Private Krankenversicherung (PKV): Medizin erster Klasse
Schnelle Termine, freie Arztwahl und modernste Behandlungsmethoden: Die PKV bietet Ihnen Zugang zur Bestmedizin. Wir analysieren für Sie den Markt und finden Tarife, die nicht nur heute leistungsstark sind, sondern auch im Alter bezahlbar bleiben.
Eine Entscheidung fürs Leben – treffen Sie sie richtig
Der Wechsel in die Private Krankenversicherung ist mehr als nur ein Tarifwechsel – es ist ein Systemwechsel. Wer sich privat versichert, entscheidet sich für eine individuelle Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau. Doch die PKV ist kein Produkt von der Stange: Was für einen Beamten mit Beihilfeanspruch perfekt ist, kann für einen Angestellten oder Selbstständigen Nachteile bergen.
Ein guter Tarif zeichnet sich nicht durch den niedrigsten Einstiegsbeitrag aus, sondern durch garantierte Leistungen, solide Altersrückstellungen und Beitragsstabilität über Jahrzehnte. Wir helfen Ihnen, die Unterschiede zwischen „Lockvogel-Angeboten“ und nachhaltigen Premium-Tarifen zu erkennen – damit Ihre Gesundheit in jeder Lebensphase bestmöglich geschützt ist.
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Das Wichtigste im Überblick
- Zugang zur Spitzenmedizin: Genießen Sie Privilegien wie freie Arztwahl, Chefarztbehandlung und deutlich schnellere Termine beim Spezialisten.
- Leistungsgarantie: Anders als in der gesetzlichen Kasse (GKV) sind Ihre vertraglich vereinbarten Leistungen dauerhaft garantiert und können nicht durch Gesetzesreformen gekürzt werden.
- Individueller Schutz: Baukasten-Prinzip statt „Einheitsbrei“ – Sie bestimmen selbst, ob Sie Einzelzimmer, Heilpraktiker oder hochwertige Zahnleistungen versichern möchten.
- Beitragsstabilität im Alter: Wir filtern Tarife mit hohen Altersrückstellungen heraus, damit Ihre Versicherung auch im Ruhestand bezahlbar bleibt.
- Wer kann wechseln?: Ideal für Selbstständige, Beamte (Beihilfe) und Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (JAEG).
- Ehrliche Perspektive: Da der Weg zurück in die GKV oft versperrt ist, prüfen wir vorab detailliert Ihre Familienplanung und langfristige Finanzsituation.
Systemvergleich: GKV vs. PKV
Zwei Welten der Versorgung: Wie die Private Krankenversicherung funktioniert
Der Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) ist keine bloße Tarifwahl, sondern ein Systemwechsel. Während die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auf dem Solidarprinzip basiert, folgt die PKV dem Äquivalenzprinzip: Leistung gegen Beitrag, unabhängig vom Einkommen. Wer die Voraussetzungen erfüllt – als Selbstständiger, Beamter oder gut verdienender Angestellter –, profitiert von einem medizinischen Leistungsspektrum, das dem gesetzlichen System oft Jahre voraus ist.
Wer darf in die Private wechseln?
Der Gesetzgeber hat klare Hürden definiert. Selbstständige, Freiberufler und Beamte haben grundsätzlich immer die Wahlfreiheit. Für Angestellte liegt die Messlatte höher: Ihr Bruttojahreseinkommen muss die Versicherungspflichtgrenze (JAEG) überschreiten.
Achtung, steigende Hürden: Im Jahr 2025 liegt diese Grenze bei 73.800 Euro. Zum Jahr 2026 wird sie weiter auf 77.400 Euro angehoben. Das bedeutet: Nur wer dauerhaft über diesem Wert verdient, bleibt versicherungsfrei. Wir prüfen für Sie detailliert, ob Ihr Gehalt (inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) auch für die Zukunft ausreicht, um sicher in der PKV zu bleiben.
Das Prinzip der Kapitaldeckung
In der GKV finanzieren die Jungen die Alten (Umlageverfahren). Da die Gesellschaft altert, gerät dieses System unter Druck. Die PKV hingegen spart für jeden Versicherten individuell an: Ein Teil Ihres Beitrags fließt in sogenannte Altersrückstellungen. Dieses Kapitalpolster sorgt dafür, dass Ihre Beiträge im Alter stabilisiert werden können, wenn die Gesundheitskosten naturgemäß steigen.
Kostenerstattung: Ihr Ticket zum Spezialisten
Als Privatpatient treten Sie als Vertragspartner des Arztes auf. Sie erhalten nach der Behandlung eine Rechnung (Kostenerstattungsprinzip), die Sie zur Erstattung einreichen – heute meist bequem per App in wenigen Sekunden. Der Vorteil: Ärzte können Leistungen abrechnen, die im Budget der gesetzlichen Kassen gar nicht vorgesehen sind. Das öffnet Ihnen die Tür zu führenden Spezialisten, Privatkliniken und innovativen Behandlungsmethoden, die Kassenpatienten oft verwehrt bleiben.
| Merkmal | Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) | Private Krankenversicherung (PKV) |
|---|---|---|
| Beitrag | Abhängig vom Einkommen (Solidarprinzip) | Abhängig von Alter, Gesundheit & Tarif (Äquivalenz) |
| Leistungsumfang | Gesetzlich festgelegt, kann gekürzt werden | Vertraglich garantiert, lebenslang fixiert |
| Terminvergabe | Oft lange Wartezeiten bei Fachärzten | Bevorzugte Terminvergabe, oft innerhalb von Tagen |
| Arztwahl | Beschränkt auf Kassenärzte | Freie Wahl, inkl. Privatärzte & Spezialisten |
| Im Krankenhaus | Mehrbettzimmer, diensthabender Arzt | Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung |
| Familie | Kostenlose Mitversicherung möglich | Eigener Beitrag für jedes Familienmitglied |
| Zahnversorgung | Festzuschüsse, hohe Eigenanteile | Bis zu 100 % Erstattung für Implantate & Inlays |
Zugangswege & Voraussetzungen
Wer kann sich privat krankenversichern?
Der Zugang zur Privaten Krankenversicherung ist gesetzlich geregelt. Nicht jeder darf wechseln, doch wer die Voraussetzungen erfüllt, profitiert von maßgeschneiderten Tarifen. Wählen Sie Ihre Berufsgruppe, um zu erfahren, welche Bedingungen für Sie gelten und welche spezifischen Vorteile (z. B. Beihilfe oder Arbeitgeberzuschuss) Sie nutzen können.
Angestellte können in die PKV wechseln, wenn ihr regelmäßiges Bruttojahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze (JAEG) überschreitet.
Die Hürde: Für 2025 liegt diese Grenze bei 73.800 Euro (2026 liegt diese bei 77.400 Euro). Sie müssen voraussichtlich auch im Folgejahr darüber liegen.
Ihr Vorteil: Ihr Arbeitgeber beteiligt sich massiv an den Kosten. Er zahlt einen Zuschuss von 50 % zu Ihrem PKV-Beitrag (gedeckelt auf den Höchstsatz der GKV). Oft erhalten Sie so Premium-Leistungen zum halben Preis.
Wichtig: Wir prüfen, ob variable Gehaltsbestandteile (Boni) sicherstellen, dass Sie dauerhaft über der Grenze bleiben.
Als Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie nicht versicherungspflichtig in der GKV – Sie haben die freie Wahl, unabhängig von Ihrem Einkommen.
Gestaltungsfreiheit: Sie zahlen keinen einkommensabhängigen Höchstsatz, sondern einen Beitrag basierend auf Ihrem gewählten Schutz und Eintrittsalter. Gerade für Gutverdiener ist die PKV oft günstiger als die GKV.
Existenzschutz: Wichtig ist das Krankentagegeld. Es sichert Ihren Einkommensausfall bei längerer Krankheit ab – und zwar in der Höhe, die Sie tatsächlich benötigen, um Ihre laufenden Kosten zu decken.
Beamte sind die klassische Zielgruppe der PKV. Da Ihr Dienstherr über die Beihilfe einen Großteil der Krankheitskosten (meist 50–80 %) übernimmt, müssen Sie nur die verbleibenden „Restkosten“ versichern.
Beihilfetarife: Diese speziellen Tarife sind extrem günstig, da sie nur einen Teil der Kosten decken müssen.
Lückenlos: Die PKV ergänzt die Beihilfe passgenau, sodass Sie zu 100 % abgesichert sind.
Beamtenanwärter: Für Referendare und Anwärter gibt es oft besonders günstige Ausbildungstarife (oft schon für unter 100 €).
Mediziner (Human‑, Zahnärzte) profitieren bei vielen Versicherern von speziellen Gruppentarifen mit besonders attraktiven Konditionen und vereinfachter Annahme.
Vorteile für Ärzte: Sie erhalten leistungsstarken Schutz zu Beiträgen, die oft unter denen normaler Angestellter liegen.
Standesgemäße Versorgung: Als Arzt wissen Sie am besten, wie wichtig freie Arztwahl und Chefarztbehandlung im Ernstfall sind. Sichern Sie sich den Zugang zur Medizin, die Sie selbst praktizieren.
Zu Beginn des Studiums können Sie sich von der Versicherungspflicht befreien lassen und privat versichern. Dies ist oft sehr günstig, bindet Sie aber für die Dauer des Studiums.
Optionstarife: Für Berufsstarter ist es oft klüger, sich den aktuellen Gesundheitszustand über einen sogenannten „Optionstarif“ zu sichern („Einfrieren“ des Gesundheitszustands). So können Sie später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die Vollversicherung wechseln, wenn Sie genug verdienen.
Studententarife: Spezielle Studententarife in der PKV bieten Schutz auf hohem Niveau zu sehr niedrigen Einstiegsbeiträgen.
In der PKV gibt es keine kostenfreie Familienversicherung. Für jedes Kind fällt ein eigener Beitrag an.
Warum es sich lohnt: Kinder-Tarife sind vergleichsweise günstig (oft ca. 130–200 €) und bieten dafür Zugang zu Chefärzten, Spezialisten und Einzelzimmern (Rooming-in für Eltern).
Neugeborenen-Nachversicherung: Wenn ein Elternteil bereits privat versichert ist, wird das Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten aufgenommen – selbst bei angeborenen Erkrankungen.
Ein Wechsel in die PKV ist im Rentenalter meist nicht mehr sinnvoll. Wer jedoch schon lange privat versichert ist, profitiert von den über Jahre angesparten Altersrückstellungen.
Beitragsentlastung: Gute Tarife sehen eine Beitragsreduzierung im Alter vor. Zudem entfällt der Beitrag für das Krankentagegeld (da Rente fließt) und der gesetzliche Zuschlag (10 %).
Zuschuss der Rentenversicherung: Auch als Privatversicherter erhalten Sie von der Deutschen Rentenversicherung einen Zuschuss zu Ihrer Krankenversicherung.
Notbremse: Sollte es finanziell doch eng werden, gibt es gesetzliche Sozialtarife (Basis- oder Standardtarif), die den Beitrag deckeln.
Die Wahl der PKV ist abhängig von Ihrer beruflichen und finanziellen Situation – aber auch von Ihrer Lebensplanung. Ich unterstütze Sie dabei, die passende Lösung zu finden, und helfe Ihnen bei der Wahl des richtigen Tarifs, der langfristig zu Ihnen passt.
Individuelle Gesundheitsarchitektur
Mehr als nur Versorgung: Ihre Leistungen in der PKV
In der gesetzlichen Kasse bestimmt der Gesetzgeber, was „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ ist. In der Privaten Krankenversicherung bestimmen Sie. Ob Sie Wert auf Naturheilverfahren legen, im Krankenhaus vom Chefarzt operiert werden wollen oder höchste Erstattungssätze beim Zahnarzt wünschen: Wir stellen Ihr Leistungspaket nach dem Baukastenprinzip zusammen. Der entscheidende Vorteil: Einmal vertraglich fixiert, sind diese Leistungen lebenslang garantiert und können nicht einseitig gekürzt werden.
Kassenpatient vs. Privatpatient
| Leistungsbereich | Gesetzliche Kasse (GKV-Standard) | Private Versicherung (PKV-Premium) |
|---|---|---|
| Arztwahl | Oft Hausarztmodell, Überweisungen nötig | Direkter Zugang zu Spezialisten & Privatärzten |
| Termine | Lange Wartezeiten bei Fachärzten | Bevorzugte Terminvergabe (oft innerhalb von Tagen) |
| Krankenhaus | Mehrbettzimmer, diensthabender Arzt | Ein-/Zweibettzimmer + Chefarzt-/Spezialistenwahl |
| Zahnarzt | Feste Zuschüsse (Regelversorgung) | Bis zu 100 % Erstattung (auch Implantate/Inlays) |
| Medikamente | Generika, Zuzahlungen, Budgetierung | Originalpräparate, keine Budgetgrenzen für Ärzte |
| Abrechnung | Arzt rechnet mit Kasse ab (Sachleistung) | Sie sind Privatkunde (Rechnung & Erstattung) |
Was Ihren Schutz besonders macht:
Ambulante Heilbehandlung (Der VIP-Status): Sie haben freie Wahl unter allen niedergelassenen Ärzten – auch solchen, die keine Kassenzulassung haben. Da Ärzte für Privatpatienten höhere Honorare (nach GOÄ) abrechnen können, nehmen sie sich oft mehr Zeit für Diagnose und Gespräche.
Stationäre Klinik-Leistungen (Die beste Hand): Bei schweren Erkrankungen zählt Kompetenz. Mit dem Wahlleistungs-Baustein werden Sie nicht vom Assistenzarzt, sondern vom leitenden Oberarzt oder Chefarzt operiert. Zudem genesen Sie in Ruhe im Ein- oder Zweibettzimmer statt im unruhigen Mehrbettzimmer.
Zahnmedizin & Kieferorthopädie (Lächeln ohne Finanzsorgen): Ein einziges Implantat kann schnell 3.000 Euro kosten – die GKV zahlt oft nur einen Bruchteil. Gute PKV-Tarife übernehmen 80 % bis 100 % der Kosten für Zahnersatz, Inlays und professionelle Zahnreinigung.
Alternative Medizin & Heilpraktiker: Schulmedizin stößt manchmal an Grenzen. Viele PKV-Tarife erstatten Sitzungen beim Heilpraktiker, Osteopathie oder Homöopathie, die in der GKV meist Privatvergnügen sind.
Beitragsrückerstattung (BRE) – Geld zurück bei Gesundheit: Ein unterschätzter Hebel: Wenn Sie gesund sind und ein Jahr lang keine Rechnungen einreichen (außer Vorsorge), erhalten Sie bei vielen Versicherern bis zu 3–6 Monatsbeiträge zurück. Das senkt Ihre effektiven Kosten enorm.
Private Krankenversicherung nach Berufsgruppe
Maßgeschneiderte Lösungen für Ihren Berufsstatus
Die Private Krankenversicherung funktioniert nicht nach dem Prinzip „One Size Fits All“. Ein Beamter benötigt eine völlig andere Tarifstruktur als ein Unternehmer oder ein leitender Angestellter. Wählen Sie Ihren Status, um zu erfahren, wie sich die PKV in Ihrem konkreten Fall rechnet – von der Beihilfe-Ergänzung bis zum Arbeitgeberzuschuss.
Der Wechsel lohnt sich, sobald Ihr Einkommen die Versicherungspflichtgrenze dauerhaft überschreitet (2025: 73.800 € / 2026: 77.400 €). Ihr Vorteil: Sie erhalten bessere Leistungen oft günstiger als den GKV-Höchstsatz – und Ihr Arbeitgeber übernimmt steuerfrei 50 % des Beitrags (bis zum maximalen GKV-Zuschuss).
Sie haben die Wahlfreiheit – unabhängig vom Einkommen. Während die GKV bei Gutverdienern oft den Höchstbeitrag verlangt, richtet sich der PKV-Beitrag nur nach Ihrem gewählten Schutz und Eintrittsalter. Ihr Vorteil: Gestalten Sie Ihren Tarif flexibel (z. B. mit Selbstbehalt) und sichern Sie Ihr Einkommen durch ein maßgeschneidertes Krankentagegeld ab.
Sie sind die „Gewinner“ des Systems. Da Ihr Dienstherr über die Beihilfe bereits 50 % bis 80 % der Krankheitskosten trägt, müssen Sie nur die verbleibenden „Restkosten“ privat versichern. Ihr Vorteil: Exzellente Privatmedizin zum kleinen Preis. Für Referendare und Beamtenanwärter gibt es spezielle Ausbildungstarife oft schon für unter 100 Euro.
Preiskalkulation & Langzeitperspektive
Wie sich Ihr Beitrag zusammensetzt und warum er planbar ist
In der gesetzlichen Kasse (GKV) ist Ihr Beitrag an Ihr Einkommen gekoppelt: Verdienen Sie mehr, zahlen Sie mehr – bis zur Höchstgrenze. Die Private Krankenversicherung (PKV) funktioniert anders. Hier zahlen Sie nicht für Ihr Einkommen, sondern für Ihr tatsächliches Risiko und die gewählte Leistung. Das macht die PKV gerade für Gutverdiener oft günstiger als die GKV. Doch wie entsteht der Preis?
Die drei Säulen der Kalkulation:
Eintrittsalter: Je jünger Sie beim Wechsel sind, desto niedriger ist der Beitrag. Der Grund: Der Versicherer hat mehr Zeit, Kapital für Ihr Alter anzusparen (Zinseszinseffekt).
Gesundheitszustand: Ihr aktueller Status wird beim Antrag „eingefroren“. Bestehende Vorerkrankungen können zu einem Risikozuschlag führen – dafür sind künftige Erkrankungen ohne weitere Kostensteigerung mitversichert.
Leistungsumfang: Premium oder Basis? Ein Tarif mit Chefarzt und Einzelzimmer kostet mehr als ein Hausarzt-Tarif. Sie haben das Preisschild selbst in der Hand.
Ein Vorurteil hält sich hartnäckig: „Im Alter wird die PKV unbezahlbar.“ Das System sorgt jedoch vor: Vom ersten Tag an zahlen Sie einen Sparanteil (inkl. dem gesetzlichen 10 %-Zuschlag). Dieses Geld wird vom Versicherer verzinslich angelegt (Altersrückstellungen). Ab dem 65. Lebensjahr wird dieses Polster aufgelöst, um Beitragserhöhungen abzufedern und die Kosten stabil zu halten.
Tipp: Mit einem zusätzlichen Beitragsentlastungstarif (BEA) können Sie Ihre Prämie im Rentenalter gezielt senken.
In der GKV steigen Ihre Beiträge automatisch mit jeder Gehaltserhöhung (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) und durch politische Reformen. In der PKV ist der Beitrag vom Einkommen entkoppelt. Machen Sie Karriere und verdoppeln Ihr Gehalt, bleibt Ihr Versicherungsbeitrag gleich. Das schafft langfristige Planungssicherheit für High-Performer und Selbstständige.
Der sichere Weg zum Abschluss
Warum ein reiner Preisvergleich gefährlich sein kann
Wer online Tarife vergleicht und direkt einen Antrag stellt, geht ein Risiko ein: Lehnt der Versicherer Sie aufgrund von Vorerkrankungen (z. B. Allergien, Rückenbeschwerden oder Bluthochdruck) ab, kann dieser Vermerk im zentralen Hinweissystem (HIS) der Versicherer landen. Das erschwert oder verhindert oft den Zugang zu anderen Gesellschaften.
Unsere Lösung: Wir stellen keinen Antrag, sondern eine anonyme Risikovoranfrage. Wir prüfen bei passenden Gesellschaften vorab, ob und zu welchen Konditionen Sie versichert werden, ohne dass Ihr Name im System auftaucht.
So funktioniert der Profi-Check: Statt blind zu unterschreiben, klären wir Ihre medizinische Historie sauber auf. Wir senden Ihre anonymisierten Gesundheitsdaten an ausgewählte Top-Versicherer und holen verbindliche Voten ein.
Ergebnis A: Glatte Annahme (Der Idealfall).
Ergebnis B: Annahme mit Risikozuschlag (Wir verhandeln für Sie).
Ergebnis C: Ablehnung (Kein Problem, da niemand davon erfährt).
Erst wenn wir schwarz auf weiß haben, wer Sie zu den besten Konditionen nimmt, stellen wir den scharfen Antrag. Das schützt Ihre Bonität und Ihre Gesundheitsakte.
Ihre Vorteile bei AMBA Versicherungen:
Schutz vor der „Schwarzen Liste“: Keine negativen Einträge im HIS-System der Versicherer durch vorschnelle Ablehnungen.
Verhandlungsmacht: Wir prüfen, ob Zuschläge gerechtfertigt sind und verhandeln oft bessere Konditionen als der Endkunde allein.
Klarheit vor Unterschrift: Sie wissen vor Vertragsabschluss exakt, ob und wie viel Risikozuschlag Sie zahlen müssen – keine bösen Überraschungen im Nachhinein.
Marktüberblick & Partner
Welche Anbieter für die Private Krankenversicherung gibt es?
In Deutschland buhlen über 40 private Krankenversicherer um Kunden. Doch Vorsicht: Ein bekannter Name aus der Fernsehwerbung ist kein Garant für Beitragsstabilität im Alter. Umgekehrt bieten oft kleinere „Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit“ (VVaG) exzellente Bilanzkennzahlen, sind aber der breiten Masse unbekannt. Wir vergleichen für Sie den gesamten Markt und filtern die Gesellschaften heraus, die nicht nur heute günstig sind, sondern auch in 20 Jahren noch verlässlich leisten.
Wir prüfen für Sie Tarife aller relevanten Gesellschaften – je nach Ihrem Berufsbild und Anspruch. Zu den häufig angefragten und geprüften Anbietern gehören unter anderem:
Die Qualitäts-Führer: Gesellschaften wie die Hallesche oder die Alte Oldenburger gelten in der Branche oft als Maßstab für stabile Beiträge und extrem saubere Bilanzkennzahlen.
Die Flexiblen: Anbieter wie die Barmenia oder Signal Iduna punkten oft mit sehr modernen Tarifwerken, die sich flexibel an Lebensphasen anpassen lassen („Optionstarife“).
Die Marktgrößen: Schwergewichte wie die Allianz oder R+V bieten durch riesige Versichertenkollektive eine hohe Sicherheit und breite Produktpaletten.
Die Spezialisten: Ob SDK, Continentale, UniVersa oder HanseMerkur – jeder dieser Anbieter hat spezifische Stärken, sei es für Einsteiger, Ärzte oder spezielle Beihilfe-Konstellationen.
Qualitäts-Check: Worauf wir bei der Auswahl achten
Ein Logo allein sagt nichts über die Qualität. Wenn wir einen Anbieter für Sie empfehlen, prüfen wir „hinter die Kulissen“ auf harte Fakten:
RFB-Quote & Rückstellungen: Hat der Versicherer genug Kapital für das Alter der Kunden zurückgelegt?
Versichertenkollektiv: Ist die Struktur der Versicherten gesund (viele junge Zahler) oder überaltert?
Tarifgeschichte: Wurden Beiträge in der Vergangenheit moderat angepasst oder gab es sprunghafte Erhöhungen?
Prozessquote: Wie oft streitet der Versicherer mit seinen eigenen Kunden vor Gericht? (Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen).
Ratgeber & Spezialwissen
Antworten auf die wichtigsten Zukunftsfragen
Eine Private Krankenversicherung ist eine Partnerschaft über Jahrzehnte. Dabei ändern sich Lebensumstände: Kinder kommen hinzu, der Ruhestand rückt näher oder berufliche Pläne ändern sich. In diesem Bereich klären wir Mythen auf und zeigen Ihnen Instrumente, mit denen Sie Ihre PKV aktiv steuern können, vom internen Tarifwechselrecht bis zum Beitragszuschuss der Rentenversicherung.
Sie können schon heute dafür sorgen, dass Ihre Prämie im Ruhestand sinkt. Mit einem Beitragsentlastungstarif (BEA) zahlen Sie freiwillig einen Mehrbeitrag, solange Sie gut verdienen. Dieser Sparanteil wird vom Arbeitgeber zur Hälfte bezuschusst und ist steuerlich absetzbar. Im Alter greift dann die garantierte Beitragsreduzierung.
Wenn Beiträge steigen, müssen Sie nicht den Versicherer wechseln (und Altersrückstellungen verlieren). Der Paragraf 204 VVG garantiert Ihnen das Recht, jederzeit in einen günstigeren Tarif Ihres Anbieters zu wechseln, bei vollem Erhalt Ihrer Rechte und ohne neue Gesundheitsprüfung für bestehende Leistungen.
Ist die PKV im Alter teuer? Fakt ist: Ab Renteneintritt entfallen der Beitrag für das Krankentagegeld (ca. 10–15 %) und der gesetzliche Zuschlag (10 %). Zudem erhalten Sie von der Deutschen Rentenversicherung einen Zuschuss zu Ihrer PKV, ähnlich dem Arbeitgeberanteil. Viele Rentner zahlen so weniger als während des Erwerbslebens.
In der PKV gibt es keine kostenlose Familienversicherung, jedes Kind kostet extra (ca. 130–200 €). Dafür erhalten Ihre Kinder sofort Zugang zu Chefarztbehandlung, Kieferorthopädie und Spezialisten, ohne Wartezeiten. Tipp: Neugeborene können ohne Gesundheitsprüfung nachversichert werden (Kindernachversicherung), wenn der Antrag fristgerecht erfolgt.
Der Gesetzgeber hat den Wechsel zurück in die GKV erschwert, um „System-Hopping“ zu verhindern. Grundsätzlich ist eine Rückkehr nur möglich, wenn Sie wieder versicherungspflichtig werden (z. B. Angestelltenverhältnis unter der JAEG-Grenze) und unter 55 Jahre alt sind. Ab 55 ist der Weg in die GKV fast vollständig versperrt.
Klarheit bei einem komplexen Thema
Was Sie schon immer über die Private Krankenversicherung wissen wollten
Wer darf überhaupt in die Private Krankenversicherung wechseln?
Der Gesetzgeber erlaubt den Wechsel für drei Gruppen:
Selbstständige & Freiberufler: Jederzeit, unabhängig vom Einkommen.
Beamte & Anwärter: Jederzeit (ergänzend zur Beihilfe).
Angestellte: Nur, wenn ihr Bruttojahreseinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (JAEG) liegt. Für 2026 sind das 77.400 Euro. Sie müssen dauerhaft über dieser Grenze verdienen.
Was passiert mit den Beiträgen im Alter?
Anders als in der GKV zahlen Sie in der PKV nicht für das Einkommen, sondern für das Risiko. Damit die Beiträge im Alter bezahlbar bleiben, bildet der Versicherer aus Ihren Beiträgen gesetzlich vorgeschriebene Altersrückstellungen (Sparanteil). Ab dem 60. Lebensjahr entfällt zudem der 10%ige gesetzliche Zuschlag. Rentner erhalten außerdem einen Zuschuss von der Rentenversicherung. Tipp: Wer jung einsteigt, baut höhere Polster auf und zahlt langfristig oft weniger.
Sind Kinder und Ehepartner kostenlos mitversichert?
Nein. In der PKV gibt es keine kostenlose Familienversicherung wie in der GKV. Für jedes Familienmitglied wird ein eigener Beitrag fällig. Der Vorteil: Ihre Kinder erhalten dafür auch eine erstklassige Privatversorgung (Chefarzt, Kieferorthopädie). Zudem sind Kindertarife oft sehr günstig (ca. 130–200 €). Bei Beamten übernimmt die Beihilfe sogar 80 % der Kosten für Kinder, sodass der Restbeitrag minimal ist.
Kann ich später wieder zurück in die Gesetzliche (GKV)?
Das ist schwierig. Der Gesetzgeber will „System-Hopping“ verhindern. Eine Rückkehr ist nur möglich, wenn Sie wieder versicherungspflichtig werden (z. B. als Angestellter unter die JAEG-Grenze rutschen oder arbeitslos werden) und noch unter 55 Jahre alt sind. Wichtig: Ab dem 55. Lebensjahr ist der Weg zurück in die GKV fast vollständig versperrt. Die Entscheidung für die PKV sollte daher als Lebensentscheidung getroffen werden.
Zahlt mein Arbeitgeber einen Zuschuss zur PKV?
Ja. Als Angestellter haben Sie Anspruch auf den gleichen Arbeitgeberzuschuss wie in der Gesetzlichen. Der Arbeitgeber übernimmt 50 % Ihres Beitrags, maximal jedoch bis zum Höchstsatz der GKV (2025: ca. 460 € + Pflege). Ist Ihr PKV-Tarif günstiger als der GKV-Höchstbeitrag, zahlt der Chef faktisch die Hälfte Ihrer privaten Police.
Was passiert, wenn ich arbeitslos werde?
Wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, werden Sie in der Regel wieder versicherungspflichtig und kehren automatisch in die GKV zurück. Ausnahme: Privat versicherte Personen ab 55 Jahren oder solche, die sich von der Versicherungspflicht befreien lassen (nicht empfohlen), bleiben in der PKV. In diesem Fall übernimmt das Amt die Beiträge bis zur Höhe der gesetzlichen Sätze.
Werden Vorerkrankungen geprüft?
Ja. Im Gegensatz zur GKV prüft die PKV Ihren Gesundheitszustand vor Vertragsabschluss. Vorerkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Allergien, Rückenprobleme) können zu einem Risikozuschlag oder Leistungsausschlüssen führen. Unser Service: Um eine Ablehnung im Hinweis-System (HIS) der Versicherer zu vermeiden, stellen wir für Sie eine anonyme Risikovoranfrage. So erfahren Sie risikolos, wer Sie zu welchen Konditionen versichert.
Muss ich beim Arzt in Vorkasse treten?
Jein. Sie erhalten die Rechnung vom Arzt und reichen diese bei der Versicherung ein (meist per Foto-App). Die Versicherung überweist das Geld dann an Sie, und Sie zahlen den Arzt. Bei hohen Rechnungen (z. B. Krankenhausaufenthalt) rechnet die Klinik in der Regel direkt mit der Versicherung ab (Klinik-Card), sodass Sie hier nicht in Vorleistung gehen müssen.
Was ist die Beitragsentlastung im Alter (BEA)?
Das ist ein optionaler Tarifbaustein. Sie zahlen während Ihres Erwerbslebens freiwillig einen etwas höheren Beitrag. Dieses Geld wird angespart, um Ihre Prämie ab einem definierten Alter (z. B. 65) garantiert um einen festen Betrag (z. B. 300 €) zu senken. Da der Arbeitgeber sich auch an diesem Baustein zur Hälfte beteiligt, ist dies eine sehr effiziente Form der Altersvorsorge.
Gilt mein Schutz auch im Ausland?
Ja, und das ist ein großer Vorteil. Während die GKV im außereuropäischen Ausland oft gar nicht leistet, bietet die PKV in der Regel weltweiten Versicherungsschutz (oft für 1 bis 6 Monate oder unbegrenzt). Ein medizinischer Rücktransport, der zehntausende Euro kosten kann, ist in guten Tarifen ebenfalls inkludiert.
Was bedeutet Selbstbeteiligung (SB)?
Sie können vereinbaren, einen Teil der Kosten pro Jahr (z. B. die ersten 500 € oder 1.000 €) selbst zu tragen. Im Gegenzug sinkt Ihr monatlicher Beitrag spürbar. Wichtig für Angestellte: Da der Arbeitgeberzuschuss sich am tatsächlichen Beitrag orientiert, lohnt sich eine zu hohe Selbstbeteiligung oft nicht, da Sie die SB alleine tragen, während die Beitragsersparnis zur Hälfte dem Chef zugutekommt. Wir rechnen für Sie das Optimum aus.
Bekomme ich Geld zurück, wenn ich nicht zum Arzt gehe?
Ja. Viele Tarife bieten eine Beitragsrückerstattung (BRE) bei Leistungsfreiheit. Wenn Sie ein Jahr lang keine Rechnungen einreichen (Vorsorgeuntersuchungen sind oft ausgenommen), erhalten Sie mehrere Monatsbeiträge zurück. Für gesunde Versicherte können das schnell 1.000 € bis 3.000 € netto pro Jahr sein.
Private Absicherung für den Nachwuchs
Warum Ihr Kind Privatpatient sein sollte
In der PKV gibt es keine kostenfreie Familienversicherung – für jedes Kind fällt ein eigener Beitrag an. Doch diese Investition lohnt sich: Während gesetzlich versicherte Kinder oft monatelang auf Facharzttermine oder Kieferorthopädie-Genehmigungen warten, genießt Ihr Nachwuchs in der PKV von Geburt an Privatstatus. Für einen Beitrag, der oft niedriger ist als viele vermuten (ca. 100–160 €), sichern Sie Ihrem Kind die beste medizinische Startposition. Gut zu wissen: Auch für Kinder zahlt der Arbeitgeber den hälftigen Zuschuss (sofern der Höchstsatz noch nicht durch Ihre eigene Versicherung ausgeschöpft ist).
Die Vorteile für Kinder
Kieferorthopädie ohne Zuzahlung: Zahnspangen kosten oft Tausende Euro. Gute Kindertarife erstatten bis zu 100 % der Kosten – auch für moderne Methoden, die die GKV nicht zahlt.
Rooming-in (Eltern im Krankenhaus): Muss Ihr Kind ins Krankenhaus, übernimmt die PKV die Kosten für die Unterbringung eines Elternteils im Einbettzimmer. So sind Sie Tag und Nacht bei Ihrem Kind.
Chefarzt & Spezialisten: Gerade bei ernsten Diagnosen wollen Eltern den besten Experten, nicht den diensthabenden Assistenzarzt. Die PKV macht’s möglich.
Die Kindernachversicherung (Wichtig!): Ihr stärkstes Recht als Eltern. Wenn Sie selbst schon mindestens 3 Monate privat versichert sind, muss der Versicherer Ihr Neugeborenes ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten annehmen – selbst wenn das Kind mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen zur Welt kommt. Einzig Bedingung: Der Antrag muss innerhalb von 2 Monaten nach Geburt gestellt werden.
Zusammenfassung
Die private Krankenversicherung bietet im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse umfangreichere Leistungen und größere Gestaltungsspielräume – setzt aber bestimmte Voraussetzungen voraus. Wer jung, gesund und einkommensstark ist, profitiert meist von günstigeren Beiträgen und besserer Versorgung.
Gleichzeitig birgt die PKV langfristige Verpflichtungen: Beiträge steigen mit dem Alter, ein Wechsel zurück in die GKV ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Für Selbstständige, Beamte und gutverdienende Angestellte kann sich die PKV besonders lohnen – vorausgesetzt, der Tarif ist auf die eigene Lebenssituation abgestimmt. Ein Vergleich und eine fundierte Beratung sind daher unverzichtbar, um den passenden Schutz zu finden und langfristig bezahlbar abzusichern.
Häufige Fragen
Was ist eine Anwartschaftsversicherung und wann brauche ich sie?
Eine Anwartschaft „friert“ Ihren Gesundheitszustand und Ihr Eintrittsalter ein. Das ist wichtig für Soldaten, Polizisten (die Heilfürsorge erhalten) oder Personen, die vorübergehend in die GKV zurückmüssen (z. B. Arbeitslosigkeit). Mit der kleinen Anwartschaft sichern Sie sich das Recht, später ohne neue Gesundheitsprüfung in die PKV zurückzukehren.
Wie funktioniert die Elternzeit in der PKV?
In der PKV müssen Sie Ihren Beitrag auch während der Elternzeit weiterzahlen (anders als in der GKV, wo die Mitgliedschaft oft beitragsfrei ist). Allerdings entfallen Krankentagegeld und Arbeitgeberanteil. Viele Versicherer bieten jedoch spezielle Übergangslösungen oder Beitragsfreistellungen für einen gewissen Zeitraum an. Dies ist ein wichtiger Punkt, den wir vor Abschluss prüfen.
Sind Psychotherapie und Kuren versichert?
Das hängt stark vom Tarif ab. Premium-Tarife decken Psychotherapie (ambulant und stationär) oft umfangreicher ab als die GKV, oft ohne lange Genehmigungsverfahren. Bei Kuren und Reha-Maßnahmen ist primär die Rentenversicherung zuständig; die PKV leistet hier oft nur über Zusatztarife oder eingeschränkt. Ein Blick ins Kleingedruckte ist hier ratsam.
Was passiert bei Scheidung mit dem versicherten Ehepartner?
War der Ehepartner im Vertrag des Hauptversicherten mitversichert, hat er nach einer Scheidung das Recht, den Vertrag als eigenständige Versicherung fortzuführen – ohne erneute Gesundheitsprüfung und unter Anrechnung der bisherigen Altersrückstellungen. Dies muss jedoch innerhalb einer bestimmten Frist (meist 3 Monate nach Rechtskraft der Scheidung) beantragt werden.