Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung für Hund und Kat­ze

Kom­fort, Pre­mi­um, Pre­mi­um plus: GOT bis 4‑fach inkl. Not­dienst, Vor­sor­ge­bud­get, optio­nal Zahn

Weiße Katze mit orangefarbenen Flecken liegt eng an einen ruhenden Golden Retriever auf einem weichen Teppich

Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung: Wel­che Tarif­stu­fe passt zu Ihrem Tier?

Tier­arzt­rech­nun­gen ent­ste­hen oft nicht erst bei der Ope­ra­ti­on. Häu­fig sind es Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Behand­lun­gen, die sich über Wochen zie­hen. Genau dafür ist eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung da: Sie über­nimmt je nach Tarif nicht nur OP-Kos­ten, son­dern auch all­ge­mei­ne Behand­lun­gen und wich­ti­ge Zusatz­leis­tun­gen. Bei Han­se­Mer­kur wäh­len Sie zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Die Unter­schie­de lie­gen vor allem im Jah­res­li­mit (2.500 €, 5.000 € oder ohne Begren­zung) und in der Erstat­tung nach GOT: Kom­fort erstat­tet bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz, Not­dienst­ge­büh­ren sind ein­ge­schlos­sen.

Für die Pra­xis ist außer­dem wich­tig, wie War­te­zei­ten gere­gelt sind. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt 1 Monat, bei Unfäl­len besteht sofor­ti­ger Schutz, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Bei bestimm­ten Erkran­kun­gen und Dia­gno­sen gibt es je nach Tarif kla­re Unter­schie­de, eben­so bei The­men wie Pro­the­sen oder Implan­ta­ten. Dazu kom­men Stell­schrau­ben wie die wähl­ba­re Selbst­be­tei­li­gung (0 €, 250 € oder 500 € pro Ver­si­che­rungs­jahr), der Aus­lands­schutz (je nach Tarif 3, 6 oder 12 Mona­te) und optio­na­le Bau­stei­ne wie Zahn, Tier Assis­tance sowie Vor­sor­ge Plus im Pre­mi­um plus.

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Wei­te­re Tier­ver­si­che­run­gen der Han­se­Mer­kur

Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung deckt die Gesund­heit Ihres Hun­des oder Ihrer Kat­ze ab. Manch­mal brau­chen Sie aber etwas ande­res oder ergän­zen­den Schutz: Ent­we­der möch­ten Sie das gro­ße OP-Kos­ten­ri­si­ko gezielt absi­chern oder Sie suchen eine Haft­pflicht, die Sie als Hun­de­hal­ter bei Schä­den gegen­über Drit­ten schützt. Über die fol­gen­den Kacheln kom­men Sie direkt zu den pas­sen­den Pro­dukt­sei­ten und sehen dort auf einen Blick, wel­che Leis­tun­gen ent­hal­ten sind, wel­che Bedin­gun­gen gel­ten und wo typi­sche Aus­schlüs­se lie­gen.

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Leis­tun­gen im All­tag: Behand­lung, Kli­nik, Vor­sor­ge und Zahn

Was leis­ten Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus im All­tag?

Im All­tag zählt, was auf ech­ten Rech­nun­gen steht: Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Behand­lun­gen und bei Bedarf auch Kli­nik und Ope­ra­tio­nen. Bei der Han­se­Mer­kur wäh­len Sie in der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der rote Faden bleibt gleich: freie Tier­arzt und Kli­nik­wahl, Tele­me­di­zin und auf Wunsch eine direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt. Die Unter­schie­de lie­gen vor allem im finan­zi­el­len Rah­men (2.500 €, 5.000 € oder ohne Jah­res­li­mit), in der Erstat­tung nach GOT (Kom­fort bis 3 fach, Premium/Premium plus bis 4 fach) und in Extras wie Not­dienst­ge­büh­ren, Vor­sor­ge­bud­get oder dem optio­na­len Zahn Bau­stein.

Ambu­lant heißt: Ihr Tier wird unter­sucht und behan­delt, ohne in der Kli­nik zu blei­ben. Das umfasst typi­sche Pra­xis­fäl­le wie Magen Darm, Haut, Infek­te, All­er­gien, Stoff­wech­sel­the­men und vie­les mehr. Mit­ver­si­chert sind auch Dia­gnos­tik zur Abklä­rung sowie Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en. Abge­rech­net wird nach GOT, im Kom­fort bis 3 fach, in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis 4 fach.

Wor­auf es bei ambu­lan­ten Leis­tun­gen in der Pra­xis ankommt:

  • Dia­gnos­tik zur Dia­gno­se­stel­lung, Labor und Bild­ge­bung

  • Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en

  • Heil­be­hand­lun­gen bei Krank­heit oder Unfall inner­halb des Jah­res­rah­mens

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen: im Kom­fort nicht ver­si­chert, in Pre­mi­um bis 5.000 €, in Pre­mi­um plus ohne Begren­zung

Sta­tio­när wird es, wenn Ihr Tier in die Tier­kli­nik muss, zum Bei­spiel zur Über­wa­chung, Inten­siv­the­ra­pie oder nach einer Ope­ra­ti­on. Dann ent­ste­hen schnell meh­re­re Kos­ten­blö­cke gleich­zei­tig. In der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung sind Unter­brin­gung in der Tier­kli­nik und Nach­be­hand­lun­gen grund­sätz­lich ohne fes­te Zeit­be­gren­zung mit­ver­si­chert, solan­ge der Jah­res­rah­men passt.

Wich­tig sind in die­sem Bereich vor allem die Tarif­un­ter­schie­de beim Jah­res­li­mit und bei den War­te­zei­ten:

  • All­ge­mei­ne War­te­zeit 1 Monat, bei Unfäl­len kei­ne War­te­zeit

  • Für bestimm­te Erkrankungen/Diagnosen gilt eine beson­de­re War­te­zeit: Kom­fort nicht ver­si­chert, Pre­mi­um 12 Mona­te, Pre­mi­um plus 6 Mona­te

  • Pro­the­sen, Implan­ta­te sowie Gold­aku­punk­tur und Gold(draht)implantation: Kom­fort nicht ver­si­chert, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus 12 Mona­te

Vor­sor­ge hilft, wenn sie plan­bar bleibt. In Pre­mi­um und Pre­mi­um plus ist dafür ein jähr­li­ches Bud­get vor­ge­se­hen: 75 € pro Jahr (Pre­mi­um) bzw. 100 € pro Jahr (Pre­mi­um plus). Kom­fort ent­hält kei­ne Vor­sor­ge­leis­tun­gen.

Typi­sche Vor­sor­ge­leis­tun­gen, die über das Bud­get lau­fen kön­nen:

  • Imp­fun­gen, Wurm­ku­ren, Floh und Zecken­vor­sor­ge

  • Zahn­rei­ni­gung inklu­si­ve Zahn­po­li­tur und Zahn­stein­ent­fer­nung als Vor­sor­ge

  • ger­ia­tri­sches Scree­ning

  • Kenn­zeich­nung per Chip

  • Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on ohne medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on im Rah­men des Vor­sor­ge­bud­gets (Premium/Premium plus)

Wenn Sie mehr als das Stan­dard­bud­get möch­ten, kann Pre­mi­um plus zusätz­lich mit Vor­sor­ge Plus erwei­tert wer­den. Dann steigt die Vor­sor­ge­pau­scha­le auf 250 € jähr­lich und es kom­men wei­te­re Leis­tun­gen dazu, zum Bei­spiel rund um Ver­hal­tens­the­ra­pie oder Doku­men­te wie EU Heim­tier­aus­weis bzw. Gesund­heits­zeug­nis.

Zahn­kos­ten wer­den schnell teu­er, weil oft meh­re­re Schrit­te zusam­men­kom­men. Der Zahn Bau­stein ist optio­nal und nur in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus wähl­bar. Er ist für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Zahn­be­hand­lun­gen gedacht, die über das hin­aus­ge­hen, was typi­scher­wei­se über das Vor­sor­ge­bud­get abge­deckt wird.

Typi­sche Leis­tun­gen im Zahn Bau­stein (je nach medi­zi­ni­scher Not­wen­dig­keit):

  • Zahn­ex­trak­ti­on, Wur­zel­be­hand­lung, Zahn­fül­lun­gen

  • Kor­rek­tur von Zahn und Kie­fer­an­oma­lien

  • Zahn­ersatz sowie kie­fer­or­tho­pä­di­sche Appa­ra­te

  • Ver­sor­gung von Kie­fer­frak­tu­ren, Zahn­frei­le­gun­gen, Zahn­hilfs­mit­tel

Wenn Sie zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus wäh­len, rei­chen meist vier Prüf­stei­ne: Jah­res­li­mit (2.500 € / 5.000 € / ohne Limit), Erstat­tung nach GOT (3 fach vs. 4 fach), War­te­zei­ten bei bestimm­ten Dia­gno­sen und die Fra­ge, ob Sie Vor­sor­ge­bud­get oder Zahn Bau­stein wirk­lich nut­zen. Danach kommt die Selbst­be­tei­li­gung (0 €, 250 € oder 500 € pro Ver­si­che­rungs­jahr) als Preis­he­bel. Wenn Sie zusätz­lich Unter­stüt­zung rund um Betreu­ung oder Unter­brin­gung möch­ten, kann Tier Assis­tance als Opti­on sinn­voll sein.

Begrif­fe klar ein­ord­nen, damit Sie den pas­sen­den Tarif wäh­len

Was ist eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung und wor­in unter­schei­det sie sich vom OP-Schutz?

Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt bei Hund oder Kat­ze die Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen beim Tier­arzt oder in der Tier­kli­nik. Dazu zäh­len je nach Tarif ambu­lan­te Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te, Ope­ra­tio­nen sowie Nach­be­hand­lung. Der Sinn dahin­ter ist sim­pel: Ent­schei­dun­gen sol­len im Ernst­fall nach medi­zi­ni­schem Bedarf getrof­fen wer­den kön­nen und nicht danach, wel­che Rech­nung gera­de am meis­ten weh­tut.

In der Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung gibt es drei Tarif­stu­fen: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Das Grund­prin­zip ist gleich, die Unter­schie­de ste­cken in den Details, die im All­tag schnell rele­vant wer­den. Ein zen­tra­ler Punkt ist der finan­zi­el­le Rah­men pro Ver­si­che­rungs­jahr: 2.500 € in Kom­fort, 5.000 € in Pre­mi­um, in Pre­mi­um plus ohne fes­te Jah­res­be­gren­zung. Dazu kommt die Erstat­tung nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te: Kom­fort erstat­tet bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz, Not­dienst­ge­büh­ren sind ein­ge­schlos­sen. Auch beim The­ma Vor­sor­ge unter­schei­den sich die Tari­fe: Pre­mi­um und Pre­mi­um plus ent­hal­ten ein jähr­li­ches Vor­sor­ge­bud­get (75 € bzw. 100 €), Kom­fort ent­hält kei­ne Vor­sor­ge­leis­tun­gen. Für Rei­sen ist der Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten je nach Tarif gestaf­felt (3, 6 oder 12 Mona­te).

Ein OP-Schutz ist dage­gen enger gefasst. Er kon­zen­triert sich auf chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe und die direk­ten OP-Kos­ten. Wer vor allem das gro­ße Kos­ten­ri­si­ko „Ope­ra­ti­on“ absi­chern möch­te, kann damit häu­fig güns­ti­ger star­ten. Lau­fen­de Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik oder Medi­ka­men­te außer­halb des OP-Zusam­men­hangs sind bei einem rei­nen OP-Schutz in der Regel nicht oder nur ein­ge­schränkt abge­deckt. Des­halb lohnt sich vor der Ent­schei­dung ein ehr­li­cher Blick auf den All­tag Ihres Tie­res: Häu­fi­ge Tier­arzt­be­su­che, wie­der­keh­ren­de Beschwer­den oder chro­ni­sche The­men spre­chen eher für eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung. Wenn es Ihnen pri­mär um den „Worst Case OP“ geht, kann ein OP-Schutz rei­chen.

Schnel­ler Ent­schei­dungs­check: Was passt eher zu Ihnen?

  • Voll­schutz (Tier­kran­ken­ver­si­che­rung): sinn­voll, wenn Sie neben Ope­ra­tio­nen auch Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te absi­chern möch­ten und Wert auf einen plan­ba­ren Rah­men im All­tag legen. Beson­ders rele­vant ist das, wenn Sie öfter in die Pra­xis müs­sen oder wenn Ihnen die Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst wich­tig ist.

  • OP-Schutz (Tier-OP-Ver­si­che­rung): pas­send, wenn Sie das OP-Kos­ten­ri­si­ko gezielt absi­chern wol­len und lau­fen­de Behand­lun­gen im All­tag eher selbst tra­gen möch­ten. Das kann eine gute Lösung sein, wenn Ihr Tier sel­ten beim Tier­arzt ist und Sie vor allem die gro­ßen ein­ma­li­gen Rech­nun­gen abfe­dern wol­len.

Wich­tig in bei­den Model­len: Vor­er­kran­kun­gen, War­te­zei­ten und tarif­ab­hän­gi­ge Son­der­re­ge­lun­gen kön­nen im Leis­tungs­fall den Aus­schlag geben. In der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung gilt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 1 Monat, bei Unfäl­len besteht sofor­ti­ger Schutz, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Für bestimm­te Erkran­kun­gen und Dia­gno­sen gel­ten je nach Tarif abwei­chen­de Rege­lun­gen, die Sie vor Abschluss prü­fen soll­ten.

Was im All­tag zählt: Jah­res­li­mit, GOT und War­te­zei­ten ver­ständ­lich erklärt

Leis­tungs­um­fang der Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung im Detail

Bei einer Tier­kran­ken­ver­si­che­rung ent­schei­det am Ende nicht das „Gefühl“, son­dern ein kla­rer Blick auf die Regeln, die spä­ter über Erstat­tung oder Eigen­an­teil bestim­men. Bei Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus sind vor allem fünf Punk­te rele­vant: das jähr­li­che Leis­tungs­bud­get, die Abrech­nung nach GOT (inklu­si­ve Not­dienst), die wähl­ba­re Selbst­be­tei­li­gung, die War­te­zei­ten inklu­si­ve Son­der­re­geln für bestimm­te Dia­gno­sen und die Fra­ge, ob Zusatz­bau­stei­ne wie Zahn, Tier Assis­tance oder Vor­sor­ge Plus sinn­voll sind.

Die Tarif­lo­gik ist schnell erklärt: Alle drei Stu­fen sichern Tier­arzt­kos­ten ab, aber der finan­zi­el­le Rah­men unter­schei­det sich deut­lich. Kom­fort star­tet mit einer Jah­res­höchstent­schä­di­gung von 2.500 €, Pre­mi­um liegt bei 5.000 € pro Ver­si­che­rungs­jahr, Pre­mi­um plus ist ohne fes­te Jah­res­gren­ze. Die­ser Rah­men gilt für Ope­ra­tio­nen und all­ge­mei­ne Behand­lun­gen auf­grund von Krank­heit oder Unfall. Gera­de bei wie­der­keh­ren­den Beschwer­den, teu­rer Dia­gnos­tik oder län­ge­ren Behand­lungs­ver­läu­fen merkt man den Unter­schied zwi­schen „passt noch ins Bud­get“ und „wird eng“.

Beim Erstat­tungs­satz gibt es eben­falls kla­re Stu­fen: Kom­fort erstat­tet bis zum 3‑fachen GOT-Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen GOT-Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Dazu kom­men freie Tier­arzt und Kli­nik­wahl sowie die Mög­lich­keit der direk­ten Abrech­nung mit dem Tier­arzt, wenn die for­ma­len Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Wer nachts oder in der Kli­nik behan­delt wer­den muss, hat damit plan­ba­re­re­re Kos­ten, weil genau dort häu­fig höhe­re Sät­ze anfal­len.

Wich­tig ist auch die Selbst­be­tei­li­gung: Sie kön­nen je Ver­si­che­rungs­jahr zwi­schen 0 €, 250 € oder 500 € wäh­len. Ohne Selbst­be­tei­li­gung ist der Abschluss nur bis zu einem bestimm­ten Ein­tritts­al­ter mög­lich. Bei der Aus­wahl lohnt ein kur­zer Rea­li­täts­check: Eine Selbst­be­tei­li­gung senkt den Bei­trag, bedeu­tet aber auch, dass Sie im Leis­tungs­fall einen fes­ten Anteil selbst tra­gen und sich die maxi­ma­le Aus­zah­lung ent­spre­chend redu­ziert.

Bei den War­te­zei­ten gilt als Grund­re­gel: 1 Monat ab Ver­si­che­rungs­be­ginn, bei Unfäl­len ent­fällt die War­te­zeit, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Zusätz­lich gibt es Son­der­re­geln für bestimm­te Dia­gno­sen oder Erkran­kun­gen, die je Tarif unter­schied­lich aus­fal­len. Kom­fort deckt die­sen Bereich nicht ab, Pre­mi­um sieht hier eine län­ge­re War­te­zeit vor, Pre­mi­um plus eine kür­ze­re. Genau die­ser Punkt ist in der Pra­xis oft der „Aha Moment“, weil eine Behand­lung zwar medi­zi­nisch sinn­voll sein kann, aber tarif­lich erst nach Ablauf der Son­der­war­te­zeit abge­si­chert ist.

Zusatz­leis­tun­gen sind je nach Tarif als Bau­stein gedacht: Pre­mi­um und Pre­mi­um plus las­sen sich um einen Zahn-Bau­stein ergän­zen. Tier Assis­tance kann als optio­na­ler Bau­stein je nach Bedarf sinn­voll sein, zum Bei­spiel wenn orga­ni­sa­to­ri­sche Hil­fe rund um Betreu­ung oder Unter­brin­gung wich­tig ist. Vor­sor­ge ist in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus über eine jähr­li­che Pau­scha­le gere­gelt (Kom­fort ent­hält kei­ne Vor­sor­ge­pau­scha­le). Pre­mi­um plus kann zusätz­lich über Vor­sor­ge Plus erwei­tert wer­den, wodurch sich die Vor­sor­ge­pau­scha­le auf 250 € jähr­lich erhöht und wei­te­re typi­sche All­tags­leis­tun­gen abge­deckt wer­den kön­nen.

Leis­tungs­über­sicht: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus im Ver­gleich

Unten fin­den Sie die wich­tigs­ten Eck­da­ten kom­pakt neben­ein­an­der. Wenn Sie nur 60 Sekun­den inves­tie­ren, prü­fen Sie am bes­ten in die­ser Rei­hen­fol­ge: Jah­res­li­mit, GOT-Satz inklu­si­ve Not­dienst, Selbst­be­tei­li­gung, Son­der­re­geln bei War­te­zei­ten sowie die optio­na­len Bau­stei­ne (Zahn, Tier Assis­tance, Vor­sor­ge Plus). Danach ist meist klar, ob Kom­fort als Ein­stieg reicht oder ob Pre­mi­um bzw. Pre­mi­um plus bes­ser zu Ihrem Risi­ko passt.

Leis­tung Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung Kom­fort Pre­mi­um Pre­mi­um plus
Leis­tungs­sie­ger
All­ge­mein
Jah­res­höchstent­schä­di­gung für Ope­ra­tio­nen und All­ge­mei­ne Behand­lun­gen auf Grund von Krank­heit oder Unfall 2.500 € 5.000 € Unbe­grenzt
Erstat­tung von Tier­arzt­rech­nun­gen nach GOT13‑facher Satz4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren
Selbst­be­tei­li­gung (SB) je Ver­si­che­rungs­jahr
Wähl­ba­re Optio­nen: ohne SB / 250,– EUR SB / 500,– EUR SB
Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2
Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl
Direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt mög­lich
Tele­me­di­zin
Leis­tun­gen
Chir­ur­gi­scher Ein­griff (die Haut und das dar­un­ter­lie­gen­de Gewe­be wer­den mehr als punkt­för­mig durch­trennt)
Wund­ver­sor­gung durch Nähen
Mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe (Ope­ra­tio­nen mit Endo­skop)
Erwei­ter­ter Unfall­be­griff: Ver­schlu­cken von Fremd-/Schad­kör­pern und Ver­gif­tun­gen gel­ten als Unfall
Heil­be­hand­lun­gen (Behand­lun­gen ohne Ope­ra­ti­on)
Dia­gnos­tik: Berück­sich­ti­gung sämt­li­cher Unter­su­chun­gen zur Dia­gno­se­stel­lung
Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en
Unter­brin­gung in Tier­kli­nik ohne zeit­li­che Begren­zung
Nach­be­hand­lun­gen ohne zeit­li­che Begren­zung
Ope­ra­tio­nen und Heil­be­hand­lun­gen bei beson­de­ren Erkrankungen/Diagnosen3, z. B. Ell­bo­gen­dys­pla­sie (ED), Hüft­dys­pla­sie (HD)Nein5.000,– EUR4Unbe­grenzt
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, medi­zi­nisch indi­ziert
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, unab­hän­gig von medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on (chir­ur­gisch oder che­misch, z. B. Supre­l­orin-Chip)NeinIm Rah­men der Vor­sor­ge bis 75,– EURIm Rah­men der Vor­sor­ge bis 100,– EUR
Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik15 Tage, danach zusätz­lich 100,– EUR jähr­lich30 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich60 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich
Alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den, z. B. Homöo­pa­thie, Aku­punk­tur und Laser­the­ra­pieNein30 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich60 Tage, danach zusätz­lich 250,– EUR jähr­lich
Hilfs­mit­tel, z. B. Orthe­sen, Geh­hil­fen, Geschirr, Roll­stüh­le, Tra­ge­vor­rich­tun­gen, Hals­kra­genNein250,– EUR4250,– EUR4
Pro­the­sen und Implan­ta­teNein500,– EUR4500,– EUR4
Gold­aku­punk­tur, Gold(draht)implantationNeinNein
Vor­sor­ge und vor­beu­gen­de Behand­lun­gen
Jah­res­höchstent­schä­di­gungNicht ver­si­chert75,– EUR100,– EUR
zum Bei­spiel für:
  • Schutz­imp­fun­gen
  • Floh- und Zecken­vor­sor­ge, Wurm­ku­ren
  • Zahn­rei­ni­gung inkl. Zahn­po­li­tur und Zahn­stein­ent­fer­nung
  • Ger­ia­tri­sches Scree­ning
  • Kenn­zeich­nung per Chip
Nein
Rei­sen
Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten3 Mona­te, welt­weit6 Mona­te, welt­weit12 Mona­te, welt­weit
Erstat­tung von Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se bei unfall­be­ding­ten Ope­ra­tio­nenNein500,– EUR1.000,– EUR
Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­port aus dem Aus­land bei erfor­der­li­cher Ope­ra­ti­onNein500,– EUR500,– EUR
War­te­zei­ten
War­te­zeit bei Unfäl­lenKei­neKei­neKei­ne
All­ge­mei­ne War­te­zeit1 Monat1 Monat1 Monat
Erkrankungen/Diagnosen3 mit beson­de­rer War­te­zeitNicht ver­si­chert12 Mona­te6 Mona­te
War­te­zeit für Pro­the­sen, Implan­ta­te, Gold­aku­punk­tur, Gold(draht)implantationNicht ver­si­chert12 Mona­te12 Mona­te
Anrech­nung War­te­zei­ten bei naht­lo­ser Vor­ver­si­che­rung bei der Han­se­Mer­kur
Garan­tien
Mode­ra­te Bei­trags­ent­wick­lung: Anpas­sung nach dem 3., 5., 7. und 9. Geburts­tag des Tie­res
Ver­län­ger­te Wider­rufs­frist 45 Tage
Täg­li­ches Kün­di­gungs­recht des Ver­si­che­rungs­neh­mers ab dem 2. Ver­si­che­rungs­jahr
Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall ab Ver­si­che­rungs­be­ginn
Lebens­lan­ger Ver­si­che­rungs­schutz ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr556
Bedin­gungs-Update-Garan­tie (Inno­va­ti­ons­ga­ran­tie): Künf­ti­ge Leis­tungs­ver­bes­se­run­gen gel­ten auto­ma­tisch
Optio­na­le Bau­stei­ne
Zahn: u. a. Zahn­ex­trak­ti­on, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Zahn­fül­lun­gen, Kor­rek­tur von Zahn- und Kie­fer­an­oma­lien und Zahn­ersatzNeinOptio­nalOptio­nal
Tier Assis­tance: u. a. Unter­brin­gung des Tie­res, z. B. bei Unfall oder Krank­heit des Besit­zers, Ver­mitt­lung einer Tier­be­treu­ung bei UrlaubOptio­nalOptio­nalOptio­nal
Vor­sor­ge Plus: Erhö­hung der Vor­sor­ge­pau­scha­le auf 250,– EUR jähr­lich, Leis­tun­gen u. a. für Tier-Ver­hal­tens­the­ra­pie, Kos­ten für Erstel­lung EU-Heim­tier­aus­weis oder Gesund­heits­zeug­nis, Diät­mit­tel, Vit­amin-/Mi­ne­ral­stoff­prä­pa­ra­teNeinNeinOptio­nal
  1. GOT = Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te.
  2. Bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E beträgt das Höchst­ein­tritts­al­ter 3 Jah­re.
  3. Eine voll­stän­di­ge Über­sicht über beson­de­ren Erkrankungen/Diagnosen ent­neh­men Sie bit­te den jewei­li­gen Kun­den­in­for­ma­tio­nen.
  4. Der Höchst­be­trag gilt für alle Ver­si­che­rungs­fäl­le wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit.
  5. In bestimm­ten Fäl­len kann eine Kün­di­gung aus­ge­spro­chen wer­den. In die­sem Fall garan­tiert die Han­se­Mer­kur ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif der Tier-Kran­ken­ver­si­che­rung mit einer erhöh­ten Selbst­be­tei­li­gung.
  6. In bestimm­ten Fäl­len kann eine Kün­di­gung aus­ge­spro­chen wer­den. In die­sem Fall garan­tiert die Han­se­Mer­kur ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif der Tier-Kran­ken­ver­si­che­rung mit einer erhöh­ten Selbst­be­tei­li­gung und einer Jah­res­höchstent­schä­di­gung von 10.000,– EUR für All­ge­mei­ne Behand­lun­gen.

Die Leis­tungs­be­schrei­bun­gen sind ver­kürzt wie­der­ge­ge­ben. Maß­ge­bend sind die Kun­den­in­for­ma­tio­nen der Tier-Kran­ken­ver­si­che­rung Febru­ar 2026.

Wenn Sie maxi­ma­le Kos­ten­si­cher­heit möch­ten, führt der Weg meist zu Pre­mi­um plus: kei­ne fes­te Jah­res­gren­ze, 4‑fach GOT inklu­si­ve Not­dienst und die stär­ke­re Vor­sor­ge­aus­stat­tung. Pre­mi­um ist oft der Mit­tel­weg, wenn Sie ein hohes Jah­res­bud­get wol­len, aber nicht zwin­gend „ohne Limit“ brau­chen. Kom­fort passt, wenn Sie bewusst mit klei­ne­rem Jah­res­rah­men star­ten möch­ten und bestimm­te Berei­che von vorn­her­ein nicht im Fokus ste­hen.

Am schnells­ten wird es greif­bar, wenn Sie den Bei­trag für Ihr Tier durch­rech­nen und die Stell­schrau­ben tes­ten: Selbst­be­tei­li­gung, Tarif­stu­fe und optio­na­le Bau­stei­ne. So sehen Sie direkt, wie stark sich Preis und Leis­tung ver­än­dern und wel­che Kom­bi­na­ti­on zu Alter, Tier­art und Bud­get wirk­lich passt.

Mehr Ori­en­tie­rung rund um Tari­fe, GOT und Tier­ar­ten

Die­se Inhal­te könn­ten für Sie eben­falls rele­vant sein

Wer sich mit einer Tier­kran­ken­ver­si­che­rung beschäf­tigt, stößt schnell auf Anschluss­fra­gen: Brau­che ich statt Voll­schutz eher einen OP Tarif, wie wirkt die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te auf die Rech­nung und gibt es getrenn­te Lösun­gen für Hund und Kat­ze? Die fol­gen­den Inhal­te hel­fen Ihnen, genau die­se Punk­te sau­ber ein­zu­ord­nen und die nächs­ten Schrit­te gezielt zu wäh­len, ohne sich durch lan­ge Bedin­gun­gen zu arbei­ten.

Ein Langhaarcollie mit glänzendem Fell steht aufmerksam auf einer herbstlichen Wiese vor unscharfem Hintergrund
Han­se­Mer­kur Hun­de­ver­si­che­rung

Die Hun­de­ver­si­che­rung bün­delt Behand­lun­gen und Ope­ra­tio­nen in einem Tarif, je nach Schutz­um­fang und Selbst­be­tei­li­gung. Rele­vant wird sie vor allem bei häu­fi­gen Tier­arzt­be­su­chen, teu­rer Dia­gnos­tik oder chro­ni­schen Beschwer­den. Ach­ten Sie dabei auf War­te­zei­ten, Jah­res­höchstent­schä­di­gun­gen und den Unter­schied zwi­schen Pre­mi­um und Pre­mi­um plus.

Frau geht mit ihrem Hund an der Leine in eine Tierarztpraxis – Symbolbild für Tierarztbesuche und die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te

Die GOT ist die Basis jeder Tier­arzt­rech­nung. Sie erklärt, war­um die glei­che Behand­lung je nach Auf­wand und Not­dienst deut­lich teu­rer aus­fal­len kann. Wenn Sie wis­sen, was 2 fach, 3 fach oder 4 fach bedeu­tet, kön­nen Sie Tari­fe deut­lich bes­ser ver­glei­chen und Rech­nun­gen rea­lis­ti­scher ein­schät­zen.

Dreifarbige Katze sitzt im Garten vor einem Beet mit rosafarbenen Tulpen und blickt aufmerksam zur Seite
Han­se­Mer­kur Kat­zen­ver­si­che­rung

Die Kat­zen­ver­si­che­rung ist auf typi­sche Risi­ken bei Kat­zen zuge­schnit­ten, von Infek­ten und Magen Darm Pro­ble­men bis zu Zahn und chro­ni­schen Erkran­kun­gen. Ent­schei­dend sind Erstat­tung nach GOT, der Umgang mit Dia­gnos­tik und Kli­nik­auf­ent­halt sowie die Fra­ge, ob ein Zahn­schutz Bau­stein sinn­voll ist. So ver­mei­den Sie spä­ter Über­ra­schun­gen bei wie­der­keh­ren­den Behand­lun­gen.

Bei­trä­ge im Tarif­check: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus ver­ständ­lich erklärt

Was kos­tet die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung?

Der Bei­trag hängt immer vom ein­zel­nen Tier und Ihrer Tarif­wahl ab. In der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung ste­hen drei Stu­fen zur Ver­fü­gung: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der größ­te Preis­trei­ber ist dabei der jähr­li­che Leis­tungs­rah­men: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um) oder ohne fes­te Jah­res­gren­ze (Pre­mi­um plus). Je höher der Rah­men, des­to mehr Bei­trag ist in der Regel ein­zu­pla­nen, weil die mög­li­che Erstat­tung ent­spre­chend grö­ßer ist.

Der zwei­te Hebel ist die Selbst­be­tei­li­gung pro Ver­si­che­rungs­jahr. Sie kön­nen zwi­schen 0 €, 250 € oder 500 € wäh­len. Mit höhe­rer Selbst­be­tei­li­gung fällt der Monats­bei­trag meist nied­ri­ger aus, dafür tra­gen Sie im Leis­tungs­fall einen fes­ten Anteil selbst. Ohne Selbst­be­tei­li­gung ist der Abschluss nur bis zu einem bestimm­ten Ein­tritts­al­ter mög­lich, bei man­chen Hun­de­ras­sen frü­her. Wenn Sie Ange­bo­te ver­glei­chen, stel­len Sie am bes­ten zuerst die­sel­be Selbst­be­tei­li­gung ein, sonst ver­glei­chen Sie schnell zwei völ­lig unter­schied­li­che Preis­lo­gi­ken.

Eben­falls rele­vant ist, wie die Tier­arzt­kos­ten erstat­tet wer­den. Kom­fort arbei­tet bis zum 3‑fachen GOT-Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen GOT-Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Das ändert nicht nur die mög­li­che Erstat­tung, son­dern spielt in der Pra­xis gera­de dann eine Rol­le, wenn Kli­nik, Not­dienst oder auf­wen­di­ge Dia­gnos­tik ins Spiel kom­men.

Zusatz­bau­stei­ne kön­nen den Bei­trag gezielt ver­än­dern. In Pre­mi­um und Pre­mi­um plus kann ein Zahn-Bau­stein ergänzt wer­den. Tier Assis­tance ist als Opti­on mög­lich und kann sinn­voll sein, wenn Sie neben der Kos­ten­er­stat­tung auch Unter­stüt­zung rund um Orga­ni­sa­ti­on, Betreu­ung oder Unter­brin­gung möch­ten. Pre­mi­um plus kann zusätz­lich mit Vor­sor­ge Plus erwei­tert wer­den. Dann steigt die Vor­sor­ge­pau­scha­le und es kom­men wei­te­re All­tags­leis­tun­gen dazu. Sol­che Bau­stei­ne erhö­hen den Bei­trag, kön­nen sich aber loh­nen, wenn Sie die Leis­tun­gen rea­lis­tisch nut­zen.

Wich­tig für die lang­fris­ti­ge Pla­nung: Der Bei­trag kann sich mit dem Alter des Tie­res ver­än­dern, vor­ge­se­hen sind Anpas­sun­gen nach dem 3., 5., 7. und 9. Geburts­tag. Wenn Sie den Bei­trag sau­ber ein­schät­zen möch­ten, rech­nen Sie am bes­ten ein­mal Ihre Wunsch­kom­bi­na­ti­on durch und tes­ten dann gezielt die Stell­schrau­ben: Tarif­stu­fe, Selbst­be­tei­li­gung und Bau­stei­ne. So sehen Sie schnell, was zu Ihrem Tier und Ihrem Bud­get passt.

Gesund­heit absi­chern und hohe Tier­arzt­kos­ten plan­bar machen

Dar­um kann sich die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung loh­nen

Tier­arzt­kos­ten kom­men sel­ten „schön ver­teilt“. Häu­fig ist lan­ge alles ruhig und dann fol­gen Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Kli­nik­auf­ent­halt oder eine Ope­ra­ti­on inner­halb kur­zer Zeit. Eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung nimmt in sol­chen Momen­ten den finan­zi­el­len Druck raus, damit Sie Ent­schei­dun­gen für Ihr Tier nicht vom Kon­to­stand abhän­gig machen müs­sen.

Vie­le Tier­hal­ter unter­schät­zen, wie schnell sich eine Rech­nung zusam­men­setzt. Es geht nicht nur um den Ein­griff, son­dern oft auch um Vor­un­ter­su­chun­gen, Bild­ge­bung, Labor, Nar­ko­se, Infu­sio­nen, sta­tio­nä­re Unter­brin­gung und Nach­be­hand­lun­gen. Genau hier setzt die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung an: Sie deckt je nach Tarif all­ge­mei­ne Behand­lun­gen und Ope­ra­tio­nen ab, inklu­si­ve Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und Kli­ni­k­leis­tun­gen. Gleich­zei­tig blei­ben Sie bei Tier­arzt und Tier­kli­nik frei, und je nach Tarif wird bis zum 4‑fachen GOT-Satz erstat­tet.

In der neu­en Tarif­welt lohnt sich der Blick auf die Staf­fe­lung Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Der Unter­schied ist nicht „Mar­ke­ting“, son­dern ein kla­rer Rah­men pro Ver­si­che­rungs­jahr: Wenn Sie eher ein kal­ku­lier­ba­res Limit bevor­zu­gen, pas­sen Kom­fort oder Pre­mi­um häu­fig gut. Wenn Sie dage­gen maxi­ma­le Plan­bar­keit für teu­re Ver­läu­fe möch­ten, ist Pre­mi­um plus die Linie, bei der Sie das „Deckel-The­ma“ am kon­se­quen­tes­ten redu­zie­ren, weil der Jah­res­höchst­be­trag deut­lich wei­ter gefasst ist.

Für die Pra­xis beson­ders rele­vant ist außer­dem, wie mit bestimm­ten Dia­gno­sen umge­gan­gen wird, die bei Hun­den und Kat­zen häu­fi­ger teu­er wer­den kön­nen. Dazu zäh­len zum Bei­spiel ras­se­spe­zi­fi­sche oder gene­tisch begüns­tig­te Erkran­kun­gen (etwa ED oder HD). In den neu­en Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­run­gen sind die­se Punk­te je nach Tarif unter­schied­lich abge­deckt und teils an beson­de­re War­te­zei­ten gebun­den. Wer genau die­se Risi­ken sau­ber mit­ver­si­chern will, soll­te Pre­mi­um und Pre­mi­um plus ver­glei­chen und nicht nur auf den Monats­bei­trag schau­en.

Ein wei­te­rer Punkt, der oft über­se­hen wird, ist Vor­sor­ge. Kom­fort bil­det Vor­sor­ge nicht ab, wäh­rend Pre­mi­um und Pre­mi­um plus hier ein fes­tes Jah­res­bud­get vor­se­hen. Das ist kein Ersatz für Behand­lungs­kos­ten bei Krank­heit, aber es hilft bei plan­ba­ren Rou­tinepos­ten wie Imp­fun­gen, Para­si­ten­pro­phy­la­xe oder Zahn­rei­ni­gung, sofern es zur Abrech­nung passt. Zusätz­lich kön­nen je nach Tarif Bau­stei­ne wie Zahn und Tier Assis­tance sinn­voll sein, wenn Sie z. B. Zahn­ein­grif­fe gezielt absi­chern oder zusätz­li­che Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen rund um die Betreu­ung Ihres Tie­res absi­chern möch­ten.

Zur ehr­li­chen Ein­ord­nung gehö­ren auch Gren­zen: Eine Ver­si­che­rung ver­hin­dert kei­ne Erkran­kung. War­te­zei­ten, Annah­me­richt­li­ni­en und Aus­schlüs­se für bereits bekann­te Erkran­kun­gen blei­ben immer Teil des Sys­tems. Gera­de des­halb lohnt es sich, die Tari­fe nicht nach Schlag­wor­ten aus­zu­wäh­len, son­dern nach den Regeln, die im All­tag wirk­lich zäh­len: Wie hoch ist der Jah­res­rah­men, wie wird nach GOT erstat­tet, wel­che Son­der­the­men sind abge­deckt und wel­che War­te­zei­ten grei­fen bei bestimm­ten Dia­gno­sen.

Typi­sche Tier­arzt­kos­ten, rea­lis­tisch ein­ge­ord­net

Die­se Erkran­kun­gen füh­ren häu­fig zu hohen Kos­ten beim Tier­arzt

Vie­le Rech­nun­gen ent­ste­hen nicht nur durch die Behand­lung selbst, son­dern durch Dia­gnos­tik, Not­dienst, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge. Die fol­gen­den Bei­spie­le zei­gen typi­sche Kos­ten­trei­ber bei Hund und Kat­ze. Die Beträ­ge sind Ori­en­tie­rungs­wer­te aus der Pra­xis und kön­nen je nach Regi­on, Auf­wand, Tier­ge­wicht und GOT Satz spür­bar abwei­chen. Genau des­halb lohnt es sich, Tarif­de­tails wie GOT Erstat­tung, OP Limits, Nach­be­hand­lung und Selbst­be­tei­li­gung sau­ber zu ver­glei­chen.

Ein Band­schei­ben­vor­fall beim Hund kann plötz­lich auf­tre­ten und führt oft zu star­ken Schmer­zen, Läh­mungs­er­schei­nun­gen oder neu­ro­lo­gi­schen Aus­fäl­len. Teu­er wird es vor allem dann, wenn zur siche­ren Dia­gno­se eine wei­ter­füh­ren­de Bild­ge­bung nötig ist und anschlie­ßend eine ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung in einer spe­zia­li­sier­ten Kli­nik erfolgt. Zusätz­lich kom­men Nar­ko­se, sta­tio­nä­re Über­wa­chung und Nach­sor­ge zusam­men, häu­fig inklu­si­ve Medi­ka­men­ten und spä­te­rer Phy­sio­the­ra­pie.

Typi­sche Kos­ten­trei­ber sind:

  • Bild­ge­bung wie MRT und neu­ro­lo­gi­sche Dia­gnos­tik

  • Wir­bel­säu­len OP inklu­si­ve Nar­ko­se und Kli­nik­auf­ent­halt

  • Nach­be­hand­lung, Schmerz­the­ra­pie, Kon­troll­ter­mi­ne

Der Kreuz­band­riss gehört zu den häu­figs­ten ortho­pä­di­schen Dia­gno­sen beim Hund, beson­ders bei akti­ven und grö­ße­ren Tie­ren. Vie­le Hun­de lah­men deut­lich, belas­ten das Bein nicht mehr rich­tig und brau­chen eine ope­ra­ti­ve Sta­bi­li­sie­rung. Häu­fig genann­te OP Ver­fah­ren sind TPLO oder TTA. Neben der Ope­ra­ti­on selbst trei­ben Nach­sor­ge, Kon­troll­un­ter­su­chun­gen und Phy­sio­the­ra­pie die Gesamt­kos­ten nach oben.

Typisch ist eine Gesamt­kos­ten Span­ne von etwa 2.300 bis 2.700 Euro, je nach OP Metho­de, Tier­ge­wicht, Kli­nik und Auf­wand. Wich­tig ist hier, dass nicht nur die OP zählt, son­dern auch die post­ope­ra­ti­ve Betreu­ung, die für den Behand­lungs­er­folg ent­schei­dend ist.

Die Magen­dre­hung ist ein aku­ter Not­fall, bei dem Minu­ten zäh­len. Betrof­fen sind vor allem grö­ße­re Hun­de­ras­sen. Neben der sofor­ti­gen Ope­ra­ti­on fällt in vie­len Fäl­len eine inten­siv­me­di­zi­ni­sche Über­wa­chung an, teil­wei­se mit meh­re­ren Tagen sta­tio­nä­rem Auf­ent­halt. Gera­de im Not­dienst ent­ste­hen zusätz­li­che Kos­ten, weil Dia­gnos­tik und Behand­lung außer­halb regu­lä­rer Zei­ten statt­fin­den.

Als Ori­en­tie­rung lie­gen die Kos­ten häu­fig bei etwa 3.000 bis 3.500 Euro, in Not­dienst­si­tua­tio­nen oder bei Kom­pli­ka­tio­nen auch höher. In die­sem Sze­na­rio ist weni­ger die „Plan­bar­keit“ ent­schei­dend, son­dern ob der Ver­si­che­rungs­schutz Not­fall­ver­sor­gung, Kli­nik und Nach­sor­ge wirk­lich im vor­ge­se­he­nen Rah­men abbil­det.

Zahn­stein ist nicht nur ein opti­sches The­ma, son­dern kann Ent­zün­dun­gen im Maul­raum begüns­ti­gen und lang­fris­tig die Zäh­ne schä­di­gen. Die Ent­fer­nung erfolgt meist unter Nar­ko­se und umfasst je nach Befund Ultra­schall­rei­ni­gung, Poli­tur und teil­wei­se beglei­ten­de Dia­gnos­tik. Bei Hund und Kat­ze liegt eine typi­sche Span­ne häu­fig bei rund 400 bis 600 Euro, abhän­gig von Auf­wand und Tier­grö­ße.

Wich­tig für den Ver­gleich: Zahn­stein­ent­fer­nung wird von vie­len Tari­fen eher als Vor­sor­ge ein­ge­ord­net. Ent­schei­dend ist daher, ob und wie Vor­sor­ge­bud­gets grei­fen und ob für wei­ter­ge­hen­de Zahn­be­hand­lun­gen ein optio­na­ler Zahn­schutz sinn­voll ist.

Eine Zahn­fleisch­ent­zün­dung kann Schmer­zen ver­ur­sa­chen, das Fress­ver­hal­ten ver­än­dern und unbe­han­delt zu erns­ten Zahn­pro­ble­men füh­ren. Je nach Tie­fe der Ent­zün­dung rei­chen Maß­nah­men von Unter­su­chung, Schmerz­the­ra­pie und Anti­bio­ti­ka bis zu pro­fes­sio­nel­ler Zahn­rei­ni­gung und im Ver­lauf auch Extrak­tio­nen. Als ein­fa­che Ori­en­tie­rungs­grö­ße wer­den häu­fig etwa 200 bis 350 Euro genannt, bei stär­ke­ren Befun­den kann es deut­lich mehr wer­den.

Hier ist für die Pra­xis ent­schei­dend, ob ambu­lan­te Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te und Dia­gnos­tik im Tarif ver­läss­lich abge­deckt sind und wie Zahn­leis­tun­gen im Detail ein­ge­ord­net wer­den.

All­er­gien sind ein klas­si­sches Bei­spiel für schlei­chend hohe Kos­ten. Nicht der ein­zel­ne Ter­min ist das Pro­blem, son­dern die Dau­er. Dia­gnos­tik, Eli­mi­na­ti­ons­di­ät, regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len und lang­fris­ti­ge Medi­ka­ti­on sum­mie­ren sich schnell. Je nach Ver­lauf wer­den in der Pra­xis häu­fig Grö­ßen­ord­nun­gen von etwa 300 bis 600 Euro pro Jahr genannt, bei inten­si­ver Dia­gnos­tik oder dau­er­haf­ter Medi­ka­ti­on auch mehr.

Wich­tig ist hier weni­ger der rei­ne OP Schutz, son­dern ob der Tarif bei wie­der­keh­ren­den Beschwer­den lang­fris­tig trägt. Ach­ten Sie auf Deckung für Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te und mög­li­che Leis­tungs­ober­gren­zen, ins­be­son­de­re bei chro­ni­schen Ver­läu­fen.

Die Bei­spie­le zei­gen, wie schnell aus einem medi­zi­ni­schen Pro­blem ein vier­stel­li­ger Kos­ten­block wird. Ent­schei­dend ist des­halb nicht nur der Bei­trag, son­dern ob der gewähl­te Tarif zu Ihrem Tier­pro­fil passt, inklu­si­ve OP Rah­men, Nach­be­hand­lung, Vor­sor­ge und Zahn­leis­tun­gen. Wenn Sie wis­sen möch­ten, was das für Ihren Hund oder Ihre Kat­ze kon­kret bedeu­tet, lie­fert der Ver­gleich in weni­gen Klicks einen belast­ba­ren Bei­trag und die pas­sen­den Tarif­op­tio­nen.

Klar­heit im Leis­tungs­fall

Wann zahlt die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung und wann nicht?

Die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung zahlt, wenn …

Die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung zahlt nicht, wenn …

Bei­trä­ge, War­te­zeit, Gesund­heits­bud­get: die wich­tigs­ten Ant­wor­ten zur Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung

Was Sie schon immer über die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Die Tier­kran­ken­ver­si­che­rung ist als Rund­um­schutz für Hund oder Kat­ze gedacht und über­nimmt je nach Tarif Behand­lungs- und Ope­ra­ti­ons­kos­ten. Dazu zäh­len typi­scher­wei­se ambu­lan­te Behand­lun­gen, sta­tio­nä­re Ver­sor­gung in der Tier­kli­nik und wei­te­re medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen, wenn sie tier­ärzt­lich begrün­det sind. Ein wich­ti­ges Pra­xis­merk­mal ist, dass auch die direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt mög­lich sein kann.

Die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung gibt es in drei Tarif­stu­fen: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Die Unter­schie­de lie­gen vor allem bei drei Punk­ten: dem jähr­li­chen Kos­ten­rah­men, der Erstat­tung nach GOT und den Bau­stei­nen.

Beim Jah­res­rah­men gilt: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um) oder ohne fes­te Jah­res­gren­ze (Pre­mi­um plus). Bei der GOT-Erstat­tung erstat­tet Kom­fort bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Dazu kom­men Unter­schie­de bei Vor­sor­ge: Pre­mi­um ent­hält ein Vor­sor­ge­bud­get von 75 € pro Jahr, Pre­mi­um plus 100 € pro Jahr, Kom­fort ent­hält kein Vor­sor­ge­bud­get.

Optio­nal kön­nen Sie je nach Tarif zusätz­li­che Bau­stei­ne wäh­len: Zahn ist in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus mög­lich, Vor­sor­ge Plus nur in Pre­mi­um plus. Tier Assis­tance kann je Tarif ergänzt wer­den. Auch die Selbst­be­tei­li­gung ist wähl­bar und beein­flusst den Bei­trag deut­lich.

Gemeint sind Behand­lun­gen, die aus tier­ärzt­li­cher Sicht nötig sind, um eine Krank­heit zu dia­gnos­ti­zie­ren oder zu behan­deln oder um Unfall­fol­gen zu ver­sor­gen. Dazu gehö­ren typi­scher­wei­se Unter­su­chung, Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, The­ra­pien, sta­tio­nä­re Auf­ent­hal­te, Ope­ra­tio­nen und Nach­be­hand­lung, wenn sie medi­zi­nisch begrün­det sind.

Nicht dar­un­ter fal­len Maß­nah­men, die kei­nen medi­zi­ni­schen Zweck erfül­len oder rei­ne Rou­ti­ne ohne pas­sen­den Leis­tungs­bau­stein sind. Typi­sche Bei­spie­le sind rein kos­me­ti­sche Maß­nah­men oder Leis­tun­gen, die eher in Vor­sor­ge oder in einen optio­na­len Zusatz­bau­stein gehö­ren. Ent­schei­dend ist also nicht, ob etwas „schön zu haben“ ist, son­dern ob es medi­zi­nisch erfor­der­lich ist.

Grund­sätz­lich gilt in der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 1 Monat. Für Unfäl­le gilt in der Regel kei­ne War­te­zeit, wenn die Behand­lung ein­deu­tig auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist.

Wich­tig ist aber: Für bestimm­te fest defi­nier­te Diagnosen/Erkrankungen und ein­zel­ne Leis­tungs­be­rei­che gibt es Son­der­re­geln je Tarif.

  • Bei beson­de­ren Diagnosen/Erkrankungen ist der Bereich im Kom­fort nicht ent­hal­ten, im Pre­mi­um greift dafür eine län­ge­re War­te­zeit (12 Mona­te), im Pre­mi­um plus eine kür­ze­re War­te­zeit (6 Mona­te).

  • Für The­men wie Prothesen/Implantate und (im Pre­mi­um plus) auch Goldakupunktur/Goldimplantation gilt eine sepa­ra­te War­te­zeit von 12 Mona­ten.

Ja, und das ist einer der Haupt­un­ter­schie­de zwi­schen den Stu­fen. Der jähr­li­che Kos­ten­rah­men (für Behand­lun­gen und OPs zusam­men) liegt bei 2.500 € im Kom­fort, 5.000 € im Pre­mi­um und ist im Pre­mi­um plus ohne fes­te Jah­res­gren­ze.

Wich­tig für die Erwar­tung: „Ohne fes­te Jah­res­gren­ze“ heißt nicht auto­ma­tisch, dass jede ein­zel­ne Leis­tung unbe­grenzt ist. Bestimm­te Berei­che lau­fen wei­ter­hin über Bud­gets oder fes­te Ober­gren­zen, zum Bei­spiel Vor­sor­ge­bud­gets oder optio­na­le Zusatz­bau­stei­ne. Dadurch bleibt Pre­mi­um plus im All­tag sehr stark, aber nicht „alles ohne Rah­men“ in jedem Unter­punkt.

Vor­sor­ge ist ein jähr­li­ches Bud­get für plan­ba­re, typi­sche Rou­ti­ne­leis­tun­gen. In der neu­en Tarif­welt ist Vor­sor­ge nur in Pre­mi­um (75 € pro Jahr) und Pre­mi­um plus (100 € pro Jahr) vor­ge­se­hen, im Kom­fort ist kein Vor­sor­ge­bud­get ent­hal­ten.

Bei­spie­le, die in der Vor­sor­ge­pau­scha­le abge­deckt sein kön­nen: Imp­fun­gen, Wurm­kur, Floh- und Zecken­schutz, Gesund­heits-Check­ups, Chip-Kenn­zeich­nung sowie Zahn­rei­ni­gung im Vor­sor­ge-Kon­text (je nach Maß­nah­me als Vor­sor­ge­leis­tung ein­ge­ord­net).

Zusätz­lich gibt es im Pre­mi­um plus den optio­na­len Bau­stein Vor­sor­ge Plus. Damit sind bis zu 250 € pro Ver­si­che­rungs­jahr für zusätz­li­che Vor­sor­ge- und All­tags­leis­tun­gen mög­lich, zum Bei­spiel Ver­hal­tens­the­ra­pie, bestimm­te Doku­men­te (z. B. EU-Heim­tier­aus­weis/­Ge­sund­heits­zeug­nis­se) oder ver­ord­ne­te Ergän­zun­gen wie Diät­fut­ter und Vit­amin-/Mi­ne­ral­prä­pa­ra­te. In die­sem Vor­sor­ge-Plus-Bau­stein wird eine ver­ein­bar­te Selbst­be­tei­li­gung nicht ange­rech­net.

Ja, das ist ein Kern­be­reich der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung, solan­ge es sich um medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen han­delt. In der Pra­xis sind hohe Rech­nun­gen oft eine Mischung aus Dia­gnos­tik (Labor, Bild­ge­bung), Medi­ka­men­ten, sta­tio­nä­rer Unter­brin­gung, Nar­ko­se und Nach­be­hand­lung, nicht nur die OP selbst.

Abge­rech­net wird je nach Tarif nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te (GOT). Der finan­zi­el­le Rah­men ergibt sich aus dem Tarif: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um) oder ohne fes­te Jah­res­gren­ze (Pre­mi­um plus), ergänzt um even­tu­el­le Bud­gets und Son­der­re­geln.

Es gibt zwei typi­sche Wege: Sie zah­len die Rech­nung zunächst selbst und rei­chen sie zur Erstat­tung ein, oder es ist eine direk­te Abrech­nung mit der Tier­arzt­pra­xis mög­lich.

Nein, Zahn­leis­tun­gen sind nicht auto­ma­tisch „voll drin“, weil sie in die­ser Tarif­welt als eige­ner The­men­block gelöst wer­den. Für Zahn­be­hand­lun­gen gibt es in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus den optio­na­len Zahn-Bau­stein. Im Kom­fort ist die­ser Bau­stein nicht vor­ge­se­hen.

Wich­tig zur Ein­ord­nung: Zahn­rei­ni­gung kann bei Premium/Premium plus bereits als Vor­sor­ge­leis­tung über das Vor­sor­ge­bud­get lau­fen. Für klas­si­sche Zahn­be­hand­lun­gen wie Extrak­tio­nen oder Wur­zel­be­hand­lun­gen ist der Zahn-Bau­stein ent­schei­dend.

Das Höchst­ein­tritts­al­ter liegt bei Hun­den und Kat­zen bei 8 Jah­ren. Bei bestimm­ten Hun­de­ras­sen bzw. Risi­ko­ein­stu­fun­gen kann das Ein­tritts­al­ter abwei­chen (es gibt Kon­stel­la­tio­nen, in denen das Höchst­ein­tritts­al­ter nied­ri­ger liegt).

Wenn der Ver­trag ein­mal besteht, kann Ihr Tier grund­sätz­lich lebens­lang ver­si­chert blei­ben, solan­ge der Ver­trag fort­ge­führt wird (Bei­trag bezahlt, kei­ne Kün­di­gung).

Der Bei­trag hängt vor allem von die­sen Punk­ten ab: Tier­art (Hund/Katze), Alter bei Ein­tritt, Ras­se bzw. Risi­ko­ein­stu­fung, Tarif­stu­fe (Komfort/Premium/Premium plus), gewähl­te Selbst­be­tei­li­gung und optio­na­len Bau­stei­nen wie Zahn, Vor­sor­ge Plus oder Tier Assis­tance. Bei Kat­zen kann auch die Hal­tungs­form in die Kal­ku­la­ti­on ein­flie­ßen.

Nach Ablauf des ers­ten Ver­si­che­rungs­jah­res kön­nen Sie den Ver­trag täg­lich kün­di­gen. Die Kün­di­gung wird dann zum Ende des Tages wirk­sam, an dem sie beim Ver­si­che­rer ein­geht.

Wenn das ver­si­cher­te Inter­es­se weg­fällt, kann der Ver­trag eben­falls been­det wer­den. In der Pra­xis ist das zum Bei­spiel der Fall, wenn das Tier ver­stirbt. Dann reicht übli­cher­wei­se eine kur­ze Mit­tei­lung mit einem pas­sen­den Nach­weis.

Wis­sen, das im All­tag mit Hund und Kat­ze wirk­lich hilft

Mehr Ori­en­tie­rung rund um Tier­ge­sund­heit und Ver­si­che­rungs­schutz

Ob aku­te Beschwer­den, wie­der­keh­ren­de Kos­ten oder die Fra­ge, wel­cher Schutz sinn­voll ist: Wer infor­miert ent­schei­det, spart im Ernst­fall Zeit, Geld und Ner­ven. Die fol­gen­den Berei­che geben Ihnen schnel­le Ori­en­tie­rung von prak­ti­schen Rat­ge­bern bis zu typi­schen Ver­si­che­rungs­fra­gen. So fin­den Sie genau die Infos, die gera­de zu Ihrem Tier und Ihrer Situa­ti­on pas­sen.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Vom Wel­pen bis zum Senio­rhund: Hier fin­den Sie Ant­wor­ten zu Gesund­heit, Ver­hal­ten und typi­schen Kos­ten­fal­len. Dazu prak­ti­sche The­men wie Vor­sor­ge, Not­fäl­le, häu­fi­ge Dia­gno­sen und was bei Behand­lun­gen wich­tig ist. Ide­al, wenn Sie Ent­schei­dun­gen siche­rer tref­fen möch­ten. Kurz, ver­ständ­lich und auf All­tags­si­tua­tio­nen aus­ge­rich­tet.

Eine Frau hält ihre kranke Katze liebevoll im Arm – beide liegen auf dem Sofa, eng aneinandergeschmiegt und in einem ruhigen Moment vereint.
Kat­zen­krank­hei­ten

Kat­zen zei­gen Schmer­zen oft spät. Die­se Über­sicht hilft, typi­sche Krank­heits­bil­der schnel­ler ein­zu­ord­nen, Sym­pto­me bes­ser zu ver­ste­hen und Behand­lungs­we­ge rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen. Mit Fokus auf häu­fi­ge Ursa­chen, Dia­gnos­tik und Kos­ten­fak­to­ren. Sinn­voll, wenn Sie Warn­zei­chen nicht über­se­hen möch­ten und Klar­heit suchen.

Zusätz­li­cher Schutz für alle Lebens­la­gen

Tier­kran­ken­ver­si­che­rung ist oft nur ein Teil der Absi­che­rung. Je nach Tier, All­tag und Risi­ko kann zusätz­li­cher Schutz sinn­voll sein, etwa für OP-Kos­ten, Haft­pflicht­schä­den oder Zahn­the­men. Die Links füh­ren Sie direkt zu pas­sen­den Detail­sei­ten und Ver­glei­chen. So kom­men Sie ohne Umwe­ge zum rich­ti­gen The­ma.

Erfah­rung, Tarif­struk­tur und digi­ta­le Abwick­lung kurz erklärt

Was Sie über die Han­se­Mer­kur Tier­kran­ken­ver­si­che­rung wis­sen soll­ten

Wenn Sie Tari­fe ver­glei­chen, hilft ein kla­rer Blick auf die Punk­te, die spä­ter wirk­lich Geld kos­ten: Jah­res­li­mit, GOT-Erstat­tung inklu­si­ve Not­dienst, War­te­zei­ten und optio­na­le Bau­stei­ne. Genau hier unter­schei­den sich Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus spür­bar.

Im Kern sichern alle drei Tarif­stu­fen medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen und Ope­ra­tio­nen ab. Der Unter­schied ist nicht „ob“ gezahlt wird, son­dern in wel­chem finan­zi­el­len Rah­men. Kom­fort arbei­tet mit einer Jah­res­höchstent­schä­di­gung von 2.500 €, Pre­mi­um mit 5.000 €, Pre­mi­um plus ohne fes­te Jah­res­gren­ze. Das merkt man beson­ders dann, wenn inner­halb eines Jah­res meh­re­re grö­ße­re Rech­nun­gen zusam­men­kom­men oder ein Behand­lungs­ver­lauf län­ger dau­ert.

Ein typi­scher Kos­ten­trei­ber ist die Abrech­nung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst. Kom­fort erstat­tet bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz und schlie­ßen Not­dienst­ge­büh­ren ein. Dazu kom­men die Pos­ten, die in der Pra­xis oft unter­schätzt wer­den: Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en, sta­tio­nä­re Unter­brin­gung in der Tier­kli­nik und Nach­be­hand­lun­gen. Wer hier häu­fi­ger betrof­fen ist, spürt den Unter­schied zwi­schen 3‑fach und 4‑fach GOT meist frü­her als gedacht.

Wich­tig für den All­tag sind außer­dem die War­te­zei­ten und Son­der­re­geln. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit liegt bei 1 Monat, bei Unfäl­len ent­fällt sie, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Zusätz­lich gibt es je nach Tarif geson­der­te Rege­lun­gen für bestimm­te Dia­gno­sen oder Erkran­kun­gen. In Kom­fort sind die­se Berei­che nicht ent­hal­ten, in Pre­mi­um gilt dafür eine län­ge­re War­te­zeit, in Pre­mi­um plus eine kür­ze­re. Das ist einer der Grün­de, war­um Pre­mi­um plus im All­tag häu­fig als „siche­rer“ emp­fun­den wird, wenn bereits abseh­bar ist, dass Dia­gnos­tik und Behand­lung häu­fi­ger anfal­len kön­nen.

Bei den Bau­stei­nen lohnt sich eine sau­be­re Tren­nung: Ein Zahn-Bau­stein ist in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus optio­nal mög­lich, in Kom­fort nicht. Vor­sor­ge ist in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus über ein jähr­li­ches Bud­get gere­gelt (75 € bzw. 100 €), Kom­fort ent­hält kein Vor­sor­ge­bud­get. Wenn Sie mehr als die­se Pau­scha­le möch­ten, ist das nur über Pre­mi­um plus mit dem optio­na­len Bau­stein Vor­sor­ge Plus mög­lich. Damit steigt die Vor­sor­ge­pau­scha­le auf 250 € jähr­lich und es kom­men wei­te­re Leis­tun­gen hin­zu, die im All­tag rea­lis­tisch vor­kom­men kön­nen, zum Bei­spiel Ver­hal­tens­the­ra­pie oder bestimm­te Doku­men­te rund um Rei­sen sowie ver­ord­ne­te Ergän­zun­gen wie Diät­fut­ter und Vit­amin-/Mi­ne­ral­stoff­prä­pa­ra­te.

Auch die digi­ta­le Abwick­lung ist für vie­le ein ech­ter Pra­xis­punkt: Tele­me­di­zin ist in den Tari­fen ent­hal­ten und Rech­nun­gen kön­nen digi­tal ein­ge­reicht wer­den. Eine direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt ist grund­sätz­lich mög­lich, wenn die for­ma­len Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Gleich­zei­tig soll­ten Sie die Bei­trags­lo­gik im Blick behal­ten: Der Bei­trag hängt von Tier­art, Alter, Rasse/Risikoeinstufung, Tarif­stu­fe, Selbst­be­tei­li­gung und Bau­stei­nen ab. Zusätz­lich sind alters­ab­hän­gi­ge Anpas­sun­gen zu bestimm­ten Stich­ta­gen vor­ge­se­hen.

Wenn Sie gezielt nach Tier­art unter­schei­den möch­ten, fin­den Sie hier die wich­tigs­ten Inhal­te getrennt auf­be­rei­tet:

Zusam­men­fas­sung

In der neu­en Han­se­Mer­kur Tarif­welt (ab Febru­ar 2026) ist die Tier­kran­ken­ver­si­che­rung klar als Voll­schutz für Hund und Kat­ze auf­ge­baut. Sie über­nimmt je nach Tarif medi­zi­nisch not­wen­di­ge Behand­lun­gen beim Tier­arzt und in der Tier­kli­nik, inklu­si­ve Dia­gnos­tik, Medi­ka­men­te, OPs und Nach­sor­ge. Für vie­le Tier­hal­ter ist dabei vor allem wich­tig, wie hoch die jähr­li­che Leis­tungs­gren­ze ist und bis zu wel­chem GOT-Satz erstat­tet wird: Kom­fort star­tet mit einem nied­ri­ge­ren Jah­res­rah­men, Pre­mi­um bie­tet mehr Spiel­raum und Pre­mi­um Plus ist als Leis­tungs­sie­ger auf maxi­ma­le Pla­nungs­si­cher­heit aus­ge­legt.

Gegen­über den nied­ri­ge­ren Tarif­stu­fen ist Pre­mi­um Plus deut­lich stär­ker, weil es die finan­zi­el­le Decke im Ernst­fall wei­ter nach oben schiebt und meh­re­re Pra­xis-The­men bes­ser abdeckt: unbe­grenz­te Jah­res­höchst­leis­tung, län­ge­re Erstat­tungs­zeit­räu­me für Phy­sio­the­ra­pie und alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den (jeweils bis 60 Tage, danach mit fes­tem Zuschuss), sowie ein Vor­sor­ge-Upgrade über „Vor­sor­ge Plus“ (Bud­get­er­hö­hung bis 250 Euro). Dazu kom­men Details, die in der Rea­li­tät oft den Unter­schied machen, etwa eine ver­kürz­te beson­de­re War­te­zeit von 6 Mona­ten für defi­nier­te spe­zi­el­le Dia­gno­sen und der aus­ge­wie­se­ne Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wel­chen Ein­fluss hat die Ras­se mei­nes Haus­tiers auf die Bei­trags­ge­stal­tung?

Die Ras­se kann die Ein­stu­fung beein­flus­sen, weil man­che Ras­sen sta­tis­tisch häu­fi­ger bestimm­te Erkran­kun­gen oder Behand­lun­gen benö­ti­gen. In der Pra­xis wirkt sich das ent­we­der direkt auf den Bei­trag aus oder auf Annah­me­re­geln und mög­li­che Ein­schrän­kun­gen. Für die Ent­schei­dung ist sinn­voll: Ras­se nicht iso­liert betrach­ten, son­dern zusam­men mit Alter, Gesund­heits­zu­stand und gewünsch­tem Tarif­um­fang.

Ja, für vor­über­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te besteht je nach Tarif Schutz, mit kla­ren Zeit­rah­men: bis 3 Mona­te (Kom­fort), bis 6 Mona­te (Pre­mi­um) oder bis 12 Mona­te (Pre­mi­um plus).

Zusätz­lich gibt es je nach Tarif Rei­se-Extras: In Pre­mi­um und Pre­mi­um plus kön­nen bei einer unfall­be­ding­ten Ope­ra­ti­on Stor­no­kos­ten einer Rei­se bis zu 500 € (Pre­mi­um) bzw. 1.000 € (Pre­mi­um plus) erstat­tet wer­den. Ein medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­land bei erfor­der­li­cher Ope­ra­ti­on ist eben­falls vor­ge­se­hen, bis zu 500 € (Pre­mi­um und Pre­mi­um plus).

Ein Wech­sel kann mög­lich sein, das hängt aber davon ab, was genau Sie ändern möch­ten. Sobald sich der Leis­tungs­um­fang erhöht (zum Bei­spiel von Kom­fort auf Pre­mi­um plus oder durch neue Bau­stei­ne), kann das wie ein neu­er Abschluss für die Mehr­leis­tung behan­delt wer­den. Dann kön­nen erneu­te Prü­fungs­schrit­te und je nach Leis­tungs­be­reich auch neue War­te­zei­ten rele­vant wer­den.

Wenn Sie den Tarif­wech­sel rea­lis­tisch pla­nen, ist der bes­te Zeit­punkt meist dann, wenn Ihr Tier noch jung ist und Sie abse­hen kön­nen, wel­che Bau­stei­ne wirk­lich gebraucht wer­den.

Die Selbst­be­tei­li­gung ist einer der stärks­ten Hebel beim Bei­trag. In der Tier­kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen Sie je nach Tarif zwi­schen 0 €, 250 € oder 500 € Selbst­be­tei­li­gung pro Ver­si­che­rungs­jahr wäh­len. Je höher die Selbst­be­tei­li­gung, des­to nied­ri­ger ist in der Regel der Monats­bei­trag, dafür tra­gen Sie im Leis­tungs­fall mehr selbst.

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