FAQ zur Kat­zen Kran­ken­ver­si­che­rung

Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen, Leis­tun­gen und häu­fi­ge Anlie­gen im Über­blick

Häu­fi­ge Fra­gen zur Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung — ver­ständ­lich erklärt

Vie­le Kat­zen­hal­ter stel­len sich frü­her oder spä­ter die Fra­ge, ob und wel­che Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung wirk­lich sinn­voll ist. Doch wor­auf kommt es dabei an – auf Leis­tun­gen, Kos­ten, Anbie­ter oder den rich­ti­gen Zeit­punkt?

In die­sem FAQ-Bereich erhal­ten Sie fun­dier­te Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen rund um Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­run­gen: vom Leis­tungs­um­fang über Bei­trä­ge bis hin zur Erstat­tung bei Zahn­be­hand­lun­gen, Vor­sor­ge oder Ope­ra­tio­nen. Hier erfah­ren Sie, wor­auf Sie beim Ver­gleich ach­ten soll­ten.

Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung ist ein frei­wil­li­ger Ver­si­che­rungs­schutz für Ihre Kat­ze. Je nach Tarif über­nimmt sie Kos­ten für Tier­arzt­be­su­che, Behand­lun­gen, Ope­ra­tio­nen, Medi­ka­men­te, sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te oder die Nach­sor­ge. Dadurch sichern Sie sich gegen hohe Tier­arzt­kos­ten ab, die bei Krank­hei­ten oder nach einem Unfall schnell ent­ste­hen kön­nen.

Tier­arzt­kos­ten kön­nen inner­halb kur­zer Zeit meh­re­re hun­dert oder sogar tau­send Euro errei­chen — vor allem bei Ope­ra­tio­nen, Zahn­be­hand­lun­gen oder chro­ni­schen Erkran­kun­gen. Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung ver­schafft Ihnen finan­zi­el­le Sicher­heit und stellt sicher, dass Ihre Kat­ze im Ernst­fall die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lung erhält, ohne dass Sie sich über die Rech­nung sor­gen müs­sen. So kön­nen Sie sich auf die Gesund­heit Ihres Tie­res kon­zen­trie­ren.

Ob sich eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung für Sie lohnt, hängt vom Alter, der Ras­se, der Hal­tung und dem all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stand Ihrer Kat­ze ab. Beson­ders bei Frei­gän­gern oder Ras­se­kat­zen mit erhöh­tem Krank­heits­ri­si­ko ist der Schutz oft sinn­voll. Bei jun­gen Woh­nungs­kat­zen fal­len anfäng­lich meist gerin­ge­re Risi­ken an, den­noch bie­tet eine Ver­si­che­rung lang­fris­ti­ge finan­zi­el­le Pla­nungs­si­cher­heit — gera­de bei uner­war­te­ten und kos­ten­in­ten­si­ven Behand­lun­gen.

Nein. Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung ist in Deutsch­land kei­ne Pflicht. Eini­ge Kom­mu­nen schrei­ben eine Kenn­zeich­nung oder Kas­tra­ti­on vor, eine Kran­ken­ver­si­che­rung für Kat­zen wird jedoch nicht gesetz­lich ver­langt. Sie ent­schei­den frei­wil­lig, ob Sie Ihre Kat­ze absi­chern möch­ten.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung in nahe­zu jedem Alter abschlie­ßen. Bei jun­gen Kat­zen pro­fi­tie­ren Sie meist von nied­ri­gen Bei­trä­gen und gerin­ge­ren Risi­ken. Mit zuneh­men­dem Alter steigt das Risi­ko für Krank­hei­ten — aller­dings erhö­hen vie­le Anbie­ter dann auch die Bei­trä­ge oder begren­zen die Auf­nah­me. Für jun­ge Tie­re lohnt sich daher ein frü­her Abschluss. Bei älte­ren Kat­zen soll­ten Sie die Tarif­be­din­gun­gen und etwa­ige Alters­gren­zen genau prü­fen.

Ja. Über Online-Ver­gleichs­rech­ner kön­nen Sie Alter, Ras­se, Hal­tung und gewünsch­te Leis­tun­gen ein­ge­ben und erhal­ten sofort pas­sen­de Tarif­vor­schlä­ge. So ver­glei­chen Sie schnell Prei­se, Leis­tun­gen, Erstat­tungs­quo­ten, War­te­zei­ten oder Selbst­be­tei­li­gun­gen und fin­den gezielt einen Tarif, der zu Ihrer Kat­ze passt.

Die Wahl des pas­sen­den Ver­si­che­rers hängt vom indi­vi­du­el­len Bedarf Ihrer Kat­ze ab. Suchen Sie einen Rund­um­schutz mit OP-Leis­tun­gen, Vor­sor­ge, Zahn­be­hand­lun­gen und ggf. Aus­lands­schutz, eig­nen sich leis­tungs­star­ke Voll­schutz-Tari­fe eta­blier­ter Anbie­ter. Für über­wie­gend gesun­de Woh­nungs­kat­zen kann auch eine güns­ti­ge­re Vari­an­te aus­rei­chend sein. Wich­tig ist, dass Sie Tarif­de­tails wie Leis­tungs­um­fang, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se und Erstat­tungs­gren­zen sorg­fäl­tig ver­glei­chen.

Je nach Tarif über­nimmt eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung Kos­ten für ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen, Ope­ra­tio­nen, Dia­gnos­tik wie Rönt­gen, MRT oder Ultra­schall, Medi­ka­men­te sowie die Nach­sor­ge. In vie­len leis­tungs­stär­ke­ren Tari­fen sind auch Zahn­be­hand­lun­gen, bestimm­te Vor­sor­ge­maß­nah­men und teil­wei­se alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den ent­hal­ten. Ent­schei­dend ist immer der kon­kre­te Tarif­um­fang des jewei­li­gen Anbie­ters.

Ja, eini­ge Ver­si­che­rer bie­ten Tari­fe mit 100 % Kos­ten­über­nah­me an. Die­se umfas­sen in der Regel Behand­lun­gen, Ope­ra­tio­nen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te — oft ohne oder mit sehr gerin­ger Selbst­be­tei­li­gung. Der vol­le Schutz gilt aller­dings meist nur für gesun­de Tie­re ohne bekann­te Vor­er­kran­kung. Prü­fen Sie unbe­dingt mög­li­che Leis­tungs­be­gren­zun­gen pro Jahr sowie die Erstat­tung nach den Tier­arzt­ge­büh­ren (GOT).

Eine Ver­si­che­rung über­nimmt nie­mals jede denk­ba­re Leis­tung, aller­dings bie­ten man­che Anbie­ter sehr umfas­sen­de Tari­fe. Dazu gehö­ren Leis­tun­gen für ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen, Ope­ra­tio­nen, Dia­gnos­tik, Zahn­be­hand­lun­gen, Nach­sor­ge, Tele­me­di­zin und teil­wei­se Vor­sor­ge. Der tat­säch­li­che Leis­tungs­um­fang hängt immer vom gewähl­ten Tarif und des­sen Bedin­gun­gen ab.

Die Hel­ve­tia erstat­tet ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen, Ope­ra­tio­nen, bestimm­te Zahn­be­hand­lun­gen und alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den, sofern die­se durch einen Tier­arzt durch­ge­führt wer­den. Zahn­leis­tun­gen sind häu­fig begrenzt, zum Bei­spiel auf einen jähr­li­chen Maxi­mal­be­trag. In vie­len Tari­fen gel­ten War­te­zei­ten von etwa drei Mona­ten. Eine Selbst­be­tei­li­gung von rund 20 % ist üblich. Maß­geb­lich sind die jewei­li­gen Tarif­be­din­gun­gen.

Tier­ärz­te geben sel­ten kon­kre­te Anbie­ter­emp­feh­lun­gen, son­dern nen­nen Kri­te­ri­en, auf die Sie ach­ten soll­ten: hohe Erstat­tung, freie Tier­arzt­wahl, gute Zahn­leis­tun­gen, kur­ze War­te­zei­ten und trans­pa­ren­te Bedin­gun­gen. Als geeig­net gel­ten Tari­fe, die sta­bi­le Leis­tun­gen bei Ope­ra­tio­nen, Dia­gnos­tik und wie­der­keh­ren­den Behand­lun­gen bie­ten und kei­ne stren­gen Alters­gren­zen haben.

Eini­ge Ver­si­che­rer ermög­li­chen die Direkt­ab­rech­nung, sofern die Tier­arzt­pra­xis die­se akzep­tiert. Dafür unter­schrei­ben Sie im Leis­tungs­fall eine Abtre­tungs­er­klä­rung. Die Rech­nung geht dann direkt vom Tier­arzt an die Ver­si­che­rung, und Sie müs­sen nicht in Vor­leis­tung tre­ten. Ob die Pra­xis die Direkt­ab­rech­nung nutzt, ent­schei­det der jewei­li­ge Tier­arzt.

Voll­stän­di­ge Tari­fe ohne War­te­zeit sind sel­ten. Häu­fig ent­fällt die War­te­zeit nur für Unfäl­le, wäh­rend bei Krank­heits- oder Zahn­leis­tun­gen War­te­zei­ten von 30 Tagen bis zu meh­re­ren Mona­ten üblich sind. Tari­fe mit Sofort­leis­tun­gen haben häu­fig Ein­schrän­kun­gen oder nied­ri­ge­re Jah­res­bud­gets. Prü­fen Sie die Bedin­gun­gen daher beson­ders genau.

Unfall­schutz gilt bei vie­len Ver­si­che­rern sofort ab Ver­si­che­rungs­be­ginn. Für krank­heits­be­ding­te Leis­tun­gen besteht in der Regel eine War­te­zeit. Eini­ge Anbie­ter haben Sofort­schutz-Tari­fe mit ein­ge­schränk­tem Leis­tungs­um­fang. Ver­glei­chen Sie genau, wel­che Leis­tun­gen unmit­tel­bar ab Beginn greif­bar sind.

Der Leis­tungs­um­fang vari­iert je nach Tarif. In der Regel umfasst er fol­gen­de Berei­che:

  • ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Ope­ra­tio­nen
  • Dia­gnos­tik wie Rönt­gen, MRT, CT oder Blut­un­ter­su­chun­gen
  • Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge
  • ambu­lan­te Behand­lun­gen wie Infu­sio­nen oder The­ra­pien
  • Zahn­be­hand­lun­gen, z. B. Zahn­stein­ent­fer­nung oder FORL-Behand­lun­gen
  • je nach Tarif auch Vor­sor­ge wie Imp­fun­gen oder Wurm­ku­ren
  • teil­wei­se alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den wie Aku­punk­tur oder Laser­the­ra­pie

Vie­le leis­tungs­star­ke Tari­fe beinhal­ten Zahn­be­hand­lun­gen wie Zahn­stein­ent­fer­nung, FORL-Behand­lung, Fül­lun­gen oder Extrak­tio­nen. Häu­fig gilt jedoch eine jähr­li­che Begren­zung, etwa zwi­schen 500 und 750 Euro, oder bestimm­te Bedin­gun­gen müs­sen erfüllt sein. Zahn­leis­tun­gen soll­ten daher immer beson­ders sorg­fäl­tig geprüft wer­den. Über die Uelz­e­ner gibt es auch eine sepa­ra­te Zahn­ver­si­che­rung für Kat­zen.

Ja, vie­le Pre­mi­um­ta­ri­fe schlie­ßen die Behand­lung von FORL und ande­ren resorp­ti­ven Läsio­nen ein. Vor­aus­set­zung ist häu­fig, dass die Erkran­kung nicht bereits vor Ver­trags­ab­schluss bestand. Ach­ten Sie in den Bedin­gun­gen auf Begrif­fe wie „resorp­ti­ve Läsio­nen“ oder „FORL“, da die­se Leis­tun­gen tarif­ab­hän­gig ein­ge­schränkt sein kön­nen.

Typi­sche Aus­schlüs­se sind ange­bo­re­ne Fehl­bil­dun­gen, gene­ti­sche Defek­te, bereits bekann­te Vor­er­kran­kun­gen oder Erkran­kun­gen, die auf­grund feh­len­der Imp­fun­gen ent­ste­hen. Vie­le Ver­si­che­rer ver­lan­gen einen voll­stän­di­gen Impf­schutz, damit Infek­ti­ons­krank­hei­ten wie Kat­zen­schnup­fen oder Kat­zen­seu­che erstat­tet wer­den. Die Details fin­den Sie in den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen.

Eini­ge Ver­si­che­run­gen erstat­ten alter­na­ti­ve Behand­lun­gen wie Laser­the­ra­pie, Aku­punk­tur oder Homöo­pa­thie, sofern sie durch einen Tier­arzt durch­ge­führt wer­den. Der Umfang unter­schei­det sich deut­lich zwi­schen Basis- und Pre­mi­um­ta­ri­fen. Prü­fen Sie, wel­che Metho­den expli­zit ein­ge­schlos­sen sind.

Man­che Tari­fe beinhal­ten eine jähr­li­che Vor­sor­ge­pau­scha­le für Imp­fun­gen, Wurm­ku­ren oder Para­si­ten­pro­phy­la­xe. Die­se Pau­scha­le liegt oft zwi­schen 50 und 100 Euro pro Jahr. In Basis-Tari­fen ist Vor­sor­ge meist nicht ent­hal­ten, wäh­rend sie in höher­wer­ti­gen Tari­fen fes­ter Bestand­teil sein kann.

Vie­le Ver­si­che­rer ver­lan­gen einen voll­stän­di­gen Impf­schutz. Feh­len not­wen­di­ge Imp­fun­gen, kann der Schutz bei bestimm­ten Infek­ti­ons­krank­hei­ten ein­ge­schränkt sein oder ent­fal­len. Der Nach­weis erfolgt meist über den Impf­pass, ent­we­der beim Antrag oder im Leis­tungs­fall.

Wenn die Erkran­kung vor Ver­trags­ab­schluss nicht bekannt war, ist sie in der Regel mit­ver­si­chert. Besteht sie bereits, wird sie häu­fig aus­ge­schlos­sen oder nur ein­ge­schränkt über­nom­men. Für Kat­zen mit erhöh­tem Risi­ko oder ers­ten Sym­pto­men emp­fiehlt sich ein mög­lichst frü­her Abschluss.

Ja. Leis­tungs­star­ke Tari­fe über­neh­men auch Not­dienst­ge­büh­ren nach GOT – ein­schließ­lich Zuschlä­gen für Nacht‑, Wochen­end- oder Fei­er­tags­be­hand­lun­gen. Wich­tig ist der maxi­ma­le GOT-Satz, den der Tarif erstat­tet, zum Bei­spiel bis zum 4‑fachen Satz.

Die monat­li­chen Bei­trä­ge lie­gen — je nach Tarif und Anbie­ter — meist zwi­schen 10 und 60 Euro. Güns­ti­ge OP-Ver­si­che­run­gen star­ten bereits bei rund 10 Euro im Monat, wäh­rend umfas­sen­de Kran­ken­ver­si­che­rungs­ta­ri­fe mit hoher Erstat­tung und gerin­gem Eigen­an­teil deut­lich teu­rer sind. Ent­schei­den­de Fak­to­ren sind Alter, Ras­se, Gesund­heits­zu­stand und der gewünsch­te Leis­tungs­um­fang.

Eine leis­tungs­star­ke Kat­zen­ver­si­che­rung mit OP‑, Behand­lungs- und Vor­sor­ge­schutz kos­tet in der Regel zwi­schen 20 und 50 Euro monat­lich. Tari­fe ohne Selbst­be­tei­li­gung oder mit 100 % Erstat­tung kön­nen auch bis zu 80 Euro kos­ten — je nach Anbie­ter. Ach­ten Sie dar­auf, dass der Tarif mög­lichst vie­le Leis­tun­gen ohne enge Begren­zun­gen abdeckt.

Im Durch­schnitt zah­len Kat­zen­hal­ter für eine voll­wer­ti­ge Kran­ken­ver­si­che­rung rund 25–45 Euro pro Monat, abhän­gig von Alter, Tarif und gewähl­tem Anbie­ter. OP-Ver­si­che­run­gen ohne all­ge­mei­nen Kran­ken­schutz sind bereits für unter 15 Euro zu haben. Prü­fen Sie dabei immer auch War­te­zei­ten und Selbst­be­tei­li­gun­gen.

Bei der Alli­anz begin­nen die Bei­trä­ge für eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung bereits ab 5,91 Euro pro Monat im Basis­schutz. Die­ser deckt nur grund­le­gen­de Leis­tun­gen ab. Umfas­sen­de­re Tari­fe mit höhe­rer Erstat­tung und bes­se­ren Leis­tun­gen kos­ten deut­lich mehr, ins­be­son­de­re bei älte­ren Tie­ren oder bei Ver­zicht auf Selbst­be­tei­li­gung.

Die HUK selbst bie­tet kei­ne eige­ne Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung an, son­dern ver­mit­telt Tari­fe über die Gotha­er. Ein ein­fa­cher OP-Schutz beginnt ab etwa 10 Euro monat­lich, eine voll­wer­ti­ge Kran­ken­ver­si­che­rung kos­tet in der Regel ab 40 Euro pro Kat­ze. Die genaue Bei­trags­hö­he hängt auch hier vom Alter und Gesund­heits­zu­stand Ihrer Kat­ze ab.

Fol­gen­de Fak­to­ren bestim­men die Bei­trags­hö­he:

  • Alter Ihrer Kat­ze: je älter, des­to teu­rer

  • Ras­se: bestimm­te Ras­sen gel­ten als risi­ko­rei­cher

  • Hal­tungs­form: Frei­gän­ger ver­ur­sa­chen ten­den­zi­ell mehr Kos­ten

  • Gesund­heits­zu­stand: Vor­er­kran­kun­gen füh­ren ggf. zu Risi­ko­zu­schlä­gen oder Leis­tungs­aus­schlüs­sen

  • Tarif­aus­wahl: je mehr Leis­tun­gen, des­to höher der Bei­trag

  • Selbst­be­tei­li­gung: Tari­fe ohne SB sind deut­lich teu­rer

Ja, das ist bei vie­len Ver­si­che­rern ein kal­ku­la­to­ri­scher Fak­tor. Frei­gän­ger haben ein höhe­res Unfall­ri­si­ko, was sich im Bei­trag nie­der­schlägt. Rei­ne Woh­nungs­kat­zen ver­ur­sa­chen sta­tis­tisch weni­ger Tier­arzt­kos­ten – ent­spre­chend güns­ti­ger ist oft der Bei­trag.

Eini­ge Ras­sen (z. B. Per­ser, Maine Coon, Bri­tisch Kurz­haar) gel­ten als anfäl­li­ger für bestimm­te Erkran­kun­gen wie HCM, PKD oder Gelenk­pro­ble­me. Ver­si­che­rer kal­ku­lie­ren bei die­sen Ras­sen ein erhöh­tes Risi­ko ein, was sich in höhe­ren Bei­trä­gen oder Aus­schlüs­sen nie­der­schla­gen kann.

Ja, eini­ge Anbie­ter gewäh­ren Rabat­te bei Abschluss meh­re­rer Ver­trä­ge — meist ab der zwei­ten Kat­ze. Typisch sind 5–10 % Nach­lass oder pau­scha­le Preis­nach­läs­se pro Tier. Wich­tig: Jede Kat­ze benö­tigt trotz­dem einen eige­nen Ver­trag.

Die Gesund­heits­pau­scha­le ist ein jähr­li­cher Pau­schal­be­trag (meist 100 €), den eini­ge Ver­si­che­rer für Vor­sor­ge­maß­nah­men wie Imp­fun­gen, Ent­wur­mung oder Zahn­kon­trol­len zah­len. Die­se Leis­tung ist nur in bestimm­ten Pre­mi­um­ta­ri­fen ent­hal­ten — etwa bei der Cle­os Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung oder Uelz­e­ner Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung.

Die Selbst­be­tei­li­gung vari­iert je nach Tarif­mo­dell. Üblich sind 10 % bis 20 % der erstat­tungs­fä­hi­gen Kos­ten oder eine jähr­li­che Pau­scha­le von 100 bis 250 Euro. Man­che Anbie­ter bie­ten auch Tari­fe ohne Selbst­be­tei­li­gung an, die­se haben jedoch meist einen deut­lich höhe­ren Monats­bei­trag. Ach­ten Sie bei Ver­trags­ab­schluss auf die genaue Defi­ni­ti­on in den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen.

Nein. Es gibt sowohl Tari­fe mit Selbst­be­tei­li­gung als auch Vari­an­ten ohne. Tari­fe mit fes­ter oder pro­zen­tua­ler Selbst­be­tei­li­gung sind meist güns­ti­ger im Monats­bei­trag. Bei Tari­fen ohne SB zah­len Sie im Leis­tungs­fall nichts dazu, aller­dings ist der Bei­trag ent­spre­chend höher.

Wenn Ihre Ver­si­che­rung eine Selbst­be­tei­li­gung vor­sieht, wird die­ser Anteil vom Erstat­tungs­be­trag abge­zo­gen. Bei­spiel: Bei 1.000 Euro Tier­arzt­kos­ten und 20 % SB zahlt die Ver­si­che­rung 800 Euro, 200 Euro über­neh­men Sie selbst. Bei fes­ter SB (z. B. 150 Euro pro Jahr) wird der Betrag vom Erstat­tungs­an­spruch jähr­lich abge­zo­gen.

In der Regel ver­lan­gen vie­le Ver­si­che­rer eine Gesund­heits­er­klä­rung — z. B. über Vor­er­kran­kun­gen, aktu­el­le Beschwer­den oder tier­ärzt­li­che Behand­lun­gen. Eine tier­ärzt­li­che Unter­su­chung ist meist nicht not­wen­dig, aber fal­sche Anga­ben kön­nen zum Aus­schluss vom Ver­si­che­rungs­schutz füh­ren. Beson­ders wich­tig ist dies bei älte­ren Kat­zen.

In die­sem Fall endet der Ver­si­che­rungs­ver­trag in der Regel mit dem Tod oder der Abga­be der Kat­ze. Infor­mie­ren Sie Ihre Ver­si­che­rung schrift­lich und legen Sie ggf. einen Nach­weis (z. B. Todes­be­schei­ni­gung vom Tier­arzt oder Abga­be­be­stä­ti­gung) vor. Bereits gezahl­te Bei­trä­ge für nicht mehr ver­si­cher­te Zeit­räu­me wer­den in vie­len Fäl­len antei­lig erstat­tet.

Krank­hei­ten, die bereits vor Ver­si­che­rungs­be­ginn bekannt oder dia­gnos­ti­ziert wur­den, gel­ten als Vor­er­kran­kun­gen. Die­se sind in vie­len Tari­fen dau­er­haft oder für einen gewis­sen Zeit­raum vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen. Eini­ge Ver­si­che­rer bie­ten Tari­fe mit „gede­ckel­ten“ Leis­tun­gen für Vor­er­kran­kun­gen an. Wich­tig: Machen Sie bei Antrag­stel­lung wahr­heits­ge­mä­ße Anga­ben.

Nein. Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung gilt nie rück­wir­kend. Sie erhal­ten erst ab Ver­si­che­rungs­be­ginn und ggf. nach Ablauf der War­te­zeit Leis­tun­gen. Erkran­kun­gen, die bereits vor­her bestan­den, sind in der Regel vom Schutz aus­ge­schlos­sen. Daher ist ein frü­her Abschluss emp­feh­lens­wert.

Ja, das ist grund­sätz­lich mög­lich — aller­dings mit Ein­schrän­kun­gen. Bestehen­de Erkran­kun­gen wer­den meist vom Schutz aus­ge­schlos­sen oder nur teil­wei­se mit­ver­si­chert. Man­che Ver­si­che­rer leh­nen Tie­re mit bestimm­ten Dia­gno­sen kom­plett ab. Prü­fen Sie in jedem Fall die AVB oder las­sen Sie sich vor­ab bera­ten.

Ja, vie­le Ver­si­che­rer set­zen Alters­gren­zen für den Neu­ab­schluss — meist liegt die­se zwi­schen dem 7. und 10. Lebens­jahr. Ist Ihre Kat­ze älter, sind nur noch weni­ge Tari­fe ver­füg­bar oder der Bei­trag deut­lich höher. Wenn die Kat­ze bereits ver­si­chert ist, kann der Schutz aber auch über das Höchst­al­ter hin­aus bestehen blei­ben.

Ja, sofern der Ver­trag recht­zei­tig abge­schlos­sen wur­de, bleibt der Ver­si­che­rungs­schutz lebens­lang bestehen — auch im hohen Alter. Aller­dings kön­nen sich die Bei­trä­ge mit den Jah­ren erhö­hen. Tari­fe mit alters­un­ab­hän­gi­ger Bei­trags­ge­stal­tung bie­ten hier lang­fris­ti­ge Kal­ku­la­ti­ons­si­cher­heit.

Ja, vie­le Anbie­ter pas­sen die Bei­trä­ge alters­ab­hän­gig an. Das bedeu­tet: Mit stei­gen­dem Alter der Kat­ze wird auch der Bei­trag regel­mä­ßig erhöht. Alter­na­tiv bie­ten eini­ge Ver­si­che­rer Tari­fe mit höhe­rem Anfangs­bei­trag an — die­se sind jedoch teu­rer in der Grund­prä­mie aber ver­zich­ten auf Alters­an­pas­sun­gen. Ein Ver­gleich lohnt sich.

Die bes­te Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung ist die, die am bes­ten zu Ihrer Kat­ze und Ihren Anfor­de­run­gen passt. Ach­ten Sie auf einen umfas­sen­den Leis­tungs­um­fang, eine hohe Erstat­tung (idea­ler­wei­se bis zu 100 %), fai­re Selbst­be­tei­li­gung, kur­ze War­te­zei­ten und trans­pa­ren­te Bedin­gun­gen. Sehr gut bewer­te­te sind z. B. Cle­os Kat­zen Kran­ken­ver­si­che­rung, Kat­zen­voll­schutz der Bar­me­nia, Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung von Han­se­Mer­kur und Uelz­e­ner Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung.

Einen ein­heit­li­chen „Test­sie­ger“ gibt es nicht, da Ran­kings je nach Bewer­tungs­kri­te­ri­um (z. B. Preis-Leis­tung, Leis­tungs­um­fang, Kun­den­zu­frie­den­heit) vari­ie­ren. In unab­hän­gi­gen Ver­glei­chen wer­den regel­mä­ßig Tari­fe von Bar­me­nia, Han­se­Mer­kur, Uelz­e­ner und Cle­os als leis­tungs­stark bewer­tet. Ver­glei­chen Sie immer meh­re­re Ange­bo­te indi­vi­du­ell anhand Ihrer Wün­sche und der Lebens­si­tua­ti­on Ihrer Kat­ze.

Die Bar­me­nia Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung bie­tet ver­schie­de­ne Tari­fe mit bis zu 100 % Kos­ten­er­stat­tung, auch für Zahn­be­hand­lun­gen und alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den. Je nach Tarif sind Vor­sor­ge­pau­scha­len, freie Tier­arzt­wahl bis zum 4‑fachen GOT-Satz und Direkt­ab­rech­nung mög­lich. Die Bar­me­nia gilt als einer der leis­tungs­stär­ke­ren Anbie­ter im deut­schen Markt.

Die Cle­os Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung über­zeugt durch ein­fa­che Tarif­struk­tur, moder­ne Leis­tungs­bau­stei­ne und sehr gute digi­ta­le Pro­zes­se. Beson­ders posi­tiv: Die Tari­fe ent­hal­ten Vor­sor­ge­pau­scha­len, eine Erstat­tung bis zu 100 % sowie Zahn­leis­tun­gen (inkl. FORL) — je nach Tarif. Auch Direkt­ab­rech­nung mit Tier­ärz­ten ist mög­lich.

Die Han­se­Mer­kur Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung bie­tet hohe Erstat­tungs­sät­ze, schnel­le Kos­ten­er­stat­tung und eine freie Tier­arzt­wahl. In den Top-Tari­fen sind auch Zahn­be­hand­lun­gen, alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den und eine Erstat­tung zum 4‑fachen GOT-Satz ent­hal­ten. Bei Unfäl­len ent­fällt die War­te­zeit sofort — das bie­tet Sicher­heit direkt nach Ver­si­che­rungs­be­ginn.

Die Uelz­e­ner Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung gehört zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Tier­ver­si­che­rern in Deutsch­land. Sie bie­tet Tari­fe mit hoher Erstat­tung, frei wähl­ba­rer Selbst­be­tei­li­gung und einem sehr brei­ten Leis­tungs­spek­trum — inklu­si­ve OP, ambu­lan­ter Behand­lung und Vor­sor­ge. Die Uelz­e­ner ermög­licht in vie­len Fäl­len eine Direkt­ab­rech­nung mit dem Tier­arzt.

Die War­te­zeit beträgt bei den meis­ten Anbie­tern 30 Tage für all­ge­mei­ne Behand­lun­gen. Für bestimm­te Leis­tun­gen, z. B. Zahn­be­hand­lun­gen oder ortho­pä­di­sche Ein­grif­fe, gel­ten häu­fig War­te­zei­ten von bis zu 3 Mona­ten. Bei Unfäl­len ent­fällt die War­te­zeit in vie­len Tari­fen — etwa bei der Han­se­Mer­kur Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung. Prü­fen Sie die Tarif­be­din­gun­gen genau.

In der Regel ja. Nahe­zu alle Ver­si­che­rer sehen War­te­zei­ten vor – die­se die­nen dem Schutz vor kurz­fris­ti­gem Ver­trags­miss­brauch. Eini­ge Tari­fe bie­ten Sofort­schutz bei Unfäl­len, aber bei Krank­hei­ten, Zahn­schä­den oder Vor­sor­ge ist eine War­te­frist üblich. Nur weni­ge Tari­fe ver­zich­ten voll­stän­dig dar­auf.

Sie kön­nen den Ver­trag in der Regel zum Ende der Lauf­zeit mit einer Frist von einem bis drei Mona­ten kün­di­gen. Auch eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung ist mög­lich — z. B. nach einer Bei­trags­er­hö­hung oder im Scha­dens­fall. Die Kün­di­gung muss schrift­lich erfol­gen, per E‑Mail, Brief oder in man­chen Fäl­len über das Kun­den­por­tal des Anbie­ters.

Die meis­ten Ver­si­che­rer akzep­tie­ren Rech­nun­gen digi­tal – per Kun­den­por­tal, App oder E‑Mail. Wich­tig ist, dass die Rech­nung voll­stän­dig ist und den tier­ärzt­li­chen Behand­lungs­code nach GOT ent­hält. Bei man­chen Anbie­tern ist die Ori­gi­nal­rech­nung erfor­der­lich, vor allem bei pos­ta­li­scher Ein­rei­chung. Ach­ten Sie auf die jewei­li­ge Vor­ga­be Ihres Ver­si­che­rers.

Rei­chen Sie die Rech­nung direkt nach der Behand­lung bei Ihrer Ver­si­che­rung ein – idea­ler­wei­se mit Anga­be Ihrer Ver­si­che­rungs­num­mer und einer kur­zen Beschrei­bung der Dia­gno­se oder des Vor­falls. Eini­ge Anbie­ter – z. B. Cle­os oder Bar­me­nia – bie­ten dafür Apps mit Upload-Funk­ti­on.

Ja, vie­le Anbie­ter ermög­li­chen eine Direkt­ab­rech­nung mit der Tier­arzt­pra­xis, wenn die­se dem zustimmt. Vor­aus­set­zung ist eine Abtre­tungs­er­klä­rung, mit der Sie der Ver­si­che­rung erlau­ben, direkt mit dem Tier­arzt abzu­rech­nen. Sie müs­sen dann nicht in Vor­leis­tung gehen.

Mit einer Abtre­tungs­er­klä­rung über­tra­gen Sie Ihren Erstat­tungs­an­spruch an die Ver­si­che­rung. Die­se zahlt den Rech­nungs­be­trag dann direkt an den Tier­arzt oder die Kli­nik. Sie als Hal­ter unter­schrei­ben das For­mu­lar vor Ort, und die Pra­xis reicht die Rech­nung im Anschluss direkt bei der Ver­si­che­rung ein.

Die Erstat­tung erfolgt in der Regel inner­halb von 7 bis 14 Tagen nach Ein­gang der voll­stän­di­gen Unter­la­gen. Moder­ne Anbie­ter wie Cle­os oder Bar­me­nia erstat­ten oft schon inner­halb weni­ger Werk­ta­ge. Ver­zö­ge­run­gen tre­ten meist nur bei unvoll­stän­di­gen Anga­ben oder Rück­fra­gen auf.

Ein guter Tarif bie­tet hohe Erstat­tungs­quo­ten, kla­re Bedin­gun­gen, kei­ne ver­steck­ten Aus­schlüs­se und eine mög­lichst kur­ze War­te­zeit. Auch die Erstat­tung nach GOT-Satz (idea­ler­wei­se bis zum 4‑fachen Satz), freie Tier­arzt­wahl, Zahn­schutz und Vor­sor­ge­pau­scha­len sind Qua­li­täts­merk­ma­le. Ach­ten Sie zudem auf digi­ta­le Ser­vices wie App, Rech­nung­s­upload und trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Ein Wech­sel ist grund­sätz­lich mög­lich — beach­ten Sie aber Kün­di­gungs­fris­ten beim Alt­ver­trag und War­te­zei­ten beim neu­en Anbie­ter. Zudem kön­nen bei älte­ren oder bereits kran­ken Kat­zen Aus­schlüs­se oder Risi­ko­zu­schlä­ge ent­ste­hen. Kün­di­gen Sie daher erst, wenn die neue Ver­si­che­rung bestä­tigt wur­de.

Die Kat­zen OP-Ver­si­che­rung deckt aus­schließ­lich chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe ab, meist inklu­si­ve Nar­ko­se, Nach­be­hand­lung und Kli­nik­auf­ent­halt. Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung umfasst zusätz­lich auch ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Zahn­schutz und Vor­sor­ge – je nach Tarif. Letz­te­re bie­tet also einen deut­lich umfas­sen­de­ren Schutz.

Die GOT (Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te) legt die Abrech­nungs­grund­la­ge fest. Tier­ärz­te dür­fen den 1- bis 4‑fachen GOT-Satz berech­nen – je nach Auf­wand, Uhr­zeit oder Not­dienst. Ihre Ver­si­che­rung erstat­tet nur bis zur ver­ein­bar­ten GOT-Stu­fe (z. B. 2‑fach oder 4‑fach). Liegt die Rech­nung dar­über, zah­len Sie den Dif­fe­renz­be­trag selbst.

Eini­ge Anbie­ter wie Uelz­e­ner oder Han­se­Mer­kur bie­ten auch für älte­re Kat­zen noch leis­tungs­fä­hi­ge Tari­fe an. Dabei ist mit höhe­ren Bei­trä­gen und ggf. Ein­schrän­kun­gen zu rech­nen. Wich­tig: Je frü­her Sie abschlie­ßen, des­to güns­ti­ger und umfas­sen­der ist der Schutz.

Vie­le Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­run­gen beinhal­ten einen Aus­lands­schutz, meist für Rei­sen inner­halb Euro­pas oder welt­weit — oft bis zu 6 oder 12 Wochen am Stück. Wich­tig ist, dass die Behand­lung von einem zuge­las­se­nen Tier­arzt im Aus­land durch­ge­führt wird. Details zum geo­gra­fi­schen Gel­tungs­be­reich fin­den Sie in den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen des jewei­li­gen Tarifs.

Nein. Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung gilt nie­mals rück­wir­kend. Der Ver­si­che­rungs­schutz beginnt frü­hes­tens ab dem ver­ein­bar­ten Ver­trags­be­ginn und oft erst nach Ablauf der War­te­zeit. Krank­hei­ten oder Beschwer­den, die bereits vor dem Abschluss bekannt waren, sind in der Regel vom Schutz aus­ge­schlos­sen.

Grund­sätz­lich ja: Nach deut­schem Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­setz (§ 92 VVG) darf der Ver­si­che­rer nach jedem regu­lier­ten Scha­den­fall außer­or­dent­lich kün­di­gen — auch in der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung. In der Pra­xis machen davon jedoch nicht alle Anbie­ter Gebrauch. Eini­ge Gesell­schaf­ten wie Cle­os, Bar­me­nia oder Han­se­Mer­kur ver­zich­ten in bestimm­ten Tari­fen ver­trag­lich auf die­ses Kün­di­gungs­recht, solan­ge kei­ne gro­be Täu­schung oder Pflicht­ver­let­zung vor­liegt. Ach­ten Sie bei Ver­trags­ab­schluss gezielt auf die­sen Punkt in den Tarif­be­din­gun­gen oder im Leis­tungs­ver­zeich­nis — das bie­tet Ihnen zusätz­li­che Sicher­heit.

Zahn­erkran­kun­gen wie FORL, Zahn­stein oder Zahn­ex­trak­tio­nen sind nicht in allen Tari­fen ent­hal­ten. Leis­tungs­star­ke Anbie­ter wie Cle­os Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung, Kat­zen­voll­schutz der Uelz­e­ner oder Bar­me­nia Kat­zen Kran­ken­ver­si­che­rung — Pre­mi­um Plus erstat­ten Zahn­be­hand­lun­gen in aus­ge­wähl­ten Tari­fen – teil­wei­se mit jähr­li­cher Begren­zung oder unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen. Ach­ten Sie auf den Punkt „Zahn­be­hand­lung“ in der Tarif­über­sicht.

Seit der letz­ten GOT-Anpas­sung im Jahr 2022 sind die Tier­arzt­kos­ten deut­lich gestie­gen — teil­wei­se um bis zu 100 %. Beson­ders OPs, Not­dienst und Dia­gnos­tik sind teu­er. Vie­le Ver­si­che­rer haben dar­auf reagiert und ihre Leis­tun­gen an den 4‑fachen GOT-Satz ange­passt. Ach­ten Sie bei Ver­trags­ab­schluss dar­auf, wel­che GOT-Stu­fe erstat­tet wird, das schützt vor uner­war­te­ten Eigen­kos­ten.

Wenn Ihre Kat­ze ver­stirbt, endet der Ver­si­che­rungs­ver­trag in der Regel auto­ma­tisch mit dem Todes­da­tum. Infor­mie­ren Sie den Ver­si­che­rer schnellst­mög­lich schrift­lich und legen Sie ggf. eine tier­ärzt­li­che Beschei­ni­gung bei. Vie­le Anbie­ter erstat­ten den zu viel gezahl­ten Bei­trag antei­lig zurück. Eine Kün­di­gung durch Sie ist in die­sem Fall nicht mehr erfor­der­lich.

Wei­te­re häu­fi­ge Fra­gen zur Kat­zen­ab­si­che­rung

Sie möch­ten wis­sen, wel­che Kat­zen­ver­si­che­rung zu Ihrem Tier passt oder ob eine OP-Ver­si­che­rung aus­reicht? In die­sen FAQ-Berei­chen fin­den Sie kom­pak­te Ant­wor­ten auf häu­fi­ge Fra­gen – von Leis­tun­gen und Kos­ten bis zu War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung und Tarif­wahl. So tref­fen Sie fun­dier­te Ent­schei­dun­gen rund um den pas­sen­den Ver­si­che­rungs­schutz für Ihre Kat­ze.

FAQ Kat­zen­ver­si­che­rung

In unse­rem FAQ zur Kat­zen­ver­si­che­rung erfah­ren Sie, wel­che Leis­tun­gen wirk­lich not­wen­dig sind, wie sich Tari­fe unter­schei­den und wann sich eine Kran­ken­ver­si­che­rung im Ver­gleich zur OP-Ver­si­che­rung lohnt. Ide­al für alle, die umfas­send absi­chern möch­ten.

FAQ Kat­zen OP-Ver­si­che­rung

Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf Fra­gen zu Kos­ten, Leis­tun­gen, War­te­zei­ten und Beson­der­hei­ten der Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung. Wir erklä­ren, wie Sie sich vor hohen Ope­ra­ti­ons­kos­ten schüt­zen und wel­che Anbie­ter über­zeu­gen.

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