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Die eigenen Kinder vernünftig absichern
Gastbeitrag von Daniel Moser auf WD-Welt: warum Kinderunfallversicherung und Schüler-BU früh sinnvoll sind und worauf Eltern beim Kleingedruckten achten sollten.
Worum es in diesem Beitrag geht
Zwei Versicherungen machen bei Kindern den Unterschied: die private Unfallversicherung ab dem ersten Tag und die Berufsunfähigkeitsversicherung spätestens ab der Schulzeit. Daniel Moser erklärt als Makler und zweifacher Vater, warum der frühe Abschluss Geld spart und spätere Hürden bei den Gesundheitsfragen vermeidet. Der Beitrag ist auf WD-Welt erschienen und hier im Wortlaut dokumentiert.
Die Geburt des eigenen Kindes ist ein unbeschreibliches Erlebnis, als zweifacher Vater habe ich das erleben dürfen. Doch nach der Geburt ändert sich auch der Versicherungsbedarf, und spätestens zum Schulstart bekommt das Thema eine zusätzliche Komponente. Ich möchte einen kleinen Überblick geben, welche Versicherungen für Kinder unentbehrlich sind.
Die Wichtigste: private Unfallversicherung für das Kind
Eine Unfallversicherung für Kinder kostet nur einen kleinen Teil dessen, was ein Erwachsener für die gleiche Versicherung zahlen müsste. Mit wenigen Euro Beitrag pro Monat lässt sich also ein sehr guter Versicherungsschutz erreichen. Leider unterschätzen Kinder schnell mal die Gefahren des Straßenverkehrs. In Kindergarten und Schule sind Kinder über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, allerdings mit sehr geringem Versicherungsschutz. Außerhalb dieser Einrichtungen greift der Schutz in der Regel nicht. Kinder können sich im Straßenverkehr wie im Alltag schwer verletzen und leiden dann unter Umständen lebenslang darunter.
Die Kinderunfallversicherung versichert solche Unfälle im Verkehr, im Garten, im Haushalt und bei Spiel und Sport. Ob das Kind mit dem Schlitten im Winter “aus Versehen” in einen Stacheldrahtzaun fährt, beim Fahrradfahren verunfallt oder beim Fußballspielen einen Ball an den Kopf bekommt: In all diesen Fällen kann eine Unfallversicherung zum Tragen kommen.
Doch Unfallversicherung ist nicht Unfallversicherung. Gerade bei einer Kinderversicherung muss man auf die Details in der Police achten, um im Schadensfall nicht hören zu müssen: “Diesen Punkt beinhaltet Ihre Police aber nicht.”
Schulstart oder Studium: die Berufsunfähigkeitsversicherung
Kommt Ihr Kind zur Schule, ist die private Unfallversicherung aus meiner Sicht spätestens unumgänglich. Und es lohnt der Blick auf eine zweite Absicherung.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört zu den wichtigsten Versicherungen im Leben, denn die gesetzliche BU wurde gestrichen. Gesetzlich existiert nur noch ein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, und die Hürden für einen Leistungsbezug sind sehr hoch. Man müsste praktisch nicht mehr in der Lage sein, in irgendeinem Beruf zu arbeiten. Komfortabler ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung, die leistet, wenn man seinen erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann. Das betrifft mehr als 25 Prozent aller 56- bis 60-Jährigen.
Wer erst als Erwachsener eine BU abschließen will, bekommt oft keine mehr, weil schon Vorerkrankungen aufgetreten sind, oder zahlt hohe Beiträge. Wer sich die Schüler-BU bereits in jungen Jahren sichert, zahlt niedrige Beiträge und stolpert nicht über die Gesundheitsfragen. Fast 30 Prozent aller Berufsunfähigkeiten gehen übrigens auf psychische Ursachen zurück, Burnout und Co., das sollte man nicht unterschätzen. Es gibt Möglichkeiten, junge Kinder in solche Versicherungen zu integrieren oder Anwartschaften zu erwerben. Manche Versicherer bieten den Abschluss ab dem 10. Lebensjahr an. Eine BU für die Eltern ist ebenfalls wichtig, sofern man noch eine erhält.
Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf oder vereinbaren Sie direkt Ihren Wunschtermin.
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