FellÂpfleÂge beim Hund
GesunÂdes Fell – gesunÂder Hund: So pfleÂgen Sie das HaarÂkleid Ihres VierÂbeiÂners richÂtig
Ein sauÂbeÂres, glänÂzenÂdes Fell ist weit mehr als nur ein optiÂscher PlusÂpunkt – es ist ein SpieÂgelÂbild der GesundÂheit Ihres HunÂdes. FellÂpfleÂge schĂĽtzt vor ParaÂsiÂten, beugt HautÂproÂbleÂmen vor und stärkt die BinÂdung zwiÂschen Mensch und Tier. Doch wie oft sollÂte man bĂĽrsÂten? WelÂche BĂĽrsÂte passt zum FellÂtyp? Und was ist bei FellÂwechÂsel, senÂsiÂbler Haut oder verÂfilzÂtem Fell zu beachÂten?
In dieÂsem RatÂgeÂber erfahÂren Sie, wie Sie die FellÂpfleÂge bei Ihrem Hund richÂtig umsetÂzen – abgeÂstimmt auf FellÂtyp, LebensÂphaÂse und JahÂresÂzeit. Wir erkläÂren, wann proÂfesÂsioÂnelÂle HilÂfe sinnÂvoll ist, welÂche natĂĽrÂliÂchen MitÂtel sich eigÂnen und wie Sie typiÂsche FehÂler verÂmeiÂden. Ob kurzÂhaaÂrig oder langÂhaaÂrig, WelÂpe oder SeniÂor: Mit dem richÂtiÂgen WisÂsen und der pasÂsenÂden RouÂtiÂne bleibt das Fell Ihres HunÂdes gesund, glänÂzend – und frei von ProÂbleÂmen.
Das WichÂtigsÂte im ĂśberÂblick
Schutz, GesundÂheit, WohlÂbeÂfinÂden – was das HunÂdeÂfell alles leisÂtet
WarÂum FellÂpfleÂge beim Hund so wichÂtig ist
Das Fell Ihres HunÂdes ĂĽberÂnimmt weit mehr AufÂgaÂben als bloÂĂźe WärÂmeÂreguÂlieÂrung. Es schĂĽtzt vor UmweltÂeinÂflĂĽsÂsen, zeigt gesundÂheitÂliÂche VerÂänÂdeÂrunÂgen an und beeinÂflusst das WohlÂbeÂfinÂden. VerÂnachÂläsÂsigÂte FellÂpfleÂge kann dageÂgen schnell zu ernstÂhafÂten ProÂbleÂmen fĂĽhÂren.
Das HaarÂkleid eines HunÂdes erfĂĽllt eine VielÂzahl bioÂloÂgiÂscher FunkÂtioÂnen: Es schĂĽtzt die Haut vor UV-StrahÂlung, KälÂte und HitÂze, verÂhinÂdert VerÂletÂzunÂgen durch DorÂnen oder InsekÂtenÂstiÂche und wirkt als natĂĽrÂliÂche BarÂrieÂre gegen Schmutz, KeiÂme und ParaÂsiÂten. GleichÂzeiÂtig transÂporÂtiert das Fell ĂĽber TalgÂdrĂĽÂsen wichÂtiÂge HautÂfetÂte an die OberÂfläÂche – ein natĂĽrÂliÂcher SchutzÂfilm, der FeuchÂtigÂkeit erhält und EntÂzĂĽnÂdunÂgen vorÂbeugt.
Ein gesunÂdes, gepflegÂtes Fell ist desÂhalb nicht nur ein ästheÂtiÂscher Aspekt, sonÂdern ein direkÂtes ZeiÂchen körÂperÂliÂcher GesundÂheit. UmgeÂkehrt kann verÂnachÂläsÂsigÂte FellÂpfleÂge graÂvieÂrenÂde FolÂgen haben: VerÂfilÂzunÂgen fĂĽhÂren zu schmerzÂhafÂter HautÂspanÂnung, SauÂerÂstoffÂmanÂgel unter verÂklebÂtem Haar kann EntÂzĂĽnÂdunÂgen ausÂlöÂsen. UnentÂdeckÂte ParaÂsiÂten wie FlöÂhe oder Zecken bleiÂben bei dichÂtem, ungeÂpflegÂtem Fell oft länÂger unbeÂmerkt – ebenÂso wie kleiÂne VerÂletÂzunÂgen, allÂerÂgiÂsche ReakÂtioÂnen oder HautÂausÂschläÂge.
BesonÂders im FellÂwechÂsel – meist im FrĂĽhÂjahr und Herbst – ist die FellÂpfleÂge entÂscheiÂdend. Alte UnterÂwolÂle muss regelÂmäÂĂźig entÂfernt werÂden, um HitÂzeÂstau und HautÂreiÂzunÂgen zu verÂmeiÂden. LangÂhaaÂriÂge und dicht bepelzÂte HunÂde benöÂtiÂgen hierÂbei deutÂlich mehr UnterÂstĂĽtÂzung als kurzÂhaaÂriÂge RasÂsen. Auch fĂĽr älteÂre TieÂre, die sich selbst nicht mehr ausÂreiÂchend pfleÂgen könÂnen, wird die manuÂelÂle FellÂpfleÂge durch den HalÂter zur PflichtÂaufÂgaÂbe.
Nicht zuletzt stärkt regelÂmäÂĂźiÂge PfleÂge auch die BezieÂhung zwiÂschen Mensch und Hund. Das ruhiÂge BĂĽrsÂten, StreiÂcheln und KonÂtrolÂlieÂren wirkt beruÂhiÂgend, schafft Nähe und hilft, Stress abzuÂbauÂen. So wird die FellÂpfleÂge zu einem fesÂten BestandÂteil der GesundÂheitsÂvorÂsorÂge – körÂperÂlich wie emoÂtioÂnal.
Jeder FellÂtyp braucht seiÂne eigeÂne PfleÂge – worÂauf es wirkÂlich ankommt
FellÂtyÂpen & PfleÂgeÂanÂforÂdeÂrunÂgen im ĂśberÂblick
Ob kurz, lang, drahÂtig oder lockig – das Fell eines HunÂdes bestimmt maĂźÂgebÂlich, wie häuÂfig und auf welÂche WeiÂse es gepflegt werÂden muss. Wer den eigeÂnen Hund und seiÂnen FellÂtyp kennt, kann gezielt die pasÂsenÂde PfleÂgeÂrouÂtiÂne entÂwiÂckeln und typiÂsche ProÂbleÂme verÂmeiÂden.
KurzÂhaaÂriÂges Fell (glatÂtes DeckÂhaar, keiÂne UnterÂwolÂle)
KurzÂhaaÂriÂge HunÂde – wie DoberÂmann, Boxer oder DalÂmaÂtiÂner – benöÂtiÂgen verÂgleichsÂweiÂse wenig PfleÂgeÂaufÂwand. EinÂmal wöchentÂliÂches BĂĽrsÂten mit einem GumÂmiÂhandÂschuh oder einer weiÂchen NaturÂborsÂtenÂbĂĽrsÂte genĂĽgt meist, um lose HaaÂre zu entÂferÂnen und die HautÂdurchÂbluÂtung zu förÂdern. TrotzÂdem sollÂte auch bei kurzÂhaaÂriÂgen RasÂsen der FellÂzuÂstand regelÂmäÂĂźig konÂtrolÂliert werÂden – vor allem im FellÂwechÂsel oder bei HautÂreiÂzunÂgen.
KurzÂhaar mit UnterÂwolÂle (z. B. LabraÂdor, SchäÂferÂhund)
DieÂse FellÂstrukÂtur stellt besonÂdeÂre AnforÂdeÂrunÂgen: Das DeckÂhaar ist kurz, darÂunÂter befinÂdet sich eine dichÂte, saiÂsoÂnal wechÂselnÂde UnterÂwolÂle. GeraÂde im FellÂwechÂsel ist tägÂliÂches BĂĽrsÂten sinnÂvoll, um abgeÂstorÂbeÂne HaaÂre zu entÂferÂnen und HitÂzeÂstau oder JuckÂreiz zu verÂmeiÂden. UnterÂwollÂbĂĽrsÂten oder speÂziÂelÂle EntÂfilÂzungsÂwerkÂzeuÂge sind hier hilfÂreich – wichÂtig ist dabei immer eine schoÂnenÂde AnwenÂdung.
LangÂhaaÂriÂges Fell (z. B. ColÂlie, HavaÂneÂser, AfghaÂne)
LangÂhaaÂriÂge HunÂde benöÂtiÂgen intenÂsiÂve, meist tägÂliÂche PfleÂge. Ohne regelÂmäÂĂźiÂges BĂĽrsÂten kommt es schnell zu KnoÂten, VerÂfilÂzunÂgen und HautÂproÂbleÂmen. Hier empÂfiehlt sich die KomÂbiÂnaÂtiÂon aus grobÂzinÂkiÂgem Kamm, DrahtÂbĂĽrsÂte mit NopÂpen und PfleÂgeÂhandÂschuh. BesonÂders empÂfindÂliÂche Zonen wie Bauch, AchÂseln oder hinÂter den Ohren sollÂten gezielt behanÂdelt werÂden.
StockÂhaar (z. B. HusÂky, MaliÂnois, BerÂner SenÂnenÂhund)
StockÂhaaÂriÂge HunÂde besitÂzen eine dichÂte UnterÂwolÂle und wetÂterÂfesÂtes DeckÂhaar. Sie haaÂren stark im FellÂwechÂsel – oft ĂĽber mehÂreÂre Wochen. BĂĽrsÂten ist in dieÂser Zeit ideaÂlerÂweiÂse tägÂlich notÂwenÂdig. Eine Mischung aus ZupfÂbĂĽrsÂte, Kamm und gegeÂbeÂnenÂfalls FurÂmiÂnaÂtor hilft, abgeÂstorÂbeÂnes Haar zu lösen. WichÂtig: NieÂmals komÂplett scheÂren, da der FellÂschutz sonst dauÂerÂhaft beeinÂträchÂtigt wird.
RauÂhaar / TrimmÂfell (z. B. DrahtÂhaarÂterÂriÂer, SchnauÂzer)
RauÂhaarÂfell benöÂtigt keiÂne klasÂsiÂsche Schur, sonÂdern regelÂmäÂĂźiÂges TrimÂmen. Dabei werÂden abgeÂstorÂbeÂne HaaÂre per Hand oder TrimmÂmesÂser entÂfernt – etwa alle 8–12 Wochen. Wird das RauÂhaarÂfell nicht getrimmt, verÂfilzt es, wird stumpf und verÂliert seiÂne schĂĽtÂzenÂde FunkÂtiÂon. Die PfleÂge zwiÂschenÂdurch erfolgt mit einer weiÂchen DrahtÂbĂĽrsÂte oder einem StrieÂgel.
LockiÂges oder wolÂliÂges Fell (z. B. Pudel, LabraÂdoodÂle)
DieÂse FellÂstrukÂtur wächst konÂtiÂnuÂierÂlich, ohne saiÂsoÂnaÂlen FellÂwechÂsel. Sie verÂfilzt schnell, wenn nicht konÂseÂquent gebĂĽrsÂtet wird – ideaÂlerÂweiÂse mehrÂmals pro Woche. RegelÂmäÂĂźiÂges ScheÂren oder SchneiÂden ist Pflicht. PfleÂgeÂfehÂler fĂĽhÂren bei dieÂsen HunÂden rasch zu HautÂproÂbleÂmen und VerÂknoÂtunÂgen. BesonÂders wichÂtig: Die PfleÂge sollÂte frĂĽh traiÂniert und posiÂtiv verÂknĂĽpft werÂden.
So finÂden Sie das richÂtiÂge WerkÂzeug fĂĽr ein gesunÂdes, gepflegÂtes Fell
BĂĽrsÂten & WerkÂzeugÂwahl – welÂche PfleÂgeÂhilÂfen wirkÂlich sinnÂvoll sind
Die AusÂwahl der pasÂsenÂden BĂĽrsÂte oder des richÂtiÂgen Kamms entÂscheiÂdet maĂźÂgebÂlich darÂĂĽber, wie effekÂtiv und schoÂnend die FellÂpfleÂge verÂläuft. UnterÂschiedÂliÂche FellÂtyÂpen erforÂdern unterÂschiedÂliÂche WerkÂzeuÂge – von der GumÂmiÂbĂĽrsÂte bis zur TrimmÂklinÂge.
Ein häuÂfiÂger FehÂler bei der FellÂpfleÂge besteht darÂin, wahlÂlos zur nächstÂbesÂten BĂĽrsÂte zu greiÂfen. Dabei ist die Wahl des WerkÂzeugs entÂscheiÂdend – nicht nur fĂĽr die PfleÂgeÂleisÂtung, sonÂdern auch fĂĽr das WohlÂbeÂfinÂden des HunÂdes. Wird mit zu harÂten BorsÂten gearÂbeiÂtet oder eine ungeÂeigÂneÂte BĂĽrsÂte verÂwenÂdet, kann es zu HautÂreiÂzunÂgen, VerÂfilÂzunÂgen oder unnöÂtiÂgem Stress komÂmen.
FĂĽr kurzÂhaaÂriÂge HunÂde mit glatÂtem Fell eigÂnen sich weiÂche NaturÂborsÂtenÂbĂĽrsÂten oder GumÂmiÂhandÂschuÂhe. Sie entÂferÂnen lose HaaÂre, stiÂmuÂlieÂren die HautÂdurchÂbluÂtung und sorÂgen fĂĽr Glanz – ohne die empÂfindÂliÂche Haut zu reiÂzen. FĂĽr kurzÂhaaÂriÂge HunÂde mit UnterÂwolÂle, wie LabraÂdor oder SchäÂferÂhund, ist zusätzÂlich der EinÂsatz eines UnterÂwollÂkamms oder eines EntÂfilÂzungsstrieÂgels sinnÂvoll, vor allem wähÂrend des FellÂwechÂsels.
LangÂhaaÂriÂge HunÂde proÂfiÂtieÂren von DrahtÂbĂĽrsÂten mit NopÂpen oder KomÂbiÂbĂĽrsÂten, die VerÂfilÂzunÂgen lösen und gleichÂzeiÂtig schoÂnend durch das Fell gleiÂten. ErgänÂzend kann ein grobÂzinÂkiÂger MetallÂkamm zum EinÂsatz komÂmen, um hartÂnäÂckiÂge KnoÂten zu lösen – besonÂders in empÂfindÂliÂchen BereiÂchen wie AchÂseln, OhrenÂanÂsätÂzen oder hinÂter den OberÂschenÂkeln.
FĂĽr lockiÂges oder wolÂliÂges Fell, wie beim Pudel oder LabraÂdoodÂle, eigÂnen sich sogeÂnannÂte ZupfÂbĂĽrsÂten mit feiÂnen, geboÂgeÂnen MetallÂborsÂten. Sie erreiÂchen auch tieÂferÂlieÂgenÂde HaarÂschichÂten und verÂhinÂdern, dass sich das Fell zu dicht aufÂbaut oder verÂfilzt. RegelÂmäÂĂźiÂges AusÂbĂĽrsÂten ersetzt hier nicht die proÂfesÂsioÂnelÂle Schur, kann sie aber deutÂlich erleichÂtern.
RauÂhaarÂrasÂsen mit TrimmÂfell – etwa TerÂriÂer – benöÂtiÂgen in regelÂmäÂĂźiÂgen AbstänÂden ein fachÂgeÂrechÂtes TrimÂming. HierÂbei wird das abgeÂstorÂbeÂne DeckÂhaar mit einem TrimmÂmesÂser oder per Hand entÂfernt. ZwiÂschen den TrimmÂterÂmiÂnen kann mit einer weiÂchen DrahtÂbĂĽrsÂte vorÂsichÂtig durchÂgeÂbĂĽrsÂtet werÂden, um lose HaaÂre zu entÂferÂnen.
ErgänÂzend zur BĂĽrsÂte könÂnen PfleÂgeÂhandÂschuÂhe, SiliÂkonÂbĂĽrsÂten oder FellÂpfleÂgeÂkämÂme sinnÂvoll sein – je nach EmpÂfindÂlichÂkeit des HunÂdes oder Zweck der AnwenÂdung. HochÂwerÂtiÂge WerkÂzeuÂge, die auf den indiÂviÂduÂelÂlen Bedarf abgeÂstimmt sind, erleichÂtern nicht nur die PfleÂge, sonÂdern sorÂgen auch dafĂĽr, dass sich Ihr Hund dabei wohlÂfĂĽhlt und entÂspannt.
Wenn das Fell wechÂselt – was Ihr Hund jetzt braucht
FellÂwechÂsel beim Hund – was Sie beachÂten mĂĽsÂsen
ZweiÂmal im Jahr steht fĂĽr vieÂle HunÂdeÂhalÂter eine besonÂdeÂre HerÂausÂforÂdeÂrung an: der FellÂwechÂsel. Im FrĂĽhÂjahr und Herbst stößt der Hund sein HaarÂkleid ab – oft sichtÂbar, manchÂmal unterÂschätzt. Mit der richÂtiÂgen PfleÂge könÂnen Sie HautÂreiÂzunÂgen verÂmeiÂden, das WohlÂbeÂfinÂden verÂbesÂsern und das ZuhauÂse sauÂber halÂten.
Der FellÂwechÂsel ist ein natĂĽrÂliÂcher ProÂzess, bei dem sich das HaarÂkleid des HunÂdes an die JahÂresÂzeiÂten anpasst. Im FrĂĽhÂling wird das dichÂte WinÂterÂfell abgeÂstoÂĂźen, um die KörÂperÂtemÂpeÂraÂtur im SomÂmer besÂser zu reguÂlieÂren. Im Herbst wächst wieÂderÂum eine dickeÂre UnterÂwolÂle nach, die vor KälÂte schĂĽtzt. Der WechÂsel dauÂert in der Regel mehÂreÂre Wochen und ist bei vieÂlen RasÂsen mit starÂkem HaarÂverÂlust verÂbunÂden – insÂbeÂsonÂdeÂre bei HunÂden mit dichÂter UnterÂwolÂle wie LabraÂdor, SchäÂferÂhund oder BerÂner SenÂnenÂhund.
WähÂrend dieÂser Zeit ist die FellÂpfleÂge besonÂders wichÂtig. TägÂliÂches BĂĽrsÂten hilft, lose HaaÂre zu entÂferÂnen, verÂfilzÂte UnterÂwolÂle zu lösen und die Haut zu belĂĽfÂten. So wird nicht nur das RisiÂko fĂĽr JuckÂreiz und HautÂentÂzĂĽnÂdunÂgen verÂrinÂgert, sonÂdern auch die BelasÂtung fĂĽr den Hund reduÂziert – denn abgeÂstorÂbeÂne HaaÂre, die nicht entÂfernt werÂden, stauÂen HitÂze, förÂdern BakÂteÂriÂenÂbilÂdung und könÂnen das HautÂkliÂma negaÂtiv beeinÂflusÂsen.
GeeigÂneÂte WerkÂzeuÂge fĂĽr den FellÂwechÂsel sind UnterÂwollÂbĂĽrsÂten, ZupfÂbĂĽrsÂten oder speÂziÂelÂle StrieÂgel, die auch tiefÂsitÂzenÂde HaaÂre erreiÂchen. WichÂtig: NieÂmals mit Kraft arbeiÂten – die BĂĽrsÂte soll das Fell lösen, nicht herÂausÂreiÂĂźen. Bei starÂkem HaarÂausÂfall oder verÂklebÂtem Fell kann auch der Gang zum HunÂdeÂfriÂseur ratÂsam sein, insÂbeÂsonÂdeÂre bei älteÂren oder beweÂgungsÂeinÂgeÂschränkÂten TieÂren.
Auch die ErnähÂrung spielt eine RolÂle: OmeÂga-3-FettÂsäuÂren, BioÂtin und Zink unterÂstĂĽtÂzen Haut und Fell und könÂnen den FellÂwechÂsel posiÂtiv beeinÂflusÂsen. ErgänÂzend dazu helÂfen regelÂmäÂĂźiÂge FellÂkonÂtrolÂlen dabei, ParaÂsiÂten oder HautÂverÂänÂdeÂrunÂgen frĂĽhÂzeiÂtig zu erkenÂnen.
Der FellÂwechÂsel ist kein KrankÂheitsÂsymÂptom – aber er kann fĂĽr Hund und HalÂter zur BelasÂtung werÂden, wenn die PfleÂge verÂnachÂläsÂsigt wird. Wer rechtÂzeiÂtig reagiert und die PfleÂgeÂrouÂtiÂne anpasst, sorgt dafĂĽr, dass der saiÂsoÂnaÂle HaarÂwechÂsel reiÂbungsÂlos verÂläuft und das HaarÂkleid gesund nachÂwächst.
SicherÂheit fĂĽr alle FälÂle – mit der pasÂsenÂden AbsiÂcheÂrung fĂĽr Ihren Hund
DieÂse VerÂsiÂcheÂrunÂgen sollÂten HunÂdeÂhalÂter kenÂnen
UnfälÂle, OpeÂraÂtioÂnen oder rechtÂliÂche StreitÂfälÂle – wer einen Hund hält, sollÂte sich frĂĽhÂzeiÂtig mit dem pasÂsenÂden VerÂsiÂcheÂrungsÂschutz befasÂsen. DieÂse drei VerÂsiÂcheÂrunÂgen gehöÂren zu den wichÂtigsÂten PoliÂcen fĂĽr HunÂdeÂhalÂter und bieÂten finanÂziÂelÂlen RĂĽckÂhalt in kriÂtiÂschen MomenÂten.
HunÂdeÂkranÂkenÂverÂsiÂcheÂrung
Ob akuÂte ErkranÂkung, chroÂniÂsches LeiÂden oder aufÂwenÂdiÂge DiaÂgnosÂtik – TierÂarztÂkosÂten könÂnen schnell hohe SumÂmen erreiÂchen. Eine HunÂdeÂkranÂkenÂverÂsiÂcheÂrung ĂĽberÂnimmt, je nach Tarif, ambuÂlanÂte und staÂtioÂnäÂre BehandÂlunÂgen, MediÂkaÂmenÂte, BildÂgeÂbung und mehr. Sie schĂĽtzt vor finanÂziÂelÂlen BelasÂtunÂgen im KrankÂheitsÂfall und ermögÂlicht die bestÂmögÂliÂche VerÂsorÂgung ohne KomÂproÂmisÂse.
HunÂde-OP-VerÂsiÂcheÂrung
Nicht jede VerÂsiÂcheÂrung deckt OpeÂraÂtioÂnen vollÂstänÂdig ab. Die OP-VerÂsiÂcheÂrung konÂzenÂtriert sich auf chirÂurÂgiÂsche EinÂgrifÂfe – z. B. nach einem Unfall, bei GelenkÂerÂkranÂkunÂgen oder bei MagenÂdreÂhung. Sie ĂĽberÂnimmt NarÂkoÂse, OP-KosÂten, KliÂnikÂaufÂentÂhalt und NachÂsorÂge. BesonÂders sinnÂvoll fĂĽr junÂge, aktiÂve HunÂde oder TieÂre mit erhöhÂtem RisiÂko.
HunÂdeÂhalÂterÂhaftÂpflicht
Wenn der eigeÂne Hund SchäÂden verÂurÂsacht – z. B. einen Unfall ausÂlöst oder eine PerÂson verÂletzt – hafÂten HalÂter in volÂler Höhe. Die HunÂdeÂhalÂterÂhaftÂpflicht schĂĽtzt vor dieÂsen KosÂten und ist in vieÂlen BunÂdesÂlänÂdern gesetzÂlich vorÂgeÂschrieÂben. Sie greift bei Sach‑, PerÂsoÂnen- und VerÂmöÂgensÂschäÂden und gehört zu den wichÂtigsÂten AbsiÂcheÂrunÂgen fĂĽr HunÂdeÂhalÂter.
SanfÂte UnterÂstĂĽtÂzung fĂĽr Haut und Fell – was wirkÂlich hilft
NatĂĽrÂliÂche Ă–le & PfleÂgeÂproÂdukÂte fĂĽr gesunÂdes HunÂdeÂfell
VieÂle HunÂdeÂhalÂter greiÂfen bei der FellÂpfleÂge auf natĂĽrÂliÂche MitÂtel zurĂĽck – ob zur UnterÂstĂĽtÂzung der HautÂgeÂsundÂheit oder zur VerÂbesÂseÂrung des FellÂglanÂzes. Doch nicht jedes Ă–l oder PfleÂgeÂproÂdukt ist fĂĽr jeden Hund geeigÂnet. WichÂtig ist der gezielÂte EinÂsatz – und die richÂtiÂge QuaÂliÂtät.
NatĂĽrÂliÂche Ă–le wie LeinÂöl, LachsÂöl oder KokosÂöl gelÂten als bewährÂte MitÂtel zur UnterÂstĂĽtÂzung der FellÂgeÂsundÂheit. Sie entÂhalÂten wichÂtiÂge OmeÂga-3- und OmeÂga-6-FettÂsäuÂren, die eine posiÂtiÂve WirÂkung auf Haut, FellÂstrukÂtur und ImmunÂabÂwehr haben könÂnen. BesonÂders in der FellÂwechÂselÂzeit proÂfiÂtieÂren vieÂle HunÂde von einer gezielÂten ErgänÂzung – ideaÂlerÂweiÂse in RĂĽckÂspraÂche mit TierÂarzt oder TierÂheilÂprakÂtiÂker.
LeinÂöl zum BeiÂspiel wird häuÂfig innerÂlich angeÂwenÂdet, da es entÂzĂĽnÂdungsÂhemÂmenÂde EigenÂschafÂten besitzt und die Haut von innen herÂaus unterÂstĂĽtzt. LachsÂöl ist reich an EPA und DHA, den wichÂtigsÂten OmeÂga-3-FettÂsäuÂren, die bei troÂckeÂner oder schupÂpiÂger Haut hilfÂreich sein könÂnen. Auch BioÂtin, Zink und VitÂamin E sind in vieÂlen ErgänÂzungsÂmitÂteln entÂhalÂten und traÂgen zur RegeÂneÂraÂtiÂon der HautÂbarÂrieÂre bei.
FĂĽr die äuĂźeÂre PfleÂge werÂden vor allem milÂde, rĂĽckÂfetÂtenÂde HunÂdeÂshamÂpoos empÂfohÂlen – ohne DuftÂstofÂfe, SiliÂkoÂne oder ParaÂbeÂne. Wer seiÂnem Hund etwas Gutes tun möchÂte, greift auf pH-neuÂtraÂle ProÂdukÂte zurĂĽck, die speÂziÂell fĂĽr die empÂfindÂliÂche HunÂdeÂhaut entÂwiÂckelt wurÂden. ErgänÂzend könÂnen auch PfleÂge- oder GlanzÂsprays verÂwenÂdet werÂden, um das BĂĽrsÂten zu erleichÂtern oder flieÂgenÂde HaaÂre zu binÂden.
VorÂsicht ist bei selbstÂgeÂmischÂten HausÂmitÂteln geboÂten: Nicht alle ätheÂriÂschen Ă–le sind fĂĽr HunÂde verÂträgÂlich – TeeÂbaumÂöl etwa kann schon in kleiÂnen MenÂgen toxisch wirÂken. Auch die DosieÂrung bei der innerÂliÂchen Gabe von Ă–len sollÂte sorgÂfälÂtig erfolÂgen. Ein groÂber RichtÂwert liegt bei 1 TeeÂlöfÂfel Ă–l pro 10 KiloÂgramm KörÂperÂgeÂwicht tägÂlich – angeÂpasst an den GesundÂheitsÂzuÂstand und die FĂĽtÂteÂrung.
NaturÂbaÂsierÂte FellÂpfleÂge kann eine sinnÂvolÂle ErgänÂzung sein – vorÂausÂgeÂsetzt, sie wird richÂtig angeÂwenÂdet und nicht als Ersatz fĂĽr eine ausÂgeÂwoÂgeÂne ErnähÂrung oder tierÂärztÂliÂche KonÂtrolÂle missÂverÂstanÂden.
Was HalÂter selbst machen könÂnen – und wann der ProÂfi ran sollÂte
ScheÂren, TrimÂmen & proÂfesÂsioÂnelÂle HilÂfe – wann ist was sinnÂvoll?
Nicht jedes Fell darf einÂfach geschnitÂten oder rasiert werÂden. WähÂrend einiÂge HunÂdeÂrasÂsen regelÂmäÂĂźig geschoÂren werÂden mĂĽsÂsen, ist bei andeÂren das sogeÂnannÂte TrimÂmen unerÂlässÂlich. Und manchÂmal fĂĽhrt kein Weg am ProÂfi vorÂbei – zum Wohl des HunÂdes.
VieÂle HunÂdeÂhalÂter greiÂfen zur ScherÂmaÂschiÂne, wenn das Fell zu lang oder verÂfilzt erscheint – doch das ist nicht immer die richÂtiÂge Lösung. Ob ein Hund geschoÂren, getrimmt oder einÂfach regelÂmäÂĂźig gebĂĽrsÂtet werÂden sollÂte, hängt maĂźÂgebÂlich vom FellÂtyp ab.
RasÂsen mit konÂtiÂnuÂierÂlich wachÂsenÂdem Fell – wie Pudel, Bichon FriÂsĂ© oder HavaÂneÂser – mĂĽsÂsen regelÂmäÂĂźig geschoÂren oder geschnitÂten werÂden. Hier wächst das Fell nach, ohne sich selbstÂstänÂdig zu erneuÂern. Wird es nicht gekĂĽrzt, verÂfilzt es und beeinÂträchÂtigt das WohlÂbeÂfinÂden des HunÂdes.
HunÂde mit TrimmÂfell – etwa TerÂriÂer, SchnauÂzer oder RauÂhaarÂdaÂckel – benöÂtiÂgen dageÂgen ein regelÂmäÂĂźiÂges TrimÂmen. Dabei werÂden abgeÂstorÂbeÂne DeckÂhaaÂre hänÂdisch oder mit einem TrimmÂmesÂser entÂfernt. Das ist nicht nur wichÂtig fĂĽr die Optik, sonÂdern auch fĂĽr die HautÂgeÂsundÂheit, denn abgeÂstorÂbeÂnes Haar verÂstopft Poren und kann zu JuckÂreiz oder EkzeÂmen fĂĽhÂren. Ein regelÂmäÂĂźiÂger TrimmÂrhythÂmus (alle 8 bis 12 Wochen) wird empÂfohÂlen – bei unsiÂcheÂrer HandÂhaÂbung am besÂten durch einen HunÂdeÂfriÂseur.
HunÂde mit StockÂhaar, UnterÂwolÂle oder dopÂpelÂtem FellÂaufÂbau – z. B. HusÂky, SchäÂferÂhund oder GolÂden RetrieÂver – sollÂten in der Regel nicht geschoÂren werÂden. Ein einÂmal abraÂsierÂtes DeckÂhaar wächst oft nicht gleichÂmäÂĂźig oder vollÂstänÂdig nach. Das natĂĽrÂliÂche WärÂmeÂreguÂlaÂtiÂonsÂsysÂtem des HunÂdes wird dadurch gestört – im SomÂmer wie im WinÂter. StattÂdesÂsen sollÂte die UnterÂwolÂle grĂĽndÂlich ausÂgeÂbĂĽrsÂtet werÂden, besonÂders wähÂrend des FellÂwechÂsels.
ProÂfesÂsioÂnelÂle HilÂfe ist immer dann ratÂsam, wenn der Hund starÂke VerÂfilÂzunÂgen hat, Angst vor der FellÂpfleÂge zeigt oder der HalÂter sich unsiÂcher im Umgang mit ScheÂre, TrimmÂwerkÂzeug oder ScherÂmaÂschiÂne fĂĽhlt. Ein ausÂgeÂbilÂdeÂter HunÂdeÂfriÂseur erkennt FellÂproÂbleÂme frĂĽhÂzeiÂtig, berät zu PfleÂgeÂinterÂvalÂlen und sorgt fĂĽr eine schoÂnenÂde BehandÂlung – auch bei senÂsiÂblen oder älteÂren HunÂden.
Was Sie bei der FellÂpfleÂge unbeÂdingt verÂmeiÂden sollÂten
HäuÂfiÂge FehÂler & RisiÂken bei der FellÂpfleÂge
Gute Absicht allein reicht bei der FellÂpfleÂge nicht aus – vieÂle HalÂter machen unbeÂwusst FehÂler, die Haut und Fell schäÂdiÂgen könÂnen. Damit es gar nicht so weit kommt, sollÂten typiÂsche PfleÂgeÂfehÂler frĂĽhÂzeiÂtig erkannt und verÂmieÂden werÂden.
Ein häuÂfiÂger FehÂler ist die falÂsche WerkÂzeugÂwahl. Wer bei einem langÂhaaÂriÂgen Hund mit einer zu groÂben BĂĽrsÂte arbeiÂtet, erreicht die UnterÂwolÂle nicht – umgeÂkehrt kann eine zu harÂte BĂĽrsÂte bei kurzÂhaaÂriÂgen TieÂren die Haut reiÂzen oder verÂletÂzen. Auch KämÂme mit scharÂfen ZinÂken könÂnen MikroÂrisÂse verÂurÂsaÂchen, die HautÂproÂbleÂme begĂĽnsÂtiÂgen.
Ein weiÂteÂrer häuÂfiÂger IrrÂtum ist zu selÂteÂnes oder falÂsches BĂĽrsÂten. GeraÂde wähÂrend des FellÂwechÂsels reicht einÂmal wöchentÂliÂches KämÂmen oft nicht aus. VerÂfilÂzunÂgen entÂsteÂhen schnell – besonÂders an den InnenÂschenÂkeln, hinÂter den Ohren oder im AchÂselÂbeÂreich – und fĂĽhÂren bei BeweÂgung zu SchmerÂzen oder HautÂentÂzĂĽnÂdunÂgen. DieÂse KnoÂten lasÂsen sich späÂter nur noch mit MĂĽhe entÂferÂnen oder mĂĽsÂsen herÂausÂgeÂschnitÂten werÂden.
EbenÂfalls proÂbleÂmaÂtisch ist das unbeÂdachÂte ScheÂren von RasÂsen mit UnterÂwolÂle. Bei SchäÂferÂhunÂden, HusÂkys oder RetrieÂvern schaÂdet ein RasieÂren dem natĂĽrÂliÂchen FellÂschutz. Die FolÂge könÂnen HitÂzeÂstau, SonÂnenÂbrand oder langÂfrisÂtiÂge StöÂrunÂgen im HaarÂwachsÂtum sein. StattÂdesÂsen sollÂte die UnterÂwolÂle konÂseÂquent ausÂgeÂbĂĽrsÂtet werÂden.
Ein oft unterÂschätzÂtes RisiÂko sind ungeÂeigÂneÂte PfleÂgeÂproÂdukÂte. MenÂschenÂshamÂpoos oder stark parÂfĂĽÂmierÂte ProÂdukÂte stöÂren den pH-Wert der HunÂdeÂhaut und könÂnen zu JuckÂreiz oder HautÂirÂriÂtaÂtioÂnen fĂĽhÂren. Auch verÂmeintÂlich natĂĽrÂliÂche MitÂtel wie TeeÂbaumÂöl könÂnen fĂĽr HunÂde toxisch sein – schon in gerinÂgen MenÂgen.
Nicht zuletzt ist auch das FehlÂverÂhalÂten des HalÂters wähÂrend der PfleÂge ein FakÂtor: UnruÂhe, HekÂtik oder fehÂlenÂde RouÂtiÂne machen den Hund nerÂvös und fĂĽhÂren zu Stress. Wird die FellÂpfleÂge zur negaÂtiÂven ErfahÂrung, wird sie beim nächsÂten Mal umso schwieÂriÂger. Eine ruhiÂge UmgeÂbung, posiÂtiÂve BestärÂkung und regelÂmäÂĂźiÂge PfleÂgeÂinterÂvalÂle helÂfen, das VerÂtrauÂen des HunÂdes zu stärÂken.
Wer dieÂse FehÂler kennt und bewusst meiÂdet, legt die GrundÂlaÂge fĂĽr eine gesunÂde, effekÂtiÂve und stressÂfreie FellÂpfleÂge – im SinÂne des TieÂres und der gemeinÂsaÂmen BezieÂhung.
Mehr WisÂsen fĂĽr den AllÂtag mit Ihrem Hund
DieÂse TheÂmen könnÂten Sie ebenÂfalls interÂesÂsieÂren
HunÂdeÂkrankÂheiÂten
Ob DurchÂfall, HautÂausÂschlag oder AppeÂtitÂloÂsigÂkeit – vieÂle gesundÂheitÂliÂche ProÂbleÂme bei HunÂden beginÂnen schleiÂchend. Wer SymÂptoÂme frĂĽh erkennt, kann KomÂpliÂkaÂtioÂnen verÂmeiÂden und dem Tier unnöÂtiÂges Leid erspaÂren. DieÂser BeiÂtrag zeigt, welÂche AnzeiÂchen ernst zu nehÂmen sind, wann ein TierÂarztÂbeÂsuch notÂwenÂdig wird und wie Sie mit HausÂmitÂteln richÂtig umgeÂhen.
HunÂdeÂhalÂtung
Von der sicheÂren UmgeÂbung ĂĽber die richÂtiÂge AusÂlasÂtung bis hin zur emoÂtioÂnaÂlen BinÂdung: Eine artÂgeÂrechÂte HunÂdeÂhalÂtung bedeuÂtet weit mehr als FutÂter und SpaÂzierÂgänÂge. LerÂnen Sie, was HunÂde im AllÂtag brauÂchen, welÂche typiÂschen HalÂtungsÂfehÂler es zu verÂmeiÂden gilt und wie Sie Ihrem Hund ein staÂbiÂles, gesunÂdes Umfeld bieÂten.
UnseÂre empÂfohÂleÂnen BeiÂträÂge
Sie möchÂten sich weiÂter inforÂmieÂren? Hier finÂden Sie weiÂteÂre hilfÂreiÂche InhalÂte rund um ErnähÂrung, HalÂtung und GesundÂheit.
ZusamÂmenÂfasÂsung
Die FellÂpfleÂge ist weit mehr als eine kosÂmeÂtiÂsche MaĂźÂnahÂme – sie ist ein zenÂtraÂler BestandÂteil der GesundÂheitsÂvorÂsorÂge beim Hund. Ein gepflegÂtes Fell schĂĽtzt vor äuĂźeÂren EinÂflĂĽsÂsen, reguÂliert die KörÂperÂtemÂpeÂraÂtur und signaÂliÂsiert, ob es dem Tier körÂperÂlich gut geht. Je nach FellÂtyp unterÂscheiÂden sich AufÂwand und WerkÂzeuÂge deutÂlich: WähÂrend kurzÂhaaÂriÂge HunÂde meist mit wöchentÂliÂcher PfleÂge ausÂkomÂmen, brauÂchen langÂhaaÂriÂge und unterÂwolÂliÂge RasÂsen oft tägÂliÂche UnterÂstĂĽtÂzung – besonÂders im FellÂwechÂsel.
Mit der richÂtiÂgen BĂĽrsÂte, einer angeÂpassÂten RouÂtiÂne und einem guten VerÂständÂnis fĂĽr die BedĂĽrfÂnisÂse des eigeÂnen HunÂdes lässt sich die FellÂpfleÂge stressÂfrei und wirÂkungsÂvoll in den AllÂtag inteÂgrieÂren. Auch natĂĽrÂliÂche PfleÂgeÂproÂdukÂte, sinnÂvolÂle NahÂrungsÂerÂgänÂzunÂgen und gegeÂbeÂnenÂfalls proÂfesÂsioÂnelÂle UnterÂstĂĽtÂzung könÂnen dazu beiÂtraÂgen, HautÂproÂbleÂme zu verÂmeiÂden und die FellÂgeÂsundÂheit langÂfrisÂtig zu förÂdern. Wer FehÂler wie falÂsches ScheÂren, ungeÂeigÂneÂte ProÂdukÂte oder VerÂnachÂläsÂsiÂgung verÂmeiÂdet, sorgt nicht nur fĂĽr ein schöÂnes ErscheiÂnungsÂbild – sonÂdern auch fĂĽr das WohlÂbeÂfinÂden seiÂnes VierÂbeiÂners.
häuÂfiÂge FraÂgen
Wie erkenÂne ich, ob mein Hund verÂfilzÂtes Fell hat?
VerÂfilÂzunÂgen sind meist tastÂbar und entÂsteÂhen bevorÂzugt in BereiÂchen mit viel ReiÂbung, z. B. hinÂter den Ohren, in den AchÂseln oder an den InnenÂschenÂkeln. Ist das Fell knoÂtig, lässt sich schwer kämÂmen oder fĂĽhlt sich hart an, sollÂten Sie es konÂtrolÂliert ausÂbĂĽrsÂten oder ggf. fachÂgeÂrecht schneiÂden lasÂsen.
Kann zu häuÂfiÂges Baden dem HunÂdeÂfell schaÂden?
Ja. Zu häuÂfiÂges Baden – besonÂders mit falÂschem ShamÂpoo – kann den natĂĽrÂliÂchen SchutzÂfilm der Haut zerÂstöÂren und zu TroÂckenÂheit, JuckÂreiz oder IrriÂtaÂtioÂnen fĂĽhÂren. HunÂde sollÂten nur bei Bedarf und mit pH-neuÂtraÂlem HunÂdeÂshamÂpoo gebaÂdet werÂden. Im RegelÂfall genĂĽgt das alle 6 bis 8 Wochen.
WelÂche FellÂpfleÂge braucht ein Hund im WinÂter?
Im WinÂter ist das Fell besonÂders wichÂtig fĂĽr den KälÂteÂschutz. Es sollÂte sauÂber, troÂcken und frei von VerÂkleÂbunÂgen sein. VerÂfilzÂte UnterÂwolÂle kann die IsoÂlaÂtiÂonsÂwirÂkung beeinÂträchÂtiÂgen. AuĂźerÂdem sollÂten StreuÂsalzÂrĂĽckÂstänÂde an PfoÂten und Bauch nach dem SpaÂzierÂgang regelÂmäÂĂźig entÂfernt werÂden.
Wann ist ein Besuch beim HunÂdeÂfriÂseur wirkÂlich sinnÂvoll?
Ein Besuch beim HunÂdeÂfriÂseur empÂfiehlt sich bei RasÂsen mit Trimm- oder SchneiÂdeÂfell, bei starÂken VerÂfilÂzunÂgen, bei sehr unruÂhiÂgen oder älteÂren TieÂren sowie immer dann, wenn Sie sich unsiÂcher im Umgang mit ScheÂre, TrimÂmer oder PfleÂgeÂproÂdukÂten fĂĽhÂlen.