Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung: Kom­fort, Pre­mi­um, Pre­mi­um plus

Für Hund und Kat­ze. Jah­res­li­mit 2.500 €, 5.000 € oder ohne Limit. Bei­trag direkt berech­nen.

Graue Katze liegt auf einem Behandlungstisch, im Hintergrund hält eine Frau ihren Hund in der Tierarztpraxis

Wel­che OP-Kos­ten über­nimmt die Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung?

Wenn eine Ope­ra­ti­on ansteht, bleibt sel­ten Zeit für lan­ge Über­le­gun­gen. Genau dann zeigt sich, wie gut der OP-Schutz wirk­lich passt. Die Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung ist auf medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen bei Hund und Kat­ze aus­ge­legt und über­nimmt dabei nicht nur den Ein­griff selbst, son­dern auch typi­sche Kos­ten rund um die OP, etwa Nar­ko­se, Dia­gnos­tik und Vor­un­ter­su­chun­gen sowie Kli­nik­un­ter­brin­gung und Nach­sor­ge im ver­ein­bar­ten Zeit­raum. Ent­schei­dend sind die Tarif­un­ter­schie­de: Je nach Wahl gilt ein Jah­res­li­mit von 2.500 €, 5.000 € oder es gibt kei­ne fes­te Jah­res­gren­ze. Auch die Erstat­tung nach GOT und die Fra­ge, ob und wel­che Selbst­be­tei­li­gung Sie wäh­len, wirkt sich spür­bar aus.

Wich­tig ist die rich­ti­ge Erwar­tung: Eine Tier-OP-Ver­si­che­rung ist kein Voll­schutz für jede Behand­lung. Sie springt dann ein, wenn eine OP nötig wird. Wer auch Behand­lun­gen außer­halb von Ope­ra­tio­nen absi­chern möch­te, braucht eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung. Inner­halb der OP-Tari­fe kön­nen Sie den Schutz fein ein­stel­len, zum Bei­spiel über die Höhe der Erstat­tung und die pas­sen­de Selbst­be­tei­li­gung. Je nach Tarif las­sen sich zudem sinn­vol­le Extras ergän­zen, etwa ein Zahn-Bau­stein oder Tier Assis­tance. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 1 Monat, bei Unfäl­len besteht kei­ne War­te­zeit.

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Pas­sen­de Ergän­zun­gen zur OP-Absi­che­rung

Wei­te­re Han­se­Mer­kur Tier­ver­si­che­run­gen im Über­blick

Eine Tier-OP-Ver­si­che­rung ist ide­al, wenn Sie das gro­ße Kos­ten­ri­si­ko einer Ope­ra­ti­on absi­chern möch­ten. Wenn Sie dar­über hin­aus auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen im All­tag abde­cken wol­len, passt eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung als nächs­ter Schritt. Und wenn Sie einen Hund hal­ten, ist die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht die sepa­ra­te Absi­che­rung für Schä­den, die Ihr Hund ver­ur­sacht. Über die fol­gen­den Kacheln kom­men Sie direkt zu den pas­sen­den Sei­ten.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

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Drei Tari­fe, kla­re Unter­schie­de bei Bud­get und Extras

Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung: Das leis­ten Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus

Wenn eine Ope­ra­ti­on ansteht, geht es meist um drei Fra­gen: Wie hoch ist das jähr­li­che OP-Bud­get, bis zu wel­chem GOT-Satz wird erstat­tet und wie lan­ge sind Kli­nik­auf­ent­halt, Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge nach der OP mit abge­deckt. Genau hier unter­schei­den sich Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Gemein­sam haben alle Tari­fe die freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl, Tele­me­di­zin und die Mög­lich­keit zur direk­ten Abrech­nung mit dem Tier­arzt.

Der Tarif Kom­fort ist die Ein­stiegs­stu­fe mit einem fes­ten OP-Bud­get. Er eig­net sich, wenn Sie einen soli­den OP-Schutz möch­ten und mit einer kla­ren Jah­res­gren­ze pla­nen.

  • Jah­res­li­mit OP: 2.500 €

  • GOT-Erstat­tung: bis 3‑fach (Not­dienst­ge­büh­ren inklu­si­ve)

  • Medi­ka­men­te, Kli­nik, Nach­sor­ge nach OP: bis 15 Tage

  • War­te­zeit: 1 Monat, bei Unfall kei­ne

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen: nicht ver­si­chert

  • Rei­se­schutz: bis 3 Mona­te welt­weit

  • Optio­nen: Tier Assis­tance optio­nal, Zahn ist hier nicht vor­ge­se­hen

Pre­mi­um ist die pas­sen­de Wahl, wenn Sie deut­lich mehr jähr­li­ches OP-Bud­get möch­ten und Wert auf den höhe­ren GOT-Satz legen. Dazu kom­men mehr Leis­tun­gen im OP-Umfeld und prak­ti­sche Rei­se-Extras.

  • Jah­res­li­mit OP: 5.000 €

  • GOT-Erstat­tung: bis 4‑fach (Not­dienst­ge­büh­ren inklu­si­ve)

  • Medi­ka­men­te, Kli­nik, Nach­sor­ge nach OP: bis 30 Tage

  • War­te­zeit: 1 Monat, bei Unfall kei­ne

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen: beson­de­re War­te­zeit 12 Mona­te

  • Rei­se­schutz: bis 6 Mona­te welt­weit

    • Stor­no bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se nach unfall­be­ding­ter OP: bis 500 €

    • Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port bei erfor­der­li­cher OP: bis 500 €

  • Optio­nen: Zahn optio­nal, Tier Assis­tance optio­nal

Pre­mi­um plus ist die Top-Stu­fe ohne fes­te Jah­res­gren­ze. Sie ist sinn­voll, wenn Sie beim OP-Bud­get kei­ne Decke­lung möch­ten und die längs­te Nach­sor­ge absi­chern wol­len. Auch beim Aus­lands­auf­ent­halt ist der Schutz am wei­tes­ten.

  • Jah­res­li­mit OP: unbe­grenzt

  • GOT-Erstat­tung: bis 4‑fach (Not­dienst­ge­büh­ren inklu­si­ve)

  • Medi­ka­men­te, Kli­nik, Nach­sor­ge nach OP: bis 60 Tage

  • War­te­zeit: 1 Monat, bei Unfall kei­ne

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen: beson­de­re War­te­zeit 6 Mona­te

  • Rei­se­schutz: bis 12 Mona­te welt­weit

    • Stor­no bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se nach unfall­be­ding­ter OP: bis 1.000 €

    • Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port bei erfor­der­li­cher OP: bis 500 €

  • Optio­nen: Zahn optio­nal, Tier Assis­tance optio­nal

Mit den optio­na­len Bau­stei­nen kön­nen Sie den OP-Schutz gezielt erwei­tern, ohne gleich die kom­plet­te Tarif­lo­gik zu ver­än­dern. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Ihr Tier bestimm­te Bau­stel­len hat oder Sie häu­fi­ger ver­rei­sen.

Optio­na­le Bau­stei­ne

  • Zahn (optio­nal in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus): Sinn­voll, wenn Sie auch typi­sche Zahn­kos­ten rund um Extrak­tio­nen, Wur­zel­be­hand­lun­gen oder wei­te­re not­wen­di­ge Zahn­maß­nah­men absi­chern möch­ten. Im Kom­fort ist der Zahn-Bau­stein nicht vor­ge­se­hen.

  • Tier Assis­tance (optio­nal in allen Tari­fen): Ergänzt prak­ti­sche Hil­fe­leis­tun­gen, zum Bei­spiel rund um Betreu­ung und Unter­brin­gung, wenn Sie aus­fal­len oder kurz­fris­tig Unter­stüt­zung brau­chen.

Rei­se-Extras und Aus­lands­schutz (tarif­ab­hän­gig)

  • Aus­lands­auf­ent­hal­te welt­weit: je Tarif bis 3 Mona­te (Kom­fort), 6 Mona­te (Pre­mi­um) oder 12 Mona­te (Pre­mi­um plus).

  • Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se nach unfall­be­ding­ter OP: 0 € (Kom­fort), bis 500 € (Pre­mi­um), bis 1.000 € (Pre­mi­um plus).

  • Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­land bei erfor­der­li­cher OP: 0 € (Kom­fort), bis 500 € (Pre­mi­um), bis 500 € (Pre­mi­um plus).

Wenn Sie unsi­cher sind, reicht als Faust­re­gel: Zahn ist vor allem dann inter­es­sant, wenn Sie die­se Kos­ten bewusst mit absi­chern möch­ten. Rei­se-Extras sind sinn­voll, wenn Sie regel­mä­ßig mit Tier ver­rei­sen oder län­ge­re Aus­lands­auf­ent­hal­te pla­nen.

In allen Tari­fen wäh­len Sie die Selbst­be­tei­li­gung je Ope­ra­ti­on fle­xi­bel: ohne, 250 € oder 500 €. Der Abschluss ist für Hun­de und Kat­zen bis 8 Jah­re mög­lich. Wenn Sie ohne Selbst­be­tei­li­gung abschlie­ßen möch­ten, ist das bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re mög­lich. Bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E gilt ein Höchst­ein­tritts­al­ter von 3 Jah­ren. Nach dem ers­ten Ver­si­che­rungs­jahr kann der Ver­trag täg­lich gekün­digt wer­den. Zusätz­lich besteht Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall ab Ver­si­che­rungs­be­ginn und ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr ist lebens­lan­ger Ver­si­che­rungs­schutz vor­ge­se­hen.

Damit Sie wis­sen, wann der OP-Schutz wirk­lich greift

Was zählt als Tier-OP und was nicht?

Nicht jede Tier­arzt­maß­nah­me ist auto­ma­tisch eine „Ope­ra­ti­on“ im Sin­ne einer Tier-OP-Ver­si­che­rung. Ent­schei­dend ist eine kla­re OP-Defi­ni­ti­on: Ver­si­chert ist ein vete­ri­när­me­di­zi­nisch erfor­der­li­cher, chir­ur­gi­scher Ein­griff, der mit medi­zi­ni­schen Instru­men­ten am oder im Kör­per durch­ge­führt wird, um den Gesund­heits­zu­stand wie­der­her­zu­stel­len. Der Ein­griff erfolgt unter Nar­ko­se, Lokal­an­äs­the­sie, Sedie­rung oder einer Kom­bi­na­ti­on dar­aus. Zusätz­lich gilt: Die Haut und das dar­un­ter­lie­gen­de Gewe­be müs­sen mehr als punkt­för­mig durch­trennt wer­den.

Zum OP-Begriff zäh­len auch typi­sche Fäl­le, die in der Pra­xis häu­fig vor­kom­men: mini­mal­in­va­si­ve Ope­ra­ti­ons­me­tho­den mit Endo­skop sowie Wund­ver­sor­gung durch Nähen, also eine pri­mä­re oder sekun­dä­re Wund­naht. Das ist hilf­reich, weil es eine kla­re Linie zwi­schen „ech­ter OP“ und rei­ner Behand­lung zieht.

Nicht unter den OP-Begriff fal­len dage­gen Punk­tio­nen und Biop­sien. Das heißt: Die­se Maß­nah­men gel­ten für sich genom­men nicht als Ope­ra­ti­on. Gleich­zei­tig kön­nen Biop­sien und ande­re Unter­su­chun­gen im Zusam­men­hang mit einer ver­si­cher­ten OP trotz­dem rele­vant wer­den, weil vor­be­rei­ten­de Dia­gnos­tik vor einer Ope­ra­ti­on als eige­ner Kos­ten­block abge­rech­net wer­den kann. Ob etwas erstat­tet wird, hängt des­halb nicht nur am Begriff „OP“, son­dern auch dar­an, ob die Maß­nah­me im direk­ten Zusam­men­hang mit einer ver­si­cher­ten Ope­ra­ti­on steht und wie die Rech­nung posi­tio­niert ist.

Eben­falls wich­tig: Rou­ti­ne­leis­tun­gen ohne chir­ur­gi­schen Schnitt sind nor­ma­ler­wei­se kein OP-Fall. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se rei­ne Unter­su­chun­gen, Labor­wer­te, Medi­ka­men­te oder The­ra­pien, wenn kei­ne Ope­ra­ti­on vor­liegt. Auch Ein­grif­fe mit ästhe­ti­schem oder kos­me­ti­schem Cha­rak­ter sowie Maß­nah­men zur Her­stel­lung eines Ras­se­stan­dards sind nicht dafür gedacht und wer­den nicht als OP-Schutz behan­delt.

Ein häu­fi­ger Stol­per­stein sind Zahn- und Kie­fer­leis­tun­gen. Im OP-Grund­schutz sind Zahn- und Kie­fer-Ope­ra­tio­nen grund­sätz­lich nicht auto­ma­tisch ent­hal­ten. Wenn Ihnen Zahn­the­men wich­tig sind, ist das ein Punkt, den Sie über den pas­sen­den Zusatz­bau­stein lösen soll­ten, statt davon aus­zu­ge­hen, dass „OP“ auto­ma­tisch „Zahn“ umfasst.

Wenn Sie auf Num­mer sicher gehen wol­len, las­sen Sie sich vor­ab einen kur­zen Kos­ten­vor­anschlag der Pra­xis oder Kli­nik geben. Dar­aus erkennt man meist schnell, ob eine Ope­ra­ti­on im Sin­ne der Defi­ni­ti­on geplant ist, ob Nar­ko­se oder Sedie­rung vor­ge­se­hen ist und wel­che Posi­tio­nen als Dia­gnos­tik, OP und Nach­sor­ge abge­rech­net wer­den. So ver­mei­den Sie, dass der Schutz grund­sätz­lich passt, aber ein­zel­ne Rech­nungs­tei­le spä­ter nicht so behan­delt wer­den, wie Sie es erwar­ten.

Leis­tungs­um­fang im direk­ten Tarif­ver­gleich

So schützt die Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung Ihr Tier bei Ope­ra­tio­nen

Wenn bei Hund oder Kat­ze eine OP nötig wird, geht es schnell um meh­re­re Tau­send Euro. Die Tier-OP-Ver­si­che­rung über­nimmt je nach Tarif die Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen und macht das finan­zi­el­le Risi­ko plan­ba­rer.

Ver­si­chert sind chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe, bei denen Haut und dar­un­ter­lie­gen­des Gewe­be mehr als punkt­för­mig durch­trennt wer­den. Dazu zäh­len auch Wund­ver­sor­gun­gen durch Nähen sowie mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe mit Endo­skop. Prak­tisch im All­tag ist der erwei­ter­te Unfall­be­griff: Das Ver­schlu­cken von Fremd oder Schad­kör­pern und Ver­gif­tun­gen gel­ten als Unfall. Vor einer OP fal­len oft hohe Kos­ten für Dia­gnos­tik an. Hier sind Unter­su­chun­gen vor der Ope­ra­ti­on im OP-Zusam­men­hang mit abge­deckt, inklu­si­ve bild­ge­ben­der Ver­fah­ren, Labor und Biop­sie, soweit sie im Rah­men der ver­si­cher­ten OP anfal­len.

Die Unter­schie­de zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus lie­gen vor allem im jähr­li­chen OP-Bud­get, beim GOT-Satz und beim Umfang rund um die OP. Kom­fort arbei­tet mit einem Jah­res­li­mit von 2.500 € und erstat­tet bis zum 3‑fachen GOT-Satz. Pre­mi­um erhöht das Bud­get auf 5.000 € und geht bis zum 4‑fachen GOT-Satz. Pre­mi­um plus ist beim OP-Bud­get ohne fes­te Jah­res­gren­ze und erstat­tet eben­falls bis zum 4‑fachen GOT-Satz. Rund um die OP sind Medi­ka­men­te, Kli­nik­un­ter­brin­gung und Nach­sor­ge je Tarif zeit­lich mit abge­deckt, gestaf­felt über 15/30/60 Tage. Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik nach der OP sind eben­falls je Tarif zeit­lich gestaf­felt ent­hal­ten. Alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den nach der OP sind in Kom­fort nicht vor­ge­se­hen und in Pre­mi­um bzw. Pre­mi­um plus zeit­lich begrenzt ein­ge­schlos­sen. Bei Hilfs­mit­teln sowie Pro­the­sen und Implan­ta­ten sind die Leis­tun­gen in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus begrenzt mit ent­hal­ten, Kom­fort sieht die­se Punk­te nicht vor. Für bestimm­te Dia­gno­sen wie HD/ED gibt es in Kom­fort kei­nen Schutz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus leis­ten hier im ver­ein­bar­ten Rah­men.

Auch die Ver­trags­lo­gik ist wich­tig, weil sie im Ernst­fall ent­schei­det, wie „ruhig“ sich der Schutz anfühlt. Die Selbst­be­tei­li­gung ist je Ope­ra­ti­on wähl­bar: ohne, 250 € oder 500 €. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 1 Monat, bei Unfäl­len besteht kei­ne War­te­zeit. Je Tarif gibt es bei bestimm­ten Dia­gno­sen beson­de­re Regeln, hier unter­schei­den sich Pre­mi­um und Pre­mi­um plus spür­bar. Posi­tiv für die Kal­ku­la­ti­on: Der Bei­trag steigt nicht auto­ma­tisch, nur weil Ihr Tier älter wird. Beim Aus­lands­auf­ent­halt gilt Schutz je Tarif bis 3/6/12 Mona­te welt­weit, in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus kom­men Rei­se-Extras dazu, etwa Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Rei­se nach unfall­be­ding­ter OP und ein medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port bei erfor­der­li­cher OP. Ergän­zend sind Tele­me­di­zin und auf Wunsch eine direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt mög­lich.

Kom­fort, Pre­mi­um oder Pre­mi­um plus: So wäh­len Sie pas­send

Wenn Sie vor allem Klar­heit bei Bud­get und Leis­tun­gen möch­ten, hilft der Direkt­ver­gleich der wich­tigs­ten Bau­stei­ne. So sehen Sie schnell, wel­che Tarif­stu­fe zu Ihrem Tier und Ihrem Sicher­heits­be­darf passt.

Leis­tung Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung Kom­fort Pre­mi­um Pre­mi­um plus
Emp­feh­lung
All­ge­mein
Jah­res­höchstent­schä­di­gung für Ope­ra­tio­nen auf Grund von Krank­heit oder Unfall2.500 €5.000 €Unbe­grenzt
Erstat­tung von Tier­arzt­rech­nun­gen nach GOT13‑facher Satz4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren
Selbst­be­tei­li­gung (SB) je Ver­si­che­rungs­jahr
Optio­nen: ohne SB / 250,– EUR SB / 500,– EUR SB
Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2
Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl
Direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt mög­lich
Tele­me­di­zin
Leis­tun­gen
Chir­ur­gi­scher Ein­griff (Haut/Gewebe mehr als punkt­för­mig durch­trennt)
Wund­ver­sor­gung durch Nähen
Mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe (Ope­ra­tio­nen mit Endo­skop)
Erwei­ter­ter Unfall­be­griff (Verschlucken/Vergiftung)
Diagnostik/Untersuchungen vor der OP inkl. Rönt­gen, Labor und Biop­sieLetz­ter Behand­lungs- & OP-TagLetz­ter Behand­lungs- & OP-TagLetz­ter Behand­lungs- & OP-Tag
Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en15 Tage30 Tage60 Tage
Unter­brin­gung in Tier­kli­nik nach OP15 Tage30 Tage60 Tage
Nach­sor­ge: Behand­lung nach der OP (z. B. Wund­ver­sor­gung, Kon­trol­le)15 Tage30 Tage60 Tage
Ope­ra­tio­nen bei beson­de­ren Erkrankungen/Diagnosen3 (z.B. ED, HD)Nein5.000,– EUR4Unbe­grenzt
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, medi­zi­nisch indi­ziert
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, unab­hän­gig von med. Indi­ka­ti­onNeinNeinEin­ma­lig 100,– EUR
Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik nach OP15 Tage30 Tage60 Tage
Alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den nach OP (z.B. Homöo­pa­thie, Aku­punk­tur)Nein30 Tage60 Tage
Hilfs­mit­tel (z.B. Orthe­sen, Roll­stüh­le, Hals­kra­gen)Nein250,– EUR4250,– EUR4
Pro­the­sen und Implan­ta­teNein500,– EUR4500,– EUR4
Gold­aku­punk­tur, Gold(draht)implantationNeinNein
Rei­sen
Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten3 Mona­te, welt­weit6 Mona­te, welt­weit12 Mona­te, welt­weit
Erstat­tung von Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­seNein500,– EUR1.000,– EUR
Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­landNein500,– EUR500,– EUR
War­te­zei­ten
War­te­zeit bei Unfäl­lenKei­neKei­neKei­ne
All­ge­mei­ne War­te­zeit1 Monat1 Monat1 Monat
Erkrankungen/Diagnosen3 mit beson­de­rer War­te­zeitNicht ver­si­chert12 Mona­te6 Mona­te
War­te­zeit für Pro­the­sen, Implan­ta­te, Gold­aku­punk­turNicht ver­si­chert12 Mona­te12 Mona­te
Anrech­nung War­te­zei­ten bei naht­lo­ser Vor­ver­si­che­rung
Garan­tien
Sta­bi­ler Bei­trag: Kei­ne Bei­trags­er­hö­hun­gen bei stei­gen­dem Tier­al­ter
Ver­län­ger­te Wider­rufs­frist 45 Tage
Täg­li­ches Kün­di­gungs­recht ab dem 2. Ver­si­che­rungs­jahr
Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall ab Ver­si­che­rungs­be­ginn
Lebens­lan­ger Ver­si­che­rungs­schutz ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr55
Bedin­gungs-Update-Garan­tie (Inno­va­ti­ons­ga­ran­tie)
Optio­na­le Bau­stei­ne
Zahn: Zahn­ex­trak­ti­on, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Zahn­ersatz etc.NeinOptio­nalOptio­nal
Tier Assis­tance: Unter­brin­gung, Tier­be­treu­ung bei Urlaub/KrankheitOptio­nalOptio­nalOptio­nal
  1. GOT = Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te.
  2. Bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E beträgt das Höchst­ein­tritts­al­ter 3 Jah­re.
  3. Details ent­neh­men Sie bit­te den Kun­den­in­for­ma­tio­nen.
  4. Höchst­be­trag gilt für alle Ver­si­che­rungs­fäl­le wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit.
  5. In bestimm­ten Fäl­len garan­tiert die Han­se­Mer­kur ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif der Tier-OP Ver­si­che­rung mit erhöh­ter SB.

Maß­ge­bend sind die Kun­den­in­for­ma­tio­nen der Tier-OP-Ver­si­che­rung Febru­ar 2026.

Rech­nen Sie den Bei­trag ein­mal durch und stel­len Sie die Selbst­be­tei­li­gung so ein, dass sie sich für Sie gut anfühlt. Als Faust­re­gel gilt: Kom­fort passt, wenn ein kla­res OP-Bud­get reicht. Pre­mi­um ist sinn­voll, wenn Sie deut­lich mehr Reser­ve möch­ten. Pre­mi­um plus ist die Wahl, wenn Sie beim OP-Bud­get kei­ne fes­te Gren­ze wol­len und die längs­ten Zeit­räu­me rund um Nach­sor­ge und Kli­nik im Blick haben.

Ver­tie­fen­de Infos für Ihre Ent­schei­dung

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Tierärztin untersucht vorsichtig das Gebiss eines kleinen Hundes auf einem Behandlungstisch in moderner Praxis
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Bei­trags­hö­he im Über­blick: abhän­gig von Tier­art, Ras­se und Tarif­wahl

Was kos­tet die Han­se­Mer­kur Tier OP Ver­si­che­rung?

Die Bei­trags­hö­he hängt vor allem vom Pro­fil Ihres Tie­res ab. Alter, Ras­se, Tarif­stu­fe und Selbst­be­tei­li­gung bestim­men, was am Ende monat­lich auf dem Bei­trag steht. Bei Kat­zen spielt zusätz­lich oft die Hal­tungs­form eine Rol­le.

Der Bei­trag folgt einer kla­ren Logik und ist nicht „pau­schal“. Bei Hun­den wir­ken sich beson­ders Ras­se und Alter aus. Bei Kat­zen kommt häu­fig die Hal­tungs­form dazu, also ob es sich um eine Woh­nungs­kat­ze oder Frei­gän­ger han­delt. Zusätz­lich zählt die Tarif­wahl: Kom­fort ist meist der güns­ti­ge­re Ein­stieg, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus kos­ten mehr, bie­ten dafür mehr OP-Bud­get und län­ge­re Leis­tun­gen rund um die OP. Am rea­lis­tischs­ten ist es, wenn Sie den Bei­trag direkt mit den ech­ten Daten Ihres Tie­res berech­nen, statt sich auf Durch­schnitts­wer­te zu ver­las­sen.

Wie stark Ras­se und Tarif wir­ken kön­nen, zei­gen typi­sche Bei­spie­le im 1. Lebens­jahr mit Selbst­be­tei­li­gung. Für Pudel oder Bea­gle lie­gen die Monats­bei­trä­ge je nach Tarif bei 8,27 € (Kom­fort), 15,41 € (Pre­mi­um) und 15,80 € (Pre­mi­um plus). Bei grö­ße­ren Ras­sen wie Labra­dor stei­gen die Wer­te auf 9,56 € (Kom­fort), 18,06 € (Pre­mi­um) und 18,54 € (Pre­mi­um plus). Sol­che Unter­schie­de sind nor­mal, weil das OP-Risi­ko je nach Ras­se anders ein­ge­schätzt wird und sich das im Bei­trag wider­spie­gelt.

Bei Kat­zen zeigt sich zusätz­lich der Ein­fluss der Hal­tungs­form. Für eine Euro­pä­isch Kurz­haar im 1. Lebens­jahr lie­gen die Bei­spie­le als Woh­nungs­kat­ze bei 5,19 € (Kom­fort), 7,45 € (Pre­mi­um) und 8,06 € (Pre­mi­um plus). Als Frei­gän­ger-Kat­ze wer­den 5,43 € (Kom­fort), 7,88 € (Pre­mi­um) und 8,52 € (Pre­mi­um plus) genannt. Je nach Ras­se wie Ben­gal oder BKH kön­nen die Bei­trä­ge noch­mals anders aus­fal­len, weil Risi­koklas­se und Kos­ten­struk­tur vari­ie­ren.

Auch wenn die Tier OP Ver­si­che­rung oft schon für weni­ge Euro im Monat star­tet, kön­nen Bei­trä­ge sich im Zeit­ver­lauf ver­än­dern, zum Bei­spiel durch Alters­ein­stu­fun­gen. Wenn Sie gezielt für Hund oder Kat­ze rech­nen möch­ten, fin­den Sie die pas­sen­den Detail­sei­ten hier: Han­se­Mer­kur Kat­zen OP Ver­si­che­rung und Han­se­Mer­kur Hun­de OP Ver­si­che­rung. Dort kön­nen Sie die Tarif­lo­gik je Tier­art noch kon­kre­ter ein­ord­nen und direkt den Bei­trag berech­nen.

Medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit trifft finan­zi­el­le Rea­li­tät

Dar­um lohnt sich eine Tier-OP-Ver­si­che­rung wirk­lich

Wenn ein Tier ope­riert wer­den muss, bleibt oft wenig Zeit zum Über­le­gen. Gleich­zei­tig kön­nen schon weni­ge Bau­stei­ne rund um die OP hohe Kos­ten aus­lö­sen. Genau hier kann eine Tier­ver­si­che­rung in Form einer OP-Absi­che­rung spür­bar ent­las­ten.

Ope­ra­tio­nen gehö­ren in der Tier­me­di­zin zu den teu­ers­ten Behand­lun­gen. Nicht nur der Ein­griff selbst kos­tet Geld, son­dern auch Vor­un­ter­su­chun­gen, Bild­ge­bung, Nar­ko­se, Kli­nik­auf­ent­halt, Medi­ka­men­te und die Nach­sor­ge. In der Pra­xis sind das schnell Sum­men, die vie­le Tier­hal­ter nicht ein­fach aus dem lau­fen­den Bud­get zah­len möch­ten. Eine Tier-OP-Ver­si­che­rung schafft in sol­chen Situa­tio­nen finan­zi­el­len Spiel­raum, damit die Ent­schei­dung für die medi­zi­nisch sinn­vol­le Behand­lung nicht am Preis hän­gen bleibt.

Wich­tig ist die kla­re Abgren­zung zur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung. Eine OP-Poli­ce ist auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe aus­ge­legt und deckt die gro­ßen Kos­ten­blö­cke rund um Ope­ra­tio­nen ab. Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung geht dar­über hin­aus und kann auch ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te absi­chern, je nach Tarif mit unter­schied­li­chen Gren­zen. Wer also vor allem das „gro­ße Risi­ko OP“ abfe­dern will, star­tet häu­fig mit einer OP-Lösung. Wer mög­lichst vie­le Tier­arzt­kos­ten plan­bar machen möch­te, schaut sich zusätz­lich eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung an. Bei­de Vari­an­ten sind Teil der Tier­ver­si­che­rung, erfül­len aber unter­schied­li­che Auf­ga­ben.

Damit der Schutz im Ernst­fall wirk­lich passt, lohnt sich ein genau­er Blick in die Bedin­gun­gen. Rele­van­te Punk­te sind War­te­zei­ten bei Krank­heit und Unfall, die Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst, Gren­zen pro Jahr oder pro Ein­griff sowie die Fra­ge, wie Nach­be­hand­lung, Kli­nik­un­ter­brin­gung und Phy­sio­the­ra­pie gere­gelt sind. Auch vor­be­rei­ten­de Dia­gnos­tik ist nicht auto­ma­tisch über­all ent­hal­ten, obwohl sie in der Pra­xis oft vor einer OP anfällt. Wer hier sau­ber ver­gleicht, ver­mei­det spä­te­re Über­ra­schun­gen, wenn ein­zel­ne Rech­nungs­tei­le anders bewer­tet wer­den als erwar­tet.

Neben der finan­zi­el­len Sei­te geht es auch um All­tags­taug­lich­keit. Wie rei­chen Sie Rech­nun­gen ein, wie schnell wird erstat­tet, und ist eine direk­te Abrech­nung mit der Pra­xis mög­lich? Je ein­fa­cher die­ser Ablauf ist, des­to ent­spann­ter wird die Situa­ti­on, wenn es ohne­hin schon stres­sig ist. Eine gute Tier­ver­si­che­rung nimmt Ihnen die Sor­ge nicht kom­plett ab, sie hilft aber, dass Sie in einem schwie­ri­gen Moment nicht zusätz­lich über Geld nach­den­ken müs­sen.

Typi­sche OPs und ech­te Kos­ten­span­nen

Was Ope­ra­tio­nen bei Hund und Kat­ze kos­ten kön­nen

Vie­le Tier­hal­ter unter­schät­zen, wie schnell eine Tier­arzt­rech­nung zur Belas­tung wird, vor allem im Not­dienst oder bei OPs mit Kli­nik­auf­ent­halt. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche Ein­grif­fe bei Hund und Kat­ze und die Kos­ten­blö­cke, aus denen sich der Gesamt­be­trag meist zusam­men­setzt. Die Span­nen die­nen als Ori­en­tie­rung: Abge­rech­net wird nach GOT, dazu kom­men Fak­to­ren wie Gewicht, OP Metho­de, Dia­gnos­tik (z. B. Rönt­gen, Ultra­schall), Dau­er der Nar­ko­se, sta­tio­nä­re Über­wa­chung und Medi­ka­men­te. Bei Nacht, Wochen­en­de oder Fei­er­tag fällt es in der Regel deut­lich teu­rer aus.

Ein Kreuz­band­riss beim Hund ent­steht oft plötz­lich, kann aber auch schlei­chend auf­tre­ten. Häu­fig ist eine OP nötig, damit der Hund wie­der sta­bil lau­fen kann. Die Gesamt­kos­ten hän­gen stark von der Metho­de ab (z. B. TPLO/TTA), vom Gewicht und davon, ob Nach­sor­ge und Phy­sio­the­ra­pie dazu­kom­men.

Teu­er wird es meist nicht nur durch den Ein­griff selbst, son­dern durch Bild­ge­bung, Nar­ko­se, Kli­nik­stan­dard und die Nach­be­hand­lung. Je nach Ver­lauf lie­gen rea­lis­ti­sche Gesamt­kos­ten oft im Bereich von meh­re­ren tau­send Euro.

Behand­lungs­kos­ten (typisch je nach Metho­de & Gewicht):

  • Unter­su­chung + Bild­ge­bung: ca. 150 bis 350 €

  • OP + Nar­ko­se: ca. 1.500 bis 3.000 €

  • Kli­nik, Schmerz­the­ra­pie, Nach­sor­ge: ca. 300 bis 900 €

  • Phy­sio­the­ra­pie (optio­nal): ca. 200 bis 600 €

Richt­wert gesamt: ca. 2.500 bis 4.000 € (in Ein­zel­fäl­len höher)

Eine Magen­dre­hung ist ein Not­fall. Es zählt jede Minu­te, häu­fig folgt Dia­gnos­tik, Sta­bi­li­sie­rung und anschlie­ßend eine OP mit eng­ma­schi­ger Über­wa­chung. Genau die­se Kom­bi­na­ti­on macht den Unter­schied bei den Kos­ten.

Der Gesamt­be­trag steigt beson­ders dann, wenn der Ein­griff nachts erfolgt oder wenn Inten­siv­über­wa­chung nötig ist. Hier kön­nen sich ein­zel­ne Posi­tio­nen schnell addie­ren.

Behand­lungs­kos­ten (typisch je nach Schwe­re & Kli­nik):

  • Not­auf­nah­me + Dia­gnos­tik: ca. 200 bis 600 €

  • OP + Nar­ko­se: ca. 1.200 bis 2.500 €

  • Stationär/Überwachung (1 bis 3 Tage): ca. 400 bis 2.000 €

  • Infu­sio­nen + Medi­ka­men­te: ca. 150 bis 400 €

Richt­wert gesamt: ca. 1.800 bis 4.500 € (bei Not­dienst oder Inten­siv höher)

Tumor OP ist nicht gleich Tumor OP. Lage, Grö­ße und ob zusätz­lich Gewe­be unter­sucht wer­den muss, bestim­men den Auf­wand. Oft kom­men Vor­un­ter­su­chun­gen dazu, damit der Tier­arzt das Risi­ko bes­ser ein­schät­zen kann und die OP plan­bar bleibt.

Neben OP und Nar­ko­se fal­len häu­fig Kos­ten für Dia­gnos­tik, Labor und His­to­lo­gie an. Dadurch kann selbst ein „klei­ner“ Ein­griff am Ende deut­lich teu­rer wer­den, als vie­le erwar­ten.

Behand­lungs­kos­ten (typisch je nach Grö­ße & Lage):

  • Unter­su­chung + ggf. Bildgebung/Biopsie: ca. 100 bis 800 €

  • OP + Nar­ko­se: ca. 800 bis 3.000 €

  • Histologie/Labor (häu­fig): ca. 90 bis 250 €

  • Nach­sor­ge + Medi­ka­men­te: ca. 150 bis 400 €

Richt­wert gesamt: ca. 800 bis 3.000 € (je nach Fall höher)

Ein Darm­ver­schluss ent­steht bei Kat­zen oft durch ver­schluck­te Fremd­kör­per. Dann braucht es Dia­gnos­tik und meist eine OP unter Voll­nar­ko­se. Je nach Befund kann der Ein­griff schnell kom­plex wer­den, vor allem wenn Darm­ab­schnit­te betrof­fen sind.

Kos­ten­trei­ber sind hier vor allem OP Dau­er, sta­tio­nä­re Über­wa­chung und Infu­sio­nen. Auch die Nach­be­hand­lung spielt eine Rol­le, weil Kat­zen nach Bauch OPs eng beglei­tet wer­den müs­sen.

Behand­lungs­kos­ten (typisch je nach Kom­ple­xi­tät):

  • Dia­gnos­tik (Rönt­gen, Ultra­schall, Blut): ca. 150 bis 500 €

  • OP unter Voll­nar­ko­se: ca. 800 bis 1.800 €

  • Klinik/Überwachung/Infusionen: ca. 300 bis 900 €

  • Nach­sor­ge + Medi­ka­men­te: ca. 100 bis 300 €

Richt­wert gesamt: ca. 1.500 bis 3.000 €

FORL ist eine der häu­figs­ten Ursa­chen für Zahn OPs bei Kat­zen. Weil die betrof­fe­nen Zäh­ne oft nicht „ein­fach gezo­gen“ wer­den kön­nen, ist eine Nar­ko­se üblich und häu­fig auch Den­tal­rönt­gen, damit wirk­lich alle Läsio­nen erkannt wer­den.

Die Kos­ten hän­gen stark davon ab, wie vie­le Zäh­ne betrof­fen sind und wie lan­ge die Nar­ko­se dau­ert. Dazu kom­men Schmerz­the­ra­pie und Kon­troll­ter­mi­ne.

Behand­lungs­kos­ten (typisch je nach Befund):

  • Unter­su­chung + Den­tal­rönt­gen: ca. 100 bis 250 €

  • Nar­ko­se + Moni­to­ring: ca. 150 bis 400 €

  • Extrak­tio­nen (je nach Anzahl): ca. 300 bis 900 €

  • Schmerzmittel/Antibiose: ca. 80 bis 200 €

Richt­wert gesamt: ca. 600 bis 1.500 €

Eine Milz­ent­fer­nung kommt bei Kat­zen vor allem bei Tumo­ren, Rup­tu­ren oder ent­zünd­li­chen Pro­zes­sen in Fra­ge. Der Ein­griff ist gut mach­bar, wird aber teu­rer, wenn zusätz­li­che Dia­gnos­tik nötig ist oder wenn der Kreis­lauf eng über­wacht wer­den muss.

Kos­ten­trei­ber sind Nar­ko­se­dau­er, OP Auf­wand, Kli­nik­auf­ent­halt und Labor. Je nach Ursa­che kann die Span­ne deut­lich aus­ein­an­der­ge­hen.

Behand­lungs­kos­ten (typisch je nach Ursa­che):

  • Blut­bild + Bild­ge­bung: ca. 100 bis 400 €

  • OP + Nar­ko­se: ca. 800 bis 2.000 €

  • Klinik/Infusionen/Überwachung: ca. 250 bis 900 €

  • Histologie/Labor + Medi­ka­men­te: ca. 150 bis 400 €

Richt­wert gesamt: ca. 1.200 bis 3.000 € (bei Kom­pli­ka­tio­nen höher)

Klar­heit im Scha­den­fall

Wann zahlt die Han­se­Mer­kur Tier OP Ver­si­che­rung und wann nicht?

Die Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung zahlt, wenn …

Die Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung zahlt nicht, wenn …

Kurz beant­wor­tet: Tari­fe, War­te­zei­ten und Kos­ten­er­stat­tung bei der Han­se­Mer­kur Tier OP Ver­si­che­rung

Was Sie schon immer über die Han­se­Mer­kur Tier-OP-Ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Ver­si­chert sind medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen am oder im Kör­per Ihres Hun­des oder Ihrer Kat­ze. Dazu zäh­len klas­si­sche chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe, Wund­ver­sor­gung durch Nähen, mini­mal­in­va­si­ve OPs (z. B. mit Endo­skop) und Leis­tun­gen rund um die OP, wenn sie im Zusam­men­hang mit dem Ein­griff ste­hen.

Wich­tig: Mit­ver­si­chert sind auch Dia­gnos­tik und Unter­su­chun­gen vor der OP (z. B. Rönt­gen bzw. ande­re bild­ge­ben­de Ver­fah­ren, Labor, Biop­sie) sowie Kos­ten für den letz­ten Vor­be­rei­tungs-/Un­ter­su­chungs­tag und den OP-Tag im tarif­li­chen Rah­men.

Die Unter­schie­de lie­gen vor allem in Jah­res­li­mit, GOT-Erstat­tung (inkl. Not­dienst), Leis­tungs­um­fang rund um Nach­sor­ge und Extras:

  • Kom­fort: 2.500 € Jah­res­höchstent­schä­di­gung, Erstat­tung bis zum 3‑fachen GOT-Satz.

  • Pre­mi­um: 5.000 € Jah­res­höchstent­schä­di­gung, Erstat­tung bis zum 4‑fachen GOT-Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren, mehr Zeit für Nachsorge/Medikamente.

  • Pre­mi­um plus: kei­ne fes­te Jah­res­gren­ze, Erstat­tung bis zum 4‑fachen GOT-Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren, längs­te Nach­sor­ge- und Zusatz­leis­tun­gen.

Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 1 Monat. Bei Unfäl­len gibt es kei­ne War­te­zeit, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist.

Zusätz­lich gibt es eine beson­de­re War­te­zeit für bestimm­te The­men:

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen: im Kom­fort nicht ver­si­chert, im Pre­mi­um 12 Mona­te, im Pre­mi­um plus 6 Mona­te.

  • Prothesen/Implantate/Goldakupunktur/Gold(draht)implantation: im Kom­fort nicht ver­si­chert, im Pre­mi­um und Pre­mi­um plus 12 Mona­te.

Ja, abhän­gig vom Tarif:

  • Kom­fort: 2.500 € pro Jahr

  • Pre­mi­um: 5.000 € pro Jahr

  • Pre­mi­um plus: ohne fes­te Jah­res­gren­ze

Ja. In der Tier-OP-Ver­si­che­rung ist die Selbst­be­tei­li­gung je Ope­ra­ti­on wähl­bar: 0 € / 250 € / 500 €.

Wich­tig für die Opti­on ohne Selbst­be­tei­li­gung: Sie ist nur bis zu einem bestimm­ten Ein­tritts­al­ter mög­lich (grund­sätz­lich bis 5 Jah­re; bei bestimm­ten Hun­den in einer Risi­koklas­se gilt ein nied­ri­ge­res Ein­tritts­al­ter).

Die Erstat­tung erfolgt nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT).

  • Kom­fort: bis zum 3‑fachen GOT-Satz

  • Pre­mi­um & Pre­mi­um plus: bis zum 4‑fachen GOT-Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren

Ja, wenn die Dia­gnos­tik im Zusam­men­hang mit der Ope­ra­ti­on steht. Dazu zäh­len Unter­su­chun­gen zur OP-Abklä­rung wie Rönt­gen bzw. ande­re bild­ge­ben­de Ver­fah­ren, Labor­un­ter­su­chun­gen und Biop­sie.

Abge­deckt sind dabei auch Kos­ten für den letz­ten Vor­be­rei­tungs-/Un­ter­su­chungs­tag und den OP-Tag im tarif­li­chen Rah­men.

Das ist tarif­ab­hän­gig und jeweils zeit­lich begrenzt:

  • Kom­fort: bis 15 Tage (u. a. Kli­nik­auf­ent­halt, Nach­sor­ge, Medikamente/Verbrauchsmaterialien)

  • Pre­mi­um: bis 30 Tage

  • Pre­mi­um plus: bis 60 Tage

Zahn­leis­tun­gen sind nicht auto­ma­tisch Bestand­teil jedes Tarifs. Es gibt dafür einen optio­na­len Zahn-Bau­stein, der je nach Tarif ver­füg­bar ist (Kom­fort: kein Zahn-Bau­stein; Premium/Premium plus: optio­nal).

Wenn Ihnen Zahn-OPs wich­tig sind, ist ent­schei­dend, ob der Zahn-Bau­stein im Ver­trag tat­säch­lich ein­ge­schlos­sen ist.

Ja, es gibt Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten, je nach Tarif:

  • Kom­fort: bis 3 Mona­te welt­weit

  • Pre­mi­um: bis 6 Mona­te welt­weit

  • Pre­mi­um plus: bis 12 Mona­te welt­weit

Rei­se-Extras:

  • Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se nach unfall­be­ding­ter OP: Pre­mi­um 500 €, Pre­mi­um plus 1.000 € (Kom­fort: nein).

  • Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­land bei erfor­der­li­cher OP: Pre­mi­um 500 €, Pre­mi­um plus 500 € (Kom­fort: nein).

In der Pra­xis läuft es oft so: Rech­nung bezah­len, dann ein­rei­chen. Sie kön­nen OP-Rech­nun­gen digi­tal oder klas­sisch ein­rei­chen (z. B. Upload/App/Email/Post, je nach gewähl­tem Weg).

Zusätz­lich ist eine direk­te Abrech­nung mit der Tier­arzt­pra­xis grund­sätz­lich mög­lich, wenn die Pra­xis das anbie­tet und die Abwick­lung passt.

Gut infor­miert, bevor es teu­er wird

Ver­tie­fen­de Inhal­te für Hun­de und Kat­zen: Kos­ten, Gesund­heit und Schutz

Vie­le Fra­gen rund um Tier­arzt­kos­ten, Vor­sor­ge und Absi­che­rung tau­chen erst auf, wenn es ernst wird. Damit Sie schnel­ler zu einer kla­ren Ent­schei­dung kom­men, fin­den Sie hier hilf­rei­che Inhal­te für Hun­de und Kat­zen, kom­pakt erklärt und so auf­be­rei­tet, dass Sie Leis­tun­gen, typi­sche Risi­ken und sinn­vol­le nächs­te Schrit­te bes­ser ein­ord­nen kön­nen.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

All­tag, Vor­sor­ge und typi­sche Risi­ken beim Hund, klar erklärt. Sie fin­den Tipps zu Hal­tung, Ernäh­rung und häu­fi­gen Beschwer­den, inklu­si­ve prak­ti­scher Hin­wei­se rund um Tier­arzt­be­su­che. Ide­al, wenn Sie Kos­ten bes­ser ein­schät­zen und Ent­schei­dun­gen früh­zei­tig tref­fen möch­ten.

Eine Frau hält ihre kranke Katze liebevoll im Arm – beide liegen auf dem Sofa, eng aneinandergeschmiegt und in einem ruhigen Moment vereint.
Kat­zen­krank­hei­ten

Von FORL bis FIP: Hier fin­den Sie ver­ständ­li­che Infos zu häu­fi­gen Kat­zen­krank­hei­ten, Sym­pto­men und typi­schen Behand­lun­gen. Sie sehen, wel­che Warn­zei­chen wich­tig sind und war­um Dia­gnos­tik und Nach­sor­ge oft teu­rer sind als gedacht. Für Woh­nungs­kat­zen und Frei­gän­ger glei­cher­ma­ßen hilf­reich.

Ergän­zen­der Schutz für Hund und Kat­ze

Mehr als OP: So ergänzt die Han­se­Mer­kur Tier­ver­si­che­rung Ihren Schutz

Eine OP-Absi­che­rung nimmt Ihnen das größ­te Ein­mal­ri­si­ko, aber sie löst nicht auto­ma­tisch die typi­schen All­tags­kos­ten beim Tier­arzt. Wenn Sie ver­mei­den möch­ten, dass Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder wie­der­keh­ren­de Behand­lun­gen zur Dau­er­be­las­tung wer­den, lohnt sich der Blick auf ergän­zen­de Bau­stei­ne inner­halb einer Tier­ver­si­che­rung.

Die Han­se­Mer­kur Tier­ver­si­che­rung lässt sich grund­sätz­lich so ein­ord­nen: Die Tier OP Ver­si­che­rung ist auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe aus­ge­rich­tet und springt dann ein, wenn eine Ope­ra­ti­on medi­zi­nisch not­wen­dig wird. Das schützt vor hohen Ein­mal­kos­ten, die gera­de bei Not­fäl­len oder kom­ple­xen Ein­grif­fen schnell meh­re­re tau­send Euro errei­chen kön­nen. Im All­tag ent­ste­hen aber häu­fig ande­re Kos­ten­ar­ten, die nicht „OP“ sind, aber trotz­dem regel­mä­ßig anfal­len: Dia­gnos­tik wie Rönt­gen oder Ultra­schall, Blut­bil­der, Medi­ka­men­te, Infu­sio­nen, Kon­troll­ter­mi­ne oder The­ra­pien bei chro­ni­schen Beschwer­den.

Genau hier unter­schei­det sich die Tier OP Ver­si­che­rung von der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung der Han­se­Mer­kur. Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung deckt auch ambu­lan­te Behand­lun­gen und lau­fen­de Kos­ten ab, also Din­ge, die vor einer OP über­haupt erst zur Dia­gno­se füh­ren oder die ganz ohne OP behan­delt wer­den. Das ist gera­de dann rele­vant, wenn Ihr Hund nicht „ein­mal“ krank ist, son­dern über Mona­te beglei­tet wer­den muss, zum Bei­spiel bei Magen Darm The­men, Haut­pro­ble­men oder ortho­pä­di­schen Beschwer­den. Genau hier setzt die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung an.

Bei Kat­zen sind häu­fig Zahn­pro­ble­me, Harn­weg­s­be­schwer­den oder alters­be­ding­te Erkran­kun­gen der Grund, war­um Dia­gnos­tik und Kon­trol­len regel­mä­ßig anfal­len. Hier­bei unter­stützt Sie die Han­se­Mer­kur Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung an, weil sie auch ambu­lan­te Leis­tun­gen abdeckt.

Wenn Sie erst ein­mal den Gesamt­über­blick je Tier­art möch­ten, bie­ten wir Ihnen mit unse­ren Sei­te zur Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung und Han­se­Mer­kur Kat­zen­ver­si­che­rung die Mög­lich­keit, die Leis­tun­gen, Bau­stei­ne und Tarif­lo­gik struk­tu­riert zu ver­glei­chen.

Ent­schei­dend sind immer die kon­kre­ten Tarif­be­din­gun­gen: Was gilt als ambu­lant, wel­che Limits grei­fen, und wie ist Dia­gnos­tik gere­gelt. Wenn Sie unsi­cher sind, star­ten Sie mit dem Über­blick und wäh­len danach gezielt den Bau­stein, der zu Ihrem Tier und Ihren typi­schen Tier­arzt­kos­ten passt.

Zusam­men­fas­sung

Die Han­se­Mer­kur Tier OP Ver­si­che­rung ist dafür gedacht, Sie vor hohen Kos­ten zu schüt­zen, wenn bei Hund oder Kat­ze eine Ope­ra­ti­on medi­zi­nisch not­wen­dig wird. Der Schutz greift je nach Tarif bei chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen unter Nar­ko­se oder Sedie­rung und über­nimmt dabei nicht nur den Ein­griff selbst, son­dern auch typi­sche Kos­ten rund um die OP, etwa Kli­nik­un­ter­brin­gung, Medi­ka­men­te und Nach­sor­ge im ver­ein­bar­ten Zeit­raum.

Inhalt­lich unter­schei­den sich die Tari­fe spür­bar: Kom­fort ist der Ein­stieg mit 2.500 € Jah­res­li­mit und Erstat­tung bis zum 3‑fachen GOT-Satz. Pre­mi­um erhöht das OP-Bud­get auf 5.000 € und geht bis zum 4‑fachen GOT-Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Pre­mi­um plus ist beim OP-Bud­get ohne fes­te Jah­res­gren­ze und bie­tet eben­falls Erstat­tung bis zum 4‑fachen GOT-Satz. Auch bei Nach­sor­ge und Kli­ni­k­leis­tun­gen gibt es kla­re Stu­fen über 15, 30 oder 60 Tage, außer­dem kön­nen je nach Tarif sinn­vol­le Extras wie Zahn oder Tier Assis­tance ergänzt wer­den.

Für die Ent­schei­dung ist weni­ger der Tarif­na­me wich­tig als die Fra­ge, wel­che OP-Sze­na­ri­en bei Ihrem Tier rea­lis­tisch sind und wie viel Reser­ve Sie im Ernst­fall möch­ten. Ach­ten Sie vor allem auf Jah­res­li­mit, GOT-Satz, Umfang rund um Dia­gnos­tik vor der OP, Nach­sor­ge und Kli­nik­auf­ent­halt sowie die pas­sen­de Selbst­be­tei­li­gung je Ope­ra­ti­on. Wenn die­se Punk­te zu Ihrem Bedarf pas­sen, ist die Tier OP Ver­si­che­rung eine sau­be­re Lösung, um das gro­ße Kos­ten­ri­si­ko einer Ope­ra­ti­on plan­bar abzu­si­chern.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wie unter­schei­det sich die Tier-OP-Ver­si­che­rung von einer Tier­kran­ken­ver­si­che­rung?

Die Tier-OP-Ver­si­che­rung ist auf das gro­ße Kos­ten­ri­si­ko rund um Ope­ra­tio­nen fokus­siert. Sie über­nimmt OP-Kos­ten plus tarif­li­che Bau­stei­ne wie OP-nahe Dia­gnos­tik und Nach­sor­ge inner­halb kla­rer Zeit­fens­ter.

Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung geht dar­über hin­aus und deckt zusätz­lich Behand­lun­gen und Dia­gnos­tik auch ohne OP ab (je nach Tarif).

Ja, das The­ma wird über beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen gere­gelt:

  • im Kom­fort sind Ope­ra­tio­nen bei die­sen beson­de­ren Dia­gno­sen nicht ver­si­chert,

  • im Pre­mi­um gibt es hier­für eine beson­de­re War­te­zeit (12 Mona­te) und eine Gesamt­be­gren­zung für die­se Dia­gno­sen,

  • im Pre­mi­um plus gilt eine beson­de­re War­te­zeit (6 Mona­te) und eine deut­lich stär­ke­re Absi­che­rung.

Bei­spie­le für sol­che Dia­gno­sen sind u. a. HD/ED sowie wei­te­re klar defi­nier­te Dia­gno­sen. Im Pre­mi­um ist die Erstat­tung für ras­se­spe­zi­fi­sche Krank­hei­ten ins­ge­samt bis 5.000 € begrenzt (über alle betrof­fe­nen Dia­gno­sen hin­weg).

In der Tier-OP-Ver­si­che­rung kön­nen alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den nach der OP ent­hal­ten sein, aber tarif­ab­hän­gig:

  • Kom­fort: nein

  • Pre­mi­um: bis 30 Tage nach der OP

  • Pre­mi­um plus: bis 60 Tage nach der OP

Wich­tig ist der Zusam­men­hang: Es geht hier um Leis­tun­gen nach einer Ope­ra­ti­on, nicht um eine all­ge­mei­ne, OP-unab­hän­gi­ge Erstat­tung.

Für Hun­de und Kat­zen gilt grund­sätz­lich ein Höchst­ein­tritts­al­ter von 8 Jah­ren. Für bestimm­te Hun­de­ras­sen (Risi­koklas­se E) liegt das Höchst­ein­tritts­al­ter bei 3 Jah­ren.

Wenn Sie nah an die­ser Gren­ze sind, lohnt sich ein schnel­ler Bei­trag­s­check, weil die Ein­tritts­al­ter bei Optio­nen wie „ohne Selbst­be­tei­li­gung“ zusätz­lich eine Rol­le spie­len kön­nen.

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