Schip­per­ke: klei­ner Wäch­ter mit gro­ßem Selbst­be­wusst­sein

Wesen, Erzie­hung, Pfle­ge und Gesund­heit auf den Punkt.

Schipperke mit schwarzem Fell steht aufmerksam im grünen Gras

Schip­per­ke im All­tag: Passt der klei­ne Wach­hund zu Ihnen?

Der Schip­per­ke ist klein, schnell im Kopf und im Zwei­fel sofort „an“, wenn drau­ßen etwas pas­siert. Vie­le mögen genau das: ein Hund, der auf­merk­sam ist, dicht bei sei­nen Men­schen bleibt und Besuch oder Geräu­sche nicht ein­fach igno­riert. Im All­tag kippt die­ser Vor­teil aber, wenn das Mel­den zur Dau­er­be­schal­lung wird. Des­halb lohnt direkt am Anfang eine ehr­li­che Fra­ge: Kön­nen Sie einem wach­sa­men Hund kla­re Regeln geben, Ruhe trai­nie­ren und trotz­dem genug Beschäf­ti­gung anbie­ten? Dann kann der Schip­per­ke auch in einer Woh­nung gut funk­tio­nie­ren, solan­ge Bewe­gung, Kopf­ar­beit und ein sau­be­rer Ablauf zu Hau­se stim­men.

Gesund­heit­lich gilt: Vie­le Schip­per­kes wir­ken robust, trotz­dem gibt es ein paar The­men, die Sie nicht erst ange­hen soll­ten, wenn die ers­ten Sym­pto­me da sind. Bei klei­nen, agi­len Hun­den spie­len Knie und Hüf­te eine Rol­le, dazu kommt bei die­ser Ras­se eine sel­te­ne, aber sehr erns­te Erb­krank­heit, für die es gene­ti­sche Tests gibt. Wer das vor dem Kauf klärt und spä­ter früh reagiert, spart oft nicht nur Geld, son­dern vor allem Leid und lan­ge Behand­lungs­we­ge.

Inhalts­ver­zeich­nis
Schipperke mit schwarzem Fell läuft durch Wasser und spritzt beim Spielen

Steck­brief: Schip­per­ke

Ursprung, Auf­ga­ben und war­um der Schip­per­ke so wach­sam ist

Geschich­te und Her­kunft des Schip­per­ke

Der Schip­per­ke kommt aus Bel­gi­en und war von Beginn an ein Hund mit Job. Wer sei­ne Geschich­te ver­steht, ver­steht auch sein Selbst­be­wusst­sein, sei­ne Wach­sam­keit und war­um er im All­tag gern die Kon­trol­le über­nimmt.

Die Wur­zeln lie­gen in Flan­dern, also im nie­der­län­disch­spra­chi­gen Teil Bel­gi­ens. Über vie­le Gene­ra­tio­nen wur­de ein klei­ner, schwar­zer Arbeits­hund gebraucht, der Haus, Hof und Lager zuver­läs­sig mel­det und gleich­zei­tig Unge­zie­fer fern­hält. In die­ser Rol­le war er prak­tisch: klein genug für enge Gän­ge und Boo­te, schnell genug für Mäu­se und Rat­ten, mutig genug, um sich nicht beein­dru­cken zu las­sen. Genau dar­aus erklärt sich bis heu­te das typi­sche Paket aus Auf­merk­sam­keit, Tem­po im Kopf und dem Drang, alles im Blick zu behal­ten.

Span­nend ist auch der Name. Im Flä­mi­schen wird „Schip­per­ke“ häu­fig mit „klei­ner Kapi­tän“ oder „klei­ner Boots­mann“ ver­bun­den, was gut zu sei­nem Ruf als Wäch­ter rund um Docks und Was­ser­we­ge passt. Sprach­lich gibt es aber noch eine zwei­te plau­si­ble Spur: In Tei­len Bel­gi­ens wur­de ein Wort ver­wen­det, das eher in Rich­tung „Schä­fer“ zeigt, was die Nähe zu den frü­he­ren bel­gi­schen Hüte und Wach­hund­ty­pen erklärt. Für Sie als Hal­ter ist die Fein­heit zweit­ran­gig, die Bot­schaft bleibt: Es ist ein klei­ner Hund mit gro­ßem Auf­ga­ben­ver­ständ­nis, nicht nur ein hüb­scher Beglei­ter.

Der Schritt zur klar defi­nier­ten Hun­de­ras­se kam ver­gleichs­wei­se spät. Ende des 19. Jahr­hun­derts tauch­te der Schip­per­ke auf Aus­stel­lun­gen sicht­bar auf, kurz danach wur­de ein Ras­se­club gegrün­det und ein Stan­dard fest­ge­legt. Ein zusätz­li­cher Schub kam durch den Hof, als Köni­gin Marie Hen­ri­et­te sich für die Ras­se begeis­ter­te. In die­ser Pha­se ver­brei­te­te sich der Schip­per­ke auch außer­halb Bel­gi­ens, unter ande­rem Rich­tung Groß­bri­tan­ni­en und USA.

Die­se Her­kunft ist mehr als His­to­rie, sie ist All­tag. Ein Hund, der über lan­ge Zeit als Mel­der, Wäch­ter und Rat­ten­fän­ger funk­tio­nie­ren muss­te, bringt Natur­ta­lent fürs Beob­ach­ten, Alar­mie­ren und eigen­stän­di­ges Han­deln mit. Des­halb klappt das Zusam­men­le­ben beson­ders gut, wenn Sie ihm von Anfang an kla­re Regeln geben: Was ist ein ech­tes Signal, was ist nur „Kom­men­tar“, wann ist Ruhe, wie läuft Besuch. Dann bleibt der Schip­per­ke das, was ihn aus­macht: klein, wach, cle­ver und in den rich­ti­gen Bah­nen sehr ange­nehm.

So wird aus Wach­sam­keit ein ent­spann­ter All­tag

Hal­tung und Erzie­hung des Schip­per­ke

Der Schip­per­ke ist klein, aber geis­tig schnell und sehr auf­merk­sam. Damit er nicht dau­er­haft „Dienst“ schiebt, braucht er Struk­tur, kla­re Regeln und Trai­ning, das Ruhe genau­so belohnt wie Action.

Ein Schip­per­ke funk­tio­niert am bes­ten, wenn der All­tag plan­bar ist. Fes­te Abläu­fe für Spa­zier­gang, Füt­te­rung, Spiel und Ruhe hel­fen mehr als stän­di­ges „Bespa­ßen“. Ent­schei­dend ist ein sau­be­rer Ruhe­platz, an dem der Hund wirk­lich abschal­ten darf, ohne dass dau­ernd jemand über ihn drü­ber­greift. In Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern lohnt ein kon­se­quen­tes Manage­ment von Geräu­schen im Trep­pen­haus: Sicht­schutz an der Tür, kur­ze Wege zum Brief­kas­ten, kla­re Regeln am Fens­ter. Je weni­ger der Hund stän­dig „kon­trol­lie­ren“ muss, des­to lei­ser wird er.

Erzie­hung heißt beim Schip­per­ke vor allem: Mel­den steu­ern. Er wird von sich aus anzei­gen, wenn etwas pas­siert. Das Ziel ist nicht, das kom­plett abzu­schal­ten, son­dern es in ein kur­zes Signal zu brin­gen. Prak­tisch klappt das über zwei Bau­stei­ne: ein ver­läss­li­ches „Dan­ke, reicht“ als Abbruch­si­gnal und ein Ritu­al an der Haus­tür. Besu­cher wer­den nicht „abge­fer­tigt“, son­dern ruhig ange­kün­digt, der Hund geht auf sei­nen Platz, Sie öff­nen die Tür, erst dann darf er kon­trol­liert begrü­ßen. So lernt er: Sie ent­schei­den, wer rein darf, er muss das nicht regeln. Das redu­ziert Stress und ver­hin­dert, dass Besuch zur Dau­er­bau­stel­le wird.

Drau­ßen zählt ein guter Grund­ge­hor­sam mit Fokus auf Rück­ruf und Lei­nen­füh­rung. Vie­le Schip­per­kes sind flink, neu­gie­rig und haben einen aus­ge­präg­ten Jagd­mo­dus für Klein­tie­re. Des­halb soll­te Rück­ruf nicht erst geübt wer­den, wenn der Hund schon „auf Sen­dung“ ist. Bes­ser sind kur­ze, häu­fi­ge Trai­nings­mo­men­te, Beloh­nung mit rich­tig gutem Wert und kla­re Regeln, wann Frei­lauf mög­lich ist. Dazu kommt Sozia­li­sie­rung: Begeg­nun­gen mit Hun­den, Men­schen und Rei­zen soll­ten früh und ruhig auf­ge­baut wer­den. Der Hund muss nicht jeden mögen, aber er soll­te ler­nen, neu­tral zu blei­ben.

Die bes­te Hal­tung ist eine Mischung aus Bewe­gung und Kopf­ar­beit. Ein Schip­per­ke ist kein Mara­thon­läu­fer, aber er will täg­lich Auf­ga­ben: Such­spie­le, klei­ne Tricks, Impuls­kon­trol­le, kur­ze Trai­nings­run­den und Spa­zier­gän­ge mit Schnüf­fel­an­teil. Häu­fi­ge Feh­ler sind zu viel Ball­wer­fen, zu wenig Ruhe und inkon­se­quen­te Regeln, heu­te darf er ans Fens­ter, mor­gen nicht. Wenn Sie klar blei­ben, fair trai­nie­ren und Ruhe aktiv auf­bau­en, wird der Schip­per­ke ein wacher, sehr loya­ler Beglei­ter, der auch in einer Woh­nung gut klar­kommt.

Tem­pe­ra­ment, Wach­trieb und was das im All­tag bedeu­tet

Cha­rak­ter des Schip­per­ke

Der Schip­per­ke ist ein klei­ner Wach­hund mit sehr wachem Kopf. Er beob­ach­tet viel, reagiert schnell auf Ver­än­de­run­gen und mel­det zuver­läs­sig, wenn ihm etwas auf­fällt. Dabei wirkt er oft neu­gie­rig, leb­haft und ein biss­chen schel­misch, aber sel­ten gleich­gül­tig. Wer einen Hund sucht, der „ein­fach so mit­läuft“, wird mit einem Schip­per­ke meist nicht glück­lich.

Typisch ist eine enge Bin­dung an die eige­nen Men­schen. Gegen­über Frem­den bleibt er häu­fig reser­viert, ohne auto­ma­tisch freund­lich auf jeden zuzu­ge­hen. Das kann ange­nehm sein, weil er nicht jeden anspringt oder dau­ernd Kon­takt sucht. Es kann aber auch kip­pen, wenn Besuch, Paket­bo­ten oder Geräu­sche im Haus stän­dig Alarm aus­lö­sen. Dann wird aus Wach­sam­keit schnell Dau­er­an­span­nung und genau da braucht der Hund Füh­rung und kla­re Regeln.

Im Trai­ning zeigt der Schip­per­ke zwei Sei­ten: Er lernt schnell, wenn es sich für ihn lohnt, denkt aber gern selbst mit und tes­tet Gren­zen. Er ist aktiv, aus­dau­ernd und dau­er­haft „inter­es­siert“, was gut zu Men­schen passt, die gern üben, beschäf­ti­gen und kon­se­quent blei­ben. Fehlt die Aus­las­tung oder die Struk­tur, zei­gen vie­le Schip­per­kes ihr Pro­gramm über Bel­len, Ner­vo­si­tät oder über­dreh­tes Ver­hal­ten.

Stär­ken

Schwä­chen

Klein, kom­pakt und mit mar­kan­ter „Mäh­ne“ sofort erkenn­bar

Kör­per­li­che Merk­ma­le des Schip­per­ke

Der Schip­per­ke ist kein zier­li­cher Schoß­hund, son­dern ein kom­pak­ter Arbeits­hund im Klein­for­mat. Sein Kör­per­bau und sein Fell erklä­ren, war­um er so wet­ter­fest wirkt und im Pro­fil eine sehr eige­ne Sil­hou­et­te hat.

Typisch ist ein qua­dra­ti­sches, gedrun­ge­nes For­mat mit kräf­ti­gem Rumpf und fei­ne­rem Kno­chen­bau. Der Kopf wirkt keil­för­mig, die Ste­h­oh­ren ste­hen auf­merk­sam, die Augen sind man­del­för­mig und dun­kel, ins­ge­samt ent­steht die­ser „wach­sa­me“ Aus­druck, den vie­le an der Ras­se mögen. Beim Gewicht bewegt sich der Schip­per­ke im Bereich 3 bis 9 kg, oft liegt der idea­le Bereich im Mit­tel­feld, weil dann Agi­li­tät und Sub­stanz zusam­men­pas­sen.

Das auf­fäl­ligs­te Merk­mal ist das dich­te Dop­pel­fell: oben gera­de, reich­lich und eher hart, dar­un­ter eine wei­che, dich­te Unter­wol­le. Das Fell ist am Kör­per rela­tiv kurz anlie­gend, am Hals und an der Brust deut­lich län­ger und abste­hend, dadurch ent­ste­hen Kra­gen, Mäh­ne und Brust­fran­se sowie die typi­schen „Hosen“ an den Hin­ter­läu­fen. Bei Rüden ist die­se „Löwen­op­tik“ meist stär­ker aus­ge­prägt, bei Hün­din­nen oft etwas dezen­ter. Prak­tisch heißt das für Sie: Der Hund ist sehr gut gegen Wet­ter geschützt, dafür muss man wäh­rend des Fell­wech­sels kon­se­quent bürs­ten, sonst lan­det die Unter­wol­le über­all.

Farb­lich ist der Schip­per­ke ras­se­ty­pisch schwarz. Die Unter­wol­le kann dun­kel­grau sein, solan­ge sie vom Deck­haar kom­plett ver­deckt bleibt. Ein leich­tes Ergrau­en am Fang im Alter gilt als nor­mal.

Beim Schwanz gibt es meh­re­re natür­li­che Vari­an­ten: Man­che Hun­de kom­men voll­stän­dig schwanz­los zur Welt oder mit kur­zem Stum­mel­schwanz. Ein nor­mal lan­ger Schwanz kann im Stand hän­gen und in der Bewe­gung hoch­ge­tra­gen wer­den, auch ein­ge­rollt über dem Rücken ist mög­lich. Ent­schei­dend ist, dass das Gesamt­bild stim­mig bleibt und der Hund sich frei und sau­ber bewegt.

Tier­arzt­kos­ten beim Schip­per­ke plan­bar hal­ten

Wel­che Absi­che­rung für Ihren Schip­per­ke sinn­voll ist

Der Schip­per­ke ist klein, aber gesund­heit­li­che The­men kön­nen trotz­dem schnell teu­er wer­den. Mit der pas­sen­den Absi­che­rung ent­schei­den Sie im Ernst­fall nach Bauch­ge­fühl, nicht nach Kon­to­aus­zug.

Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen oft schlei­chend. Nicht nur durch eine OP, son­dern durch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kon­troll­ter­mi­ne und wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen. Bei klei­nen, sehr akti­ven Hun­den kön­nen Knie, Zäh­ne, Haut und Ohren ech­te Kos­ten­trei­ber wer­den, weil aus einem „klei­nen Pro­blem“ schnell meh­re­re Ter­mi­ne wer­den. Dazu kommt: Bild­ge­bung und Nar­ko­se sind unab­hän­gig von der Grö­ße des Hun­des häu­fig ein grö­ße­rer Rech­nungs­block.

Wenn Sie das brei­te Kos­ten­ri­si­ko abfe­dern möch­ten, ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung meist die nahe­lie­gends­te Lösung. Sie kann je nach Tarif ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und The­ra­pien abde­cken und häu­fig auch Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve Vor und Nach­be­hand­lung. Beim Schip­per­ke lohnt es sich, auf aus­rei­chend hohe Jah­res­leis­tung, sau­be­re Rege­lun­gen für Dia­gnos­tik und eine sinn­vol­le Selbst­be­tei­li­gung zu ach­ten, damit die Poli­ce nicht nur für „Klein­kram“, son­dern auch bei teu­ren Befun­den trägt.

Wenn Sie vor allem hohe Ein­zel­rech­nun­gen absi­chern möch­ten, passt eine Hun­de OP Ver­si­che­rung oft bes­ser. Sie kon­zen­triert sich auf den OP Fall und über­nimmt typi­scher­wei­se auch Vor­un­ter­su­chun­gen und Nach­sor­ge, je nach Tarif. Das ist sinn­voll, wenn Sie lau­fen­de Rech­nun­gen bewusst selbst tra­gen, aber nicht ris­kie­ren möch­ten, dass eine Ope­ra­ti­on zur finan­zi­el­len Belas­tungs­pro­be wird. Ach­ten Sie auf War­te­zei­ten und dar­auf, wie mit bereits bestehen­den Beschwer­den umge­gan­gen wird.

Par­al­lel gehört die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht zur Basis. Sie schützt, wenn Ihr Hund Per­so­nen, Sachen oder Ver­mö­gen schä­digt. Auch klei­ne Hun­de kön­nen teu­re Schä­den ver­ur­sa­chen, zum Bei­spiel durch einen Sturz an der Lei­ne oder einen Scha­den in einer frem­den Woh­nung. In meh­re­ren Bun­des­län­dern ist die Haft­pflicht Pflicht oder wird prak­tisch vor­aus­ge­setzt.

Für die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung sind Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Leis­tungs­sie­ger und Cle­os Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung als Preis Leis­tungs Emp­feh­lung eine star­ke Vor­auswahl. Wel­che Vari­an­te bes­ser passt, hängt am Ende vor allem davon ab, wie alt Ihr Hund ist, wie viel Sie selbst tra­gen möch­ten und ob Ihnen maxi­ma­le Leis­tung oder ein sehr run­des Preis Leis­tungs Ver­hält­nis wich­ti­ger ist.

Tierarzt untersucht einen Labrador auf dem Behandlungstisch, Mutter und Kind stehen daneben in einer hellen Tierarztpraxis
Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung passt, wenn Sie lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten über das Jahr abfe­dern möch­ten. Sie kann Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und häu­fig auch Ope­ra­tio­nen abde­cken. Das hilft beson­ders, wenn aus einem Befund meh­re­re Ter­mi­ne wer­den. Ach­ten Sie auf eine Jah­res­leis­tung, die auch bei teu­ren Dia­gno­sen reicht. Eine pas­sen­de Selbst­be­tei­li­gung hält Bei­trag und Erstat­tung im Gleich­ge­wicht.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund einen Scha­den ver­ur­sacht. Das betrifft Per­so­nen, Sachen und Ver­mö­gens­schä­den. Gera­de bei All­tags­un­fäl­len kön­nen schnell hohe For­de­run­gen ent­ste­hen. Wich­tig sind eine hohe Deckungs­sum­me und Leis­tun­gen, die typi­sche Situa­tio­nen abde­cken. Je nach Wohn­ort kann die Haft­pflicht ver­pflich­tend sein. Spä­tes­tens mit Hund gehört sie als Basis dazu.

Tierärztin untersucht einen Schäferhund auf dem Behandlungstisch, eine Person hält das Tier, moderne Tierklinik im Hintergrund
Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Eine Hun­de OP Ver­si­che­rung ist sinn­voll, wenn Sie das OP Risi­ko absi­chern möch­ten. Sie greift bei medi­zi­nisch not­wen­di­gen Ope­ra­tio­nen und über­nimmt je nach Tarif auch Vor und Nach­be­hand­lung. Das ist hilf­reich, weil Kos­ten oft rund um die OP ent­ste­hen, nicht nur im OP Saal. Wenn Sie Rou­ti­ne­kos­ten selbst tra­gen, ist das oft die pas­sen­de Lösung. Ach­ten Sie auf War­te­zei­ten und kla­re Aus­schlüs­se.

Dop­pel­fell rich­tig pfle­gen, damit Haut und Woh­nung ruhig blei­ben

Pfle­ge beim Schip­per­ke

Der Schip­per­ke wirkt pfle­ge­leicht, ist es aber nur, wenn Sie sein Dop­pel­fell ernst neh­men. Der größ­te Auf­wand ent­steht nicht durch Schmutz, son­dern durch Unter­wol­le und Fell­wech­sel.

Das Fell besteht aus Deck­haar und dich­ter Unter­wol­le. Im Nor­mal­be­trieb reicht meist ein fes­ter Rhyth­mus mit Bürs­ten ein bis zwei Mal pro Woche. Ziel ist nicht „glän­zen“, son­dern lose Unter­wol­le raus­zu­be­kom­men, bevor sie sich im Kra­gen und an den Hin­ter­läu­fen staut. Ein Kamm für die dich­ten Par­tien und eine Bürs­te, die Unter­wol­le erreicht, sind hier prak­ti­scher als ein wei­cher Strei­chel­hand­schuh.

In den Fell­wech­sel­pha­sen wird es inten­si­ver. Dann kann täg­li­ches kur­zes Bürs­ten sinn­voll sein, sonst ver­teilt sich die Unter­wol­le im gan­zen Haus­halt und das Fell filzt schnel­ler, vor allem hin­ter den Ohren, am Hals­kra­gen und an den „Hosen“. Ach­ten Sie dabei auf die Haut: Wenn sie gerö­tet ist oder der Hund emp­find­lich reagiert, lie­ber kür­zer bürs­ten, dafür häu­fi­ger. Har­tes Rup­fen bringt kei­nen Vor­teil, es macht das The­ma nur unan­ge­nehm.

Baden ist sel­ten nötig. Wenn es doch sein muss, dann mit mil­dem Hun­de­sham­poo, gründ­lich aus­spü­len und kom­plett trock­nen, auch in der Unter­wol­le. Feuch­te Unter­wol­le kann die Haut rei­zen und Geruch för­dern. Bei nor­ma­ler Ver­schmut­zung reicht oft kla­res Was­ser an Pfo­ten und Bauch, danach tro­cken­rei­ben.

Zur Pfle­ge gehört die Rou­ti­ne­kon­trol­le. Ohren ein­mal pro Woche anse­hen, gera­de wenn Ihr Hund viel im hohen Gras unter­wegs ist. Zäh­ne und Zahn­fleisch im Blick behal­ten, weil Zahn­be­lag bei klei­nen Hun­den schnell zum Pro­blem wer­den kann. Kral­len regel­mä­ßig prü­fen, vie­le Schip­per­kes nut­zen sie nicht gleich­mä­ßig ab. Wenn Sie die­se Punk­te fest in Ihren Wochen­ab­lauf packen, bleibt Pfle­ge über­schau­bar und Sie mer­ken Ver­än­de­run­gen früh.

Gesund­heit im Blick behal­ten, bevor es teu­er oder akut wird

Häu­fi­ge und ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten beim Schip­per­ke

Der Schip­per­ke gilt als robus­ter, klei­ner Arbeits­hund. Trotz­dem gibt es ein paar ras­se­ty­pi­sche The­men, bei denen frü­hes Erken­nen und sau­be­re Vor­sor­ge den größ­ten Unter­schied machen. Beson­ders wich­tig sind ortho­pä­di­sche Pro­ble­me bei jun­gen Hun­den, neu­ro­lo­gi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten, Augen­krank­hei­ten und ein­zel­ne gene­ti­sche Risi­ken, die sich vor dem Kauf prü­fen las­sen.

Knie und Hüf­te (Patell­a­lu­xa­ti­on, Legg Cal­vé Per­thes)

Wenn Ihr Hund beim Lau­fen plötz­lich „hüpft“, kurz ein Bein ent­las­tet oder nach Spiel und Trep­pen stei­fer wirkt, steckt manch­mal das Knie dahin­ter. Bei jun­gen Schip­per­kes kann zusätz­lich die Hüf­te betrof­fen sein, mit Schmer­zen und Lahm­heit schon im ers­ten Lebens­jahr. Eine frü­he Abklä­rung spart oft Mona­te an Schon­hal­tung und Fol­ge­schä­den. Je nach Schwe­re rei­chen Auf­bau, Schmerz­the­ra­pie und Gewichts­ma­nage­ment, in man­chen Fäl­len ist eine OP sinn­voll.

Epi­lep­sie (Krampf­an­fäl­le)

Krampf­an­fäl­le wir­ken dra­ma­tisch, sind aber nicht auto­ma­tisch ein Todes­ur­teil. Wich­tig ist die Abklä­rung, ob ein Anfall durch eine Ursa­che wie Stoff­wech­sel­pro­ble­me, Gift oder Ent­zün­dung aus­ge­löst wur­de oder ob eine Form von Epi­lep­sie vor­liegt. Doku­men­tie­ren Sie Zeit­punkt, Dau­er und Ablauf und las­sen Sie Blut­wer­te prü­fen, bevor Medi­ka­men­te ein­ge­stellt wer­den. Für die Ras­se ist Epi­lep­sie als The­ma bekannt, ein ver­läss­li­cher Gen­test steht dafür nicht zur Ver­fü­gung.

MPS IIIB (San­fi­lip­po, neu­ro­lo­gi­sche Spei­cher­krank­heit)

Die­se Erb­krank­heit ist sel­ten, aber ernst. Betrof­fe­ne Hun­de ent­wi­ckeln meist ab etwa zwei Jah­ren schlei­chen­de neu­ro­lo­gi­sche Pro­ble­me wie Zit­tern, Koor­di­na­ti­ons­stö­run­gen und zuneh­men­de Unsi­cher­heit im Gang. Der Ver­lauf ist pro­gres­siv, eine hei­len­de The­ra­pie gibt es nicht. Der ent­schei­den­de Punkt: Das Risi­ko lässt sich über DNA Tests in der Zucht stark redu­zie­ren, des­halb lohnt sich vor dem Kauf die Nach­fra­ge nach nach­weis­ba­ren Test­ergeb­nis­sen der Eltern­tie­re.

Augen (PRA, Kata­rakt)

Augen­krank­hei­ten fal­len oft erst spät auf, weil Hun­de Seh­schwä­che gut kom­pen­sie­ren. Typisch ist zunächst Unsi­cher­heit im Dun­keln, spä­ter auch bei Däm­me­rung oder im unbe­kann­ten Gelän­de. Pro­gres­si­ve Reti­na­atro­phie führt schritt­wei­se bis zur Erblin­dung, eine ursäch­li­che Behand­lung gibt es nicht. Regel­mä­ßi­ge Augen­checks und, falls vor­han­den, Zucht­tests sind der sinn­volls­te Hebel, damit Sie Risi­ken früh erken­nen und den All­tag recht­zei­tig anpas­sen kön­nen.

Blut­ge­rin­nung (von Wil­le­brand Typ 1)

Bei einer Blut­ge­rin­nungs­stö­rung kann eine ansons­ten klei­ne Sache plötz­lich zum Pro­blem wer­den, etwa Zahn­wech­sel, eine Schnitt­ver­let­zung oder ein Ein­griff wie Zahn­stein­ent­fer­nung oder Kas­tra­ti­on. Man­che Hun­de zei­gen lan­ge gar nichts, ande­re blu­ten nach Ver­let­zun­gen oder Ope­ra­tio­nen deut­lich län­ger. Wenn in der Linie das The­ma bekannt ist, kann eine Tes­tung vor Ein­grif­fen und in der Zucht viel Sicher­heit geben, auch für den Tier­arzt­plan im Not­fall.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Schip­per­ke, klar beant­wor­tet

Schip­per­ke FAQ: Hal­tung, Gesund­heit und Kos­ten kurz geklärt

Ein Schip­per­ke ist ein klei­ner, kom­pak­ter Hund. Die Wider­rist­hö­he liegt meist bei etwa 21 bis 33 cm, das Gewicht häu­fig bei rund 5,5 bis 7,5 kg.

Ein­zel­ne Hun­de kön­nen je nach Linie und Sta­tur etwas leich­ter oder schwe­rer sein.

Die Lebens­er­war­tung liegt im Bereich von etwa 13 bis 15 Jah­ren. Wie alt ein Hund tat­säch­lich wird, hängt stark von Gewicht, Bewe­gung, Zahn­sta­tus, Vor­sor­ge und gene­ti­scher Basis ab.

Ja, das kommt häu­fig vor, weil der Schip­per­ke sehr wach­sam ist und Rei­ze schnell mel­det. Ruhi­ger wird es, wenn Sie Mel­den in ein kur­zes Signal brin­gen und danach eine kla­re Ruhe-Regel durch­set­zen, zum Bei­spiel Platz, Tür­ri­tu­al, Sicht­schutz und Beloh­nung für Stil­le. Rei­nes „Schimp­fen“ erhöht bei vie­len Hun­den eher die Erre­gung.

Ja, wenn Sie Geräu­sche, Tür­si­tua­tio­nen und Fens­ter­plät­ze aktiv mana­gen und Ruhe trai­nie­ren. Der Hund braucht täg­lich Bewe­gung und Kopf­ar­beit, sonst sucht er sich Auf­ga­ben im Haus. In Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern zählt ein sau­be­rer Ablauf bei Trep­pen­haus, Klin­gel und Besuch.

Das kann funk­tio­nie­ren, wenn Sie kon­se­quent blei­ben, Trai­ning mögen und Hil­fe anneh­men. Der Schip­per­ke lernt schnell, tes­tet Regeln aber auch gern. Ohne kla­re Struk­tur wird er oft laut, hek­tisch oder kon­trol­lie­rend.

Der Bewe­gungs­be­darf ist eher hoch für sei­ne Grö­ße. Gut pas­sen meh­re­re kür­ze­re Run­den, Such­spie­le, Trick­trai­ning und Impuls­kon­trol­le. Dau­er­haft nur „Gas­si ein­mal am Tag“ reicht den meis­ten Schip­per­kes nicht.

Es gibt eini­ge The­men, die man beim Schip­per­ke im Blick haben soll­te: ortho­pä­di­sche Pro­ble­me wie Patell­a­lu­xa­ti­on, Augen­er­kran­kun­gen und ein­zel­ne gene­ti­sche Risi­ken. Für die Ras­se sind DNA-Tests für MPS IIIB und Von-Wil­le­brand-Krank­heit Typ 1 ein wich­ti­ger Bau­stein in der Zucht.

Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung passt, wenn Sie Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und auch OP-Kos­ten plan­ba­rer hal­ten möch­ten.

Eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung passt, wenn Sie vor allem das OP-Risi­ko absi­chern und lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten eher selbst tra­gen wol­len.

Mehr Wis­sen, das im All­tag wirk­lich hilft

Ori­en­tie­rung für Hun­de­hal­ter, kom­pakt und ver­ständ­lich

Manch­mal reicht ein kur­zer Blick auf Sym­pto­me oder Ver­hal­ten, um die nächs­ten Schrit­te rich­tig ein­zu­ord­nen. In den fol­gen­den Berei­chen fin­den Sie Inhal­te, die typi­sche Fra­gen schnell klä­ren und Ihnen hel­fen, ruhi­ger zu ent­schei­den.

Brauner Hund liegt schlapp auf dem Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis, ein Arzt legt beruhigend die Hand auf ihn
Hun­de­krank­hei­ten

Hier geht es um häu­fi­ge Beschwer­den, Warn­zei­chen und typi­sche Ver­läu­fe bei Hun­den. Sie erfah­ren, wann Beob­ach­ten reicht und wann Sie bes­ser zeit­nah han­deln. Dazu kom­men Hin­wei­se, wel­che Unter­su­chun­gen oft sinn­voll sind und war­um Kos­ten manch­mal nicht durch die Behand­lung, son­dern durch Dia­gnos­tik ent­ste­hen. So kön­nen Sie Sym­pto­me bes­ser ein­ord­nen und unnö­ti­ge Umwe­ge ver­mei­den.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Hier fin­den Sie prak­ti­sche The­men rund um Erzie­hung, Ver­hal­ten und All­tag mit Hund. Es geht um Rou­ti­nen, die wirk­lich funk­tio­nie­ren, von Lei­ne bis Allein­blei­ben. Sie bekom­men kla­re Ansät­ze, wie Sie Ruhe auf­bau­en und typi­sche Kon­flik­te ver­mei­den. Das spart Stress, weil Sie Pro­ble­me früh erken­nen und gezielt lösen kön­nen.

Zusam­men­fas­sung

Der Schip­per­ke ist ein klei­ner, sehr wach­sa­mer Hund mit viel Selbst­be­wusst­sein und engem Bezug zu sei­nen Men­schen. Er passt beson­ders gut zu Hal­tern, die kla­re Regeln mögen, gern trai­nie­ren und Mel­de­ver­hal­ten in ruhi­ge Bah­nen len­ken kön­nen. Mit fes­ten Rou­ti­nen, gutem Ruhe­trai­ning und einer Mischung aus Bewe­gung und Kopf­ar­beit wird er zu einem loya­len Beglei­ter, der auch in einer Woh­nung funk­tio­nie­ren kann, wenn Geräusch­ma­nage­ment und Besuchs­si­tua­tio­nen sau­ber gere­gelt sind.

Gesund­heit­lich gilt: Vie­le Schip­per­kes wir­ken robust, den­noch gibt es The­men, die man nicht auf die leich­te Schul­ter neh­men soll­te. Knie und Hüf­te, Augen sowie neu­ro­lo­gi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten gehö­ren zu den Punk­ten, die früh auf­fal­len kön­nen und dann oft meh­re­re Ter­mi­ne und Dia­gnos­tik nach sich zie­hen. Dazu kom­men sel­te­ne gene­ti­sche Risi­ken, bei denen kla­re Nach­wei­se vor dem Kauf viel Sicher­heit geben. Wer vor­sorgt, Warn­zei­chen ernst nimmt und Kos­ten­ri­si­ken rea­lis­tisch ein­plant, schützt vor allem die Lebens­qua­li­tät des Hun­des und ver­mei­det teu­re Über­ra­schun­gen.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­che Gesund­heits­nach­wei­se soll­ten Sie beim Wel­pen­kauf ver­lan­gen?

Fra­gen Sie nach schrift­li­chen Ergeb­nis­sen zu DNA-Tests, die bei der Ras­se rele­vant sind, vor allem MPS IIIB und Von-Wil­le­brand Typ 1. Seriö­se Zuch­ten kön­nen die­se Nach­wei­se in der Regel sau­ber vor­le­gen. Das senkt das Risi­ko, dass ein Wel­pe spä­ter an ver­meid­ba­ren Erb­the­men erkrankt.

Der Schip­per­ke hat Dop­pel­fell und kann in Fell­wech­sel­pha­sen deut­lich haa­ren. Wenn Sie in die­sen Wochen häu­fi­ger bürs­ten, bleibt die Unter­wol­le bes­ser kon­trol­lier­bar und die Haut bekommt Luft. Im nor­ma­len All­tag reicht oft ein fes­ter Wochen­rhyth­mus.

Das hängt am Rück­ruf und am Umfeld. Vie­le Schip­per­kes reagie­ren stark auf Klein­tie­re und Bewe­gung, des­halb soll­te Frei­lauf erst dann kom­men, wenn Rück­ruf und Abbruch­si­gnal zuver­läs­sig sit­zen. In wild­rei­chen Gebie­ten ist Schlepp­lei­ne oft die stress­freie­re Lösung.

Sie rei­chen die Tier­arzt­rech­nung mit Dia­gno­se und Behand­lungs­da­ten ein, meist digi­tal. Je sau­be­rer die Unter­la­gen sind, des­to schnel­ler geht es. Bei grö­ße­ren Behand­lun­gen hilft es, vor­ab einen Kos­ten­plan zu holen und früh zu klä­ren, ob die Maß­nah­me als Behand­lung oder OP ein­ge­ord­net wird. Das ver­hin­dert Über­ra­schun­gen bei Selbst­be­tei­li­gung, Limits oder War­te­zei­ten.

Ähn­li­che Hun­de­ras­sen zum Schip­per­ke

Sie mögen am Schip­per­ke die Wen­dig­keit, den wachen Blick und das selbst­be­wuss­te Auf­tre­ten, sind aber noch unsi­cher, ob die­ser klei­ne „Kapi­tän“ zu Ihrem All­tag passt. Dann lohnt sich ein Ver­gleich mit Ras­sen, die eine ähn­li­che Ener­gie, einen ver­gleich­ba­ren Wach­in­stinkt oder eine ähn­li­che Optik mit­brin­gen. Die fol­gen­den Alter­na­ti­ven unter­schei­den sich im Detail, tref­fen aber oft den­sel­ben Typ klei­ner, akti­ver Hund mit kla­rer Per­sön­lich­keit.

  • Zwerg­pin­scher: Tem­pe­ra­ment­voll, mutig und sehr auf­merk­sam. Passt, wenn Sie einen klei­nen Hund mit star­kem Selbst­be­wusst­sein und viel Wach­sam­keit suchen.

  • Bel­gi­scher Schä­fer­hund: Deut­lich grö­ßer und sport­li­cher, aber mit ähn­li­cher Arbeits­freu­de und Wach­sam­keit. Sinn­voll, wenn Sie das Wesen mögen, aber mehr Hund und mehr Trai­ning wol­len.

  • Zwerg­schnau­zer: Robust, intel­li­gent und lern­freu­dig, oft mit aus­ge­präg­tem Wach­in­stinkt. Gute Wahl, wenn Sie Struk­tur und Trai­ning gern kon­se­quent umset­zen.

  • Pome­ra­ni­an (Zwerg­spitz): Spitz­ar­ti­ge Optik in klei­ner, meist fluf­fi­ger Vari­an­te. Inter­es­sant, wenn Sie den Look mögen, aber ein ande­res Tem­pe­ra­ment bevor­zu­gen.

  • Jack Rus­sell Ter­ri­er: Sehr ener­gie­ge­la­den und arbeits­freu­dig. Passt, wenn Sie einen klei­nen Hund mit viel Dri­ve und „Aben­teu­er Kopf“ möch­ten.

  • West High­land White Ter­ri­er: Cha­rak­ter­stark, wach­sam und eigen­stän­dig. Sinn­voll, wenn Sie einen klei­nen Hund mit Ter­ri­er Selbst­be­wusst­sein suchen.

  • Shet­land Sheep­dog (Shel­tie): Sehr intel­li­gent und flink, oft sen­si­bler im Wesen. Gute Opti­on, wenn Sie einen schnel­len, lern­freu­di­gen Beglei­ter möch­ten, der stär­ker auf Zusam­men­ar­beit setzt.

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