Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung: Kran­ken, OP und Haft­pflicht

Tari­fe für Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, OP Schutz und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht, sau­ber erklärt und direkt ver­gleich­bar.

Ein Langhaarcollie mit glänzendem Fell steht aufmerksam auf einer herbstlichen Wiese vor unscharfem Hintergrund

Wel­che Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung passt zu Ihrem Hund

Die pas­sen­de Han­se­Mer­kur Hundver­si­che­rung beginnt mit einer simp­len Fra­ge: Was soll abge­si­chert wer­den? Geht es um lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten im All­tag, um das gro­ße OP-Kos­ten­ri­si­ko oder um Schä­den, die Ihr Hund ande­ren zufügt. Genau des­halb ist die kla­re Tren­nung wich­tig: Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, Hun­de OP Ver­si­che­rung und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht erfül­len unter­schied­li­che Zwe­cke und las­sen sich nicht sinn­voll „über einen Kamm sche­ren“.

Für eine gute Ent­schei­dung zäh­len danach die Details. Bei Kran­ken und OP sind das vor allem Erstat­tung nach GOT, Jah­res­li­mit, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zei­ten und die Fra­ge, ob Sie Zahn oder wei­te­re Bau­stei­ne ergän­zen möch­ten. In der Haft­pflicht geht es statt­des­sen um Deckungs­sum­men, typi­sche All­tags­schä­den und sinn­vol­le Zusatz­bau­stei­ne. Auf die­ser Sei­te fin­den Sie die wich­tigs­ten Unter­schie­de kom­pakt erklärt, damit Sie schnell wis­sen, wel­cher Schutz zu Ihrem Hund passt.

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Schnell zum rich­ti­gen Tarif

Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung: Kran­ken, OP oder Haft­pflicht

Je nach Bedarf sind drei Absi­che­run­gen rele­vant: Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung für Behand­lun­gen und Dia­gnos­tik, die Hun­de-OP-Ver­si­che­rung für teu­re Ein­grif­fe und die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht für Schä­den, die Ihr Hund ande­ren zufügt. Wäh­len Sie hier den Bereich, der zu Ihrer Situa­ti­on passt, und ver­glei­chen Sie die Tarif­de­tails direkt auf der jewei­li­gen Pro­dukt­sei­te.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

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Drei Hun­de­ver­si­che­run­gen, ein Ziel: ver­läss­li­cher Schutz für Ihren Hund

Schutz für Gesund­heit, Ope­ra­tio­nen und Haft­pflicht

Bei der Han­se­Mer­kur kön­nen Sie den Hun­de­schutz je nach Bedarf auf­bau­en: Ent­we­der sichern Sie vor allem teu­re Ein­grif­fe über eine OP Ver­si­che­rung ab, oder Sie ent­schei­den sich für eine Kran­ken­ver­si­che­rung, die auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen im All­tag mit abdeckt. Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­schä­den ver­ur­sacht. Damit Sie das pas­sen­de Pro­dukt wäh­len, lohnt der Blick auf Leis­tungs­gren­zen, War­te­zei­ten, Selbst­be­tei­li­gung und mög­li­che Zusatz­bau­stei­ne.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist die rich­ti­ge Wahl, wenn Sie nicht nur das OP Risi­ko absi­chern möch­ten, son­dern auch typi­sche Tier­arzt­kos­ten im All­tag. Sie wäh­len zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Die Tari­fe unter­schei­den sich vor allem bei Jah­res­li­mit, Vor­sor­ge und eini­gen Son­der­re­geln.

Kurz­über­blick:

  • Jah­res­li­mit: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um), unbe­grenzt (Pre­mi­um plus)

  • Erstat­tung nach GOT inkl. Not­dienst­ge­büh­ren: bis 3 fach (Kom­fort) bzw. bis 4 fach (Premium/Premium plus)

  • War­te­zeit: all­ge­mein 1 Monat, bei Unfäl­len sofor­ti­ger Schutz

  • Beson­de­re War­te­zei­ten: bestimm­te Erkrankungen/Diagnosen im Kom­fort aus­ge­schlos­sen, im Pre­mi­um 12 Mona­te, im Pre­mi­um plus 6 Mona­te

  • Vor­sor­ge: bis 75 € pro Jahr (Pre­mi­um) bzw. bis 100 € pro Jahr (Pre­mi­um plus)

  • Optio­nen: Zahn (Premium/Premium plus), Tier Assis­tance (alle Tari­fe), Vor­sor­ge Plus (nur Pre­mi­um plus, Vor­sor­ge­pau­scha­le 250 € pro Jahr)

Prak­tisch ist auch die Mög­lich­keit der direk­ten Abrech­nung mit der Tier­arzt­pra­xis oder Tier­kli­nik, wenn Sie das aus­drück­lich wün­schen und eine schrift­li­che Abtre­tungs­er­klä­rung vor­liegt. Kos­ten­be­le­ge soll­ten unver­züg­lich inner­halb von drei Mona­ten nach Rech­nungs­stel­lung ein­ge­reicht wer­den.

Die Hun­de OP-Ver­si­che­rung kon­zen­triert sich auf medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve der typi­schen OP Neben­kos­ten im ver­ein­bar­ten Rah­men. Auch hier gibt es Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der gro­ße Unter­schied liegt meist im Jah­res­li­mit und in der Höhe der Erstat­tung.

Kurz­über­blick:

  • Jah­res­li­mit: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um), unbe­grenzt (Pre­mi­um plus)

  • Erstat­tung nach GOT inkl. Not­dienst­ge­büh­ren: bis 3 fach (Kom­fort) bzw. bis 4 fach (Premium/Premium plus)

  • War­te­zeit: all­ge­mein 1 Monat, bei Unfäl­len sofor­ti­ger Schutz

  • Nach OP mit abge­deckt (je Tarif): Medi­ka­men­te, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­be­hand­lun­gen für 15 / 30 / 60 Tage

  • Optio­nen: Zahn (Premium/Premium plus) und Tier Assis­tance (alle Tari­fe)

Wenn Sie viel unter­wegs sind, lohnt der Blick auf den Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten, der je Tarif zeit­lich gestaf­felt ist.

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht springt ein, wenn Ihr Hund einen Scha­den ver­ur­sacht und Drit­te Ansprü­che stel­len. Gera­de Per­so­nen­schä­den kön­nen schnell teu­er wer­den, des­halb ist eine aus­rei­chend hohe Deckungs­sum­me wich­tig.

Kurz­über­blick:

  • Deckungs­sum­me: 15 Mio. € (Kom­fort) oder 50 Mio. € (Pre­mi­um plus)

  • Selbst­be­tei­li­gung: 150 € oder ohne Selbst­be­tei­li­gung

  • Optio­nal: Gift­kö­der Schutz bis 5.000 € pro Ver­si­che­rungs­jahr

  • Nach­lass bei meh­re­ren Hun­den im Ver­trag: 5 % ab dem zwei­ten Hund

Wenn Sie schon wis­sen, ob Ihnen OP Schutz reicht oder ob Sie auch den Tier­arzt All­tag absi­chern möch­ten, kön­nen Sie direkt den Bei­trag berech­nen. Danach lässt sich über Tarif­stu­fe, Selbst­be­tei­li­gung und mög­li­che Zusatz­bau­stei­ne fein ein­stel­len, was wirk­lich zu Ihrem Hund passt.

Tari­fe rich­tig ein­ord­nen und schnell die pas­sen­de Absi­che­rung fin­den

Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung: Kran­ken, OP und Haft­pflicht im Über­blick

Die Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung lässt sich je nach Bedarf in drei Bau­stei­ne auf­tei­len: Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung für Behand­lun­gen im All­tag, Hun­de OP Ver­si­che­rung für plan­ba­re oder aku­te Ein­grif­fe und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht für Schä­den, die Ihr Hund Drit­ten zufügt.

Was sinn­voll ist, hängt vor allem davon ab, wie plan­bar Sie Tier­arzt­kos­ten hal­ten möch­ten und wie hoch Ihr OP Risi­ko im All­tag ist. Wer viel unter­wegs ist, soll­te auch den Aus­lands­schutz prü­fen. Wenn bereits Dia­gno­sen bestehen oder eine Behand­lung schon ange­ra­ten wur­de, wird es im Markt oft indi­vi­du­ell, dann lohnt sich ein genau­er Blick, bevor Sie abschlie­ßen.

Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Wer nicht nur Ope­ra­tio­nen absi­chern möch­te, son­dern auch wie­der­keh­ren­de Tier­arzt­kos­ten, schaut auf die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung der Han­se­Mer­kur. Abge­deckt sind je nach Tarif Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te. Ope­ra­tio­nen sind eben­falls ein­ge­schlos­sen, der Unter­schied liegt vor allem im Jah­res­li­mit und in ein­zel­nen Leis­tungs­de­tails.

Wich­tig für die Pra­xis: Die Erstat­tung erfolgt nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren, je nach Tarif bis zum 3 fach oder 4 fach Satz. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 1 Monat. Bei Unfäl­len besteht kei­ne War­te­zeit, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Bei bestimm­ten Erkran­kun­gen und Dia­gno­sen gibt es je nach Tarif abwei­chen­de Regeln. Optio­nal kön­nen Sie den Schutz über Bau­stei­ne wie Zahn und Tier Assis­tance erwei­tern. Für Vor­sor­ge gibt es je nach Tarif ein jähr­li­ches Bud­get, im Pre­mi­um plus kann es über Vor­sor­ge Plus deut­lich erhöht wer­den. Das Höchst­ein­tritts­al­ter liegt bei 8 Jah­ren.

In unse­rem Ver­gleich zur bes­ten Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung hat sich die Han­se­Mer­kur als Leis­tungs­sie­ger behaup­tet.

Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die Han­se­Mer­kur Hun­de OP-Ver­si­che­rung ist der pas­sen­de Bau­stein, wenn Sie vor allem die gro­ßen Kos­ten­blö­cke rund um Ope­ra­ti­on, Nar­ko­se, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge absi­chern möch­ten. Sie wäh­len zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der zen­tra­le Unter­schied liegt im Jah­res­li­mit und in der Erstat­tungs­hö­he nach GOT.

Auch hier gilt: Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren (je nach Tarif bis 3 fach oder 4 fach). Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 1 Monat. Bei Unfäl­len besteht kei­ne War­te­zeit, wenn die Ope­ra­ti­on aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Nach einer Ope­ra­ti­on sind Medi­ka­men­te, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­be­hand­lun­gen je nach Tarif für einen fest defi­nier­ten Zeit­raum mit abge­deckt. Optio­nal las­sen sich Bau­stei­ne wie Zahn (tarif­ab­hän­gig) und Tier Assis­tance ergän­zen. Das Höchst­ein­tritts­al­ter liegt bei 8 Jah­ren.

Han­se­Mer­kur Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Han­se­Mer­kur Hun­de­hal­ter­haft­pflicht fängt Schä­den ab, die im All­tag schnell teu­er wer­den kön­nen, etwa wenn jemand stürzt, Klei­dung beschä­digt wird oder ein Sach­scha­den ent­steht. Es gibt zwei Vari­an­ten mit 15 Mio. € oder 50 Mio. € Ver­si­che­rungs­sum­me für Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den. Eine Selbst­be­tei­li­gung von 150 € kann gewählt wer­den.

Für vie­le Hun­de­hal­ter sind Extras ech­te Ent­schei­dungs­fak­to­ren, etwa eine Best Leis­tungs Garan­tie und ein optio­na­ler, zubuch­ba­rer Gift­kö­der Schutz. Wenn Sie häu­fi­ger rei­sen, lohnt sich auch hier der Blick auf den Schutz im Aus­land. Bei meh­re­ren Hun­den ist ein Nach­lass ab dem zwei­ten Hund vor­ge­se­hen.

Kos­ten ver­ste­hen, bevor Sie rech­nen

Was kos­tet eine Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung?

Der Preis hängt weni­ger vom Namen ab, son­dern davon, wel­chen Bau­stein Sie wäh­len und wie Ihr Hund ein­ge­stuft wird.

Die Bei­trä­ge wer­den vor allem durch vier Fak­to­ren bestimmt: Bau­stein (Kran­ken, OP oder Haft­pflicht), Alter, Hun­de­ras­se und Selbst­be­tei­li­gung. Dazu kom­men optio­na­le Ergän­zun­gen wie Zahn­schutz oder wei­te­re Zusatz­bau­stei­ne. Wich­tig fürs Gefühl: Eine Selbst­be­tei­li­gung kann den Bei­trag spür­bar sen­ken, sie ist bei Kran­ken und OP je nach Ein­tritts­al­ter nicht immer frei wähl­bar. Selbst­be­tei­li­gung und Zusatz­op­tio­nen wie Zahn­schutz machen in der Pra­xis den Unter­schied.

Bei der Hun­de OP Ver­si­che­rung star­ten Monats­bei­trä­ge oft im ein­stel­li­gen Bereich, wenn eine Selbst­be­tei­li­gung ver­ein­bart wer­den kann. Als Ori­en­tie­rung: Für einen Pudel oder Bea­gle im ers­ten Lebens­jahr lie­gen Bei­trags­bei­spie­le in Kom­fort (mit 250 € Selbst­be­tei­li­gung je Ope­ra­ti­on) bei ab 8,27 € pro Monat. Je nach Tarif­stu­fe kön­nen es im sel­ben Bei­spiel ab 15,41 € (Pre­mi­um) oder ab 15,80 € (Pre­mi­um plus) sein. Bei grö­ße­ren Hun­den bewe­gen sich Bei­spie­le höher, etwa beim Gol­den Retrie­ver oder Labra­dor mit 250 € Selbst­be­tei­li­gung je Ope­ra­ti­on bei ab 9,56 € (Kom­fort), ab 18,06 € (Pre­mi­um) und ab 18,54 € (Pre­mi­um plus).

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist in der Regel teu­rer, weil sie nicht nur Ope­ra­tio­nen absi­chert, son­dern auch Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te. Als gro­be Ein­ord­nung: Für einen Dackel (Ein­tritts­al­ter 2 Jah­re) lie­gen Bei­trags­bei­spie­le im Tarif Pre­mi­um mit 250 € Selbst­be­tei­li­gung je Ver­si­che­rungs­jahr bei ab 42,04 € pro Monat, mit Zahn­schutz bei ab 44,77 €. In Pre­mi­um plus sind es ab 43,27 €, mit Zahn­schutz ab 45,99 €. Die­se Grö­ßen­ord­nung hilft, den Unter­schied zwi­schen „OP Risi­ko abfe­dern“ und „lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten plan­ba­rer machen“ rea­lis­tisch ein­zu­ord­nen.

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht ist meist der güns­tigs­te Bau­stein, weil es um Haf­tungs­ri­si­ken geht, nicht um lau­fen­de Tier­arzt­leis­tun­gen. Ein Bei­trags­bei­spiel für Kom­fort (mit 150 € Selbst­be­tei­li­gung) liegt bei 36,26 € pro Jahr. Für grö­ße­re Ras­sen wer­den als Ori­en­tie­rung auch Jah­res­bei­trä­ge von 57,60 € (Kom­fort mit Selbst­be­tei­li­gung) bis 79,10 € (Pre­mi­um plus ohne Selbst­be­tei­li­gung) genannt. Am Ende ent­schei­det nicht „der eine rich­ti­ge Bei­trag“, son­dern die Kom­bi­na­ti­on aus Deckungs­sum­me, Selbst­be­tei­li­gung, Ras­se und pas­sen­den Extras, die Sie dau­er­haft bezah­len möch­ten.

Mehr Ori­en­tie­rung für All­tag, Gesund­heit und Risi­ko

Wei­te­re The­men, die Hun­de­be­sit­zer wirk­lich wei­ter­brin­gen

Eine Hun­de­ver­si­che­rung hilft bei Kos­ten und Haf­tungs­ri­si­ken. Für gute Ent­schei­dun­gen im All­tag brau­chen Sie aber auch ver­läss­li­che Infos zu typi­schen Krank­hei­ten, ras­se­spe­zi­fi­schen Beson­der­hei­ten und prak­ti­schen Fra­gen rund um Vor­sor­ge und Tier­arzt­be­su­che. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie Inhal­te, die Ihnen hel­fen, Risi­ken frü­her zu erken­nen, den Bedarf rea­lis­ti­scher ein­zu­schät­zen und den pas­sen­den Schutz für Ihren Hund geziel­ter aus­zu­wäh­len.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält
Hun­de­krank­hei­ten

Ob All­er­gien, Gelenk­pro­ble­me oder Magen-Darm-Beschwer­den: Vie­le Dia­gno­sen kom­men schlei­chend und wer­den erst teu­er, wenn man zu spät reagiert. Hier fin­den Sie die häu­figs­ten Hun­de­krank­hei­ten mit typi­schen Sym­pto­men, ers­ten Maß­nah­men und der Fra­ge, wel­che Behand­lun­gen in der Pra­xis beson­ders kos­ten­in­ten­siv sind. Ide­al, wenn Sie Risi­ken früh erken­nen und Tier­arzt­kos­ten bes­ser ein­ord­nen möch­ten.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Wel­che Absi­che­rung passt zu Ihrem Hund und wann lohnt sich Kran­ken- statt OP-Schutz. Wie funk­tio­nie­ren GOT-Sät­ze, Not­dienst­ge­büh­ren und Selbst­be­tei­li­gung. In die­sem Bereich bekom­men Sie kla­re Ant­wor­ten auf typi­sche Fra­gen aus dem All­tag, ohne Fach­chi­ne­sisch. Prak­tisch, wenn Sie vor dem Abschluss die wich­tigs­ten Punk­te ver­ste­hen wol­len.

Drei verschiedene Hunderassen sitzen nebeneinander auf einer Wiese – sinnbildlich für Vielfalt und Charakter der beliebtesten Rassen
Hun­de­ras­sen

Ras­se ist nicht nur Optik. Vie­le Ras­sen brin­gen typi­sche The­men mit, etwa Gelen­ke, Atem­we­ge oder Haut. Hier fin­den Sie kom­pak­te Ras­se­por­träts mit Hin­wei­sen zu Hal­tung, Pfle­ge und häu­fi­gen Erkran­kun­gen. So kön­nen Sie bes­ser ein­schät­zen, wel­che Risi­ken bei Ihrem Hund rea­lis­ti­scher sind und wie Sie die Absi­che­rung pas­send wäh­len.

Damit Sie den pas­sen­den Schutz für Ihren Hund rich­tig ein­ord­nen

Für wen sich die Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung beson­ders lohnt

Ob sich eine Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung lohnt, hängt weni­ger vom Tarif­na­men ab, son­dern von Ihrer Situa­ti­on. Ent­schei­dend ist, ob Sie vor allem gro­ße Ein­mal­rech­nun­gen abfe­dern möch­ten, ob Sie auch lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten plan­bar machen wol­len oder ob Sie recht­lich auf Num­mer sicher gehen müs­sen, weil Ihr Hund einen Scha­den ver­ur­sa­chen könn­te. Gut ist, dass sich der Schutz in drei Bau­stei­ne auf­tei­len lässt: Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, Hun­de OP Ver­si­che­rung und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht.

Die Hun­de OP Ver­si­che­rung passt häu­fig zu Hal­tern, die vor allem das finan­zi­el­le Risi­ko teu­rer Ein­grif­fe absi­chern möch­ten. Vie­le Ope­ra­tio­nen lie­gen je nach Metho­de, Kli­nik und Nach­be­hand­lung schnell im vier­stel­li­gen Bereich, dazu kom­men Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge. Wenn Sie für sol­che Situa­tio­nen einen kla­ren Kos­ten­de­ckel ver­mei­den wol­len, ist ein OP Fokus oft die prag­ma­tischs­te Lösung. Das gilt beson­ders, wenn Ihr Bud­get eher begrenzt ist und Sie trotz­dem für den Ernst­fall vor­be­rei­tet sein möch­ten.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist eher dann sinn­voll, wenn Ihr Hund nicht nur „für den Not­fall“ abge­si­chert wer­den soll, son­dern Sie auch bei häu­fi­ge­ren Tier­arzt­be­su­chen Ent­las­tung erwar­ten. Das betrifft zum Bei­spiel Hun­de mit wie­der­keh­ren­den The­men wie Haut, Magen Darm, All­er­gien oder ortho­pä­di­schen Beschwer­den, bei denen Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te regel­mä­ßig anfal­len kön­nen. Je nach Tarif spie­len hier auch Vor­sor­ge­bau­stei­ne eine Rol­le, etwa ein jähr­li­ches Bud­get für typi­sche Pro­phy­la­xe, sowie Leis­tun­gen rund um The­ra­pien und Nach­be­hand­lun­gen. Wenn Sie Wert auf plan­ba­re Kos­ten über das Jahr legen, ist die Kran­ken­ver­si­che­rung meist der pas­sen­de­re Bau­stein als ein rei­ner OP Schutz.

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht lohnt sich unab­hän­gig von Gesund­heits­the­men, weil es um Haf­tungs­ri­si­ken im All­tag geht. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist eine Haft­pflicht für alle Hun­de vor­ge­schrie­ben, und selbst dort, wo das nicht der Fall ist, kön­nen For­de­run­gen nach Per­so­nen oder Sach­schä­den sehr hoch wer­den. Rele­vant wird das beson­ders, wenn Ihr Hund oft frei läuft, Sie viel unter­wegs sind, Kin­der im Haus­halt leben oder Ihr Hund regel­mä­ßig bei ande­ren Per­so­nen betreut wird. Hier zählt weni­ger „wie oft pas­siert etwas“, son­dern „wie teu­er kann es im schlimms­ten Fall wer­den“.

Ein frü­her Abschluss ist oft vor­teil­haft, wenn Ihr Hund noch jung ist und kei­ne bekann­ten oder ange­ra­te­nen Behand­lun­gen im Raum ste­hen. In der Pra­xis sind Vor­er­kran­kun­gen und lau­fen­de Befun­de einer der häu­figs­ten Grün­de, war­um Leis­tun­gen ein­ge­schränkt wer­den oder bestimm­te The­men spä­ter nicht wie erwar­tet abge­si­chert sind. Wer erst abschließt, wenn Beschwer­den bereits doku­men­tiert sind, soll­te rea­lis­tisch damit rech­nen, dass nicht alles ver­si­cher­bar ist.

Wann es eher nicht passt: Wenn Sie mit sehr hoher Wahr­schein­lich­keit kurz­fris­tig umfang­rei­che Leis­tun­gen erwar­ten, grei­fen meist War­te­zei­ten, und der Schutz star­tet nicht „ab mor­gen“. Und wenn Sie nur eine sehr klei­ne monat­li­che Belas­tung möch­ten, kann eine voll­stän­di­ge Kran­ken­ver­si­che­rung schnell über dem lie­gen, was Sie sich dau­er­haft vor­stel­len. Dann ist es oft bes­ser, ent­we­der mit OP Schutz zu star­ten oder die Absi­che­rung so zu wäh­len, dass sie lang­fris­tig bezahl­bar bleibt.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung, klar beant­wor­tet

Was Sie schon immer über die Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Unter „Hun­de­ver­si­che­rung“ fal­len drei getrenn­te Bau­stei­ne: Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, Hun­de-OP-Ver­si­che­rung und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht. Der Sinn ist sim­pel: Sie wäh­len nur das, was Sie wirk­lich brau­chen.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung hilft bei Tier­arzt­kos­ten im All­tag. Dazu zäh­len je nach Tarif Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te und auch Ope­ra­tio­nen. Die Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist schlan­ker und kon­zen­triert sich auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe samt typi­scher OP-Neben­kos­ten. Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht ist ein eige­nes The­ma und schützt Sie, wenn Ihr Hund Schä­den bei Drit­ten ver­ur­sacht.

Der größ­te Unter­schied ist der Leis­tungs­um­fang. Die Hun­de-OP-Ver­si­che­rung zahlt für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen, Nar­ko­se, OP-Leis­tun­gen und defi­nier­te Nach­sor­ge-Bau­stei­ne. Lau­fen­de Behand­lun­gen wie Haut­pro­ble­me, Magen-Darm, All­er­gien oder Medi­ka­men­te im All­tag sind dort nicht das Ziel.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung geht wei­ter: Sie kom­bi­niert OP-Schutz mit all­ge­mei­ner tier­ärzt­li­cher Behand­lung. Das ist oft sinn­voll, wenn nicht nur die OP teu­er wird, son­dern auch Dia­gnos­tik davor und Behand­lung danach. Wich­tig ist auch der Unter­schied bei der Selbst­be­tei­li­gung: In der Kran­ken­ver­si­che­rung wird sie je Ver­si­che­rungs­jahr gere­gelt, in der OP-Ver­si­che­rung je Ope­ra­ti­on.

In Kran­ken- und OP-Schutz gibt es drei Stu­fen: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der Kern­un­ter­schied liegt in der maxi­ma­len Jah­res­leis­tung und im Erstat­tungs­ni­veau nach GOT.

Jah­res­li­mit: 2.500 Euro (Kom­fort), 5.000 Euro (Pre­mi­um), unbe­grenzt (Pre­mi­um plus)
GOT-Erstat­tung: bis 3‑fach (Kom­fort), bis 4‑fach (Pre­mi­um und Pre­mi­um plus)
Vor­sor­ge-Bud­get in der Kran­ken­ver­si­che­rung: nicht ent­hal­ten (Kom­fort), 75 Euro (Pre­mi­um), 100 Euro (Pre­mi­um plus)
Optio­nen: Zahn­schutz ist als Zusatz in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus mög­lich, Tier-Assis­tance kann je nach Bedarf ergänzt wer­den, Vor­sor­ge Plus ist als Zusatz nur in Pre­mi­um plus vor­ge­se­hen.

Die GOT ist die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te. Je höher der Satz, des­to höher kann eine Rech­nung aus­fal­len, das betrifft vor allem Kli­nik, Dia­gnos­tik und Not­dienst.

In den Tari­fen gilt: Kom­fort erstat­tet bis zum 3‑fachen GOT-Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen GOT-Satz. Für Pre­mi­um und Pre­mi­um plus sind Not­dienst­ge­büh­ren im Rah­men der Erstat­tung mit abge­deckt. Genau das macht in ech­ten Not­fall­si­tua­tio­nen oft den Unter­schied, weil dort schnell höhe­re Abrech­nun­gen ent­ste­hen.

Ja, es gibt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 1 Monat ab Ver­si­che­rungs­be­ginn. Das betrifft Erkran­kun­gen und Behand­lun­gen, die nicht auf einen Unfall zurück­ge­hen.

Bei Unfäl­len gilt: kei­ne War­te­zeit, wenn die Behand­lung wirk­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Wich­tig ist nur, sau­ber zu tren­nen: Unfall ist nicht „plötz­lich Beschwer­den“, son­dern ein kon­kre­tes Ereig­nis, das die Ver­let­zung aus­ge­löst hat.

Wie bei Tier­ver­si­che­run­gen üblich ist ver­si­chert, was nach Ver­si­che­rungs­be­ginn neu auf­tritt. Bereits bekann­te Erkran­kun­gen, lau­fen­de Behand­lun­gen oder Beschwer­den, die schon vor­her auf­fäl­lig waren, sind in der Pra­xis oft ein Kon­flikt­punkt.

Wenn vor dem Start schon Dia­gno­sen im Raum stan­den, Medi­ka­men­te lie­fen oder eine Behand­lung ange­ra­ten war, kann das dazu füh­ren, dass genau die­ser Bereich nicht über­nom­men wird. Dar­um lohnt es sich, Gesund­heits­an­ga­ben wirk­lich voll­stän­dig zu machen und bei Unklar­hei­ten vor Abschluss zu klä­ren, wie ein Befund ein­zu­ord­nen ist.

In der Hun­de-OP-Ver­si­che­rung gilt die Selbst­be­tei­li­gung je Ope­ra­ti­on. In der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung gilt sie je Ver­si­che­rungs­jahr. In bei­den Berei­chen sind typi­scher­wei­se drei Vari­an­ten vor­ge­se­hen: ohne Selbst­be­tei­li­gung, 250 Euro oder 500 Euro.

Wich­tig: Eine Vari­an­te ohne Selbst­be­tei­li­gung ist nur bis zu einem begrenz­ten Ein­tritts­al­ter mög­lich. Wer älter ein­steigt, wählt in der Regel eine Vari­an­te mit Selbst­be­tei­li­gung. Prak­tisch heißt das: Selbst­be­tei­li­gung senkt den Bei­trag, ver­la­gert aber Kos­ten in die eige­ne Tasche, sobald Rech­nun­gen anfal­len.

Ja, die Bau­stei­ne sind mit drin, der Umfang hängt aber vom gewähl­ten Schutz ab.

In der OP-Ver­si­che­rung sind Medi­ka­men­te, Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en, Kli­nik­un­ter­brin­gung und Nach­be­hand­lun­gen zeit­lich gestaf­felt: 15 Tage (Kom­fort), 30 Tage (Pre­mi­um) oder 60 Tage (Pre­mi­um plus) rund um die OP. In der Kran­ken­ver­si­che­rung sind die­se Punk­te im Rah­men des Ver­trags ohne fes­te Tages­gren­ze ent­hal­ten, lau­fen aber natür­lich inner­halb des jewei­li­gen Jah­res­li­mits und der ver­ein­bar­ten Erstat­tung nach GOT.

Zahn­the­men sind ein Klas­si­ker, weil vie­le Leis­tun­gen ohne Zusatz schnell zu Miss­ver­ständ­nis­sen füh­ren. Wenn Sie Zahn­be­hand­lun­gen gezielt absi­chern möch­ten, ist der Zahn-Bau­stein der sau­be­re Weg.

Die­ser Zusatz ist in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus mög­lich. Typi­sche Bei­spie­le sind Zahn­ex­trak­tio­nen, Wur­zel­be­hand­lun­gen und Fül­lun­gen sowie Kor­rek­tu­ren von Zahn- oder Kie­fer­an­oma­lien. Ohne Zahn-Bau­stein bleibt es oft bei dem, was im Zusam­men­hang mit einer OP oder einem Unfall im ver­ein­bar­ten Rah­men über­nom­men wird.

Ja, für vor­über­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te besteht Schutz, je nach Tarif zeit­lich unter­schied­lich: 3 Mona­te (Kom­fort), 6 Mona­te (Pre­mi­um) oder 12 Mona­te (Pre­mi­um plus), jeweils welt­weit.

Wenn Sie rei­sen, sind zwei Extras span­nend: Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Rei­se wegen unfall­be­ding­ter OP sind in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus vor­ge­se­hen (Kom­fort nicht). Ein medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port bei erfor­der­li­cher OP ist eben­falls in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus ent­hal­ten, Kom­fort ist hier ohne Leis­tung.

In der Pra­xis zah­len Sie beim Tier­arzt meis­tens zuerst selbst und rei­chen die Rech­nung danach ein. Das geht digi­tal über Por­tal oder App, je nach Ablauf auch per E‑Mail oder Post.

Eine Direkt­ab­rech­nung kann mög­lich sein, wenn die Pra­xis das unter­stützt und die Abrech­nung sau­ber frei­ge­ge­ben wird. Dann wird statt Vor­kas­se direkt mit dem Ver­si­che­rer abge­rech­net oder über eine Abtre­tungs­lö­sung gear­bei­tet. Für vie­le ist das ein ech­ter Stress­kil­ler, gera­de bei grö­ße­ren Beträ­gen.

Ob eine Hun­de­haft­pflicht Pflicht ist, hängt vom Bun­des­land ab. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist sie vor­ge­schrie­ben, in ande­ren nicht. Unab­hän­gig davon ist sie für die meis­ten Hun­de­hal­ter eine sehr sinn­vol­le Absi­che­rung, weil Per­so­nen­schä­den schnell sehr teu­er wer­den.

Bei der Deckungs­sum­me gilt als Faust­re­gel: lie­ber höher anset­zen als knapp kal­ku­lie­ren. Vie­le wäh­len heu­te Sum­men im zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich. Sinn­voll ist auch, auf typi­sche All­tags­the­men zu ach­ten, etwa Miet­sach­schä­den, Schä­den auf Rei­sen und pas­sen­de Rege­lun­gen für wei­te­re Hun­de im Haus­halt.

Sie möch­ten mehr über Leis­tun­gen, Anbie­ter oder Unter­schie­de bei Hun­de­ver­si­che­run­gen erfah­ren? In unse­ren FAQ zur Hun­de­ver­si­che­rung fin­den Sie alle wich­ti­gen Ant­wor­ten auf einen Blick.

Häu­fi­ge Dia­gno­sen bes­ser ein­ord­nen, Kos­ten rea­lis­ti­scher ein­schät­zen

3 typi­sche Krank­heits­bil­der beim Hund und was eine Ver­si­che­rung dar­an abfe­dern kann

Vie­le Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen nicht durch „den einen gro­ßen Not­fall“, son­dern durch wie­der­keh­ren­de Pro­ble­me wie Zäh­ne, Gelen­ke oder Magen-Darm. Genau die­se The­men ent­schei­den oft dar­über, ob eher eine OP-Ver­si­che­rung reicht oder ob eine Kran­ken­ver­si­che­rung sinn­vol­ler ist, weil auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge regel­mä­ßig anfal­len kön­nen. Die fol­gen­den Bei­spie­le hel­fen Ihnen, typi­sche Ver­läu­fe bes­ser zu ver­ste­hen und die Absi­che­rung geziel­ter aus­zu­wäh­len.

Zahn­pro­ble­me

Zahn­stein, Ent­zün­dun­gen am Zahn­fleisch oder schmerz­haf­te Zahn­erkran­kun­gen sind bei vie­len Hun­den ein Dau­er­the­ma, beson­ders im Alter. Wird nicht früh behan­delt, fol­gen oft Extrak­tio­nen, Rönt­gen, Nar­ko­se und Nach­sor­ge. Ob und in wel­chem Umfang Zahn­be­hand­lun­gen über­nom­men wer­den, hängt stark vom Tarif ab. Prü­fen Sie des­halb immer, ob Zahn­schutz ent­hal­ten oder als Zusatz wähl­bar ist.

Gelenk­pro­ble­me

HD, ED oder Kreuz­band­riss gehö­ren zu den häu­figs­ten Grün­den für hohe Rech­nun­gen, vor allem bei grö­ße­ren und sport­li­chen Hun­den. Neben OP-Kos­ten kom­men häu­fig MRT oder Rönt­gen, Phy­sio­the­ra­pie und län­ge­re Nach­be­hand­lung dazu. Eine OP-Ver­si­che­rung kann den gro­ßen Ein­griff abfe­dern, eine Kran­ken­ver­si­che­rung ist oft brei­ter, wenn auch Dia­gnos­tik und The­ra­pien rele­vant wer­den. Wich­tig ist, auf Erstat­tung nach GOT und Nach­sor­ge­leis­tun­gen zu ach­ten.

Magen-Darm-Erkran­kun­gen

Aku­te Magen-Darm-Pro­ble­me rei­chen von Infek­ten bis zu Ver­gif­tun­gen oder ver­schluck­ten Fremd­kör­pern. Je nach Ver­lauf ent­ste­hen Kos­ten durch Unter­su­chun­gen, Infu­sio­nen, Medi­ka­men­te und manch­mal eine Ope­ra­ti­on. Gera­de bei Not­fäl­len ent­schei­det der Tarif über Erstat­tung und die Fra­ge, ob Kli­nik und Dia­gnos­tik aus­rei­chend mit abge­deckt sind. Prü­fen Sie auch, wie der Schutz bei Aus­lands­auf­ent­hal­ten gere­gelt ist.

Damit es im Leis­tungs­fall kei­ne bösen Über­ra­schun­gen gibt

Wor­auf Sie vor dem Abschluss ach­ten soll­ten: Tarif­wahl, War­te­zei­ten und Ver­si­cher­bar­keit

Wer eine Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung abschlie­ßen möch­te, soll­te zuerst sau­ber tren­nen, wor­um es eigent­lich geht: Schutz vor hohen OP Kos­ten, eine brei­te­re Absi­che­rung inklu­si­ve Dia­gnos­tik und Behand­lun­gen oder die Haft­pflicht für Schä­den an Drit­ten. Die­se Ent­schei­dung bestimmt, wel­cher Bau­stein über­haupt passt. Der Bei­trag ist wich­tig, aber ent­schei­dend ist, ob die Leis­tun­gen zu Ihrem All­tag pas­sen und ob die Regeln im Ernst­fall so funk­tio­nie­ren, wie Sie es erwar­ten.

Ein zen­tra­ler Punkt ist die Ver­si­cher­bar­keit nach Alter. In der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung gilt ein Höchst­ein­tritts­al­ter von 8 Jah­ren. Das heißt: Spä­ter ist ein Neu­ab­schluss in die­sem Bau­stein meist nicht mehr mög­lich, ein bestehen­der Ver­trag kann aber wei­ter­lau­fen. Bei der Hun­de OP Ver­si­che­rung kann der Abschluss je nach Tarif­kon­stel­la­ti­on län­ger mög­lich sein, trotz­dem ist ein frü­her Start oft die rea­lis­ti­sche­re Wahl, weil zu Beginn weni­ger Dia­gno­sen doku­men­tiert sind und es sel­te­ner Dis­kus­sio­nen zu bereits bekann­ten Befun­den gibt.

Min­des­tens genau­so wich­tig sind die War­te­zei­ten. Grund­sätz­lich gilt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 1 Monat, bei Unfäl­len ent­fällt sie, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Das ist rele­vant, weil vie­le erst bei aku­ten Beschwer­den abschlie­ßen möch­ten. Dann ist der Schutz aber nicht sofort da, und genau dar­aus ent­ste­hen in der Pra­xis die häu­figs­ten Miss­ver­ständ­nis­se.

Zusätz­lich gibt es The­men mit beson­de­ren War­te­zei­ten oder Ein­schrän­kun­gen. Das betrifft vor allem bestimm­te Dia­gno­sen, die je nach Tarif ent­we­der aus­ge­schlos­sen oder nur nach län­ge­rer Zeit ver­si­cher­bar sind. Gera­de bei ras­se­spe­zi­fi­sche Erkran­kun­gen lohnt sich ein genau­er Blick, weil hier je nach Vor­ge­schich­te und Dia­gno­se schnell gro­ße Kos­ten ent­ste­hen kön­nen und die Regeln im Ver­trag einen spür­ba­ren Unter­schied machen.

Ein wei­te­rer Knack­punkt sind Vor­er­kran­kun­gen und bereits ange­ra­te­ne Behand­lun­gen. Wenn Beschwer­den vor Ver­trags­ab­schluss bekannt waren, bereits behan­delt wur­den oder eine Behand­lung tier­ärzt­lich emp­foh­len wur­de, hat das direk­ten Ein­fluss dar­auf, ob und in wel­chem Umfang Leis­tun­gen über­nom­men wer­den. Des­halb lohnt es sich, Gesund­heits­an­ga­ben kon­se­quent voll­stän­dig zu machen und im Zwei­fel vor­ab zu klä­ren, wie der Schutz mit bestimm­ten Befun­den umgeht. Das ver­hin­dert Ableh­nun­gen oder spä­te­re Dis­kus­sio­nen, wenn es ernst wird.

Auch die Selbst­be­tei­li­gung ist mehr als ein Preis­he­bel. Sie senkt den Bei­trag, ver­schiebt aber Kos­ten in den Leis­tungs­fall. Bei Hun­den, die häu­fi­ger wegen Haut, Magen Darm oder ortho­pä­di­schen The­men beim Tier­arzt sind, kann eine Selbst­be­tei­li­gung dazu füh­ren, dass vie­le Rech­nun­gen nur teil­wei­se erstat­tet wer­den. Umge­kehrt kann sie sinn­voll sein, wenn Sie vor allem gro­ße OP Rech­nun­gen absi­chern wol­len und klei­ne­re Beträ­ge bewusst selbst tra­gen möch­ten.

Zum Schluss lohnt sich der Blick auf Zusatz­bau­stei­ne. Zahn­leis­tun­gen sind nicht auto­ma­tisch in jedem Tarif gleich stark gere­gelt und kön­nen je nach Bedarf sinn­voll sein. Auch Rei­se­leis­tun­gen sind je nach Tarif unter­schied­lich, etwa beim zeit­li­chen Umfang des Schut­zes im Aus­land oder bei spe­zi­el­len Extras.

Zusam­men­fas­sung

Die Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung deckt drei Berei­che ab, die im All­tag wirk­lich zäh­len: Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, Hun­de-OP-Ver­si­che­rung und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht. So kön­nen Sie genau den Schutz wäh­len, der zu Ihrem Hund passt, statt pau­schal „alles“ zu ver­si­chern. Gera­de bei Tier­arzt­kos­ten lohnt sich der Blick auf Details wie Erstat­tung nach GOT, War­te­zei­ten, mög­li­che Leis­tungs­gren­zen sowie Bau­stei­ne wie Zahn­schutz oder Vor­sor­ge­bud­get.

Für vie­le Hun­de­hal­ter ist eine kla­re Kom­bi­na­ti­on sinn­voll: OP-Schutz, wenn Sie vor allem teu­re Ein­grif­fe absi­chern möch­ten, oder eine Kran­ken­ver­si­che­rung, wenn Sie auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen im All­tag plan­bar hal­ten wol­len. Die Haft­pflicht ist unab­hän­gig davon ein wich­ti­ger Bau­stein, weil Schä­den an Drit­ten schnell exis­ten­zi­el­le Sum­men errei­chen kön­nen. Wer früh abschließt, ver­mei­det häu­fig spä­te­re Ein­schrän­kun­gen durch bereits doku­men­tier­te Befun­de und bleibt lang­fris­tig fle­xi­bler.

Wenn Sie sich nicht nur für Hun­de, son­dern gene­rell für Lösun­gen rund um Tier­ge­sund­heit inter­es­sie­ren, fin­den Sie hier den Über­blick zur Han­se­Mer­kur Tier­ver­si­che­rung. Dort kön­nen Sie sich noch brei­ter ori­en­tie­ren und je nach Tier­art gezielt wei­ter­ma­chen.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­che Rol­le spielt die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) bei der Abrech­nung?

Die GOT legt fest, wie Tier­ärz­te Leis­tun­gen abrech­nen dür­fen. Je nach Auf­wand, Regi­on, Tages­zeit und Situa­ti­on kann der Satz deut­lich vari­ie­ren. Not­dienst ist ein Son­der­fall, weil dort zusätz­li­che Gebüh­ren ent­ste­hen kön­nen.

Genau des­halb ist die ver­ein­bar­te Erstat­tung nach GOT so wich­tig: Kom­fort arbei­tet bis 3‑fach, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis 4‑fach. Wer häu­fig Kli­nik nutzt oder Not­dienst rea­lis­tisch ist, soll­te die­se Stell­schrau­be sehr ernst neh­men.

Eine Best-Leis­tungs-Garan­tie soll ver­hin­dern, dass Sie im Scha­den­fall schlech­ter gestellt sind als nach bestimm­ten bes­se­ren Rege­lun­gen ande­rer Tari­fe am Markt. Ver­ein­facht gesagt: Wenn eine Leis­tung in einem ande­ren Tarif bes­ser gere­gelt ist, kann die­se bes­se­re Regel unter defi­nier­ten Vor­aus­set­zun­gen mit­ge­zo­gen wer­den.

Wich­tig ist dabei immer: Sol­che Garan­tien haben Gren­zen. Typi­sche Aus­schlüs­se sind vor­sätz­li­che Schä­den, Geld­stra­fen, rei­ne Ver­trags­pflich­ten oder The­men, die gene­rell nicht ver­si­cher­bar sind. Für die Pra­xis heißt das: gute Zusatz­si­cher­heit, aber kein Frei­fahrt­schein.

Die Bedin­gungs-Update-Garan­tie bedeu­tet: Wenn der Ver­si­che­rer Rege­lun­gen ver­bes­sert, gel­ten die­se Ver­bes­se­run­gen auto­ma­tisch auch für bestehen­de Ver­trä­ge, ohne dass Sie aktiv etwas umstel­len müs­sen.

Das betrifft nur ech­te Ver­bes­se­run­gen. Schlech­ter­stel­lun­gen sind damit nicht gemeint. Für Sie ist das vor allem ange­nehm, weil Sie nicht stän­dig prü­fen müs­sen, ob ein Update „ver­passt“ wur­de.

Ein Tarif­wech­sel kann sinn­voll sein, wenn sich Ihre Zie­le ändern. Typi­sche Grün­de sind ein höhe­res Jah­res­li­mit, ein ande­res Erstat­tungs­ni­veau nach GOT oder der Wunsch nach Zusatz­bau­stei­nen wie Zahn­schutz, Assis­tance oder Vor­sor­ge Plus.

Wich­tig ist die sau­be­re Prü­fung vor­ab: Je nach Wech­sel­weg kön­nen Gesund­heits­an­ga­ben erneut rele­vant wer­den und es kann sein, dass War­te­zei­ten wie­der eine Rol­le spie­len. Dar­um lohnt sich ein Tarif­wech­sel vor allem dann, wenn er früh­zei­tig geplant wird und nicht erst, wenn bereits Dia­gno­sen oder Behand­lun­gen im Raum ste­hen.

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