Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung: OP-Schutz und Kran­ken­ver­si­che­rung

Kla­rer Über­blick zu OP-Schutz und Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung: Leis­tun­gen, War­te­zei­ten und Selbst­be­tei­li­gung ver­ständ­lich ein­ge­ord­net.

Schlafende grau-weiße Katze liegt entspannt auf einem Bett vor einem hellen Fenster – Symbolbild für Cleos Katzenversicherung

Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung: Wel­che Kos­ten sind abge­deckt und wor­auf kommt es bei der Tarif­wahl an?

Wenn eine Kat­ze krank wird oder plötz­lich ope­riert wer­den muss, geht es sel­ten um „klei­ne Beträ­ge“. Schon Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und ein kur­zer Auf­ent­halt in der Tier­kli­nik kön­nen teu­er wer­den. Bei einer Ope­ra­ti­on kom­men schnell Vor­un­ter­su­chun­gen, Nar­ko­se, Ein­griff, Nach­be­hand­lung und Kon­troll­ter­mi­ne dazu. Genau an die­ser Stel­le hilft eine Kat­zen­ver­si­che­rung, Kos­ten plan­bar zu machen. Ent­schei­dend ist, ob Sie nur OP-Schutz möch­ten oder ob eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung sinn­voll ist, die zusätz­lich Heil­be­hand­lun­gen, Labor- und bild­ge­ben­de Dia­gnos­tik sowie medi­zi­nisch not­wen­di­ge Arz­nei­mit­tel abdeckt.

Bei Cle­os ist der Leis­tungs­rah­men an die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te gekop­pelt und es gibt eine ver­ein­bar­te maxi­ma­le Ver­si­che­rungs­sum­me. Wie bei jeder Tier­kran­ken­ver­si­che­rung gel­ten Regeln, die man vor­her ken­nen soll­te: War­te­zei­ten kön­nen eine Rol­le spie­len, Selbst­be­tei­li­gung ver­än­dert den Bei­trag und es gibt Aus­schlüs­se für bestimm­te Ereig­nis­se oder vor­sätz­lich her­bei­ge­führ­te Schä­den. Wenn die­se Punk­te von Anfang an klar sind, fällt die Wahl deut­lich leich­ter und die Berech­nung führt zu einem Ergeb­nis, das auch im Ernst­fall zu den eige­nen Erwar­tun­gen passt.

Logo der Cleos Versicherung mit modernem Schriftzug und stilisiertem Blatt-Symbol auf transparentem Hintergrund
Inhalts­ver­zeich­nis

Schnell zur pas­sen­den Cle­os Absi­che­rung

Cle­os Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung oder Cle­os Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung: Was passt zu Ihrer Kat­ze?

Hier haben Sie zwei Wege: Die Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung ist auf Ope­ra­tio­nen aus­ge­legt und hilft vor allem bei den gro­ßen Kos­ten­blö­cken rund um Ein­griff, Nar­ko­se und Nach­sor­ge. Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung geht dar­über hin­aus und deckt zusätz­lich Behand­lun­gen bei Krank­hei­ten und Unfäl­len ab, inklu­si­ve Dia­gnos­tik und medi­zi­nisch not­wen­di­gen Arz­nei­mit­teln, jeweils im ver­ein­bar­ten Rah­men.

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Tier­arzt­kos­ten plan­ba­rer machen

War­um eine Kat­zen­ver­si­che­rung heu­te oft frü­her Sinn macht

Tier­me­di­zin kann Ihrer Kat­ze viel ermög­li­chen, aber die Rech­nun­gen kön­nen schnell hoch wer­den. Ob Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kli­nik­auf­ent­halt oder eine Ope­ra­ti­on: Oft ent­schei­det nicht der Wil­le, son­dern das Bud­get. Bei Cle­os kön­nen Sie zwi­schen OP-Ver­si­che­rung und Kran­ken­ver­si­che­rung wäh­len, jeweils abhän­gig vom gewähl­ten Tarif. Die fol­gen­den Tabs hel­fen Ihnen, typi­sche Situa­tio­nen ein­zu­ord­nen und die pas­sen­de Absi­che­rung aus­zu­wäh­len.

Seit der Anpas­sung der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te sind vie­le Leis­tun­gen teu­rer gewor­den. Das betrifft nicht nur gro­ße Ein­grif­fe, son­dern auch Dia­gnos­tik, Labor und Behand­lun­gen im Not­dienst. Dazu kom­men häu­fi­ge Kos­ten­trei­ber wie sta­tio­nä­re Unter­brin­gung und Medi­ka­men­te.

Gera­de im Ernst­fall ent­ste­hen meh­re­re Bau­stei­ne auf ein­mal: Unter­su­chung, Bild­ge­bung, Labor, The­ra­pie und oft Kon­troll­ter­mi­ne. Eine Ver­si­che­rung kann die­se Kos­ten im ver­ein­bar­ten Rah­men abfe­dern, damit Ent­schei­dun­gen nicht unter Zeit­druck am Geld schei­tern.

Typi­sche Kos­ten­trei­ber:

  • Not­dienst und Kli­nik

  • Bild­ge­bung und Labor

  • Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge

Kat­zen wer­den älter und damit stei­gen häu­fig auch die Risi­ken. Dazu kom­men aku­te Ereig­nis­se, die plötz­lich pas­sie­ren: Stür­ze, Biss­ver­let­zun­gen oder ver­schluck­te Fremd­kör­per. Vie­le Erkran­kun­gen ent­wi­ckeln sich schlei­chend und wer­den erst sicht­bar, wenn bereits Dia­gnos­tik und Behand­lung nötig sind.

Wer Behand­lun­gen auf­schiebt, spart sel­ten wirk­lich, weil sich Beschwer­den ver­schlim­mern kön­nen und die spä­te­re The­ra­pie oft auf­wen­di­ger wird. Eine pas­sen­de Absi­che­rung hilft, früh­zei­tig zu han­deln und Fol­ge­kos­ten zu ver­mei­den.

Häu­fi­ge Grün­de für hohe Rech­nun­gen:

  • aku­te Not­fäl­le und Ver­let­zun­gen

  • wie­der­keh­ren­de Ent­zün­dun­gen und Magen-Darm-Pro­ble­me

  • Zahn­pro­ble­me, die Behand­lung oder Ein­grif­fe erfor­dern kön­nen

Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung passt, wenn Sie nicht nur OP-Kos­ten absi­chern möch­ten, son­dern auch Behand­lun­gen bei Krank­heit oder Unfall. Ver­si­chert sein kön­nen je nach Tarif ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lun­gen inklu­si­ve Dia­gnos­tik sowie medi­zi­nisch not­wen­di­ge Arz­nei­mit­tel. Ope­ra­tio­nen und die ver­ein­bar­ten Vor- und Nach­be­hand­lun­gen kön­nen eben­falls ent­hal­ten sein.

Sinn­voll ist das vor allem bei Kat­zen, bei denen Sie häu­fi­ger mit Tier­arzt­ter­mi­nen rech­nen, etwa bei wie­der­keh­ren­den Beschwer­den oder im höhe­ren Alter. Je nach Ver­ein­ba­rung kön­nen auch ein­zel­ne Vor­sor­ge­leis­tun­gen oder spe­zi­el­le Berei­che ein­ge­schlos­sen sein.

Passt häu­fig, wenn:

  • Sie auch „All­tags-Tier­arzt­kos­ten“ mit absi­chern möch­ten

  • Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te mit abge­si­chert sein sol­len

  • Sie eine brei­te­re Absi­che­rung als rei­nen OP-Schutz suchen

Die Kat­zen OP-Ver­si­che­rung ist pas­send, wenn Sie vor allem die gro­ßen Ein­mal­kos­ten rund um Ope­ra­tio­nen absi­chern möch­ten. Ver­si­chert sind Ope­ra­tio­nen sowie die damit ver­bun­de­nen, ver­ein­bar­ten Vor- und Nach­be­hand­lun­gen. Je nach Tarif kön­nen auch Kos­ten für Arz­nei­mit­tel und Kli­ni­k­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit dem Ein­griff ein­ge­schlos­sen sein.

Das ist oft die rich­ti­ge Wahl, wenn Sie nor­ma­le Tier­arzt­kos­ten im All­tag selbst tra­gen kön­nen, sich aber gegen teu­re Ein­grif­fe absi­chern möch­ten. Wich­tig bleibt: Es gel­ten War­te­zei­ten und Aus­schlüs­se, daher lohnt sich der Abschluss, solan­ge die Kat­ze gesund ist.

Passt häu­fig, wenn:

  • Sie pri­mär das OP-Risi­ko absi­chern möch­ten

  • Sie All­tags­ter­mi­ne selbst zah­len, aber OP-Kos­ten abfe­dern wol­len

  • Ihnen ein kla­rer, fokus­sier­ter Schutz reicht

Wenn Sie wis­sen, ob OP-Schutz oder Kran­ken­ver­si­che­rung bes­ser passt, ist der nächs­te Schritt schnell erle­digt: Bei­trag berech­nen und Tarif aus­wäh­len.

Kran­ken- oder OP-Ver­si­che­rung: So unter­schei­den sich die Cle­os Tari­fe

Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung: Die sechs Tari­fe klar ver­glei­chen und pas­send aus­wäh­len

Wer schon ein­mal eine uner­war­te­te Tier­arzt­rech­nung hat­te, kennt das Gefühl: Man möch­te sofort hel­fen, aber die Kos­ten lau­fen schnell aus dem Ruder. Bei Cle­os kön­nen Sie zwi­schen einer rei­nen Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung und einer Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung wäh­len, jeweils mit drei Tarif­stu­fen. So lässt sich der Schutz gut an All­tag, Risi­ko und Bud­get anpas­sen.

Die Grund­ent­schei­dung ist ein­fach: Die Cle­os Kat­zen-OP-Ver­si­che­rung kon­zen­triert sich auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe inklu­si­ve der dazu­ge­hö­ri­gen Dia­gnos­tik sowie Vor und Nach­be­hand­lun­gen. Die Kran­ken­ver­si­che­rung deckt zusätz­lich die typi­schen „All­tags­fäl­le“ ab, also Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te auch ohne OP, je nach ver­si­cher­tem Leis­tungs­fall und Rah­men der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me. Bei bei­den Vari­an­ten gilt: Erstat­tet wird nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­tin­nen und Tier­ärz­te (GOT) im Rah­men des ver­ein­bar­ten Schut­zes.

Wich­tig für die Pla­nung sind die War­te­zei­ten. Es gibt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 30 Tagen. Für bestimm­te Erkran­kun­gen und Ope­ra­tio­nen gilt eine War­te­zeit von 6 Mona­ten, inklu­si­ve der dazu­ge­hö­ri­gen Dia­gnos­tik sowie Vor und Nach­be­hand­lun­gen. Bei einem naht­lo­sen Vor­ver­trag mit ver­gleich­ba­rem Umfang kann die Lauf­zeit des Vor­ver­trags als War­te­zeit aner­kannt wer­den, sofern der Vor­ver­trag nicht durch den Vor­ver­si­che­rer gekün­digt wur­de.

Auch die Annah­me­gren­zen soll­ten Sie im Blick haben: Ver­si­cher­bar sind Kat­zen ab der ach­ten Lebens­wo­che. In der Cle­os Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung ist der Abschluss bis zum sieb­ten Geburts­tag mög­lich, in der OP-Ver­si­che­rung bis zum neun­ten Geburts­tag.

Leis­tungs­über­sicht Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung

Die sechs Cle­os Tari­fe tei­len sich in zwei Berei­che: Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung und Kat­zen OP Ver­si­che­rung, jeweils in drei Tarif­stu­fen. Damit Sie schnell zum pas­sen­den Schutz kom­men, lohnt sich ein Blick auf die Punk­te, die im All­tag wirk­lich den Unter­schied machen. Dazu gehö­ren die War­te­zei­ten, die maxi­ma­le Ver­si­che­rungs­sum­me, der ver­ein­bar­te GOT Rah­men, die Nach­be­hand­lungs­zeit sowie eine mög­li­che Selbst­be­tei­li­gung. Je nach Tarif kom­men zusätz­li­che Leis­tun­gen hin­zu, zum Bei­spiel im Bereich Zahn, alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den oder Vor­sor­ge.

Wenn Sie vor allem teu­re Ein­grif­fe absi­chern möch­ten, sind OP Sum­me, GOT Rah­men und Nach­be­hand­lung meist die ers­ten Stell­schrau­ben. Wenn Sie häu­fi­ger mit Tier­arzt­be­su­chen rech­nen, sind bei der Kran­ken­ver­si­che­rung auch ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Bud­gets, Dia­gnos­tik und Arz­nei­mit­tel ent­schei­dend. So lässt sich die Aus­wahl sau­ber an Ihrer Kat­ze und Ihrem Bud­get aus­rich­ten, bevor Sie den Bei­trag berech­nen.

Leis­tung KV Basis KV Rund­um KV Rund­um Plus OP Basis OP Rund­um OP Rund­um Plus
All­ge­mei­ne War­te­zeit 30 Tage
Beson­de­re War­te­zeit
z. B. HD, ED, Herz, Augen, Kie­fer, Fehl­bil­dun­gen
6 Mona­te
Ver­si­che­rungs­sum­me sta­tio­när 3.000 €10.000 €unbe­grenzt 3.000 €10.000 €unbe­grenzt
Ver­si­che­rungs­sum­me ambu­lant 3.000 €10.000 €unbe­grenzt
Erstat­tung GOT-Satz bis 3‑fachbis 4‑fachbis 4‑fach bis 3‑fachbis 4‑fachbis 4‑fach
Nach­be­hand­lungs­zeit 15 Tage30 Tage45 Tage 15 Tage30 Tage45 Tage
Selbst­be­tei­li­gung (optio­nal) 150 / 300 €150 / 300 €150 / 300 € 150 / 300 €150 / 300 €150 / 300 €
Zahn­be­hand­lung / Zahn­zu­satz
Alter­na­ti­ve Heil­be­hand­lun­gen (300 €)
nach ver­si­cher­ter OP
Osteo­pa­thie & Heil­prak­ti­ker (150 €)
Vor­sor­ge­bau­stein (150 €)
Imp­fun­gen, Para­si­ten­mit­tel, Zahn­rei­ni­gung etc.
Bestat­tungs­kos­ten­zu­schuss 500 €500 € 500 €500 €
Tele­me­di­zin / freie Tier­arzt­wahl
Ver­zicht auf Scha­den­fall­kün­di­gung
Monat­li­cher Bei­trag* ab 25,34 €ab 27,29 €ab 29,24 € ab 13,99 €ab 14,69 €ab 16,09 €
* Die tat­säch­li­chen Bei­trä­ge kön­nen je nach Alter der Kat­ze, Ein­tritts­zeit­punkt und gewähl­ter Selbst­be­tei­li­gung vari­ie­ren. Für den Ver­si­che­rungs­schutz maß­geb­lich sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen.

Hin­weis für Hal­ter exo­ti­scher Kat­zen:
Auch Kat­zen mit beson­de­rem Hin­ter­grund wie Ben­gal­kat­zen, Sav­an­nah-Kat­zen oder Ser­va­le kön­nen im Rah­men der Kran­ken und OP Ver­si­che­rung ver­si­cher­bar sein, sofern die Annah­me­re­geln erfüllt sind. Wich­tig ist dabei in der Pra­xis vor allem der Gesund­heits­sta­tus und dass kei­ne bekann­ten Vor­er­kran­kun­gen oder bereits ange­ra­te­ne Behand­lun­gen vor­lie­gen. Bei Hybrid oder Wild­kat­zen­ras­sen gel­ten bei vie­len Anbie­tern zusätz­li­che Ein­schrän­kun­gen oder es kommt zu einer Ableh­nung, daher lohnt sich eine sau­be­re Prü­fung vor­ab.

Zusätz­lich kann für Hal­ter sol­cher Tie­re eine Tier­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung für exo­ti­sche Kat­zen sinn­voll sein. Das betrifft vor allem Situa­tio­nen rund um Frei­gang, mög­li­che Ver­let­zun­gen Drit­ter oder Vor­ga­ben zur Hal­tung. Für Fami­li­en, Züch­ter oder Hal­ter mit erhöh­tem Risi­ko­pro­fil ist das häu­fig ein eige­ner Bau­stein, der getrennt von der Kran­ken oder OP Absi­che­rung betrach­tet wer­den soll­te.

Optio­na­ler Bau­stein: SOS-Schutz

Der SOS-Schutz kann den Ver­si­che­rungs­schutz im All­tag ergän­zen, wenn Sie kurz­fris­tig Hil­fe rund um Betreu­ung, Orga­ni­sa­ti­on oder Trans­port brau­chen. Vor­aus­set­zung für erstat­tungs­fä­hi­ge Leis­tun­gen ist, dass die Orga­ni­sa­ti­on der Hil­fe­leis­tung über den Ver­si­che­rer erfolgt und eine ord­nungs­ge­mä­ße Rech­nung vor­liegt.

Typi­sche Leis­tun­gen im SOS-Schutz sind zum Bei­spiel:

  • Trans­port bei aku­ter Erkrankung/Unfall: Taxi zur Tier­arzt­pra­xis oder Tier­kli­nik (Hin und Rück­fahrt) bis 100 € pro Ver­si­che­rungs­fall, zusätz­lich Unter­stüt­zung bei regel­mä­ßi­gen Fahr­ten zur Nach­sor­ge bis 200 € inner­halb von vier Wochen.

  • Betreu­ung, wenn Sie aus­fal­len: Orga­ni­sa­ti­on und Kos­ten­über­nah­me für Tierpension/Tierbetreuung bis zu vier Wochen je Ver­si­che­rungs­fall, maxi­mal 1.500 € je Kalen­der­jahr.

  • Betreu­ung zu beson­de­ren Anläs­sen: Ver­mitt­lung und Kos­ten­über­nah­me bis 50 € je Kalen­der­jahr (z. B. Umzug oder Hoch­zeit).

  • Hil­fen ohne Kos­ten­über­nah­me: Recher­che von Tier­kli­ni­ken und Tier­ärz­ten (auch mit bestimm­ten Spe­zia­li­sie­run­gen), Checklisten/Infos zum Wie­der­auf­fin­den bei Ent­lau­fen oder Dieb­stahl.

Kos­ten & Bei­trag: so ord­nen Sie Cle­os rich­tig ein

Wie viel kos­tet die Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung und wann lohnt sich ein Ver­gleich?

Bei einer Kat­zen­ver­si­che­rung gibt es sel­ten „den einen Preis“. Der Bei­trag hängt davon ab, ob Sie OP-Schutz oder Kran­ken­ver­si­che­rung wäh­len, wel­che Tarif­stu­fe passt und ob eine Selbst­be­tei­li­gung ver­ein­bart wird. Wer sau­ber ver­glei­chen will, soll­te vor allem nicht nur auf den Monats­bei­trag schau­en, son­dern dar­auf, wel­che Kos­ten im Ernst­fall wirk­lich erstat­tet wer­den.

Am stärks­ten wirkt sich meist die Kom­bi­na­ti­on aus Tarif­stu­fe und Selbst­be­tei­li­gung aus. Eine Selbst­be­tei­li­gung senkt in vie­len Fäl­len den Monats­bei­trag, dafür tra­gen Sie im Leis­tungs­fall einen fes­ten Anteil selbst. Bei Cle­os ist wich­tig zu ver­ste­hen, wie die Selbst­be­tei­li­gung prak­tisch greift: Sie wird pro Rech­nungs­ein­rei­chung berück­sich­tigt, Rech­nun­gen vom glei­chen Kalen­der­tag wer­den zusam­men­ge­fasst. So lässt sich der Bei­trag steu­ern, ohne dass Sie beim Schutz „blind“ spa­ren.

Die OP-Ver­si­che­rung ist oft der güns­ti­ge­re Ein­stieg, wenn Sie vor allem hohe Ein­mal­kos­ten abfe­dern möch­ten. Rele­vant sind hier weni­ger nor­ma­le Tier­arzt­be­su­che, son­dern Situa­tio­nen wie Not-OPs, Ein­grif­fe nach Unfäl­len oder Ope­ra­tio­nen bei aku­ten Erkran­kun­gen. Ent­schei­dend ist, wel­che Ver­si­che­rungs­sum­me pro Jahr gilt, wel­cher GOT-Rah­men ver­ein­bart ist und wie lan­ge Vor- und Nach­be­hand­lun­gen erstat­tungs­fä­hig sind. Genau die­se drei Punk­te machen im OP-Fall häu­fig den größ­ten Unter­schied.

Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung ist brei­ter ange­legt, weil sie neben Ope­ra­tio­nen auch Behand­lun­gen bei Krank­heit oder Unfall abde­cken kann, inklu­si­ve Dia­gnos­tik und medi­zi­nisch not­wen­di­gen Arz­nei­mit­teln, jeweils im ver­ein­bar­ten Rah­men. Das kann sich loh­nen, wenn Sie nicht nur das OP-Risi­ko abde­cken möch­ten, son­dern auch typi­sche Tier­arzt­pha­sen mit wie­der­keh­ren­den Ter­mi­nen. Wich­tig für die Erwar­tungs­hal­tung: Bekann­te Vor­er­kran­kun­gen sind nicht ver­si­cher­bar und bereits ange­ra­te­ne oder begon­ne­ne Behand­lun­gen fal­len nicht unter den Schutz. Wer früh abschließt, hat hier die deut­lich bes­se­ren Kar­ten.

Ein Ver­gleich lohnt sich immer dann, wenn Sie klar tren­nen, was Ihnen wich­ti­ger ist: nied­ri­ger Bei­trag oder mehr Spiel­raum über höhe­re Ver­si­che­rungs­sum­men und zusätz­li­che Leis­tun­gen je Tarif­stu­fe. Wer zum Bei­spiel mehr Wert auf län­ge­re Nach­be­hand­lungs­zei­ten oder bestimm­te Zusatz­bau­stei­ne legt, lan­det häu­fig in einer höhe­ren Tarif­stu­fe, zahlt dafür aber im Leis­tungs­fall weni­ger aus eige­ner Tasche. Umge­kehrt kann ein Basis­ta­rif pas­send sein, wenn der Fokus strikt auf dem größ­ten Kos­ten­ri­si­ko liegt.

Wenn Sie die­se Punk­te ein­mal sau­ber ein­ge­ord­net haben, ist der nächs­te Schritt sim­pel: Bei­trag berech­nen, Tarif­stu­fe wäh­len und dann erst ent­schei­den, ob der Preis wirk­lich zu dem Schutz passt, den Sie im Ernst­fall erwar­ten.

Mehr Wis­sen für Kat­zen­hal­ter

Rat­ge­ber, der Ihnen im All­tag wirk­lich hilft

Eine gute Ent­schei­dung beginnt mit Klar­heit. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie ver­läss­li­che Inhal­te rund um Kat­zen­ras­sen, typi­sche All­tags­the­men und häu­fi­ge Erkran­kun­gen. So kön­nen Sie Risi­ken bes­ser ein­schät­zen, Warn­zei­chen frü­her erken­nen und im Ernst­fall schnel­ler han­deln. Gleich­zei­tig hilft das Wis­sen, Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen rea­lis­ti­scher ein­zu­ord­nen, weil Sie bes­ser wis­sen, wel­che Behand­lun­gen in der Pra­xis häu­fig vor­kom­men.

Mehrere Katzen verschiedener Rassen – u. a. Maine Coon, Orientalisch Kurzhaar und Sphynx – liegen nebeneinander auf einer Fensterbank.

Kat­zen­ras­sen

Jede Ras­se bringt eige­ne Eigen­schaf­ten mit, die im All­tag spür­bar sind. Hier fin­den Sie kom­pak­te Infos zu Cha­rak­ter, Hal­tung und Pfle­ge. Dazu pas­sen­de Tipps zu Woh­nungs­hal­tung, Frei­gang und Beschäf­ti­gung. So erken­nen Sie schnel­ler, was zu Ihrer Kat­ze passt. Und wor­auf Sie lang­fris­tig ach­ten soll­ten.

Junge Frau streichelt ihre schwarz-weiße Katze auf einem Tisch – Symbolbild für liebevollen Umgang und Katzenwissen im Alltag.

Kat­zen­rat­ge­ber

Wenn etwas auf­fällt, zählt vor allem das rich­ti­ge Vor­ge­hen. Im Kat­zen­rat­ge­ber fin­den Sie kla­re Ant­wor­ten auf typi­sche Fra­gen. Von ers­ten Sym­pto­men bis zu prak­ti­schen All­tags­tipps. Ver­ständ­lich erklärt, ohne Panik­ma­che und mit Blick auf das Mach­ba­re. Damit Sie Ent­schei­dun­gen siche­rer tref­fen.

Eine Frau hält ihre kranke Katze liebevoll im Arm – beide liegen auf dem Sofa, eng aneinandergeschmiegt und in einem ruhigen Moment vereint.

Kat­zen­krank­hei­ten

Vie­le Kat­zen­krank­hei­ten begin­nen schlei­chend und wer­den spät bemerkt. Hier fin­den Sie ver­ständ­li­che Infos zu Ursa­chen, Sym­pto­men und Behand­lung. Dazu Hin­wei­se, wann ein Tier­arzt­be­such sinn­voll ist. Auch chro­ni­sche oder sel­te­ne­re The­men sind abge­deckt. Kurz, klar und all­tags­taug­lich.

Sinn­voll absi­chern, bevor es teu­er wird

In wel­chen Lebens­si­tua­tio­nen sich eine Kat­zen­ver­si­che­rung beson­ders aus­zahlt

Eine Kat­zen­ver­si­che­rung ist mehr als eine „Kos­ten­fra­ge“. Sie gibt Ihnen Hand­lungs­spiel­raum, wenn plötz­lich schnel­le Ent­schei­dun­gen nötig sind, und redu­ziert das Risi­ko, dass Behand­lun­gen aus finan­zi­el­len Grün­den ver­scho­ben wer­den. Gera­de bei Kat­zen kom­men vie­le Aus­ga­ben uner­war­tet: ein aku­ter Not­fall am Wochen­en­de, eine kom­pli­zier­te Dia­gno­se oder eine Ope­ra­ti­on mit Nach­sor­ge. Wenn die Absi­che­rung passt, bleibt der Fokus dort, wo er hin­ge­hört: bei der medi­zi­nisch sinn­vol­len Ver­sor­gung.

Frei­gän­ger-Kat­zen haben natur­ge­mäß ein höhe­res Unfall­ri­si­ko. Ver­kehr, Stür­ze, Biss­ver­let­zun­gen oder ver­schluck­te Fremd­kör­per sind typi­sche Grün­de für Not­fäl­le und kön­nen schnell teu­re Dia­gnos­tik und Ein­grif­fe nach sich zie­hen. In sol­chen Situa­tio­nen ist vor allem ein OP-Schutz rele­vant, weil er die gro­ßen Ein­mal­kos­ten rund um Ope­ra­ti­on, Nar­ko­se, Kli­nik und ver­ein­bar­te Nach­be­hand­lung abfe­dern kann.

Aber auch Woh­nungs­kat­zen sind nicht auto­ma­tisch „sicher“. Zahn­pro­ble­me, Magen-Darm-Beschwer­den, Ent­zün­dun­gen oder Stoff­wech­sel­the­men kön­nen regel­mä­ßi­ge Tier­arzt­ter­mi­ne bedeu­ten. Wenn Sie nicht nur OPs absi­chern wol­len, son­dern auch wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te, ist eine Kran­ken­ver­si­che­rung häu­fig die pas­sen­de­re Wahl. Sie kann je nach Tarif brei­ter grei­fen, wäh­rend der rei­ne OP-Schutz bewusst fokus­siert bleibt.

Bei älte­ren Kat­zen steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass Dia­gnos­tik, The­ra­pie und Kon­troll­ter­mi­ne häu­fi­ger wer­den. Genau hier lohnt sich ein frü­her Blick auf das Ein­tritts­al­ter und die Regeln zu Vor­er­kran­kun­gen. Denn bekann­te Vor­er­kran­kun­gen sind nicht ver­si­cher­bar und bereits ange­ra­te­ne oder begon­ne­ne Behand­lun­gen fal­len nicht unter den Schutz. Wer zu spät abschließt, hat des­halb oft weni­ger Optio­nen, unab­hän­gig vom Anbie­ter.

Auch bei jun­gen Kat­zen kann eine Ver­si­che­rung sinn­voll sein, weil sie in der Regel noch gesund sind und der Ein­stieg leich­ter gelingt. Vie­le Hal­ter nut­zen das, um früh­zei­tig plan­ba­re Bei­trä­ge zu sichern, statt spä­ter bei höhe­ren Risi­ken erst zu reagie­ren. Wich­tig ist dabei, dass War­te­zei­ten ein­ge­plant wer­den: Der Schutz star­tet nicht immer sofort, und für bestimm­te Erkran­kun­gen oder Ope­ra­tio­nen kann eine län­ge­re War­te­zeit gel­ten.

In Mehr­kat­zen­haus­hal­ten oder bei engen Monats­bud­gets kann die Absi­che­rung beson­ders beru­hi­gen. Es geht nicht dar­um, jede Klei­nig­keit „abzu­ge­ben“, son­dern dar­um, die gro­ßen finan­zi­el­len Spit­zen abzu­fan­gen oder regel­mä­ßi­ge Kos­ten plan­ba­rer zu machen. Ob OP-Schutz reicht oder eine Kran­ken­ver­si­che­rung bes­ser passt, hängt dann stark davon ab, wie viel Sie im All­tag selbst tra­gen möch­ten und wel­che Risi­ken Sie am meis­ten absi­chern wol­len.

Unterm Strich zahlt sich ein Abschluss vor allem dann aus, wenn Sie Klar­heit über Ihren Bedarf haben: OP-Risi­ko im Fokus oder brei­ter Schutz für Behand­lun­gen. Wer die­se Ent­schei­dung bewusst trifft, schaut auto­ma­tisch auf die rich­ti­gen Stell­schrau­ben wie War­te­zeit, Ein­tritts­al­ter, Selbst­be­tei­li­gung, Ver­si­che­rungs­sum­me und den ver­ein­bar­ten GOT-Rah­men. Genau dar­aus ergibt sich am Ende ein Schutz, der im Ernst­fall nicht nur „auf dem Papier“, son­dern auch im All­tag funk­tio­niert.

FAQ zur Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung: Leis­tun­gen, War­te­zei­ten, Erstat­tung

Was Sie schon immer über die Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Die Kat­zen OP-Ver­si­che­rung ist auf Ope­ra­tio­nen aus­ge­legt. Sie hilft, wenn ein chir­ur­gi­scher Ein­griff nötig wird, inklu­si­ve typi­scher Kos­ten rund um OP, Kli­nik und Nach­be­hand­lung im Rah­men des gewähl­ten Tarifs.

Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung geht deut­lich wei­ter: Sie kann zusätz­lich auch ambu­lan­te Behand­lun­gen und sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te abde­cken, also genau die Kos­ten, die bei wie­der­keh­ren­den Beschwer­den oder chro­ni­schen The­men ent­ste­hen. Bei­de Pro­duk­te gibt es jeweils in abge­stuf­ten Tarif­stu­fen, damit Sie Schutz und Bei­trag pas­send wäh­len kön­nen.

Die Cle­os Kat­zen OP-Ver­si­che­rung greift bei medi­zi­nisch not­wen­di­gen Ope­ra­tio­nen. Je nach Tarif sind dabei neben dem Ein­griff auch typi­sche Begleit­kos­ten mit abge­si­chert, etwa Dia­gnos­tik rund um die OP, Kli­ni­k­leis­tun­gen und die Nach­be­hand­lung inner­halb der ver­ein­bar­ten Zeit­räu­me.

Wich­tig ist die Logik: Die OP-Ver­si­che­rung ist für hohe Ein­mal­kos­ten gedacht. Für „All­tags-Tier­arzt­kos­ten“ wie regel­mä­ßi­ge Unter­su­chun­gen oder wie­der­keh­ren­de Medi­ka­men­te ist dage­gen die Kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de­re Lösung.

Die Cle­os Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung deckt ambu­lan­te Behand­lun­gen und sta­tio­nä­re Leis­tun­gen ab. Damit geht es nicht nur um Not­fäl­le, son­dern auch um Dia­gnos­tik, The­ra­pien und Behand­lun­gen, die sich über län­ge­re Zeit zie­hen kön­nen.

Das ist beson­ders rele­vant, wenn Ihre Kat­ze häu­fi­ger zum Tier­arzt muss oder wenn abseh­bar ist, dass lau­fen­de Behand­lun­gen ent­ste­hen kön­nen. Die OP-Ver­si­che­rung bleibt dage­gen bewusst schlan­ker und fokus­siert auf den OP-Fall.

Tier­ärz­te rech­nen nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT) ab. Je nach Auf­wand sind dabei höhe­re Sät­ze mög­lich. Cle­os erstat­tet je nach Tarif bis zum ver­ein­bar­ten Höchst­satz, in den leis­tungs­stär­ke­ren Stu­fen auch bis zum 4‑fachen GOT-Satz.

Für Sie bedeu­tet das: Gera­de bei Not­fäl­len, Nacht- und Wochen­end­diens­ten oder kom­ple­xer Dia­gnos­tik ent­schei­det der gewähl­te GOT-Rah­men oft dar­über, wie viel Sie am Ende aus eige­ner Tasche zah­len.

Ja. Es gibt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 30 Tagen. Zusätz­lich gibt es eine beson­de­re War­te­zeit von 6 Mona­ten für bestimm­te Erkran­kun­gen und Fehl­ent­wick­lun­gen.

Bei Unfäl­len greift der Schutz in der Regel ohne all­ge­mei­ne War­te­zeit, die beson­de­re War­te­zeit bleibt davon aber unbe­rührt. Das ist für vie­le Hal­ter wich­tig, weil man sonst schnell davon aus­geht, „Unfall = immer sofort“, was bei beson­de­ren Dia­gno­sen nicht auto­ma­tisch stimmt.

Ja. Bei Cle­os Tier­ver­si­che­rung haben Sie freie Tier­arzt- und Tier­kli­nik­wahl. Das gilt auch für Tier­kli­ni­ken und not­wen­di­ge Behand­lun­gen im Not­fall, natür­lich immer im Rah­men des gewähl­ten Tarifs und der ver­si­cher­ten Leis­tun­gen.

Prak­tisch heißt das: Sie müs­sen nicht zu „Part­ner­pra­xen“, son­dern kön­nen bei Ihrem gewohn­ten Tier­arzt blei­ben oder im Ernst­fall die nächs­te geeig­ne­te Kli­nik wäh­len.

Eine Selbst­be­tei­li­gung kann optio­nal ver­ein­bart wer­den. Bei Cle­os ist sie als fes­ter Betrag pro Rech­nung mög­lich (je nach Ver­ein­ba­rung). Das senkt den Monats­bei­trag, bedeu­tet aber, dass Sie bei jeder Rech­nung einen Teil selbst tra­gen.

Wenn Sie weni­ge Tier­arzt­be­su­che erwar­ten, kann eine Selbst­be­tei­li­gung den Bei­trag spür­bar drü­cken. Wenn Ihre Kat­ze häu­fi­ger Behand­lun­gen braucht, ist eine nied­ri­ge oder kei­ne Selbst­be­tei­li­gung oft ange­neh­mer, weil Sie die Kos­ten bes­ser plan­bar hal­ten.

Zahn­leis­tun­gen sind tarif­ab­hän­gig. In den höher­wer­ti­gen Stu­fen kön­nen Zahn­be­hand­lun­gen bezie­hungs­wei­se zahn­be­zo­ge­ne Leis­tun­gen zusätz­lich ein­ge­schlos­sen sein, wäh­rend der Basis­schutz hier meist enger gefasst ist.

Wenn Zahn ein The­ma ist, ach­ten Sie beson­ders dar­auf, wel­che Zahn­leis­tun­gen ein­ge­schlos­sen sind (Behand­lung, Extrak­tio­nen, mög­li­che Zusatz­leis­tun­gen) und ob es Ein­schrän­kun­gen über War­te­zei­ten oder Leis­tungs­gren­zen gibt.

Auch das ist tarif­ab­hän­gig. In den erwei­ter­ten Stu­fen sind alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den in einem defi­nier­ten Rah­men mit­ver­si­cher­bar, häu­fig an kla­re Vor­aus­set­zun­gen gebun­den (zum Bei­spiel im Zusam­men­hang mit einer ver­si­cher­ten Behand­lung oder OP).

Wenn Ihnen Natur­heil­kun­de wich­tig ist, lohnt der Blick auf die genaue Aus­ge­stal­tung: Wel­che Metho­den gel­ten, wel­che Gren­zen grei­fen und in wel­chen Situa­tio­nen wird erstat­tet.

Grund­sätz­lich gibt es nach einem Ver­si­che­rungs­fall ein Kün­di­gungs­recht auf bei­den Sei­ten. Bei Cle­os wird eine Kün­di­gung durch den Ver­si­che­rer nach einem Leis­tungs­fall nicht sofort wirk­sam, son­dern mit Abstand.

In den Rund­um-Plus Tari­fen ist ein Ver­zicht auf die Kün­di­gung nach einem Ver­si­che­rungs­fall ver­ein­bart, und zwar nach Ablauf der beson­de­ren War­te­zeit. Bei der Kran­ken­ver­si­che­rung ist zusätz­lich gere­gelt: Wenn zum Ver­trags­ab­lauf gekün­digt wird, kann ein Ange­bot für eine OP-Ver­si­che­rung ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung erfol­gen, die bis­he­ri­ge Lauf­zeit zählt dabei als War­te­zeit.

Unser Tipp: Wei­te­re, wich­ti­ge Ant­wor­ten zur Kat­zen­ver­si­che­rung fin­den Sie in unse­ren häu­fig gestell­ten Fra­gen.

Wenn Tier­arzt­kos­ten zur ech­ten Belas­tung wer­den

Die­se Gesund­heits­pro­ble­me trei­ben Tier­arzt­kos­ten bei Kat­zen oft nach oben

Vie­le Rech­nun­gen ent­ste­hen auch ohne dra­ma­ti­schen Not­fall. Häu­fig sind es wie­der­keh­ren­de The­men wie Zäh­ne, chro­ni­sche Erkran­kun­gen oder ein Fremd­kör­per, der plötz­lich ope­riert wer­den muss. Je nach Tarif kön­nen medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lun­gen inklu­si­ve Dia­gnos­tik bis zur ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me abge­si­chert sein. Für Vor­sor­ge­leis­tun­gen braucht es in der Regel eine zusätz­li­che Ver­ein­ba­rung. Wich­tig: Bereits bekann­te Vor­er­kran­kun­gen, vor­ab ange­ra­te­ne Behand­lun­gen sowie Leis­tun­gen inner­halb der War­te­zeit sind aus­ge­schlos­sen.

Zahn­pro­ble­me

Zahn­stein und FORL gehö­ren zu den häu­figs­ten Grün­den für Nar­ko­se und Ein­grif­fe. In der Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen, wenn in der Poli­ce ver­ein­bart, Zahn­ex­trak­tio­nen, Fül­lun­gen, Zahn­ersatz und Zahn­kor­rek­tu­ren abge­si­chert sein. Pro­phy­la­xe wie Zahn­rei­ni­gung, Zahn­stein­ent­fer­nung und Zahn­po­li­tur gibt es nur mit zusätz­li­cher Ver­ein­ba­rung. Bereits bekann­te Befun­de sind aus­ge­schlos­sen.

Chro­ni­sche Nie­ren­er­kran­kung (CNE)

Bei chro­ni­scher Nie­ren­er­kran­kung sum­mie­ren sich Blut­wer­te, Urin­checks, Kon­trol­len, Medi­ka­men­te und manch­mal Kli­nik­auf­ent­hal­te. Die Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung kann medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lun­gen inklu­si­ve Dia­gnos­tik bis zur ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me abde­cken. Auch Arz­nei­mit­tel kön­nen dazu­ge­hö­ren, aus­ge­nom­men Mit­tel gegen Endo und Ekto­p­a­ra­si­ten. Bereits bekann­te oder vor­ab ange­ra­te­ne Behand­lun­gen sind aus­ge­schlos­sen.

Unfäl­le oder Fremd­kör­per

Stür­ze, Biss­ver­let­zun­gen oder ver­schluck­te Fremd­kör­per füh­ren schnell zur Not-OP. Eine OP-Ver­si­che­rung kann die Ope­ra­ti­on inklu­si­ve Dia­gnos­tik, Vor­be­hand­lung und Nach­be­hand­lung absi­chern. Zur Nach­be­hand­lung zäh­len auch Unter­brin­gung, Ver­pfle­gung und Arz­nei­mit­tel. Bei Unfall­fol­gen gilt in der Regel kei­ne all­ge­mei­ne War­te­zeit, aus­ge­nom­men beson­de­re Erkran­kun­gen und Ope­ra­tio­nen.

Gut infor­miert ent­schei­den und spä­te­re Über­ra­schun­gen ver­mei­den

Die­se Punk­te soll­ten Sie vor dem Abschluss unbe­dingt prü­fen

Eine Kat­zen­ver­si­che­rung passt nur dann wirk­lich, wenn die Regeln zum Ver­trag zu Ihrer Kat­ze und zu Ihrem All­tag pas­sen. Neben Bei­trag und Tarif­stu­fe soll­ten Sie vor allem auf Ein­tritts­al­ter, War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se und die Fra­ge schau­en, wie fle­xi­bel Sie spä­ter kün­di­gen kön­nen. Wer das vor dem Abschluss sau­ber prüft, erspart sich Dis­kus­sio­nen im Leis­tungs­fall.

Star­ten Sie mit den Auf­nah­me­kri­te­ri­en. Der Abschluss ist nur bis zu bestimm­ten Alters­gren­zen mög­lich, in der Kran­ken­ver­si­che­rung bis zum 7. Geburts­tag, in der OP-Ver­si­che­rung bis zum 9. Geburts­tag. Außer­dem gilt: Bereits vor Ver­trags­ab­schluss bekann­te Erkran­kun­gen sowie begon­ne­ne oder tier­ärzt­lich ange­ra­te­ne Behand­lun­gen sind nicht ver­si­cher­bar. Bei der Antrag­stel­lung soll­ten alle Fra­gen voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß beant­wor­tet wer­den, weil das spä­ter die Grund­la­ge für die Leis­tungs­prü­fung ist.

Danach kom­men die War­te­zei­ten, die vie­le unter­schät­zen. Es gibt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 30 Tagen. Für bestimm­te Erkran­kun­gen und Ope­ra­tio­nen gilt eine beson­de­re War­te­zeit von 6 Mona­ten, inklu­si­ve der dazu­ge­hö­ri­gen Dia­gnos­tik sowie Vor und Nach­be­hand­lun­gen. Die­se Regel kann auch dann grei­fen, wenn ein Unfall der Aus­lö­ser ist. Für Unfall­ereig­nis­se gilt ansons­ten kei­ne War­te­zeit, mit genau die­sen Aus­nah­men. Wenn bereits zuvor ein direk­ter Vor­ver­trag mit ver­gleich­ba­rem Schutz bestand, kann die Lauf­zeit als War­te­zeit aner­kannt wer­den, sofern der Vor­ver­trag nicht vom Vor­ver­si­che­rer gekün­digt wur­de.

Im nächs­ten Schritt soll­ten Sie den Schutz so wäh­len, wie Sie ihn spä­ter nut­zen wol­len. OP-Ver­si­che­rung ist eine kla­re Lösung, wenn es vor allem um gro­ße Ein­mal­kos­ten rund um Ein­grif­fe geht. Kran­ken­ver­si­che­rung ist die brei­te­re Vari­an­te, wenn Sie auch Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te im All­tag mit absi­chern möch­ten, je nach gewähl­ter Tarif­stu­fe. Ach­ten Sie dabei nicht nur auf den Bei­trag, son­dern auf die Gren­zen, die im Ernst­fall zäh­len, also Ver­si­che­rungs­sum­me, ver­ein­bar­ter GOT-Rah­men und die Dau­er der erstat­tungs­fä­hi­gen Nach­be­hand­lung.

Auch die Selbst­be­tei­li­gung soll­ten Sie rea­lis­tisch ein­ord­nen. Wenn eine Selbst­be­tei­li­gung ver­ein­bart ist, wird sie pro Rech­nungs­ein­rei­chung berück­sich­tigt, Rech­nun­gen eines Kalen­der­tags wer­den zusam­men­ge­fasst. Das kann den Monats­bei­trag spür­bar sen­ken, bedeu­tet aber Eigen­an­teil, sobald Leis­tun­gen ein­ge­reicht wer­den. Je nach Bedarf kön­nen zusätz­li­che Bau­stei­ne sinn­voll sein, zum Bei­spiel Vor­sor­ge­leis­tun­gen oder der SOS-Schutz, wenn die­se in der Poli­ce ver­ein­bart sind.

Zum Schluss lohnt ein Blick auf die Ver­trags­lo­gik. Kün­di­gun­gen sind mit kur­zer Frist zum Monats­en­de mög­lich. In den Rund­um-Plus-Tari­fen ist zudem ein Ver­zicht auf die Kün­di­gung nach einem Ver­si­che­rungs­fall vor­ge­se­hen. Die­ser Ver­zicht gilt nach Ablauf der beson­de­ren War­te­zeit. Das ist für vie­le ein rele­van­ter Punkt, weil es die Plan­bar­keit nach einem Leis­tungs­fall erhöht.

Prüf-Check­lis­te vor dem Abschluss

  • Passt die Pro­dukt­wahl, OP-Ver­si­che­rung oder Kran­ken­ver­si­che­rung

  • Liegt Ihre Kat­ze inner­halb der Ein­tritts­al­ters­gren­zen

  • Sind Vor­er­kran­kun­gen, lau­fen­de oder ange­ra­te­ne Behand­lun­gen ein The­ma

  • Sind War­te­zei­ten ein­kal­ku­liert, 30 Tage all­ge­mein und 6 Mona­te für bestimm­te Erkran­kun­gen und OPs

  • Wel­che Ver­si­che­rungs­sum­me, wel­cher GOT-Rah­men und wel­che Nach­be­hand­lungs­zeit sind ver­ein­bart

  • Ist eine Selbst­be­tei­li­gung sinn­voll und trag­bar

  • Sind optio­na­le Bau­stei­ne wie Vor­sor­ge oder SOS-Schutz gewünscht

  • Ist im Rund­um Plus der Kün­di­gungs­ver­zicht nach Ver­si­che­rungs­fall für Sie wich­tig

Zusam­men­fas­sung

Die Cle­os Kat­zen­ver­si­che­rung bie­tet zwei Absi­che­rungs­we­ge: eine Kat­zen OP Ver­si­che­rung für Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve der ver­ein­bar­ten Vor und Nach­be­hand­lun­gen sowie eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung, die je nach Tarif auch Behand­lun­gen bei Krank­heit oder Unfall, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Ope­ra­tio­nen abde­cken kann. Bei­de Vari­an­ten gibt es in drei Tarif­stu­fen, sodass Sie den Schutz an Bud­get und Bedarf anpas­sen kön­nen. Ent­schei­dend sind dabei die ver­ein­bar­te Ver­si­che­rungs­sum­me, der GOT Rah­men, War­te­zei­ten und eine mög­li­che Selbst­be­tei­li­gung.

Wich­tig vor dem Abschluss: Es gel­ten Ein­tritts­al­ters­gren­zen, War­te­zei­ten und Aus­schlüs­se für bekann­te Vor­er­kran­kun­gen sowie bereits ange­ra­te­ne oder begon­ne­ne Behand­lun­gen. In den Rund­um Plus Tari­fen ist ein Ver­zicht auf die Kün­di­gung nach einem Ver­si­che­rungs­fall vor­ge­se­hen, nach Ablauf der beson­de­ren War­te­zeit. Wer die­se Punk­te sau­ber prüft und den Bei­trag berech­net, fin­det meist schnell her­aus, ob OP Schutz reicht oder ob die brei­te­re Kran­ken­ver­si­che­rung bes­ser zur eige­nen Kat­ze passt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Lohnt sich Cle­os für älte­re Kat­zen?

Das hängt vor allem am Ein­tritts­al­ter: Die Kran­ken­ver­si­che­rung ist bis zum 7. Geburts­tag abschließ­bar, die OP-Ver­si­che­rung bis zum 9. Geburts­tag. Wenn Ihre Kat­ze die­se Gren­zen über­schrit­ten hat, ist ein Neu­ab­schluss nicht mehr mög­lich.

Wenn Ihre Kat­ze noch inner­halb des Ein­tritts­al­ters liegt, kann ein frü­her Abschluss sinn­voll sein, weil spä­te­re Beschwer­den und Dia­gno­sen sonst schnell zum Pro­blem wer­den. Dazu kommt: Der Bei­trag steigt bei Cle­os alters­be­dingt jähr­lich pau­schal an, das soll­te in Ihre Pla­nung ein­flie­ßen.

Für die Erstat­tung brau­chen Sie eine sau­be­re, nach­voll­zieh­ba­re Tier­arzt­rech­nung. Typi­scher­wei­se soll­ten vor­han­den sein:

  • Name und Anschrift des Tier­arz­tes oder der Tier­kli­nik

  • Name der Hal­te­rin oder des Hal­ters und ein­deu­ti­ge Zuord­nung zur Kat­ze

  • Datum, Dia­gno­se, Behand­lung, ggf. Medi­ka­men­te

  • Abge­rech­ne­te Gebüh­ren nach GOT und die Gesamt­sum­me

  • Zah­lungs­nach­weis, wenn erfor­der­lich

Je kla­rer die Unter­la­gen, des­to schnel­ler lässt sich der Leis­tungs­fall bear­bei­ten. Die Ein­rei­chung erfolgt digi­tal über das Cle­os-Kun­den­por­tal. Eine Kos­ten­er­stat­tung erfolgt nach Prü­fung durch den Ver­si­che­rer.

Ja, es gibt Gesund­heits­fra­gen. Bekann­te Vor­er­kran­kun­gen, lau­fen­de Behand­lun­gen oder bereits ange­ra­te­ne Maß­nah­men kön­nen dazu füh­ren, dass ein Antrag abge­lehnt wird.

Wich­tig ist dabei vor allem die Ehr­lich­keit: Wenn spä­ter her­aus­kommt, dass Anga­ben gefehlt haben, kann das bis zum Ver­lust des Ver­si­che­rungs­schut­zes füh­ren. Wenn etwas unklar ist, hel­fen aktu­el­le tier­ärzt­li­che Unter­la­gen, den Gesund­heits­zu­stand sau­ber zu doku­men­tie­ren.

Nicht alles ist auto­ma­tisch ver­si­chert. Typi­sche Gren­zen sind:

  • Behand­lun­gen, die in War­te­zei­ten fal­len

  • Fol­gen von Krank­hei­ten oder Män­geln, die bei Abschluss bereits bekannt waren oder vor Ablauf der War­te­zeit auf­tre­ten

  • Vor­sor­ge oder frei­wil­li­ge Unter­su­chun­gen und pro­phy­lak­ti­sche Ein­grif­fe, wenn sie nicht aus­drück­lich zusätz­lich ver­si­chert sind

  • Leis­tun­gen ohne medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit

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