras (zum Bei­spiel Seh­hil­fen oder bestimm­te Natur­heil­ver­fah­ren) oder finan­zi­el­le Absi­che­rung bei län­ge­rer Krank­heit. Ent­schei­dend sind Erstat­tungs­sät­ze, Bud­gets, Limits und Aus­schlüs­se.

Ja, das ist grund­sätz­lich mög­lich. In der Pra­xis lohnt es sich nur, wenn sich die Tari­fe sinn­voll ergän­zen und kei­ne Dop­pel­ver­si­che­rung ent­steht. Gezahlt wird in der Regel nie mehr als die tat­säch­li­chen Kos­ten, Über­schnei­dun­gen brin­gen daher oft wenig, kos­ten aber Bei­trag.

Der Ver­trag läuft meist wei­ter, der Bei­trag ist wei­ter zu zah­len. Wenn das Bud­get enger wird, kann es sinn­voll sein, den Schutz zu prü­fen und Prio­ri­tä­ten zu set­zen, statt blind zu kün­di­gen. Ob Anpas­sun­gen mög­lich sind, hängt vom Tarif ab. Wenn Sie wech­seln oder kün­di­gen möch­ten, soll­ten Sie Fris­ten und mög­li­che Fol­gen (Gesund­heits­fra­gen beim Neu­ab­schluss) vor­her klä­ren.

Gesund­heits­fra­gen ent­schei­den dar­über, ob Sie ange­nom­men wer­den und zu wel­chen Kon­di­tio­nen. Je nach Vor­er­kran­kung kann es Zuschlä­ge, Aus­schlüs­se oder eine Ableh­nung geben. Wich­tig ist, dass Anga­ben voll­stän­dig und kor­rekt sind, damit es spä­ter kei­nen Ärger im Leis­tungs­fall gibt.

War­te­zei­ten sind bei vie­len Zusatz­ver­si­che­run­gen üblich, die genaue Dau­er hängt vom Tarif ab. Häu­fig gibt es eine all­ge­mei­ne War­te­zeit und län­ge­re War­te­zei­ten für bestimm­te Leis­tungs­be­rei­che. „Umge­hen“ lässt sich das nicht sinn­voll, es gibt aber Tari­fe mit abwei­chen­den Rege­lun­gen. Das steht immer in den Bedin­gun­gen.

Ja, ein Wech­sel ist mög­lich. Beim neu­en Tarif kön­nen erneut Gesund­heits­fra­gen gestellt wer­den und es kön­nen War­te­zei­ten oder Begren­zun­gen grei­fen. Kün­di­gen Sie den alten Ver­trag erst, wenn der neue Tarif schrift­lich bestä­tigt ist, damit kei­ne Lücke ent­steht.

Das kann sinn­voll sein, wenn Sie ähn­li­che Absi­che­rungs­zie­le haben, zum Bei­spiel Zahn­the­men oder sta­tio­nä­re Wahl­leis­tun­gen. In vie­len Fäl­len braucht jedoch jede Per­son einen eige­nen Ver­trag, Kin­der wer­den nicht auto­ma­tisch „mit­ver­si­chert“. Ob es Fami­li­en­kon­di­tio­nen gibt, hängt vom Anbie­ter ab. Hier lohnt ein kur­zer Tarif­check, um Über­ver­si­che­rung zu ver­mei­den.

Vie­le Leis­tun­gen lau­fen nach dem Erstat­tungs­prin­zip: Sie erhal­ten eine Rech­nung, rei­chen sie ein und bekom­men je nach Tarif erstat­tet. Bei sta­tio­nä­ren Leis­tun­gen kann die Abrech­nung je nach Fall auch direkt über die Kli­nik lau­fen. Wie schnell und wie viel erstat­tet wird, hängt von Erstat­tungs­satz, Bud­gets und Nach­weis­pflich­ten ab.

Das hängt vom Tarif ab. Man­che Tari­fe leis­ten bei Not­fäl­len im Aus­land, ande­re nicht oder nur begrenzt. Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ersetzt eine sepa­ra­te Aus­lands­rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung oft nicht zuver­läs­sig. Wer regel­mä­ßig reist, soll­te das The­ma im Tarif genau prü­fen.

Bei­trä­ge kön­nen grund­sätz­lich als Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen berück­sich­tigt wer­den. Ob Sie dar­aus einen spür­ba­ren Steu­er­vor­teil haben, hängt von Ihrer per­sön­li­chen Situa­ti­on und bereits aus­ge­schöpf­ten Höchst­be­trä­gen ab. Für eine kon­kre­te Ein­schät­zung ist ein Steu­er­be­ra­ter die rich­ti­ge Stel­le.

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) ersetzt die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung. Eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ergänzt dage­gen die bestehen­de Absi­che­rung, meist die GKV, um ein­zel­ne Bau­stei­ne. Sie ist kein „Ein­stieg“ in die PKV, son­dern eine geziel­te Ergän­zung.

Jetzt pas­sen­de Tari­fe ver­glei­chen

Fin­den Sie gezielt den pas­sen­den Zusatz­schutz

Sie wis­sen schon, wel­cher Bereich Ihnen wich­tig ist? Dann gehen Sie jetzt den nächs­ten Schritt. Mit unse­ren Ver­gleichs­rech­nern fin­den Sie pas­sen­de Tari­fe für Zahn, sta­tio­när, ambu­lant oder Kran­ken­ta­ge­geld. Sie sehen schnell, wo die Unter­schie­de lie­gen und wel­che Leis­tun­gen zu Ihrer Situa­ti­on pas­sen.

Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Zahn­ersatz und hoch­wer­ti­ge Zahn­be­hand­lun­gen kön­nen hohe Eigen­an­tei­le ver­ur­sa­chen. Mit dem Rech­ner ver­glei­chen Sie Tari­fe nach Erstat­tung, Staf­fe­lun­gen, War­te­zei­ten und wich­ti­gen Details wie Rege­lun­gen bei bereits ange­ra­te­nen Behand­lun­gen.

Sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung

Mehr Kom­fort im Kran­ken­haus ist vie­len wich­tig. Ver­glei­chen Sie Tari­fe für Ein oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung. Im Rech­ner sehen Sie die Unter­schie­de bei Leis­tun­gen, Bedin­gun­gen und mög­li­chen Ein­schrän­kun­gen auf einen Blick.

Ambu­lan­te Zusatz­ver­si­che­rung

Ambu­lan­te Tari­fe kön­nen Leis­tun­gen ergän­zen, die die GKV oft nur begrenzt über­nimmt, zum Bei­spiel Seh­hil­fen oder natur­heil­kund­li­che Behand­lun­gen. Ver­glei­chen Sie Bud­gets, Erstat­tungs­sät­ze und Bedin­gun­gen, damit der Tarif im All­tag wirk­lich passt.

Kran­ken­ta­ge­geld

Wenn Sie län­ger krank sind, kann das Ein­kom­men sin­ken oder ganz weg­fal­len. Kran­ken­ta­ge­geld hilft, die­se Lücke zu schlie­ßen, beson­ders für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler. Im Rech­ner wäh­len Sie Tages­satz und Leis­tungs­be­ginn pas­send zu Ihrer Situa­ti­on.

Zusam­men­fas­sung

Die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung bie­tet nur eine Grund­ver­sor­gung – wer Wert auf umfas­sen­de Gesund­heits­leis­tun­gen legt, kommt an einer pri­va­ten Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung kaum vor­bei. Sie ermög­licht Chef­arzt­be­hand­lung, Ein­bett­zim­mer, hoch­wer­ti­gen Zahn­ersatz oder alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den – indi­vi­du­ell nach Bedarf. Beson­ders emp­feh­lens­wert ist der früh­zei­ti­ge Abschluss: Jün­ge­re und gesun­de Per­so­nen pro­fi­tie­ren von güns­ti­gen Bei­trä­gen und sta­bi­len Bedin­gun­gen.

Auch Selbst­stän­di­ge, Viel­rei­sen­de, Fami­li­en mit Kin­dern oder Men­schen mit hohem Anspruch an Vor­sor­ge und Kom­fort soll­ten den zusätz­li­chen Schutz nut­zen. Ob Zahn­zu­satz, ambu­lant, sta­tio­när, Kran­ken­ta­ge­geld oder Pfle­ge: Für jede Lebens­la­ge gibt es pas­sen­de Bau­stei­ne.

Wer sich für eine Zusatz­ver­si­che­rung inter­es­siert, soll­te nicht nur Prei­se, son­dern vor allem Leis­tun­gen und Bedin­gun­gen ver­glei­chen – von War­te­zei­ten bis zu Gesund­heits­fra­gen. Eine fach­kun­di­ge Bera­tung hilft dabei, den pas­sen­den Tarif zu fin­den, lang­fris­ti­ge Ver­sor­gungs­lü­cken zu ver­mei­den und sinn­voll vor­zu­sor­gen.

Unser Tipp: Las­sen Sie sich indi­vi­du­ell bera­ten, bevor Sie abschlie­ßen. So stel­len Sie sicher, dass Ihre Kran­ken­ver­sor­gung opti­mal zu Ihrer Lebens­si­tua­ti­on passt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was kos­tet eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung im Monat?

Das hängt stark vom Bau­stein, Alter, Gesund­heits­an­ga­ben und Leis­tungs­um­fang ab. Ein­zel­bau­stei­ne star­ten häu­fig im nied­ri­gen zwei­stel­li­gen Bereich, Kom­bi­na­tio­nen kön­nen deut­lich dar­über lie­gen. Den rea­lis­ti­schen Bei­trag sehen Sie am schnells­ten im Ver­gleichs­rech­ner, weil Tari­fe sehr unter­schied­lich kal­ku­lie­ren.

Ja, genau dafür wird sie häu­fig genutzt: Sie ergänzt die GKV dort, wo sonst Eigen­an­tei­le ent­ste­hen. Sinn­voll ist sie vor allem dann, wenn Sie bestimm­te Lücken gezielt schlie­ßen möch­ten, zum Bei­spiel Zahn, sta­tio­när oder Kran­ken­ta­ge­geld. Ein Bau­kas­ten ist meist bes­ser als „alles auf ein­mal“.

In der Regel nicht jeder­zeit. Häu­fig gilt eine Kün­di­gung zum Ende des Ver­si­che­rungs­jah­res mit einer ver­trag­li­chen Frist. Bei Bei­trags­er­hö­hun­gen kann es ein Son­der­kün­di­gungs­recht geben. Die genau­en Fris­ten ste­hen in Ihrem Ver­trag.

Teil­wei­se ja, je nach Bereich und Tarif. Oft sind sol­che Lösun­gen begrenzt, zum Bei­spiel bei Leis­tungs­hö­he, Leis­tungs­um­fang oder mit beson­de­ren Bedin­gun­gen. Wenn Sie Vor­er­kran­kun­gen haben, lohnt sich eine sau­be­re Prü­fung vor dem Abschluss, damit es spä­ter kei­ne Über­ra­schun­gen gibt.

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