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Hundeversicherung für alte Hunde
Gesundheitsschutz im Alter – Versicherungslösungen für Ihren Seniorhund

Mit zunehmendem Alter steigen bei Hunden die Tierarztkosten deutlich – Erkrankungen, Unfälle und Behandlungen sind keine Seltenheit. Eine passende Versicherung schützt Sie vor finanziellen Belastungen und sorgt dafür, dass Ihr Hund auch im Alter optimal versorgt wird. Ob OP-Schutz oder Krankenversicherung: Wir zeigen, welche Möglichkeiten wirklich sinnvoll sind.
Das Wichtigste im Überblick
Über 700 zufriedene Kunden vertrauen uns
114 Bewertungen | 5,0 Sterne
328 Bewertungen | 4,9 Sterne
334 Bewertungen | 5,0 Sterne
Warum eine Hundeversicherung im Alter wichtig ist
Ältere Hunde haben ein höheres Krankheits- und Verletzungsrisiko – von chronischen Leiden bis zu unfallbedingten Operationen. Eine passende Versicherung schützt nicht nur vor hohen Tierarztkosten, sondern ermöglicht auch im Notfall eine optimale Versorgung ohne finanzielle Sorgen. Welche Absicherung die richtige ist, hängt vom Alter, Gesundheitszustand und Budget ab.
Die Hundekrankenversicherung übernimmt ambulante, stationäre und operative Behandlungen – inklusive Diagnostik, Medikamente und Nachsorge. Gerade bei altersbedingten Erkrankungen wie Arthrose, Herzinsuffizienz oder Tumoren bietet sie die umfassendste Absicherung.
Vorteile:
Deckt fast alle Tierarztkosten inkl. Labor, CT/MRT, Medikamente
Besonders geeignet bei chronischen Erkrankungen im Alter
Auch alternative Heilmethoden oft enthalten (z. B. Akupunktur)
Beachten:
Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge stark – bei älteren Hunden sind 100 € bis 200 € Monatsprämie keine Seltenheit. Einige Versicherer schließen ältere Hunde ganz vom Abschluss aus.
Diese günstigere Variante deckt ausschließlich chirurgische Eingriffe – egal ob altersbedingt (z. B. Tumor-OP, Zahnsanierung) oder akut durch Krankheit. Medikamente und Diagnostik sind meist anteilig enthalten.
Leistungen:
Übernahme aller Kosten rund um eine Operation
Einschließlich Narkose, Vor- und Nachuntersuchungen
Beiträge oft deutlich günstiger als bei Vollschutz (ab 15–40 €/Monat)
Ideal für:
Hunde, die noch keinen umfassenden Krankheitsverlauf haben – aber altersbedingt ein OP-Risiko tragen.
Eine auf Notfälle zugeschnittene Versicherung, die ausschließlich nach einem Unfall greift. Sie zahlt Operationen infolge von z. B. Stürzen, Bissverletzungen oder Knochenbrüchen – unabhängig von Alter und Vorerkrankung.
Beispiel: Barmenia Unfall-OP-Versicherung:
Keine Altersgrenze
Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeit
Einheitlicher Beitrag: 16,01 €/Monat
Auch alternative Heilmethoden nach Unfall inkludiert
Einschränkung:
Leistet nicht bei altersbedingten oder chronischen Erkrankungen – reine Notfallabsicherung.
Wird der Hund erst im Alter versichert, sind häufig bereits chronische Leiden vorhanden. Nur wenige Anbieter akzeptieren solche Fälle – meist mit Leistungsausschlüssen oder erhöhtem Beitrag.
Tipps:
Ehrliche Angaben im Antrag sind Pflicht – sonst droht Leistungsverweigerung
Tarife ohne Gesundheitsprüfung wie bei der Barmenia Hunde-Unfall-OP-Versicherung sind ideal bei Vorerkrankung
Alternativ: individueller Ausschluss einzelner Erkrankungen vereinbaren
Individuelle Herausforderungen älterer Hunde berücksichtigen
Welche Besonderheiten bei älteren Hunden versichert werden sollten
Viele ältere Hunde zeigen erste Anzeichen chronischer Erkrankungen – oft schleichend, aber mit zunehmendem Pflegebedarf. Die richtige Versicherung muss daher nicht nur bezahlbar, sondern auch auf die typischen Altersprobleme zugeschnitten sein.
Ältere Hunde leiden häufiger unter Arthrose, Herzschwäche, Zahnproblemen oder Stoffwechselstörungen. Diese Erkrankungen erfordern wiederkehrende tierärztliche Kontrollen, Laboruntersuchungen, Medikamente oder sogar Operationen. Auch das Risiko für Stürze, Verletzungen und komplizierte Heilungsverläufe steigt deutlich. Gerade im Alter sollten Hundebesitzer sicherstellen, dass diese Eventualitäten mit abgesichert sind – entweder durch eine leistungsstarke Krankenversicherung oder durch eine gezielte OP- oder Unfallabsicherung.
Wichtig ist dabei auch die Frage: Was ist heute noch bezahlbar?
Nicht jede Vollversicherung ist wirtschaftlich sinnvoll – eine OP-Versicherung mit breiter Abdeckung oder eine günstige Unfall-OP-Versicherung kann die bessere Wahl sein. Auch Versicherungen mit fester Selbstbeteiligung oder festen Leistungslimits helfen, Beiträge im Rahmen zu halten.
Wer frühzeitig vorsorgt oder gezielt Tarife ohne Altersgrenze und Gesundheitsprüfung wählt, kann auch im hohen Alter des Hundes noch von bezahlbarem Schutz profitieren.
Kosten kennen – Beitrag individuell kalkulieren
Was kostet eine Hundeversicherung für alte Hunde?
Im Alter steigen nicht nur die Gesundheitsrisiken, sondern auch die monatlichen Versicherungsbeiträge. Umso wichtiger ist es, vor dem Abschluss Klarheit über die zu erwartenden Kosten zu haben und verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen.
Die Beiträge für eine Hundekrankenversicherung bei älteren Hunden liegen häufig zwischen 80 und 200 Euro monatlich – je nach Rasse, Gesundheitszustand und Tarifauswahl. Besonders bei größeren Hunderassen oder bei bereits bekannten Vorerkrankungen steigen die Prämien stark an. Wer sich für eine reine OP-Versicherung entscheidet, kann mit deutlich günstigeren Monatsbeiträgen zwischen 15 und 40 Euro rechnen. Noch preiswerter sind spezielle Unfall-OP-Versicherungen wie die Barmenia, die für rund 16 Euro monatlich abschließbar sind – unabhängig von Alter, Rasse oder Gesundheitszustand.
Ein gründlicher Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Neben dem Preis sollten Hundebesitzer auch auf Wartezeiten, Selbstbeteiligungen und Leistungsausschlüsse achten. Besonders wichtig ist: Nicht jeder Anbieter nimmt ältere Hunde noch neu auf – Tarife ohne Altersgrenze und ohne Gesundheitsprüfung sind daher besonders interessant.
Zur besseren Orientierung zeigen wir Ihnen exemplarische Monatsbeiträge für zwei Hunderassen in unterschiedlichem Alter. Grundlage sind reale Berechnungen mit typischen Tarifbedingungen.
Rasse / Alter | Allianz Tarif Komfort 20 % SB, max. 5.000 € Erstattung |
Uelzener Tarif Premium inkl. Zahn, Reha, OP, max. 3.000 € |
---|---|---|
Mischling unter 45 cm, 10 Jahre | 370,89 € | 129,77 € |
Mischling unter 45 cm, 15 Jahre | 642,27 € | 129,77 € |
Labrador, 10 Jahre | 453,13 € | 163,64 € |
Labrador, 15 Jahre | 662,37 € | 163,64 € |
Hinweis: Beiträge können je nach Anbieter, Region und Tarifdetails leicht abweichen. Eine individuelle Berechnung ist empfehlenswert.
Weitere sinnvolle Versicherungen für Hundehalter
Diese Absicherungen ergänzen den Schutz älterer Hunde ideal
Nicht nur Krankheiten, sondern auch Alltagsrisiken oder Unfälle können bei älteren Hunden schnell zu hohen Kosten führen. Diese drei Versicherungen bieten zusätzlichen Schutz und gehören zu den wichtigsten Ergänzungen – unabhängig vom Alter Ihres Vierbeiners.
Hundehalterhaftpflicht
Die Hundehaftpflicht ist in vielen Bundesländern Pflicht und schützt Sie als Halter vor den finanziellen Folgen, wenn Ihr Hund Personen verletzt oder Sachen beschädigt. Gerade bei älteren Hunden, die unerwartet reagieren oder schlechter hören, können Unfälle schnell passieren. Eine Haftpflichtversicherung bewahrt Sie vor Schadenersatzforderungen in fünfstelliger Höhe.
Hunde-OP-Versicherung
Die Hunde-OP-Versicherung übernimmt die Kosten für notwendige chirurgische Eingriffe – inklusive Narkose, Vor- und Nachbehandlung. Bei älteren Hunden steigt das Risiko für Operationen deutlich, z. B. bei Tumoren, Zahnextraktionen oder orthopädischen Problemen. Diese Versicherung ist ein preiswerter Einstieg in den Gesundheitsschutz.
Hundeunfallversicherung
Die Unfallversicherung leistet bei Verletzungen infolge eines Unfalls – z. B. Stürze, Bisse oder Verkehrsunfälle. Besonders im Alter, wenn die Orientierung oder das Gehör nachlassen, sind Hunde anfälliger für Unfälle. Diese Versicherung bietet eine schnelle Kostenübernahme bei Notfällen und ist auch als reine OP-Unfallversicherung verfügbar.
Altersgrenzen bei der Hundeversicherung
Warum das Eintrittsalter Ihres Hundes entscheidend ist
Viele Versicherer setzen beim Abschluss einer Hundeversicherung ein maximales Eintrittsalter fest. Für ältere Hunde wird es daher mit zunehmendem Alter immer schwieriger, noch eine geeignete Versicherung zu finden.
inige Anbieter schließen Hunde ab einem Alter von sieben oder acht Jahren grundsätzlich vom Versicherungsschutz aus – andere ermöglichen sogar den Abschluss ganz ohne Altersgrenze. Entscheidend ist deshalb: Je früher Sie sich um eine Absicherung kümmern, desto größer ist die Auswahl und desto günstiger sind die Beiträge.
Ein frühzeitiger Abschluss lohnt sich doppelt: Sie profitieren nicht nur von einem umfassenden Schutz, sondern umgehen auch spätere Einschränkungen bei Leistungen oder Gesundheitsprüfungen. Für Hundehalter älterer Vierbeiner gilt es daher, gezielt nach Versicherern zu suchen, die höhere Eintrittsalter zulassen oder gar keine Grenze festlegen.
Maximales Eintrittsalter | Versicherer |
---|---|
Kein Höchstalter | Allianz, Agria, Smart Paws, Uelzener, Figo, Lassie |
Bis 9 Jahre | Aeguron, Barmenia, Helvetia, Panda |
Bis 8 Jahre | Balunos, Hanse Merkur, Petolo |
Bis 7 Jahre | Agila, DFV Deutsche Familienversicherung, Gothaer, Luko |
Bis 6 Jahre | Hepster, SanteVet |
Bis 5 Jahre | ARAG, InterLloyd |
Vorerkrankungen und Gesundheitsprüfung
Wie Vorerkrankungen den Versicherungsschutz beeinflussen
Viele Hundehalter stehen beim Versicherungsabschluss vor der Herausforderung, dass ihr älterer Hund bereits gesundheitliche Probleme aufweist. Genau hier wird es kritisch: Die meisten Versicherer verlangen bei älteren Hunden eine Gesundheitsprüfung oder zumindest eine Selbstauskunft über bekannte Diagnosen. Chronische oder bereits behandelte Erkrankungen wie Arthrose, Diabetes oder Hautprobleme führen dabei häufig zu Leistungsausschlüssen oder zur Ablehnung des Antrags.
Verschweigen sollten Sie Vorerkrankungen keinesfalls. Denn falsche oder unvollständige Angaben beim Antrag können dazu führen, dass im Leistungsfall keine Kosten übernommen werden oder der Vertrag rückwirkend gekündigt wird. Deshalb ist es wichtig, alle bekannten gesundheitlichen Einschränkungen offen zu kommunizieren – auch wenn dadurch nicht jeder Tarif infrage kommt.
Einige Versicherer zeigen sich kulanter: Sie bieten begrenzten Schutz trotz Vorerkrankung oder sichern nur neu auftretende Erkrankungen ab. Für viele Hundehalter stellt dies einen guten Kompromiss dar, um zumindest gegen künftige hohe Tierarztkosten abgesichert zu sein.
Hinweis: Es gibt spezielle Anbieter und Tarife, die auf eine Gesundheitsprüfung verzichten – insbesondere bei OP- oder Unfallversicherungen. Wer bereits mit einem älteren Hund vor dieser Frage steht, sollte sich gezielt beraten lassen und verschiedene Optionen vergleichen.
Wenn keine Krankenversicherung mehr möglich ist
Die Lösung für ältere und alte Hunde
Nicht jeder ältere Hund kann noch vollumfänglich versichert werden – sei es aufgrund von Altersgrenzen oder bestehender Erkrankungen. Dennoch gibt es eine Lösung, die speziell auf genau diesen Fall zugeschnitten ist.
Die Hunde Unfall-OP Versicherung der Barmenia. Sie stellt eine der wenigen Optionen dar, bei der weder das Alter des Hundes noch sein Gesundheitszustand eine Rolle spielt – und genau das macht sie besonders wertvoll.
Für viele Hundehalter ist der Versicherungsschutz im Alter nur eingeschränkt möglich. Entweder verlangen Anbieter eine umfangreiche Gesundheitsprüfung oder setzen ein maximales Eintrittsalter fest. Kommen dann noch chronische Vorerkrankungen hinzu, wird ein Vertragsabschluss nahezu unmöglich – genau hier setzt die Hunde-Unfall-OP-Versicherung der Barmenia an.
Was diese Lösung so besonders macht:
Keine Altersgrenze: Die Versicherung steht Hunden jeden Alters offen – ob 8, 10 oder 13 Jahre alt.
Keine Gesundheitsprüfung: Es werden keine Vorerkrankungen abgefragt – was zählt, ist der aktuelle Bedarf bei einem Unfall.
Sofortiger Schutz: Der Versicherungsschutz beginnt direkt mit Abschluss – es gibt keine Wartezeit.
Ein fester Monatsbeitrag: Für alle Hunde gilt der gleiche Beitrag von 16,01 Euro – unabhängig von Alter, Rasse oder Vorgeschichte.
Was ist versichert?
- Kostenübernahme bis zum 4‑fachen Satz der GOT
- 100 % Erstattung ohne Jahreslimit für OPs nach Unfällen
- Voll- oder Teilnarkose, Diagnostik, stationäre Nachsorge
- Akupunktur, Homöopathie, Laser- & Magnetfeldtherapie (nach Unfall)
- Physiotherapie: bis zu 10 Sitzungen à 30 Minuten
- Prothesen, künstliche Gelenke & Organe (bis 500 €)
- Freie Tierarztwahl & weltweiter Schutz (bis 12 Monate)
Was ist nicht versichert?
- Erkrankungen, die nicht unfallbedingt sind
- Vorsorgeleistungen wie Impfungen oder Zahnreinigung
- Genetische Erkrankungen oder chronische Leiden
- Routinebehandlungen oder alternative Therapien ohne Unfallbezug
- Geplante Eingriffe wie Kastrationen oder Zahnextraktionen
Die Barmenia Unfall-OP Versicherung ist keine klassische Krankenversicherung – aber sie bietet einen soliden Schutz in genau dem Moment, in dem viele alte Hunde ihn am meisten brauchen: nach einem Unfall. Bei einem Sturz, einer Verletzung im Garten oder einem Unfall beim Spaziergang greift die Versicherung ohne Einschränkungen.
Für 16,01 Euro monatlich erhalten Hundehalter eine transparente, stabile und altersunabhängige Lösung – auch wenn keine vollwertige Krankenversicherung mehr möglich ist. Ob sie die perfekte Lösung ist, muss jeder Halter selbst entscheiden. Aber sie ist in vielen Fällen besser als gar kein Schutz.
Die entscheidende Frage lautet daher:
Gar nicht versichern – oder lieber sinnvoll absichern?
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Früherkennung und Vorsorge – warum sie bei älteren Hunden so wichtig sind
Auch wenn nicht jede Erkrankung vermieden werden kann, lässt sich durch frühzeitige Maßnahmen viel bewirken. Gerade bei älteren Hunden spielt die Gesundheitsvorsorge eine entscheidende Rolle – denn sie hilft, schwerwiegende Krankheitsverläufe zu vermeiden oder zumindest rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Mit zunehmendem Alter steigen beim Hund nicht nur die allgemeinen gesundheitlichen Risiken, sondern auch die Gefahr, dass Erkrankungen unentdeckt bleiben. Viele Alterskrankheiten entwickeln sich schleichend und verursachen zunächst keine sichtbaren Beschwerden. Dazu zählen beispielsweise:
Arthrose, die erst durch eine deutlich reduzierte Bewegungsfreude auffällt
Herzerkrankungen, die sich lange ohne Symptome entwickeln
Tumorerkrankungen, die im Frühstadium oft gut behandelbar wären
Nieren- und Leberprobleme, die sich erst spät in der Blutuntersuchung zeigen
Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen – darunter Blutbilder, Ultraschall, Herzchecks und orthopädische Kontrollen – lassen sich solche Entwicklungen frühzeitig erkennen. Je früher ein Problem festgestellt wird, desto besser sind die Prognose und die Behandlungsoptionen.
Der Versicherungsschutz allein reicht nicht aus
Eine Versicherung – ob OP‑, Unfall- oder Krankenversicherung – ist eine wichtige finanzielle Absicherung. Doch sie ersetzt nicht die Verantwortung des Halters, regelmäßig Vorsorge zu betreiben. Viele Versicherungen übernehmen anteilig die Kosten für bestimmte Vorsorgemaßnahmen – sofern diese medizinisch notwendig sind oder zur Prävention beitragen. Dennoch liegt es am Tierhalter, Untersuchungen rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.
Prävention hilft auch bei der Auswahl des passenden Tarifs
Wer regelmäßig Gesundheitschecks durchführen lässt, kann Erkrankungen früh erfassen – und weiß im Idealfall vor Abschluss einer Versicherung, ob es Einschränkungen geben könnte. Denn viele Versicherer schließen bestehende Vorerkrankungen aus oder verlangen Risikozuschläge. Wer den Gesundheitszustand seines Hundes kennt, trifft also fundiertere Entscheidungen – auch beim Versicherungsschutz.
Unser Rat: Kombinieren Sie Versicherung und Vorsorge
Eine gute Hundekrankenversicherung – besonders im Alter – entfaltet ihren vollen Nutzen dann, wenn sie durch regelmäßige Vorsorge ergänzt wird. Die Kombination aus finanzieller Absicherung und präventiver Tiermedizin ist der Schlüssel zu einem langen, gesunden und glücklichen Hundeleben.
Wenn Sie sich unsicher sind, welche Maßnahmen für Ihren Hund sinnvoll sind oder welche Tarife Vorsorgeleistungen einschließen, beraten wir Sie gerne persönlich. Denn nur wer rechtzeitig handelt, schützt seinen Hund wirklich – heute und in Zukunft.
Zusammenfassung
Ältere Hunde haben besondere Bedürfnisse – und ein höheres Risiko für Krankheiten, Verletzungen und altersbedingte Einschränkungen. Eine passende Hundeversicherung kann im Ernstfall vor hohen Kosten schützen und dafür sorgen, dass der vierbeinige Gefährte optimal medizinisch versorgt wird.
Allerdings ist der Abschluss einer Hundekrankenversicherung im höheren Alter oft mit Herausforderungen verbunden: Viele Anbieter setzen Altersgrenzen, verlangen eine Gesundheitsprüfung oder schließen bestimmte Leistungen aus. Eine frühzeitige Absicherung ist deshalb empfehlenswert.
Doch auch wenn der Zeitpunkt verpasst wurde, gibt es Alternativen: Spezielle OP-Versicherungen oder Unfall-OP-Tarife – wie z. B. der Barmenia Hunde-Unfall-OP-Schutz – bieten ohne Altersbegrenzung, Gesundheitsprüfung und Wartezeit eine solide Basisversorgung im Ernstfall.
häufige Fragen
Wie finde ich die passende Hundeversicherung für Senioren?
Am besten durch individuelle Beratung. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die Gesundheitslage Ihres Hundes zu bewerten, Anbieter zu vergleichen und einen sinnvollen Tarif auszuwählen.
Was ist bei alten Hunden wichtiger – OP-Versicherung oder Krankenversicherung?
Je nach Budget kann eine OP-Versicherung bereits viel Sicherheit bieten. Eine Vollversicherung ist umfassender, aber deutlich teurer – und nicht immer noch abschließbar.
Welche Versicherung eignet sich für alte Hunde ohne Gesundheitsprüfung?
Die Barmenia Hunde-Unfall-OP-Versicherung ist eine bewährte Lösung: Sie hat keine Altersgrenze, keine Gesundheitsprüfung und beginnt ohne Wartezeit. Der Beitrag beträgt einheitlich 16,01 € monatlich.
Kann ich meinen alten Hund überhaupt noch versichern?
Ja, aber es hängt vom Anbieter ab. Manche Versicherungen setzen ein maximales Eintrittsalter (z. B. 6, 7 oder 8 Jahre), andere – wie die Allianz oder Uelzener – bieten auch Tarife ohne Altersgrenze an.