Beard­ed Col­lie – Der fröh­li­che Hüte­hund mit Charme

Alles über Hal­tung, Pfle­ge und Wesen die­ser akti­ven Lang­haar­ras­se – freund­lich, tem­pe­ra­ment­voll und bewe­gungs­freu­dig.

Ein Bearded Collie mit langem, wallendem Fell läuft auf den Betrachter zu – rosa Zunge sichtbar, lebendiger Blick.

Der Beard­ed Col­lie, lie­be­voll „Bear­die“ genannt, begeis­tert mit sei­nem fröh­li­chen Wesen und sei­nem cha­rak­te­ris­ti­schen, lan­gen Fell. Die­se viel­sei­ti­ge Hun­de­ras­se ver­eint Intel­li­genz, Aus­dau­er und einen lie­be­vol­len Cha­rak­ter, der sie zu einem idea­len Fami­li­en­hund macht. Egal ob für akti­ve Spa­zier­gän­ge oder als treu­er Gefähr­te im All­tag – der Beard­ed Col­lie passt sich fle­xi­bel an ver­schie­de­ne Lebens­si­tua­tio­nen an und beein­druckt durch sei­ne lebens­lus­ti­ge Art.

Ein stehender Bearded Collie mit langem, zotteligem Fell auf einer Wiese – die Zunge hängt locker aus dem Maul.

Steck­brief Beard­ed Col­lie

Ihre Über­sicht
Ihre Über­sicht

His­to­ri­sche Wur­zeln vol­ler Tra­di­ti­on und Treue

Die Geschich­te des Beard­ed Col­lies

Der Beard­ed Col­lie hat sei­ne Ursprün­ge in den rau­en High­lands Schott­lands, wo er seit Jahr­hun­der­ten als zuver­läs­si­ger Hüte­hund im Ein­satz war. Sei­ne Ent­wick­lung ist eng mit den Bedürf­nis­sen der Schä­fer und der schot­ti­schen Land­schaft ver­bun­den.

Der Beard­ed Col­lie, auch lie­be­voll „Bear­die“ genannt, ist eine der ältes­ten Hüte­hun­de­ras­sen Schott­lands. Sei­ne Geschich­te reicht vie­le Jahr­hun­der­te zurück und ist geprägt von der engen Zusam­men­ar­beit mit schot­ti­schen Schä­fern, die einen robus­ten, intel­li­gen­ten und wit­te­rungs­be­stän­di­gen Hund benö­tig­ten, um Scha­fe über das schwie­ri­ge Ter­rain der High­lands zu trei­ben. Das mar­kan­te lan­ge Fell des Bear­dies, das ihm sei­nen Namen ver­leiht, schütz­te ihn vor Käl­te, Wind und Regen – essen­zi­el­le Eigen­schaf­ten für das Leben in den Ber­gen.

Im 19. Jahr­hun­dert begann der Beard­ed Col­lie, auch außer­halb der High­lands Auf­merk­sam­keit zu erlan­gen. Sei­ne Fähig­kei­ten als Hüte­hund wur­den eben­so geschätzt wie sein freund­li­ches und leb­haf­tes Wesen. Die Zucht wur­de sys­te­ma­ti­scher, um die bes­ten Eigen­schaf­ten der Ras­se zu erhal­ten und zu för­dern. Dadurch wan­del­te sich der Bear­die vom rei­nen Arbeits­hund zum belieb­ten Fami­li­en- und Begleit­hund.

Bis heu­te pfle­gen Züch­ter welt­weit die Tra­di­ti­on und Qua­li­tät die­ser Ras­se. Der Beard­ed Col­lie ist nicht nur ein Sym­bol schot­ti­scher Hun­de­kul­tur, son­dern auch ein geschätz­ter Part­ner in zahl­rei­chen Haus­hal­ten auf der gan­zen Welt. Sei­ne Kom­bi­na­ti­on aus Geschich­te, Cha­rak­ter­stär­ke und Anpas­sungs­fä­hig­keit macht ihn zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Hund mit rei­cher Her­kunft.

Anfor­de­run­gen an eine art­ge­rech­te Beard­ed-Col­lie-Hal­tung

Hal­tung des Beard­ed Col­lies

Der Beard­ed Col­lie ist ein akti­ver, intel­li­gen­ter Hund, der viel Bewe­gung und men­ta­le Beschäf­ti­gung braucht. Eine pas­sen­de Umge­bung und kon­se­quen­te Für­sor­ge sind wich­tig, um ihn glück­lich und aus­ge­gli­chen zu hal­ten.

Beard­ed Col­lies sind leb­haf­te Hun­de, die einen hohen Bewe­gungs­drang haben. Sie benö­ti­gen täg­lich meh­re­re aus­ge­dehn­te Spa­zier­gän­ge sowie zusätz­li­che Spiel- und Trai­nings­zei­ten, um ihre Ener­gie abzu­bau­en und geis­tig aus­ge­las­tet zu wer­den. Ide­al ist ein Zuhau­se mit sicher ein­ge­zäun­tem Gar­ten, in dem sie frei und sicher her­um­tol­len kön­nen.

Die­se Ras­se passt sowohl zu Fami­li­en mit Kin­dern als auch zu akti­ven Ein­zel­per­so­nen oder Paa­ren, die viel Zeit im Frei­en ver­brin­gen. Beard­ed Col­lies sind anpas­sungs­fä­hig, brau­chen aber einen sta­bi­len Tages­ab­lauf und eine enge Bin­dung zu ihren Men­schen, um Ver­hal­tens­pro­ble­men vor­zu­beu­gen.

Auf­grund ihres lan­gen Fells sind sie zudem nicht ide­al für sehr war­me oder feuch­te Kli­ma­zo­nen ohne adäqua­te Küh­lung. An hei­ßen Tagen soll­ten sie stets Zugang zu Schat­ten und fri­schem Was­ser haben, um Über­hit­zung zu ver­mei­den.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist die sozia­le Inte­gra­ti­on. Bear­dies sind sehr sozi­al und brau­chen regel­mä­ßi­gen Kon­takt zu Art­ge­nos­sen und Men­schen. Lan­ge Pha­sen der Iso­la­ti­on kön­nen zu Ängst­lich­keit oder destruk­ti­vem Ver­hal­ten füh­ren.

Ins­ge­samt erfor­dert die Hal­tung eines Beard­ed Col­lies Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Zeit und Enga­ge­ment – wer die­se inves­tiert, bekommt einen treu­en, aus­ge­gli­che­nen und lie­be­vol­len Beglei­ter.

Viel­sei­tig, freund­lich und leb­haft – der Cha­rak­ter des Bear­dies

Cha­rak­ter des Beard­ed Col­lies

Der Beard­ed Col­lie zeich­net sich durch sei­ne fröh­li­che und freund­li­che Art aus. Er ist intel­li­gent, lern­be­reit und zeigt eine tie­fe Bin­dung zu sei­ner Fami­lie. Trotz sei­ner Anpas­sungs­fä­hig­keit benö­tigt er kla­re Struk­tu­ren und lie­be­vol­le Füh­rung, um sein vol­les Poten­zi­al zu ent­fal­ten.

Die­se Hun­de­ras­se ist äußerst sozi­al und genießt den Umgang mit Men­schen und ande­ren Tie­ren glei­cher­ma­ßen. Bear­dies sind bekannt für ihre aus­ge­präg­te Lebens­freu­de und ihren ver­spiel­ten Cha­rak­ter, der sie zu belieb­ten Fami­li­en­hun­den macht. Gleich­zei­tig besit­zen sie eine star­ke Arbeits­mo­ti­va­ti­on und sind begeis­tert von geis­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen.

Ihre hohe Intel­li­genz macht sie zu schnel­len Ler­nern, aller­dings kön­nen sie auch mal eigen­sin­nig sein, was Geduld und Kon­se­quenz in der Erzie­hung erfor­dert. Bear­dies reagie­ren beson­ders sen­si­bel auf die Stim­mung ihrer Hal­ter und gedei­hen am bes­ten in einem lie­be­vol­len und sta­bi­len Umfeld.

Durch ihre sozia­le Natur bau­en sie inten­si­ve Bin­dun­gen auf und zei­gen sich loy­al und beschüt­zend gegen­über ihrer Fami­lie. Gleich­zei­tig sind sie offen und neu­gie­rig gegen­über neu­en Men­schen und Situa­tio­nen, was sie zu ange­neh­men Beglei­tern in vie­len Lebens­la­gen macht.

Stär­ken

Schwä­chen

Ein­zig­ar­ti­ges Aus­se­hen mit Cha­rak­ter

Kör­per­li­che Merk­ma­le des Beard­ed Col­lies

Der Beard­ed Col­lie beein­druckt durch sein mar­kan­tes Erschei­nungs­bild und sein aus­drucks­star­kes Fell­kleid. Sein kör­per­li­cher Bau ver­eint Kraft und Ele­ganz in einem mit­tel­gro­ßen, robus­ten Hund.

Beard­ed Col­lies sind mit­tel­gro­ße Hun­de mit einer Schul­ter­hö­he von etwa 51 bis 56 Zen­ti­me­tern und einem Gewicht zwi­schen 18 und 27 Kilo­gramm. Ihr Kör­per­bau ist mus­ku­lös und agil, ide­al ange­passt an ihre ursprüng­li­che Auf­ga­be als Hüte­hun­de in den schot­ti­schen High­lands.

Das auf­fäl­ligs­te Merk­mal ist ihr lan­ges, dich­tes und wet­ter­fes­tes Fell, das dem Hund sein typi­sches zot­te­li­ges Aus­se­hen ver­leiht. Das Fell schützt vor Regen, Wind und Käl­te und ist zugleich weich und sei­dig. Typi­sche Fell­far­ben rei­chen von Schwarz, Grau, Braun und Blau bis hin zu Fawn und ver­schie­de­nen Schat­tie­run­gen.

Der Kopf ist breit mit einer cha­rak­te­ris­ti­schen Bart- und Augen­par­tie, die dem Beard­ed Col­lie sei­nen Namen gibt. Die aus­drucks­vol­len Augen zei­gen Intel­li­genz und Wach­sam­keit. Die Ohren sind mit­tel­lang und hän­gen seit­lich am Kopf her­ab, was zusam­men mit dem dich­ten Fell einen har­mo­ni­schen Gesamt­ein­druck ver­mit­telt.

Die Lebens­er­war­tung die­ser Ras­se liegt durch­schnitt­lich bei 12 bis 14 Jah­ren. Wie bei allen Hun­den kann die Lebens­dau­er jedoch stark von der indi­vi­du­el­len Pfle­ge, Ernäh­rung und tier­ärzt­li­chen Ver­sor­gung abhän­gen.

Opti­mal abge­si­chert: Ver­si­che­run­gen für Ihren Beard­ed Col­lie

Wich­ti­ge Ver­si­che­run­gen für Beard­ed-Col­lie-Besit­zer

Der Beard­ed Col­lie ist ein akti­ver Hund, des­sen Gesund­heit und Wohl­be­fin­den Ihnen am Her­zen lie­gen. Um uner­war­te­te Kos­ten bei Krank­heit oder Unfall abzu­fe­dern, sind pas­sen­de Ver­si­che­run­gen uner­läss­lich. Hier stel­len wir Ihnen die wich­tigs­ten Ver­si­che­rungs­ty­pen vor, die Ihnen und Ihrem treu­en Beglei­ter Sicher­heit bie­ten.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis

Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Kran­ken­ver­si­che­rung für Hun­de deckt tier­ärzt­li­che Behand­lungs­kos­ten ab, die durch Krank­heit oder Unfall ent­ste­hen. Für Beard­ed Col­lies, die anfäl­lig für bestimm­te Erb­krank­hei­ten und All­er­gien sind, kann eine sol­che Ver­si­che­rung die finan­zi­el­le Belas­tung im Ernst­fall deut­lich redu­zie­ren. So erhal­ten Sie Zugang zu opti­ma­ler medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung ohne hohe Zusatz­kos­ten.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.

Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­haft­pflicht ist in vie­len Bun­des­län­dern Pflicht und schützt Sie vor finan­zi­el­len Fol­gen, wenn Ihr Beard­ed Col­lie Schä­den bei Drit­ten ver­ur­sacht. Sie über­nimmt Kos­ten für Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den und sorgt so für recht­li­che Sicher­heit im All­tag. Gera­de bei akti­ven und neu­gie­ri­gen Hun­den wie dem Beard­ed Col­lie ist die­ser Schutz unver­zicht­bar.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund

Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die OP-Ver­si­che­rung über­nimmt Kos­ten für Ope­ra­tio­nen, die durch Unfäl­le oder Krank­hei­ten not­wen­dig wer­den. Die­se Ergän­zung zur Kran­ken­ver­si­che­rung ist beson­ders für Ras­sen wie den Beard­ed Col­lie sinn­voll, die zu Gelenk- oder Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen nei­gen. Mit die­sem Schutz sind Sie gegen uner­war­te­te, hohe Ope­ra­ti­ons­kos­ten gewapp­net.

Umfang­rei­che Pfle­ge für ein gesun­des Fell und Wohl­be­fin­den

Pfle­ge des Beard­ed Col­lies

Das dich­te, lan­ge Fell des Beard­ed Col­lies erfor­dert regel­mä­ßi­ge und sorg­fäl­ti­ge Pfle­ge, um Ver­fil­zun­gen zu ver­mei­den und die Gesund­heit von Haut und Haa­ren zu erhal­ten. Neben der Fell­pfle­ge sind auch Zahn­hy­gie­ne, Ohren- und Augen­pfle­ge wich­ti­ge Bestand­tei­le der täg­li­chen Rou­ti­ne.

Die Fell­pfle­ge ist bei einem Beard­ed Col­lie zeit­in­ten­siv, aber essen­zi­ell. Auf­grund des lan­gen, dich­ten und wet­ter­fes­ten Fells soll­ten Sie Ihren Hund idea­ler­wei­se mehr­mals pro Woche gründ­lich bürs­ten. Dabei ist es wich­tig, beson­ders auf die Unter­wol­le zu ach­ten, um die Luft­zir­ku­la­ti­on zur Haut zu gewähr­leis­ten und Ver­fil­zun­gen zu ver­mei­den. Baden Sie Ihren Hund nur bei Bedarf und ver­wen­den Sie mil­de Hun­de­sham­poos, um das natür­li­che Gleich­ge­wicht der Haut nicht zu stö­ren.

Die Zahn­pfle­ge darf eben­falls nicht ver­nach­läs­sigt wer­den. Regel­mä­ßi­ges Zäh­ne­put­zen mit einer spe­zi­el­len Hun­de­zahn­bürs­te und ‑pas­ta hilft, Plaque und Zahn­stein vor­zu­beu­gen und die Zahn­ge­sund­heit lang­fris­tig zu erhal­ten.

Beard­ed Col­lies haben hän­gen­de Ohren, die anfäl­lig für Infek­tio­nen sein kön­nen. Über­prü­fen Sie daher regel­mä­ßig die Ohren auf Schmutz und Anzei­chen von Ent­zün­dun­gen. Die Rei­ni­gung soll­te behut­sam mit geeig­ne­ten Ohr­rei­ni­gern erfol­gen, um Ver­let­zun­gen zu ver­mei­den.

Auch die Augen­pfle­ge ist wich­tig, da das dich­te Fell das Seh­feld teil­wei­se ein­schrän­ken kann und zu Rei­zun­gen füh­ren könn­te. Rei­ni­gen Sie die Augen­par­tie vor­sich­tig mit einem wei­chen, feuch­ten Tuch, um Schmutz und Abla­ge­run­gen zu ent­fer­nen.

Durch eine regel­mä­ßi­ge und gewis­sen­haf­te Pfle­ge för­dern Sie nicht nur das Wohl­be­fin­den Ihres Beard­ed Col­lies, son­dern stär­ken auch die Bin­dung zwi­schen Ihnen und Ihrem Hund.

Gesund­heits­ri­si­ken ken­nen und rich­tig han­deln

Häu­fi­ge Krank­hei­ten beim Beard­ed Col­lie

Wie vie­le Hun­de­ras­sen neigt auch der Beard­ed Col­lie zu bestimm­ten gesund­heit­li­chen Pro­ble­men, die Sie als ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter Hal­ter ken­nen soll­ten. Eine früh­zei­ti­ge Erken­nung und geeig­ne­te Vor­sor­ge­maß­nah­men hel­fen, das Risi­ko zu mini­mie­ren und das Wohl­be­fin­den Ihres Hun­des zu sichern.

Hüft­ge­lenks­dys­pla­sie (HD)

Die­se häu­fi­ge Gelenk­er­kran­kung betrifft vie­le mit­tel­gro­ße und gro­ße Hun­de, auch den Beard­ed Col­lie. Durch Fehl­bil­dun­gen des Hüft­ge­lenks kann es zu Schmer­zen, Lahm­heit und Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen kom­men. Die Behand­lung reicht von Phy­sio­the­ra­pie bis hin zu Ope­ra­tio­nen, deren Kos­ten je nach Schwe­re­grad vari­ie­ren kön­nen.

Hypo­thy­reo­se

Bei die­ser Schild­drü­sen­er­kran­kung pro­du­ziert der Kör­per zu wenig Hor­mo­ne, was zu Antriebs­lo­sig­keit, Gewichts­zu­nah­me und Haut­pro­ble­men führt. Die Dia­gno­se erfolgt über Blut­tests. Eine lebens­lan­ge Behand­lung mit Medi­ka­men­ten ist meist not­wen­dig, um die Sym­pto­me zu kon­trol­lie­ren.

Pro­gres­si­ve Reti­na­atro­phie (PRA)

PRA ist eine erb­lich beding­te Augen­er­kran­kung, die zur schritt­wei­sen Ver­schlech­te­rung der Seh­kraft bis hin zur Erblin­dung führt. Es gibt der­zeit kei­ne Hei­lung, aber eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se kann hel­fen, den Umgang mit der Erkran­kung zu erleich­tern.

Magen­dre­hung

Die­se lebens­be­droh­li­che Erkran­kung kann bei tief­brüs­ti­gen Hun­den wie dem Beard­ed Col­lie auf­tre­ten. Sie ver­ur­sacht eine plötz­li­che Dre­hung des Magens, die schnel­le tier­ärzt­li­che Not­fall­maß­nah­men erfor­dert. Die Behand­lung ist kos­ten­in­ten­siv und soll­te durch prä­ven­ti­ve Maß­nah­men beglei­tet wer­den.

All­er­gien & Haut­pro­ble­me

Beard­ed Col­lies kön­nen emp­find­lich auf Umwelt­stof­fe oder bestimm­te Fut­ter­mit­tel reagie­ren. Haut­ir­ri­ta­tio­nen, Juck­reiz und Ent­zün­dun­gen sind häu­fi­ge Sym­pto­me. Eine genaue Dia­gnos­tik und geziel­te Behand­lung sind not­wen­dig, um die Lebens­qua­li­tät des Hun­des zu ver­bes­sern.

Ant­wor­ten auf Ihre wich­tigs­ten Fra­gen zum Beard­ed Col­lie

Was Sie schon immer über den Beard­ed Col­lie wis­sen woll­ten

Der Beard­ed Col­lie benö­tigt täg­lich min­des­tens zwei län­ge­re Spa­zier­gän­ge sowie zusätz­li­che Spiel- und Trai­nings­ein­hei­ten, um kör­per­lich und geis­tig aus­ge­las­tet zu sein. Ohne aus­rei­chend Bewe­gung kann er unru­hig oder destruk­tiv wer­den.

Die Fell­pfle­ge ist sehr zeit­in­ten­siv. Das lan­ge, dich­te Fell soll­te min­des­tens drei­mal pro Woche gründ­lich gebürs­tet wer­den, um Ver­fil­zun­gen und Haut­pro­ble­me zu ver­mei­den.

Ja, Bear­dies sind sehr kin­der­lieb, sozi­al und freund­lich. Sie eig­nen sich gut als Fami­li­en­hun­de, benö­ti­gen aber eine kon­se­quen­te Erzie­hung und viel Beschäf­ti­gung.

Die­se Ras­se gilt als sehr intel­li­gent und lern­be­reit. Bear­dies lie­ben geis­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen und sind dank­bar für abwechs­lungs­rei­che Trai­nings­me­tho­den.

Typi­sche Erkran­kun­gen sind Hüft­dys­pla­sie, Hypo­thy­reo­se, Pro­gres­si­ve Reti­na­atro­phie (PRA) und All­er­gien. Regel­mä­ßi­ge Tier­arzt­be­su­che hel­fen, Pro­ble­me früh zu erken­nen.

Die durch­schnitt­li­che Lebens­er­war­tung liegt bei 12 bis 14 Jah­ren, wobei Pfle­ge, Ernäh­rung und medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung die Lebens­dau­er posi­tiv beein­flus­sen.

Bear­dies sind in der Regel freund­lich und offen, kön­nen aber auch wach­sam sein. Eine gute Sozia­li­sa­ti­on von Wel­pen­al­ter an ist wich­tig.

Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung mit hoch­wer­ti­gem Hun­de­fut­ter, ange­passt an Alter, Gewicht und Akti­vi­täts­le­vel, ist opti­mal. Snacks soll­ten spar­sam gege­ben wer­den, um Über­ge­wicht zu ver­mei­den.

Wis­sens­wer­tes rund um Gesund­heit und Hal­tung

Wich­ti­ge The­men für Beard­ed-Col­lie-Besit­zer

Neben den grund­le­gen­den Infor­ma­tio­nen gibt es vie­le wei­te­re The­men, die für Beard­ed-Col­lie-Besit­zer rele­vant sind. Wir haben für Sie wich­ti­ge Aspek­te zu Krank­hei­ten und Pfle­ge zusam­men­ge­fasst sowie hilf­rei­che wei­ter­füh­ren­de Links zusam­men­ge­stellt.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn

Hun­de­krank­hei­ten

Der Beard­ed Col­lie kann, wie vie­le ande­re Ras­sen auch, von ver­schie­de­nen gesund­heit­li­chen Pro­ble­men betrof­fen sein. Zu den häu­figs­ten gehö­ren Hüft­dys­pla­sie, Hypo­thy­reo­se und Augen­krank­hei­ten. Eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se und prä­ven­ti­ve Maß­nah­men sind ent­schei­dend, um lang­fris­ti­ge Schä­den zu ver­mei­den. Regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Kon­trol­len und eine gesun­de Lebens­wei­se spie­len dabei eine wich­ti­ge Rol­le.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden

Hun­de­rat­ge­ber

Die Pfle­ge eines Beard­ed Col­lies erfor­dert Zeit und Geduld. Neben dem täg­li­chen Bürs­ten des dich­ten Fells sind auch die Zahn­hy­gie­ne, Ohren- und Augen­pfle­ge wich­tig für das Wohl­be­fin­den Ihres Hun­des. Unser Rat­ge­ber bie­tet pra­xis­na­he Tipps für eine art­ge­rech­te Pfle­ge, die Ihnen den All­tag erleich­tert und die Gesund­heit Ihres Hun­des för­dert.

Zusam­men­fas­sung

Der Beard­ed Col­lie ist ein leb­haf­ter und freund­li­cher Hund mit einer fas­zi­nie­ren­den Geschich­te und einem ein­zig­ar­ti­gen Erschei­nungs­bild. Mit sei­ner mitt­le­ren Grö­ße, dem dich­ten, lan­gen Fell und sei­nem intel­li­gen­ten, sozia­len Wesen ist er ein belieb­ter Beglei­ter für akti­ve Fami­li­en und Ein­zel­per­so­nen. Die Hal­tung eines Bear­dies erfor­dert aller­dings viel Enga­ge­ment, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich Bewe­gung und Fell­pfle­ge. Typi­sche gesund­heit­li­che Her­aus­for­de­run­gen wie Hüft­dys­pla­sie oder Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen soll­ten regel­mä­ßig tier­ärzt­lich über­wacht wer­den. Mit der rich­ti­gen Pfle­ge, lie­be­vol­ler Erzie­hung und pas­sen­den Ver­si­che­run­gen wird der Beard­ed Col­lie zu einem treu­en und berei­chern­den Part­ner, der Ihnen vie­le Jah­re Freu­de berei­tet.

häu­fi­ge Fra­gen

Die Fell­pfle­ge kann zeit­in­ten­siv sein und erfor­dert regel­mä­ßi­ges Bürs­ten, oft mehr­mals pro Woche. Zusätz­lich kom­men Kos­ten für Hun­de­sham­poo, Bürs­ten und gele­gent­li­che pro­fes­sio­nel­le Fell­pfle­ge hin­zu.

Ja, eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, die auf das Alter, Gewicht und den Akti­vi­täts­grad abge­stimmt ist, ist wich­tig. Hoch­wer­ti­ges Fut­ter unter­stützt die Gesund­heit und das Fell.

Der Bear­die ist freund­lich und lern­be­reit, benö­tigt aber kon­se­quen­te Erzie­hung und viel Bewe­gung. Mit Geduld und Enga­ge­ment eig­net er sich auch für Hun­de­an­fän­ger.

Bear­dies sind sozi­al und ver­träg­lich mit ande­ren Hun­den und Haus­tie­ren, wenn sie früh sozia­li­siert wer­den.