Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung: OP, Kran­ken & Haft­pflicht im Ver­gleich

Leis­tun­gen, Kos­ten und War­te­zei­ten ver­ständ­lich erklärt, damit Sie die pas­sen­den Bau­stei­ne wäh­len.

Frau lacht mit einem weißen Pferd auf der Weide bei Sonnenuntergang – Symbolbild für Uelzener Pferdeversicherung

Wel­che Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung passt zu Ihrem Risi­ko: OP, Kran­ken, Kolik oder Haft­pflicht?

Ein Pferd bringt Ver­ant­wor­tung und lei­der auch rea­le Kos­ten­ri­si­ken. Eine Kolik kann inner­halb weni­ger Stun­den zur OP füh­ren. Dazu kom­men Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt, Nach­be­hand­lung und im Zwei­fel meh­re­re Ein­grif­fe im Jahr. Par­al­lel ist die Haft­pflicht kein „nice to have“, weil schon ein klei­ner Moment reicht, damit ein Drit­ter ver­letzt wird oder ein Sach­scha­den ent­steht. Genau des­halb lohnt sich bei der Pfer­de­ver­si­che­rung der Blick auf die rich­ti­ge Kom­bi­na­ti­on aus Tarif und Bau­stei­nen, statt nur „irgend­ei­nen Tarif“ zu neh­men.

Wich­tig ist nicht nur, dass ver­si­chert ist, son­dern wie: In den Uelz­e­ner Über­sich­ten wer­den bei­spiels­wei­se War­te­zei­ten klar aus­ge­wie­sen (unter ande­rem 5 Tage bei Kolik/Unfall, 2 Mona­te all­ge­mein und 1 Jahr für beson­de­re OPs). Eben­so rele­vant sind Jah­res­bud­gets und Selbst­be­tei­li­gung, weil sie bestim­men, wie viel Schutz pro Ver­si­che­rungs­jahr real zur Ver­fü­gung steht. Auf die­ser Sei­te fin­den Sie genau die­se Ent­schei­dungs­lo­gik, damit Sie am Ende nicht „zu groß“ zah­len oder „zu klein“ abge­si­chert sind.

Logo der Uelzener Versicherung mit grünem vierblättrigem Kleeblatt und dem Claim „Mensch. Tier. Wir.“ auf transparentem Hintergrund
Inhalts­ver­zeich­nis

Wäh­len Sie den Schutz­bau­stein, der zu Ihrem Pferd passt

Wel­che Pfer­de­ver­si­che­rung der Uelz­e­ner passt zu Ihnen?

Nicht jedes Pferd braucht den­sel­ben Ver­si­che­rungs­schutz. Ent­schei­dend ist, wel­che Risi­ken in Ihrem All­tag rea­lis­tisch sind: Haf­tungs­an­sprü­che durch Drit­te, hohe OP- und Kli­nik­rech­nun­gen nach Kolik oder Unfall und lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten für Dia­gnos­tik und Behand­lung. Damit Sie schnel­ler zur pas­sen­den Lösung fin­den, kön­nen Sie die Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung in drei kla­re Bau­stei­ne auf­tei­len. Wäh­len Sie zuerst den pas­sen­den Bereich und prü­fen Sie danach auf der Pro­dukt­sei­te Leis­tun­gen, Selbst­be­tei­li­gung und Tarif­de­tails.

Ver­trau­en ist mess­bar

Mehr als 700 Bewer­tun­gen auf Goog­le, Pro­ven­Ex­pert und makler.de durch­schnitt­lich 4,9 bis 5,0 Ster­ne für AMBA Ver­si­che­run­gen als Ver­si­che­rungs­mak­ler im All­gäu.

Google-Bewertungssiegel mit 5 Sternen und 144 Kundenrezensionen für amba-versicherungen.de
Goog­le

114 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Logo von ProvenExpert – Bewertungsplattform mit dem Claim „It’s All About Trust“
Pro­ven Expert

328 Bewer­tun­gen | 4,9 Ster­ne

Logo der Plattform makler.de mit Schriftzug und orangem Symbol auf transparentem Hintergrund
Makler.de

334 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Modu­la­re Bau­stei­ne, pas­send zu Hal­tung und Nut­zung

Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung: Die­se Bau­stei­ne kön­nen Sie kom­bi­nie­ren

Je nach Pferd, Nut­zung und Bud­get sind ande­re Risi­ken teu­er: lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten, eine OP in der Kli­nik oder Haft­pflicht­for­de­run­gen nach einem Scha­den. Dar­um arbei­tet die Uelz­e­ner mit ein­zel­nen Bau­stei­nen, die Sie je nach Bedarf kom­bi­nie­ren. Kli­cken Sie sich durch die Tabs und schau­en Sie weni­ger auf Schlag­wor­te, mehr auf War­te­zei­ten, Erstat­tungs­li­mit, Selbst­be­tei­li­gung und die Fra­ge, ob Ihr Schwer­punkt eher Behand­lung, OP oder Haft­pflicht­schutz ist.

Die Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist für alle gedacht, die nicht nur den „gro­ßen OP-Fall“ absi­chern wol­len, son­dern auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen im All­tag.

Leis­tungs­stich­punk­te:

  • Erstat­tung für ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lun­gen (medi­zi­nisch not­wen­dig), inklu­si­ve Dia­gnos­tik und Arz­nei­mit­tel

  • Ope­ra­tio­nen und Behand­lun­gen sind nicht auf einen fes­ten GOT-Satz gede­ckelt (Details regelt der Ver­trag)

  • Vor­sor­ge­pau­scha­le mög­lich, zum Bei­spiel für Imp­fun­gen, Wurm­ku­ren, Zahn­be­hand­lung oder Gesund­heits­check

  • War­te­zei­ten je nach Ursa­che: bei Unfall und Kolik kür­zer, all­ge­mein län­ger

  • Im Aus­land erfolgt die Erstat­tung im Rah­men der deut­schen Gebüh­ren­ord­nung

Passt gut, wenn: Sie plan­ba­re Tier­arzt­kos­ten abfe­dern möch­ten und Ihr Pferd regel­mä­ßig behan­delt wird (Sport, Frei­zeit, älte­re Pfer­de).

Die OP-Ver­si­che­rung zielt auf die teu­ren Kli­nik­fäl­le. Sie greift bei Ope­ra­tio­nen nach Krank­heit oder Unfall und über­nimmt je nach Tarif auch defi­nier­te Vor- und Nach­sor­ge­zeit­räu­me.

Leis­tungs­stich­punk­te:

  • Ope­ra­tio­nen unter Voll­nar­ko­se, Sedie­rung oder Lokal­an­äs­the­sie (je nach ver­si­cher­tem OP-Begriff)

  • Kos­ten für Arz­nei­mit­tel, bild­ge­ben­de Ver­fah­ren und Ver­bands­ma­te­ri­al im Zusam­men­hang mit der OP

  • Kli­nik­un­ter­brin­gung in defi­nier­tem Rah­men, inklu­si­ve Fut­ter­kos­ten

  • Vor­be­hand­lung an den letz­ten Unter­su­chungs­ta­gen vor der Ope­ra­ti­on sowie Nach­sor­ge bis zu einem fes­ten Zeit­raum nach der OP

  • War­te­zei­ten sind gestaf­felt (kurz bei Kolik und Unfall, län­ger bei Krank­hei­ten, Son­der­fäl­le mit län­ge­rer War­te­zeit)

Passt gut, wenn: eine OP Ihr größ­tes Kos­ten­ri­si­ko ist (Kolik, Lahm­heit, Frak­tu­ren) und Sie Kli­nik­rech­nun­gen kal­ku­lier­bar machen möch­ten.

Pfer­de­hal­ter haf­ten auch ohne eige­nes Ver­schul­den. Genau des­halb ist die Haft­pflicht meist der wich­tigs­te Grund­bau­stein, egal ob Frei­zeit­pferd, Reit­be­tei­li­gung oder Zucht.

Leis­tungs­stich­punk­te:

  • Schutz bei Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den, die durch Ihr Pferd ent­ste­hen

  • Mit­ver­si­cher­te Situa­tio­nen aus dem Pfer­deall­tag (Füh­ren, Rei­ten, Wei­de, Stall) sind klar gere­gelt

  • Ret­tungs- und Ber­gungs­kos­ten sind bis zu einem fes­ten Betrag je Ver­si­che­rungs­fall abge­si­chert

  • Foh­len kön­nen im Rah­men der Bedin­gun­gen auto­ma­tisch mit­ver­si­chert sein (bis zu einem bestimm­ten Alter)

  • Optio­nal sind Erwei­te­run­gen mög­lich, zum Bei­spiel für beson­de­re Nut­zun­gen oder zusätz­li­che Risi­ken

Passt gut, wenn: Sie einen soli­den Basis­schutz für Schä­den gegen­über Drit­ten brau­chen, der im All­tag nicht an Klei­nig­kei­ten schei­tert.

Kolik ist einer der häu­figs­ten Not­fäl­le beim Pferd. Die Kolik­ver­si­che­rung ist ein fokus­sier­ter Bau­stein für genau die­ses Risi­ko.

Leis­tungs­stich­punk­te:

  • Ver­si­che­rungs­schutz für Kolik­be­hand­lun­gen und Koli­k­ope­ra­tio­nen (im Rah­men der Bedin­gun­gen)

  • Kur­ze War­te­zeit im Ver­gleich zu vie­len „Voll­ta­ri­fen“ mög­lich

  • Nach­be­hand­lung ist zeit­lich defi­niert (bis zu einer fes­ten Anzahl Tage ab Beginn der Behand­lung)

  • Erstat­tungs­li­mit je Ver­si­che­rungs­jahr rich­tet sich nach dem Ver­si­che­rungs­schein

  • Sinn­voll als Bud­get-Alter­na­ti­ve, wenn Voll­schutz nicht in Fra­ge kommt

Passt gut, wenn: Sie Kolik als größ­tes Risi­ko sehen, aber kei­ne kom­plet­te Kran­ken­ver­si­che­rung abschlie­ßen möch­ten.

Hier geht es nicht um Tier­arzt­kos­ten, son­dern um den finan­zi­el­len Wert des Pfer­des.

Leis­tungs­stich­punk­te:

  • Absi­che­rung des Pfer­de­werts, zum Bei­spiel bei Tod oder Not­tö­tung (ver­trag­lich defi­niert)

  • Ver­si­che­rungs­sum­me ori­en­tiert sich am ver­ein­bar­ten Wert (Kauf­preis, Markt­wert, Nut­zung)

  • Sinn­voll bei Sport‑, Zucht- oder wert­vol­len Frei­zeit­pfer­den

  • Kein Ersatz für OP- oder Kran­ken­ver­si­che­rung, da ande­re Kos­ten­ar­ten abge­si­chert wer­den

  • Annah­me und Nach­wei­se hän­gen vom Pferd und der ver­ein­bar­ten Sum­me ab

Passt gut, wenn: am Pferd ein rea­ler Ver­mö­gens­wert hängt, den Sie nicht allein tra­gen möch­ten.

Für Stäl­le, Züch­ter oder Hal­ter mit meh­re­ren Tie­ren: eine Bün­del­lö­sung, die Ver­wal­tung ver­ein­fa­chen kann.

Leis­tungs­stich­punk­te:

  • Absi­che­rung meh­re­rer Tie­re in einem Ver­trag (Rah­men­be­din­gun­gen zur Her­den­grö­ße beach­ten)

  • Geeig­net, wenn Sie glei­che Schutz­lo­gik für meh­re­re Tie­re abbil­den wol­len

  • Je nach Kon­zept sind bestimm­te Bau­stei­ne mög­lich oder aus­ge­schlos­sen

  • War­te­zei­ten gel­ten auch hier, abhän­gig vom ver­si­cher­ten Risi­ko

  • Bei­trags- und Leis­tungs­lo­gik ist stär­ker „pake­t­ori­en­tiert“ als beim Ein­zel­ver­trag

Passt gut, wenn: Sie meh­re­re Tie­re hal­ten und nicht jeden Ver­trag ein­zeln steu­ern möch­ten.

Wenn Sie wis­sen, wel­cher Bau­stein für Sie Prio­ri­tät hat, wird die Aus­wahl leicht: Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht als Basis, OP für Kli­ni­k­ri­si­ken, Kran­ken­ver­si­che­rung für lau­fen­de Behand­lun­gen, Kolik für das häu­fi­ge Not­fall­the­ma. Wenn Sie unsi­cher sind, lohnt sich ein kur­zer Abgleich zu Pferd, Nut­zung und Bud­get. Dann lässt sich schnell klä­ren, wel­cher Schutz zu Ihrer Situa­ti­on passt und ob Ein­zel­ver­trag oder Paket­lö­sung sinn­vol­ler ist.

Tari­fe ver­glei­chen, Leis­tun­gen rich­tig ein­ord­nen

So unter­schei­den sich die Tari­fe der Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung

Bei Pfer­de­ver­si­che­run­gen ent­schei­det nicht nur die Tarif­be­zeich­nung, son­dern vor allem die Kom­bi­na­ti­on aus Jah­res­li­mit, Selbst­be­tei­li­gung und den Regeln rund um War­te­zei­ten. Die Uelz­e­ner setzt bei OP und Kran­ken­ver­si­che­rung auf ein kla­res Bau­kas­ten­sys­tem: Sie wäh­len Ihr Erstat­tungs­li­mit pro Ver­si­che­rungs­jahr und kön­nen eine Selbst­be­tei­li­gung fest­le­gen. Die Tabel­len unten zei­gen die wich­tigs­ten Unter­schie­de auf einen Blick.

Wich­tig ist zuerst die Logik hin­ter den Zah­len: In der Kran­ken­ver­si­che­rung und in der OP-Ver­si­che­rung gilt die Leis­tung jeweils pro Ver­si­che­rungs­jahr bis zur ver­ein­bar­ten Höhe. Wenn im glei­chen Jahr mehr pas­siert, läuft alles gegen die­ses Limit. In der Pra­xis bedeu­tet das: Eine ein­zel­ne gro­ße OP kann das Jah­res­bud­get stark bean­spru­chen, wäh­rend bei wie­der­keh­ren­den Behand­lun­gen eher die Kran­ken­ver­si­che­rung mit aus­rei­chend Spiel­raum punk­tet.

Ein zwei­ter Punkt ist die Selbst­be­tei­li­gung. Sie redu­ziert nicht die Qua­li­tät der Behand­lung, son­dern ver­schiebt die Kos­ten­ver­tei­lung. Wer plan­ba­re Aus­ga­ben bevor­zugt, ent­schei­det sich oft für eine höhe­re Selbst­be­tei­li­gung und nied­ri­ge­ren Bei­trag. Wer mög­lichst wenig Eigen­an­teil im Leis­tungs­fall möch­te, wählt eine gerin­ge oder kei­ne Selbst­be­tei­li­gung und kal­ku­liert den Bei­trag ent­spre­chend.

Für die Leis­tungs­rea­li­tät min­des­tens genau­so wich­tig sind die War­te­zei­ten. Bei der Uelz­e­ner gibt es je nach Ursa­che unter­schied­li­che Fris­ten, zum Bei­spiel kurz bei Kolik oder Unfall und län­ger bei bestimm­ten Krank­heits­bil­dern oder beson­de­ren Ope­ra­tio­nen. Und: Behand­lun­gen inner­halb der War­te­zeit sind grund­sätz­lich nicht ver­si­chert, auch nicht spä­ter als Fol­ge dar­aus. Genau das wird häu­fig über­se­hen.

Prak­tisch rele­vant ist auch der Rah­men für Rech­nun­gen und Aus­lands­auf­ent­hal­te. Leis­tun­gen müs­sen über eine tier­ärzt­li­che Rech­nung nach­ge­wie­sen wer­den, die sich an der GOT ori­en­tiert. Bei Behand­lun­gen oder Ope­ra­tio­nen im Aus­land besteht Schutz bis zu einem begrenz­ten Aus­lands­auf­ent­halt, die Erstat­tung erfolgt dann aber maxi­mal im Umfang der in Deutsch­land gel­ten­den GOT.

Wenn Sie lang­fris­tig pla­nen, gehört außer­dem die Bei­trags­ent­wick­lung auf den Radar: Ab dem 16. Geburts­tag des Pfer­des ist in den Bedin­gun­gen eine jähr­li­che Bei­trags­an­pas­sung um 5 Pro­zent vor­ge­se­hen.

Uelz­e­ner Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung im Über­blick

Die Kran­ken­ver­si­che­rung für Pfer­de ist der rich­ti­ge Bau­stein, wenn Sie lau­fen­de Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te sowie ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen absi­chern möch­ten. In der Tabel­le sehen Sie, wie sich Jah­res­li­mit und Selbst­be­tei­li­gung unter­schei­den. Ach­ten Sie hier beson­ders auf War­te­zei­ten und dar­auf, dass im Aus­land nur im Rah­men der deut­schen GOT erstat­tet wird.

All­ge­mei­ne Leis­tun­gen und Erstat­tun­gen 15.000 € 25.000 € 50.000 € Emp­feh­lung
Alle Behand­lun­gen inkl. Ope­ra­tio­nen ver­si­chert
Bis zu 100 % Kos­ten­über­nah­me (unab­hän­gig vom GOT-Satz)
Wähl­ba­re Selbst­be­tei­li­gung ohne / 500 € / 1.000 € ohne / 500 € / 1.000 € ohne / 500 € / 1.000 €
Auf­nah­me­al­ter ab dem ers­ten Lebens­tag
Ver­si­cher­te Vor­be­hand­lung vor OP unbe­grenzt unbe­grenzt unbe­grenzt
Ope­ra­tio­nen inkl. Nar­ko­se, Medi­ka­men­te, Ver­bands­ma­te­ri­al
Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren (medi­zi­nisch not­wen­dig)
Nach­sor­ge ambulant/stationär (z. B. Fäden zie­hen) unbe­grenzt unbe­grenzt unbe­grenzt
sta­tio­nä­re Unter­brin­gung + Ergän­zungs­fut­ter in Kli­nik unbe­grenzt im Rah­men einer OP inkl. Vor-/Nach­be­hand­lung
Tele­me­di­zin im Rah­men der Vor­sor­ge­pau­scha­le
Not­dienst­ge­bühr
Vor­sor­ge­pau­scha­le pro Jahr 500 €
freie Tier­arzt-/Tier­kli­nik-Wahl
welt­wei­ter Aus­lands­schutz bis 12 Mona­te
War­te­zeit bei Kolik und Unfäl­len 5 Tage
All­ge­mei­ne War­te­zeit 2 Mona­te
War­te­zeit für beson­de­re OPs und Erkran­kun­gen 1 Jahr
Zuschuss Kastration/Sterilisation Ein­ma­lig 200 €
Zusatz­bau­stei­ne (ver­si­cher­bar gegen Mehr­bei­trag)
Reha-Bau­stein (max. 3.000 €/Jahr, 20 % Selbst­be­tei­li­gung)
Gül­tig für 6 Mona­te nach OP: Phy­sio­the­ra­pie, Aku­punk­tur, Homöo­pa­thie, Osteo­pa­thie, Chi­ro­prak­tik, Stamm­zell­the­ra­pie, PRP, IRAP, Arti­cell for­te®, RenuTend® u. a.
Hin­wei­se
Bei­trags­dy­na­mik: jähr­li­che Anpas­sung ab dem 16. Geburts­tag um 5 %
Mel­dung bei Abga­be oder Tod des Tie­res in Text­form erfor­der­lich
* Maß­geb­lich für den Ver­si­che­rungs­schutz sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der Uelz­e­ner Ver­si­che­rung.

Wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Jah­res­gren­ze und Selbst­be­tei­li­gung zu Ihrem Pferd passt, star­ten Sie hier den Ver­gleich.

Uelz­e­ner Pfer­de OP-Ver­si­che­rung im Über­blick

Die OP-Ver­si­che­rung für Pfer­de greift bei chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen und bün­delt die Kos­ten rund um die Ope­ra­ti­on im ver­si­cher­ten Rah­men. Die Tabel­le zeigt die fes­ten Eck­punk­te, inklu­si­ve der War­te­zei­ten je nach Ursa­che und dem Hin­weis zum Aus­lands­schutz.

Mit­ver­si­cher­te Leis­tun­gen OP-Ver­si­che­rung 2024
All­ge­mei­ne Leis­tun­gen und Erstat­tun­gen
Alle Ope­ra­tio­nen sind ver­si­chert
bis zu 100 % Kos­ten­über­nah­me (unab­hän­gig vom GOT-Satz)
Wähl­ba­re Erstat­tungs­hö­he pro Ver­si­che­rungs­jahr 15.000 €
25.000 €
50.000 € Emp­feh­lung
Wähl­ba­re Selbst­be­tei­li­gung pro Ver­si­che­rungs­jahr ohne
500 €
1.000 €
ver­si­cher­te Vor­be­hand­lung vor der Ope­ra­ti­on unbe­grenzt
Ope­ra­tio­nen inkl. Nar­ko­se, Medi­ka­men­te, Ver­bands­ma­te­ri­al
medi­zi­nisch not­wen­di­ge bild­ge­ben­de Ver­fah­ren ✅ (bis zur Erstat­tungs­hö­he)
Nach­sor­ge ambulant/stationär (z. B. Fäden zie­hen) unbe­grenzt
sta­tio­nä­re Unter­brin­gung inkl. Ergän­zungs­fut­ter in Tier­kli­nik unbe­grenzt im Rah­men einer Ope­ra­ti­on sowie der ver­si­cher­ten Vor- und Nach­be­hand­lung
Tele­me­di­zin ein­ma­lig pro Leis­tungs­fall
Not­dienst­ge­bühr
freie Wahl des Tierarztes/Tierklinik
welt­wei­ter Aus­lands­schutz bis 12 Mona­te
War­te­zeit bei Kolik und Unfall-OPs 5 Tage
All­ge­mei­ne War­te­zeit 2 Mona­te
War­te­zeit für beson­de­re Erkrankungen/OPs 1 Jahr
Zuschuss für Kastration/Sterilisation (chir­ur­gisch) Ein­ma­lig 200 €
Zusatz­bau­stei­ne (gegen Mehr­bei­trag ver­si­cher­bar)
Reha-Bau­stein: Fol­gen­de Zusatz­leis­tun­gen (auch durch Nicht-Tier­ärz­te) gel­ten im Zeit­raum von 6 Mona­ten nach einer ver­si­cher­ten Ope­ra­ti­on als mit­ver­si­chert: Phy­sio­the­ra­pie, Phy­to­the­ra­pie, Aku­punk­tur, Homöo­pa­thie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik sowie Rege­ne­ra­ti­ve The­ra­pien wie Eigen­blut­be­hand­lun­gen, Stamm­zell­the­ra­pien, PRP, IRAP, Arti­cell for­te®, RenuTend®
Kran­ken­ver­si­che­rungs-Bau­stein: Fol­gen­de Zusatz­leis­tun­gen gel­ten im Rah­men des KV-Bau­steins als mit­ver­si­chert: Vete­ri­när­me­di­zi­nisch not­wen­di­ge ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lun­gen auf­grund einer Erkran­kung. Aus­ge­schlos­sen blei­ben Heil­be­hand­lun­gen vor­beu­gen­den Cha­rak­ters.
Hin­wei­se
Bei­trags­dy­na­mik: jähr­li­che Anpas­sung des Bei­trags auf­grund des Alters in Höhe von 5 % ab dem 16. Geburts­tag
Wenn Sie Ihr Tier abge­ben oder die­ses ver­stirbt, infor­mie­ren Sie uns bit­te in Text­form.
* Maß­geb­lich für den Ver­si­che­rungs­schutz sind die aktu­el­len Bedin­gun­gen der Uelz­e­ner Ver­si­che­rung.

Wäh­len Sie anschlie­ßend Ihr Erstat­tungs­li­mit und die Selbst­be­tei­li­gung so, dass auch ein grö­ße­rer Ein­griff rea­lis­tisch abge­deckt ist.

Für vie­le Hal­ter ist die sau­be­re Tren­nung hilf­reich: Die Pfer­de OP-Ver­si­che­rung fängt den gro­ßen Ein­griff ab, die Kran­ken­ver­si­che­rung deckt den All­tag rund um Dia­gnos­tik und Heil­be­hand­lun­gen. Wer sehr fokus­siert absi­chern will, kann je nach Bedarf auch Spe­zi­al­bau­stei­ne berück­sich­ti­gen, zum Bei­spiel Reha oder den Kran­ken­ver­si­che­rungs­bau­stein im OP-Ver­trag, jeweils mit eige­ner Jah­res­ober­gren­ze und einem fes­ten Eigen­an­teil pro Rech­nung. Am Ende zählt, dass die gewähl­te Lösung zu Nut­zung, Gesund­heits­sta­tus und Bud­get passt und dass Sie die War­te­zei­ten bewusst ein­pla­nen.

Trans­pa­ren­te Kos­ten, die Sie rea­lis­tisch ein­ord­nen kön­nen

Was kos­tet die Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung?

Die Kos­ten einer Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung hän­gen vor allem davon ab, wel­chen Schutz Sie wäh­len: rei­ne OP Absi­che­rung, Kolik OP, Kran­ken­ver­si­che­rung oder eine Kom­bi­na­ti­on mit Zusatz­bau­stei­nen. Dazu kom­men klas­si­sche Bei­trags­fak­to­ren wie Alter, Stand­ort (Post­leit­zahl), gewünsch­te Erstat­tungs­hö­he pro Ver­si­che­rungs­jahr und eine mög­li­che Selbst­be­tei­li­gung. Wich­tig: Bei der Uelz­e­ner ist im Bedin­gungs­werk gere­gelt, dass sich der Bei­trag ab dem 16. Geburts­tag des Pfer­des jähr­lich um 5 % anpas­sen kann und dass ein Stand­ort­wech­sel den Bei­trag ver­än­dern kann.

Im Markt­ver­gleich ist das fair, weil Sie die Stell­schrau­ben klar steu­ern kön­nen. Ein höhe­res Jah­res­li­mit kos­tet mehr, gibt Ihnen aber mehr Puf­fer, wenn eine OP mit Kli­nik­auf­ent­halt, Nach­be­hand­lung und Dia­gnos­tik rich­tig teu­er wird. Gera­de bei Pfer­den ent­ste­hen schnell vier- bis fünf­stel­li­ge Sum­men, wenn meh­re­re Behand­lun­gen in kur­zer Zeit zusam­men­kom­men.

Damit Sie ein Gefühl für die Grö­ßen­ord­nung bekom­men, nennt die Uelz­e­ner selbst Bei­spiel­bei­trä­ge: Die Pfer­de OP Ver­si­che­rung der Uelz­e­ner wird dort „ab 33,27 € pro Monat“ aus­ge­wie­sen. Ergän­zend wer­den als Bei­spie­le ein Kolik OP Schutz „ab 25,70 € pro Monat“, ein Kran­ken­bau­stein „ab 134,94 € pro Monat“ sowie ein Reha Bau­stein „ab 14,75 € pro Monat“ genannt.

Die­se Wer­te sind als Bei­trags­bei­spie­le zu ver­ste­hen und gel­ten nur für die im Hin­weis defi­nier­ten Para­me­ter (zum Bei­spiel Pfer­de­typ, Alter, Tarif­zo­ne, Erstat­tungs­hö­he, Selbst­be­tei­li­gung und mög­li­che Rabat­te wie papier­los oder Lauf­zeit). Für Ihre Kal­ku­la­ti­on lohnt sich des­halb ein Blick auf zwei Punk­te, die oft unter­schätzt wer­den:

Ers­tens: Selbst­be­tei­li­gung und Limits sind ech­te Preis­he­bel. In den Bedin­gun­gen ist gere­gelt, dass eine ver­ein­bar­te Selbst­be­tei­li­gung pro Ver­si­che­rungs­jahr in Abzug gebracht wird. Zwei­tens: Zusatz­bau­stei­ne sind sinn­voll, wenn Sie gezielt Lücken schlie­ßen möch­ten. Beim OP Kon­zept sind Kran­ken­bau­stein und Reha Bau­stein jeweils als zusätz­li­che Leis­tun­gen gere­gelt, die sepa­rat begrenzt sein kön­nen (jeweils bis 3.000 € pro Ver­si­che­rungs­jahr, mit fes­ter 20 % Selbst­be­tei­li­gung pro ein­ge­reich­ter Rech­nung). In der Kran­ken­ver­si­che­rung fin­den Sie unter ande­rem eine Vor­sor­ge­pau­scha­le bis 500 € pro Ver­si­che­rungs­jahr, was den Wert des Tarifs im All­tag spür­bar ver­bes­sern kann.

Wenn Sie Bei­trä­ge ver­glei­chen, ach­ten Sie neben dem Preis auch auf die War­te­zei­ten. In den Uelz­e­ner Bedin­gun­gen sind zum Bei­spiel 5 Tage War­te­zeit für Kolik und Unfall Leis­tun­gen sowie 2 Mona­te all­ge­mei­ne War­te­zeit gere­gelt, bei bestimm­ten Erkran­kun­gen auch 1 Jahr. Das ist kein Detail, son­dern beein­flusst, ab wann der Schutz wirk­lich greift.

Ein­zeln stark, gemein­sam lücken­los

Die­se Ver­si­che­rungs­lö­sun­gen ste­hen Ihnen zur Aus­wahl

Jede Pfer­de­hal­tung ist anders, die größ­ten Kos­ten­trei­ber sind aber oft die­sel­ben: teu­re Kli­ni­k­ope­ra­tio­nen, lau­fen­de Tier­arzt­be­hand­lun­gen und Haft­pflicht­an­sprü­che Drit­ter. Die Uelz­e­ner bie­tet dafür drei zen­tra­le Bau­stei­ne, die Sie ein­zeln wäh­len oder sinn­voll kom­bi­nie­ren kön­nen. Damit Sie schnel­ler zur pas­sen­den Pro­dukt­sei­te kom­men, sind die Kacheln bewusst kurz gehal­ten und erklä­ren, wofür der jewei­li­ge Schutz gedacht ist.

Frau umarmt ihr braunes Pferd in sonnigem Außenbereich, beide wirken entspannt – Symbolbild für emotionale Bindung und OP-Vorsorge.
Pfer­de-OP-Ver­si­che­rung

Wenn eine Ope­ra­ti­on nötig wird, ent­ste­hen schnell hohe Kos­ten in der Tier­kli­nik. Die OP-Ver­si­che­rung schützt vor finan­zi­el­len Spit­zen und über­nimmt je nach Tarif OP, Kli­nik­auf­ent­halt sowie defi­nier­te Vor- und Nach­be­hand­lung. Sie ist beson­ders sinn­voll, wenn Sie das größ­te Risi­ko absi­chern möch­ten, ohne gleich den kom­plet­ten Kran­ken­bau­stein zu wäh­len.

Frau steht an einem Pferdegehege und legt Stirn an den Kopf eines braunen Pferdes – Symbolbild für Nähe, Verantwortung und Haftung.
Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht

Ein Scha­den kann jeder­zeit pas­sie­ren und als Hal­ter haf­ten Sie auch ohne eige­nes Ver­schul­den. Die Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie vor Ansprü­chen Drit­ter bei Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den. Sie ist die Basis für ver­ant­wor­tungs­vol­le Pfer­de­hal­tung und deckt typi­sche All­tags­si­tua­tio­nen rund um Stall, Wei­de, Rei­ten und Trans­port ab.

Junge Frau berührt liebevoll die Nüstern eines braunen Pferdes auf der Weide – Symbolbild für Vertrauen, Fürsorge und Tiergesundheit.
Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Die Kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te, je nach Tarif auch sta­tio­nä­re Ver­sor­gung. Damit ist sie ide­al, wenn Sie nicht nur den OP-Fall, son­dern den Behand­lungs­all­tag absi­chern möch­ten. Beson­ders prak­tisch ist sie bei Pfer­den, die regel­mä­ßig unter­sucht oder the­ra­pie­be­glei­tet wer­den.

Absi­chern, bevor etwas pas­siert

Ver­ant­wor­tung beginnt mit dem rich­ti­gen Schutz

Wer ein Pferd hält, über­nimmt Ver­ant­wor­tung auf meh­re­ren Ebe­nen: für die Gesund­heit des Tie­res, für die Sicher­heit ande­rer und für die eige­nen Finan­zen. Genau hier setzt eine Tier­ver­si­che­rung für Pfer­de an. Sie hilft, hohe Tier­arzt- und Kli­nik­kos­ten plan­bar zu machen und schützt gleich­zei­tig vor Haf­tungs­ri­si­ken, die vie­le Hal­ter erst dann auf dem Schirm haben, wenn bereits etwas pas­siert ist.

Ein Pferd kann sich beim Toben auf der Kop­pel ver­tre­ten, beim Ver­la­den aus­bre­chen oder mit­ten in der Nacht eine Kolik ent­wi­ckeln. Sol­che Situa­tio­nen sind emo­tio­nal belas­tend und kön­nen finan­zi­ell schnell in Berei­che gehen, die man nicht „neben­bei“ auf­fängt. Gera­de bei Ope­ra­tio­nen und sta­tio­nä­ren Auf­ent­hal­ten ent­schei­den oft Minu­ten, aber die Rech­nung kommt spä­ter. Wer dann wegen Kos­ten zögert, steht in einem Kon­flikt, den kein Hal­ter erle­ben möch­te.

Dazu kommt die recht­li­che Sei­te: Als Tier­hal­ter haf­ten Sie in Deutsch­land grund­sätz­lich für Schä­den, die Ihr Pferd ver­ur­sacht. Die Grund­la­ge ist die Tier­hal­ter­haf­tung nach § 833 BGB. In vie­len Kon­stel­la­tio­nen greift eine Gefähr­dungs­haf­tung, also Haf­tung auch ohne eige­nes Ver­schul­den. Das ist der Kern, war­um eine Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht nicht „nice to have“ ist, son­dern der Basis­schutz, sobald Drit­te betrof­fen sein kön­nen. Beson­ders rele­vant wird das bei Per­so­nen- und Ver­mö­gens­schä­den, denn hier kön­nen For­de­run­gen schnell exis­ten­zi­ell wer­den.

Auch medi­zi­nisch gilt: Schutz funk­tio­niert am bes­ten, wenn er recht­zei­tig star­tet. Vie­le Tari­fe arbei­ten mit War­te­zei­ten und Leis­tungs­gren­zen, und bereits bekann­te Erkran­kun­gen kön­nen je nach Kon­stel­la­ti­on aus­ge­schlos­sen oder nur ein­ge­schränkt ver­si­cher­bar sein. Wer erst abschließt, wenn eine Dia­gno­se im Raum steht, bekommt häu­fig kei­nen sau­be­ren Rund­um­schutz mehr. Sinn­voll ist des­halb, die Absi­che­rung so auf­zu­bau­en, dass sie zu Alter, Nut­zung und Risi­ko­pro­fil passt, etwa OP-Schutz als Basis und je nach Bedarf ergänzt um Kran­ken- und Zusatz­bau­stei­ne.

Unterm Strich geht es um prag­ma­ti­sche Sicher­heit: Sie schaf­fen sich finan­zi­el­len Spiel­raum für schnel­le Ent­schei­dun­gen im Sin­ne des Pfer­des und sichern sich gleich­zei­tig gegen Haf­tungs­fäl­le ab, bei denen nicht nur das eige­ne Tier, son­dern auch ande­re Men­schen und deren Eigen­tum betrof­fen sein kön­nen.

FAQ Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung: Kos­ten, Leis­tun­gen, War­te­zei­ten

Was Sie schon immer über die Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Der Bei­trag ist nicht pau­schal, son­dern rich­tet sich nach Ihrem indi­vi­du­el­len Sicher­heits­be­dürf­nis. Er wird bestimmt durch das Alter Ihres Pfer­des bei Ein­tritt, den gewähl­ten Tarif (Kolik­ver­si­che­rung oder OP-Ver­si­che­rung) und die Höhe der Selbst­be­tei­li­gung.

  • Ein­stieg: Die Kolik­ver­si­che­rung ist bereits ab ca. 25 € monat­lich erhält­lich.

  • Emp­feh­lung: Der leis­tungs­star­ke OP-Tarif (ohne GOT-Limit) liegt meist zwi­schen 50 € und 80 € im Monat.

  • Spar­tipp: Durch eine Selbst­be­tei­li­gung von 250 €, 500 € oder 1.000 € pro Jahr sowie durch Lauf­zeit- (5 %) und Papier­los-Rabat­te (5 %) lässt sich der Bei­trag deut­lich sen­ken.

Wenn Sie Zusatz­bau­stei­ne wie den Reha-Bau­stein oder den Kran­ken­ver­si­che­rungs-Bau­stein abschlie­ßen, gilt hier­für eine eige­ne Rege­lung. Unab­hän­gig von Ihrer Haupt­ver­si­che­rung fällt in die­sen Bau­stei­nen eine fes­te Selbst­be­tei­li­gung von 20 % pro ein­ge­reich­ter Rech­nung an. Die Erstat­tung ist in die­sen Bau­stei­nen zudem meist auf 3.000 € pro Jahr begrenzt.

Ja, sofern Sie den aktu­el­len pre­mi­um plus-Tarif (oder aktu­el­le pre­mi­um-Vari­an­ten der OP-Ver­si­che­rung) gewählt haben. Hier erstat­tet die Uelz­e­ner 100 % der erstat­tungs­fä­hi­gen Kos­ten unab­hän­gig vom Satz der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT). Das bedeu­tet, dass Sie auch bei teu­ren Not­diens­ten am Wochen­en­de oder in Spe­zi­al­kli­ni­ken, die höhe­re Sät­ze berech­nen, voll­stän­dig abge­si­chert sind.

Das hängt stark von Ihrem gewähl­ten Tarif ab. Eine aus­rei­chen­de Nach­sor­ge ist wich­tig, um hohe “Hotel­kos­ten” in der Kli­nik zu ver­mei­den:

  • Basis: 3 Tage Nach­sor­ge.

  • Pre­mi­um: 7 Tage Nach­sor­ge.

  • Pre­mi­um Plus: Bis zu 17 Kalen­der­ta­ge sta­tio­nä­re Unter­brin­gung (inkl. Fut­ter) und Nach­be­hand­lung nach der Ope­ra­ti­on.

Ja. Die Uelz­e­ner über­nimmt die Kos­ten für Ope­ra­tio­nen sowohl unter Voll­nar­ko­se als auch unter Stand­nar­ko­se (Sedie­rung). Dies ist wich­tig, da moder­ne Ein­grif­fe (z.B. Zahn-OPs oder Wund­näh­te) oft scho­nend am ste­hen­den Pferd durch­ge­führt wer­den.

Für die abso­lu­ten Not­fäl­le haben wir die War­te­zeit dras­tisch ver­kürzt. Bei Kolik-Ope­ra­tio­nen sowie bei Unfäl­len beträgt die War­te­zeit in den aktu­el­len Tari­fen nur 5 Tage. Das heißt, bereits fünf Tage nach Ver­trags­be­ginn besteht vol­ler Schutz für die­se Ereig­nis­se.

Ja. Für spe­zi­fi­sche, oft ent­wick­lungs­be­ding­te Erkran­kun­gen wie OCD (Osteo­chon­dro­sis dis­se­cans), Chips (Gelenk-Mäu­se), Bir­keland-Frak­tu­ren oder iso­lier­te Ver­schat­tun­gen gilt eine geson­der­te War­te­zeit von 12 Mona­ten (1 Jahr). Wich­tig zu wis­sen: Tritt die Dia­gno­se wäh­rend die­ses ers­ten Jah­res auf, ist die OP den­noch ver­si­chert, sofern der Ein­griff erst nach Ablauf der 12 Mona­te durch­ge­führt wird.

Für alle ande­ren geplan­ten Ope­ra­tio­nen (z.B. Tumor­ent­fer­nung, Zahn­ex­trak­tio­nen) gilt in der Regel eine War­te­zeit von 3 Mona­ten (in eini­gen neu­en Bedin­gun­gen teils auf 2 Mona­te redu­ziert).

Ja, eine Auf­nah­me ist meist mög­lich. Wir fra­gen Ihren Gesund­heits­zu­stand ab. Kon­kre­te, bereits bekann­te Vor­er­kran­kun­gen oder ange­ra­te­ne OPs wer­den vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen. Oft ver­ein­ba­ren wir einen soge­nann­ten Teil­aus­schluss (z.B. Aus­schluss “lin­kes Vor­der­bein” bei Arthro­se dort). Für alle ande­ren Risi­ken (wie Kolik, Unfall oder Zäh­ne) besteht dann vol­ler Ver­si­che­rungs­schutz.

Nein. In der Uelz­e­ner Pfer­de-OP-Ver­si­che­rung gibt es kei­ne Alters­be­schrän­kung für die Auf­nah­me. Wir ver­si­chern Pfer­de vom Foh­len (ab Geburt über die Mut­ter­stu­te oder ab dem 3. Monat eigen­stän­dig) bis zum Seni­or. Auch älte­re Pfer­de erhal­ten im OP-Schutz 100 % Erstat­tung ohne alters­be­ding­te Kür­zun­gen.

Ja, der Ver­si­che­rungs­schutz gilt welt­weit für vor­über­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te von bis zu 12 Mona­ten. Ihr Pferd ist also auch auf Tur­nie­ren, Wan­der­rit­ten oder im Urlaub im Aus­land abge­si­chert.

Selbst­ver­ständ­lich.

  • Bei Ver­kauf: Der Ver­trag geht gesetz­lich zunächst auf den Käu­fer über, aber bei­de Par­tei­en haben ein Son­der­kün­di­gungs­recht. Mel­den Sie den Ver­kauf unver­züg­lich, um den Ver­trag zu been­den.

  • Bei Tod: Der Ver­trag endet mit dem Ein­gang der Mel­dung bei uns. Zu viel gezahl­te Bei­trä­ge wer­den Ihnen antei­lig erstat­tet.

Wenn es ernst wird: typi­sche Krank­heits­bil­der und ihre Kos­ten­fol­gen

Die­se Gesund­heits­ri­si­ken soll­ten Sie ken­nen

Pfer­de sind sen­si­bel, kör­per­lich und im Stoff­wech­sel. Klei­ne Ver­än­de­run­gen im Ver­hal­ten rei­chen manch­mal schon als Warn­si­gnal, zum Bei­spiel weni­ger Fres­sen, stei­fer Gang oder plötz­li­ches Unwohl­sein. Gera­de bei aku­ten Not­fäl­len und schlei­chen­den Erkran­kun­gen ent­ste­hen schnell hohe Kos­ten, weil Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kli­nik und Nach­be­hand­lung zusam­men­kom­men. Die fol­gen­den drei Bei­spie­le hel­fen Ihnen, Risi­ken rea­lis­tisch ein­zu­ord­nen.

Kolik

Ein Not­fall, der schnel­les Han­deln erfor­dert

Kolik ist ein Sam­mel­be­griff für aku­te Bauch­schmer­zen und kann von harm­lo­sen Ursa­chen bis zur lebens­be­droh­li­chen Situa­ti­on rei­chen. Wenn der Ver­dacht besteht, ent­schei­den oft weni­ge Stun­den über den Ver­lauf, des­halb ist Tier­arzt oder Kli­nik meist sofort nötig. Teu­er wird es vor allem dann, wenn eine OP, inten­si­ve Über­wa­chung und Nach­sor­ge erfor­der­lich sind.

Typi­sche Behand­lungs­kos­ten: ca. 8.000 bis 15.000 € (je nach Ver­lauf)

Huf­re­he

Schmerz­haf­te Ent­zün­dung, häu­fig unter­schätzt

Huf­re­he ist eine Ent­zün­dung der Huf­le­der­haut und kann durch Stoff­wech­sel­pro­ble­me, Füt­te­rung oder Über­las­tung aus­ge­löst wer­den. Häu­fig geht es nicht um einen ein­ma­li­gen Ter­min, son­dern um eine län­ge­re Pha­se mit Schmerz­ma­nage­ment, Huf­kor­rek­tur und ange­pass­ter Hal­tung. Wie­der­keh­ren­de Schü­be erhö­hen die Kos­ten, weil die The­ra­pie kon­se­quent durch­ge­hal­ten wer­den muss.

Typi­sche Behand­lungs­kos­ten: ca. 1.500 bis 3.000 € (bei län­ge­rer Behand­lung)

Arthro­se

Gelenk­ver­schleiß, schlei­chend, aber kos­ten­trei­bend

Arthro­se ent­wi­ckelt sich oft über Mona­te und zeigt sich durch Lahm­heit, Steif­heit und ein­ge­schränk­te Belast­bar­keit. Die Behand­lung ist meist lang­fris­tig, weil es um Ent­zün­dungs­hem­mung, Bewe­gungs­kon­trol­le und Sta­bi­li­sie­rung geht. Kos­ten­trei­ber sind wie­der­hol­te Dia­gnos­tik und The­ra­pie­zy­klen, je nach Bedarf auch rege­ne­ra­ti­ve Ver­fah­ren.

Typi­sche Behand­lungs­kos­ten: ca. 2.000 bis 5.000 € (je nach The­ra­pie­plan)

Leis­tungs­gren­zen ken­nen, im Ernst­fall kei­ne Über­ra­schun­gen erle­ben

Die­se Aus­schlüs­se und Begren­zun­gen soll­ten Sie bei der Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung ken­nen

Die Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung ist leis­tungs­stark, trotz­dem gilt wie bei jeder Tier­ver­si­che­rung: Ver­si­chert ist nicht „alles“, son­dern klar defi­nier­te, medi­zi­nisch not­wen­di­ge Leis­tun­gen im Rah­men des gewähl­ten Bau­steins und der ver­ein­bar­ten Jah­res­höchst­sum­me. Wer Aus­schlüs­se, War­te­zei­ten und Gren­zen vor­her ver­steht, kann den Tarif rea­lis­tisch ein­ord­nen und trifft die bes­se­re Ent­schei­dung für Pferd, Bud­get und Risi­ko.

1) Die zwei häu­figs­ten Stol­per­fal­len: Vor­er­kran­kun­gen und War­te­zei­ten

In der Pra­xis schei­tert eine Erstat­tung sel­ten an der Jah­res­höchst­sum­me. Häu­fig geht es dar­um, ob ein Fall als „neu“ gilt, ob eine Vor­er­kran­kung betrof­fen ist oder ob noch eine War­te­zeit läuft.

Bei Vor­er­kran­kun­gen ist die wich­tigs­te Fra­ge: Was war vor Ver­trags­be­ginn bekannt, doku­men­tiert oder schon ein­mal behan­delt. Je nach Gesund­heits­prü­fung kann Ver­si­che­rungs­schutz trotz­dem mög­lich sein. Dann wird oft ein klar benann­ter Aus­schluss ver­ein­bart, der nur bestimm­te Befun­de oder Fol­ge­be­hand­lun­gen betrifft.

Bei War­te­zei­ten lohnt der Blick in den kon­kre­ten Bau­stein. Vie­le Tari­fe unter­schei­den zwi­schen kur­zen Fris­ten für bestimm­te Akut­fäl­le und län­ge­ren Fris­ten für defi­nier­te Ein­grif­fe oder Erkran­kun­gen. Am Ende zählt immer, was im Ver­si­che­rungs­schein und in den Bedin­gun­gen Ihres gewähl­ten Tarifs steht. Das ist die ver­bind­li­che Grund­la­ge.

2) Was in der OP-Ver­si­che­rung oft nicht bezahlt wird

Vie­le erwar­ten, dass mit einer OP-Ver­si­che­rung auto­ma­tisch alles rund um die Ope­ra­ti­on erstat­tet wird. In den Bedin­gun­gen ist das meist deut­lich enger gefasst. Ver­si­chert ist die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­ti­on unter Nar­ko­se, und erstat­tet wer­den Kos­ten, die direkt zur ver­si­cher­ten OP gehö­ren.

Nicht erstat­tet wer­den häu­fig Kos­ten­ar­ten, die zwar in der Situa­ti­on anfal­len, aber ver­trag­lich aus­ge­schlos­sen sind. Dazu zäh­len je nach Tarif zum Bei­spiel Trans­port­kos­ten, Wege- und Rei­se­kos­ten des Tier­arz­tes oder bestimm­te Fut­ter- und Ergän­zungs­mit­tel. Eben­falls oft aus­ge­schlos­sen sind Ein­grif­fe, die als Rou­ti­ne gel­ten oder nicht als ver­si­cher­te OP-Leis­tung defi­niert sind, etwa Kas­tra­tio­nen oder bestimm­te Zahn­maß­nah­men.

Ein wei­te­rer Klas­si­ker sind Fäl­le, die mit bereits bestehen­den Beschwer­den zusam­men­hän­gen oder inner­halb der War­te­zeit auf­tre­ten. Wenn Sie einen Tarif rea­lis­tisch ein­ord­nen wol­len, prü­fen Sie des­halb zwei Din­ge: Ist der Ein­griff als ver­si­chert beschrie­ben, und wel­che Kos­ten­ar­ten sind aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen.

3) Was im Kran­ken­ver­si­che­rungs-Bau­stein häu­fig aus­ge­schlos­sen ist

Bei der Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung geht es in ers­ter Linie um medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen wegen Krank­heit oder Unfall. Kos­ten, die eher zur Rou­ti­ne gehö­ren, sind dage­gen ent­we­der aus­ge­schlos­sen oder nur über klar defi­nier­te Zuschüs­se abge­deckt. Bei der Uelz­e­ner sind Vor­sor­ge­maß­nah­men wie Imp­fun­gen und Para­si­ten­mit­tel des­halb nicht auto­ma­tisch Bestand­teil der lau­fen­den Erstat­tung, sie kön­nen aber über eine Vor­sor­ge­pau­scha­le bis 500 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr gel­tend gemacht wer­den.

Auch bei Fut­ter und Neben­kos­ten lohnt ein genau­er Blick: Ergän­zungs­fut­ter, Diät­fut­ter und Vit­amin­prä­pa­ra­te sind bei der Uelz­e­ner nur dann mit­ver­si­chert, wenn sie infol­ge einer ver­si­cher­ten Heil­be­hand­lung oder Ope­ra­ti­on sta­tio­när ver­ab­reicht wer­den. Wer­den sie nicht sta­tio­när gege­ben, sind sie aus­ge­schlos­sen.

Nicht erstat­tet wer­den zudem typi­sche Neben­kos­ten rund um den Besuch selbst, zum Bei­spiel Wege­geld, Ver­weil­geld, Rei­se­kos­ten und die Haus­be­suchs­ge­bühr des Tier­arz­tes sowie Trans­port­kos­ten für das Pferd. Genau die­se Trenn­li­nie ist wich­tig, weil sie ent­schei­det, ob Ihr Tarif eher „lau­fen­de Tier­arzt-Rech­nun­gen“ im All­tag ent­las­tet oder vor allem hohe, medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lungs­kos­ten auf­fängt.

4) War­um die GOT in Ver­glei­chen trotz­dem ein The­ma bleibt

Vie­le Hal­ter ver­glei­chen zuerst die Jah­res­höchst­sum­me. In der Pra­xis ent­schei­det bei teu­ren Kli­nik­fäl­len oft, wie genau der Tarif die Abrech­nung regelt. Das betrifft Not­dienst, Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt sowie Vor- und Nach­be­hand­lung.

Bei man­chen Tari­fen ist die Erstat­tung so for­mu­liert, dass höhe­re Abrech­nungs­sät­ze weni­ger ins Gewicht fal­len. In ande­ren Tari­fen ist die Kos­ten­er­stat­tung an die GOT und einen bestimm­ten Gebüh­ren­satz gebun­den. Dar­um bleibt die GOT im Ver­gleich rele­vant, aber sie ist kein all­ge­mei­ner Punkt, der bei jedem Tarif gleich gilt.

Unser Tipp: Schau­en Sie in die Bedin­gun­gen, wie Not­dienst und Kli­nik abge­rech­net wer­den, ob es Gren­zen beim Gebüh­ren­satz gibt und wel­che Kos­ten­ar­ten grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen sind. So wis­sen Sie, ob der Tarif zu Ihrem Risi­ko und zu Ihrer typi­schen Tier­arzt- und Kli­nik­si­tua­ti­on passt.

5) Wei­te­re Anbie­ter für den Markt­ver­gleich

Wenn Sie die Aus­schlüs­se und Gren­zen sau­ber ein­ord­nen möch­ten, hilft der direk­te Ver­gleich mit ande­ren Kon­zep­ten am Markt. Dafür eig­nen sich ins­be­son­de­re Anbie­ter, die bei Pferd stark sicht­bar sind und unter­schied­li­che Tarif­lo­gi­ken haben, zum Bei­spiel:

Zusam­men­fas­sung

Die Uelz­e­ner zählt zu den renom­mier­tes­ten Spe­zi­al­ver­si­che­rern im Bereich Tier­ge­sund­heit und bie­tet Pfer­de­hal­tern eine fle­xi­ble Absi­che­rung mit klar defi­nier­ten Leis­tun­gen. Ob OP-Ver­si­che­rung, Kran­ken­ver­si­che­rung oder Haft­pflicht – die Tari­fe sind modu­lar auf­ge­baut und las­sen sich an den indi­vi­du­el­len Bedarf anpas­sen. Beson­de­res Merk­mal: die wähl­ba­re Jah­res­höchst­leis­tung von bis zu 50.000 €, die Erstat­tung bis zum vier­fa­chen GOT-Satz sowie kom­bi­nier­ba­re Zusatz­bau­stei­ne für Reha, Vor­sor­ge oder Kolik­schutz.

Im Scha­den­fall über­nimmt die Uelz­e­ner zuver­läs­sig not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen – sofern sie den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen ent­spre­chen. Wer früh­zei­tig abschließt, pro­fi­tiert nicht nur von einer brei­te­ren Leis­tungs­an­nah­me, son­dern sichert auch den finan­zi­el­len Spiel­raum im Not­fall. Ein Ver­gleich der Tarif­stu­fen lohnt sich eben­so wie eine per­sön­li­che Bera­tung, um Risi­ken rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen und ver­ant­wor­tungs­voll abzu­si­chern.

Häu­fi­ge Fra­gen

Kann ich die Uelz­e­ner Pfer­de­ver­si­che­rung vom Vor­be­sit­zer über­neh­men?

In der Pra­xis läuft das meist nicht als „auto­ma­ti­sche Über­nah­me“. Häu­fig braucht es einen Ver­si­che­rungs­neh­mer­wech­sel oder einen Neu­ab­schluss, weil Risi­ko­da­ten, Nut­zung und Hal­ter­ver­hält­nis­se neu bewer­tet wer­den. Der siche­re Weg ist: Vor­be­sit­zer lie­fert Ver­trags­da­ten, Sie klä­ren mit dem Ver­si­che­rer, ob ein Wech­sel mög­lich ist und wel­che Unter­la­gen nötig sind. So ver­mei­den Sie Lücken.

For­de­rungs­aus­fall bedeu­tet ver­ein­facht: Sie wer­den geschä­digt, der Ver­ur­sa­cher kann nicht zah­len und hat kei­ne (oder kei­ne aus­rei­chen­de) Haft­pflicht. Dann kann Ihre eige­ne Haft­pflicht unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ein­sprin­gen. Wich­tig sind hier Details wie Min­dest­scha­den­hö­he, Nach­wei­se und Aus­schlüs­se. Das ist kein „Stan­dard auto­ma­tisch“, son­dern ein Bau­stein, den man aktiv prü­fen soll­te.

Hier kommt es auf die Rol­len an: Die Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht deckt zuerst die Haf­tung des Hal­ters für Schä­den gegen­über Drit­ten ab. Ob die Reit­be­tei­li­gung selbst als mit­ver­si­cher­te Per­son gilt oder ob eige­ne Haft­pflicht­the­men ent­ste­hen, hängt von der ver­trag­li­chen Defi­ni­ti­on (z. B. Hüter, unent­gelt­lich, nicht gewerb­lich) ab. Wenn Sie eine Reit­be­tei­li­gung haben, soll­te die­ser Punkt vor­ab im Ver­trag klar gere­gelt sein, schrift­lich.

In der Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen Zahn­leis­tun­gen je nach Tarif und Defi­ni­ti­on ent­hal­ten sein, häu­fig gebun­den an medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit oder an defi­nier­te Vor­sor­ge­leis­tun­gen. Die Uelz­e­ner nennt in den Pro­dukt­in­fos auch Vor­sor­ge­leis­tun­gen und beschreibt Zahn­leis­tun­gen im Kon­text der Kran­ken­ver­si­che­rung. Für die Pra­xis ist wich­tig: Rou­ti­ne oder kos­me­tisch moti­vier­te Maß­nah­men wer­den oft anders behan­delt als medi­zi­nisch begrün­de­te Behand­lun­gen.

Neben Lösun­gen für Pfer­de bie­tet die Uelz­e­ner u. a. auch Tier­ver­si­che­run­gen für Hun­de, Kat­zen und Esel an. Je Tier­art unter­schei­den sich Tarif­auf­bau, War­te­zei­ten und Leis­tungs­gren­zen deut­lich, des­halb lohnt sich der getrenn­te Blick nach Tier. Auf unse­ren Sei­ten zur Uelz­e­ner Hun­de­ver­si­che­rung, Uelz­e­ner Kat­zen­ver­si­che­rung und zur Esel­ver­si­che­rung fin­den Sie die jewei­li­gen Tarif­op­tio­nen und die Punk­te, die im Leis­tungs­fall wirk­lich zäh­len.

Über den Autor