Hun­de­krank­hei­ten: Sym­pto­me erken­nen und rich­tig reagie­ren

Anzei­chen ein­ord­nen, Not­fäl­le erken­nen, nächs­te Schrit­te ken­nen.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält

Hun­de­krank­hei­ten im Über­blick: Sym­pto­me, Ursa­chen und wann zum Tier­arzt

Wenn ein Hund plötz­lich anders wirkt, weni­ger frisst, sich zurück­zieht oder Schmer­zen zeigt, kommt schnell die Unsi­cher­heit: Ist das harm­los oder ein ech­ter Not­fall. Vie­le Krank­hei­ten begin­nen schlei­chend, ande­re kip­pen inner­halb weni­ger Stun­den. Genau des­halb hilft eine kla­re Ori­en­tie­rung nach Sym­pto­men. Die­se Sei­te zeigt Ihnen typi­sche Warn­zei­chen und ord­net häu­fi­ge Hun­de­krank­hei­ten so ein, dass Sie schnel­ler ein­schät­zen kön­nen, wie drin­gend die Situa­ti­on ist. Wich­tig dabei: Ein Über­blick ersetzt kei­ne Dia­gno­se, kann aber hel­fen, die rich­ti­gen nächs­ten Schrit­te zu wäh­len.

Sie fin­den die Inhal­te nicht als lose Lis­te, son­dern ent­lang der Berei­che, die in der Pra­xis am häu­figs­ten betrof­fen sind: Ver­dau­ung, Haut und Fell, Atem­we­ge, Ohren und Augen, Bewe­gungs­ap­pa­rat sowie Zäh­ne. Dazu kom­men Hin­wei­se, wel­che Sym­pto­me beson­ders ernst zu neh­men sind, etwa star­ke Schwä­che, anhal­ten­des Erbre­chen oder Durch­fall, Atem­pro­ble­me oder plötz­li­ches star­kes Schmerz­ver­hal­ten. Wenn sol­che Warn­zei­chen auf­tre­ten, ist es in der Regel sinn­voll, zeit­nah tier­ärzt­li­che Hil­fe zu holen. Par­al­lel lohnt es sich, das The­ma Kos­ten rea­lis­tisch ein­zu­ord­nen, weil Dia­gnos­tik und Behand­lung schnell teu­er wer­den kön­nen und die finan­zi­el­le Sei­te oft mit­ent­schei­det, wie ent­spannt man han­deln kann.

Inhalts­ver­zeich­nis

Typi­sche Sym­pto­me früh­zei­tig deu­ten

Wie erken­ne ich, ob mein Hund krank ist?

Hun­de zei­gen Schmer­zen und Unwohl­sein oft erst spät oder sehr sub­til. Dar­um lohnt es sich, im All­tag auf Abwei­chun­gen vom „Nor­mal­zu­stand“ zu ach­ten: frisst Ihr Hund anders, ist er unge­wohnt ruhig, wirkt er gereizt, mei­det Bewe­gung oder ver­än­dert sich sein Fell. Vie­le Beschwer­den sind harm­los und gehen von allein vor­bei, man­che sind frü­he Hin­wei­se auf eine Erkran­kung, bei der schnel­le Abklä­rung wich­tig ist. Ein Sym­ptom-Check ersetzt kei­ne Dia­gno­se, hilft aber, Ver­än­de­run­gen sys­te­ma­tisch zu beob­ach­ten und beim Tier­arzt­be­such klar zu schil­dern.

Typisch ist, dass nicht ein ein­zel­nes Zei­chen zählt, son­dern Mus­ter und Dau­er. Wenn etwas neu ist, sich ver­schlim­mert oder Ihr Hund „nicht er selbst“ wirkt, ist das ein gutes Signal, genau­er hin­zu­schau­en. Hilf­reich sind kur­ze Noti­zen: seit wann besteht es, wie häu­fig tritt es auf, gibt es Aus­lö­ser, und wie ist das All­ge­mein­be­fin­den.

Ach­ten Sie im All­tag beson­ders auf die­se Sym­pto­me, die auf eine Erkran­kung hin­wei­sen kön­nen:

  • Ihr Hund hus­tet, niest häu­fig oder würgt wie­der­holt

  • Er schläft deut­lich mehr, zieht sich zurück oder wirkt apa­thisch

  • Appe­tit ver­än­dert sich: frisst schlech­ter, ver­wei­gert Fut­ter oder trinkt auf­fäl­lig viel

  • Auf­fäl­li­ger Atem, star­ker Spei­chel­fluss oder häu­fi­ges Schmat­zen

  • Wie­der­keh­ren­des Erbre­chen oder Durch­fall, auch wenn nur „ab und zu“

  • Star­kes Krat­zen, Lecken oder Knab­bern, beson­ders an Pfo­ten, Ohren oder Bauch

  • „Rut­schen“ mit dem Hin­ter­teil über den Boden (kann ver­schie­de­ne Ursa­chen haben)

  • Fell wirkt stumpf, schup­pig, es kommt zu ver­mehr­tem Haar­aus­fall

  • Lahm­heit, stei­fes Auf­ste­hen, Mei­den von Trep­pen oder Sprün­gen

  • Augen sind gerö­tet, trüb, ver­klebt oder es läuft Sekret her­aus

Vie­le die­ser Zei­chen fin­den sich auch in tier­me­di­zi­ni­schen Sym­ptom­über­sich­ten als Anlass für eine Abklä­rung, weil die Ursa­chen sehr unter­schied­lich sein kön­nen.

Die häu­figs­ten Hun­de­krank­hei­ten im Über­blick

Häu­fi­ge Erkran­kun­gen las­sen sich grob nach betrof­fe­nen Berei­chen ein­ord­nen. Das macht es leich­ter, Sym­pto­me zuzu­ord­nen und die nächs­ten Schrit­te zu pla­nen. Wich­tig: die­sel­ben Beschwer­den kön­nen meh­re­re Ursa­chen haben. Bei anhal­ten­den oder star­ken Sym­pto­men soll­te immer tier­ärzt­lich abge­klärt wer­den, was dahin­ter­steckt.

Zu den häu­fi­gen Krank­heits­bil­dern beim Hund zäh­len:

  • Gelenk­pro­ble­me, etwa Arthro­se oder alters­be­ding­ter Ver­schleiß

  • Haut­pro­ble­me, Hot Spots, wie­der­keh­ren­de Ent­zün­dun­gen und All­er­gien

  • Ohren­ent­zün­dun­gen (oft ver­bun­den mit Juck­reiz oder All­er­gien)

  • Herz­pro­ble­me, die sich z. B. durch Leis­tungs­schwä­che oder Hus­ten zei­gen kön­nen

  • Nie­ren­er­kran­kun­gen, die lan­ge unauf­fäl­lig blei­ben kön­nen

  • Harn­wegs­pro­ble­me, etwa Bla­sen­ent­zün­dung oder Harn­stei­ne

  • Epi­lep­sie und ande­re neu­ro­lo­gi­sche Ursa­chen für Anfäl­le oder Zuckun­gen

  • Magen-Darm-Erkran­kun­gen, von Infek­ten bis zu erns­te­ren Ver­läu­fen

  • Para­si­ten (Zecken, Mil­ben, Wür­mer) und durch Zecken über­tra­ge­ne Infek­tio­nen

  • Stoff­wech­sel­the­men wie Dia­be­tes oder Schild­drü­sen­stö­run­gen

Eini­ge Bei­spie­le und typi­sche Sym­ptom­ver­läu­fe zu ein­zel­nen Erkran­kun­gen sind gut doku­men­tiert, etwa bei All­er­gien, Herz­pro­ble­men oder durch Zecken über­tra­ge­ne Erkran­kun­gen.

Erb­li­che Dis­po­si­tio­nen rich­tig ein­ord­nen und typi­sche Risi­ko­bil­der je Ras­se erken­nen

Ras­se­spe­zi­fi­sche Krank­hei­ten beim Hund

Bestimm­te Erkran­kun­gen kom­men bei man­chen Hun­de­ras­sen häu­fi­ger vor, meist wegen Ana­to­mie (zum Bei­spiel sehr kur­ze Schnau­ze) oder gene­ti­scher Ver­an­la­gung. Das heißt nicht, dass Ihr Hund auto­ma­tisch betrof­fen ist, aber es hilft, Warn­zei­chen schnel­ler ein­zu­ord­nen und gezielt abklä­ren zu las­sen. Für die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist das The­ma eben­falls rele­vant, weil Tari­fe „ange­bo­ren“, „erb­lich“ und „ras­se­spe­zi­fisch“ teils unter­schied­lich bewer­ten und häu­fig mit War­te­zei­ten oder Leis­tungs­vor­aus­set­zun­gen arbei­ten. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche Krank­heits­bil­der inklu­si­ve Ras­sen, bei denen die­se Dia­gno­sen in der Pra­xis häu­fi­ger auf­tre­ten.

Kurz­köp­fi­ge Ras­sen haben durch ver­eng­te Atem­we­ge häu­fi­ger Pro­ble­me mit Atmung und Tem­pe­ra­tur­re­gu­la­ti­on. Typisch sind schnar­chen­de Atmung, schnel­le Erschöp­fung, Atem­not bei Wär­me oder Belas­tung und in schwe­ren Fäl­len Kol­laps. Sinn­voll ist eine frü­he tier­ärzt­li­che Ein­schät­zung, vor allem wenn Atem­ge­räu­sche zuneh­men oder der Hund Hit­ze deut­lich schlech­ter ver­trägt.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

Bei der Patell­a­lu­xa­ti­on springt die Knie­schei­be zeit­wei­se aus ihrer Füh­rung. Das kann wech­seln­de Lahm­heit aus­lö­sen, „Hüp­fen“ auf drei Bei­nen, plötz­li­che Schmerz­re­ak­tio­nen oder Schon­hal­tung nach dem Spie­len. Leich­te Gra­de wer­den oft kon­ser­va­tiv beglei­tet, bei höhe­ren Gra­den kann eine Ope­ra­ti­on nötig wer­den. Je frü­her die Ursa­che geklärt ist, des­to bes­ser lässt sich Fol­ge­scha­den (Arthro­se) begren­zen.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

ED ist ein Sam­mel­be­griff für Ent­wick­lungs­stö­run­gen im Ell­bo­gen­ge­lenk gro­ßer, schnell wach­sen­der Hun­de. Typisch sind Vor­der­hand­lahm­heit, Steif­heit nach Ruhe, Schmerz bei Belas­tung und abneh­men­de Freu­de an Bewe­gung. Je nach Befund kom­men Gewichts­ma­nage­ment, Phy­sio­the­ra­pie, Schmerz­the­ra­pie oder ope­ra­ti­ve Maß­nah­men in Betracht. Bei anhal­ten­der Lahm­heit lohnt sich frü­he Bild­ge­bung, weil ED oft schlei­chend star­tet.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

HD ist eine Fehl­ent­wick­lung des Hüft­ge­lenks, die zu Insta­bi­li­tät, Schmer­zen und spä­ter Arthro­se füh­ren kann. Auf­fäl­lig sind Schwie­rig­kei­ten beim Auf­ste­hen, „Bun­ny Hop­ping“ beim Lau­fen, redu­zier­te Sprung­freu­de oder Pro­ble­me nach län­ge­ren Spa­zier­gän­gen. Gera­de bei jun­gen, gro­ßen Hun­den ist eine frü­he Abklä­rung hilf­reich, weil Trai­ning, Mus­ku­la­tur­auf­bau und Gewichts­steue­rung den Ver­lauf stark beein­flus­sen.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

Beim Kryptor­chis­mus ist ein oder sind bei­de Hoden nicht in den Hoden­sack abge­stie­gen. Das erhöht unter ande­rem das Risi­ko für Hoden­tu­mo­ren und kann Frucht­bar­keit beein­flus­sen. In der Pra­xis wird häu­fig zur ope­ra­ti­ven Ent­fer­nung des zurück­ge­blie­be­nen Hodens gera­ten, die genaue Vor­ge­hens­wei­se gehört in tier­ärzt­li­che Hand. Rele­vant ist der Punkt auch ver­si­che­rungs­sei­tig, weil er je nach Tarif als ange­bo­ren oder ent­wick­lungs­be­dingt ein­ge­ord­net wer­den kann.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

  • Chi­hua­hua

  • Zwerg­schnau­zer

  • Spitz

  • Pudel

  • York­shire Ter­ri­er

  • Mal­te­ser

  • Boxer

  • Deut­scher Schä­fer­hund

Der MDR1-Defekt ist eine gene­ti­sche Vari­an­te, durch die bestimm­te Medi­ka­men­te schlech­ter aus dem Gehirn „abtrans­por­tiert“ wer­den kön­nen. Dadurch kann es bei ein­zel­nen Wirk­stof­fen zu schwe­ren Neben­wir­kun­gen kom­men. Ein Gen­test schafft Klar­heit und soll­te vor Medi­ka­men­ten­ga­ben bei typi­schen Risi­ko­ras­sen bedacht wer­den, vor allem wenn ein Tier­arzt­wech­sel oder Not­fall­be­hand­lun­gen rea­lis­tisch sind.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

Band­schei­ben­pro­ble­me rei­chen von schmerz­haf­ten Vor­fäl­len bis zu neu­ro­lo­gi­schen Aus­fäl­len. Warn­zei­chen sind Rücken- oder Nacken­schmerz, stei­fer Gang, Zit­tern, plötz­li­ches Mei­den von Trep­pen oder Sprün­gen, im Not­fall auch Läh­mungs­er­schei­nun­gen. Bei neu­ro­lo­gi­schen Sym­pto­men zählt Zeit, dann ist eine sofor­ti­ge Abklä­rung nötig. Bei pre­dis­po­nier­ten Ras­sen sind Gewichts­ma­nage­ment und kon­trol­lier­te Belas­tung beson­ders rele­vant.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

Das Wob­bler-Syn­drom betrifft die Hals­wir­bel­säu­le und kann das Rücken­mark beein­träch­ti­gen. Typisch sind unsi­che­rer Gang, Koor­di­na­ti­ons­pro­ble­me, Schwä­che in den Hin­ter­glied­ma­ßen und manch­mal Nacken­schmerz. Die Ursa­chen sind unter­schied­lich, des­halb sind Dia­gnos­tik und The­ra­pie­pla­nung immer indi­vi­du­ell. Bei auf­fäl­li­gem Gang­bild oder zuneh­men­der Unsi­cher­heit soll­te zeit­nah abge­klärt wer­den.

Häu­fi­ger betrof­fe­ne Ras­sen:

Wenn Sie bei Ihrer Ras­se typi­sche Risi­ko­bil­der wie­der­erken­nen, ist das kein Grund zur Panik, aber ein guter Anlass für eine sau­be­re tier­ärzt­li­che Ein­ord­nung. Für die Absi­che­rung lohnt sich par­al­lel der Blick in die Tarif­lo­gik, also wie ein Anbie­ter „ange­bo­ren“, „erb­lich“ oder „ras­se­spe­zi­fisch“ defi­niert und wel­che War­te­zei­ten oder Nach­weis­pflich­ten gel­ten. Genau das ent­schei­det spä­ter häu­fi­ger als gedacht, ob eine Rech­nung voll, teil­wei­se oder gar nicht erstat­tet wird.

Was schrei­ben Gesell­schaf­ten zu ras­se­spe­zi­fi­schen Erkran­kun­gen?

Vie­le Tari­fe nen­nen ras­se­spe­zi­fi­sche Risi­ken nicht als eige­ne Kate­go­rie, son­dern ord­nen sie über Begrif­fe wie „ange­bo­ren“ oder „erb­lich“ ein. In der Pra­xis sind drei Punk­te ent­schei­dend: Wel­che Dia­gno­sen gel­ten als vor Ver­trags­schluss ange­legt, wel­che War­te­zei­ten grei­fen bei bestimm­ten Befun­den, und ob für ein­zel­ne The­men beson­de­re Leis­tungs­vor­aus­set­zun­gen gel­ten (zum Bei­spiel Nach­weis zur Dia­gno­se, defi­nier­te Fris­ten, spe­zi­el­le OP-Rege­lun­gen).

Hier ein Über­blick der Ant­wor­ten aus­ge­wähl­ter Anbie­ter:

  • Hel­ve­tia: Ras­se­spe­zi­fi­sche Erkran­kun­gen sind in der Hel­ve­tia Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung grund­sätz­lich nicht aus­ge­schlos­sen. Aller­dings gel­ten War­te­zei­ten (z. B. 3 bzw. 6 Mona­te beim brachy­ce­pha­len Syn­drom).

  • ARAG: Die ARAG Hun­de­ver­si­che­rung defi­niert ras­se­spe­zi­fi­sche Beschwer­den nicht expli­zit, schließt aber ange­bo­re­ne Fehl­ent­wick­lun­gen (wie z. B. Brachy­ce­pha­lie beim Mops oder Misch­lin­gen mit ähn­li­cher Ver­an­la­gung) aus.

  • Uelz­e­ner: Ras­se­spe­zi­fi­sche Lei­den gel­ten als ange­bo­re­ne oder erb­lich beding­te Erkran­kun­gen. Hier gilt eine War­te­zeit von 12 Mona­ten in der Hun­de­kran­ken­ve­ri­sche­rung der Uelz­e­ner, unab­hän­gig von Ras­se oder Misch­ling.

  • Han­se­Mer­kur: Ras­se­dis­po­si­tio­nen sind in der Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung mit­ver­si­chert, solan­ge sie nicht expli­zit aus­ge­schlos­sen sind. Bei Misch­lin­gen wird auf die gene­ti­sche Viel­falt hin­ge­wie­sen, es bestehen kei­ne pau­scha­len Aus­schlüs­se, aber auch kei­ne Garan­tie, dass nichts durch­schlägt.

  • Alli­anz: Die Alli­anz äußert sich nicht detail­liert, ver­weist aber auf eine indi­vi­du­el­le Prü­fung von Vor­er­kran­kun­gen bei Antrag­stel­lung zur Alli­anz Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung.

Schnell zur pas­sen­den Unter­sei­te und den typi­schen Anzei­chen

Erkran­kun­gen des Bewe­gungs­ap­pa­rats

Lahm­heit, stei­fer Gang oder Pro­ble­me beim Auf­ste­hen sind bei Hun­den häu­fi­ge Warn­si­gna­le und die Ursa­chen rei­chen von „harm­los über­las­tet“ bis zu chro­ni­schen Gelenk­er­kran­kun­gen oder aku­ten Ver­let­zun­gen. Damit Sie schnel­ler zur rich­ti­gen Infor­ma­ti­on kom­men, fin­den Sie hier zen­tra­le ortho­pä­di­sche The­men gebün­delt. Die Unter­sei­ten erklä­ren jeweils ver­ständ­lich, wor­an Sie die Erkran­kung typi­scher­wei­se erken­nen, wel­che Dia­gnos­tik Tier­ärz­te in der Pra­xis nut­zen und wel­che Behand­lungs­we­ge rea­lis­tisch sind. Wenn die Beschwer­den plötz­lich stark auf­tre­ten, Ihr Hund deut­li­che Schmer­zen zeigt oder sich der Zustand inner­halb kur­zer Zeit ver­schlech­tert, soll­te das zeit­nah tier­ärzt­lich abge­klärt wer­den.

Arthro­se

Arthro­se ist eine chro­ni­sche Gelenk­er­kran­kung, bei der Knor­pel lang­sam abge­baut wird. Typisch sind Steif­heit nach Ruhe, Lahm­heit und weni­ger Lust auf Bewe­gung. Häu­fig ver­schlech­tert sich das Bild schub­wei­se. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wel­che Ursa­chen dahin­ter­ste­cken und wel­che Maß­nah­men den All­tag spür­bar erleich­tern kön­nen.

Dackel­läh­mung

Bei der soge­nann­ten Dackel­läh­mung steht meist ein Band­schei­ben­vor­fall im Hin­ter­grund. Ers­te Hin­wei­se sind Rücken- oder Nacken­schmerz, gekrümm­ter Rücken und vor­sich­ti­ger Gang. In schwe­ren Fäl­len kom­men neu­ro­lo­gi­sche Aus­fäl­le bis Läh­mun­gen dazu. Die Unter­sei­te zeigt, wel­che Sym­pto­me wirk­lich ernst sind und war­um bei Aus­fäl­len schnel­le Abklä­rung zählt.

Ell­bo­gen­dys­pla­sie (ED)

ED betrifft vor allem grö­ße­re, schnell wach­sen­de Hun­de und führt zu Schmer­zen im Ell­bo­gen­ge­lenk. Häu­fig fällt eine Vor­der­hand­lahm­heit auf, oft nach Belas­tung oder beim Auf­ste­hen. Ohne Behand­lung kann sich Arthro­se ent­wi­ckeln. Auf der Unter­sei­te lesen Sie, wel­che Dia­gnos­tik üblich ist und wel­che The­ra­pie je nach Befund rea­lis­tisch ist.

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Hüft­dys­pla­sie (HD)

HD ist eine Fehl­ent­wick­lung des Hüft­ge­lenks, die Insta­bi­li­tät und spä­ter Arthro­se begüns­ti­gen kann. Typisch sind Pro­ble­me beim Auf­ste­hen, „Bun­ny Hop­ping“ oder weni­ger Freu­de an Sprün­gen. Die Beschwer­den kön­nen schlei­chend begin­nen. Die Unter­sei­te erklärt, wie HD abge­klärt wird und wel­che Schrit­te je nach Alter sinn­voll sind.

Kreuz­band­riss

Ein Kreuz­band­riss führt oft plötz­lich zu star­ker Lahm­heit, beson­ders nach Toben oder abrup­tem Dre­hen. Vie­le Hun­de ent­las­ten das Bein sofort, das Knie wirkt insta­bil. Ohne pas­sen­de Behand­lung dro­hen Fol­ge­schä­den im Gelenk. Auf der Unter­sei­te fin­den Sie die Unter­schie­de zwi­schen OP- und kon­ser­va­ti­vem Vor­ge­hen und was in der Nach­sor­ge wich­tig wird.

OCD (Osteo­chon­dro­sis dis­se­cans)

OCD ist eine Stö­rung der Knor­pel­ent­wick­lung bei jun­gen Hun­den, häu­fig in Schul­ter oder Ell­bo­gen. Hin­wei­se sind wie­der­keh­ren­de Lahm­heit, Schmer­zen bei Bewe­gung und Schon­hal­tung. Je frü­her die Ursa­che erkannt wird, des­to bes­ser sind die Optio­nen. Die Unter­sei­te zeigt typi­sche Sym­pto­me, Dia­gnos­tik und die gän­gi­gen Behand­lungs­we­ge.

Patell­a­lu­xa­ti­on

Bei Patell­a­lu­xa­ti­on springt die Knie­schei­be zeit­wei­se aus ihrer Füh­rung. Das kann „Hüp­fen“ auf drei Bei­nen, wech­seln­de Lahm­heit oder Schmerz­re­ak­tio­nen aus­lö­sen. Beson­ders häu­fig sind klei­ne Ras­sen betrof­fen. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wie Schwe­re­gra­de ein­ge­ord­net wer­den und wann eine Ope­ra­ti­on sinn­voll wird.

Frü­he Warn­zei­chen erken­nen und schnell zur pas­sen­den Unter­sei­te

Organ­er­kran­kun­gen beim Hund

Erkran­kun­gen inne­rer Orga­ne ent­wi­ckeln sich bei Hun­den oft schlei­chend und wer­den im All­tag leicht über­se­hen. Gera­de Ver­än­de­run­gen bei Appe­tit, Trink­men­ge, Gewicht, Atmung oder der all­ge­mei­nen Belast­bar­keit kön­nen ers­te Hin­wei­se sein. Damit Sie Sym­pto­me bes­ser ein­ord­nen und gezielt nach­le­sen kön­nen, fin­den Sie hier die wich­tigs­ten Organ­er­kran­kun­gen gebün­delt. Die Unter­sei­ten erklä­ren jeweils typi­sche Anzei­chen, mög­li­che Ursa­chen, wie Tier­ärz­te die Dia­gno­se stel­len und wel­che Behand­lungs­we­ge rea­lis­tisch sind. Wenn Ihr Hund stark matt wirkt, plötz­lich kol­la­biert, Blut im Urin hat oder nicht mehr rich­tig Was­ser las­sen kann, soll­te das zeit­nah tier­ärzt­lich abge­klärt wer­den.

Herz­er­kran­kun­gen

Herz­er­kran­kun­gen zei­gen sich oft über Hus­ten, schnel­le Erschöp­fung oder Atem­pro­ble­me. Man­che Hun­de wir­ken „nur“ weni­ger belast­bar oder schla­fen mehr. Je frü­her die Ursa­che erkannt wird, des­to bes­ser lässt sich der Ver­lauf häu­fig sta­bi­li­sie­ren. Auf der Unter­sei­te lesen Sie, wel­che Sym­pto­me typisch sind und wann eine Abklä­rung sinn­voll ist.

Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz

Nie­ren­pro­ble­me blei­ben anfangs oft unbe­merkt. Häu­fi­ge Hin­wei­se sind ver­mehr­tes Trin­ken, mehr Urin, Appe­tit­ver­lust oder Gewichts­ab­nah­me. Gera­de bei älte­ren Hun­den lohnt sich ein wacher Blick, weil früh­zei­ti­ge Maß­nah­men viel aus­ma­chen kön­nen. Die Unter­sei­te zeigt Warn­zei­chen, Dia­gnos­tik und The­ra­pie­an­sät­ze.

Pan­krea­ti­tis

Bei einer Pan­krea­ti­tis ent­zün­det sich die Bauch­spei­chel­drü­se, häu­fig mit star­ken Bauch­schmer­zen, Erbre­chen und aus­ge­präg­ter Schwä­che. Das kann plötz­lich auf­tre­ten und schnell ernst wer­den. Aus­lö­ser sind unter­schied­lich und soll­ten tier­ärzt­lich ein­ge­ord­net wer­den. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wor­an man Pan­krea­ti­tis erkennt und wie sie behan­delt wird.

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Tumo­re

Tumo­re kön­nen gut- oder bös­ar­tig sein und in ver­schie­de­nen Orga­nen auf­tre­ten. Oft fal­len sie erst durch unspe­zi­fi­sche Zei­chen wie Abge­schla­gen­heit, Gewichts­ver­lust oder tast­ba­re Ver­än­de­run­gen auf. Wich­tig ist die schnel­le Abklä­rung, wenn Sym­pto­me anhal­ten oder sich ver­schlim­mern. Die Unter­sei­te erklärt typi­sche Warn­si­gna­le und das übli­che Vor­ge­hen bei Dia­gnos­tik und The­ra­pie.

Bla­sen­ent­zün­dung

Eine Bla­sen­ent­zün­dung macht sich häu­fig durch häu­fi­ges Was­ser­las­sen, Schmer­zen, Unsau­ber­keit oder Blut im Urin bemerk­bar. Bei man­chen Hun­den kom­men zusätz­lich Fie­ber oder Mat­tig­keit dazu. Weil die Ursa­chen unter­schied­lich sein kön­nen, ist eine Unter­su­chung wich­tig. Auf der Unter­sei­te fin­den Sie Sym­pto­me, typi­sche Aus­lö­ser und Behand­lungs­op­tio­nen.

Harn­stei­ne

Harn­stei­ne ent­ste­hen durch Ver­än­de­run­gen im Urin und kön­nen Schmer­zen oder sogar Blo­cka­den ver­ur­sa­chen. Typisch sind Pres­sen beim Uri­nie­ren, häu­fi­ge klei­ne Men­gen oder Blut im Urin. Bei einer Blo­cka­de wird es akut und zählt als Not­fall. Die Unter­sei­te erklärt Warn­zei­chen, Dia­gnos­tik und wel­che The­ra­pien üblich sind.

Leber­er­kran­kung

Leber­pro­ble­me äußern sich oft unspe­zi­fisch, zum Bei­spiel durch Müdig­keit, Appe­tit­ver­lust oder Erbre­chen. In man­chen Fäl­len kommt Gelb­sucht hin­zu, was immer ernst zu neh­men ist. Ursa­chen rei­chen von Ent­zün­dun­gen bis zu Ver­gif­tun­gen oder Stoff­wech­sel­pro­ble­men. Die Unter­sei­te zeigt typi­sche Sym­pto­me und wie die Abklä­rung abläuft.

Herz­in­suf­fi­zi­enz

Bei Herz­in­suf­fi­zi­enz kann die Pump­leis­tung des Her­zens nach­las­sen, häu­fig zunächst unauf­fäl­lig. Hin­wei­se sind Hus­ten, Atem­not, redu­zier­te Leis­tungs­fä­hig­keit oder Unru­he in Ruhe­pha­sen. Eine frü­he Dia­gnos­tik ist wich­tig, weil die Behand­lung meist lang­fris­tig geplant wird. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wel­che Zei­chen typisch sind und was Tier­ärz­te prü­fen.

Typi­sche Magen-Darm-Signa­le rich­tig ein­ord­nen und schnell zur pas­sen­den Unter­sei­te

Erkran­kun­gen des Ver­dau­ungs­trakts beim Hund

Magen-Darm-Beschwer­den gehö­ren zu den häu­figs­ten Grün­den für Tier­arzt­be­su­che, weil die Band­brei­te groß ist: von kurz­fris­ti­gem Durch­fall bis zu aku­ten Not­fäl­len. Ent­schei­dend ist, wie stark die Sym­pto­me sind, wie lan­ge sie anhal­ten und ob Warn­zei­chen dazu­kom­men, etwa wie­der­hol­tes Erbre­chen, deut­li­che Bauch­schmer­zen, Blut im Kot oder schnel­le Ver­schlech­te­rung des All­ge­mein­zu­stands. Damit Sie schnel­ler zur rich­ti­gen Infor­ma­ti­on kom­men, fin­den Sie hier zen­tra­le The­men gebün­delt. Die Unter­sei­ten hel­fen Ihnen, typi­sche Sym­pto­me zu erken­nen, häu­fi­ge Ursa­chen zu ver­ste­hen und ein­zu­schät­zen, wann Abwar­ten ver­tret­bar ist und wann eine sofor­ti­ge Abklä­rung sinn­voll ist.

Magen­dre­hung

Die Magen­dre­hung ist ein abso­lu­ter Not­fall und kann lebens­be­droh­lich sein. Typisch sind plötz­li­ches Unru­he­ver­hal­ten, erfolg­lo­ses Wür­gen, auf­ge­bläh­ter Bauch und schnel­le Ver­schlech­te­rung. Hier zählt jede Minu­te, weil Kreis­lauf und Orga­ne beein­träch­tigt wer­den kön­nen. Auf der Unter­sei­te lesen Sie die Warn­zei­chen und war­um sofor­ti­ge Hil­fe nötig ist.

Ver­dau­ungs­pro­ble­me

Ver­dau­ungs­pro­ble­me zei­gen sich oft durch Durch­fall, Erbre­chen, Blä­hun­gen oder wech­seln­de Kot­kon­sis­tenz. Häu­fig ste­cken Fut­ter­um­stel­lun­gen, Infek­te oder Unver­träg­lich­kei­ten dahin­ter, manch­mal aber auch erns­te­re Ursa­chen. Wich­tig sind Dau­er, Häu­fig­keit und All­ge­mein­be­fin­den. Die Unter­sei­te hilft beim Ein­ord­nen und zeigt, wann eine Unter­su­chung rat­sam ist.

Mega­öso­pha­gus

Beim Mega­öso­pha­gus ist die Spei­se­röh­re erwei­tert, sodass Fut­ter nicht rich­tig in den Magen gelangt. Typisch sind Regur­gi­tie­ren kurz nach dem Fres­sen, Hus­ten oder Gewichts­ver­lust. Das Risi­ko für Aspi­ra­ti­on und Lun­gen­pro­ble­me kann stei­gen und soll­te ernst genom­men wer­den. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wel­che Anzei­chen typisch sind und wel­che Maß­nah­men in der Pra­xis hel­fen.

Juck­reiz, Rötun­gen und Haar­aus­fall bes­ser ein­ord­nen und gezielt nach­le­sen

Haut­pro­ble­me, Fell­ver­än­de­run­gen und All­er­gien beim Hund

Haut und Fell reagie­ren bei Hun­den schnell, oft lan­ge bevor man eine kla­re Ursa­che sieht. Juck­reiz, Rötun­gen, Schup­pen, Geruch, Krus­ten oder kah­le Stel­len kön­nen von Para­si­ten über Pilz­in­fek­tio­nen bis zu Umwelt und Fut­ter­mit­tel­re­ak­tio­nen rei­chen. Weil vie­le Beschwer­den ähn­lich aus­se­hen, ist es hilf­reich, typi­sche Mus­ter zu ken­nen, etwa wann die Sym­pto­me sai­so­nal auf­tre­ten, ob Ohren und Pfo­ten mit­be­trof­fen sind oder ob ande­re Tie­re im Haus­halt eben­falls jucken. Die fol­gen­den Unter­sei­ten füh­ren Sie direkt zu den häu­figs­ten Haut und All­er­gie­the­men, erklä­ren typi­sche Anzei­chen, mög­li­che Aus­lö­ser und wie Tier­ärz­te die Ursa­che in der Pra­xis abklä­ren.

Hot Spot

Ein Hot Spot ist eine plötz­lich ent­ste­hen­de, stark ent­zün­de­te und oft näs­sen­de Haut­stel­le. Sie brei­tet sich rasch aus und ist für den Hund meist sehr schmerz­haft oder juckend. Häu­fi­ge Aus­lö­ser sind Lecken, Para­si­ten, All­er­gien oder Feuch­tig­keit im Fell. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wor­an Sie Hot Spots erken­nen und wann eine schnel­le Behand­lung wich­tig ist.

Haut­pilz

Haut­pilz kann schup­pi­ge, run­de, haar­lo­se Stel­len ver­ur­sa­chen und manch­mal stark jucken. Nicht jede Läsi­on ist auto­ma­tisch Pilz, des­halb ist eine siche­re Dia­gno­se wich­tig. Eini­ge Pilz­ar­ten kön­nen anste­ckend sein, auch für Men­schen. Die Unter­sei­te erklärt typi­sche Sym­pto­me, Abklä­rung und wel­che Maß­nah­men im All­tag hel­fen, Anste­ckun­gen zu ver­mei­den.

Mil­ben

Mil­ben kön­nen inten­si­ven Juck­reiz, Krus­ten und Haar­aus­fall aus­lö­sen, je nach Art an Ohren, Pfo­ten oder am gan­zen Kör­per. Man­che For­men sind hoch anste­ckend, ande­re tre­ten eher bei geschwäch­tem Immun­sys­tem auf. Weil sich das Haut­bild stark unter­schei­den kann, lohnt sich genaue Ein­ord­nung. Auf der Unter­sei­te lesen Sie, wel­che Mil­ben­ar­ten häu­fig sind und wie Dia­gnos­tik und Behand­lung ablau­fen.

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Pol­len­all­er­gie

Bei einer Pol­len­all­er­gie reagie­ren Hun­de oft sai­so­nal, typi­scher­wei­se mit Juck­reiz an Pfo­ten, Bauch oder Ohren. Vie­le Hun­de lecken oder knab­bern sich die Haut wund, manch­mal kom­men trä­nen­de Augen oder Haut­rö­tun­gen dazu. Häu­fig ver­stär­ken sich die Beschwer­den drau­ßen. Die Unter­sei­te zeigt, wel­che Hin­wei­se für eine Umwelt­all­er­gie spre­chen und wie man sie sinn­voll abklärt.

Fut­ter­mit­tel­all­er­gie

Eine Fut­ter­mit­tel­re­ak­ti­on zeigt sich häu­fig über Juck­reiz, Ohren­pro­ble­me oder wie­der­keh­ren­de Magen Darm Beschwer­den. Weil Sym­pto­me oft zeit­ver­zö­gert auf­tre­ten, ist die Ursa­che nicht immer offen­sicht­lich. Eine kla­re Abklä­rung erfolgt meist über eine kon­se­quen­te Aus­schluss­di­ät. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wor­auf es bei der Dia­gno­se ankommt und wel­che Feh­ler die Ergeb­nis­se ver­fäl­schen kön­nen.

Alo­pe­zie

Alo­pe­zie bedeu­tet Haar­aus­fall und kann vie­le Ursa­chen haben, von Para­si­ten und Ent­zün­dun­gen bis zu hor­mo­nel­len Stö­run­gen. Ent­schei­dend ist, ob die Haut gerö­tet ist, ob Juck­reiz besteht und ob die Stel­len sym­me­trisch auf­tre­ten. Nicht jeder Haar­aus­fall ist harm­los, aber auch nicht auto­ma­tisch dra­ma­tisch. Die Unter­sei­te erklärt typi­sche Mus­ter und wann eine tier­ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll ist.

Anste­ckungs­ri­si­ken erken­nen und gezielt zur pas­sen­den Unter­sei­te sprin­gen

Para­si­ten und Infek­ti­ons­krank­hei­ten beim Hund

Para­si­ten und Infek­tio­nen sind mehr als „nur läs­tig“: Je nach Erre­ger kön­nen sie Orga­ne belas­ten, die Leis­tungs­fä­hig­keit spür­bar sen­ken und im Ein­zel­fall gefähr­lich wer­den, beson­ders bei Wel­pen, älte­ren oder bereits geschwäch­ten Hun­den. Vie­le Sym­pto­me sind unspe­zi­fisch, etwa Durch­fall, Fie­ber, Hus­ten, Gewichts­ver­lust oder Mat­tig­keit. Umso wich­ti­ger ist es, typi­sche Hin­wei­se zu ken­nen, Über­tra­gungs­we­ge rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen und bei Bedarf früh zu han­deln. Die fol­gen­den Unter­sei­ten bün­deln die häu­figs­ten The­men und erklä­ren ver­ständ­lich, wor­an man eine Erkran­kung erkennt, wie die Abklä­rung in der Pra­xis abläuft und wel­che Vor­beu­gung im All­tag sinn­voll ist.

Zecken

Zecken kön­nen Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen und sind des­halb mehr als ein Haut­pro­blem. Wich­tig ist das schnel­le, kor­rek­te Ent­fer­nen und eine pas­sen­de Pro­phy­la­xe in der Sai­son. Auf­fäl­lig wer­den manch­mal Fie­ber, Mat­tig­keit oder Lahm­heit nach einem Stich. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wor­auf Sie ach­ten soll­ten und wann eine Abklä­rung sinn­voll ist.

Bor­re­lio­se

Bor­re­lio­se ist eine durch Zecken über­tra­ge­ne Infek­ti­on, die sich oft erst zeit­ver­setzt bemerk­bar macht. Typisch sind wech­seln­de Lahm­heit, Fie­ber oder all­ge­mei­ne Abge­schla­gen­heit, die wie­der­kommt. Die Dia­gno­se ist nicht immer ein­deu­tig und braucht Ein­ord­nung. Die Unter­sei­te erklärt Sym­pto­me, Dia­gnos­tik und was in der Behand­lung üblich ist.

Sal­mo­nel­len

Sal­mo­nel­len gelan­gen meist über kon­ta­mi­nier­te Nah­rung in den Kör­per, zum Bei­spiel rohes Fleisch oder Aas. Häu­fi­ge Beschwer­den sind Durch­fall, Erbre­chen, Fie­ber und deut­li­che Schwä­che, bei jun­gen oder kran­ken Hun­den teils schwe­rer. Auch Men­schen kön­nen sich anste­cken, Hygie­ne ist daher wich­tig. Auf der Unter­sei­te lesen Sie Risi­ken, typi­sche Anzei­chen und sinn­vol­le Vor­sichts­maß­nah­men.

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Spul­wür­mer

Spul­wür­mer zäh­len zu den häu­figs­ten Darm­pa­ra­si­ten, vor allem bei Wel­pen. Hin­wei­se kön­nen ein auf­ge­bläh­ter Bauch, Durch­fall, Erbre­chen oder schlech­ter All­ge­mein­zu­stand sein. Man­che Hun­de zei­gen lan­ge kaum Sym­pto­me, schei­den aber Eier aus. Die Unter­sei­te zeigt, wie Anste­ckung pas­siert, wie man sie erkennt und wie Ent­wur­mung sinn­voll ein­ge­ord­net wird.

Herz­wür­mer

Herz­wür­mer wer­den über Mücken über­tra­gen und sind vor allem nach Rei­sen oder Auf­ent­hal­ten in Risi­ko­ge­bie­ten rele­vant. Sym­pto­me ent­wi­ckeln sich oft lang­sam, etwa Hus­ten, Leis­tungs­schwä­che oder Atem­pro­ble­me. Ohne Behand­lung kann die Erkran­kung ernst wer­den. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wann ein Test sinn­voll ist und wel­che Pro­phy­la­xe es gibt.

Band­wür­mer

Band­wür­mer ver­ur­sa­chen nicht immer deut­li­che Beschwer­den, kön­nen aber über Zwi­schen­wir­te über­tra­gen wer­den, zum Bei­spiel Flö­he oder rohes Fleisch. Manch­mal fal­len Juck­reiz am After oder „Reiskorn“-ähnliche Seg­men­te im Kot auf. Die genaue Art spielt für Behand­lung und Vor­beu­gung eine Rol­le. Die Unter­sei­te erklärt typi­sche Anzei­chen und wie man Infek­tio­nen ver­mei­det.

Lun­gen­wurm

Lun­gen­wür­mer kön­nen Hus­ten, Atem­pro­ble­me und redu­zier­te Belast­bar­keit aus­lö­sen, teils schlei­chend. Die Anste­ckung erfolgt häu­fig über Schne­cken oder deren Schleim, auch indi­rekt. Weil die Sym­pto­me ande­re Ursa­chen imi­tie­ren, ist Dia­gnos­tik wich­tig. Auf der Unter­sei­te lesen Sie, wel­che Hin­wei­se typisch sind und wie die Abklä­rung in der Pra­xis abläuft.

Giar­dien

Giar­dien sind häu­fi­ge Darm­pa­ra­si­ten, die beson­ders bei Wel­pen zu wie­der­keh­ren­dem oder schlei­mi­gem Durch­fall füh­ren kön­nen. Vie­le Hun­de sind zeit­wei­se sym­ptom­frei, blei­ben aber anste­ckend. Hygie­ne im Haus­halt ist ent­schei­dend, um Reinfek­tio­nen zu ver­mei­den. Die Unter­sei­te erklärt, wie Giar­dien nach­ge­wie­sen wer­den und was bei Behand­lung und Rei­ni­gung zählt.

Leish­ma­ni­o­se

Leish­ma­ni­o­se wird über Sand­mü­cken über­tra­gen und ist vor allem nach Rei­sen in süd­li­che Regio­nen rele­vant. Die Erkran­kung kann sich erst Mona­te oder Jah­re spä­ter zei­gen, etwa über Haut­pro­ble­me, Gewichts­ver­lust oder Müdig­keit. Eine frü­he Ein­ord­nung ist wich­tig, weil es meist um lang­fris­ti­ges Manage­ment geht. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie Warn­zei­chen, Dia­gnos­tik und Rei­se­schutz-Maß­nah­men.

Neu­ro­lo­gi­sche Warn­zei­chen erken­nen und die pas­sen­de Unter­sei­te schnell fin­den

Neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen beim Hund

Neu­ro­lo­gi­sche Sym­pto­me wir­ken oft plötz­lich und machen vie­len Hal­tern ver­ständ­li­cher­wei­se Angst, weil sie schwer ein­zu­ord­nen sind. Ein Krampf­an­fall, auf­fäl­li­ge Koor­di­na­ti­on, Tau­meln, Läh­mungs­er­schei­nun­gen oder Seh­pro­ble­me kön­nen vie­le Ursa­chen haben, von harm­lo­se­ren Aus­lö­sern bis zu Erkran­kun­gen, die rasch behan­delt wer­den müs­sen. Ent­schei­dend ist, die wich­tigs­ten Warn­zei­chen zu ken­nen, Ruhe zu bewah­ren und die Situa­ti­on kor­rekt zu doku­men­tie­ren, etwa Dau­er, Ablauf und Begleit­sym­pto­me. Die fol­gen­den Unter­sei­ten füh­ren Sie zu typi­schen neu­ro­lo­gi­schen Krank­heits­bil­dern und erklä­ren ver­ständ­lich, was dahin­ter­ste­cken kann, wie die tier­ärzt­li­che Abklä­rung abläuft und wann sofor­ti­ge Hil­fe sinn­voll ist.

Epi­lep­sie

Epi­lep­sie ist eine häu­fi­ge neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kung, bei der wie­der­keh­ren­de Anfäl­le auf­tre­ten kön­nen. Ein Anfall wirkt dra­ma­tisch, ist aber nicht auto­ma­tisch lebens­ge­fähr­lich, wenn er kurz bleibt. Wich­tig sind Dau­er, Häu­fig­keit und Erho­lungs­pha­se danach. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wel­che Anfalls­for­men typisch sind und wie Dia­gnos­tik und Lang­zeit­ma­nage­ment aus­se­hen.

Krampf­an­fall

Ein Krampf­an­fall ist ein Sym­ptom und nicht auto­ma­tisch eine Dia­gno­se. Aus­lö­ser kön­nen unter ande­rem Fie­ber, Ver­gif­tun­gen, Stoff­wech­sel­stö­run­gen oder Ent­zün­dun­gen sein, des­halb ist Ein­ord­nung wich­tig. Ent­schei­dend ist, wie lan­ge der Anfall dau­ert und ob der Hund danach wie­der klar wird. Die Unter­sei­te zeigt, was Sie im Akut­fall tun soll­ten und wann es ein Not­fall ist.

pro­gres­si­ve Reti­na­atro­phie (PRA)

PRA ist eine meist erb­li­che Netz­haut­er­kran­kung, bei der das Seh­ver­mö­gen schritt­wei­se nach­lässt. Häu­fig fällt zuerst Unsi­cher­heit in der Däm­me­rung auf, spä­ter auch bei Tages­licht. Weil die Ver­än­de­run­gen lang­sam begin­nen, wer­den sie anfangs oft über­se­hen. Auf der Unter­sei­te lesen Sie typi­sche Anzei­chen, Ver­lauf und wel­che Unter­su­chun­gen zur Abklä­rung ein­ge­setzt wer­den.

Typi­sche Anzei­chen rich­tig ein­ord­nen und gezielt zur pas­sen­den Unter­sei­te wech­seln

Stoff­wech­sel- und Hor­mon­stö­run­gen beim Hund

Stoff­wech­sel und Hor­mo­ne steu­ern beim Hund vie­le Grund­funk­tio­nen, zum Bei­spiel Appe­tit, Gewicht, Ener­gie, Fell­wech­sel und Trink­ver­hal­ten. Wenn hier etwas aus dem Takt gerät, sind die Anzei­chen oft unspe­zi­fisch und wer­den leicht als „Alter“ oder „Füt­te­rung“ abge­tan. Genau des­halb lohnt sich ein kla­rer Über­blick: Wel­che Sym­pto­me pas­sen eher zu Dia­be­tes, wel­che zu Cus­hing oder einer Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on und wann soll­te das zeit­nah tier­ärzt­lich abge­klärt wer­den? Die fol­gen­den Unter­sei­ten füh­ren Sie zu den häu­figs­ten Hor­mon und Stoff­wech­sel­the­men und erklä­ren ver­ständ­lich Ursa­chen, typi­sche Warn­zei­chen, Dia­gnos­tik und die gän­gi­gen Behand­lungs­we­ge.

Dia­be­tes

Dia­be­tes kann sich beim Hund schlei­chend ent­wi­ckeln und wird oft zuerst über ver­mehr­ten Durst und häu­fi­ges Was­ser­las­sen sicht­bar. Vie­le Hun­de ver­lie­ren trotz nor­ma­lem oder gestei­ger­tem Appe­tit an Gewicht. Wich­tig ist eine zügi­ge Abklä­rung, weil unbe­han­del­te Wer­te den Kör­per stark belas­ten. Auf der Unter­sei­te lesen Sie, wie Dia­gno­se und The­ra­pie ablau­fen und wor­auf im All­tag zu ach­ten ist.

Cus­hing-Syn­drom

Beim Cus­hing-Syn­drom pro­du­ziert der Kör­per zu viel Cor­ti­sol, was den Stoff­wech­sel dau­er­haft ver­än­dert. Typisch sind star­ker Durst, häu­fi­ges Uri­nie­ren, Heiß­hun­ger und ein „bau­chi­ger“ Kör­per­bau, oft zusam­men mit Fell­ver­än­de­run­gen. Die Sym­pto­me wir­ken anfangs wie nor­ma­le Alters­zei­chen, sind es aber nicht zwin­gend. Die Unter­sei­te erklärt Warn­zei­chen, Tests und die übli­chen Behand­lungs­op­tio­nen.

Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on

Bei einer Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on läuft der Stoff­wech­sel ver­lang­samt, vie­le Hun­de wir­ken müde, neh­men zu und zei­gen Fell oder Haut­pro­ble­me. Man­che frie­ren schnel­ler oder sind weni­ger belast­bar, obwohl sie sonst „gesund“ wir­ken. Eine siche­re Ein­ord­nung gelingt nur über geziel­te Blut­wer­te und die pas­sen­de Inter­pre­ta­ti­on. Auf der Unter­sei­te erfah­ren Sie, wel­che Sym­pto­me typisch sind und wie die Behand­lung meist aus­sieht.

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Über­ge­wicht

Über­ge­wicht ist sel­ten nur ein „zu viel gefüt­tert“, son­dern oft ein Zusam­men­spiel aus Füt­te­rung, Bewe­gung, Alter und manch­mal auch hor­mo­nel­len Fak­to­ren. Es belas­tet Gelen­ke, Herz Kreis­lauf und kann ande­re Erkran­kun­gen ver­schär­fen oder ver­de­cken. Wich­tig ist ein rea­lis­ti­scher Plan, der dau­er­haft funk­tio­niert, statt kur­zer Diä­ten. Die Unter­sei­te zeigt, wie Sie Ursa­chen prü­fen und gesun­des Abneh­men sinn­voll ange­hen.

Häu­fi­ge Warn­si­gna­le, die nicht immer direkt einem Organ­sys­tem zuzu­ord­nen sind

Wei­te­re Hun­de­krank­hei­ten und typi­sche Sym­pto­me im Über­blick

Nicht jede Beschwer­de passt sau­ber in eine Kate­go­rie wie Haut, Ver­dau­ung oder Bewe­gungs­ap­pa­rat. Vie­le Hun­de zei­gen statt­des­sen eher „unspe­zi­fi­sche“ Anzei­chen wie Fie­ber, Hus­ten oder Pro­ble­me an Augen und Zäh­nen. Genau die­se The­men wer­den im All­tag oft unter­schätzt, weil sie banal wir­ken oder schlei­chend star­ten. Die fol­gen­den Rat­ge­ber hel­fen Ihnen, typi­sche Ursa­chen bes­ser ein­zu­ord­nen, Warn­si­gna­le zu erken­nen und zu wis­sen, wann eine tier­ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll ist.

Fie­ber

Fie­ber ist kein eige­nes Krank­heits­bild, son­dern ein Hin­weis, dass der Kör­per auf Ent­zün­dung oder Infek­te reagiert. Als gro­ber Richt­wert liegt die nor­ma­le Kör­per­tem­pe­ra­tur beim erwach­se­nen Hund meist bei etwa 38 bis 39 °C (rek­tal gemes­sen). Steigt sie deut­lich an oder wirkt Ihr Hund matt, frisst schlecht oder atmet auf­fäl­lig, soll­te das zeit­nah tier­ärzt­lich abge­klärt wer­den.

Erkäl­tung

Vie­le Hun­de haben nicht „eine Erkäl­tung“ wie Men­schen, son­dern einen Atem­wegs­in­fekt mit Hus­ten, Nie­sen oder Nasen­aus­fluss. Häu­fig steckt Anste­ckung dahin­ter, etwa bei engem Kon­takt zu ande­ren Hun­den, und mil­de Ver­läu­fe kön­nen nach kur­zer Zeit abklin­gen. Wird Ihr Hund schlapp, bekommt Fie­ber oder frisst nicht, ist eine tier­ärzt­li­che Unter­su­chung sinn­voll, um Kom­pli­ka­tio­nen aus­zu­schlie­ßen.

Entro­pi­um

Beim Entro­pi­um rollt sich das Augen­lid nach innen, wodurch Wim­pern und Haa­re stän­dig auf der Horn­haut rei­ben. Das kann zu trä­nen­den Augen, Licht­emp­find­lich­keit, Schmerz und im Ver­lauf auch zu Horn­haut­schä­den füh­ren. Je nach Aus­prä­gung wird zunächst sym­pto­ma­tisch behan­delt, lang­fris­tig ist häu­fig eine Kor­rek­tur des Lid­ran­des nötig, damit das Auge dau­er­haft geschützt ist.

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Ektro­pi­um

Beim Ektro­pi­um hängt das Augen­lid nach außen, das Auge trock­net leich­ter aus und die Bin­de­haut ist stär­ker Rei­zen aus­ge­setzt. Typisch sind gerö­te­te Augen, ver­mehr­ter Aus­fluss oder wie­der­keh­ren­de Ent­zün­dun­gen, beson­ders wenn Staub und Wind dazu­kom­men. Je nach Ursa­che hel­fen pfle­gen­de Augen­trop­fen und Ent­zün­dungs­be­hand­lung, in aus­ge­präg­ten Fäl­len kommt eine ope­ra­ti­ve Kor­rek­tur infra­ge.

Zahn­stein beim Hund

Zahn­stein ent­steht aus Belä­gen am Zahn, die das Zahn­fleisch rei­zen und Ent­zün­dun­gen för­dern kön­nen. Unbe­han­delt kann dar­aus eine Par­odon­ta­l­er­kran­kung wer­den, mit Schmer­zen, Mund­ge­ruch und im schlimms­ten Fall locke­ren Zäh­nen oder Zahn­ver­lust. Da Bak­te­ri­en aus dem Maul in den Kör­per gelan­gen kön­nen, lohnt sich kon­se­quen­te Zahn­pfle­ge und bei Bedarf eine pro­fes­sio­nel­le Rei­ni­gung beim Tier­arzt.

Mehr Wis­sen rund um Ihren Hund

Pfle­ge, Ernäh­rung, Hal­tung und Ver­si­che­rung: die­se Berei­che loh­nen sich für Hun­de­hal­ter

Hun­de­ge­sund­heit hängt sel­ten an einem ein­zi­gen The­ma. Wer typi­sche Pro­ble­me früh erkennt, kann viel im All­tag abfe­dern, von Haut und Kral­len über Füt­te­rung bis zur pas­sen­den Absi­che­rung. Die fol­gen­den Berei­che füh­ren Sie direkt zu den pas­sen­den Rat­ge­bern.

Hun­de­pfle­ge

Gute Pfle­ge heißt: Fell und Haut im Blick behal­ten, Ohren und Zäh­ne regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren und Kral­len recht­zei­tig kür­zen, wenn sie sich nicht von selbst abnut­zen. Das hilft, Schmer­zen, Fehl­be­las­tun­gen und Fol­ge­rei­zun­gen zu ver­mei­den. Sie erfah­ren, wor­an Sie Pro­ble­me früh mer­ken und was Sie sinn­voll selbst tun kön­nen.

➜ Hun­de­pfle­ge: Fell, Kral­len, Ohren und Zäh­ne

Ein Hund liegt entspannt im Bett, mit Gurkenscheiben auf den Augen, als Teil einer Pflege- oder Wellnessroutine
Trockenfutter in einem Napf neben rohem Rindfleisch auf einem Holztisch, dekoriert mit Kräutern und Zweigen

Hun­de­er­näh­rung

Fut­ter ent­schei­det oft über Gewicht, Ver­dau­ung, Fell und Ener­gie. Hier fin­den Sie ver­ständ­li­che Grund­la­gen zu Nass, Tro­cken und BARF, inklu­si­ve typi­scher Feh­ler, All­er­gieh­in­wei­se und prak­ti­scher Füt­te­rungs­rou­ti­nen. Gera­de bei rohem Fleisch ist Hygie­ne wich­tig, weil Kei­me ein The­ma sein kön­nen, auch im Haus­halt.

➜ Hun­de­er­näh­rung: Fut­ter­ar­ten, BARF und Unver­träg­lich­kei­ten

Hun­de­hal­tung

Ob Wel­pe, Fami­li­en­hund oder Seni­or: All­tag, Aus­las­tung und Regeln soll­ten zum Hund pas­sen. In die­sem Bereich geht es um sinn­vol­le Beschäf­ti­gung, Trai­ning im All­tag, Ruhe­pha­sen und typi­sche Stol­per­stei­ne im Zusam­men­le­ben. So ver­mei­den Sie Stress und erken­nen schnel­ler, wenn etwas nicht stimmt.

➜ Hun­de­hal­tung: Erzie­hung, Beschäf­ti­gung und All­tag

Hund spielt auf einer Wiese mit einem kleinen, grünen Fußball und zeigt typisches Sozial- und Spielverhalten
Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden

Ver­si­che­rung für Hun­de­hal­ter

Absi­che­rung ist mehr als „nur“ Tier­arzt­kos­ten. Eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt vor finan­zi­el­len Fol­gen, wenn Ihr Hund Schä­den ver­ur­sacht und ist je nach Bun­des­land sogar vor­ge­schrie­ben. Für die Gesund­heit kom­men je nach Bedarf OP Schutz oder Kran­ken­ver­si­che­rung infra­ge, je nach­dem, wie breit Sie Tier­arzt­kos­ten abde­cken möch­ten.

➜ Ver­si­che­run­gen für Hun­de­hal­ter: Haft­pflicht, OP und Kran­ken

Zusam­men­fas­sung

Hun­de­krank­hei­ten kön­nen sehr unter­schied­lich aus­se­hen. Man­che begin­nen mit lei­sen Ver­än­de­run­gen wie weni­ger Appe­tit, mehr Schlaf, Juck­reiz oder einem unge­wohn­ten Gang­bild. Ande­re ent­wi­ckeln sich schnell zu einem Not­fall, zum Bei­spiel bei star­ker Atem­not, anhal­ten­dem Erbre­chen, Kreis­lauf­pro­ble­men oder einem Krampf­an­fall. Wer Sym­pto­me früh ein­ord­net, erhöht die Chan­ce, dass eine Ursa­che schnel­ler gefun­den und gezielt behan­delt wer­den kann.

Die­se Rat­ge­ber­über­sicht hilft Ihnen dabei, typi­sche Hun­de­krank­hei­ten und Warn­zei­chen sys­te­ma­tisch zu ver­ste­hen. Sie fin­den die Inhal­te über­sicht­lich nach Kör­per­be­rei­chen und The­men sor­tiert, damit Sie bei Beschwer­den Ihres Hun­des schnel­ler die pas­sen­den Infor­ma­tio­nen zu Sym­pto­men, mög­li­chen Ursa­chen, Dia­gnos­tik und übli­chen Behand­lungs­we­gen fin­den.

Wich­tig bleibt: Online-Infor­ma­tio­nen erset­zen kei­ne Unter­su­chung. Wenn Ihr Hund deut­lich beein­träch­tigt wirkt, Schmer­zen zeigt, plötz­lich stark abbaut oder sich die Sym­pto­me rasch ver­schlim­mern, ist ein Tier­arzt­be­such der rich­ti­ge Schritt. Gera­de bei aku­ten Ver­läu­fen zählt oft jede Stun­de.

Ver­tie­fen­de Ant­wor­ten für Hun­de­hal­ter

Was Sie schon immer über Hun­de­krank­hei­ten wis­sen woll­ten

Hun­de zei­gen Schmer­zen oder Unwohl­sein oft erst spät. Ach­ten Sie daher weni­ger auf ein ein­zel­nes Sym­ptom, son­dern auf Ver­än­de­run­gen: frisst Ihr Hund schlech­ter, schläft er deut­lich mehr, wirkt er unru­hig oder zieht sich zurück, ist die Belast­bar­keit plötz­lich redu­ziert oder fällt eine unge­wohn­te Kör­per­hal­tung auf.

Auch kör­per­li­che Hin­wei­se zäh­len: wie­der­hol­tes Erbre­chen, Durch­fall, Hus­ten, auf­fäl­li­ge Atmung, Fie­ber, ver­mehr­tes Trin­ken oder häu­fi­ge­res Uri­nie­ren, star­kes Krat­zen, Lahm­heit oder plötz­li­ches Jau­len beim Anfas­sen. Wenn Sie unsi­cher sind, hilft ein kur­zer „Sym­ptom­ver­lauf“ (seit wann, wie oft, wie stark) sehr bei der tier­ärzt­li­chen Ein­ord­nung.

Als Not­fall gel­ten vor allem Atem­not, Kol­laps, star­ke Schwä­che, anhal­ten­de Krampf­an­fäl­le, star­ke Blu­tun­gen, ein deut­lich auf­ge­bläh­ter Bauch mit erfolg­lo­sen Brech­ver­su­chen sowie hef­ti­ge Schmer­zen. Bei sol­chen Zei­chen zählt Zeit, bit­te nicht abwar­ten.

Auch wie­der­hol­tes Erbre­chen in kur­zer Zeit, blu­ti­ger Durch­fall oder deut­li­che Aus­trock­nungs­zei­chen (sehr tro­cke­nes Zahn­fleisch, ein­ge­fal­le­ne Augen, Teil­nahms­lo­sig­keit) soll­ten zeit­nah abge­klärt wer­den. Bei Ver­dacht auf Magen­dre­hung gilt: sofort in die Tier­kli­nik.

Häu­fig sind Erkran­kun­gen des Bewe­gungs­ap­pa­rats (zum Bei­spiel Arthro­se, Hüft oder Ell­bo­gen­pro­ble­me), Haut­pro­ble­me und All­er­gien, Magen Darm Beschwer­den, Para­si­ten und Infek­tio­nen sowie chro­ni­sche The­men wie Herz oder Nie­ren­er­kran­kun­gen.

Dazu kom­men Stoff­wech­sel und Hor­mon­stö­run­gen wie Dia­be­tes oder Schild­drü­sen­pro­ble­me. Wel­che The­men „häu­fig“ sind, hängt stark von Alter, Ras­se, Hal­tung und Vor­er­kran­kun­gen ab. Für die Pra­xis ist wich­ti­ger: Sym­pto­me früh erken­nen und gezielt abklä­ren las­sen, statt zu raten.

Die Impf­emp­feh­lun­gen ori­en­tie­ren sich in Deutsch­land an tier­me­di­zi­ni­schen Leit­li­ni­en, die zwi­schen Basis­imp­fun­gen (Core) und situa­ti­ons­ab­hän­gi­gen Imp­fun­gen unter­schei­den. Wel­che Imp­fun­gen für Ihren Hund sinn­voll sind, hängt unter ande­rem von Alter, Gesund­heit, Lebens­um­feld, Rei­sen und Kon­takt zu ande­ren Hun­den ab.

Am bes­ten bespre­chen Sie den kon­kre­ten Impf­plan mit Ihrer Tier­arzt­pra­xis, weil auch Auf­frisch­in­ter­val­le und indi­vi­du­el­le Risi­ken eine Rol­le spie­len.

Bei Zecken steht die regel­mä­ßi­ge Pro­phy­la­xe im Vor­der­grund, plus Absu­chen nach Spa­zier­gän­gen, beson­ders in der Zecken­sai­son. Bei Wür­mern ist ein risi­ko­ba­sier­ter Ansatz üblich: Häu­fig­keit und Vor­ge­hen rich­ten sich nach Fak­to­ren wie Frei­gang, Jagd­ver­hal­ten, Kon­takt zu Kin­dern, Rei­sen oder rohem Füt­tern.

Genau dazu gibt es eta­blier­te Emp­feh­lun­gen, die nicht pau­schal „alle X Wochen“, son­dern nach Lebens­um­stän­den unter­schei­den.

Zwin­ger­hus­ten ist eine anste­cken­de Atem­wegs­er­kran­kung, die meist durch ver­schie­de­ne Erre­ger zusam­men aus­ge­löst wird. Typisch sind Hus­ten­an­fäl­le, oft nach Auf­re­gung oder Belas­tung, manch­mal beglei­tet von Nasen­aus­fluss oder Fie­ber.

Anste­ckung erfolgt vor allem dort, wo vie­le Hun­de zusam­men­kom­men (Hun­de­schu­le, Tier­pen­si­on, Ver­an­stal­tun­gen). Bei Ver­dacht ist Abstand zu ande­ren Hun­den sinn­voll und eine tier­ärzt­li­che Abklä­rung, beson­ders bei Wel­pen, alten oder vor­er­krank­ten Tie­ren.

Warn­zei­chen sind ein plötz­lich stark auf­ge­bläh­ter Bauch, Unru­he, Spei­cheln, Wür­gen oder erfolg­lo­se Brech­ver­su­che, dazu oft schnel­le Ver­schlech­te­rung des Kreis­laufs. Das ist ein aku­ter Not­fall.

Bit­te fah­ren Sie bei Ver­dacht sofort in eine Tier­kli­nik, ohne erst „zu beob­ach­ten“. Bei der Magen­dre­hung ent­schei­det die schnel­le Behand­lung über die Pro­gno­se.

Wenn der Durch­fall kurz­zei­tig ist und Ihr Hund sonst fit wirkt, reicht manch­mal schon Scho­nung und Beob­ach­tung. Kri­tisch wird es bei Blut im Kot, star­kem Erbre­chen, deut­li­cher Müdig­keit, Schmer­zen, Fie­ber, Aus­trock­nung oder wenn Wel­pen betrof­fen sind.

Auch wenn der Durch­fall län­ger anhält oder immer wie­der­kehrt, soll­te das abge­klärt wer­den, weil Infek­tio­nen, Para­si­ten, Fut­te­r­un­ver­träg­lich­kei­ten oder ande­re Ursa­chen dahin­ter­ste­cken kön­nen.

Ja. Häu­fi­ge Hin­wei­se sind ver­mehr­ter Durst und häu­fi­ges Uri­nie­ren, Gewichts­ver­lust trotz nor­ma­lem oder gestei­ger­tem Appe­tit und all­ge­mei­ne Schwä­che. Spä­ter kön­nen auch Erbre­chen oder ein deut­lich schlech­ter All­ge­mein­zu­stand dazu­kom­men.

Dia­be­tes lässt sich nur sicher dia­gnos­ti­zie­ren (Blut und Urin) und gehört in tier­ärzt­li­che Behand­lung, weil unbe­han­delt schwe­re Kom­pli­ka­tio­nen mög­lich sind.

Bei man­chen Hun­de­ras­sen sind bestimm­te Erkran­kun­gen häu­fi­ger, zum Bei­spiel Hüft und Ell­bo­gen­er­kran­kun­gen, Patel­la­pro­ble­me, brachy­ze­pha­le Atem­wegs­pro­ble­me oder gene­ti­sche Vari­an­ten wie der MDR1 Defekt. Letz­te­rer kann dazu füh­ren, dass bestimm­te Medi­ka­men­te schlech­ter ver­tra­gen wer­den.

Wich­tig ist: Eine gene­ti­sche Ver­an­la­gung ist kein Urteil, aber sie hilft bei Prä­ven­ti­on und The­ra­pie. Bei bekann­ten Risi­ken sind Zucht­in­for­ma­tio­nen, Gen­tests (wo sinn­voll) und eine gute tier­ärzt­li­che Beglei­tung hilf­reich.

Eine siche­re Ein­ord­nung gelingt in der Regel nur über Unter­su­chung und, wenn nötig, Dia­gnos­tik (zum Bei­spiel Blut­bild, Kot­pro­be, Ultra­schall, Rönt­gen). Online-Lis­ten sind gut für Ori­en­tie­rung, erset­zen aber kei­ne Dia­gno­se, weil vie­le Krank­hei­ten ähn­li­che Sym­pto­me machen.

Prak­tisch ist: Notie­ren Sie Beginn, Häu­fig­keit, Fut­ter, Auf­fäl­lig­kei­ten beim Kot oder Urin, Tem­pe­ra­tur, mög­li­che Aus­lö­ser und ob sich Ihr Hund nor­mal bewegt. Das beschleu­nigt die Abklä­rung deut­lich.

Vie­le häu­fi­ge Hun­de­krank­hei­ten brin­gen nicht nur Medi­ka­men­ten­kos­ten mit sich, son­dern auch Dia­gnos­tik, Bild­ge­bung, Labor­wer­te und teils län­ge­re Behand­lun­gen. Gera­de wie­der­keh­ren­de Pro­ble­me (zum Bei­spiel Magen Darm, Haut, Gelen­ke) kön­nen über die Zeit teu­er wer­den.

Ob sich eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung lohnt, hängt von Bud­get, Risi­ko­be­reit­schaft, Alter und Vor­er­kran­kun­gen ab. Sinn­voll ist, die Bedin­gun­gen so zu prü­fen, dass genau die typi­schen Kos­ten­trei­ber (Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te, OPs) sau­ber abge­deckt sind.

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