Handara Unfallversicherung: Spezialschutz für Hand und Finger
Die Handara Unfallversicherung bietet digitale Abwicklung, klare Bedingungen und eine auf Hand- und Fingerverletzungen optimierte Gliedertaxe mit bis zu 600 % Progression.
Warum die Handara Unfallversicherung für viele Berufe unverzichtbar ist
Für Tätowierer, Physiotherapeuten, Musiker, Friseure, Handwerker oder IT-Spezialisten sind die Hände das wichtigste Werkzeug. Ein Unfall mit dauerhafter Beeinträchtigung kann nicht nur Schmerzen, sondern auch berufliche Folgen haben. Genau darauf ist die Handara Unfallversicherung spezialisiert: Sie sichert gezielt Hand- und Fingerverletzungen ab – mit einer überdurchschnittlichen Gliedertaxe, hoher Progression und flexiblen Leistungen bei Invalidität, Reha oder kosmetischen Operationen.
In beiden Tarifen – Premium und PremiumPLUS – profitieren Versicherte von einer klaren Leistungslogik: keine Anrechnung von Vorerkrankungen, keine Kürzung bei Eigenbewegungen oder erhöhter Kraftanstrengung, umfangreiche Zusatzleistungen im In- und Ausland sowie unbegrenzte Kostenübernahme für Such- und Rettungseinsätze im Top-Tarif. Wer beruflich auf seine Hände angewiesen ist, sichert mit Handara nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine Existenz zuverlässig ab.
Mehr als 700 Bewertungen auf Google, ProvenExpert und makler.de durchschnittlich 4,9 bis 5,0 Sterne für AMBA Versicherungen als Versicherungsmakler im Allgäu.

114 Bewertungen | 5,0 Sterne

328 Bewertungen | 4,9 Sterne

334 Bewertungen | 5,0 Sterne
Das Wichtigste im Überblick
- Fokus auf Hand & Finger: Verbesserte Gliedertaxe mit hohen Werten für Daumen und Zeigefinger (je nach Tarif), sinnvoll für Berufe, in denen die Handfunktion entscheidend ist.
- Hohe Leistung bei schwerer Invalidität: Sie wählen zwischen 350 % oder 600 % Progression, damit die Auszahlung bei höheren Invaliditätsgraden deutlich ansteigt.
- Mitwirkung fair geregelt: In beiden Tarifen entfällt die Mitwirkungsanrechnung grundsätzlich. Ausnahmen sind klar definiert (z. B. Osteoporose sowie bestimmte Fälle von Eigenbewegung/erhöhter Kraftanstrengung ab einem Schwellenwert).
- Erweiterter Unfallbegriff: Auch Gesundheitsschäden durch Eigenbewegungen oder erhöhte Kraftanstrengung sind mitversichert, Bandscheiben-Schäden bleiben ausgenommen.
- Starke Kostenbausteine, PremiumPLUS mit deutlich höheren Grenzen: Such‑, Bergungs- und Rettungskosten, Reha, Umschulung, kosmetische OPs und psychologische Betreuung sind enthalten. PremiumPLUS hebt mehrere Limits deutlich an, teils ohne feste Höchstgrenze.
- Fristen, die Sie kennen sollten: Schadenmeldung ist bis 12 Monate nach dem Unfall möglich. Für Invalidität gelten feste Zeitfenster für Eintritt sowie ärztliche Feststellung und Geltendmachung.
Zwei Tarife, ein Ziel: Hände und Finger gezielt absichern
Tarife der Handara Unfallversicherung im Überblick
Handara bietet zwei Tarife, die beide auf Hände und Finger ausgerichtet sind: Premium und PremiumPLUS. Die Höhe der Invaliditätsleistung ergibt sich aus Ihrer Invaliditätsgrundsumme und der gewählten Progression (350% oder 600%). Dazu kommt die Gliedertaxe, die bei Handara für Daumen und Zeigefinger eine zentrale Rolle spielt. Wenn Sie schnell entscheiden möchten, achten Sie vor allem auf diese Punkte: Gliedertaxe (Daumen/Zeigefinger), Grenzen bei Zusatzleistungen und ob Leistungen „ohne Höchstgrenze“ vereinbart sind.
Für alle, die starke Hand-/Finger-Leistung wollen, aber Limits bei Zusatzleistungen akzeptieren.
Leistungs-Highlights:
Gliedertaxe Fokus Hand/Finger: Daumen und Zeigefinger im Premium mit 70% bewertet
Such‑, Bergungs- und Rettungskosten: bis 1.000.000 €
Krankentransport inkl. Flugrückholung: bis 1.000.000 €
Kosmetische Operationen inkl. Zahnersatz: bis 60.000 €
Kur- und Reha-Kosten: bis 60.000 €
Umschulungsmaßnahmen: bis 12.000 €
Psychologische Betreuung: bis 2.000 €
Wichtig für die Erwartung: Die konkreten Euro-Leistungen ergeben sich aus Grundsumme + Progression und dem Invaliditätsgrad.
Für alle, die bei Zusatzleistungen und Gliedertaxe möglichst wenig Begrenzungen möchten.
Leistungs-Highlights:
Bessere Gliedertaxe: Daumen und Zeigefinger im PremiumPLUS mit 80% bewertet
Such‑, Bergungs- und Rettungskosten: ohne Höchstgrenze
Krankentransport inkl. Flugrückholung: ohne Höchstgrenze
Kosmetische Operationen inkl. Zahnersatz: ohne Höchstgrenze
Kur- und Reha-Kosten: ohne Höchstgrenze
Umschulungsmaßnahmen: ohne Höchstgrenze
Psychologische Betreuung: bis 5.000 €
Haustierbetreuung: im PremiumPLUS ohne Höchstgrenze (Premium: 40 €/Tag, max. 100 Tage)
–> Bedingungen Handara Unfallversicherung
Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Tarif zu Ihrer beruflichen Situation passt, ist der Rechner der schnellste nächste Schritt: Dort sehen Sie, wie sich Beruf, Grundsumme und Progression auf den Beitrag auswirken und können Premium und PremiumPLUS sauber gegenüberstellen. Wichtig: Aussagen wie „keine Anrechnung von Vorerkrankungen“ sollten auf dieser Seite präzise als Mitwirkungsanteil-Regelung formuliert werden, weil es hier auf die genaue Bedingungslogik ankommt.
Gezielter Schutz für Hände, Finger und deren Funktion
Was leistet die Handara Unfallversicherung im Ernstfall?
Wenn Ihre Hände im Job oder im Alltag eine zentrale Rolle spielen, reicht eine „normale“ Unfallleistung oft nicht weit genug. Handara setzt genau hier an und bewertet Hand und Finger in der Gliedertaxe spürbar höher als viele Standardlösungen. Das sorgt dafür, dass gerade bei typischen Handverletzungen nicht nur irgendeine Summe ausgezahlt wird, sondern eine Leistung, die den tatsächlichen Einschnitt besser abbildet.
Kern des Schutzes ist die verbesserte Gliedertaxe mit Fokus auf Hand und Finger: Der Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit einer Hand wird mit 100 % bewertet, der Daumen je nach Tarif mit 70 % (Premium) oder 80 % (PremiumPLUS), der Zeigefinger ebenfalls mit 70 % oder 80 %. Entscheidend ist dabei nicht nur die Gliedertaxe, sondern auch die vereinbarte Invaliditätsgrundsumme und die Progression, bei Handara sind 350 % oder 600 % möglich.
Zusätzlich ist der Unfallbegriff erweitert: Auch Gesundheitsschäden durch erhöhte Kraftanstrengung oder Eigenbewegungen gelten als Unfall, Bandscheiben sind hierbei ausgenommen. Ebenfalls mitgedacht sind Unfälle bei Rettungsbemühungen, also wenn Sie Menschen, Tiere oder Sachen schützen. Im Leistungsfall geht es nicht nur um Invalidität, sondern auch um konkrete Kosten und Folgeschritte: Such‑, Bergungs- und Rettungskosten sind im Premium bis 1 Mio. Euro versichert, im PremiumPLUS ohne feste Höchstgrenze, inklusive Krankentransport und Flugrückholung im Rahmen dieser Kosten.
Je nach Tarif sind außerdem unter anderem Kosten für kosmetische Operationen (Premium bis 60.000 Euro, PremiumPLUS ohne feste Höchstgrenze), Kur- und Reha-Maßnahmen (bis 60.000 Euro bzw. ohne feste Höchstgrenze) sowie Umschulungen (bis 12.000 Euro bzw. ohne feste Höchstgrenze) vorgesehen. Dazu kommen praxisnahe Bausteine wie psychologische Betreuung, Haushaltshilfe und Kinderbetreuung, Rooming-in-Leistungen sowie Haustierbetreuung, beim PremiumPLUS mit deutlich längeren und höheren Grenzen.
Wichtig für die Bewertung im Ernstfall: Krankheiten oder Gebrechen werden laut Übersicht grundsätzlich nicht als Mitwirkungsanteil angerechnet, bei bestimmten Konstellationen wie Osteoporose sowie Unfällen durch Kraftanstrengung oder Eigenbewegung gelten tarifliche Besonderheiten. Ab 50 % Invalidität wird kein Mitwirkungsanteil angerechnet. Der Versicherungsschutz gilt weltweit, bei Auslandsreisen sind zusätzliche Assistance- und Mehrkostenleistungen nach Bedingungen geregelt. Maßgeblich sind immer die konkret vereinbarten Leistungen im Versicherungsschein und die Versicherungsbedingungen.
Beitrag und Tarifleistungen im direkten Vergleich
Was kostet die Handara Unfallversicherung und was leisten Premium und PremiumPLUS?
Die Handara Unfallversicherung ist auf Menschen ausgelegt, die ihre Hände und Finger gezielt absichern möchten und im Ernstfall nicht nur eine Invaliditätsleistung, sondern auch starke Zusatzleistungen erwarten. Der Beitrag hängt vor allem von Beruf, Grundsumme und Progression ab. Der Leistungsunterschied zwischen Premium und PremiumPLUS zeigt sich besonders bei Kostenbausteinen wie Such, Bergungs und Rettungskosten, kosmetischen Operationen inklusive Zahnersatz sowie Reha und Umschulung. Einige Leistungen sind im PremiumPLUS deutlich höher oder ohne feste Höchstgrenze geregelt.
Für den reinen Handfokus sind zwei Punkte entscheidend: Erstens die verbesserte Gliedertaxe mit Hand = 100%, Daumen = 70% (Premium) bzw. 80% (PremiumPLUS) und Zeigefinger = 70% bzw. 80%. Zweitens die Kostenleistungen rund um Folgen eines Unfalls: Premium ist hier häufig limitiert, zum Beispiel SBR Kosten bis 1 Mio. €, Kosmetische OPs und Zahnersatz bis 60.000 €, Kur und Reha bis 60.000 € sowie Umschulung bis 12.000 €. PremiumPLUS hebt mehrere dieser Grenzen auf, etwa bei Kosmetischer OP und Zahnersatz, Kur und Reha sowie Umschulung, während andere Posten bewusst weiterhin begrenzt bleiben, zum Beispiel behinderungsbedingte Kosten bis 25.000 € oder psychologische Betreuung bis 5.000 €.
| Leistung | Premium | PremiumPLUS |
|---|---|---|
| Beitrag und Handfokus | ||
| Monatsbeitrag (Beispiel bei 100.000 €, 600 %) Der Beitrag hängt u. a. vom Beruf ab. |
ab 18,21 € | ab 23,04 € |
| Gliedertaxe Hand | 100 % | 100 % |
| Gliedertaxe Daumen / Zeigefinger | 70 % / 70 % | 80 % / 80 % |
| Gliedertaxe je weiterer Finger | 20 % | 20 % |
| Sofortleistungen und Kostenbausteine | ||
| Sofortleistung bei schweren Verletzungen | 20.000 € max. bis VS 25.000 € |
25.000 € Begrenzung auf Grundsumme entfällt |
| Such‑, Bergungs- und Rettungskosten (inkl. Krankentransport) | bis 1.000.000 € | unbegrenzt |
| Kosmetische Operationen & Zahnersatz | bis 60.000 € | ohne Höchstgrenze |
| Kur- und Rehabilitationskosten | bis 60.000 € | ohne Höchstgrenze |
| Behinderungsbedingte Kosten z. B. Umbau Wohnung/Kfz, Rollstuhl |
bis 12.000 € | bis 25.000 € |
| Umschulungsmaßnahmen | bis 12.000 € | ohne Höchstgrenze |
| Psychologische Betreuung | bis 2.000 € | bis 5.000 € |
| Haustierbetreuung | 40 € / Tag max. 100 Tage |
ohne Höchstgrenze max. 12 Monate |
| Gipsgeld | 250 € | 500 € |
| Unfallbegriff | ||
| Eigenbewegung & erhöhte Kraftanstrengung ausgenommen Bandscheiben |
✅ | ✅ |
Wichtige Vertragsdetails, die Sie kennen sollten
So setzt sich die Handara Unfallversicherung im Detail zusammen
Bei der Handara Unfallversicherung entscheiden weniger Werbeversprechen als drei konkrete Punkte über den Unterschied im Ernstfall: Wann gilt ein Ereignis überhaupt als Unfall, wie wird die Hand in der Gliedertaxe bewertet und ob Krankheiten oder Gebrechen die Auszahlung kürzen können. Wenn Sie diese drei Themen verstanden haben, können Sie Premium und PremiumPLUS deutlich leichter einordnen und wissen, worauf Sie beim Beitrag berechnen wirklich achten sollten.
Nicht jede Verletzung entsteht durch einen klassischen Sturz. Handara wertet auch Gesundheitsschäden durch Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung als Unfall, etwa bei Überlastungen im Alltag oder bei der Arbeit. Wichtig: Bandscheiben sind hiervon ausgenommen.
Die Gliedertaxe bestimmt, wie hoch der Invaliditätsgrad bei dauerhafter Funktionsbeeinträchtigung bewertet wird. Handara setzt bei der Hand 100% an und bewertet Daumen und Zeigefinger je nach Tarif mit 70% oder 80%. Das ist der Kern, warum Handara bei Handverletzungen häufig deutlich stärker leistet als Standardtarife.
In vielen Unfallversicherungen kann die Leistung gekürzt werden, wenn Krankheiten oder Gebrechen am Schaden mitgewirkt haben. Bei Handara ist diese Mitwirkung grundsätzlich nicht anzurechnen, bei bestimmten Konstellationen gelten tarifliche Besonderheiten. Ab 50% Invalidität wird kein Mitwirkungsanteil angerechnet. Genau hier lohnt sich der Blick in die Bedingungen.
Warum Standardtarife bei Handverletzungen oft zu kurz greifen
Berufsrisiko Hände: Wenn die Gliedertaxe nicht zu Ihrem Alltag passt
Wenn Ihre Hände Ihr wichtigstes Werkzeug sind, entscheidet eine Handverletzung schnell über Einkommen, Selbstständigkeit und Alltag. Genau hier liegt das Problem vieler klassischer Unfallversicherungen: Sie leisten zwar bei Invalidität, aber die Bewertung einzelner Körperteile und der Unfallbegriff passen nicht immer zu typischen Handrisiken im Beruf.
In der Unfallversicherung wird die Invaliditätsleistung im Kern aus zwei Bausteinen berechnet: vereinbarte Versicherungssumme und Invaliditätsgrad. Wie hoch dieser Invaliditätsgrad bei Verlust oder kompletter Funktionsunfähigkeit von Körperteilen angesetzt wird, regelt die Gliedertaxe. In vielen Tarifen liegen die Werte für Hände und Finger deutlich niedriger als Betroffene es intuitiv erwarten, zum Beispiel Hand 60 %, Daumen 25 %, Zeigefinger 10 %. Für Berufe, in denen Präzision, Feinmotorik und Greiffunktion täglich gebraucht werden, kann das in der Praxis heißen: Die finanzielle Leistung bildet die tatsächliche Einschränkung im Job nur begrenzt ab.
Dazu kommt, dass Handverletzungen nicht immer durch den klassischen Unfallmechanismus entstehen. Sehnen, Bänder und Gelenke können auch durch erhöhte Kraftanstrengung oder Eigenbewegungen geschädigt werden, etwa beim Heben, Abstützen oder abrupten Verdrehen. Ob das im Schutz enthalten ist, hängt stark von den Bedingungen ab. Bei Handara ist der Unfallbegriff hier ausdrücklich erweitert, inklusive Gesundheitsschäden durch erhöhte Kraftanstrengung und durch Eigenbewegungen, jeweils mit Ausnahme von Bandscheiben. Das trifft deutlich näher die Realität vieler Berufsbilder, in denen Belastung und Bewegung der Auslöser sind.
Ein weiterer Punkt, der häufig unterschätzt wird, ist die Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen. In klassischen Logiken kann ein Mitwirkungsanteil die Leistung reduzieren, wenn Vorerkrankungen die Unfallfolgen verstärken. Bei Handara ist in den Leistungsmerkmalen ein weitgehender Verzicht auf die Anrechnung vorgesehen, mit klar benannten Ausnahmen und Schwellenwerten. Das sorgt für mehr Planbarkeit, gerade wenn man nicht erst im Leistungsfall diskutieren möchte, wie stark „Vorgeschichte“ eine Rolle spielt.
Genau an diesen typischen Schwachstellen setzt Handara mit der verbesserten Gliedertaxe für Hand und Finger an: Hand 100 % in beiden Tarifen, Daumen 70 % im Premium und 80 % im PremiumPlus, Zeigefinger 70 % im Premium und 80 % im PremiumPlus, andere Finger 20 %. Das ist für viele handabhängige Tätigkeiten der zentrale Hebel, weil die Bewertung der Handfunktion deutlich näher an der tatsächlichen beruflichen Auswirkung liegt.
Wenn aus einem Moment ein monatelanger Ausfall wird
Typische Schadenbeispiele aus der Praxis
Gerade in Berufen, in denen Hände und Finger täglich „mitarbeiten“, kann schon eine vermeintlich kleine Verletzung große Folgen haben. Wichtig ist dabei: Nicht jede Einschränkung entsteht durch den klassischen Sturz. Auch Überlastung, Eigenbewegung oder Kraftanstrengung können zu Schäden führen, die im Alltag oder im Job lange nachwirken. Die folgenden Beispiele zeigen typische Situationen und welche Leistungsbausteine bei Handara in solchen Fällen relevant sein können. Entscheidend bleiben immer die konkreten Bedingungen des Vertrags.
Nach einem langen Arbeitstag treten Schmerzen in der Hand auf, später wird ein Sehnenschaden diagnostiziert. Entscheidend ist hier, ob der Fall als Unfall im Sinne der Bedingungen gilt und welche Leistungen für Reha, Heilbehandlung und mögliche Umorganisation im Alltag greifen. Bei Handara sind Gesundheitsschäden durch Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung grundsätzlich mitgedacht, Bandscheiben sind ausgenommen.
Ein Sturz auf die ausgestreckte Hand führt zu einer dauerhaften Einschränkung im Zeigefinger. Dann wird relevant, wie hoch Zeigefinger und Hand in der Gliedertaxe bewertet sind und wie stark die Progression die Auszahlung bei hoher Invalidität anhebt. Handara setzt hier je nach Tarif mit 70 % oder 80 % beim Zeigefinger an, die Hand wird mit 100 % bewertet.
Eine falsche Bewegung bei einer Behandlung führt zu einer Handverletzung, die die Feinmotorik langfristig einschränkt. Neben der Invaliditätsleistung können je nach Tarif Kostenbausteine wie Kur und Reha, psychologische Betreuung oder Umschulung relevant werden. Premium ist hier häufiger limitiert, PremiumPLUS hebt einzelne Grenzen deutlich an oder verzichtet bei bestimmten Kostenarten auf feste Höchstgrenzen.
Klarheit schafft Vertrauen: Wann zahlt Handara und wann nicht?
Ihre private Unfallversicherung bei Handara: typische Leistungsfälle und Grenzen
leistet, wenn…
- durch Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung ein Gesundheitsschaden entsteht (z. B. Sehnenverletzung)
- ein Unfall zu einer dauerhaften Funktionsbeeinträchtigung von Hand oder Finger führt und dadurch Invalidität entsteht
- Such‑, Bergungs- oder Rettungsmaßnahmen notwendig werden (je nach Tarif mit Limit oder ohne Höchstgrenze)
- ein medizinisch notwendiger Krankentransport oder eine Flugrückholung erforderlich ist
- nach einem versicherten Unfall eine kosmetische Operation zur Wiederherstellung nötig wird (Premium mit Limit, PremiumPLUS ohne feste Höchstgrenze)
- nach einem versicherten Unfall psychologische Unterstützung erforderlich ist (Tarif abhängig)
leistet nicht, wenn…
- kein Unfallereignis im Sinne der Bedingungen vorliegt (z. B. reine Beschwerden ohne plötzliches Ereignis)
- Gesundheitsschäden ausgeschlossen sind, z. B. Bandscheiben im Zusammenhang mit Eigenbewegung/Kraftanstrengung
- eine Behandlung rein kosmetisch erfolgt, ohne medizinische oder unfallbedingte Notwendigkeit
- vor Vertragsbeginn bereits eine Einschränkung, Verletzung oder Erkrankung bestand und nicht als versicherter Unfall gilt
- das Ereignis unter Ausschlüsse fällt (z. B. vorsätzliches Handeln oder andere in den Bedingungen genannte Ausschlusstatbestände)
Häufige Fragen zur Handara Unfallversicherung, klar beantwortet und nah an der Praxis
Was Sie schon immer über die Handara Unfallversicherung wissen wollten
Was ist das Besondere an der Handara Unfallversicherung?
Handara ist eine private Unfallversicherung mit Fokus auf Hände und Finger. Der Kern ist eine verbesserte Gliedertaxe und zwei klar abgegrenzte Tarife (Premium und Premium Plus+), die auf Berufe und Situationen ausgelegt sind, in denen schon kleine Einschränkungen an Fingern oder Hand existenzielle Folgen haben können.
Für wen ist die Handara Unfallversicherung besonders sinnvoll?
Für Menschen, die beruflich oder privat stark auf Präzision und Funktion der Hände angewiesen sind, zum Beispiel Heil- und Therapieberufe, Beauty-Berufe, Foto/Film sowie IT, Medien und Design. Handara nennt dafür eigene Berufswelten und adressiert genau diese Nutzergruppen im Produktaufbau.
Welche Berufsgruppen können sich absichern?
Laut Handara ist das Produkt auf sehr viele Tätigkeiten ausgelegt und wird für über 3.100 Berufe beworben. Praktisch bedeutet das: Die Tarifierung hängt vom konkreten Beruf ab, daher sollte der Beruf im Rechner exakt gewählt werden, weil davon Beitrag und Annahme abhängen können.
Wie hoch sind die Leistungen bei Hand- oder Fingerverletzungen?
Die Leistung richtet sich nach der vereinbarten Invaliditätsgrundsumme, der Progression und der Gliedertaxe. Handara zeigt dafür konkrete Beispielwerte je Tarif, etwa für Hand, Daumen, Zeigefinger und weitere Finger sowie Beispielbeiträge bei 100.000 € Grundsumme und 600 % Progression.
Was bedeutet die Progression von 600 %?
Die Progression sorgt dafür, dass bei höheren Invaliditätsgraden die Auszahlung überproportional steigt. Handara nennt als erreichbare Größenordnung eine Absicherung „bis zu 1,35 Millionen Euro“ bei entsprechender Konstellation aus Grundsumme und Progression.
Was leisten die Tarife konkret neben der Invaliditätszahlung?
Handara stellt pro Tarif zusätzliche Leistungsbausteine in einer festen Übersicht dar, zum Beispiel Such‑, Bergungs- und Rettungskosten, Krankentransport inklusive Flugrückholung, kosmetische Operationen, Kur- und Reha-Kosten, behinderungsbedingte Kosten, Umschulungsmaßnahmen und Gipsgeld, jeweils mit tarifabhängigen Grenzen bzw. teils ohne Begrenzung.
Welche Leistungen bietet der Premium Plus+ Tarif zusätzlich?
Der Premium Plus+ Tarif wird bei Handara vor allem über zwei Punkte abgegrenzt: höhere Leistungswerte bei Fingern (z. B. Daumen/Zeigefinger) und in mehreren Bereichen Leistungen ohne feste Obergrenzen, wo Premium noch Summengrenzen hat. Auch beim Gipsgeld nennt Handara höhere Werte im Plus+ Tarif.
Greift die Versicherung auch bei Überlastung oder Eigenbewegung?
Handara hebt explizit hervor, dass auch Gesundheitsschäden durch Eigenbewegung und durch erhöhte Kraftanstrengung mitversichert sind, mit einer klar genannten Einschränkung: Bandscheiben sind ausgenommen.
Was kostet die Handara Unfallversicherung?
Der Beitrag hängt vor allem von Alter, Beruf, Grundsumme, Progression und Tarif ab. Handara zeigt Beispielbeiträge pro Monat (bei 100.000 € Grundsumme und 600 % Progression) für Premium und Premium Plus+.
Welche Leistungen bietet der Premium Plus+ Tarif zusätzlich bei Services und Alltagshilfen?
Handara nennt ergänzende Leistungen, die in der Praxis bei längerer Einschränkung besonders relevant sind, wie Verdienstausfall für Selbstständige/Freiberufler, Prämienbefreiung bei Arbeitslosigkeit und weitere Zusatzleistungen, die über die reine Invaliditätszahlung hinausgehen.
Gibt es Leistung auch bei Todesfall oder Invalidität durch andere Ursachen?
Eine Unfallversicherung leistet grundsätzlich nur, wenn ein versicherter Unfall im Sinne der Bedingungen vorliegt. Invalidität durch Krankheit ohne Unfall ist damit typischerweise nicht abgedeckt. Ob und in welcher Höhe eine Todesfallleistung vereinbart ist, hängt vom konkreten Tarif-Setup im Antrag ab. Prüfen Sie dafür immer die Vertragsdaten, nicht nur die Tarifübersicht.
Was passiert, wenn ich mehrere Finger verliere oder meine Hand nicht mehr nutzen kann?
Dann wird die Invalidität über die Gliedertaxe und den medizinisch festgestellten Funktionsverlust bewertet. Je nach Ausmaß können mehrere Beeinträchtigungen zusammenkommen, die Auszahlung hängt dann von Grundsumme und Progression ab. Handara erklärt die Gliedertaxe als System, mit dem der Invaliditätsgrad aus einer Tabelle abgeleitet wird.
Weitere Themen, die für Sie relevant sein könnten
Das könnte Sie auch interessieren
Je nachdem, für wen Sie die Unfallabsicherung prüfen und wie Ihr Alltag aussieht, sind andere Fragen oft genauso wichtig wie der Tarif selbst. Hier finden Sie kurze Einstiege zu typischen Entscheidungsthemen und häufigen Praxisfällen.
Kinder sind aktiv und Unfälle passieren schnell. Wir zeigen, wann eine private Kinder-Unfallversicherung wirklich hilft, welche Leistungen entscheidend sind und wo viele Tarife in der Praxis enttäuschen.
Was Sie zahlen, hängt vor allem von Grundsumme, Progression, Beruf und Zusatzbausteinen ab. Hier sehen Sie realistische Preisrahmen, typische Stellschrauben und worauf Sie beim Vergleich achten sollten.
- Braucht man überhaupt eine private Unfallversicherung?
- Private Unfallversicherung: Auszahlung und Abwicklung im Ernstfall
- Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen: geht das?
- Familie absichern: Private Unfallversicherung für alle
- Beste Unfallversicherung für kreative Berufe
- Ist eine Unfallversicherung für Reiter wirklich notwendig?
Zusammenfassung
Die Handara Unfallversicherung ist eine spezialisierte private Unfalllösung für Menschen, die beruflich oder privat stark auf Hände und Finger angewiesen sind. Im Mittelpunkt steht eine verbesserte Gliedertaxe mit hoher Bewertung von Hand, Daumen und Zeigefinger sowie ein erweiterter Unfallbegriff, der auch Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung einschließt. Entscheidend für die tatsächliche Leistung sind immer Ihre gewählte Grundsumme, die Progression und der Tarif. Premium ist als solider Einstieg gedacht, PremiumPLUS richtet sich an alle, die bei zentralen Kostenbausteinen möglichst wenige Grenzen wollen und im Ernstfall maximale Absicherung bevorzugen.
Für eine gute Entscheidung sollten Sie nicht nur auf „Maximalleistungen“ schauen, sondern auf die Details, die im Leistungsfall wirklich zählen: Fristen für Schadenmeldung und Invaliditätsfeststellung, Regeln zur Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen, Ausschlüsse (zum Beispiel je nach Konstellation im Kfz-Kontext) sowie die konkreten Limits bei Reha, Umschulung, kosmetischen Operationen oder Rettungskosten. Wenn Sie Ihre berufliche Situation und Ihr persönliches Risiko sauber einordnen, lässt sich sehr klar entscheiden, ob Premium ausreicht oder PremiumPLUS sinnvoller ist. Am einfachsten ist das über die Berechnung mit korrektem Beruf und realistischen Leistungszielen, damit Beitrag und Schutz zu Ihrer Praxis passen.
Häufige Fragen
Wird auch bei Alkoholunfällen geleistet?
Ja, bis zu einem Blutalkoholwert von 1,6 ‰ besteht Versicherungsschutz – auch bei Autofahrten. Dies ist deutlich großzügiger als bei vielen anderen Unfallversicherungen.
Wie lange habe ich Zeit, einen Schaden zu melden?
Handara nennt für die Schadenmeldung „bis 12 Monate nach Unfallereignis“. Zusätzlich werden im Vergleich Fristen für den Eintritt der Invalidität (24 Monate) sowie für Feststellung und Geltendmachung (36 Monate) ausgewiesen.
Wird bei bestehenden Vorerkrankungen ein Mitwirkungsanteil angerechnet?
Im Handara-Vergleich wird ausgewiesen, dass die Anrechnung eines Mitwirkungsanteils entfällt.
Gibt es auch Schutz für Kinder, Partner oder Familienangehörige?
Handara ist als private Unfallversicherung grundsätzlich personenbezogen, das heißt: In der Regel wird pro Person ein eigener Vertrag abgeschlossen. Für Familien bedeutet das: Kinder, Partner und weitere Angehörige können typischerweise separat abgesichert werden, die genaue Annahme und Kalkulation läuft über den Vergleichsrechner und die Berufszuordnung.