Pol­len­all­er­gie beim Hund – Sym­pto­me, Dia­gno­se und Behand­lung ver­ste­hen

Vie­le Hun­de lei­den unter Heu­schnup­fen-ähn­li­chen Sym­pto­men – erfah­ren Sie, wie Sie rich­tig hel­fen und vor­beu­gen

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält

Das schö­ne Gefühl von Früh­lings­er­wa­chen kön­nen vie­le Men­schen, die von Heu­schnup­fen geplagt sind, nicht tei­len. Auch immer mehr Hun­de lei­den an All­er­gien auf bestimm­te Grä­ser und Pol­len. Weil unse­re pel­zi­gen Beglei­ter aller­dings ganz ande­re Sym­pto­me zei­gen als wir Men­schen, wer­den All­er­gien häu­fig erst spät ent­deckt. Erfah­ren Sie hier, auf wel­che Anzei­chen Sie ach­ten soll­ten, um eine Pol­len­all­er­gie bei Ihrem Vier­bei­ner früh­zei­tig zu erken­nen und wie Sie ihm sein Leben mit All­er­gie so ange­nehm wie mög­lich gestal­ten kön­nen.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Ihre Über­sicht
Ihre Über­sicht

Mecha­nis­men und Immun­re­ak­ti­on: Ver­ständ­nis der all­er­gi­schen Sen­si­bi­li­sie­rung

Wie kommt es zu einer All­er­gie?

Wenn das kör­per­ei­ge­ne Abwehr­sys­tem ver­stärkt auf bestimm­te Stof­fe der Umge­bung reagiert spricht man von einer all­er­gi­schen Reak­ti­on. Dies kann sich auch erst ent­wi­ckeln, nach­dem das Immun­sys­tem bereits mit dem All­er­gen in Kon­takt gekom­men ist und die­sen nor­ma­ler­wei­se harm­lo­sen Stoff als gefähr­lich ein­ge­stuft hat. Fort­an ver­sucht der Orga­nis­mus die­sen „Ein­dring­ling“ zu bekämp­fen. Bei einer Pol­len­all­er­gie rich­ten sich die Abwehr­re­ak­tio­nen gegen Pol­len bestimm­ter Pflan­zen und Grä­ser. Daher tre­ten die All­er­gie­sym­pto­me beson­ders von Febru­ar bis Sep­tem­ber auf.

Wor­an erkennt man eine All­er­gie beim Hund?

Lei­det Ihr gelieb­ter Vier­bei­ner an einer All­er­gie, wird sich dies haupt­säch­lich durch Reak­tio­nen und Ent­zün­dun­gen im Bereich der Haut und der Augen zei­gen. Trä­nen­de, gerö­te­te Augen sowie jucken­de Haut­aus­schlä­ge, Quad­deln und Pus­teln pla­gen die betrof­fe­nen Tie­re. Durch das Krat­zen und Knab­bern ent­ste­hen kah­le, meist sogar blu­ti­ge Haut­stel­len, die sich ent­zün­den kön­nen. Häu­fig tre­ten die Haut­ver­än­de­run­gen im Bereich der Pfo­ten und des Unter­bau­ches sowie im Gesicht des Hun­des auf. Die beim Men­schen typi­schen All­er­gie­sym­pto­me wie Nie­sen oder eine lau­fen­de Nase sind bei Hun­den eher sel­ten zu beob­ach­ten, den­noch kön­nen auch bei ihnen Sym­pto­me im Bereich der Atem­we­ge auf­tre­ten. Durch das Ein­at­men der Pol­len kann es zu einem Anschwel­len der Atem­we­ge kom­men, was bis zur Atem­not füh­ren kann.

Geziel­te Unter­su­chun­gen und Behand­lungs­stra­te­gien: Von der All­er­gie­dia­gno­se zur Lin­de­rung

Dia­gno­se und medi­zi­ni­sche The­ra­pie

Da die Sym­pto­me oft sehr unspe­zi­fisch sind, wird meist erst rela­tiv spät auf eine all­er­gi­sche Reak­ti­on des Kör­pers geschlos­sen. Sei­en Sie des­halb beson­ders in den Früh­jahrs- und Som­mer­mo­na­ten auf­merk­sam, ob sich die Beschwer­den in die­sem Zeit­raum ver­stär­ken. Haben Sie den Ver­dacht, dass Ihr Schütz­ling an einer Pol­len­all­er­gie lei­den könn­te, soll­ten Sie beim Tier­arzt einen Blut- und Haut­test durch­füh­ren las­sen. Dadurch ist ein Abgren­zen zu ande­ren Ursa­chen und All­er­gien mög­lich und es kön­nen die aus­lö­sen­den Pflan­zen bestimmt wer­den, auf die der Orga­nis­mus reagiert.

Der Tier­arzt wird Ihnen anschlie­ßend die pas­sen­den Medi­ka­men­te ver­schrei­ben, die Ihrem Fell­freund Lin­de­rung ver­schaf­fen und gege­be­nen­falls eine Hypo­sen­si­bi­li­sie­rung ein­lei­ten. Dabei wer­den dem Hund regel­mä­ßig über einen län­ge­ren Zeit­raum und in einer stei­gen­den Dosis klei­ne Men­gen der All­er­ge­ne inji­ziert. Das Ziel dabei ist es, dass sich der Kör­per lang­sam dar­an gewöhnt und es dadurch lang­fris­tig zu einer Abschwä­chung der all­er­gi­schen Reak­ti­on kommt.

Wie kann der Hund zudem unter­stützt wer­den?

Reagiert der Hund auf bestimm­te Pol­len all­er­gisch, soll­ten Sie den Kon­takt zu die­sen All­er­ge­nen mög­lichst ver­mei­den.

Dies gestal­tet sich bei einer Pol­len­all­er­gie lei­der nicht so leicht. Sie kön­nen Ihre aus­gie­bi­gen Spa­zier­gän­ge aber bei­spiels­wei­se in eine Tages­zeit legen, in denen die Pol­len­kon­zen­tra­ti­on in der Luft gerin­ger ist.

In der Stadt ist das früh­mor­gens der Fall, auf dem Land befin­den sich hin­ge­gen eher in den Abend­stun­den weni­ger Pol­len in der Luft. Lüf­ten Sie des­halb auch Ihre Woh­nung am bes­ten zu die­sen Zei­ten.

Nach einem Regen­schau­er ist die Luft meist rein und der Orga­nis­mus der Hun­de wird weni­ger mit den Pol­len kon­fron­tiert.

Ver­su­chen Sie auch, so wenig Pol­len wie mög­lich vom Spa­zier­gang mit in die Wohn­räu­me zu brin­gen. Wischen Sie Sie das Fell und die Pfo­ten Ihrer Fell­na­se also am bes­ten mit einem feuch­ten Tuch ab wenn Sie gemein­sam drau­ßen waren und wech­seln Sie auch Ihre Klei­dung. Ihrem gelieb­ten Vier­bei­ner wird es außer­dem hel­fen, wenn Sie zur Pol­len­zeit öfter sau­gen und sein Hun­de­bett regel­mä­ßig waschen.

Mit einem Pol­len­flug­ka­len­der kön­nen Sie abzu­schät­zen, in wel­chen Mona­ten des Jah­res mit ver­stärk­ten All­er­gie­sym­pto­me zu rech­nen ist. Auf die­se Wei­se kön­nen Sie schon vor­beu­gen­de Maß­nah­men tref­fen.

Prak­ti­sche Maß­nah­men zur Redu­zie­rung von Aller­gen­sym­pto­men

Die Her­aus­for­de­rung einer Pol­len­all­er­gie besteht dar­in, dass voll­stän­di­ge Mei­dung oft nicht mög­lich ist, doch durch klu­ge Anpas­sun­gen im All­tag kön­nen die Sym­pto­me erheb­lich gemin­dert wer­den. Wäh­rend der Pol­len­zeit ist es hilf­reich, Spa­zier­gän­ge stra­te­gisch zu pla­nen, um das Ein­drin­gen von Pol­len auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren. Nut­zen Sie Wet­ter­be­rich­te und Pol­len­flug­ka­len­der, um die Zei­ten mit den nied­rigs­ten Pol­len­wer­ten zu ermit­teln und redu­zie­ren Sie so die Belas­tung für Ihren Hund.

Neben der Opti­mie­rung von der Tages­zeit für Akti­vi­tä­ten im Frei­en, spielt die Pfle­ge der Wohn­um­ge­bung eine fun­da­men­ta­le Rol­le. Regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung ist ent­schei­dend, um ange­sam­mel­te Pol­len zu ent­fer­nen. Häu­fi­ges Staub­saugen und das Waschen von Tex­ti­li­en, ins­be­son­de­re des Hun­de­betts, hel­fen dabei, Pol­len­par­ti­kel zu mini­mie­ren. Auch soll­ten Sie Pol­len nicht durch Klei­dung oder unge­pfleg­tes Fell mit in die Wohn­räu­me brin­gen. Wischen Sie daher nach Spa­zier­gän­gen Fell und Pfo­ten leicht ab, um anhaf­ten­de Pol­len zu ent­fer­nen und wech­seln Sie Ihre Klei­dung.

Durch die­se täg­li­chen Maß­nah­men, gepaart mit prä­ven­ti­ven Stra­te­gien wie das Infor­miert­sein über Pol­len­zei­ten, schaf­fen Sie eine kon­trol­lier­ba­re Umge­bung, die hilft, den Kon­takt mit All­er­ge­nen zu redu­zie­ren und Ihrem Hund eine bes­se­re Lebens­qua­li­tät wäh­rend der Pol­len­zeit zu ermög­li­chen. Vor­beu­gen­de Anpas­sun­gen und eine klu­ge Pfle­ge erhö­hen nicht nur das Wohl­be­fin­den Ihres Hun­des, son­dern tra­gen auch dazu bei, lang­fris­ti­ge Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­mei­den. Regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Bera­tung zur Anpas­sung der Maß­nah­men und zur Kon­trol­le der All­er­gie­sym­pto­me ist eben­falls von Vor­teil.

Medi­ka­men­tö­se Unter­stüt­zung: Effi­zi­enz und Sicher­heit bei der Behand­lung

Ein­satz von Anti­hist­ami­ni­ka zur Sym­ptom­lin­de­rung

In der medi­ka­men­tö­sen Behand­lung von Pol­len­all­er­gien bei Hun­den kön­nen Anti­hist­ami­ni­ka eine zen­tra­le Rol­le spie­len. Die­se Medi­ka­men­te hel­fen, die Frei­set­zung von Hist­amin im Kör­per zu blo­ckie­ren, was die all­er­gi­schen Reak­tio­nen und die damit ver­bun­de­nen Sym­pto­me wie Juck­reiz, Rötun­gen und Haut­ir­ri­ta­tio­nen ent­schei­dend ver­rin­gert. Der Tier­arzt kann geeig­ne­te Anti­hist­ami­ni­ka ver­schrei­ben und die Dosis genau an die spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se Ihres Hun­des anpas­sen. Die­se Medi­ka­ti­on soll­te stets in Abstim­mung mit dem Tier­arzt erfol­gen, um mög­li­che Neben­wir­kun­gen zu über­wa­chen und sicher­zu­stel­len, dass die Behand­lung opti­mal ver­läuft und die Sym­pto­me effek­tiv bekämpft wer­den.

Desen­si­bi­li­sie­rung durch kon­trol­lier­te Expo­si­ti­on: Eine Metho­de zur All­er­gie­be­hand­lung

Immun­the­ra­pie als lang­fris­ti­ge Lösung

Für Hun­de mit schwe­ren Pol­len­all­er­gien kann eine Immun­the­ra­pie eine wir­kungs­vol­le lang­fris­ti­ge Behand­lungs­mög­lich­keit dar­stel­len. Die­se spe­zi­el­le The­ra­pie zielt dar­auf ab, die Immun­re­ak­ti­on des Hun­des durch kon­trol­lier­te Kon­fron­ta­ti­on mit All­er­ge­nen zu desen­si­bi­li­sie­ren. Über einen fest­ge­leg­ten Zeit­raum wer­den klei­ne Men­gen des betref­fen­den Aller­gens ver­ab­reicht, was das Immun­sys­tem des Hun­des stär­ken und sei­ne Emp­find­lich­keit gegen­über dem All­er­gen redu­zie­ren soll. Es erfor­dert Geduld und regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Beglei­tung, doch die­se Metho­de kann die Lebens­qua­li­tät und die Tole­ranz gegen­über Pol­len erheb­lich ver­bes­sern, indem sie die Not­wen­dig­keit von sym­pto­ma­ti­schen Medi­ka­men­ten ver­min­dert.

Bedeu­tung der Umge­bungs­ge­stal­tung

Die Gestal­tung der direk­ten Umge­bung Ihres Hun­des hat eine gro­ße Bedeu­tung für die Redu­zie­rung der Pol­len­be­las­tung. Ver­su­chen Sie, die Auf­ent­halts­räu­me Ihres Hun­des so pol­len­frei wie mög­lich zu hal­ten. Dazu gehört nicht nur das häu­fi­ge Staub­saugen und Rei­ni­gen von Ober­flä­chen, son­dern auch das Anbrin­gen von Luft­fil­tern, die Pol­len aus der Luft ent­fer­nen kön­nen. Wenn mög­lich, soll­ten Sie auch die Lüf­tungs­zei­ten über­prü­fen, um sicher­zu­stel­len, dass an Tagen mit hoher Pol­len­be­las­tung mög­lichst wenig Frisch­luft in die Räu­me gelangt. Schaf­fung einer orga­ni­sier­ten und kon­trol­lier­ten Umwelt trägt dazu bei, die Expo­si­ti­on gegen­über All­er­ge­nen zu mini­mie­ren und die Belas­tung für Ihren Hund zu redu­zie­ren.

Rol­le der Ernäh­rung bei All­er­gie­ma­nage­ment

Neben den äuße­ren Ein­flüs­sen spielt auch die Ernäh­rung Ihres Hun­des eine wich­ti­ge Rol­le im All­er­gie­ma­nage­ment. Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung mit qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Inhalts­stof­fen hilft, das Immun­sys­tem zu stär­ken und die all­ge­mei­ne Gesund­heit zu för­dern. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit soll­te Vit­ami­ner­gän­zun­gen und Ome­ga-3-Fett­säu­ren gewid­met wer­den, da die­se die Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen im Kör­per min­dern kön­nen. Bei auf­tre­ten­den All­er­gie­sym­pto­men kann eine ergän­zen­de Ernäh­rung dazu bei­tra­gen, die Erho­lung zu unter­stüt­zen und die Wider­stands­kraft gegen all­er­gi­sche Reak­tio­nen zu erhö­hen. Eine enge Abstim­mung mit dem Tier­arzt bei der Aus­wahl der rich­ti­gen Ernäh­rung ist dabei uner­läss­lich.

Spe­zi­el­le Ver­si­che­run­gen für beson­de­re Fäl­le

Ein kleiner Hund liegt auf einem Tisch, ein Stethoskop ist um seinen Hals gelegt

Kran­ken­schutz mit Vor­er­kran­kung

Ein Hund liegt mit einem Verband auf einer blauen Decke und erholt sich nach einer Operation

Unfall-OP-Ver­si­che­rung für Hun­de

Ein junger Hund springt an der Leine, während sein Halter ihn beim Spaziergang sicher führt

Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Kon­ti­nu­ier­li­che Betreu­ung und Anpas­sun­gen: Gesund­heits­ma­nage­ment für all­er­gi­sche Hun­de

Regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Über­wa­chung und Bera­tung

Die regel­mä­ßi­ge Über­wa­chung und Beglei­tung durch einen erfah­re­nen Tier­arzt bil­den die Grund­la­ge für ein erfolg­rei­ches All­er­gie­ma­nage­ment bei Hun­den. Durch stan­dar­di­sier­te Kon­troll­ter­mi­ne kön­nen Fort­schrit­te in der Behand­lung erfasst sowie Anpas­sun­gen bei Medi­ka­men­ten­do­sie­run­gen oder Pfle­ge­prak­ti­ken vor­ge­nom­men wer­den. Tier­ärz­te bie­ten vor allem umfang­rei­che Bera­tung für neu auf­tre­ten­de Sym­pto­me oder Reak­tio­nen und kön­nen eine fun­dier­te Ein­schät­zung geben, ob wei­te­re dia­gnos­ti­sche Schrit­te oder Behand­lungs­än­de­run­gen erfor­der­lich sind. Eine gute Zusam­men­ar­beit mit dem Vete­ri­när ist ent­schei­dend, um die Gesund­heit und Lebens­qua­li­tät Ihres Hun­des zu maxi­mie­ren und die all­er­gi­sche Belas­tung lang­fris­tig wirk­sam zu mana­gen.

Prak­ti­sche Tipps für den All­tag bei Pol­len­all­er­gie

Der All­tag mit einem all­er­gi­schen Hund kann her­aus­for­dernd sein, aber mit geziel­ten Anpas­sun­gen kann die Lebens­qua­li­tät erheb­lich ver­bes­sert wer­den. Pla­nen Sie regel­mä­ßig Pol­len­alar­me zu über­prü­fen und Ihre Spa­zier­gän­ge den aktu­el­len Pol­len­flug­pro­gno­sen anzu­pas­sen. Tage mit gerin­ge­rer Belas­tung oder Zei­ten nach star­kem Regen bie­ten opti­ma­le­re Bedin­gun­gen für Akti­vi­tä­ten im Frei­en. Nut­zen Sie bei Bedarf Hun­de­schutz­be­klei­dung, um die direk­te Expo­si­ti­on zu mini­mie­ren und die Haut Ihres Hun­des zu schüt­zen. Bei der Heim­kehr von Außen­ak­ti­vi­tä­ten ist das Rei­ni­gen des Fells ein wich­ti­ger Schritt, den Kon­takt mit Pol­len wei­ter zu redu­zie­ren. Beschäf­ti­gun­gen im Innen­be­reich oder Akti­vi­tä­ten in spe­zi­ell staub­ar­men bezie­hungs­wei­se sau­be­ren Räu­men tra­gen eben­falls dazu bei, die all­er­gi­sche Belas­tung zu ver­rin­gern.

Selbst wäh­rend der Pol­len­zeit soll­ten Hun­de die Mög­lich­keit haben, sti­mu­liert und beschäf­tigt zu wer­den, um Lan­ge­wei­le und deren poten­zi­el­le nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf das Ver­hal­ten zu ver­mei­den. Indoor-Spie­le, Geschick­lich­keits­trai­ning oder das Erler­nen neu­er Kom­man­dos sind her­vor­ra­gen­de Mög­lich­kei­ten, men­ta­le und kör­per­li­che Akti­vi­tä­ten im Haus zu för­dern. Intel­li­genz­spiel­zeu­ge und Such­spie­le sind eben­falls eine berei­chern­de Opti­on, die den Hund geis­tig her­aus­for­dern und gleich­zei­tig weit­ge­hend pol­len­frei­en Raum bie­ten. Lang­sa­me und ange­pass­te Bewe­gun­gen mit indi­vi­du­ell abge­stimm­tem Tem­po för­dern die moto­ri­sche Zufrie­den­heit, auch ohne lan­ges Füh­ren im Frei­en. Die Berück­sich­ti­gung der spe­zi­el­len Umstän­de Ihres Hun­des wäh­rend der Pol­len­zeit hilft, sei­ne Gesund­heit und das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den lang­fris­tig zu stei­gern.

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Gut infor­miert – rund um Ihren Hund und Ihre Absi­che­rung

Wer sich mit Hun­de­krank­hei­ten befasst, möch­te oft auch wis­sen, wie man Krank­hei­ten vor­beu­gen kann. Die The­men Hal­tung, Ernäh­rung und Absi­che­rung spie­len dabei eine ent­schei­den­de Rol­le.

Hund mit treuem Blick sitzt vor einem vollen Napf mit Trockenfutter auf einem Holzfußboden

Hun­de­er­näh­rung

Ein aus­ge­wo­ge­nes Fut­ter­kon­zept kann das Immun­sys­tem stär­ken und Krank­hei­ten vor­beu­gen. Wir zei­gen Ihnen, wie Sie die Bedürf­nis­se Ihres Hun­des erken­nen und die Füt­te­rung ent­spre­chend gestal­ten. Auch Ergän­zungs­fut­ter­mit­tel kön­nen eine sinn­vol­le Rol­le spie­len.

Hund spielt auf einer Wiese mit einem kleinen, grünen Fußball und zeigt typisches Sozial- und Spielverhalten

Hun­de­hal­tung

Ob Wel­pe oder Seni­or – eine gute Hal­tung muss sich dem Hund anpas­sen. Neben kör­per­li­cher Aus­las­tung zäh­len auch men­ta­le Her­aus­for­de­run­gen, sta­bi­le Tages­ab­läu­fe und Pfle­ge zur art­ge­rech­ten Hal­tung. So för­dern Sie lang­fris­tig das Wohl­be­fin­den Ihres Hun­des.

Zusam­men­fas­sung

Pol­len­all­er­gie zählt zu den häu­fi­gen all­er­gi­schen Reak­tio­nen bei Hun­den, aus­ge­löst durch sen­si­bi­li­sie­ren­de Pflan­zen­pol­len in der Luft. Beson­ders durch Grä­ser, Bäu­me und Unkraut erhöht sich sai­so­nal die Kon­zen­tra­ti­on der Pol­len, was zu Pro­ble­men füh­ren kann. Typi­sche Sym­pto­me einer Pol­len­all­er­gie sind ver­mehr­tes Krat­zen und Lecken, Rötun­gen und Schwel­lun­gen der Haut, trä­nen­de Augen und, in schwe­ren Fäl­len, Atem­be­schwer­den. Die Dia­gno­se erfolgt häu­fig durch All­er­gie­tests und Eli­mi­na­ti­ons­diä­ten, um die Aus­lö­ser genau zu iden­ti­fi­zie­ren. Behand­lungs­an­sät­ze beinhal­ten oft Anti­hist­ami­ni­ka, Immun­the­ra­pien und spe­zi­el­le Pfle­ge­me­tho­den zur Lin­de­rung der Sym­pto­me.

Eine ganz­heit­li­che Betreu­ung, die sowohl medi­zi­ni­sche als auch umwelt­be­zo­ge­ne Manage­ment­stra­te­gien umfasst, ist ent­schei­dend, um die Lebens­qua­li­tät des Hun­des zu ver­bes­sern. Dazu gehö­ren regel­mä­ßig geplan­te Spa­zier­gän­ge, Rei­ni­gung von Fell und Pfo­ten, eine sau­be­re Wohn­um­ge­bung und eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung zur Stär­kung des Immun­sys­tems. Die Unter­stüt­zung durch regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Kon­trol­len und Bera­tung hilft, die Gesund­heits­maß­nah­men effek­tiv zu gestal­ten und even­tu­el­le Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men. Durch prä­ven­ti­ve und vor­beu­gen­de Maß­nah­men kann die Belas­tung durch All­er­ge­ne redu­ziert und die Lebens­qua­li­tät des Hun­des nach­hal­tig ver­bes­sert wer­den.

häu­fi­ge Fra­gen

Sym­pto­me umfas­sen ver­mehr­tes Krat­zen und Lecken der Haut, Rötun­gen, trä­nen­de Augen, und in schwe­ren Fäl­len Atem­be­schwer­den. Haut­ent­zün­dun­gen und Ohren­pro­ble­me kön­nen eben­falls auf­tre­ten.

Die Dia­gno­se erfolgt durch All­er­gie­tests und even­tu­ell eine Eli­mi­na­ti­ons­di­ät, um ande­re All­er­ge­ne aus­zu­schlie­ßen. Blut­tests oder Haut­tests iden­ti­fi­zie­ren spe­zi­fi­sche Pol­len.

Behand­lun­gen umfas­sen Anti­hist­ami­ni­ka und Immun­the­ra­pien. Spe­zi­el­le Sham­poos und Sprays kön­nen hel­fen, Haut­ir­ri­ta­tio­nen zu redu­zie­ren. Tier­ärzt­li­che Abstim­mung ist wich­tig.

Vor­beu­gen­de Maß­nah­men beinhal­ten regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung von Fell und Pfo­ten, das Auf­stel­len von Luft­rei­ni­gern und das Schaf­fen von pol­len­frei­en Räu­men im Haus. Anpas­sung der Tages­zei­ten für Spa­zier­gän­ge ist hilf­reich.