Hova­wart: Wesen, Hal­tung und Gesund­heit

Steck­brief, Erzie­hung, Pfle­ge und typi­sche Kos­ten. Damit Sie sicher ein­schät­zen, ob der Hova­wart zu Ihnen passt.

Hovawart Welpe mit schwarzem Fell und braunen Abzeichen steht aufmerksam im Garten

Hova­wart im All­tag: Für wen passt die­se Ras­se wirk­lich?

Der Hova­wart ist ein Hund mit kla­rer Hal­tung: wach­sam, selbst­be­wusst und eng an sei­ne Men­schen gebun­den. Er kann ein groß­ar­ti­ger Fami­li­en­hund sein, wenn Füh­rung und Regeln ver­läss­lich sind. Sei­ne Schutz­be­reit­schaft ist kein Deko Merk­mal, sie zeigt sich im All­tag an der Tür, im Gar­ten, bei Besuch und bei Begeg­nun­gen unter­wegs. Wer hier früh Ord­nung rein­bringt, bekommt einen Hund, der mit­denkt und zuver­läs­sig bleibt. Wer Gren­zen mal setzt und mal nicht, lädt den Hova­wart ein, selbst zu ent­schei­den und das endet oft in Stress, Zie­hen, Bel­len oder stän­di­ger Kon­trol­le.

Vie­le Hova­war­te ent­wi­ckeln sich men­tal eher lang­sam, das macht die ers­ten Jah­re anspruchs­voll. Geduld, sau­be­res Trai­ning und ein guter Plan für Ruhe sind wich­ti­ger als stun­den­lan­ges „Aus­po­wern“. Dazu kommt die finan­zi­el­le Sei­te: Bei einem kräf­ti­gen, akti­ven Hund sind die teu­ren Fäl­le häu­fig Ver­let­zun­gen, Ortho­pä­die oder auf­wen­di­ge Dia­gnos­tik mit meh­re­ren Ter­mi­nen. Wenn Sie früh die rich­ti­gen Rou­ti­nen auf­bau­en und die Absi­che­rung pas­send wäh­len, blei­ben Ent­schei­dun­gen im Ernst­fall ruhig und klar. In den nächs­ten Abschnit­ten erfah­ren Sie, wor­auf es bei Hal­tung, Erzie­hung, Pfle­ge und Gesund­heits­ri­si­ken ankommt und wie Sie typi­sche Kos­ten­fal­len ver­mei­den.

Inhalts­ver­zeich­nis
Hovawart steht auf einem Steg am Wasser mit Blick in die Kamera

Steck­brief: Hova­wart

Vom Hof­wäch­ter zur moder­nen Gebrauchs­hun­de­ras­se

Geschich­te und Her­kunft des Hova­warts

Der Hova­wart ist eng mit dem klas­si­schen „Haus und Hof“-Gedanken ver­bun­den. Sei­ne Her­kunft erklärt, war­um die­se Ras­se bis heu­te wach­sam ist, Ver­ant­wor­tung über­nimmt und gleich­zei­tig eine enge Bin­dung zu ihrer Fami­lie auf­baut.

Schon der Name ist Pro­gramm: „Hova­wart“ setzt sich aus den mit­tel­hoch­deut­schen Bestand­tei­len für Hof und Wäch­ter zusam­men. Der Begriff steht his­to­risch für Hun­de, die Hof und Besitz sichern soll­ten. Die­se Rol­le prägt die Hun­de­ras­se bis heu­te, denn ein Hund, der über Jah­re selek­tiert wur­de, um eigen­stän­dig auf­zu­pas­sen, bringt Wach­sam­keit und Ent­schei­dungs­freu­de von Natur aus mit.

Der Hova­wart, wie wir ihn heu­te ken­nen, ist kei­ne zufäl­li­ge „Lau­ne der Natur“, son­dern das Ergeb­nis geziel­ter Zucht­ar­beit im 20. Jahr­hun­dert. Ab 1922 wur­de in Deutsch­land begon­nen, einen klar defi­nier­ten Hun­de­typ sys­te­ma­tisch her­aus­zu­züch­ten. Als Basis dien­ten typ­ähn­li­che Hof­hun­de, die man damals noch auf Bau­ern­hö­fen fand, ergänzt durch Ein­kreu­zun­gen ver­schie­de­ner gro­ßer Gebrauchs­hund­ty­pen, um Aus­se­hen, Wet­ter­fes­tig­keit und Wesens­merk­ma­le zu fes­ti­gen.

Die frü­he Zucht ist eng mit Kurt Fried­rich König ver­bun­den. In den 1920er Jah­ren wur­de das Ziel ver­folgt, einen ner­ven­star­ken, belast­ba­ren und ver­läss­li­chen Wäch­ter­hund zu for­men, der gleich­zei­tig als Fami­li­en­hund geführt wer­den kann. Ein wich­ti­ger Mei­len­stein: 1937 erfolg­te die Aner­ken­nung als Ras­se, 1964 wur­de der Hova­wart als Gebrauchs­hund aner­kannt.

Für Sie im All­tag bedeu­tet die­se Her­kunft vor allem eins: Der Hova­wart ist kein Hund, der sich „von selbst“ in jede Situa­ti­on ein­fügt. Sein natür­li­cher Anspruch, Haus, Men­schen und Umfeld im Blick zu behal­ten, ist tief ver­an­kert. Wer ihn fair führt, kla­re Gren­zen setzt und Ruhe genau­so ernst nimmt wie Beschäf­ti­gung, bekommt einen Hund mit ech­ter Sta­bi­li­tät. Wer Füh­rungs­lü­cken lässt, bekommt schnell einen Hund, der Ver­ant­wor­tung über­nimmt, auch wenn das im Fami­li­en­le­ben nicht immer passt.

Wach­sam­keit sinn­voll len­ken, All­tag ent­spannt hal­ten

Hal­tung und Erzie­hung beim Hova­wart: kla­re Regeln statt Dau­er­stress

Der Hova­wart ist ein Fami­li­en­hund mit ech­tem Wäch­ter­herz. Er wird dann rich­tig ange­nehm, wenn Sie früh Zustän­dig­kei­ten klä­ren und ihm bei­brin­gen, wann er mel­den darf und wann Ruhe ange­sagt ist.

Für die Hal­tung zählt weni­ger, ob Sie Haus oder Woh­nung haben, son­dern ob der Hund wirk­lich Teil des All­tags ist. Der Hova­wart bin­det sich stark an sei­ne Bezugs­per­so­nen und möch­te in der Nähe sei­ner Men­schen leben. Rei­ne „Gar­ten­hal­tung“ macht ihn sel­ten aus­ge­gli­che­ner, oft eher wach­sa­mer, weil er sich per­ma­nent ver­ant­wort­lich fühlt. Sinn­voll sind fes­te Tages­rhyth­men mit kla­ren Ruhe­zei­ten, damit der Hund nicht dau­er­haft im Beob­ach­tungs­mo­dus bleibt.

Das Kern­the­ma ist sein Schutz und Ter­ri­to­ri­al­ver­hal­ten. Das ist gewollt, Aggres­si­vi­tät nicht. In der Pra­xis bedeu­tet das: Sie über­neh­men Tür, Grund­stück und Besuch. Eta­blie­ren Sie ein kla­res Ritu­al für die Klin­gel, der Hund geht auf sei­nen Platz, Sie öff­nen, der Hund darf erst nach Frei­ga­be begrü­ßen. Im Gar­ten hel­fen Gren­zen, Sicht­schutz an neur­al­gi­schen Stel­len und kla­re Regeln, wann bewacht wird und wann nicht. Je bes­ser Sie Besu­cher und All­tags­si­tua­tio­nen struk­tu­rie­ren, des­to weni­ger trifft der Hund eige­ne Ent­schei­dun­gen, die spä­ter schwer zu kor­ri­gie­ren sind.

In der Erzie­hung funk­tio­niert beim Hova­wart ruhi­ge Kon­se­quenz bes­ser als Druck. Er ist intel­li­gent, selbst­stän­dig und möch­te den Sinn einer Auf­ga­be ver­ste­hen. Set­zen Sie auf kur­ze, kla­re Signa­le, sau­be­res Timing und beloh­nen Sie das Ver­hal­ten, das Sie im All­tag brau­chen: Blick­kon­takt, Abwar­ten, Rück­ruf, Lei­nen­ru­he und ein ver­läss­li­ches Abbruch­si­gnal. Sozia­li­sie­rung heißt hier: kon­trol­lier­te Situa­tio­nen, in denen der Hund lernt, dass Sie die Lage im Griff haben. Zu viel „ein­fach machen las­sen“ erzeugt schnell Miss­trau­en gegen­über Frem­den, zu viel Akti­on macht den Hund unnö­tig hoch.

Pla­nen Sie Ent­wick­lung und Aus­las­tung rea­lis­tisch. Vie­le Hova­war­te rei­fen men­tal spä­ter, des­halb lohnt sich ein Trai­nings­plan, der Frust­to­le­ranz und Impuls­kon­trol­le früh auf­baut und nicht nur auf Tem­po setzt. Für Beschäf­ti­gung eig­nen sich Auf­ga­ben mit Kopf und Nase, zum Bei­spiel Obe­dience, Dum­my­ar­beit oder Ret­tungs­hun­de­ar­beit. Sport­ar­ten mit vie­len Sprün­gen soll­ten Sie erst star­ten, wenn Kör­per und Tech­nik sta­bil sind, damit Sie Gelen­ke und Bän­der nicht unnö­tig belas­ten.

Selbst­be­wusst, fami­li­en­be­zo­gen und mit ech­tem Wäch­ter­in­stinkt

Cha­rak­ter des Hova­warts: So tickt er wirk­lich

Der Hova­wart ist als Gebrauchs­hund gezüch­tet und bringt eine Mischung mit, die im All­tag viel Posi­ti­ves hat, aber Füh­rung ver­langt: Er ist in der Anla­ge aus­ge­gli­chen und gut­ar­tig, dazu kom­men Schutz­trieb, Selbst­si­cher­heit und Belast­bar­keit. Gleich­zei­tig ist Wach­sam­keit kein „Schal­ter“, den man ein­fach aus­knipst. Der Hund bewer­tet Situa­tio­nen mit, beson­ders rund um Haus, Gar­ten und Besuch, und braucht des­halb kla­re Zustän­dig­kei­ten, damit er nicht selbst das Kom­man­do über­nimmt.

Typisch ist die star­ke Bin­dung an die Fami­lie. Vie­le Hova­war­te möch­ten mit­ten im Leben dabei sein und suchen Nähe, ohne stän­dig auf­dring­lich zu sein. Jagd­li­che Moti­va­ti­on ist bei vie­len eher gering aus­ge­prägt, was den All­tag erleich­tern kann. Gegen­über Frem­den sind sie oft zunächst zurück­hal­tend, nicht aus Unsi­cher­heit, son­dern weil sie prü­fen. Genau hier zählt gute Sozia­li­sie­rung mit kla­ren Regeln, damit aus Wach­sam­keit kei­ne Dau­er­an­span­nung wird.

Was man rea­lis­tisch ein­pla­nen soll­te: Der Hova­wart gilt als eher spät­reif, die ers­ten Jah­re brau­chen Zeit, Geduld und sau­be­re Rou­ti­nen. Er arbei­tet gern mit, wenn Füh­rung ver­läss­lich ist, kann aber eigen­stän­dig ent­schei­den, wenn Regeln schwim­men. Wer ihm früh bei­bringt, zwi­schen „mel­den“ und „ent­span­nen“ zu wech­seln, bekommt einen sehr sta­bi­len Beglei­ter, der in der Fami­lie sou­ve­rän bleibt.

Stär­ken

Schwä­chen

Kraft­voll gebaut, wet­ter­fest im Fell, klar im Typ

Kör­per­li­che Merk­ma­le des Hova­warts: Kör­per­bau, Fell und Far­ben

Der Hova­wart ist ein kräf­ti­ger, mit­tel­gro­ßer Gebrauchs­hund mit lan­gem Fell und klar erkenn­ba­rem Geschlechts­un­ter­schied. Er wirkt nicht „mas­sig um jeden Preis“, son­dern eher ath­le­tisch und belast­bar, genau pas­send zu sei­ner Auf­ga­be als wach­sa­mer Beglei­ter.

Der Kör­per ist leicht gestreckt. Die Län­ge liegt typi­scher­wei­se etwas über der Wider­rist­hö­he, wodurch der Hova­wart sta­bil wirkt, aber trotz­dem beweg­lich bleibt. Sein Gang­werk ist aus­grei­fend und har­mo­nisch, das passt zu einem Hund, der im All­tag Aus­dau­er mit­bringt und nicht nur kur­ze Sprints.

Am Kopf zeigt sich der „erns­te“ Aus­druck: kräf­ti­ger Schä­del, gut ent­wi­ckel­te Schnau­ze, eng anlie­gen­de Lef­zen. Die Ohren sind drei­eckig und hän­gen seit­lich anlie­gend, die Augen sind braun und ver­mit­teln einen wachen, siche­ren Blick. Das Gesamt­bild ist selbst­be­wusst, ohne über­trie­be­ne Schär­fe in der Optik.

Das Fell ist ein wich­ti­ger Teil der Ras­se­merk­ma­le: kräf­ti­ges Lang­haar, leicht gewellt und anlie­gend, mit eher wenig Unter­wol­le. Beson­ders üppig ist es an Brust, Bauch, Rück­sei­te der Vor­der­läu­fe, Ober­schen­keln und an der Rute, wäh­rend es am Kopf und an den Vor­der­sei­ten der Läu­fe kür­zer ist. Das erklärt auch den Pfle­ge­be­darf: regel­mä­ßig bürs­ten, in Fell­wech­sel­pha­sen enger dran­blei­ben, damit Unter­wol­le und lose Haa­re nicht „ste­hen blei­ben“.

Bei den Far­ben gibt es drei klar defi­nier­te Farb­schlä­ge: blond, schwarz und schwarz­mar­ken. Schwarz­mar­ken bedeu­tet schwar­zes, glän­zen­des Haar mit mit­tel­blon­den Abzei­chen an typi­schen Stel­len (unter ande­rem im Gesicht, an Brust und Läu­fen). In der Grö­ße lie­gen Rüden meist bei 63–70 cm, Hün­din­nen bei 58–65 cm Wider­rist­hö­he. Im All­tag sieht man den Unter­schied oft deut­lich, Rüden wir­ken häu­fig spür­bar kräf­ti­ger.

Tier­arzt­kos­ten absi­chern, Haf­tungs­ri­si­ken abfe­dern, All­tag ruhi­ger machen

Wel­che Ver­si­che­run­gen für den Hova­wart wirk­lich sinn­voll sind

Der Hova­wart ist kräf­tig, wach­sam und oft drau­ßen aktiv. Das macht ihn zu einem tol­len Beglei­ter, erhöht aber auch das Risi­ko für teu­re Behand­lun­gen und Scha­dens­fäl­le. Mit der pas­sen­den Absi­che­rung bleibt das im Ernst­fall beherrsch­bar.

Bei einem gro­ßen, bewe­gungs­freu­di­gen Hund ent­ste­hen hohe Kos­ten sel­ten durch Klei­nig­kei­ten, son­dern durch den Weg zur Dia­gno­se und die Nach­be­hand­lung. Bild­ge­bung, Medi­ka­men­te, sta­tio­nä­re Ver­sor­gung, Ope­ra­tio­nen und Phy­sio­the­ra­pie kön­nen sich schnell addie­ren, beson­ders nach Ver­let­zun­gen beim Toben, Trai­ning oder auf glat­tem Unter­grund. Dazu kommt: Im Not­dienst kön­nen Rech­nun­gen deut­lich höher aus­fal­len als bei einem nor­ma­len Ter­min. Wer das ein­mal erlebt hat, ver­steht, war­um Plan­bar­keit hier so wich­tig ist.

Wenn Sie das brei­te Kos­ten­ri­si­ko abfe­dern möch­ten, ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung meist die nahe­lie­gends­te Lösung. Sie kann je nach Tarif ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, The­ra­pien und häu­fig auch Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Vor und Nach­sor­ge abde­cken. Prak­tisch ist das vor allem dann, wenn nicht der Ein­griff selbst der größ­te Pos­ten ist, son­dern die gesam­te Behand­lungs­ket­te davor und danach.

Für die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung gibt es zwei kla­re Emp­feh­lun­gen: Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger und Cle­os Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Preis-Leis­tungs­sie­ger. Wel­che Vari­an­te bes­ser passt, hängt vor allem vom Alter Ihres Hun­des, dem Gesund­heits­sta­tus, der gewünsch­ten Selbst­be­tei­li­gung und davon ab, wie viel Sie im All­tag bewusst selbst über­neh­men möch­ten. Ent­schei­dend ist, dass die Leis­tun­gen zu Ihrem All­tag pas­sen, nicht nur der Bei­trag.

Wenn Sie vor allem die gro­ßen Ein­mal­rech­nun­gen absi­chern wol­len, passt eine Hun­de OP Ver­si­che­rung oft bes­ser. Sie kon­zen­triert sich auf den OP Fall und umfasst häu­fig die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Vor und Nach­be­hand­lung. Par­al­lel bleibt die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht die Basis, weil Schä­den an Drit­ten schnell exis­ten­zi­el­le Sum­men errei­chen kön­nen, gera­de bei einem star­ken, wach­sa­men Hund. Hier lohnt ein genau­er Blick auf Deckungs­sum­me, Miet­sach­schä­den und All­tags­si­tua­tio­nen wie Besuch, Rei­sen oder Fremd­be­treu­ung.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­tes­te Absi­che­rung, weil sie Behand­lun­gen beim Tier­arzt plan­bar machen kann. Sie passt beson­ders, wenn aus einem Sym­ptom meh­re­re Ter­mi­ne wer­den und Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder The­ra­pien dazu­kom­men. Ach­ten Sie auf eine aus­rei­chend hohe Jah­res­leis­tung und dar­auf, dass Dia­gnos­tik und Nach­be­hand­lung sau­ber gere­gelt sind.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund einen Scha­den ver­ur­sacht. Das kann ein Biss, ein Remp­ler, ein Sturz oder ein Sach­scha­den sein, oft mit sehr teu­ren Fol­gen. Wich­tig sind eine hohe Deckungs­sum­me, Miet­sach­schä­den und sinn­vol­ler Schutz bei Aus­lands­auf­ent­hal­ten. Prü­fen Sie auch, ob Trai­ning, Frei­lauf und eine zeit­wei­se Betreu­ung durch Drit­te sau­ber mit­ver­si­chert sind. Das ist die Poli­ce, die Sie im All­tag am häu­figs­ten „für den Ernst­fall“ brau­chen.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die Hun­de OP Ver­si­che­rung ist eine star­ke Lösung, wenn Sie den finan­zi­el­len Schwer­punkt auf Ope­ra­tio­nen legen möch­ten. Sie greift im OP Fall und umfasst häu­fig die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Vor und Nach­sor­ge, sodass die gro­ße Rech­nung nicht zum Stress­fak­tor wird. Sinn­voll ist das, wenn Sie klei­ne­re Tier­arzt­kos­ten im All­tag selbst tra­gen, aber Ein­grif­fe und Kli­nik­auf­ent­hal­te nicht allein stem­men wol­len. Ach­ten Sie dar­auf, wie Ope­ra­tio­nen defi­niert sind und wie Dia­gnos­tik, Nach­be­hand­lung und mög­li­che Begren­zun­gen gere­gelt wer­den.

Pfle­ge, die im All­tag funk­tio­niert und Pro­ble­me früh sicht­bar macht

Pfle­ge beim Hova­wart: Fell, Haut, Pfo­ten und Zäh­ne im Blick

Der Hova­wart hat ein kräf­ti­ges Lang­haar, das im All­tag gut hand­hab­bar ist, wenn Sie eine fes­te Rou­ti­ne haben. Der Schlüs­sel ist regel­mä­ßi­ges Bürs­ten statt „Groß­putz“ alle paar Wochen.

Der Hova­wart trägt ein dich­tes, leicht gewell­tes Lang­haar, das eng am Kör­per anliegt und eher wenig Unter­wol­le hat. Län­ge­res Haar sitzt an Brust, Bauch, Behang und Rute, an Kopf und Vor­der­sei­ten der Bei­ne ist es kür­zer. Die­se Fell­struk­tur schützt gut bei Wet­ter, ver­filzt aber dort, wo Rei­bung ent­steht, am Kra­gen, hin­ter den Ohren, an den Hosen und unter den Ach­seln. Ein bis zwei gründ­li­che Bürstein­hei­ten pro Woche rei­chen vie­len Hun­den, wenn Sie die­se Stel­len gezielt mit­ma­chen.

Im Fell­wech­sel lohnt es sich, die Fre­quenz zu erhö­hen, weil abge­stor­be­nes Haar sonst juckt und sich in Büscheln fest­setzt. Regel­mä­ßi­ges Bürs­ten hilft dann neben­bei auch, Haut­ver­än­de­run­gen oder Para­si­ten schnel­ler zu erken­nen, statt sie erst zu bemer­ken, wenn der Hund sich stän­dig kratzt. Wenn Ihr Hund zu Filz neigt, arbei­ten Sie abschnitts­wei­se bis auf die Haut, ohne zu rup­fen. Das ist beson­ders wich­tig, weil Druck und Zie­pen vie­le Hun­de beim nächs­ten Mal sofort „dicht machen“ lässt.

Pfle­ge ist beim Hova­wart auch Kon­trol­le. Schau­en Sie nach Spa­zier­gän­gen kurz Pfo­ten und Bal­len an, gera­de bei Wald, Schnee oder Streu­salz. Kral­len soll­ten den Gang nicht ver­än­dern, zu lan­ge Kral­len belas­ten die Gelen­ke und rei­ßen leich­ter ein, wenn der Hund antritt oder abrupt stoppt. Ohren gehö­ren eben­falls in die Rou­ti­ne: Geruch, Rötung, häu­fi­ges Kopf­schüt­teln oder Rei­ben sind Signa­le, die Sie nicht aus­sit­zen soll­ten.

Baden ist sel­ten der ers­te Schritt. Oft reicht kla­res Was­ser, um Schmutz aus­zu­spü­len. Wenn Sham­poo nötig ist, dann ein hun­de­ge­eig­ne­tes Pro­dukt und gründ­lich aus­spü­len, damit die Haut nicht gereizt wird. Für die lang­fris­ti­gen „Kos­ten­klas­si­ker“ im Maul gilt: Zahn­pfle­ge zahlt sich aus. Mehr­mals pro Woche Zäh­ne put­zen und ein Blick aufs Zahn­fleisch sind eine ein­fa­che Rou­ti­ne, die spä­te­re Ent­zün­dun­gen und Zahn­stein­pro­ble­me deut­lich unwahr­schein­li­cher macht.

Früh erken­nen, rich­tig reagie­ren, Fol­ge­kos­ten begren­zen

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim Hova­wart

Der Hova­wart gilt ins­ge­samt als robust. Trotz­dem gibt es ein paar The­men, die bei kräf­ti­gen, akti­ven Hun­den die­ser Grö­ße häu­fi­ger teu­er wer­den, weil Dia­gnos­tik, The­ra­pie und Nach­be­hand­lung schnell meh­re­re Bau­stei­ne umfas­sen. Wenn Sie Warn­zei­chen ken­nen und bei Auf­fäl­lig­kei­ten nicht zu lan­ge war­ten, las­sen sich vie­le Ver­läu­fe deut­lich bes­ser steu­ern.

Hüft und Ellen­bo­gen­ge­len­ke

Bei HD und ED geht es um Fehl­ent­wick­lun­gen der Gelen­ke, die Schmer­zen, Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen und spä­ter Arthro­se aus­lö­sen kön­nen. Typi­sche Hin­wei­se sind stei­fer Gang nach Ruhe, Unlust beim Sprin­gen oder wie­der­keh­ren­des Hum­peln nach Belas­tung. Abklä­rung erfolgt meist über Unter­su­chung und Rönt­gen, danach hel­fen Manage­ment, Mus­kel­auf­bau und je nach Befund auch Ein­grif­fe. Kos­ten­trei­ber sind oft Bild­ge­bung, Medi­ka­men­te, Reha und Nach­sor­ge.

Osteo­chond­ro­se (OCD)

OCD betrifft den Gelenk­knor­pel, häu­fig bei jun­gen, groß­wüch­si­gen Hun­den, und zeigt sich oft als Lahm­heit, die mal stär­ker und mal schwä­cher ist. Dia­gnos­tik läuft über Ortho­pä­die Check und Bild­ge­bung, manch­mal braucht es wei­ter­füh­ren­de Ver­fah­ren. Je nach Aus­prä­gung reicht kon­se­quen­te Scho­nung mit Auf­bau­plan oder es wird ope­riert. Teu­er wird es meist durch Dia­gnos­tik plus Reha, nicht nur durch einen Ter­min.

Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on

Die Hypo­thy­reo­se beginnt häu­fig schlei­chend. Auf­fäl­lig wer­den zum Bei­spiel stump­fes Fell, ver­mehr­ter Haar­aus­fall, Gewichts­zu­nah­me trotz glei­cher Füt­te­rung oder weni­ger Antrieb. Die Dia­gnos­tik ist anspruchs­voll und soll­te sau­ber inter­pre­tiert wer­den, damit nicht vor­schnell behan­delt wird. Mit pas­sen­der Ein­stel­lung ist der All­tag oft gut sta­bil, regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len gehö­ren dann dazu.

Dege­ne­ra­ti­ve Mye­lo­pa­thie (DM)

DM ist eine fort­schrei­ten­de Erkran­kung des Rücken­marks, die typi­scher­wei­se im höhe­ren Alter beginnt und zuerst die Hin­ter­hand betrifft. Es kommt zu Koor­di­na­ti­ons­pro­ble­men und zuneh­men­der Schwä­che, Schmer­zen ste­hen oft nicht im Vor­der­grund. Eine hei­len­de The­ra­pie gibt es nicht, Maß­nah­men zie­len auf Unter­stüt­zung und Lebens­qua­li­tät. Für Zucht und Risi­ko­ab­schät­zung spie­len gene­ti­sche Fak­to­ren und Test­pro­gram­me eine Rol­le.

Magen­dre­hung (aku­ter Not­fall)

Die Magen­dre­hung ist ein ech­ter Not­fall, bei dem jede Minu­te zählt. Typi­sche Anzei­chen sind star­ke Unru­he, erfolg­lo­ses Wür­gen, ein har­ter oder auf­ge­bläh­ter Bauch und rascher Kreis­lauf­ab­bau. Das ist kein Fall für Abwar­ten, son­dern für sofor­ti­ge Tier­arzt oder Kli­nik. Vor­beu­gend hel­fen oft meh­re­re klei­ne­re Mahl­zei­ten, Ruhe nach dem Fres­sen und Stress­re­duk­ti­on rund um Füt­te­rung und All­tag.

Die wich­tigs­ten Fra­gen zum Hova­wart, klar beant­wor­tet

FAQ Hova­wart: Hal­tung, Cha­rak­ter, Gesund­heit und Kos­ten im Über­blick

Meist nur, wenn Sie wirk­lich struk­tu­riert sind und Füh­rung kon­se­quent umset­zen. Der Hova­wart ist selbst­be­wusst, wach­sam und trifft eige­ne Ent­schei­dun­gen, wenn Regeln schwan­ken.

Mit guter Hun­de­schu­le, Ruhe­trai­ning und kla­ren Abläu­fen kann es funk­tio­nie­ren, ohne die­se Basis wird es oft unnö­tig anstren­gend.

Ja, wenn die Fami­lie kla­re Regeln hat und Situa­tio­nen wie Besuch, Gar­ten und Begeg­nun­gen aktiv steu­ert. Der Hova­wart bin­det sich eng, ist loy­al und kann sehr ver­läss­lich sein. Er braucht aber Füh­rung, damit Schutz­in­stinkt nicht zum Dau­er­job wird.

Ein Hova­wart ist in der Anla­ge wach­sam und schüt­zend, nicht „grund­los aggres­siv“. Kri­tisch wird es, wenn Sozia­li­sie­rung fehlt, der Hund dau­er­haft hoch­ge­fah­ren ist oder wenn er Zustän­dig­kei­ten über­nimmt, die eigent­lich der Mensch regeln muss. Mit kla­rer Füh­rung, Ruhe und sau­be­rer Sozia­li­sie­rung bleibt er im All­tag kon­trol­lier­bar.

Er zählt zu den gro­ßen Ras­sen. Aus­ge­wach­se­ne Rüden lie­gen typi­scher­wei­se bei etwa 63–70 cm Schul­ter­hö­he, Hün­din­nen bei etwa 58–65 cm. Das Gewicht vari­iert stark nach Linie und Kon­di­ti­on, ent­schei­dend ist ein schlan­ker, gut bemus­kel­ter Kör­per statt „viel Mas­se“.

Häu­fig liegt die Lebens­er­war­tung im Bereich von etwa 12 Jah­ren, bei guter Kon­di­ti­on und sinn­vol­ler Gesund­heits­vor­sor­ge auch dar­über.

Für gro­ße Hun­de ist Gewichts­kon­trol­le einer der stärks­ten Hebel, weil Gelen­ke und Kreis­lauf lang­fris­tig pro­fi­tie­ren.

Mehr als nur Spa­zier­gän­ge. Vie­le Hova­war­te wer­den sta­bil, wenn Bewe­gung mit Kopf­ar­beit kom­bi­niert wird, zum Bei­spiel Nasen­ar­beit, Unter­ord­nung oder struk­tu­rier­te Auf­ga­ben.

Dau­ern­des „Aus­po­wern“ macht den Hund oft nur fit­ter, aber nicht auto­ma­tisch ruhi­ger, des­halb gehört Ruhe­trai­ning fest dazu.

Meist mode­rat, mit deut­lich mehr Auf­wand in den Fell­wech­sel­pha­sen. Regel­mä­ßi­ges Bürs­ten hält das Fell sau­ber und redu­ziert Kno­ten an typi­schen Rei­be­stel­len.

Sche­ren ist in der Regel kein guter Plan, weil es Fell­struk­tur und Haut­kli­ma stö­ren kann.

Als Basis gehört eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht dazu, weil Schä­den an Drit­ten schnell sehr teu­er wer­den. Bei Tier­arzt­kos­ten ist die Kern­fra­ge: Möch­ten Sie nur gro­ße OP-Rech­nun­gen abfe­dern oder auch Dia­gnos­tik und Behand­lun­gen plan­ba­rer machen.

Schnel­le Ein­stie­ge für Hun­de­be­sit­zer mit kon­kre­ten Fra­gen

Belieb­te The­men rund um Hund, Gesund­heit und Absi­che­rung

Wenn im All­tag etwas auf­fällt, möch­ten die meis­ten nicht lan­ge suchen, son­dern schnell die rich­ti­gen Infos fin­den. Hier bekom­men Sie zwei Berei­che mit kom­pak­ten Ein­stie­gen und dane­ben häu­fig geklick­te The­men, die bei Gesund­heit, Kos­ten und Haf­tung immer wie­der eine Rol­le spie­len.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Klei­ne Sym­pto­me wir­ken oft harm­los, kön­nen aber schnell grö­ßer wer­den, wenn man zu lan­ge war­tet. In die­sem Bereich fin­den Sie typi­sche Warn­zei­chen, sinn­vol­le ers­te Schrit­te und kla­re Hin­wei­se, wann ein Tier­arzt­be­such bes­ser zeit­nah erfolgt. Das hilft, Ver­läu­fe frü­her zu stop­pen und unnö­ti­ge Fol­ge­kos­ten zu ver­mei­den. Ide­al, wenn Sie schnell ein­schät­zen möch­ten, wie drin­gend es ist.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Hier geht es um prak­ti­sches Know how für den All­tag: Trai­ning, Aus­las­tung, Rou­ti­nen, Pfle­ge und typi­sche Stol­per­stel­len im Zusam­men­le­ben. Sie bekom­men ver­ständ­li­che Hil­fen, die sich ohne kom­pli­zier­te Theo­rie umset­zen las­sen. Gut geeig­net, wenn Sie Ent­schei­dun­gen siche­rer tref­fen und Ihren Hund lang­fris­tig sta­bil füh­ren möch­ten. So spa­ren Sie Zeit, Ner­ven und oft auch Geld.

Zusam­men­fas­sung

Der Hova­wart ist ein wach­sa­mer, fami­li­en­be­zo­ge­ner Hund mit star­kem Schutz­in­stinkt und einem kla­ren Bedürf­nis nach ver­läss­li­cher Füh­rung. Er passt beson­ders gut zu Men­schen, die Struk­tur mögen, Regeln kon­se­quent umset­zen und dem Hund bei­brin­gen, wann Auf­merk­sam­keit gefragt ist und wann ech­te Ruhe. Wer das sau­ber auf­baut, bekommt einen loya­len Beglei­ter, der im All­tag sta­bil bleibt, statt stän­dig selbst Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Gesund­heit­lich sind bei einem kräf­ti­gen, akti­ven Hund vor allem Gelen­ke, Ver­let­zun­gen und der Weg zur Dia­gno­se die typi­schen Kos­ten­trei­ber, weil schnell meh­re­re Ter­mi­ne, Bild­ge­bung, The­ra­pie und Nach­be­hand­lung zusam­men­kom­men. Mit guter Pfle­ge, früh­zei­ti­gem Reagie­ren bei Warn­zei­chen und einer pas­sen­den Absi­che­rung aus Hun­de­hal­ter­haft­pflicht plus OP Schutz oder Voll­schutz blei­ben auch grö­ße­re Situa­tio­nen finan­zi­ell plan­bar und emo­tio­nal deut­lich ent­spann­ter.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­che Unter­la­gen soll­ten Sie beim Wel­pen­kauf unbe­dingt sehen?

Las­sen Sie sich Gesund­heits­nach­wei­se zu den Eltern­tie­ren zei­gen, nicht nur Aus­sa­gen. Bei gro­ßen Ras­sen sind vor allem HD / ED-Aus­wer­tun­gen rele­vant. Seriö­se Züch­ter kön­nen Ergeb­nis­se nach­voll­zieh­bar bele­gen und erklä­ren, wel­che Kon­se­quen­zen das für die Ver­paa­rung hat­te.

Wie­der­keh­ren­des Hum­peln, stei­fer Gang nach Ruhe, plötz­li­che Bewe­gungs­un­lust oder deut­li­ches Hecheln ohne pas­sen­de Belas­tung gehö­ren zeit­nah abge­klärt. Bei gro­ßen Hun­den gilt: Früh reagie­ren spart oft Mona­te an Beschwer­den und redu­ziert Fol­ge­kos­ten durch lan­ge The­ra­pie­ket­ten.

Pla­nen Sie ein fes­tes Ritu­al: Hund auf einen defi­nier­ten Platz, Klin­gel wird zum Signal für Ruhe, Begrü­ßung erst nach Frei­ga­be. Das nimmt Druck aus der Situa­ti­on, weil der Hund nicht selbst ent­schei­den muss. Je frü­her Sie das trai­nie­ren, des­to weni­ger ent­steht das typi­sche „Ich regel das“-Verhalten.

Weil häu­fig nicht ein Ter­min teu­er ist, son­dern die Ket­te aus Unter­su­chung, Bild­ge­bung, Medi­ka­men­ten, mög­li­cher OP und Nach­be­hand­lung. Kommt ein Not­dienst dazu, stei­gen Kos­ten oft zusätz­lich, weil dann ande­re Abrech­nungs­re­geln grei­fen. Wer das im Hin­ter­kopf hat, plant Absi­che­rung und Rück­la­gen deut­lich rea­lis­ti­scher.

Alter­na­ti­ven zum Hova­wart: ähn­li­che Hun­de­ras­sen für Grö­ße, Wach­sam­keit und Fami­li­en­bin­dung

Wenn Sie am Hova­wart genau die­se Mischung schät­zen, impo­san­te Erschei­nung, enge Bin­dung und eine wach­sa­me Art, dann pas­sen oft auch ande­re Ras­sen ins glei­che Such­pro­fil. Man­che sind gelas­se­ner, ande­re brin­gen mehr Jagd­trieb oder ein ande­res Tem­pe­ra­ment mit. Die fol­gen­den Ver­glei­che hel­fen, schnel­ler ein­zu­ord­nen, wel­che Rich­tung zu Ihrem All­tag passt.

  • Leon­ber­ger: Wenn Sie Grö­ße und lan­ges Fell mögen, aber einen Hund suchen, der im All­tag häu­fig gelas­se­ner und weni­ger wach­sam ist.

  • Ber­ner Sen­nen­hund: Eben­falls ein­drucks­voll und meist gut­mü­tig, oft mit gerin­ge­rem Schutz­trieb als der Hova­wart.

  • Wei­ma­ra­ner: Für sehr akti­ve Men­schen, die Intel­li­genz und Ernst­haf­tig­keit schät­zen, aber bewusst einen Jagd­hund mit ent­spre­chen­der Aus­las­tung füh­ren möch­ten.

  • Gol­den Retrie­ver: Wenn Optik und Lern­freu­de wich­tig sind, Sie aber einen deut­lich offe­ne­ren und frem­den­freund­li­che­ren Hund bevor­zu­gen.

  • Bri­ard: Fran­zö­si­scher Hüte­hund mit viel Fell, wach­sam, intel­li­gent und häu­fig sehr eng an die Fami­lie gebun­den.

  • Aire­da­le Ter­ri­er: Viel­sei­ti­ger Arbeits­hund Typ, mutig und auf­merk­sam, mit typisch ter­ri­er­haf­tem Eigen­wil­len und Tem­pe­ra­ment.

  • Deut­sche Dog­ge: Für alle, die Sta­tur und Aus­strah­lung suchen, aber ein kur­zes Fell und oft einen ruhi­ge­ren Cha­rak­ter bevor­zu­gen.

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