Pome­ra­ni­an: klei­ner Wir­bel­wind mit gro­ßem Selbst­be­wusst­sein

Wesen, Pfle­ge, Erzie­hung und Gesund­heit auf einen Blick

Pomeranian mit dichtem, cremefarbenem Fell läuft fröhlich über eine Wiese und streckt die Zunge heraus

Pome­ra­ni­an: Passt der Zwerg­spitz zu Ihrem All­tag?

Ein Pome­ra­ni­an ist klein, wirkt aber sel­ten wie ein rei­ner „Mit­läu­fer“. Vie­le Hun­de sind wach­sam, schnell im Kopf und stark auf ihre Bezugs­per­son fixiert. Damit das im All­tag ent­spannt bleibt, brau­chen Sie früh kla­re Regeln für Begrü­ßun­gen, Ruhe und Hun­de­be­geg­nun­gen. Bel­len ist bei die­ser Spitz Vari­an­te ein häu­fi­ges The­ma, das Sie mit kon­se­quen­tem Trai­ning und einer guten Sozia­li­sie­rung deut­lich bes­ser steu­ern kön­nen. Auch das Allein­blei­ben soll­ten Sie klein­schrit­tig auf­bau­en, weil man­che Hun­de damit schwe­rer zurecht­kom­men.

Neben dem Ver­hal­ten ent­schei­det vor allem das Fell über den Pfle­ge­auf­wand. Das plü­schi­ge Dop­pel­fell ver­filzt leich­ter, wenn zu sel­ten gebürs­tet wird, und die Rou­ti­ne muss bis in die Unter­wol­le rei­chen. Bei Mini Trends lohnt ein nüch­ter­ner Blick auf Grö­ße und Pro­por­tio­nen: Typisch sind etwa 21 cm Schul­ter­hö­he, sehr klei­ne Exem­pla­re unter 18 cm sind nicht erwünscht. Gesund­heit­lich sind bei klei­nen Hun­den häu­fig Knie, Atem­we­ge und Zäh­ne ech­te Kos­ten­trei­ber, weil Dia­gnos­tik und Behand­lun­gen sich über meh­re­re Ter­mi­ne zie­hen kön­nen.

Inhalts­ver­zeich­nis
Pomeranian Hund mit hellem, flauschigem Fell sitzt im Grünen und hechelt fröhlich mit herausgestreckter Zunge

Steck­brief: Pome­ra­ni­an

Wie aus dem Spitz aus Pom­mern ein belieb­ter Begleit­hund wur­de

Geschich­te und Her­kunft des Pome­ra­ni­an

Der Pome­ra­ni­an wirkt heu­te wie ein klei­ner Luxus Hund, sei­ne Wur­zeln lie­gen aber in einer deut­lich robus­te­ren Spitz Tra­di­ti­on. Wer das ver­steht, ver­steht auch sein Tem­pe­ra­ment.

Der Pome­ra­ni­an gehört zur Spitz Fami­lie und ist in Deutsch­land als Zwerg­spitz ein­ge­ord­net. Inner­halb des Deut­schen Spitz ist er die kleins­te Varie­tät und wird im Aus­land häu­fig unter dem Namen Pome­ra­ni­an geführt.

Sei­nen Namen ver­dankt er der Regi­on Pom­mern. Von dort gelang­ten die­se klei­nen Spit­ze nach Eng­land, wo sie als ele­gan­te Begleit­hun­de schnell beliebt wur­den. Mit der wach­sen­den Nach­fra­ge ver­schob sich der Zucht­fo­kus stär­ker in Rich­tung klei­ne­rer, kom­pak­ter Hun­de mit üppi­gem Haar­kleid.

Einen gro­ßen Schub bekam die Popu­la­ri­tät im spä­ten 19. Jahr­hun­dert durch den bri­ti­schen Hof. Beson­ders prä­gend war Queen Vic­to­ria, die klei­ne Ver­tre­ter hielt und auf Aus­stel­lun­gen zeig­te. Das hat die Vor­lie­be für deut­lich klei­ne­re Pome­ra­ni­ans stark ver­stärkt und die Ent­wick­lung hin zum heu­ti­gen Toy For­mat beschleu­nigt.

Heu­te ist der Pome­ra­ni­an klar stan­dar­di­siert. Gleich­zei­tig lohnt es sich, bei der Her­kunft des Wel­pen auf Maß und Mit­te zu ach­ten: Extrem klei­ne Tie­re sind nicht das Ziel einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Zucht. Gera­de bei Zwerg­spit­zen spie­len Pro­por­tio­nen, Sta­bi­li­tät und sau­be­re Atmung eine grö­ße­re Rol­le als ein mög­lichst „mini“ Look.

So wird aus dem klei­nen Spitz ein ent­spann­ter All­tags­be­glei­ter

Hal­tung und Erzie­hung beim Pome­ra­ni­an

Ein Pome­ra­ni­an passt gut in vie­le Lebens­mo­del­le, aber er braucht Füh­rung, Trai­ning und Beschäf­ti­gung. Klein heißt hier nicht unkom­pli­ziert, son­dern auf­merk­sam, schnell im Kopf und sehr prä­sent.

Im All­tag funk­tio­niert der Zwerg­spitz am bes­ten mit fes­ten Rou­ti­nen: meh­re­re kur­ze Spa­zier­gän­ge, kur­ze Trai­nings­ein­hei­ten und klei­ne Denk­auf­ga­ben. Das beugt Lan­ge­wei­le vor, die sich sonst gern als Ner­vo­si­tät oder Dau­er­wa­che zeigt. In der Woh­nung ist ein kla­rer Rück­zugs­ort wich­tig, an dem nie­mand stört, auch nicht Besuch oder Kin­der. So ent­steht Ruhe, die Sie spä­ter drau­ßen wie­der abru­fen kön­nen.

In der Erzie­hung zählt Ver­bind­lich­keit. Vie­le Pome­ra­ni­ans ler­nen schnell, tes­ten aber genau­so schnell, ob Regeln wirk­lich gel­ten. Wenn Sie Gren­zen kon­se­quent durch­zie­hen, ohne laut zu wer­den, bekom­men Sie einen Hund, der sich an Ihnen ori­en­tiert. Tra­gen Sie ihn nicht auto­ma­tisch aus jeder Situa­ti­on her­aus, son­dern üben Sie kon­trol­liert: ruhig neben Ihnen ste­hen, Blick­kon­takt hal­ten, war­ten, wei­ter­ge­hen. Das baut Selbst­kon­trol­le auf und ver­hin­dert, dass Ihr Hund Ent­schei­dun­gen für Sie über­nimmt.

Bel­len ist bei Spitz­ty­pen ein typi­sches The­ma, weil sie wach­sam sind und Rei­ze mel­den. Ziel ist nicht Stil­le um jeden Preis, son­dern ein Signal, mit dem Ihr Hund zuver­läs­sig wie­der run­ter­fährt. Trai­nie­ren Sie das in ein­fa­chen Situa­tio­nen: Reiz kurz zulas­sen, dann „ruhig“ oder ein alter­na­ti­ves Ver­hal­ten wie auf die Decke gehen, und Stil­le beloh­nen. Bei Tür, Flur und Fens­ter hilft Manage­ment: Sicht­schutz, kla­re Besuchs­rou­ti­ne, und erst öff­nen, wenn Ihr Hund ruhig bleibt. Das schützt neben­bei auch das Ver­hält­nis zu Nach­barn.

Allein­blei­ben soll­te klein­schrit­tig auf­ge­baut wer­den, weil vie­le Zwerg­spit­ze sehr men­schen­be­zo­gen sind. Star­ten Sie mit Minu­ten, stei­gern Sie lang­sam und machen Sie das Gehen und Wie­der­kom­men lang­wei­lig, damit kei­ne Erwar­tungs­spi­ra­le ent­steht. Für die kör­per­li­che Sicher­heit gilt: klei­ne Hun­de wer­den leicht über­se­hen und ver­let­zen sich schnel­ler durch Sprün­ge von Sofa oder Trep­pen. Im Zwei­fel lie­ber sichern, tra­gen nur im Aus­nah­me­fall und auf rutsch­fes­ten Unter­grund ach­ten. Zusätz­lich lohnt bei vie­len Hun­den ein gut sit­zen­des Geschirr statt Hals­band, weil bei klei­nen Ras­sen Atem­wegs­pro­ble­me wie ein Tra­che­al­kol­laps vor­kom­men kön­nen und Druck am Hals unnö­tig ist.

Tem­pe­ra­ment, Wach­sam­keit und Bin­dung auf klei­nem Raum

Cha­rak­ter des Pome­ra­ni­an

Der Pome­ra­ni­an, also der Zwerg­spitz, ist klein, aber men­tal oft „groß“. Vie­le Hun­de sind auf­merk­sam, schnell im Kopf und hän­gen stark an ihrer Bezugs­per­son. Das macht ihn zu einem sehr prä­sen­ten Beglei­ter, der gern über­all dabei ist und schnell merkt, wenn sich etwas ver­än­dert. Wer Nähe mag und einen Hund sucht, der aktiv Kon­takt hält, fin­det hier oft genau den rich­ti­gen Typ.

Typisch ist auch eine gewis­se Wach­sam­keit. Vie­le Pome­ra­ni­ans mel­den Geräu­sche, Besuch oder Bewe­gun­gen am Fens­ter. Das ist kein Feh­ler, son­dern Teil des Tem­pe­ra­ments. Ent­schei­dend ist, ob Ihr Hund nach dem Mel­den wie­der run­ter­fah­ren kann. Mit kla­ren Gren­zen wird aus Wach­sam­keit ein kon­trol­lier­ba­res Ver­hal­ten. Ohne Regeln kann es Rich­tung Dau­er­wa­che gehen, dann wird aus „süß“ schnell anstren­gend.

Im Umgang mit Frem­den sind vie­le Zwerg­spit­ze erst reser­viert und tau­en dann auf, wenn sie Sicher­heit spü­ren. Mit ande­ren Hun­den wirkt der Cha­rak­ter je nach Sozia­li­sie­rung sehr unter­schied­lich. Man­che sind freund­lich und offen, ande­re reagie­ren schnel­ler, weil sie sich klein füh­len oder schlech­te Erfah­run­gen gemacht haben. Ein Pome­ra­ni­an ist kein Spiel­zeug. Er braucht fai­re Füh­rung und einen All­tag, in dem er ernst genom­men wird.

Stär­ken

Schwä­chen

Klein, kom­pakt und „plü­schig“: So ist der Pome­ra­ni­an gebaut

Kör­per­li­che Merk­ma­le des Pome­ra­ni­an

Der Pome­ra­ni­an ist die kleins­te Varie­tät des Deut­schen Spitz. Sei­ne Optik ent­steht aus kom­pak­tem Kör­per­bau, fuchs­ar­ti­gem Kopf und einem sehr dich­ten Dop­pel­fell.

Der Kör­per wirkt qua­dra­tisch und kurz im Rücken, also eher „kom­pakt“ als lang­ge­zo­gen. Die Ziel­grö­ße liegt bei rund 21 cm Schul­ter­hö­he mit einer tole­rier­ten Span­ne, die grob 18 bis 24 cm abdeckt. In der Pra­xis bewe­gen sich vie­le aus­ge­wach­se­ne Hun­de im Bereich um 18 bis 23 cm, beim Gewicht häu­fig um 1,3 bis 3,1 kg. Ent­schei­dend ist ein sta­bi­ler Gesamt­ein­druck: der Hund soll­te leicht­fü­ßig blei­ben, ohne zer­brech­lich zu wir­ken.

Der Kopf ist typisch spitz­ar­tig und ver­jüngt sich keil­för­mig zur Nase. Dazu pas­sen die mit­tel­gro­ßen, man­del­för­mi­gen, dunk­len Augen und die klei­nen, hoch ange­setz­ten, drei­ecki­gen Ste­h­oh­ren, die sehr nah bei­ein­an­der ste­hen. Genau die­se Kom­bi­na­ti­on sorgt für den wachen, „fuch­si­gen“ Aus­druck, den vie­le am Pome­ra­ni­an so mögen.

Beim Fell ist der Pome­ra­ni­an klar ein Dop­pel­fell Hund: lan­ges, gera­des, abste­hen­des Deck­haar plus kur­ze, dicke Unter­wol­le. Auf­fäl­lig sind die Mäh­ne am Hals, die üppi­ge Beho­sung an den Hin­ter­läu­fen und die buschig behaar­te Rute. Das Haar liegt nicht schei­te­lig am Rücken, wirkt eher „ste­hend“ und soll nicht sicht­bar in Form model­liert sein.

Die Rute sitzt hoch, wird über den Rücken gerollt getra­gen und liegt dabei fest an, mit sehr dich­ter Behaa­rung. Zusam­men mit dem plü­schi­gen Haar­kleid ent­steht so die typi­sche Sil­hou­et­te: klein, selbst­be­wusst wir­kend und sofort als Spitz erkenn­bar.

Tier­arzt­kos­ten beim Pome­ra­ni­an bes­ser plan­bar machen

Wel­che Absi­che­rung für Ihren Pome­ra­ni­an sinn­voll ist

Beim Pome­ra­ni­an sind vie­le Kos­ten nicht „der eine gro­ße Ein­griff“, son­dern eine Ket­te aus Dia­gnos­tik, Behand­lung und Nach­sor­ge. Eine pas­sen­de Absi­che­rung nimmt Druck aus Ent­schei­dun­gen.

Für den Pome­ra­ni­an ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung oft die bes­te Basis, weil sie den All­tag abdeckt und nicht nur den OP Moment. Typi­sche Kos­ten­trei­ber bei klei­nen Spit­zen sind Knie­pro­ble­me wie Patell­a­lu­xa­ti­on, Zahn­be­hand­lun­gen mit wie­der­keh­ren­den Ter­mi­nen sowie Atem­wegs­pro­ble­me, bei denen Dia­gnos­tik und Kon­trol­len schnell ins Geld gehen. Wich­tig ist, dass der Tarif Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te rea­lis­tisch abbil­det und nicht bei „klei­nen, aber häu­fi­gen“ The­men früh stoppt. Als kla­re Emp­feh­lun­gen für die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung bie­ten sich die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger und die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung von Cle­os als Preis Leis­tungs Emp­feh­lung an.

Wenn Sie vor allem hohe Ein­zel­rech­nun­gen absi­chern möch­ten, passt eine Hun­de OP Ver­si­che­rung häu­fig bes­ser. Sie kon­zen­triert sich auf Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Vor und Nach­be­hand­lung, was bei einem klei­nen Hund schnell rele­vant wird, etwa bei Knie Ein­grif­fen oder ande­ren chir­ur­gi­schen Maß­nah­men. Ach­ten Sie hier auf eine stim­mi­ge Rege­lung für Not­fäl­le, sinn­vol­le Bau­stei­ne rund um Dia­gnos­tik im OP Zusam­men­hang und dar­auf, wie mit bestehen­den Beschwer­den umge­gan­gen wird.

Die Haft­pflicht ist die Absi­che­rung, die in den All­tag am häu­figs­ten „rein­spielt“, weil Schä­den schnell pas­sie­ren. Ein klei­ner Hund kann Men­schen zu Fall brin­gen, in Woh­nung oder Hotel etwas beschä­di­gen oder ande­re Hun­de in Situa­tio­nen ver­wi­ckeln, die teu­er wer­den. Wich­tig bei einer Hun­de­hal­ter­haft­pflicht sind eine hohe Deckungs­sum­me und Bedin­gun­gen, die typi­sche All­tags­si­tua­tio­nen sau­ber abde­cken, auch wenn es mal hek­tisch wird.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist sinn­voll, wenn Sie lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten über das Jahr abfe­dern möch­ten. Sie kann Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te abde­cken und hilft, wenn sich Beschwer­den über meh­re­re Ter­mi­ne zie­hen. Das ist beson­ders prak­tisch, wenn Sie Ent­schei­dun­gen nicht vom Preis abhän­gig machen wol­len. Ach­ten Sie auf eine aus­rei­chend hohe Jah­res­leis­tung und sinn­vol­le Regeln für Dia­gnos­tik.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt, wenn Ihr Hund einen Scha­den ver­ur­sacht, bei Men­schen, Sachen oder Ver­mö­gen. Das kann im All­tag schnel­ler pas­sie­ren, als man denkt, auch mit einem klei­nen Hund. Gute Tari­fe bie­ten hohe Deckungs­sum­men und schlie­ßen gän­gi­ge Situa­tio­nen nicht aus. Damit ver­mei­den Sie finan­zi­el­le Risi­ken, die mit einem ein­zi­gen Moment ent­ste­hen kön­nen.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die Hun­de OP Ver­si­che­rung passt, wenn Sie gro­ße Ein­grif­fe absi­chern möch­ten, aber lau­fen­de Rech­nun­gen selbst tra­gen. Sie über­nimmt Kos­ten rund um Ope­ra­tio­nen und häu­fig auch die Nach­sor­ge, die schnell teu­er wer­den kann. Das gibt Sicher­heit bei Not­fäl­len und bei Ein­grif­fen, die medi­zi­nisch ein­fach nötig sind. Ach­ten Sie dar­auf, dass Schutz und Selbst­be­tei­li­gung zu Ihrem Bud­get pas­sen.

So bleibt Fell, Haut und Maul gesund und der Pfle­ge­auf­wand plan­bar

Pfle­ge beim Pome­ra­ni­an

Der Pome­ra­ni­an sieht nach „viel Fell“ aus und genau das ist er auch. Mit der rich­ti­gen Rou­ti­ne bleibt er gepflegt, ohne dass Sie jeden Tag stun­den­lang bürs­ten müs­sen.

Das Wich­tigs­te ist die Fell­pfle­ge bis in die Unter­wol­le. Der Pome­ra­ni­an hat ein dich­tes Dop­pel­fell, des­halb ent­ste­hen Kno­ten oft nicht oben, son­dern dar­un­ter. Pla­nen Sie zwei bis drei gründ­li­che Bürstein­hei­ten pro Woche ein, in Haar­wech­sel­zei­ten häu­fi­ger. Arbei­ten Sie in klei­nen Par­tien und kon­trol­lie­ren Sie typi­sche Pro­blem­zo­nen wie hin­ter den Ohren, an den Ach­seln, an der Hin­ter­hand und am Hals­kra­gen. So ver­mei­den Sie Filz, Haut­rei­zun­gen und das unan­ge­neh­me Zie­pen beim Ent­wir­ren.

Beim Schnitt gilt: lie­ber Form und Hygie­ne, statt „kurz machen“. Das Dop­pel­fell schützt die Haut und regu­liert Tem­pe­ra­tur. Wird es stark gekürzt oder rasiert, kann die Fell­struk­tur lei­den und es kann deut­lich schlech­ter nach­wach­sen. Sinn­voll sind des­halb ein sau­be­rer Pfo­ten­schnitt, ein hygie­ni­scher Bereich rund um den After und ein leich­ter Kon­tur­schnitt, wenn nötig. Wenn das Fell bereits stark ver­filzt ist, soll­te ein Pro­fi über­neh­men, damit die Haut nicht ver­letzt wird und das Fell kor­rekt trock­nen kann.

Baden ist mög­lich, aber nicht im Wochen­rhyth­mus nötig. Ein Bad alle paar Wochen oder nach Bedarf reicht den meis­ten Hal­tern, wenn danach wirk­lich gründ­lich aus­ge­spült und kom­plett tro­cken geföhnt wird. Wich­tig ist das anschlie­ßen­de Bürs­ten, weil feuch­te Unter­wol­le schnel­ler ver­filzt. Wer regel­mä­ßig raus­geht, hat oft mehr von „aus­bürs­ten und punk­tu­ell rei­ni­gen“ als von häu­fi­gem Sham­poo.

Vie­le Pome­ra­ni­ans brau­chen zusätz­lich Pfle­ge an Stel­len, die man leicht unter­schätzt: Zäh­ne, Augen und Kral­len. Zahn­stein und Ent­zün­dun­gen im Maul sind bei klei­nen Ras­sen häu­fig, täg­li­ches Zäh­ne­put­zen ist die bes­te Basis, min­des­tens aber regel­mä­ßig mehr­mals pro Woche. Die Augen­par­tie kurz rei­ni­gen, wenn Trä­nen­strei­fen oder Ver­kle­bun­gen auf­tre­ten, und Kral­len so kurz hal­ten, dass der Hund sau­ber auf­tritt. Im All­tag lohnt auch ein kur­zer Hygie­ne­check am After­be­reich, weil lan­ges Fell dort schnel­ler ver­schmutzt.

Die­se Gesund­heits­ri­si­ken soll­ten Sie beim Pome­ra­ni­an ken­nen

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim Pome­ra­ni­an

Der Pome­ra­ni­an ist klein, aber Tier­arzt­kos­ten kön­nen trotz­dem schnell stei­gen. Häu­fig sind es wie­der­keh­ren­de Ter­mi­ne, Dia­gnos­tik und Nach­sor­ge, nicht nur eine ein­zel­ne gro­ße Rech­nung. Wenn Sie typi­sche Schwach­stel­len früh erken­nen, las­sen sich vie­le Pro­ble­me bes­ser steu­ern. Das ersetzt kei­ne Dia­gno­se, hilft aber, Warn­zei­chen rich­tig ein­zu­ord­nen.

Patell­a­lu­xa­ti­on (Knie)

Wenn die Knie­schei­be nicht sta­bil läuft, zeigt sich das oft als plötz­li­ches „Hüp­fen“ auf drei Bei­nen oder kur­ze Lahm­heit, die wie­der ver­schwin­det. Je nach Aus­prä­gung kom­men Schmer­zen, Schon­hal­tung und spä­ter Arthro­se dazu. Sinn­voll ist eine frü­he Abklä­rung, weil kon­se­quen­tes Manage­ment, Phy­sio­the­ra­pie oder in schwe­ren Fäl­len eine OP lang­fris­tig viel ver­än­dern kön­nen.

Tra­che­al­kol­laps (Atem­we­ge)

Durch die Kopf­form sind die Augen beim Shih Tzu häu­fi­ger gereizt. Typisch sind Trä­nen­fluss, Rötung, häu­fi­ges Blin­zeln, Rei­ben am Auge oder Licht­emp­find­lich­keit. Auch klei­ne Krat­zer an der Horn­haut kön­nen schnell sehr schmerz­haft wer­den. Hal­ten Sie das Haar rund ums Auge sau­ber und so, dass nichts ins Auge piekst. Wenn das Auge plötz­lich kneift oder trüb wirkt, ist eine schnel­le tier­ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll.

Zahn­stein und Par­odon­ti­tis (Zäh­ne)

Bei klei­nen Ras­sen ste­hen Zäh­ne enger, dadurch sam­meln sich Belä­ge schnel­ler und Ent­zün­dun­gen ent­ste­hen häu­fi­ger. Warn­zei­chen sind Mund­ge­ruch, gerö­te­tes Zahn­fleisch, ver­mehr­tes Lecken oder Fut­ter fal­len las­sen. Regel­mä­ßi­ges Zäh­ne­put­zen und Kon­trol­len sind die bes­te Vor­sor­ge, weil unbe­han­del­te Ent­zün­dun­gen schmerz­haft wer­den und wie­der­keh­ren­de Rei­ni­gun­gen unter Nar­ko­se nach sich zie­hen kön­nen.

Alo­pe­zie X (Fell­ver­lust)

Beim Spitz­typ kann es zu sym­me­tri­schem Fell­ver­lust kom­men, oft ohne star­ke Ent­zün­dung oder Juck­reiz. Vie­le Hal­ter mer­ken zuerst, dass das Fell „dünn“ wird oder Stel­len am Rumpf kahl wer­den. Wich­tig ist die Abklä­rung, weil erst ande­re Ursa­chen aus­ge­schlos­sen wer­den müs­sen. Häu­fig steht Optik im Vor­der­grund, die Haut­pfle­ge bleibt aber wich­tig, damit es nicht zu Rei­zun­gen kommt.

Legg-Cal­vé-Per­thes

Die­se Hüft­er­kran­kung betrifft vor allem klei­ne Ras­sen und zeigt sich meist im Jung­hun­de­al­ter durch Lahm­heit und Schmer­zen im Hüft­be­reich. Betrof­fe­ne Hun­de scho­nen ein Bein, mei­den Sprün­ge oder reagie­ren emp­find­lich beim Anfas­sen. Je frü­her die Dia­gno­se steht, des­to kla­rer sind die Optio­nen, von kon­ser­va­ti­ver The­ra­pie bis zu chir­ur­gi­schen Lösun­gen. Danach ist struk­tu­rier­ter Mus­kel­auf­bau oft ent­schei­dend für ein gutes Ergeb­nis.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Pome­ra­ni­an, klar beant­wor­tet

Pome­ra­ni­an FAQ: die wich­tigs­ten Fra­gen, klar beant­wor­tet

Der Pome­ra­ni­an ist im Kern ein Zwerg­spitz, also die kleins­te Varie­tät des Deut­schen Spitz. „Pome­ra­ni­an“ ist die inter­na­tio­nal ver­brei­te­te Bezeich­nung, im deutsch­spra­chi­gen Raum ist „Zwerg­spitz“ üblich.

Ent­schei­dend ist weni­ger der Name, son­dern ob Grö­ße, Kör­per­bau und Gesund­heit zum Stan­dard pas­sen.

Die Wider­rist­hö­he liegt im Stan­dard bei 21 cm, mit einer Tole­ranz von ± 3 cm. Das Gewicht soll zur Grö­ße pas­sen, in der Pra­xis bewe­gen sich vie­le erwach­se­ne Hun­de häu­fig im nied­ri­gen ein­stel­li­gen Kilobe­reich.

Extre­me Mini-Grö­ßen sind kein Qua­li­täts­merk­mal, son­dern erhö­hen oft das Risi­ko für Pro­ble­me im All­tag.

Vie­le Pome­ra­ni­ans errei­chen eine Lebens­er­war­tung im Bereich von etwa 12 bis 16 Jah­ren.

Wie alt ein Hund tat­säch­lich wird, hängt stark von Zucht, Gewicht, Zäh­nen, Bewe­gung, Vor­sor­ge und dem Umgang mit typi­schen Schwach­stel­len klei­ner Ras­sen ab.

Pome­ra­ni­ans sind häu­fig wach­sam und stimm­freu­dig. Das kann prak­tisch sein, kippt aber schnell in Dau­er­bel­len, wenn Auf­re­gung, Unsi­cher­heit oder Lan­ge­wei­le mit­spie­len.

Hilf­reich ist ein kla­rer Rah­men: ruhi­ges Ver­hal­ten beloh­nen, Rei­ze dosiert trai­nie­ren, fes­te Ritua­le und eine sau­be­re „Stopp“ oder „Ruhe“ Rou­ti­ne.

Ja, wenn Sie es schritt­wei­se auf­bau­en. Star­ten Sie mit Minu­ten statt Stun­den, gehen Sie kom­men­tar­los, kom­men Sie ruhig zurück und ver­mei­den Sie „gro­ßes Dra­ma“ beim Abschied.

Ein kom­plet­ter Arbeits­tag ohne Unter­bre­chung passt für die meis­ten Hun­de nicht, egal wel­che Ras­se, sinn­voll ist eine Lösung mit Betreu­ung, Gas­si-Ser­vice oder Home­of­fice-Tagen.

Das Fell ist dicht und braucht regel­mä­ßi­ges Bürs­ten, damit Unter­wol­le nicht ver­filzt. Bei Dop­pel­haar-Ras­sen gilt: Rasie­ren kann die Fell­struk­tur und Haut­schutz­funk­ti­on stö­ren und ist nur in ech­ten Aus­nah­me­fäl­len sinn­voll.

Bes­ser sind sau­be­re Fell­pfle­ge, Aus­käm­men und bei Bedarf ein mode­ra­tes Kür­zen an „Pro­blem­stel­len“ (Pfo­ten, Hygie­ne, Ohren­be­reich) durch Pro­fis.

Bei klei­nen Ras­sen tre­ten bestimm­te The­men häu­fi­ger auf, beim Pome­ra­ni­an gehö­ren dazu unter ande­rem Knie­schei­ben­pro­ble­me (Patell­a­lu­xa­ti­on), Atem­wegs­pro­ble­me wie Tra­che­al­kol­laps, sowie Zahn und Zahn­fleisch­pro­ble­me durch eng ste­hen­de Zäh­ne.

Ach­ten Sie früh auf Warn­zei­chen wie Hus­ten bei Auf­re­gung, Belas­tungs­pro­ble­me, Lahm­heit, Maul­ge­ruch oder Fress­un­lust und las­sen Sie das zeit­nah tier­ärzt­lich abklä­ren.

Das hängt davon ab, ob Sie lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten oder vor allem OP-Kos­ten abfe­dern möch­ten:

  • Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung deckt Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und auch OPs ab.

  • Eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung fokus­siert sich auf Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Vor und Nach­be­hand­lung.

  • Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt vor Schä­den, die Ihr Hund ande­ren zufügt, und ist in vie­len Bun­des­län­dern Pflicht oder drin­gend emp­foh­len.

Gera­de bei klei­nen Ras­sen lohnt ein genau­er Blick auf Rege­lun­gen zu Zäh­nen, Atem­we­gen, Knien, Hilfs­mit­teln und Phy­sio­the­ra­pie, weil hier schnell hohe Sum­men zusam­men­kom­men kön­nen.

Mehr Wis­sen für siche­re Ent­schei­dun­gen rund um Ihren Hund

Rat­ge­ber und The­men, die Hun­de­hal­ter wirk­lich wei­ter­brin­gen

Man­che Fra­gen kom­men immer wie­der, egal ob Wel­pe oder erwach­se­ner Hund: Was ist nor­mal, was ist ein Warn­zei­chen, und was lässt sich im All­tag kon­kret ver­bes­sern? In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie pra­xis­na­he Inhal­te, die schnell Ori­en­tie­rung geben und Ihnen hel­fen, ruhig und rich­tig zu han­deln.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Hier fin­den Sie typi­sche Beschwer­den, kla­re Warn­zei­chen und eine ein­fa­che Ein­ord­nung, was als nächs­tes sinn­voll ist. Sie erfah­ren, wel­che Sym­pto­me Sie beob­ach­ten soll­ten und wann Tier­arzt oder Tier­kli­nik bes­ser ist. Dazu gibt es Hin­wei­se zu Dia­gnos­tik, Behand­lung und Nach­sor­ge, damit Sie Ent­schei­dun­gen und Kos­ten bes­ser ein­ord­nen kön­nen.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Hier geht es um All­tag, Ver­hal­ten und Trai­ning, ohne kom­pli­zier­te Theo­rie. Sie bekom­men kon­kre­te Tipps zu Erzie­hung, Beschäf­ti­gung, Ruhe­auf­bau und siche­ren Rou­ti­nen. Das hilft beson­ders bei The­men wie Bel­len, Lei­nen­füh­rig­keit oder Allein­blei­ben. Ziel ist ein All­tag, der für Sie und Ihren Hund stress­är­mer wird.

Zusam­men­fas­sung

Der Pome­ra­ni­an ist ein klei­ner, sehr wacher Hund mit viel Per­sön­lich­keit. Er passt gut in vie­le Wohn­si­tua­tio­nen, braucht aber kla­re Regeln, damit Wach­sam­keit und Bel­len im All­tag nicht über­hand­neh­men. Wer früh Ruhe, Lei­nen­füh­rig­keit, Besuchs­si­tua­tio­nen und Allein­blei­ben sau­ber trai­niert, bekommt einen anhäng­li­chen Beglei­ter, der sich eng an sei­nen Men­schen ori­en­tiert und trotz Grö­ße ernst genom­men wer­den will.

Pfle­ge und Gesund­heit sind die zwei gro­ßen Hebel. Das dich­te Dop­pel­fell ver­langt regel­mä­ßi­ges Bürs­ten bis in die Unter­wol­le, sonst ent­ste­hen schnell Kno­ten und Haut­pro­ble­me. Typi­sche Kos­ten­trei­ber sind bei klei­nen Ras­sen häu­fig Knie, Atem­we­ge und Zäh­ne, weil sich Behand­lun­gen oft über meh­re­re Ter­mi­ne zie­hen. Wer das im Blick hat und Vor­sor­ge fest ein­plant, kann Beschwer­den frü­her erken­nen und Tier­arzt­kos­ten bes­ser steu­ern.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was kos­tet ein Pome­ra­ni­an Wel­pe und war­um schwan­ken die Prei­se so stark?

Für Wel­pen aus nach­voll­zieh­ba­rer Her­kunft bewe­gen sich Prei­se häu­fig im Bereich von etwa 1.500 bis 3.000 Euro, teils auch dar­über. Ein­fluss­fak­to­ren sind unter ande­rem Abstam­mung, Gesund­heits­vor­sor­ge, Auf­zucht­be­din­gun­gen und Nach­fra­ge. Bei auf­fäl­lig güns­ti­gen Ange­bo­ten stei­gen die Risi­ken für spä­te­re Tier­arzt­kos­ten und Pro­ble­me mit Gesund­heit oder Sozia­li­sie­rung.

„Teacup“ ist kei­ne aner­kann­te Varie­tät, son­dern ein Mar­ke­ting­be­griff für extrem klei­ne Hun­de. Der Grö­ßen­stan­dard liegt bei 21 cm ± 3 cm, extre­me Mini-Grö­ßen lie­gen außer­halb des­sen, was im Stan­dard als Ziel­bild gilt.

Zucht, die vor­her­seh­bar zu Schmer­zen, Lei­den oder Schä­den führt, ist gesetz­lich unter­sagt, des­halb lohnt hier beson­ders kri­ti­sches Hin­se­hen.

Bei sehr klei­nen Hun­den ist ein gut sit­zen­des Geschirr oft die stress­är­me­re Opti­on, weil es Druck vom Hals nimmt. Das ist beson­ders rele­vant, wenn Ihr Hund zu Hus­ten­reiz neigt oder ein Tra­che­al­pro­blem im Raum steht.

Alo­pe­cia X ist ein Mus­ter von Haar­ver­lust, das bei Pome­ra­ni­ans und ähn­lich „plü­schi­gen“ Ras­sen vor­kom­men kann. In vie­len Fäl­len ist es vor allem ein kos­me­ti­sches Pro­blem, trotz­dem soll­ten ande­re Ursa­chen für Haar­aus­fall (Para­si­ten, Infek­tio­nen, Hor­mo­ne) tier­ärzt­lich aus­ge­schlos­sen wer­den, bevor Sie es dabei belas­sen.

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