Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht: Leis­tun­gen, Tari­fe, Kos­ten

Bis 50 Mio. € Deckung, Best-Leis­tungs-Garan­tie, Gift­kö­der optio­nal. Bei­trag direkt berech­nen.

Zwei angeleinte Hunde laufen nebeneinander durch einen herbstlichen Wald mit buntem Laub am Boden

Was leis­tet die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht wirk­lich?

Eine Hun­de­haft­pflicht ist dann gut, wenn sie im All­tag nicht dis­ku­tiert, son­dern zahlt. Bei der Han­se­Mer­kur liegt der Schwer­punkt klar auf hohen Deckungs­sum­men und sau­be­ren Leis­tungs­de­tails. Je nach Tarif sind Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den bis 50 Mio. € abge­si­chert. Rele­vant ist auch, was bei typi­schen Situa­tio­nen pas­siert: Schä­den in Miet­woh­nun­gen, Miss­ge­schi­cke in Feri­en­un­ter­künf­ten, ein Vor­fall beim nicht gewerb­li­chen Hun­de­sit­ter oder ein Scha­den wäh­rend Hun­de­schu­le und Hun­de­sport. Genau dort trennt sich „steht im Ver­trag“ von „hilft im ech­ten Leben“.

Für die Tarif­wahl lohnt sich ein Blick auf die Unter­schie­de zwi­schen Kom­fort und Pre­mi­um plus. Pre­mi­um plus bringt bei meh­re­ren Leis­tungs­be­rei­chen höhe­re Gren­zen und zusätz­li­che Bau­stei­ne, etwa bei Miet­sach­schä­den und bei der For­de­rungs­aus­fall­de­ckung. Wer öfter mit dem Hund unter­wegs ist, soll­te den Aus­lands­schutz prü­fen, weil die Zeit­räu­me je Tarif deut­lich abwei­chen kön­nen. Und wenn das The­ma Gift­kö­der rea­lis­tisch ist, ist es gut zu wis­sen, dass es dafür einen optio­na­len Zusatz­schutz gibt. Am Ende zählt, dass der Tarif zu Ihrem Hund und Ihrem All­tag passt, nicht nur zum Start­bei­trag.

Logo der HanseMerkur Versicherung mit grünem Hintergrund und weißer Wort-Bild-Marke
Inhalts­ver­zeich­nis

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Ver­trau­en ist mess­bar

Mehr als 700 Bewer­tun­gen auf Goog­le, Pro­ven­Ex­pert und makler.de durch­schnitt­lich 4,9 bis 5,0 Ster­ne für AMBA Ver­si­che­run­gen als Ver­si­che­rungs­mak­ler im All­gäu.

Google-Bewertungssiegel mit 5 Sternen und 144 Kundenrezensionen für amba-versicherungen.de
Goog­le

114 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Logo von ProvenExpert – Bewertungsplattform mit dem Claim „It’s All About Trust“
Pro­ven Expert

328 Bewer­tun­gen | 4,9 Ster­ne

Logo der Plattform makler.de mit Schriftzug und orangem Symbol auf transparentem Hintergrund
Makler.de

334 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

War­um Hun­de­hal­ter ohne Haft­pflicht schnell teu­er haf­ten

Dar­um lohnt sich die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht

Als Hun­de­hal­ter haf­ten Sie in vie­len Fäl­len auch ohne eige­nes Ver­schul­den, wenn Ihr Hund jeman­den ver­letzt oder etwas beschä­digt. Das ergibt sich aus der Tier­hal­ter­haf­tung nach § 833 BGB. Die Han­se­Mer­kur bie­tet dafür zwei Tarif­va­ri­an­ten (Kom­fort und Pre­mi­um plus) mit kla­ren Unter­schie­den bei Deckungs­sum­me, Miet­sach­schä­den, Aus­lands­schutz und Zusatz­leis­tun­gen. Je nach­dem, ob Ihr Hund öfter bei ande­ren Per­so­nen betreut wird, ob Sie rei­sen oder ob Sie bestimm­te Extras wie den optio­na­len Gift­kö­der-Schutz möch­ten, lohnt sich ein genau­er Blick auf die Details.

In Deutsch­land regeln die Bun­des­län­der, ob eine Hun­de­haft­pflicht ver­pflich­tend ist. In Ber­lin, Ham­burg, Nie­der­sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Schles­wig-Hol­stein und Thü­rin­gen gilt sie für alle Hun­de. In vie­len wei­te­ren Län­dern besteht eine Pflicht oft nur für als gefähr­lich ein­ge­stuf­te Hun­de oder in bestimm­ten Kon­stel­la­tio­nen.

Wenn Sie in einem Pflicht-Bun­des­land woh­nen, ist der Abschluss kei­ne „nice to have“-Frage, son­dern Vor­aus­set­zung, um Auf­la­gen zu erfül­len. Unab­hän­gig davon lohnt sich der Schutz fast immer, weil schon ein klei­ner Vor­fall schnell sehr teu­er wer­den kann.

Bei der Tier­hal­ter­haf­tung geht es nicht um Schuld, son­dern um Ver­ant­wor­tung: Ver­ur­sacht Ihr Hund einen Scha­den, kön­nen Ansprü­che in kur­zer Zeit fünf- oder sechs­stel­lig wer­den. Die Hun­de­haft­pflicht über­nimmt berech­tig­te For­de­run­gen im Rah­men der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me und hilft, wenn For­de­run­gen unbe­rech­tigt sind.

Typi­sche Fäl­le aus dem All­tag sind:

  • Per­so­nen­schä­den (z. B. Sturz nach Ansprin­gen, Biss­ver­let­zung)

  • Sach­schä­den (z. B. beschä­dig­te Ein­rich­tung, Klei­dung, Fahr­rad)

  • Ver­mö­gens­schä­den als Fol­ge (z. B. Nut­zungs­aus­fall)

Vie­le Schä­den pas­sie­ren nicht nur „bei Ihnen“, son­dern unter­wegs oder wenn jemand ande­res mit dem Hund geht. In den Han­se­Mer­kur-Tari­fen sind frem­de Tier­hü­ter (nicht gewerbs­mä­ßig) als Anspruch­stel­ler in den Bedin­gun­gen mit berück­sich­tigt, eben­so sind Wel­pen zeit­wei­se mit­ver­si­chert, wenn das Mut­ter­tier dort ver­si­chert ist.

Eben­falls rele­vant für den All­tag: Laut Leis­tungs­über­sicht sind u. a. Füh­ren ohne Leine/Maulkorb (ver­si­che­rungs­tech­nisch) sowie Schä­den durch gewoll­ten und unge­woll­ten Deck­akt als Leis­tungs­bau­stei­ne auf­ge­führt.

Wenn Sie mit Hund rei­sen, zählt nicht nur „Euro­pa ja/nein“, son­dern die Dau­er außer­halb Euro­pas. Laut Han­se­Mer­kur-Leis­tungs­über­sicht gilt der Schutz inner­halb Euro­pas zeit­lich unbe­grenzt. Außer­halb Euro­pas besteht Schutz bis 1 Jahr (Kom­fort) bzw. bis 5 Jah­re (Pre­mi­um plus).

Prak­tisch ist auch, dass in der Über­sicht eine Kau­ti­ons­leis­tung bis 100.000 € genannt wird, die im Aus­land in bestimm­ten Fäl­len hel­fen kann.

Der größ­te Sprung liegt meist in der Deckungs­sum­me: 15 Mio. € im Kom­fort, 50 Mio. € im Pre­mi­um plus. Pre­mi­um plus ent­hält laut Leis­tungs­über­sicht die Best-Leis­tungs-Garan­tie (Markt­ga­ran­tie).

Wenn Sie zusätz­lich Risi­ken rund um Gift­kö­der rea­lis­tisch ein­schät­zen: Der Gift­kö­der-Schutz ist optio­nal und über­nimmt Tier­arzt­kos­ten bis 5.000 € je Ver­si­che­rungs­jahr.

Wenn Sie wis­sen, wel­che die­ser Punk­te in Ihrem All­tag wirk­lich rele­vant sind, lässt sich die Tarif­wahl deut­lich leich­ter tref­fen. Im nächs­ten Schritt lohnt sich der Blick auf die Leis­tungs­gren­zen im Detail, damit Bei­trag und Schutz sau­ber zusam­men­pas­sen.

Kom­fort oder Pre­mi­um plus, so fin­den Sie den pas­sen­den Tarif

Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht im Tarif­ver­gleich

Bei­de Tari­fe decken die klas­si­schen Haft­pflicht­ri­si­ken ab. Der Unter­schied steckt in den Gren­zen, Zusatz­leis­tun­gen und in der Fra­ge, wie viel „Puf­fer“ Sie im Ernst­fall wirk­lich haben möch­ten.

Vie­le Hun­de­hal­ter ver­glei­chen zuerst den Bei­trag und ent­schei­den dann nach Bauch­ge­fühl. Bei der Hun­de­haft­pflicht lohnt sich der zwei­te Blick, weil ein­zel­ne Bau­stei­ne den Unter­schied machen kön­nen, wenn es ernst wird. Ein typi­sches Bei­spiel sind Miet­sach­schä­den: Ein Krat­zer in der Tür ist ärger­lich, ein grö­ße­rer Scha­den am Par­kett oder an Ein­bau­ten kann schnell teu­er wer­den. Genau hier unter­schei­den sich Kom­fort und Pre­mi­um plus deut­lich, sowohl bei unbe­weg­li­chen Sachen in der Miet­woh­nung als auch bei beweg­li­chen Sachen in einer Feri­en­un­ter­kunft.

Auch All­tags­si­tua­tio­nen soll­ten Sie in die Tarif­wahl ein­be­zie­hen. Wenn Ihr Hund regel­mä­ßig von Freun­den oder Fami­lie geführt wird, wenn Kin­der mit dem Hund raus­ge­hen oder wenn Sie häu­fi­ger in Hun­de­schu­le und Hun­de­sport unter­wegs sind, zählt nicht nur „mit­ver­si­chert ja oder nein“, son­dern auch, wie weit der Schutz reicht. Pre­mi­um plus ist in der Tabel­le an meh­re­ren Stel­len brei­ter auf­ge­stellt, zum Bei­spiel bei unver­hei­ra­te­ten Kin­dern als Hun­de­hü­ter, bei Neu­preis­ent­schä­di­gung und bei zusätz­li­chen Schutz­bau­stei­nen rund um Anspruchs­durch­set­zung oder Opfer­hil­fe.

Für Rei­sen mit dem Hund ist der Aus­lands­schutz oft der ent­schei­den­de Hebel. Inner­halb Euro­pas sind bei­de Tari­fe zeit­lich unbe­grenzt. Welt­weit ist Kom­fort auf ein Jahr aus­ge­legt, Pre­mi­um plus auf fünf Jah­re. Wenn Sie öfter außer­halb Euro­pas unter­wegs sind, ist das kein Detail, son­dern eine ech­te Wei­chen­stel­lung.

Han­se­Mer­kur Hun­de­hal­ter­haft­pflicht: Tari­fe im Über­blick

In der fol­gen­den Über­sicht sehen Sie die wich­tigs­ten Unter­schie­de zwi­schen Kom­fort und Pre­mi­um plus. Star­ten Sie mit Deckungs­sum­me und Miet­sach­schä­den, gehen Sie dann zu Aus­land und Aus­fall­de­ckung und prü­fen Sie zuletzt die Extras wie Best-Leis­tungs-Garan­tie oder optio­na­le Bau­stei­ne. So erken­nen Sie schnell, wel­cher Tarif zu Ihrem All­tag passt.

Leis­tung Kom­fort Pre­mi­um plus
Ver­si­che­rungs­sum­me Personen‑, Sach‑, Ver­mö­gens­schä­den15 Mio. EUR50 Mio. EUR
Selbst­be­tei­li­gung150 € oder ohne SBohne SB
Kün­di­gungs­recht des Ver­si­che­rungs­neh­mersTäg­lichTäg­lich
Wider­rufs­frist45 Tage45 Tage
Nach­lass bei meh­re­ren Hun­den5 %5 %
Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge mit­ver­si­chert
Sons­ti­ge Per­so­nen mit­ver­si­chert
Frem­de Tier­hü­ter (nicht gewerb­lich)
Unver­hei­ra­te­te Kin­der als Hun­de­hü­ter
Teil­nah­me an Hun­de­schu­le, Tur­nie­ren etc.
Auf­ent­halt in Hun­de­pen­si­on
Therapie‑, Ret­tungs­hund pri­vat genutzt
Deck­akt (gewollt/ungewollt)
Tie­ri­sche Aus­schei­dun­gen
Vor­sor­ge­ver­si­che­rung für neue Hun­de
Ret­tungs- und Ber­gungs­kos­tenbis 5.000 €bis 5.000 €
Wel­pen mit­ver­si­chert bis6 Mona­te12 Mona­te
Neu­preis­ent­schä­di­gung für Sachenbis 5.000 €
Nach­hal­ti­ger Scha­den­er­satzbis 1.000 €
Not­tö­tung & Bestat­tungbis 500 €
Miet­sach­schä­den unbe­weg­lich (z. B. Gebäu­de, Grund­stü­cke) 1 Mio. EUR 50 Mio. EUR
Miet­sach­schä­den beweg­lich (Feri­en­un­ter­kunft) 30.000 € 15 Mio. EUR
Trans­port­bo­xen, Anhän­ger (pri­vat genutzt) bis 5.000 €
Frem­de Kfz (pri­vat, sub­si­di­är) bis 2.500 €
For­de­rungs­aus­fall­de­ckung (Min­dest­scha­den­hö­he) 2.500 € ohne
Rechts­schutz für Durch­set­zung von Ansprü­chen bis 500.000 €
Opfer­schutz bei vor­sätz­li­cher Straf­tat bis 50.000 €
Tier­arzt­kos­ten durch frem­den Hund (unbe­kann­ter Hal­ter) bis 2.500 €
Gift­kö­der-Schutz (z. B. schar­fe Gegen­stän­de) — Optio­nal bis 5.000 € bis 5.000 €
Aus­lands­schutz – Euro­pa Unbe­grenzt Unbe­grenzt
Aus­lands­schutz – welt­weit 1 Jahr 5 Jah­re
Kau­ti­ons­leis­tung – Euro­pa 100.000 € 100.000 €
Kau­ti­ons­leis­tung – welt­weit 100.000 €
Gewäs­ser­schä­den / Flur­schä­den
Umwelt­scha­den­ver­si­che­rung 1 Mio. EUR 3 Mio. EUR
Leis­tungs­ga­ran­tie gegen­über GDV
Bedin­gungs-Update-Garan­tie
Best-Leis­tungs-Garan­tie

Für den Ver­si­che­rungs­schutz maß­geb­lich sind die aktu­el­len Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der Han­se­Mer­kur. Die oben ste­hen­de Über­sicht dient der Ori­en­tie­rung und stellt eine ver­kürz­te Dar­stel­lung dar.

Wenn Sie eine kla­re Ent­schei­dung möch­ten, hilft die­se Faust­re­gel: Kom­fort passt oft, wenn Sie einen soli­den Schutz mit guter Grund­aus­stat­tung möch­ten und Ihr Hund eher „klas­si­sche“ Risi­ken abdeckt. Pre­mi­um plus ist meis­tens die bes­se­re Wahl, wenn Sie bewusst mehr Spiel­raum möch­ten, also höhe­re Deckung, stär­ke­re Leis­tun­gen bei Miet­sach­schä­den und mehr Bau­stei­ne für Situa­tio­nen, die im All­tag häu­fi­ger vor­kom­men, als man denkt.

Schau­en Sie beson­ders auf die Punk­te, die im Scha­den­fall wirk­lich weh tun kön­nen. Dazu gehö­ren hohe Per­so­nen­schä­den, aber auch gro­ße Sach­schä­den in Miet­ver­hält­nis­sen. In der Tabel­le ist der Sprung bei der Deckungs­sum­me deut­lich: 15 Mio. Euro in Kom­fort gegen­über 50 Mio. Euro in Pre­mi­um plus. Ähn­lich auf­fäl­lig sind die Unter­schie­de bei Miet­sach­schä­den und bei Bau­stei­nen wie Recht­schutz zur Durch­set­zung von Ansprü­chen, Opfer­schutz oder Kau­ti­ons­leis­tun­gen außer­halb Euro­pas. Das sind kei­ne „Nice-to-have“-Features, son­dern genau die The­men, die im Ernst­fall den Stress redu­zie­ren, weil Sie nicht nach­träg­lich mer­ken, dass etwas fehlt.

Für Haus­hal­te mit meh­re­ren Hun­den ist der Mehr­hun­de-Nach­lass ein prak­ti­scher Punkt, wich­ti­ger ist aber, dass der Tarif zu Ihrem Hund passt. Ein jun­ger, ruhi­ger Hund in sta­bi­len Ver­hält­nis­sen bringt ein ande­res Risi­ko­pro­fil mit als ein sehr akti­ver Hund, der oft betreut wird, regel­mä­ßig auf Ver­an­stal­tun­gen ist oder mit Ihnen viel reist. Wenn Sie die­se zwei, drei per­sön­li­chen Fak­to­ren ein­mal sau­ber durch­den­ken, ist die Tarif­wahl meist sofort klar und der Rech­ner lie­fert dann schnell den pas­sen­den Bei­trag.

Was kos­tet die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht wirk­lich?

So setzt sich der Bei­trag der Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht zusam­men

Der Preis ist wich­tig, aber bei der Hun­de­haft­pflicht zählt vor allem, was im Scha­den­fall wirk­lich abge­si­chert ist. Bei der Han­se­Mer­kur hängt der Bei­trag vor allem davon ab, wel­chen Tarif Sie wäh­len, ob Sie eine Selbst­be­tei­li­gung ver­ein­ba­ren und wie das Risi­ko Ihres Hun­des ein­ge­stuft wird. Genau des­halb lohnt sich ein kur­zer Check der Ein­fluss­fak­to­ren, bevor Sie den Bei­trag berech­nen.

Der Bei­trag zur Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht wird nicht „pau­schal“ fest­ge­legt, son­dern ergibt sich aus meh­re­ren Stell­schrau­ben. Der größ­te Hebel ist die Tarif­wahl: Kom­fort arbei­tet mit einer Deckungs­sum­me von 15 Mio. €, Pre­mi­um plus mit 50 Mio. €. Das wirkt sich spür­bar auf den Bei­trag aus, vor allem dann, wenn Sie bewusst eine hohe Deckung möch­ten, etwa wegen Miet­sach­schä­den, Rei­sen oder weil Ihr Hund viel Kon­takt zu Men­schen hat.

Ein zwei­ter wich­ti­ger Punkt ist die Selbst­be­tei­li­gung. Bei der Han­se­Mer­kur kön­nen Sie in der Regel wäh­len, ob Sie 150 € Selbst­be­tei­li­gung möch­ten oder ohne Selbst­be­tei­li­gung ver­si­chert sein wol­len. Wer sel­ten Risi­ken sieht und den Bei­trag schlank hal­ten möch­te, nimmt oft die Selbst­be­tei­li­gung. Wer im Ernst­fall mög­lichst „ohne Rech­nen“ durch den Scha­den­fall kom­men will, ent­schei­det sich häu­fi­ger für die Vari­an­te ohne Selbst­be­tei­li­gung.

Damit Sie ein Gefühl für die Grö­ßen­ord­nung bekom­men, hel­fen Bei­trags­bei­spie­le. Für klei­ne Ras­sen wie Chi­hua­hua wird als Bei­spiel ein Ein­stieg ab 3,36 € pro Monat genannt (Tarif Kom­fort, 150 € Selbst­be­tei­li­gung, ohne Gift­kö­der-Schutz, Ver­si­che­rungs­neh­mer 40 Jah­re, kei­ne Vor­schä­den). Bei grö­ße­ren Ras­sen lie­gen die Bei­trä­ge natur­ge­mäß höher. Für Gol­den Retrie­ver, Ber­ner Sen­nen­hund oder Labra­dor Retrie­ver wer­den als Bei­spiel 57,60 € pro Jahr im Kom­fort-Tarif mit 150 € Selbst­be­tei­li­gung sowie 67,20 € pro Jahr im Pre­mi­um-plus-Tarif mit 150 € Selbst­be­tei­li­gung aus­ge­wie­sen. Sol­che Zah­len sind kein Ver­spre­chen für jeden Ein­zel­fall, aber sie zei­gen gut, wie stark Ras­se, Tarif und Selbst­be­tei­li­gung den Bei­trag beein­flus­sen.

Auch die Vor­scha­den-Situa­ti­on spielt eine Rol­le. Wenn in den letz­ten Jah­ren bereits Haft­pflicht­schä­den vor­han­den waren, kann das den Bei­trag erhö­hen oder die Annah­me erschwe­ren. Für die Han­se­Mer­kur gilt in den Annah­me­richt­li­ni­en, dass ab drei Vor­schä­den inner­halb der letz­ten fünf Jah­re kein Schutz ange­bo­ten wird. Das ist wich­tig, weil dabei nicht nur „aus­ge­zahl­te“ Schä­den gemeint sind, son­dern Vor­schä­den grund­sätz­lich als Vor­schä­den zäh­len kön­nen.

Optio­nal kön­nen Sie Zusatz­leis­tun­gen ein­be­zie­hen, wenn sie zu Ihrem All­tag pas­sen. Beim Gift­kö­der-Schutz wer­den Tier­arzt­kos­ten nach Auf­nah­me eines Gift­kö­ders oder prä­pa­rier­ten Köders bis 5.000 € je Ver­si­che­rungs­jahr abge­si­chert. Der Zusatz wird als Opti­on ange­bo­ten und star­tet preis­lich ab 8,90 € jähr­lich. Ob sich das lohnt, hängt stark davon ab, wie rea­lis­tisch das Risi­ko bei Ihnen ist, zum Bei­spiel in Gegen­den mit vie­len aus­ge­leg­ten Ködern oder wenn Ihr Hund drau­ßen schnell Din­ge auf­nimmt.

Mehr Ori­en­tie­rung rund um Haf­tung, Pflicht und Gesund­heit

Die­se The­men pas­sen gut zur Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht

Wer eine Hun­de­haft­pflicht abschließt, will nicht nur den Bei­trag ken­nen, son­dern auch ver­ste­hen, wel­che Regeln im All­tag gel­ten und wo typi­sche Risi­ken lau­ern. Die fol­gen­den drei The­men hel­fen dabei: Sie bekom­men einen schnel­len Über­blick über häu­fi­ge Hun­de­krank­hei­ten, wich­ti­ge Punk­te für Lis­ten­hun­de und die Fra­ge, in wel­chen Bun­des­län­dern eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht Pflicht ist. So kön­nen Sie Risi­ken bes­ser ein­schät­zen und geziel­ter ent­schei­den.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält
Hun­de­krank­hei­ten

Vie­le Tier­arzt­kos­ten ent­ste­hen nicht plötz­lich, son­dern ent­wi­ckeln sich über Wochen oder Mona­te. Hier fin­den Sie typi­sche Krank­heits­bil­der, Warn­zei­chen und ein­fa­che Tipps, wor­auf Sie im All­tag ach­ten kön­nen. Das hilft, Beschwer­den früh zu erken­nen und recht­zei­tig zu han­deln. Prak­tisch für alle, die ihren Hund lang­fris­tig gesund hal­ten möch­ten.

Mann hält Listenhund an kurzer Leine auf einer Promenade mit Blick auf die Stadt – der Hund trägt ein robustes Brustgeschirr.
Hun­de­haft­pflicht Lis­ten­hun­de

Für Lis­ten­hun­de gel­ten je nach Bun­des­land beson­de­re Regeln, Auf­la­gen und teils höhe­re Anfor­de­run­gen an den Ver­si­che­rungs­schutz. In die­sem Bei­trag erfah­ren Sie, wor­auf es bei Ras­sen wie Ame­ri­can Staf­ford­shire Ter­ri­er oder Dogo Argen­ti­no ankommt. Sie sehen, wel­che Nach­wei­se oft ver­langt wer­den und wel­che Punk­te bei Tari­fen beson­ders wich­tig sind.

Junge Frau geht mit einem aktiven Hund an der Leine spazieren – Symbolbild für die Notwendigkeit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.
Ist Hun­de­hal­ter­haft­pflicht Pflicht?

In Deutsch­land ist die Pflicht zur Hun­de­haft­pflicht Län­der­sa­che und unter­schei­det sich deut­lich. Hier sehen Sie kom­pakt, wo die Ver­si­che­rung für alle Hun­de vor­ge­schrie­ben ist und wo nur für bestimm­te Hun­de. Außer­dem erfah­ren Sie, was das in der Pra­xis bedeu­tet und wel­che Unter­la­gen bei Kon­trol­len typi­scher­wei­se gefragt sind.

Haf­ten Sie als Hun­de­hal­ter im Ernst­fall unbe­grenzt?

War­um Hun­de­hal­ter ohne Hun­de­haft­pflicht ein hohes Kos­ten­ri­si­ko tra­gen

Vie­le den­ken: „Ich habe doch eine Pri­vat­haft­pflicht.“ Bei Hun­den reicht das in der Regel nicht. Dazu kommt, dass Sie als Hal­ter für Schä­den Ihres Hun­des oft auch dann ein­ste­hen müs­sen, wenn Sie selbst nichts „falsch gemacht“ haben.

Recht­lich basiert das Risi­ko vor allem auf der Tier­hal­ter­haf­tung nach § 833 BGB. Die­se Haf­tung ist bei Hun­den typi­scher­wei­se eine Gefähr­dungs­haf­tung. Das heißt: Wenn sich die typi­sche Tier­ge­fahr ver­wirk­licht, kön­nen Sie auch ohne eige­nes Ver­schul­den zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet sein. Gera­de bei Per­so­nen­schä­den kön­nen sich For­de­run­gen schnell auf Sum­men ent­wi­ckeln, die ein Haus­halt nicht „neben­bei“ auf­fängt.

Hin­zu kommt die Ver­si­che­rungs­pflicht, die in Deutsch­land je nach Bun­des­land unter­schied­lich gere­gelt ist. Eine all­ge­mei­ne Pflicht für alle Hun­de wird aktu­ell ins­be­son­de­re in Ber­lin, Ham­burg, Nie­der­sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Schles­wig-Hol­stein und Thü­rin­gen genannt. In wei­te­ren Bun­des­län­dern gilt die Pflicht häu­fig nur für als gefähr­lich ein­ge­stuf­te Hun­de oder für bestimm­te Grup­pen wie Lis­ten­hun­de.

Wich­tig ist auch die Abgren­zung zur Pri­vat­haft­pflicht: Schä­den, die Ihr Hund bei Drit­ten ver­ur­sacht, sind in der Pri­vat­haft­pflicht in der Regel nicht mit­ver­si­chert. Die­se deckt meist nur klei­ne­re Haus­tie­re ab, nicht aber Hun­de. Des­halb braucht es für Hun­de übli­cher­wei­se eine eige­ne Tier­hal­ter­haft­pflicht.

Damit Sie ein Gefühl bekom­men, war­um das im All­tag rele­vant ist, sind das typi­sche Situa­tio­nen, in denen eine Hun­de­haft­pflicht schnell wich­tig wird:

  • Ihr Hund bringt jeman­den zu Fall, etwa beim Ansprin­gen oder durch einen Schreck­mo­ment.

  • Es ent­steht ein Sach­scha­den, zum Bei­spiel an Klei­dung, Fahr­rad, Kin­der­wa­gen oder Ein­rich­tung.

  • In der Miet­woh­nung oder Feri­en­un­ter­kunft wird etwas beschä­digt und der Ver­mie­ter stellt eine Rech­nung.

  • Ihr Hund wird pri­vat von Freun­den oder Fami­lie geführt und dabei pas­siert etwas.

Für Lis­ten­hun­de ist das The­ma dop­pelt sen­si­bel: Je nach Bun­des­land sind Hal­tung, Auf­la­gen und Nach­weis­pflich­ten stren­ger, und die Haft­pflicht ist häu­fig zwin­gen­de Vor­aus­set­zung, um über­haupt alle Vor­ga­ben zu erfül­len. Ent­schei­dend ist dann, dass der Tarif die Ras­se akzep­tiert und Sie im Zwei­fel schnell eine Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gung vor­le­gen kön­nen.

Leis­tun­gen, Tari­fe und wich­ti­ge Ver­trags­de­tails der Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht

Was Sie schon immer über die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht wis­sen woll­ten

Sie schützt Sie, wenn Ihr Hund Drit­ten einen Scha­den zufügt. Ver­si­chert sind in der Regel Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den. Zusätz­lich wer­den Ansprü­che geprüft und unbe­rech­tig­te For­de­run­gen abge­wehrt, damit Sie nicht „ein­fach zah­len“, obwohl Sie es nicht müss­ten.

Es gibt zwei Tarif­li­ni­en: Kom­fort und Pre­mi­um plus. Kom­fort ist die soli­de Basis, Pre­mi­um plus erwei­tert den Schutz an meh­re­ren Stel­len, zum Bei­spiel bei Deckungs­sum­me, Aus­lands­auf­ent­halt und zusätz­li­chen Leis­tungs­bau­stei­nen. Wel­che Vari­an­te bes­ser passt, hängt davon ab, wie Sie Ihren Hund hal­ten und wel­che Risi­ken in Ihrem All­tag rea­lis­tisch sind.

Je nach Tarif ist die Deckung unter­schied­lich hoch. Typisch sind 15 Mio. € im Kom­fort-Tarif und 50 Mio. € im Pre­mi­um plus-Tarif für Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den. Das ist vor allem bei schwe­ren Per­so­nen­schä­den rele­vant, weil dort schnell sehr hohe For­de­run­gen ent­ste­hen kön­nen.

Grund­sätz­lich kann Ver­si­che­rungs­schutz mög­lich sein, auch bei Lis­ten­hun­den. Ob und zu wel­chen Kon­di­tio­nen, hängt in der Pra­xis von Bun­des­land, Ein­stu­fung und den Anga­ben zu Hund und Hal­ter ab. Am schnells­ten klä­ren Sie das über die Bei­trags­be­rech­nung, weil dann direkt sicht­bar ist, ob der Abschluss für Ihre Kon­stel­la­ti­on mög­lich ist.

Je nach Tarif sind oft auch wei­te­re Per­so­nen abge­si­chert, die den Hund gele­gent­lich pri­vat hüten, zum Bei­spiel Part­ner, Fami­lie oder Freun­de. Das ist wich­tig, wenn Ihr Hund nicht aus­schließ­lich von Ihnen geführt wird. Gewerb­li­che Betreu­ung ist davon in der Regel aus­ge­nom­men und soll­te sepa­rat geprüft wer­den.

Miet­sach­schä­den sind ein zen­tra­ler Punkt, weil sie häu­fig vor­kom­men und teu­er wer­den kön­nen. Ver­si­chert sein kön­nen Schä­den an gemie­te­ten Immo­bi­li­en, zum Bei­spiel an Türen, Böden oder Ein­bau­ten. Bei Feri­en­un­ter­künf­ten kommt es dar­auf an, ob auch beweg­li­che Sachen ein­ge­schlos­sen sind und wel­che Gren­zen gel­ten. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe oft deut­lich.

Ja. Inner­halb Euro­pas ist der Schutz in der Regel zeit­lich unbe­grenzt mög­lich. Welt­weit ist die Dau­er tarif­ab­hän­gig: Kom­fort ist typi­scher­wei­se bis 1 Jahr aus­ge­legt, Pre­mi­um plus bis 5 Jah­re. Das ist beson­ders rele­vant, wenn Sie län­ge­re Rei­sen pla­nen oder zeit­wei­se im Aus­land leben.

Wel­pen kön­nen bei­trags­frei mit­ver­si­chert sein, wenn die Mut­ter­hün­din dort ver­si­chert ist. Die Dau­er hängt vom Tarif ab, häu­fig bis 6 Mona­te im Kom­fort-Tarif und bis 12 Mona­te im Pre­mi­um plus-Tarif. Für Züch­ter oder Haus­hal­te mit Nach­wuchs ist das ein spür­ba­rer Vor­teil.

Sol­che All­tags­si­tua­tio­nen sind in vie­len Tari­fen mit abge­deckt. Dazu zäh­len typi­scher­wei­se Hun­de­schu­le, Trai­ning und Tur­nie­re sowie Auf­ent­hal­te in einer Hun­de­pen­si­on. Wenn Ihr Hund beson­de­re Auf­ga­ben hat, zum Bei­spiel als The­ra­pie- oder Ret­tungs­hund im pri­va­ten Ein­satz, soll­te das eben­falls gezielt geprüft wer­den.

Ja. Sie kann grei­fen, wenn Ihr Hund geschä­digt wird und der Ver­ur­sa­cher nicht zah­len kann, weil er nicht ver­si­chert ist oder zah­lungs­un­fä­hig ist. Wich­tig sind die Bedin­gun­gen: Oft gibt es eine Min­dest­scha­den­hö­he oder wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen, ab wann die Leis­tung star­tet.

ei einer Best-Leis­tungs-Garan­tie ori­en­tiert sich der Schutz an einem sehr hohen Markt­ni­veau. Ver­ein­facht gesagt: Wenn ein ande­rer Ver­si­che­rer in Deutsch­land eine bes­se­re Leis­tung bie­tet, kann der Schutz ent­spre­chend mit­hal­ten. Das ist vor allem für Hal­ter inter­es­sant, die mög­lichst wenig „Leis­tungs­lü­cken“ ris­kie­ren wol­len. Ob die Garan­tie greift, hängt von den kon­kre­ten Bedin­gun­gen ab.

Vie­le Tari­fe schlie­ßen Schä­den durch tie­ri­sche Aus­schei­dun­gen mit ein, was in der Pra­xis schnell teu­er wer­den kann, etwa in Trep­pen­häu­sern, auf Tep­pi­chen oder Pols­tern. Auch Schä­den durch gewoll­ten oder unge­woll­ten Deck­akt kön­nen abge­deckt sein. Ent­schei­dend sind die jewei­li­gen Leis­tungs­gren­zen und Bedin­gun­gen im Tarif.

Was im All­tag schnell pas­sie­ren kann

Drei typi­sche Scha­dens­fäl­le, bei denen die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht hilft

Ein kur­zer Moment reicht und schon steht eine For­de­rung im Raum. Gera­de bei Per­so­nen­schä­den oder Schä­den in Miet­ob­jek­ten geht es schnell um hohe Sum­men. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche Situa­tio­nen aus dem Hun­de­all­tag und erklä­ren, wel­che Kos­ten eine Hun­de­haft­pflicht abfe­dern kann. So bekom­men Sie ein bes­se­res Gefühl dafür, war­um die Tarif­de­tails ent­schei­dend sind.

Per­so­nen­scha­den durch Biss­ver­let­zung

Ihr Hund erschrickt beim Spa­zier­gang und schnappt in eine Hand. Danach fol­gen Arzt­kos­ten, Medi­ka­men­te und oft auch ein Anspruch auf Schmer­zens­geld. Je nach Ver­lauf kom­men Ver­dienst­aus­fall oder Fol­ge­kos­ten hin­zu. Eine Hun­de­haft­pflicht über­nimmt berech­tig­te For­de­run­gen und prüft, ob die Höhe der Ansprü­che stimmt.

Sach­scha­den in gemie­te­ter Feri­en­woh­nung

Beim Spie­len stößt Ihr Hund etwas um oder ver­kratzt den Boden und der Ver­mie­ter ver­langt Ersatz. Sol­che Schä­den kön­nen je nach Tarif über die Miet­sach­scha­den-Rege­lung abge­si­chert sein. Wich­tig ist, ob die Feri­en­un­ter­kunft als „beweg­li­che Miet­sa­che“ mit­ver­si­chert ist und wel­che Gren­ze gilt. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe oft deut­lich.

Unfall durch plötz­li­ches Los­rei­ßen

Ihr Hund reißt sich los, läuft auf einen Weg und ein Rad­fah­rer stürzt. Neben Sach­scha­den am Fahr­rad kön­nen Behand­lungs­kos­ten und Schmer­zens­geld ent­ste­hen. Je nach Situa­ti­on wird auch Mit­ver­schul­den geprüft, was die Abwick­lung kom­plex machen kann. Eine Hun­de­haft­pflicht über­nimmt berech­tig­te Ansprü­che und wehrt unbe­rech­tig­te For­de­run­gen ab.

Gut abge­si­chert, von Anfang an

Wor­auf Sie beim Abschluss einer Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung ach­ten soll­ten

Eine Hun­de­haft­pflicht soll­te nicht „neben­bei“ abge­schlos­sen wer­den, weil die Unter­schie­de oft genau in den Details lie­gen, die im Scha­den­fall ent­schei­dend sind. Prü­fen Sie zuerst die Deckungs­sum­me. Sie ist Ihre Sicher­heit, wenn aus einem Vor­fall hohe For­de­run­gen ent­ste­hen, etwa nach einer Ver­let­zung oder einem Unfall. Bei der Han­se­Mer­kur ist die Deckung je nach Tarif deut­lich unter­schied­lich hoch. Wer im All­tag viel unter­wegs ist, häu­fig Kon­takt zu Men­schen hat oder ein­fach maxi­ma­len Spiel­raum möch­te, ori­en­tiert sich meist an den höhe­ren Sum­men und an den erwei­ter­ten Leis­tun­gen.

Als nächs­tes lohnt sich der Blick auf Miet­sach­schä­den. Hier geht es nicht nur um die eige­ne Woh­nung, son­dern auch um Feri­en­un­ter­künf­te. Wich­tig ist, ob Schä­den an unbe­weg­li­chen Sachen (zum Bei­spiel Böden, Türen, fest ver­bau­te Tei­le) und an beweg­li­chen Sachen in einer gemie­te­ten Unter­kunft abge­si­chert sind und wel­che Gren­zen gel­ten. Genau an die­ser Stel­le ent­ste­hen in der Pra­xis oft Dis­kus­sio­nen, weil nicht jeder Scha­den auto­ma­tisch in jeder Kon­stel­la­ti­on abge­deckt ist. Je kla­rer die Rege­lung, des­to ruhi­ger läuft die Regu­lie­rung.

Ein wei­te­rer Punkt ist die Fra­ge, wer den Hund führt. Vie­le Schä­den pas­sie­ren nicht dann, wenn Sie selbst dabei sind, son­dern wenn Freun­de oder Fami­lie ein­sprin­gen, der Hund zeit­wei­se betreut wird oder jemand mit dem Hund spa­zie­ren geht. Ach­ten Sie dar­auf, wie Tier­hü­ter mit­ver­si­chert sind und ob es Ein­schrän­kun­gen gibt. Wenn bei Ihnen Kin­der den Hund füh­ren, ist das eben­falls ein Detail, das Sie aus­drück­lich prü­fen soll­ten. Das gilt auch für Züch­ter oder Haus­hal­te mit Nach­wuchs, denn die Mit­ver­si­che­rung von Wel­pen ist oft zeit­lich begrenzt und an Bedin­gun­gen geknüpft.

Wenn Sie rei­sen, schau­en Sie nicht nur auf „Euro­pa ja“, son­dern auf die Dau­er des welt­wei­ten Schut­zes. Vie­le Tari­fe sind in Euro­pa zeit­lich groß­zü­gig, außer­halb Euro­pas aber klar begrenzt. Wer län­ge­re Auf­ent­hal­te plant, soll­te das vor­her sau­ber abglei­chen. Eben­so sinn­voll ist ein Blick auf Zusatz­bau­stei­ne, die zu Ihrer Lebens­rea­li­tät pas­sen. Ein Bei­spiel ist der optio­na­le Gift­kö­der-Schutz, der für man­che Regio­nen und Hun­de ein rea­lis­ti­sches Risi­ko abdeckt. Wich­tig ist hier weni­ger der Name des Bau­steins als die kon­kre­te Leis­tung, also wofür gezahlt wird, bis zu wel­cher Höhe und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen.

Für man­che Hal­ter ist ein Bereich beson­ders rele­vant: Hun­de­haft­pflicht für Lis­ten­hun­de. Je nach Bun­des­land gel­ten stren­ge­re Vor­ga­ben, Auf­la­gen oder Nach­weis­pflich­ten. Dann zählt vor allem, dass die Ras­se akzep­tiert wird und Sie im All­tag schnell eine Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gung vor­le­gen kön­nen. Pla­nen Sie hier lie­ber mit etwas Vor­lauf und prü­fen Sie zusätz­lich, ob es beson­de­re Bedin­gun­gen oder Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten gibt.

Zum Schluss lohnt sich noch ein kur­zer Blick auf Ver­trags­fle­xi­bi­li­tät. Wenn Sie Wert auf Anpass­bar­keit legen, ach­ten Sie auf Selbst­be­tei­li­gung ja oder nein, mög­li­che Rabat­te bei meh­re­ren Hun­den und auf Fris­ten, zum Bei­spiel bei Wider­ruf oder Kün­di­gung. Ein güns­ti­ger Bei­trag ist am Ende nur dann „güns­tig“, wenn die Leis­tun­gen zu Ihrem Hund und Ihrem All­tag pas­sen und Sie im Ernst­fall nicht an einer Leis­tungs­gren­ze hän­gen blei­ben.

Tier­arzt­kos­ten sind kein Haft­pflicht-The­ma. Hier fin­den Sie den pas­sen­den Gesund­heits­schutz.

Gesund­heits­schutz für Ihren Hund: Kran­ken­ver­si­che­rung oder OP-Schutz?

Eine Hun­de­haft­pflicht schützt Sie, wenn Ihr Hund einen Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­scha­den ver­ur­sacht. Tier­arzt­kos­ten gehö­ren in eine ande­re Schub­la­de: Sobald Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te oder eine Ope­ra­ti­on nötig wer­den, geht es um die Gesund­heit Ihres Hun­des und damit um ein eige­nes Kos­ten­ri­si­ko.

Genau hier unter­schei­den sich zwei Lösun­gen: Eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ist der brei­te­re Schutz für Behand­lun­gen und je nach Tarif auch Ope­ra­tio­nen. Eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung fokus­siert sich auf das gro­ße Ein­mal­ri­si­ko Ope­ra­ti­on. Wel­che Vari­an­te zu Ihnen passt, hängt weni­ger vom „bes­ten Tarif“ ab, son­dern davon, wie plan­bar Sie Ihre Tier­arzt­kos­ten hal­ten möch­ten und wie hoch Ihr per­sön­li­cher Puf­fer für Not­fäl­le ist.

Wenn Sie sich für die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung ent­schei­den, ist der OP-Bau­stein in der Regel bereits Bestand­teil des Schut­zes. Par­al­lel dazu eine sepa­ra­te OP-Ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen, ist nor­ma­ler­wei­se nicht vor­ge­se­hen. Des­halb lohnt sich vor­ab eine kla­re Ent­schei­dung: Wol­len Sie Ihre Tier­arzt­kos­ten ins­ge­samt plan­ba­rer machen, oder möch­ten Sie pri­mär das OP-Risi­ko abfan­gen?

Für vie­le Hun­de­hal­ter ist die Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung der Ein­stieg, wenn das Bud­get begrenzt ist oder wenn es vor allem um das „Was kos­tet eine OP im Not­fall?“ geht. Wer dage­gen auch Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen im All­tag absi­chern möch­te, lan­det meist bei der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung. Ach­ten Sie in bei­den Fäl­len auf drei Punk­te: Wel­che War­te­zei­ten gel­ten, bis zu wel­chem Alter ein Neu­ab­schluss mög­lich ist und ob Leis­tun­gen gede­ckelt sind oder im Top-Tarif offen lau­fen.

Zusam­men­fas­sung

Die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht bie­tet einen star­ken Schutz, wenn Ihr Hund einen Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­scha­den ver­ur­sacht. Je nach Tarif sind Deckungs­sum­men bis 50 Mio. € mög­lich. Prak­tisch sind Leis­tun­gen, die im All­tag häu­fig zäh­len, etwa Miet­sach­schä­den, Absi­che­rung bei frem­den Tier­hü­tern, Hun­de­schu­le und Hun­de­sport sowie ein klar gere­gel­ter Aus­lands­schutz. Wer zusätz­li­che Risi­ken abde­cken möch­te, kann den Gift­kö­der-Schutz optio­nal ergän­zen.

Für die Tarif­wahl ste­hen zwei Vari­an­ten im Fokus: Kom­fort als soli­de Lösung für vie­le Stan­dard­si­tua­tio­nen und Pre­mi­um plus für mehr Leis­tungs­um­fang, höhe­re Gren­zen und zusätz­li­che Bau­stei­ne. Ent­schei­dend ist, was zu Ihrem Hund und Ihrem All­tag passt, zum Bei­spiel Rei­sen, Betreu­ung durch Drit­te oder ein erhöh­tes Risi­ko durch beson­de­re Hal­tungs­auf­la­gen. Auch für Lis­ten­hun­de ist der pas­sen­de Tarif wich­tig, weil je nach Bun­des­land stren­ge­re Vor­ga­ben gel­ten kön­nen.

Unterm Strich lohnt sich ein genau­er Ver­gleich, weil nicht der nied­rigs­te Bei­trag ent­schei­det, son­dern die Leis­tung im Scha­den­fall. Wenn Sie die wich­tigs­ten Punk­te wie Deckungs­sum­me, Miet­sach­schä­den, Aus­land und Zusatz­bau­stei­ne sau­ber abglei­chen, fin­den Sie eine Hun­de­haft­pflicht, die lang­fris­tig ver­läss­lich zu Ihrer Situa­ti­on passt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Was kos­tet die Han­se­Mer­kur Hun­de­haft­pflicht im Jahr?

Der Bei­trag hängt vor allem von Ras­se, Tarif (Kom­fort oder Pre­mi­um plus), Selbst­be­tei­li­gung und wei­te­ren Risi­ko­fak­to­ren ab. Es gibt Ein­stiegs­prei­se ab weni­gen Euro pro Monat, aber eine belast­ba­re Zahl lie­fert nur die Bei­trags­be­rech­nung mit Ihren Hun­de­da­ten. So sehen Sie sofort den ech­ten Bei­trag für Ihren Fall.

Ja, mög­lich ist ein Nach­lass, wenn meh­re­re Hun­de ver­si­chert wer­den. In den Tarif­de­tails wird häu­fig ein pro­zen­tua­ler Rabatt genannt. Ob er greift, hängt davon ab, wie vie­le Hun­de ver­si­chert wer­den und wie der Ver­trag auf­ge­baut ist.

Ja, ein Gift­kö­der-Schutz kann als Zusatz­bau­stein ver­ein­bart wer­den. Er über­nimmt dann Tier­arzt­kos­ten, wenn Ihr Hund durch aus­ge­leg­te Köder oder gefähr­li­che Gegen­stän­de ver­letzt wird. Wich­tig ist die Leis­tungs­hö­he und was genau als ver­si­cher­ter Fall gilt, weil der Schutz nicht auto­ma­tisch in jedem Tarif ent­hal­ten ist.

In den Ver­trags­un­ter­la­gen ist gere­gelt, wel­che Kün­di­gungs­fris­ten gel­ten. Bei der Han­se­Mer­kur wird häu­fig mit hoher Fle­xi­bi­li­tät gewor­ben, teils inklu­si­ve täg­li­cher Kün­di­gungs­mög­lich­keit. Ent­schei­dend ist, was in Ihrem Ver­trag kon­kret ver­ein­bart ist, des­halb soll­ten Sie die­se Pas­sa­ge beim Abschluss ein­mal gezielt prü­fen.

Über den Autor