Hundekrankheiten: Symptome erkennen und richtig reagieren
Anzeichen einordnen, Notfälle erkennen, nächste Schritte kennen.
Hundekrankheiten im Überblick: Symptome, Ursachen und wann zum Tierarzt
Wenn ein Hund plötzlich anders wirkt, weniger frisst, sich zurückzieht oder Schmerzen zeigt, kommt schnell die Unsicherheit: Ist das harmlos oder ein echter Notfall. Viele Krankheiten beginnen schleichend, andere kippen innerhalb weniger Stunden. Genau deshalb hilft eine klare Orientierung nach Symptomen. Diese Seite zeigt Ihnen typische Warnzeichen und ordnet häufige Hundekrankheiten so ein, dass Sie schneller einschätzen können, wie dringend die Situation ist. Wichtig dabei: Ein Überblick ersetzt keine Diagnose, kann aber helfen, die richtigen nächsten Schritte zu wählen.
Sie finden die Inhalte nicht als lose Liste, sondern entlang der Bereiche, die in der Praxis am häufigsten betroffen sind: Verdauung, Haut und Fell, Atemwege, Ohren und Augen, Bewegungsapparat sowie Zähne. Dazu kommen Hinweise, welche Symptome besonders ernst zu nehmen sind, etwa starke Schwäche, anhaltendes Erbrechen oder Durchfall, Atemprobleme oder plötzliches starkes Schmerzverhalten. Wenn solche Warnzeichen auftreten, ist es in der Regel sinnvoll, zeitnah tierärztliche Hilfe zu holen. Parallel lohnt es sich, das Thema Kosten realistisch einzuordnen, weil Diagnostik und Behandlung schnell teuer werden können und die finanzielle Seite oft mitentscheidet, wie entspannt man handeln kann.
Typische Symptome frühzeitig deuten
Wie erkenne ich, ob mein Hund krank ist?
Hunde zeigen Schmerzen und Unwohlsein oft erst spät oder sehr subtil. Darum lohnt es sich, im Alltag auf Abweichungen vom „Normalzustand“ zu achten: frisst Ihr Hund anders, ist er ungewohnt ruhig, wirkt er gereizt, meidet Bewegung oder verändert sich sein Fell. Viele Beschwerden sind harmlos und gehen von allein vorbei, manche sind frühe Hinweise auf eine Erkrankung, bei der schnelle Abklärung wichtig ist. Ein Symptom-Check ersetzt keine Diagnose, hilft aber, Veränderungen systematisch zu beobachten und beim Tierarztbesuch klar zu schildern.
Typisch ist, dass nicht ein einzelnes Zeichen zählt, sondern Muster und Dauer. Wenn etwas neu ist, sich verschlimmert oder Ihr Hund „nicht er selbst“ wirkt, ist das ein gutes Signal, genauer hinzuschauen. Hilfreich sind kurze Notizen: seit wann besteht es, wie häufig tritt es auf, gibt es Auslöser, und wie ist das Allgemeinbefinden.
Achten Sie im Alltag besonders auf diese Symptome, die auf eine Erkrankung hinweisen können:
Ihr Hund hustet, niest häufig oder würgt wiederholt
Er schläft deutlich mehr, zieht sich zurück oder wirkt apathisch
Appetit verändert sich: frisst schlechter, verweigert Futter oder trinkt auffällig viel
Auffälliger Atem, starker Speichelfluss oder häufiges Schmatzen
Wiederkehrendes Erbrechen oder Durchfall, auch wenn nur „ab und zu“
Starkes Kratzen, Lecken oder Knabbern, besonders an Pfoten, Ohren oder Bauch
„Rutschen“ mit dem Hinterteil über den Boden (kann verschiedene Ursachen haben)
Fell wirkt stumpf, schuppig, es kommt zu vermehrtem Haarausfall
Lahmheit, steifes Aufstehen, Meiden von Treppen oder Sprüngen
Augen sind gerötet, trüb, verklebt oder es läuft Sekret heraus
Viele dieser Zeichen finden sich auch in tiermedizinischen Symptomübersichten als Anlass für eine Abklärung, weil die Ursachen sehr unterschiedlich sein können.
Die häufigsten Hundekrankheiten im Überblick
Häufige Erkrankungen lassen sich grob nach betroffenen Bereichen einordnen. Das macht es leichter, Symptome zuzuordnen und die nächsten Schritte zu planen. Wichtig: dieselben Beschwerden können mehrere Ursachen haben. Bei anhaltenden oder starken Symptomen sollte immer tierärztlich abgeklärt werden, was dahintersteckt.
Zu den häufigen Krankheitsbildern beim Hund zählen:
Gelenkprobleme, etwa Arthrose oder altersbedingter Verschleiß
Hautprobleme, Hot Spots, wiederkehrende Entzündungen und Allergien
Ohrenentzündungen (oft verbunden mit Juckreiz oder Allergien)
Herzprobleme, die sich z. B. durch Leistungsschwäche oder Husten zeigen können
Nierenerkrankungen, die lange unauffällig bleiben können
Harnwegsprobleme, etwa Blasenentzündung oder Harnsteine
Epilepsie und andere neurologische Ursachen für Anfälle oder Zuckungen
Magen-Darm-Erkrankungen, von Infekten bis zu ernsteren Verläufen
Parasiten (Zecken, Milben, Würmer) und durch Zecken übertragene Infektionen
Stoffwechselthemen wie Diabetes oder Schilddrüsenstörungen
Einige Beispiele und typische Symptomverläufe zu einzelnen Erkrankungen sind gut dokumentiert, etwa bei Allergien, Herzproblemen oder durch Zecken übertragene Erkrankungen.
Erbliche Dispositionen richtig einordnen und typische Risikobilder je Rasse erkennen
Rassespezifische Krankheiten beim Hund
Bestimmte Erkrankungen kommen bei manchen Hunderassen häufiger vor, meist wegen Anatomie (zum Beispiel sehr kurze Schnauze) oder genetischer Veranlagung. Das heißt nicht, dass Ihr Hund automatisch betroffen ist, aber es hilft, Warnzeichen schneller einzuordnen und gezielt abklären zu lassen. Für die Hundekrankenversicherung ist das Thema ebenfalls relevant, weil Tarife „angeboren“, „erblich“ und „rassespezifisch“ teils unterschiedlich bewerten und häufig mit Wartezeiten oder Leistungsvoraussetzungen arbeiten. Die folgenden Beispiele zeigen typische Krankheitsbilder inklusive Rassen, bei denen diese Diagnosen in der Praxis häufiger auftreten.
Kurzköpfige Rassen haben durch verengte Atemwege häufiger Probleme mit Atmung und Temperaturregulation. Typisch sind schnarchende Atmung, schnelle Erschöpfung, Atemnot bei Wärme oder Belastung und in schweren Fällen Kollaps. Sinnvoll ist eine frühe tierärztliche Einschätzung, vor allem wenn Atemgeräusche zunehmen oder der Hund Hitze deutlich schlechter verträgt.
Häufiger betroffene Rassen:
Bei der Patellaluxation springt die Kniescheibe zeitweise aus ihrer Führung. Das kann wechselnde Lahmheit auslösen, „Hüpfen“ auf drei Beinen, plötzliche Schmerzreaktionen oder Schonhaltung nach dem Spielen. Leichte Grade werden oft konservativ begleitet, bei höheren Graden kann eine Operation nötig werden. Je früher die Ursache geklärt ist, desto besser lässt sich Folgeschaden (Arthrose) begrenzen.
Häufiger betroffene Rassen:
ED ist ein Sammelbegriff für Entwicklungsstörungen im Ellbogengelenk großer, schnell wachsender Hunde. Typisch sind Vorderhandlahmheit, Steifheit nach Ruhe, Schmerz bei Belastung und abnehmende Freude an Bewegung. Je nach Befund kommen Gewichtsmanagement, Physiotherapie, Schmerztherapie oder operative Maßnahmen in Betracht. Bei anhaltender Lahmheit lohnt sich frühe Bildgebung, weil ED oft schleichend startet.
Häufiger betroffene Rassen:
Deutscher Schäferhund
Golden Retriever
Rottweiler
HD ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die zu Instabilität, Schmerzen und später Arthrose führen kann. Auffällig sind Schwierigkeiten beim Aufstehen, „Bunny Hopping“ beim Laufen, reduzierte Sprungfreude oder Probleme nach längeren Spaziergängen. Gerade bei jungen, großen Hunden ist eine frühe Abklärung hilfreich, weil Training, Muskulaturaufbau und Gewichtssteuerung den Verlauf stark beeinflussen.
Häufiger betroffene Rassen:
Labrador Retriever
Dogge
Boxer
Beim Kryptorchismus ist ein oder sind beide Hoden nicht in den Hodensack abgestiegen. Das erhöht unter anderem das Risiko für Hodentumoren und kann Fruchtbarkeit beeinflussen. In der Praxis wird häufig zur operativen Entfernung des zurückgebliebenen Hodens geraten, die genaue Vorgehensweise gehört in tierärztliche Hand. Relevant ist der Punkt auch versicherungsseitig, weil er je nach Tarif als angeboren oder entwicklungsbedingt eingeordnet werden kann.
Häufiger betroffene Rassen:
Der MDR1-Defekt ist eine genetische Variante, durch die bestimmte Medikamente schlechter aus dem Gehirn „abtransportiert“ werden können. Dadurch kann es bei einzelnen Wirkstoffen zu schweren Nebenwirkungen kommen. Ein Gentest schafft Klarheit und sollte vor Medikamentengaben bei typischen Risikorassen bedacht werden, vor allem wenn ein Tierarztwechsel oder Notfallbehandlungen realistisch sind.
Häufiger betroffene Rassen:
Collie (Kurz- und Langhaar)
Shetland Sheepdog (Sheltie)
Bobtail (Old English Sheepdog)
Deutscher Schäferhund
Bandscheibenprobleme reichen von schmerzhaften Vorfällen bis zu neurologischen Ausfällen. Warnzeichen sind Rücken- oder Nackenschmerz, steifer Gang, Zittern, plötzliches Meiden von Treppen oder Sprüngen, im Notfall auch Lähmungserscheinungen. Bei neurologischen Symptomen zählt Zeit, dann ist eine sofortige Abklärung nötig. Bei predisponierten Rassen sind Gewichtsmanagement und kontrollierte Belastung besonders relevant.
Häufiger betroffene Rassen:
Pekinese
Französische Bulldogge
Shih Tzu
Zwergpudel
Das Wobbler-Syndrom betrifft die Halswirbelsäule und kann das Rückenmark beeinträchtigen. Typisch sind unsicherer Gang, Koordinationsprobleme, Schwäche in den Hintergliedmaßen und manchmal Nackenschmerz. Die Ursachen sind unterschiedlich, deshalb sind Diagnostik und Therapieplanung immer individuell. Bei auffälligem Gangbild oder zunehmender Unsicherheit sollte zeitnah abgeklärt werden.
Häufiger betroffene Rassen:
Deutsche Dogge
Barsoi
Wenn Sie bei Ihrer Rasse typische Risikobilder wiedererkennen, ist das kein Grund zur Panik, aber ein guter Anlass für eine saubere tierärztliche Einordnung. Für die Absicherung lohnt sich parallel der Blick in die Tariflogik, also wie ein Anbieter „angeboren“, „erblich“ oder „rassespezifisch“ definiert und welche Wartezeiten oder Nachweispflichten gelten. Genau das entscheidet später häufiger als gedacht, ob eine Rechnung voll, teilweise oder gar nicht erstattet wird.
Was schreiben Gesellschaften zu rassespezifischen Erkrankungen?
Viele Tarife nennen rassespezifische Risiken nicht als eigene Kategorie, sondern ordnen sie über Begriffe wie „angeboren“ oder „erblich“ ein. In der Praxis sind drei Punkte entscheidend: Welche Diagnosen gelten als vor Vertragsschluss angelegt, welche Wartezeiten greifen bei bestimmten Befunden, und ob für einzelne Themen besondere Leistungsvoraussetzungen gelten (zum Beispiel Nachweis zur Diagnose, definierte Fristen, spezielle OP-Regelungen).
Hier ein Überblick der Antworten ausgewählter Anbieter:
Helvetia: Rassespezifische Erkrankungen sind in der Helvetia Hundekrankenversicherung grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Allerdings gelten Wartezeiten (z. B. 3 bzw. 6 Monate beim brachycephalen Syndrom).
ARAG: Die ARAG Hundeversicherung definiert rassespezifische Beschwerden nicht explizit, schließt aber angeborene Fehlentwicklungen (wie z. B. Brachycephalie beim Mops oder Mischlingen mit ähnlicher Veranlagung) aus.
Uelzener: Rassespezifische Leiden gelten als angeborene oder erblich bedingte Erkrankungen. Hier gilt eine Wartezeit von 12 Monaten in der Hundekrankenverischerung der Uelzener, unabhängig von Rasse oder Mischling.
HanseMerkur: Rassedispositionen sind in der HanseMerkur Hundekrankenversicherung mitversichert, solange sie nicht explizit ausgeschlossen sind. Bei Mischlingen wird auf die genetische Vielfalt hingewiesen, es bestehen keine pauschalen Ausschlüsse, aber auch keine Garantie, dass nichts durchschlägt.
- Allianz: Die Allianz äußert sich nicht detailliert, verweist aber auf eine individuelle Prüfung von Vorerkrankungen bei Antragstellung zur Allianz Hundekrankenversicherung.
Schnell zur passenden Unterseite und den typischen Anzeichen
Erkrankungen des Bewegungsapparats
Lahmheit, steifer Gang oder Probleme beim Aufstehen sind bei Hunden häufige Warnsignale und die Ursachen reichen von „harmlos überlastet“ bis zu chronischen Gelenkerkrankungen oder akuten Verletzungen. Damit Sie schneller zur richtigen Information kommen, finden Sie hier zentrale orthopädische Themen gebündelt. Die Unterseiten erklären jeweils verständlich, woran Sie die Erkrankung typischerweise erkennen, welche Diagnostik Tierärzte in der Praxis nutzen und welche Behandlungswege realistisch sind. Wenn die Beschwerden plötzlich stark auftreten, Ihr Hund deutliche Schmerzen zeigt oder sich der Zustand innerhalb kurzer Zeit verschlechtert, sollte das zeitnah tierärztlich abgeklärt werden.
Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, bei der Knorpel langsam abgebaut wird. Typisch sind Steifheit nach Ruhe, Lahmheit und weniger Lust auf Bewegung. Häufig verschlechtert sich das Bild schubweise. Auf der Unterseite erfahren Sie, welche Ursachen dahinterstecken und welche Maßnahmen den Alltag spürbar erleichtern können.
Bei der sogenannten Dackellähmung steht meist ein Bandscheibenvorfall im Hintergrund. Erste Hinweise sind Rücken- oder Nackenschmerz, gekrümmter Rücken und vorsichtiger Gang. In schweren Fällen kommen neurologische Ausfälle bis Lähmungen dazu. Die Unterseite zeigt, welche Symptome wirklich ernst sind und warum bei Ausfällen schnelle Abklärung zählt.
ED betrifft vor allem größere, schnell wachsende Hunde und führt zu Schmerzen im Ellbogengelenk. Häufig fällt eine Vorderhandlahmheit auf, oft nach Belastung oder beim Aufstehen. Ohne Behandlung kann sich Arthrose entwickeln. Auf der Unterseite lesen Sie, welche Diagnostik üblich ist und welche Therapie je nach Befund realistisch ist.
HD ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die Instabilität und später Arthrose begünstigen kann. Typisch sind Probleme beim Aufstehen, „Bunny Hopping“ oder weniger Freude an Sprüngen. Die Beschwerden können schleichend beginnen. Die Unterseite erklärt, wie HD abgeklärt wird und welche Schritte je nach Alter sinnvoll sind.
Ein Kreuzbandriss führt oft plötzlich zu starker Lahmheit, besonders nach Toben oder abruptem Drehen. Viele Hunde entlasten das Bein sofort, das Knie wirkt instabil. Ohne passende Behandlung drohen Folgeschäden im Gelenk. Auf der Unterseite finden Sie die Unterschiede zwischen OP- und konservativem Vorgehen und was in der Nachsorge wichtig wird.
OCD ist eine Störung der Knorpelentwicklung bei jungen Hunden, häufig in Schulter oder Ellbogen. Hinweise sind wiederkehrende Lahmheit, Schmerzen bei Bewegung und Schonhaltung. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser sind die Optionen. Die Unterseite zeigt typische Symptome, Diagnostik und die gängigen Behandlungswege.
Bei Patellaluxation springt die Kniescheibe zeitweise aus ihrer Führung. Das kann „Hüpfen“ auf drei Beinen, wechselnde Lahmheit oder Schmerzreaktionen auslösen. Besonders häufig sind kleine Rassen betroffen. Auf der Unterseite erfahren Sie, wie Schweregrade eingeordnet werden und wann eine Operation sinnvoll wird.
Frühe Warnzeichen erkennen und schnell zur passenden Unterseite
Organerkrankungen beim Hund
Erkrankungen innerer Organe entwickeln sich bei Hunden oft schleichend und werden im Alltag leicht übersehen. Gerade Veränderungen bei Appetit, Trinkmenge, Gewicht, Atmung oder der allgemeinen Belastbarkeit können erste Hinweise sein. Damit Sie Symptome besser einordnen und gezielt nachlesen können, finden Sie hier die wichtigsten Organerkrankungen gebündelt. Die Unterseiten erklären jeweils typische Anzeichen, mögliche Ursachen, wie Tierärzte die Diagnose stellen und welche Behandlungswege realistisch sind. Wenn Ihr Hund stark matt wirkt, plötzlich kollabiert, Blut im Urin hat oder nicht mehr richtig Wasser lassen kann, sollte das zeitnah tierärztlich abgeklärt werden.
Herzerkrankungen zeigen sich oft über Husten, schnelle Erschöpfung oder Atemprobleme. Manche Hunde wirken „nur“ weniger belastbar oder schlafen mehr. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich der Verlauf häufig stabilisieren. Auf der Unterseite lesen Sie, welche Symptome typisch sind und wann eine Abklärung sinnvoll ist.
Nierenprobleme bleiben anfangs oft unbemerkt. Häufige Hinweise sind vermehrtes Trinken, mehr Urin, Appetitverlust oder Gewichtsabnahme. Gerade bei älteren Hunden lohnt sich ein wacher Blick, weil frühzeitige Maßnahmen viel ausmachen können. Die Unterseite zeigt Warnzeichen, Diagnostik und Therapieansätze.
Bei einer Pankreatitis entzündet sich die Bauchspeicheldrüse, häufig mit starken Bauchschmerzen, Erbrechen und ausgeprägter Schwäche. Das kann plötzlich auftreten und schnell ernst werden. Auslöser sind unterschiedlich und sollten tierärztlich eingeordnet werden. Auf der Unterseite erfahren Sie, woran man Pankreatitis erkennt und wie sie behandelt wird.
Tumore können gut- oder bösartig sein und in verschiedenen Organen auftreten. Oft fallen sie erst durch unspezifische Zeichen wie Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust oder tastbare Veränderungen auf. Wichtig ist die schnelle Abklärung, wenn Symptome anhalten oder sich verschlimmern. Die Unterseite erklärt typische Warnsignale und das übliche Vorgehen bei Diagnostik und Therapie.
Eine Blasenentzündung macht sich häufig durch häufiges Wasserlassen, Schmerzen, Unsauberkeit oder Blut im Urin bemerkbar. Bei manchen Hunden kommen zusätzlich Fieber oder Mattigkeit dazu. Weil die Ursachen unterschiedlich sein können, ist eine Untersuchung wichtig. Auf der Unterseite finden Sie Symptome, typische Auslöser und Behandlungsoptionen.
Harnsteine entstehen durch Veränderungen im Urin und können Schmerzen oder sogar Blockaden verursachen. Typisch sind Pressen beim Urinieren, häufige kleine Mengen oder Blut im Urin. Bei einer Blockade wird es akut und zählt als Notfall. Die Unterseite erklärt Warnzeichen, Diagnostik und welche Therapien üblich sind.
Leberprobleme äußern sich oft unspezifisch, zum Beispiel durch Müdigkeit, Appetitverlust oder Erbrechen. In manchen Fällen kommt Gelbsucht hinzu, was immer ernst zu nehmen ist. Ursachen reichen von Entzündungen bis zu Vergiftungen oder Stoffwechselproblemen. Die Unterseite zeigt typische Symptome und wie die Abklärung abläuft.
Bei Herzinsuffizienz kann die Pumpleistung des Herzens nachlassen, häufig zunächst unauffällig. Hinweise sind Husten, Atemnot, reduzierte Leistungsfähigkeit oder Unruhe in Ruhephasen. Eine frühe Diagnostik ist wichtig, weil die Behandlung meist langfristig geplant wird. Auf der Unterseite erfahren Sie, welche Zeichen typisch sind und was Tierärzte prüfen.
Typische Magen-Darm-Signale richtig einordnen und schnell zur passenden Unterseite
Erkrankungen des Verdauungstrakts beim Hund
Magen-Darm-Beschwerden gehören zu den häufigsten Gründen für Tierarztbesuche, weil die Bandbreite groß ist: von kurzfristigem Durchfall bis zu akuten Notfällen. Entscheidend ist, wie stark die Symptome sind, wie lange sie anhalten und ob Warnzeichen dazukommen, etwa wiederholtes Erbrechen, deutliche Bauchschmerzen, Blut im Kot oder schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands. Damit Sie schneller zur richtigen Information kommen, finden Sie hier zentrale Themen gebündelt. Die Unterseiten helfen Ihnen, typische Symptome zu erkennen, häufige Ursachen zu verstehen und einzuschätzen, wann Abwarten vertretbar ist und wann eine sofortige Abklärung sinnvoll ist.
Die Magendrehung ist ein absoluter Notfall und kann lebensbedrohlich sein. Typisch sind plötzliches Unruheverhalten, erfolgloses Würgen, aufgeblähter Bauch und schnelle Verschlechterung. Hier zählt jede Minute, weil Kreislauf und Organe beeinträchtigt werden können. Auf der Unterseite lesen Sie die Warnzeichen und warum sofortige Hilfe nötig ist.
Verdauungsprobleme zeigen sich oft durch Durchfall, Erbrechen, Blähungen oder wechselnde Kotkonsistenz. Häufig stecken Futterumstellungen, Infekte oder Unverträglichkeiten dahinter, manchmal aber auch ernstere Ursachen. Wichtig sind Dauer, Häufigkeit und Allgemeinbefinden. Die Unterseite hilft beim Einordnen und zeigt, wann eine Untersuchung ratsam ist.
Beim Megaösophagus ist die Speiseröhre erweitert, sodass Futter nicht richtig in den Magen gelangt. Typisch sind Regurgitieren kurz nach dem Fressen, Husten oder Gewichtsverlust. Das Risiko für Aspiration und Lungenprobleme kann steigen und sollte ernst genommen werden. Auf der Unterseite erfahren Sie, welche Anzeichen typisch sind und welche Maßnahmen in der Praxis helfen.
Juckreiz, Rötungen und Haarausfall besser einordnen und gezielt nachlesen
Hautprobleme, Fellveränderungen und Allergien beim Hund
Haut und Fell reagieren bei Hunden schnell, oft lange bevor man eine klare Ursache sieht. Juckreiz, Rötungen, Schuppen, Geruch, Krusten oder kahle Stellen können von Parasiten über Pilzinfektionen bis zu Umwelt und Futtermittelreaktionen reichen. Weil viele Beschwerden ähnlich aussehen, ist es hilfreich, typische Muster zu kennen, etwa wann die Symptome saisonal auftreten, ob Ohren und Pfoten mitbetroffen sind oder ob andere Tiere im Haushalt ebenfalls jucken. Die folgenden Unterseiten führen Sie direkt zu den häufigsten Haut und Allergiethemen, erklären typische Anzeichen, mögliche Auslöser und wie Tierärzte die Ursache in der Praxis abklären.
Ein Hot Spot ist eine plötzlich entstehende, stark entzündete und oft nässende Hautstelle. Sie breitet sich rasch aus und ist für den Hund meist sehr schmerzhaft oder juckend. Häufige Auslöser sind Lecken, Parasiten, Allergien oder Feuchtigkeit im Fell. Auf der Unterseite erfahren Sie, woran Sie Hot Spots erkennen und wann eine schnelle Behandlung wichtig ist.
Hautpilz kann schuppige, runde, haarlose Stellen verursachen und manchmal stark jucken. Nicht jede Läsion ist automatisch Pilz, deshalb ist eine sichere Diagnose wichtig. Einige Pilzarten können ansteckend sein, auch für Menschen. Die Unterseite erklärt typische Symptome, Abklärung und welche Maßnahmen im Alltag helfen, Ansteckungen zu vermeiden.
Milben können intensiven Juckreiz, Krusten und Haarausfall auslösen, je nach Art an Ohren, Pfoten oder am ganzen Körper. Manche Formen sind hoch ansteckend, andere treten eher bei geschwächtem Immunsystem auf. Weil sich das Hautbild stark unterscheiden kann, lohnt sich genaue Einordnung. Auf der Unterseite lesen Sie, welche Milbenarten häufig sind und wie Diagnostik und Behandlung ablaufen.
Bei einer Pollenallergie reagieren Hunde oft saisonal, typischerweise mit Juckreiz an Pfoten, Bauch oder Ohren. Viele Hunde lecken oder knabbern sich die Haut wund, manchmal kommen tränende Augen oder Hautrötungen dazu. Häufig verstärken sich die Beschwerden draußen. Die Unterseite zeigt, welche Hinweise für eine Umweltallergie sprechen und wie man sie sinnvoll abklärt.
Eine Futtermittelreaktion zeigt sich häufig über Juckreiz, Ohrenprobleme oder wiederkehrende Magen Darm Beschwerden. Weil Symptome oft zeitverzögert auftreten, ist die Ursache nicht immer offensichtlich. Eine klare Abklärung erfolgt meist über eine konsequente Ausschlussdiät. Auf der Unterseite erfahren Sie, worauf es bei der Diagnose ankommt und welche Fehler die Ergebnisse verfälschen können.
Alopezie bedeutet Haarausfall und kann viele Ursachen haben, von Parasiten und Entzündungen bis zu hormonellen Störungen. Entscheidend ist, ob die Haut gerötet ist, ob Juckreiz besteht und ob die Stellen symmetrisch auftreten. Nicht jeder Haarausfall ist harmlos, aber auch nicht automatisch dramatisch. Die Unterseite erklärt typische Muster und wann eine tierärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Ansteckungsrisiken erkennen und gezielt zur passenden Unterseite springen
Parasiten und Infektionskrankheiten beim Hund
Parasiten und Infektionen sind mehr als „nur lästig“: Je nach Erreger können sie Organe belasten, die Leistungsfähigkeit spürbar senken und im Einzelfall gefährlich werden, besonders bei Welpen, älteren oder bereits geschwächten Hunden. Viele Symptome sind unspezifisch, etwa Durchfall, Fieber, Husten, Gewichtsverlust oder Mattigkeit. Umso wichtiger ist es, typische Hinweise zu kennen, Übertragungswege realistisch einzuschätzen und bei Bedarf früh zu handeln. Die folgenden Unterseiten bündeln die häufigsten Themen und erklären verständlich, woran man eine Erkrankung erkennt, wie die Abklärung in der Praxis abläuft und welche Vorbeugung im Alltag sinnvoll ist.
Zecken können Krankheitserreger übertragen und sind deshalb mehr als ein Hautproblem. Wichtig ist das schnelle, korrekte Entfernen und eine passende Prophylaxe in der Saison. Auffällig werden manchmal Fieber, Mattigkeit oder Lahmheit nach einem Stich. Auf der Unterseite erfahren Sie, worauf Sie achten sollten und wann eine Abklärung sinnvoll ist.
Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektion, die sich oft erst zeitversetzt bemerkbar macht. Typisch sind wechselnde Lahmheit, Fieber oder allgemeine Abgeschlagenheit, die wiederkommt. Die Diagnose ist nicht immer eindeutig und braucht Einordnung. Die Unterseite erklärt Symptome, Diagnostik und was in der Behandlung üblich ist.
Salmonellen gelangen meist über kontaminierte Nahrung in den Körper, zum Beispiel rohes Fleisch oder Aas. Häufige Beschwerden sind Durchfall, Erbrechen, Fieber und deutliche Schwäche, bei jungen oder kranken Hunden teils schwerer. Auch Menschen können sich anstecken, Hygiene ist daher wichtig. Auf der Unterseite lesen Sie Risiken, typische Anzeichen und sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen.
Spulwürmer zählen zu den häufigsten Darmparasiten, vor allem bei Welpen. Hinweise können ein aufgeblähter Bauch, Durchfall, Erbrechen oder schlechter Allgemeinzustand sein. Manche Hunde zeigen lange kaum Symptome, scheiden aber Eier aus. Die Unterseite zeigt, wie Ansteckung passiert, wie man sie erkennt und wie Entwurmung sinnvoll eingeordnet wird.
Herzwürmer werden über Mücken übertragen und sind vor allem nach Reisen oder Aufenthalten in Risikogebieten relevant. Symptome entwickeln sich oft langsam, etwa Husten, Leistungsschwäche oder Atemprobleme. Ohne Behandlung kann die Erkrankung ernst werden. Auf der Unterseite erfahren Sie, wann ein Test sinnvoll ist und welche Prophylaxe es gibt.
Bandwürmer verursachen nicht immer deutliche Beschwerden, können aber über Zwischenwirte übertragen werden, zum Beispiel Flöhe oder rohes Fleisch. Manchmal fallen Juckreiz am After oder „Reiskorn“-ähnliche Segmente im Kot auf. Die genaue Art spielt für Behandlung und Vorbeugung eine Rolle. Die Unterseite erklärt typische Anzeichen und wie man Infektionen vermeidet.
Lungenwürmer können Husten, Atemprobleme und reduzierte Belastbarkeit auslösen, teils schleichend. Die Ansteckung erfolgt häufig über Schnecken oder deren Schleim, auch indirekt. Weil die Symptome andere Ursachen imitieren, ist Diagnostik wichtig. Auf der Unterseite lesen Sie, welche Hinweise typisch sind und wie die Abklärung in der Praxis abläuft.
Giardien sind häufige Darmparasiten, die besonders bei Welpen zu wiederkehrendem oder schleimigem Durchfall führen können. Viele Hunde sind zeitweise symptomfrei, bleiben aber ansteckend. Hygiene im Haushalt ist entscheidend, um Reinfektionen zu vermeiden. Die Unterseite erklärt, wie Giardien nachgewiesen werden und was bei Behandlung und Reinigung zählt.
Leishmaniose wird über Sandmücken übertragen und ist vor allem nach Reisen in südliche Regionen relevant. Die Erkrankung kann sich erst Monate oder Jahre später zeigen, etwa über Hautprobleme, Gewichtsverlust oder Müdigkeit. Eine frühe Einordnung ist wichtig, weil es meist um langfristiges Management geht. Auf der Unterseite erfahren Sie Warnzeichen, Diagnostik und Reiseschutz-Maßnahmen.
Neurologische Warnzeichen erkennen und die passende Unterseite schnell finden
Neurologische Erkrankungen beim Hund
Neurologische Symptome wirken oft plötzlich und machen vielen Haltern verständlicherweise Angst, weil sie schwer einzuordnen sind. Ein Krampfanfall, auffällige Koordination, Taumeln, Lähmungserscheinungen oder Sehprobleme können viele Ursachen haben, von harmloseren Auslösern bis zu Erkrankungen, die rasch behandelt werden müssen. Entscheidend ist, die wichtigsten Warnzeichen zu kennen, Ruhe zu bewahren und die Situation korrekt zu dokumentieren, etwa Dauer, Ablauf und Begleitsymptome. Die folgenden Unterseiten führen Sie zu typischen neurologischen Krankheitsbildern und erklären verständlich, was dahinterstecken kann, wie die tierärztliche Abklärung abläuft und wann sofortige Hilfe sinnvoll ist.
Epilepsie ist eine häufige neurologische Erkrankung, bei der wiederkehrende Anfälle auftreten können. Ein Anfall wirkt dramatisch, ist aber nicht automatisch lebensgefährlich, wenn er kurz bleibt. Wichtig sind Dauer, Häufigkeit und Erholungsphase danach. Auf der Unterseite erfahren Sie, welche Anfallsformen typisch sind und wie Diagnostik und Langzeitmanagement aussehen.
Ein Krampfanfall ist ein Symptom und nicht automatisch eine Diagnose. Auslöser können unter anderem Fieber, Vergiftungen, Stoffwechselstörungen oder Entzündungen sein, deshalb ist Einordnung wichtig. Entscheidend ist, wie lange der Anfall dauert und ob der Hund danach wieder klar wird. Die Unterseite zeigt, was Sie im Akutfall tun sollten und wann es ein Notfall ist.
PRA ist eine meist erbliche Netzhauterkrankung, bei der das Sehvermögen schrittweise nachlässt. Häufig fällt zuerst Unsicherheit in der Dämmerung auf, später auch bei Tageslicht. Weil die Veränderungen langsam beginnen, werden sie anfangs oft übersehen. Auf der Unterseite lesen Sie typische Anzeichen, Verlauf und welche Untersuchungen zur Abklärung eingesetzt werden.
Typische Anzeichen richtig einordnen und gezielt zur passenden Unterseite wechseln
Stoffwechsel- und Hormonstörungen beim Hund
Stoffwechsel und Hormone steuern beim Hund viele Grundfunktionen, zum Beispiel Appetit, Gewicht, Energie, Fellwechsel und Trinkverhalten. Wenn hier etwas aus dem Takt gerät, sind die Anzeichen oft unspezifisch und werden leicht als „Alter“ oder „Fütterung“ abgetan. Genau deshalb lohnt sich ein klarer Überblick: Welche Symptome passen eher zu Diabetes, welche zu Cushing oder einer Schilddrüsenunterfunktion und wann sollte das zeitnah tierärztlich abgeklärt werden? Die folgenden Unterseiten führen Sie zu den häufigsten Hormon und Stoffwechselthemen und erklären verständlich Ursachen, typische Warnzeichen, Diagnostik und die gängigen Behandlungswege.
Diabetes kann sich beim Hund schleichend entwickeln und wird oft zuerst über vermehrten Durst und häufiges Wasserlassen sichtbar. Viele Hunde verlieren trotz normalem oder gesteigertem Appetit an Gewicht. Wichtig ist eine zügige Abklärung, weil unbehandelte Werte den Körper stark belasten. Auf der Unterseite lesen Sie, wie Diagnose und Therapie ablaufen und worauf im Alltag zu achten ist.
Beim Cushing-Syndrom produziert der Körper zu viel Cortisol, was den Stoffwechsel dauerhaft verändert. Typisch sind starker Durst, häufiges Urinieren, Heißhunger und ein „bauchiger“ Körperbau, oft zusammen mit Fellveränderungen. Die Symptome wirken anfangs wie normale Alterszeichen, sind es aber nicht zwingend. Die Unterseite erklärt Warnzeichen, Tests und die üblichen Behandlungsoptionen.
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion läuft der Stoffwechsel verlangsamt, viele Hunde wirken müde, nehmen zu und zeigen Fell oder Hautprobleme. Manche frieren schneller oder sind weniger belastbar, obwohl sie sonst „gesund“ wirken. Eine sichere Einordnung gelingt nur über gezielte Blutwerte und die passende Interpretation. Auf der Unterseite erfahren Sie, welche Symptome typisch sind und wie die Behandlung meist aussieht.
Übergewicht ist selten nur ein „zu viel gefüttert“, sondern oft ein Zusammenspiel aus Fütterung, Bewegung, Alter und manchmal auch hormonellen Faktoren. Es belastet Gelenke, Herz Kreislauf und kann andere Erkrankungen verschärfen oder verdecken. Wichtig ist ein realistischer Plan, der dauerhaft funktioniert, statt kurzer Diäten. Die Unterseite zeigt, wie Sie Ursachen prüfen und gesundes Abnehmen sinnvoll angehen.
Häufige Warnsignale, die nicht immer direkt einem Organsystem zuzuordnen sind
Weitere Hundekrankheiten und typische Symptome im Überblick
Nicht jede Beschwerde passt sauber in eine Kategorie wie Haut, Verdauung oder Bewegungsapparat. Viele Hunde zeigen stattdessen eher „unspezifische“ Anzeichen wie Fieber, Husten oder Probleme an Augen und Zähnen. Genau diese Themen werden im Alltag oft unterschätzt, weil sie banal wirken oder schleichend starten. Die folgenden Ratgeber helfen Ihnen, typische Ursachen besser einzuordnen, Warnsignale zu erkennen und zu wissen, wann eine tierärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Fieber ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern ein Hinweis, dass der Körper auf Entzündung oder Infekte reagiert. Als grober Richtwert liegt die normale Körpertemperatur beim erwachsenen Hund meist bei etwa 38 bis 39 °C (rektal gemessen). Steigt sie deutlich an oder wirkt Ihr Hund matt, frisst schlecht oder atmet auffällig, sollte das zeitnah tierärztlich abgeklärt werden.
Viele Hunde haben nicht „eine Erkältung“ wie Menschen, sondern einen Atemwegsinfekt mit Husten, Niesen oder Nasenausfluss. Häufig steckt Ansteckung dahinter, etwa bei engem Kontakt zu anderen Hunden, und milde Verläufe können nach kurzer Zeit abklingen. Wird Ihr Hund schlapp, bekommt Fieber oder frisst nicht, ist eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll, um Komplikationen auszuschließen.
Beim Entropium rollt sich das Augenlid nach innen, wodurch Wimpern und Haare ständig auf der Hornhaut reiben. Das kann zu tränenden Augen, Lichtempfindlichkeit, Schmerz und im Verlauf auch zu Hornhautschäden führen. Je nach Ausprägung wird zunächst symptomatisch behandelt, langfristig ist häufig eine Korrektur des Lidrandes nötig, damit das Auge dauerhaft geschützt ist.
Beim Ektropium hängt das Augenlid nach außen, das Auge trocknet leichter aus und die Bindehaut ist stärker Reizen ausgesetzt. Typisch sind gerötete Augen, vermehrter Ausfluss oder wiederkehrende Entzündungen, besonders wenn Staub und Wind dazukommen. Je nach Ursache helfen pflegende Augentropfen und Entzündungsbehandlung, in ausgeprägten Fällen kommt eine operative Korrektur infrage.
Zahnstein entsteht aus Belägen am Zahn, die das Zahnfleisch reizen und Entzündungen fördern können. Unbehandelt kann daraus eine Parodontalerkrankung werden, mit Schmerzen, Mundgeruch und im schlimmsten Fall lockeren Zähnen oder Zahnverlust. Da Bakterien aus dem Maul in den Körper gelangen können, lohnt sich konsequente Zahnpflege und bei Bedarf eine professionelle Reinigung beim Tierarzt.
Mehr Wissen rund um Ihren Hund
Pflege, Ernährung, Haltung und Versicherung: diese Bereiche lohnen sich für Hundehalter
Hundegesundheit hängt selten an einem einzigen Thema. Wer typische Probleme früh erkennt, kann viel im Alltag abfedern, von Haut und Krallen über Fütterung bis zur passenden Absicherung. Die folgenden Bereiche führen Sie direkt zu den passenden Ratgebern.
Hundepflege
Gute Pflege heißt: Fell und Haut im Blick behalten, Ohren und Zähne regelmäßig kontrollieren und Krallen rechtzeitig kürzen, wenn sie sich nicht von selbst abnutzen. Das hilft, Schmerzen, Fehlbelastungen und Folgereizungen zu vermeiden. Sie erfahren, woran Sie Probleme früh merken und was Sie sinnvoll selbst tun können.
Hundeernährung
Futter entscheidet oft über Gewicht, Verdauung, Fell und Energie. Hier finden Sie verständliche Grundlagen zu Nass, Trocken und BARF, inklusive typischer Fehler, Allergiehinweise und praktischer Fütterungsroutinen. Gerade bei rohem Fleisch ist Hygiene wichtig, weil Keime ein Thema sein können, auch im Haushalt.
➜ Hundeernährung: Futterarten, BARF und Unverträglichkeiten
Hundehaltung
Ob Welpe, Familienhund oder Senior: Alltag, Auslastung und Regeln sollten zum Hund passen. In diesem Bereich geht es um sinnvolle Beschäftigung, Training im Alltag, Ruhephasen und typische Stolpersteine im Zusammenleben. So vermeiden Sie Stress und erkennen schneller, wenn etwas nicht stimmt.
Versicherung für Hundehalter
Absicherung ist mehr als „nur“ Tierarztkosten. Eine Hundehalterhaftpflicht schützt vor finanziellen Folgen, wenn Ihr Hund Schäden verursacht und ist je nach Bundesland sogar vorgeschrieben. Für die Gesundheit kommen je nach Bedarf OP Schutz oder Krankenversicherung infrage, je nachdem, wie breit Sie Tierarztkosten abdecken möchten.
➜ Versicherungen für Hundehalter: Haftpflicht, OP und Kranken
Zusammenfassung
Hundekrankheiten können sehr unterschiedlich aussehen. Manche beginnen mit leisen Veränderungen wie weniger Appetit, mehr Schlaf, Juckreiz oder einem ungewohnten Gangbild. Andere entwickeln sich schnell zu einem Notfall, zum Beispiel bei starker Atemnot, anhaltendem Erbrechen, Kreislaufproblemen oder einem Krampfanfall. Wer Symptome früh einordnet, erhöht die Chance, dass eine Ursache schneller gefunden und gezielt behandelt werden kann.
Diese Ratgeberübersicht hilft Ihnen dabei, typische Hundekrankheiten und Warnzeichen systematisch zu verstehen. Sie finden die Inhalte übersichtlich nach Körperbereichen und Themen sortiert, damit Sie bei Beschwerden Ihres Hundes schneller die passenden Informationen zu Symptomen, möglichen Ursachen, Diagnostik und üblichen Behandlungswegen finden.
Wichtig bleibt: Online-Informationen ersetzen keine Untersuchung. Wenn Ihr Hund deutlich beeinträchtigt wirkt, Schmerzen zeigt, plötzlich stark abbaut oder sich die Symptome rasch verschlimmern, ist ein Tierarztbesuch der richtige Schritt. Gerade bei akuten Verläufen zählt oft jede Stunde.
Vertiefende Antworten für Hundehalter
Was Sie schon immer über Hundekrankheiten wissen wollten
Woran erkenne ich, dass mein Hund krank ist?
Hunde zeigen Schmerzen oder Unwohlsein oft erst spät. Achten Sie daher weniger auf ein einzelnes Symptom, sondern auf Veränderungen: frisst Ihr Hund schlechter, schläft er deutlich mehr, wirkt er unruhig oder zieht sich zurück, ist die Belastbarkeit plötzlich reduziert oder fällt eine ungewohnte Körperhaltung auf.
Auch körperliche Hinweise zählen: wiederholtes Erbrechen, Durchfall, Husten, auffällige Atmung, Fieber, vermehrtes Trinken oder häufigeres Urinieren, starkes Kratzen, Lahmheit oder plötzliches Jaulen beim Anfassen. Wenn Sie unsicher sind, hilft ein kurzer „Symptomverlauf“ (seit wann, wie oft, wie stark) sehr bei der tierärztlichen Einordnung.
Welche Symptome sind beim Hund ein Notfall?
Als Notfall gelten vor allem Atemnot, Kollaps, starke Schwäche, anhaltende Krampfanfälle, starke Blutungen, ein deutlich aufgeblähter Bauch mit erfolglosen Brechversuchen sowie heftige Schmerzen. Bei solchen Zeichen zählt Zeit, bitte nicht abwarten.
Auch wiederholtes Erbrechen in kurzer Zeit, blutiger Durchfall oder deutliche Austrocknungszeichen (sehr trockenes Zahnfleisch, eingefallene Augen, Teilnahmslosigkeit) sollten zeitnah abgeklärt werden. Bei Verdacht auf Magendrehung gilt: sofort in die Tierklinik.
Was sind die häufigsten Krankheiten bei Hunden?
Häufig sind Erkrankungen des Bewegungsapparats (zum Beispiel Arthrose, Hüft oder Ellbogenprobleme), Hautprobleme und Allergien, Magen Darm Beschwerden, Parasiten und Infektionen sowie chronische Themen wie Herz oder Nierenerkrankungen.
Dazu kommen Stoffwechsel und Hormonstörungen wie Diabetes oder Schilddrüsenprobleme. Welche Themen „häufig“ sind, hängt stark von Alter, Rasse, Haltung und Vorerkrankungen ab. Für die Praxis ist wichtiger: Symptome früh erkennen und gezielt abklären lassen, statt zu raten.
Welche Impfungen sind für Hunde wirklich wichtig?
Die Impfempfehlungen orientieren sich in Deutschland an tiermedizinischen Leitlinien, die zwischen Basisimpfungen (Core) und situationsabhängigen Impfungen unterscheiden. Welche Impfungen für Ihren Hund sinnvoll sind, hängt unter anderem von Alter, Gesundheit, Lebensumfeld, Reisen und Kontakt zu anderen Hunden ab.
Am besten besprechen Sie den konkreten Impfplan mit Ihrer Tierarztpraxis, weil auch Auffrischintervalle und individuelle Risiken eine Rolle spielen.
Wie kann ich meinen Hund vor Parasiten wie Zecken und Würmern schützen?
Bei Zecken steht die regelmäßige Prophylaxe im Vordergrund, plus Absuchen nach Spaziergängen, besonders in der Zeckensaison. Bei Würmern ist ein risikobasierter Ansatz üblich: Häufigkeit und Vorgehen richten sich nach Faktoren wie Freigang, Jagdverhalten, Kontakt zu Kindern, Reisen oder rohem Füttern.
Genau dazu gibt es etablierte Empfehlungen, die nicht pauschal „alle X Wochen“, sondern nach Lebensumständen unterscheiden.
Was ist Zwingerhusten und wie ansteckend ist er?
Zwingerhusten ist eine ansteckende Atemwegserkrankung, die meist durch verschiedene Erreger zusammen ausgelöst wird. Typisch sind Hustenanfälle, oft nach Aufregung oder Belastung, manchmal begleitet von Nasenausfluss oder Fieber.
Ansteckung erfolgt vor allem dort, wo viele Hunde zusammenkommen (Hundeschule, Tierpension, Veranstaltungen). Bei Verdacht ist Abstand zu anderen Hunden sinnvoll und eine tierärztliche Abklärung, besonders bei Welpen, alten oder vorerkrankten Tieren.
Welche Symptome deuten auf eine Magendrehung hin?
Warnzeichen sind ein plötzlich stark aufgeblähter Bauch, Unruhe, Speicheln, Würgen oder erfolglose Brechversuche, dazu oft schnelle Verschlechterung des Kreislaufs. Das ist ein akuter Notfall.
Bitte fahren Sie bei Verdacht sofort in eine Tierklinik, ohne erst „zu beobachten“. Bei der Magendrehung entscheidet die schnelle Behandlung über die Prognose.
Wann ist ein Tierarztbesuch bei Durchfall nötig?
Wenn der Durchfall kurzzeitig ist und Ihr Hund sonst fit wirkt, reicht manchmal schon Schonung und Beobachtung. Kritisch wird es bei Blut im Kot, starkem Erbrechen, deutlicher Müdigkeit, Schmerzen, Fieber, Austrocknung oder wenn Welpen betroffen sind.
Auch wenn der Durchfall länger anhält oder immer wiederkehrt, sollte das abgeklärt werden, weil Infektionen, Parasiten, Futterunverträglichkeiten oder andere Ursachen dahinterstecken können.
Können Hunde an Diabetes erkranken und woran merkt man das?
Ja. Häufige Hinweise sind vermehrter Durst und häufiges Urinieren, Gewichtsverlust trotz normalem oder gesteigertem Appetit und allgemeine Schwäche. Später können auch Erbrechen oder ein deutlich schlechter Allgemeinzustand dazukommen.
Diabetes lässt sich nur sicher diagnostizieren (Blut und Urin) und gehört in tierärztliche Behandlung, weil unbehandelt schwere Komplikationen möglich sind.
Welche genetisch bedingten Krankheiten treten bei bestimmten Rassen auf?
Bei manchen Hunderassen sind bestimmte Erkrankungen häufiger, zum Beispiel Hüft und Ellbogenerkrankungen, Patellaprobleme, brachyzephale Atemwegsprobleme oder genetische Varianten wie der MDR1 Defekt. Letzterer kann dazu führen, dass bestimmte Medikamente schlechter vertragen werden.
Wichtig ist: Eine genetische Veranlagung ist kein Urteil, aber sie hilft bei Prävention und Therapie. Bei bekannten Risiken sind Zuchtinformationen, Gentests (wo sinnvoll) und eine gute tierärztliche Begleitung hilfreich.
Wie finde ich heraus, welche Krankheit hinter den Symptomen steckt?
Eine sichere Einordnung gelingt in der Regel nur über Untersuchung und, wenn nötig, Diagnostik (zum Beispiel Blutbild, Kotprobe, Ultraschall, Röntgen). Online-Listen sind gut für Orientierung, ersetzen aber keine Diagnose, weil viele Krankheiten ähnliche Symptome machen.
Praktisch ist: Notieren Sie Beginn, Häufigkeit, Futter, Auffälligkeiten beim Kot oder Urin, Temperatur, mögliche Auslöser und ob sich Ihr Hund normal bewegt. Das beschleunigt die Abklärung deutlich.
Lohnt sich eine Hundekrankenversicherung bei häufigen Hundekrankheiten?
Viele häufige Hundekrankheiten bringen nicht nur Medikamentenkosten mit sich, sondern auch Diagnostik, Bildgebung, Laborwerte und teils längere Behandlungen. Gerade wiederkehrende Probleme (zum Beispiel Magen Darm, Haut, Gelenke) können über die Zeit teuer werden.
Ob sich eine Hundekrankenversicherung lohnt, hängt von Budget, Risikobereitschaft, Alter und Vorerkrankungen ab. Sinnvoll ist, die Bedingungen so zu prüfen, dass genau die typischen Kostentreiber (Diagnostik, Behandlungen, Medikamente, OPs) sauber abgedeckt sind.
Über den Autor
Daniel Moser
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