Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung: Schutz bei Ope­ra­tio­nen

Erstat­tung bis 50.000 € pro Jahr, 3 Tage vor OP und 17 Tage Nach­be­hand­lung inklu­si­ve.

Tierarzt untersucht mit einem Stethoskop ein braunes Pferd, während der Besitzer es hält – Uelzener Pferde-OP-Versicherung

Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung: Leis­tun­gen, War­te­zei­ten und Gren­zen im Über­blick

Ope­ra­tio­nen beim Pferd sind sel­ten plan­bar und oft teu­er. Bei Kolik, Unfall oder aku­ten Gelenk­pro­ble­men ent­schei­det sich in kur­zer Zeit, was medi­zi­nisch mög­lich ist und was finan­zi­ell trag­bar bleibt. Genau des­halb zäh­len bei einer Pfer­de OP Ver­si­che­rung nicht nur Bei­trag und Wer­be­aus­sa­gen, son­dern die Regeln: Wel­che War­te­zei­ten gel­ten, wel­che Kos­ten wer­den rund um die OP über­nom­men und wo lie­gen har­te Gren­zen. Die Uelz­e­ner arbei­tet dabei mit einem frei wähl­ba­ren jähr­li­chen Erstat­tungs­li­mit von 15.000 €, 25.000 € oder 50.000 € sowie einer Selbst­be­tei­li­gung, die Sie je nach Bud­get und Risi­ko­nei­gung fest­le­gen kön­nen.

Wich­tig für die Pra­xis sind die Details rund um Vor- und Nach­be­hand­lung sowie Aus­lands­schutz. Bei der Uelz­e­ner sind die letz­ten drei Unter­su­chungs­ta­ge vor der OP und bis zu 17 Kalen­der­ta­ge Nach­be­hand­lung im OP-Rah­men mit­ge­dacht, was bei Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­ten, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge schnell rele­vant wird. Der Schutz gilt welt­weit bis zu 12 Mona­te, wobei die Erstat­tung im Aus­land an die deut­sche GOT geknüpft ist. Zusätz­lich las­sen sich optio­na­le Bau­stei­ne ergän­zen, wenn Sie auch Behand­lun­gen außer­halb einer OP mit abde­cken möch­ten. Wer die­se Stell­schrau­ben sau­ber ver­steht, trifft spä­ter deut­lich ent­spann­ter Ent­schei­dun­gen und redu­ziert das Risi­ko, dass trotz Ver­si­che­rung ein gro­ßer Teil der Rech­nung beim Hal­ter hän­gen bleibt.

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Das Wich­tigs­te im Über­blick

Wenn es schnell gehen muss: Die­se Regeln ent­schei­den über die Erstat­tung

Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung: Was im Ernst­fall wirk­lich zählt

Bei einer Pfer­de OP Ver­si­che­rung ent­schei­det sel­ten der Bei­trag allein, son­dern die Detail­re­geln: Wel­che Kos­ten rund um die OP sind mit drin, wie grei­fen War­te­zei­ten, was gilt im Aus­land und wel­che Leis­tun­gen sind aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen. Bei der Uelz­e­ner kön­nen Sie Erstat­tungs­li­mit und Selbst­be­tei­li­gung pas­send wäh­len, die Erstat­tung erfolgt unab­hän­gig vom GOT Satz und es sind auch Vor­be­hand­lung (letz­te 3 Unter­su­chungs­ta­ge) sowie Nach­be­hand­lung (bis 17 Kalen­der­ta­ge) im OP Zusam­men­hang berück­sich­tigt. Genau die­se Punk­te soll­ten Sie vor dem Abschluss ein­mal sau­ber ein­ord­nen.

Ver­si­chert sind medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen infol­ge Krank­heit oder Unfall, sofern die jeweils gel­ten­den War­te­zei­ten erfüllt sind. Als „Ope­ra­ti­on“ gilt ein chir­ur­gi­scher Ein­griff unter Voll­nar­ko­se, Sedie­rung oder Lokal­an­äs­the­sie, inklu­si­ve gleich­wer­ti­ger mini­mal­in­va­si­ver Ver­fah­ren, wenn sie den klas­si­schen Ein­griff erset­zen (rein dia­gnos­ti­sche mini­mal­in­va­si­ve Maß­nah­men zäh­len nicht dazu).

Mit­ver­si­chert sind auch Kos­ten, die in der Pra­xis oft den größ­ten Teil aus­ma­chen: Arz­nei­mit­tel, bild­ge­ben­de Ver­fah­ren und Ver­bands­ma­te­ri­al sowie eine sta­tio­nä­re Unter­brin­gung in der Tier­kli­nik inklu­si­ve Fut­ter­kos­ten, wenn sie im Zusam­men­hang mit der ver­si­cher­ten OP ste­hen.

Hier steu­ern Sie die Plan­bar­keit. Die Uelz­e­ner arbei­tet mit einem jähr­li­chen Erstat­tungs­li­mit (z. B. 15.000 Euro, 25.000 Euro oder 50.000 Euro) und einer Selbst­be­tei­li­gung pro Ver­si­che­rungs­jahr (ohne, 500 Euro oder 1.000 Euro).

Das Erstat­tungs­li­mit gilt für das Ver­si­che­rungs­jahr, in dem die OP statt­fin­det, inklu­si­ve Vor und Nach­be­hand­lung die­ser OP. Abge­rech­net wird unab­hän­gig vom GOT Satz, das redu­ziert Dis­kus­sio­nen im Not­dienst deut­lich, ändert aber nichts an Limits und Aus­schlüs­sen.

Die War­te­zei­ten sind klar gestaf­felt: 5 Tage für Ope­ra­tio­nen wegen Kolik und Unfäl­len, 2 Mona­te für Ope­ra­tio­nen wegen Krank­hei­ten (die­se War­te­zeit gilt auch für optio­na­le Bau­stei­ne, wenn ver­ein­bart), 1 Jahr für bestimm­te „beson­de­re Ope­ra­tio­nen“ inklu­si­ve Dia­gnos­tik sowie für ange­bo­re­ne oder vor­ver­trag­lich bestehen­de, bei Antrag­stel­lung jedoch nicht bekann­te Erkran­kun­gen oder Fehl­ent­wick­lun­gen.

Besteht eine pas­sen­de Vor­ver­si­che­rung und geht der Schutz naht­los über, kann die War­te­zeit für bis­her ver­si­cher­te Leis­tun­gen ent­fal­len. Beim Aus­lands­schutz gilt: Ver­si­che­rungs­schutz besteht auch außer­halb Deutsch­lands bis zu einem maxi­ma­len Aus­lands­auf­ent­halt von 12 Mona­ten, erstat­tet wird dann maxi­mal im Umfang der in Deutsch­land gel­ten­den GOT.

Nicht ver­si­chert sind unter ande­rem bereits vor Ver­trags­be­ginn begon­ne­ne oder ange­ra­te­ne Ope­ra­tio­nen sowie Fol­gen bekann­ter Erkran­kun­gen oder Ein­grif­fe wäh­rend der War­te­zeit. In Rech­nun­gen tau­chen oft Posi­tio­nen auf, die vie­le über­se­hen: Wege­geld, Ver­weil­geld und Rei­se­kos­ten des Tier­arz­tes, Trans­port­kos­ten des Pfer­des, Gesund­heits­zeug­nis­se und Gut­ach­ten, nicht­me­di­zi­ni­sche Ver­wal­tungs und Neben­kos­ten.

Eben­falls aus­ge­schlos­sen sind Maß­nah­men vor­beu­gen­den Cha­rak­ters und wis­sen­schaft­lich nicht aner­kann­te Dia­gno­se oder The­ra­pie­me­tho­den (Bei­spiel: Gold­im­plan­ta­ti­on). Für die Pra­xis heißt das: Im Zwei­fel nicht nur „OP ja/nein“ prü­fen, son­dern die Aus­schlüs­se so lesen, dass Sie typi­sche Rech­nungs­po­si­tio­nen rea­lis­tisch ein­ord­nen kön­nen.

Wenn die­se vier Punk­te klar sind, las­sen sich Ange­bo­te sau­ber ver­glei­chen: Erstat­tungs­li­mit und Selbst­be­tei­li­gung pas­send wäh­len, War­te­zei­ten rea­lis­tisch ein­pla­nen und Aus­schlüs­se so prü­fen, dass es im Leis­tungs­fall kei­ne Miss­ver­ständ­nis­se gibt. Danach ist der Bei­trag­s­check der sinn­volls­te nächs­te Schritt, weil er zeigt, wel­che Kom­bi­na­ti­on zu Ihrem Pferd und Ihrem Bud­get passt.

Leis­tungs­um­fang, War­te­zei­ten und Bau­stei­ne auf einen Blick

Was ist bei der Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung ver­si­chert?

Bei einer Pfer­de OP zählt vor allem, was im Ernst­fall wirk­lich erstat­tet wird. Ent­schei­dend sind die Regeln zu War­te­zei­ten, das jähr­li­che Erstat­tungs­li­mit, die Kos­ten rund um Dia­gnos­tik und Nach­be­hand­lung sowie die Fra­ge, wie fle­xi­bel Sie den Schutz über Selbst­be­tei­li­gung und optio­na­le Bau­stei­ne anpas­sen kön­nen. Genau die­se Punk­te soll­ten vor dem Abschluss klar sein, damit es spä­ter kei­ne Über­ra­schun­gen gibt.

Ver­si­chert sind medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen, die unter Voll­nar­ko­se, Sedie­rung oder Lokal­an­äs­the­sie durch­ge­führt wer­den. Erstat­tet wer­den nicht nur der eigent­li­che chir­ur­gi­sche Ein­griff, son­dern auch ver­si­cher­te Kos­ten, die im direk­ten Zusam­men­hang ste­hen und über eine tier­ärzt­li­che Rech­nung nach GOT nach­ge­wie­sen wer­den. Wich­tig dabei: Die Erstat­tung ist grund­sätz­lich nicht an einen fes­ten GOT Mul­ti­pli­ka­tor gekop­pelt, bei Ein­grif­fen im Aus­land wird jedoch maxi­mal im Umfang der deut­schen GOT erstat­tet.

Ein zen­tra­ler Vor­teil für die Pra­xis ist der klar defi­nier­te Vor und Nach­be­hand­lungs­zeit­raum. Mit­ver­si­chert sind die letz­ten drei Unter­su­chungs­ta­ge vor einer ver­si­cher­ten Ope­ra­ti­on sowie bis zu 17 Kalen­der­ta­ge Nach­be­hand­lung im Anschluss. In die­sem Zeit­raum kön­nen, sofern es zur ver­si­cher­ten OP gehört, auch sta­tio­nä­re Unter­brin­gung inklu­si­ve Fut­ter und die not­wen­di­gen Arz­nei­mit­tel über­nom­men wer­den. Eben­falls vor­ge­se­hen sind eine ein­ma­li­ge Tel­e­dia­gnos­tik und Tele­be­ra­tung pro Leis­tungs­fall im Vor und Nach­be­hand­lungs­zeit­raum, wenn die ver­si­cher­te Ope­ra­ti­on tat­säch­lich durch­ge­führt wird. Für den OP Tag und den Vor und Nach­be­hand­lungs­zeit­raum ist zudem tier­ärzt­li­cher Not­dienst mit umfasst.

Bei den War­te­zei­ten trennt die Uelz­e­ner sau­ber nach Anlass und Risi­ko. Für Ope­ra­tio­nen infol­ge von Kolik und Unfäl­len gilt eine War­te­zeit von fünf Tagen, für Ope­ra­tio­nen auf­grund von Krank­hei­ten zwei Mona­te. Für beson­de­re Ope­ra­tio­nen wie bestimm­te Gelenk­ein­grif­fe (OC, OCD, Chips und ver­gleich­ba­re Befun­de) sowie für Ope­ra­tio­nen im Zusam­men­hang mit ange­bo­re­nen oder vor­ver­trag­lich bestehen­den, bei Antrag­stel­lung nicht bekann­ten Erkran­kun­gen oder Fehl­ent­wick­lun­gen gilt eine War­te­zeit von einem Jahr. Wenn bereits eine Vor­ver­si­che­rung bestand und der Schutz naht­los über­geht, kann die War­te­zeit für die bis­lang ver­si­cher­ten Leis­tun­gen ent­fal­len. Das kann im All­tag rele­vant sein, weil es den Wech­sel plan­ba­rer macht.

Optio­nal lässt sich der OP Schutz über zwei Bau­stei­ne erwei­tern. Der Kran­ken­ver­si­che­rungs Bau­stein kann ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lun­gen (außer­halb von OP Situa­tio­nen) bis zu 3.000 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr ergän­zen, mit 20 Pro­zent Selbst­be­tei­li­gung pro ein­ge­reich­ter Rech­nung. Der Reha Bau­stein erwei­tert nach einer ver­si­cher­ten Ope­ra­ti­on für bis zu sechs Mona­te Leis­tun­gen wie Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie oder bestimm­te rege­ne­ra­ti­ve The­ra­pien (zum Bei­spiel PRP oder IRAP) eben­falls bis 3.000 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr, eben­falls mit 20 Pro­zent Selbst­be­tei­li­gung je Rech­nung. Das ist ein Unter­schied, der in Ver­glei­chen oft unter­geht: Rege­ne­ra­ti­ve The­ra­pien sind nicht Teil des rei­nen OP Schut­zes und wer­den erst über den Reha Bau­stein mög­lich.

Trotz des brei­ten OP Rah­mens gibt es kla­re Gren­zen, die Sie ken­nen soll­ten. Nicht ver­si­chert sind unter ande­rem rein dia­gnos­ti­sche mini­mal­in­va­si­ve Maß­nah­men, die Behand­lung von Huf­abs­zes­sen und Huf­ge­schwü­ren, Trans­port­kos­ten des Pfer­des sowie Wege und Rei­se­kos­ten des Tier­arz­tes. Auch rei­ne Vor­sor­ge­maß­nah­men oder tier­ärzt­li­che Unter­su­chun­gen ohne anschlie­ßen­de Ope­ra­ti­on fal­len im OP Tarif nicht auto­ma­tisch dar­un­ter.

Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung im Über­blick (Tarif 2024)

Die fol­gen­de Über­sicht fasst die wich­tigs­ten Ver­trags­re­geln kom­pakt zusam­men: War­te­zei­ten, Erstat­tungs­li­mit pro Jahr, Umfang von Vor und Nach­be­hand­lung, Aus­lands­schutz sowie die Rol­le der optio­na­len KV und Reha Bau­stei­ne. Nut­zen Sie die Tabel­le, um schnell zu sehen, wel­che Leis­tun­gen im OP Tarif ent­hal­ten sind und wo bewusst Gren­zen gesetzt wer­den.

Leis­tung
OP Tarif 2024
Leis­tungs­sie­ger
War­te­zeit ab Ver­trags­be­ginn Kolik & Unfäl­le: 5 Tage
Krank­hei­ten: 2 Mona­te
12 Mona­te für bestimm­te Dia­gno­sen 🛈
Ver­zicht bei naht­lo­sem Wech­sel
Fol­gen­de Pfer­de kön­nen ver­si­chert wer­den Ab dem ers­ten Lebens­tag
Jähr­li­che Höchst­gren­ze Max. 15.000 €, 25.000 € oder 50.000 € Gesamt­leis­tung
Ver­si­cher­ter Satz nach GOT unab­hän­gig GOT-Satz
Über­nah­me von Vor­un­ter­su­chung & Dia­gnos­tik Die letz­ten drei Unter­su­chungs­ta­ge vor einer Ope­ra­ti­on sind ver­si­chert
Über­nah­me der Nach­be­hand­lung 17 Tage
Über­nah­me von Gelenk-Chip Ope­ra­tio­nen
kei­ne Begren­zung pro OP – gilt bis zur jährl. Höchst­gren­ze
Ver­si­cher­te Ope­ra­tio­nen 🛈 Alle medi­zi­nisch not­wen­di­gen OPs nach War­te­zeit
Aus­nah­men: z. B. Huf­abs­zes­se, Huf­ge­schwü­re
Rege­ne­ra­ti­ve The­ra­pien (IRAP, PRP, Stamm­zel­len) 🛈
Nur mit Reha-Bau­stein
Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren (z. B. Rönt­gen, MRT)
unbe­grenzt
OPs unter Stand- & Teil­nar­ko­se
Phy­sio­the­ra­pie
Tipp: Reha-Bau­stein ein­schlie­ßen
Tier­kli­nik-Unter­brin­gung nach OP
inklu­si­ve Ergän­zungs­fut­ter
Alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den
Homöo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik
Ver­si­che­rungs­schutz im Aus­land
welt­weit
Beson­der­hei­ten Not­dienst­ge­bühr: bei Not­fall
Reha-Bau­stein: mit 20 % SB für vie­le Zusatz­leis­tun­gen (z. B. IRAP, PRP, Osteo­pa­thie)
Bei­trags­stei­ge­rung: ab 16. Lj. um 5 % jähr­lich
Tel­e­dia­gnos­tik: ein­ma­lig pro Leis­tungs­fall
Monat­li­cher Bei­trag ab 33,27 €
Online bean­tra­gen → Uelz­e­ner bean­tra­gen

Aus der Über­sicht wird vor allem eines klar: Der Tarif ist stark über das jähr­li­che Erstat­tungs­li­mit und die Selbst­be­tei­li­gung steu­er­bar. In der Pra­xis ist das die Stell­schrau­be, die dar­über ent­schei­det, ob Sie eher einen güns­ti­gen Ein­stieg wäh­len oder bewusst mehr Puf­fer für teu­re Ein­grif­fe ein­pla­nen. Sinn­voll ist, bei der Aus­wahl nicht nur an „eine“ mög­li­che OP zu den­ken, son­dern an den gesam­ten Jah­res­ver­lauf inklu­si­ve Dia­gnos­tik, sta­tio­nä­rem Auf­ent­halt und Nach­be­hand­lung, weil alles zusam­men auf das gewähl­te Jah­res­li­mit läuft.

Beim Aus­lands­schutz zählt der genaue Rah­men: Es besteht Schutz auch außer­halb Deutsch­lands, aller­dings nur bis zu einem Aus­lands­auf­ent­halt von maxi­mal 12 Mona­ten und mit Erstat­tung maxi­mal nach deut­scher GOT. Wer regel­mä­ßig ins Aus­land fährt oder län­ger unter­wegs ist, soll­te das im Hin­ter­kopf behal­ten, weil hier in der Pra­xis schnell Miss­ver­ständ­nis­se ent­ste­hen kön­nen.

Wenn Sie nicht nur den OP Moment, son­dern auch die Zeit danach absi­chern möch­ten, ist der Blick auf den Reha Bau­stein fach­lich sinn­voll. Er ist der Bau­stein, der den Zeit­raum nach der OP deut­lich erwei­tert und Leis­tun­gen ermög­licht, die im rei­nen OP Schutz nicht vor­ge­se­hen sind. Für rei­ne Tier­arzt­be­hand­lun­gen ohne OP wäre dage­gen der KV Bau­stein das pas­sen­de Zusatz­mo­dul, aller­dings eben­falls mit kla­ren Aus­schlüs­sen wie Not­dienst­ge­bühr, Wege­geld und Haus­be­suchs­ge­bühr.

Indi­vi­du­ell kal­ku­lier­bar nach Tarif­zo­ne, Ras­se, Alter und gewünsch­tem Schutz

Was kos­tet die Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung?

Der Bei­trag zur Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung ist kein fixer Pau­schal­preis. Er wird pro Pferd indi­vi­du­ell berech­net und hängt vor allem von der gewähl­ten Erstat­tungs­sum­me, der Selbst­be­tei­li­gung, dem Alter bei Ver­trags­be­ginn, der Tarif­zo­ne (Wohnort/PLZ) und der Pfer­de­ras­se ab. Wer den Schutz höher ansetzt, zahlt meist mehr, erhält dafür aber auch mehr finan­zi­el­len Spiel­raum, wenn eine OP samt Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­be­hand­lung teu­er wird.

Für die Bei­trags­kal­ku­la­ti­on spie­len meh­re­re Fak­to­ren zusam­men. Beson­ders stark wir­ken die Erstat­tungs­sum­me (15.000 €, 25.000 € oder 50.000 € pro Jahr) und die Selbst­be­tei­li­gung (0 €, 500 € oder 1.000 € pro Ver­si­che­rungs­jahr). Dazu kom­men Alter und Ras­se des Pfer­des sowie die Tarif­zo­ne, die über die Post­leit­zahl abge­lei­tet wird. Die­se Logik ist wich­tig, weil sie erklärt, war­um zwei Pfer­de mit ähn­li­chem Pro­fil in unter­schied­li­chen Regio­nen deut­lich unter­schied­li­che Bei­trä­ge haben kön­nen.

Damit Sie ein rea­lis­ti­sches Gefühl bekom­men, wie sich die Stell­schrau­ben aus­wir­ken, hel­fen kon­kre­te Pra­xis­wer­te. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen, wie stark PLZ, Selbst­be­tei­li­gung und Zusatz­bau­stei­ne den Monats­bei­trag ver­än­dern kön­nen:

  • Bei­spiel 1: Ara­ber Stu­te, 3 Jah­re, PLZ 37077 Göt­tin­gen, 50.000 € Erstat­tung, 500 € SB → 77,46 € pro Monat

  • Bei­spiel 2: glei­che Anga­ben, PLZ 87700 Mem­min­gen → 67,31 € pro Monat

  • Bei­spiel 3: wie Bei­spiel 2, ohne SB und mit Reha Bau­stein → 86,26 € pro Monat

Vie­le Pfer­de­hal­ter wäh­len die höchs­te Erstat­tungs­stu­fe von 50.000 € pro Jahr, wenn sie mög­lichst wenig Rest­ri­si­ko bei teu­ren Ein­grif­fen, län­ge­rer Kli­nik­un­ter­brin­gung oder meh­re­ren OPs in einem Jahr möch­ten. Wer pri­mär einen finan­zi­el­len Puf­fer für ein­zel­ne, klar begrenz­te OP Situa­tio­nen sucht, ent­schei­det sich häu­fi­ger für 15.000 € oder 25.000 € und steu­ert den Bei­trag zusätz­lich über die Selbst­be­tei­li­gung. Sinn­voll ist dabei, nicht nur die OP selbst zu den­ken, son­dern den kom­plet­ten Ablauf inklu­si­ve Dia­gnos­tik, sta­tio­nä­rer Ver­sor­gung und Nach­be­hand­lung, weil die­se Kos­ten im Leis­tungs­fall häu­fig den Unter­schied machen.

Zusätz­lich absi­chern mit Reha oder KV Bau­stein

Wer über den OP Schutz hin­aus mehr Tier­arzt­leis­tun­gen absi­chern möch­te, kann den Tarif modu­lar erwei­tern. Der Kran­ken­ver­si­che­rungs Bau­stein ergänzt ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lun­gen außer­halb von OP Situa­tio­nen bis zu 3.000 € pro Jahr. Es gilt eine fes­te Selbst­be­tei­li­gung von 20 % je Rech­nung, der Bei­trag liegt bei 134,94 € pro Monat. Das ist vor allem dann inter­es­sant, wenn nicht nur OPs, son­dern auch wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik oder Infu­si­ons­the­ra­pien finan­zi­ell plan­ba­rer wer­den sol­len.

Der Reha Bau­stein ist gezielt auf die Pha­se nach einer OP aus­ge­rich­tet. Er erstat­tet Maß­nah­men wie Aku­punk­tur, Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie, PRP und wei­te­re rege­ne­ra­ti­ve Ver­fah­ren bis zu 3.000 € pro Jahr, eben­falls mit 20 % Selbst­be­tei­li­gung je Rech­nung. Der Bei­trag beträgt 14,75 € pro Monat. Für vie­le ist das der pas­sen­de Bau­stein, wenn nach einer Ope­ra­ti­on rea­lis­tisch mit län­ge­rer Nach­sor­ge, Auf­bau oder Bewe­gungs­the­ra­pie zu rech­nen ist. Bei­de Bau­stei­ne sind kom­bi­nier­bar und machen den Schutz fle­xi­bler, ohne den OP Tarif selbst zu ver­wäs­sern.

OP Schutz ist ein Bau­stein: die­se Poli­cen schlie­ßen typi­sche Lücken im All­tag

Wel­che Ver­si­che­run­gen sind für Pfer­de­hal­ter zusätz­lich sinn­voll?

Eine Pfer­de OP Ver­si­che­rung schützt vor hohen Kos­ten rund um chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe. Im All­tag ent­ste­hen finan­zi­el­le Risi­ken aber auch außer­halb des OP Saals: Schä­den an Drit­ten, Ver­let­zun­gen ande­rer Per­so­nen oder umfang­rei­che Tier­arzt­be­hand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on. Genau hier ergän­zen sich wei­te­re Poli­cen sinn­voll, weil sie unter­schied­li­che Pro­blem­fel­der abde­cken und die Absi­che­rung je nach Nut­zung, Hal­tungs­form und Risi­ko deut­lich run­der machen.

Frau umarmt ihr braunes Pferd in sonnigem Außenbereich, beide wirken entspannt – Symbolbild für emotionale Bindung und OP-Vorsorge.
Pfer­de-OP-Ver­si­che­rung

Deckt Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen ab, inklu­si­ve typi­scher OP Neben­kos­ten wie Dia­gnos­tik und Nach­be­hand­lung im ver­si­cher­ten Rah­men. Sinn­voll, wenn eine Kolik oder Frak­tur schnell in den vier bis fünf­stel­li­gen Bereich gehen kann. Wich­tig sind Erstat­tungs­li­mit, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zei­ten und kla­re Aus­schlüs­se. So lässt sich der Schutz pas­send zum Pferd pla­nen.

Frau steht an einem Pferdegehege und legt Stirn an den Kopf eines braunen Pferdes – Symbolbild für Nähe, Verantwortung und Haftung.
Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht

Schützt vor finan­zi­el­len Fol­gen, wenn das Pferd Per­so­nen ver­letzt oder Sachen beschä­digt, etwa beim Aus­ritt, auf der Wei­de oder im Stall. Gera­de Per­so­nen­schä­den kön­nen sehr teu­er wer­den und sind der häu­figs­te Grund, war­um Pfer­de­hal­ter über­haupt Pro­ble­me bekom­men. Ent­schei­dend sind Deckungs­sum­me, Miet­sach­schä­den und ob Fremd­rei­ter­ri­si­ko oder Reit­be­tei­li­gun­gen mit­ver­si­chert sind. In vie­len Kon­stel­la­tio­nen ist die­se Poli­ce fak­tisch unver­zicht­bar.

Junge Frau berührt liebevoll die Nüstern eines braunen Pferdes auf der Weide – Symbolbild für Vertrauen, Fürsorge und Tiergesundheit.
Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Über­nimmt Tier­arzt­kos­ten auch ohne Ope­ra­ti­on, zum Bei­spiel bei Infek­tio­nen, Atem­wegs­pro­ble­men, Lahm­hei­ten oder chro­ni­schen Erkran­kun­gen. Je nach Tarif sind Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen abge­deckt. Das ist beson­ders rele­vant, wenn regel­mä­ßig Behand­lun­gen anfal­len oder ein umfas­sen­der Voll­schutz gewünscht ist. Wich­tig ist die Abgren­zung zur OP Ver­si­che­rung, damit Leis­tun­gen nicht dop­pelt erwar­tet wer­den.

Wenn eine OP plötz­lich nötig wird, zählt Plan­bar­keit statt Bauch­ge­fühl

Für wen lohnt sich eine Pfer­de OP Ver­si­che­rung beson­ders?

Ob Kolik, Frak­tur oder ein aku­ter Seh­nen Scha­den: Bei Pfer­den ent­ste­hen OP Situa­tio­nen sel­ten „pas­send“, son­dern oft unter Zeit­druck. Dann geht es nicht nur um die medi­zi­ni­sche Ent­schei­dung, son­dern auch um die Fra­ge, ob die Behand­lung finan­zi­ell sofort trag­bar ist. Genau hier setzt eine OP Ver­si­che­rung an, weil sie den Kos­ten­block rund um den Ein­griff kal­ku­lier­ba­rer macht und Ihnen hilft, im Ernst­fall schnel­ler und kla­rer zu ent­schei­den.

Eine Tier OP Ver­si­che­rung lohnt sich vor allem dann, wenn die Wahr­schein­lich­keit für einen Ein­griff rea­lis­tisch ist oder die finan­zi­el­len Fol­gen einer OP nicht ohne Wei­te­res aus Rück­la­gen abge­fe­dert wer­den kön­nen. Das betrifft vie­le Hal­tungs und Nut­zungs­si­tua­tio­nen. Aktiv gerit­te­ne Pfer­de haben durch Trai­ning, Trans­port und Belas­tung häu­fi­ger Ver­let­zungs­an­läs­se, bei älte­ren Pfer­den stei­gen dage­gen typi­sche Gesund­heits­ri­si­ken wie Koli­ken, Zahn­pro­ble­me oder dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­run­gen. Gleich­zei­tig kön­nen auch jun­ge Pfer­de betrof­fen sein, etwa bei bestimm­ten ortho­pä­di­schen Befun­den oder aku­ten Unfäl­len, die eine schnel­le Ent­schei­dung erfor­dern.

Beson­ders rele­vant ist der Schutz für Pfer­de­hal­ter, die ihr Bud­get plan­bar hal­ten wol­len, ohne im Not­fall impro­vi­sie­ren zu müs­sen. Denn die Gesamt­rech­nung ent­steht nicht nur durch den OP Ein­griff selbst, son­dern durch Dia­gnos­tik, sta­tio­nä­re Unter­brin­gung, Medi­ka­men­te und Nach­be­hand­lung. Wer hier erst prü­fen muss, ob die Liqui­di­tät reicht, ver­liert wert­vol­le Zeit und gerät unter Druck. Eine OP Ver­si­che­rung kann die­sen Druck redu­zie­ren, weil sie den finan­zi­el­len Rah­men vor­ab defi­niert und damit eine kla­re Hand­lungs­ba­sis schafft.

Wich­tig ist dabei die rea­lis­ti­sche Erwar­tungs­hal­tung: Eine OP Ver­si­che­rung ist kein „Alles ist immer bezahlt“ Pro­dukt, son­dern ein Ver­trag mit Regeln. Ent­schei­dend sind War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se, das jähr­li­che Erstat­tungs­li­mit und die Fra­ge, wel­che Vor und Nach­be­hand­lung im ver­si­cher­ten Zeit­raum mit ent­hal­ten ist. Wer die­se Punk­te vor­ab sau­ber ein­ord­net, kann den Schutz pas­send zur eige­nen Risi­ko­la­ge wäh­len und ver­mei­det spä­ter Miss­ver­ständ­nis­se, wenn eine Rech­nung nicht voll­stän­dig über­nom­men wird.

Ant­wor­ten auf Fra­gen, die sich vie­le Pfer­de­hal­ter vor dem Abschluss stel­len

Was Sie schon immer über die Uelz­e­ner Pfer­de-OP-Ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Ver­si­chert sind medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen nach Ablauf der War­te­zei­ten. Der Fokus liegt auf chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen, die unter Voll­nar­ko­se, Sedie­rung oder loka­ler Betäu­bung durch­ge­führt wer­den. Wel­che OP im Ein­zel­fall als „medi­zi­nisch not­wen­dig“ gilt, ent­schei­det die tier­ärzt­li­che Indi­ka­ti­on und die Bedin­gun­gen des Tarifs.

Ja, wenn die Ope­ra­ti­on unter Sedie­rung oder loka­ler Betäu­bung durch­ge­führt wird und die Maß­nah­me als OP im Sin­ne der Bedin­gun­gen zählt. Das ist in der Pra­xis rele­vant, weil nicht jeder Ein­griff eine Voll­nar­ko­se braucht, die Kos­ten aber trotz­dem schnell hoch sein kön­nen.

Im OP-Tarif 2024 wird ein jähr­li­ches Erstat­tungs­li­mit gewählt (15.000 €, 25.000 € oder 50.000 €). Ent­schei­dend: Das Limit gilt pro Ver­si­che­rungs­jahr, nicht „pro OP“. Damit lässt sich die Absi­che­rung gut an Risi­ko, Nut­zung (Frei­zeit, Sport, Zucht) und Bud­get anpas­sen.

Die War­te­zei­ten sind gestaf­felt. Üblich sind 5 Tage bei Kolik-OPs und Unfäl­len, 2 Mona­te bei sons­ti­gen ver­si­cher­ten Ope­ra­tio­nen sowie 12 Mona­te für bestimm­te Dia­gno­sen bzw. beson­de­re Ope­ra­tio­nen. Genau die­se Staf­fel ist wich­tig, weil sie Miss­ver­ständ­nis­se im Ernst­fall ver­hin­dert.

In den Unter­la­gen wer­den dafür kon­kre­te Bei­spie­le genannt. Dazu gehö­ren etwa Kryptor­chis­mus, Umbi­li­cal­her­ni­en sowie Gelen­k­ope­ra­tio­nen im Zusam­men­hang mit OC/OCD oder Chips (inklu­si­ve typi­scher Fol­ge­pro­ble­me). Wer ein jun­ges Pferd mit ent­spre­chen­dem Risi­ko hat, soll­te die­sen Punkt vor Abschluss sehr sau­ber ein­ord­nen.

Ja, pra­xis­nah gere­gelt: Mit­ver­si­chert sind die letz­ten drei Unter­su­chungs­ta­ge vor der OP sowie Nach­be­hand­lung bis zu 17 Kalen­der­ta­ge nach der OP, jeweils im Zusam­men­hang mit der ver­si­cher­ten Ope­ra­ti­on. Das ist einer der Punk­te, die im Leis­tungs­fall oft mehr aus­ma­chen als man vor­her denkt.

Im OP-Tarif 2024 ist eine Auf­nah­me ab dem ers­ten Lebens­tag mög­lich, eine fes­te Alters­gren­ze wird im Mar­ke­ting des Tarifs nicht als Hür­de dar­ge­stellt. Für die Pra­xis zählt trotz­dem: Gesund­heits­zu­stand, Risi­ko und die Regeln zu War­te­zei­ten und Vor­be­las­tun­gen blei­ben maß­geb­lich.

Ja, der Schutz kann welt­weit gel­ten, typi­scher­wei­se bis zu 12 Mona­te Aus­lands­auf­ent­halt. Wich­tig als Detail­re­gel: Abge­rech­net wird in der Regel so, dass Leis­tun­gen außer­halb Deutsch­lands höchs­tens in dem Umfang erstat­tet wer­den, der bei Abrech­nung nach deut­schem Gebüh­ren­rah­men ange­fal­len wäre.

Zahn-OPs kön­nen ein­ge­schlos­sen sein, wenn es sich um eine ver­si­cher­te Ope­ra­ti­on im Sin­ne der Bedin­gun­gen han­delt. Nicht jeder Ein­griff im Maul­be­reich ist auto­ma­tisch eine OP-Leis­tung, des­halb lohnt der Blick auf die Abgren­zung zwi­schen „Behand­lung“ und „Ope­ra­ti­on“ im Tarif.

Bei geplan­ten Ein­grif­fen ist eine vor­he­ri­ge Abstim­mung sinn­voll, damit Unter­la­gen, medi­zi­ni­sche Begrün­dung und Abrech­nungs­weg sau­ber sind. Bei Not­fäl­len zählt zuerst die Ver­sor­gung, die Mel­dung und Doku­men­ta­ti­on erfolgt dann schnellst­mög­lich. In der Pra­xis redu­ziert eine sau­be­re Doku­men­ta­ti­on spä­te­re Rück­fra­gen deut­lich.

Eine Anpas­sung ist grund­sätz­lich mög­lich, hängt aber von Tarif­re­geln und dem gewünsch­ten Ände­rungs­um­fang ab. Bei Erhö­hun­gen gilt häu­fig: Was im lau­fen­den Ver­si­che­rungs­jahr bereits erstat­tet wur­de, wird bei einer Erhö­hung in der Jah­res­be­trach­tung mit­ge­rech­net. Das ver­hin­dert, dass „nach­träg­lich“ dop­pelt pro­fi­tiert wird.

Nur sehr ein­ge­schränkt. Vor­un­ter­su­chung und Nach­sor­ge sind typi­scher­wei­se an eine ver­si­cher­te OP gekop­pelt. Wenn am Ende kei­ne Ope­ra­ti­on durch­ge­führt wird, ist das oft genau der Punkt, an dem Poli­cen streng unter­schei­den. Daher lohnt es sich, die­se Abhän­gig­keit vor Abschluss bewusst ein­zu­pla­nen.

Die­se drei OP Grün­de kom­men beson­ders oft vor und kön­nen schnell teu­er wer­den

Typi­sche Ope­ra­tio­nen, die Pfer­de­hal­ter früh ein­pla­nen soll­ten

Bei vie­len OP Situa­tio­nen ent­schei­det nicht nur die Dia­gno­se, son­dern vor allem die Geschwin­dig­keit. Koli­ken, Frak­tu­ren oder Ein­grif­fe am Gelenk ent­ste­hen häu­fig plötz­lich und las­sen wenig Spiel­raum für lan­ges Abwä­gen. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche OP Anläs­se aus der Pra­xis, war­um sie medi­zi­nisch rele­vant sind und in wel­chen Kos­ten­re­gio­nen man rea­lis­tisch denkt, damit Sie das Risi­ko sau­ber ein­ord­nen kön­nen.

Kolik

Koli­ken zäh­len zu den häu­figs­ten Not­fäl­len beim Pferd und kön­nen inner­halb kur­zer Zeit lebens­be­droh­lich wer­den. Wenn Medi­ka­men­te und kon­ser­va­ti­ve Maß­nah­men nicht rei­chen, ist eine OP oft der ein­zi­ge Weg. Der Ein­griff erfolgt in der Regel unter Voll­nar­ko­se und kann je nach Befund deut­lich kom­ple­xer wer­den als geplant. Dazu kom­men Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt und eng­ma­schi­ge Nach­sor­ge. Kos­ten lie­gen häu­fig im fünf­stel­li­gen Bereich.

Frak­tur­ver­sor­gung

Frak­tu­ren an Glied­ma­ßen erfor­dern oft eine schnel­le chir­ur­gi­sche Sta­bi­li­sie­rung, beson­ders wenn das Pferd das Bein nicht mehr belas­tet. Je nach Bruch kön­nen Ver­schrau­bun­gen, Plat­ten oder wei­te­re Fix­a­tio­nen nötig sein. Neben der OP selbst sind Bild­ge­bung, sta­tio­nä­re Unter­brin­gung und Schmerz­ma­nage­ment typi­sche Kos­ten­trei­ber. Auch der Ver­lauf danach ist anspruchs­voll und kann län­ge­re Betreu­ung bedeu­ten. Ins­ge­samt bewe­gen sich die Kos­ten schnell im hohen vier­stel­li­gen bis fünf­stel­li­gen Bereich.

Gelenk­chip-Ent­fer­nung

Chips und ande­re Gelenk­ver­än­de­run­gen tre­ten häu­fig bei jun­gen Pfer­den auf und kön­nen Lahm­hei­ten oder dau­er­haf­te Schä­den aus­lö­sen. Der Ein­griff erfolgt meist arthro­sko­pisch, häu­fig unter Sedie­rung oder Voll­nar­ko­se, je nach Gelenk und Befund. Ent­schei­dend sind sau­be­re Dia­gnos­tik, OP Tech­nik und eine kon­se­quen­te Nach­be­hand­lung mit Ruhe und kon­trol­lier­ter Bewe­gung. Wer zu spät reagiert, ris­kiert Fol­ge­schä­den und län­ge­re Aus­fall­zei­ten. Die Kos­ten lie­gen typi­scher­wei­se im mitt­le­ren bis höhe­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Die Poli­ce wirkt erst im Ernst­fall, des­halb soll­ten Sie die Stell­schrau­ben vor­her sau­ber ver­ste­hen

Die­se Punk­te soll­ten Sie vor dem Abschluss einer Pfer­de OP Ver­si­che­rung genau prü­fen

Eine Pfer­de OP Ver­si­che­rung schützt nicht auto­ma­tisch „alles“, son­dern immer genau das, was in den Bedin­gun­gen als ver­si­chert defi­niert ist. Des­halb lohnt sich vor dem Abschluss ein nüch­ter­ner Blick auf die Details, die spä­ter über vol­le Erstat­tung oder Eigen­an­teil ent­schei­den. Ganz vor­ne ste­hen die Grund­fra­gen: Wel­che Ope­ra­tio­nen gel­ten als medi­zi­nisch not­wen­dig und damit erstat­tungs­fä­hig, unter wel­chen For­men der Betäu­bung wird geleis­tet und wie sind Vor und Nach­be­hand­lung gere­gelt. Gera­de bei Pfer­den ent­ste­hen rele­van­te Kos­ten oft nicht nur im OP Saal, son­dern in Dia­gnos­tik, Kli­nik­un­ter­brin­gung, Medi­ka­men­ten und der Nach­sor­ge. Wenn die­se Bau­stei­ne nur ein­ge­schränkt ent­hal­ten sind, ist der Bei­trag zwar nied­ri­ger, der finan­zi­el­le Druck im Ernst­fall kann aber blei­ben.

Der zwei­te Kern­punkt ist die finan­zi­el­le Archi­tek­tur des Ver­trags. Ent­schei­dend sind das jähr­li­che Erstat­tungs­li­mit, die Selbst­be­tei­li­gung und die Fra­ge, ob meh­re­re OPs inner­halb eines Ver­si­che­rungs­jah­res die Sum­me schnell auf­brau­chen kön­nen. Wer hier zu knapp kal­ku­liert, steht bei einer kom­ple­xen OP oder einem lan­gen Kli­nik­auf­ent­halt plötz­lich wie­der vor einer Bud­get­fra­ge, obwohl eine Ver­si­che­rung besteht. Eben­so wich­tig sind War­te­zei­ten und beson­de­re War­te­zei­ten für bestimm­te Befun­de. Vie­le Miss­ver­ständ­nis­se ent­ste­hen, weil Hal­ter von „ab sofort“ aus­ge­hen, der Schutz aber erst nach Ablauf der Fris­ten greift oder bestimm­te Dia­gno­sen geson­dert behan­delt wer­den.

Zusatz­bau­stei­ne kön­nen sinn­voll sein, wenn der Bedarf über rei­ne OP Kos­ten hin­aus­geht. Das betrifft vor allem Reha und The­ra­pie nach einem Ein­griff, aber auch ambu­lan­te Leis­tun­gen. Genau an die­ser Stel­le ist der Hin­weis auf eine Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung fach­lich sinn­voll, weil sie typi­sche Tier­arzt­kos­ten außer­halb von Ope­ra­tio­nen abde­cken kann, zum Bei­spiel Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen. Eine OP Ver­si­che­rung und eine Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung lösen unter­schied­li­che Pro­ble­me, da die Kran­ken­ver­si­che­rung zusätz­lich die ambu­lan­ten Tier­arzt­kos­ten abfe­dert.

Eben­falls soll­te auch die Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht im Blick behal­ten wer­den. Sie hat mit Tier­arzt­kos­ten nichts zu tun, ist aber für vie­le Pfer­de­hal­ter der wich­tigs­te Basis­schutz, weil sie Schä­den an Drit­ten absi­chert, etwa wenn das Pferd jeman­den ver­letzt oder frem­des Eigen­tum beschä­digt. In der Pra­xis ist das oft der Bereich, in dem sehr hohe For­de­run­gen ent­ste­hen kön­nen. Wer sei­ne Absi­che­rung sau­ber auf­bau­en will, prüft daher nicht nur den OP Schutz, son­dern ord­net OP Ver­si­che­rung, Kran­ken­ver­si­che­rung und Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht als drei unter­schied­li­che, aber logisch zusam­men­hän­gen­de Bau­stei­ne ein.

Zusam­men­fas­sung

Die Uelz­e­ner Pfer­de OP Ver­si­che­rung über­nimmt Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen nach Krank­heit oder Unfall und erstat­tet dabei unab­hän­gig vom GOT Satz. Sie wäh­len das jähr­li­che Erstat­tungs­li­mit pas­send zu Ihrem Bedarf mit 15.000 €, 25.000 € oder 50.000 € sowie eine Selbst­be­tei­li­gung von 0 €, 500 € oder 1.000 € pro Jahr. Im Leis­tungs­um­fang sind je nach Fall nicht nur der Ein­griff, son­dern auch typi­sche OP Neben­kos­ten ent­hal­ten, zum Bei­spiel Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und sta­tio­nä­re Unter­brin­gung. Zusätz­lich sind die letz­ten drei Unter­su­chungs­ta­ge vor der OP sowie bis zu 17 Kalen­der­ta­ge Nach­be­hand­lung im Zusam­men­hang mit der OP mit­ver­si­chert. Der Schutz gilt welt­weit bei Aus­lands­auf­ent­hal­ten bis zu 12 Mona­ten.

Wich­tig für die Ein­ord­nung vor dem Abschluss sind die Regeln, die im Ernst­fall wirk­lich zäh­len: War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se und die Fra­ge, wie schnell das gewähl­te Jah­res­li­mit durch eine kom­ple­xe OP oder einen län­ge­ren Kli­nik­auf­ent­halt erreicht wer­den kann. Wer über den OP Schutz hin­aus auch ambu­lan­te Heil­be­hand­lun­gen oder Reha Leis­tun­gen absi­chern möch­te, kann den Ver­trag um pas­sen­de Bau­stei­ne ergän­zen. So lässt sich der Schutz pra­xis­nah erwei­tern, ohne aus einer OP Ver­si­che­rung eine „Alles inklu­si­ve“ Lösung zu erwar­ten.

Unterm Strich ist die Poli­ce vor allem dann sinn­voll, wenn Sie hohe OP Kos­ten plan­bar machen wol­len und Wert auf kla­re Stell­schrau­ben legen: Erstat­tungs­hö­he, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zei­ten und sau­ber defi­nier­te Leis­tun­gen rund um Vor und Nach­be­hand­lung.

Häu­fi­ge Fra­gen

Ist eine Pfer­de-OP-Ver­si­che­rung auch bei Vor­er­kran­kun­gen mög­lich?

Das hängt davon ab, ob es sich um bereits bekann­te Befun­de han­delt, ob eine OP schon ange­ra­ten war und ob dar­aus abseh­ba­re OP-Fol­gen ent­ste­hen. Vie­le Tari­fe leis­ten nicht für bereits vor Ver­trags­be­ginn bekann­te oder bereits „ange­leg­te“ OP-The­men. Rea­lis­tisch ist: Je kla­rer die medi­zi­ni­sche Aus­gangs­la­ge doku­men­tiert ist, des­to bes­ser lässt sich vor Abschluss ein­schät­zen, was spä­ter tat­säch­lich ver­si­chert ist.

In der Regel wird die Tier­arzt­rech­nung bezahlt und danach zur Erstat­tung ein­ge­reicht. Wich­tig sind eine nach­voll­zieh­ba­re Rech­nung, die Diagnose/Indikation und OP-Berich­te, wenn vor­han­den. Bei Rück­fra­gen geht es meist um den OP-Bezug, den Zeit­punkt (War­te­zei­ten) und die medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit.

Im OP-Tarif 2024 ist eine ein­ma­li­ge Zuschuss­re­gel für chir­ur­gi­sche Kas­tra­ti­on bzw. Ste­ri­li­sa­ti­on vor­ge­se­hen (typisch als fixer Betrag). Ob und wann das greift, hängt von den Bedin­gun­gen und der Ein­ord­nung als chir­ur­gi­scher Ein­griff ab.

Bei einem Ver­kauf oder dau­er­haf­ten Hal­ter­wech­sel ist ent­schei­dend, wie der Ver­trag fort­ge­führt oder been­det wer­den kann und ab wel­chem Zeit­punkt der Ver­si­che­rungs­schutz endet. Prak­tisch soll­te das zeit­nah gemel­det wer­den, damit Bei­trags- und Risi­ko­trä­ger sau­ber zuge­ord­net sind.

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