West High­land White Ter­ri­er (Westie): klei­ner Ter­ri­er mit gro­ßer Per­sön­lich­keit

Freund­lich und wach­sam, mit Ter­ri­er-Kopf. Braucht kla­re Füh­rung und Beschäf­ti­gung.

West Highland White Terrier sitzt mit weißem Fell auf einer Wiese voller gelber Löwenzahnblüten

Westie im All­tag: Cha­rak­ter, Erzie­hung und Pfle­ge rich­tig ein­schät­zen

Der West High­land White Ter­ri­er ist kein „Deko-Hund“. Er ist klein, aber selbst­be­wusst, oft erstaun­lich mutig und dabei sehr men­schen­be­zo­gen. Vie­le Westies sind freund­lich, wir­ken fröh­lich und haben eine ange­neh­me Prä­senz im All­tag. Gleich­zei­tig brin­gen sie Ter­ri­er-Eigen­schaf­ten mit: Eigen­stän­dig­keit, Wach­sam­keit und einen gewis­sen Dick­kopf, wenn Regeln nicht klar sind. Wer das früh ver­steht, erspart sich Stress bei Hun­de­be­geg­nun­gen, beim Rück­ruf und beim The­ma Bel­len. Mit ruhi­ger Kon­se­quenz, kla­ren Gren­zen und kur­zen Trai­nings­ein­hei­ten lässt sich aus dem Westie ein all­tags­taug­li­cher Beglei­ter machen, der sich gut füh­ren lässt.

Beim Westie ent­schei­det außer­dem die Pfle­ge dar­über, ob es unkom­pli­ziert bleibt. Das Fell ist kein „ein­fach mal bürs­ten“, son­dern lebt von regel­mä­ßi­ger Rou­ti­ne und dem pas­sen­den Umgang mit Unter­wol­le und Struk­tur. Dazu kommt ein Punkt, der bei die­ser Hun­de­ras­se in der Pra­xis oft mehr Gewicht hat als eine ein­zel­ne Ope­ra­ti­on: Haut und Ohren kön­nen wie­der­keh­ren­de Bau­stel­len sein, die Dia­gnos­tik, The­ra­pie und Kon­troll­ter­mi­ne nach sich zie­hen. Genau des­halb lohnt ein kla­rer Blick auf Vor­sor­ge, Warn­zei­chen und Kos­ten­fal­len, bevor es teu­er wird. Wenn Sie zusätz­lich über­le­gen, ob OP-Schutz oder Voll­schutz bes­ser passt, macht ein sau­be­rer Ver­gleich nach Ihrem Bud­get und Risi­ko­ge­fühl den Unter­schied.

Inhalts­ver­zeich­nis
West Highland White Terrier sitzt mit weißem Fell auf einer Wiese voller gelber Löwenzahnblüten

Steck­brief: West High­land White Ter­ri­er

Schot­ti­sche Wur­zeln, die man bis heu­te merkt

Geschich­te und Her­kunft des West High­land White Ter­ri­ers

Der Westie wirkt heu­te wie ein fröh­li­cher Fami­li­en­hund. Sei­ne Her­kunft erklärt aber, war­um er oft so selbst­be­wusst, wach­sam und eigen­stän­dig auf­tritt: Er wur­de als klei­ner Arbeits­ter­ri­er für das raue Gelän­de Schott­lands geprägt.

Im schot­ti­schen Hoch­land ent­wi­ckel­te sich der Typ aus Ter­ri­er-Lini­en, die eng mit dem Cairn Ter­ri­er ver­wandt sind. Beson­ders prä­gend war eine wei­ße Linie, die auf dem Anwe­sen Pol­t­al­lo­ch in Argyllshire gezielt auf­ge­baut wur­de. Weiß hat­te dabei einen prak­ti­schen Vor­teil: Der Hund war bei der Jagd und bei der Arbeit im Gelän­de bes­ser zu erken­nen und ließ sich klar von Wild unter­schei­den.

Der Name „West High­land White Ter­ri­er“ setz­te sich erst nach meh­re­ren Bezeich­nun­gen durch. In den frü­hen Jah­ren waren auch Namen wie Pol­t­al­lo­ch Ter­ri­er oder Rose­neath Ter­ri­er im Umlauf. Mit der Zeit eta­blier­te sich ein ein­heit­li­cher Ras­se­typ: klein, robust, mit höhe­rer Ruten­hal­tung und dem typisch drah­ti­gen, wei­ßen Fell.

Mit der offi­zi­el­len Aner­ken­nung in Groß­bri­tan­ni­en Anfang des 20. Jahr­hun­derts begann der Weg vom Gebrauchs­ter­ri­er zum belieb­ten Begleit- und Fami­li­en­hund. Der Kern blieb jedoch gleich: Der Westie ist kein unter­wür­fi­ger „Mit­läu­fer“, son­dern ein Ter­ri­er, der mit­denkt. Genau des­halb funk­tio­niert er am bes­ten, wenn Sie ihn freund­lich, aber klar füh­ren und ihm Auf­ga­ben geben, statt nur Spa­zier­gän­ge „abzu­spu­len“.

Ter­ri­er­herz, kla­rer Rah­men, ent­spann­ter All­tag

Hal­tung und Erzie­hung beim West High­land White Ter­ri­er

Der Westie passt in vie­le Lebens­mo­del­le, auch in eine Woh­nung, wenn Sie ihm täg­lich Bewe­gung, Beschäf­ti­gung und kla­re Regeln geben. Er ist klein, aber kein „Neben­bei Hund“ und merkt sehr schnell, wo Gren­zen wackeln.

Ein Westie braucht regel­mä­ßig Aus­las­tung, kör­per­lich und im Kopf. Als Ori­en­tie­rung reicht vie­len Hun­den bis zu etwa einer Stun­de Bewe­gung am Tag, ergänzt durch kur­ze Spiel­ein­hei­ten und Auf­ga­ben, die er lösen darf, zum Bei­spiel Such­spie­le oder ruhi­ge Nasen­ar­beit. Das ver­hin­dert, dass er sich selbst Beschäf­ti­gung sucht, etwa durch Bel­len am Fens­ter oder Bud­deln im Gar­ten.

In der Erzie­hung funk­tio­niert beim Westie Klar­heit bes­ser als Dis­kus­si­on. Trai­nie­ren Sie in kur­zen Ein­hei­ten, beloh­nen Sie schnell und prä­zi­se und been­den Sie Übun­gen, solan­ge es gut läuft. Prio­ri­tät haben drei Din­ge: ein ver­läss­li­cher Rück­ruf, ein sau­be­res Abbruch­si­gnal und ruhi­ges Mit­lau­fen an locke­rer Lei­ne. Drau­ßen hilft am Anfang eine Schlepp­lei­ne, weil Ter­ri­er bei Bewe­gungs­rei­zen ger­ne „auf Durch­zug“ schal­ten.

Bel­len und Bud­deln sind bei vie­len Westies kei­ne Lau­ne, son­dern Teil des Ter­ri­er­pa­kets. Beim Bel­len hilft eine kla­re Rou­ti­ne: Aus­lö­ser iden­ti­fi­zie­ren, früh umlen­ken, ruhi­ges Ver­hal­ten beloh­nen, und ein „Lei­se“ Signal auf­bau­en, das Sie im All­tag wirk­lich nut­zen. Beim Bud­deln ist es oft klü­ger, erlaub­te Alter­na­ti­ven zu schaf­fen, zum Bei­spiel eine defi­nier­te Bud­del­ecke oder geziel­te Such­auf­ga­ben, statt stän­dig nur zu ver­bie­ten. So sinkt der Druck, und Sie behal­ten die Kon­trol­le.

Auch das The­ma Allein­blei­ben soll­ten Sie früh auf­bau­en, weil vie­le Westies stark an ihrer Bezugs­per­son hän­gen. Star­ten Sie mit Minu­ten statt Stun­den, machen Sie das Weg­ge­hen unspek­ta­ku­lär und sor­gen Sie für eine siche­re, ruhi­ge Beschäf­ti­gung. In Fami­li­en gilt: Der Westie ist oft freund­lich, tole­riert aber gro­bes Anfas­sen schlecht. Regeln für Kin­der, Ruhe­plät­ze und ein fai­rer Umgang sind der bes­te Schutz vor Stress und Miss­ver­ständ­nis­sen.

Fröh­lich, mutig und eigen­stän­dig mit ech­tem Ter­ri­er­kern

Cha­rak­ter des West High­land White Ter­ri­ers

Der West High­land White Ter­ri­er ist klein, aber er tritt oft auf, als wäre er dop­pelt so groß. Vie­le Westies sind auf­merk­sam, neu­gie­rig und schnell „bei der Sache“. Das zeigt sich im All­tag in einer wachen Art, in kla­ren Reak­tio­nen auf Rei­ze und in einer Por­ti­on Selbst­be­wusst­sein, die man ernst neh­men soll­te.

Typisch ist eine gute Mischung aus Nähe und Eigen­stän­dig­keit. Westies sind häu­fig fami­li­en­be­zo­gen und anhäng­lich, wol­len aber nicht per­ma­nent „bespaßt“ wer­den. Sie mögen Beschäf­ti­gung und kla­re Auf­ga­ben, las­sen sich dann moti­viert füh­ren, und wir­ken im Haus oft ange­nehm prä­sent, wenn Regeln und Rou­ti­ne stim­men.

Die Kehr­sei­te: Ein Westie dis­ku­tiert gern, wenn Gren­zen weich sind. Ter­ri­er­ver­hal­ten wie Bel­len bei Auf­re­gung, eine gewis­se Stur­heit oder das Bedürf­nis, Din­ge selbst zu regeln, sind kei­ne Aus­nah­me. Genau des­halb funk­tio­niert der Westie am bes­ten, wenn Sie ruhig, kon­se­quent und fair blei­ben und ihm Alter­na­ti­ven anbie­ten, statt nur zu ver­bie­ten.

Stär­ken

Schwä­chen

Robust gebaut, kla­rer Ter­ri­er-Typ, unver­wech­sel­bar weiß

Kör­per­li­che Merk­ma­le des West High­land White Ter­ri­ers

Der Westie ist ein klei­ner, kom­pak­ter Ter­ri­er mit sta­bi­lem Kno­chen­bau und einem selbst­be­wuss­ten Auf­tritt. Er wirkt nicht „zier­lich“, son­dern eher ker­nig und stand­fest. Genau die­se Kom­bi­na­ti­on macht ihn im All­tag so beliebt: hand­lich, aber trotz­dem belast­bar. Die Rücken­li­nie ist gera­de, der Kör­per gut pro­por­tio­niert, und die Hal­tung wirkt meist auf­recht und prä­sent.

Typisch ist der Kopf mit dem wachen, intel­li­gen­ten Aus­druck. Die Augen sit­zen rela­tiv tief und geben dem Westie sei­nen direk­ten Blick, die Ohren sind klein, spitz und wer­den auf­recht getra­gen. Das unter­streicht die Wach­sam­keit, die man im Ver­hal­ten oft wie­der­erkennt. Beim Gebiss ist ein sau­be­res Sche­ren­ge­biss wich­tig, weil Zahn­fehl­stel­lun­gen bei klei­nen Hun­den schnel­ler zu Pro­ble­men füh­ren kön­nen, vor allem wenn Fut­ter­res­te hän­gen blei­ben.

Das Mar­ken­zei­chen ist das wei­ße Fell. Der Westie hat ein dop­pel­tes Haar­kleid: oben ein här­te­res, wet­ter­fes­tes Deck­haar, dar­un­ter eine dich­te­re Unter­wol­le. Die­se Fell­struk­tur ist nicht nur Optik, son­dern schützt vor Näs­se, Käl­te und mecha­ni­scher Belas­tung. Wenn das Deck­haar sei­ne fes­te Struk­tur ver­liert, ver­än­dert sich oft auch das Haut­ge­fühl, was bei emp­find­li­chen Hun­den spür­bar sein kann.

In der Bewe­gung zeigt der Westie einen frei­en, ener­gi­schen Gang. Er soll nicht „trip­peln“, son­dern flüs­sig lau­fen, mit guter Hin­ter­hand­ar­beit. Prak­tisch bedeu­tet das: Gewicht und Mus­ku­la­tur soll­ten pas­sen, damit Gelen­ke und Rücken ent­las­tet blei­ben. Ein gut sit­zen­des Geschirr, regel­mä­ßi­ge Bewe­gung und kon­trol­lier­te Sprün­ge im All­tag hel­fen, den robus­ten Kör­per­bau lang­fris­tig gesund zu hal­ten.

Tier­arzt­kos­ten plan­bar hal­ten, ohne sich zu über­ver­si­chern

Wel­che Ver­si­che­run­gen für einen Westie sinn­voll sind

Beim West High­land White Ter­ri­er sind es im All­tag oft nicht nur ein­zel­ne Ein­grif­fe, die teu­er wer­den, son­dern wie­der­keh­ren­de The­men wie Haut, Ohren und Kon­trol­len. Mit dem pas­sen­den Schutz bleibt das finan­zi­el­le Risi­ko kal­ku­lier­bar, auch wenn sich Behand­lun­gen über Wochen zie­hen.

Beim Westie lohnt es sich, die Absi­che­rung nach dem rea­len Kos­ten­pro­fil zu wäh­len. Vie­le Hal­ter unter­schät­zen, wie schnell sich wie­der­keh­ren­de Ter­mi­ne addie­ren: Unter­su­chung, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Sham­poos oder Spe­zi­al­fut­ter und regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len. Gera­de Haut und Ohren kön­nen über län­ge­re Zeit „mit­lau­fen“ und sind dann oft teu­rer als eine ein­zel­ne, klar abge­grenz­te OP Rech­nung. Wenn Sie die­se lau­fen­den Kos­ten nicht aus eige­ner Tasche tra­gen möch­ten, ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung häu­fig die stim­migs­te Lösung.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung (Voll­schutz) deckt je nach Tarif nicht nur Ope­ra­tio­nen, son­dern auch Behand­lun­gen ohne OP ab. Das ist beim Westie beson­ders rele­vant, weil chro­ni­sche oder wie­der­keh­ren­de Beschwer­den sel­ten mit einem Ter­min erle­digt sind. Ach­ten Sie dabei auf eine aus­rei­chend hohe Jah­res­höchst­leis­tung, eine Selbst­be­tei­li­gung, die Sie im All­tag wirk­lich akzep­tie­ren, sowie kla­re Regeln zu War­te­zei­ten und zum Umgang mit Vor­er­kran­kun­gen. Für eine schnel­le Ori­en­tie­rung gibt es zwei kla­re Emp­feh­lun­gen: Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger und Cle­os Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Preis-Leis­tungs­sie­ger. Wel­che bes­ser passt, ent­schei­det meist Ihr Bud­get und wie viel Risi­ko Sie monat­lich abge­ben möch­ten.

Wenn Sie vor allem das Risi­ko gro­ßer Ein­grif­fe abfe­dern möch­ten, ist eine Hun­de OP-Ver­si­che­rung oft der prag­ma­ti­sche Mit­tel­weg. Sie kon­zen­triert sich auf Ope­ra­tio­nen und den engen OP-Rah­men. Das kann pas­sen, wenn Sie Rou­ti­ne­kos­ten bewusst selbst zah­len möch­ten, aber kei­ne vier­stel­li­ge OP Rech­nung ris­kie­ren wol­len. Wich­tig ist hier, wie Vor­un­ter­su­chun­gen, Nach­be­hand­lung und not­wen­di­ge Dia­gnos­tik rund um den Ein­griff gere­gelt sind, weil genau dort in der Pra­xis häu­fig zusätz­li­che Kos­ten ent­ste­hen.

Unab­hän­gig von der Gesund­heit bleibt die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht eine Grund­ab­si­che­rung. Ein klei­ner Hund kann genau­so einen gro­ßen Scha­den aus­lö­sen, etwa wenn jemand stürzt oder ein Unfall ent­steht. Vie­le Ver­trä­ge über­neh­men berech­tig­te For­de­run­gen und weh­ren unbe­rech­tig­te Ansprü­che ab. Damit sichern Sie ein Risi­ko ab, das finan­zi­ell schnell deut­lich grö­ßer wird als jede Tier­arzt­rech­nung.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­tes­te Absi­che­rung für lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten. Sie kann Behand­lun­gen ohne OP, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und je nach Tarif auch Ope­ra­tio­nen abde­cken. Das ist beson­ders hilf­reich, wenn sich Beschwer­den über meh­re­re Ter­mi­ne zie­hen. Ach­ten Sie auf Jah­res­höchst­leis­tung, Selbst­be­tei­li­gung und kla­re War­te­zei­ten. So bleibt der All­tag plan­bar, auch wenn aus „Juck­reiz“ oder „Ohren­pro­blem“ eine län­ge­re Behand­lung wird.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund einem Drit­ten einen Scha­den zufügt. Das betrifft Per­so­nen­schä­den, Sach­schä­den und häu­fig auch Ver­mö­gens­schä­den als Fol­ge. Sie über­nimmt berech­tig­te Ansprü­che und wehrt unbe­rech­tig­te For­de­run­gen ab. Das sorgt für Ruhe, weil schon klei­ne Vor­fäl­le teu­er wer­den kön­nen. Für vie­le Hal­ter ist das die wich­tigs­te Absi­che­rung über­haupt, unab­hän­gig von Alter oder Gesund­heit des Hun­des.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Die OP Ver­si­che­rung fokus­siert sich auf teu­re Ein­grif­fe und hohe Ein­mal­rech­nun­gen. Sie passt, wenn Sie nor­ma­le Tier­arzt­be­su­che selbst zah­len möch­ten, aber das OP Risi­ko abge­ben wol­len. Ent­schei­dend sind die Regeln rund um Vor­un­ter­su­chung und Nach­be­hand­lung. Prü­fen Sie außer­dem Selbst­be­tei­li­gung und Jah­res­höchst­leis­tung, damit die Absi­che­rung zu Ihrem Bud­get passt. So bleibt das finan­zi­el­le Risi­ko bei einer Ope­ra­ti­on deut­lich klei­ner.

Trim­men, Haut und Ohren: die Westie-Pfle­ge, die wirk­lich zählt

Pfle­ge beim West High­land White Ter­ri­er

Beim Westie ist Pfle­ge mehr als Optik. Wenn Fell­struk­tur und Haut im Gleich­ge­wicht blei­ben, spa­ren Sie sich vie­le unnö­ti­ge Bau­stel­len und oft auch wie­der­keh­ren­de Tier­arzt­ter­mi­ne.

Das Mar­ken­zei­chen des Westies ist sein dop­pel­tes Haar­kleid: drah­ti­ges Deck­haar plus dich­te Unter­wol­le. Damit das so bleibt, braucht es regel­mä­ßig „altes“ Haar raus und nicht nur kür­zer machen. Vie­le Westies wer­den des­halb getrimmt, also das rei­fe Deck­haar wird ent­fernt. Wird statt­des­sen dau­er­haft gescho­ren, wird das Fell oft wei­cher, ver­liert Struk­tur und kann schnel­ler ver­fil­zen. Für den All­tag ist bei­des mög­lich, Sie soll­ten nur wis­sen, wie sich das Fell danach häu­fig ver­än­dert und wel­che Pfle­ge dann nötig wird.

Im All­tag reicht meist eine ein­fa­che Rou­ti­ne: zwei bis drei kur­ze Bürstein­hei­ten pro Woche, dabei erst bürs­ten und danach mit einem Kamm bis auf die Haut prü­fen, ob Kno­ten blei­ben. Ach­ten Sie beson­ders auf Ach­seln, Hals, hin­ter den Ohren und an den Läu­fen. Beim wei­ßen Fell sieht man Schmutz schnel­ler, des­halb hilft ein kur­zes Abwi­schen von Pfo­ten und Bart nach dem Spa­zier­gang. Wenn Sie einen Hun­de­fri­seur nut­zen, ist ein fes­ter Rhyth­mus sinn­voll, damit das Fell nicht „kippt“ und die Pfle­ge zu Hau­se mach­bar bleibt.

Baden klappt beim Westie gut, wenn Sie sanft vor­ge­hen: lau­war­mes Was­ser, mil­des Hun­de­sham­poo, gründ­lich aus­spü­len und kom­plett trock­nen, auch in der Unter­wol­le. Vie­le Westies haben emp­find­li­che Haut. Wenn Juck­reiz, Rötun­gen, Geruch oder wie­der­keh­ren­de Ohr­pro­ble­me dazu­kom­men, brin­gen Expe­ri­men­te mit „irgend­was aus dem Regal“ sel­ten Ruhe rein. Dann ist ein kla­rer Plan bes­ser, oft mit einem pas­sen­den Sham­poo und einer fes­ten Pfle­ge­fre­quenz, die zum Haut­bild passt.

Ver­ges­sen Sie die „klei­nen“ Punk­te nicht, weil sie spä­ter groß wer­den: Ohren ein­mal pro Woche kurz che­cken, nur bei Bedarf rei­ni­gen, nicht im Gehör­gang her­um­ar­bei­ten. Kral­len regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren, weil zu lan­ge Kral­len den Gang ver­än­dern. Und Zäh­ne: Gera­de klei­ne Hun­de pro­fi­tie­ren stark von Zäh­ne­put­zen mehr­mals pro Woche, weil Zahn­be­lag und Ent­zün­dun­gen sonst schnell zum Dau­er­the­ma wer­den. Wenn Sie die­se Basics als Rou­ti­ne eta­blie­ren, bleibt der Westie meist deut­lich ent­spann­ter, auch beim Groo­ming und beim Tier­arzt.

Typi­sche Westie-The­men früh erken­nen und rich­tig ein­ord­nen

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim West High­land White Ter­ri­er

Westies gel­ten als robust, haben aber ein paar gesund­heit­li­che Schwer­punk­te, die im All­tag immer wie­der auf­tre­ten. Beson­ders häu­fig dreht es sich um Haut und Ohren, weil sich Beschwer­den hier schnell fest­set­zen und dann nicht „mit einem Ter­min“ erle­digt sind. Dazu kommt ein sel­te­ne­res, aber wich­ti­ges The­ma der Atem­we­ge bei älte­ren Hun­den. Wenn Sie die typi­schen Warn­zei­chen ken­nen, reagie­ren Sie frü­her und ver­mei­den, dass aus Juck­reiz, Schüt­teln oder Hus­ten eine lan­ge Bau­stel­le wird.

Ato­pi­sche Der­ma­ti­tis und All­er­gien

Typisch ist Juck­reiz, oft an Pfo­ten, Bauch, Ach­seln oder Ohren. Vie­le Hun­de lecken, rei­ben oder krat­zen sich regel­mä­ßig, manch­mal stär­ker in bestimm­ten Jah­res­zei­ten. Häu­fig kom­men Rötun­gen, klei­ne Pus­teln oder wie­der­keh­ren­de „Hot­spots“ dazu. Ent­schei­dend ist ein kla­rer Behand­lungs­plan, weil sich sonst Infek­tio­nen auf die gereiz­te Haut set­zen. Je frü­her die Ursa­che ein­ge­grenzt wird, des­to bes­ser wird es im All­tag steu­er­bar.

Ohr­ent­zün­dun­gen (Oti­tis exter­na)

Westies zei­gen bei Ohr­pro­ble­men oft Kopf­schüt­teln, Krat­zen, Geruch oder eine deut­li­che Rötung im Ohr. Häu­fig steckt eine ent­zünd­li­che Grund­re­ak­ti­on dahin­ter, die immer wie­der auf­flammt, wenn der Aus­lö­ser nicht kon­trol­liert wird. Das wird schnell schmerz­haft und kann sich in kur­zer Zeit ver­schlim­mern. Sinn­voll ist eine zügi­ge Unter­su­chung, damit gezielt behan­delt wird und die Ent­zün­dung nicht dau­er­haft „mit­läuft“.

Sekun­där­in­fek­tio­nen (Hefe und Bak­te­ri­en)

Bei gereiz­ter Haut oder Ohren kön­nen sich Hefen und Bak­te­ri­en leich­ter ver­meh­ren. Typi­sche Hin­wei­se sind ein süß­lich-stren­ger Geruch, fet­ti­ger Belag, dunk­le­re Ver­fär­bun­gen, näs­sen­de Stel­len oder inten­si­ves Pfo­ten­le­cken. Wich­tig ist, Infek­ti­on und Aus­lö­ser getrennt zu den­ken: Nur zu „pfle­gen“ reicht dann meist nicht. Mit sau­be­rer Dia­gnos­tik und pas­sen­der The­ra­pie lässt sich die Lage oft deut­lich sta­bi­li­sie­ren.

Westie-Lun­ge (idio­pa­thi­sche Lun­gen­fi­bro­se)

Die­ses The­ma betrifft eher mit­tel­al­te bis älte­re Westies. Auf­fäl­lig wer­den kann es durch Belas­tungs­in­to­le­ranz, schnel­le­res Atmen, tro­cke­nen Hus­ten oder deut­li­ches Hecheln, obwohl es nicht heiß ist. Vie­le Hal­ter bemer­ken zuerst, dass der Hund Spa­zier­gän­ge frü­her abbricht oder Pau­sen braucht. Die Abklä­rung ist wich­tig, weil sich die Situa­ti­on schlei­chend ver­schlech­tern kann und Fol­ge­pro­ble­me ent­ste­hen kön­nen. Je frü­her es erkannt wird, des­to bes­ser lässt sich der All­tag anpas­sen.

Kie­fer­pro­blem bei Jung­hun­den (CMO)

Bei man­chen jun­gen Ter­ri­ern kann es zu schmerz­haf­ten Ver­än­de­run­gen am Kie­fer­kno­chen kom­men. Betrof­fe­ne Hun­de wir­ken beim Fres­sen emp­find­lich, kau­en ungern, spei­cheln mehr oder zei­gen Schwel­lun­gen am Kie­fer. Häu­fig ist der Zeit­raum vor dem ers­ten Lebens­jahr, wenn Wachs­tum und Zahn­wech­sel zusam­men­fal­len. Das ist kein All­tags­the­ma für jeden Westie, aber ein Punkt, den man ken­nen soll­te, weil Schmer­zen und Fress­pro­ble­me schnell ernst wer­den.

Kurz beant­wor­tet, damit Sie wei­ter­kom­men

FAQ zum West High­land White Ter­ri­er (Westie)

Ein erwach­se­ner West High­land White Ter­ri­er ist ein klei­ner, kom­pak­ter Hund. Häu­fig liegt die Schul­ter­hö­he um knapp 28 cm, das Gewicht oft im Bereich 7 bis 10 kg.

Ent­schei­dend ist ein sta­bi­les Nor­mal­ge­wicht, weil Über­ge­wicht Haut, Gelen­ke und Aus­dau­er belas­tet. Wenn Sie bei Ihrem Westie die Tail­le kaum noch sehen oder er schnel­ler hechelt als frü­her, ist das ein frü­hes Signal, Fut­ter­men­ge und Bewe­gung zu prü­fen.

Vie­le Westies errei­chen eine Lebens­er­war­tung im Bereich 12 bis 16 Jah­re. Die größ­ten Hebel im All­tag sind Gewicht, Zahn­ge­sund­heit, sau­be­re Fell­pfle­ge und frü­he Abklä­rung bei Juck­reiz, Ohr­pro­ble­men oder auf­fäl­li­ger Atmung.

Wer kon­se­quent Rou­ti­ne­checks macht und nicht erst reagiert, wenn der Hund sicht­bar lei­det, hat meist weni­ger Bau­stel­len und ein sta­bi­le­res Alter.

Der Westie hat ein dop­pel­tes Fell mit Deck­haar und Unter­wol­le. Er kann dadurch Haa­re ver­lie­ren, meist eher „im Fell“ als in Büscheln auf dem Boden. Für All­er­gi­ker gilt: Es gibt kei­nen ver­läss­li­chen „All­er­gi­ker­hund“.

All­er­gien reagie­ren auf Eiwei­ße aus Haut­schup­pen und Spei­chel, nicht nur auf Haa­re. Wenn All­er­gie bei Ihnen ein The­ma ist, zählt am Ende nur ein ech­ter All­tags­test mit dem kon­kre­ten Hund.

Ein Westie kann gut zur Fami­lie pas­sen, wenn Sie kla­re Regeln, kur­ze Trai­nings­ein­hei­ten und Ruhe­zei­ten ernst neh­men. Als Anfän­ger­hund klappt er dann, wenn Sie kon­se­quent blei­ben, ohne laut oder hart zu wer­den. Ter­ri­er tes­ten Gren­zen.

Wenn Regeln unklar sind, wird aus Wach­sam­keit schnell Bel­len und aus Mut schnell Selbst­über­schät­zung bei Hun­de­be­geg­nun­gen. Mit Struk­tur wird er freund­lich, all­tags­taug­lich und ange­nehm prä­sent.

Westies sind oft wach­sam und mel­den Rei­ze, das kann in Bell­freu­de über­ge­hen. Wirk­sam ist ein kla­rer Drei­schritt: Aus­lö­ser redu­zie­ren (Fens­ter, Zaun, Dau­er­tru­bel), Alter­na­ti­ven trai­nie­ren (auf Platz, Blick­kon­takt, ruhi­ges War­ten) und Ruhe gezielt beloh­nen.

Ein „Leise“-Signal funk­tio­niert nur, wenn Sie es in ruhi­gen Momen­ten auf­bau­en und nicht erst im Voll­alarm. Zusätz­lich hilft ech­te Aus­las­tung, weil Lan­ge­wei­le Bel­len ver­stärkt.

Für das typi­sche Westie-Fell ist Trim­men der klas­si­sche Weg, weil rei­fes Deck­haar ent­fernt wird und die Fell­struk­tur sta­bil bleibt. Sche­ren kürzt vor allem, ver­än­dert bei vie­len Hun­den die Struk­tur und macht das Fell wei­cher. Das kann mehr Ver­fil­zung und mehr Pfle­ge­auf­wand bedeu­ten.

Wenn Sie sche­ren las­sen, brau­chen Sie oft kon­se­quen­te­res Bürs­ten und ein gutes Manage­ment der Unter­wol­le. Prak­tisch ist ein fes­ter Groo­ming-Rhyth­mus, damit es zu Hau­se mach­bar bleibt.

Westies haben häu­fi­ger The­men rund um Juck­reiz, Haut­ent­zün­dun­gen und Ohr­ent­zün­dun­gen.

Typi­sche Warn­zei­chen sind Pfo­ten­le­cken, Rei­ben am Tep­pich, Rötun­gen, Geruch, wie­der­keh­ren­des Kopf­schüt­teln oder näs­sen­de Stel­len. Spä­tes­tens wenn es wie­der­kehrt, stark riecht, schmerz­haft wirkt oder Ihr Hund nachts nicht zur Ruhe kommt, ist eine kla­re tier­ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll. Bei Haut und Ohren ent­schei­det frü­hes Han­deln oft dar­über, ob es ein kur­zer Aus­flug oder eine län­ge­re Bau­stel­le wird.

Wenn Sie vor allem hohe Ein­mal­rech­nun­gen abge­ben möch­ten, passt oft eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung. Wenn Sie auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen plan­bar abfe­dern wol­len, ist meist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung (Voll­schutz) die pas­sen­de­re Lösung.

Ach­ten Sie auf Jah­res­höchst­leis­tung, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zei­ten und dar­auf, wie der Tarif mit Vor­er­kran­kungs-Kon­stel­la­tio­nen umgeht.

Schnell zur pas­sen­den Ant­wort

Wei­te­re Inhal­te, die Ihnen im Hun­de­all­tag wirk­lich hel­fen

Ob Gesund­heit, Erzie­hung oder Absi­che­rung: Vie­le Fra­gen tau­chen erst auf, wenn etwas pas­siert oder wenn Sie mer­ken, dass Ihr Hund anders reagiert als erwar­tet. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie kom­pak­te Ein­stie­ge und kla­re Hil­fen, damit Sie schnel­ler ent­schei­den kön­nen und im All­tag siche­rer wer­den.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Sie möch­ten Sym­pto­me bes­ser ein­ord­nen und wis­sen, wann Abwar­ten okay ist und wann Sie han­deln soll­ten. Hier geht es um häu­fi­ge Erkran­kun­gen, typi­sche Warn­zei­chen und sinn­vol­le nächs­te Schrit­te. Ohne Panik, aber mit kla­ren Kri­te­ri­en. So ver­mei­den Sie, dass aus klei­nen Anzei­chen eine lan­ge Bau­stel­le wird.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Hier fin­den Sie prak­ti­sche Tipps für Erzie­hung, All­tag und Rou­ti­ne. The­men sind zum Bei­spiel Lei­nen­füh­rig­keit, Ruhe­trai­ning, Allein­blei­ben und sinn­vol­le Beschäf­ti­gung. Sie bekom­men kon­kre­te Schrit­te, die Sie sofort umset­zen kön­nen. Damit wird aus „eigent­lich weiß ich es“ ein Plan, der im All­tag funk­tio­niert.

Ver­si­che­rung, Recht & Gesund­heit

Wenn Sie gezielt wei­ter­kli­cken möch­ten, fin­den Sie hier die wich­tigs­ten The­men gebün­delt. Von der pas­sen­den Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung über Gift­kö­der und Hun­de­hal­ter­haft­pflicht bis zu belieb­ten Hun­de­ras­sen und Absi­che­rung rund um Gesund­heit und Eigen­tum. Ide­al, wenn Sie ein kon­kre­tes Pro­blem lösen oder schnell ver­glei­chen möch­ten.

Zusam­men­fas­sung

Der West High­land White Ter­ri­er ist ein klei­ner, ker­ni­ger Ter­ri­er mit viel Per­sön­lich­keit. Er wirkt fröh­lich und men­schen­be­zo­gen, bringt aber Eigen­stän­dig­keit, Wach­sam­keit und einen kla­ren Wil­len mit. Im All­tag klappt es am bes­ten mit fes­ten Regeln, ruhi­ger Kon­se­quenz und sinn­vol­ler Aus­las­tung, damit Bel­len, Bud­deln oder „Ter­ri­er auf Durch­zug“ nicht zum Dau­er­the­ma wer­den.

Pfle­ge ist beim Westie ein ent­schei­den­der Punkt, weil Fell­struk­tur und Haut eng zusam­men­hän­gen. Regel­mä­ßi­ges Bürs­ten und ein pas­sen­der Umgang mit Deck­haar und Unter­wol­le hal­ten das Haar­kleid sta­bil und beu­gen Pro­ble­men vor. Gesund­heit­lich ste­hen bei vie­len Westies Haut und Ohren im Fokus, weil Beschwer­den häu­fig wie­der­keh­ren und sich über län­ge­re Zeit zie­hen kön­nen. Sel­te­ner, aber wich­tig, sind Atem­wegs­pro­ble­me im höhe­ren Alter. Wer Warn­zei­chen früh abklärt und Rou­ti­nen kon­se­quent umsetzt, bleibt meist deut­lich ent­spann­ter, auch finan­zi­ell.

Bei der Absi­che­rung ist die Fra­ge ein­fach: Möch­ten Sie auch lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten abfe­dern, passt häu­fig eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung. Wenn Sie vor allem hohe Ein­mal­rech­nun­gen abge­ben wol­len, ist eine OP Ver­si­che­rung oft der pas­sen­de Mit­tel­weg. Unab­hän­gig davon gehört die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht zur Basis, weil Schä­den an Drit­ten schnell sehr teu­er wer­den kön­nen.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was ist die „Westie-Lun­ge“ und wel­che Warn­zei­chen sind typisch?

Bei Westies kann im höhe­ren Alter eine Form der Lun­gen­fi­bro­se auf­tre­ten. Typisch sind tro­cke­ner Hus­ten, gerin­ge­re Belast­bar­keit, schnel­le­res Atmen und das Gefühl, dass Spa­zier­gän­ge plötz­lich „zu viel“ wer­den.

Wenn Ihr Hund schon bei wenig Bewe­gung deut­lich pumpt oder in Ruhe auf­fäl­lig atmet, gehört das zeit­nah abge­klärt. Das Ziel ist nicht Panik, son­dern Klar­heit, damit Sie Belas­tung, Gewicht und All­tag pas­send steu­ern.

Das ist Trai­nings­sa­che. Vie­le erwach­se­ne Hun­de schaf­fen nach sau­be­rem Auf­bau eini­ge Stun­den, aber es soll­te nicht der Nor­mal­zu­stand über den gan­zen Tag sein. Ent­schei­dend ist klein­schrit­ti­ges Trai­ning: erst Minu­ten, dann stei­gern, ohne gro­ßes Abschieds­ri­tu­al. Wenn Ihr Westie jault, zer­stört, hechelt oder nicht zur Ruhe kommt, war der Schritt zu groß. Dann hilft zurück auf ein Niveau, das sicher klappt.

Nicht die ein­zel­ne Behand­lung, son­dern die Sum­me aus wie­der­keh­ren­den Ter­mi­nen: Haut und Ohren, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kon­trol­len und Pfle­ge. Dazu kommt Groo­ming, wenn Sie Trim­men oder regel­mä­ßi­ge Fell­ter­mi­ne nut­zen. Wer das sau­ber ein­plant, ist ent­spann­ter und trifft bes­se­re Ent­schei­dun­gen, weil nicht jeder Tier­arzt­be­such wie ein finan­zi­el­ler Aus­nah­me­zu­stand wirkt.

Am meis­ten Zeit spa­ren Sie mit Ord­nung: Rech­nung im Ori­gi­nal, Behand­lungs­be­richt oder Dia­gno­se, Zah­lungs­nach­weis und bei Medi­ka­men­ten ein kla­rer Nach­weis, wofür sie ver­ord­net wur­den. Bei Not­dienst-Rech­nun­gen hilft es, die Posi­tio­nen sau­ber zu doku­men­tie­ren, weil Zuschlä­ge und Not­dienst­ge­bühr die Sum­me deut­lich erhö­hen kön­nen. Wenn Sie direkt nach der Behand­lung alles bün­deln, ver­mei­den Sie Rück­fra­gen und beschleu­ni­gen die Bear­bei­tung.

Ähn­li­che Hun­de­ras­sen zum West High­land White Ter­ri­er

Wenn Sie den Westie mögen, aber noch ver­glei­chen möch­ten, wel­che klei­ne Ras­se am bes­ten zu Ihrem All­tag passt, hel­fen ähn­li­che Ter­ri­er und Begleit­hun­de als Ori­en­tie­rung. Vie­le tei­len den typi­schen Ter­ri­er-Cha­rak­ter, ande­re sind ruhi­ger oder pfle­ge­leich­ter. Ent­schei­dend ist, wie gut Tem­pe­ra­ment, Pfle­ge­auf­wand und Ihr Tages­ab­lauf zusam­men­pas­sen.

  • Cairn Ter­ri­er: Naher Ver­wand­ter des Westies, eben­falls robust und mutig. Oft mit dunk­le­rem, „strup­pi­ge­rem“ Fell und typi­schem Ter­ri­er-Dick­kopf.

  • York­shire Ter­ri­er: Klei­ner Beglei­ter mit viel Selbst­be­wusst­sein. Häu­fig pfle­ge­inten­si­ver durch das lan­ge, sei­di­ge Haar­kleid und im All­tag oft sehr wach­sam.

  • Mal­te­ser: Klein, hell und oft etwas sanf­ter im Auf­tre­ten. Das lan­ge Fell braucht kon­se­quen­te Pfle­ge, vie­le Hal­ter wäh­len einen prak­ti­schen Schnitt.

  • Jack Rus­sell Ter­ri­er: Sehr aktiv, arbeits­freu­dig und schnell „auf Tem­pe­ra­tur“. Passt gut zu Men­schen, die viel Zeit für Trai­ning und Aus­las­tung mit­brin­gen.

  • Zwerg­schnau­zer: Wach­sam, klug und eigen­stän­dig, meist etwas „ernst­haf­ter“ im Auf­tre­ten. Pfle­ge­auf­wand durch Trimmen/Schneiden, aber oft gut all­tags­taug­lich.

  • Bichon Fri­sé: Freund­lich, fröh­lich und meist stark fami­li­en­be­zo­gen. Das Fell ist pfle­ge­inten­siv, dafür ist das Tem­pe­ra­ment häu­fig weni­ger ter­ri­er-typisch.

  • Nor­wich Ter­ri­er: Klei­ner Ter­ri­er mit viel Mut und Ener­gie, oft sozia­ler im Umgang als man­che Ter­ri­er. Braucht kla­re Füh­rung und Beschäf­ti­gung.

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