Boots­ver­si­che­rung ver­glei­chen, Bei­trag direkt berech­nen

Für Motor­boot, Segel­yacht und Kata­ma­ran, pas­send zum Fahrt­ge­biet.

Blick entlang einer fahrenden Motoryacht bei Sonnenuntergang auf offener See – Symbolbild für umfassende Bootsversicherung

Ist eine Boots­ver­si­che­rung Pflicht und wel­che Bau­stei­ne brau­chen Sie wirk­lich?

Ein Scha­den auf dem Was­ser ist schnell pas­siert, beim Anle­gen, im Hafen oder durch Wet­ter. Und wenn jemand ande­res betrof­fen ist, kann es teu­er wer­den, weil Sie als Boots­eig­ner per­sön­lich haf­ten. In Deutsch­land ist eine Boots­haft­pflicht meist nicht gesetz­lich vor­ge­schrie­ben, in eini­gen Län­dern und Revie­ren wird ein Ver­si­che­rungs­nach­weis aber erwar­tet.

Genau des­halb lohnt sich ein sau­be­rer Ver­gleich, abge­stimmt auf Boots­typ, Nut­zung und Fahrt­ge­biet. Als unab­hän­gi­ger Mak­ler prü­fen wir nicht nur den Bei­trag, son­dern auch Bedin­gun­gen, Selbst­be­tei­li­gung und typi­sche Aus­schlüs­se. Wenn Sie möch­ten, berech­nen Sie hier direkt die NAMMERT Boots­ver­si­che­rung und sehen sofort, wel­cher Schutz zu Ihrem Boot passt.

Inhalts­ver­zeich­nis
Ver­trau­en ist mess­bar

Mehr als 700 Bewer­tun­gen auf Goog­le, Pro­ven­Ex­pert und makler.de durch­schnitt­lich 4,9 bis 5,0 Ster­ne für AMBA Ver­si­che­run­gen als Ver­si­che­rungs­mak­ler im All­gäu.

Google-Bewertungssiegel mit 5 Sternen und 144 Kundenrezensionen für amba-versicherungen.de
Goog­le

114 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Logo von ProvenExpert – Bewertungsplattform mit dem Claim „It’s All About Trust“
Pro­ven Expert

328 Bewer­tun­gen | 4,9 Ster­ne

Logo der Plattform makler.de mit Schriftzug und orangem Symbol auf transparentem Hintergrund
Makler.de

334 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Leis­tun­gen und Aus­schlüs­se im Klar­text

War­um eine Boots­ver­si­che­rung wich­tig ist und was sie abdeckt

Ein Boot bedeu­tet Frei­heit, aber auch Ver­ant­wor­tung. Wenn Sie mit Ihrem Boot einen Scha­den ver­ur­sa­chen, haf­ten Sie als Hal­ter in der Regel mit Ihrem Pri­vat­ver­mö­gen. In Deutsch­land ist eine Boots­haft­pflicht meist kei­ne Pflicht, im Aus­land oder in bestimm­ten Revie­ren kann ein Ver­si­che­rungs­nach­weis jedoch ver­langt wer­den. Auch Mari­nas knüp­fen die Ver­ga­be von Lie­ge­plät­zen teils an eine bestehen­de Haft­pflicht. Genau des­halb lohnt sich ein Ver­gleich, der nicht nur den Bei­trag betrach­tet, son­dern Fahrt­ge­biet, Nut­zung und Aus­schlüs­se sau­ber prüft. Unten sehen Sie, was typi­scher­wei­se ver­si­chert ist, wel­che Bau­stei­ne sinn­voll sein kön­nen und wo Gren­zen lie­gen.

Die Boots­haft­pflicht ist der wich­tigs­te Bau­stein, weil Schä­den an Drit­ten schnell sehr teu­er wer­den kön­nen. Sie über­nimmt berech­tig­te Ansprü­che und wehrt unbe­rech­tig­te For­de­run­gen ab.

Typisch ver­si­chert (je nach Tarif):

  • Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den, die Sie ande­ren zufü­gen

  • Schä­den beim Anle­gen, Manö­vrie­ren und im lau­fen­den Betrieb, sofern ein­ge­schlos­sen

  • Mit­ver­si­cher­te Per­so­nen (z. B. berech­tig­te Fah­rer, Crew, Gäs­te), abhän­gig vom Ver­trag

  • Umwelt­schä­den (z. B. Öl- oder Treib­stoff­aus­tritt), wenn im Tarif ent­hal­ten

  • Gel­tungs­be­reich nach ver­ein­bar­tem Fahrt­ge­biet (Bin­nen, Küs­te, Aus­land)

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Deckungs­sum­me pas­send zum Risi­ko und Revier

  • Fahrt­ge­biet und Nut­zung (pri­vat, Char­ter, Regat­ta) müs­sen zum Ver­trag pas­sen

  • Selbst­be­tei­li­gung und Aus­schlüs­se genau prü­fen

Die Kas­ko schützt Ihr eige­nes Boot. Sie ist beson­ders rele­vant, wenn Ihr Boot einen hohen Wert hat oder Sie Schä­den nicht aus eige­ner Tasche zah­len möch­ten.

Typisch ver­si­chert (je nach Tarif):

  • Schä­den durch Kol­li­si­on, Grund­be­rüh­rung, Sin­ken oder Ken­tern

  • Feu­er, Explo­si­on, Blitz­schlag, Sturm und Unwet­ter­schä­den, abhän­gig vom Tarif

  • Dieb­stahl und Van­da­lis­mus, wenn ver­trag­lich ein­ge­schlos­sen

  • Ber­gung und Wrack­be­sei­ti­gung, Umfang und Gren­zen tarif­ab­hän­gig

  • Mit­ver­si­che­rung von Tei­len wie Mast, Segel, Antrieb oder Navi­ga­ti­ons­tech­nik, je nach Bedin­gun­gen und Limits

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Ent­schä­di­gungs­art (Zeit­wert, Neu­wert, ver­ein­bar­te Taxe, „Neu für Alt“ Regeln)

  • Sicher­heits­vor­ga­ben und Oblie­gen­hei­ten (z. B. Win­ter­la­ger, Dieb­stahl­schutz)

  • Wert­an­ga­ben und Zube­hör müs­sen kor­rekt gemel­det sein

Je nach Nut­zung kön­nen Zusatz­bau­stei­ne den Schutz sinn­voll ergän­zen. Wich­tig ist, dass die­se Bau­stei­ne nicht still­schwei­gend „mit drin“ sind, son­dern aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den.

Typi­sche Ergän­zun­gen (je nach Tarif):

  • Trai­ler und Trans­port (z. B. Kra­nen, Slip­pen, Win­ter­la­ger), wenn rele­vant

  • Assistance/Pannenhilfe auf dem Was­ser, je nach Leis­tungs­um­fang

  • Absi­che­rung bei Char­ter, Regat­ta oder gewerb­li­cher Nut­zung nur mit Zusatz­ver­ein­ba­rung

  • Was­ser­sport­be­zo­ge­ne Rechts­schutz- oder Haf­tungs­er­wei­te­run­gen, sofern ange­bo­ten

  • Schutz für Zube­hör, Aus­rüs­tung und Elek­tro­nik im ver­ein­bar­ten Rah­men

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten:

  • Nut­zungs­art sau­ber dekla­rie­ren (pri­vat vs. gewerb­lich)

  • Gren­zen bei Zube­hör und Elek­tro­nik (Limits, Nach­wei­se, Auf­be­wah­rung)

  • Revier und Sai­son: gilt der Schutz ganz­jäh­rig und in allen Gebie­ten?

Auch gute Tari­fe haben kla­re Gren­zen. Die­se Punk­te sind typi­sche Aus­schlüs­se oder nur ver­si­cher­bar, wenn aus­drück­lich ver­ein­bart.

Typisch aus­ge­schlos­sen bzw. ein­ge­schränkt:

  • Vor­sätz­lich ver­ur­sach­te Schä­den

  • Ver­schleiß, Abnut­zung, man­geln­de War­tung und Pfle­ge­feh­ler

  • Kon­struk­ti­ons- und Mate­ri­al­feh­ler (z. B. Osmo­se), in der Regel nicht gedeckt

  • Nut­zung außer­halb des ver­ein­bar­ten Fahrt­ge­biets oder ohne pas­sen­de Nut­zungs­ver­ein­ba­rung

  • Krieg, Ter­ror, Kern­ener­gie

  • Nicht gemel­de­te Umbau­ten oder erheb­li­che Wert­stei­ge­run­gen kön­nen zu Leis­tungs­kür­zun­gen füh­ren

Pra­xis-Tipp:
Wenn Sie ein hoch­wer­ti­ges Boot haben oder häu­fig im Aus­land unter­wegs sind, lohnt sich ein genau­er Blick auf Fahrt­ge­biet, Sicher­heits­auf­la­gen und Ber­gungs­kos­ten. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe am stärks­ten.

Leis­tun­gen im Klar­text

Leis­tun­gen der Boots­ver­si­che­rung: Haft­pflicht, Kas­ko und Zusatz­bau­stei­ne

Bei einer Boots­ver­si­che­rung geht es sel­ten um „ent­we­der oder“. In der Pra­xis brau­chen die meis­ten Boots­eig­ner eine Boots­haft­pflicht als Basis und je nach Wert des Boots eine Kas­ko für Schä­den am eige­nen Boot. Dazu kom­men Bau­stei­ne, die im All­tag wirk­lich hel­fen kön­nen, zum Bei­spiel Schutz für Per­so­nen an Bord, recht­li­che Unter­stüt­zung bei Streit­fäl­len oder eine Absi­che­rung für den Bootstrai­ler. Wir als Mak­ler ver­glei­chen Tari­fe und Bedin­gun­gen und zei­gen Ihnen, was zu Boot, Revier und Nut­zung passt.

Die Boots­haft­pflicht­ver­si­che­rung über­nimmt Schä­den, die Sie mit dem Boot bei ande­ren ver­ur­sa­chen. Das betrifft Per­so­nen­schä­den, Sach­schä­den und Ver­mö­gens­schä­den. Je nach Tarif kön­nen auch Umwelt­schä­den durch aus­lau­fen­de Betriebs­stof­fe ein­ge­schlos­sen sein. Auch wenn in Deutsch­land kei­ne gene­rel­le Pflicht besteht, ver­lan­gen Mari­nas, Behör­den oder Char­ter­part­ner in vie­len Revie­ren einen Ver­si­che­rungs­nach­weis und teil­wei­se Min­dest­de­ckungs­sum­men. Wer regel­mä­ßig im Aus­land fährt, soll­te das The­ma des­halb nicht knapp kal­ku­lie­ren.

Die Boots­kas­ko­ver­si­che­rung schützt Ihr eige­nes Boot. Typi­sche ver­si­cher­ba­re Ursa­chen sind Kol­li­si­on, Grund­be­rüh­rung, Sin­ken, Ken­tern, Brand, Dieb­stahl oder Van­da­lis­mus. Ob es als Teil­kas­ko oder Voll­kas­ko sinn­voll ist, hängt vor allem von Boots­wert, Revier, Nut­zungs­art und Ihrer Risi­ko­to­le­ranz ab. Vie­le Leis­tungs­un­ter­schie­de ste­cken im Klein­ge­druck­ten, zum Bei­spiel bei Elek­tro­nik an Bord, „Neu für Alt“, fes­ten Taxen, Selbst­be­hal­ten oder der Fra­ge, wie mit gro­ber Fahr­läs­sig­keit umge­gan­gen wird.

Je bes­ser der Tarif zu Ihrem Boot passt, des­to ruhi­ger fah­ren Sie. Dar­um prü­fen wir nicht nur den Bei­trag, son­dern auch die Bedin­gun­gen, die spä­ter im Scha­den­fall zäh­len.

Vier Ver­trags­de­tails, die bei Kas­ko-Tari­fen den Unter­schied machen

Vie­le Tari­fe klin­gen auf den ers­ten Blick ähn­lich. In der Pra­xis ent­schei­den oft ein paar Ver­trags­de­tails dar­über, ob Sie im Scha­den­fall zufrie­den sind oder sich ärgern. Ach­ten Sie beson­ders auf Rege­lun­gen zur Wert­ermitt­lung, Abzü­ge bei Teil­schä­den, den Umgang mit Eigen­ver­schul­den und die Absi­che­rung teu­rer Tech­nik. Wir prü­fen die­se Punk­te mit Ihnen vor Abschluss, damit Sie wis­sen, was Sie kau­fen.

„Neu für Alt“-Regelung

Bei Teil­schä­den kön­nen Abzü­ge ent­ste­hen, wenn Tei­le „alt“ sind. Gute Tari­fe begren­zen die­se Abzü­ge oder ver­zich­ten in defi­nier­ten Berei­chen dar­auf. Wich­tig ist die genaue Rege­lung in den Bedin­gun­gen.

Fes­te Taxe

„Fes­te Taxe“ klingt ein­deu­tig, ist es aber nicht immer. Ent­schei­dend ist, ob der Wert wirk­lich ver­bind­lich ver­ein­bart ist und wie im Total­scha­den abge­rech­net wird. Wir schau­en mit Ihnen, wie sau­ber das gere­gelt ist.

Gro­be Fahr­läs­sig­keit

Vie­le Schä­den pas­sie­ren durch Unacht­sam­keit. Man­che Tari­fe leis­ten dann gekürzt, ande­re ver­zich­ten auf den Ein­wand gro­ber Fahr­läs­sig­keit ganz oder teil­wei­se. Prü­fen Sie die Gren­zen, damit es im Ernst­fall kei­ne Über­ra­schung gibt.

Tech­nik, Zube­hör und Elek­tro­nik

Plot­ter, Funk, Auto­pi­lot und Bord­elek­tro­nik sind teu­er. Gute Tari­fe regeln klar, ob Tech­nik und Zube­hör mit­ver­si­chert sind, bis zu wel­chen Sum­men und wel­che Nach­wei­se nötig sind.

Zusatz­bau­stei­ne, die für vie­le Boots­eig­ner sinn­voll sind

Neben Haft­pflicht und Kas­ko gibt es Bau­stei­ne, die je nach Nut­zung schnell rele­vant wer­den. Wer Crew oder Gäs­te an Bord hat, regel­mä­ßig slippt oder trai­lert, eine Yacht char­tert oder im Aus­land unter­wegs ist, pro­fi­tiert häu­fig von Zusatz­schutz. Wich­tig ist: Nicht jeder Bau­stein passt zu jedem Boot. Dar­um soll­te die Aus­wahl zur Nut­zung pas­sen, nicht zur Wer­be­aus­sa­ge.

Kind mit Schwimmweste steuert fröhlich ein Motorboot auf dem Meer, begleitet von Familie – Thema Wassersport-Unfallversicherung
Was­ser­sport Unfall­ver­si­che­rung

Kann finan­zi­el­le Fol­gen nach Unfäl­len an Bord absi­chern, zum Bei­spiel Inva­li­di­tät oder Ber­gungs­leis­tun­gen. Sinn­voll für Skip­per, Crew und häu­fi­ge Mit­fah­rer, abhän­gig vom gewünsch­ten Leis­tungs­um­fang.

Zwei Personen im Anzug besprechen Vertragsdokumente mit Stift auf Klemmbrett – Thema Wassersport-Rechtsschutzversicherung
Was­ser­sport Rechts­schutz

Hilft bei typi­schen Kon­flik­ten rund um Kauf, Char­ter, Lie­ge­platz, Schä­den oder Behör­den. Gera­de im Aus­land ist eine kla­re Rege­lung zu Gel­tungs­be­reich und War­te­zei­ten wich­tig.

Männer setzen Motorboot mit Trailer am Strand ins Wasser – Absicherung durch Trailer-Versicherung bei Schäden und Transport
Trai­ler-Ver­si­che­rung

Wer sein Boot trai­lert, soll­te prü­fen, ob Trai­ler und Trans­port Risi­ken aus­rei­chend abge­deckt sind. Je nach Lösung kann das auch Schä­den beim Trans­port oder im Win­ter­la­ger betref­fen.

Rotes Motorboot schleppt eine weiße Segelyacht auf offener See – Assistance-Leistungen bei Panne oder Havarie auf dem Wasser
Assis­tance-Leis­tun­gen

Kann im Not­fall Orga­ni­sa­ti­on und Kos­ten über­neh­men, etwa Pan­nen­hil­fe, Schlep­pen oder Unter­stüt­zung nach einer Hava­rie. Leis­tun­gen unter­schei­den sich je nach Tarif deut­lich.

Durch die rich­ti­ge Kom­bi­na­ti­on die­ser Leis­tun­gen erhal­ten Boots­eig­ner einen ganz­heit­li­chen Schutz, der sämt­li­che Risi­ken auf und neben dem Was­ser abdeckt – inklu­si­ve der Per­so­nen an Bord und der finan­zi­el­len Absi­che­rung bei schwe­ren Schä­den.

Kos­ten und Anbie­ter rea­lis­tisch ein­ord­nen

Boots­ver­si­che­rung im Ver­gleich: Was kos­tet sie und wor­auf kommt es wirk­lich an?

Bei der Boots­ver­si­che­rung zählt nicht nur der Bei­trag. Ent­schei­dend ist, was im Scha­den­fall tat­säch­lich bezahlt wird und ob der Tarif zu Boot, Nut­zung und Fahrt­ge­biet passt. Bei­trä­ge kön­nen stark schwan­ken, weil Motor­leis­tung, Boots­wert, Revier und gewünsch­ter Schutz sehr unter­schied­lich sind. Damit Sie sich nicht am fal­schen Punkt ori­en­tie­ren, zei­gen wir Ihnen die wich­tigs­ten Preis­fak­to­ren und wie ein Ver­gleich über meh­re­re Anbie­ter funk­tio­niert.

Die Kos­ten einer Boots­ver­si­che­rung hän­gen vor allem davon ab, ob Sie nur die Boots­haft­pflicht absi­chern oder zusätz­lich eine Kas­ko für das eige­ne Boot wäh­len. Eine Haft­pflicht liegt häu­fig im zwei­stel­li­gen bis nied­ri­gen drei­stel­li­gen Bereich pro Jahr, je nach Boots­typ, Revier und Deckungs­sum­me. Sobald eine Kas­ko dazu­kommt, stei­gen die Bei­trä­ge meist deut­lich, weil dann auch Schä­den am eige­nen Boot abge­si­chert wer­den kön­nen. Der genaue Bei­trag lässt sich seri­ös nur berech­nen, wenn Boots­da­ten, Nut­zung und Fahrt­ge­biet sau­ber erfasst sind.

Die­se Fak­to­ren beein­flus­sen den Bei­trag in der Pra­xis am stärks­ten:

  • Boots­typ und Bau­art (z. B. Segel­boot, Motor­boot, Yacht)

  • Boots­wert und gewünsch­ter Ver­si­che­rungs­um­fang (Haft­pflicht, Teil­kas­ko, Voll­kas­ko)

  • Motor­leis­tung und Aus­stat­tung

  • Fahrt­ge­biet (Bin­nen, Küs­te, bestimm­te Län­der oder Revie­re)

  • Nut­zung (pri­vat, Char­ter, Regat­ta, gewerb­lich)

  • Selbst­be­tei­li­gung und ver­ein­bar­te Ent­schä­di­gungs­art (z. B. Zeit­wert, Taxe, „Neu für Alt“)

  • Zusatz­bau­stei­ne, z. B. Trai­ler, Assis­tance oder Rechts­schutz

Wich­tig: Begrif­fe wie „Neu für Alt“, „fes­te Taxe“, gro­be Fahr­läs­sig­keit, Ber­gungs­kos­ten oder Zube­hör­li­mits sind nicht auto­ma­tisch in jedem Tarif gleich gere­gelt. Genau hier lie­gen Unter­schie­de, die spä­ter ent­schei­dend sein kön­nen. Des­halb ver­glei­chen wir nicht nur Bei­trä­ge, son­dern auch die Bedin­gun­gen so, dass Sie wis­sen, was Sie kau­fen.

Wel­che Anbie­ter wir im Ver­gleich berück­sich­ti­gen

Als Ver­si­che­rungs­mak­ler ver­glei­chen wir je nach Boots­typ und Nut­zung Ange­bo­te meh­re­rer Gesell­schaf­ten. Dazu kön­nen zum Bei­spiel die Gotha­er (Nau­tic Plus), die NÜRNBERGER (Was­ser­sport­haft­pflicht / Sport­boot­kas­ko), die Mann­hei­mer (NAUTIMA), die Hel­ve­tia (Boots­haft­pflicht / Boots­kas­ko) oder die Alli­anz ESA (Yacht­ver­si­che­rung) gehö­ren. Wel­che Lösung im kon­kre­ten Fall passt, hängt unter ande­rem von Fahrt­ge­biet, Boots­wert, Moto­ri­sie­rung, gewünsch­ter Kas­ko-Abde­ckung, Win­ter­la­ger, Trai­ler- und Trans­port-Risi­ken sowie mög­li­chen Zusatz­bau­stei­nen ab.

Für Sie heißt das: Sie bekom­men kei­nen Tarif „von der Stan­ge“, son­dern einen Ver­gleich, der zu Ihrem Boot passt. Der Rech­ner ist der schnells­te Ein­stieg. Danach ord­nen wir die Ergeb­nis­se ein und sagen auch klar, wo Ein­schrän­kun­gen ste­cken kön­nen, zum Bei­spiel bei Char­ter- oder Regat­ta­nut­zung, bestimm­ten Revie­ren, gro­ber Fahr­läs­sig­keit, Aus­schlüs­sen oder der Fra­ge, ob Zeit­wert, fes­te Taxe und „Neu für Alt“ im Scha­den­fall wirk­lich zu Ihrer Situa­ti­on pas­sen.

War­um NAMMERT für vie­le Boots­eig­ner eine sinn­vol­le Ver­gleichs­op­ti­on ist

NAMMERT ist im Was­ser­sport­be­reich spe­zia­li­siert. Je nach Tarif sind hohe Deckungs­sum­men in der Haft­pflicht mög­lich und es gibt Lösun­gen, die auch hoch­wer­ti­ge Tech­nik und Zube­hör sau­ber regeln. Ob eine Kas­ko als All­ge­fah­ren­lö­sung gestal­tet ist, wie Ber­gung und Trans­port abge­si­chert sind und wie der Tarif mit gro­ber Fahr­läs­sig­keit umgeht, hängt immer vom kon­kre­ten Tarif ab. Genau des­halb ist der Rech­ner hier so hilf­reich: Sie sehen schnell, wel­che Optio­nen zu Boot und Revier pas­sen, und wir sagen Ihnen anschlie­ßend ehr­lich, wo Stär­ken lie­gen und wo Sie genau­er hin­schau­en soll­ten.

Mehr Sicher­heit auf Rei­sen und an Bord

Wei­te­re sinn­vol­le Ver­si­che­run­gen für Boots­eig­ner

Mit dem Boot unter­wegs zu sein heißt auch, an die Risi­ken abseits von Haft­pflicht und Kas­ko zu den­ken. Gera­de bei Törns im Aus­land, Unfäl­len an Bord oder einem Kran­ken­haus­auf­ent­halt zäh­len kla­re Leis­tun­gen und schnel­le Orga­ni­sa­ti­on. Die­se drei Ver­si­che­run­gen kön­nen Boots­eig­nern hel­fen, Kos­ten zu ver­mei­den und im Ernst­fall hand­lungs­fä­hig zu blei­ben.

Frau sitzt mit ausgebreiteten Armen auf Felsen und blickt in bewaldete Berglandschaft während einer Wanderreise
Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung

Wenn Sie außer­halb Deutsch­lands unter­wegs sind, kann ein medi­zi­ni­scher Not­fall schnell teu­er wer­den. Eine Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt je nach Tarif die Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen im Aus­land und kann auch einen Rück­trans­port absi­chern. Beson­ders sinn­voll bei län­ge­ren Törns und Rei­sen außer­halb der EU.

Vater spielt bei Sonnenuntergang mit seinen zwei Kindern Fußball auf einer Wiese
Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung

Ein Sturz auf nas­sem Deck, ein Unfall beim Anle­gen oder an Land kann dau­er­haf­te Fol­gen haben. Eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung kann finan­zi­el­le Leis­tun­gen bei Inva­li­di­tät bie­ten und je nach Tarif auch sinn­vol­le Zusatz­bau­stei­ne wie Ber­gungs­kos­ten oder Assis­tance ent­hal­ten. Das ist beson­ders rele­vant, wenn Sie viel selbst machen oder häu­fig mit Crew und Gäs­ten unter­wegs sind.

Lächelnde Patientin liegt im Krankenhausbett und spricht mit einem Arzt in moderner Klinikumgebung
Sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung

Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt kann schnel­ler kom­men als gedacht, auch unab­hän­gig vom Boot. Eine sta­tio­nä­re Zusatz­ver­si­che­rung kann je nach Tarif Wahl­leis­tun­gen absi­chern, zum Bei­spiel Ein oder Zwei­bett­zim­mer und wahl­ärzt­li­che Behand­lung. Wich­tig: Sie ersetzt kei­ne Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung, sie ist eher eine Ergän­zung für Behand­lun­gen in Deutsch­land.

Was im Ernst­fall zählt

Scha­den­bei­spie­le: So hilft die Boots­ver­si­che­rung in der Pra­xis

Ob Haft­pflicht oder Kas­ko wirk­lich passt, zeigt sich oft erst im Scha­den­fall. Die­se drei Bei­spie­le zei­gen typi­sche Situa­tio­nen und wor­auf es bei der Absi­che­rung ankommt.

Kol­li­si­on beim Anle­gen – Hafen­scha­den in Kroa­ti­en

Beim Anle­gen kommt es zur Kol­li­si­on, ein ande­res Boot und Tei­le der Hafen­an­la­ge wer­den beschä­digt. Der Geschä­dig­te for­dert Ersatz für Repa­ra­tur und Fol­ge­kos­ten.

So kann der Schutz hel­fen:
Die Boots­haft­pflicht kann berech­tig­te Ansprü­che Drit­ter über­neh­men und unbe­rech­tig­te For­de­run­gen abweh­ren, je nach Deckung und Bedin­gun­gen. Bei Umwelt­schä­den (z. B. aus­tre­ten­de Betriebs­stof­fe) kommt es dar­auf an, ob die­se im Tarif ein­ge­schlos­sen sind.

Hin­weis: Fahrt­ge­biet und Nut­zung müs­sen zum Ver­trag pas­sen.

Dieb­stahl von Motor oder Bord­elek­tro­nik

In der Win­ter­pau­se wird ein Außen­bord­mo­tor oder teu­re Bord­elek­tro­nik ent­wen­det. Danach ist das Boot ein­ge­schränkt nutz­bar oder es ent­ste­hen hohe Wie­der­be­schaf­fungs­kos­ten.

So kann der Schutz hel­fen:
Eine Kas­ko kann Dieb­stahl und Van­da­lis­mus je nach Tarif absi­chern. Ent­schei­dend sind dabei die ver­ein­bar­ten Siche­rungs­an­for­de­run­gen, die Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung (z. B. Zeit­wert oder ver­ein­bar­te Rege­lun­gen) und mög­li­che Limits für Zube­hör und Tech­nik.

Hin­weis: Trai­ler, Trans­port und Lage­rung soll­ten sepa­rat geprüft wer­den.

Sturm­scha­den am Lie­ge­platz

Ein Unwet­ter beschä­digt das Boot am Lie­ge­platz, es kommt zu erheb­li­chen Schä­den am Rumpf und an Auf­bau­ten. Zusätz­lich ent­ste­hen Kos­ten für Ber­gung oder Trans­port.

So kann der Schutz hel­fen:
Die Kas­ko kann Sturm­schä­den am eige­nen Boot je nach Tarif über­neh­men. Ob Ber­gung, Trans­port oder Wrack­be­sei­ti­gung ein­ge­schlos­sen sind und bis zu wel­chen Gren­zen, ist tarif­ab­hän­gig und soll­te vor Abschluss klar gere­gelt sein.

Hin­weis: Selbst­be­tei­li­gung und Oblie­gen­hei­ten (z. B. Sturm­war­nung, Siche­rung) prü­fen.

Sie wol­len wis­sen, wel­che Bau­stei­ne zu Ihrem Boot und Revier pas­sen?

Ant­wor­ten auf Fra­gen, die über den Stan­dard hin­aus­ge­hen

Was Sie schon immer über Boots­ver­si­che­run­gen wis­sen woll­ten

Eine Boots­ver­si­che­rung ist ein Ober­be­griff für ver­schie­de­ne Bau­stei­ne rund um Ihr Boot. Meist geht es um Boots­haft­pflicht (Schä­den an Drit­ten) und optio­nal um Boots­kas­ko (Schä­den am eige­nen Boot). Wel­che Bau­stei­ne sinn­voll sind, hängt von Boots­wert, Nut­zung, Fahrt­ge­biet und Lie­ge­platz ab. Als Mak­ler prü­fen wir genau die­se Punk­te, damit Sie kei­ne Lücken mit­ver­si­chern oder für Leis­tun­gen zah­len, die Sie nicht brau­chen.

Der Bei­trag hängt vor allem von Boots­typ, Boots­wert, Moto­ri­sie­rung, Fahrt­ge­biet, Nut­zung und gewünsch­tem Schutz ab. Eine rei­ne Haft­pflicht liegt häu­fig im nied­ri­ge­ren Bereich, mit Kas­ko wird es je nach Umfang deut­lich mehr. Wich­tig ist: Der Preis allein sagt wenig aus. Aus­schlüs­se, Selbst­be­tei­li­gung, Ent­schä­di­gungs­re­geln (Zeit­wert, Taxe) und Pflich­ten zur Siche­rung ent­schei­den, ob der Tarif im Ernst­fall wirk­lich hilft.

In Deutsch­land gibt es kei­ne gene­rel­le gesetz­li­che Pflicht, eine Boots­haft­pflicht abzu­schlie­ßen. In der Pra­xis ver­lan­gen jedoch vie­le Mari­nas, Ver­ei­ne oder Revier­be­trei­ber einen Nach­weis. Und unab­hän­gig von einer Pflicht gilt: Wenn Sie mit dem Boot einen Scha­den ver­ur­sa­chen, haf­ten Sie grund­sätz­lich mit Ihrem Ver­mö­gen. Genau des­halb ist eine Boots­haft­pflicht für die meis­ten Boots­eig­ner sinn­voll.

Das kann je nach Land, Revier und Boots­typ Pflicht sein. In Kroa­ti­en gilt eine Ver­si­che­rungs­pflicht in bestimm­ten Fäl­len, zum Bei­spiel abhän­gig von der Motor­leis­tung. In Ita­li­en gibt es eben­falls Vor­ga­ben zur Haft­pflicht und zu Min­dest­de­ckungs­sum­men. Für Sie heißt das: Vor jeder Aus­lands­fahrt soll­ten Fahrt­ge­biet und Nach­wei­se geprüft wer­den, damit es im Hafen kei­ne Dis­kus­sio­nen gibt. Wir hel­fen Ihnen dabei, den pas­sen­den Ver­si­che­rungs­nach­weis sau­ber zu erstel­len.

Die Boots­haft­pflicht über­nimmt Schä­den, die Sie mit dem Boot ande­ren zufü­gen, also Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den. Typi­sche Bei­spie­le sind Kol­li­sio­nen, Schä­den an frem­den Boo­ten oder am Steg. Nicht abge­deckt sind meist Schä­den am eige­nen Boot, dafür ist die Kas­ko da. Außer­dem gibt es Aus­schlüs­se, etwa bei vor­sätz­li­chem Han­deln oder wenn Nut­zung und Fahrt­ge­biet nicht zum Ver­trag pas­sen. Die genau­en Gren­zen sind tarif­ab­hän­gig.

Die Boots­kas­ko kann Schä­den am eige­nen Boot absi­chern, je nach Tarif zum Bei­spiel bei Kol­li­si­on, Sturm, Brand, Dieb­stahl, Van­da­lis­mus, Grund­be­rüh­rung oder Trans­port. Ent­schei­dend sind die Details: Wel­che Gefah­ren sind wirk­lich ein­ge­schlos­sen, wel­che Tei­le gel­ten als Zube­hör, wie wird ent­schä­digt und wie hoch ist die Selbst­be­tei­li­gung. Wir schau­en hier beson­ders genau hin, weil Kas­ko-Tex­te im Klein­ge­druck­ten oft gro­ße Unter­schie­de haben.

All­ge­fah­ren­de­ckung heißt in der Regel: Der Tarif leis­tet für vie­le Schä­den, sofern sie nicht aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen sind. Das kann vor­teil­haft sein, weil weni­ger über ein­zel­ne Gefah­ren gestrit­ten wird. Trotz­dem ist es kei­ne pau­scha­le Garan­tie. Aus­schlüs­se, Oblie­gen­hei­ten, Limits für Zube­hör und die Rege­lung zur gro­ben Fahr­läs­sig­keit ent­schei­den, wie stark der Schutz am Ende wirk­lich ist. Des­halb prü­fen wir All­ge­fah­ren­ta­ri­fe immer auf die Aus­schluss­lis­te und die Ent­schä­di­gungs­lo­gik.

Eine fes­te Taxe ist eine ver­trag­lich fest­ge­leg­te Ent­schä­di­gungs­grund­la­ge für den Boots­wert. Sie soll ver­hin­dern, dass im Total­scha­den nur ein nied­ri­ger Zeit­wert ange­setzt wird. Ob die Taxe zeit­lich begrenzt ist, wie sie ange­passt wird und wel­che Bedin­gun­gen dar­an hän­gen, ist tarif­ab­hän­gig. Für hoch­wer­ti­ge Boo­te kann das ein zen­tra­ler Punkt sein, weil hier schnell gro­ße Dif­fe­ren­zen ent­ste­hen kön­nen.

Das kommt auf den Ver­trag an. Vie­le Tari­fe bezie­hen sich pri­mär auf Risi­ken im Was­ser und am Lie­ge­platz. Trans­port, Kra­nen, Slip­pen oder Win­ter­la­ger kön­nen ein­ge­schlos­sen sein, aber oft nur unter bestimm­ten Bedin­gun­gen oder mit Zusatz­bau­stein. Wich­tig ist auch die Fra­ge, ob der Trai­ler sepa­rat ver­si­chert ist. Wenn Sie regel­mä­ßig trai­lern oder im Win­ter­la­ger sind, soll­te das im Schutz aus­drück­lich sau­ber gere­gelt sein.

Vie­le Ver­si­che­rer knüp­fen den Schutz an bestimm­te Nut­zer, zum Bei­spiel den Ver­si­che­rungs­neh­mer oder benann­te Per­so­nen. „Ver­lei­hen“ klingt harm­los, kann aber ver­si­che­rungs­tech­nisch eine ande­re Nut­zung sein als „Mit­nut­zung“. Daher gilt: Vor­her prü­fen, ob frem­de Schiffs­füh­rer mit­ver­si­chert sind, ob Ein­wei­sung ver­langt wird und ob es Ein­schrän­kun­gen bei Alter, Erfah­rung oder gewerb­li­cher Nut­zung gibt. Wir klä­ren das vor Abschluss, damit es spä­ter kei­ne Über­ra­schung gibt.

In der Regel nicht so, wie vie­le es erwar­ten. Haus­rat schützt Ihr Inven­tar in der Woh­nung und es gibt zwar Außen­ver­si­che­rungs­re­ge­lun­gen, die­se sind aber meist begrenzt und nicht auf typi­sche Boots­sze­na­ri­en aus­ge­legt. Ein Boot, Motor oder teu­res Bord­zu­be­hör ist nor­ma­ler­wei­se nicht über die Haus­rat­ver­si­che­rung „voll mit­ver­si­chert“. Wenn Sie sich dar­auf ver­las­sen, ris­kie­ren Sie Deckungs­lü­cken. Sinn­voll ist eine kla­re Rege­lung über die Boots­ver­si­che­rung und gege­be­nen­falls pas­sen­de Zusatz­bau­stei­ne.

Wich­tig ist, den Scha­den so zu doku­men­tie­ren, dass spä­ter kein Streit ent­steht. Dazu gehö­ren Fotos, Daten von Betei­lig­ten, Zeu­gen, Ort, Zeit­punkt und bei Dieb­stahl eine poli­zei­li­che Anzei­ge. Danach soll­te der Scha­den zeit­nah gemel­det wer­den, inklu­si­ve Nach­wei­sen (Rech­nun­gen, Wert­nach­wei­se, Repa­ra­tur­an­ge­bo­te). Wir unter­stüt­zen Sie bei der Mel­dung und prü­fen, wel­che Unter­la­gen wirk­lich nötig sind, damit die Regu­lie­rung nicht unnö­tig stockt.

Wei­te­re Ver­si­che­run­gen für Eigen­tum und All­tag

Das könn­te Sie auch inter­es­sie­ren

Wer ein Boot besitzt, hat oft auch Wer­te an Land, die geschützt wer­den soll­ten. Die­se Ver­si­che­run­gen kön­nen sinn­voll sein, je nach Wohn­si­tua­ti­on und Aus­stat­tung. Wir hel­fen Ihnen, den pas­sen­den Schutz zu fin­den und sagen auch ehr­lich, wenn sich eine Absi­che­rung nicht lohnt.

Mädchen läuft über eine Wiese auf ein modernes Einfamilienhaus mit Terrasse und Garten zu
Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung

Schützt Ihr Haus vor Schä­den durch Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm und Hagel. Wenn Sie eine Immo­bi­lie finan­zie­ren, ver­lan­gen Ban­ken den Schutz häu­fig als Vor­aus­set­zung. Details hän­gen vom Gebäu­de und dem gewünsch­ten Leis­tungs­um­fang ab.

Vater und Tochter sitzen entspannt auf dem Sofa im Wohnzimmer und schauen gemeinsam auf ein Smartphone
Haus­rat­ver­si­che­rung

Sichert Ihre Ein­rich­tung und Wert­sa­chen zu Hau­se ab. Je nach Tarif kann es auch Schutz außer­halb der Woh­nung geben, zum Bei­spiel über eine Außen­ver­si­che­rung. Ob und wie das greift, hängt von Bedin­gun­gen, Dau­er und Ort ab.

Modernes Ferienhaus mit Pool und Meerblick bei Sonnenuntergang, umgeben von Palmen und stimmungsvoller Beleuchtung
Feri­en­haus­ver­si­che­rung

Für Feri­en­im­mo­bi­li­en kön­nen Ein­bruch, Van­da­lis­mus und Wet­ter­schä­den ein ech­tes Risi­ko sein, beson­ders bei län­ge­rer Abwe­sen­heit. Ob Ele­men­tar­schä­den ein­ge­schlos­sen sind, ist tarif­ab­hän­gig und soll­te gezielt ver­ein­bart wer­den.

Schritt für Schritt rich­tig han­deln

So ver­hal­ten Sie sich rich­tig, wenn es zum Scha­den kommt

Ein Scha­den auf dem Was­ser ist oft mit Stress und Unsi­cher­heit ver­bun­den. Umso wich­ti­ger ist es, einen küh­len Kopf zu bewah­ren und sys­te­ma­tisch vor­zu­ge­hen. Mit die­sen Schrit­ten sor­gen Sie dafür, dass Ihre Boots­ver­si­che­rung schnell und voll­stän­dig leis­ten kann.

Brin­gen Sie das Boot in einen siche­ren Zustand und ver­mei­den Sie Fol­ge­schä­den. Schal­ten Sie bei Bedarf Motor und Elek­trik ab, sichern Sie Lecka­gen und ent­fer­nen Sie gefähr­de­te Gegen­stän­de.

Foto­gra­fie­ren Sie die betrof­fe­nen Stel­len aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven. Hal­ten Sie auch den Her­gang in einem kur­zen Pro­to­koll fest – mit Uhr­zeit, Ort, Betei­lig­ten und Wet­ter­be­din­gun­gen. Bei Per­so­nen­schä­den oder Umwelt­ri­si­ken soll­ten zusätz­lich Zeu­gen genannt wer­den.

Bei Kol­li­sio­nen mit ande­ren Boo­ten, Umwelt­schä­den oder schwe­ren Unfäl­len kann eine poli­zei­li­che Mel­dung oder Infor­ma­ti­on an Hafen­be­hör­den not­wen­dig sein. Bewah­ren Sie Schrift­ver­kehr, Anzei­gen und Pro­to­kol­le gut auf.

Mel­den Sie den Scha­den umge­hend – am bes­ten inner­halb von 24 Stun­den. Je nach Tarif kön­nen Sie dies online, tele­fo­nisch oder per App erle­di­gen. Idea­ler­wei­se über­mit­teln Sie direkt die wich­tigs­ten Doku­men­te und Bil­der.

Bevor Sie grö­ße­re Repa­ra­tu­ren oder Ber­gun­gen ver­an­las­sen, holen Sie eine Frei­ga­be Ihres Ver­si­che­rers ein. In drin­gen­den Fäl­len (z. B. Lecka­ge) ist eine Not­re­pa­ra­tur erlaubt – doku­men­tie­ren Sie die­se genau.

Der Ver­si­che­rer wird im Nach­gang Unter­la­gen oder ergän­zen­de Nach­wei­se anfor­dern. Hal­ten Sie Pro­to­kol­le, Rech­nun­gen, Fotos und Zeu­gen­kon­tak­te griff­be­reit. Eine struk­tu­rier­te Vor­be­rei­tung beschleu­nigt die Regu­lie­rung.

Zusam­men­fas­sung

Eine Boots­ver­si­che­rung ist dann gut, wenn sie zu Ihrem Boot, Ihrer Nut­zung und Ihrem Fahrt­ge­biet passt und nicht erst im Scha­den­fall über­rascht. Für die meis­ten Boots­eig­ner ist die Boots­haft­pflicht der wich­tigs­te Bau­stein, weil sie Schä­den an Drit­ten absi­chert und Sie vor hohen For­de­run­gen schützt. Eine Boots­kas­ko wird vor allem dann inter­es­sant, wenn der Boots­wert höher ist oder Sie typi­sche Risi­ken wie Sturm, Kol­li­si­on, Dieb­stahl oder Van­da­lis­mus klar gere­gelt haben möch­ten.

Ach­ten Sie weni­ger auf Schlag­wor­te, son­dern auf die Details im Ver­trag: Wie wird im Scha­den­fall ent­schä­digt (Zeit­wert, fes­te Taxe, „Neu für Alt“), wel­che Selbst­be­tei­li­gung ist ver­ein­bart, wie sind Zube­hör und Tech­nik begrenzt und was gilt bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit, Ber­gung oder Trans­port. Wenn Sie regel­mä­ßig trai­lern, im Win­ter­la­ger sind oder im Aus­land fah­ren, soll­ten die­se Punk­te aus­drück­lich zu Ihrem Pro­fil pas­sen.

Und weil Boots­eig­ner Risi­ken nicht nur am Boot haben: Wer im Aus­land unter­wegs ist, soll­te par­al­lel die Rei­se­ver­si­che­rung prü­fen, weil sie medi­zi­ni­sche Kos­ten und einen Rück­trans­port absi­chern kann. Für Unfäl­le an Bord oder beim Anle­gen kann eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung sinn­voll sein, weil sie unab­hän­gig vom Boots­scha­den greift. Und wenn Sie bei einer sta­tio­nä­ren Behand­lung in Deutsch­land Wert auf Wahl­leis­tun­gen legen, ist eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung eine mög­li­che Ergän­zung, je nach per­sön­li­chem Bedarf.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­che Anga­ben brau­che ich für die Bei­trags­be­rech­nung im Rech­ner?

Für eine sau­be­re Berech­nung brau­chen Sie meist Boots­typ, Bau­jahr, Boots­wert, Moto­ri­sie­rung, Fahrt­ge­biet, Lie­ge­platz und Nut­zungs­art. Je genau­er die­se Anga­ben sind, des­to zuver­läs­si­ger wird der Bei­trag und des­to bes­ser kann man pas­sen­de Bau­stei­ne wäh­len. Wenn etwas unklar ist, hilft oft ein kur­zer Abgleich, bevor Sie einen Schutz aus­wäh­len, der spä­ter nicht passt.

Oft ja, zumin­dest dann, wenn sich der Boots­wert oder die Aus­stat­tung deut­lich ver­än­dert. Neue Tech­nik, teu­res Zube­hör oder Umbau­ten kön­nen sonst unter­ver­si­chert sein oder nur begrenzt ent­schä­digt wer­den. Gute Tari­fe bie­ten kla­re Regeln zur Nach­mel­dung oder Anpas­sung. Wir sagen Ihnen, ab wann eine Mel­dung sinn­voll ist und wie Sie den Wert rea­lis­tisch anset­zen.

In der Regel kön­nen Sie zum Ende der Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode kün­di­gen, meis­tens mit Frist. Bei Bei­trags­er­hö­hun­gen oder bestimm­ten Ver­trags­än­de­run­gen kann ein Son­der­kün­di­gungs­recht mög­lich sein. Wich­tig ist beim Wech­sel: Erst kün­di­gen, wenn der neue Schutz bestä­tigt ist. Sonst droht eine Ver­si­che­rungs­lü­cke, die im Hafen oder bei Kon­trol­len rich­tig unan­ge­nehm wer­den kann.

Ja, man­che Anbie­ter unter­schei­den nach Boots­ka­te­go­rie, Bau­art, Moto­ri­sie­rung und Nut­zung. Kata­ma­ra­ne, sehr leis­tungs­star­ke Boo­te, E‑Antriebe oder Regat­ta- und Char­ter­ein­satz kön­nen ande­re Bedin­gun­gen oder Prä­mi­en aus­lö­sen. Des­halb ist es sinn­voll, genau die­sen Punkt früh zu klä­ren, statt spä­ter über Aus­schlüs­se zu stol­pern.

Über den Autor