Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte
DU-Klausel prüfen, Versorgungslücke schließen, Rente passend wählen.
Dienstunfähigkeitsversicherung: Was Beamte wirklich absichert
Dienstunfähigkeit ist für Beamte ein eigenes System. Ob und wann sie vorliegt, stellt nicht ein beliebiger Arzt fest, sondern Ihr Dienstherr. Genau hier entsteht oft die Versorgungslücke, gerade in Widerruf und Probe, weil eine Versetzung in den Ruhestand dort häufig gar nicht vorgesehen ist.
Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung setzt deshalb an der DU-Klausel an: Sie regelt, ob die Entscheidung des Dienstherrn für die Leistung reicht und ob Sie auch als Anwärter wirklich abgesichert sind. Wir zeigen Ihnen verständlich den Unterschied zur BU, worauf Sie bei der Klausel achten sollten und wie Sie über eine anonyme Risikovoranfrage sauber starten.
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Das Wichtigste im Überblick
- Die Dienstunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Beamte dauerhaft aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst ausscheiden.
- Besonders relevant ist sie für Beamtenanwärter, Referendare sowie Beamte auf Probe und Widerruf – denn sie erhalten oft kein Ruhegehalt.
- Eine echte DU-Klausel erkennt die Entscheidung des Dienstherrn an – ohne eigene Prüfung durch den Versicherer.
- Ergänzende Bausteine wie Dynamik und Nachversicherungsgarantie sichern den Vertrag flexibel gegen Inflation und Lebensveränderungen ab.
- Mit einer anonymen Risikovoranfrage lassen sich Absicherungsmöglichkeiten ohne Gesundheitsdaten-Risiko vorab klären.
Absicherung im Beamtenstatus
Warum Beamte eine spezielle Absicherung brauchen
Der Beamtenstatus bringt viele Vorteile, aber bei Dienstunfähigkeit ist die Versorgung je nach Status sehr unterschiedlich. Besonders in den ersten Jahren entsteht schnell eine spürbare Lücke, weil auf Widerruf und oft auch auf Probe noch keine oder nur sehr geringe Versorgungsansprüche bestehen. Bei Beamten auf Lebenszeit gibt es zwar ein Ruhegehalt, es liegt aber je nach Dienstzeit deutlich unter dem letzten Einkommen und passt nicht immer zu Miete, Familie und laufenden Verpflichtungen.
Eine Dienstunfähigkeitsversicherung setzt genau dort an. Entscheidend ist nicht der Name des Tarifs, sondern die Dienstunfähigkeitsklausel im Vertrag. Sie regelt, ob die Feststellung des Dienstherrn als Leistungsauslöser reicht und ob Ihr Status wirklich abgedeckt ist. In den folgenden Tabs sehen Sie die wichtigsten Unterschiede nach Beamtenstatus.
Beamtenanwärter und Referendare stehen am Anfang der Laufbahn. Versorgungsansprüche sind in dieser Phase meist noch nicht aufgebaut. Wenn eine Dienstunfähigkeit eintritt, endet das Beamtenverhältnis in der Praxis häufig durch Entlassung, anschließend folgt je nach Fall eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das kann finanziell eng werden, vor allem wenn das geplante Beamteneinkommen wegfällt und die neue berufliche Richtung erst gefunden werden muss.
Eine private Absicherung ist deshalb in dieser Phase oft besonders relevant, wenn sie den Status wirklich abdeckt. Achten Sie dabei vor allem auf diese Punkte:
Klausel passt zu Anwärtern: Leistung muss auch im Vorbereitungsdienst sinnvoll geregelt sein.
Leistungsauslöser klar: Idealerweise reicht die Entscheidung des Dienstherrn, ohne dass erst lange gestritten wird.
Rente realistisch gewählt: Nicht „irgendwas“, sondern so, dass Miete und Lebenshaltung im Ernstfall tragbar bleiben.
Nachversicherung und Anpassung: Gute Tarife bieten Optionen, die Rente später ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen, etwa bei Verbeamtung oder Gehaltssprüngen.
Kurzer Praxis-Hinweis: Je früher Sie starten, desto besser ist oft die Auswahl, und desto eher ist der Gesundheitszustand noch unkompliziert darstellbar.
In Probe und Widerruf sind viele formal bereits im Dienst, aber die Versorgung ist noch nicht „fertig“. Genau hier passiert der typische Denkfehler: Dienstunfähigkeit bedeutet nicht automatisch eine solide Absicherung durch den Staat.
Beamte auf Widerruf: Bei Dienstunfähigkeit kommt es häufig zur Entlassung, ohne Ruhegehalt.
Beamte auf Probe: Je nach Situation sind Ansprüche sehr begrenzt, und auch hier kann eine Entlassung möglich sein.
Damit eine Dienstunfähigkeitsversicherung in dieser Phase wirklich hilft, muss die Klausel zum Status passen. Das sollten Sie prüfen:
Echte Dienstunfähigkeitsklausel: Die Feststellung des Dienstherrn sollte als Grundlage für die Leistung anerkannt werden.
Widerruf sauber mitgedacht: Wenn Entlassung der typische Ausgang ist, muss der Vertrag diesen Fall sinnvoll abdecken.
Plan für den Wechsel auf Lebenszeit: Gute Lösungen lassen sich später anpassen, ohne dass Sie bei der Verbeamtung auf Lebenszeit komplett neu anfangen müssen.
Keine Schönrechnung bei der Rente: Wichtiger als „maximal möglich“ ist „im Ernstfall tragbar“.
Beamte auf Lebenszeit haben grundsätzlich eine bessere Versorgung. Wird eine dauerhafte Dienstunfähigkeit festgestellt, erfolgt häufig die Versetzung in den Ruhestand. Das Ruhegehalt hängt stark von der Dienstzeit ab, der Höchstsatz liegt nach sehr langer Dienstzeit bei rund 71,75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Trotzdem entsteht in vielen Fällen eine Lücke, weil das letzte Einkommen, Zulagen, Inflation und die private Lebensrealität nicht automatisch mit abgesichert sind.
Eine Dienstunfähigkeitsversicherung kann diese Lücke gezielt ergänzen, wenn die Vertragsdetails passen:
Rente als Ergänzung: So gewählt, dass sie das Ruhegehalt sinnvoll ergänzt, statt daneben zu liegen.
Dynamik sinnvoll einsetzen: Damit die Absicherung nicht über Jahre „stehen bleibt“.
Optionen bei Lebensveränderungen: Familie, Immobilienfinanzierung, Karriere, diese Schritte sollten abbildbar sein.
Bedingungen klar verstehen: Was gilt als Dienstunfähigkeit, wie wird geprüft, und welche Mitwirkung ist nötig.
Funktionsweise der Dienstunfähigkeitsversicherung
So schützt die Dienstunfähigkeitsversicherung bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Dienst
Die Dienstunfähigkeitsversicherung greift immer dann, wenn ein Beamter aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft aus dem Dienst ausscheidet. Dabei unterscheidet sie sich deutlich von einer klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung: Denn bei Beamten ist nicht die private Arbeitsunfähigkeit entscheidend, sondern die offizielle Feststellung der Dienstunfähigkeit durch den Dienstherrn. Entscheidend ist daher, dass der Versicherungstarif eine sogenannte echte Dienstunfähigkeitsklausel enthält – nur dann wird die Einschätzung des Dienstherrn ohne zusätzliche Prüfung anerkannt. Im folgenden Abschnitt erklären wir, wie genau die DU-Versicherung funktioniert, welche Klauseln unterschieden werden und wie sich dieser Schutz rechtlich und vertraglich ausgestaltet.
Wird bei einem Beamten durch den Amtsarzt eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung festgestellt, entscheidet der Dienstherr über die Dienstunfähigkeit und gegebenenfalls über die Versetzung in den Ruhestand. Abhängig vom Beamtenstatus (auf Widerruf, auf Probe oder auf Lebenszeit) kann dies zu unterschiedlichen Folgen führen – von der Entlassung bis zur Zahlung eines Ruhegehalts.
Die private Dienstunfähigkeitsversicherung greift in solchen Fällen ein, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Der Dienstherr stellt die Dienstunfähigkeit offiziell fest.
Der Versicherungsvertrag enthält eine echte Dienstunfähigkeitsklausel, die diese Feststellung ohne weitere Prüfung anerkennt.
Der Gesundheitszustand ist nicht durch falsche Angaben im Antrag verschleiert worden (Risikoausschluss).
Die Höhe der monatlichen Rente wird bei Vertragsbeginn festgelegt und ergänzt das Ruhegehalt oder ersetzt es vollständig – je nach Beamtenstatus. Besonders relevant ist die DU-Versicherung für Beamte ohne oder mit geringer Versorgung, etwa in den ersten Dienstjahren.
| Klauseltyp | Leistungsgrundlage | Prüfung durch Versicherer | Leistung bei Versetzung in Ruhestand |
|---|---|---|---|
| Echte DU-Klausel | Entscheidung des Dienstherrn | Keine weitere Prüfung | ✅ Ja, sofort |
| Unechte DU-Klausel | Eigene Prüfung durch Versicherer | Ja | ❌ Nur bei paralleler Berufsunfähigkeit |
| Fast echte DU-Klausel | Dienstunfähigkeit plus weitere ärztliche Einschätzung | Teilweise Prüfung | ⚠️ Meist ja, mit Einschränkungen |
Fazit: Die Wahl der richtigen Klausel ist entscheidend. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ausschließlich einen Tarif mit echter DU-Klausel wählen – idealerweise mit ergänzender Teildienstunfähigkeitsabsicherung. Achten Sie zudem auf transparente Bedingungen und Anbieter, die auf Beamte spezialisiert sind.
Individuelle Absicherung entlang Ihrer Beamtenlaufbahn
Wer eine Dienstunfähigkeitsversicherung besonders braucht und warum
Ob eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Sie sinnvoll ist, hängt stark von Ihrem Beamtenstatus ab. Auf Widerruf und oft auch auf Probe sind Versorgungsansprüche meist noch nicht gefestigt. Bei Beamten auf Lebenszeit gibt es zwar ein Ruhegehalt, es liegt jedoch häufig spürbar unter dem letzten Einkommen und wächst nicht automatisch mit Ihrer privaten Kostenrealität. Entscheidend ist deshalb nicht ein wohlklingender Tarifname, sondern ob die Bedingungen zu Ihrem Status passen, wie hoch die Versorgungslücke wirklich ist und wie sich die Absicherung später anpassen lässt. Genau diese Punkte prüfen wir im Vergleich.
In Ausbildung und Vorbereitungsdienst bestehen meist noch keine gefestigten Versorgungsansprüche. Kommt es zu gesundheitlichen Problemen, endet das Beamtenverhältnis je nach Status häufig durch Entlassung. Finanziell kann das schnell eng werden, weil das geplante Beamteneinkommen wegfällt und ein neuer beruflicher Weg erst aufgebaut werden muss.
Wichtig für diese Gruppe:
Früh starten: oft bessere Annahmechancen und günstigere Beiträge
Klausel prüfen: Absicherung muss zum Status im Vorbereitungsdienst passen
Nachversicherung einplanen: spätere Erhöhungen sollten möglich sein
Bei Vorerkrankungen: anonyme Risikovoranfrage vor einem Antrag nutzen
In Probe und Widerruf ist die Versorgungslage häufig unterschätzt. Trotz Dienstverhältnis sind Ansprüche oft begrenzt und je nach Verlauf kann im Dienstunfähigkeitsfall auch eine Entlassung im Raum stehen. Eine private Absicherung kann helfen, die Einkommenslücke zu schließen, wenn die Vertragsbedingungen den Status sauber abdecken.
Worauf Sie achten sollten:
Echte DU-Regelung im Vertrag: der Auslöser muss klar definiert sein
Rentenhöhe realistisch wählen: orientiert an Ihrer Versorgungslücke
Anpassbarkeit sicherstellen: Erhöhungen bei Verbeamtung auf Lebenszeit mitdenken
Antrag sauber vorbereiten: Gesundheitsangaben müssen nachvollziehbar und vollständig sein
Beamte auf Lebenszeit haben grundsätzlich Anspruch auf Ruhegehalt. Die Höhe hängt aber stark von der ruhegehaltfähigen Dienstzeit und den ruhegehaltfähigen Bezügen ab. In der Praxis reicht das Ruhegehalt oft nicht, um den bisherigen Lebensstandard stabil zu halten, etwa bei Immobilienfinanzierung, Familie oder gestiegenen Lebenshaltungskosten. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung kann als Ergänzung sinnvoll sein, wenn die Rentenhöhe und Dynamiken richtig gewählt sind.
Typische Gründe für eine Lücke:
geringe Dienstzeit oder frühe Dienstunfähigkeit
hohe laufende Verpflichtungen (Kredit, Familie, Unterhalt)
fehlender Inflationsausgleich im Alltag
Absicherungsbedarf bei begrenzter Dienstfähigkeit je nach individueller Situation
Weitere wichtige Versicherungen für Beamte
Ergänzen Sie Ihren Schutz sinnvoll, nicht doppelt
Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist für viele Beamte der wichtigste Einkommensbaustein. In der Praxis wirkt sie aber am besten, wenn die Absicherung insgesamt stimmig ist. Je nach Laufbahn und Beihilfe-Regelung können Krankenversicherung, Diensthaftpflicht und eine private Unfallversicherung echte Lücken schließen. Wichtig ist, dass die Bausteine zusammenpassen und keine teuren Doppelversicherungen entstehen. Genau dabei unterstützen wir Sie im Vergleich.
Beihilfe und Restkostenabsicherung müssen sauber zusammenspielen. Wir prüfen, welche Tarife zu Ihrem Status passen und worauf Sie bei Leistungen, Selbstbehalt und Beitragsentwicklung achten sollten, ohne böse Überraschungen im Ernstfall.
Ein Fehler im Dienst kann finanzielle Folgen haben, je nach Aufgabenbereich auch bei Vermögensschäden. Eine Diensthaftpflicht kann Sie dort absichern, wo die Privathaftpflicht nicht greift oder nicht reicht. Wir klären, ob Sie sie wirklich brauchen und wie hoch der passende Schutz sein sollte.
Dienstunfall und private Unfälle sind nicht dasselbe, und nicht jeder Vorfall wird anerkannt. Eine private Unfallversicherung kann ergänzen, wenn Sie Leistungen bei dauerhaften Unfallfolgen wünschen, auch in der Freizeit. Wir prüfen, ob sie für Ihre Situation sinnvoll ist oder ob andere Bausteine wichtiger sind.
Leistungen der Dienstunfähigkeitsversicherung
Welche Leistungen Sie im Ernstfall erwarten können
Die Dienstunfähigkeitsversicherung schützt Sie nicht nur im Fall einer vollständigen Entlassung aus dem Dienst, sondern bietet auch bei Teildienstunfähigkeit eine finanzielle Absicherung. Der Umfang der Leistung richtet sich dabei nach dem vereinbarten Rentenbetrag, der gewählten Vertragsausgestaltung und der tatsächlichen Versorgungssituation durch den Dienstherrn. Entscheidend ist, dass die Dienstunfähigkeitsklausel im Vertrag klar regelt, wann und wie Leistungen ausgezahlt werden – denn davon hängt Ihre finanzielle Sicherheit im Ernstfall maßgeblich ab.
Die Dienstunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie wegen gesundheitlicher Einschränkungen dauerhaft nicht mehr im öffentlichen Dienst tätig sein können – unabhängig davon, ob Sie noch einer anderen Tätigkeit nachgehen könnten. Diese Rente ist nicht an eine Erwerbsprüfung gebunden, sondern an die Feststellung durch den Dienstherrn. Entscheidend ist also: Wird die Dienstunfähigkeit offiziell anerkannt, erfolgt im Idealfall direkt die Auszahlung durch den Versicherer – sofern eine echte DU-Klausel im Vertrag enthalten ist.
Die Rentenhöhe wird individuell vereinbart und sollte so gewählt werden, dass sie das entstehende Einkommensdefizit zuverlässig ausgleicht. Besonders für Beamte ohne Anspruch auf Ruhegehalt – etwa auf Probe oder auf Widerruf – ist die DU-Rente oft die einzige Einkommensquelle nach dem Ausscheiden aus dem Dienst.
Zusätzlich zur Grundabsicherung bieten viele Tarife weitere Leistungsmerkmale:
Teil-Dienstunfähigkeit
Wird eine teilweise Dienstunfähigkeit festgestellt – z. B. durch Reduzierung der Dienstzeit um 50 % –, kann eine anteilige Rentenzahlung erfolgen. Dies ist besonders wichtig für Beamte, die zwar noch eingeschränkt dienstfähig sind, aber Einkommensverluste ausgleichen müssen.
Leistungsdynamik im Rentenbezug
Viele Versicherer bieten eine garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall, um den Kaufkraftverlust durch Inflation abzufangen.
Zusätzliche Serviceleistungen
Einige Tarife enthalten Assistenzangebote wie Reha-Management, Unterstützung bei Anträgen oder Hilfestellung bei beruflicher Neuorientierung nach der Entlassung.
Kombination mit Berufsunfähigkeitsversicherung
Für Beamte, die nicht dauerhaft im Status verbleiben, ist eine kombinierte Absicherung mit echter DU-Klausel und klassischer BU-Logik sinnvoll – etwa bei Wechsel in die freie Wirtschaft.
Die Dienstunfähigkeitsversicherung kann deutlich mehr leisten als nur eine einfache Rentenzahlung. Sie schafft finanzielle Sicherheit, schützt vor einem Rückfall in die Grundsicherung und ermöglicht im Ernstfall eine selbstbestimmte Lebensführung – auch außerhalb des aktiven Dienstes.
Vergleich & Auswahl der passenden Versicherung
Welcher Tarif überzeugt – so finden Sie Ihren optimalen DU-Schutz
Die Wahl der richtigen Dienstunfähigkeitsversicherung hängt maßgeblich von der Qualität der Klausel, der Vertragsgestaltung und dem Versicherer ab. Marktanalysen zeigen, dass nur wenige Anbieter echte und vollständige DU-Klauseln bieten, die bei medizinisch begründeter Versetzung zuverlässig leisten. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Varianten vor – mit klaren Kriterien und tabellarischem Vergleich – damit Sie zuversichtlich entscheiden können.
Beim Vergleich von Dienstunfähigkeitsversicherungen spielen drei Merkmale eine zentrale Rolle:
1. Qualität der Dienstunfähigkeitsklausel
Nur eine „echte“ DU-Klausel erkennt die Entlassung durch den Dienstherrn als alleinigen Leistungsgrund an. Bei „unechten“ oder „fast echten“ Klauseln nimmt der Versicherer eine zusätzliche Prüfung vor – das kann zu Unsicherheit oder Verzögerungen führen.
2. Vollständigkeit des Schutzes
Achten Sie darauf, dass die Versicherung Beamte aller Statusgruppen abdeckt – inklusive Beamtenanwärter und Beamte auf Probe oder Widerruf. Einige Tarife schließen diese Gruppen teilweise oder vollständig aus.
3. Leistungspraxis und Besonderheiten
Die Vertragsbedingungen sollten transparent sein, mit klar definierten Leistungsregeln und kundenfreundlichen Dynamik- und Nachversicherungsoptionen.
| Versicherer | Klausel echt? | Für alle Beamten? | Leistung bei Entlassung? | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| DBV | ✅ Echt | ✅ Ja | ✅ Ja | Eindeutige DU-Klausel, auch für Widerruf & Probe; beamtenzentrierte Tarife |
| Die Bayerische (Comfort/Prestige) | ✅ Echt | ✅ Ja | ✅ Ja | Echte DU ab Comfort; Nachversicherungsoption inkl. |
| HanseMerkur | ⚠️ Fast echt | ✅ Ja | ⚠️ Teilweise | Leistung bei DU + Nachweis; gute AVB; solide BU-Kombination |
| Debeka | ⚠️ Fast echt | ✅ Ja | ⚠️ Begrenzt | DU-Regel oft nur bei Lehrern/Polizei; starke Beamtenausrichtung |
| Allianz | ❌ Nein | ⚠️ Teilweise | ❌ Nein | Keine echte DU; eigene Prüfung; Leistung kann abgelehnt werden |
| ERGO | ❌ Nein | ❌ Nein | ⚠️ Begrenzt | Leistung häufig nur bis Alter 46; Einschränkungen bei Probe/Widerruf |
| Signal Iduna | ⚠️ Fast echt | ✅ Ja | ⚠️ Je nach Tarif | BU/DU-Kombi mit Beamtenbezug; häufig bei Lehrern im Einsatz |
| Condor | ✅ Echt | ✅ Ja | ✅ Ja | Klare DU-Klausel; fachlich stark; oft von BU-Spezialisten empfohlen |
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, wählen Sie einen Anbieter mit echter Dienstunfähigkeitsklausel, der Beamte aller Statusgruppen absichert – insbesondere auf Probe oder auf Widerruf. Anbieter wie DBV, Die Bayerische (ab Comfort) und Condor bieten aktuell besonders zuverlässige Tarife für den öffentlichen Dienst. Lassen Sie sich bei der Auswahl immer unabhängig beraten – am besten mit einer anonymen Risikovoranfrage.
Das sollten Sie zusätzlich wissen
So stellen Sie Ihren DU-Schutz richtig auf
Bei Dienstunfähigkeitsversicherungen entscheidet selten nur der Preis, sondern die Umsetzung. Gesundheitsangaben müssen korrekt sein, die Klauseln müssen zum Beamtenstatus passen und die Absicherung sollte mit Ihrer Laufbahn mitwachsen. In den folgenden Themen zeigen wir Ihnen, wie Sie typische Stolperstellen vermeiden, wie eine anonyme Risikovoranfrage funktioniert und wie Dynamik und Nachversicherung Ihren Schutz langfristig stabil halten.
Unvollständige oder missverständliche Angaben sind einer der häufigsten Gründe für Probleme im Leistungsfall. Wir zeigen Ihnen, welche Unterlagen sinnvoll sind, wie Sie Diagnosen sauber einordnen und wie Sie Anfragen so vorbereiten, dass später keine Diskussion entsteht.
Wenn Vorerkrankungen im Raum stehen, ist eine anonyme Voranfrage oft der sicherste Weg. So prüfen wir Optionen und Konditionen, ohne dass sofort ein „offizieller Antrag“ mit möglichen Folgen im System landet. Gerade für Anwärter, Referendare und Wiedereinsteiger ist das häufig der beste Start.
So sichern Sie sich richtig ab
Vertragsgestaltung, Gesundheitsprüfung und kluge Optionen im Überblick
Der Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung sollte gut durchdacht sein – denn Fehler bei Antrag, Gesundheitsangaben oder der Wahl der Tarifoptionen lassen sich später nur schwer korrigieren. Damit Sie im Leistungsfall optimal abgesichert sind, lohnt es sich, schon bei der Auswahl des Vertrags auf die richtigen Stellschrauben zu achten. In diesem Abschnitt zeigen wir, worauf Sie besonders achten sollten – von der Gesundheitsprüfung über Dynamiken bis zur Nachversicherungsgarantie.
Der erste und wichtigste Schritt vor dem Abschluss ist die Beantwortung der Gesundheitsfragen. Dabei sind alle Erkrankungen, Beschwerden, Behandlungen oder Medikationen innerhalb des abgefragten Zeitraums vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben – auch wenn sie Ihnen als „harmlos“ erscheinen. Viele Versicherer verlangen Angaben aus den letzten 5 Jahren (ambulant) und 10 Jahren (stationär). Wer hier ungenau ist oder bewusst etwas verschweigt, riskiert später eine Leistungsverweigerung.
👉 Unser Tipp: Bereiten Sie sich gut vor, fordern Sie eine Patientenakte bei Ihrer Krankenkasse oder dem Hausarzt an – und nutzen Sie unsere anonyme Risikovoranfrage, um ohne Risiko zu prüfen, ob und zu welchen Konditionen eine DU-Absicherung möglich ist.
Berufliche und private Veränderungen gehören zum Leben – Beförderung, Heirat, Familienzuwachs oder ein Immobilienkauf. Um in diesen Fällen Ihre Absicherung flexibel anpassen zu können, sollte Ihre DU-Versicherung eine Nachversicherungsgarantie enthalten. Damit können Sie die vereinbarte Rente später erhöhen, ohne erneut Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Gute Tarife bieten diese Option bei bis zu 8 Lebensereignissen – oft sogar ohne konkreten Anlass innerhalb der ersten 5 Vertragsjahre.
Die Beitragsdynamik ermöglicht es Ihnen, den Versicherungsschutz jährlich um einen festen Prozentsatz (z. B. 3 %) zu erhöhen – automatisch und ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das sichert den Inflationsausgleich und sorgt dafür, dass Ihre Rente auch in 20 Jahren noch zu Ihrem Lebensstandard passt.
Ebenso wichtig ist die Leistungsdynamik im Leistungsfall: Diese sorgt dafür, dass Ihre monatliche DU-Rente auch dann weiter ansteigt, wenn Sie bereits dienstunfähig sind. So wird Ihre Absicherung nicht „eingefroren“, sondern bleibt auch bei längerem Ruhestand wertbeständig.
Wählen Sie eine ausreichend lange Vertragslaufzeit – idealerweise bis mindestens zum 63. oder 67. Lebensjahr, je nach Ihrer geplanten Ruhestandsregelung und Versorgung. Achten Sie darauf, dass der Versicherer keine altersbedingte Einschränkung der Leistung (z. B. nur bis 45 oder 50) vorsieht.
Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung besteht nicht nur aus der richtigen Klausel – sondern aus einem Gesamtpaket aus klaren Gesundheitsfragen, flexiblen Nachversicherungsoptionen, Dynamik und langer Laufzeit. Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie die Möglichkeit zur anonymen Risikoprüfung, bevor Sie sich festlegen.
Klare Antworten für Beamte, damit Sie keine Versorgungslücke übersehen.
Was Sie schon immer über die Dienstunfähigkeitsversicherung wissen wollten
Was ist der Unterschied zwischen Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit?
Dienstunfähigkeit ist ein beamtenrechtlicher Begriff: Der Dienstherr stellt fest, dass Sie Ihren Dienst aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausüben können. Berufsunfähigkeit ist die Logik aus der privaten BU-Welt: Es geht um Ihren zuletzt ausgeübten Beruf und ob Sie diesen voraussichtlich dauerhaft nur noch eingeschränkt ausüben können.
Für Beamte ist der entscheidende Punkt: Eine gute Absicherung verbindet beides sauber, damit die Feststellung durch den Dienstherrn in der Versicherung auch wirklich als Leistungsgrund zählt.
Brauchen Beamte überhaupt eine Dienstunfähigkeitsversicherung?
Viele Beamte haben zwar eine staatliche Absicherung, dennoch entsteht im Ernstfall häufig eine spürbare Lücke, je nach Status und Dienstzeit. Wer noch keine gefestigten Versorgungsansprüche hat, steht finanziell schnell unter Druck.
Eine DU-Absicherung ist deshalb vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sich nicht darauf verlassen möchten, dass die Versorgung in jeder Laufbahnphase ausreicht, oder wenn Sie laufende Verpflichtungen wie Miete, Kredit oder Familie haben.
Wann tritt eine Dienstunfähigkeit ein?
Dienstunfähigkeit liegt vor, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren Dienst dauerhaft nicht mehr ausüben können und der Dienstherr daraus dienstrechtliche Konsequenzen zieht, zum Beispiel Versetzung in den Ruhestand oder Entlassung (je nach Status).
Wichtig für die Praxis: Versicherer zahlen nicht „automatisch“, weil es Ihnen schlecht geht, sondern wenn die im Vertrag definierte DU-Regelung erfüllt ist. Darum ist die Klauselqualität so relevant.
Was ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel und warum ist sie so wichtig?
Eine „echte“ DU-Klausel bedeutet vereinfacht: Wenn der Dienstherr die Dienstunfähigkeit feststellt, wird das vom Versicherer als Leistungsgrund anerkannt oder die Prüfung wird stark vereinfacht. Bei „unechten“ Lösungen kann der Versicherer trotz festgestellter DU zusätzlich prüfen, ob auch Berufsunfähigkeit im Sinne der Versicherungsbedingungen vorliegt. Das kann im schlimmsten Fall zu „DU ja, Leistung nein“ führen.
Für Ihre Seite ist das ein zentraler Merksatz: Nicht „DU-Versicherung“ ist das Kriterium, sondern welche DU-Klausel wirklich im Vertrag steht.
Welche Versorgung bekomme ich vom Dienstherrn im Fall der Dienstunfähigkeit?
Das hängt stark vom Status ab:
Beamte auf Widerruf: In der Regel kein Ruhegehaltanspruch, oft Entlassung und Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Beamte auf Probe: Je nach Dienstzeit und Ursache können Ansprüche fehlen oder sehr niedrig ausfallen, auch hier kann eine Entlassung drohen.
Beamte auf Lebenszeit: Es besteht grundsätzlich ein Ruhegehalt, dessen Höhe vor allem von der ruhegehaltfähigen Dienstzeit abhängt.
Genau diese Unterschiede sind der Grund, warum ein pauschales „Beamte sind doch versorgt“ in der Praxis häufig nicht stimmt.
Was kostet eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte?
Einen festen Preis gibt es nicht, weil Beitrag und Annahme von Faktoren wie Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Berufsgruppe, gewünschter Rentenhöhe, Laufzeit und Klauselumfang abhängen.
Was man seriös sagen kann: Wer früh abschließt und gesund ist, bekommt meist bessere Konditionen. Wer später kommt oder Vorerkrankungen mitbringt, muss eher mit Einschränkungen, Zuschlägen oder Ablehnung rechnen. Genau deshalb lohnt sich eine saubere Vorprüfung, bevor irgendwo „schnell geklickt“ wird.
Wie hoch sollte die DU-Rente sein?
Die richtige Höhe ergibt sich aus Ihrer Versorgungslücke. Praktisch bedeutet das: Sie schauen, was im Ernstfall realistisch an Versorgung bleibt, und stellen dem Ihre laufenden Kosten gegenüber.
Ein guter Richtwert in der Beratung ist nicht „so viel wie möglich“, sondern „so viel wie nötig, damit Ihr Alltag bezahlbar bleibt“. Dazu gehören auch Puffer für steigende Lebenshaltungskosten und die Frage, wie lange die Leistung laufen soll.
Zahlt die DU auch bei Teildienstunfähigkeit oder begrenzter Dienstfähigkeit?
Nicht automatisch. Teildienstunfähigkeit bedeutet häufig, dass Sie nur noch eingeschränkt dienstfähig sind und sich das Einkommen entsprechend reduzieren kann. Viele DU-Lösungen zahlen jedoch erst bei vollständiger Dienstunfähigkeit, außer der Vertrag enthält eine klare Regelung zur Teil-DU.
Wenn dieses Thema für Sie relevant ist, sollte das vor Abschluss aktiv geprüft werden. Sonst kommt die finanzielle Lücke genau in dem Szenario, das viele unterschätzen: weniger Dienst, weniger Geld, aber keine DU-Rente.
Gilt das auch für Polizei, Feuerwehr und andere Vollzugsdienste?
Bei Vollzugsdiensten gibt es häufig zusätzliche Anforderungen, weil dienstliche Eignung und Einsatzfähigkeit anders beurteilt werden. Viele Tarife arbeiten dafür mit speziellen Regelungen, die sich von einer „normalen“ DU-Logik unterscheiden können.
Wenn Sie im Vollzugsdienst sind, sollte das im Antrag und in der Tarifauswahl ausdrücklich berücksichtigt werden. Sonst sichern Sie sich am Bedarf vorbei ab.
Welche Gesundheitsfragen werden gestellt und worauf sollte ich beim Antrag achten?
In der Regel müssen Sie Gesundheitsangaben zu Behandlungen, Diagnosen, Medikamenten, Arbeitsunfähigkeiten und häufig auch zu psychischen Beschwerden machen, je nach Versicherer und Tarif.
Das Entscheidende ist nicht „viel oder wenig angeben“, sondern korrekt und nachvollziehbar. Fehler oder Lücken können später zu massiven Problemen führen. In der Praxis hilft es, vorab Unterlagen zu sammeln (Arztberichte, Diagnosen, Zeiträume), damit Ihre Angaben sauber und konsistent sind.
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage und wann ist sie sinnvoll?
Eine anonyme Risikovoranfrage bedeutet: Wir prüfen vor einem Antrag, wie Versicherer Ihren Gesundheitsstatus einschätzen würden, ohne dass direkt ein namentlicher Antrag in den Systemen landet.
Das ist besonders hilfreich, wenn es Vorerkrankungen gibt oder Unsicherheit besteht, wie ein Versicherer reagieren könnte. So vermeiden Sie unnötige Ablehnungen und können deutlich gezielter den passenden Weg wählen.
Kann ich die DU später anpassen oder den Anbieter wechseln?
Anpassungen sind je nach Vertrag möglich, zum Beispiel über Nachversicherungsoptionen bei bestimmten Lebensereignissen oder durch vereinbarte Dynamiken. Ein Wechsel ist grundsätzlich möglich, sollte aber gut geplant werden, weil beim neuen Vertrag erneut Gesundheitsfragen anfallen können.
Wichtig für die Praxis: Erst kündigen, wenn die neue Absicherung sicher steht. Sonst riskieren Sie eine Lücke, die im Zweifel nicht mehr geschlossen werden kann.
Zusammenfassung
Die Dienstunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Absicherungen für Beamte – vor allem in der Ausbildung oder auf Probe. Sie schützt vor finanziellen Risiken im Fall einer amtsärztlich festgestellten Dienstunfähigkeit und ergänzt die oft unzureichende Versorgung durch den Dienstherrn. Entscheidend sind dabei eine echte DU-Klausel, eine professionelle Vertragsgestaltung und die frühzeitige Klärung der Gesundheitsprüfung. Mit unserer Unterstützung sichern Sie sich die besten Anbieter, individuelle Leistungen und langfristige Planungssicherheit – auch bei späteren Veränderungen im Berufsleben.
Häufige Fragen
Was sollte ich bei der DU-Klausel im Vertrag konkret nachlesen?
Die wichtigste Stelle ist der Passus, der beschreibt, wann der Versicherer zahlt. Achten Sie darauf, ob die Feststellung des Dienstherrn als Grundlage anerkannt wird oder ob der Versicherer zusätzlich eine eigene Prüfung nach BU-Maßstäben verlangt. Entscheidend ist auch, ob Ihr Status abgedeckt ist, vor allem in Widerruf und Probe. In der Beratung prüfen wir diese Formulierungen konkret im Bedingungswerk und sagen Ihnen klar, ob das in der Praxis „wirklich hilft“ oder eher nach Sicherheit klingt, ohne sie zu liefern.
Welche typischen Fehler machen Beamte beim Abschluss einer DU-Versicherung?
Drei Klassiker sehen wir immer wieder:
Erstens wird eine Police gewählt, die zwar „DU“ im Namen trägt, aber bei der Klausel im Ernstfall zu schwammig ist. Zweitens wird die Rentenhöhe aus dem Bauch heraus festgelegt, statt die Versorgungslücke sauber zu berechnen. Drittens werden Gesundheitsangaben zu schnell gemacht, ohne Unterlagen und ohne Konsistenz. Das kann später teuer werden, selbst wenn der Abschluss anfangs „durchgeht“. Genau deshalb lohnt sich eine strukturierte Vorprüfung.
Welche Rolle spielen Dynamik und Nachversicherung wirklich für Beamte?
Bei Beamten verändert sich die Situation oft in Stufen: Anwärter, Probe, Lebenszeit, Besoldungsgruppen, Familiengründung, Immobilie. Wenn Ihre DU-Rente über Jahre gleich bleibt, verliert sie durch Inflation real an Wert. Eine sinnvoll gewählte Dynamik kann das ausgleichen. Noch wichtiger ist häufig die Nachversicherung, also die Möglichkeit, die Rente später zu erhöhen, ohne erneut Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Welche Optionen ein Tarif bietet und wann sie greifen, ist ein echter Qualitätsfaktor.
Was bringt mir eine Beratung durch einen Makler im DU-Bereich konkret?
Im DU-Bereich entscheidet nicht der Werbetext, sondern das Kleingedruckte. Als Makler vergleichen wir nicht nur Beiträge, sondern prüfen vor allem: passt die DU-Klausel zu Ihrem Status, wie stabil sind die Bedingungen, welche Leistungsauslöser sind sauber geregelt, und wie lässt sich die Rente realistisch gestalten. Dazu kommt der wichtigste Punkt: Wir helfen Ihnen, den Antrag so vorzubereiten, dass Ihre Angaben nachvollziehbar sind und Sie später keine unangenehmen Überraschungen erleben.