Peki­ne­se (Pekin­ge­se): Cha­rak­ter, Pfle­ge und Gesund­heit

Steck­brief, Hal­tung, Fell­pfle­ge und typi­sche Gesund­heits­ri­si­ken.

Pekinese mit hellbraunem Fell und schwarzer Maske liegt im Gras

Peki­ne­se im All­tag: Passt die Ras­se zu Ihnen und Ihrem Tem­po

Der Peki­ne­se ist kein Hund für Dau­er­ac­tion, er mag es eher ruhig, beob­ach­tet gern und bleibt sei­nen Men­schen eng ver­bun­den. Vie­le Hal­ter schät­zen genau das: klei­ne Grö­ße, viel Per­sön­lich­keit, wenig Bedarf an sport­li­chen Ambi­tio­nen. Was Sie aller­dings ein­pla­nen soll­ten, ist die Pfle­ge. Das lan­ge Fell und die Gesichts­re­gi­on brau­chen regel­mä­ßi­ge Rou­ti­ne, sonst wird es schnell unan­ge­nehm für den Hund. Auch im All­tag zeigt sich oft, dass der Peki­ne­se kla­re Gren­zen braucht, freund­lich, kon­se­quent und ohne Druck.

Noch wich­ti­ger ist bei die­ser Hun­de­ras­se das The­ma Gesund­heit. Peki­ne­sen gehö­ren zu den kurz­köp­fi­gen Hun­den. Damit kön­nen Risi­ken an Atem­we­gen ver­bun­den sein, dazu kommt häu­fig eine hohe Hit­ze­emp­find­lich­keit. Augen und Haut­fal­ten gel­ten eben­falls als typi­sche Bau­stel­len, die man früh im Blick haben soll­te, weil dar­aus schnell wie­der­keh­ren­de Tier­arzt­ter­mi­ne wer­den kön­nen. In der Fach­über­sicht zur Ras­se wer­den unter ande­rem Brachy­ce­pha­lie, BOAS, Augen­er­kran­kun­gen und Haut­fal­ten­pro­ble­me auf­ge­führt. Auf die­ser Sei­te fin­den Sie des­halb nicht nur einen Steck­brief, son­dern vor allem kla­re Hin­wei­se, wor­an Sie Pro­ble­me erken­nen, was im All­tag hilft und wel­che Pfle­ge wirk­lich nötig ist.

Inhalts­ver­zeich­nis
Pekinese mit langem, braunem Fell sitzt auf einem Waldweg

Steck­brief Peki­ne­se

Woher der Peki­ne­se kommt und war­um er so beson­ders wirkt

Die Geschich­te des Peki­ne­sen: Vom Kai­ser­hof in Chi­na nach Euro­pa

Der Peki­ne­se ist kei­ne „neu ent­stan­de­ne“ Mode-Ras­se. Sei­ne Wur­zeln rei­chen weit zurück und hän­gen eng mit dem chi­ne­si­schen Kai­ser­hof zusam­men. Genau die­se Her­kunft erklärt auch, war­um der Peki­ne­se oft so wür­de­voll, eigen­stän­dig und zugleich sehr men­schen­be­zo­gen wirkt.

Die genaue Ent­ste­hung lässt sich his­to­risch nicht auf ein Jahr oder einen ein­zel­nen Ursprung fest­na­geln. Klar ist aber: Schon sehr früh gab es in Chi­na Dar­stel­lun­gen klei­ner Hun­de, die dem heu­ti­gen Peki­ne­sen stark ähneln. In der chi­ne­si­schen Über­lie­fe­rung taucht der Peki­ne­se als soge­nann­ter „Dra­chen­hund“ auf und spielt in der Mytho­lo­gie rund um löwen­ar­ti­ge Begleit­hun­de eine Rol­le. Die­ses „Löwenhund“-Bild fin­det sich bis heu­te in der Beschrei­bung der Ras­se wie­der.

Über vie­le Jahr­hun­der­te galt der Peki­ne­se als Hund der Ober­schicht und wur­de über lan­ge Zeit eng mit dem Kai­ser­hof ver­bun­den. Gera­de des­halb gibt es aus frü­hen Zei­ten weni­ger „sau­be­re“ Doku­men­ta­ti­on, wie man sie von moder­nen Zucht­bü­chern kennt. Für das Ver­ständ­nis der Ras­se ist trotz­dem wich­tig: Der Peki­ne­se wur­de als Begleit­hund gezüch­tet, nicht als Sport- oder Arbeits­hund. Das spie­gelt sich in sei­nem Typ und sei­ner Art bis heu­te. Offi­zi­ell ist die Ras­se im FCI-Stan­dard als Ursprung Chi­na geführt, das Patro­nat liegt bei Groß­bri­tan­ni­en.

Der Schritt nach Euro­pa hängt mit Ereig­nis­sen im 19. Jahr­hun­dert zusam­men. In west­li­chen Quel­len wird beschrie­ben, dass Peki­ne­sen nach der Plün­de­rung des Alten Som­mer­pa­lasts bei Peking im Jahr 1860 nach Eng­land gelang­ten. Ein bekann­tes Bei­spiel ist „Loo­ty“, ein Peki­ne­se, der Queen Vic­to­ria über­ge­ben wur­de. In den fol­gen­den Jahr­zehn­ten ent­wi­ckel­te sich in Groß­bri­tan­ni­en eine orga­ni­sier­te Zucht und die Ras­se wur­de im Wes­ten zuneh­mend ver­brei­tet.

So fühlt sich der Peki­ne­se zu Hau­se wirk­lich wohl

Hal­tung: Ruhe, Rou­ti­ne und ein All­tag ohne Über­for­de­rung

Der Peki­ne­se passt gut zu Men­schen, die einen ruhi­gen Begleit­hund suchen und im All­tag Zeit für Pfle­ge und Nähe ein­pla­nen. Er ist oft sehr auf sei­ne Bezugs­per­son fixiert, kann dabei aber auch eigen­sin­nig sein. Genau die­se Mischung macht ihn lie­bens­wert, ver­langt in der Hal­tung jedoch kla­re Regeln und einen ent­spann­ten Rah­men.

Ein Peki­ne­se braucht kein gro­ßes Haus und kei­nen Sport­ka­len­der. Eine Woh­nung reicht in vie­len Fäl­len völ­lig, wenn täg­li­che Spa­zier­gän­ge fest dazu­ge­hö­ren und der Hund nicht stun­den­lang allein ist. Er mag ein gleich­mä­ßi­ges Leben, fes­te Abläu­fe und ruhi­ge Rück­zugs­or­te. In Haus­hal­ten mit viel Tru­bel kann er schnel­ler gestresst wir­ken. Für Fami­li­en ist er daher eher dann pas­send, wenn Kin­der bereits gelernt haben, Gren­zen zu respek­tie­ren und den Hund nicht dau­er­haft zu bedrän­gen.

Bei der Bewe­gung zählt Qua­li­tät vor Län­ge. Der Peki­ne­se ist meist kein aus­dau­ern­der Läu­fer. Bes­ser funk­tio­nie­ren meh­re­re kur­ze Run­den, in denen er schnüf­feln darf und sein Tem­po selbst fin­det. Für den Kopf sind klei­ne Such­spie­le, ein­fa­che Tricks und ruhi­ge Beschäf­ti­gung sinn­voll. Das for­dert ihn, ohne ihn kör­per­lich zu über­las­ten. Bei Hit­ze soll­ten Sie Spa­zier­gän­ge in die küh­len Mor­gen oder Abend­stun­den legen und Pau­sen ernst neh­men.

In der Erzie­hung hilft Klar­heit, Geduld und ein freund­li­cher Ton. Der Peki­ne­se tes­tet gern aus, was durch­geht. Wenn Regeln mal gel­ten und mal nicht, über­nimmt er schnell die Regie. Eine gute Wel­pen­zeit mit Sozia­li­sa­ti­on, kon­trol­lier­ten Hun­de­kon­tak­ten und einer pas­sen­den Hun­de­schu­le zahlt sich aus, weil der Peki­ne­se Frem­den gegen­über oft reser­viert ist. Wer kon­se­quent bleibt, bekommt meist einen auf­merk­sa­men und treu­en Beglei­ter, der im All­tag zuver­läs­sig mit­geht.

Pfle­ge ist beim Peki­ne­sen ein ech­tes Hal­tungs­the­ma, nicht nur Kos­me­tik. Das lan­ge Fell ver­filzt ohne regel­mä­ßi­ges Bürs­ten schnell, gera­de an emp­find­li­chen Stel­len. Dazu kom­men Augen­par­tie und Haut­fal­ten, die sau­ber und tro­cken gehal­ten wer­den soll­ten, damit sich kei­ne Rei­zun­gen ent­wi­ckeln. Auch Kral­len, Ohren und Zäh­ne gehö­ren zur Rou­ti­ne, weil klei­ne, eher gemüt­li­che Hun­de ihre Kral­len nicht immer aus­rei­chend ablau­fen und Zahn­pro­ble­me bei vie­len Klein­hun­den häu­fi­ger vor­kom­men.

Beim Peki­ne­sen soll­ten Sie die kör­per­li­chen Gren­zen ernst neh­men. Durch die kur­ze Kopf­form kann Atmung bei Wär­me und Anstren­gung schnel­ler zum Pro­blem wer­den. Ach­ten Sie auf deut­li­che Warn­zei­chen wie star­kes Hecheln, lau­te Atem­ge­räu­sche, schnel­le Erschöp­fung oder Kreis­lauf­pro­ble­me. Wenn so etwas auf­fällt, gehört das tier­ärzt­lich abge­klärt. Das ist kei­ne Panik­ma­che, son­dern ver­ant­wor­tungs­vol­le Hal­tung und sorgt dafür, dass Ihr Hund im All­tag sicher und belast­bar bleibt.

So tickt der Peki­ne­se im All­tag

Cha­rak­ter: eigen­stän­dig, loy­al und oft erstaun­lich mutig

Der Peki­ne­se ist kein „Mit­läu­fer“. Er wirkt häu­fig wür­de­voll, beob­ach­tet viel und ent­schei­det gern selbst, ob er gera­de Nähe möch­te oder lie­ber Abstand hält. Im Stan­dard wird sein Tem­pe­ra­ment als furcht­los, loy­al und eher reser­viert beschrie­ben, ohne ängst­lich oder aggres­siv zu sein. Das passt gut zu vie­len Hal­tern, die einen ruhi­gen Beglei­ter suchen, der nicht per­ma­nent Beschäf­ti­gung ein­for­dert, aber trotz­dem klar zeigt, zu wem er gehört.

Im engen Fami­li­en­kreis kann der Peki­ne­se sehr anhäng­lich sein und star­ke Bin­dun­gen auf­bau­en. Gleich­zei­tig bleibt er oft eigen­stän­dig, was in der Erzie­hung schnell als Stur­heit miss­ver­stan­den wird. Bes­ser klappt es mit kla­ren Regeln, ruhi­ger Kon­se­quenz und fai­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on. Wird er grob oder unge­dul­dig behan­delt, macht er eher dicht, statt „brav zu funk­tio­nie­ren“. Eine gute Sozia­li­sa­ti­on ist wich­tig, weil Peki­ne­sen Frem­den gegen­über häu­fig zurück­hal­tend sind und nicht jede Annä­he­rung sofort mögen.

Im All­tag zeigt sich außer­dem eine wach­sa­me Sei­te. Vie­le Peki­ne­sen mel­den Besu­cher zuver­läs­sig und kön­nen durch­aus einen klei­nen Beschüt­zer­instinkt ent­wi­ckeln. Das ist ange­nehm, solan­ge Sie das Bel­len len­ken und nicht lau­fen las­sen. Wenn Sie Kin­der haben, zählt vor allem Respekt: Der Peki­ne­se passt eher zu ruhi­gen, rück­sichts­vol­len Kin­dern als zu wil­dem Toben, weil er kör­per­lich klein ist und ungern grob ange­fasst wird. Wer ihm siche­re Rück­zugs­or­te gibt und Gren­zen im Haus­halt klar regelt, bekommt meist einen treu­en Beglei­ter mit sehr eige­ner Per­sön­lich­keit.

Stär­ken

Schwä­chen

So sieht der Peki­ne­se aus und was dar­an wich­tig ist

Kör­per­li­che Merk­ma­le: kom­pakt, löwen­ar­tig und über­ra­schend schwer

Der Peki­ne­se ist klein, wirkt aber nicht zier­lich. Sein Kör­per­bau ist kom­pakt, vor­ne kräf­tig und ins­ge­samt so gebaut, dass er beim Hoch­he­ben oft schwe­rer wirkt, als man erwar­tet. Genau die­se Optik ist typisch für die Ras­se und hat gleich­zei­tig prak­ti­sche Fol­gen für Pfle­ge und Gesund­heit.

Der Gesamt­ein­druck des Peki­ne­sen ist ein kur­zer, stäm­mi­ger Begleit­hund mit viel Sub­stanz. Die Ras­se soll klein wir­ken, aber einen kräf­ti­gen Kno­chen­bau und einen sta­bi­len Kör­per haben. Im Stan­dard ist vor allem das Ide­al­ge­wicht klar defi­niert, bei Rüden bis 5 kg und bei Hün­din­nen bis 5,4 kg. Eine fes­te Wider­rist­hö­he ist im Stan­dard nicht vor­ge­ge­ben, in der Pra­xis lie­gen vie­le Peki­ne­sen grob im Bereich um 15 bis 25 cm. Ent­schei­dend ist weni­ger die Zahl als die Balan­ce: Der Hund soll zwar kom­pakt sein, aber sich gut und ohne Mühe bewe­gen kön­nen.

Auf­fäl­lig ist der Kopf, der im Ver­hält­nis zum Kör­per groß wirkt. Typisch sind ein brei­ter, fla­cher Schä­del, ein sehr kur­zes Gesicht und gro­ße, run­de Augen. Genau die­se Kom­bi­na­ti­on macht den „Peki­ne­se Blick“ aus, bringt aber auch Ver­ant­wor­tung mit sich: Her­vor­tre­ten­de Augen sind emp­find­li­cher, und die Gesichts­re­gi­on soll­te sau­ber gehal­ten wer­den, damit es nicht zu Rei­zun­gen kommt. Auch die Nase ist ras­se­ty­pisch kurz. Bei gut gezüch­te­ten Lini­en sind die Nasen­lö­cher offen genug, damit der Hund in Ruhe nor­mal atmen kann. Wenn ein Peki­ne­se bereits bei leich­ter Anstren­gung deut­lich röchelt, schnell über­hitzt oder kaum Luft bekommt, ist das kein Cha­rak­ter­zug, son­dern ein Warn­si­gnal, das tier­ärzt­lich abge­klärt wer­den soll­te.

Das Fell ist lang, gera­de und hat eine dich­te Unter­wol­le. Rund um Hals und Schul­tern bil­det sich oft eine Art Mäh­ne, dazu kom­men Befe­de­run­gen an Ohren, Bei­nen und Rute. Gera­de die­ses üppi­ge Haar­kleid sorgt für den „löwen­ar­ti­gen“ Ein­druck, bedeu­tet aber auch, dass sich Kno­ten schnell bil­den kön­nen, wenn die Fell­pfle­ge im All­tag zu kurz kommt. Die Rute sitzt hoch und wird über dem Rücken getra­gen, häu­fig leicht zur Sei­te. In der Bewe­gung zeigt der Peki­ne­se oft einen leicht rol­len­den Gang. Das ist ras­se­ty­pisch, solan­ge der Hund dabei sta­bil läuft, sich nicht quält und nicht ein­ge­schränkt wirkt.

Tier­arzt­kos­ten beim Peki­ne­sen plan­bar hal­ten

Wel­che Absi­che­rung für Ihren Peki­ne­sen sinn­voll ist

Beim Peki­ne­sen lohnt es sich, das The­ma Absi­che­rung früh mit­zu­den­ken. Die Ras­se ist durch den kur­zen Kopf (Brachy­ce­pha­lie) häu­fi­ger anfäl­lig für Atem­wegs­pro­ble­me, dazu kom­men je nach Hund Augen, Haut und Zäh­ne. Das sind The­men, die nicht immer mit einem ein­zi­gen Ter­min erle­digt sind.

Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen im All­tag oft schlei­chend. Nicht nur durch eine gro­ße Ope­ra­ti­on, son­dern durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kon­troll­ter­mi­ne und wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen. Beim Peki­ne­sen kann genau das zum Kos­ten­trei­ber wer­den, weil Beschwer­den rund um Atmung, Augen oder Ent­zün­dun­gen schnell meh­re­re Bau­stei­ne in der Behand­lung nach sich zie­hen.

Wenn Sie brei­te Kos­ten­ri­si­ken abfe­dern möch­ten, ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung meist die nahe­lie­gends­te Lösung. Sie kann, je nach Tarif, ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik (z. B. Blut­wer­te, Rönt­gen, Ultra­schall), Medi­ka­men­te und The­ra­pien abde­cken und häu­fig auch Ope­ra­tio­nen samt Vor- und Nach­be­hand­lung. Bei kurz­na­si­gen Ras­sen soll­ten Sie hier genau prü­fen, wie der Tarif ras­se­ty­pi­sche Erkran­kun­gen und mög­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen ein­ord­net. Das ist rele­vant, weil Brachy­ce­pha­lie je nach Bedin­gungs­werk unter­schied­lich behan­delt wer­den kann, teils mit War­te­zei­ten oder Begren­zun­gen.

Wenn Sie vor allem hohe Ein­mal­rech­nun­gen absi­chern möch­ten, passt eine Hun­de OP-Ver­si­che­rung oft bes­ser. Sie kon­zen­triert sich auf den OP-Fall, häu­fig inklu­si­ve not­wen­di­ger Vor- und Nach­sor­ge. Für Hal­ter, die lau­fen­de klei­ne­re Rech­nun­gen bewusst selbst tra­gen, kann das eine stim­mi­ge Lösung sein. Par­al­lel gehört die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht zur Basis. Sie schützt Sie, wenn Ihr Hund Per­so­nen, Sachen oder Ver­mö­gen schä­digt. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist sie sogar ver­pflich­tend.

Für den Bereich Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung haben wir in unse­rem Ver­gleich zwei kla­re Emp­feh­lun­gen: Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger und als Preis Leis­tungs Sie­ger die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung von Cle­os. Bei bei­den ist wich­tig, dass ras­se­ty­pi­sche Erkran­kun­gen nicht pau­schal außen vor sind, solan­ge sie bei Ver­trags­start nicht bekannt waren. Wel­che Vari­an­te bes­ser passt, hängt am Ende vor allem vom Alter Ihres Hun­des, dem Gesund­heits­sta­tus, der gewünsch­ten Selbst­be­tei­li­gung und davon ab, wie viel Sie im All­tag wirk­lich abge­ben möch­ten.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­tes­te Absi­che­rung, wenn beim Peki­ne­sen über das Jahr meh­re­re Tier­arzt­ter­mi­ne anfal­len. Gute Tari­fe über­neh­men Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und The­ra­pien und schlie­ßen je nach Vari­an­te auch Ope­ra­tio­nen ein, inklu­si­ve Vor- und Nach­be­hand­lung. Ach­ten Sie auf die Rege­lung zu ras­se­ty­pi­schen Erkran­kun­gen und dar­auf, wie Brachy­ce­pha­lie im Tarif behan­delt wird.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund Drit­ten einen Scha­den zufügt. Das kann im All­tag schnel­ler pas­sie­ren, als man denkt, etwa durch einen Sturz, einen Biss oder einen beschä­dig­ten Gegen­stand. Gera­de Per­so­nen­schä­den kön­nen sehr teu­er wer­den. Daher soll­te die Deckungs­sum­me hoch genug sein und der Schutz zu Ihrem All­tag pas­sen. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist die Hun­de­haft­pflicht für alle Hun­de vor­ge­schrie­ben.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die Hun­de OP-Ver­si­che­rung ist sinn­voll, wenn Sie vor allem teu­re Ope­ra­tio­nen absi­chern möch­ten. Sie greift nach Unfall oder Krank­heit und nimmt den finan­zi­el­len Druck aus dem Ernst­fall. Je nach Tarif sind auch Vor­un­ter­su­chun­gen und Nach­be­hand­lun­gen mit ein­ge­schlos­sen. Das kann beim Peki­ne­sen rele­vant sein, wenn aus Dia­gnos­tik und Behand­lung am Ende ein Ein­griff wird. Für vie­le Hal­ter ist das ein guter Ein­stieg, wenn der Fokus klar auf dem OP Risi­ko liegt.

So bleibt Ihr Peki­ne­se gepflegt und gesund

Pfle­ge beim Peki­ne­sen: Fell, Augen und Haut­fal­ten rich­tig im Griff

Beim Peki­ne­sen ist Pfle­ge kein „Nice to have“, son­dern Teil der Hal­tung. Wer Fell, Augen­par­tie und Haut­fal­ten regel­mä­ßig kon­trol­liert, ver­hin­dert Ver­fil­zun­gen, Rei­zun­gen und vie­le unnö­ti­ge Tier­arzt­be­su­che.

Das Wich­tigs­te ist die Fell­pfle­ge. Das lan­ge, dich­te Haar­kleid ver­filzt schnell, wenn es nicht regel­mä­ßig gebürs­tet und bis auf die Haut durch­ge­kämmt wird. Beson­ders kri­tisch sind die Berei­che hin­ter den Ohren, an der Hals­krau­se, unter den Ach­seln, an den Hosen und an der Rute. Pla­nen Sie lie­ber fes­te Rou­ti­nen ein, statt „ab und zu“ zu bürs­ten. Im Fell­wech­sel ist täg­li­ches Bürs­ten oft nötig, weil sich sonst Kno­ten bil­den, die für den Hund schmerz­haft wer­den und sich nur noch mit viel Auf­wand lösen las­sen.

Baden ist beim Peki­ne­sen eher sel­ten sinn­voll. Zu häu­fi­ges Waschen kann die Haut rei­zen, gera­de wenn Sie ein star­kes Sham­poo nut­zen oder das Fell nicht voll­stän­dig trock­net. Wenn ein Bad nötig ist, dann mit mil­dem Hun­de­sham­poo und danach gründ­lich tro­cken­föh­nen, auch in den dich­ter behaar­ten Berei­chen. Ach­ten Sie zusätz­lich im Som­mer auf Über­hit­zung. Der Peki­ne­se ver­trägt Wär­me oft schlech­ter, des­halb sind küh­le Lie­ge­plät­ze, kur­ze Run­den zu den küh­len Tages­zei­ten und Pau­sen wich­ti­ger als „noch schnell eine Run­de“. Ein gut aus­ge­bürs­te­tes Fell hilft dabei, weil Luft bes­ser an die Haut kommt.

Ein typi­sches Pfle­ge­the­ma ist das Gesicht. Vie­le Peki­ne­sen haben emp­find­li­che Augen und eine aus­ge­präg­te Gesichts­re­gi­on, in der sich Feuch­tig­keit, Schmutz und Trä­nen­res­te sam­meln kön­nen. Rei­ni­gen Sie die Augen­par­tie sanft und regel­mä­ßig mit einem wei­chen, leicht feuch­ten Tuch und hal­ten Sie die Haut­fal­ten sau­ber und tro­cken. Wenn es dort dau­er­haft feucht bleibt, kann sich die Haut ent­zün­den. Rötung, Geruch, näs­sen­de Stel­len oder häu­fi­ges Rei­ben sind kla­re Signa­le, das zeit­nah tier­ärzt­lich abklä­ren zu las­sen.

Zur voll­stän­di­gen Rou­ti­ne gehö­ren Ohren, Kral­len und Zäh­ne. Kon­trol­lie­ren Sie die Ohren regel­mä­ßig, vor allem wenn Ihr Hund zu Juck­reiz oder wie­der­keh­ren­dem Kopf­schüt­teln neigt. Kral­len soll­ten so kurz sein, dass sie beim Ste­hen nicht auf dem Boden „kli­cken“. Und bei klei­nen Hun­den lohnt sich Zahn­pfle­ge beson­ders, weil Zahn­be­lag und Ent­zün­dun­gen im Maul lang­fris­tig ech­te Gesund­heits­pro­ble­me nach sich zie­hen kön­nen. Wenn Sie die­se Punk­te als kur­ze, fes­te Rou­ti­ne ein­bau­en, bleibt Ihr Peki­ne­se nicht nur schön gepflegt, son­dern meist auch deut­lich sta­bi­ler im All­tag.

Früh erken­nen, recht­zei­tig han­deln

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim Peki­ne­sen

Der Peki­ne­se gehört zu den kurz­na­si­gen Hun­de­ras­sen. Dadurch sind bestimm­te Gesund­heits­ri­si­ken häu­fi­ger, vor allem rund um Atmung, Augen und Haut­fal­ten. Dazu kom­men typi­sche The­men klei­ner Hun­de wie Knie­schei­ben­pro­ble­me und Zahn­erkran­kun­gen. Wich­tig ist die Ein­ord­nung: Nicht jeder Peki­ne­se ist auto­ma­tisch krank. Viel hängt von Zucht, Gewicht, Pfle­ge und dem All­tag ab. Wenn Sie Warn­zei­chen früh ernst neh­men, las­sen sich vie­le Pro­ble­me bes­ser steu­ern oder zumin­dest schnel­ler behan­deln.

Brachy­ce­pha­les Atem­not­syn­drom (BOAS)

Beim Peki­ne­sen kön­nen ver­eng­te obe­re Atem­we­ge die Atmung deut­lich erschwe­ren. Typi­sche Hin­wei­se sind lau­tes Atmen, Schnar­chen, schnel­le Erschöp­fung, Wür­gen oder Pro­ble­me bei Wär­me. Kri­tisch wird es, wenn der Hund bei wenig Belas­tung stark hechelt oder Kreis­lauf­pro­ble­me zeigt. Über­ge­wicht und Hit­ze ver­schär­fen das Risi­ko. Las­sen Sie auf­fäl­li­ge Sym­pto­me früh tier­ärzt­lich prü­fen, bevor es chro­nisch wird.

Horn­haut­pro­ble­me und Augen­ver­let­zun­gen

Die gro­ßen, oft her­vor­ste­hen­den Augen sind beim Peki­ne­sen emp­find­li­cher als bei vie­len ande­ren Ras­sen. Häu­fi­ge Pro­ble­me sind Rei­zun­gen, Ent­zün­dun­gen und Horn­haut­ver­let­zun­gen bis hin zu Horn­haut­ge­schwü­ren. Anzei­chen kön­nen Blin­zeln, Trä­nen­fluss, Rötung oder Licht­scheu sein. Auch Haa­re aus der Nasen­fal­te kön­nen die Horn­haut dau­er­haft rei­zen. Bei Ver­dacht gilt: nicht abwar­ten, Augen­pro­ble­me gehö­ren schnell abge­klärt.

Patell­a­lu­xa­ti­on (Knie­schei­ben­ver­ren­kung)

Bei klei­nen Hun­den kommt eine insta­bi­le Knie­schei­be häu­fi­ger vor. Sie mer­ken es oft an einem kur­zen „Hüp­fer“, einem plötz­lich hoch­ge­zo­ge­nen Hin­ter­bein oder einem unkla­ren Lah­men. Man­che Hun­de lau­fen danach wie­der nor­mal, das Pro­blem kann aber blei­ben und sich ver­schlim­mern. Das Risi­ko steigt, wenn Mus­ku­la­tur fehlt oder das Gewicht zu hoch ist. Je nach Schwe­re­grad rei­chen Trai­ning und Manage­ment oder es wird ope­ra­tiv kor­ri­giert.

Haut­fal­ten­ent­zün­dung (Inter­t­ri­go)

Tie­fe Gesichts und Haut­fal­ten begüns­ti­gen Rei­bung und dau­er­haf­te Feuch­tig­keit. Das kann zu Ent­zün­dun­gen füh­ren, die jucken, rie­chen oder näs­sen. Typisch sind Rötun­gen, schmie­ri­ge Belä­ge und wie­der­keh­ren­de Rei­zun­gen in Fal­ten­be­rei­chen. Kon­se­quen­te Pfle­ge hilft: sau­ber hal­ten, sanft trock­nen, kei­ne aggres­si­ven Mit­tel. Wenn es wie­der­kehrt, ist eine tier­ärzt­li­che Dia­gno­se sinn­voll, weil oft Kei­me mit­be­tei­ligt sind.

Zahn­pro­ble­me und Par­odon­ti­tis

Klei­ne Hun­de sind anfäl­li­ger für Zahn­stein und Ent­zün­dun­gen am Zahn­hal­te­ap­pa­rat. Beim Peki­ne­sen kön­nen eng ste­hen­de Zäh­ne und wenig Platz im Kie­fer das The­ma ver­stär­ken. Typi­sche Warn­zei­chen sind Mund­ge­ruch, gerö­te­tes Zahn­fleisch, weni­ger Kau­en oder „Fut­ter fal­len las­sen“. Unbe­han­delt kön­nen Schmer­zen, Zahn­ver­lust und Fol­ge­pro­ble­me ent­ste­hen. Regel­mä­ßi­ge Zahn­pfle­ge zu Hau­se und Kon­trol­len beim Tier­arzt zah­len sich hier beson­ders aus.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Peki­ne­sen: Hal­tung, Pfle­ge, Gesund­heit und Kauf

Was Sie schon immer über Peki­ne­sen wis­sen woll­ten

Ein Peki­ne­se braucht regel­mä­ßi­ge Fell­pfle­ge, sonst ver­filzt das lan­ge Haar­kleid schnell. Pla­nen Sie mehr­mals pro Woche gründ­li­ches Bürs­ten ein, bei dich­ter Unter­wol­le und in Zei­ten des Fell­wech­sels kann täg­li­ches Bürs­ten sinn­voll sein.

Ach­ten Sie zusätz­lich auf die typi­schen „Pro­blem­zo­nen“: Augen­par­tie, Haut­fal­ten im Gesicht und Ohren soll­ten Sie regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren und bei Bedarf scho­nend rei­ni­gen. So sen­ken Sie das Risi­ko für Rei­zun­gen und Ent­zün­dun­gen und mer­ken früh, wenn etwas nicht stimmt.

Der Peki­ne­se ist kein Sport­hund. Für die meis­ten Hun­de rei­chen meh­re­re kur­ze, ruhi­ge Spa­zier­gän­ge und etwas Beschäf­ti­gung im Haus. Wich­ti­ger als Kilo­me­ter sind Rou­ti­ne und Kopf­ar­beit, zum Bei­spiel Such­spie­le oder klei­ne Trai­nings­ein­hei­ten.

Bei war­mem Wet­ter soll­ten Sie Belas­tung redu­zie­ren, Pau­sen ein­pla­nen und lie­ber mor­gens oder abends raus­ge­hen. So bleibt Bewe­gung ange­nehm und sicher.

Ein Peki­ne­se kann für Anfän­ger pas­sen, wenn Sie einen eher ruhi­gen Begleit­hund suchen und mit einem eigen­stän­di­gen Cha­rak­ter umge­hen kön­nen. Die Ras­se gilt oft als selbst­be­wusst und nicht immer „gefäl­lig“.

Das heißt: Erzie­hung klappt am bes­ten mit kla­ren Regeln, Geduld und vie­len Wie­der­ho­lun­gen. Früh­zei­ti­ge Sozia­li­sie­rung ist hilf­reich, damit Ihr Hund gelas­sen auf Men­schen, Hun­de und neue Situa­tio­nen reagiert.

Beim Peki­ne­sen ste­hen vor allem The­men rund um Atmung und Augen im Vor­der­grund. Durch die kur­ze Schnau­ze kön­nen Atem­pro­ble­me auf­tre­ten, die sich bei Hit­ze oder Stress ver­stär­ken. Dazu kom­men Augen­pro­ble­me durch die sehr gro­ßen, her­vor­tre­ten­den Augen, sowie Haut­rei­zun­gen in Gesichts­fal­ten.

Je nach Hund sieht man auch Beschwer­den am Bewe­gungs­ap­pa­rat (zum Bei­spiel Knie­schei­ben­pro­ble­me) und Zahn­pro­ble­me durch eng ste­hen­de Zäh­ne. Eine gute Vor­sor­ge ist, früh auf sau­be­re Zucht, regel­mä­ßi­ge Checks und ein sta­bi­les Nor­mal­ge­wicht zu ach­ten.

Leich­te Geräu­sche kom­men vor, soll­ten aber nicht als Stan­dard abge­tan wer­den. Wenn Ihr Hund schon bei wenig Belas­tung stark röchelt, häu­fig hus­tet, schlecht Luft bekommt oder bei Wär­me schnell „zumacht“, ist das ein Warn­si­gnal.

Auch stän­di­ges Hecheln in Ruhe, Wür­gen, Leis­tungs­ein­bruch oder blaue Schleim­häu­te gehö­ren abge­klärt. Im Zwei­fel gilt: lie­ber ein­mal zu früh zum Tier­arzt als zu spät.

Vie­le Peki­ne­sen sind hit­ze­emp­find­lich, weil sie über die Atmung schlech­ter küh­len kön­nen. Im Som­mer hel­fen kur­ze Gas­si­run­den zu küh­len Tages­zei­ten, Schat­ten­pau­sen, aus­rei­chend Was­ser und ein küh­ler Rück­zugs­ort in der Woh­nung.

Ver­mei­den Sie Jog­gen, Ball­wer­fen in der Mit­tags­hit­ze und län­ge­re Auto­fahr­ten ohne Kli­ma­ti­sie­rung. Wenn Ihr Hund auf­fäl­lig schlapp wird, stark hechelt oder „panisch“ atmet, bre­chen Sie ab und küh­len Sie ihn vor­sich­tig.

Das kann gut funk­tio­nie­ren, wenn der Umgang respekt­voll ist. Der Peki­ne­se ist oft anhäng­lich, möch­te aber nicht stän­dig bedrängt wer­den. Kin­der soll­ten ler­nen, den Hund in Ruhe zu las­sen, wenn er schläft oder frisst, und ihn nicht hoch­zu­he­ben.

Mit ande­ren Tie­ren klappt es meist dann gut, wenn der Hund früh sozia­li­siert wird und Begeg­nun­gen ruhig auf­ge­baut wer­den.

Ach­ten Sie auf einen Hund, der frei atmet, sich gern bewegt und kei­ne dau­er­haft gereiz­ten Augen hat. Ein seriö­ser Züch­ter zeigt Ihnen trans­pa­rent, wie die Eltern­tie­re leben, wel­che Gesund­heits­checks gemacht wur­den und beant­wor­tet Fra­gen zu Atmung, Augen und Haut­fal­ten ohne Aus­re­den.

Wich­tig ist auch Ihr eige­ner Ein­druck: Wirkt der Hund fit, läuft er ohne sicht­ba­re Atem­not, und sind Nase, Augen und Haut gepflegt? Wenn Sie sich unsi­cher sind, las­sen Sie den Wel­pen vor dem Kauf tier­ärzt­lich che­cken.

Mehr Ori­en­tie­rung rund um All­tag, Gesund­heit und Absi­che­rung

Wei­te­re The­men, die Peki­ne­se-Hal­tern wirk­lich hel­fen

Ras­se­por­traits beant­wor­ten die Grund­fra­gen. Im All­tag tau­chen aber oft ganz ande­re The­men auf: Wel­che Warn­zei­chen sind wirk­lich ernst, wie hält man sei­nen Hund fit, wel­che Absi­che­rung passt und wo fin­det man zuver­läs­si­ge Infos ohne Panik­ma­che. Die fol­gen­den Berei­che füh­ren Sie direkt zu den Inhal­ten, die Peki­ne­se-Hal­ter am häu­figs­ten brau­chen.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Hier fin­den Sie kom­pak­te Erklä­run­gen zu häu­fi­gen Hun­de­krank­hei­ten und typi­schen Warn­zei­chen. Sie sehen, wel­che Sym­pto­me Sie beob­ach­ten soll­ten und wann ein Tier­arzt­be­such sinn­voll ist. Dazu kom­men prak­ti­sche Hin­wei­se zu Dia­gnos­tik und Behand­lung, ohne Fach­chi­ne­sisch. Ide­al, wenn Sie schnel­ler ein­ord­nen möch­ten, ob etwas harm­los ist oder nicht.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Im Hun­de­rat­ge­ber geht es um das, was im All­tag wirk­lich zählt: Hal­tung, Erzie­hung, Pfle­ge, Ernäh­rung und sinn­vol­le Beschäf­ti­gung. Sie bekom­men kla­re Tipps, die man umset­zen kann, auch wenn nicht alles per­fekt läuft. Gera­de bei klei­nen Hun­den hel­fen fes­te Rou­ti­nen, damit Pro­ble­me gar nicht erst groß wer­den. Gut, wenn Sie Ihren Peki­ne­sen lang­fris­tig sta­bil hal­ten möch­ten.

Zusam­men­fas­sung

Der Peki­ne­se (Pekin­ge­se) ist ein klei­ner Begleit­hund mit viel Per­sön­lich­keit, der beson­ders gut zu Men­schen passt, die Ruhe, Nähe und fes­te Rou­ti­nen mögen. Er braucht kei­ne sport­li­chen Höchst­leis­tun­gen, dafür aber ver­läss­li­che Erzie­hung, einen ent­spann­ten All­tag und einen respekt­vol­len Umgang. Wer die Ras­se wählt, ent­schei­det sich bewusst für einen Hund, der eigen­stän­dig sein kann und kla­re, freund­li­che Füh­rung bes­ser annimmt als Druck.

In der Pra­xis sind beim Peki­ne­sen vor allem Pfle­ge und Gesund­heit zen­tra­le The­men. Das lan­ge Fell ver­langt regel­mä­ßi­ges Bürs­ten, zusätz­lich soll­ten Augen­par­tie und Haut­fal­ten sau­ber und tro­cken gehal­ten wer­den, um Rei­zun­gen zu ver­mei­den. Durch die kur­ze Kopf­form kön­nen Atem­we­ge und Hit­ze­emp­find­lich­keit eine grö­ße­re Rol­le spie­len. Warn­zei­chen wie star­kes Hecheln, lau­te Atem­ge­räu­sche, schnel­le Erschöp­fung oder auf­fäl­li­ge Augen­pro­ble­me soll­ten Sie früh tier­ärzt­lich abklä­ren las­sen.

Wenn Sie sich vor dem Ein­zug oder im All­tag gut vor­be­rei­ten, kön­nen Sie vie­le Pro­ble­me bes­ser ver­mei­den oder schnel­ler han­deln. Genau dafür ist die­se Sei­te gedacht: Sie fin­den hier Steck­brief, Hal­tung, Pfle­ge und typi­sche Krank­heits­bil­der, damit Sie Ihren Peki­ne­sen lang­fris­tig gesund hal­ten und Ent­schei­dun­gen nicht erst tref­fen, wenn es drin­gend wird.

Häu­fi­ge Fra­gen

Hals­band oder Geschirr: Was ist beim Peki­ne­sen bes­ser?

Für vie­le Peki­ne­sen ist ein gut sit­zen­des Geschirr die ange­neh­me­re Wahl, weil es den Druck vom Hals nimmt. Das ist beson­ders hilf­reich, wenn ein Hund ohne­hin zu Atem­pro­ble­men neigt.

Wich­tig ist die Pass­form: nichts darf scheu­ern, ein­schnei­den oder die Schul­ter­be­we­gung blo­ckie­ren. Bei Unsi­cher­heit lohnt sich eine kur­ze Anpas­sung im Fach­han­del oder beim Trai­ner.

Beim Peki­ne­sen kön­nen Tier­arzt- und Dia­gnos­tik­kos­ten im Lau­fe des Lebens spür­bar wer­den, gera­de wenn Atem­we­ge, Augen oder Haut häu­fi­ger The­ma sind. Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung kann Behand­lun­gen und Dia­gnos­tik absi­chern, eine OP-Ver­si­che­rung fokus­siert sich auf Ope­ra­tio­nen.

Ent­schei­dend ist der Blick in die Bedin­gun­gen: War­te­zei­ten, Erstat­tung nach GOT, Umgang mit ras­se­ty­pi­schen Erkran­kun­gen und der Sta­tus „Vor­er­kran­kung“ machen in der Pra­xis den Unter­schied.

Eine Hun­de OP-Ver­si­che­rung kann sinn­voll sein, wenn Sie das Risi­ko hoher Ein­mal­kos­ten abfe­dern möch­ten (ist in der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung inklu­diert). Ope­ra­tio­nen und Nach­sor­ge kön­nen schnell teu­er wer­den, gera­de bei Not­fäl­len. Ach­ten Sie auf rea­lis­ti­sche Erstat­tungs­sät­ze, eine kla­re Rege­lung zur Nach­be­hand­lung und dar­auf, ob Dia­gnos­tik im Zusam­men­hang mit einer OP mit­ver­si­chert ist.

Auch hier gilt: Früh abschlie­ßen ist oft leich­ter als spä­ter, wenn bereits Befun­de vor­lie­gen.

Der wich­tigs­te Hebel ist oft sim­pel: Gewicht im Nor­mal­be­reich hal­ten, regel­mä­ßi­ge kur­ze Bewe­gung und kon­se­quen­te Pfle­ge. Über­ge­wicht bei Hun­den belas­tet Atmung und Gelen­ke zusätz­lich. Kom­bi­nie­ren Sie ruhi­ge Spa­zier­gän­ge mit klei­nen Denk­auf­ga­ben, hal­ten Sie Augen und Haut­fal­ten sau­ber und las­sen Sie Zäh­ne und Atem­we­ge regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren. So blei­ben vie­le Pro­ble­me klein, statt spä­ter teu­er und belas­tend zu wer­den.

Ähn­li­che Hun­de­ras­sen zum Peki­ne­sen

Sie mögen den Peki­ne­sen wegen sei­ner kom­pak­ten Grö­ße, sei­nes stol­zen Auf­tre­tens und der engen Bin­dung an „sei­ne“ Men­schen, sind aber noch unsi­cher, ob er wirk­lich zu Ihrem All­tag passt. Dann hilft ein Blick auf Ras­sen mit ähn­li­chem Cha­rak­ter oder ähn­li­chen Bedürf­nis­sen. Die fol­gen­den Alter­na­ti­ven unter­schei­den sich im Detail, tref­fen aber oft einen ähn­li­chen „Typ Hund“ und geben Ihnen mehr Aus­wahl, ohne dass Sie bei null anfan­gen müs­sen.

  • Shih Tzu: Eben­falls ein klei­ner Begleit­hund mit viel Per­sön­lich­keit. Häu­fig etwas offe­ner und kon­takt­freu­di­ger, dabei genau­so auf Nähe und All­tag als Fami­li­en­hund aus­ge­legt.

  • Lha­sa Apso: Klei­ner, selbst­stän­di­ger Wäch­ter­typ mit kla­rer Mei­nung. Passt gut, wenn Sie einen anhäng­li­chen Hund möch­ten, der trotz­dem nicht jedem sofort ver­traut.

  • Mal­te­ser: Sehr men­schen­be­zo­gen und oft leich­ter zu moti­vie­ren. Für vie­le eine Opti­on, wenn Sie mehr „Mit­mach Hund“ suchen, aber klein und woh­nungs­taug­lich blei­ben möch­ten.

  • Hava­ne­ser: Freund­li­cher, anpas­sungs­fä­hi­ger Beglei­ter, der meist gern dabei ist und im All­tag häu­fig unkom­pli­ziert wirkt, wenn Beschäf­ti­gung und Nähe stim­men.

  • Japan Chin: Ele­gan­ter Gesell­schafts­hund, der oft ruhi­ger ist und ein fein­füh­li­ges Wesen mit­bringt. Für vie­le inter­es­sant, wenn Sie es eher ent­spannt mögen.

  • Papil­lon: Klei­ner Hund mit mehr Ener­gie und Lern­freu­de. Sinn­voll, wenn Sie die kom­pak­te Grö­ße möch­ten, aber mehr Akti­vi­tät und Trai­ning Spaß macht.

  • Bolo­gne­ser: Ruhi­ger, sehr men­schen­be­zo­ge­ner Beglei­ter, der häu­fig ein sanf­tes Tem­pe­ra­ment hat und gut in einen eher gemüt­li­chen All­tag passt.

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