NV Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung berech­nen und ver­glei­chen

Bis 50 Mio. € Deckung, Tier­hü­ter mit­ver­si­chert, Wel­pen­schutz. Laut NV ohne Lei­nen-/Maul­korb­zwang im Tarif.

Ein zotteliger Hund wird beim Spaziergang an der Leine über einen Waldweg geführt

Wel­che NV Hun­de­haft­pflicht passt zu Ihnen: Hun­de­Pre­mi­um 3.0 oder Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0?

Ein Hund gehört zur Fami­lie, kann aber im All­tag in Sekun­den einen Scha­den aus­lö­sen: ein Sturz, ein Biss, ein umge­rann­tes Kind, ein Sach­scha­den in der Feri­en­woh­nung. Als Hal­ter haf­ten Sie in Deutsch­land grund­sätz­lich auch ohne eige­nes Ver­schul­den, weil die Tier­hal­ter­haf­tung als Gefähr­dungs­haf­tung gilt. Genau des­halb ist eine Hun­de­haft­pflicht nicht „nice to have“, son­dern schützt vor For­de­run­gen, die schnell exis­tenz­re­le­vant wer­den kön­nen.

Die NV Hun­de­haft­pflicht wirbt unter ande­rem mit bis zu 50 Mio. € Deckungs­sum­me, Schutz für Tier­hü­ter (z. B. Freun­de oder Ver­wand­te), Miet­sach­schä­den auch an beweg­li­chen Sachen und bei­trags­frei­em Wel­pen­schutz. In den Unter­la­gen fin­den sich zudem Tarif­de­tails wie „kein Lei­nen- und Maul­korb­zwang“ im Tarif­heft, wobei loka­le Pflich­ten natür­lich wei­ter­hin gel­ten. Ent­schei­dend für Ihre Aus­wahl ist dann nicht nur „Pre­mi­um oder Plus“, son­dern wel­che Leis­tun­gen Sie wirk­lich brau­chen: For­de­rungs­aus­fall, Höhe der Miet­sach­schä­den, Selbst­be­tei­li­gung und die pas­sen­de Deckungs­sum­me. Genau dabei hilft der Ver­gleich, weil Sie die Unter­schie­de zwi­schen Hun­de­Pre­mi­um 3.0 und Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0 direkt an Ihrer Situa­ti­on fest­ma­chen kön­nen.

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Das Wich­tigs­te im Über­blick

Recht­lich klar gere­gelt, finan­zi­ell rele­vant, im All­tag schnell pas­siert

War­um ist die NV Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung sinn­voll?

Ein Hund kann in Sekun­den einen Scha­den aus­lö­sen und als Hal­ter haf­ten Sie in vie­len Fäl­len auch ohne eige­nes Ver­schul­den. Die recht­li­che Grund­la­ge ist die Tier­hal­ter­haf­tung nach § 833 BGB. Die Hun­de­haft­pflicht über­nimmt dann berech­tig­te For­de­run­gen und wehrt unbe­rech­tig­te Ansprü­che ab. Genau die­se Abwehr ist ein zen­tra­ler Teil der Haft­pflicht­leis­tung und steht so auch in den NV-Bedin­gun­gen. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist die Tier­hal­ter­haft­pflicht für alle Hun­de Pflicht (z. B. Ber­lin, Ham­burg, Nie­der­sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Schles­wig-Hol­stein, Thü­rin­gen), in wei­te­ren Län­dern gilt die Pflicht je nach Ein­stu­fung für gefähr­li­che Hun­de.

In Deutsch­land haf­ten Hun­de­hal­ter nach § 833 BGB für Schä­den, die ihr Hund ver­ur­sacht. Das kann auch dann grei­fen, wenn Sie „eigent­lich nichts falsch gemacht“ haben. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist die Hun­de­haft­pflicht für alle Hun­de gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. In wei­te­ren Bun­des­län­dern besteht die Pflicht oft nur für als gefähr­lich ein­ge­stuf­te Hun­de. Die Haft­pflicht zahlt dabei nicht nur berech­tig­te Schä­den, sie prüft die Anspruchs­la­ge und wehrt unbe­rech­tig­te For­de­run­gen ab.

Wich­tig in der Pra­xis:

  • For­de­run­gen kön­nen sehr hoch wer­den, gera­de bei Per­so­nen­schä­den

  • Abwehr unbe­rech­tig­ter Ansprü­che ist Teil des Schut­zes

  • Pflicht hängt vom Bun­des­land und teils von der Ein­stu­fung ab

Per­so­nen­schä­den sind der teu­ers­te Bereich in der Hun­de­haft­pflicht, weil neben Behand­lungs­kos­ten auch Fol­ge­kos­ten und Schmer­zens­geld eine Rol­le spie­len kön­nen. Typisch sind Situa­tio­nen wie Ansprin­gen, Umren­nen, Bei­ßen oder das Erschre­cken von Rad­fah­rern. Rele­vant ist hier vor allem eine hohe Deckungs­sum­me und ein Bedin­gungs­werk, das im Leis­tungs­fall klar regelt, wie geprüft und regu­liert wird.

Typi­sche Fäl­le:

  • Ver­let­zun­gen durch Ansprin­gen, Bei­ßen, Stol­pern

  • Unfall­fol­gen nach Schreck­re­ak­tio­nen (z. B. Rad­fah­rer stürzt)

  • Hohe Fol­ge­kos­ten nach schwe­ren Ver­let­zun­gen

Miet­sach­schä­den sind ein häu­fi­ger Streit­punkt, weil es auf Details ankommt: Was gilt als Miet­sa­che, was als Abnut­zung, was ist über­haupt ver­si­chert und bis zu wel­cher Gren­ze? NV nennt als High­light auch Miet­sach­schä­den an beweg­li­chen Sachen, etwa in Hotels oder Feri­en­woh­nun­gen. Für die Pra­xis ist ent­schei­dend, dass Sie den Schutz pas­send zu Ihrem All­tag wäh­len, wenn Sie viel rei­sen oder regel­mä­ßig in Feri­en­un­ter­künf­ten sind.

Bei­spie­le, die oft rele­vant sind:

  • Beschä­di­gun­gen an gemie­te­ten Räu­men (z. B. Türen, Böden)

  • Schä­den an gemie­te­ter Ein­rich­tung in Feri­en­ob­jek­ten (tarif­ab­hän­gig)

  • Kla­rer Umgang mit Aus­schlüs­sen wie Abnut­zung (steht in den Bedin­gun­gen)

Wenn Ihnen Nach­hal­tig­keit wich­tig ist, ist die NV-Vari­an­te „bes­ser­grün“ ein kla­rer Dif­fe­ren­zie­rungs­fak­tor. NV beschreibt, dass die Hun­de­haft­pflicht alle Leis­tun­gen der NV Hun­de­haft­pflicht ent­hält und dar­über hin­aus nach­hal­ti­ge Mehr­leis­tun­gen bie­tet. Genannt wer­den etwa die För­de­rung nach­hal­ti­ger Wie­der­be­schaf­fun­gen im Scha­den­fall sowie die Anla­ge der Bei­trä­ge in nach­hal­ti­ge Kapi­tal­an­la­gen. Zudem wird das Enga­ge­ment gemein­sam mit bes­ser­grün über Pro­jek­te in Deutsch­land kom­mu­ni­ziert, inklu­si­ve Baum­pflanz­pro­jek­ten.

Kurz ein­ord­nen:

  • glei­che Basis­leis­tung, ergänzt um „bessergrün“-Mehrleistungen

  • nach­hal­ti­ge Wie­der­be­schaf­fung als Ansatz im Scha­den­fall

  • Enga­ge­ment in Deutsch­land (Projekte/Bäume je nach Kom­mu­ni­ka­ti­on)

Wer mit Hund reist, soll­te den Aus­lands­bau­stein nicht „neben­bei“ behan­deln. NV kom­mu­ni­ziert Aus­lands­de­ckung, bei NV-Sicher­di­rekt wird es kon­kret: in Euro­pa sogar unbe­grenzt, welt­weit bis zu 5 Jah­re. Für Nut­zer ist wich­tig, dass sol­che Zeit­räu­me und Bedin­gun­gen tarif- und ver­trags­kon­kret geprüft wer­den, gera­de bei län­ge­ren Auf­ent­hal­ten.

Für Rei­sen wich­tig:

  • Gel­tungs­be­reich Euro­pa und welt­weit (tarif­ab­hän­gig)

  • Schutz in Feri­en­ob­jek­ten und bei typi­schen Rei­se­si­tua­tio­nen

  • Kla­re Bedin­gun­gen bei län­ge­ren Aus­lands­auf­ent­hal­ten

Wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­cher NV-Tarif zu Ihrem All­tag passt, ist ein Ver­gleich der schnells­te Weg. Stel­len Sie Deckungs­sum­me und rele­van­te Punk­te wie Miet­sa­chen, Aus­land und Tier­hü­ter pas­send ein und rech­nen Sie den Bei­trag direkt durch.

Leis­tun­gen, die im All­tag wirk­lich zäh­len

Die Leis­tun­gen der NV Hun­de­haft­pflicht im Über­blick

Eine Hun­de­haft­pflicht ist im Kern schnell erklärt, aber die Qua­li­tät steckt im Detail. Ent­schei­dend ist, ob ein Tarif typi­sche All­tags­si­tua­tio­nen sau­ber abdeckt: Schä­den an gemie­te­ten Feri­en­woh­nun­gen, Miss­ge­schi­cke bei Ver­an­stal­tun­gen, For­de­run­gen nach einem Beiß­vor­fall oder Kos­ten, wenn Sie Ihren Hund im Not­fall unter­brin­gen müs­sen.

Die NV Hun­de­haft­pflicht bie­tet dafür zwei Tarif­stu­fen, die sich im Umfang spür­bar unter­schei­den. Beson­ders inter­es­sant wird es dort, wo vie­le Tari­fe am Markt Lücken haben: bei Miet­sach­schä­den an beweg­li­chen Sachen, bei erwei­ter­ten Ser­vice­leis­tun­gen und bei zusätz­li­chen Garan­tien.

Im All­tag pas­sie­ren Schä­den sel­ten “per­fekt” nach Lehr­buch. Typisch sind Situa­tio­nen, in denen meh­re­re Punk­te zusam­men­kom­men: Ein Drit­ter ver­langt Scha­den­er­satz, es gibt Dis­kus­sio­nen über Mit­ver­schul­den, und par­al­lel ent­ste­hen Fol­ge­kos­ten, weil Sie Ter­mi­ne absa­gen oder Ersatz orga­ni­sie­ren müs­sen. Genau hier trennt sich ein soli­der Basis­ta­rif von einem Tarif, der auch in schwie­ri­gen Kon­stel­la­tio­nen ruhig bleibt.

Die NV Tari­fe sind so auf­ge­baut, dass Sie zwi­schen einem star­ken Stan­dard­schutz und einer erwei­ter­ten Vari­an­te wäh­len kön­nen. Für vie­le Hun­de­hal­ter ist vor allem wich­tig, dass nicht nur Per­so­nen­schä­den abge­deckt sind, son­dern auch typi­sche Punk­te rund um Urlaub, Trai­ning, Hun­de­schu­le, Betreu­ung durch Drit­te oder Schä­den an gemie­te­ten Gegen­stän­den. Wenn Sie häu­fig unter­wegs sind, Ihren Hund betreu­en las­sen oder regel­mä­ßig Feri­en­un­ter­künf­te nut­zen, lohnt sich der Blick auf die Details in der Leis­tungs­über­sicht.

Ein wei­te­rer Pra­xis­punkt: Bei jun­gen Hun­den, Hob­bys und wech­seln­den All­tags­si­tua­tio­nen ändern sich Bedürf­nis­se schnell. Umso hilf­rei­cher ist es, wenn ein Tarif nicht nur “heu­te passt”, son­dern auch bei künf­ti­gen Anpas­sun­gen und Erwei­te­run­gen sta­bil bleibt. Genau dafür ist der direk­te Ver­gleich der bei­den NV Tarif­stu­fen gedacht.

Tarif­ver­gleich: NV Hun­de­Pre­mi­um 3.0 und NV Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0

Die fol­gen­de Über­sicht zeigt Ihnen die wich­tigs­ten Leis­tungs­un­ter­schie­de auf einen Blick. Ach­ten Sie beson­ders auf die Punk­te, die in Ihrem All­tag rea­lis­tisch auf­tre­ten: Miet­sach­schä­den, Betreu­ung durch Drit­te, Aus­lands­auf­ent­hal­te, zusätz­li­che Garan­tien und die Mit­ver­si­che­rung von Wel­pen.

Leis­tung NV Hun­de­Pre­mi­um 3.0 NV Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0
Emp­feh­lung
All­ge­mei­ne Leis­tun­gen
Pro-Akti­ve Scha­den­re­gu­lie­rung
Leis­tungs­ga­ran­tie (GDV)
Kei­ne Mit­haf­tung auf Wunsch
Aus­lands­auf­ent­hal­te welt­weit
Aus­lands­auf­ent­hal­te EU
Bedin­gungs­ver­bes­se­run­gen für die Zukunft
Bei­trags­be­frei­ung bei Arbeits­lo­sig­keit
Bei­trags­freie Mit­ver­si­che­rung von Wel­penbis 12 Mona­tebis 18 Mona­te
Blin­den-/The­ra­pie­hund
Deck­schä­den (gewollt & unge­wollt)
Scha­den an gemie­te­ten Fuhr­wer­kenbis 10.000 €bis 50.000 €
Hüter, Ver­an­stal­tun­gen & Beson­der­hei­ten
Hüter (nicht gewerb­lich)
Hüter gegen Ent­gelt
Hun­de­schu­le, Hun­de­sport, Trai­ning
Tur­nie­re, Wett­be­wer­be, Mes­sen etc.
Schä­den durch gewoll­ten Deck­akt
Ver­wen­dung als Rettungs‑, The­ra­pie- oder Jagd­hund
For­de­rungs­aus­fall­de­ckung
For­de­rungs­aus­fall­ver­si­che­rung ent­hal­ten
Miet­sach­schä­den
Miet­sach­schä­den an Gebäu­den
Miet­sach­schä­den an beweg­li­chen Sachen
Reit­be­tei­li­gung mit­ver­si­chert
For­de­run­gen aus Regress durch z. B. Kran­ken­ver­si­che­rung
Wei­te­re Leis­tun­gen
Tier­pen­si­on / Unter­brin­gung bei Krank­heit / Unfallbis 500 €
Tier­be­stat­tungs­kos­ten nach Unfallbis 500 €
Besitz­stands­ga­ran­tie bei Vor­ver­si­che­rung
Best-Leis­tungs-Garan­tie
Wich­ti­ger Hin­weis: Die­se Leis­tungs­über­sicht wur­de sorg­fäl­tig recher­chiert und dient der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on. Recht­lich bin­dend sind aus­schließ­lich die aktu­el­len All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen (AVB) und Tarif­be­stim­mun­gen der NV-Ver­si­che­rung VVaG. Im Scha­den­fall gel­ten die im Ver­si­che­rungs­schein doku­men­tier­ten Leis­tun­gen. Alle Anga­ben sind ohne Gewähr.

Wenn Sie sich unsi­cher sind, wäh­len Sie den Tarif nicht nach Gefühl, son­dern nach Ihren typi­schen Situa­tio­nen: Rei­sen Sie oft, nut­zen Sie Feri­en­woh­nun­gen, sind Sie regel­mä­ßig in Hun­de­schu­le oder Ver­ein, oder möch­ten Sie mög­lichst vie­le Son­der­fäl­le sau­ber abge­deckt haben. Im Ver­gleich sehen Sie schnell, wel­che Tarif­stu­fe dafür bes­ser zu Ihnen passt und wie sich das im Bei­trag aus­wirkt.

Ihre Bei­trä­ge: fair kal­ku­liert, gut ver­gleich­bar

Was kos­tet die NV Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung?

Vie­le Hun­de­hal­ter wol­len vor allem eins: ver­läss­li­chen Schutz, ohne beim Bei­trag ins Blaue zu raten. Bei der NV hängt der Preis klar an weni­gen Stell­schrau­ben. Wenn Sie die­se ken­nen, kön­nen Sie sehr schnell ein­schät­zen, ob der Ein­stiegs­ta­rif reicht oder ob sich der Auf­preis für Pre­mi­umP­lus in Ihrem All­tag wirk­lich lohnt.

Die gute Nach­richt: Die NV bewegt sich preis­lich oft in einem Bereich, der für die meis­ten Hal­ter gut plan­bar bleibt, selbst wenn Sie eine hohe Deckungs­sum­me wäh­len. Ent­schei­dend ist, dass Bei­trag und Leis­tung zusam­men­pas­sen, denn bei Haft­pflicht­schä­den geht es im Ernst­fall schnell um sehr hohe For­de­run­gen.

Die NV nennt Ein­stiegs­prei­se je nach Tarif­mo­dell. Für NV Hun­de­Pre­mi­um 3.0 und NV Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0 gibt es regu­lä­re Ein­stiegs­prei­se, zusätz­lich exis­tiert ein „50 plus“-Tarif (für Ver­si­che­rungs­neh­mer ab 50), der häu­fig güns­ti­ger kal­ku­liert ist. Wich­tig: Sol­che Ein­stiegs­wer­te sind immer Bei­spiel­kon­stel­la­tio­nen. Ihr Bei­trag kann je nach Hund, Tarif­va­ri­an­te und gewähl­ter Absi­che­rung abwei­chen.

Was den Preis in der Pra­xis wirk­lich beein­flusst, sind vor allem die­se Punk­te:

  1. Deckungs­sum­me: Bei der NV kön­nen Sie ver­schie­de­ne Ver­si­che­rungs­sum­men wäh­len. Je höher die Sum­me, des­to mehr Schutz haben Sie, und meist steigt der Bei­trag ent­spre­chend mit.
  2. Tarif­li­nie: Pre­mi­umP­lus ist nicht ein­fach „Pre­mi­um mit mehr Mar­ke­ting“, son­dern zielt auf zusätz­li­che Absi­che­run­gen und Garan­tien ab, die in bestimm­ten Situa­tio­nen den Unter­schied machen kön­nen.
  3. mög­li­cheSelbst­be­tei­li­gung oder Nach­läs­se (je nach Kon­stel­la­ti­on): Das kann den Bei­trag sen­ken, ver­schiebt aber einen Teil des Risi­kos zu Ihnen.
  4. Ras­se und Risi­ko­an­nah­me: Nicht jeder Hund ist auto­ma­tisch ver­si­cher­bar. Bei bestimm­ten (Listen-)Rassen kann es Aus­schlüs­se geben. Das beein­flusst zwar nicht „den Preis“, aber ganz prak­tisch die Ver­füg­bar­keit des Tarifs.

Wenn Sie sich zwi­schen Pre­mi­um 3.0 und Pre­mi­umP­lus 3.0 ent­schei­den, lohnt der Blick auf das, wofür Sie den Auf­preis zah­len. Pre­mi­umP­lus ist oft dann sinn­voll, wenn Sie Wert auf zusätz­li­che Leis­tungs­bau­stei­ne, wei­ter­ge­hen­de Absi­che­rung in spe­zi­el­len All­tags­si­tua­tio­nen oder erwei­ter­te Garan­tien legen. Wenn Sie „nur“ einen sehr soli­den Stan­dard­schutz möch­ten, kann Pre­mi­um 3.0 bereits pas­sen, vor­aus­ge­setzt, die Deckungs­sum­me ist sau­ber gewählt.

Ein Punkt, den vie­le Preis­ver­glei­che zu kurz behan­deln: Bei Per­so­nen­schä­den kön­nen schon ein­zel­ne Situa­tio­nen sehr teu­er wer­den. Des­halb soll­ten Sie die Deckungs­sum­me nicht zu knapp wäh­len. Wenn Sie unsi­cher sind, rech­nen Sie zwei bis drei Vari­an­ten durch, zum Bei­spiel ein­mal soli­de und ein­mal „sehr hoch“ und ver­glei­chen dann den Mehr­bei­trag.

Rech­nen Sie Ihren Bei­trag mit Ihren Daten durch und ver­glei­chen Sie Pre­mi­um 3.0 und Pre­mi­umP­lus 3.0 direkt neben­ein­an­der.

Mehr wis­sen, siche­rer ent­schei­den

Wei­te­re The­men rund um Hund und Hun­de­haft­pflicht

Eine Hun­de­haft­pflicht klärt den finan­zi­el­len Teil, aber vie­le Fra­gen tau­chen erst im All­tag auf: Wel­che Regeln gel­ten bei Lis­ten­hun­den, wann besteht Ver­si­che­rungs­pflicht und wel­che Risi­ken ent­ste­hen durch Krank­heit oder Pfle­ge­kos­ten? Die fol­gen­den Bei­trä­ge geben Ihnen schnel­len Über­blick und hel­fen, typi­sche Stol­per­stel­len zu ver­mei­den.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält
Hun­de­krank­hei­ten

Vie­le Krank­hei­ten bei Hun­den begin­nen schlei­chend und wer­den erst spät teu­er. Wer typi­sche Warn­zei­chen kennt, kann frü­her reagie­ren und Fol­ge­kos­ten begren­zen. Wir zei­gen häu­fi­ge Erkran­kun­gen, typi­sche Sym­pto­me und wann Vor­sor­ge sinn­voll ist. Dazu gibt es prak­ti­sche Tipps, wor­auf Sie bei Tier­arzt­kos­ten ach­ten soll­ten.

Mann hält Listenhund an kurzer Leine auf einer Promenade mit Blick auf die Stadt – der Hund trägt ein robustes Brustgeschirr.
Hun­de­haft­pflicht Lis­ten­hun­de

Bei Lis­ten­hun­den gel­ten je nach Bun­des­land stren­ge­re Regeln und oft auch beson­de­re Auf­la­gen. Zusätz­lich ver­si­chern nicht alle Anbie­ter jede Ras­se oder ver­lan­gen höhe­re Bei­trä­ge. Hier erfah­ren Sie, wel­che Nach­wei­se wich­tig sind und wor­auf Sie beim Tarif ach­ten soll­ten. Damit Sie schnell prü­fen kön­nen, ob Sie betrof­fen sind.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Ist Hun­de­hal­ter­haft­pflicht Pflicht?

Ob eine Hun­de­haft­pflicht Pflicht ist, hängt vom Bun­des­land und teil­wei­se von der Ein­stu­fung des Hun­des ab. Wir erklä­ren die Regeln ver­ständ­lich und zei­gen, wann Sie wirk­lich ver­pflich­tet sind. Außer­dem lesen Sie, wel­che Deckungs­sum­me sinn­voll ist und wel­che Punk­te im Ver­trag oft über­se­hen wer­den. So ver­mei­den Sie teu­re Lücken.

Recht­li­che Haf­tung, hohe Scha­den­ri­si­ken, kla­re Absi­che­rung

Hun­de­hal­ter­haft­pflicht: In vie­len Bun­des­län­dern Pflicht, sonst drin­gend zu emp­feh­len

Ein Hund kann nie­man­dem „absicht­lich“ scha­den und trotz­dem haf­ten Sie als Hal­ter per­sön­lich, oft in vol­ler Höhe. Ein Biss, ein Schreck­mo­ment im Stra­ßen­ver­kehr oder ein Miss­ge­schick in der Miet­woh­nung rei­chen aus und aus einem All­tags­vor­fall wird schnell ein Streit um hohe Sum­men. Genau des­halb ist die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht für vie­le nicht nur eine sinn­vol­le Ent­schei­dung, son­dern je nach Bun­des­land sogar vor­ge­schrie­ben.

Wenn Sie sich unsi­cher sind, ob Sie wirk­lich eine eige­ne Poli­ce brau­chen, hilft ein Blick auf zwei Punk­te: die gesetz­li­che Haf­tung nach § 833 BGB und die Fra­ge, ob Ihr Bun­des­land einen Ver­si­che­rungs­nach­weis ver­langt. Bei­des ent­schei­det dar­über, wie groß Ihr per­sön­li­ches Risi­ko im All­tag tat­säch­lich ist.

1) Sie haf­ten als Hal­ter, auch ohne Ver­schul­den.
Für Hun­de­hal­ter gilt in Deutsch­land die Tier­hal­ter­haf­tung. Das bedeu­tet: Ver­ur­sacht Ihr Hund einen Per­so­nen, Sach oder Ver­mö­gens­scha­den, müs­sen Sie grund­sätz­lich dafür ein­ste­hen, auch wenn Sie sorg­fäl­tig waren und der Hund ange­leint war. In der Pra­xis kann das von Behand­lungs­kos­ten und Schmer­zens­geld bis zu Ver­dienst­aus­fall und lebens­lan­gen Fol­ge­kos­ten rei­chen. Eine gute Hun­de­haft­pflicht ist daher weni­ger „nice to have“, son­dern ein Schutz vor finan­zi­el­len Aus­rei­ßern, die man pri­vat kaum auf­fängt.

2) In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist die Hun­de­haft­pflicht für alle Hun­de Pflicht.
Je nach Wohn­ort müs­sen Sie eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht nach­wei­sen, teils unab­hän­gig von Ras­se oder Grö­ße. In ande­ren Bun­des­län­dern gibt es Pflich­ten nur für bestimm­te Hun­de, etwa nach Ein­stu­fung als gefähr­lich, nach Gewicht oder nach indi­vi­du­el­len Auf­la­gen. Das ist rele­vant, wenn Sie umzie­hen oder Ihren Hund neu anmel­den, weil sich die Anfor­de­run­gen je nach Kom­mu­ne und Lan­des­recht unter­schei­den kön­nen. Wer ohne Pflicht­ver­si­che­rung unter­wegs ist, ris­kiert Ärger mit der Behör­de und im schlech­tes­ten Fall bleibt der Scha­den kom­plett am eige­nen Ver­mö­gen hän­gen.

3) Pri­vat­haft­pflicht reicht für Hun­de in der Regel nicht aus.
Vie­le ver­wech­seln das. Hun­de sind nor­ma­ler­wei­se nicht in der Pri­vat­haft­pflicht mit­ver­si­chert, dafür braucht es die sepa­ra­te Hun­de­hal­ter­haft­pflicht. Klei­ne Haus­tie­re wie Kat­zen gel­ten häu­fig als mit­ver­si­chert, Hun­de jedoch typi­scher­wei­se nicht. Wenn Sie also „nur“ eine Pri­vat­haft­pflicht haben, ist das Risi­ko im Scha­den­fall oft grö­ßer als gedacht.

4) Was die Hun­de­haft­pflicht kon­kret für Sie tut.
Sie über­nimmt berech­tig­te For­de­run­gen und wehrt unbe­rech­tig­te Ansprü­che ab. Das ist im All­tag wich­tig, weil nach einem Vor­fall schnell Behaup­tun­gen im Raum ste­hen, die nicht immer stim­men. Ach­ten Sie dabei auf eine aus­rei­chend hohe Deckungs­sum­me. In Rat­ge­bern und Tests wird häu­fig min­des­tens 10 Mil­lio­nen Euro als sinn­vol­le Unter­gren­ze genannt, weil Per­so­nen­schä­den sehr schnell in Mil­lio­nen­hö­he gehen kön­nen.

Gut infor­miert zur NV Hun­de­haft­pflicht: Leis­tun­gen, Tari­fe, Aus­schlüs­se und was im Scha­den­fall zählt

Was Sie schon immer über die NV Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Die NV Hun­de­haft­pflicht schützt Sie vor den finan­zi­el­len Fol­gen, wenn Ihr Hund Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­schä­den ver­ur­sacht. Das reicht von Ver­let­zun­gen Drit­ter (inklu­si­ve Schmer­zens­geld und Fol­ge­kos­ten) bis zu beschä­dig­ten Gegen­stän­den oder Ver­mö­gens­schä­den, die dar­aus ent­ste­hen.

Wich­tig ist auch die „Rechts­schutz-Funk­ti­on“ inner­halb der Haft­pflicht: Unbe­rech­tig­te For­de­run­gen wer­den geprüft und abge­wehrt. Das ist im All­tag oft genau­so wert­voll wie eine Aus­zah­lung, weil Streit­fäl­le nach Hun­de­vor­fäl­len schnell eska­lie­ren kön­nen.

Je höher die Deckungs­sum­me, des­to weni­ger Risi­ko bleibt bei gro­ßen Per­so­nen­schä­den. Vie­le Rat­ge­ber und Ver­si­che­rer emp­feh­len heu­te min­des­tens 15 Mio. Euro als sinn­vol­le Unter­gren­ze, weil schwe­re Per­so­nen­schä­den schnell sehr teu­er wer­den.

Bei der NV sind je nach Tarif hohe Ver­si­che­rungs­sum­men bis 50 Mio. Euro mög­lich. Das ist vor allem für Hal­ter rele­vant, die auf „ein­mal rich­tig“ set­zen möch­ten statt knapp zu kal­ku­lie­ren.

Ja, bei der NV-Ver­si­che­rung ist je nach Tarif eine Selbst­be­tei­li­gung mög­lich oder Sie wäh­len den Schutz ohne Selbst­be­tei­li­gung. Eine Selbst­be­tei­li­gung kann den Bei­trag sen­ken, lohnt sich aber nur, wenn Sie klei­ne­re Schä­den im Zwei­fel selbst tra­gen möch­ten.

Wenn Ihnen plan­ba­re Kos­ten und ein ein­fa­cher Scha­den­ab­lauf wich­ti­ger sind, ist „ohne SB“ häu­fig die ange­neh­me­re Lösung, weil Sie nicht bei jedem Fall abwä­gen müs­sen.

Wel­pen sind bei der NV für einen Zeit­raum bei­trags­frei mit­ver­si­chert, je nach Tarif unter­schied­lich lang. Das ist prak­tisch, wenn Nach­wuchs im Haus­halt bleibt oder vor­über­ge­hend mit­ver­si­chert wer­den soll.

Prü­fen Sie, ab wann ein eige­ner Ver­trag nötig wird (z. B. bei Abga­be an Drit­te oder dau­er­haft eige­nem Hal­ter­wech­sel). Das ist weni­ger eine Leis­tungs­fra­ge als eine sau­be­re Ver­trags­zu­ord­nung.

Ja, die NV bie­tet je nach Tarif Aus­lands­schutz, typi­scher­wei­se für Rei­sen und Auf­ent­hal­te außer­halb Deutsch­lands. Das ist rele­vant, weil im Aus­land nicht nur die Rechts­la­ge anders sein kann, son­dern auch Scha­den­kos­ten und Durch­set­zung von Ansprü­chen.

Ent­schei­dend sind die Details in den Bedin­gun­gen, etwa ob es zeit­li­che Gren­zen gibt oder wel­che Länder/Regionen genau umfasst sind.

Miet­sach­schä­den zäh­len zu den häu­figs­ten Streit­punk­ten bei Hun­de­hal­tern, weil Ver­mie­ter bei Krat­zern, Türen oder Boden­be­lä­gen oft kon­se­quent abrech­nen. Bei der NV kön­nen Miet­sach­schä­den an gemie­te­ten Immo­bi­li­en je nach Tarif ein­ge­schlos­sen sein.

Wich­tig ist die Abgren­zung: Nor­ma­le Abnut­zung ist nicht ver­si­chert. Ver­si­chert sind typi­scher­wei­se plötz­lich ent­ste­hen­de Schä­den durch ein Ereig­nis, das klar dem Hund zuzu­ord­nen ist.

Bei der NV kön­nen Schä­den an gelie­he­nen oder gemie­te­ten Sachen je nach Tarif bis zu einer begrenz­ten Sum­me mit­ver­si­chert sein.

Für die Pra­xis ist ent­schei­dend, wel­che Gegen­stän­de umfasst sind (z. B. auch gemie­te­te Fahr­zeu­ge) und wel­che Höchst­gren­zen gel­ten. Genau die­se Detail­gren­zen soll­ten Sie vor Abschluss ein­mal sau­ber gegen Ihren All­tag spie­geln.

Vie­le Hal­ter brau­chen Schutz, der nicht am Gar­ten­zaun endet. Je nach Tarif kann die NV auch Situa­tio­nen abde­cken, in denen der Hund bei Hun­de­schu­le, Trai­ning oder Ver­an­stal­tun­gen unter­wegs ist.

Wenn das für Sie wich­tig ist, prü­fen Sie zusätz­lich, ob auch Kon­stel­la­tio­nen wie „Hund wird kurz von Freun­den betreut“ sau­ber gere­gelt sind. Das ist einer der häu­figs­ten Pra­xis­fäl­le und gleich­zei­tig eine typi­sche Ver­trags­fal­le bei schwä­che­ren Tari­fen.

Für bestimm­te als gefähr­lich ein­ge­stuf­te Ras­sen (und Misch­lin­ge mit ent­spre­chen­den Antei­len) ist Ver­si­che­rungs­schutz am Markt oft ein­ge­schränkt. Auch bei der NV gibt es Aus­schlüs­se für bestimm­te Ras­sen.

Wenn Sie einen Lis­ten­hund hal­ten oder unsi­cher sind, ob Ihr Hund betrof­fen ist, lohnt sich vor­ab eine ein­deu­ti­ge Prü­fung, bevor Sie Zeit in Ver­gleich und Antrag inves­tie­ren.

Die For­de­rungs­aus­fall­de­ckung greift, wenn Ihnen selbst ein Scha­den zuge­fügt wird (oder Ihrem Hund) und der Ver­ur­sa­cher nicht zah­len kann, etwa weil er nicht ver­si­chert ist und kein Geld hat. Dann kann Ihre eige­ne Poli­ce unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ein­sprin­gen.

Das ist vor allem dann wert­voll, wenn Sie häu­fig in Situa­tio­nen unter­wegs sind, in denen Drit­te betei­ligt sind (Hun­de­wie­se, Hun­de­sport, Rei­sen). Wich­tig sind die Bedin­gun­gen, weil sol­che Leis­tun­gen oft an Min­dest­scha­den­hö­hen und Nach­wei­se geknüpft sind.

Drei All­tags­si­tua­tio­nen, die schnell teu­er wer­den

Typi­sche Scha­dens­fäl­le: So schützt die NV Hun­de­haft­pflicht

Vie­le Schä­den ent­ste­hen nicht durch „böses Ver­hal­ten“, son­dern durch Sekun­den­bruch­tei­le: ein Schreck­mo­ment, ein unkon­trol­lier­ter Sprung, ein Krat­zer in der Feri­en­woh­nung. Genau dann zeigt sich, ob eine Hun­de­haft­pflicht im All­tag wirk­lich trägt. Die fol­gen­den Bei­spie­le sind typi­sche Sze­na­ri­en, bei denen schnell hohe For­de­run­gen ent­ste­hen kön­nen und eine pas­sen­de Absi­che­rung ent­schei­dend ist.

Hund ver­ur­sacht Rad­un­fall

Ein kur­zer Ruck an der Lei­ne und der Hund löst sich im fal­schen Moment. Ein Rad­fah­rer weicht aus, stürzt und ver­letzt sich schwer. Neben Behand­lungs­kos­ten kön­nen Schmer­zens­geld und Ver­dienst­aus­fall schnell in die Höhe gehen. Genau sol­che Per­so­nen­schä­den sind der teu­ers­te Bereich der Hun­de­haft­pflicht.
Gesamt­kos­ten-Bei­spiel: ca. 13.800 €

Miet­sach­scha­den im Feri­en­haus

Im Urlaub reicht ein Moment, und Türen oder Rah­men sind ver­kratzt. Der Ver­mie­ter for­dert Ersatz, zusätz­lich kön­nen Miet­aus­fall oder Repa­ra­tur­kos­ten dazu­kom­men. Ent­schei­dend ist, ob und in wel­cher Höhe Miet­sach­schä­den ver­si­chert sind und ob es Ein­schrän­kun­gen bei Feri­en­ob­jek­ten gibt.
Gesamt­kos­ten-Bei­spiel: ca. 2.500 €

Biss­ver­let­zung bei Begeg­nung mit ande­rem Hund

Beim Spa­zier­gang eska­liert eine Begeg­nung, es kommt zum Biss und der ande­re Hund muss behan­delt oder sogar ope­riert wer­den. Neben Tier­arzt­kos­ten kön­nen auch Fol­ge­kos­ten und Streit um die Schuld­fra­ge ent­ste­hen. Hier zählt, dass die Haft­pflicht berech­tig­te Ansprü­che über­nimmt und unbe­rech­tig­te For­de­run­gen abwehrt.
Gesamt­kos­ten-Bei­spiel: ca. 1.200 €

 

Ver­trag prü­fen, damit der Schutz im All­tag wirk­lich passt

Wor­auf Sie beim Abschluss der NV Hun­de­haft­pflicht ach­ten soll­ten

Eine Hun­de­haft­pflicht ist kei­ne „nice to have“ Ver­si­che­rung, son­dern ein Ver­trag, der im Ernst­fall über sehr viel Geld ent­schei­det. Des­halb lohnt es sich, beim Abschluss nicht nur auf den Bei­trag zu schau­en, son­dern gezielt die Punk­te zu prü­fen, die in der Pra­xis häu­fig über Leis­tung oder Ableh­nung ent­schei­den.

Star­ten Sie bei der Deckungs­sum­me. Bei der NV sind je nach Tarif­stu­fe hohe Sum­men mög­lich, bei Per­so­nen­schä­den gibt es zusätz­lich eine Begren­zung je geschä­dig­te Per­son. Das ist wich­tig, weil gera­de Per­so­nen­schä­den schnell exis­tenz­be­dro­hen­de Grö­ßen errei­chen kön­nen.

Prü­fen Sie danach die All­tags­si­tua­tio­nen, die bei Hun­de­be­sit­zern beson­ders oft vor­kom­men: Schä­den in der Miet­woh­nung, im Hotel oder in der Feri­en­un­ter­kunft, Flur­schä­den, Deck­schä­den oder Ansprü­che aus For­de­rungs­aus­fall. Gera­de bei Miet­sach­schä­den an beweg­li­chen Objek­ten und bei ein­zel­nen Zusatz­leis­tun­gen unter­schei­den sich Tari­fe spür­bar, eben­so bei Sum­men und Höchst­gren­zen.

Ein wei­te­rer Punkt, der häu­fig unter­schätzt wird, ist das The­ma Fremd­hü­ter und All­tags­hil­fe. Ent­schei­dend ist, ob der Schutz auch greift, wenn Fami­lie, Freun­de oder Nach­barn den Hund über­neh­men, und wie es bei beson­de­ren Situa­tio­nen wie Hun­de­schu­le, Ver­an­stal­tun­gen oder zeit­wei­ser Betreu­ung gere­gelt ist. Wich­tig ist dabei die Abgren­zung zur gewerb­li­chen Nut­zung, weil hier je nach Kon­stel­la­ti­on ande­re Regeln gel­ten kön­nen.

Wenn Sie zwi­schen Hun­de­Pre­mi­um 3.0 und Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0 abwä­gen, ist Pre­mi­umP­lus vor allem dann inter­es­sant, wenn Sie Wert auf zusätz­li­che Sicher­heits­me­cha­nis­men legen, zum Bei­spiel Best Leis­tungs Garan­tie und Besitz­stands Garan­tie. In den Unter­la­gen fin­den sich dazu auch kon­kre­te Gren­zen, etwa bei der Best Leis­tungs Garan­tie sowie Hin­wei­se, dass bestimm­te Vari­an­ten hier­von aus­ge­nom­men sein kön­nen.

Ganz ent­schei­dend für die Aus­wahl sind außer­dem Aus­schlüs­se. Bei der NV besteht laut Unter­la­gen kein Ver­si­che­rungs­schutz als Hal­ter von Rott­wei­lern und bestimm­ten als Kampf­hun­de geführ­ten Ras­sen, das gilt auch für Kreu­zun­gen und Misch­lin­ge. Wenn das bei Ihnen zutrifft, ist eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht für Lis­ten­hun­de die bes­se­re Wahl.

Wenn in Leis­tungs­über­sich­ten Aus­sa­gen wie „kein Lei­nen und Maul­korb­zwang“ ste­hen, bedeu­tet das nicht, dass ört­li­che Vor­ga­ben ent­fal­len. Es heißt nur, dass der Ver­si­che­rer den Schutz nicht allein wegen Lei­ne oder Maul­korb ein­schränkt. Kom­mu­na­le Regeln und Auf­la­gen gel­ten trotz­dem und soll­ten immer ein­ge­hal­ten wer­den.

Gut ergänzt: Gesund­heits­schutz für Ihren Hund

Wei­te­rer sinn­vol­ler Schutz neben der NV Hun­de­haft­pflicht

Die Hun­de­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund Drit­ten einen Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­scha­den zufügt. Was vie­le erst im Ernst­fall mer­ken: Eige­ne Tier­arzt­kos­ten für Ihren Hund sind dar­über in der Regel nicht abge­deckt. Genau dafür gibt es zwei pas­sen­de Ergän­zun­gen. Je nach Bud­get und Sicher­heits­wunsch kön­nen Sie ent­we­der den Voll­schutz für Tier­arzt­kos­ten wäh­len oder sich gezielt gegen teu­re Ein­grif­fe absi­chern.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­te­re Lösung: Sie kann je nach Tarif Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und teils sta­tio­nä­re Leis­tun­gen über­neh­men. Ent­schei­dend sind immer die Tarif­de­tails, etwa wel­che Leis­tun­gen medi­zi­nisch not­wen­dig sein müs­sen, ob Vor­sor­ge­bau­stei­ne ent­hal­ten sind und wel­che Aus­schlüs­se gel­ten.

Die Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist die fokus­sier­te Vari­an­te, wenn Sie pri­mär das Risi­ko einer hohen OP-Rech­nung absi­chern möch­ten. Sie ist häu­fig güns­ti­ger als ein Voll­schutz, deckt aber in der Regel weni­ger bei Krank­hei­ten ohne Ope­ra­ti­on ab. Wenn Sie maxi­ma­le Sicher­heit wol­len, ist die Kran­ken­ver­si­che­rung meist pas­sen­der. Wenn Sie einen kla­ren Kos­ten­puf­fer für den „gro­ßen Ein­griff“ suchen, ist die OP-Ver­si­che­rung oft die prag­ma­ti­sche Wahl.

Wich­tig für die Ein­ord­nung: Haft­pflicht und Gesund­heits­schutz sind unter­schied­li­che Bau­stel­len. Haft­pflicht schützt vor Ansprü­chen Drit­ter, Kran­ken oder OP-Schutz vor Kos­ten rund um die Gesund­heit Ihres eige­nen Hun­des. In Kom­bi­na­ti­on schlie­ßen Sie zwei der größ­ten finan­zi­el­len Risi­ken im Hun­de­all­tag sau­ber ab.

Zusam­men­fas­sung

Die NV Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung ist eine star­ke Lösung für Hun­de­hal­ter, die einen kla­ren, all­tags­taug­li­chen Schutz suchen. Je nach gewähl­ter Deckungs­sum­me (z. B. 5, 15 oder bis 50 Mio. Euro) decken die Tari­fe NV Hun­de­Pre­mi­um 3.0 und NV Hun­de­Pre­mi­umP­lus 3.0 typi­sche Haft­pflicht­ri­si­ken ab, die im All­tag schnell teu­er wer­den kön­nen, etwa Per­so­nen- und Sach­schä­den, Aus­lands­si­tua­tio­nen sowie wei­te­re Bau­stei­ne, die für vie­le Hal­ter rele­vant sind. Ent­schei­dend ist weni­ger der Bei­trag allein, son­dern ob die Leis­tun­gen zu Ihrem All­tag pas­sen, zum Bei­spiel bei Rei­sen, Hun­de­schu­le, Betreu­ung durch Drit­te oder Miet­si­tua­tio­nen.

Der Pre­mi­umP­lus-Tarif rich­tet sich an Hal­ter, die zusätz­li­che Sicher­heits­me­cha­nis­men und erwei­ter­te Leis­tun­gen möch­ten, etwa über Garan­tien und aus­ge­wähl­te Zusatz­bau­stei­ne. Wich­tig bleibt immer der Blick in die Details: Leis­tungs­gren­zen, Vor­aus­set­zun­gen und mög­li­che Aus­schlüs­se (z. B. bei bestimm­ten Ras­sen) soll­ten vor Abschluss geprüft wer­den, damit es im Scha­den­fall kei­ne Über­ra­schun­gen gibt. Wenn Sie Schutz und Bei­trag sau­ber gegen­ein­an­der abglei­chen, fin­den Sie mit einem Tarif­ver­gleich schnell her­aus, ob Pre­mi­um aus­reicht oder ob Pre­mi­umP­lus für Ihre Situa­ti­on die sinn­vol­le­re Wahl ist.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wie kann ich die NV Hun­de­haft­pflicht online berech­nen und abschlie­ßen?

Am sau­bers­ten ist der Weg über einen Bei­trags­rech­ner, weil Sie dort direkt die rele­van­ten Eck­da­ten set­zen: Tarif (Pre­mi­um oder Pre­mi­umP­lus), Deckungs­sum­me, Selbst­be­tei­li­gung, Hun­de­da­ten. Danach erhal­ten Sie ein kon­kre­tes Ange­bot und kön­nen den Abschluss digi­tal durch­füh­ren.

Kurz gesagt: Pre­mi­um ist der star­ke Basis­schutz, Pre­mi­umP­lus setzt oben drauf, vor allem bei Zusatz­leis­tun­gen und Kom­fort-Fea­tures. Typi­sche Unter­schie­de betref­fen je nach Leis­tungs­über­sicht unter ande­rem die Dau­er der bei­trags­frei­en Wel­pen-Mit­ver­si­che­rung und zusätz­li­che Bau­stei­ne, die im All­tag schnell rele­vant wer­den kön­nen.

Wenn Sie häu­fig rei­sen, den Hund regel­mä­ßig betreu­en las­sen oder maxi­ma­le Bedin­gungs­stär­ke möch­ten, ist Pre­mi­umP­lus oft die pas­sen­de­re Wahl. Wenn es vor allem um soli­de Haft­pflicht mit gutem Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis geht, kann Pre­mi­um aus­rei­chen.

Die­se Garan­tien sind dafür da, Leis­tungs­lü­cken zu ver­mei­den und die Bedin­gun­gen im Zeit­ver­lauf sta­bil zu hal­ten. „Lücken­los“ bezieht sich in der Regel auf den naht­lo­sen Über­gang beim Ver­si­che­rungs­wech­sel. „Besitz­stand“ zielt dar­auf, dass Ihnen ein­mal ver­ein­bar­te Leis­tun­gen nicht durch spä­te­re Ände­run­gen fak­tisch ver­lo­ren gehen. „Best-Leis­tung“ ist als Ver­spre­chen zu ver­ste­hen, in bestimm­ten Kon­stel­la­tio­nen min­des­tens so gut zu leis­ten wie ein defi­nier­ter Markt­stan­dard.

Wich­tig: Teil­wei­se kön­nen sol­che Garan­tien auch aus­ge­schlos­sen wer­den, etwa um Bei­trag zu redu­zie­ren. Das soll­ten Sie bewusst ent­schei­den, weil es direkt auf das Sicher­heits­ge­fühl im Leis­tungs­fall ein­zahlt.

Ja, die NV führt auch nach­hal­ti­ge Tarif­va­ri­an­ten (z. B. „bes­ser­grün“). Der Kern ist, dass Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en im Pro­dukt­kon­zept und in der Aus­rich­tung des Ange­bots stär­ker gewich­tet wer­den.

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